uvirtin " Die da= ite, die age an ich ſelyn, für ein denten. Schneider en Kredit ine mir nebr." Du was: wir un canten." nufregen. Onsmutter 11 Kaltenmit ihren jungen nen Ausie Habelfdem Verdampfer Berleberplöglich en Sie ty beugt it über der, die Wasser Smutter: siebzehn!" der Neuen alt en fein. Aber es wird de chte Gefävertche egenteil, Mister regenheit gleich hier von dann kann doch die. jebracht werden, Mister Cowles" standen. Also geworden, daß es nicht leicht mar gut und echt. ihn auch billig zu erwerben. artikel ausfindig zu machen, und noch viel weniger Leicht, Indessen, war seine Kollektion auch flein, so war sie doch Sobald er eine seiner Forschungsreisen unternahm, Und er bewachte sie mit eifersüchtiger Sorgeinen wertvollen wenigstens bolliten Dinge Nr. 79. Sufertionspreis: Die einspaltige Betitzelle für ganz OberBeffen, bie Streise Wehlar amb Marburg 10 Bfg. fenft 15 Pfg. Reklamen ble Betttzeile 30 refp. 40 fg. Rebattion u. Haupterpebition: teßen, Geltersweg 88. Fernsprechenschluk Nr. 362. Montag, den 3. April 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50- Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Das freie Land Marokko. Als Kaiser Wilhelm am Freitag im Gebäude der deutschen Gesandtschaft zu Tanger die Huldigung der deutschen Kolonie entgegengenommen hatte, gab er der Freude darüber Ausdruck, daß er die Pioniere des deutschen Handels und der deutschen Industrie in dem freien Lande Maroffo begrüßen könne. Wenige Stunden, nachdem diese Worte gesprochen worden, waren sie in Paris bekannt, wo der Minister des Auswärtigen, Delcassé, dem Senat über die maroffanische Angelegenheit Aufschluß zu geben hatte. Der Minister der Republik tat, was er fonnte, um seine Marokkopolitik zu rechtfertigen, und um vor der Welt glaubhaft zu machen, daß er nie die Absicht gehabt habe, Frankreichs Interessen in Marokko im Gegensatz zu den Interessen anSerer Staaten zur Geltung zu bringen, daß sein Streben vielmehr immer darauf gerichtet gewesen sei, den GleichElang, die Harmonie der französischen Interessen mit den Interessen dritter Mächte in Marokko zu finden und zu erHalten. Da Herr Delcassé dies beweisen mußte, und da er in Der glücklichen Lage war, vorausseßen zu dürfen, daß man feine Behauptungen auch ohne Beweis als zutreffend hintehmen würde, so hatte er ziemlich leichtes Spiel. Er brauchte nur einige Kleinigkeiten zu verschweigen, und ihm avar das Zeugnis sicher: Dies Kind kein Engel ist so rein"... Es handelte sich um zwei wesentliche Verschweigungen. Die eine betraf den Umstand, daß man über das englischfranzösische Marokko- Abkommen den Mächten, insonderheit Deutschland, gar keine Mitteilung gemacht hat. Von einer Bergeßlichkeit fann hier natürlich nicht die Rede sein, es lag Absicht vor, und diese Absicht bekundete, daß man Deutschland nicht für berechtigt hielt, bei irgend einer Regelung der Marokkofrage oder bei der Vorbereitung einer solchen RegeJung mitzusprechen und sein Handelsinteresse geltend zu machen. Die andere Verschweigung bezog sich darauf, daß Das englisch- französische Abkommen die Politik des„ offenen Tors" in Marokko nur auf dreißig Jahre stipulierte, über diesen Zeitpunkt hinaus aber die Bestimmung der marokkanischen Wirtschaftspolitik von Frankreich allein abhängig ſein ließ. In einem dritten Punkt waren die Delcasséschen Ausführungen ganz zutreffend. Frankreich ist in Nordafrika der Nachbar Marokkos, und die inneren marokkanischen Unruhen machen sich im französischen Gebiet unerfreulich bemerkbar, greifen über die Grenze, stören die öffentliche Ordnung und machen deren Wiederherstellung so schwierig wie fostspielig. Herr Delcassé aber geht viel zu weit, wenn er bieraus folgert, die unbequeme Nachbarschaft gebe Frankreich das Recht, den unbequemen Nachbar unter sein Protektorat zu nehmen und sich darüber höchstens mit den westlichen Mittelmeermächten zu verständigen. Das ist eine irrige Auffassung. Wenn Mächte irgendwo mehr als andere interessiert sind, so gibt ihnen das noch feineswegs den Anspruch, jedes dritte Interesse ganz auszuschalten oder als quantité négligeable zu behandeln. Und Deutschlands Interesse in Marokko ist durchaus keine quantité négligeable, jedenfalls denkt Deutschland nicht daran, zu dulden, daß an irgend einer Stelle, wo Deutschland in Frage kommt, eine Neuregelung ohne Deutschland vorgenommen wird. Deutschland erhebt den Anspruch, um feine Meinung gefragt zu werden, und will nicht übergangen sein. Wer solche Unhöflichkeit sich zu schulden kommen läßt, darf sich über die Konsequenzen nicht beklagen. Als der Kaiser vom freien Land Marokko" sprach, betonte er, er werde es sich angelegen sein lassen, den deutschen Handel in Marokko, der einen erfreulichen Aufschwung nehme, zu fördern, was nur unter der Voraussetzung der Gleichberechtigung aller Mächte und unter der Souveränität des Sultans und der Unabhängigkeit Marokkos geschehen könne. Dabei wird es auch sein Bewenden behalten. Deutschlands Handel braucht die offene Tür" Marokkos und ist auch dabei interessiert, daß diese Tür marokkanisch bleibe, nicht etwa französisch werde. Wenn die westlichen oder die sonstigen Mittelmeerstaaten demgegenüber gleichgültig sind für Deutschland ist es nicht gleichgültig. Denn wenngleich Deutschland kein Mittelmeerstaat ist, so hat es doch einen nicht unerheblichen afrikanischen Besitz, für den es unter Umständen sehr von Belang ist, ob der Weg nach der Küste nur auf englisch- französisches oder auch auf selbständiges marokkanisches Gebiet führt. Das sind freilich weiter abliegende Erwägungen, die bald mehr in den Vordergrund treten, zeitweilig auch wieder völlig verschwinden können. Die Hauptsache bleibt die Feststellung, daß Deutschland in keiner internationalen Frage ignoriert werden darf, und daß sich selbst schadet, wer solchen Versuch unternimmt. Die Leitung der französischen Politik Herr Delcassé mag sie behalten oder in weniger kompromittierte Hände legen wird sich je eher je besser entschließen müssen, mit diesem unwiderruflichen und unverfürzbaren Anspruch Deutschlands zu rechnen. Je rückhaltloser sie es tut, desto leichter wird eine Verständigung auch über das„ freie Land Marokko" werden. Der Krieg in Oftalien. Die Japaner rücken auf dem mandschurischen Kriegsschau. plage weiter schnell und unaufhaltsam vor, troydem starke Schneefälle eingetreten sind. General Liniewitsch meldet die Anwesenheit des Feindes östlich der Bahnstrecke nach Charbin. Ob der russische General diesen Punkt wird halten können, ist mehr als zweifelhaft. Wahrscheinlich hat er gar nicht die Absicht, Charbin ernsthaft zu verteidigen, sondern wird seinen Rückzug weiter nach Norden fortsetzen, vielleicht, um an der sibirischen Grenze Halt zu machen. In Petersburg werden inzwischen immer weitere skandalöse Vorgänge bei der Räumung Mufdens bekannt. Es wird bestätigt, daß Kuropatkin drei Tage vor dem Rückzug aus Mufden den Befehl