hr bis zum Herbst aß an Feuchtigkeit Herbit bringt men Säften und über. der bringt sie zum frau Sprünge in eiser 1. Man rührt fein mit Wasserglas zu e gut in die Jugen erhärten, der Ofen . Der gleiche Kitt r gut verwendbar. it Lehm und Sand dsblut zu Brei an, endet. den Schleim der Wasser und Seife Irrtum einsehen. der Schleim nur ände mit feinem tem Wasser abzu e troden zu reiben, n. Man gießt frische mit stehen, bis fie in lauwarmem chte wird von der Nicht lange nad ie zum großen Er Wiege des schlafen großen Stein, de hervor und erha zte Amme glaubte Aber statt deffe das Kind erwate er, die es angiboll unfäglichen Glüc überzeugt, daß ihr Ite. ikanerin befand sich großer Gesellschaft. gehobener Tafelzwar wieder mit ingige alte Dame M.. hätten Sie imen, so würden Jätten Sie, Maer mit weniger diese Bemerkung sich ein Mittagessen flein machen!" jegen):„ Ghädige Leig stilliteben?" rühren!" den Kanonier unter Rödhin:„ Wollt' ich , die fiegt immer!" hielten Sie nicht, hnschaffner:" S ladame." Nummer. eter otteri 1 208 uur 1# it 2 Pferden und fom Borto 20 Bfg.) ca. E. 6000. im Werte v. ca. Mt. 2 richter i. W. v. ca. E. 1 werte bon erte bon then burch: RE. 10 W. 50 Darmstad taufefell telier. ganze Gebisse tzähne, gimerzlos. Nr. 233. Insertionspreis: Die einfpaltige Petitzeile für ganz Oberheffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Rebaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Mittwoch, den 4. Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfc. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mit 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( töglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich) Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Ein Wort zum frieden. Von einer arbeiter freundlichen, den stillgelegten Werken nicht fernstehenden Seite wird uns zu der Berliner RiesenAussperrung geschrieben: Die Arbeiter dreier großen Elektrizitätsgesellschaften in Berlin, nicht weniger als 33 000 an der Zahl, sind ausgesperrt worden. Den äußeren Anlaß dazu boten Lohnforderungen, nicht etwa dieser 33 000, sondern einer fleinen Minderzahl von 500 Mann. Und auch bei diesen war der Streitgegenstand sehr geringfügig. Der Vorwand zum Streif ebenso wie der Vorwand zu der sich anschließenden Aussperrung war ganz gleichgültig, den Arbeitgebern nicht weniger als den Arbeitern. Der Streik lag förmlich in der Luft, er drängte sich auf. Nicht von heute und gestern, sondern seit zwei Jahren. Fast von Woche zu Woche waren neue Lohnforderungen aufgetaucht, Forderungen über sonstige Arbeitsbedingungen, Forderungen endlich betreffs einer anderen Abstufung der Löhne, ohne daß damit für die Arbeitgeber eine höhere Belastung verbunden gewesen wäre. Eine undefinierbare Unruhe hatte die Arbeiterwelt ergriffen, die nicht einmal sagen konnte, daß sie mit ihrer materiellen Lage unzufrieden wäre. Selbstverständlich hatte die Unruhe sich auf die Arbeitgeber übertragen. Diese waren zu feiner Zeit sicher, daß sie die übernommenen Aufträge auch würden ausführen können. Das mußte um so mehr verärgernd und direkt verbitternd wirfen, als die großen Fabriken ihre Abschlüsse zu ungünstigen, taum einen Nußen übrig lassenden Bedingungen gemacht hatten, in der Hauptsache, um ihren Arbeitern dauernde Beschäftigung zu erhalten. Sie empfanden es als eine Undankbarkeit, daß ihnen unter solchen Umständen das Leben noch schwer gemacht, der geringfügige Nußen durch allerhand Lohnsteigerungen bollends genommen werden sollte und man wird ihnen solche Stimmung taum verdenken fönnen. Darum war ihnen zuletzt jeder Anlaß, jeder Vor wand recht, die Bude überhaupt zuzumachen, wie man in Berlin sagt. Der Streif, meinten sie, würde doch kommen so mochte er denn gleich im ganzen Umfang eintreten. Aehnlich ging es den Arbeitern. Es war ihnen unbehaglich, ohne daß sie eigentlich zu sagen wußten, weshalb. - Als es soweit gekommen war, als 33 000 Arbeiter plöglich erwerbslos geworden, fragte man sich, weshalb das eigentlich so kommen mußte. Man suchte nach dem Anlaß und suchte vergeblich. Man sah das Elend kommen. Denn die 33 000 Arbeiterfamilien haben im Durchschnitt feine Ersparnisse von Belang. In vierzehn Tagen etwa sind sie aufgezehrt. Dann ist das bißchen Habe an der Reihe, das auch nicht lange vorhält, und danach ist der Hunger da. Das geht nicht, das kann man nicht zulassen, das muß verhindert werden! Man drängte deshalb zu Verständigungsversuchen. Delegierte der Arbeiterorganifationen und die Vertreter der Arbeitgeber traten vor das Ginigungsamt, eigentlich vor den Vorsitzenden des Gewerbegerichts. Magistratsrat von Schulz gab sich redliche Mühe, eine Verständigung herbeizuführen. Es gelang ihm nicht. An ihm hat es nicht gelegen. Wahrscheinlich waren die Arbeitgeber im vornhinein nicht gewilt, in irgend einem Punkte sich nachgiebig zu zeigen. Inzwischen drohen die Dinge, sich immer weiter zum schlimmeren zu entwickeln. Der Verband der Arbeitgeber der Metallindustrie hat sich schlüssig gemacht, seine Arbeiter gleichfalls auszusperren, d. i. weitere 65 000 Arbeiter er. werbslos zu machen. Das ist eine" Sympathie- Aussper. rung", so zu sagen, ein Gegenstück zu dem„ Sympathie. streit" der Arbeiter der Berliner Elektrizitätswerke, der an 1000 Arbeiter umfaßt. Gerade hier ist die Arbeitsnieder. legung von bedauerlicher Unflugheit Die Berliner Elektri sitätsmerke versorgen die Stadt Berlin mit elektrischer Be leuchtung und die Berliner Straßenbahnen mit Strom. Die Arbeitsniederlegung würde hier, wenn wirksam, den Vertehr hemmen, die Beleuchtung in vielen Straßen und Läden unterbrechen. Das wäre eine Störung der öffentlichen Ord. mung, die nicht geduldet werden kann. Einstweilen ist das Gingreifen von Pionieren nicht nötig gewesen. Aber im Fall der Not werden sie im Auftrag des Staates ihre Hilfe leihen. Die Berliner Elektrizitätswerke haben Arbeiter aus den Provinzen herbeigeholt. Bis dahin haben ihre Meister und Ingenieure die Arbeit geleistet, die Maschinen mit Feuerung versehen. Auch die Feuerwehr kommandierte entbehrliche Mannschaften zur Hilfsarbeit ab. Wir gestehen, daß wir uns um die Berliner Elektrizi tätswerte wenig Sorge machen. Die werden sich schon zu helfen wissen. Aber was soll aus den 115 000 ausgesperrten Arbeitern und ihren Familien, was soll aus diesen 400 000 Menschen werden, die dem Hunger preisgegeben sind, wenn nicht binnen 14 Tagen die Arbeit wieder aufgenommen ist? Viermalhunderttausend Menschen dürfen nicht hungern ille und Zement fie würden es sich auch nicht gefallen lassen. Preise. benfalls billig.= Stroh ( Streis Beglar Streit und Aussperrung sind wirtschaftliche Wassen. Gegen ihren Mißbrauch läßt sich nichts mehr sagen. Aber den Mißbrauch sollte man nicht zulassen. Und der Sympathiestreik ist ebenso wie die Sympathieaussperrung fast immer ein Mißbrauch. Lohnfämpfe sind nicht zu ver meiden und müssen ausapfochten werden. Aber es müssen doch nicht gerade Lohn- Völkerschlachten sein. An die Arbeiter wie an die Arbeitgeber muß die dringende Mahnung gerichtet werden, daß sie die Folgen ihres Tuns beizeiten bedenken, daß sie nicht in Eigensinn verharren. Beiden Barteien muß zugerufen werden, daß sie ihrer schwerer: Berantwortung sich bewußt sein sollen; beiden Parteien mug 3 wieder und wieder in den Chren ingen: Salte ein! * Zu den ausgesperrten 33 000 Arbeitern der drei Elektrizitätswerke Allgemeine Elektrizitäts- Gesellschaft, Aktiengesellschaft Siemens u. Halske, Siemens- Schuckert- Werke und den streikenden Maschinisten und Heizern der Berliner Elektrizitätswerke sind die Arbeiter der GlühIampenwerke in der Hutten- und Helmholtzstraße getreten, die gestern aus Solidaritätsgefühl die Arbeit niederlegten. Auch die Arbeiter und Arbeiterinnen der NernstLampenfabrik haben die Arbeit eingestellt. Die beiden Werke sind ebenfalls Eigentum der A.