cheint, es ist er glüdlichen oilettencreme Tichfeit nichts, nn eine Sache einfo Dann eine All men zustande aus die Hand fich r Geduld der ang, fann und welcher Segen drängt, bon rden, wie die Sand" die Ge Dann lohnt es indert Schul Magnet alle besser als Schmerz, ngsam von it oft blin nnen, denn nach Liebe. follen, mit Am Morgen auszuspülen und vielleicht schäumt und sich mehr als w. fann man wenn es sich zu entfernen Alaunwasser man reinen Mittagessen mer, aber ohne tägliche bor ehmende EinNamentlich en Winter zu hielten die Schü. as Fahrrad : Müller, n Tisch. ubtrahiere 2 :: Na, wenn aber nur von fahren dann us den Buche b. mer.) erfolgen und und chender Aufschrift , vorm. 11 Uhr Gegenwart der Bochen. Gießen. arbeiten. fitätsbibliothet gbinderarbeiten uf den Ministerial bnng ausgeschrieben. Arbeitsbeschreibungen fight offen und können hoben werden. Die ngstermin am tage 11 Uhr en, portofrei an un mamt. -SEIFE alle nah undica Nr. 180. griertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberaen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Bfg. Reklamen bie Petitzeile 30 refp. 40 fg. saftion u. Haupterpebition: tegen, Settersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Donnerstag, den 3. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Bfo. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vterteljährl. Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( tegltch) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle omtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Was ist uns Ungarn? In Ungarn ist zwischen Kammer und Krone ein Streit ausgebrochen, der schon zu seltsamen Erscheinungen geführt hat. Das ist ein ungarisches Internum, das als solches uns nichts angeht. Es hat ober Einwirkungen auch nach außen, und diese gehen uns recht sehr an. Wir haben einen Han delsvertrag mit Desterreich- Ungarn abgeschlossen. Die cisleithanischen Parlamente haben ihn bereits genehmigt, die transleithanische Genehmigung steht noch aus, und es ist fraglich geworden, ob sie zustande kommt. Bleibt Ungarns Zustimmung ausständig, so ist der ganze Vertrag gescheitert, denn nicht mit Desterreich und Ungarn, sondern mit Desterreich- Ungarn als Staatsganzem haben wir ihn verabredet. Ueberdies ist Oesterreich- Ungarn Deutschlands Verbündeter. Wir haben nichts dreinzureden, wenn in Desterreich- Ungarn das Heer zerrissen wird, aber wir haben ein lebhaftes Interesse daran. Darum glauben wir unseren Lesern einen Gefallen zu tun, wenn wir ihnen im folger en aus der Feder eines Kundigen eine Darstellung der ungarischen Verhältnisse, geben: Ungarn erweist sich mehr und mehr als das politisch rü.fständigste Land, die Bewohnerschaft Ungarns als das po= litisch unreifste Volf Europas. Bis vor 38 Jahren genossen Land und Volk Ungarns den gegenteiligen Ruhm. Mit dem Ausgleich von 1867, den der besonnene Franz Déak zum Abschluß brachte, war der Nachklang der Revolution von 1848 verhallt, der innere Frieden wiederhergestellt, die Staatliche Ordnung auf eine feste Grundlage gebracht. Das hatten die Ungarn durch große Zähigkeit, die eine politische Tugend ist, und durch kluge Benußung der Zwangslage erreicht, in die die habsburgische Gesamtmonarchie geraten war. Seitdem aber sind die Ungarn stehen geblieben. Sie haben nichts gelernt und nichts vergessen. In 38 langen Jahren haben sie nicht einen einzigen neuen politischen Ge danken gefaßt, jeden Wirklichkeitsmaßstab verloren, und bilden sich ein, Muster politischer Erbweisheit zu sein, weil sie von dem Erbe veralteter, verrotteter, jedes sinnigen Inhalts barer politischer Wahnvorstellungen leben und aus deren Bannkreis sich nicht entfernen mögen. Wergerlich blicken sie sogar auf die Anfäße zur Induſtriebildung im eigenen Lande, ohne die sie längst hätten verhungern oder wenigstens vollends verarmen müssen. Wie ihre Großbäter sehen sie in dem Staat einen Feind, den man nach Kräften fürzen und schädigen müsse, verwechseln sie Freiheiten" mit Freiheit, rasseln sie stolz mit den Ketten einer jede gedeihliche Entwickelung hemmenden Ueberlieferung. Freilich haben sie erreicht, daß die Staatsgewalt ungefähr ohnmächtig geworden ist. Doch gerade damit brüsten sie sich, und ihre Absicht ist darauf gerichtet, zum Werkzeug der Partei zu machen, was zum allgemeinen Besten über den Parteien stehen soll. Das ist die Anschauung nicht bloß einer einzelnen Parici in Ungarn, sondern aller Parteien; bei ihnen ist die Vorstellung von einem Staatsgedanken fast völlig erloschen. Baron Banffy, der bei den Ungarn für einen Staatsmant gilt, ist auf den rettenden Gedanken verfallen, die liberale Minderheit des ungarischen Abgeordnetenhauses solle der oppositionellen koalierten Mehrheit beitreten. Dann wäre die Gesamtheit des ungarischen Abgeordnetenhauses eine einzige oppositionelle Masse, ohne die es eine Regierung in Ungarn nicht geben könne. Man muß ein Magyar sein, unrettbar im staatsrechtlichen Formalismus versunken, uni auf einen solchen Gedanken zu kommen, um zu glauben, daß eine Unmöglichkeit zur Möglichkeit werde, weil ein Parlament es einhellig botiert. In England sagt man zum Scherz: das Unterhaus könne alles, nur nicht einen Mann in eine Frau verwandeln. Die Magyaren schreiben ihrem Unterhaus in allem Ernst solche Allmacht zu. Inzwischen geht Ungarn seinem politischen Staatsbankerott unaufhaltsam entgegen. Die Steuern werden nicht entrichtet, und wo die Zahlung freiwillig erfolgen möchte, da weigern sich die Kommunen, die entgegengebrachten Leistungen anzunehmen. Man tut eben so, als ob die Staatsmaschine ohne Schaden auch einmal stillstehen könne, als ob der Staat die Einlösung seiner Verpflichtungen bersagen oder verzögern dürfe, weil zwischen den gesetzgebenden Gewalten eine Meinungsverschiedenheit herrscht. Auch die Rekrutenaushebung findet nicht statt, weil ivicderum die Kommunen ihre Mitarbeit versagen. Daß der ganze Heeresorganismus dadurch in Unordnung gerät, daß die Fortdauer des Ausnahmezustandes das Land allmählich mehrlos macht, das fümmert den echten Magyaren nicht meil er fein Staatsgefühl hat, weil seine politische Reife ungefähr mit der Reife jenes Knaben auf einer Stufe steht, der trotzig erklärte: es geschieht meinem Vater schon Recht, wenn ich mir die Hände erfriere; warum kauft er mir keine Handschuhe!" Ungarns Finanzen sind nie glänzend gewesen, und jetzt sind sie es gewiß nicht. Mit welchen Recht haben die Magyaren die großen Summen für das Heerwesen bevilligt, wenn sie diese Aufwendungen nicht für unbedingt erforderlich hielten? Und mit welchem Recht getrauen sie sich jetzt, dieses Heerwesen zu untergraben? Die Staats notwendigkeiten sollten doch nicht in den staatsrechtlichen Streit hineingezogen werden, auch wenn man noch so groBen Wert auf staatsrechtliche Formalitäten legt. Für den Magyaren eristiert das alles nicht, gibt es weder Bedenken noch Rücksicht. Das wäre unentschuldbarer und geradezu verbrecherischer, selbstmörderischer Wahnsinn, wenn nicht von Wien aus stets und immer wieder nach dem Grundsatz gehandelt worden wäre: der Klügere gibt nach. Die Magyaren legen offenbar nicht den geringsten Wert darauf, für den Klügeren zu gelten. Sie wollen ihren Willen durchsetzen, um jeden Preis, und wenn das Vaterland darüber in Gefahr und Not geriete. Sie wußten ja, daß sie sich deswegen feine Sorge zu machen brauchten, daß man am letzten Ende in Wien abermals ein Auge zudrücken und neue Opfer bringen würde, um den Staat zu erhalten. So wird es auch jetzt wieder gehen. Man wird neuerdings den Magyaren ihren Willen tun und die magyarische Kommandosprache einführen. Ob das wirklich eine so schwerwiegende Konzession ist, wie man in Wien immer behauptet hat, möchten wir nicht erörtern. Das mag dahingestellt bleiben. Sicher aber ist, daß die magyarischen Forderungen noch weiter und immer weiter gehen und vor dem Unmög lidhen nicht Halt machen werden. Denn ihre Einbildung hindert ihre Erfenntnis. Sie sind freiwillig blind und darum unheilbar blind. Politifche Rundfchau. Deutsches Reich. * Eine bemerkenswerte Aeußerung über Deutschlands Neutralität im russisch- japanischen Kriege hat das Mitgliet der japanischen Friedenskommission Sato getan. Sato be tonte bei einer Unterredung in Newyork, Deutschland habe itets korrekte Neutralität beobachtet. * Die amtliche Veröffentlichung der Berggeseknovell steht unmittelbar bevor. Alle Vorbereitungen sind