gab, den Train fortzubringen. Dieser Befehl wurde nicht ausgeführt. Der Train verstopfte die Wege und ging verloren. Der Verlust an Jourage, Kleidung und Proviant wird auf sechs Millionen Rubel geschätzt. Die Berichterstatter erzählen in den Blättern unglaubliche Dinge. Bei 25 Grad Kälte wurde eine Pontonbrücke eingefahren, wozu das Eis meterdick weggebrochen wurde. Die Karten von den Schlachtfeldern wurden tagelang nach der geschlagenen Schlacht geliefert. Seit einem Jahre schleppt man Hunderttausende Pud sogenannter unantastbarer Proviantreserve mit sich, obgleich) man in einem der fruchtbarsten Gebiete der Welt stand. Die unontastbare Reserve kam aus Kiew und geht nach dort zurück, da sie endlich als überflüssig erkannt worden ist. Ein russisches Geständnis. Das sind traurige Zustände, doch wird auch mit ihm die russische Niederlage noch lange nicht erklärt. Deren Schlüßsel liegt ganz wo anders. In einem Artikel über den Strieg macht das russische Militärblatt„ Rußkij Invalid" folgendes Geständnis:„ Unsere Infanterie ist nicht ausgebildet, unsere Kavallerie ist nicht schneller als unsere Infanterie, unsere Generale tun nichts weiter als ewig miteinander streiten. Wozu sollen wir da nach weiteren Ursachen unserer Niederlagen forschen?" Trotz dieser beschämenden Selbsterkenntnis wird mit Mobilisierungen weiter fortgefahren. Die zweite GardeInfanterie- Division wird mit der Garde- Artillerie Brigade demnächst ins Feld rücken. Die Politik. A Aus Deutsch- Südwestafrika liegen neue Nachrichten von Belang nicht vor. Für die gefangenen Aufständischen, hauptsächlich Frauen und Kinder, werden Konzentrationslager eingerichtet. Ihre Zahl wird nach Bedarf vermehrt werden. Einstweilen find 4000 Eingeborene gefangen. In Kamerun ist die Ordnung nirgend gestört oder bedroht. Die Gerüchte von einem nahen oder gar schon ausgebrochenen Aufstand der Bulis beruhen auf Klatsch, wenn nicht gar auf böswilliger Erfindung. + Eine in die Etatsberatung hineingeschobene Erörterung über das Sparkassenwesen, die kürzlich im preußischen Herrenhause stattgefunden hat, gibt Veranlassung, einige Daten über den Umfang der Sparkassen in den verschiedenen Staaten zusammenzustellen. Im Jahre 1903 verfügten die Sparkassen Europas und Amerikas über ein Kapital von 31 Millionen Mark. Davon kamen auf Deutschland 9, aus England 4, auf Frankreich 3,5 Milliarden, auf Preußen allein 5,74 Milliarden Mark, auf das Königreich Sachsen 925 Millionen. Die Verzinsung der Sparkassengelder im Reich schwankt zwischen 2 und 4 Prozent. In der Zeitschrift„ Der Deutsche" urteilt Feldmarschall Graf Häfeler über den Bergarbeiter des Stuhrgebiets wie folgt: Die Bevölkerung des Ruhrgebiets steht mir besonders nahe, denn aus ihr rekrutiert sich großenteils das 16. Armeekorps( dessen Kommandierender der Graf Häseler lange Jahre gewesen ist). An Umsturz denken diese Leute nicht. Sie sind durch und durch königstreu. Das ist kein blindes Vertrauen, sondern meine durch langjährige Beobachtung erworbene feste Ueberzeugung. Die ,, Gedienten" des Ruhrgebiets sind tüchtige, ehrliebende Soldaten. Wir können uns im Kriegsfall fest auf sie verlassen. Im borigen Sommer hatte der Verein der 131er in Witten an der Ruhr mich zu seiner Fahnenweihe eingeladen, die mit einem Korpsappell" verbunden war. Etwa 10 000 Gediente des 16. Armeekorps standen in Parade unter der Leitung eines ihrer Genossen. Die Haltung war musterhaft, alle waren Soldaten geblieben; ich schied mit dem Gefühle: Lieb' Vaterland, magst ruhig sein!" Man erkennt auch hieraus wieder, wie vielen Mitgliedern sozialdemokratischer Vereine der Sozialdemokrat nur ganz auf der Oberfläche anhastet. Die Bergarbeiter des Ruhrreviers gehören zum größeren Teil sozialdemokratischen Organifationen an, und doch konnte ihnen Graf Häfeler das eben angeführte Zeugnis ausstellen. Die sozialdemokratischen deutschen Arbeiter in Portugal, die dem Kaiser in Lissabon einen silbernen Teller überbrachten, sind also durchaus nicht vereinzelte Erscheinungen. England. Om englischen Unterhaus hat ein Antrag gegen das Rauchen der Jugend Aussicht auf Annahme. Dr. Macnara hatte ihn bereits in der vorigen Session gestellt, und jetzt hat er ihn unter günstigeren Auspizien erneuert. Der Antrag will den Tabakhändlern die Konzession entziehen, wenn sie halbwüchsigen Burschen Tabak, Zigarren oder Zigaretten verkaufen. Amerika. Der Präsident des obersten Gerichtshofs von Venezuela hat die französische Kabelgesellschaft ihrer Konzession für verlustig erklärt, ihr aber anheimgegeben, an den gesamten Gerichtshof zu appellieren, dessen Entscheidung endgültig sein würde. Die französische Gesellschaft müßte nicht von Todesmut, sondern von Todessehnsucht erfüllt sein, wenn sie auf diesen Vorschlag einginge. Hof und Gesellschaft. Während seines Aufenthaltes in Gibraltar ist der Kaiser Gegenstand großer Ehrungen seitens der britischen Behörden gewesen. Nach der Landung wurde der Kaiser, der kleine englische Feldmarschalls- Uniform trug, auf der Landungsstelle, sowie am Gouverneurspalast von englischen Ehrenwachen empfangen. Beim Generalgouverneur Feldmarschall White fand Festmahl und großer Empfang statt. In Begleitung des Kommandeurs des englischen Kreuzergeschwaders, des Prinzen Ludwig von Battenberg, besuchte der Kaiser das Flaggschiff„ Drake", auch machte er eina Spazierfahrt, die nach dem herrlich gelegenen Militärhospital sich erstreckte. In Port Mahon auf Minorca wurde der Paiser vom Generalfapitän der Balearen in Vertretung des Königs von Spanien begrüßt, auch dort wurde ihm von seiten der Bevölkerung ein herzlicher Empfang bereitet. Bei dem Aufenthalt in Tanger wurden dem Kaiser wunderbar schöne Geschenke namens des Sultans überreicht, bestehend in Schmucksachen, Waffen und Seidenstoffen. Die Stadt Tanger schenkte 12 Stück Rindvieh, 50 Hammel, viele Kühe, große Mengen frischer Eier, Gemüse, Früchte und Blumen. Das Vieh wurde mit großer Schwierigkeit von dem Friedrich Carl" an Bord genommen, die Blumen und Früchte an die Kabinen der Gäste des Kaisers verteilt. Der Kaiser verlieh dem Großoheim des Sultans, Abdul Malek, den Kronenorden 1. Klasse, den maurischen Würdenträgern den Roten Adlerorden 2. Klasse. Besonderes Aufsehen beim Einzuge machten die beiden Leibgendarmen mit dem Adlerhelm und mit der gelben resp. roten Standarte, die hinter dem Kaiser ritten. Von den Dächern aus begrüßten die eingeborenen Frauen den Kaiser mit ihren schrillen Rufen. Die Kaiserin machte von Taormina aus Ausflüge in die herrliche Umgegend. So wurde der Berg Ziretti und das Schloß Calatabiano besucht. ** ** Der Kronprinz nahm in Hamburg, wohin er sich mit dem Prinzen Joachim Albrecht von Preußen und mehreren Potsdamer Offizieren begeben hatte, am Concours hippique des Poloklubs teil und kehrte abends nach Potsdam zurück. Heer und flotte. Die neue Felduniform gelangte zunächst probeweise in Mez beim 2. Bataillon des