fich, da die egimit. End B sie durch die am oberen te Geweih ge Fled gefemm ald wölbt sich Haut beded beständig an nsjahre, d. h. Das eine Ende , wächst in der zur sogenann mehr oder we as jogenannte list, an jeder jenjtöde etwas gt ein Gabler, Bildung. tunter bereits gewachsen und August hincin. eih wiederum is in den Mai Hirsche feines. ich später noch veihes entsteht Augen proffe Mittelsprosse, -t, nach unten projje erhält inten. Das Anichungen. r" charakte Die Ent nennt man be fann auch me sehr ver er Enden als leibt und nur It sich das Geadh jedesmali ange- ein Ende genannte Gis und Mittel bergeht. Die Jebene, becherStangen. So igen Monaten einer Stange eine ungerade Is einen„ uni stets nach der En und mächtig önig des Walsich leider nur uns darbietet. Geweih. Hat t, jo tritt bei nn die Herbstinhüllen und gefegt hat, fo Tid) zu cinein Kampfe her. färbten Wald gen und weďt sruf des Geg und vielleicht mt es alsdann heißen Streit. Bujammen; die fajt weiß glän Jhre Augen . Doch keiner leber dem . Der„ Plazze. Nichte UnHirsch zu Tode fleute rker/ mulare ck 15 Pig. ck 20 Pig. ck 30 Pig. er ein erei weg 83. Nr. 54. Erites Blatt. Jasertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz OberBeffen, die Kreise Weglar and Marburg 10 Bfg. sonst 15 Bfg. Reklamen ble Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: teßen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 862. Samstag, den 4. März 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Grattabellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allea Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der Zar an das Volk. Was schon seit langem in russischen und fremdländischen Blättern vorausgesagt wurde, ist nun wirklich eingetroffen: Bar Nikolaus hat sich unter dem Druck der schweren Zeiten, die sein Land durchzumachen hat, bewogen gesehen, sich an jein Volk in einem längeren Aufruf zu wenden. Was man on dessen Inhalt prophezeite, hat sich aber als trügerisch rwiesen. Der Zar macht die Hoffnungen der Reformpartei gründlich zu schanden. Er denkt gar nicht an Reformen, ondern nur daran, seine Selbstherrschaft zu stüßen und zu festigen. Das Manifest des Zaren gedenkt mit keiner Silbe der Gleichberechtigung der Konfessionen, spricht vielmehr nur von den Rechten der orthodoren Kirche, als ob es außer dieser gar keine anderen Kirthen in Rußland gäbe. Das Manifest ist so abgefaßt, als ätte es Großfürst Sergius dem Generalprokureur Pobjedonoszew diftiert! Der erste Absatz des Manifests handelt vom japanischen Krieg, der für die Ehre Rußlands, für das Christentum und für die Herrschaft in den Gewässern des Stillen Ozeans geführt werde. Während dieses heiligen Krieges hätten von Hochmut verblendete übelgesinnte Führer einer aufrühre rischen Bewegung freche Anschläge gegen die heilige orthodore Kirche gemacht und sich zum Umsturz der bestehenden Staatsordnung verschworen, während bei einer anderen Staatsordnung, also außerhalb der Autokratie kein Heil für Rußland denkbar sei. Der zweite Absatz des Manifestes gedenkt mit Trauer des„ Anschlages" auf den Großfürsten Sergius, und führt dann in breiter Wiederholung aus, daß nur die orthodore Kirche und nur das selbstherrscherliche Regiment Rußland zum Sieg und zur Wohlfahrt führen könnten. Er, der Zar, sei unausgesetzt auf das Volkswohl bedacht, und fordere alle Gutgesinnten aller Stände auf, mitzuwirken bei dem heiligen großen Werk der Ueberwindung des hartnädigen äußeren Feindes und zur Ausrottung des Aufruhrs im Lande". Gleichzeitig ist in Petersburg ein anderer Erlaß des Zaren veröffentlicht worden, der dem Wortlaut nach eine Art Petitionsfreiheit gewährt, in Wirklichkeit aber alles beim alten läßt. Der Erlaß befiehlt, damit allen treuen Untertanen möglich werde, vom Kaiser unmittelbar gehört zu werden", daß der Ministerrat auch die Durchsicht und Beratung aller an den Zaren gerichteten Meinungsäußerungen und Wünsche hinsichtlich der Vervollkommnung der Staatsverwaltung übernehme. Wer von dieser Petitionsfreiheit Gebrauch machen wollte, könnte erfahren, wie leicht es ist, nicht zu den ,, treuen" Untertanen gerechnet zu werden. Man hat außerhalb Rußlands schwerlich die Hoffnungen der russischen Reformpartei im vollen Umfang geteilt. Aber daß so ganz und gar nichts in Erfüllung gehen würde, dürfte man nirgend vorausgesehen haben. Das Manifest deutet nicht einmal spätere Reformen an. Die Enttäuschung in den russischen liberalen Kreisen selbst muß naturgemäß noch größer sein, als außerhalb Rußlands. Jedenfalls hat es den Anschein, als ob die Führer der revolutionären Bewegung schon darauf vorbereite! maren ganz im Sinne Gapons sich gegen den 3aren selbst zu wenden und Beamte und Soldaten zu Genossen zu werben. Revolutionäre Kundgebungen. An die Soldaten sind aufrührerische Schriften verteil morden, in denen ihnen gesagt wird, daß sie verbrecherisch handeln würden, wenn sie auf Streifende schössen. Prokla mmationen werden verbreitet mit der Zarenhymne, in der die Worte„ Gott schütze den Zaren" ersetzt sind durch„ ,, Got: begrabe den 3aren". Die Post- und Telegraphenbeamten find zur Teilnahme am Streit unter der Androhung aufge fordert worden, daß man sonst ihre Bureaus in die Luft Sprengen werde. Eine förmliche Komödie frt die Kommission auf, die unter Vorsitz des Geheimrat Kobeko die Erleichterung der Preßverhältnisse berät. Heri Kobeko spricht sich immer für die liberalsten Forderungen aus im Prinzip- er will jedem majorennen Russen das Recht zur Herausgabe einer zenfurfreien Zeitung gewähren, und er weiß ganz genau, daß nichts von allem, was er selbst als seine Forderung hinstellt, verwirklicht werden wird. Serr Roboto mag im stillen Kämmerlein laut lachen und sich selbst Peifall flatschen über die Ernsthaftigkeit, die er in ben Sigungen bewahrt. Doch gar so lächerlich sind die Dinge hicht, wenigstens nicht in der Wirkung, die sie möglicherweise ausüben. Vielleicht sind es nur Rodomontaden, daß die ReTutionäre sich rühmen, sie hätten eine Anzahl auserlesener Bombenschleuderer zu ihrer Verfügung doch möglicherweise ist es auch Wahrheit, daß sie Petersburg vollkommen Ju isolieren imstande seien. Der Krieg in Oftalien. Die Schönfärberei der letzten russischen Berichte hat sick schon offenbart. Jezt ist die russische Telegraphenagentur gezwungen, ein Telegramm aus Sachetun zu veröffentlichen, daß die Sachlage im schwärzesten Lichte zeigt. Die bisher stets mit Stillschweigen übergangene umfassende Bewegung der Japaner auf dem russischen rechten Flügel stellt sich als Tatsache heraus. Diese Umgehung der Russen gefährdet die Position bei Mukden aufs höchste und es ist leicht mög lich, daß englische Berichterstatter recht haben, die Mukden Fall unmittelbar als bevorstehend erklären. Das oben erwähnte Telegramm, das eine Umzingelung der