hingegen Tader mit Hütten, en aufge Aussehen. Derden die fchlechter, inden zu en Insel. als diese, hat mehr berachtet ger; weiß er ein bie mütig und zu spaßen. Umständ verden zu ält er feit, ortrefflich, bgleich die e Infelbeunterneh ernd, dort d Ansehen es UeberIn der sgezeich gemeinuer und an fie als openhagen ufig einen en fleinen Ceute. Der ungen des r ihn das s gewöhnund nun Belne Stüd den Füten e. Er liebt Buten nicht ter sich mit etwas, fo e weiß fein d will er Een, so jagt das Vich." tsfeste. Am Die Jugend d und um ist es ein Mai) über und in der fer werfen. Bolfstracht indet man Trachten, allt es in s bei den gen näm ertnöpfen, auf den mit Silber. Die reichen alte Tracht gibt. Bein; gnipleung 18 bester 24 Preis- Medaill Underberg Anerkannt Man verlange ausdrQoklion: Underberg N 50% Ersparnis egen Butter! Nr. 30. Erstes Blatt. Insertionspreis: Die einspaltige Betttzeile für ganz Obereffen, die Kreise Weylar amb Marburg 10 Pfg. fenft 15 Mfg. Reklamen bie Betitzeile 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanfchluk Nr. 862. Samstag, den 4. Februar 1905. Gießener 14. Jahrgang. Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mt. 1.50. Cratt8betlagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Der Krieg in Oftalien. Von beiden friegführenden Parteien werden weitere Einzelheiten über die letzten schweren Kämpfe veröffentlicht, die jedoch keinen genügenden Aufschluß über den Grund zu dem unerwarteten Vorstoß Kuropatkins, noch über die jetzige strategische Lage geben. Vielleicht bringt aber das nachfolgende Telegramm, das ein italienischer Korrespondent aus dem japanischen Hauptquartier über Fusan seinem Blatte zugehen läßt, Aufklärung. Er schildert die Lage am Hunho und die Beweggründe Kuropatkins zu seiner Attacke folgendermaßen: Auf der ganzen Front dauert das Artilleriefeuer an, auf dem linken japanischen Flügel finden weitere heftige Kämpfe statt. Man sieht eine allgemeine Schlacht voraus. Kuropatkin wurde zu seinem Vorgehen bewogen, weil sein rechter Flügel sehr schwach war und von den Japanern bedroht wurde. Gelang es den Russen, Pahotai auf dem westlichen Hunufer zu nehmen, so war dagegen der linfe japanische Flügel merklich in Gefahr. Dieser Darstellung widerspricht nicht die folgende Schilderung aus russischer Quelle, die Einzelheiten über die letzten Kämpfe bringt. Es heißt darin: Auf dem äußersten rechten Flügel dauert das Artilleriefeur fort, auch finden weiter kleine Zusammenstöße bei verschiedenen Dörfern statt. Die Kämpfe bei Sandepu hatten den Erfolg, daß unsere Avantgarde auf dem rechten Flügel bis zu den Dörfern Holontai, Futsjatschiantsi, Tsintschatun und Baitadsi vorrückte. Durch die Besetung dieser Positionen erhielten unsere Truppen die Möglichkeit, das Artilleriefeuer auf die Befestigungen von Sandepu und Lidiatun zu konzentrieren. Auf den neuen Positionen werden Batterien aufgestellt. Die letzten Kämpfe galten dem Besitz des Dorfes Tschantanhenau auf dem linken Hunhoufer. Ein Angriff der Japaner in der Nacht des 1. d. Mts. wurde mit bedeutenden Verlusten für dieselben zurückgeschlagen, unser Verlust betrug gegen 100 Mann. Am Tage beschossen die Japaner das Dorf, besetzten es, uns zurückdrängend, wurden aber von uns aus einem großen Teil des Dorfes wieder verdrängt. Die japanische ArtilIerie beantwortet in den letzten Tagen unser Feuer östlich von der Eisenbahn fast gar nicht. Die Verluste. Nach Nachrichten aus Tokio belaufen sich die japanischen Verluste auf ungefähr 7000 Mann. Die feindlichen VerIufte seien beträchtlich. Gefangene sagen aus, vier russische Infanterieregimenter wären Leinahe vernichtet; bei ihnen feien viele Kompagnien auf 20 bis 30 Mann reduziert; darnach müßten die russischen Verluste mindestens 10 000 Mann betragen. Gerüchte über bevorstehende Kommandoveränderungen bei den Russen werden in Ermangelung besseren Stoffes von den Berichterstattern folportiert. Die Einen wollen den General Kuropatkin demnächst bom Oberkommando abgesett wissen, weil er die in ihn gefeßten Erwartungen nicht erfüllt habe. Die Anderen wagen sich nicht so hoch hinauf, sondern begnügen sich, den General Griepenberg mit Abberufung und Kriegsgericht zu bedrohen, weil er ohne Not und namentlich ohne Erfolg 10 000 Soldaten geopfert habe. Die ganz Bescheidenen halten sich an den heimkehrenden General Stössel, dessen Heldenruhm um so mehr verblaßt ist, je weiter er sich von Port Arthur entfernt hat. Admiral Jessen hat an die Witwe des in Port Arthur gefallenen Generals Kondratenko ein Beileidstelegramm gerichtet, in dem er sagt: lebte Ihr Mann noch, Port Arthur wäre unbezwungen. Diese Anerfennung für den Toten kann allerdings als für die UeberTetenden weniger schmeichelhaft aufgefaßt werden, ist wohl auch nicht als eine Schmeichelei für diese beabsichtigt gewesen. Doch in Rußland macht das unter Kameraden" nicht viel aus und muß nicht gerade große Konsequenzen Hasen. Einstweilen ist General Stöffel vor dem Kriegsgericht noch sicher. Die aus 4 Kreuzern und drei Torpedobooten bestehende ruffi he Flottille unter dem Geschwaderchef Petrowosky ist in Begleitung von 18 Transportschiffen in der Richtung auf Madagaskar in See aegangen. Reformpläne in Russland. - rungen beraten, die in dem Manifest des Zaren vom 25. Dezember v. J. anbefohlen waren. Uns liegt darüber folgender eingehender Bericht vor: Der Schutz der Gefetzgebung. Petersburg, 3. Februar. Heute sind die Arbeiten des Ministerkomitees zur Einführung einer Reform der Gesetzgebung und der Verwaltung zu einem ersten Abschluß gekommen. Es handelt sich dabei um eine Neuerung, die überall anderwärts die selbstverständliche Grundlage aller Staatsverhältnisse bildet, um die Festlegung von Grundsäßen, die sogar in einem autokratisch regierten Staat für unentbehrlich gelten sollten. Man darf sagen, daß die Reform, die zum größten Teil auch schon die Gutheißung des Zaren gefunden hat, den Schutz der Gesetzgebung selbst bezweckt. Es soll bestimmt werden, daß Geseze nur in einer gewissen Form zu veröffentlichen sind, ebenso zarische Ufase und Erlasse, und daß in jedem Falle eine unabhängige Behörde, der Senat, prüfen müsse, ob die neuen Gesetze, Ukase, Erlasse die gehörige Form hätten und nicht mit geltenden Gesetzen in Widerspruch seien. Der Senat, jetzt schon die oberste Justizbehörde des Reichs, soll vom Ministerium getrennt, die Rechtsprechung mit besseren Rautelen umgeben, die Klage gegen pflichtvergessene Beamte erleichtert und gesichert werden. Während oder vielmehr kurz nach der blutigen Niederwerfung des Aufstandes wenn man den Prozessionsgang unbewaffneter Arbeiter zur Ueberreichung von Bittgesuchen Aufstand nennen darf die alles öffentliche Leben in Petersburg scheinbar aufhören machte, haben die Mitglieder des russischen Ministerkomitees die reformatorischen NeueEs muß übrigens hinzugefügt werden, daß der Senat als oberstes Gericht bisher schon großes Ansehen genossen hat, beinahe wie ein