-G. Siemens u. Halske. Zahlreiche Arbeitswillige bieten sich den Werken an, zum Teil aus Berlin, in Massen auch aus der Provinz herbeieilend. Der Betrieb der Straßenbahn und der Beleuchtung wird als gesichert hingestellt, obwohl auch unter den Straßenbahnern augenblicklich eine Bewegung für Lohnerhöhung und Durchschnittsverdienst stattfindet. Bei längerem Andauern der Aussperrung ist aber die Ausdehnung der Arbeitseinstellung nicht ausgeschlossen. In den Kraftstationen arbeiten Meister und Angestellte Tog und Nacht, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Man hält für die Dauer diesen Zustand nicht für angängig. Die Bedienung der Maschinen in den Kraftwerken durch ungeübte Arbeitskräfte schließt nach Ansicht von Fachleuten eine große Gefahr in sich, da ein einziger Fehlgriff an den Schaltbrettern großes Unglück hervorrufen kann. In Arbeiterkreisen nimmt man an, daß in nächster Zeit sowohl die elektrische Straßenbeleuchtung als auch der Betrieb der Straßenbahn noch wesentlichere Einschränkungen wird erfahren müssen, da die in den Werken vorhandenen Batterien, die mit Elektrizität gefüllt waren, nahezu geleert sind. Oberbürgermeister Kirschner wurde von zwei Mitgliedern des Streifkomitees um seine Vermittelung angegangen. Der Oberbürgermeister erklärte sich bereit, mit beiden Parteien zu verhandeln, da er die Lage für sehr ernst und bedenklich halte. Er stellte jedoch die Bedingung, daß das Streif- Komitee ihn ganz offiziell und in schriftlicher Form um seine Vermittelung ersuche. Große Geldsammlungen werden für den Fall berbereitet, daß die Massenaussperrung andauern sollte. Auch von bürgerlicher Seite plant man Sammlungen zugunsten der Opfer der Aussperrung. Eine Anzahl Sozialpolitiker und Führerinnen der Frauenbewegung beabsichtigen eine Sympathiekundgebung für die Ausgesperrten und die Veröffentlichung eines Aufrufs zu Sammlungen. Die Ruhe in den Kreisen der Ausgesperrten ist durchweg eine musterhafte, die Polizei braucht nirgendwo einzugreifen. Graf von Witte. ( Eig. Bericht.) Petersburg, 2. Oktober. Als vor noch nicht zwei Jahren Herr von Witte aus dem russischen Finanzministerium scheiden mußte, das er über 11 Jahre geleitet hatte, bestimmte der Zar, daß er Präsident des Ministerkonseils werden und die Handelsvertragsverhandlungen fortführen sollte. Die Ernennung war bedeutungslos, denn der Posten eines Präsidenten des Ministerkonseils war ein Ruheposten, dessen Inhaber kein eigenes Ressort besaß und auf die Erledigung rein formeller Geschäfte angewiesen war. Die andere Bestimmung hatte schon höheres Gewicht. Sie enthielt das Zugeständnis, daß Witte allein und jedenfalls mehr als seine Amtsnachfolger befähigt war, das schwere Werk der Erneuerung des Handelsvertrages mit Deutschland zu gutem Ende zu bringen. Das bewahrheitete sich auch bald. Die deutschen Kommissare kehrten unverrichteter Dinge nach Berlin, die russischen Kommissare ebenso unverrichteter Dinge nach Petersburg zurück, und erst Herrn v. Witte war vorbehalten, in Norderney durch direkte Verhandlung mit dem deutschen Reichskanzler das große Werk zum Abschluß zu bringen. Bei alledem verharrte Herr Witte dabei, seine politische Laufbahn als beendet zu sehnen. Ob er das wirklich selbst geglaubt hat, ist eine andere Frage. Jedenfalls bewahrte er vollkommene Zurückhaltung, als die inneren Wirren ausbrachen und der Feuerbrand der Volksaufstände in allen Teilen des Reiches emporloderte, selbst als die öffentliche Meinung immer entschiedener in ihm den Mann erkannte, der dem Lande Ruhe und Ordnung wiedergeben könne. Freilich versagte er seine Dienste nicht, wenn sie vom Zaren gefordert wurden. Er erhielt den Auftrag, in Portsmouth wegen des Friedens mit Japan zu unterhandeln. Seine Gegner waren es gewesen, die ihm die Aufgabe zugeschoben hatten. Jedes Zugeständnis, das er machen würde, sollte ihm zum Fallstrick dienen. Die Bürde der Friedensbedingungen sollte auf sein Konto geschrieben werden, so daß er Ansehen und Popularität zugleich verfor. Er erreichte, was unmöglich schien. Er verweigerte den Japanern alles, was als eine Demütigung Rußlands gedeutet werden konnte, und ertrotte von ihnen den völligen Verzicht auf Kriegskosten- Entschädigung. Jezt mußten sogar seine Feinde seine Größe und seine Verdienste anerkennen, und der Zar zeichnete ihn durch rühmende Betonung seiner Leistungen und Verleihung des Grafentitels aus. Auch Kaiser Wilhelm hat sich dem russischen Staatsmann überaus huldvoll erwiesen. Bei dem Empfang in Rominten wurden Herrn von Witte ganz ungewöhnliche Ehrungen zuteil. Jetzt hat es große Wahrscheinlichkeit gewonnen, daß Gras von Witte noch nicht am Ende seiner politischen Laufbahn steht. Zwar ist es einzig der Zar, der darüber zu entscheiden hat, wen er mit großen Staatsaufgaben in der Zukunft betrauen will, und es wird jetzt und später nicht an Versuchen fehlen, den Zaren zuungunsten Wittes zu beeinflussen. Aber im Augenblick jedenfalls besitzt Witte das Vertrauen des Zaren, fühlt der Zar seinem erfolgreichen Unterhändler sich zu Danke verpflichtet. Man spricht davon, daß Graf Witte Ministerpräsident und Minister des Inneren werden wird. Ist das der Fall, so wird er das Amt eines Ministerpräsidenten mit den Befugnissen ausstatten, die erforderlich sind, ihm auch auf die Leitung der auswärtigen Politik Einfluß zu sichern. Das ist bei den eigenartigen russischen Verhältnissen in Petersburg weit mehr als anderwärts nötig. Rußland kann und wird auf asiatische Politik nicht verzichten. Es wird ihr nur eine andere Grundlage geben als bisher. Das alte Vertrauensverhältnis zu Deutschland wird wiederkehren, und das russisch- französische Bündnis wird dem nicht im Wege sein. Man darf im Gegenteil darauf rechnen, daß die ursprüngliche Grundlage dieses Bündnisses, die Spannung zwischen Deutschland und Frankreich in Wegfall kommt und aufrichtiger freundnachbarlicher Gesinnung Plaz macht. Hierzu hat Graf Witte im wohlverstandenen Interesse Rußlands und den deutschen Wünschen entsprechend nicht unwesentlich beigetragen. Man braucht deswegen noch nicht von einem deutsch- französisch- russischen Bündnis zu sprechen. Ein solches formales Bündnis ist gar nicht erforderlich, wo die Gemeinsamkeit der Interessen klar erfannt ist. Unter keinen Umständen kann von einer aggressiven Spitze die Rede sein. Rußland hat Friedensarbeit nötig, langjährige Friedensarbeit, und Graf Witte ist der Mann, sich ihr ohne Einschränkung zu widmen. Im Inneren wartet seiner eine umfassende Reformtätigkeit. Dieser wird seine ganze Kraft gehören, wenn der Zar ihn dazu beruft. * Politische Rundschau. Deutfches Reich. Der von Deutschland und Frankreich vereinbarte Programm- Entwurf für die Marokkokonferenz ist von der französischen Regierung den Mächten übersandt worden. Aus dem Entwurf ist hervorzuheben, daß die zu gründende Staatsbank die Münzprägung vermitteln soll. Der hieraus erzielte Gewinn würde dem Maghzen zufaller. Die Staatsbank würde ferner die Gesundung des Münzwesens in Angriff nehmen. Die dem Maghzen eröffneten Kredite würden für die Ausrüstung und den Sold der Polizeitruppen son ie für gewisse dringende öffentliche Arbeiten, namentlich Verbesserung der Häfen und deren Verkehrsmittel, verwendet werden. Der