Russen höchst wahrscheinlich macht, lautet: Auf der rechten Flanke fahren die Japaner fort, ener gisch vorzurücken. Auf dem linken Hunhoufer bestehen di Russen einen hartnäckigen Kampf. Vier japanische Divi fionen, die den russischen rechten Flügel am Liaho um gingen, haben Sawinpu gegen 18 Kilometer westlich von Mukden erreicht, wo ihnen entgegengesandte Truppen ihren weiteren Vormarsch aufhielten. Schon vor mehreren Tagen wurde von dem überraschen: den Auftreten starker japanischer Truppenmassen im Nordwesten von Mukden berichtet, doch hielt man diese Nachricht bisher für Uebertreibungen von englischer Seite, da die Russen alles ableugneten. Jetzt wird sie in vollem Umfange bestätigt. Japanische Kavallerie, die den äußersten Flügel der Umgehungsdivisionen bildet, zeigte sich in Sinminting Einzelheiten aus den letzten Kämpfen bringen russische Telegramme aus Sachetun vom 3. März: Die Angriffe auf beiden Flügeln fortsegend, gingen die Ja paner heute Nacht zum Vormarsch gegen das Zentrum über und griffen morgens 4 Uhr die Stellungen östlich von Erl dagu an, wurden aber zurückgeschlagen. Starkes Feuer aus Belagerungs- und Feldgeschützen dauert an und wird vor zugsweise gegen den Putilomhügel gerichtet. Unter der Deckung des Artilleriefeuers und dem Schutz des Nebels be gann heute früh um 7 Uhr morgens auch die japanische In fanterie den Butilowhügel anzugreifen, der Angriff wurd jedoch zurückgeschlagen. Ein zweiter Angriff erfolgte gegen Mittag, blieb aber auch ohne Erfolg. Auf seiten der Japaner sind die Verluste groß. Da die Beschießung des Puti Tomhügels fortgesetzt wird, erwartet man einen neuen An griff. Die Truppen aus Port Arthur von der Armee Genera Nogis kämpfen mit. Auf dem linken Flügel dauert hart nädiger Kampf fort, die östliche Abteilung schlug einen äußerst heftigen Angriff gegen Kudjaja ab. Der Vormarsch gegen die Abteilung bei Tsinchenischen und gegen den Gutu linpiß wird auch heute fortgesetzt. Beiderseits sind die Ver luste groß, entscheidende Resultate wurden nicht erzielt. Im Rayon des Putilowhügels wurden wir mit mindestens 2500 Geschossen aus Belagerungs und Feldgeschützen überschüttet. Die Bomben der 12zölligen Mörser waren an ihrer enormen Explosivkraft und den massiven Splittern erkenn bar. Gegen Abend gingen die Japaner zum Vormarsch gegen den rechten Flügel über, wo sich ein heftiger Kampf entwickelte, der noch fortdauert. Nach Meldungen aus Tokio ist der rechte japanische Flügel bis zu einem Punkt 22 Meilen südlich Bujik vorgerückt, wobei dem Feinde ein Verlust von 3000 Mann zugefügt sei. Die japanische Armee ist jetzt mit Tausenden von Handgranaten ausgerüstet, womit sie die mächtigen Befestigungsanlagen der Russen am Schaho aufräumten. Hinrichtung japanischer Offiziere. Vier japanische Offiziere und ein Sergeant, die am 23. Februar versucht hatten, die Eisenbahn nördlich von Tieling zerstören, waren den Russen von Chinesen, die dafür 3000 ubel Belohnung erhalten hatten, verraten worden; die er wurden unmittelbar darauf hingerichtet. Sonst ist noch ein Gerücht zu vermerken, wonach die apaner die Insel Sachalin besetzt haben sollen. Die Politik. tim Jahre 1904 sind 10 Millionen Mark Mehreinnahmen aus der Börsenstener gegenüber dem Voranschlag von 29,9 Millionen Mark zu erwarten. Der Ueberschuß verteilt sich bisher gleichmäßig auf die Stempelabgabe für Wertpapiere und die Stempelabgabe für Kaufgeschäfte. Die Gründung einer Volkshochschule in Nordschleswig ist in Vorschlag gebracht. Das Weiterbildungsbedürfnis der schulentlassenen Jugend in Nordschleswig ist bisher von den dänischen Protestlern für ihre Zwecke ausgenügt worden. Der dänische Schulverein für Nordschleswig verstand es, die jungen Leute zum Besuch der Volkshochschulen in Dänemark zu bestimmen, wo natürlich die Beeinflussung im dänischen Sinne systematisch betrieben wurde. Jegt will man ein Gegengewicht schaffen, indem man in Tingleff im Kreis Tondern eine deutsche Volkshochschule errichtet. Ein Exemplar der Broschüre„ Die britischen Kriegsflotten", deren Verfasser Archibald Hurd ist, ist vom Kaiser Wilhelm dankend angenommen worden. In der Vorrede, zu der Schrift wird an die Worte erinnert, die König Eduard am 25. Juni v. J. in Kiel zu Kaiser Wilhelm gesprochen hat:„ Möchten unsere beiden Flaggen bis in die fernsten Zeiten, ebenso wie heute, nebeneinander wehen zur Aufrecht. erhaltung des Friedens und der Wohlfahrt nicht allein unserer Länder, sondern auch aller Nationen." Die Schrift wendet sich mit Entschiedenheit gegen die Versuche, Feindschaft zwischen Deutschland und England zu säen. Oefterreich- Ungarn. Es herrscht in beiden Reichshälften Ministernot. In Tisleithanien soll das Kabinett Gautsch durch Heranziehung von Vertretern der großen Parteien zu einem parlamenta rischen Ministerium umgestaltet werden. In Ungarn ist die Bildung eines Kabinetts noch immer nicht gelungen. Nicht peniger als 17 verschiedene Parlamentarier, 9 der liberalen Partei, 8 der vereinigten Opposition angehörig, hat Kaiser Franz Josef zu sich berufen. Die Audienzen werden über eine Reihe von Tagen verteilt, so daß es wohl mindestens noch eine Woche dauern wird, ehe ein Ministerium zustande Sommt. England. Die Verminderung des englischen Marinebudgets, die Janz bedeutend ist, wird damit erklärt, daß nach Ansicht der englischen Marine- Sachverständigen die russische Flotte durch den japanischen Krieg um ein haldes Jahrhundert zurück gebracht worden sei. England habe deshalb nicht nötig, Das Ziel für seine Flottenvermehrung so hoch zu stecken wie isher. Frankreich. $ In Toulon ist ein Streik der kanfmännischen Ange stellten ausgebrochen. Die Angestellten hatten Schließung der Geschäfte um 7 Uhr abends verlangt. Bei ihren öffent lichen Kundgebungen fam es zu Zusammenstößen mit der Polizei und zu mehreren Verlegungen. Amerika. Das Repräsentantenhaus in Washington glaubi Banama zur Annexion reif. Eine Resolution verlangt die Einverleibung und fordert den Präsidenten auf, dem Kongref Die Modalitäten mitzuteilen. Jus den Parlamenten. * Die Beratung des Toleranzantrages des Zentrums hat in der Reichstagskommission begon en. Aller Werscheinlichkeit nach wird, wenn man nach dem bisherigen Berauf urteilen darf, der Antrag in allen Hau, punkten unveränderte Annahme finden. Die Amendements, die Zutimmung erlangten, waren fast nur redaktioneller Natur. Heer und flotte. Volksschullehrer als Einjährig- Freiwillige. ch einer tatistischen Aufstellung des Deutschen Lehrervereins haben m Jahre 1903 in Berlin, Koburg- Gotha, Lippe und Meiingen sämtliche Volksschullehrer, die ihrer Militärpflicht genügten, einjährig- freiwillig gedient. In Bayern dienten 137 von 149 militärpflichtigen Lehrern gleich 92. Prozent ls Einjährig Freiwillige. In Braunschweig 74 Prozent, in Hannover 60 Prozent, in