Königs- Infanterieregiments ( 6. Iothr.) Nr. 145 zur Einführung. Das Tuch für die Offiziere entspricht in der ziemlich hellgrauen Farbe den neu eingeführten Mänteln und in der Qualität durchaus dem für die Mannschaftsuniform verwendeten, so daß in Farbe und Glanz keinerlei Unterschied von dieser vorhanden ist. Der Schnitt des Waffenrocks ist der bisherige geblieben. Die blanken Knöpfe stoßen aber durch doppelte Knopflöcher in zirei genau übereinanderliegenden Leinen, so daß, wenn sie nur durch die untere gezogen sind, der Rock geschlossen, aber fein Knopf zu sehen ist. Epaulettes und Achselstücke bleiben wie bisher, auch in der Art ihrer Befestigung, ebenso der hohe rote Stehkragen. Als Beinkleid wird eine Stiefelhose bon ebenfalls grauer Farbe getragen werden. Wie verlautet, wird das Bataillon zunächst im Mai dem Kaiser in Mez in der neuen Uniform vorgestellt werden und sie dann im Kaisermanöver feldmäßig tragen. Auch bei der 4. Kompagnie des Infanterie- Lehr- Bataillons sind Versuche mit der neuen Uniform gemacht worden, die sehr zufriedenstellend ausfielen. Bei der Vorführung auf dem Bornstedter Felde bei Potsdam ergab sich, daß die Mannschaften in der neuen Bekleidung ein weit schlechteres Ziel bieten als in der alten. Neues aus dem Zarenreich. Petersburg, 1. April. Ein geistreicher Mann hat Amerika„ das Land der unbegrenzten Möglichkeiten" genannt. Rußland ist Amerika noch über: hier muß eine Sache beinahe unmöglich sein, um glaublich zu erscheinen In aller Welt würde ein Mann, der über sein Vaterland solches Unheil gebracht, wie Admiral Alexejew über Nußland, sich im tiefsten Dunkel verbergen, seine Rolle würde für alle Zeiten ausgespielt ein. Sier hat der Urheber des unglücklichen ostasiatischen Krieges, dec außerdem der Orga nisator der Niederlagen gewesen, bei seiner schmachbedeckten geimfehr auf keine seiner Würden verzichten müssen. Er ist jogar zum Zivilgouverneur von Moskau ernannt worden. Kein Wunder, daß er seinen alten Plan erneuert, aus Transbaitalien, dem Amurgebiet, dem Küstengebiete Kamschatra, der Insel Sachalin, der Halbinsel Kwantung und den Territorien der oftchinesischen Bahn von Charbin bis Port Arthur zu einem halbsouveränen Staat zu machen natürlich mit ihm als Statthalter oder Vizekaiser an der Spike-, der völlig unabhängig von den russischen Zentralbehörden sein und nur zu dem Zaren selbst in Beziehungen stehen sollte. Für diesen seinen Zukunftsstaat hat Admiral Alexejew auch schon die Verfassung fertig: den schrankenlosesten Absolutismus. Die Finländer haben wirklich ihre Befreiung vom Militärdienst in Ostasien durchgesetzt. Der Zar hat die Ausschreibung von Wehrpflichtigen in Finland einzustellen befohlen und gleichzeitig bestimmt, daß die finländische Staatsfasse jährlich 10 Millionen Mark zu Kriegszwecken an die Reichskasse zahlen soll. Natürlich stehen die beiden Verord= nungen mit einander in ursächlichem Zusammenhang. Die russische Finanznot könnte am Ende beseitigt werden, wenn man sich entschließen wollte, allen Provinzen die Loskaufung von der Kriegsdienstpflicht zu gestatten. Der Wetteifer wäre ungeheuer. Einstweilen schaffen sich die Behörden auf eine andere, nicht minder originelle Art Einnahmen: Den Familien der Reservisten sind Gelder zum Unterhalt angewiesen. Eben diese Gelder, die zur Fristung des Lebens bestimmt und notwendig sind, werden zur Deckung von Steuerrückständen einbehalten! Man kann sich denken, welche Erbitterung durch solche Maßregel hervorgerufen wird. Die Anarchisten und Nihilisten haben unter solchen Umständen gute Tage. Ihre Proklamationen finden begeisterte Aufnahme sogar da, wo man gar nicht nihilistisch gesinnt ist. Zur Verbreitung der aufrührerischen Schriften bietet sich täglich Gelegenheit. Im Stadttheater von Saratow wares gestern 2000 Personen versammelt, um einen Vortrag über die Cholera anzuhören. Der Choleravortrag war ein Vorwand und Deckmantel. Als er beendet war, wollten zwei Rechtsanwälte über Tagesfragen sprechen. Die Polizei rief zwei Kompagnien Infanterie herbei. Bis diese kamen, wurden revolutionäre Reden gehalten und von der Galerie Aufrufe in das Haus geworfen. Dann zog die Menge unter dem Absingen der Marseillaise ab. Das Militär konnte den Heimkehrenden nur den Weg versperren und einige Verhaftungen vornehmen. [ Dagegen hatte Minister v. Bud de zwei interessante redegefechte zu bestehen. Dem Professor Löning- Halle, der die staatsrechtliche Zulässigkeit der Abgaben auf regulierten Strömen anzweifelte, erwiderte der Minister, daß die preußische Regierung die erste Hüterin der Reichsverfassung sei und niemals gegen diese verstoßen werde. Und den Grafen Mirbach, der statt des westlichen Kanals lieber Versuche mit elektrischen Schnellbahnen sehen würde wies er mit Entschiedenheit auf die bisher noch bestehende Unmöglichkeit solchen Beginnens hin. Die Resolution Mirbach wurde denn auch abgelehnt. Dann ging die Debatte immer mehr auf Einzelheiten ein, da auch in diesem Hause sich Fürsprecher für allerlei unerfüllt gebliebene Wünsche fanden. Dazwischen fanden die Abstimmungen über die einzelnen Paragraphen statt. Der wichtigste,§ 1, wurde gegen 27 Stimmen angenommen, und bei der Gesamtabstimmung schien das Stimmenverhältnis dasselbe zu sein. Der kleinen ableh= nenden Minorität stand eine ungemein stattliche Majorität gegenüber. Befriedigt verließ der Ministerpräsident Graf Bülow den Saal, bald auch ein großer Teil der Herren. Denn die Resolutionen, über die nun noch beraten und abgestimmt wurde, hielten noch längere Zeit das Haus zusammen. Besonders der Streit um den masurischen Kanal, der zwischen dem Königsberger Oberbürgermeister und dem Grafen Eulenburg- Pressen ausgefochten wurde. Der Erfolg war der, daß schließlich beide Resolutionen über den masurischen Kanal abgelehnt wurden; die übrigen Resolutionen wurden dagegen den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses entsprechend angenommen. So war es 46 Uhr geworden, als die ganzen Kanalfragen endgültig erledigt waren. Schnell wurde noch das sog.