Maghzen soll sich verpflichten, keinen öffentlichen Dienstzweig zugunsten privater Interessen aus der Hand zu geben Schließlich soll der Grundsatz aufgestellt we den, daß öffentliche Arbeiten nur im Submissionswege ver geben werden. * Aus dem Aufstandsgebiet in Deutsch- Ostafrika kommt die Nachricht, daß die Wangoni die Gegend am mittleren Rebuma zu beunruhigen versuchen. Hauptmann Seyfried marschiert auf Massassi, um ihnen entgegenzutreten. Eine Anzahl Missionare mit Familien hat sich nach Kidugala in Sicherheit gebracht; andere sind in Lupimbe und Emmaburg geblieben. Die Missionsstation Madibira ist gesichert. An der Westgrenze des Bezirk Iringa ist alles ruhig. Auf der Reede von Dar- es- Salam sind jetzt die deutschen Kriegsschiffe ,, Thetis"," Bussard“ und„ Seeadler" vereinigt. * * Alsbald nach seinem Zusammentritt werden dem Reichstag Vorlagen über Bahnbanten in Deutsch- Afrika zugehen. Zunächst kommen eine Bahn von Lüderizbucht nach Keetmannshoop und eine Bahn von Rehoboth- Keetmannshoop in Frage. * Die liberale Fraktion des bayerischen Landtags fordert in einem Antrage die Schaffung einmänniger Wahlkreise nach Art des Reichstagswahlrechts und Neueinteilung durch königliche Verordnung vor jeder neuen Wahl, unter Berücksichtigung der letzten Volkszähluna, ferner Abschaffung des Verfassungseides und des Steuerzensus, jedoch Beibehaltung einer sechsmonatlichen Karenzzeit bezüglich der Staatsangehörigkeit. * In einer Versammlung des lanbpirtschaftlichen Vereins in Bayern gab der Minister Graf Feilißsch bemerkenswerte Erklärungen zur Fleischteuerung und die zu ergreifenden Maßregeln ab. Die Regierung werde alles tun, um die Kalamität zu beheben, sie halte aber an den Vorbeugungsmitteln gegen die Seucheneinschleppung fest. Eine Deffnung der Grenzen würde die Fleischteuerung nicht verringern, denn die Preise seien in Desterreich fast so hoch wie in Bayern. Die Verminderung der Fleistpreise lasse sich wirksam herbeiführen durch Einschränkung des Zwischenhandels; allein dieser sei nicht ganz zu entbehren. Die Hauptgründe der Teuerung, welche nicht nur Deutschland, sondern in allen Nachbarstaaten bestehe, seien schlechte Kartoffelernte im Vorjahre, Bevölkerungszunahme, verminderte Einfuhr von Konserven und bessere Lebenshaltung. Oefterreich- Ungarn in ** Im österreichischen Abgeordnetenhause gab es Sturmszenen anläßlich der Vorgänge in Brünn, wo die Tschechen Deutsche angriffen und von Deutschen bewohnte Häuser, namentlich die Hochschule, demolierten. Die TschechischRadikalen drangen gegen die Ministerbank vor und verlangten mit stürmischen Zurufen Beantwortung der Interpellation wegen der Brünner Vorgänge durch den Minister des Innern. Der Präsident versuchte vergeblich die Ruhe herzustellen und appellierte an das Haus, die Geschäftsordnung zu wahren und Ordnung zu halten. Da die Tschechisch- Nadikalen ununterbrochen auf Beantwortung der Interpellation drängten, war der Präsident gezwungen, die Sizung zeitweilig zu unterbrechen. In Brünn selbst wiederholten sich die tschechischen Ausschreitungen. In der deutschen Technischen Hochschule sind mehrere Hörsäle zerstört worden. Das Militär, das zum Schuße der Hochschule ausrückte, wurde mit Steinwürfen empfangen und mußte zum Bajonettangriff übergehen. Hierbei ist ein Tischlergehilfe schwer verletzt worden und ist bald darauf seinen Verlegungen erlegen. Elf Deutsche und fünf Schutzleute sind durch Steinwürfe verlegt worden. - Russland. ** Ein Erlaß des Zaren trifft Anordnungen zur baldigen Vornahme der Wahlen der Reichs- Duma. Man führt diese Maßnahme auf die Konferenz des Grafen Witte mit dem Zaren zurück. Die Regierung beabsichtigt, gegen den Aufruhr im Kaukasus energisch einzuschreiten. Schon find 24 000 Mann Truppen aller Gattungen dorthin abgesandt, und weitere Truppen- Nachschübe sind in Vorbereitung. Die Offiziere haben Befehl, keine Schonung zu üben. In Kasan erkannte eine Versammlung von Geistlichen die Notwendigkeit an, an der freiheitlichen Bewegung und dem Kampfe gegen die administrative Willkür teilzunehmen, denn nur freie Diener der Kirche könnten ihre Pflichten aufrichtig erfüllen. In Batum wurden in der Niederlage der Gesellschaft für Dampfschiffahrt und Handel 12 Kisten mit Gewehren, Revolvern und Patronen fonfisziert. In Njesin im Gouvernement Tschernigow ist die jüdische Bevölkerung in Erregung geraten, weil einer ihrer Glaubensgenossen, der einen Polizeibeamten ermordet hatte, vom Kriegsgericht zum Tode verurteilt wurde. Große Menschenmassen sammelten sich in den Straßen, die Geschäfte wurden geschlossen, Studenten und Gymnasiasten blieben dem Unterricht fern.- Die Kommission wegen der Port Arthur- Angelegenheit hat beschlossen, General Kuropatkin darüber als Zeuge zu vernehmen, welche Rolle er bei der Erbauung der Befestigungen Port Arthurs gespielt und welche Maßnahmen er von denen, die er zum Entsatz Port Arthurs treffen mußte, tatsächlich getroffen hat. Hof und Gefellschaft. Im Auftrage des Kaisers überreichte der deutsche Marineattachee in Washington, Korvettenkapitän Hebbing. haus, dem Präsidenten Roosevelt eine Sammlung von Stichen, die Vorgänge aus dem Leben Friedrichs des Großen darstellen, nebst einem Handschreiben des Kaisers. * Der Großherzog und die Großherzogin von Mecklen burg- Schwerin, sowie die deutsche Kronprinzessin, vielleicht auch der deutsche Kronprinz werden am 10. Oktober dem Landwirtschaftsminister von Podbielski auf Dallmin einen Besuch abstatten. * ** Auf Jagdschloß Rominten ist Prinz August Wil helm von Preußen eingetroffen und von der Kaiserin am Bahnhof empfangen worden. Mit demselben Zuge trafen dort der Chef des Marinekabinetts Admiral von SandenBibran, der Staatssekretär der Marine, Admiral von Tirpitz und der Generaldirektor der Hamburg- Amerika- Linie Ballin ein. Der Reichskanzler Fürst Bülow gedenkt, kommende Ostern den Besuch des italienischen Ministers Tittoni in Mailand oder Venedig zu erwidern. * Bei dem neunundzwanzigjährigen Herzog Siegfried in Bayern ist ein Gemütsleiden zu Tage getreten, das längere ärztliche Behandlung erfordert. Man führt das Leiden auf eine Gehirnerschütterung zurück, die der Herzog sich vor mehreren Jahren durch einen Sturz vom Pferde beim Rennen zu Niem bei München zugezogen hatte. Soziales Leben. Stiftungen für Arbeiter und Angestellte. Aus dem Aufsichtsrat und der Direktion der Aktiengesellschaft chemische Fabrik Lindenhof, C. Weyl u. Co." in Mannheim schieden die Herren Dr. Karl Weyl, Karl Dyckershoff und Dr. Robert Süpfle aus. Aus diesem Anlaß stifteten sie für einen Arbeiter- Unterstützungsfonds 50 000 Mark. Weitere 103 000 Mart wurden an Beamte, Meister und Vorarbeiter in Anerkennung ihrer Dienste verteilt. fortschrittlicher frauentag. ( Eig. Bericht.) Berlin, 3. Oktober Zweite und letzte Sitzung. Thema: Zur Reform des Strafrechts. Der Saal ist meniger start besetzt; das heutige juristische Thema interessiert offenbar weniger als das gestrige Ehethema. Dr. jur. Anita Augspurg hält das Referat, das folgende Forderungen aufstellt: 1. Weibliche Verteidiger; 2. weibliche Schöffen und Geschworene; 3. Gerichtshöfe für Jugendliche nach amerikanischem Muster, d. h. mit weiblichen Richtern; 4. Zeugenvernehmungen von Kindern über Sittlichkeitsverbrechen nur unter Ausschluß der Deffentlichkeit und Fragestellung durch eine gebildete Frau. Mit besonderer Verve vertrat Dr. Augspurg die Zuziehung weiblicher Laienrichter bei allen Straftaten geschlechtlicher Natur. Gerade hier zeige sich täglich, daß der männliche Richter ohne jedes