getroffen damit die Wahlen zu den Bergarbeiter- Ausschüssen sofori borgenommen werden können. Der wegen Spionageverdachts in Swinemünde sest genommene österreichische Photograph ist wieder freigelassen worden. Er hatte versucht, photographische Aufnahmen de Festungswerke zu machen. Die Berliner Firma, bei wel: cher der Verhaftete angestellt ist, bestätigte, daß er lediglich in ihrem Auftrage die Aufnahmen anfertigte, die gänzlich unverfänglichen Zwecken dienen sollten. Schwede... ** Anläßlich der Beschlüsse des Reichstages über die Rö sung der Union mit Schweden hatte das Ministerium jeir Amt niedergelegt. Jetzt ist ein neues Koalitionsministe rium gebildet worden. Es setzt sich folgendermaßen zusam men: Präsident ist der bisherige Führer der Mehrheit der ersten Kammer Lundeberg; Aeußeres: Graf Wachtmeister Justiz: Berg; Krieg: Oberst Tingsten; Marine: Lindman Inneres: Widén; Finanzen: Biesert; Kirche: von Ham marskjöld; Ackerbau: Peterson; ohne Portefeuilles: Justiz rat Petterson und der Abgeordnete Staaff. England. ** Die unnötige Erregung, die sich in England wegen dee angeblichen Ankaufs von Kohlengruben in Wales durch deutsche Kapitalisten bemerkbar gemacht hatte, fennzeichnete Ministerpräsident Balfour als durchaus unberechtigt. Der Liberale Thomas stellte im Unterhaus die Anfrage, ob Balfour die Einbringung eines Geseßentwurfes für wünschenswert erachte, der die Regierung ermächtige, in gewisse: Fällen die Aussuhr wallisischer Dampfkohle zu verhindern. Balfour erwiderte, er halte es nicht für nötig, daß der Regierung besondere Ermächtigungen erteilt werden, weil ihr genügend Befugnisse zu Gebote ständen, um die Ausfui r von Dampffohle zu verhindern. Balfour sagte wörtlich): Wir haben keinen Grund zur Annahme, daß ein deutsches Syndikat Verhandlungen pflegt, die auf den Ankauf eines wichtigen oder überhaupt eines Gebietes hinzielen, in dem Dampfkohle gefördert wird, wie sie von der britischen Flotte gebraucht wird. Türkei. ** Gegen die Aufrührer auf Kreta gehen jetzt die europäischen Schutzmächte mit Energie vor. Da die den Auf ständischen gewährte Frist zur Unterwerfung ohne Erfolg abgelaufen ist, haben die Generalkonsuln der vier Schut mächte das Standrecht verkündigt. Russland. ** Steuerdings wird wieder der Erlaß eines Manisestes über die Schaffung einer Volksvertretung für den 12. August, den Geburtstag des Thronfolgers, angekündigt. Es wird hinzugefügt, der Entwurf des Ministers Bulygin sei in liberaler Richtung umgearbeitet. Inzwischen ist es an verschiedenen Orten zu Unruhen und Ausschreitungen gekommen. In Reval kam es zwischen Arbeitern, die vom Gouverneur die Freigabe verhafteter Kameraden verlangten, und Kosaken zu Zusammenstößen. Mit Hilfe des Militärs hinderte die Polizei die Versuche der Arbeiter, das Unterjuchungsgefängnis zu überfallen. Auf dem Bahnhof Noworossist wollten ausständige Bahnarbeiter den Abgang der Züge dadurch hindern, daß sie Schienen über die Geleise legten. Nach dreimaliger Aufforderung, das Geleis freizugeben, hieben die Kosaken ein, und es gab viele Tote und Verwundete. In Petersburg fam es zwischen Arbeitern, die gegen den Krieg auf der Straße demonstrierten, und Kosaken zu Zusammenstößen, bei denen zahlreiche Personen schwer verletzt wurden. Bei der Beerdigung eines von Kosaken erschlagenen Fuhrmanns wurde der Kirchhof zu einem Schlachtfelde. Zwei Gendarmerie- Offiziere wurden erschossen, wobei die Gendarmen rücksichtslos gegen die Menge vorgingen. Afien. ** Vom Kriegsschauplatz in Ostasien kommt die Meldung, daß Generalleutnant Haraguchi die Militärverwaltung für Sachalin proklamiert hat. Die Gesamtverluste der japanischen Marine während des bisherigen Kriegsverlaufes betragen nach der jeßigen genauen amtlichen Feststellung 2008 Tote und 1665 Verwundete. General Linewitsch hat dem Zaren eine Meldung übersandt, in der bestritten mird, daß die russische Mandschureiarmee sich in gefährlicher Lage befindo Hof und Gesellschaft. ** Der Kaiser hat Kopenhagen nach herzlichem Abschied von dem Könige und dessen Familie verlassen. T Aufenthalt am dänischen Königshofe war dem intimen 1mgang mit der Familie des Königs Christian gewidmet. Den Höhepunkt bildete ein Diner an Bord der Hohenzollern". Vor seiner Abreise lud der Kaiser den Prinzen Harald, Sohn des Kronprinzen, ein, den diesjährigen deutschen M- növern beizuwohnen. ** Der Sultan hat dem Reichskanzler Fürsten Bülo.v den Nichan Iftifar- Orden in Brillanten verliehen. ** ) Die Gerüchte von einer bevorstehenden Verlobung des Großherzogs von Sachsen- Weimar well nicht verstummen, obwohl der Meldung von einer ange! geplanten Verlobung mit der Prinzessin Sorming 11 Teuß ä. 2., einer Schwester der verstorbenen Gemahlin de 3 Großherzogs, das Dementi auf dem Fuße gefolgt ist. Heer und flotte. Neue Kriegsschiffe für die deutsche Flotte. Die vom Reichstag bewilligten 6 Kriegsschiffsneubauten werden sämtlich 1908 an die Reichsmarine abgeliefert werden. Das Reichsmarineamt hat der Germaniawerft und der Schichauwerft für den Bau zweier Linienschiffe eine dreijährige Frist vorgeschrieben. Die Weserwerft wird für die Vollendung des großen Kreuzers D ebenfalls drei Jahre gebrauchen. Der Kreuzer D erhält eine wesentlich verstärkte Artillerie. Die drei kleinen Kreuzer O, Ersatz Wacht und Blitz werden im Frühjahr 1908 verwendungsbereit sein. Der große Kreuzer York, den die Hamburger Werft von Blohm und Voß im Herbst vollendet, wird zum Herbst Flaggschiff des Befehlshabers der Aufklärungsschiffe werden. Uebungen des Beurlaubtenstandes im deutschen Heere. Während vor 10 Jahren beim preußischen Kontingent 150 325 Mann eingezogen wurden, üben in diesem Jahre 200 169 Mann. So stark ist allmählich während eines Jahrzehntes die Zahl der Einberufenen angewachsen. Die Förderung der Gefechtsausbildung wird jezt als der wichtigste Gesichtspunkt bei der Durchführung der Uebungen bezeichnet, während frühere Vorschriften es ermöglichten, daß die Uehungstage nur für Einzelmarsch, Einzelgriffe u. a. verwendet wurden. Da zur obigen Zahl noch die Uebungsmannschaften Bayerns, Sachsens und Württembergs hinzukommen, erhöht sich die Friedenspräsenzstärke des deutschen Secres für kurze Zeit um eine Viertelmillion Streiter. Preußische Muster für die chilenische Armee. Eine chilenische Kommission von acht Herren, darunter Staatsminister Tavila Baeza, ist in Berlin eingetroffen. Sie ist be= auftragt, sich über das preußische Militärwesen, wie kleidung. Ausrüstung usw., zu unterrichten, nach dessen Muster die chilenische Armee ausgestattet werden soll. Die Krankenhäufer in Preussen. Das preußische Ministerium der geistlichen, Unterrichtsund Medizinal- Angelegenheiten, dem die Aufsicht über das Krankenhauswesen im Lande untersteht, hat Berichte über den Stand und den Zustand der Krankenhäuser von den Re visoren eingefordert und diese Berichte zusammengestellt. Die unmittelbare Aufsicht wird von den Regierungspräsi denten geübt. Es liegt in der Natur der Sache, daß bei der artigen Revisionsberichten in der Hauptsache nur das er. wähnt wird, was zu Beanstandungen Veranlassung gibt. Das Normale und selbst das Rühmenswerte tritt in den Be richten positiv kaum hervor, weil es als selbstverständlich gilt. Hat ein Revisor zu Bemerkungen feinen Anlaß gefunden", so klingt das gar nicht schmeichelhaft, der Laie höri daraus höchstens ein bescheidenstes Maß halb widerwillig er. teilter Anerkennung, während es in Wirklichkeit ein Zeug, nis der Musterhaftigkeit darstellt. Auch wird es nicht allzu häufig ausgestellt. Die Herren Revisoren prüfen in ihrer Gewissenhaftigkeit jede Einzelheit sehr genau, und die Folge dieser Gewissenhaftigkeit ist, daß sich keine kleinste auch nur vorübergehende und zufällige Abweichung von der Norm und Verschrift ihrer Aufmerksamkeit entzieht. Das muß man sich vor Augen halten, wenn man aus der Zusammenstellung der amtlichen Revisionsberichte ein zu treffendes Urteil über den Stand und den Zustand der Krankenhäuser gewinnen will. Es handelt sich eben in den Berichten, um vorgefundene Mängel, nur um diese; was nicht zu bemängeln war, brauchte nicht im einzelnen hervor gehoben zu werden. Die allgemeinen Monita, die am häufigsten wiederkeh ren, beziehen sich auf Ueberfüllung der Krankenzimmer, schlechte Wasserversorgung, unzweckmäßiger Ableitung der Abwässer, fehlerhafte Abortanlagen, ungenügende Desin. fektion der Badewässer, Fehlen