„ Freihaltungsgesek" zur schriftlichen Berichterstattung an die Kommission zurückverwiesen und das Gesetz über die Schadloshaltung des Glücksburger Hauses angenommen. Die nächste Sizung soll Mitte Mai stattfinden. In Warschau und Lodz ist das Bombenwerfen beinahe zur Ortsfitte geworden. Die Patrouillen, so ist neuerdings angeordnet worden, sollen deshalb jetzt nicht mehr in geschlossener, sondern in zerstreuter Ordnung sich durch die Straßen bewegen, damit sie gegen die zahlreichen Bomben. anschläge einigermaßen geschützt seien. Heute ist in Lodz wieder ein solches Attentat vorgekommen. Der Polizeikom. missar Michael Szatalowicz, der jüngst bei den Unruhen einen Sozialisten erschossen hatte, wurde telephonisch aus dem Bolizeiamt auf der Konstantinowsfagasse abgerufen. An der Ecke der Zawadykastraße warf ein vorübergehender, ärmlich gekleideter Mann eine Bombe gegen ihn, die ihn schwer an Beinen und Brustkorb verwundete. Den Bombenwerfer tötete ein Polizeischutzmann durch Säbelhiebe. Deutfcher Reichstag. ( 173. Sigung.) Haus der Abgeordneten. RK Verlin, 1. April. Die Mitteilung von dem Tode des nationalliberalen Abgeordneten Wallbrecht, der ein eifriges und temperamentvolles Mitglied des Hauses war, brachte eigentlich das einzige Gefühlsmoment in die heutige Sigung hinein. Im übrigen war sie sehr still und bedegtungslos. Vorlagen über die Abänderung verschiedener Amtsgerichtsbezirke wurden teils angenommen, teils der Kommission überwiesen; die Kirchensteuergesete fanden endgültige Annahme und die Beratung der Sekundärbahn vorlage endlich einen friedlichen Abschluß. Zwei Dutzend Abgeordnete überwiesen das Gesetz der Budgetkommission und erledigten schließlich noch Petitionen. Tie nächste Sigung findet erst am Donnerstag statt, da inzwischen die Berggesetzkommission arbeiten soll. ( 177. Sigung.) CB Berlin, 31. März. In einer Stunde wurde heute der Nachtragsetat für 1904 mit Forderungen für Südwestafrika und für Veteranenbeihilfen, sowie der Ergänzungsetat für 1905 gleichfalls mit Forderungen für Südwestafrika und für die Verstärkung der Schußtruppe in Kamerun erledigt. Die Diskussion verlief sehr zahm, in der Hauptsache traten gegensätzliche Anschauungen kaum zutage. Allgemein wurde unseren Truppen und ihren Führern in Südwestafrika Anerkennung gezollt, und allgemein wurde zugegeben, daß die Mittel, die zur Beruhigung der Eingeborenen in den Schuggebieten dienen sollen, bewilligt werden müssen. Nur wurde von einzelnen Rednern mit größerer oder geringerer Schärfe betont, daß die Kosten für die Niederwerfung des Hereroaufstandes jetzt schon beinahe 200 Millionen betragen, während früher bestritten wurde, daß sie die Höhe von 50 Millionen erreichen würden. Bezüglich der Verstärkung der Kamerumer Schußtruppe betonte der Kolonialdirektor Stübel nochinals, daß es sich nur um eine Präventismaßregel handele. Ein großer Aufstand sei nicht zu befürchten, wohl aber müsse mit der Möglichkeit lokaler Unruhen gerechnet werden, da fremde Stänime aus dem Inneren des Landes nach der Küste drängen. Die Lage sei feineswegs bedenklich, sondern wir hätten vielmehr Anlaß, uns der Entwickelung der Dinge gerade in Kamerun zu freuen. Einheitliche Zustimmung fand die Forderung von 256 000 Mark für Beteranenbeihilfen, deren Einstellung in den Ergänzungsetat einem Wunsche des Reichstags entspricht. Verschiedene Redner gaben ihrer Genugtuumg darüber Ausdruck, daß die Regierung diese Frage viel wohlwollender behandle, seit der gegenwärtige Reichsschatsekretär sie übernommen habe. Schließlich wurde der Ergänzungsetat der Budgetfommiffion überwiesen, der Nachtragsetat aber gleich vom Plenum in zweiter Lesung angenommen. Es folgte dann die Beratung von Petitionen, wobei sich eine ziemlich scharfe Auseinandersetzung zwischen Konservativen und Antisemiten über ihre Handwerkerfreundlichkeit entspann. Preufsifcher Landtag. ( 38. Sizung.) Herrenhaus. Nab und Fern. ** Der C für die Berwall richtet, am 31 aas zum B C fleisch zum wie folgt vertei Verwaltun amb v. Brenta Areis u Bedingungen waren, daß der Verlierende binnen sechs Wo=' chen aus dem Leben gehen mußte, und der Ingenieur zog das schwarze Los. Ingenieur Juhleroth war mit Fräulein Ronnewinkel verlobt. Sein verstörtes Aussehen fiel seiner Braut auf, die so lange in ihn drang, bis er ihr schließlich eine Beichte ablegte. Als das junge Mädchen erfuhr, was sein Bräutigam vorhatte, flehte es ihn an, nicht ohne sie aus dem Leben zu scheiden und bat so lange, bis die beiden törichten jungen Leute beschlossen, gemeinsam in den Tod zu gehen. Sie entfernten sich heimlich und fuhren direkt nach England, wo sie sich, wie die bei den Leichen aufgefundenen Papiere beweisen, in London trauen ließen. Dann fuhren sie, wohl um auf deutschem Boden zu sterben, nach Hamburg und stiegen in einem Hotel am Berliner Bahnhof ab. Sie nahmen, wie die Kellner aussagten, in lustiger Laune ein Souper ein, und am nächsten Morgen fand man beide tot in ihren Betten auf. Sie hatten sich mit Cyankali vergiftet. A Die stille Teilhaberin". In Diepholz erregt die Verhaftung der Tochter einer angesehenen Bürgerfamilie_ berechtigtes Aufsehen. Die junge Dame hat vor zwei Jahren fortgesezt Manufakturwaren im Gesamtwerte von mehreren tausend Mark durch Einsteigen in ein Fenster aus dem provisorischen Lager eines dortigen Geschäftsmannes, der einen Neubau aufführte, gestohlen und sie dann weiter verkauft oder verschenkt. Dem Kaufmann blieb dieser schnelle„ Absatz" seiner Waren natürlich nicht verborgen. er traf entsprechende Maßnahmen und eines Abends im September 1903 wurde die stille Teilhaberin" bei der Tat ertappt. Auf inständiges Bitten entschloß sich damals der Bestohlene, nachdem ihm der Schaden ersetzt war, die unerquickliche Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen. Unter der Hand sprach sich die Sache aber doch schließlich herum und gelangte durch eine anonyme Anzeige schließlich auch zur Kenntnis der Polizei, die nunmehr einschreiten mußte. RK Berlin, 1. April. Die Kanalvorlage hat heute ihren Lauf, soweit er zwischen der Regierung und den Parlamenten hin und her führte, beendet. Sie wurde bom Herrenhaus mit großer Mehrheit angenommen. Nun hat die Regierung nur noch mit den Provinzen über die Garantieanteile zu verhandeln. Der Endfampf war wenig eindrucksvoll. Während mehrere Herren erklärten, warum fie aus Kanalgegnern zu Kanalfreunden geworden sind, befannten sich nur wenige als unentwegte Gegner. So Graf Hohenthal, Herr v. Burgsdorf. Die allgemline Besprechung war daher auch bereits zu Ende, als Graf Bülow auf dem Edplat der Ministerbank sich niederließ. Eine Gelegenheit, in die Debatte einzugreifen, bot sich auch weiter für ihn nicht. Auf der Rückfahrt von der Taufe ums Leben gekommen ist das jüngste Kind eines Handelsmannes im havelländi schen Dorfe Jühlitz. Die junge Mutter, die den Täufling im Arm hielt, fiel plöglich in Krämpfe. Das Kind glitt ihr aus den Händen und fiel unter den Wagen, dessen Räder seinen Kopf zermalmten. Aus der fröhlichen Taufgesellschaft wurde eine Trauerversammlung. © Zwei Frauen verbrannt. Ein gewaltiges Schadenfeuer äscherte in der Ortschaft Jaszo bei Kaschau zahlreiche Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude ein. Auch Menschenleben sind zu beklagen. Zwei Frauen fielen dem entfesselten Element zum Opfer. Eine dramatische Szene von der schweizerisch- italienischen Grenze wird aus Locarno berichtet. Zwei Frauen aus dem Tessin wurden an der italienischen Zollstation angehalten und gefragt, ob sie etwas zu verzollen hätten. Der Zollwächter schöpfte Verdacht, warf eine der Frauen zu Boden und bedrohte sie mit seinem Revolver. Nun warf die Frau in ihrer Angst ein Packet Zucker weg. Hierauf wurden beide verhaftet und in die Kaserne von Réa gebracht. Vor der Kaserne stieß