d ber Lahn Uhr C 5) Nr. 2. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzelle für ganz Oberbeffen, bie Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Bfg. Reklamen ble Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpebition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluß Nr. 362. Dienstag, den 3. Januar 1905. Gießener 14 Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 ẞfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., burch bie Post bezogen vierteljährl. Mt. 1.50. Grattabellagen: Oberheffische Familienzeitung( tagitch) unb bie Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachinittags. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Kapitulation Port Arthurs. Was die letzten Erfolge der Japaner vor Port Arthur als unabwendbares Geschickt voraussehen ließen, hat sich weit schneller erfüllt, als man selbst in Tokio gehofft hatte. Die Stolze Feste, die solange unter des tapferen General Stössels Leitung dem heldenhaften Ansturm der Belagerer nicht minder heldenhaften Widerstand geleistet hatte, ist nun den unermüdlichen Angreifern wie eine reife Frucht zugefallen. Weitere interessante Einzelheiten geben die Erklärung, wie es zur Uebergabe kam. General Stössel mußte sehen, wie die Werke, die er teilweise erst neu hatte errichten lassen, eines nach dem anderen vom Feinde unterminiert, zerschossen und im Sturm genommen wurden. So blieb denn schließlich nichts übrig, als die ehrenhafte Kapitulation. Ueber den Schluß des Dramas wird in folgendem Telegramm aus Tokio vom 2. d. Mts. berichtet: Nach der Einnahme des Fortsgürtels von Balungschan bis Sungschuschan wurden die vorliegenden Höhen be= schossen und genommen. Dann erfolgte der Sturm auf das Fort Wangtai, der ebenfalls gelang. Damit beherrschten die Japaner die ganze rnssische Stellung, und auch der Rückzug auf Lianteschan, das als letztes Bollwerk hergerichtet war, konnte uur noch auf wenige Tage den Fall der Festung aufhalten. Unter diesen Umständen entschloß sich General Stöffel, die Uebergabe anzubieten. In seinem Briefe an General Nogi erklärte General Stössel ausdrücklich, daß jeder Widerstand jekt unnütz sei. Der Mikado furach in einem Telegramm an General Nogi feine hohe Anerkennung für General Stöffel aus und wies Nogi an, Stöffel und der Besakung von Port Arthur alle Ehren zu erweisen. Darauf wurden die Feindseligkeiten eingestellt, und die beiderseitigen Bevollmächtigten vereinbarten die Uebergabe der Festung und den Abzug der Garnison mit allen kriegerischen Ehren. Aus den letzten Kämpfen ist noch ein schöner Zug von Menschlichkeit ju erwähnen. Die in Port Arthur anwesenden Nichtkombattanten, die Frauen und Kinder, hatten unterhalb Liautschans Zuflucht gefunden. Die Russen ersuchten die Japaner, diese Stellung nicht zu beschießen, indem sie ihrerseits sich verpflichten wollten, von dorther ebenfalls nicht weiter feuern zu wolIen. Die Japaner willigten in diesen Vorschlag, eine Art Asyl für die Nichtkämpfer zu gewähren. Im legten Augenblick vor der Uebergabe sind einige russische Schiffe entkommen. Es wird darüber telegraphisch aus Tschifu vom 2. d. Mts. gemeldet: Heute früh 7 Uhr sind die Torpedobootszerstörer 22 Ignaz von Tzargos, der Schäfer. Bon Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck verboten. Meister Clemens und der Verlassene gingen, nachdem das Licht ausgelöscht war, nach Sassenburg. Unterwegs erzählte auf Befragen des alten Meisters Ignaz aus seiner Jugendzeit auf Nitra in Ungarn. So wurde der Weg nicht langweilig und Ignaz vergaß während der Erzählung seinen großen Schmerz und Berlust. Dieses wollte aber der alte Clemens bezwecken mit seinen Fragen. Nach einer Stunde des Wanderns erreichten sie des alten Mannes Haus. Ignaz ward freundlich aufgenommen, bewirtet und übernachtet. Am anderen Morgen ging Ignaz in die Viehställe des alten Clemens und fand, daß es nicht recht stand mit den Tieren. Er als Kenner von der Pusta sah es sogleich. Er gab Rat wie abzuhelfen sei. Nach einigen Tagen besprach sich Clemens mit dem Bürgermeister und Stadtrat. Schon längst sollte ein sechster Schafhirt angestellt werden. Die Weide war groß, nur fehlte es am geeigneten Schäfer. Clemens schlug Ignaz vor und Ignaz von Tzargos, eigentlich Graf von Viermund wurde Schäfer von Sassenburg. Armer Graf er erkannte dieses auch sehr gut, deshalb bat er, man möge ihn nur Tzargos heißen, zum Andenken an sein lieb Schwesterlein Maria So hieß er denn nur noch Ignaz von Tzargos. Auch den Rat, sich nur zargos zu nennen hatte ihm Clemens gegeben. Dieser Rat stimmte so ganz mit seinem eigenen Gefühl überein, daß er ihn fröhlich annahm. Also, sprach eines Abends Tzargos zu sich selber, als er schon Schäfer war, also deinen Graf von Viermund hängst du anden Nagel, wie deinen Schäferranzen. Aber deinen treuen Wächter und - Story", Statny" ,,, Wlastny" ,,, Sserdity" und das Kanonenboot des Statthalters Drel" aus Port Arthur mit Depeschen hier eingelaufen, die an Land gebracht wurden. Der Kommandant des„ Statny" erklärt, die Fahrzeuge hätten Port Arthur verlassen, weil es nach Einnahme des 203 MeterHügels durch die Japaner für die russischen Schiffe unmöglich gewesen sei, im Hafen zu bleiben. Die Schiffe waren von den Japanern verfolgt, das Kanonenboot, das früher eine Sacht war, ist von einem Granatsplitter getroffen. 申 Die Belagerung Port Arthure. - Ein strategischer Rückblick. Berlin, 2. Januar. Die große Tragödie auf der Kwantunghalbinsel ist zu Ende gespielt. Nach mehr als sieben Monaten des zähesten Widerstandes hat der heldenmütige Verteidiger von Port Arthur die Feste den Japanern übergeben müssen. Er sah ein, daß jeder Widerstand von nun an nußlos sei. Auf Entsatz war weder von der Land- noch von der Seeseite her zu hoffen. Weiteres Blutvergießen hätte daher dem Zaren den festen Platz nicht retten können, dagegen sicher noch Tausenden braver Krieger das Leben gefoftet. Mit jener Selbstüberwindung, die der wahren Größe eigen, bot General Stössel angesichts dieser Sachlage dem Gegner den schlachtgewohnten Degen. Er durfte es, ohne daß ihm durch seine Ergebung auch nur ein Blättchen aus seinem Ruhmeskranz geraubt worden wäre. Einen Ruhmestranz für Sieger und Besiegte bildet diese mit beispiellesem Mut durchgeführte und mit heroischer Standhaftigkeit abgewehrte Belagerung. Seit dem 25. Mai des vorigen Jahres war Port Arthur von der Landseite eingeschlossen und zwei Tage später von der Seeseite blockiert worden. Seitdem haben die Japaner die unermüdlichsten Anstrengungen gemacht, in den Besitz der Festung zu kommen. Erst vor wenigen Tagen aber gelang es ihnen, die erste Bresche in den granitnen Gürtel der Hauptforts zu legen, nachdem sich ungezählte Tausende von ihnen an den Wällen der Forts den Schädel eingerannt hatten. Ströme von Blut bezeichnen den Weg, den die Belagerer genommen haben. Ihr Hauptaugenmerk war von vornherein darauf gerichtet, die russische Flotte im Hafen von Port Arthur unschädlich zu machen. Bereits in der Nacht vom&. zum 9. Februar, kaum zwei Tage nach der Kriegserklärung, fiel Admiral Togo über die sorglose Port Arthur- Flotte her und richtete unter ihr durch einen ebenso fühn angesetzten wie fachmännisch fühl und überlegen durchgeführten Torpedoangriff die größte Verwirrung an. Mehrere russische Schlachtschiffe wurden ernstlich beschädigt und für mehrere Monate gefechtsunfähig gemacht. dein Musikinstrument holst du dir aus dem Viermundschen Hof. Du magst hier blasen nach Herzensluft. Niemand wehrt es dir, und aller Kummer bläst sich ab. Eins aber fonnte er, mit dem alten Meister zu reden, nicht an den Nagel hängen. Es war der Schmerz um sein lieb Schwesterlein Maria. Wenn er später die Schafherde hoch oben auf der Attenberg unter den Ungarn- Bäumen, wie diese starken Buchen auf den Weideplägen genannt werden, liegen hatte, dann holte er sein Instrument hervor und entlockte denselben Töne wie Engelsharfen. Wer sie gehört vergaß fie nie. Zuerst klagend, dann