von Desinfektionsapparaten und von Isolierzimmern für ansteckende Kranke, Fehlen oder ungenügende Einrichtung von Leichenhallen, mangelhafte Ventilation, unangemessene Beschaffenheit der Lagerstätten, Fehlen von Spei- und Harngläsern, mangelhafte Ausbil dung des Krankenpersonals, nicht ausreichende ärztliche Ver sorgung. Das ist eine ganz stattliche Mängelliste, und wir haben gar feine Neigung, irgend einen Mangel auf diesem Gebiet zu entschuldigen. Wir halten uns aber verpflichtet, zur Verhütung von Fehlschlüssen nochmals zu betonen, daß ein Krankenhaus immer noch als sehr gut geleitet und in rühm lichem Stande befindlich angesehen werden kann, auch wenn es zu einer ganzen Anzahl von Ausstellungen Anlaß ge geben hat. Denn diese Mängel sind nicht immer sozusagen fonstitutionelle Mängel, sondern vorübergehender Natur, Ueberfüllung ist gewiß ein Fehler; aber man wird nicht sagen wollen, daß man nicht lieber bis an die äußerste Grenze der Belegbarkeit der Krankenhäuser gehen, als be handlungsbedürftige Kranke von der Schwelle weisen soll. Zahlreiche Mängel leiten sich offenbar aus der Knappheit der verfügbaren Mittel her. Die Krankenhausverwaltung ist hier selbst der leidende Teil. Anders steht es mit gewissen Einzelbemängelungen. Wenn in einem Schöneberger Stift indbettfieber auftrat, und die Behörden deswegen wiederholt Maßnahmen ergrei fen mußten, so taugt die Stiftleitung nichts Wenn in drei Kreisen des Regierungsbezirks Potsdam Uebertragungen bon Typhus und Scharlach beobachtet wurden, weil geeignete Unterkunftsräume für ansteckende Kranke fehlten, so entspricht das nicht den Forderungen, die man hinsichtlich der öffentlichen Hygiene zu stellen berechtigt ist. Eine unerfreuliche Erscheinung ist es, das erst durch Androhung der Sperrung der Sparkassenüberschüsse die Stadtverwaltung von Greifenhagen in Pommern veranlaßt werden konnte, Play für ein neues Krankenhaus zu 6.5.bassen. Völlig unentschuldbar ist es, daß in einem Krankenhaus des Regierungsbezirks Breslau der Betrieb zur Verbreitung von Diphtheric führte. In Salzhausen( Lüneburg) mußte das Krankenhaus wegen der bedenklichen Behandlung der Schmußwässer geschlossen werden. Im Regierungsbezirk Trier fehlt es in den großen Krankenhäusern an Assistenzärzten. Es ist ein gutes Zeichen, daß der amtliche Revisionsbericht nichts verschweigt und nichts beschönigt. Schon darcus darf man entnehmen, daß der feste Wille vorhanden ist, die beobachteten Schäden zu beseitigen. Der Staat und die 1.ommunen müssen hierbei opferwillig zusammenwirken. Soziales Leben.. Der Streit im rheinisch- westfälischen Baugewerbe. Der Arbeitgeberbund für das rheinisch- westfälische Baugewerbe wird mehrere Vorstandsmitglieder nach Berlin entsenden, um der Regierung seine Anschauung über die Ursache und den bisherigen Verlauf der Bauarbeiterbewegung darzu. legen. Aussperrung in Breslau. In 14 Fabriken erfolgte die Aussperrung der Metall-, Eisen- und Revolverdreher. Die Aussperrung sämtlicher Metallarbeiter und die Schließung der Betriebswerkstätten soll am 9. August folgen, wenn die jezige Maßnahme ohne Wirkung bleibt. Ruffifche Heerführer. - Eine Studie aus dem ostasiatischen Kriege. Sotrohl bei einem geschlagenen Heere wie beim siegreichen Gegner lenkt sich die Aufmerksamkeit der kritisierenden und bewundernden Welt auf die Charaktereigentümlichfeiten und friegerischen Eigenschaften der obersten Anführer und Befehlshaber. Aus ihrer Persönlichkeit heraus will man die Ursachen von Triumph oder Niederlage finden. Wenn das nun auch nicht stets zutrifft, so ist es doch unvertennbar, daß der Heerführer einen großen und entscheidenden Einfluß auf den Gang der Dinge ausübt. In interessanter Weise werden nun die russischen Armeekommandan ten im ostasiatischen Feldzuge von dem militärischen Mit arbeiter der in Petersburg erscheinenden Zeitung„ Russi" charakterisiert. General Kuropatkin hat Gesundheit und Lebensglüd für die Sache hingegeben, an deren Spitze er gestellt wurde. Stann man ihm aber das zur Last legen, daß es ihm an der Entschlossenheit, an der Fähigkeit, alles auf eine Karte zu stellen, fehlte? Er ist geblieben, was er war: ein trefflicher Stabschef; man hatte ihn aber zum Oberkommandierenden gemacht. Mit einem„ bereits verstimmten Instrument" hat cs General Renewitsch bei der Armee zu tun. ..Kriegserfahrung, das Fehlen akademischer Routine, eine tiese Kenntnis des Soldaten, völliges Verständnis für den Gegner, physische Rüstigkeit und greisenhafte Schlauheit" sind treffliche Eigenschaften dieses Feldherrn. Aber für das gelehrte Militär ist er feine Autorität"; er müßte viele, sehr viele durch andere ersetzen, aber die bureaukratische Routine gestattet es nicht, die geeigneten Männer von unten herauszugreifen, da die Rechte des Diploms, der dienstlichen Reihenfolge andere vordrängen. General Grieppen: berg ist ein großes Fragezeichen. Als er die Affäre bei Sandepu begann, glaubte er an den Sieg; er führte den Berinarich, energisch, wurde daran aber verhindert und erhielt den Befehl, zurückzugehen; erging widerwillig zurüd, seine Mannschaften und den Glauben an sich selbst verlierend. Er ist ein Schwede. Die Generale a ulbars und Bilderling haben inbezug auf den Vormarsch nicht viel internehmungsgeist gezeigt, wohl aber jich bemüht, den Rückzug zu erleichtern. Soweit die Armeekommandeure. General Baron Stadelberg hat durch die mißglückte Umgebungsbewegung am Schaho einen schlimmen Ruf erlangt: er wurde sogar der persönlichen Feigheit bezichtigt. Diesen Vorwurf hat er jedenfalls nicht verdient. Er ist ein ruhiger und kaltblütiger Mann, aber ein Mann, der den Seldaten nicht liebt, ein kränklicher, reizbarer und physisch schwacher Mensch. General Sassulitsch hat bei Türenscheng eine traurige Berühmtheit erlangt. Im Wagen kam er eine Woche vor der Schlacht angefahren, musterte träge, mit schläfrigen Augen, die Befestigungen und fuhr in die Berge zurück. Dort blieb er die ganze Zeit während der Schlacht bei Türentscheng! General Graf Seller, ein jumaner Mann von trefflicher Bildung, erkannte, kaum in der Mandschurei eingetroffen, daß er hier nicht am Platze var, daß er mit dieser improviſierten Armee nicht zurechtkommen würde. Er bat, man solle ihn abrufen; dies wurde hm aber abgeschlagen. Ihm blieb nur eines übrig, zu sterben; und er starb ehrlich, ohne seine Seele auch nur mit einem Flecken zu verunreinigen. An seine Stelle trat Ge neral Iwanow, ein trefflicher Artillerist. Die Truppen liebten ihn und glaubten ihm; er war einer der besten Korpskommandeure. General Sarubajew- der Lieb. ing der Offiziere und Soldaten, eine Seele von Mensch und ein prächtiger Kamerad. Stets im Feuer, stets ruhig, ver. ständig und entschlossen, hat sich Sarubajew, im Frieden nur ein wenig bekannter Divisionschef, als der beste General der Armee erwiesen. Beim General Mischtschenko ist zweierlei zu unterscheiden: Mischtschenko als Chef einer us drei Waffengattungen bestehenden Kolonne und Mischschenko als Chef der Reiterei. Im ersten Fall: ein glänzen Der General, entschlossen und kaltblütig, furchtlos und klug; im zweiten Fall: ein Mann, der nicht in seinem Element var, ein Fisch ohne Wasser. In der Armee ist er der beliebteste Mann. Der greise Baron Meyendorff, der Bertreter der baltischen Aristokratie, ist ein Gentleman; ein Mann von Ehre und Kühnheit, hätte er für den Ruhm Rußlands alles getan, wenn die physischen Kräfte ihn unterstützt hätten. Es war grausam, ihn in den Krieg zu schicken. General Rennenkampf ist ein idealer Reiterchef bei Verfolgungen, lebhaft, jung, energisch; er hat nicht piel erreicht und nicht den ihm gebührenden Platz des Chefs der Reiterei erobert, weil seine Georgskreuze ihm zahlreiche Neider schaffen, die ihn eifrig- totschweigen. General Serpizki einer der grellsten Vertreter des Turkestaner Militärs, aus der Schule Skobelows, von dem er nur bie Aeußerlichkeiten übernommen hat. Man wollte in Berpizki einen neuen Skobelow sehen; aber hinter den Dekorationen ver barg sich das Bestreben, sich zum Helden proflamiecen zu lassen. Bei Mukden verläßt er, leicht am Fuße vermundet, seinen Posten und läßt das Korps vier unden ohne Leitung. nur, um sich seine Wunde bescheinigen zu lassen. Nab und Fern. † Gutmündigung einer Sängerin. Die einst sehr gefeieric Opernsängerin Marie Schröder- Hanfstängt mußte wegen Geistesti ankheit entinündigt werden. Sie befindet sich in einer Nervenheilanstalt zu München. † Beim Bootfahren ertrunken. Auf dem in Pommern belegenen Dammschen See tenterte ein Segelboot, in dem sieben Personen eine Vergnügungs- Partie unternommen hatten. Zwei der Insassen fanden ihren Tod im Wasser. † Der Mörder seines Mitarbeiters. In einem Walde im Fürstentum Razeburg überfiel ein Arbeiter seinen Arbeitskollegen, ermordete ihn und raubte seine Habselig. feiten. Der Raubmörder wurde bald nach der Tat verhaftet. † Wahnsinn infolge einer Ohrfeige. In Halberstadt erhielt ein fünfzehnjähriger Barbierlehrling von einem Manne eine fräftige Chrfeige. Bald darauf machten sich bei dem jungen Manne merkwürdige Folgen geltend. Er bekam Tobsuchtsanfälle, und es erscheint nicht ausgeschlos sen, daß der Bedauernswerte dauernd geisteskrank bleiben wird. † Eisenbahn- Unfälle. Bei St. Johann( Saarbrücken) tießen zwei Güterzüge aufeinander. Der Tender einer Lokomotive und 23 Wagen entgleisten. Ein Lokomotivführer vurde schwer, zwei Beamte wurden leichter verlegt.