die eine Frau, die in anderen Umständen war, plöglich einen Schrei aus und fiel tot nieder. Der Zollwächter wurde verhaftet. Einer, der wissen will, wer er ist. Auf der Wiener Polizeidirektion erschien morgens gegen 3 Uhr ein elegant gekleideter Mann und verlangte, dem wachthabenden Kommissar vorgeführt zu werden. Ich bin hierher gekommen," so redete er diesen an, um zu erfahren, wer ich bin." Alle Bemühungen, durch den Mann nähere Mitteilungen über sein Nationale und sein Vorleben zu erhalten, erwiesen sich als erfolglos. Er gab nur verworrene Antworten, und es wurde klar, daß sein Erinnerungsvermögen völlig geschwunden war. Nachforschungen ergaben, daß es sich um einen Grafen Emmerich A. handelte, der plötzlich wahnsinnig geworden war. Der Bedauernswerte mußte ins Irrenhaus geschafft werden. Eine Liebestragödie fand in Neuenheim bei Heidelberg ihren blutigen Abschluß. Dort erschoß der Leutnant Blöhm vom badischn Grenadierregiment Nr. 110 aus Mannheim die 19jährige Choristin Grethe Schwartz vom Heidelberger Stadttheater und darauf sich selbst. Eine Pyramide vom Blik getroffen. Die ChephrenPyramide, eine der größten der noch erhaltenen egypiüichen Riesen- Bauwerke, ist durch Blitzschlag beträchtlich beschädigt worden. Tod auf der Bärenjagd. Wie aus Budapest berichtet wird, begegnete im herrschaftlichen Forste von Elesd auf einem Bürschgange der Revierförster Imre Benes einem Bärenpaare und beachte mit einem wohlgezielten Blattschuß das Männchen zur Strecke, während die Bärin entkam. Mehrere Tage später kami diese dem Förster abermals in den Weg und ging auf ihn los. Benes feuerte auf fünfzig Schritt, doch die mur leicht verletzte Bärin stürzte sich auf ihn und schlug ihn mit der Pranke nieder. Als Hilfe herbeifam, war der Förster schon eine verstümmelte Leiche. Die Bärin entkam den Verfolgern. A Groß- Stuttgart. In Gegenwart des Königs von Württemberg wurde das von Professor Jassoy erbaute neue Stuttgarter Rathaus feierlich eingeweiht. Gleichzeitig vollzog sich die Vereinigung von Cannstadt, Untertürkheim und Wangen mit Stuttgart, das dadurch auf eine Einwohnerzahl von rund 240 000 gebracht wird. Die Gräfin Lonyay, die frühere österreichische Kronprinzessin- Witwe hat Desterreich für immer den Rücken gekehrt. Sie hat mit ihrem Gatten Wien verlassen und sich nach England begeben, um dort dauernd Aufenthalt zu nehmen. Ueberall Genickstarre. Auch auf Amerika hat jetzt die unheimliche Seuche übergegriffen. In Newyork wurden im Zeitraum von fünf Tagen über hunder: Todesfälle gemeldet. Die Epidemie tritt dort besonders bösartig auf. Viele reiche Einwohner flüchten vor ihr aus der Stadt. Die Pest- Gefahr. In der Ortschaft Pabianice in der Nähe der Fabrikstadt Lodz in Russisch- Polen erkrankten 60 Arbeiterinnen einer Appreturanstalt in sehr schwerer Weise. Man dachte zunächst an eine geheimnisvolle Vergiftung. Die ärztliche Untersuchung läßt jedoch auf Pest- Bazillen schließen. Es gilt für wahrscheinlich, daß diese durch die verarbeitete Baumwolle auf die Arbeiterinnen übertragen sind. Tages- Chronik. In Düsseldorf wurde der Fabrikarbeiter Stankiewiß, der den Arbeiter Vogel ermordet und beraubt hatte, hingerichtet. * Amerikanisches Duell. Als Aufklärung eines geheimnisvollen Doppelselbstmordes, den kürzlich ein junges Paar in einem vornehmen Hotel Hamburgs beging, wird jezt ein von dem einen der Selbstmörder eingegangenes amerikanisches Duell angeführt. Die beiden Leichen wurden als der Ingenieur Fuhleroth aus Heiligenstedt und seine Frau, eine geborene Ronnewinkel aus Wipperfürth festgestellt. Wie ferner festgestellt wurde, hatte der Ingenieur wegen irgend eines lächerlichen Restaurantsfandals einen bösen Streit bekommen, der schließlich damit endigte, daß er sich mit seinem Gegner auf ein amerikanisches Duell einigte. Der Name des Geaners fonnte angeblich noch nicht ermittelt werden. Die Begnadigt wurde vom Kaiser zu einem Tage Stubenarrest der Vergassessor Köster in Clausthal, der vom Kriegsgericht wegen Zweikampfs zu drei Monaten Gefängnis verurteilt war. - Im Enns- Tal in Obersteiermark fand ein Erdstoß statt, der von donnerähnlichem Rollen begleitet war. Der Landwirt. αιτία. Städteor Landgem Armenu Gemeint Der Au Worlagen für haltenen Gefe tag zur defin Rammer geld Ibarin enthal pz Eine starke Maikäferplage wird für dieses Frühjahr befürchtet. Aus vielen Gegenden Deutschlands wird ein ungewöhnlich starkes Auftreten von Engerlingen gemeldet, die bei den Arbeiten im Garten und im Felde zutage gefördert werden. Im vorigen Jahre blieb die deutsche Landwirtschaft im großen und ganzen von der Maikäferplage verschont. Nur in kleinen Mengen und sporadisch traten die gefürchteten Käfer auf. Generaldeba Landtage hi 1 werde. In Beratung der Bericht erftal * Die find nach einer wegelt. Es ha größerer Feuer Stern und Mochtene filb Eleinerer Fe Sternen; d ha Der Grund zur Lungenwurmkrankheit, die beim Schaf und bei der Ziege, beim Jungrind und beim Schwein vorkommt, wird gewöhnlich im Frühjahr und im Anfang des Sommers gelegt. Bei der Krankheit finden sich in den Luftröhren und deren Aesten weißliche, fadenförmige Würmer vor, die unter Umständen zu Lungenentzündungen Veranlassung geben. Dies vermag namentlich der bis etwa 80 Millimeter lange, fadenförmige" Palisadenwurm bei Schafen und Ziegen und der etwas kleinere kleinschwänzige" Palisadenwurm beim Jungrind. Die Limgenwurmkrankheit ist am häufigsten bei Schafen und rafft vorzugsweise Lämmer und Jährlinge dahin. Die Aufnahme der Wurmbrut geschieht im Frühjahr und im Anfang des Sommers auf feuchten Wiesen, in der zweiten Hälfte des Sommers machen sich dann in der Regel die Erscheinungen einer schweren Lungenentzündung( Husten, Abmagerung 11. s. w.) bemerkbar. In trockenen Jahren kann die Krankheit zeitweise verschwinden. Wenn volle Stallfütterung nicht durchführbar ist, müssen die Lämmer und Jährlinge mindestens bis zur Mitte des Sommers im Stall gefüttert werden. Ist auch dieses nicht möglich, so muß den Schafen vor und nach dem Austreiben zur Weide gutes Trockenfutter und Wasser gereicht werden. Die gesunden Tiere werden zweckmäßig von den kranken getrennt gehalten. Die in Knäueln ausgehusteten Würmer sind nach Möglichkeit zu sammeln und zu verbrennen. Die Lungen und Luftröhren gestorbener und geschlachteter Stücke sind völlig zu vernichten. Durch Trockenlegung von sumpfigen Weiden und von Wasserlachen tritt man der Krankheit am wirfsamsten entgegen. Kunft und Wissenschaft. Löschzüge: Adjutanten, mando ange Führer ein Tuch mit G müffen auch * Krie can die Man Krieg beorde Der Einber erhaltung de nach dem Ge Die Regelur nehmen hat zum Gestell GL Schillerehrung durch die schweizer Regierung. Der schweizer Nationalrat und der Ständerat gaben einstimmig ihre Zustimmung zu dem Bundesratsantrag, der Bund solle sich an der Gründung der vom Lesezirkel Hottingen- Zürich beschlossenen Schillerstiftung für notleidende Schriftsteller mit 50 000 Francs beteiligen. Außerdem soll am Todestage Schillers unter der schweizerischen Schuljugend Schillers Schauspiel Wilhelm Tell" verteilt werden. ** * Straßenbilde Ausnahmet nur noch m Ruhig und n Herrn an de daß das m Der Moult tollen Hund aber befann blieben und wohl die ge de Ri theaters( di Andreas, um Diensta ernsten und Beranstaltun Programm humoristischer einige genugr ** Get fichtigen Besd bayerische Ge großen Umfang Buchdruc meinschaft auf Arbeitnehmer in der Rege follen. D gebung gen halten emp NLän berband län wied find in bezirten ins und Darleh Im Jahre Spar- und fchaften, zuf betrug Ende Waffen- Verein 4522 Genoff * ** Gi terabreicht 81 7869 im Mär Baber gegen 2 Der Besuch im Echwimmbad: " Bannenbäder: " Dampf- un 184 Männer, 38 Braufebäder Die Berfon tas Bad von 9 en feds Wo ngenieur og mit Fräulein en fiel feiner ihr schließlich 1 erfuhr, was t ohne sie beiden törich Lokales. 