Verständnis für die weibliche Psyche sei. In der Debatte stellten sich die Redner beider Geschlechter auf die Seite der Vortragenden. Die nächste Referentin, Frl. Dr. jur. Duersing, spricht über die Reform des Strafrechts vom Standpunkt der Jugendfürsorge. Sie teilt die jugendlichen Kriminellen in drei Gruppen, in 1. Lausbuben, 2. noch Erziehbare und 3. Verkommene. Die ersteren sollte man am besten ganz laufen lassen, die zweite Gruppe in Schwächliche und Gesunde einteilen und erstere in Erziehungs-, lettere in Strafanstalten stecken, und die dritte Gruppe dauernd internieren, um die Gesellschaft vor ihnen zu schützen. Dr. Duersing verlangt außerdem verschärfte Haft- und Gefängnisstrafe als Strafart für Jugendliche und einen besonderen Schutz der geistig Minderwertigen im Strafrecht gemäß den Forderungen des deutschen Juristentages. Ferner fordert sie die Erhöhung des Schußalters bei Verführung auf das vollendete 18. Lebensjahr und Straferhöhung, wenn die Verführung unter Mißbrauch eines Abhängigfeitsverhältnisses geschah, und schließt mit der Aufforderung zur regen Teilnahme an der Jugendfürsorge. Nab und fern. † Typhus in Posen. In den letzten Tagen sind wieder einige neue Fälle von Typhus in Posen vorgekommen. Die Epidemie hat 331 Erkrankungen und 29 Todesfälle im Gefolge gehabt. † Erkrankungen an Fischgift. In einem im Norden Berlins belegenen Schwesternheim erkrankten acht Schwestern, die von einem Fischgericht gegessen hatten, unter Anzeichen schwerer Vergiftung. Das Gericht bestand aus Karpfen, die in lebendem Zustande aus der Markthalle bezogen waren und einen durchaus sauberen und gesunden Eindruck machten. † Vandalismus an Gemälden. In der Kunsthalle in Hamburg wurden auf einer Anzahl von Gemälden den dargestellten Persönlichkeiten anscheinend mit Hutnadeln die Augen zerstochen. Der Verdacht richtet sich gegen Mitglieder der besseren Gesellschaft. Die Gemälde sind, um weiteren derartigen Brutalitäten vorzubeugen, unter Glas gelegt worden. † zu Tode geprügelt. Ein Arbeiter in Rohr bei Erfurt wurde von Eifersucht so gequält, daß er seine Frau während der Nacht zu Tode prügelte. Der Täter ist entflohen. † Von Mühlrädern zerrissen. In Wodeg kam ein Müllerlehrling auf schreckliche Weise ums Leben. Er ölte das Räderwerk der Maschine. Als er sich nach der seiner Hand entglittenen Kanne bückte, wurde er von den Kammrädern erfaßt, das Fleisch wurde ihm buchstäblich von den Rippen gerissen, diese gebrochen und die Sungen gequetscht. Unter entsetzlichen Qualen gab der Unglückliche seinen Geist auf. † Absturz aus dem Luftballon. Bei einem Volksfeste in Saint- Cloud bei Paris stürzten zwei Amerikaner aus einem Fesselballon vierzig Meter hoch herab. Der eine war sofort tot, der andere ist schwer verletzt. † Panik beim Volksfeste. In dem Pariser Stadtteile Montrouge wurde das Pferd einer Droschke scheu und rannte in die anläßlich eines Volksfestes versammelte Menschenmenge. Es entstand eine furchtbare Panik. Viele Personen wurden im Gedränge verlegt, neun liegen schwer im Hospital darnieder, eine ist bereits gestorben. † Auf der Bühne erschossen. Im Eldorado- Theater in Nantes gab während der Vorstellung ein Leutnant aus seinem Dienstrevolver einen Schuß auf die Sängerin Rose Noel ab, der diese tötete. Im Verhör erklärte der Offizier, er habe beobachtet, wie die Noel von der Bühne herab mit einem im Parkett sizenden Herrn fofettierte. Dadurch sei er in solche Aufregung versetzt worden, daß er, seiner Sinne nicht mehr mächtig, die Tat begangen habe. † Erdbeben. Auch in Portugal sind Erdstöße verspürt worden. Besonders in Lissabon wurde die Erscheinung beobachtet. Schwerer Schade wurde indessen dort nicht angerichtet. † Schiffs- Zusammenstoß. Bei den Balearischen Inseln stießen zwei Dampfer zusammen, von denen der eine sofort sant. Die gesamte Besatzung mit Ausnahme von zwei Mann fam ums Leben. † Verheerendes Unwetter. Am Golf von Meriko hat ein furchtbares Unwetter schweren Schaden angerichtet. Die Reis- und Zucker- Ernte hat stark gelitten, und auch die Baumwollen- Pflanzungen sind sehr schwer betroffen worden. Der Landwirt. gd Die Düngung der Wiesen. Am besten wird im Herbst Rainit auf den Wiesen ausgestreut. Es kann aber auch noch im Winter und Frühjahr angewendet werden. Die Erfolge, die damit erzielt werden, sind augenscheinlich. Gras und gute Kräuter werden gekräftigt und Heu und Grummet schmackhafter durch den reichlichen Gehalt an Kleearten, die plötzlich nach einer Kalidüngung hervorkommen, wo man früher solche gar nicht bemerken konnte. In Wahrheit waren aber auch früher kleine Kleepflänzchen da, konnten nur nicht vor den schlechten Kräutern und sauren Gräsern zur Entwickelung kommen. Durch die Kainitdüngung werden sie nun so gekräftigt, daß sie ihrerseits zur Unterdrückung der wertlosen Wiesenpflanzen beitragen. In welcher Weise durch die Düngung der Heuertrag erhöht wird, lehrt ein Beispiel, das eine Landwirtschaftskammer veröffentlicht. Auf angeschwemmtem Werraboden wurden ohne Düngung 44% Doppelzentner, durch Kainit, Thomasmehl und Kall aber 60% Dopelzentner Heu gemacht, also 16% Doppelzent ner Heu vom Morgen mehr. Wie wichtig die Kainitdüngung dabei war, zeigt eine Fläche, die nur Thomasmehl und Stalk erhalten hatte: hier wurden nur 50 Doppelzentner geerntet. Die Kainitdüngung im Werte von rund 15 Mart hatte demnach einen Mehrertrag von über 40 Mark ein. gebracht. Vermischtes. = Die Heringe werden teuer! Der Heringsfang fällt nach Meldungen von der Nordseeküste in diesem Jahre an dauernd gering aus. Infolgedessen ist der Durchschnitts preis für die Tonne von 23 Mark im Vorjahre auf 30 Mart gestiegen. Auch die Besatzungen erleiden durch den Verlust der Prämie für die gewonnene Tonnenzahl eine Einbuße. - Gold unter dem Eisenbahnzuge. Als seitens der Reichsbankstelle in Siegen auf dem dortigen Bahnhofe Geld berladen wurde, geriet ein mit Zwanzigmart- Stücken gefülltes Säckchen unter einen Eisenbahnzug. Die Räder der Lokomotive durchschnitten das Säckchen, und eine Anzahl Goldstücke wurden platt gepreßt, andere umhergeschleudert. Doch fanden sich alle Stücke wieder an. Eine Regenschirm- Diebin. Zu den Meßnern der Heiliggeist und der Peters- Kirche in München fam mehrfach eine Frau, um die in den Gotteshäusern stehengebliebenen Regenschirme als die ihr gehörigen zu reklamieren und sich ausfolgern zu lassen. Schließlich schöpfte man Verdacht, und der Schwindel fam zu Tage. R. Dewald 3. Amon F. Amend Böglinge 1. Breis W. Heller 2. Salis 2. и 3. " 4. " 5. " 1 6. 7. И 8. " 9. 11 10. 1 11. 11. H # 23 " 12. 13. * H E. Adam C. Eb D. Merfchrot H. Wagner B. Schließ M. Hofmann 5. Freihöfer 2. Ube A. Appel Obitmartt. In ber wurde gestern wie im Vorjahr bereitung ein Obfimartt abge qm Vormittag groß, das m ephel find genügend, Birnen banden. In Relterobft betrug Waggons, von benen bis zum gife war. Bon Aepfeln Ramaba- Reinetten, Goldparmer lt wurden für Kaffeler Reine 23 Mart, Winter- Boldparmer. 