jammernd, zuletzt mit einer solchen Berzweiflung ringend, daß man glaubte einen Wahnsinnigen vor sich zu haben. Nein wahnsinnig war dieser Grafensohn Tzargos, wie er sich nachher wirklich schrieb, nicht. Die Stadträten, hatten einen guten Griff getan, als sie ihm die Herde Schafe anvertrauten. Die Tiere fannten ihn sehr bald. Und er? er war ein rechter Hirte, der seiner Schafe und Lämmer mit aller Treue wartete. Seine Herde war die beste unter allen. Hier im Felde bei seinen Schafen allein fand er Trost in seiner Verlassenheit. Wenn er Nachts in seiner Hütte bei den Hunden auf Strohlager sich ausstreckte, gedachte er gar oft an andere Zeiten. Dann stand er auf, setzte sich auf die Deichsel seiner mit zwei großen Rädern versehenen „ Schäferhütte" und zog sein Instrument hervor und iptelte seine ungarischen Weisen. Mancher späte Wanderer stand staunend still, wenn er dieses hörte. Bald wußte die ganze Umgegend, der nächtliche Spieler sei der Ungar von der Hermannsburg. Nach damaliger Sitte mußte auch der Schäfer, welcher auf einer Stufe der Ehre, eigentlich Unehre mit den Wasengräber stand, ein Gelöbnis der Treue ablegen. ( dieselbe währte einen Monat) gut ausgefallen war, Nachdem dieses geschehen war und die Hüteprobe, erhielt er seine förmliche Bestallung in einer Urkunde des Die russischen Befehlshaver merkten, daß es auf eine Erdrosselung ihrer kostbaren Flottenstreitmacht abgesehen sei. Die Aussicht auf Entsatz von der Landseite her schwand sehr schnell. General Stackelberg versuchte am 15. Juni einen fühnen Borstoß, konnte aber nur mit genauer Not dem Schicksal entgehen, abgeschnitten zu werden. Seitdem ist an dem eisernen Riegel auf der Landseite nicht mehr gerüttelt worden. Er schloß die Kvantunghalbinsel nach der Nordseite hermetisch ab. Anders stand es mit der Seeseite. Hier mußte es nach Ansicht der russischen Sachverständigen möglich sein, die Blockade zu durchbrechen und eine Vereini gung mit der Wladiwostofflotte ins Werk zu seven. Auch hier machte man aber die Rechnung ohne den Wirt. Ant 10. Angust machte die Flotte einen verzweifelten Durchbruchsversuch, jedoch fiel dieser völlig ins Wasser. Die Japaner zeigten sich den Russen bedeutend überlegen. Ein größerer Teil der russischen Schiffe wurde vernichtet. Der Rest mußte sich fang und flanglos nach Port Arthur zurückziehen, wo er zu trauriger Untätigkeit verdammt war, bis inm im Dezember durch die schweren Geschütze der japanischen Belagerungsarmee völlig der Garaus gemacht wurde. Die Japaner hatten auf der Landseite in ununterbrochenen Mühen Schritt vor Schritt die Außenwerke niedergekämpft und schließlich den 203 Meter- Hügel erobert, der es ihnen ermetichte, den Hafen zu übersehen und unter indirektes Feuer zu nehmen. Von diesem Augenblick an war das Geschick der Festung besiegelt. Zwar wurden auch weiterhin die Angriffe der Japaner mit blutigen Köpfen zurückgewiesen, aber es trat bereits klar zutage, daß der Widerstand der Belagerten gebrochen sei. Dem Fall des Außenforts von Kikwanschan folgte fast unmittelbar die Eroberung von Erlungschan, dem ersten eigentlichen Hauptfort. Und nm folgten in wenigen Tagen Sungschuschan, Balungschan, Wangtai und der Signalhügel... Stöffel mußte einsehen, daß ein weiteres Fortsetzen des furchtbaren Blutvergießens aussichtslos sei. Belagerer wie Belagerte kämpften während der ganzen Zeit nicht nur mit todesverachtendem Löwenmut, sondern auch mit großem strategischen Geschick und unter Benutzung des ganzen Arsenals an Hilfsmitteln, das die Kriegstechnik bietet. Da gab es Drahthindernisse, Wolfsgruben, und besonders spielten Flatterminen eine verhängnisvolle Rolle. Ganze japanische und russische Regimenter sind durch die vernichtende Wirkung der modernen Explosivstoffe im nu aufgerieben worden. Besonders die Japaner haben ungeheure Opfer an Menschenleben bringen müssen. Allerdings wußten sie auch, warum und schreckten auch vor einem Meer von Blut nicht zurück. Port Arthur war der Siegespreis, den das japanische Volk von seinen Kriegern für die schweren Kriegslasten verlangte. Daß die stolze Feste ihnen 1895 nach Beendigung des Feldzuges mit China durch das Dazwischentreten der Mächte entrissen wurde und an Rußland fiel, war seit damals eine offene Wunde im japanischen Volksgemüt. Jetzt ist fie verharrscht und wird wohl auch nicht wieder aufMagistrates als wohlbestallter Schäfer von Sassenburg. Sein Gehalt betrug 25 Taler oder 10 Brabanter nach unserem Gelde etwa 100 Mark. Doch für ihn genügte dieses Gehalt vollkommen. Mittags- und Abendessen mußten ihm die Schafherrn in Leuben"( Essentragforb) in das Feld bringen lassen. Jeden Tag ein anderer. Die Morgensuppe aß er in dem Hause des Herrn, der ihn denselben Tag in Futter" hatte. Es war dieses eine wirklich beschämende Stellung. Doch unser Ignaz fand nichts dabei. Er hatte ehrlich Brot. Dieses war für ihn übergenug, daß er ein Verlassener war, dieses tat ihm am wehesten. Er, der gräfliche Sproß, man bedenke den Wechsel, Graf und fast Bettler! Doch er hatte diesen Wechsel nicht verschuldet. In recht traurigen Stunden, wenn die Verzweiflung fich seiner bemächtigte, schrie er den Fluch über den, der sein Vater war. Aber sofort empfand er Neue und gedachte der Ermahnung dessen, der ihn erzogen hatte, des Nikolay. Da rettete ihn dann immer aus der Schwermut sein liebes Instrument. Die Sassenburger sind oft noch spät in das Feld hinausgegangen, nur um den Tönen der„ Tzargosflöte", wie das Instrument genannt wurde, zu lauschen. Ignaz Tzargos war eine schweigsame Natur geworden. Er hatte nur mit dem alten Clemens Verkehr. Bei demselben hatte er ſein Stübchen und für den Winter seine Hundehütte. Viel war er nicht in seinem Heim, wie er es nannte. Außer zur Winterszeit sah man ihn in der Stadt nur seine Morgensuppe holend. Er lebte für seine Schafe und schlief bet denselben im Freien. Was brauchte er weiter. Besonders an den Sonntagen fühlte er sich einsam. Da setzte er sich hin und gedachte, wie so oft das Schwesterlein zu ihm am Tage des Herrn gekommen und sie in der freien Natur ihre Loblieder dem Höchsten dargebracht hatten. ( Fortsetzung folgt.) brechen. Denn diesmal werden sich die Ratgeber des Mikado durch keinerlei Drobungen bereit finden lassen, auf die kostbare Beute zu verzichten. Der Bests Port Arthurs sichert den Japanern im jetzigen Kriege die unumschränkte Herrschaft zur See. Das russische baltische Geschwader tut unter diesen Umständen am besten, die Kiele Heimatwärts zu wenden und es gar nicht darauf ankommen zu lassen, in einem Kampfe mit Admiral Kami. muras Kreuzern den kürzeren zu ziehen. Der Zweck seines Kreuzzuges nach dem fernen Osten ist ja doch ein für allemal verfehlt. Die Wirkungen des Falls von Port Arthur auf die Fortsetzung des Landkrieges ist vorläufig nicht abzusehen. 