- Besser jing eine Entgleisung von vier Güterwagen eines Rangierzuges auf dem Anhalte: Außenbahnhof in Berlin ab, durch die das Ferngeleis, das über Groß- Lichterfelde nach Berlin führt, eine Zeitlang gesperrt war. † Einsturz im Bergwerk. In einem von einer reichsdeut schen Gesellschaft betriebenen Goldbergwerf bei Zell am Ziller stürzte der Hauptstollen ein. Menschen sind bei dem Ereignis nicht zu Schaden gekommen. † Wassernet in Paris. Eine behördliche Bekanntmachung macht in Paris böses Blut, derzufolge bis auf weiteres die Wasserleitungen von nachts 12 Uhr bis früh 6 Uhr gesporrt sein sollen. Der Wasserverbrauch ist in der heißen Zeit ein so starfer geworden, daß die großen Wasserreseroire nicht ausreichen. † Eine Moschee in London. Angesichts der starken Zunahme der Mohammedaner in London soll dort eine Moschee errichtet werden. Nach längeren Studien der arabischen Bcuformen hat der Architekt Williams eine Zeichnung für das Gebäude entworfen. Die Moschee wird an der Themse gegenüber der Westminster- Abtei errichtet werden. Drei mächtige Herrscher des Islams, der Schah von Persien, der Khedive von Egypten und der Emir von Afghanistan, haben größere Beiträge gezeichnet. † Der russische Thronfolger tanb? Dem jungen Sohne des Zaren ist schon mancherlei angedichtet worden. Neuerdings wird behauptet, der kleine Großfürst sei taub, und das sei auf folgende Art festgestellt: Als der Thronfolger vor kurzem bei einer Felddienstübung war, bemerkte die Amme, daß er auf den Donner der Kanonenschüsse gar nicht reagiere. Dies fiel ihr auf, und sie erstattete Meldung. Da die Angaben der Amme von einer Hofdame bestätigt wurden, ließ man den Thronfolger von einem der Hofärzte untersuchen, der angeblich Taubheit feststellte. † Ein Japaner als Mörder der Schwiegermutter. In der japanischen Stadt Osaka nahm ein Mann namens Nakagawa das Schwert seiner Ahnen von der Wand und tötete damit seine Schwiegermutter, seinen Schwager, seine Schwägerin, zwei Geishas und einen Diener. Dann begab er sich in festlicher Kleidung zur Polizei und stellte sich selber dem Gericht. Er erklärte mit aller Ruhe, er habe es mit seiner Schwiegermutter vor fortgesettem 3ank und Streit nichi mehr aushalten können. Die übrigen Personen, die alle bon seiner Schwiegermutter gegen ihn aufgehetzt seien, habe er gar nicht töten wollen, allein, als er das alte Ahnenschwert erst einmal in der Hand gehabt. habe ihn eine unwiderstehliche Mordgier überfallen. † Drahtlose Telegraphie auf dem Meere. Die großen deutschen Schnelldampfer sind nunmehr fast alle mit Ein. richtungen für drahtlose Telegraphie ausgestattet. Bei der Ueberfahrt von der Weser resp. der Elbe nach Newyork verfehren die Dampfer an jedem Lage mit der Station eines anderen Schiffes oder mit einer Landstation mittelst ihrer Marconi- Apparate. † Blitzschlag in einen Zug. In der Gegend von Innsbrud ging ein sehr heftiges Gewitter nieder. Bei Mutters fuhr der Blitz in einen Zug der Stubaithalbahn, ohne indessen größeres Unheil anzurichten. † Das gelbe Fieber in Nordamerika. Verursacht durch die stetige Ausbreitung, die das gelbe Fieber in Neworleans nimmt, droht ein Konflikt zwischen zwei Staaten der nordamerikanischen Union auszubrechen. Die Quarantäneboote des Staates Mississippi haben 18 Fischerboote vom Staat Louisiana aufgebracht, die Besatzungen auf Ship Island eingesperrt und die Boote mit Beschlag belegt. Der Zollkutter der Vereinigten Staaten„ Clash" wird von den Leuten in Louisiana bedroht, die behaupten, daß seine Patrouillen das Louisianagebiet betreten hätten. Der Gouverneur von Louisiana hat telegraphisch Beschwerde eingelegt in Mississippi und bei den Behörden der Bundesregierung. Ein Berichterstatter behauptet, daß Louisiana ein flachgehendes Boot mit Haubißen armiert und mit Offizieren vom Marinekorps besetzt habe, um die Rechte Louisianas zu wahren Vermischtes. = Diebe als Wizzbolde. In Marrdorf bei Ludwigshafen erwiesen sich Diebe als Leute voller Humor." Für den Tod ist kein Kraut gewachsen!" So lautete die Inschrift eines Zettels, den sie an der Vogelscheuche befestigt hinterließen, die auf dem von ihnen ausgeraubten Krautacker eines Landmannes namens Tod aufgestellt war. - = Ein Franzose über die Kaiseryacht„ Hohenzollern". Anläßlich der Kaiserreise auf der Ostsee hat ein Franzose eine Erinnerung an den Besuch veröffentlicht, den er einmal an Bord der„ Hohenzollern" vor Bergen abstatten durfte. Die Kaiseryacht schildert er dabei, wie folgt: Ein vollendeter Geschmack herrschte bei der inneren Ausstattung der Hohenzollern", die in ihrem Bauch, hinter ihrem friedlichen Aussehen, ein ganzes furchtbares Kriegsarsenal verbirgt. Es fällt uns aber nicht das geringste friegerische Gelüsten auf; alles ist so eingerichtet, daß der Kaiser in der angenehmsten und bequemisten Weise reist. Die meisten Zimmer sind mit einer einfachen geblümten Cretonne befleidet; der kaiserliche Lurus fritt nur in dem großen und prächtigen Speisesaale. auf der mit dem feinsten Kristall und Silberzeug beset'en Tafel, zutage. Im Arbeitszimmer, wo der Kaiser sich mit Vorliebe aufhält, sieht man antilienporträts, Photogra phien mit Widmung; auf den Bücherbrettern die Werke der Lieblingsautoren: das Neue Testament" zwischen„ Rom" von Zola und dem letzten Buche von Rudyard Kipling. Ueberall Pflanzen, Blumen, kleine Ecken, die zum Plaudern und zum Träumen einladen. Stiche, Aquarelle, besonders Marinen, von den Meistern der modernen Kunst gemalt. Während der ganzen Dauer unseres Besuches wandert der Kaiser mit seinem Adjutanten plaudernd auf und ab. Er ist alt geworden: an den Schläfen zeigt sich weißes Haar, aber der Blick hat sich das ganze jugendliche Feuer bewahrt. Als Erinnerung an unseren Besuch dürfen wir die Menus des kaiserlichen Frühstücks mitnehmen. Eine dieser Speisekarten lautet: Königliche Mittagstafel. Tausend Körner- Suppe, Ostsee- Krabben mit Toast, Rinderbrust mit grünen Startoffeln, Hühner auf bayerische Art, Früchte, Salat. Butter und Köse. Obst. Der Schatz in der Holzkiste. Im Krankenhause zu Eraz verstarb vor furzem eine alte Frau. Sie hatte in ärmlichen Verhältnissen in einem Dachzimmer gelebt, wo sie auf zwei mit einer Matraße bedeckten Holzkisten schlief. In einer dieser Kisten fand man nach dem Tode der Alten Sparkassenbücher und Wertpapiere im Betrage von 410 800 Kronen. Die alte Frau, die in jüngeren Jahren Reisebegleiterin bei einer reichen Dame gewesen war, soll das Geld von dieser geerbt haben. Der Schatz fällt dem Bruder und den Neffen der Verstorbenen zu, von denen der erstere als Arbeiter in Meriko lebt, während die letzteren in London und in Polen ihr Domizil haben. = Die Ansrottung der Walfische. Im nördlichen AtIantischen Ozean, in dem Gebiet von Neufundland, wird den Walen von den Fangschiffen in einer Weise nachgestellt, daß. falls nicht Wandel geschafft wird, diese großen Meer- Säugetiere in absehbarer Zeit ausgestorben sein werden. Im vorigen Jahre sind allein in dem beschränkten Meeresgebiet von Neufundland fast 1300 Wale gefangen. Ihre Fortyflanzung ist nicht start genug, um einen entsprechenden Nachwuchs anstelle der durch die forcierte Jagd getöteten Tiere schaffen zu können. Die Verminderung der Wale wird auch nicht ohne schädliche Einwirkung auf die übrige Fischerei bleiben; denn die Wale leben hauptsächlich von kleinen Kerbtieren, die zur Familie der Asseln gehören und Feinde der Fischbrut sind. In Norwegen haben es darum die Fischer durchgesetzt, daß der Walfang in gewissen Meeresteilen überhaupt verboten ist und damit den Walen Schonreviere eingeräumt sind. Lokales. 