3. April 1905 ** Der Sonderausschuß der Zweiten Kammer für die Verwaltungsgeseze hat sich, wie die ,, Darmst. 8tg." berichtet, am 31. März fonstituiert und den Abgeordneten haas zum Vorsißenden und den Abgeordneten Dr. Gut. Tod zu gehen fleisch zum Stellvertreter gewählt. Die Referate wurden nach England, wie folgt verteilt: enen Papiere ren sie, wohl amb v. Brentano. burg und stie Sie nahmen, n Souper ein, ihren Betten iges Schadenhau zahlreiche uch Menschen. em entfeifelten Ulrich. Verwaltungsrechtspflege: die Abgg. Dr. Gutfleisch Kreis- und Provinzialordnung: die Abgg. Haas und Städteordnung: die Abgg. Dr. Frenay und Müller. Landgemeindeordnung: die Abgg. Köhler und Windecker. Armenunterstützungsgesetz: die Abgg. Ert und Seelinger. Gemeindenußungen: Abg. Leun. Der Ausschuß erachtet es bei der Umfänglichkeit der Borlagen für ausgeschlossen, daß die sämtlichen darin enthaltenen Gesegesentwürfe noch auf dem gegegwärtigen Landserisch- italieni tag zur definitiven Erledigung in dem Plenum der Zweiten ei Frauen aus on angehalten Der Zollmäch Boden und die Frau in burden beide 4. Vor der tänden war, Der Zoll Die Chahrer men egypida tlich beidja Kammer gelangen. Dagegen glaubt er, daß die wichtigsten darin enthaltenen Prinzipienfragen zur Erörterung in einer General debatte zu bringen sind und damit dem nächsten Lambtage hinsichtlich dieser wichtigen Materie vorgearbeitet werde. In diesem Sinne wird der Sonderausschuß in die Beratung der Vorlagen eintreten und der Zweiten Kammer Bericht erstatten. * Die Gradabzeichen bei den Feuerwehren find nach einer Verfügung des Minifteriums jezt einheitlich geregelt. Es haben zu tragen: Befehlshaber( Kommandanten) größerer Feuerwehren: geflochtene silberne Achselstücke mit einem Stern und Feuerwehrabzeichen; deren Stellvertreter: geapeſt berichte flochtene filberne Achselstücke ohne Stern; Kommandanten on Elesd au fleinerer Feuerwehren: glatte silberne Achselstücke mit zwei Benes einem Sternen; deren Stellvertreter sowie Führer selbständiger ten Blattschuß Löschzüge: glatte filberne Achselstücke mit einem Stern; enttam. ls in den Weg mambo angehören: glatte silberne Achselstücke ohne Stern; Führer einzelner Geräte( Rottenführer): Achselstücke von Tuch mit Silberlige und einem Stern. Alle oben Genannten müssen auch das Feuerwehrabzeichen tragen. infzig Schritt, auf ihn und Serbeifam, war Die Bärin ent fa hat jetzt die ork wurden im * Kriegsbeorderung. Die in den letzten Tagen an die Mannschaften der Reserve und Landwehr ausgeteilten Krieg beorderungen enthalten folgende neue Bestimmung: fälle gemeldet„ Der Einberufene hat seine Angehörigen behuss aufrecht erhaltung der Ruhe und Ordnung zu ermahnen, ihn nicht nach dem Gestellungsort und nach dem Bahnhof zu begleiten. Die Regelung häuslicher Verhältnisse, sowie das Abschied nehmen hat stattzufinden, bevor sich Inhaber dieses Befehls zum Gestellungsort begibt." f. Viele reife bjanice in der erfrankten 60 chwerer Weise. e Vergiftung. Pest- Bazillen durch die ver ertragen sind. sabrifarbeiter und beraubt Lage Stuben er vom Kriegs Gefängnis ver En Erdstoß statt, ar. Dieses Frühjahr de wird ein un n gemeldet, die Butage geförder Landwirtschaft plage verschont efürchteten die beim Schaf Schwein bor m Anfang des h in den Luft mige Würmer ungen Beran bis ett rm bei G einschwänzige wurmtranfheit Sweife Lammer Wurmbrut ge uners auf feudy. mers machen sich chyveren Lungen* Das Hemd. Ein Handwerksbursche läßt sich im| gesprochen. Der Tag'öhner Jakob Weber von Gelnhausen wurde Hauptbahnhof den Waschraum für Unbemittelte" öffnen. wegen Wilderei zu 2 Jahren Gefängnis und 5 Jahren EhrAls er nach längerer Zeit nicht mehr zum Vorschein kommt, verlust verurteilt. Er wurde in Walde mit Gewehr ausgesieht die Wartefrau nach dem Verbleib des Mannes. Der rüstet betroffen. Bei einer Haussuchung wurden Dinge zuaber steht an der großen Waschschüssel und wäscht ein tage gefördert, die auf gewerbsmäßige Wilderei schließen Hemd, sein Hemd! Nun entspinnt sich folgendes Gesprächließen. Die hohe Strafe wurde damit begründet, daß der " Do heert ja alles uff, ei, sin Se dann nit gesch. it? Angeklagte bereits wegen Wilderei vorbestraft ist. Des is doch faa Waschanstalt?!"" Halten Se bloß de Luft an, olle Schachtel! Da steht„ Waschraum für Unbemittelte". Wat ick da waschen soll, steht nich dabei. bemittelt bin ick feste, un teenen Froschen hab ic, un so kann ich hier det Hemde waschen. Nu bin ick jrade fertig, un nu adjes!" Das Hemd wickelte er in eine alte Beitung. Unterwegs wird es wohl irgendwo getrocknet werden. *** Der Maulkorb. Ein neuer Typus ist in dem Straßenbilde Gießens erschienen, d. i. der Hund, der ohne Ausnahme von der großen Dogge herab bis zum Dockerl nur noch mit Maulforb angetan die Straßen passiert. Ruhig und manierlich zieht er von seiner Herrin oder seinem Herrn an der Leine geführt dahin, im Stillen tief beklagend, daß, das moderne Leben so auf den Hund gekommen ist. Der Maultorb ist bekanntlich auf Grund Einlieferung eines tollen Hundes polizeilicherseits verfügt worden. Soweit uns aber bekannt geworden ist, ist dieser Fall der einzige geblieben und daher kein Anlaß zur Besorgnis vorhanden, wiewohl die gesetzlichen Bestimmungen innegehalten werden müssen = - Klein- Linden, 3. April. Morgen Dienstag, abends Landtagsabgeordneter Bürgermeister Leun von Großen8 Uhr, spricht im Saale des Gasthauses„ Zur Burg" unser Linden über die Errichtung einer Landwirtschaftskammer in Hessen und über das reue Gemeinde steuergesetz". Laubach, 2. April. In Sachen der Errichtung einer oberhessischen Gaszentrale in hiesiger Stadt fand gestern auf Einladung der Süddeutschen Gasg seaschaft eine zahlreich besuchte Bersammlung der Vertreter aus den Städten Laubach, Hungen, Schotten, Grünberg und Ulrichstein sowie der umliegenden Orte statt. Im ganzen waren von den 30 eingeladenen Gemeinden 21 vertreten. Außerdem nahmen an den Verhandlungen noch teil: Kreisamtmann Dr. Kranzbühler- Gießen als Vertreter