europäisches Gericht. Der Zar hat den Vorstellungen des Ministerkomitees entsprechend bereits angeordnet, daß der Justizminister ein Gesetz über die zivilund strafrechtliche Verantwortung der Beamten ausarbeiten und der Reichsrat den Entwurf unverzüglich durchsehen solle. Geschieht, was hier verheißen wird, so ist eine wirkliche und wertvolle Reform im Anzuge, eine Reform, die vielleicht mehr wert ist, als eine Repräsentativverfassung, und dieser jedenfalls vorausgehen müßte. * Die Arbeiterunruben. Die Unruhen unter der russischen Arbeiterbevölkerung berlieren allmählich wieder an Intensität, gewinnen aber zusehends an räumlicher Ausdehnung. Jezt flackert das Feuer auch in Südrußland an vielen Orten auf, doch ist es bisher zu Zusammenstößen mit der bewaffneten Macht nir. gends gekommen. In Batum gehen keine Güterzüge mehr ein, auf der Eisenbahn lagern die Ladungen, die Dampfschiffe werden nicht gelöscht, infolge wovon ernste Schwierigkeiten zwischen den Kapitänen und den Schiffsagenten und große Verluste entstanden sind. In Samara haben die Fabrikherren den Arbeitern verkürzte Arbeitszeit und höheren Lohn zugestanden, zahlen ihnen auch den Lohn für die Dauer des Streits. Danach wird die Aufforderung des Gouverneurs, Massenansammlungen auf den Straßen zu vermeiden und den Polizeivorschriften zu gehorsamen, wohl Beachtung finden. In Tiflis haben die Arbeiter in den Werkstätten der transkaukasischen Bahn, in den mechanischen Habriken und Druckereien, 3000-4000 an der Bahl, die Arbeit seit Dienstag eingestellt. Nur eine Zeitung erscheint weiter, der Pferdebahnbetrieb war unterbrochen und konnte erst unter militärischem Schuß wieder aufgenommen werden. Es sind zahlreiche Verhaftungen vorgekommen. Ein Kuriosum ist es und ein Zeichen dafür, wie in Nußland die Gegensätze sich berühren, daß der Stadthauptmann von Odessa die Zulassung von Frauen zu den städtischen Vorwahlen angeordnet hat. Die Zustände in Ruffifch- Polcn. Kattowitz, 3. Februar. für sich. Die Eisenbahnbrucken, die man eine Zeit lang für bedroht hielt, sind unversehrt, die Züge von Sosnowice nach Deutschland und Desterreich verkehren wie immer. Dagegen ist in Kalisch an der russisch- posenschen Grenze allgemeiner Ladenschluß und allgemeine Arbeitseinstellung. Die Theater spielen nicht, und sogar die Schüler des philologischen Instituts sowie die Schülerinnen des Gymnasiums haben den Besuch des Unterrichts eingestellt. Per vierzig Jahren würde eine Bewegung, wie die jetzige in den vormals polnischen Gebieten Rußlands unmeifelhaft eine regelrechte polnische Insurrektion" hervorgerufen haben. Daß die jetzige Bewegung fast nirgend einen nationalpolnischen Anstrich bekommen hat, ist ungemein auffallend und läßt sich nicht allein damit erklären: die Polen in Rußland handelten so aus Klugheit, um nicht Preußen und Desterreich gegen sich auf den Plan zu rufen. Solche Klugheit findet sich bei Volksbewegungen sonst nicht, und polnisch- national ist sie auch nicht. Von den Zuständen in Warschau aber werden recht unerfreuliche Schilderungen entworfen. Die Zeitungen dort erscheinen entweder überhaupt nicht oder müssen sich darauf beschränken, die amtlichen Berichte aufzunehmen, deren Kredit nicht sehr groß ist. Es wird zugestanden, daß es 600 Tote und über 600 Verwundete gegeben hat. Man weiß außerdem, daß die Hauptstraßen ohne Beleuchtung sind, daß die Schwierigkeit der Ernährung für die friedlichsten Bürger anhält, die sich nicht auf die Straße hinauswagen, daß Durchreisende empfindlichen Belästigungen ausgesetzt sind, und daß endlich Brandstiftungen sich häufen. Zur Zeit hat die Bewegung zwei Zentren: in Warschau und in Sosnowice. In Sosnowice hat sie vergleichsweise noch harmlose Gestalt, wenn auch Vorsichtige in nicht geringer Zahl sich und ihre Familien über die preußische Grenze nach dem nahen Kattowitz gebracht haben, wo sie sicherer zu sein glauben, als in der russischen Heimat, sogar unter dem Schutz der Kosaken. Der Schrecken hat übrigens bald nachgelassen. Trotzdem in Sosnowice und Umgegend an 20 000 Mann streiken, blieb es im ganzen still, stellenweise sogar ruhiger, als sonst an Feiertagen. Bemerkenswert ist, daß die Arbeiter, die sonst die Einstellung der Tätigfeit erzwangen, die Bäcker arbeiten ließen, und nicht bloß Die Dolitik. Noch immer wollen sich keine Anzeichen einstellen, daß der Bergarbeiterstreik dem Ende zugeht. Die Bemühungen zur Herbeiführung einer Verständigung sind bisher vergeblich gewesen, in Westfalen ebenso wie in Schlesien. In das Ruhrrevier haben sich jetzt die Minister des Innern, Freiherr v. Hammerstein, und des Handels, Herr Möller, begeben, der eine, um sich von dem Stand der zur Erhaltung der öffentlichen Ordnung getroffenen Maßregeln zu überzeugen, der andere, um auf die streitenden Parteien persönlich einzuwirken. Es scheint, daß die beste Arbeit von der im Werden begriffenen Novelle zum Berggesetz wird getan werden müssen, da die Grubenbesizer auf dem Standpunkt schroffer Ablehnung verharren. Sie haben an Herrn Möller ein Telegramm gerichtet, in dem sie gegen die jüngsten Aeußerungen des Staatssekretärs Grafen Posadowsky protestieren, denen zufolge sie sich arge Uebertreibungen hinsichtlich der angeblichen Ausschreitungen der Streifenden gegen Arbeitswillige hätten zu Schulden kommen lassen. Der Protest ist insofern richtig adressiert, als Graf Posadowsky sich ausdrücklich auf die Berichte des Herrn Handelsministers Möller berufen hatte. Herr Möller wird das Mögliche tun, beide Teile zur Nachgiebigkeit zu bewegen. Gelingt ihm das bei den Bergwerksbesitzern nicht, so wird er sich wohl entschließen müssen, nach der„ Klinke der Gesetzgebung" zu greifen. Eile tut not, weil die Kohlenvo räte ihrer Erschöpfung nahe sind, weil die Wirkungen auf andere industrielle Betriebe durch den Kohlenmangel sich schwer fühlbar machen, und weil einzelne Gruben bereits dauernden Schaden durch Einbruch von Gewässern genommen haben. Die Ruhe ist tatsächlich an keiner Stelle gestört worden. Die Verhandlungen werden auf Seiten der Arbeiter mit anerkennenswerter Sachlichkeit geführt, womit nicht gesagt ist, daß ihre Forderungen überall berechtigt sind. Auch ist es nicht zu billigen, daß sie in Oberschlesien wie in Westfalen ohne Bedenken kontraktbrüchig geworden sind, indem sie die Arbeit ohne Innehaltung der vorgeschriebenen Kündigungsfrist verließen. Der Kontraktbruch wird einfach als selbstverständlich betrachtet. Die Leitungen der staatlichen Gruben in Schlesien sind flug genug gewesen, diesen Punkt nicht allzusehr zu betonen. Freilich ist troydem ihren Verständigungsverhandlungen ein Erfolg bisher versagt geblieben. Oefterreich- Ungarn. Der Parteienstreit in Ungarn bietet dem aufmerksamen Beobachter stets neues Material zu Betrachtungen. Graf Julius Andrassy hat glücklich erreicht, daß sein Freund Graf Tisza vom Ministerpräsidium zurücktreten und ihn als Nachfolger vorschlagen mußte. Aber die Freude ist nicht ungetrübt: er selbst ist nicht der Führer seiner Mehrheit, sondern Kossuth ist es, der Sohn des Revolutionärs, der auch in der Verbannung nicht aufgehört hat, davon zu fräumen, daß die ungarische Krone auf ihn übergehen würde. Kossuth Sohn, der Erbe der Habsburgerfeindschaft, ist jetzt nach dem Schema des Parlamentarismus der nächste Anwärter darauf, vom Kaiser Franz Josef empfangen und in die kommende Ministerkombination einbezogen zu werden. Das ist nicht ohne Humor. Kaiser Franz Josef, der flügſte Staatsmann in seinem Reich, wird sicherlich Sinn für diesen Humor haben und Herrn Kossuth die Verlegenheit nicht ersparen, Minister des Fürsten zu werden, dem er die Krone genommen sehen möchte. Sehr ernst ist Kossuth Sohn nie genommen worden doch als Minister wäre er geradezu eine komische Figur. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Andrassy und Genossen, denen Kossuth in den Sattel geholfen, den Helfer abschütteln, indem sie ihn lächerlich und dadurch unmöglich machen. Der ungarische Parteienstreit ist wesentlich ein Streit weniger Aristokratenfamilien. Wer sich da vordrängen wollte, fönnte zu seltsamen Erfahrungen kommen. Er wird als Eindringling behandelt, und solche Behandlung ist in aller Welt nicht eben erhebend. Davon macht Ungarn feine Ausnahme. Hof und Gesellschaft. *** Prinz Eitel Friedrich befindet sich nach ärztlicher Feststellung außer Gefahr. Die Krankheitsberichte erscheinen von jetzt ab nur alle zwei Tage. Der Kaiser hat bereits wieder das Opernhaus besucht. Es ist bereits von einer Nachkur des Prinzen im Süden die Rede. Auch der Kaiser und die Kaiserin werden möglicherweise sich eine Zeitlang dorthin begeben; namentlich die Kaiserin bedarf nach den Anstrengungen der letzten Wochen der Erholung. Deutfcher Reichstag. ( 132. Sitzung.) CB Berlin, 3. Februar. Die heute fortgesetzte Beratung der zum Etat des Reichsamts des Innern eingebrachten Resolutionen, betreffend die Lage der Bergarbeiter, ließ die überwiegend arbeiterfreundliche Stimmung des Reichstags wieder mit aller Klarheit zutage treten. Nur die beiden konservativen Parteien nahmen einen völlig ablehnenden Standpunkt ein. Freiherr v. Richthofen erklärte namens der Deutschkonservativen, wenn die Gewerbeordnung überhaupt geändert werde, müßte vor allem der Schutz der Arbeitswilligen verstärkt werden, und die Reichspartei ließ durch Herrn v. Tiedemann die Erklärung abgeben, daß sie sich an der Diskussion nicht beteiligen werde, nachdem die preußische Regierung bereits die Initiative zur Aenderung des Berggefeßes ergriffen habe. Alle anderen Redner stellten die Reformbedürftigkeit der bestehenden Verhältnisse in den Vordergrund ihrer Erwägungen. Besonders bemerkenswert war dabei die Rede des Zentrumsführers Dr. Spahn, der einerseits an die Sozialdemokratie einen Appell richtete, endlich ihr Mißtrauen gegen seine Partei fallen zu lassen, andererseits die Regierung scharf angriff. Sie sei schuld an dem Ausstand, weil sie die seit Jahren im Reichstage gegebenen Anregungen, für die Bergarbeiter etwas zu tun, feine Beachtung geschenkt habe. Sie entfalte aber auch jetzt noch nicht die nötige Energie. Der Hebel könne in Preußen oder im Reiche angesetzt werden; habe sich die Regierung für das erstere entschieden, so müsse aber auch schnelle Arbeit gemacht werden. Man brauche nicht viele Wochen zur Vorbereitung, die Regierung habe in anderen Fällen gezeigt, daß Gesetzentwürfe, wenn es ihr notwendig erscheine, in wenigen Tagen fertig gestellt werden könnten. Eine Ausführung des nationalliberalen Abg. Freiherr Heyl zu Hernsheim gab dem Staatssekretär Grafen Posadowsky Veranlassung, energisch seine Ansicht zu ver fechten, daß die Haltung der Streikenden Anerkennung verdiene. Die Nachrichten über Ausschreitungen hätten durch die polizeilichen Untersuchungen fast durchweg Bestätigung nicht gefunden. Er müsse bei seiner Ansicht bleiben, daß, so lange die Masse der Streifenden sich ruhig und besonnen verhalte, es besser sei, wenn die Arbeiter selber die Ordnung aufrecht erhielten, als daß die Erekution zum Einschreiten veranlaßt werde. Geschehe das, so müsse mit aller Energie vorgegangen werden, und dann könne es leicht vorkommen, daß nicht die Schuldigen, sondern Unschuldige zu leiden hätten. Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten. ( 131. Sigung.) RK Berlin, 3. Februar. Ein volles Haus ein wirklich glänzend besettes Haus und„ ausverkaufte" Tribünen, welch ungewohnter Anblick in diesem Hause! Und alle, die gekommen waren, um der Eröffnung der großen Kanaldebatte beizuwohnen, sahen sich in ihrer Hoffnung auf einen großen Eindruck nicht δα getäuscht. Ein flarer, temperamentvoller, hier und launiger Vortrag des Zentrumsabgeordneten Dr. am 3ehnhoff leitete die Debatte würdig ein. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgte das Haus dem Bericht, der im Namen der Kommission die Vorlage zur Annahme empfahl. Dem humorvollen Kölner Justizrat folgte der Minister der öffentlichen Arbeiten v. Budde, um nun auch seinerseits ernsthafter, aber nicht weniger warm für die Vorlage einzutreten. Diese sei ein wirtschaftliches Ganzes, aus dem inan nicht einzelne Stücke herausreißen dürfe. Das staatliche Schleppmonopol müsse man unter allen Untständen einem Privatmonopol vorziehen, das sonst drohe. Auch die Schiffahrtsabgaben auf den Strömen seien durchaus gerechtfertigt und lägen im Interesse der Schiffahrt selbst, weil man mit ihnen mehr für die Regulierung der Ströme werde tun können. Der laute Beifall und die Bewegung, die der Nede des Ministers folgten, wichen bald lautloser Stille, als der greise Graf LimburgStirum das Wort ergriff, um im Namen der Mehrheit der konservativen Partei gegen die Vorlage zu sprechen. Ein beträchtlicher Teil der Partei aber, das gab er selbst zu, wird für den Kanal stimmen. Nun folgte immer ein Redner für und einer gegen die Vorlage, während die Aufmerksamkeit des Hauses mertlich nachließ. Während das Zentrum, für das Abgeordneter Herold sprach, mit wenigen Ausnahmen die Vorlage annehmen will, fonnte Dr. Arendt für einen beträchtlichen Teil der Freikonservativen gegen den Kanal sprachen. Aufmerkjamere Hörer fand Dr. Friedberg, der die Bereitwilligkeit der Nationalliberalen verkündete, die Vorlage anzunehmen, so, wie sie aus der Kommission herausgekommen ist. Vor allen Dingen dürfe man aber die Vorschriften über das Schleppmonopol und die Schiffahrtsabgabe nicht noch verschärfen. Dem Abg. Dr. Wiemer, der zum Schluß für die freisinnige Volkspartei sprach, Ledeutete die Hin einziehung des Monopols und vor allem der Stromabgaben in die Vorlage bereits eine solche Verschlechterung, daß er trotz sonstiger Kanalfreundschaft nur bei Aenderung der Kommissionsfassung nach dieser Richtung für die Vorlage stimmen zu können erklärte. Morgen geht die Debatte weiter. 