22-24, franzöfifche 18 Mait Firäpfel 20 Mart, Edhaft Der Spuck- Sport. Der neueste Sport ist das Wettpucken. Er ist natürlich in Amerifa zutage gefördert worden, wo die Kunst des Treff- oder Weit- Spuckens ja seit langem in Blüte steht. Der anmutige Wettkampf wurde in Cle. cland ausgefochten. Als Sieger ging Mr. Washington Swunk hervor, der volle vier Wieter weit spuckte. - - Die Kaiserin Eugenie als Land- Verkäuferin. Im Jahre 1857 hatte Napoleon III. seiner Gemahlin, der Kaiserin Eugenie, die bei Solferino( Departement Laudes) belegenen Domänen und Waldungen, ein Gebiet von fast Midlenburger 15 Mart, Mat 16 000 hektar, zum Geschenk gemacht. Jezt hat die Kai Bohnopfel 15 Mark. Für serin den ganzen Kompler an ein Konsortium von Holz- 20-25 Mart, Paftoren 15 händlern in Bordeaux für den Preis von mehreren Million 20-22 Mart. Alles per 8 Waldungen werden der Abholzung verfallen. Zwanzig Menschen ertrunken. In der Nähe der Insel Hven im Sund stießen bei völlig klarem Wetter zwei schwedische Dampfer zusammen. Der eine sant sofort, und die Besagung, bestehend aus 19 Mann und zwei Frauen, ertrank, mit Ausnahme des Zimmermanns, der von dem anderen Dampfer gerettet wurde. + Das Geld wird teurer. Da die Nachfrage nach Geld eine ganz unerwartet starke ist, hat die Reichsbank ihren Disfont von 4 auf 5 Prozent erhöht. In der Sizung des Zentral- Ausschusses der Reichsbank gab der Präsident eine Erläuterung des Schrittes, in der er darlegte, daß die Anspannung des Instituts noch niemals, auch nicht an einem Jahresschlusse, eine so starke gewesen sei, wie jetzt beim Quartalswechsel. Im übrigen enthielten die Worte des Präsidenten eine nicht mißzuberstehende Warnung gegen die Börsen- Spekulation. Kolonie Hoffnungsthal. Die Berliner Stadtverwaltung hat dem Pastor Bodelschwingh rund 58 Hektar städtischen Besizes in Rudnitz bei Bernau bis 1911 für 5520 Mark verpachtet. Dort wird eine neue Kolonie für Obdach lose errichtet, die mit gärtnerischen und landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt werden sollen. - Einer, der von seiner Frau los will. Ein Schweizer namens Albert Forrer reist zurzeit in Nordamerika von einent Staate zum andern um von seiner Frau geschieden, zu wer den. teverall reicht er eine Ehescheidungsklage ein, aber überall ist es der Frau bis jetzt gelungen, die Klage mit Erfolg zu bekämpfen. Lokales. 4. Oftober 1905. * Wahlbündnisse. Von besonderer Seite wird der „ Mainzer Neuest. Anz." gemeldet, daß gegenwärtig zwischen ben Führern der nationalliberalen und der Zentrum parte Verhandlungen gepflogen werden, um eine Einigung für die bevorstehenden Landtagswahlen herbeizufühen. Es handelt sich in der Hauptsache um solche Wahlkreis, welche durch die Sozialdemokraten gefährdet sind. In weiten * Beschädigte Reichskaffenscheine. Kreisen des Publikums ist die Meinung verbreitet, daß die Staatstassen für zerrissene, angebrannte oder sonst beschädigte Reichstassenscheine Ersatz leisten, wenn nur noch die Nummer Uhr zu Ende. A Klein- Linden, 3. D bie Meberrefte vom ausgefotter Dieses entzündete sich und die wanden im Gesicht und an A Ettingshausen, 3. D laufen jest hier die wetsche Friedberg, 2. Dtobe verenigten Milchhändler hier Preis für Milch von 18 Bfg die Rindermilch foftet 22-24 Marburg, 2. Oftober Universität, Geb. Juftigrat Berlin, wurde in sein Amt ei Wohnbach, 2. Oftober Schweinehirt unserer Gemeind Dienfjubiläum begehen. $ Darmstadt, 3, Oftobe mörderin Lotz wurde de funden und zum Tode verurt teil, das in den Abenbft Ruhe entgegen. Während der bolt in heftiges Schluchzen au Worms, 3. Oftober. * Damproptes Malzi, der Straflammer wegen verfuchter Koperverlegung zu 1 Jahr frase verurteilt wurde, ist Leipzig verworfen worden. Sel genstadt, 3. D Gelnhausen- Seligensta hörtein, Dettingen, Bede * tung auf einer zu Börſtein Gegenstand eingehender Gi options often von erd 1. Breffe" berichtet, sowohl als auch durch Zuschüsse aus gbft werden. Die Beche bon 1000 mt. Die U bei Seligenstadt erfordert 300-000 Rt. Geplant ist 60 mm Spannweite für Eisenb Die Vorarbeiten auf der gan des Scheines auf einem Stücke ersichtlich ist. Diese Ansicht sch gefördert werden, so da ist irrig. Die Reichsschuldenverwaltung hat über die staat om bayerischen Landtage bar liche Ersatzleistung für beschädigte und für den Verkehr unbrauchbar gewordene Reichstassenscheine und Banknoten neuerdings die Bestimmung getroffen, daß für solche Scheine nur dann Esat geleistet wird, wenn das vorgelegte Stüd zu einem echten Reichstassenschein gehört und mehr als die Hälfte eines solchen beträgt. Also nicht dem Besitzer der Nummer, sondern demjenigen, der den größeren Teil des beschädigten Stückes einreicht, wird Ersaz geleistet. Stadttheate Der Staufma Luftfpiel von Bi In glänzender e ufit und Prolog und Die neu gegründete Ackerbauschule für den gatespearfche Kraft die Kreis Gießen beginnt im November ihr 1. Semester in Lich. *** Bei dem am Sonntag abgehaltenen Abturnen des Gießener Turnvereins von 1846, über das wir schon Kurz vor 8 Uhr t, aber immer noch 30 Erome herein und best is auf den letzten Blaz gestern ausführlich berichteten, wurden im Wetturnen folgende Fftern, das aber po Resultate erzielt: Attive Turner. Volkstümliches Turnen an 5 Geräten: 1. Preis Heinrich Hamel mit 40% Punkten 123 2. 11 Heinrich Ehrhardt " C. Koch 2912 29 " " " " 8öglinge( Oberstufe). 3 volkstüml. Uebungen und je 3 Uebungen am 123456 Reck, Barren und Pferd: 1. Preis August Loos mit 67 Buntten 2. Karl Loos 543/4 " " " 3. W. Scheid 52 " " " 4. Alb. König 503/4 " " " 5. " Hch. Jung 591 F " 6. 11 Sch. Jsley 4814 " " 7. " F. Meister 4512 " " Som Orchefter, bas bie bres Dirigenten, des Mu bat, rauscht die Ouvert Birbfor auf. Der Vorb KAKA r Heringsfang fall n diesem Jahre an t der Durchschnitts m Vorjahre auf 30 erleiden durch den me Tonnenzahl eine As seitens der tigen Bahnhofe Gelt sigmart- Stüden ge Bug. Die Räder der n, und eine Anzahl re umbergeschleudert Meinern der Heilig n fam mehrfach eine nieren und sich aus man Verdacht, un Böglinge( Unterstufe): 1. Preis W. Heller 2. 3. 4. L. Schlit mit 63 Punkten 62 и " M K. Dewald 591/ 11 " " J. Amon 5814 " " " 5. " F. Amend 5514 " " 6. E. Adam 501 " " " 7. C. Eb 4812 " " " 8. D. Merschroth 473/4 11 " 11 9. H. Wagner 453/4 " " 10. 11. " W. Schließ 451/2 " " " M. Hofmann 431/2 " и 11. " H. Freihöfer 431/2 " " W. Ude 4212 " " " H A. Appel 4212 " " 12. 13. * Obstmarkt. In der Stadthalle zu Frankfurt a. M. Maurice, eine hübsche Erscheinung, spricht den Prolog, der vom Publikum beifällig aufgenommen wird. Zweifel los wäre die Wirkung eine noch größere gewesen, wenn die Sprecherin etwas mehr Mittel im Ausdruck verwandt hätte. engebliebenen Regenwurde gestern wie im Vorjahr, von der Zentrale für Obst sammenschreiben. Ueber die Bedeutung Shakespeares ist viel= Sport ist das Wett tage gefördert wor eit- Spudens ja feit berwertung ein Obstmarkt abgehalten. Die Nachfrage war am Vormittag groß, das Angebot entspricht der Ernte; Pepfel sind genügend, Birnen in geringeren Mengen vorbeanden. In Kelterobst betrug das Angebot etwa zwanzig Baggons, von denen bis zum Mittag faum ein Drittel ab. Beitkampf wurde in jet war. Von Aepfeln waren hauptsächlich vertreten Mr. Bashington anaba- Reinetten, Goldparmer cen und Schafsnasen. Behlt wurden für Kasseler Reinetten 19 Mart, Goldparmencen 23 Mart, Winter- Goldparmer.cen 25 Mart, Goldreinetten 22-24, französische 18 Mart, graue 20-25 Mart, rote feräpfel 20 Marf, Schafenasen 11-16 Mart, gelbe eit spudte. Berkäuferin. Gemahlin, der tement Laudes ein Gebiet von Jegt hat die lenburger 15 Mart, Madäpfel 16 Mart, Rheinischer Bohnopfel 15 Mart. Für Birnen: Diehls Butterbirnen Es war ein guter Gedanke der Direktion, zuerst dem großen Briten in Thaliens Tempel zu opfern und den Raufmann von Venedig als Eröffnungsstück auf den Spielplan zu setzen. Die Triebfedern liegen flar zu Tage, sodaß man der Handlung mühelos folgen und die ganze Aufmerksamkeit der Darstellung zuwenden kann. Das Geburts jahr des Stückes läßt sich nicht angeben, wie denn ja über die chronologische Reihenfolge der Shakespeareschen Werke mit