des Provinzialdirektors, Kreisamtmann Pfeiffer- Schotten und der Gräfliche Kammert ireftor Dr. Birnbaum. Bürgermeister Johem. Laubach eröffnete nach kurzer Begrüßung die Verhandlungen. Die Bürgermeister von Echotten und Rupperts burg baten den Ingenieur Heil, nochmals einen Ueberblick über das Projekt und einige Aufklärungen zu geben. Ingenieur Heil erklärt, Laubach sei wegen seiner günstigen Lage zur Zentrale ausers hen. Die Gasgesellschaft stelle die Leitung bis ins Haus fostenlos her, wahre sich das Recht der alleinigen Anlage auf die Dauer von 55 Jahren. Mit Ausnahme von Privathausanschlüssen stellt die Gesellschaft auch die Laternen, Kandelaber usw. Den Städten mit größerem Konsum steht es frei, aus der Zentrale das Gas in ein separates Reservoir zu beziehen und auf eigene Rech nung abzugeben. Der Gaspreis beträgt für Leuchtzwicke pro cbm 20 Pfennig. Kreisamtmann Dr. Kranzbühler- Gießen wünscht, daß vorher ein genauer Lageplan ausgearbeitet und den drei beteiligten Kreisämtern zur Prüfung und Begut achtung eingesandt werde. In gleichem Sinne sprechen sich Die Bertreter von Grünberg, Hung n und Bürgermeister Kromm- Schotten aus. Auf die Anfrage des Eürgermeisters Jochen erklären sich die Vertreter von 16 Orten bereit, schon heute in Verhandlungen zu treten. Kreisamtmann Pfeiffer- Schotten beantragt, die Vertreter dieser Orte möchten folgende Erklärung unterschreiben: Unterzeichnete Gemeinden erklären sich zum Anschluß an die Gazzentrale bereit, sofern die zustehenden Kreisämter, Projekt und Verträge geprüft und begutachtet haben. de Künstler- Abschied. Die Mitglieder des Stadt. theaters( die Damen Gartner und Ruf und die Herren Andreas, Conradi, Lüttjohann und de Giorgi) veranstalten am Dienstag im Café Leib einen Vortrags- Abend ernsten und Humoristischen Inhalts. Zweifellos dürfte diese Beranstaltung großem Interesse begegnen. Das reichhaltige Programm bringt eine Reihe gewählter ernster und humoristischer Vorträge und wird dem Publikum sicherlich einige genußreiche Stunden bereiten. ** Gewerbliche Tarifgemeinschaft. Einen weitsichtigen Beschluß auf sozialpolitischem Gebiete faßte das bayerische Gesamtminifterium, intem es in Rücksicht auf den großen Umfang der Tarifgemeinschaft der deutschen Buchdrucker und den wohltätigen Einfluß dieser Gemeinschaft auf das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, vereinbarte, daß die Druckaufträge des Staates in der Regel nur an taristreue Druckereien vergeben werden sollen. Den bayerischen Gemeindebehörden wird bei Vergebung gemeindlicher Druckaufträge ein entsprechendes Verhalten empfohlen. NLändliches Genossenschaftswesen. Dem General. berband ländlicher Genossenschaften für Deutschland zu NeuDies geschieht von den menden: Grünberg, Scotten, Ulrichstein, Hunger, Rupperisburg, Villingen, Wetterfeld, Flensungen, Croß- und Klein- Eichen, Lardenbach, Nieder- Ohmen, Qucckborn, Merlau, Ruddingshain und Laubach. K Weilburg, 31. März. Neues Opfer der Lahn. Beim Uebersetzen über die Lahn riß das Drahtseil eines Kahnes, der Kahn schlug um, und 2 Insassen, Schüler der Unteroffiziersvorschule fielen ins Wasser. Der eine, Müller I., extrant. Literarisches. *** 8ur Erinnerung an die Festtage anläßlich der Bermählung unseres Großherzogs ist im Verlage der Kunstanstalt Gebr. Dieße Darmstadt ein geschmackboll ausgestattetes Echriftchen erschienen. Tasselbe enthält neben einem poetischen Rückblick von Georg Bink mehrere farbige Illustrationen nach Momentphotographien aus diesen Tagen. Der Preis beträgt 1 Mr. § Bilbel. Unser Bad nimmt einen erfreulichen Aufschwung. Wurden im Jahre 1900 erst 200 Bäder aus tem Bittoria Melita Sprudel verabreicht, so betrug deren Bahl 1904 bereits 4000. Auch für dieses Jahr hofft man auf eine weitere Bunahme. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man rotierte: Heu 3.20–3.60 Mt. Stroh, 2,10-2,50 Mt. Alles per 50 kilo. Tendenz in Heu: Fest. £ te - ,, Die Flotte". Im Märzheft behandelt der Leitartifel von Generalmajor Keim die Aussichten, die das II. russische Geschwader hat, und weift nach, wie die Entscheidung des russisch- jepanischen Krieges ist im Grunde genommen in den Händen eines Mannes, des Admirals Roschdestwensky, liegt und welche entscheidende Bedeutung die Die FuntenteleSeemacht in unserer Zeit hat. graphie- Telegraphie ohne Draht gewissermaßen das jüngste sehr vielversprechende Kind der Elektrotechnif, wird in furzer übersichtlicher und dabei leicht verständlicher Form beschrieben. Nach unserer Kolonie im fernen Often führt den Lefer eine mit vielen Abbildungen geschmückte Plauderei des Herrn Wigand- Tsingtau. K Darmstadt, 2. April. Aerzte- Streif. Großgerauer Aerzte, die in einem Vertragsverhältnis zur hiesigen Krantentasse standen, hatten dasselbe gefündigt und mit dem 31. März ihre Tätigkeit eingestellt. Die AerzteKoinmission hatte eine Erhöhung des Aerzte- Honorars ver. langt, die sich auf nahezu 50 Prozent beläuft. Diese Forderung war von der hiesigen Ortskrankenkasse abgelehnt worden. Geschäftliches. *** Las Technikum Mittweida, ein unter Staatsaussicht stehendes höheres technisches Institut zur Ausbildung von Elektro- und Maschinen- Ingenieuren, Technifern und Werkmeistern, zählte im 36. Schuljahre 3610 Besucher. Der Unterricht sowohl in der Elektrotechnif, als auch im Maschinenbau( einschließlich Dampfturbinenbau und Automobiltechnik) ist in den letzten Jahren erheblich erweitert und wird durch die reichhaltigen Lehrmittel- Sammlungen, sowie die mit den neuesten Apparaten, Instrumenten und Maschinen reich ausgestatteten eletrotechnischen und Maschinen- Laboratorien, Werkstätten und Maschinen- Anlagen usw. sehr wirksam unterstützt. Das Sommersemester beginnt am 26. April. K Darmstadt, 31. März. Wegen Heirats sowindeleien verurteilte die hiesige Strafkammer den Studenten der Medizin Schmitt aus Dürkheim zu 1½ Jahren Gefängnis. Ec batte u. a. einem hessischen Ritter im Odenwalde, mit dessen Tochter er sich verlobte, 5000 Mt. herausSchwindeleien hat er in Kiel und Hamburg ise verschwinden bezirken insgesamt 26 Genossenschaften beigetreten, 24 Spar- auch gemacht. r ist, müssen die und Darlehnskassen- Vereine und 2 Betriebsgenossenschaften. K Wiesbaden, 2. April. Krösus- Stadt. Wie ein Mitglied der Steuereinschäßungskommission in der lezten diefes nicht mög- Spar- und Darlehnskassen- Vereine und 87 Betriebsgenossen. Stadtverordneten sigung mitteilte, gibt es jegt hier 225 Millionäre gegen 197 im Vorjahre. Austreiben zur Schaften, zusammen also 381 Genossenschaften. cht werden. Die betrug Ende Dezember 1904: 3958 Spar- und Darlehnsfranten getrennt Mitte des Som Im Jahre 1904 sind bis Ende Dezember beigetreten: 294 Jürmer find nach n. Die Lungen eter Stüde find Der Bestand faffen- Vereine und 564 Betriebsgenossenschaften, zusammen 4522 Genossenschaften. ** Gießener Volksbad. Im März wurden * bon fumpfigen verabreicht 8163 Bäder gegen 7515 im Februar 