Hessen- Nassau 56 Prozent, in Altenburg 53 Prozent, in Baden 50 Prozent als Einjährige. Den niedrigsten Prozentsaz, 4 Prozent, stellte Oldenburg. Deutscher Reichstag. ( 154. Sizung.) CB Berlin, 3. März. Auf die gestrige bedeutungsvolle Rede des Grafen Posa> owsky erfolgte heute eine furze Antwort von seiten des Ibg. Dr. Spa hn. Der Führer der ausschlaggebenden Bartei erklärte, er hätte doch seine Bedenken, wenn der Reichstag auf die Spezialberatung eines großen gesetzgebe: ischen Werkes verzichten würde. Aber die Vereinigung der rei großen Versicherungszweige sei notwendig, der Staatsekretär solle nur nicht ängstlich sein, die Arbeit werde zustande kommen, auch wenn das Parlament mit berate. An die knappen und ruhigen Ausführungen des Herrn Dr. Spahn reihte sich eine sehr lebhafte 2stündige Rede des Abg. Dr. Mugdan von der Freisinnigen Volkspartei, der eine er. frischende Abwechselung in die Diskussion brachte. Er schlug nämlich einen im vorigen Jahre bis zum Ueberdruß gehörten, neuerdings aber selten erklungenen Ton an, den Ton heftiger Bolemit gegen die Sozialdmokratie. Er ärgerte diese mit seinen temperamentvoll vorgebrachten Anklagen so sehr, daß sie sich zu Zwischenrufen verstiegen, die der Vizepräsident Graf Stolberg- Wernigerode mit einem Ordnungsruf belegte. Den äußeren Anlaß zu den Angriffen boten dem Redner die gestrigen Auslassungen des Abg. Fräßdorf, der tiefere Grund ist in der Behandlung der Aerzte durch die Krankenkassen zu suchen, in der Herr Mugdan eine Terrorisierung erblickt. Die Bemerkungen des freisinnigen Abgeordneten hierüber, die auf der rechten Seite des Hauses lebhaften Beifall fan den, bildeten dann großenteils die Grundlage der weiteren Erörterungen. Der Sozialdemokrat Lipinski antwortet u. a. darauf in einer Weise, daß ihn schon bei seinen erster Worten ein Ordnungsruf des Präsidenten ereilte. Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten. ( 153. Sigung) RK Berlin, 3. März. Wie in der gestrigen Abendjißung, so zeigte auch heute das Haus nur sehr geringen Anteil an der Beratung der „ Kunst und Wissenschaft". Den bei weitem größten Teil der Debatte nahmen Anfragen und Wünsche einzelner Abgeordneter ein, die hier im Hause außer den Fragenden nur noch den antwortenden Regierungskommissar interessierten. Von allgemeiner Bedeutung war nur die Auskunft des Kultusministers Dr. Studt über die geplanten Gesetzentwürfe, die zur Erhaltung after Baudenkmäler rechtliche Handhabe bieten sollen, und die Mitteilung von dem über alles Erwarten günstigen Fortschritt der Posener Akademie. Die Bitte des freisinnigen Abg. Münsterberg, auch Damen zum Studium an der Berliner Kunstakademie zuzulassen, wurde von der Regierung mit der Begründig abgeschlagen, daß der Verein Berliner Künstler" den Denen genügende Gelegenheit zum Studium biete. Immer bleierner legte sich die Langeweile auf die Gemüter und die Augen der Anwesenden selbst Herrn v. Kröcher sah man den steifen Präsidentenstuhl verlassen und auf seinem Fraktionsplay ein offenkundiges Schläfchen vollziehen. Aber es gir doch immerhin weiter mit der Bewilligung der Kapitel un Titel; nicht nur Kunst und Wissenschaft", sondern auch das technische Unterrichtswesen wurden sang- und klanglos erledigt. Und beim letzten Teil des Kultusetats, dem Mediginalwesen, gab es natürlich erst recht keine großen Steine des Anstoßes oder des Aergernisses. So war denn um 4% Uhr dic Cat endlich zu Ende gebracht, und auf die Tagesordnu für morgen konnte die dritte Lesung des Seuchenges und der Bauetat gesetzt werden. Nah und Fern. + Eine Wendung in der Montignoso- Affäre soll unmittelbar bevorstehen. Wie aus Dresden berichtet wird, erklärte sich König Friedrich Auguſt bereit, einen von der Gräfin zu ernennenden Anwalt in Privataudienz zu empfangen. Die Audienz soll nächste Woche nach Rückkehr des Königs nach Dresden stattfinden. Der plößliche Umschwung im Verhalten des Königs soll auf Einwirkung des Toskaner Hofes zurückzuführen sein. Der Großherzog habe an den König ein Schreiben gerichtet, mit der fategorischen Erklärung, er wolle nicht länger zusehen, wie die Gräfin unwürdig behandelt würde. Die neuen Vergleichsversuche erfolgen ohne Zuziehung des Ministeriums. Wie es heißt, wird die Gräfin im April nach Rohrschach zurückkehren. Lehrer Nickel aus Trakehnen, dessen Prozeß mit dem Landstallmeister v. Derzen s. 3. so großes Aufsehen erregte, hat in Berlin beim Hilfsverein deutscher Lehrer Beschäftigung gefunden. Es gilt nicht für ausgeschlossen, daß er sich demnächst wieder um ein Schulamt bewirbt. Wahnsinnstat einer Mutter. Eine furchtbare Familientragödie spielte sich in Roßbach a. d. Sieg ab. Die irrsinnige Frau eines Rottenarbeiters warf ihre drei Kinder in den Fluß und sprang dann selbst hinterher. Alle vier ertranfen. O Das Pokerspiel in Oldenburg soll nach wie vor eifrig betrieben werden. Wie es heißt, hat in Odelgönne ein Landmann dieser Tage 2000 Mart im Spiel verloren. Auch aus anderen Orten hört man fast täglich von großen Spielverlusten. Ein Opfer der Pariser Apachen wurde die 70jährige Rentnerin Bardou, ein altes Fräulein, das trok großen Reichtums ohne Dienstmädchen allein in ihrer Wohnung an der füdlichen Stadtgrenze hauste. Das dort umherlungernde lichtscheue Gesindel muß auf sie aufmerksam geworden sein. Sie wurde erdrosselt aufgefunden. Doch haben die Mörder nur geringe Beute gemacht, da sie die Hauptverstecke des Geldes nicht fanden. Impfung und Lotteriegewinn. Um die Abneigung der Madrider Bevölkerung gegen das Impfen zu überwinden, hat der dortige Bürgermeister den Einfall gehabt, an die Leute, die den Impfvorschriften nachkommen, Lose zu berteilen, mittelst deren sie in der Staatslotterie Gewinne erzielen können. Der Zulauf ist kein geringer. Es wirft aber auf die spanischen Zustände ein grelles Licht, daß die Behörden zu solchen Mitteln greifen müssen, um die Hygiene zu fördern. Ein Hochzeitsgeschenk der preußischen Städte unter 5000 Einwohnern für den Kronprinzen ist in die Wege leitet. In Naumburg fand eine Versammlung statt, in der 420 fleinere Städte durch Delegierte vertreten waren. Nach Den dort gefaßten Beschlüssen soll das Geschenk in 80 Desserttellern, 3 Jardinieren und 8 Aufsägen aus Porzellan bestehen, die mit Bildern alter Denkmäler aus den Städten versehen sind. Die ganze Gabe wird einen Wert von 17 000 Mark besitzen. † Die Obstruktion der italienischen Eisenbahner ist im Erlöschen. Die feindliche Haltung des Publikums hat ihnen den Mut benommen, in der frivolen Störung des Verkehrs weiter zu verharren. In Rom ist infolge energischer Maßnahmen schon wieder volle Ordnung hergestellt. Wunderkuren mit Lyfol. Von unserem medizinischen Mitarbeiter.) Das Lysol, das als starkes Desinfektionsmittel rasch in Aufnahme gekommen ist, hat durch Vorkommnisse von Vergiftungen