Sicherheit nichts anderes als ihre Unsicherheit feststeht. Ueberhaupt ist die Biographie des großen Tragödien- und Komödien- Dichters, der 1562 in Stratford on Avon bag Licht der Welt erblickte, eine über die Maßen dürftige, alles, was wir wissen, läßt sich auf einem halben Bogen zufach gestritten worden, doch gehen die Meinungen nicht so weit auseinander, wie man gemeinhin annimmt. Shakespeare besaß schon zu Lebzeiten großes Ansehen, einige nörgelnde Bemerkungen Ben Jensons kommen nicht in Betracht. Außer der flaren Motivierung, der Wucht der Darstellung und dem meisterhaften Aufbau siner Kunst, die fühn die drei Einheiten der riechen niederlegte, bewundern wir an Shakespeare, das Fließende, Durchgebildete seiner Sprache, die fine filed phrases, wie einer feiner englischen Ausleger sich ausdrückt. Der Inhalt des Lustspiels„ Der Stelle näheres darüber gesagt werden müßte. Der Dichter Meisterschaft in der Verflechtung on mehreren Millio20-22 Mart. Alles per Zentner. Kelterobst wurde das mehrerer Handlungen. fallen. aleme enthaltenen alter mit 15 Mart bezahlt. Der Markt ging um fünf Ausstattung recht wirkungsvoll. Die Regie des Direktors der Nähe der Insel m Wetter zwei schwe sank sofort, und die Nachfrage nach Geld Lihr zu Ende. Klein- Linden, 3. Oktober. Eine junge Frau wollte nd zwei Frauen, er tie lleberreste vom ausgefottenen Schmalz ins Feuer werfen. ns, der von dem an Dieses entzündete sich und die Frau erlitt schwere Brandwunden im Gesicht und an den Händen. Ettingshausen, 3. Oftober. Auswärtige Händler Haufen jetzt hier die wetschen für 5 Mt. pro Zentner auf. * Friedberg, 2. Oftober. Milchaufschlag. Die vereinigten Milchhändler hier haben ab 1. Oftober den Breis für Milch von 18 Pfg. das Liter auf 20 Pfg. erhöht, die Kindermilch fostet 22-24 Bfg. die Reichsbauf ihren b der Präsident eine darlegte, daß die An auch nicht an einem sei, wie jetzt beim In der Gigung des elten die Worte de e Warnung gegen die Berliner Stadtverwal * Marburg, 2. Oftober. Der neue Kurator der niversität, Geh. Justizrat Prof. Dr. Schollmeyer aus Berlin, wurde in sein Amt eingeführt. Wohnbach, 2. Oftober. Der Nachtwächter und und 58 Seftar städt weinehirt unserer Gemeinde konnte gestern sein 25jähriges bis 1911 für 552) Dienfi jubiläum begehen. e Kolonie für Obdad § Darmstadt, 3, Oftober. Die Offenbacher Kindesnd landwirtschaftlichen mörderin Lotz wurde des Raubmords für schuldig betunden und zum Tode verurteilt. Die Angeklagte nahm das will. Gin Schweizer teil, das in den Abendstunden gesprochen wurde, mit ordamerika von einem Ruhe entgegen. Während der Verhandlung brach sie widerau gefchieden, au mer holt in heftiges Schluchzen aus. ungsflage ein, aber ngen, die Klage mit 4. Oftober 1905. Worms, 3. Oftober. Die Revision des früheren Compropstes Malzi, der am 10. April von der Mainzer Straftammer wegen versuchten Sittlichkeitsverbrechens und Förperverlegung zu 1 Jahr Gefängnis und 150 Mt. Geldtrafe verurteilt wurde, ist gestern vom Reichsgericht in Leipzig verworfen worden. Die Gesamtdarstellung präsentierte sich in ihrer neuen Steingoetter hatte umsichtig und gut berechnend gearbeitet, verschiedentlich sogar ein kleines Kunststück zuwege gebracht. Leider kann der Einzeldarstellung nicht das gleiche Lob gespendet werden, da sie wiederholt zu wünschen übrig ließ. In der Titelrolle war Georg Ramann beschäftigt, der den Ernst des Kaufmanns und die Ergebung in sein Schicksal gauz gut traf, doch betonte er andererseits die Berachtung und den Abscheu vor der erbärmlichen Seele des Geld- und Blutschacherers nicht genügend. Er mußte des Geld- und Blutschacherers nicht genügend. Er mußte beispielsweise den Juden im ersten Aft viel stolzer und herrischer anfahren. Der Jude Shylock fand in Georg Mendel in Ton nnd Maste einen guten Darsteller. das Ganze ein.- - - Art und Weise, wie sie diesesmal stattgefunden hat. So wird denn unsere Bürgermeisterei noch einige Beite verwaist sein und durch die seitherige Stellvertretung weitergeführt werden. r. Anmerkung der Redaktion: Soweit uns von einem sehr zuverlässigen und gut informierten Herrn der unterlegenen Partei Schwalm berichtet wurde, hat nur ein Herr in Uebereilung bei Abgabe des Stimmzettels einen Formfehler begangen. Die Differenz beim Wahlresultat betrug aber 19. Wenn keine anderen wichtigen Unregel mäßigkeiten vorliegen, warum der Gemeinde noch einmal den Wahlkampf bereiten? Aus dem Gerichts[ aal. Strafkammer. Gießen, den 3. Oftober 1905. Der Weißbinder Karl Reuter und der Landwirt Otto Göbel von Pohl. Göns haben sich auf dem Heimweg aus einer Wirtschaft, wo sie schon in Wortwechsel geraten waren, gegenseitig getreten und gerauft, wobei Reuter sein Messer 30g und Töbel eine unbedeutende Berlegung beibrachte. Sie wurden wegen gegenseitiger Körperverlegung unter Antiage gestellt. Reuter wurde zu 3 Monaten Gefängnis und 10 Mt. Geidbuße verurteilt, während Göbel der sich in Notwehr befunden hat, freigesprochen wurde. Techniker Wilhelm Fillmann in Gießen ist wegen Urkundenfälschung unter Anklage? Die Sache wurde zwecks Erledigung einer Georg Wolf von Wörrstadt hat gegen den Weinhändler Philipp Gebhardt in Gießen und dessen Schwiegervater Kaufmann Start Engel in Night Rlage - wegen Beleidigung und unlauteren Wettbewerbs erhoben, worauf das Schöffengericht Altenstadt Gebhardt wegen Beleidigung zu 50 Mt. Geldstrafe und Engel wegen Beleidigung und unlauteren Wettbewerb zu einer solchen bon 25 t. verurteilte. Auf ihre Berufung tam die Bestrafung wegen unlauteren Wettbewerbs in Wegfall, die erkannten Strafen blieben aber bestehen. Brief- und Fragekaften der Redaktion. Nach Klein- Linden. Ihrem Wunsche betriffs rerschiedener Korrespondenzzeichen fönnen wir nicht nachfommen, da dieses den Geschäftsgung unserer Redaktion unnötigerweise erschwert. Siegener landwirtschaftlicher Wetterbtenft. Boraussichtliche Bitterung is Hessen für Donnerstag, den 5. Oftober. Trüb, Regenfälle, windig, etwas wärmer. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2. Es können eingestellt werden: 2 landw. Knechte, 1 Taglöhner, 1 landw. Magd, Schlosser, 2 Spengler, 2 Schmiede, 1 Buchbinder, 1 Sattler und Topezier, Schreiner, 50 Erdarbeiter( auswärts), 1 Fuhrfnecht, 2 Friseure, 2 Schuhmacher, 1 Installateur, jüngere Arbeiter und Arbeiterinnen, jüngere Hausburschen, Dienst mädchen, Lauffrauen, und Laufmädchen. Es suchen Arbeit: Bassanio wurde von Rudolf Goll verkörpert. Anfangs etwas schwach, gewann der Künstler doch nach und nach soviel Sicherheit, um einige Partien glatt durchzuführen. Etwas mehr Lebhaftigkeit im Ausdruck hätte sein Spiel um ein bedeutendes gehoben, denn der Bassino war ganz gut gedacht. Den Schwäger Graziano hob Bruno Reimer mit glücklicher Hand auf die Bühne. Namentlich stand ihm die schlecht verhehlie Schadenfreude im 4. Afte gut.- Rudolf Franz und Valentin Rauninger sügten sich als seine Freunde Solanio und Salarino ganz nett in In dem Darsteller des Lorenzo fanden wir einen alten Bekannten, Reinhold Lüttjohann, wieder. Der junge talentierte Künstler hatte auch diesmal feine Rolle gut aufgefaßt und sorgfältig ausgearbeitet. Den albernen Prinzen von Arragon gab Ferdinand Käs= mann mit feiner Fronie, während sein Leidensgefährte, der Prinz von Marocco, von Hermann Steingoetter in fräftigen Strichen gezeichnet wurde. Ein Schalk in des Wortes vollstem Sinne war Mar Herrschers Lanzelot Gobbo, der in dem von Adolf Lippert gegebenen alten Lanzelot einen würdigen Partner fand. Den Dogen stellte Georg Wittmann ganz ansprechend dar, doch hätte er ibm etwas mehr Herrscherwürde verleihen können. Porzia wurde durch Elfriede Bayrhammer verkörpert. Die Bartien im Anfang gelargen der Künstlerin weniger gut, ba mangelnder Appetit. sie die starken seelischen Bewegungen nicht genügend heraustrieb. In der Gerichtsszene aber war sie vollkommen am Blaße und entzückte durch ihre originelle Auffassung.