3. August 1904. ** Der Großherzog hat den Präsidenten der Oberrechnungskammer Valentin Lorbacher auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner mehr als fünfzigjährigen treuen und vorzüglichen Dienste, mit Wirkung vom 16. September an in den Ruhestand versetzt und ihm bei diesem Anlaß den Charakter eines Wirklichen Geheimen Rats mit dem Prädikat„ Exzellenz" verliehen und den Ministerialrat im Ministerium der Finanzen, Vorsißenden der Abteilung Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen, Ludwig Ewald mit Wirkung vom 16. September an zum Präsidenten der Oberrechnungsfammer ernannt. ** Der Großherzog hat den Kreisrat des Kreises Alzey Ernst Karl Süffert mit Wirkung vom 16. Sepibr. an zum Ministerialrat im Ministerium der Finanzen und Borfigenden der bahuwefen emann der Oberförflerei ** Det Heyer Bie erfennung feiner Wirkung vom 1. Das Chrenkreuz d berlieben. Brüfa des Forfifache, w Der Borprüfung beabfichtigen, hab Borfizenden ber Gießen, ein fchriftliche Vor beginnen am 16 ** Befi Bahnhofstraße wefen an den 8 gabe erfolgt am ** Der C Abend in Refa berfammlung ab. bas jahlreiche Erf forderli Дад Weiterfahrer von Goldenen Rab von Mainzers dürfte nig Rad zu einem äuß als unermüdlicher des Rennens ift o die Gelegenheit g folgendem Modus 1-1000 numerie findet fich in der Goldenen Rad von befiger, deffen Run einftimmt, erhält Find in dem Sch Roll aufgeftellt * Handelsin mannsgerichts in V und Bundesrat den infpeltoren zu richte Seltener der Niddaer Gegend Salme die feltene Der mehrfach dort Dirten eine gute Frankfurter Gegent wo es faft gar fei Deife laum die Ho Mit dem Einbringe Oberheffen befdäftig ** Die Schr in Lahntal in besc figlich werden Falle burden in voriger dorf ist die Send Anliegers Georg die Sperre verhäng ** Beherzi Welegentlich der D neu errichteten Am Oberamtsrichter Bu den Wunsch äußert maßbolle Kritit Das Bublifum aber Au Gericht laufen Jedes der beiden und- Beachtung. ** Bon eine Schülerfahrt de Miel Friedrichsort Die Fahrt verlief Mittwoch Abend 9 in Hamburg an; bendeffen eingen 3 Zurnballen au twas zu ihmal früh wurde mitte Hafen und dan Hamburg- Amer mittags erfolgt im Restaura Empfang mit Wacht gespeist, oaftete. Uebe Am Freitag M Baarden( Stad Werft und das Amazone" un Der Samstag mach der Seega en Kaiser- Will KA b 1 A นา de mo ufgehegt jeien, habe er das alte Ahnen.habe ihn eine unReere. Die großen fast alle mit Gin. sgestattet. Bei der be nach Newyork ber it der Station eines tation mittelit ihrer egend von Innsbrud Bei Mutters fuhr bahn, ohne indessen 1. Berursacht durch Fieber in Neworleans zwei Staaten der Die Quarantäne8 Fischerboote vom agungen auf Ship Beschlag belegt. Der ash" wird von den ten, daß seine Pa ätten. Der Gouschwerde eingelegt Bundesregierung. nijiana ein flad d mit Offizieren te Louisianas zu bei Ludwigshafen umor. Für den utete die Inschrift che befestigt hinterbten Krautader tellt war. cht Hohenzollern". e hat ein Franzose tlicht, den er einmal en abstatten durfte. Igt: Ein vollendeter tattung der„ Hohenem friedlichen Ausjenal verbirgt. Es rische Gelüsten auf; n der angenehmisten n Zimmer sind mit eidet; der kaiserliche ichtigen Speisesaale, Silberzeug beses'en der Kaiser sich mit porträts, Photogra ttern die Werke der " zwischen„ Rom" Rudyard Kipling. en, die zum Plauche, Aquarelle, ber modernen Kunſt es Besuches wanlaudernd auf und zeigt sich weißes jugendliche Feuer Bejuch dürfen wir mitnehmen. Eine Mittagstafel. Lau Toast, Rinderbruſt erische Art, Früchte, Krankenhause zu cau. Sie hatte in zimmer gelebt, wo Holzkisten schlief. em Tode der Alten etrage von 410 800 eren Jahren Reiseesen war, soll das 13 fällt dem Bruder n denen der erstere e legteren in Lonm nördlichen Atfundland, wird den je nachgestellt, daß, ßen Meer- Säugeverden. Im vori Meeresgebiet von Ihre Fortpflan tsprechenden Nachgd getöteten Tiere der Wale wird auch Die übrige Fischerei bon fleinen Kerbzen und Feinde der darum die Fischer Meeresteilen über Econrebiere ein 3. August 1904. räfidenten der Ober auf fein Nachfuchen, ünfzigjährigen treuen bom 16. September ab ihm bei diesem Beheimen Rats mit nb ben Minifterialrat Benben der Abteilung Ludwig Ewald mit Bräfidenten der Ober Kreisrat des Kreifes fung vom 16. Sepibr um ber Finanzen und bahnwesen ernannt. ** Borsigenden der Abteilung für Finanzwirtschaft und EisenDer Großherzog hat den Oberförster der Oberförsterei Schiffenberg, Geheimen Forſtrat Theobor Heyer zu Gießen auf sein Nachsuchen und unter Anerfennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Oftober in den Ruhestand versezt und ihm das Ehrenkreuz des Berdienstordens Philipps des Großmütigen berliehen. *** Prüfungen im Forstfach. Die Studierenden des Forstfachs, welche sich zu Anfang des nächsten Semesters der Vorprüfung oder der Fachprüfung zu unterziehen beabsichtigen, haben bis spätestens zum 10. Oftober bei dem Vorsitzenden der forstlichen Prüfungskommission, Dr. He z= Gießen, ein Gesuch um Bulassung einzureichen. Die schriftliche Vorprüfung und die schriftliche Fachprüfung beginnen am 16. Oftober. *** Besitzwechsel. Rentner Phil. Strack in der Bahnhofstraße Nr. 58 in Gießen bertaufte fein ganzes Anwesen an den Zugführer Ott für 128 000 mt. Die Ueber gabe erfolgt am 1. Oktober. ** Der Ortsgewerbe- Verein Gießen hält heute Abend im Restaurant Feidel seine diesjährige Hauptversammlung ab. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ist das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder dringend erforderlich. ** Das Goldene Nad von Gießen. Der Meisterfahrer von Europa Georg Drescher startet im Goldenen Rad von Gießen. Der Start des sieggewohnten Mainzers dürfte nicht verfehlen, den Kampf um das Goldene Rad zu einem äußerst interessanten zu gestalten, da Drescher als unermüdlicher Dauerfahrer bekannt ist. Jedem Besucher des Rennens ist außer den sportlichen Ereignissen auch noch die Gelegenheit geboten, einen prachtvollen Ehrenpreis nach folgendem Modus zu gewinnen: Die Programme sind von 1-1000 numeriert und die gleiche Anzahl Nummern befindet sich in der Urne, aus der die drei Teilnehmer am Goldenen Rad von Gießen je eine Nummer ziehen. Der Programmbesitzer, dessen Nummer mit der vom Sieger gezogenen übereinstimmt, erhält den ersten Preis usw. Die Ehrenpreise sind in dem Schaufenster der Schreibmaterialienhandlung Noll ausgestellt. * Handelsinspektoren. Der Ausschuß des Kaufmannsgerichts in München hat beschlossen, an den Reichstag und Bundesrat den Antrag auf Einführung von Handelsinspektoren zu richten. *** Seltener Hafer. Am Dienstag wurde uns aus der Niddaer Gegend ein ganzes Büschel Hafer, dessen einzelne Halme die seltene Höhe von 1-1/ 4 m hatter, gezeigt. Der mehrfach dort niedergegangene Regen hat uiso den Land. pirten eine gute Ernte gebracht. Anders ist es in der Frankfurter Gegend also auch noch in der Wetterau - brücke, die man sich ansah, dann gings weiter zum Fort Friedrichsort. Nachmittags wurde in Altheickendorf ein Raketenapparat vorgeführt. Zum Schluß wurde eine Fahrt auf die Oſtſee unternommen. Nach der Wiederankunft in Kiel wurde zur Nacht gegessen. Am Sonntag Morgen erfolgte die Rückreise nach der Heimat. Die Gießener Teilnehmer kamen am Sonntag Abend gegen 11 Uhr wieder hier an. Die schönen Tage werden einem jeden Teilnehmer im Gedächtnis bleiben. zt. Wie man Warzen nicht heilen soll. Ein Gießener Meßgergeselle hatte, an mehreren Fingern beider Hände Warzen, welche ihm nicht nur läftig, sondern geradezu hinderlich waren. Um dieſe zu vertreiben riet ihm ein Kollege, die Warzen mit Salpetersäure zu betupfen. Er befolgte den Rat, erlitt aber so starke Brandwunder, daß er sich in ärztliche Behandlung begeben mußte. Also Vorsicht! -1- Heuchelheim, 2. Auguft. Die Bewässerung unseres großen Wiesengrundes, die sog.