etwas von seinem guten Ruf verloren, obgleich dadurch selbstverständlich seine ursprüngliche Brauchbarkeit in der bezeichneten Richtung durchaus nicht in Frage gestellt worden ist. Vielleicht wird aber das Lysol als eigentliche Arznei noch ein neues Gebiet erobern. Vor einiger Zeit hatte bereits Dr. Vopelius darauf aufmerksam gemacht, daß das Lysol, auch in großen Mengen innerlich genommen, nicht nur keinen Schaden bringt, sondern sehr günstige Erfolge bei Lungenschwindsucht, Magenkrebs und anderen Leiden herbeiführt. Leider kamen diese Wunderkuren durch unvor= sichtige Reklame in Mißkredit, und auch die Aerzte sahen sich infolgedessen wenig veranlaßt, der Sache näherzutreten. Jetzt hat Dr. Frizz Burger aus Koburg in einer Fachzeitschrift über Untersuchungen berichtet, die den Nachweis erbracht haben, daß das Lysol wunderbare Wirkungen zur Steigerung der Eßluft ausübt. Zunächst mußte natürlich geprüft werden, ob das Lysol wirklich in gewissen Mengen unschädlich für Magen, Darm und Nieren ist. Sodann hielt es Dr. Burger für angezeigt, seine ersten Versuche an Fällen hochgradiger Bleichsucht anzustellen. Er hatte die Bemerkung gemacht, daß diese Krankheit namentlich bei Kindern bis zu zwölf Jahren durch die gewöhnliche Verordnung von Salzbädern, von Lebertran, Jodeisen usw. nicht genügend bekämpft werden kann, weil vor allem die gestörte Verdauung wieder in Ordnung ge= bracht werden muß, die ganz sicher besonders schädlich auf die Beschaffenheit des Bluts einwirkt. Da sich nun die meisten Fälle dieser Art bei Kindern armer Leute finden, die auf eine bestimmte, mehr oder weniger grobe Ernährung angewiesen sind, so ist es nicht leicht, dem Krankheitszustand in dieser Beziehung beizukommen. Burger wollte nun eben versuchen, ob durch Lysol die mangelhafte oder schädliche Darmtätigkeit in Ordnung gebracht werden könnte, und ging behutsam an das Erperiment heran. Es erwies sich bald, daß die Wirkung des Lysol nicht nur unschädlich, sondern auch auffallend günstig war. Als unerwarteter und sehr günstiger Vorzug stellte sich heraus, daß dies Mittel eine verblüffende Steigerung des Appetits herbeiführte, so daß die Eltern bleichsüchtiger Kinder dem Arzt zuweilen mit etwas gemischten Gefühlen die Mitteilung machten, die Kinder fräßen ihnen jetzt fast die Ohren ab. Infolge der doppelten Einwirkung des Lysols fand eine rasche und bedeutende Hebung der Körperkräfte statt. Die Kinder mochten die Lysolpillen anfangs wegen des schlechten Geschmacks nicht nehmen, gewöhnten sich aber rasch daran. Die Abneigung schlug häufig völlig um, so daß die Kinder sogar Heimlich an die Billenschachtel gingen. Aehnliches wurde später bei Erwachsenen festgestellt, bei denen das Medikament den kurzen und bezeichnenden Namen„ Freßpillen" erwarb, die gelegentlich sogar ohne Anordnung des Arztes unter diesem Namen in der Apotheke verlangt wurden. Es werden selbstverständlich weitere und gründliche Prüfungen der von Dr. Burger gemachten Angaben vorgenommen werden müssen, die aber wohl nicht lange auf sich warten lassen werden, weil die genannten Vorzüge des Lysols von großem Wert sein würden. Hus dem Gerichtsfaal. Im Prozeß wegen der Plößenseer Enthüllungen wird erst am 4. März wieder materiell in die Verhandlung eingetreten werden. Die gestrige Sigung beschränkte sich nur auf kurze Zeit, da die Mitglieder des Gerichtshofes das umfangreiche der Anklage zu Grunde liegende Material noch nicht haben bewältigen können. § Wegen umfangreicher Wechselfälschungen, 27 Fälle im Gesamtbetrage von 129 100 Mark, hatte sich der Vierbrauereibesizer Huber vor der Konstanzer Strafkammer zu verantworten. Das Urteil lautete auf 1 Jahr 8 Monate Gefängnis. § Ein ,, seelisch erregter" Angeklagter präsentierte sich dieser Tage der Strafkammer zu Altona in der Person eines Kaufmanns, der sich wegen Betrugs zu verantworten hatte. Als er den Gerichtssaal betrat, konnte er sich kaum auf den Beinen halten. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob er etwa betrunken sei, erwiderte der Angeklagte, daß er nur„ seelisch erregt" wäre. Der sofort herbeigerufene Gerichtsarzt stellte jedoch Trunkenheit fest. Der Gerichtshof nahm den Angeklagten, der inzwischen auf der Anklagebank friedlich eingeschlummert war, in eine Ungebührstrafe von 40 Mark und vertagte hierauf die Verhandlung Vermischtes. [ Ueber ein Mißgeschick der deutschen Mission nach Abessynien] weiß eine schweizerische Zeitung zu berichten. Das Automobil, das einen hervorragenden Play unter den Geschenken für König Menelik einnahm, hat auf dem Bahnhof in Dire- Daouah vorläufig stehen bleiben müssen, denn in Abessynien gibt es keine Straßen, auf denen ein solches Gefährt sich bewegen kann. Versuche, es mit 25 Zebuochsen weiter zu schleppen, schlugen ebenso fehl, wie solche, es mit eigener Kraft nach Adis- Abiba zu bringen. =[ Die kleinste Schule in Deutschland.] Der Lehrer Schwarz zu Heiste( bei Uetersen) ist zum Lehrer auf der Hallig Nordstrandischmoor im Kreise Husum ernannt worden. Die Schule ist wohl die kleinste Deutschlands. Sie zählt gegenwärtig nur zwei Kinder. Ostern kommt noch ein drittes hinzu. Ueber allzuviel Arbeit wird sich der Lehrer faum zu beklagen haben. [ Der abgefundene Bürgermeister.] Der Ort Rüttenscheid soll in Essen eingemeindet werden. Der durch die Eingemeindung frei werdende Bürgermeister von Rüttenscheid, Hild, verzichtete auf seine Anstellung als besoldeter Beigeordneter der Stadt Essen und erklärte sich mit einer Abfindungssumme von 100 000 Mt. einverstanden. A ißerdem wurde ihm freie Verfügung hezüglich seiner anderweitigen Tätigkeit zugestanden. Mehr kann er nicht gut verlangen. - [ Das neue lenkbare Luftschiff des Grafen Zeppelin,] das jetzt seiner Fertigstellung entgegengeht und schon im nächsten Sommer bei Manzell am Bodensee seinen ersten Aufflug unternehmen wird, weist gegenüber dem von 1900 wesentliche Aenderungen auf, besonders hinsichtlich des Lenkbarkeitsprinzips. Die Form des aus einer Aluminiumlegierung hergestellten Ballons unterscheiden sich von der ersten nur wenig, dagegen ist die Länge diesmal nicht wieder auf 124 Meter, sondern etwas kürzer bemessen. Als wichtigste Neuerung aber werden die zur Verwendung gelangenden Motoren bezeichnet, die, ohne das Luftschiff schwerer zu belasten als die früheren, eine Energie von 80 ( statt 24) Pferdekräften entwickeln können. Hessischer Landtag. Darmstadt, den 3. März. Präsident Haas eröffnet die Sigung um 9 Uhr 30 Minuten. Zu Artikel 38 des Staatsvoranschlags, Gymnasien usw., wird eine Regierungsvorlage nach mündlichem Bericht des Abg. Molthan angenommen, die die Einnahmen um 14 000 Mt. und die Ausgaben um 3400 Mt. erhöht. Hierauf findet das Finanzgesetz für das Etatsjahr 1905 einstimmig und ohne Debatte Annahme und der Abschluß des Budgets wird auf 72 