- Wilhelmine Schellenberg spielte ihre Nerissa in munterer Weise mit einem Ar flage von Naivität durch und gute Darstellerin, wenn auch hier und da eine kleine VerHaus spendete nach jedem Akte reichen Beifall. - - 2 Maschinisten, oder Heizer, 1 Buchbinder, 1 Fäcker, 1 Schneider, 1 Weißbinder, 1 Fabrikarbeiter, 1 Verkäuferin, 1 Kutscher, 2 Lauffrauen, 1 Kindermädchen, 1 Arbeiterin. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Sieken Sel genstadt, 3. Oktober. Das Bahu projekt Gelnhausen Seligenstadt über Alzenau, Wasserlos, Sörstein, Dettingen, Beche" Guftab" bildete gestern Rach berer Seite wird den mittag auf einer zu Hörstein abgehaltenen Versammlung den Die erwachsenden gegenwärtig wife Begenstand eingehender Erörterungen. ber Bentrum parte Projektionskosten von etura Mt. 4000 sollen wie die me Einigung für die R. Breffe" berichtet, sowohl aus Beiträgen der Bezirkskasse, fühen. Es handelt als auch burch Zuschüsse aus beiläufig zehn Gemeindekassen Ifceis, welche durch gedeckt werden. Die Zeche" Guſtav“ leistet einen Beitrag bon 1000 Mt.- Die Ueberbrückung des Mainstroms einen Kostenaufwand bon heine. In weiten bei Seligenstadt erfordert g berbreitet, bag bi 300 000 Rt. Geplant ist eine einbogige Eisenbrücke mit ober ſonſt beſchädigte 60 m Spannweite für Eisenbahn, Fuhrwerk und Fußgänger. Shylocks Tochter Jessica fand in Lily Donecker eine freit und ist ein vorzügliches Kräftigungsmittel. nur noch die Nummer Die Vorarbeiten auf der ganzen Bahnstrecke sollen möglichst g hat über die Boat em bayerischen Landtage darüber Vorlage zugehen kann. no für den Verkehr geine und Bantnoten daß für solche Scheine bas vorgelegte Sta ört und mehr als die nicht dem Befizer ber Den größeren Teil de Frjap geleistet. erbauschule für den Stadttheater in Gießen. Der Kaufmann von Benedig. Lustspiel von William Shakespeare. In glänzender Weise, bei dicht beseztem Hause, bei Mufit und Prolog und jener Spannung, mit der die Shakespearsche Kraft die Lust ladet, setzte die Saison 1905/06 ein. Kurz vor 8 Uhr war das Haus schon fast völlig ge| tiefung dem Gauzen sehr zuträglich gewesen wäre. – Das Eingesandt. G. H. Lollar. Gegen die am 28. September stattgefundene Bürgermeisterwahl wurde, noch vor Beendigung des Wahlattes, wegen vorgekommenen Formfehlers, seitens eines Wählers mündlich Returs erhoben; derselbe wurde am 29. September schriftlich zu Protokoll gegeben und am 2 Oftober die Refursbegründung zum Anschluß und Beian die vorgesezte Behörde übergeben. Durch den auf diese hr 1. Semester in Lift, aber immer noch zog das Publikum im ununterbrochenen fügung der Wahlakten der Bürgermeisterei zur Weitergabe gehaltenen Abturner Strome herein und besetzte das Parterre und die Gallerien Süber das wir sche bis auf den letzten Plag. Durch das ganze Haus geht ein Weise erhobenen Rekurs ist erwiesen, daß Refurent, zumal n im Wetturnen folgen Flüstern, das aber plöglich der bekannten Stille meicht. ein Wahlresultat noch nicht vorhanden war, ganz un parteiisch ner. n 5 Geräten: it 40% Buntien 29% 29 Aufe 3 llebungen am ferb: 67 Punkten 54% 52% 50% " " " " T 59% Bom Orchester, das die Kapelle unserer 116er unter Leitung bres Dirigenten, des Musifdirektors Krauße eingenommen bat, rauscht die Ouverture zu den luftigen Weibern von Windsor auf. Der Vorhang rollt in die Höhe und Lia L gehandelt hat, indem auch das Wahlresultat teine große Stimmendifferenz ergab, dieselbe betrug nur 19 Stimmen Es ist sonach anzunehmen, das wir einer nochmaligen Wahl tgegensehen, hoffentlich verläuft dieselbe in der ruhigen e Wie kann man den Appetit anregen und gleichzeitig die durch fehlenden Appetit herbeigeführte mangelhafte Nahrungsaufnahme ergänzen? Der gewöhnliche Lebertran ist wohl dazu geeignet, fann für viele aber nicht in Betracht kommen da er widerlich riecht und schmeckt und leicht Verdauungsstörungen herbeiführt. Scotts Lcbertran- Emulsion dagegen ist von diesen Nachteilen gänzlich beScotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schuhmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unterphosphorigsaurer alt 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, destill. Wasser 129,0, Altohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit 8imt, Mandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen. 11,000 Abbildungen, = Im Erscheinen befindet sich: Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Meyers 1400 Tafeln und Karten. Grosses KonversationsKin Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. 148,000 Artikel Verweisungon. Lexikon. 20 Bände in Halbleder gebunden su je 10 Mark Prospekte und Probehefte liefert jede Buchhandlung Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. KAKAO STOLLWERCK SCHOKOLADE DD DD 48% " 45% Ar. 232. Bekanntmachung. Bekanntmachung. Auf Grund des Artikel 23 des Volksschulgesetes Karl Graf, Kirchenplaz 15, ist zur Ausführung und der Bestimmung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten v. 26. Novem ber 1901 bringen wir zur allgemeinen Kenntnis, daß die Fortbildungsschule Montag, den 9. Oktober d. Js. im Stadtknabenschulhaus an der Nordanlage beginnt und von genanntem Tage an wöchentlich zweimal abgehalten wird. Bum Besuche derselben find alle Knaben verpflichtet, welche während der letzten drei Jahre aus der Volksschule entlassen worden sind, sowie die Schüler der Gymnasien, Realgymnasien, Oberrealschulen, Realschulen und höheren Bürgerschulen, welche nach Ablauf des 8. Schuljahres austreten, ohne mindestens ein Jahr lang der Obertertia angehört zu haben. Es haben sich einzufinden: Montag, den 9. Oktober, nachmittags 2 Uhr: alle schulpflichtigen Kaufleute, soweit dieselben nicht die Kaufmännische Fachschule besuchen, Schreiber, Schriftseger, Buchbinder, Geometer, Photographen, Graveure Lithographen, Mechaniker, Maler, Lackierer, Friseure, Megger, Auslaufer, Hausburschen, Gärtner. Montag, den 9. Oktober, nachmittags 5 Uhr: alle schulpflichtigen Maurer, Steinhauer, Zimmerleute, Dachdecker, Spengler, Schlosser, Schreiner, Blaser, Weißbinder, Eisendreher, Installateure, Instrumentenmacher, Schmiede, Techniker. von Entwässerungsanlagen gemäß§ 16 der Polizeiverordnung, die Entwässerung von Grundstücken im Anschluß an die städtische Kanalisation in der Provinzialhauptstadt Gießen betreffend, vom 1. August 1904, zugelassen worden. Nach§ 16 der genannten Polizeiverordnung dürfen Entwässerungsanlagen im Anschluß an die städtische Kanalisation nur durch die hierfür zugelassenen Unternehmer ausgeführt werden. Gießen, den 30. September 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. PALMIN Feinste Pflanzenbutter Zum Kochen, Braten und Backen In meinen Neubauten an der Westanlage sind Dienstag, den 10. Ottober, nachmittags 5 Uhr: alle schulpflichtigen Bäder, Schneider Schuhmacher, Satt- mehrere schön eingerichtete ler, Tapezier, Wagner, Kellner, Köche und alle übrigen Schulpflichtigen. elegante Wohnungen Außerdem haben diejenigen Schüler der Nachbargemeinden, die abends in ihren Heimatsort zurückkehren, zu vermieten und per 1. Oktober event. früher aber zum Besuche der hiesigen Fortbildungsschule ange- beziehbar. meldet worden sind, sich Mittwoch, den 11. Oktober, Durch Zusammenlegen von zwei Stockwerken nachmittags 4 Uhr, im Stadtknabenschulhans ein- mittels Verbindung einer separaten Treppe können zufinden. die schönsten herrschaftlichen Wohnungen von 10 Unter Hinweis auf Artikel 25 des Volksschulgesetzes, bis 11 Zimmern mit allem Zubehör hergerichtet wonach Lehrherren, Dienstherren und Arbeitgeber ihren werden. Näheres im Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuche der Fortbildungsschule nötige Zeit bei Meidung polizeilicher Strafen einzuräumen haben, ersuchen wir die Genannten, sowie die beteiligten Eltern, Vormünder u. s. w., den Schulpflichtigen von vorstehender Bekanntmachung rechtzeitig Kenntnis zu geben. Gießen, den 3. Oktober 1905. Für den Schulvorstand Mecum, Oberbürgermeister. Hahn, Rektor. VI. Sefftsch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Klasse.