„ Kahn", dury den ron der Bieber abzweigenden Graben, wodurch jede Wiese Wasser erhält, ist jest wieder beendet. Durch diese Einrichtung wird den Bewohnern von Heuchelheim stets, auch in den trockenften Jahren, eine gute Grummeternte gesichert und außerdem geht sämtliches Ungeziefer bei der Bewässerung zugrunde. -1- Heuchelheim, 2. August. Unser neues Pfarrhaus ist nun, bis auf einzelne Kleinigkeiten fertiggestellt. Mächtig breit und hoch ragt das in modernem Stil erbaute Haus über die anderen Gebäude hinweg. Im Innern enthält es 11 Zimmer, die Küchen und Mansardenräume abgerechnet. Es ist schade, daß das Haus nicht an einer Hauptstraße und im Mittelpunkt des Dorfes steht, sondern abseits in einer fleinen Seitengasse. :: Dutenhofen. Die über die Gehöfte des Johann Kraft zn Dutenhofen und des Georg Fidler zu Dorlar infolge Backsteinblattern verhängte Sperre ist wieder aufgehoben worden. Erda, 2. Auguft. Typhus. Noch immer will der unheimliche Gaft nicht aus unseren Mauern weichen. In einer Familie starben ein 17jähriges Mädchen und ein 18jähriger Bursche kurz aufeinander. Gegenwärtig liegen fechs vom Typhus ergriffene hiesige Insassen in der Gießener Klinik darnieder. Saasen, 2. Auguft. Das Dach unserer Kirche wir demnächst einer größeren Reparatur unterzogen werden. Die Kirche ist bereits im Jahre 1007 erbaut. über 30 Personen am Typhus erkrankt. Vier Brunnen * Dillenburg, 2. Auguft. In Herborn- Selbach sind wurden geschlossen. wo es fast gar feinen Regen gegeben und der Hafer stellen- berg in der Schloßruine im Bau begriffene Aussichtsturm weise kaum die Höhe von einem ganzen Meter erreicht hat. Mit dem Einbringen der Ernte ist man zur 3 it in ganz Oberhessen beschäftigt, hier und da sogar damit schon beendet. ** Die Schweinefeuche breitet sich in letzter Zei: im Lahntal in besorgniserregender Weise aus. Fast tag täglich werden Fälle gemeldet. Im Schlachthause zu Ems wurden in voriger Woche 7 Fälle fonstatiert. In Krofdorf ist die Seuche bei einem verendeten Schweine des Anliegers Georg Römer festgestellt und über sein Gehöft die Sperre verhängt morden. ** Beherzigenswerte Worte eines Richters. Gelegentlich der Dienstag abgehaltenen ersten Sigung des neu errichteten Amtsgerichts Dieburg hielt der Vorsitzende, Oberamtsrichter Bullmann, eine kurze Ansprache, in der er den Wunsch äußerte, die Presse möge stets eine maßvolle Kritik üben, die ihr wohl zukom me. Das Publitum aber möge nicht um jeder Kleinigkeit willen zum Gericht laufen, das dadurch entwürdigt werde. Jedes der beiden Worte verdient die weiteste Verbreitung und Beachtung. - *** Von einem Gießener Schüler, welcher die Schülerfahrt des Deutschen Flottenvereins nach Kiel- Friedrichsort mitgemacht, wird uns geschrieben: Die Fahrt verlief vollständig programmmäßig. Am Mittwoch Abend gegen 11 Uhr famen die Teilnehmer in Hamburg an; im Hotel Alsterlust" wurde das Abendessen eingenommen, während man die Nacht in 3 Turnhallen auf Strohsäcken verbrachte, die leider etwas zu schmal ausgefallen waren. Am Donnerstag früh wurde mittelst eines Hafendampfers der Hamburger Hafen und dann das„ Cap Portugal", in Schiff der Hamburg- Amerifa- Linie, besichtigt. Gegen 5 Uhr nachmittags erfolgte die Weiterfahrt nach Kiel. Dort war im Restaurant Wrieds Etablissement" festlicher Empfang mit Musik; im selben Lokal wurde auch zur Macht gespeist, wobei man auf Kaiser und Großherzog 10aftete. Uebernachtet wurde in der Deckoffizierschule. Am Freitag Morgen setten wir mit einer Fähre nach Baarden( Stadtteil von Kiel) über, worauf die Kieler Werft und das Linienschiff Barbarossa", der Kreuzer Amazone" und die Marineakademie besichtigt wurden. Der Samstag wurde eingeleitet durch eine Ueberfahrt nach der Seegartenbrücke. Von hier aus fuhr man durch Sen Kaiser- Wilhelms- Kanal bis zur Lebensauer Hoch§§ Ulrichstein, 2. August. Der auf unserem Schloß. Turmes erhebt sich jetzt bere ts so hoch, daß sie bemerkenswert wird in 4-5 Wochen vollendet sein. Die Mauer des über die Reste des alten Pallas hervorragt. *-* Braunfels, 2. Auguft. Die anfänglich für diesen Herbst hier geplante Cbst- Ausstellung ist infolge der schlechten heurigen Obstaussichten bis zum nächsten Jahre verschoben. ** Limburg, 2. Auguft. Unterschlagung. WitteLahmeyer- Frankfurt a. M. hat sich vorige Woche, nachdem meyer, ein Monteur der Elektrizitätsgesellschaft vormals dem Betrage entfernt. Jetzt wird bekannt, daß Wittemeyer er die Gelder zur Entlohnung der Arbeiter abgehoben, mit Tschurod heißt. Er ftammt aus Jemiz( Rußland). garnicht sein richtiger Name ist, da er in Wirklichkeit Otto §§ Ruppertenrod, 2. Auguft. Seit gestern ist der Restor der Landbriefträger Hessens, der Oberbriefträger Tröller hier, nach nahezu 38jähriger Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Der Großherzog verlieh ihm das Ehrenzeichen für langjährige treue Dienste. § Nieder Gemünden, 2. Auguft. Unsere Hochdrucks Wasserleitung wird kommenden Sonntag in feierlicher Weise dem Gebrauche übergeben. ?? Alafeld, 2. August. Am Montag wurde hier ein mit einer Prämiierung verbundener Pferde und Fohlenmarkt abgehalten, der aus dem Bogelsberg und dem Schwalmgrund sehr gut beschickt war. Die vor einigen Wochen gegründete Oberhessische Hengsthaltungs- Benossenschaft, die bereits Deckstationen in Brauerschwend, Angenrod und Eifa errichtet hat, führte die Stuten ihrer Genossen dem Landstallmeister Willich vor. Schlüchtern, 2. August. Wer ist der Täter? In einer der letzten Nächte wurde der Fabrikarbeiter Heil aus Herolz auf der Landstraße Schlüchtern Herolz tot aufgefunden. aufgefunden. Die Art der Verlegungen an der rechten Schläfe und am Nasenbein sowie ein Schädelbruch lassen darauf schließen, daß Heil von einem Motorrad oder anderem Fuhrwert überfahren worden ist. sich und der Schuß ging dem unglückt chn Wall mann in den Unterleib. Er liegt ist in der hiesigen Klinik und hat sich bereits einer Operation unterzogen. Sein Auftommen ist noch immer fraglich. seinem Bruder, dem General vor Molsberg, letter Nach* Mainz, 2. Auguft. Baron von Molsberg, der mit tomme Gutenbergs ist, ist vor einigen Nächten in Nackenheim am Rhein im hohen Alter gestorben. * Kassel, 2. Auguft. Der Bund deutscher Zimmermeister beschloß in seiner hier abgehaltenen Mitgliederversammlung, bei der Regierung dahin vorstellig zu werden, daß die den Fachwerksbau beschränkenden baupolizeilichen Eclasse aufgehoben werden, da durch Brandmauern geschüßte Fadwerksbauten den gleichen Anspruch auf Feuerschuß und Sicherheit erheben könnten, wie massive Steinbauten mit Eisenkonstruktionen. wird in Nürnberg abgehalten. Eisenfonstruktionen. Die nächstjährige Tagung des Bundes Genesungsh ime im hohen Bogelsberg. " Künstler, Lehrer, Kaufleute, Beamte aller Ressorts haben Die Kl. Presse" schreibt: Alle großen Berufskreise, Sanatorien, Heilstätten oder Rekonvaleszenten- Anstalten, nur die deutschen Aerzte, die in schwerem Beruf ihren Mitmenschen über Not und Krankheit hinaus helfen, besit n noch fein Genesungsheim. In Berlin hat sich im Herbst 1903 ein Komitee zur Gründung eines solchen Vereins für deutsche Aerzte gebildet. unentgeltliche Abgabe eines geeigneten großen Baugeländes Direktor Berlit in Salzschlirf hat die angeboten, das am hohen Vogelsberg bei Jibeshausen in Oberhessen gelegen ist. Das Gelände liegt 476 Meter über dem Meeresspiegel und eignet sich nach dem Gutachten des Kreisgesundheite amtes in Lauterbach sehr gut zu einem Höhenluftkurort. Höhe Ebendort soll nun auch eine„ Kolonie" angelegt werden. Sie führt den Namen Luftturort Hochwaldhausen und liegt an einem besonders bevorzugten Bunft, unmittelbar am Tor zum Oberwald, unweit des Dorfes Jllershausen an der Bahnlinie Fulda- Salzschlirf Lauterbach- Grebenhain. und idyllische Lage sichern dem neuen Lufifurort eine Zukunft. Das Kreisgesundheitsamt Lauterbach schreibt in seinem Gutachten: Das Bou- Terrain liegt in einer sehr günstigen Lage; ohne eingrengt zu sein, ist es nach Norden, Westen und Süden und teilweise auch nach Osten von Höhen umgeben. Direkt hinter ihm beginnt der Hohe Vogelsberg, sodaß eine Stunde hinter dem 476 Meter hoch gelegenen Baugelände schon die Höhe des Nesselberges( 723 m) erreicht wird. Der ganze Gebirgsstock ist bedeckt von dem herzlichsten Wald; er ist wildreich, hat prächtige Wasserläufe, interessante Felsen- Partien und entzückende Aussichtspunkte. Für die einzelnen Grundstücke in Hochwaldhausen werden Käufer gesucht. Der Quadratmeter foftet 2,50 Mt. Der Käufer verpflichtet sich, innerhalb drei Jahren ein Haus rach gewissen Vorschriften auf dem Grundstück zu errichten. Diese Vorschriften sind derart gehalten, daß die ganze Anlage, wenn sie ausgebaut ist, den Charakter einer großen Villenund Gartenfolonie trägt. Das Kurhaus trägt den Stiel eines Landhauses und paßt ausgezeichnet in die anmutige Landschaft. Martiberigte. Fieken 3. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarit lofteten Butter per fb 1 15-1.25 M., Hübnereler per Stüd 7-8 Pfg., Enteneter St. 6-7 fa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pig., Linsen per Liter 32 fg.. Tauben per Baar 07. 0.80-1.00, hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Städ 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per ft. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 72-82 Ef., Rindfletic per Pfd. 72-74 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 70-80 g. Schwein fletsch gefalzen per Pfund 0.84 fg., albfleisch per fb. 70-74 Pfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 7.50 b 800 Mt., 3mtebein per 3t. Mr. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 mt. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg. Dilch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeis von 7 Uhr morgens bis 1 ubr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marfizett überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktjeit im Umherziehen feilgeboten werden. * Wochenbericht der Zentralstelle für Obstverwertung in Frankfurt a. M. M. Die Durchschnittspreise betrugen: Gartenhimbeeren 35-40 Mt., Waldhimbeeren 20-25 Mt., Heidelbeeren 11-15 Mt., Stachelbeeren 10-12 t., Johannisbeeren 10-12 Mt, Aprikosen 20-25 Mt., Pfisiche 25-35 Mt., Reineflauden 12-14 wt., Mirabellen 12-14 Mt., Pflaumen 15-20 Mt., Birnen 10-12 Mt. Alles per Zentner. Gießener landwirtsGaftlicher Wetterdien. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 4. August. Meist trüb und windig, vielfach Regenfälle, kühler. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenieti: in leben Ingenieurschule zu Mannheim -v Marburg, 2. August. Ein schweres Jagdunglück Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe traf vor einigen Tagen den hiesigen Rentner Dirlam. Er hatte in seinem Revier einen Rehbock mittels Kugel erlegt. Als er ihn ausweiden wollte, machte der Rehbock Anstalten zu entlaufen. Di lam ergriff die Drillingeflinte am Lauf, um dem Rehbock den Kolben auf den Schädel zu schlagen, während der eine Lauf noch geladen war. Dieser entlub Städt. subv. höhere technische Fachschule. Programmo kostenlos. KAKAO STOLLWERCK SCHOKOLADE DD DO OD u δε 53 172 126RDER A b Biergrosshandlung Emil Schmall Tel. 83. Gießen. Frankfurterstraße 7 empfiehlt ächt Culmbacher Bier Tel. 83. Münchener Bürgerbräu- Bier Dortmunder Union Pilsener99 Löwenbräu99 sowie Frankfurter und hiesiges Bier in Flaschen, Gebinden, Selbstschänker( Syphon à 5 Liter). Reelle Preise. Aecht Pilsener Urquell nur in Syphons à 5 Liter. Beinlichste Reinlichkeit der Abfüllung. Für alle Lieferungen Garantie der Originalität. Ortsgewerbe- Verein Gießen. Hauptversammlung Donnerstag, 3. August, abds. 9 Uhr, Restaurant Feidel.| Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Rechnungsablage und Entlastung. 3. Vorstandswahl. 4. Wahl der Beisitzer für Gesellenprüfungen. 5. Berichterstattungen über Sterbefasse und Genossenschaftskasse. 6. Verschiedenes. Joh. Seibel Glesson Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen' S Frischer Bienenhonig feinste Sorte, zu haben bei Kumpf, Marburgerstraße 38, Gießen. zu recht zahlreicher Beteiligung wird ergebenst Schreibmaschine eingeladen. Der Vorstand. Curn- Verein Giessen. Sonntag, den 6. Auguft: Grosses Waldfest Licherstraße 1. Schneise rechts. Dafelbft Konzert und Kinderspiele, abends Lampionzug in die Stadt. Abmarsch 3 Uhr nachmittags vom Ludwigsplatz aus. Bei ungünstiger Witterung findet Konzert in der Turnhalle ftatt. Anfang 4 Uhr. Der Vorstand. Im Erscheinen befindet sich:= Meyers 11,000 Abbildungen, 1400 Tafeln und Karten. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Grosses KonversationsEin Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Verweisungen. 146,000 Artikel s. 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Timerman Hamburg Fichteftr. 33 ( u. meine hier t. D. pat. Neuheit. Gelegenheitskauf: verbindlich bis 31. August 1 회 13 의 의리 지 Diese und die kommende Woche Betr. Hundesperre. Bekanntmachung. Da Gefahr vorhanden ist, daß die zur Zeit hier herrschende Hundetollwutseuche eine größere Ausdehnung annimmt, ergeht hiermit die dringende Aufforderung, beim Verkehr mit Hunden und Katzen, da wahrscheinlich auch eine Verschleppung der Tollwut durch letztere stattgehabt hat, größte Vorsicht walten zu lassen. Alle verdächtigen Erkrankungen sind uns alsbald mitzuteilen, damit veterinärpolizeiliche Beobachtung des betr. Tieres eintritt. Ebenso ersuchen wir um Benachrichtigung, sobald herumstreifende Hunde wahrgenommen werden. Gießen, den 1. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Derkauf eines Bauplatzes a. d. Licherstraße. Die Stadt Gießen läßt Montag, den 14. August 1905, nachm. 3 Uhr auf dem Großherzoglichen Ortsgericht den zwischen den Hofraiten Licherstraße 21 und Wolfstraße 20 gelegenen Bauplag, Flur III Nr. 281 1/10= 585 qm, zwischen dem Wäldchen und dem Schießhaus, öffentlich meistbietend versteigern. Gießen, den 1. August 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die unterm 22. Juli 1905 angeordnete Sperre der Steinftraße zwischen Weserstraße und Afterweg wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 31. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Nuhholzverkauf. Aus dem Grünberger Stadtwalde soll nachwerden zum Verkanf gestellt berzeichnetes vom Borkenkäfer angegriffene Holz auf dem 10,000 Thüringer das Stück Submissionswege verkauft werden als: zu Fichten- Bauholz III. KI. 7 Std. mit 12,77 Fftm. Inhalt Wetterhäuser, 98. Pfg. 2 Stück M. 1.95 IV. 5 Stück M. 4.75 " " " " V. 22 5 " " 20,94 1,92 " " " " " " " Kiefern- Bauholz IV. ,, 1 1,16 " " " " 25 Stück M. 22 Unter 2 Stück werden nicht versandt. Thüringer Wetterhaus m. Thermometer: Starkasten und grossem kommt der Mann mit dem Regenschirm aus dem Haus, so giebt es schlechtes Wetter; kommt die Frau beraus halten sich Mann Angebote sind bis zum 16. August 1. Js., nach mittags 5 Uhr mit der Aufschrift,„ Nugholzverkauf" bei der unterzeichneten Stelle einzureichen. Abfuhrtermin bis zum 15. Oktober 1. Js., 3ahlungstermin gegen Bürgschaft bis zum 11. November 1905. In demselben Termin kommen 14 Rm. Fichtenso giebt es gutes Wetter; nüppel 3 Meter lang, ebenfalls vom Borkenkäfer angeu. Frau im Hause griffen, zum öffentlichen Ausgebot. Wegen Vorzeigen auf, so ist das des Holzes wende man sich an den Forstwart Büttel Wetter sehr un- dahier. gewiss. Dieses Jahr sehr billig: Obstbäume, Blumenzwiebeln, Rosen, Beerenobststräucher, Auracarien, Zimmerschmuck- Tannen. Man verlange umsonst den gesamten Katalog von den Gärtnereien Peterseim, Hoflieferanten, Erfurt. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 134 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 88 220 30 342 416 28 38 88 94 503 694 718 853 69 992 1000 24 50 111 35 293[ 150] 314 88 483 592 634 83 98 722 35 862 901 2083 89 102 5 9 217 40 438 40 88 502 3 41 63 81 720 46 836 84 930 58 61 3013 51 91 187 97 285 334 74 408 49 74 529 31 65 72 681 88 714 46 900 57 78 4062 91 272 326 95 474 613 84 711 58 858 977 5006 60 163 202 339 52 427 46 534 76 86 610 701 12 86 813 49 916 20 75 81 6058 120 64 68 224 79 311 30 61 87 425 40 47 524 62 68 95 677 778[ 150] 809 30 82 909 22 7063 69 112 32 82 306 14 15 38 53 99 520 725 92 802 927 80 84 91 8134 204[ 150] 41 73 314 25 44 483 555[ 150] 61 62 600 21 51 53 769 805 70 74 75 904 46 9027 76 191 253 416 531 73 635 97 763 74 858 926 61 68 71 10055 58 107 35 77 79 250 74 85 98 338 405 16 46 78 581 71 86 626 701 87 98 804 34 50 66 80 97 902 5 24 34 56 82 11001[ 150] 29 10 11 45 60[ 150] 117 230 64 363 86 404 86 538 603 13 20 26 88 94 746 82 831 43 86 914 19 25 43 58 93 12089 101 61 210 25[ 150] 39 55 317 66 827 74 903 75 83 13029 77 95 97 120 38 60 81 816 25 426[ 150] 37 47 523 609 15 25 27[ 200] 48 71 721 28 80 84 803 35 63 908 39 60 14019 118 71 77 244 57 351 493 97 514 38 83 673 96 762 807 24 33 92 977 98 15019 34 61 105 93 203 70 371 72 73 90 91 554 85 746 54 60 62 816[ 150] 63 96 99 900 89 16033 79 140 211 54 88 369 74 431[ 150] 546 59 77 629 48 91 824 48 900 15 60 67 76 17036 59 73 91[ 150] 102 [ 150] 3 72 220 36 44 97 300 404 506 35 623 81 840 58 63 78 972 84 18172 73[ 150] 97 291 319 22 65 449 83 87 529 46 627 743 52 98 809 62 73 988 97 19017 24 