70 000 Mann japanischer Truppen werden frei, um auf dem nördlichen Kriegsschauplatz zur Verwendung zu kommen. Ob man allerdings dort in allernächster Zeit schon große friegerische Aktionen erwarten darf, ist fraglich. Sicher ist, daß die Japaner Port Arthurs Befestigungen schleunigst in neuer Stärke werden erstehen lassen. Dort werden sie sich Sestsetzen und den kommenden Ereignissen in Ruhe entgegen. sehen. Die Dolitik. Der Gatte der amerikanischen Humbert, Doktor Chadwid, weilt augenblicklich in Pretoria. Er beteuert, an den Schwindeleien seiner Gattin gänzlich unschuldig zu sein und auch nichts davon zu wissen, daß sie mit der Zuchthäuslerin Devern identisch ist. Der Sherif Barry, der mit Haftbefehl und Auslieferungsbefehl zum ihm fam, ist übrigens ein alter Freund von ihm. Doktor Chadwick folgte dem Sheriff, der erklärte, daßẞ Chadwick sein Gast, nicht sein Gefangener sei, sofort freiwillig nach Cleveland. + Vei den diesjährigen diplomatischen Neujahrsempfängen wurden mehrfach die Schiedsgerichtsverträge von den Staatsoberhäuptern als ein wichtiger Fortschritt gefeiert. Der Schiedsgerichtsgedanke ist die herrschende Tendenz der Zeit. & Der Kaiser hat bei dem diesmaligen Empfang des diplomatischen Korps mit dem amerikanischen Botschafter Charlemagne Tower den Plan eines Austausches der Wissenschaft zwischen Deutschland und Amerika erörtert. Amerikanische Professoren sollten an deutschen Universitäten Vorträge halten und umgekehrt. Ein derartiger Austausch müsse mög lich sein und möglich gemacht werden. Türkei. A Die Lawine als Lichtfeindin. Durch eine Lawine wurde die elektrische Leitung, die die Stadt Grenoble mit Licht ver sorgt, unterbrochen. Die Stadt war infolgedessen fast die ganze Nacht in tiefstes Dunkel gehüllt. Ein schweres Bahnunglück ereignete sich in Eisleben. Dort stürzte pin Wagen der elektrischen Kleinbahn um, wobei sechs rsonen schwer verletzt wurden. Eine Frau verstarb auf dem Transport zum Krankenhaus. A Die Türkei hat die Anweisung an das Finanzministerium ergehen lassen, daß die Verhandlungen wegen Abschlusses ciner Anleihe eingestellt werden sollten. Wahrscheinlich waren die Bedingungen der Uebernahme zu hart, und schließlich gibt es ja in der Türkei ein sehr einfaches Mittel, um die Staatskasse zu sanieren: Abzüge bei den Beamten. gehältern. Amerika. Ein schöne Tat der Schwesternliebe wird aus Hamburg berich: t. Im Oktober v. J. erlitt die 2½ jährige Tochter eines wurti Buchdruckereibesitzers durch kochendes Wasser erhebliche Bratwunden. Gesicht, am Hals und an der Brust. Während die Wunden im Gesicht abheilten, konnten die übrigen Brindstellen nur dura, Auflegen neuer Menschen. haut be eerden. Die 12jährige Schwester der kleinen Verwund ten ervoi sich, die zur Heilung nötige Haut, ein handgroßes Stück, sich von rem Körper ablösen zu lassen. Die Ope ten wurde im Strankenhause( Lohmühlenstraße) ausgeführt. Die beiden kleinen Patientinnen befinden sic wohl. Das ist für unsere Stadt nicht viel."„ Aber man müßte einen zweiten, größeren Brunnen bauen lassen, damit wir täglich mindestens eine Million Liter haben," meinte Nagy. baften Birtile geben ihren bnen in merl Dienfte eine freumblider B Arbeiter ein Rupert mi der Zidtipfeit Rebjebn Jabeen unb fie it bein worben. Bel ein ausgelaffer idottijden und Tromme alter Betera Stundenglas Zone der bem fcheiden „ Das wäre sehr gescheit," sagte der Bürgermeister,..aber bas kostet Geld, viel Geld." Der alte Nagy griff einfach in die Tasche. Zweimalhunderttausend Gulden gebe ich gern dafür," sagte er und zählte eine Reihe schöner Banknoten auf den Tisch. Und heute hat Hodmezövasarhely das Wasser, bas es braucht. Als die Alföld Fiumaner Bahn ausgebaut werden sollte, ging eine große Deputation zum Kaiser nach Wien, um die Konzession zu verlangen. Auch Herr Nagy war Mitglied der Deputation, und es soll in Wien allge meines Aufsehen erregt haben, als er in einem der feinsten Restaurants, in dem die Deputation ihre Mahlzeit einnahm, das Eßzeug beiseite schob und sich nur eines aus dem Stiefelschaft gezogenen Messers bediente, wie es ein jeder Bauer in Ungarn mit sich zu führen pflegt. Abends erschienen die Mitglieder der Deputation im Theater. Da es aber sehr warm war, so entledigte sich Herr Nagy ohne weiteres feines blauen Tuchroces und saß in Hemdärmeln dort, so wie man in Ungarn in geschlossenen Räumen zu sitzen pflegt. Einer der Theaterdiener mußte ihn auffordern, seinen Rock wieder anzuziehen. Aber Herrn Nagy ging es lange nicht in den Kopf, weshalb man ihm das Sitzen in Hemdärmeln nicht gestatte an einem Orte, wo die meisten Damen tief dekolletiert erscheinen. Dämon Alkohol. Ein furchtbarer Vorfall spielte sich in dem südtiroler Winterfurort Arco ab. Dort wurde der Kur. arzt, faiserlicher Rat Dr. Gerfe, in der Sylvesternacht vor sei. ner Villa von dem Kurgaft Defonom Rohde aus Oldenburg obne jeden Anlaß überfallen und durch neun Messerstiche schwer verletzt. Rohde, der Alkoholiker ist, hat die Tat unter dem dämonischen Einfluß seines Leidens vollführt, das ihn in den behandelnden Aerzten seine Feinde sehen ließ. Der Mörder erschos fich später selbst im Kurpart. A Eine hübsche Illustration für die imperialistischen Pläne des Präsidenten Roosevelt ist der Fehlbetrag im diesjährigen Staatshaushalte in Höhe von zweinndzwanzig Millionen Dollars, mit welchem das Jahr 1904 abgeschlossen hat. Das Jahr 1905 wird kaum viel besser werden. Infolgedessen wird vielleicht die temperamentvolle Verstärkung der Flotte etwas verlangsamt werden. Wie übrigens die Parlamenta. rier auf Kosten des Staates spekulieren, mag die Tatsache zeigen, daß zwei angesehene Senatsmitglieder vor dem Schwurgericht wegen Grundstücksschwindels zu ungunsten der Staatskaffe zu erscheinen haben. Sie haben den Staat, dessen Interessen sie wahrnehmen sollten, um Tausende vor Morgen betrogen. Heer und flotte. Millionäre im Bauernkittel. Budapest, 2. Januar. Das sind die ungarischen Bauernmillionäre, die troh ihrer Millionen den Bauernfittel nicht um alles in der Welt mit dem Rock vertauschen würden und in so manchem ihren großstädtischen Millionenkollegen als Vorbild dienen können. Ein interessantes Werk ist zu Weihnachten auf dem Büchermarkt erschienen.„ Der ungarische Bauer in Wort und Bild" heißt es. Sein Inhalt und seine Aufgabe ist aus dem Inhalt ersichtlich, man fann sagen, daß es sich seiner Aufgabe in recht geschicter und fesselnder Weise entledigt hat. Wir entnehmen dem Buch zunächst die interessante Tat. sache, daß die ungarischen Dörfer an Stopfzahl die Bauerngemeinden anderer Länder durchschnittlich weit übertreffen. Dörfer von 10-60 000 Einwohnern sind hier keine Seltenheit, eigentlich mehr Bauernstädte, die sich jedoch durch ihren rustikalen Charakter von den Bürgerstädten grundlegend unterscheiden. Solch eine Bauernstadt ist eine Eigenart, weniger schön als charakteristisch mit seinen schier endlosen Straßen, in denen sich Bauernhof an Bauernhof reiht, jeder mit einem fleinen Hause, aus dem zwei ebenfalls kleine Fenster auf die Straße blicken. Vier neue Generalfeldmarschälle hat dem deutschen Heere der Beginn des neuen Jahres beschert. Der Kaiser hat die im Range von Generalfeldmarschällen stehenden General. obersten Graf Haeseler, v. Hahnke, den Oberstkommandieren. den in den Marken, und Freiherrn v. Loë zu Generalfeld. marschällen ernannt. Außerdem wurde Prinz Leopold von Bayern, der zweite Sohn des Prinzregenten Luitpold, vor diesem zum bayerischen Generalfeldmarschall befördert. Prinz Leopold war bisher bayerischer Generaloberst der Kavallerie mit dem Range eines Generalfeldmarschalls. Prinz Leopold ist Generalinspekteur der vierten Armeeinspektion des deut schen Reichsheeres. Die Würde eines Feldmarschalls ist seit dem Jahre 1866 in Bayern nicht mehr vergeben worden. Der letzte, der sie besaß, war Prinz Karl von Bayern, der Bruder Königs Ludwig I. von Bayern, der sie vom Jahre 1841 bis 1866 innehatte, dann aber infolge der historischen Borgänge seine sämtlichen militärischen Würden niederlegte. Bisher zählte das deutsche Heer nur zwei Generalfeld. marschälle, Kaiser Wilhelm II. und Prinz Albrecht von Preußen, den Regenten von Braunschweig. Nah und fern. Kunft und Wissenschaft. LO An der Grenze des Menschlichen. Der treffliche Naturforscher und Reisende Dr. Beccari hat in den letzten Jahren großartige Forschungen auf der Insel Borneo ausgeführt, die nun durch eine treffliche Bearbeitung in ihren Ergebnissen auch größeren Arkisen zugänglich gemacht worden find. Das Wundersamste in seinen Veröffentlichungen sind wohl die Nachrichten über den Orang- Utan, die wenigstens bon den Zoologen als der wertvollste Teil seiner Arbeiten geschätzt werden. Die Dajaks von Borneo unterscheiden mehrere Spielarten des Orang, von denen die beiden wichtigsten als Mayas- kassa und Mayas- tjaping bezeichnet wer den. Sie sind in höchste merkwürdiger Weise ausgezeichnet durch eine seitliche Ausdehnung der nadten Haut auf der Vorderseite des Gesichts vor jedem Ohr. Man kann kaum etwas Wunderbareres sehen, als die Abbildung eines Orangutankopfes nach einer Photographie. Es ist das ein Gesicht, das