1905 und Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. * ** Wie wir hören, hat sich Fürst HohenloheDehringen durch Vermittlung der Banffirmen S. H. Oppenheimer jr., Hannover und Mor Marcus& Co., Berlin mit 250 Anteilen an der Kalibohrgesellschaft RößlingBarnten beteiligt. Die Gerechtsamen dieser Gesellschaft markscheiden bekanntlich mit der zu dem Kaliweife Friedrichshall gehörenden Bohrgesellschaft Glückauf- Sarstedt, welche hervorragend gute Ausschlüsse liefert. er frantheit am 7869 im März 1904 oder im Durchschnitt pro Tag 263 die Beleidungen des Bürgermeisters von Eichelsdorf und baft. 8. der Bund solle " 123 10 " " Gießener landwirtschaftlicher Wetterbleft. Boroussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 4. pril. Vorübergehend aufheiternd, später wieder Trübung und Regen, nach fälteter Nacht tageüber milder. Gießen, den 31. März 1905. Wegen einer an das Ministerium gerichteten Eingabe, anderer Ortsangehöriger enthielt, wurde der Baumwart Johannes Würz 2. zu 60 Mt. Geldstrafe und dessen Ehefrau, die die Eingabe auf Diktat ihres Mannes geschrieben hatte, zu 20 Mt. Geldstrafe verurteilt. Die dagegen eingelegte Berufung wurde zurückgewiesen. Fünf Einwohner von Aulendiebach hatten sich wegen Jagd vergehens zu verantworten. Es wurde ihnen nachgewiesen, daß sie sich mehrfach unberechtigt am Dachsfangen beteiligt haben. Karl Nagel wurde zu 150 Mr., dessen Sohn zu 100 Mt., ihr Die Personenwage wurde von 220 Personen benutt, Knecht Heinrich Heck zu 25 Mt. und Ludwig Schnuth zu das Bad von 9 Personen besichtigt. Bäder gegen 268 im Februar 1905 und 271 im März 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 3872 Männer, darunter 758 zu 10 Pfg. 868 Frauen, Wannenbäder: 1. Kl. 261 Männer, 76 Frauen 2. 1. 666 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 184 Männer, 32 Frauen. Regierung. Der gaben einstimmig Hottingen- Zürich Schriftsteller mit llam Todestage Jugend Schillers " " 403 H " Brausebäder 1571 Männer, 230 Frauen. - 50 Mt. verurteilt. Der Landwirt W. Bix wurde frei( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 1 landwirtschaftl. Magd, 1 Cärtner, 1 landw. Anscht, 2 Schmi.de, 1 Wagner, 1 Schreiner, 1 Hauz schneider, 1 Friseur, 1 Schuhmacher, 6 bis 8 Zimmerleute, 80 bis 100 Schneider, 4 jüngere Hausburschen, 5 Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Gärtner, 2 Schlosser, 1 Wagner, 1 Mechaniker, 2 Buchbinder, 1 Lackierer, 3 Schreiner, 2 Bäcker, 2 Schuhmacher 2 Schneider, 2 Installateure, 2 Glaser, 2 Kellner. Es suchen Arbeit: 1 Gärtner( Privatarbeit), 1 Schreiner, 2 Wasch oder Pußfrauen, 1 Installateur, Auslaufer, 1 Diener, Kassier oder Portier, 1 Kellner( hier oder auswärts), 1 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen, 2 Bureaugehilfen. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Friseur. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. Zur Frühjahrs- Kur Gicht und Rheumatismus ist heilbar. Man schreibe um Prospekt. Theefabrik: Neunkirchen, Oesterreich. 1/1 Paket RM. 2.-, 12 Paket RM. I.NAUMANNIA- SEIFE. Beste Seitenah undfern! mit dem Holzversteigerung. Freitag, den 7. April, fommen im hiesigen Stadtwalde aus den Distrikten Schlägel, Taufe und Höllerswalde sowie das Dürr- und Windfallholz aus verschiedenen Distrikten zur Versteigerung: Scheiter: Buche 77, Eiche 8, Aspe 3, Ecle 3, Linde 2, Kiefern 155,( größtenteils rund) Fichte 10 Rm. Knüppel: Buch: 99, Eiche 41, Aspe 2, Erle 2, Linde 4, Kiefern 238, Fichte-- 35,5 Rm. Knüppelreiser: Buche 8, Kiefern 73 Nm. Reiser: Buche 538, Giche 116, Linde 14, Erle 4, Aspe 162, Bärche 2 Nm. Stöcke: Buche 45, Eiche 12, Stiefern 29,5, Fichte 19,5, Lärche 2 Rm. Borgezeigt wird nur das Holz im Schlägel und Taufe, alles andere kommt mittags im Distrikt Taufe zum Ausgebot und wollen Käufer daselbe vorher einsehen. Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr im Dristrikt Schlägel an der Försterswiese. Grünberg, den 1. April 1905. Gr. Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. Wenn Sie für immer von Ihren Hühneraugen Leichdörnern, Hautverhärtungen, verkrüp, pelten Nägeln 2c. befreit sein wollen, so wenden Ste sich unverweilt an mich. 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Die Pläne und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unter zeichneten, Landgraf- Philipp- Play 3 zur Einsicht offen und es können dort Angebotsformulare gegen Erstattung der Herstellungskosten in Empfang genommen werden. Gießen, den 3. April 1905. Der Großherzogl. Kreisbaninspektor des Kreises Gießen. Diehm, Baurat Vergebung von Bauarbeiten. Betr.: Erbauung einer Kanalanlage für die Gemeinde Bersrod. Die bei rubr. Kanalanlage nötig werdenden Arbeiten und Lieferungen im Voranschlagsbetrage von 5000 Mt. sollen im Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Amtsbureau des Unterzeichneten Zimmer Nr. 17 zur Einsichtnahme der Interessenten offen. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entspre hendr Aufschrift versehen bis spätestens Samstag, den 15. April d. 3, nachm. 3 Uhr auf der Großh. Bürgermeisterei Bersrod einzureichen, woselbst die Er öffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Gießen, den 31. März 1905. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. Diehm, Baurat. Verdingung. Die Lieferung von 1829 cbm. Grubensand( 2 Lose) für den Neubau der höheren und erweiterten Mädchenschule soll Samstag, den 8. April d. I, vorm. 11 öffentlich verdungen werden. Uhr Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. - Gießen, 3. April 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Bekanntmachung. Alle noch rückständigen Rechnungen über die zur Unterhaltung der städtischen Gebäude im Rechnungsjahr 1904/05 ausgeführten Arbeiten und Lieferungen sind bei Meidung der Nichtberücksichtigung bis längstens den 1. Mai d. J. in doppelter Ausfertigung bei uns einzureichen. Gießen, den 1. April 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Bekanntmachung. Alle noch rückständigen Rechnungen über die zur Unter haltung der ftädtischen Straßen u. s. w. ausgeführten Arbeiten und Lieferungen in Rechnungsjahr 1904 sind bei Meidung der Nichtberücksichtigung bis spätestens den 1. Mat ds. J8. in doppelter Ausfertigung und Aktenformat unter Betfügung der Bestellscheine an uns einzureichen. Bei dieser Gelegenheit machen wir darauf aufmerksam, Arbeiten und Lieferungen für Rechnung des Tiefbauamts nur auf Grund der von uns ausgestellten Bestellscheine bezw. vorgelegten Kontobücher zu bewirken, andernfalls wir die Rechnungen nicht anerkennen und furzer Hand zurückweisen werden. Gießen, den 1. April 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Nr. 80 Selections en, ble Stre Ret Rebaltion u fit S Man hat dafür plädier Mtändige Kind Klaffen einger driefe rüdständ weten. Nicht bühr in Ansp Fortschritt de bünschten 3 voie in der weiner Geme Schritt hal Nr. 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