4 Nah und Fern. Außergewöhnliche Kälte in Amerika. Wie aus Newhort gemeldet wird, herrscht in den westlichen Staaten der Union ganz ungewöhnliche Kälte, in einigen Fällen die größte bisher bekannte. Sie hemmt den Eisenbahnverkehr und verzögert die telegraphische Verbindung. Die Temperaturen find gesunken in Montana bis auf 46 Grad unter Null, in Norddakota bis auf 42, in Süddakota bis auf 45, in Nebraska bis auf 35, in Wisconsin auf 30, Jowa und Minnefota auf 24, in Illinois und Missouri auf 19. * Gefahrvolle Eifersucht eines Hundes. Eine aufregende Szene ereignete sich in Ludwigsluft. Das vierjährige Töchterchen eines dortigen Herrn, der einen schönen Neufundländer besaß, wurde von dem Hunde aus Eifersucht gefährlich gebissen. Das Kind sollte ins Bett gebracht werden und wollte den Vater gute Nacht sagen, wobei der Vater sein Töchterlein füßte; plötzlich stürzte sich der Hund wütend auf das Kind und biß es ins Gesicht. Der sofort hinzuJezogene Arzt mußte die Wunde nähen. Der Hund wurde sofort erschossen. Hus dem Gerichtsfaal. § Doppelmord vnd doppeltes Todesurteil. Der mysteriöst Doppelmord in Kotsch bei Prag hatte nach dreitägiger Ver handlung vor dem Prager Schwurgericht die Verhängung eines zweifachen Todesurteils zur Folge. Die Angeklagten hatten im April 1902 die 19 Jahre alte Mathilde Handles aus Kapsdorf im Zipser Komitat und ihren Geliebten nach, einander ermordet und des von ihnen zur Auswanderung nach Amerika ersparten Geldes beraubt. Die Geschworenen bejahten die auf Raubmord lautenden Hauptfragen bezüg lich des Alois und der Ludmilla Valesch und die Hauptfrage auf entfernte Mitschuld beim Raubmorde bezüglich der Stieftochter des Alois Valesch, der Franziska Jellinek. Der Gerichtshof verurteilte den Alois und die Ludmilla Valesch zum Tode und die Franziska Jellinek zu sieben Jahren schweren Kerker. In der Urteilsfällung heißt es, daß, falls das Todesurteil bestätigt werden sollte, dieses erst an Ludmilla Valesch und dann erst an Alois Valesch vollzogen werden soll. Wie es heißt, werden die beiden Verurteilten der kaiserlichen Gnade nicht empfohlen werden. In unlerer gröfsten Koblengrube. Beuthen, 3. Februar. Nach dem letzten amtlichen Ausweise ist an der Tatsache nicht zu zweifeln, daß die Bewegung im Ruhrkohlengebiet nach Oberschlesien eingedrungen ist. Vorläufig beschränkt sich der Ausstand auf die fiskalischen Gruben, vor allem die große Luise Grube. Dort waren von der heutigen Frühschicht nur 332 Mann angefahren, während 2574 ausgeblieben sind. Die Königin Luise- Grube beschäftigte im vergangenen Jahr durchschnittlich 8380 Arbeiter, von denen über 6000 Mann die unterirdische Belegschaft ausmachen, während der Rest über Tage, in der Separation, der Kohlenverladung, in den Maschinenhäusern und Heizanlagen Verwendung findet. Die Königin Luise- Grube ist die größte Grube des Kontinents. Das kommt daher, daß ihre Grenzen vor Erlaß des Bergwerksgefeßes festgelegt sind, so daß sie in ihrer Ausdehnung nicht beschränkt war, wie die neueren Gruben. Nach dem Berggeset wird das Bergregal nur auf eine Größe bon 1 189 000 Quadratmeter erteilt, die Königin LuiseGrube hat aber eine Ausdehnung von 19 598 664 Quadratmeter. Ihre Baue, die sich unter den Ortschaften Zabrze, Klein- Zabzre, Rodenhütte, Dorotheendorf, Zaborze mit Zaborze Kolonie, Poremba, Dorf Zaborze und Kolonie Glückauf hinziehen, reichen im Osten bis an die gräflich Ballestremschen Gruben in Ruda und Ruda- Poremba, grenzen im Norden an Biskupi und die Gruben des Borsigwerkes. Im Westen stoßen die Felder an die Konkordiagrube und Ludwigglückgrube und im Süden endlich ebenfalls an den fisskalischen Besitz des Steinkohlenbergwerks Bielschowitz, dem das Südfeld, die Guidogrube, zugeteilt ist. Hier waren heute früh 544 Mann eingefahren und 595 ausständig. Unter Tage steht die Königin Luise- Grube aber auch mit diesem durch eine sumpfige Strecke nach dem Ostfelde in Verbindung. Freilich ist nicht das ganze Gebiet mehr durch den Fiskus in Bau. Das sogenannte Königin Luise- Grubepachtfeld im Osten unter Poremba war seit langem ber= pachtet und es wurden hier die hängenden Flöze, die die Königin Luise- Grube nicht abbaut, durch eine Gesellschaft ausgebeutet. Groß genug bleibt die unterirdische Stadt mit ihren zahlreichen Bauten und Kanälen zum Abzug des Wassers immer noch. Stundenlang tann man wandern, und dürste wohl kaum in zwei Tagen alle die Vunfte besucht haben, an denen die bei jeder Schicht rund 3000 Mann starke Belegschaft ihrer Arbeit obliegt. Um 5 Uhr morgens fahren die Leute an, während gleichzeitig die Belegschaft der Nachtschicht ausfährt. Von 3 Uhr können die Leute wieder ausfahren, es ruht dann der Betrieb bis 7 Uhr abends, wo wieder die Seilfahrt für die zweite Schicht beginut. Zwei Berginspektoren leiten unter einem Direktor mit je zwei Obersteigern und mehreren Fahrsteigern den etrieb. Einige Kilometer estnordöstlich von den rauchenden Schloten des Weſtfeldes liegt das Außenwerk Georgschacht. In der oberen Sole dieses Schachtes gelangt man nach kurzer bequemer Wanderung durch eine eiserne Pforte in das Gebiet des Ostfeldes und nach etwa einer weiteren halben Stunde unter den Herrmannschacht, das Außenwerk des Ostfeldes, das früher lediglich wie der Georgschacht dem Holzhängen diente, jetzt aber ebenfalls zur Förderung eingerichtet ist. Hier war es, wo der Ausstand begann. Am Montagvormittag 11 Uhr verweigerten gegen 100 Arbeiter unter Stellung ähnlicher Forderungen wie in Westfalen ihrem herbeigeeilten Berginspekfor den Gehorsam und verlangten die Ausfahrt. Nach einer weiteren längeren Wanderung auf der 360 Meter- Sole, wo man die Förderung aus den höheren Flözen auf dem steilen Bremsberg herunterrollen sieht, erreicht man bald den Schacht Poremba III und kann nach stundenlanger Fahrt durch die südlich von ihm liegenden Baue auf die 340 MeterSole gelangen und durch einen der anderen Porembaschächte auf die jüngere Ostfeldanlage gelangen, auf der vor nunmehr 15 Jahren der letzte Streif ausbrach, ebenfalls nicht lange nach dem des westlichen Industriebezirks. Die Schächte des Ostfeldes haben eine Tiefe von 350 bis 385 Meter, die Schächte des Westfeldes eine solche von ungefähr 250 Meter, die Temperaturverhältnisse sind außer. ordentlich günstig; die Luftwärme an den Arbeitsstätten beträgt im allgemeinen+16 bis+18 Grad C. Nur ausnahmsweise kommen etwas wärmere Stellen vor. Ebenso wird in ausreichender Weise für gute Luftverhältnisse durch Zuführung frischer Luft, die sogenannte Bewetterung, ge scrgt, die durch genaue polizeiliche Vorschriften geregelt wird. Für die Kontrolle sorgen ständige Untersuchungen. Jedenfalls ist die Luft in der Luise- Grube meist besser, jedenfalls nicht schlechter, als in vielen Fabriken. Es werden immer zwei Kubikmeter Luft in der Minute auf den Kopf der größten unterirdischen Belegschaft gerechnet. Die unter Tage befindlichen Pferde werden dabei mit eingerechnet und zwar für jedes Pferd das Luftquantum für vier Mann. Die Ar. beit der Häuer selbst erfordert nicht eine so große physische Kraftanstrengung