683 752,48 Mk. festgesetzt. Hierauf wird die Beratung über den Gesezentwurf, die Forstverwaltung betreffend, bei Artikel 2 fortgesetzt. Die einzelnen Artikel finden zumeist ohne Debatte nach den Ausschußanträgen Annahme. Abgelehnt wird u. a. bei Artikel 11 ein Antrag des Abg. Schönberger, daß den Gemeinden ein Mitwirkungsrecht bei der Pensionierung ihrer Forstwarte eingeräumt werden solle, sowie bei Artikel 20 ein An. trag des Abg. Haas, daß die Entscheidung über die Forstbetriebspläne der Gemeindewaldungen, wenn die Gemeinden gegen dieselben Einspruch erheben würden, nicht den oberen Forstbehörden, sondern den Kreis- und von den jährlichen Waldwirtschaftsplänen handelt, beantragt Abg. Haas ein dem von ihm bei Artikel 20 An der jest bereits die und Chirurgie inneren Ausbau gebäude und die Provinzialausschüssen zustehen solle. Bei Artifel 22, der heariffen. Sämt Die Gefamitofter Der T gestellten Antrag fonformes Verfahren. Der Artikel faltet morgen& findet in der Ausschußfassung Annahme. Die übrigen reifen schon feb Artikel finden zumeist in der Ausschußfassung Annahme. Ronzert, zu d In den Sonderausschuß für die Beratung der Ver- aufgeftellt ist. waltungsgeseẞreform werden die Abg. v. Brentano, Erf, Dr. Frenay, Dr. Gutfleisch, Haas, Köhler, Leun, Müller, Seelinger, Ulrich und Windecker gewählt. Hierauf tritt Vertagung auf Mittwoch, 8. März ein. Sihung der Stadtverordneten Gießens. ( Schluß.) Gießen, 2. März 1905. Punkt 8: Abänderung des Fluchtlinienplanes für das Gelände zwischen Mittelweg und Veterinärklinik, wird debattelos genehmigt. Danach darf die Seite nach der Bahn nicht bebaut werden. Von den E. H. Müllerschen Eheleuten in der Steinstraße hat die Stadt 156 qm für je 10 Mr. gekauft, wozu die Stadtverordneten nichts einzuwenden hatten. Bom Megger Buß sind 18 qm, welche an der Wagengasse liegen, an die Stadt abgetreten worden. - Die drei Firmen Nathan Rosenthal, Gebr. Rosenbaum und Goldenberg& Markus wollen auf dem Gelände an der Margaretenhütte Getreidelagerhäuser errichten. - Der ** Morg * Tiroler Sä bom Heede im Spiel. Der Ge wir fönnen de nachmittags 4 empfehlen. Die G legten Jahre fal tet, indem Befentliche Bea ? Infolge bere in oberhe 962 auf 460 ge K Das dies Birdhengefangverei in Friedberg flatt § Weglar, Lehrer Semi feiner schriftlichen Profdorf vo fofort als beftan * Weglar, Weglar hatte fi brrantworten, Hauptgottesdien haben soll. Auc nachdem das M ban 1853 in bi K Lidh, 2. geffern Abend i Brinzessin S thal- Barch fe folms- Lich, von Die Prinzessin zogin Eleonore Bachtvertrag ist auf 30 Jahre abgeschlossen, der Bachipreis gangsprüfung, der beträgt pro qm 2 Mt. pro Jahr, im übrigen ist der Vertrag gleich dem mit der Firma Bär& Wetterhahn, welche dort bereits seit einigen Jahren ein solches Lagerhaus hat. Für die Pumpenanlage an der Kläranlage wird nunmehr nur ein Schlammtanal errichtet, um den Schlamm nur von einer Stelle herauszupumpen; man geht hierbei von der Ueberzeugung, daß die tonsistente Masse sich eher verdünnt und dann besser durch die Pumpen weiter befördert werden tann. Der erforderliche Dampfkessel für die Maschinenanlage der Pumpstation foll 12000 mt. kosten und auch an die Firma Popp& Reuter freihändig dergeben werden, um bezgl. der Garantiezeit nur mit mit einer Firma zu tun zu haben. Die Lieferung von Zement, Bementrohre 2c. für die Sielbauten soll ebenfalls freihändig an die alte Firma Mirke Zollhaus vergeben werden, da alle Bementvorräte vom Syndikat aufgekauft und die Bementpreise demzufolge viel höher sind. Auch die noch nötigen Schachtabdeckungen und Senkkasten wurde zum alten Preis der Firma Hofmann- Frankfurt zu liefern wieder aufgegeben. Im alten Sprizenschuppen neben der Feidel'schen Wirtschaft find zwei Transportwagen aufgefunden worden, wovon einer für 1200 Mt. von der Firma Gaiger- Karlsruhe zu einem Kranwagen für das Schlachthaus umgeändert werden soll. - - Die nächsten Punkte: Vorlage der Rechnung und des Verwaltungsberichtes für 1903, Vorlage der Rechnung des Gas- und Wasserwerks für 1903 und Vorlage der Rechnung des Elektrizitätswerks wurden ebenfalls genehmigt. Das Jugendfest 1904 hat 1103 Mt. Defizit gebracht( 1903: 1467 Mt.), was auf die Stadtkasse übernommen wird. Die Voranschläge des Gaswerks für 1905, des Wasserwerks, des Elektrizitätswerks, des Polizeiamtes und des Stadterweiterungsfonds wurden mit fleinen Abänderungen ge nehmigt. Bei Punkt 24 Beschaffung von Räumen für die Bürgermeisterei wurde die Erbauung eines besonderen Rathauses, in welchem dann sämtliche städtischen Behörden untergebracht werden können, ins Auge gefaßt. Db der Neubau auf dem alten Platz an der Gartenstraße oder am Landgraf Philippplag an Stelle der alten Univerfitätsreitbahn errichtet werden soll oder ob noch andere geeignetere Pläge in Frage kommen, darüber wird später ertschieden. Als Leseholztag wurde der 15. April freigegeben. Die Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb wurde erteilt dem Wilhelm Schmid für Löwengasse 2, dem Beter Waterkamp für Steinstraße 76, dem A. Zipp für Frankfurterstraße 36, dem A. Simeth für Walltorstraße 24 und dem Gustav Adolf Müller für Bahnhofstraße 34, Hohenzollern. - Lokales. 3. März 1905 Die nächste Nummer der Seifenblasen wird der Zeitung nächsten Mittwoch beigelegt. K. Der Großherzog und die Großherzogin kehren erst Mitte dieses Monats aus Rußland zurück. F Das Theater- und Saalban- Komitee beschloß in seiner gestrigen Stgung, die Geldsammlungen in energischer Weise weiter zu betreiben, zugleich aber auch der Stadt Mitteilung von dem Stand der Angelegen heit zu machen. Zum Zwecke einer Besprechung mit Vertretern der städtischen Behörde wurden die Herren Bücking, Fromme und Rinn gewählt. Eine Veröffentlichung der Namen der Spender wird in kürze erfolgen in alphabetischer Reihenfolge und selbstverständlich ohne Angabe der gezeichneten Beträge. Bis dahin aber hofft man noch auf eine erhebliche Zunahme der Zahl der Spender, die sich heute schon auf 373 beläuft. Von ihnen inachten 321 eine Zeichnung für das ganze Projekt( Theater- und Saalbau), 17 zeichneten weiterhin für Theater oder Saalban, 16 für den Saalbau, während sich 346, sei es ausschließlich oder erst beim Scheitern des ganzen Projekts, für das Theater erklärten. Die für das Theater zur Verfügung gestellte Summe übersteigt die für Theater- und Saalbau ge= zeichnete um 9000 Mt. K Frankfurt Man notierte: 5 Ales per 50 Kil Frankfurt der Bichhänd barein beschloß, bant beizulege Hornbleh, Sch Der Vorschlag Bant erwogen 1. Der 2 Anreg wohnh 2. Er hat er gefä 3. Er f noffen etwas 4. Gr gün 5. Er stän 6. Er Han Wir 7. Gr ftärke 8. Er w tellig dop der Ki 9. Guter billigen rtitel 20 ein heidung über di ungen, wenn di erheben würden )( An der neuen Veterinär- Anstalt sind jetzt bereits die Gebäude für Anatomte, Pathologie und Chirurgie bis auf die legten Arbeiten am inneren Ausbau fertiggestellt. Das VerwaltungsSei Artikel 22, de begriffen. Sämtliche Gebäude erhalten Zentralheizung. versammlung der Aktionäre unterbreitet werden. Acceptiert diese das Angebot, so dürfte der Bank daraus eine Einnahme von rund 150 000 Mt. erwachsen. Im Falle der Ablehnung wollen die Viehhändler den Metzgern nden Kreis: un gebäude und die Anstaltsschmiede sind noch im Rohbau direkt das 12% vergüten. nen handelt, be Die Gesamtkosten sind zu 600 000 Mt. veranschlagt. m bei Artifel 2 * en. Der Artife anstaltet morgen Sonntag in der Turnhalle sein von weiten ne. Die übrige Kreisen schon sehnlichst erwartetes farnevalistisches affung Annahme Ronzert, zu dem ein besonders reichhaltiges Programm Der Turnverein Gießen von 1846 verratung der Ver b. Brentano leisch, Haas inger, Irid tritt Bertagum en Gießens. 