man nicht für einen Affen und nicht für einen Menschen halten kann. Die Form der Nase und des Mundes deutet freilich auf den Affen, aber die Klugen Aeuglein, die Form der Stirn, die Behaarung des Kopfes und vor allen Dingen der stattliche Vollbart geben dem Antlitz ein wunderbar menschliches Gepräge. Ebenso eigenartig sind auch die Bewohner dieser Dörfer. Die Bauern sind sich sonst in der ganzen Welt im allgemei. nen gleich), der ungarische Bauer aber macht eine Ausnahme von dieser Regel, einmal durch seinen Stolz, zum andernmal durch seinen Reichtum. Gibt es doch hierzulande Bauern, deren Vermögen bis in die Hunderttausende, ja verschiedentlich sogar in die Millionen geht, die aber dennoch ihren Sitten, Gewohnheiten und ihrer Lebensweise nach stets einfache Bauern sind und bleiben. Aus dem Gerichtsfaal. § Ein Streit um Lincolns Ueberrod. Der 90 Jahre alte Neger Alerander Freeman hat eine Newyorker Expreß gesellschaft auf Zahlung einer Summe von 300 Pfund Sterling verklagt, weil er ihr den Veriust eines Ueberziehers des Präsidenten Abraham Lincoln schuld gibt. Freeman war aus der Sklaverei nach Washington geflohen und hatte im Weißen Hause als Diener Abraham Lincolns Beschäftigung gefunden, wo er ihm bei einer Gelegenheit einen seiner Ueberröde schenkte, den der Neger als eine wertvolle Reliquie mit Argusaugen behütete. Der Wert des Ueberrodes wird von den Richtern festgesetzt werden. leber einen dieser Millionäre im Bauernkittel, Johann Bagi in Szentes, hat auch Maurus Jokai berichtet. Als Vagi einst auf seinen Gütern umberging, wurde er von zwei Gendarmen angehalten, die seinen Paß verlangten. Die Gendarmen wollten ihm nicht Glauben schenken, als er sagte, er brauche keinen Paß, da er sich auf eigenem Grund und Voden befinde. Als gar Bagi auf die Frage, welches eigentlich sein Besitz sei, hinzufügte, daß alles, wie weit man nur sehe, ihm gehöre, waren sie fest davon überzeugt, daß sie es mit einem Bagabunden zu tun hatten, und führten ihn einsach ins Szegediner Gefängnis. Dort bemerkte ihn ein Gefängniswächter, der einmal als Senecht bei Bagi gedient hatte. Erstaunt fragte ihn der Diener, was er denn mache, und als ihm Bagi das Vorgefallene erzählte, lief er rasch zum Komitatschef, um das Mißverständnis aufzuffären. Man wollte ihm jedoch lange nicht glauben, und erst nachdem der frühere Senecht in formeller Weise Bürgschaft für den reichen Bagi übernommen hatte, ließ man ihn frei. Ein anderesmal, als nach dem Freiheitskrieg der frühere Gutsherr Bagis, Graf Georg Karolyi, in Geldverlegenheit geriet, erschien Bagi bei dem Güterdirektor des Grafen und teilte ihm demütig mit, daß er dem„ hochgeborenen Herrn" gern helfen würde. Der Güterdirektor lächelte nadjichtig, erklärte jedod), daß es sich um viel Geld, um zweimalhunderttausend Gulden handle. Bagi verlor jedoch seine Ruhe nicht; er zog eine alte Banknotentasche hervor und sagte, daß er zweihunderttausend Gulden freilich nicht bei sich habe, wohl aber 160 000 Gulden. Den Rest werde er binnen drei Tagen besorgen. Der Direktor fügt Jokai, der diese Geschichte erzählt, hinzu lächelte nicht mehr. Nach dem Sturme. Ueber die Nachwehen des Unmetters, das wie berichtet, unmittelbar vor Schluß des alten Jahres Mitteleuropa heimsuchte und besonders auch Deutsch. Tand sehr in Mitleidenschaft zog, laufen jezt vielfache Mel. dungen ein. In der Nähe von Helgoland traf der Hochseefischereidampfer M. Rathmann und Sohn" das mit einer Ladung Delfuchen von Harburg nach England bestimmte Stüftenfahrzeug Neptun", Stapitän Brinfema, aus Ostfriesland ohne Mannschaft und brachte das Fahrzeug nach Altona. Anscheinend war die Besagung über Bord gespült und ertrunken, Der Fährbetrieb zwischen Stralsund Hafen und Altefähr, der durch das Unwetter unterbrochen worden war, ist wieder aufgenommen, ebenso findet auch der Verkehr nach Rügen und Schweden wieder statt. In der Prerer Wief war infolge des Sturmes eine Fischerquay gestrandet, die Besagung ertrant bis auf drei Mann, die durch ein Rettungsboot in Sicherheit gebracht werden konnten. Auch in Südtirol hat der Sturm mit einer Heftigkeit getobt, wie es dort selten erlebt worden ist. Nach dem Sturm ist dort Kälte eingetreten. - & Den eigenen Namen vergessen. Der Gewerbeinspektor Alfred Thyll aus Reichenberg, der seit November 1903 Spurlos verschwunden war und nicht aufgefunden werden fonnte, ist in einer Budapester Heilanstalt gefunden worden. Thyll hatte seinen Namen vergessen und so fonnte erst nach fast anderthalbjähriger Nachforschung seine Identität feſtgestellt werden. Streifunrnhen in Rußland. In den Werkstätten der Orientgesellschaft und der Compagnie Nadejchda in Tiflis ist die Arbeit eingestellt worden, ebenso in einer Tabaffabrik. In der Nähe von Bibi- Eibat und Balachany wurden Berfammlungen abgehalten, an einer derselben nahmen gegen 3000 Arbeiter teil; als die Polizei erschien, kehrten die Teilnehmer gruppenweise nach Balachany zurück. Auf dem Rüdmege warfen fie die Fensterscheiben eines vorüberfahrenden Buges ein. Eine Anzahl Personen wurden verhaftet, bis cuf 14 aber wieder freigelassen. = Vermischtes. ichlägt die Schildwode Jahr!" berein Dol now Ja en Trommler Bdrillen der feierlich barm und Cheshire jabrinade bind Burden werde Semirtet [ Billige Pferde.] Eine unglaubliche Baisse auf dem Pferdemarkte herrscht zurzeit in Rußland. Die billigen Pferde namentlich sind zu geradezu lächerlichen Preisen zn haben. Die Bauern verlangen pro Stück 5 Rubel( zirka 10 Mark) und geben sie häufig noch billiger weg. [ Das Festmahl der Totengräber.] Dem Stadtrat vor Luzern wurde ein Legat vermacht mit der Bestimmung, dex städtischen Gruben- und Straßenreinigern, sowie den Totengräbern jährlich im Fasching ein gemeinsames Nachtessen zu liefern. - Die Bon unfer Es iſt gans Beobadstung b mentlich in gr tung für da Zustand der den deutschen worden it. I Offentlife [ Was der letzte Londoner Nebel kostet.] Die geradezu fürchterlichen Verluste, die der letzte Nebel in London zur Folge gehabt hat, lassen sich erst nach und nach übersehen. Schiffseigner und Kaufleute sind natürlich diejenigen, die am meisten verloren haben, und die ersteren sind wohl die einzigen, die jetzt schon ungefähr berechnen können, welchen Verlust sie tatsächlich erlitten haben. Der Schaden derselben wird auf etwa anderthalb Millionen Pfund, also etwa 30 000 000 Mart, per Tag angegeben, und die ganze Nebelwoche wird ihnen etwa 200 000 000 Mark kosten. Während boller sieben Tage hat eigentlich jeder Verkehr auf der Themse aufgehört, und nur die allertollkühnsten der Kapitäne wagten es, die Anker zu lichten. Einen anderen charakteristischen Fall erzählt von diesem reichen Bagi Koloman Mikszath. Ein neuer Komitatschef gab einmal den Spitzen seines Komitats ein Festessen. Geladen waren alle, die als die reichsten Grundbesitzer der Gegend bezeichnet wurden, darunter selbstverständlich auch Bagi. Pünktlich zur angesagten Stunde kam Bagi angerückt, selbstverständlich in seinem Feiertagsgewand aus blauem Tuch, mit großen silbernen Knöpfen daran. Die Diener wollten ihn jedoch nicht einlassen und erklärten, sie hätten die Weisung, mur Gästen im Frad den Eintritt zu gestatten. Bagi machte wütend Kehrt, eilte zum nächsten Schneider und ließ sich einen Frad und alles, was dazu gehörte, geben. So fehrte er zurück. Der Empfang war bereits zu Ende und man setzte sich zu Tisch. Als dann die Suppe serviert wurde, erhob sich auf einmal Bagi, pacte einen Flügel seines Fracks und tauchte ihn in die Suppe ein.