wie in anderen Kohlenzentren, da die oberschlesische Kohle härter ist und daher hauptsächlich ge. sprengt und weniger gehackt wird. Zur Vermählung des Grossberzogs. Auf der Fahrt nach Romrod hatte das Groß. herzogliche Baar am Donnerstag- Abend auf dem Bahnhof Gießen, der festlich geschmückt war, einen kurzen Aufenthalt. is der Sonderzug einlief, brach das zahlreich versammelte Publikum in donnernde Hochrufe aus, für die das hohe Paar huldvollst dankte. Als Vertreter der Stadt Gießen war Obergürgermeister Mecum nebst Gemahlin sowie die Beigeordneten Georgi und Kommerzienrat Heyligenstaedt erschienen, um den hohen Neuvermählten die Glückwünsche darzubringen. Ohne weitere Förmlichkeiten nahmen Großherzog Ernst Ludwig und Großherzogin Eleonore die Bes grüßung entgegen. Während der Großherzog den Berron betrat und den Herren die Hand bot, überreichte Frau Oberbürgermeister Mecum der Großherzogin ein prächtiges Blumen- Arrangement. Später bestieg auch Oberbürgermeister den Salonwagen, um der Großherzogin die Glückwünsche darzubringen. Das hohe Paar beauftragte den Oberbürgermeister, der Stadt Gießen den Dank für den freundlichen Empfang zu übermitteln. Bald darrauf rollte der Zug zur Halle hinaus, um das hohe Paar nach Schloß Romrod zu führen, wo es einen 14tägigen Aufenthalt zu nehmen es gedenkt. Die Begrüßung auf dem Gießener Bahnhof hatte nur wenige Minuten in Anspruch genommen. * ** nommen. - Ueber die Ankunft des Großherzoglichen Paares in Romrod schreibt die„ Alsf. Oberh. 8tg.": Zell, 3. Februar. Großherzog Ernst Ludwig und Großherzogin Eleonore sind gestern Abend 1/27 Uhr unter dem Jubel der Bevölkerung hier eingetroffen und wurden am Bahnhof offiziell empfangen von Kreisrat Dr. Melior. Jm Fürstenzimmer überreichte das Töchterchen des Herrn Lehrer Fint ein prächtiges Blumen- Bouquet, vor dem Bahnhofsgebäude hatten der Kriegerverein sowie die Schuljugend mit Fackeln und Lampions Aufstellung geUnter den Hochrufen der Menge bestiegen die Allerhöchsten Herrschaften das bereitstehende prächtig ge schmückte Automobil und fuhren nach Romrod. Romrod, 3. Februar. Das Großherzogliche Baar hielt heute seinen Einzug in unser in reizendem Festschmuck prangendes Städtchen. Bereits an dem ein gutes Stück auf dem Wege nach Bell hinausliegenden Posta gebäude wurden die Allerhöchsten Herrschaften durch die Tochter des Postverwalters Schiermann zu Romrod unter Ueberreichung eines Blumen- Bouquets begrüßt. An der Ehrenpforte am Nordausgange des Städtchens hielt das Großherzogliche Automobil. Hier hatten die Vertreter der Stadt sowie der größte Teil der Bevölkerung, die auch von auswärts starten Zuzug erfahren hatte, Aufstellung genommen. Bürgermeister Schmidt richtete namens der Stadt Romrod herzliche Worte des Willkommens an das Großherzogliche Baar. Groß sei die Freude in der Bevölkerung, daß Ihre Königl. Hoheiten an diesem Freudentage Schloß Romrod aufgesucht, und er hoffe, daß sie recht oft hier verweilen und daß es ihnen stets gefallen möge. Der Landesfürst dankte in seinem und seiner hohen Gemahlin Namen in leutseligfter Weise für die Huidigung, dabei erwähnend, daß es weder das erste noch hoffentlich das letzte Mal sei, daß sein Weg ihn in das freundliche Romrod führe. Die Menge brach in begeisterte Hochrufe aus und das Automobil fuhr langsam durch das glänzende Spalier, das der Kriegerverein und die Zöglinge der hiesigen Schule bildeten. Die Ankunft des Fürstenpaares wurde durch Feuerwerkssignale und Glockengeläute angekündigt, das Großh. Schloß erstrahlte in farbigem bengalischem Licht, über dem Eingang war das Monogramm der Namen des hohen Paares in großen Lettern sichtbar. Fast alle Häuser hatten illuminiert, vor den Fenstern erglänzten bunte Lichterreihen. Die Hauptausgänge des Städtchens schmücken Ehrenpforten, Tannengrün ziert die Straßen. * * Ein Prälat D. Walz sagte u. A. in seiner Tranrede, der er den Psalm 121 zu Grunde gelegt hatte: Bilgerpsalm am Hochzeitstage!- ursprünglich das Lied eines in die Ferne Zehenden, aber längst in seiner Bedeutung erkannt für alle die, denen das Leben die Reise ist nach dem gottgegebenen ewigen Biel. Darum auch der Psalm eines Brautpaares, welches empfindet, daß nun auf dem gemeinsamen Wege erst die volle Lebensreise beginnt. Dies entspricht ganz Eurer Gesinnung! Gott hat Euch auf die Höhe gestellt. Soviele Augen schauen auf Euch, soviele Herzen schlagen warm für das geliebte Hohe Fürstenpaar. Hat das treue Hessenvolt mitgetrauert in schwerem Leid, so teilt es nun von ganzem Herzen Eure Freude. Es ist das tiefe Bedürfnis des Volfes, in den Hochstgestellten seine Führer und Leiter zu sehen. Es ist das hohe Vorrecht und die edle Aufgabe des Fürstenhauses, für viele Tausende das weithin leuchtende Vorbild zu sein. Wie aber könnte dies geschehen, ohne den Beistand von oben? Wo christliche Ehegatten ihre Augen aufwärts richten, da steht unsichtbar, aber wesenhaft der Herr Jesus in der Mitte. Sein Gebot: ,, Liebet Euch, gleich wie Ich Euch geliebt habe!" wird ihnen Regel, Richtpunkt und Rompaß zugleich. Unmöglich fönnen sie strauchein und fallen, wenn sie Ihn bei sich haben. In solcher Zuversicht wandelt es sich gut zu zweien. Beide durch ernste Lebensführungen gereift, habt ihr bereits felbft die Erfahrung gemacht, die der Psalmist rühmt:„ Der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, daß dich des Tags die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts." Aber in dem Eheleben wird man sich dessen täglich neu zu versichern haben. Darum hebt die Augen auf zu den Bergen, von denen uns Hilfe tommt. Von dorther wintt leuchtend das Ziel: fromme Gatten, in Gott vereint, sollen sich so ganz finden und haben, daß sie einander für immer befizen und seibst der Tod sie nicht völlig scheidet! In dies neue Leben innigster Gemeinschaft tretet Ihr nun ein und scheidet damit von der Zeit des Alleinseins. Darum tommt aus tiefbewegtem Herzen dieser aller, die Euch lieben, die Für bitte: Der Herr behüte dich vor allem Uebel; Er behüte 17 ine Seele. D ber nicht umfo Ewigkeit", be gang borthin, * Bu ber bereits geftern auch gelaben: Bießen, Re Dieffenbac Die Felv GH. Ta oben an be führung ent zu Pfeiler geftimmte Stimmung b Abends, mit mählung des lange vor das Haus d herzu. Da Rapelle un Dirigenten R in freien mad Duverture bu Borbang, auf ben fchwungbol Sinter ihr zerri fien ein Obe vermählten in bor dem Bild Anna von Hef Gruppe macht bobe Baar, b bürgermeister abermals und das als Feft Male über wie Bufamm und das Pul erfennung. 