2. März 1905. ienplanes für da terinärklinit, wird Seite nach der 5. Müllersber of 156 qm für je ten nichts einzu aufgestellt ist. Alle Narren sind freundlichst eingeladen. *** Morgen, Sonntag, den 5. März gibt die Tiroler Sänger und Tänzer- Truppe Lini vom Heede im„ Neuen Saalbau" ein einmaliges Gastpiel. Der Gesellschaft geht der beste Ruf voraus und wir können deshalb den Besuch der Vorstellungen, die nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr stattfinden, nur empfehlen. Stadttheater in Gießen. Der Familientag. " Lustspiel in 3 Aften von Gust. Kadelburg. Die Lorbeeren, die Blumenthal mit seinem„ Toten Löwen" pflückte, haben Sadelburg nicht schlafen lassen, auch er wollte einmal allein irren", Ruhm und Tantiemen allein genießen und so schrieb er denn den„ Familientag"." Die Familie tagt im Hotel Bristol" in Berlin, um über das Wohlergehen der Angehörigen des edlen Geschlechtes derer von Wollin zu beraten, begangene Sünden zu vergeben und das zufällig fällige Amt eines Majorat& herrn neu zu besezen. Egon Freiherr von Wollien- Wollien ist nun „ derjenige § Die Gewerbeaufsicht in Oberhessen hat im welcher!" Aber es existiert eine Bestimmung in den Familienlezten Jahre eine außerordentliche rührige Tätigkeit ent- statuten, daß sich der Majoratsherr verpflichten muß, nur faltet, indem sie von 1358 Betrieben 1277 revidierte.ebenbürtig" zu heiraten; ebenfalls wieder ganz zufällig Wesentliche Beanstandungen tamen nicht vor. hat der Majoratskandidat aber ein Verhältnis mit der Malerin Hilda Ramberg, die er troß der hochadeligen Verwandtschaft heimzuführen gedenkt; es entstehen allerlei Konflikte und schließlich- na ja!- wird mit Hülfe edeldenfender Dnfel und Tanten aus den Beiden doch noch ein Pärchen! Das ist so unverblumenthalt" die Familientagsgeschichte noch ein paar Wißchen und was so drum und dran hängt und die Sache, die sich bei guter Darstellung einigermaßen ausnimmt, ist fertig. ? Infolge des Kinderschuhgesezes ist die Zahl der in oberhessischen Fabriken beschäftigten Kinder von 962 auf 460 gefunken. b 18 qm, welche Kirchengesangvereine für Hessen findet Sonntag, 25. Juni, K Das diesjährige Kirchengesangs fest der Evang. em Gelände an in Friedberg statt. getreten worden. Bebr. Rosenbaum § Wezlar, 3. März. Heute begann am hiesigen errichten. Der Lehrer Seminar die erste zwei Tage währende Abder Bachiprei gangsprüfung, der sich 14 Böglinge unterziehen. Auf Grund igen ist der Ber seiner schriftlichen Arbeiten wurde Wilhelm Hahn aus Betterhahn, weld: Krof dorf von der mündlichen Prüfung dispensiert und es Lagerhaus hat sofort als bestanden erklärt. n den Schlamm u geht hierbei von Caffe fich eher ver weiter beförde anlage wird nun ampffeffet für& 12.000 Mt. fo er freihändig be nur mit mit einer ung von Bement, enfalls freihändig werden, da alle die Bementpreise ie noch nötigen zum alten Preis vieder aufgegeben. el'schen Wirtschaft den, wovon einer rlsruhe zu einem dert werden soll. echnung und del er Rechnung des lage der Rechnung enehmigt. Da = gebracht( 1903: nommen wird.- 5, des Wafferwerts und des Stadter Abänderungen ge Räumen für di eines besonderen he städtischen n, ins Auge gefaßt n der Gartenstraß e der alten Univer r ob noch ander - - Herr Direktor Steingoetter, der auch den gutmütigen Onkel Ludolf mit jovialem Humor in seiner betannten sicheren Weise spielte, hatte das Lustspiel ganz nett arrangiert und die Darsteller taten ebenfalls ihr Möglichstes. Herr Lüttjohann als Majoratsherr war temperamentvoll * Wetzlar, 3. März. Vor dem Schöffengericht und begehrenswert wie immer und seiner Partnerin, Fräulein Wehlar hatte sich der Gastwirt F. aus Wismar abermals zu Christophersen, stand der einfache, herzliche Ton meist verantworten, weil er am 8. Januar d. I. nährend des recht gut. Herr de Giorgi blieb seiner Aufgabe als fürstHauptgottesdienstes an einheimische Gäfte Bier verabreichtlicher Hofmarschall troß diskreter Darstellung nichts schuldig, haben soll. Auch diesmal lautet das Urteil auf Freisprechung, Frl. Treuer war recht wirkungsvoll, im stummen Spiel nur manchmal etwas zu überhebend und Herr Lippert nachdem das Reichsgericht die betreffende Polizeiverordnung und Frau Jenny als Ehepaar Rusch te zeigten sich von von 1853 in diesem Falle als für zu weitgehend erklärt. ihrer besten Seite. Zu loben sind noch Herr Linzen ( Generalmajor von Wollin), Frau Gartner, Herr Andreas, Herr Ellen( Oberkellner Behrend), während Herr Eckhard etwas zu wenig Haltung zeigte und den flotten Offizier in Ton und Bewegen vermissen ließ. Die beiden Stiftsdamen Clotilde und Genoveva von Wollin wurden von Frau Fischer und Frl. Sand sehr drollig wiedergegeben und auch Frl. del Nora sah als Töchterchen Erna ganz niedlich aus, doch fehlten in der Szene im letzten Alte die Uebergänge sie war nach dem trampshaften Weinen verblüffend plöglich wieder munter und guter Dinge! Dem Beifall des gutbesetzten Hauses nach zu urteilen gefiel der Familientag recht gut! H. H rüber wird später der 15. April frei haftsbetrieb wurde gaffe 2, dem Peter Bipp für Frank torstraße 24 und Fraße 34, Hohen . März 1905 Zeifenblasen K Lich, 2. März. Hier traf die Nachricht ein, daß gestern Abend im Schlosse zu Rotenburg a. d. Fulda die Prinzessin Karoline von Hessen- Philippstha l- Barch feld, geborene Prinzessin zu Solms- Hohenfolms- Lich, von einem Prinzen glücklich entbunden wurde. Die Prinzessin ist die jüngere Schwester der Großherzogin Eleonore von Hessen. K Frankfurt a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3,00-3,40 Mt., Stroh 2,00-2,10 Alles per 50 Kilo. Tendenz: flau. I Frankfurt a. M., 3. März. Die Friedenshand der Bichhändler. Der Mitteldeutsche Viehhändlerverein beschloß, um den Kampf um die Viehmarkts= bank beizulegen, der Bank%%% der Umsagsumme für Hornvieh, Schweine, Hämmel und Kälber zuzuführen. Der Vorschlag wird noch von dem Aufsichtsrat der Bank erwogen und soll einer demnächstigen Generalod beigelegt Bherzogin febren zurüd. Komitee beschlo eldsammlungen h zugleich aber au nd der Angelegen Besprechung mit Durden die Herren Eine Veröffent r wird in Kürze und selbstverständ träge. Bis dahin the Zunahme der on auf 373 beläuft ang für das ganze eichneten weiterhin ür den Saalbau, oder erst beim das Theater er Berfügung geftellte und Saalbau ge - - Brief- und Fragelaften der Redaktion. W. Gießen. Ob die Kinder von Preisrichtern von der Prämiierung ausgeschlossen sind, resp. auszuschließen find, dazu wollen wir teine Stellung nehmen. Es wird 20 Gründe der Vernunft, warum man Kaffee nicht trinken soll: soll:- 1. Der Bohnenkaffee ist zwar ein kräftiges Anregungsmittel, aber ein schädliches Gewohnheitsgetränk. 