„ Um Himmelswillen, was machen Sie?" riefen alle Gäste. Ich speise meinen Frad," erwiderte Bagi, denn wie es scheint, ist er zum Essen geladen und nicht ich." Ein anderer Bauernmillionär war Andreas Nagy in Hodmezövasarhely. Nagy beklagte sich einmal beim Bürgermeister, daß der artesische Brunnen der Stadt nicht genug Wasser gebe. Ja freilich," lautete die Antwort ,,, der Brunnen aibt nur 94 000 Liter in vierundzwanzia Stunden, und = Den romaniide dem Altertum fach bis auf dem To daß alle wi berlegt werden der Straße u und damit ficht des Hofs in G Mit Kulnahme banden, die ebe zu betrachten fi Ausgestaltung berwenden, um [ Eine Schule für Mütter in Paris.] Die französische Hauptstadt wird demnächst um ein neues, wichtiges und nachahmenswertes Institut reicher sein. In Bordeaur hat bereits seit mehreren Jahren eine Dame, Mme. Moll- Weiß, eine Schule errichtet, die sich eine Schule für Mütter" nennt un in der die Frauen und Mädchen bis ins Kleinste das lernen, mas sie als Gattinnen, Hausfrauen und Mütter brauchen. Was Mme. Moll- Weiß in fleinem Maßstabe in der Provinz erfolgreich durchführte, will sie nunmehr im großen in Paris ausführen und dort ein Institut ins Leben. rufen, das für alle fünftig zu begründenden Institute vorbildlich wirken soll. In der Führung des Haushalts, in Küche, Kinderund Krankenpflege sollen die Schülerinnen gründlich unterwiesen werden. = Teiben. Go ift el g Berührung fe Epradgebrau Hofwohnung fagt Brofrifor der Borüberge Wohnbaus für iches?" in fl Intereffe der [ Englische Neujahrssitten.] Eine Menge volkstümlicher Bräuche ist auch in England mit der Feier des Neu jahrstages verknüpft. So besteht seit alters der Brauch, day der Bürgermeister eines Ortes zusammen mit seiner Hausfrau dem Armenhaus einen Besuch abstattet und drei oder vier der ältesten Einwohner auszeichnet und beschenkt. Ein jovialer und reicher Bürgermeister hat in den patriarchalischen Zeiten der Vergangenheit eine Sitte eingeführt, nach der von neun Uhr früh am Neujahrstage bis neun Uh abends sein Haus für jedermann offen steht. Essen, Trinken und Lustigsein ist dann die Parole, und das sonst so stille und ehrwürdige Haus des Stadtvaters gleicht dann einem lebgelegt. In de des häuslichen halb, meil man und dem Stra geradezu gebie arbeit handelt man auch bon terzimmern ein fie ein mit Be ausgestatteter nijder Sidtil digen Lüften gute und fand Seit ist wohl ftaltung des in den Vororten Grundstüdspre die größtmög Profeffor durch erworben genannten W Abhilfe macht Sof eines gro Leit der Form mh, Das gro Je dem Edm Luft feffor bern eine Be nach der und anderer den Gruppe Bugeben bile Der Erholu In Radimd w Anfang Ancibe Tagen 10 15 finden Dont finftern Even flafter benen bit l Edatenleiten den humbertj Go fete wit an müßte Damit wir te Nagy. ter, aber einfach in ich gern Banknoten 3 Wasser. usgebaut ijer nada err Nagu en allge r feinsten einnahm, m Stiefel Der Bauer chienen die aber sehr eres feines To tie mas egt. 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Giu patriarcha eführt, nad neun Uh fen, Trinken fo ftille und einem leb haften Wirtshause. Auch manche Fabrikbesizer in England geben ihren Arbeitern am Neujahrstage ein Essen oder geben ihnen in Anerkennung ihrer im vergangenen Jahre geleisteten Dienste eine besondere Geldgratifitation. Ein menschenfreundlicher Londoner Fabrikherr tut beides. Er ladet seine Arbeiter zum Essen ein und legt auf den Platz eines jeden ein Kuvert mit einem Geldgeschenk, dessen Größe sich nach der Tüchtigkeit und dem Alter des Arbeiters richtet. Seit fiebzehn Jahren hat er diese schöne Einrichtung durchgeführt, und sie ist seinem Geschäft wahrlich nicht zum Schaden geworden. Besonders bei den Soldaten ist die Neujahrsfeier ein ausgelassenes, an lustigen Einfällen reiches Fest. Bei den schottischen Regimentern findet ein Umzug mit Sadpfeifen und Trommeln statt. Voran zieht der Vater Zeit", ein alter Veteran, der sich sonderbar herausstaffiert hat und Stundenglas und Hippe in der Hand hält. Die schrillen Töne der Pfeifen gellen durch die Mitternacht und rufen dem scheidenden Jahre ein fröhliches Lebewohl zu. Da schlägt die Glocke zwölf, es pocht am Tore der Kaserne, und die Schildwache tritt vor und ruft:„ Wer da?"-„ Das neue Jahr!" tönt es zurück.„ Vorwärts, neues Jahr, immer herein!" ist die Antwort, und die Pforte wird weit aufgetan. Das neue Jahr tritt ein; es wird dargestellt durch den jüngsten Trommlerbuben, der ein vollständiges Hochlandskostüm trägt. Er wird auf die Schultern gehoben, und unter dem Schrillen der Pfeifen, dem Jubel der Mannschaft wird er feierlich herumgetragen. In Holmes Chapel, Middlewich und Cheshire besteht noch heute die Sitte, die ganze Neujahrsnacht hindurch die Glocken zu läuten; die läutenden Burschen werden dann von den Gutsbesitzern und Behörden bewirtet. Die Hygiene des Haushofs. ( Von unserem medizinischen Mitarbeiter.) Es ist ganz selbstverständlich und wird durch die tägliche Beobachtung bewiesen, daß der Hof eines Wohnhauses, namentlich in größeren Städten, eine sehr erhebliche Bedeutung für das Wohlbehagen und für den gesundheitlichen Zustand der Hausbewohner besiẞt. Auf diesen Punkt, der in den deutschen Städten bisher viel zu wenig berücksichtigt worden ist, lenkt Professor Nußbaum aus Hannover die öffentliche Aufmerksamkeit in einem längeren Aufsatz. In den romanischen Ländern und im Orient hat der Hof seit dem Altertum eine große Rolle gespielt und ist dort vielfach bis auf den heutigen Tag eigentlich die Perle des Hauses, so daß alle wichtigen Räume der Wohnung nach dem Hof berlegt werden und nur die Neben- und Geschäftsräume nach der Straße zu. In Deutschland ist das Gegenteil die Regel, und damit steht sicherlich die augenscheinliche Vernachlässigung des Hofs in Größe, Gestalt und Bauart in Zusammenhang. Mit Ausnahme der gedeckten Lichthöfe in öffentlichen Gebäuden, die eben doch nicht als Höfe in eigentlichem Sinne zu betrachten sind, hält man es nur selten für nötig, auf die Ausgestaltung des Hofs irgendwelche größeren Kosten zu verwenden, um ihm ein mehr cnziehendes Aeußere zu verTeihen. So ist es gekommen, daß fast alles, was mit dem Hof in Berührung steht, einen nachteiligen Beigeschmack in unserm Sprachgebrauch behalten hat, insbesondere der Begriff der Hofwohnung und auch der Hinterzimmer. Diesbezüglich sagt Professor Nußbaum höchst treffend:„ Allerdings sieht der Vorübergehende den Hof nicht, aber schaffen wir das Wohnhaus für diesen? oder ist der Hof etwas so Nebensächliches?" In kleineren Städten wird der Hof allerdings im Interesse der Hausbewohner gegenüber der Straße zurückgesetzt. In den Großstädten aber spielt sich ein gutes Teil des häuslichen Lebens in den Höfen ab, wohl auch deshalb, weil man sich nicht dauernd dem Geräusch des Verkehrs und dem Straßenstaub aussehen will, eine Anforderung, die geradezu gebieterisch wird, wenn es sich um geistige Hausarbeit handelt. Da wäre es dann sehr zu wünschen, daß man auch von den für die Arbeit besonders geeigneten Hinterzimmern eine angenehme Aussicht genießen könnte, wie fie ein mit Veranden, Balkons, Terrassen und Gartenplägen ausgestatteter Hof geben würde. Von noch größerer hygienischer Wichtigkeit ist die Forderung, daß bei dem notwendigen Lüften der Hinterzimmer auch wirklich einigermaßen gute und staubfreie Luft aus dem Hof eindringt. In letter Zeit ist wohl schon eine kleine Besserung bezüglich der Gestaltung des Hofs hier und da zu erkennen, aber doch nur in den Vororten von Großstädten, wo noch nicht die Höhe der Grundstückspreise die äußerste Sparsamkeit beim Bau und die größtmögliche Ausnutzung naheliegt. Professor Nußbaum hat sich besonders ein Verdienst dadurch erworben, daß er nicht nur die Aufmerksamkeit auf die genannten Mißstände gelenkt, sondern auch Vorschläge zur Abhilfe macht. Er stellt gewisse Gesetze dafür auf, wie der Hof eines großen Wohnhauses mit Bezug auf die Gefälligfeit der Form und gesundheitlichem Einfluß beschaffen sein muß. Das größte Gewicht legt er auf die Anlage von gärtnerischem Schmuck, der nicht allein für das Auge wohltuend sein, sondern auch zur Kühlung und Staubbefreiung der Luft beitragen soll. Beiläufig sei noch erwähnt, daß Professor Nußbaum überhaupt alle Räume, deren Benubung eine Verschlechterung der Luft oder Lärm mit sich bringt, nach der Straße verlegt wissen will, einerseits also die Küchen und andererseits die Musikzimmer(!), weil von diesen beiden Gruppen von Räumen die ärgsten Ruhestörungen auszugehen pflegen, und zwar gerade in der Zeit, wo sich andere der Erholung hingeben wollen. Lokales. 