( 1. Tag) 3. Oktober 1905. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 87[ 400] 328 463[ 400] 512 58 85 668 740 45[ 400] 915 42 1027 55 136 204 19 70 321 496 506 55 67 705 66[ 400] 804[ 2000] 27 35 74 906 27 66 2103 90[ 2000] 268 349 64 521 47 58 615[ 400] 754 97 963 67 72 1000] 3029 97 141 51 62 67 236 69 310 30 505 13 96 611 738 87 833 30 984 87[ 1000] 4019[ 400] 79[ 400] 259[ 400] 319 74 91[ 400] 517 44 95 639[ 1000] 746 822 99[ 1000] 913 5061 88 110 17 204 12 19 74 308 25[ 400] 58 403 41 506 64 657 65 76 797 801 6 43 933 37 99 6282 325 68 94[ 1000] 465 83 557 78 765 340 51 96 910 18 61 7081 149 67 97[ 400] 272 86 412 41 59 502[ 1000] 30 1000] 99 662 80 710 35 803 22[ 400] 41 92 932 8006 14 69 125 286 342 63 407 88 575 80 624 785[ 400] 98 860 93 959 9008 100 25 77 231 33 61 78 303[ 2000] 17 27 404 7 507 39 42 675 741 71 82 98 862 74 931 62 84 10111 12 228 66 90 93[ 400] 394[ 400] 409 52 546 63 66 90 606 703 16 42[ 400] 47 976 11088 115[ 1000] 26 31 59 205 26 31 32 88 338 82 35 87 408 36 70 506[ 400] 40[ 400] 46 66 92 96 663 701 49 74 79 95 971 12023 57 72 79 117[ 400] 18[ 400] 67 257 315[ 2000] 407 518 607 23 32 400] 42 44 87[ 1000] 94 770 823 50 71 13002 23 42 201[ 400] 86 355 88 408 18 19 59 73 82 569 681 98 730[ 400] 814[ 1000] 37[ 400] 70 87 904 11 37 66 14152 223 50 91 374 80[ 400] 85 92 468 569[ 1000] 77 94[ 400] 747 823 70[ 1000] 99 939 59 96[ 400] 15010 28 75 107 21 23 63[ 1000] 98 268 330 439 47 85[ 2000] 529 89[ 1000] 42 62 74 671[ 400] 96 715 55 91 96[ 2000] 975 81 83 84 16026 121 22 42[ 1000] 50 240 70 356[ 400] 421 90[ 1000] 533 42 47 79 92 628 57[ 1000] 725 834 41 1000] 72 86 17080 118 45 227 75 308 48 60 97 409[ 1000] 22 70 503 32 59[ 400] 86 88 611 82 859 947 77 86 18017 123[ 1000] 45 82 254 60 399 454 81 572 92 94 611 39[ 1000] 73 91 708 37[ 1000 92 880 902 32[ 400] 19103 24 44 242 53 305 73 77 461 92 523 39 52[ 400] 76 626 92 834[ 400] 57 915 20020 119 228 30 85 334 46 69 75 416 67 68 511 28 66 609[ 400] 35 42 748[ 400] 988 21037 49 75 189 236 363 549 51[ 400] 74[ 400] 624 71 789 91 833 968 22033 50[ 2000] 98 134 81 208 31 59 65[ 400] 332 [ 400] 477[ 400] 506 631 81[ 1000] 758 879 944 55 23047[ 1000] 72[ 400] 97 273 325 1400] 79[ 2000] 99 430 524[ 400] 25 59 65 636 45 87 89 808 46 57 931 33 93 24036 44 77 83 191 434 551[ 1000] 53 68[ 400] 670 93 808[ 400] 41 90 903 43 45 94 25110 26 33 99 238 359 71 407 16 515[ 400] 765[ 400] 95 837 919 22 52 87[ 400] 92[ 400] 94 26009 30 65 84 97[ 1000] 108 10[ 400] 18 39 54 71 93 94 95 248 68 306 16 78 454 74 81 580 605 48 56[ 1000 713 814 33 979 27026[ 400] 161[ 400] 269 322 64[ 2000] 431 74[ 400] 84 632 709[ 400] 68 94 835 72 910 91 28022 54 112 1000] 85 89 92 99 217 [ 400] 34 315 17 30 468 95 537 70 84[ 2000] 665 709 15 29 63 827[ 400] 90 947 50 94 29024 26 35 315 72 434 35 87 516 606[ 400] 701 5 15 25 41[ 400] 56 78 896 930 45 56 81 30071 82 93 229 74 91 335 78 85 436 45 508 65[ 400] 77 629 57[ 2000] 74 761 800 89 31075[ 400] 83 132 60[ 400] 68 234[ 400] 68 86 305 57 451 535 49 622 24 725 867[ 1000] 972 74 82 91 32158 94 202 14 20[ 400] 24[ 1000] 61 68 387[ 1000] 96 591 660 85[ 1000] 95 774 846 33017[ 400] 94 123 293 315 77 418 63 68[ 400] 539 51 400 741 867 928 34019 81 111 33 250 97[ 400] 321 47 49[ 2000] 93 403 40 56[ 1000] 523 86 601 7 22 25[ 1000] 55[ 400] 714 44 48 87 880 82 913 15 68 90 35073 200 2 66 79 305[ 400] 21[ 400] 53 54 57 97 428 561[ 400] 99[ 400] 614 79 808 29 81 939 36037 157 70 203[ 1000] 73 362 87 96 [ 400] 567 75 656 809 29 33 38 46 37000 65 78 83 104 14 98 239[ 400] 380131 67 98 377 708[ 1000] 45[ 400] 805 64 934 55[ 1000] 57 74 86 39025[ 400] 204 26 341 78 401 63 94 506 50 99 608 48 756[ 400] 71 51 220 38[ 1000] 53 301 428 33 47 86 505 13 40 745 67 841[ 1000] 932 74[ 1000] 40111 89 98 203 37 46 384 405 10[ 5000] 21 22[ 1000] 536 43 75 81 94 635 844 63[ 400] 908 21 36 63 64[ 1000] 412 400] 81 87[ 400] 350 546[ 400] 96 617[ 400] 38 742[ 1000] 64 97 552 912 47 93 1400] 42025 38 81 132 67[ 400] 73 216[ 1000 302 10 59 69[ 400] 400 400] 540 71 601[ 2000] 74 722 91 99 900[ 400 52[ 1000] 96 43061 148 51[ 400] 76 214[ 1000] 24 59 65[ 1000] 92 300 37 428[ 400] 60 556[ 400] 359 78 87 95 713 91 808 51 69 80 927[ 1000] 44027 130 282 334 68 446 525 632 37 46 745 822 61 62 969 45076[ 2000] 143 49 253 83 333 441 66 81[ 400] 85[ 400] 544 96 701 802[ 400] 23 37 46 52 60 61 922 40 57 75 95 1000 46003 12[ 400] 26 57 92 101 74 214[ 1000] 44 361 81 83 574[ 1000] 75[ 400] 607 41 71 706 18[ 400] 76 888 90 933 63[ 1000] 47195 209 35[ 1000] 53 465 83[ 400] 551 914 78 48045[ 1000] 87 1400] 39 118 86 217 27 345[ 400] 93 403 46[ 400] 615 742 53 61 99[ 2000] 832 68 75 907 49029 107[ 400] 85 241 372 79 693 856 57 83 86 995 Baugeschäft Winn, Hofmannstr. 14. 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Es gela Sarmlosigkeit in seine 2 den Sohn sehr viel netter würdiger, als er sich felt öffnete, ihn gastfrei zu зи Bitte, treten Sie nu Herrlichen Wetter wäre e " Darf ich um den V ebenfalls begrüßen zu di er die Pforte wieder zu Meine Frau ist im bitte, hier rechts." Beide Herren durchsch gepflegten Garten, in de anzeigten, daß er auch der Jubor gespielt worden war binnen gezeigt, daß vieles angelegt hatten, noch u Robinsoninjel, die, fünstlic zen Puppenjungen Frei war soeben von den Da Birkenstammbrüde trajer Lehmann zusammen. Lepterer wiederholte fommen wäce, wenn ni Großen Leidwesen daran einem schmelzenden Auf wasserblauen Augen hir dieser Gelegenheit nun in Frankreich sich etwas einiger Zeit ihnen gegen Das ist ein für beide Vo mich, das Verdienst daran beizumessen, der die Lage aus beurteilt und aufricht mitgearbeitet hat. Ich Der Preise der beiden beiden Völkern ein Gef beiden Regierun tig. Mit Beruhigur Fünftigen Zeiten eriva der Bürgermeisterei, Zim. Nr. 15. zum UNUBERTROFFEN Waschen und Putzen WASCHET ESETZLICH NUR MIT NAUMANNIA SEIFE CHAUMANN ESCHUL OFFENBACH Stadt- Cheater Giessen. Dir.: Hermann Steingoetter 1. Freitags Abonnements Vorstellung. Novität! Novität! Die grosse Leidenschaff und gewisse Deutsche tionelle Feinde betrad wie fruchtbar der au großen Völkern ist, m errungenen Verbesser ziehungen werden nid denn wir wollen in 2 mie in Paris. Auf die Frage, we rung denke, antworte gute, die russisch- deuts daß es Frankreich nu uns in guten Beziehu ein Interesse daran, mehr hat; wir beglüd zu der französisch- itali Die Aeußerungen bollständig mit dem G besonnenen deutschen V Frankreich ein wohlwolle und drüben Chaubiniſter Schreier und blindmütige führen. Deutschland und Nationen des europäischer Luftspiel von Raoul Auernheime Novität! Zum Schluß: Novitä Die Banausenschlacht. Groteske von Leo Lenz. nur dabei gewinnen, wenn anfchlichen, allen Brift be obliegenden friedlichen St