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Stadt Romrod Großherzogliche erung, daß Ihre Schloß Romrod hier verweilen er Landesfürft in Namen in wähnend, daß Mal sei, daß Te. Die Meng Automobil fuh Der Kriegerverein en. Die Ankunft wertefignale und loß erstrahlte in ingang war bal mares in großen illuminiert, bor n. Die Haupt pforten, Tannen einer Tranrede, gt hatte: Ein ünglich das Lied ft in feiner Be eben die Reife ift Darum auch der t, daß nun auf engreife beginnt. Bott hat Euch auf Euch, fo Hohe Fürsten t in schwerem ure Freude. Hochftgestellten pas hohe Borrect ür viele Taufende Bie aber fonnte en? Bo driftliche da fteht unfightbar Ritte. Ein Gebot: babe!" wird ihnen Unmöglich tonnen bei fich haben. In u Bweien. Beide abt ihr bereits felbfi rühmt: Der Her and, daß dich des Rond des Nachts. Deffen täglich neu z auf zu den Bergen ther wintt leuchtend reint, follen fich fo er für immer befizer bet! In bieß new nun ein und feibe Darum fommt au uch lieben, bie F Uebel; Er behi deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang. Aber nicht umsonst schließt der Psalm:" Von nun an bis in Ewigkeit", denn zuletzt soll doch alles führen zu dem Eingang dorthin, wo wir ewig wünschen zu sein." * ** Zu der Fest tafel in Darmstadt waren außer den bereits gestern von uns nahmhaft gemachten Gästen u. a. auch geladen: Der Provinzialrat Geheimrat Dr. Breidert Gießen, Reftor Dr. Vossius Gießen und Forstmeister Dieffenbach Lich, die auch Teil nahmen. * * * Die Feßvorstellung im Gießener Stadttheater. GH. Tannendust und Lichtfülle, grüne Girlander, die oben an den Brüstungen der Logen in hübscher Linienführung entlang sich schlingen, herabfallen und von Pfeiler zu Pfeiler springend, alle Räume durchwinden, eine festlich gestimmte Menge und flotte Musilweisen, die in diese Stimmung hineinrauschten, das war die Signatur des geftrigen Abends, mit dem die Stadt Gießen ihrer Freude über die Bermählung des Großherzoglichen Paares Ausdruck gab. Schon lange vor Eröffaung der Feierlichkeit hielt das Bublifum das Haus dicht beszt und immer strömten noch Teilnehmer herzu. Da braufte es plöglich vom Dechester auf, das die Kapelle unserer 116er unter persönlicher Leitung ihres Dirigenten Krauße auf das vorzüglichste besetzt hatte, und in freien mächtigen Passagen rauschte die Webersche JubelDuverture durch den Saal. Gleich darauf hob sich der Borhang, auf der Bühne stand Frl. Rottmann und trug den schwungvoll von Alfred Bock gedichteten Feftprolog vor. Hinter ihr zerriß die Wand und wie mit Zauberschlage er schien ein Obelisk, in dem das Bildnis der hohen Neuvermählten in Medaillenform eingelassen war. Huldigend vor dem Bilde aber standen die troßigen Geschlechter, die Anna von Hessen einst den Gehorsam auffagten. Die ganze Gruppe machte einen tiefen Eindruck. Das Hoch auf das hohe Paar, das donnernden Widerhall fand, brachte Oberbürgermeister Mecum aus. Dann hob sich der Vorhang abermals und das Birthsse tragische Spiel„ Anna von Hessen", das als Festaufführung ausersehen war, ging zum zweiten Male über die Gießener Bühne. Die Darstellung, Einzelwie Zusammenspiel, war von geradezu hinreißender Wirkung und das Publikum zollte deshalb seine rückhaltsloseste Anerkennung. Naturgemäß standen Frl. Rottmann und Herr Lüttichann durch ihr objektives, fein durchdachtes Spiel wieder im Vordergrunde, sodaß das Haus ihnen seinen Dank durch Kranzspenden noch besonders bekundete. Die Zwischenpausen wurden durch Musitpiecen auf das Angenehmste ausgefüllt. Gegen 11 Uhr fand die in allen Punften so würdig verloufene Feier ihr Ende. Lokales. 4. Februar 1905. s Ziehung.( Privattelegramm.) Bei der heutigen Biehung der 3. Klasse der 5. Hess.- Thür. Staatslotterie wurde die Prämie von 75 000 Mt. zusammen mit dem Gewinn von 10 000 Mt. auf Los Nr. 59 569( Dessau) ge30gen; ferner find 2 Gewinne à 1000 Mt. auf die Nr. 13 991 und 27 097 gefallen. r Grünberg, 2. Febr. Herr Linker von der Firma Stammler hier, feierte heute sein 25jähriges Jubiläum bei der Firma. Der Chef überreichte dem Jubilar als Andenken eine goldne Uhr. Der Schüßenbrrein 2 prachtvolle Gemälde. Das eine das Abend| urteilt. Auch hierbei blieb es. mahl in einer Dorfkirche der Schwalmgegend, das durch das Schöffengericht zu 12 Tagen Gefängnis verandere einen Hochzeitsschmaus darstellend Beide gemalt von einem alten Bekannten vom Wirberg. Am Abend fand im Englischen Hof" ein musikalischer Bierabend statt. Viele Gratulationen aus dem großen Bekanntenkreise des Jubilars gingen ein. )( Klein- Linden, 3. Februar. Der Kriegerverein hatte dem Großherzog zur Vermählung ein GlückwunschTelegramm gesandt, auf welches gestern Abend folgende telegraphische Antwort eintraf: Allen Mitgliedern herzlichen Dank für Glückwünsche. Ernst Ludwig und Eleonore. Heuchelheim. Der junge Mensch, welcher sich vor wenigen Tagen bei Klein- Linden vom Eisenbahnzug überfahren ließ, ist von hier. Er war bei dem Schuhmacher G. in Gießen noch in der Lehre. Am letzten Montag früh entfernte er sich aus der Wohnung seines Lehrmeisters und trieb sich, ehe er den verhängnisvollen Schritt tat, in der Gemarkung umber. Aus dem Gerichtssaal. Strafkammer. Gießen, den 3. Februar 1905. Das Urteil in der am letzten Samstag verhandelten Sache gegen die Fruchthändler Nathan und Moses Rotschild von Friedberg wegen Steuerhinterziehung lautete auf eine Geldstrafe von insgesamt 3392 Mt. gegen den ersteren und gegen den letteren auf eine solche von 3968 Mt. Die Handelsleute Gustav und Julius Meyer von Gambach haben im verflossenen Sommer ein frantes Kalb geschlachtet und das Fleisch an den Megger Samuel Schiff nach Offenbach geschickt. Im Schlachthaus zu Offenbach, wo das Fleisch untersucht wurde, stellte es sich heraus, daß das Tier mit mehreren Krankheiten behaftet gewesen sein muß, da die Körpermuskulatur allgemein entzündet und das Fleisch gesundheitsschädlich war, sodaß es der Wasenmeisterei überwiesen werden mußte. Mit Rücksicht auf die Gefährlichkeit eines derartigen Treibens erkannte das Gericht gegen jeden der Angeklagten auf 8 Monate Gefängnis nebst 5 Jahren Ehrverluft; sowie Veröffentlichung des Urteils im Friedberger Kreisblatt und Frankfurter Generalanzeiger. Wegen der Höhe der Strafe wurde Haftbefehl erlassen und die Verurteilten in Haft abgeführt. Gegen den Lumpensammler Wilhelm Roth von Leusel hat das Schöffengericht Alsfeld wegen Diebstahls auf 3 Monate Gefängnis erkannt. Er hatte dem Lumpenhändler Josef Rotschild zu Alsfeld eine Partie sortierter Lumpen im Werte von 3 Mt. 50 Pfg. entwendet. Seine Berufung wurde zurückgewiesen. Ebenfalls wurde die Berufung des Müllers Friedrich Diehl von Villingen zurückgewiesen. Er war durch das Schöffengericht Laubach wegen einer Sachbeschädigung, die er durch Zerschlagen eines dem Landwirt Johannes Böcher gehörigen Schlosses verübt hatte, mit einer Geldstrafe von 40 Mf. belegt worden. Nachmittags wurden drei Urteile des Alsfelder Schöffengerichs bestätigt. In der einen Sache hatte der Schneider Heinrich Korell von Alsfeld den Hospitalverwalter Belter wegen Beleidigung und Körperverlegung verklagt. In beiden Instanzen erfolgte bon der Helene Zweitens war Korell Freisprechung. Knieriem verklagt und zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt worden, wobei es blieb. Und zum Schlusse hatte Korell die Helene Knieriem wegen Beleidigung verklagt. Sie wurde Biebener landwirtschaftlicher Wetterbicnft. Voraussichtliche Bitterung in Hessen für Sonntag, den 5. Februar. Aufheiternd, milder, teine nennenswerte Niederschläge. ps ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Marttberichte. Slefes 4. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarit lofteten Butter fb. 0.80-0.90 M., Sühnereier per Stück 8-9 fg., Enteneter St. 7 Bfg Räse per St. 6-8 fg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbjen per Liter 21 Bfg., Zinsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar Dt. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 55-65 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 fg., Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 60-72 fg. Steine fletsch gesalzen per Bfund 0.76 fg., Kalbfleisch per fb. 70-74 Bfg. Hammelfleiso per Pfb. 50-74 fg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 b. 650 Mt., Zwiebeln per 3t. W. 8.00-10.00, Weisfraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mt 3wetschen per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände bes Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktgett im Umr herziehen fetigeboten werben. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Gießen ese4cecececeeeeeeeeeeee Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Giessen Telephon No. 21. Inh. Oskar Gutmann. Westanlage 31. Kanalisations- Artikel für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. la. Portland- Cement. Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Baumaterialien für Hoch- und Tiefbau. Holzversteigerung der Gräflichen Oberförsterei Arnsburg. Mittwoch, den 8. Februar im Rebier Arnsburg, nach Zusammenkunft 10 Uhr vormittags am Steinbruch, werden aus den Distrikten Nußgarten, Saifa und Colnhäuserköpfe versteigert: Schetter: 40 Rm. Buche, Prügel: 230 Rm. Buche, 54 Eiche, 9 Nadel, Stöde: 6 Nm. Buche, Stammreiser: 830 Luche, 450 Eiche, 30 BuchenReifer. Donnerstag, den 9. Februar im Revier Felnheim nach Zusammenfunft 10 Uhr vorm. am Pflanzgarten aus den Distrikten Scheibel, Tannengarten, Tisch und Hinterwald: Scheiter: 283 Rm. Buche, 4 Eiche, 1 Werkscheit II. Kl. Prügel: 155 Rm. Puche, 58 Eiche( Aft u. Stamm), Stöde: 62 Rm. Buche, 35 Eiche, Stammreiser: 355 Buche, 85 Eiche. Ferner 4,5 Rm. Escherprügel, 9 Mtr. Ig., 2 Eschenstämme 0,27 Ffim, 17 Fichtenstämme 5 stm., 39 Fichten5,4 Fstm. sta ngen I., 27 II. und 5 III. KI. Carl Stückrath Möbelfabrik Giessen, Asterweg 47. Einfachste wie reiche 8 Ederstrasse 8. UDWIG V GROSHPIZOG - LANDES PREISREDAILLE 1879 HELLONG AFT VONS OFFENBACHA Geschäftsgründung 1868, Möbel Dekorationen Wohnungs- Einrichtungen Allerbilligste Preise. solidester Ausführung In grosser Auswahl stets Vorrätig. Bettfedern Teppiche - Gardinen - Linoleum Streng reelle Bedienung. - Fertige Betten Franko- Lieferung. 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( Ohne Gewähr.) 30 32 60 111 17 32 64 74 254 307[ 150] 23 34 70 433 502 627 51 53 84 866 943 68 94 1010 27 49 100 266 79 80 325 41 401 33 57 97 561 83 664 816 949 86 2031 154 74 224 25 32 69 78 92 99 354 411 44 91 574 90 614 55 62 80[ 150] 753 57 65 804 60 909 18 43 68 85 3046 51 75 111 15 209 17 25 29 33 38 42 76 96 319 618 33 89 708 56 61 81 93 99 805 43 71 73[ 150] 912 31 86 4027 296 313 620 45 52 66 765 92 810 42 63 67 89[ 150] 94 5015 26 165 267 78 386 539 51[ 150] 61 727 42 45 56 68 881 97 936 42 75 6132 50 75 219 67 80 409 35 43 55 510 45 67 639 714 80 87 820 63 908 9 7001 68 72 143 235 58 309 455 501 73 98 627 705 53 96[ 150] 821 907 58 8075 95 172 86 204 54[ 150] 83 315 462 81 504 752 841 44 64 904 29 42[ 150] 9008 86 96 112 428 586 638 68 707 19 26 37 90 806 13 53 74 85 901 53 10030 87 186 206 20 52 58 68 88 331 83 417 67 514 78 79 688 93 753 816 22 34 35[ 150] 46 74 989 90 11031 116 54 86 216 40 53 315 17 429 78 82 547 66[ 150] 604 45 758 857 81 96 974 12033 60 73 90 125 228 49 358 98 400 22 40 41 86 504 5 7 35 630 56 704 10 20 53 73 836 83 930 60 96 13059 69 290 91 99 337 441 52 80 90 510 610 14 24 59 799 820 47 58 972 14054 72 97 181 82 419 521[ 150] 27 59 600 828 939[ 150] 59 15001 217 59 410 19 38 514 676 748 81 814 15 913 14 94 16066 105 51 231 351 423[ 150] 55 518 83 665 69 808 54 17016 21[ 150] 30 123 253 390 404 28 40 43 59 89 500 673 87 701 94 889 915 47 18041 221 321 522 70 623 64 811 64 959 87 19036 83 111 12 61 249 74 88 90 660 72 85 721 83 858 928 29 20020 95 100 33 90 390 417 23 26 27 39 41 510 67 674 713 59 75 80 93 801 5 17 88 971 76 1000] 21092 131 36 53 70 237 321 88 470 512 35 37 39 53 95 732 41 69 22194 204 48 86 316 23 407 49 680 713 77 885 901[ 150] 50 52 64 23014 124 47 411 15 17 29[ 150] 578 676 870 [ 150] 79 910 52 24005[ 150] 20 71 91 123 396 408 527 94 703 60 851 53 60 61 69 932 55 66 25208 43 99 589 601 66 73 721 64 80 870 919 91 26009[ 150] 36 [ 200] 247 56 347 510 14 22 615 23 702 42 811 59 90 915 27019 82 87 122 50 86 241 99 401 16 38 51 69 90 506 50[ 150] 622 88 719 34 59 67 876 916 50 70 85 28029 43 62 92 111 61 76 98 201[ 200] 54 307 548 89 607 21 32 37 39 46 749 880 923 42 88 96 29010 68[ 2000] 84 196 218 22 32 74 95 327 91 400 17 574 806 8 22 41 52 72 922 30002 174 226 35 345 53 460 528 69 96 701 8[ 150] 76 872 98 991 31033 41 113 87 250 84 383 413 54 72 78 607 13 73 713 805 82 908 39 32025 43 129 31 73 202 44 338 51 71 437 54 82 611 51 97 730 31 34 73 816[ 400] 29 85 904 22 91 33031[ 200] 38 53 70 95 124 95 266 96[ 150] 363 76 80 456 504 616 80 717 48 80 805 969 97 34045 116 21 29 76 265 71 85 93 305 21 72 415 607 51 919 35055 123 40 60 76 295 308 22 37 472 77 556 633 52 779 801 93 904 22 29 36032 39 76 129 48 95[ 150] 227 309 16 49 62 83 99 455 74 529 675 93 97 813 953 56 37035 69 128[ 150] 213 516 99 602 81 704 65[ 150] 95 807 11 13 77 957 38090 128 39 58 86 262 98 329 47 66 413 44 502 6 26 69 607 33 44 704 39 41 953 75 39016 137 53 325 80 86 460 73 770 90 97 821 909 19 40043 86 101 26 87 204 66 90 326 72 84 437 97 504 62 625 34 735 46 71 825 41 51 915 67 74 77 41007 14 37 156 65 218 58 60[ 400] 77 306 65 527 65 99 639 60 95 706 93 818 980 42002 76 257[ 200] 69 327 32 62 94 421 35 548 57 74 707 14 23 63 802 84 976 93 43035 53 149 201 7 86 330 40 83 92 93 429 74 88 506 30 77 640 67 70 738 69 78 896 918 76 77 44059 63 89 187 378 443 46 81 550 87 605 50 64 73 93 99 701 30 80 89 97 99 812 987 45016 37 41 192 231 64 99 334[ 150] 52 407 72 90[ 150] 518 78 79 633 73 712 76 877 914 88 90 96 46020 89 96 132 53 59 63 73 206 46 48 73 Total- Ausverkauf! Bekanntmachung. Die erledigte Stelle eines Kreisstraßenwartes mit dem Sitz in Heuchelheim soll auf 1. März 1905 wieder besetzt werden. Bewerber wollen ihre Meldungen bis längstens 15. Februar 1905 unter Angabe von Alter, Wohnort und seitheriger Beschäftigung, sowie Beifügung etwaiger Zeugnisse schriftlich bet dem Kreisstraßenmeister Rohrer in Gießen einreichen. Gießen, den 31. Januar 1905. Der Kreis- Ausschuß des Kreises Gießen. J. V.: Dr. Kranzbühler. Holzversteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Montag, den 6. Februar, von dorm. 92 Uhr an im Distrikt Meilbach: X Stadt- Cheater Giessen. Direktion: Steingoetter. Sonntag, den 5. Februar, nachmittags 3/2 Uhr: Fremden- Vorstellung zu ermäßigten Preisen. Das Stiftungsfeft Schwank in 3 Aften bon Gustav von Moser. Abends 8 Uhr: 13. Sonntag Abonnements- Vorstellung. Reif- Reiflingen Schwank in 5 Akten von Gustav v Moser. XXX G. F. F. Montag, den 6. Februar abends pünktlich 8½ Uhr bei Kamerad Wigandt. Schetter: 90 Rm. Buchen( dabei 2 Nm. Werkscheiter), 6 Rm. Kiefern( rund); Knüppel: 172 m. Monatsversammlung Buchen( meistens Stammknüppel), 114 Rm. Eichen, 6 Nm. Nadelholz; Stöde: 32 Nm. Buchen, 17 Rm. Eichen, 20 Nm. Nadelholz; Wellen: 3950 Buchen( dabei 2200 Forstwellen), 5000 Eichen( dabei 4200 Forstwellen), 200 Nadelholz, 4 Kiefern- Schnittholz( 36 bis 42 cm Durchm.) 