2. Er hat absolut keinen eigentlichen Gehalt; er gefällt lediglich durch sein Aroma. 3. Er schwemmt, in großen Quantitäten genossen, nur den Magen auf, ohne diesem etwas anzubieten. 4. Er beeinflußt den Verdauungsprozeß ungünstig. 5. Er regt auf und raubt uns unter Umständen Ruhe und Schlaf. 6. Er geht mit dem berwerflichen Alkohol Hand in Hand, indem er dessen schädliche Wirkung wesentlich steigert. 7. Er verführt leicht zum Gebrauche immer stärkerer, künstlicher Reizmittel. 8. Er wirkt also, regelmäßig getrunken, nachteilig auf die Gesundheit der Erwachsenen, - doppelt nachteilig auf die Gesundheit der Kinder. 9. Guter Staffee ist gegenwärtig teuer; die billigen Sorten sind in der Regel schlecht. 10. Wir haben für den Bohnenkaffee einen idealen, unübertrefflichen Ersatz:- Kathreiners Malz kaffee. 11. Kathreiners Malzkaffee ist vollkommen frei von aller Schädlichkeit. 12. Er belebt und regt den Organismus an, ohne üble Nachwirkung. 13. Er wirft wohltätig und fördernd auf die Verdauung. 14. Er bewahrt uns einen klaren Kopf. 15. Er erhält unsere Arbeitskraft und Arbeitsfreude. 16. Er läßt sich immer, zu jeder Tageszeit, mit Genuß trinken; er widersteht nie| - 17. Er ist gehaltreich, er bietet uns etwas! 18. Er hat einen vollen, milden und würzigen Kaffee- Geschmack. 19. Er ist wohlfeil und ausgiebig. 20. Kathreiners Malzkaffee ist in Summa das wahrhaft deutsche Nationalgetränk! u. E. aber fiets, um öffentlicher Kritik vorzubeugen, in solchen Fällen ein Wettbewerb außer Konkurrenz das beste sein. Marktberichte. Giches, 4. März. Auf dem heutigen Wochenmarit fofeten Butter per fb. 0.95-1.05 M., Hühnereter per Stüd 7-8 Pfg., Enteneter St. 0 Pfg., Käse per St. 6-8 fg., Kasematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linfen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar 2. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 Big., Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 60-72 Big. Soweine fleisch gesalzen per fund 0.76 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-74 Bfg. Sammelfleisch per fb. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 b. 650 Mt., Zwiebeln per 3t. W. 8.00-10.00, Wetskraut 10-15 Pf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 mt. Zwetschen per Bentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 fg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. @tepears landwirts@ aftlicher Wetterbienft. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 5. März. Meist trüb, milder, ohne nennnenswerte Niederschläge. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantworili: für die Politik und den Inseratentetl Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gieken. Die moderne Pharmazie des 20. Jahrhunderts hat so manche hervorragende Verbesserungen gezeitigt, ganz besonders mit Bezug auf Substanzen, die ebenso widerlich wie sie nüglich sind. Man ziehe z. B. Scotts Emulsion in Betracht. Scotts Emulsion bietet Medizinallebertran ohne dessen große Nachteile, seinen üblen Geruch und widerlichen Geschmack. Scotts Emulsion ist von durchaus angenehmem Geschmad, ist leicht verdaulich, und im Vergleich mit einer gleichen Quantität Lebertran zeitigt sie günstigere Resultate als Lebertran in seiner gewöhnlichen Form. Scotts Emulsion schließlich im großen Großhandlungen verlose nach Gewicht oder bersiegelten Originaldieser Schußmarfe. G. m. b. H., FrankSchutz marte. wird von uns ausan Apotheken und fauft, und zwar nte Maß, sondern nur in flaschen in Karton mit Scott& Bowne, furt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glyeriu 50,0, unterphosphorigsaurer stalt 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, destin. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emu sion mit Rimt-, Wandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen. Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Gießen Telephen Dr. 21 Inh: Oscar Gutmann Weftanlage 31. Ton- und Mosaik- Fußbodenplatten, glaferte Wandplatten. Elleinverkauf der echten Mettlacher Platten. Brfichtig. unf. Ausstellungsräume u. Musterküche gern gestattet. Grüßt. Lager am Platze in Baumaterialien f. Hoch- u. Tiefbau. 252 5252525252 Original Man beachte die Fabrikmarke. SINGER E SINGER TRADE MANFG.CO MARK Nähmaschinen Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Gießzen, Lindenplatz 1 Im Erscheinen befindet sich:= Sechste, gänzlich neubearbeitete Meyers 11,600 Abbildungen, 1400 Tafeln und Karten. und vermehrte Auflage. Grosses KonversationsEin Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. 148,000 Artikel u. Verweisungen. Lexikon. ao Bände in Halbleder gebunden nu je 10 Mark Prospekte und Probehefte liefert jede Buchhandlung. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. Kochregeln sel für MAGGIS Suppen( Schutzmarke KETUZ STEM 1. Man nehme zum Kochen das vorgeschriebene Quantum Wasser, aber wirklich nur Wasser und nicht etwa gesalzene Fleischbrühe. 2. Man koche die Suppe auf kleinem Feuer und zwar einzelne Würfel genau so lange, als es die Gebrauchsanweisungen vorschreiben, mehrere Würfel zusammen etwas länger. 3. Man füge den Suppen weder Salz noch Pfeffer bei, da sie die erforderlichen Gewürze bereits in genügender Menge enthalten. Dalli- Seifenpulver das Allerbeste für die Wasche Zum bevorstehenden Frühjahre Schreibmaschine offertere ich ganz neu, 2 Jahre billig zu verkaufen. Garantie. Näheres in der Erv. d. Bl. alle Sorten Drahtgeflechte, deutlich Schreibende! sowie fertige Drahteinfriedigungen. Heinrich Schmidt II., Grünberg. Drahtflechterei. Zum neuen Saalbau G. F. F. ( früher: Steins Garten). Sonntag, den 5. März d. Js.: Einmaliges Gastopiel der Tiroler Sänger u.Tänzertruppe Montag, den 6. März, abends 8 Uhr: MonatsVersammlung Hoher Nebenverdienst. Prosp. gegen 10Pfg.- Marke. Selbstgeschriebene Offerten an A. G. Paeschke, BerlinN. 58, Kopenhagenerstr.75. Tüchtige ( Stempel- Kaiser) Theodor Kaiser, Stempelfabrik Berlin 12, Charlottenstr. 