3. Januar 1905 Der Nachdruck unserer mit besonderen Beichen versehenen Original- Artikel ist nur mit der genauen Quellen- Angabe gestattet.) wollen wir doch nicht fürchten, daß sie uns eine solche Dürre 1 Gutachten des Herrn Obstbautechn.fers Wisner in Friedberg wie der verflossene Sommer bringen. Der Erinnerung wird in erster Linie die hunderfte Wiederkehr des Todestages unseres Dichterfürsten Schiller, der 9. Mai, gewidmet sein; dann aber auch die Spuren, die das dem Zenith zustrebende Gestirn des Ersten Napoleon hinterließ. 100 Jahre sind verflossen seit der Schlacht bei Kap Finisterre und dem Sieg der Engländer über Frankreich und Spanien( 22. Juli), seit der Kriegserklärung Frankreichs an Desterreich( 23. September), feit der Schlacht von Trafalgar und Nelsons Tod( 21. Oktober), seit dem Einzug Napoleons in Wien( 13. November), seit der Schlacht von Austerlit ( 2. Dezember) und dem Frieden zu Preßburg( 26. Dezbr.) ** Mit dem neuen Jahre zugleich hat auch die Kälte bei uns Einzug gehalten. Das Thermometer zeigte heute Morgen in geschüßten Lagen-14° C, sodaß im Freien noch einige Grad hinzutreten. Da der andauernde Frost alle stehenden Gemässer mit einer starken Eisdecke belegt hat, so ist heute zur Freude aller Anhänger des Eissports die Eisbahn des Gießener Eisvereins an der Moltkestraße eröffnet worden. *** Gestern Nachmittag traf der Großherzog von Lich tommend in Begleitung seiner hohen Braut und dem Fürsten von Solms- Hohensolms- Lich per Automobil in Gießen ein. Während der Großherzog von Gießen aus mittelst Buges sich nach Darmstadt begab durchfuhren die übrigen hohen Herrschaften, freundlich grüßend unsere Stadt, um nach Lich zurückzukehren. S. Um 7 Uhr fand im Residenzschlosse zu Darmstadt Neujahrstafel statt, mit welcher gleichzeitig die Neujahrsgratulation verbunden war. Es waren 72 Gebede aufgelegt, u.. waren mit geladen: Provinzialdirektor Dr. BreidertGießen und der Rektor der Landesuniversität Professor Vossius Gießen und die Kommandeure sämtlicher hessischen Regimenter. Der Landesfürst unterhielt sich mit den Gästen in leutseeligfter Weise und nahm deren Glückwünsche entgegen. Heute Morgen hat sich Professor Pflug- Gießen erschossen, wie man annimmt, infolge eines förperlichen Leidens. Der frühere langjährige Kreisschulinspektor des Kreises Bingen, Schulrat i. P. Philipp Seib, wurde gestern zu Gießen im Alter von 64 Jahren beerdigt. Viele Lehrer gaben ihm das letzte Geleite. 1860 absolvierte er das Lehrerseminar zu Bensheim, 1903 trat er in den wohl verdienten Knheftand. ** Jubiläum. Einer unserer beliebten Unterbeamten am Postamt Gießen, der Oberbriefträger Karl Kramer feiert morgen an 4. Januar sein 25jähriges Dienstjubiläum Möge es dem Jubilar vergönnt sein, noch lange seines Amtes zu walten. * § Laut Mitteilungen einiger Engros- Firmen sind die Zucker- und Kaffeepreise bedeutend aufgeschlagen worden. ** Gewisse Stellen der Lahn werden jeßt, da der scharfe Frost alle stehenden Gewässer mit einer Eisdecke belegt hat, von zahlreichen wilden Enten bevölkert die den Jägern eine willkommene Jagdbeute in Aussicht stellen. Die Jagd auf die Enten ist eine sehr schwierige, da die Tiere äußerst ängstlich und wachsam sind. * Das Bezirksfeldwebelwesen hat eine Neuregelung erfahren, die vom 1. Januar ab in Kraft tritt. Bisher avancierten bei den Landwehr bezirkskommandos die als Bezirksfeldwebel vernotierten Sergeanten und Unteroffiziere nur innerhalb des Brigadeverbandes. Fortan erfolgt das Avancement innerhalb des Armeekorps, so daß also beispielsweise die Bezirksfeldwebelstellen in der Provinz Brandenburg auch mit Kapitulanten des Berliner Bezirksfommandos beset werden können. Wer in Zukunft Bezirksfeldwebel werden will, fann sich für diesen Posten erst dann notieren lassen, wenn er sechs Jahre aktiv gedient hat und muß acht Wochen, früher nur sechs bis acht Wochen, bei einem Regiment in der Front Feldwebeldienste tun. Landwirtschaftliche Haushaltungsschule zu Lindheim. Der I. Rursus pro 1905 beginnt heute, Dienstag, 3. Januar und wird Mittwoch, 31. Mai ge schlossen werden. Die Meldungen hierzu sind bei Herrn Kreisrat Boeckmann, Vorsitzenden des landw. Bezirksvereins Büdingen unter gleichzeitiger Angabe des Vor- und Zunamens, des Tags, Monats und Jahres der Geburt und des Wohnorts der Schülerin und des Namens der Eltern oder der Vormundes schriftlich einzureichen. Beim Eintritt in die Anstalt hat eine jede Schülerin ein ärztliches Zeugnis vorzulegen, das sich über ihren Gesundheitszustand, sowie weiter darüber aussprechen muß, daß gegenwärtig keine anftidende Krankheit in ihrer Familie und bei deren Hausbewohnern bestehe. Der nächste Kursus beginnt Samstag, 1. Juli 1905. Gießener Volts bad. Im Dezember wurden berabreicht 8349 Bäder gegen 8875 im November 1904 und 6737 im Dezember 1903 oder pro Tag 269 Bäder gegen 296 im November 1904 und 250 im Dezember 1903. Der Besuch hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 4472 Männer, darunter 693 zu 10 Pfg. 805 Frauen, 92, 10 Wannenbäder: 1. RI. 243 Männer," 94 Frauen 2. I. 619 434 " " " Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 154 Männer, 22 Frauen. wird zur Kenntnis genommen und beschlossen, tessen Rat und Anweisungen zu befolgen. Abschaffung eines bösartigen - und Ankauf eines neuen Bullen findet Genehmigung. Schäfer Schmitt erhält eine Renumeration von 30 Mark pro 1904. Zur Vertilgung der Blutlaus wird eine besondere Komm ssion gebildet. Die Liererung des Petroleums wird Herrn Karl Schmierer für 1905 zur Straßenbeleuchtung zugesprochen. r Grünberg, 2. Januar. Das am Neujahrstage veranstaltete Konzert des Männer- Gesang- Vereins gestaltete sich zu einer recht schönen Unterhaltung. Besonderen Beifall fanden die einzelnen und Dippel- Quartets, die einzelnen Chöre waren sehr gut, ebenfalls im zweiten Teile das komische Quintett. Nachdem Herz und Dhren sich erquickt, fand die Veranstaltung ihren Abschluß mit einem bis etwa fünf Uhr früh dauernden Ball. § Laubach. Kommt heute ein Hundsgefährt von außerhalb, dessen Führer ein 13 jähriger Junge war. Junge und Hand waren marode. Ein zufällig bes gegnender Reisender erquickte Beide beim Wirt Ch. S., dann trabten sie den Heimweg entlang. Könnte diese Sitte" nicht endlich abgestellt werden? " -d- Lauter, 3. Januar. Die fürzlich von mehreren Beitungen gebrachte Mitteilung, daß hier ein Handwerksbursche erfroren sei, bedarf einer Berichtigung. Der an Krämpfen leidende Mann ist nicht erfroren, sondern durch einen Schlaganfall verschieden. + Lollar, 2. Januar. Die Sylvesternacht hindurch herrschte hier ein tolles Treiben, fortgesetzt fnatterten die Frösche und Kanonenschläge. Eine Person mußte verhaftet werden. § Bad Nauheim, 2. Januar. König Eduard von England wird hier in kommenden Sommer zur Kur weilen. ** Erfurt. Handelsminister Möller hat in einem Schreiben Peterseim's Blumengärtnereien seine Anerkennung ausgesprochen anfäßlich der 200 tausendsten Sendung im letzten Jahre. K Schlüchtern, 2. Januar. In der Eylvester nacht wurde hier einer Anzahl israelitischer Kaufleute in den belebtesten Straßen mit Pflastersteinen die Schaufenster 3ertrümmert. ** Frankfurt a. M., 3. Januar. Die durch die seitens der hiesigen Megger gegründete V teh marktsbank zwischen diesen und den Viehhändlern ausgebrochenen Differenzen spitzen sich weiter zu. In einer Versammlung des Mitteldeutschen Viehhändler- Vereins wurde beschlossen, die Verhandlungen mit dem Auffsichtsrat der Viehmarktsbank abzubrechen und eine eigene Viehversicherung zu gründen. Mit dem hessischen Viehhändlerverein sind Unterhandlungen wegen Verschmelzung der beiden Vereine im Gange. Weiter haben sich die Mitglieder durch Namensunterschrift verpflichtet, gegen eine Konventionalstrafe von 500 Mt. für jeden Fall, von Montag ab, ohne jede Garantie zu verkaufen. Die Metzger ihrerseits entfalten eine lebhafte Agitation, um alle Angehörigen ihres Berufes für die Viehmarktsbank zu gewinnen. Das Grundkapital der Bank beträgt 300 000 Mr. drn Gießener landwirtsßaftlicher Wetterviens. Voraussichtliche Wuterung in Hessen für Mittwoch, stürmisch, Niederschläge: Schnee in Regen übergehend. Januar. Trüb, erheblich milder, staikwindig bis Tauwetter in Aussicht. Marktberigte. Stekes 3. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkt kopeten Butter ter Pfd. 0 85-0.95 Ml., Hühnereter per Stück 8-10ẞfg., Enteneier St. 7 Bfs, Raje per St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 PfgErbsen per Liter 21 Bfg., Linjen per Viter 32* fa., Tauben per Paar Dt. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stid 0.80-1.80, Enten pez Grid 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 55-65 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 70-80 Pfg., Rindfleisch per fb. 62-68 Pfg. per ft. Schweineflet 60-72 big. Sowetne fletsch gesalzen per fund 0.76 18, albfleisch per fd. 70-74 Pfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-74 fg., Kartoffeln pro 100 Kils 6.00 5. 650 Wit., Zwiebeln per 3t. Wtt. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Pf. pei Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Frankfurt a. M., 2. Januar. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mr. 18.30-18.40, furhessischer Mr. 18.30-18.40 Roggen, hiesiger Mt. 14.50-14.65, russischer Mr. 14.75-15.00 Gerste, hiesiger Mr. 18.00 bis 18 25, Pfälzer Mt. 18.00 bis 18.50, fränkische Vik. 18 00-18.50, Riedgerfte Mt. 18.20 bis 18.70 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 14.50-15.00, furhessischer Wit. 14.50-15 00, bayricher Ver. 14.50-15.00, Mais, Wired Mr. 12.70-12.85. Alles pro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notterten nach Qualität: Weizenmeht hief. 6, Mt. 26.75-27.25, feinere Marken wet. 29.00-29.50, hiesiges Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mt 26.00-26 50, hiesiges Nr. 2, Mr. 23.75-24.25, feinere Marken Mr. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.75-20.25 feinere Marken 20.75-21.25, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mt. 22.- 23.25 b. 1 19.00-20.75, do. 2 Mr. 16-16.50. Weizenschalen 4.90 bis 5.10, Weizenkleie Mt. 4.95-5.15, Roggenkleie Mt. 5.70-5.80, Weizenfuttermehl Mr. 6.50 bis 7.50. Die Martipreise für Vich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 2. Januar 1905. Höchste Schlachtviehpreise in Frank, urt a. M. Fleischpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 74-77 M. 1/2 kg 70-80 Pf. 81-83 Pf do. 70-74 Brausebäder 1309 Männer, 187 Frauen. Die Personenwage wurde von 180 Personen benutzt, das Bad von 2 Personen besichtigt. Ochsen Kälber 1/3 11 do. 59-60 " H Getreidepreise in Mannheim do. 60-72 Brotpreise in Gießen N Weizen 100 kg 18.85 M. 14,70 H Weiß brot 2 kg 52 f Schwarzbr. do. 48 M ** Ausblicke. Licht, Schatten, Erinnerungen und zu Anfang sahneidende Kälte, das ist alles, was sich von 1905 bis jetzt Schweine r Grünberg, 2. Jan. Gemeinderats- Sizung. fagen läßt. 1905 ist ein an Finsternissen reiches Jahr, Bunkt 7 Uhr eröffnete der Bürgermeister die Sigung. An es finden zwei Mond- und zwei Sonnenfinsternisse, die wefend waren Beigeordneter Reil und die Gereinderäte Moll, Mondfinfterniffe am 19. Februar und 15. Auguft und die Sehrt, Trinkaus, Möller, Frank, Ranft. Letzterer wurde Sonn.nfinsternisse am 6. März und 30. August statt, von denen die letztere eine Total- Berfinsterung ist. Diesen Schattenseiten steht aber auch viel Licht gegenüber, da nach dem hundertjährigen Kalender die Sonne dieses Jahr regiert. So sehr wir die sonnigen Tage nun auch heransehnen, so als wiedergewähltes Mitglied mit Handschlag verpflichtet. Dagegen die Neugewählten H. K. Zimmer und H. Spamer durch den Bürgermeister beeidigt. Dem Herrn Emil Ries wird für seine Zuwendung zum städtischen Museum der Dant des Gemeinderates schriftlich zugesandt werden. Ein Roggen do. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Gießen. Nr. 2 FÜRSTLICHE BRAUEREL LIVERPOOL WIEN LONDON Gegründet 1696 KÖSTRITZ THÜRINGEN 1893 RENOR AVEN MAGDEBURG INGIN DER RDAM AMSTERDAM 183LEIPZIG Gegründet 1696 Köstritzer Schwarzbier. Dieses altberühmte Bier, welches infolge seines großen Malz und Würze- Extraktes und geringen Alkoholes besonders Kindern, Blutarmen, Wöchnerinnen, nährenden Müttern und Rekonvalescenten jeder Art von hohen medizinischen Autoritäten empfohlen wird, ist zu haben in Glessen bei F. Kühnhold, Bier- Depot, Ludwigstraße 55. Man verlange ausdrücklich nur das echte ,, Köstritzer Schwarzbier" Bekanntmachung. Die Benutzung des Schweinemarktplatzes nnd verschiedener anderer Pläge zur Förderung des in der Lahn gewonnenen Eises soll für den laufenden Winter Mittwoch, den 4. Januar 1905, vorm. 11 Uhr an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. Januar 1905. Groth. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die unterm 10 Dezember v. Js. angeordnete Sperre der Südanlage zwischen Bismard und Göthestraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 2. Januar 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Vorkehrungen gegen das Einfrieren der HauswaſſerLeitungen. Unter Hinweis auf die„ Bestimmungen über Anlage ber Haus wafferleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um bem infieren bes Waffers in ben 5 aus waſſerleitungen UNUBERTROFFEN Waschen und Putzen NUR MIT WASCHET NAUMANNIA SEIFE BAUMANN OFFENBACHS Cognac HermJosSchutz Marke Peters& C Nachfolger Köln a/ Rh. Holz- Bersteigerung Eisenbahn- Fahrbeamten- Verein im Gießener Stadtwald. Giessen. Donnerstag, den 5. Januar Samstag, den 7. Januar 1905, abbs. von 8 Uhr ab in der Turnhalle an der Südanlage: 1905, vormittag8 9% br beginnend, werden im Gießener Stadtwald, in den Diftriften Haingesboden, Neubege, Philosophenwald, Bollstockswäldchen u. Sandberg versteigert: 25 Eichen Derbstgn. m. 1,60 F. 2 Rmtr. Buchen- Scheitholz Buchen- Knüppelbola 5 " 1 " 1 " 9 " Buchen Stocholy Fichten- Stockhol Eichen- Stockhol 1150 Wellen Buchen- Reisig 6120 " Eichen Reisig 250 " 4650 " Fichten Reifig Kiefern Reisig ( Durchforstung). Die Zusammenkunft ist auf ber Grünbergerstraße an ber 8. Schneise. Gießen, den 30. Dezember 1904 Gr. Bürgermeisteret Gießen. J. B.: Curschmann. 1 Ochiengeraub und Ochsenkopf hat abzugeben Gustav Trinkaus Metzger, Gieken. Makulatur hat abzugeben Expedition d. Blattes. Weihnachtsfeier verbunden mit Theater, lebenden Bildern und BALL. Der Vorstand. Für kleine Kaufleute und Handwerker! Rechnungsformulare ( ohne Firma) Kanzleibogen Kanzleibogen 12 Kanzleibogen Stück- Boks 25 Stück 15 Pfg. 25 Stück 20 Pfg. 25 Stück 30 Pig. hält stets am Lager Albin Klein Buchdruckerel- Giessen, Seltersweg 83. Gaskoks. Gegenwärtige Preise: Für den Zentner ab Verkaufsstelle: Flasche Mt. 1,75 bis wit. 6. Heirate it beach- Buks, ausschließlich trocken gelagert in 2 verſchiebeAerztlich empfohlen! entsprechend billiger ff Tafelliqueure empfehlen: Louis Lind, Kirchenplatz 10 Schwab, Inh. A. u L. Taz. Hoflieferant. bei eintretender Kälte vorzubeuaen, es erforderlich ist. die Hauswaffer: Dies leitungen b. Abends für die Dauer der Nacht zu entleeren. geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermesser befindliche Hauptabsperrhahn geschloffen und dann das seitlich besselben oder hinter dem Waffermesses befindliche Entleerungshähnchen, nachdem Karl ein passendes Gefäß untergestellt, geöffnet wird und dies folange ge öffnet gehalten wird, bis das in der Hausleitung stehende Waffer vollständig abgelaufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder ge schloffen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben das in dem obersten Sto dwer bes Hauses befindliche Zapfventil der Housleitung offen zu halten bamit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil bes Waffers tann auch schon durch das Zapfenventil ber unterften Riche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. Nach stattgehabter Entleerung sind diese Zapfv nt le, welche dem Eintritt der Luft, bezw. der Entleerung des Waffers dienten, wieder zu schließen. - Das Schließen des Haupta biberrhahnes er: folgt durch Auffeßen des beigegebenen Schlüssels auf den vier: fanntigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne eines Uhrzeigers. bis Widerstand erfolgt. Das Deffnen des Hauptabsperr= habnes geschieht durch Drehung in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behuss Wafferentnabme muž bes Morgens der Hauptabsper r= hahn wieder vollständig geöffnet werden. Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, überhaupt nach ungeheizten Räumen, Hofräumen, Gärten usw. sind auf die Dauer beren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters. mittelft ihrer besonderen Vorrichtungen auf ä nliche Weise zu entleeren Bei anhaltender außerordentlicher Stälte empfiehlt und abzustellen. es fich, die Wafferentnahme auch während des Tages auf fürzere feftgesetzte Zeit zu beschränken und während der übrigen Tageszeit bie Hauswasserleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbe: nugter Wohnungen geführt sind, fann man durch Unterhaltung eines Kleinen Heerdfeuers vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in falten Klosett obe sonftigen ungeheizten Räumen, durch welche die Waffer= Leitung führt sofern daselbst die Leitung nicht schon durch eine aus reichende Umbullung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höbe zu erhalten. Sehr fal: stehende, insbesondere auch abgestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche Klosetts( wie in Vereinshäusern 2c.) werden durch Einstreuen von etwas Salz( Viebsalz) in bas Schlußwasser des Syphons( Wasserabschlusses) gegen Auffrieren der Schüffeln geschütt. - Jm Die Wassermesser nebst dem nächstansbließenden Teil der Rohrleitung find während des Winters mit Stroh, Eäden oder ähn lichen Schußmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Rellerfenfter geschlossen zu halten. Die Herstellung aller 28 affermeffer, bie in Folge ungenügenden Schußes gegen Kälte Schaben erleiben, erfolgt auf Rechnung der Hausbesizer. übrigen müssen die Wassermesser jederzeit leicht zugänglich bleiben. Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich Neubauten und unbewohnte Stodmerte, deren Wasserleitungen nicht immer bie erforderliche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Richtabsperrens von Garten Bafferleitungen große Beschädigungen und namhafte Wasserverlufte entstanden. Durch bie empfohlenen Borfehrungen wird dem Wasserabnehmer bie Lieferung b6 Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werben Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten Wir empfehlen baber vorstehende Borsichtsmaßregeln allen Beteiligten gur ganz besonderen Beachtung. Langer anbauernbe Abiperrungen, Einwinterungen, Repara turen und Auftauungen von Hauswasserleitungen werben am swed mäßigften und schnellsten von benjenigen Installationsgeschäften be forgt, welche bie betreffenden Hausmafferleitungen f. 3t. ausgeführt haben und baber die örtlichen Berhältnisse mit ihren empfindlichen Bunften am beften fennen. Gießen, ben 17. November 1904. Städtisches Gas- und Wafferwerk Gießen. Otto Bergen. 92'000 Im Gebrauch! Filiale: Berlin über die bon Dr. Retau mit 39 Abbild. Mr. 1,50, Liebe und Ehe obne Rinder bon Dr. Lewitt, Dif. 1.50. Beide Bücher auf. Mr. 2,70. iefm. ob. No Versandbuchbbl. A. Günther, Frankfurt a. M. 91, Alte Mainjerstraße 32. Blickensderfer Schreibmaschine Vollkommenstes, vielfach patentiertes und preisgekröntes System; vielseitigste Vor züge und Deuerungen; größte Einfachheit und Dauerhaftigkeit.- Katalog franko. Preis Mk. 175. u. Mk. 225. Lielpzigerstr. 29,( Eche Friedrichstr.) Groyen& Richtmann, Köln. PALMIN feinste Pflanzenbutter unübertroffen zum kochen, braten u. backen nen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend erkleinert: Größe Br. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte Größe Br. 2, fleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, namentlich für engere Ofenschächte geeignet. In Bagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Stückkoks Bukkoks Br. 1 . . Bukkoks Br. 2 1,10 Mr. Ober Drnd und Berla ( 17 froad Grangesto Boufe laut bing beften fein wird Schiff gridlebre Muf bal Ed bor fich binftellen ift dir wohl zu milder hingu Ja. Bater und will mir nod siges Mädel findisch ich mich bier? Dir ist m bient, und mir beffer tun, als Während de lo energif ge aus dem Ruffel Roblenglut nieber viride Rod, inde Hopfte, welde find wahridheinli Ich jage dir ufammen, und ondern auch das ribt es bei einem Mittel- ab, boll interbrach er fi Bilberflang ber Dalle entlang Audh Franzest hm wohlbelamie nhalt ungefähr la 4322 1,25 Mr. 1,25 Mr. 1,05 m. 1,20 Mr. mjere Stube. Bib acht. Junge, Sangue di D . 1,20 Mr. Ter 1,00 Mr. Unb . 1,15 Mr Go . . . 1,15 Mr. Bei Entnahme von mindestens 200 Zentnern: Stückkoks Bußkoks Nr. 1 Bukkoks Dr. 2 Für Kofsabnehmer, welche zwei und mehr Doppelwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 ẞfg. pro Centner. Für Snfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner berechnet. NB. Ausnahmsweise können fleinere Koksmengen ohne bebesondere Vergütung auch an die betr. Lagerpläge ( Keller, Stall 2c.) verbracht werden, sofern die Zufuhr durch das Gaswerk erfolgt. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Gentner Koke ftatt; bagegen bleibt bei folgenden biesigen Firmen der Kleinverkauf der Gaskoks von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den Herren: H. Schaumberger, Marburgerstraße 22. Andreas Euler, Steinstraße 11. Joh. Fischer, Alicestraße 19, 50% Ersparnis gegen Butter! I. Happel, Neustadt 56, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Eb. Klinkel, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Baon kemp Underberg Unentbehrlich für jede Familie! Underberg Sem Boonekamp Man verlange Underberg- Boonekamp. Anerkannt bester Bitterlikör! am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. H.UNDERBERG- ALBRECHT emper idem, Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm D. Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: ausdrücklich: 24 Preis- Medaillen! Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Auguft Strud, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Grünbergerstraße 13. Daniel Wirth's Nachf.( Theod. Geilsus) Weftanlage 51. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gastors jamt Anfuhr wie das Gaswerf und verabsol gen dieselben auch in Mengen unter 5 Zentnern. Die Preise unserer Gastofs für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oftroirückvergütung von 4 Pfennig für den Zentner. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. 5000 Stück Staats- Prämien- Anlehens- Lose im Kurswerte von 250 000 Mark erwarb der unterfertigte Verein bis jetzt für seine Mitglieder. Sämtliche Lose sind reichsgesetzlich in ganz Deutschland erlaubt und werden alle succesive gezogen. Jährlich 39 Ziehungen mit 120 000 Treffern darunter 5 Millionen Mark Haupttreffer. Monatsbeitrag mit 3 Mark beginnend. Bitte, lassen Sie sich zur Einsicht Statuten und LosnummernVerzeichnis gratis und franko zusenden vom ,, Augusta" Verein in Augsburg. Gegründet 1898. 4823 Alfo fang die selcher Gianetta ofen Lippen als f Fängerin weiblich Santelli geöffnete Luft gefprengt un Japaner merden mern bon Bort herzustellen, um tijchen Bormoditie Krthur ist nicht ble Chafien, fondern belitändig bem fem veridiebt. Som 18 eltge bed a baner in Bomadth getpacjene ernite Frieden japanischen Stri Citafien wer richten, die b Art Monroede immerbin in ge Belfer auf auf noch nicht gang Rrieges bereits Amerita, da politischen Sonit auf Wien fein In bodyit realer paner. Report ocler Beile bod gefördert, und bei den ameritan Etimmung bert Wealen Friedens det midtermen ben Embelsvert in dem jungen feiner dilediten umieben muk Intereffen Ret,