55 57 64 104 7[ 150] 8 53 256 60 347 425 660 87 746 827 900 20033 66 132 45 83 232 82 305 51 584 648 703 99 834 67 68 21094 99 163 94 325 32 48 51 410 77 519 677 770 837 75 85 961 22031 36 179 293 314[ 150] 58 98 427 40 507 8 42 695 794 95 865 66 77 912 49[ 150] 23053 71 210 390 431 501 32 52 619 743 60 87 89 877 932 24030 106 39 84 203 63 335 54[ 150] 412 31 85 534 54 57 67 80 93 632 712 21 39 51 824 62 955 58 25135 75 206 363 462 541 737 58 835 901 31 26016 186 206 13 396 429 652 66 82 84 820 23 37 80 27002 50 56 65 109 17 252 88 310 15 400 28 63 94 97 473 77 99 624 64 76 99 771 949 55 59 28020 27 45 82 128 50 227 52 84 335 59 74 447 504 28 55[ 150 611 60 62 708 76 834 55 904 29017 20 112 20 387 419 77 556 625 30 35 84 774 808 9 74 82 912 49 77 96 30028 52 208 57 553 77 698 717 63 75 88 831 38 44 46 934 86 96 31091 95 145 205 332 414 15 526 45 79 95 610 709 39 43 86 99 835 75 940 86 88 82041 206 8 57 389 402 504 77 661 73 763 96 888 33031 106 17 68 221 32 49 54 60 434 89 585 88 628 80 766 70 72 803 47 941 34185 88 244 309 15 75 89 496 502 49 69 74 665 77 718 60 897 35005 223 70 94 327 32 69 89 472 87 89 624 95 714 36 51 800 4 31[ 150] 962 36121 255 366 623 26 715 16 25 33 77 86 827 30 80 88 937 11000] 54 65 37064 71 124 32 58 67 91 268 83 401 10 51 557 87 646 75 737 870 907 88143 65 84 94 254 99 375 80 435 70 89 551 68 89 641 717 822 23 35 39 938 39005 70 256 88 90 311 15 31 36 69 74 483 97 573 79 678 708 53 57 65 826 88 939 48 77 40117 200 13 51 81 82 311 58 411 15 50 82 529 40 72 607 18 718 82 88 994 41043[ 150] 54 106 214 55 303[ 150] 450 91 519 84 667 702 10 18 79 99 805 26 27 61 918 42002 23 37 74 82 94 127 35 69 357 79 81 410 11[ 150] 528 618 42 90 701 7 19 72 82 825 905 19 26 43009 48 90 93 123 99 307 64 67 80 415 27 563 614 747 839 62 99 923 60 44013 43 68 77 134 229 308 55 98 429 532 41[ 150] 42 78[ 150] 82 740[ 150] 81 851 74 937 60 45003 22 26 92 162 87 241 300 20 413 528 670 75 87 712 30 822 41 62 80 89 95 907 69 77 46051 103 265 72 74 312 400 1 96 591 93 98 655 62 90 790 808 12 69 921 47030 33 50 63 81 101 35 76 216 48 85 Grünberg, am 2. August 1905. Großh. Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. 328 38 58 60 69 72 414 510 76 92 757 69 78 852 53[ 150] 910 19 34 47 74 48027 29 69 111 38 304 75 425 516 99 888 93 95 962 84 49106[ 400 40 204 26 68 329 95 438 49 50[ 200] 73 524 28 54 637 711 27 32 887 90 914 54 97 50320 28 509 41 67 618 723 39 86 807 18 41 72 87 96 99 928 73 51008 77 96 147 68 69 305 67 416 45[ 150] 92 501 50[ 150] 652 64 97 745 811 934 54 52065 116 25 85 209 39 42 43 325 72 81 82 473 534 49 602 74 94 96 813 922 69 53042 59 226 42[ 150] 77 320 513 68 611 99 843 945 80 54004 5 37 52 99 158 68 264 80 329 42 52 496 538 69 631 59 74 705 21 87 90 96 820 35 49 96 933 90 93 55106 50 306 33 47 78 464 70 568 74 78 625 796 887 89 913 56093 108 260 308 17 47 87 409 69 73 78 526 687 868[ 150] 76[ 150] 931 57022 109 53 66 94 263 311 21 37 585 654[ 150] 785 88 875 83 906 79 58062 69 116 44 93 250[ 150] 58 87 397 447 74 79 501 17 637 52 70 77 747 89 59004 66 123 52 71 239 330 33| 200| 479 560 94 682 742[ 150] 824 72 960 60063 146 53 289 405 81 500 14 20 89 621 50 66 857 927 61119 38 54 211 24[ 150] 88 329 419 568 641 96 817 921 24[ 150] 46 69 62048 101 5 20 206 40 68 97 309 24 41 89 402 7 56 538 668 79 791 825 43 900 24 59 63015 17 71 97 140 218 347 421 35 515 72 79 95 631 46 59 905 55 61010 31 83 115 200 78 454 62 81 573 91 612 61 62 721 865 969 65032 50 92 106 37 50 315 60 62 65 74 410 25 28 53 537 44 60 65 94 653 56 62 76 88 721 29 67 813 36 76 914 24 38 66016 110 99 358 66 84 452[ 150] 622 32 777 85 89 884 89 92 905 31 81 85 67069 84 99 196 245 97 379 412 679 757 85 823 96 932 42 67 68137 68 73 219 43 58 79 83[ 150] 513 51 55 650 825 72 970 69114 39 93 212 53 436 39 506 ( 150) 9 86 95 716 833 79 901 70043 61 110 67 205 70 320 54 460 81 500 6 99 659 77[ 150] 85 718 812 31 77 932 38 71158 82 94 238 75 392 407 15 29 551 66 S8 657 61 718 60 850 87 92 900 70 72114 78 238 342 49 491 598 628 29 707 29 45 84[ 150] 819 20 96 922 26 62 90 73026 160 65 67 226 76 84 302 62 79 406 51 80 96 608 24 40 55 760 865 71 949 95 74017 49 51 265[ 150] 81[ 1000] 94[ 2000] 327 41 402 12 39 57 66 75 605 23 721 32 55 70 81 97 814 36 996 7 27 75082 190 363 85 91 427 42 51 93 567 674 782 88 804 43 61 86 76060 125 28 88 343 446 78 675 708 84 812 66 97 98 906 77011 15 20 32 51 117 227 35 75 325 69 415 95 588 612 24 37 99 760 68 88 818 61 912 44 78089 99 165 241 80 376 462 73 95 535 44 54 644 56 50 791 99 4 54 56 82 107 44 79014 84 106 214 39 365 80 422 662 79 707 864 914 41 55 80020 32 51 62 71 74 76 120 259 67 347 57 64 435 521 92 736 84 818 913 81098 172 82 95 280 311 71 421 95 531 48 77 86 622 717 35 56 75[ 150] 829 84 940 73 82000 37 169 238 418 92 532 664 88 737 848 76 81 951 91 83000 24 43 110[ 200] 29 32 44 87 232 78 93 361 90 420 [ 150] 558 67 618[ 150] 93 741 63 87 968 84023 71 100 285 344 81 402 510 29 629 701 73 857 73 906 86 87 85004 51 84 89 162 234 37 416 72 507 645 55 66 80 81 715 91 819 981 86015 125 57 60 221 39 61 76 535 40 645 780 90 900 59 86 87158 71 256 60 85 347 68[ 150] 75 85 441 504 33 34 61 73 684 708 28 42 55 917 65 88030 56 57 58 215 20 69 313 453 95 511 82 39 70 614 719 923 31 61 89052 70 84 98 107 206 19 44 60 323 89 494 577 95 634 68 708 46 805 8 24 987[ 150] 92 90016 99 167 91 248[ 150] 72 312 415 37 66 561 75 647 716[ 150] 62 74 77 814 22 45 50 917 32 44 47 64 87 91125 259 97 98 307 432 53 504 697 822 58 80 948 92028 38 81 124 96 415 37 47 55 57.93 513 640 747 52 807 66 98 900 17[ 150 66 93034 81 111 19 298 340 79 83 511 47 623 44 821 37 901 43 94015 124 38 370 428 47 575 819 42[ 150] 58 69 $ 18 87 95057 76 106 31 40 252 64 318 48 53 427 81 86 517 20 41[ 400] 45 650 63 75 739 51 83 858 65 70 900 96019 170[ 150] 342 55 57 562 736 870 909 19 97 97023 48 90 142[ 200] 60 76 241 53 54 358 438 67 33 511 10000 12 609 14 22 32 56 82 717 827 45 85 932 98133 69 216 5 38 51 359 64 505 97 633 811 56 84 913 75 99142 239 84 455 512 35 46 605 700 89 941 66[ 400] Nächste Riehung: 3. August 1905. Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäne 11. amtlich bestellte Haupt- Kollettur der 6. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie Ia. Doppelfalzziegel Fabrikat I. Ranges. I. Sorte II. Nr. 181. alertionspreid Bom, ble reffe Metlam Mebattion u. Sau Wa C Fir D Der Präsident bon Witte, der lungen mit Japan ist am Mittwoch A Quarantäncitation tern begrüßt wor ausgezeichnet zu aussichtslos, fid ziehen. Gefchid witfch, tam er de Mr. 179. Ober Dead and Bring ( 26. Fortfebu Otto lächelte Kleid, und Tib Körpers, den le Mark 90.80." " geiehen. III. 55." " pro 1000 Stück ab Lager, im Waggon billiger, empfiehlt H.Schaumberger Marburgerftraße 22. Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Ader beine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig: wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einem Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE Hals geschlungen Geit jenem frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.Dankschreiben gehen täglich ein.. Er hatte alles nicht mit der sch fondern mit der Mannes. Er hat her, aber mitten fchlante Mädchent Tegten Male auf das Mütchen schi fenften fid) bertr lächelte ihm zu. Nur in seinem Wachs, Naphtalan je 15, Walrat Benzoefett. Venet. Terp., Kampferpflaster Perubalsam je 5, Eigelb 30, Chrysarobin w.. Zu haben in den Apotheken. botte er gearbeite bincin batte er Chefs ihm Ein bes. in d. Hirsch- Apotheke und in der Univerfitäts- Apothete Hausfrauen- Verein Stellen = Vermittlung Giessen, Seltersweg 56, 1 er wußte ja fel gehalten hatte Abends fic er fidh befinne daß er tagel einem Male im Hotel des fort fennte, i dann hatte e trunken und g car auf fein geworfen, troi Die Stund ( nächst dem Volksbad) unentgeltlicher Nachwei für Dienst, Haus- und Zimme mädchen Köchinnen, wärterinne Lauf: Puz- und Waschfrauen. Im Anschluß an den Kau männischen Verein: Verkäufe innen, Buchhalterinnen, Kassiere innen; an den Hausbeamtinnen Verein: Stüßen, Kinderfräulein Haushälterinnen, Gesellschafte innen gegen vorschriftsmäßige bühren. Be und auf den Noch imm waren das ein Arm schmerzte einer Stüge u bersuchte einen Von der Be Augen auf; wi fuchten fie jema „ Otto, mein the vergrämtes gleich darauf war Serr Diretto Ah, herzlich Am Sereinfommer Marie Tegte Scern entgegen. Thien. sind zu beziehen durch die