16 Kautschuk- u. Metall- Stempel jed. Art billigst, Ges. gesch. Zigarrentaschen und Portemonnaies mit Stempel von 2,25 an, TypenFirmen- u.Datumstemp. v. 50 Pf. an. Musterb.gr.u. Druckereien v. 1,25 an, kl. Stempel v. 28 Pf.. Arbeitsvergebung. Die beim Umbau der Brücke im Zuge der Krets. straße von Kestrich nach Stumpertenrod er forderlichen Arbeiten und Lieferungen und zwar: Erd- und Maurerarbeiten, Steinhauer, Schlosser und Anstretcherarbeiten, Lieferung von ca. 60 8. Schwarzkalt, ca. 16 cbm Grubensand, 3 Tonnen 3ement, 2550 kg etserne I. Träger und 2050 kg Boreseisen, ca. 57 cbm Chauſsiersteine sollen auf dem Wege des öffentlichen Wettbewerbes vers geben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsformulare liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten offen und es fönnen lettere daselbst zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Ein Versandt derselben nach auswärts findet nicht statt. Backsteinmaurererden. sofort gegen hohen Lohn gesucht. Zu melden beim Betriebsführer Joh. Meurer, Stollenbau Rambach bei Wiesbaden. " Angebote mit der Aufschrift: Brücke bei Kestrich" find verschlossen und postfrei bis Dienstag, 14. März vormiitage 11 Uhr Zuverlässiger Heizer bet Unterzeichneten einzureichen. gelernter Schmied, findet dauernde Stelle ver sofort Friedrich Block bei Kamerad Peter Berg Bahn- Zimmerei Marburg a. 2. hofstraße 11. Besprechung über eine dem nächst stattfindenten Uebung. Vollzähliges Erscheinen er: wünscht. Junger Mann militärfrei, Geschäftsleiter eine Filiale( Colonialware) fucht ander Das Kommando. weitig Stellung der 1. April 1905. Off. u. W. 100 a. d. Exp. d. Bl. Lini vom Heede. Magerkeit-Nachmittags 4 Uhr. 11 Personen. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Schöne, volle Körperformen durch unser orientalisches Kraftpulver, preisgekrönt gold. Medaillen, Paris Abends 8 Uhr. 1900, Hamburg 1901, Berlin 1903, in 6-8 Wochen bis 30 Pid. ZuDie Direktion. Achtung! Am Fastnachts- Dienstag nachmittags 5 Uhr im Restaurant Kobel Großes karnevalist. Bierkonzert. Schoat d'o ka Hoar! Von heute ab tommt mein beliebtes Spezial- Bier aus Münchener Salvator- Malz hergestellt, wieder zum Ausschant. Brauerei Textor. Juh. G. Bichler. Geschäfts- Empfehlung. Den geehrten Garten und Villenbefizern empfehle ich mich im Anlegen von Gärten, Beschneiden von Obstbäumen und Sträuchern, sowie Neuanpflanzung von Obstplantagen. Alle mir übertragenen Arbeiten werde ich selbst persönlich ausführen. Bestellungen werden angenommen: Gärtnerei Wilhelmftr. 16 Hochachtungsvoll Karl Pfeiffer, Landschaftsgärtner. Ein ordentlicher Junge in die Lehre gesucht. I Thörner Installationsgeschäft, Gteben. nahme, garant. unschädl. Aerzt. Dienstmädchen empf. Streng reell, kein Schwindel. Viele Dankschreib Preis Kart. m. Gebrauchsanw 2 Mk. Postanw. oder Nachn. exkl. Porto. Hygienisches Institut D. Franz Steiner& Co. Berlin 365, Königgrätzerstr. 78. Friedr. Seibel Ludwigstrasse 31. GIESSEN empfiehlt !! Thee!! alle Sorten u. stets neuester Ernte. Cacao. Chocolade. Bingen a. Rh. Rhein. Technikum für Maschinenbau und Elektrotechnik. Progr. frei. gesucht. Augen Klinit, Gießen. Schlosser- Lehrling sucht M. Dörr, Schlossermeister Gießen, Nord Aulage 8. Tüchtig s Dienstmädchen am liebsten vom Lande, bald ge= sucht. Näheres bei Gustav Rohleder Grünberg. Bereiferinnen gegen hohen Lohn gesucht. Gießen, Schillerstraße 18. Dienstmädchen bon jung verheirateten Leuten per fo: ort nach Gießen gesucht. Offerten unt. Nr. 6815 a. d. Erp d. Bl. erbe en. Bauschreiber zu baldigem Eintritt gesucht. Meldungen Wilhelmstraße 21. Großh. Baubehörde für die Universitäts- Neubauten. Bequem und rasch, nur durch Zusatz von Wasser, lassen sich mit MAGGI Schutzmarke Kreuz Stern Ein Würfeln Suppen zu 2 Teller wohlschmeckender Suppe herstellen. Sie enthalten bereits alles Erforderliche; man darf weder Fleischbrühe dazu verwenden noch Salz hinzufügen. In frischer Ware und grosser Sortenauswahl Klein- Linden, Frantfurterftraße 83. stets vorrätig bei Carl Eichmann, Ederstr. 1( Ecke Nordanlage). Alsfeld, den 28. Februar 1905. Der Großherzogl. Kreisbaninspektor. Cellarius. Verdingung. Die Anfertigung von 6 Stück Borhängen für den Erweiterungsbau des Realgymnastums soll Donnerstag, den 9. März,. J. vorm. 11½½ Uhr, öffentlich verdungen werden. Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find spätestens zum genannten Zeitpunkt bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 4. März 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Submission. Für die Großh. psychiatrische Klinit Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1905 auf dem Wege öffentlicher Sub mission vergeben werden: a) Die Lieferung von: 1. Backwaren, 2. Fleischwaren, 3. Spezereiwaren und Verbrauchsgegenstände, 4. Milch 5. Butter und Eier, 6. Bier, 7. Mineralwasser, 8. Eis, 9. Bürstenwaren und Toilettegegenstände, 10. Porzellan- und Glaswaren, 11. Emaillewaren, 12. Schreibmaterialien, 13. Kleider für Krante und Bersonal, 14. Schuhe für Krante und Personal. b) Das Reinigen des Küchenherdes und der Defen. c) Das Leerfahren der Sentgruben und Fortschaffung des Kehrichts. d) Die Abgabe von Knochen, leeren Flaschen und Gespül Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, nad mittags von 3-5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau zur Ein ficht offen. Offerten find verschlossen und mit entsprechender Auf schrift versehen bis zum Eröffnungstermin: Montag, den 20. März, vormittags 11 Uhr, auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 27. März 1905. Gießen, den 2. März 1905., Sr. Direktion der psychiatrischen Klinik. GROST Sommer. OA D Nr. 54. Sufertionpret Beffen, bie Streife Reklam Rebaltion u. Say für Standesamt Am 22. Feb Sohn; 25. Bud Albrecht Karl Ha wig Hoos ein G Benderoth ein Beter Arft ein Am 24. F Bilhelm Omm Climbach. Her in Fechenheim Liina Franz dal in Beuern mit 28. Jofeph Lint Paula Gerhardt beiter in Groß 1. März Philipp Philippine Lina Am 25. Fe dahier mit Joh Photograph in Am 25. Fel alf, Tochter des Marie Muhl, 3 Muhl dahier. 2 alt, Tochter des 1. März Joseph be hier. M Immer 42 Deut Mech. S 43 L Pino aller Qualitä Teppiche, W Treppent Durch Gelegenheit Preise bat bei den gerin Quadratmir.1,25 M.) G Tar gewissenhaftes Ve T Möbel, Ce Frische, D Koch Ofenschirm Carl Stückrath- Möbelfabrik Giessen, Asterweg 47. 8 Ederstrasse 8. Einfachste reiche wie BUDWEE ON ESSEN PREISMEDAILLE 1879 Geschäftsgründung 1868. Möbel Dekorationen Wohnungs- Einrichtungen * solidester Ausführung In grosser Auswahl stets Vorrätig. Linoleum Streng reelle Bedienung. Bettfedern - Fertige Betten geräteftand Wasch-, Wrin Wirtschaftswa Vogelkäfige un Besen un Werkzeuge Edgar Telephon 298. Allerbilligste Preise. Teppiche - Gardinen Franko- Lieferung. Eigene Tischler-, Polster-, und Dekorationswerkstätten für Neu- Anfertigung, Anfarbeitung, Anbringen von Gardinen etc. etc. Stotpreis.Fo