5,87 Fftm. 25 Kiefern- Bauholz = 24,58 Fftm. Wegen der Wichtigkeit verschiedener Mitteilungen wird ein vollzähliges Erscheinen der Kameraden erwünscht. Das Kommando. 99 Eichengrubenholz= 17,11 Fftm.( Wagner- Masken- Anzüge, holz, Pfostenholz 2c.). == Cirka 200 Fichten- Derbstangen= 10,11 Fftm. Cirka 400 Fichten- Reisstangen= 3,80 Fstm. Dte Zusammenkunft ist auf dem neu angelegten Weg in der Nähe der alten Feuerstelle. Clown, Dominos, zu verleihen. Ges öffnet bis abends 10 Uhr, a. Sonntag. Wilh. Karubach Nachf. J. Mand, Weidengasse 1. Ecke Neuen- Bäue. Achtung! Dienstag, den 7. Februar, von vorm. 9½ Uhr an, in den Diftriften Kellersberg u. Höler: Knüppel: 29 Rm. Buchen, 52 Rm. Etchen, 11 Rm. Birken; Stöde: 1 Rm. Eichen, 3 Rm. Birken; Wellen: 4880 Buchen, ( dabet 4400 Forstwellen nahe der Hauptschneise), 1480 Für Brautleute! Eichen( dabei 500 Forstwellen), 300 Hartlaubholz, 900 Fichten. 1207 Fichten- Derbstangen 49,40 Fftm.( alle Sortimente Derbstangen- Prinzenstück). 405 Fichten- Reisstangen= 7,02 Fstm. Die Zusammenkunft ist auf dem Schnittpuukt des Vicinalwegs Lich- Garbenteich und der Waldstraße Kolnhausen- Höler. 394 587 625 710 16 801 44 985 47070 81 90 144 72 87 234 81 333 36 63 80 427 71 513 18 39 600 45 708 36 53 48128 38 53 68 77 211 64 310 59 65 499 591 617 57 789 986 90 49097 149 65 389 94 441 528 61 69 86 90 627 63 705 808 35 979 50011 77 125 76 230 55 97 303 45 98 466 504 642 43 47 82 87 98 703 12 27 57 870 84 908 76 51055 75 76 133 268 397 403 591 619 895 906 12 52011 84 125 52 60 65 69 93 95 350 65 97 403 60 70 97 679 777 876 84 960 78 98 53019 56 58 69 191 212 81 314 94 409 51 55 60 632 39 47 91 846 66 84 54060 63 64 126 48 67 208 34 74 305 61 524 52 698 701 800 46 73 932 43[ 400] 59 83 96 55052 71 91 121 53 284 421 81[ 150] 99 508 64 611 715 40 67 99 812 23 43 953 95 56158 202 6 13 83 301 9 37 88 410 45 69 594 767[ 150] 814 38 41 908 87 57066 132 260 99 311 65 77 606 8 14 30 74 93 765 66 907 22 42[ 150] 43 58009 40 76 77 116 29 34 39 254 304 42 80 402 69 564 663 771 842 74 59167 231 358 405 531 616 47 93 711 73 85 86 899 934 92 60124 38 320 34 72 92 472 94 505 8 47 93 600 2 706 918 63 69 89 97 61016 28 46 99 176 420 74 75 552 74 79 647 53 707 9 966 62007 64 83 84 101 17 20 44 91[ 200] 93 212 42 61 66[ 150] 362 99 454 60 75 511 56 618 31 58 785 812 69 83 926 39 63021 101 55 302 77 402 536 42 633 57 758 63 804 76 93 907 64017 20 79 110 207 36 467 70 75 508 46 48 74 621 50 99 731 65 845 48.934 65095 109 45 46 69 222 37 41 58 324 59 411 66 75 83 86 532 611 40 75 758 829 32 43[ 150] 50 57 65 95 905[ 150] 47 84 66006 33 100 79 201 17 21 322 47 425 55 75 593 97 604 26 726 43 54 81 88 94 915 82 67041 42 49 80 190 249 99 305 412 25 40 537 604 13 38 55 75 711 51 939 57 68066 95 141 83 203 307 69 617 53 99 716 55 929 71 80 69050 61 64 83 95 187 95 231 56 327 30 449 62 507 26 72 610 16 760 898 915 76 70031 89 119 52 71 87 208 47 62 95 370 474 644 55 80 744 800 27 37 47 926 35 71108 78 293 96 400 44 52 78 555 732 44 55 875 92 919 57 65 88 72013 86 68 81 115 25 28 84 206 21 45[ 150] 50 78 320 459 77 553 609 11 707 13 38[ 1000] 40 67 896 73077 226 47 99 341 62[ 150] 80 422 29 33 537 41 78 99 609 46 92 738 61 817 51 52 64 76 77 997 74036 71 322 43 96 448 56 506 683 821 46 59 62 79 917 68 75050 68 139 44 232 73 338 81 422 96 511[ 400] 13 15 47 90 680 785 808 13 76034 42 91 94 116 30 36 58 68 204 12 75 343 482 94 567 600 2 62 746 820 85 924 89 77055 212 22 44 326 44 96 403 38 61[ 150] 554 648 50 77 702 809 905 16 78009 219 59 62 319 27 58[ 150] 98 419 508 32 77 606 735 818 31 96 924 26 69 72 79020 157 80 421[ 150] 54 [ 25000] 507 69 639 68 762 804 17 19 42 51 52 88[ 1000] 80045 111 16 91 370 438 59 71 511 93 95 647 55 65 761 819[ 150] 32 40 922 37 38 81017 19 62 115 48 89 269 90 320 417 90 507 641 66 724 38 76 77 871 80 900 92 82023 24 50 133 82 212 49 357 64 446 92 555 81 94 699 723 99 896 982 83082 98[ 150] 134 41 44 82 257 90 343 459 61 547 55 98 641 749 58 69 92 906 77 94 84076 160 75 91 208 32 57 60 323 40 66 447 64 502 772 893 923 43 85018 44[ 150] 58 63 76 197 463 514 35 51 753 86 815 979 86009 26 101 74 335 43 407 88 781 818 21 87109[ 150] 15 72 94 239 78 437 82 513 42 808 47 57 62 948[ 150] 58 65 88112[ 150] 18 47 57 77 222 366 431 72 505 13[ 5000] 15 64 90 633 56 700 24 54 82 801 75 80 81 89069 119 259 73 307 53 67 81 400 27 536 696 713 37 76 806[ 150] 951 90021 33 90 128 69 81 258 61 63 316 40 455 552 87 88 619 68 75 732 77 818 24 31 81 924 52 91015 17 27 37 90 208 44 53 73 806 49 61 77 510 11 848 54 921 48 92048 98 145 87 329 48 441 44 61[ 150] 85 513 84 687 966 96 93000 18 21 190 93 203 28 40 388 98 476 91[ 150] 506 626 58 763 826 30 50 82 94 902 22 94047 86 172 89 256 63 572 690 757 800 945 63 95048 93 214 58 318 94 99 457 507 39 78 623 58 708 997 98 96010 52 137 471 541 51 58 626 52 83 722 97 832 48 51 91 909 27 97009 15 37 89 128 379 96 414 15 17 36 56 80 543 54 606[ 150] 36 95 708 40 817 21 98006 9 54 99 167 80 87 91 219 48 72 98 97 311 436 74 79 565 84 618 29 716 23 59 99035 38 383 405 50 545 601 9 48 938 80 Nächste Biehung: 4. Februar 1905. Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. sind zu beziehen durch die amtlich bestellte Haupt- Kolleftur der 5. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie Billige Möbel! Stühle 2,80, Tische SMt. Sofas fehr gut gepolstert 40 mt. Kompl. Plüschgarnituren bon 130 ME. an. Spiegel, Kleiderschränke, Bettstellen, Vertikow, sowie alle Möbel. Teppiche, Vorhangstoffe, 38 Pfg. per Meter, alles sehr billig wegen Aufgabe der Filiale Seltersweg 83. Joh. Seibel Giessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen Rohrbach Architekt Alsfeld, Romroderstr. Bautechnisches Bureau für Hoch- u. Tiefbau. Anfertigung von Skizzen und Entwürfen zu Neu- und Umbauten in jedem Stil. Innendekorationen, Landwirtschaftliche Bauten, Kostenanschläge, Abrechnungen, Abschätzungen, Uebernahme Bauleitungen. von * g. Blutstock. Timermar Hilfe* Hamburg Fichteftr. 33. Freibant. Heute und Montag: Ochsenfleisch 54 Pfg. Faselochs 45 Pfennig. Nr. 30. 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