hne große Kartoffel, auch wohl. ch bringen. achsbohnen: Blumentobl, Die Gemüse noch warm ommen die f". ttel, auf dem der von der r das Papier 1, und tauscht Das Signale Alter, Haare, Worte einen reicht, das, rd, und nun tt komischer, der Reihen wird. Nur " stets als N. 3 ì hten Fled. der: Hat niemals ein braver Mann. alige türkische Ges wurde aus Neuifer Gesellschaftss nheiten nicht felten die schönsten dernd zudringlichsten fie zu verbinden, em solchen Besuche Ronstantinopel einn auf, haß er mit er Damen immer , bis dieselbe im Dolme'scher nach ichnung zu fragen bat!"- war seine meine Gedichte.?" A.:„ Aber pen." chlejen müssen." in die Oper und em ihren Plaz auf. lich zu: Wo man ungen wito vem za ewährleistet, dem Hausbefi nd Gebäude ferngehalten. fregeln allen geteiligten zu Ginwinterungen, Bepan gen werden am zweckm tionsgeschäften besorgt, well ahrt haben und daher die a Junkten am besten kennen. 1905. Wafferwerk Gie to Bergen. Stadt- Deat Giessen. Dir.: Germann Steingr Freitag, den 1. Dezem E Volksvorstell Die Herr Söhne Bolfeftüd in 3 after Walther und Ele Nr. 283. Erstes Blatt. Zafertioneprete: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Bfg. Rebaftion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Kr. 362. Samstag den 2. Dezember 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitnug( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Pelizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Kulturaufgaben. [ Politische Wochenschau.] Wer seit einer Reihe von Jahrzehnten das politische Leben in Deutschland mit Aufmerksamkeit verfolgt, erinnert fich wohl noch der Zeiten, in denen es gewissermaßen zum guten Ton gehörte, seufzend die Unerschwinglichkeit der Heerausgaben und den Druck der Militärlast zu beklagen. Man seufzte aus aufrichtigem Herzen und glaubte allen Ernstes, daß der Druck überschwer sei und beispielsweise die Ursache für die starke Auswanderung bilde. Der Wunsch nach der Errichtung des Reichs fand damals eine Unterstüßung in der Vorstellung, daß die Militärlast, auf mehr Schultern verteilt, fich leichter werde tragen lassen. Heute belächelt man eine solche Anschauung. Die Zerrissenheit des Reichs, das damit teilweise im Zusammenhang stehende Fehlen einer Industrie, die mangelnde Möglichkeit für das Land, seine Kinder zu er= nähren, trieb die Auswanderer in die Fremde. Seitdem ist die wirtschaftliche Kraft mächtig gewachsen, sodaß es den gesteigerten Anforderungen an feine Wehrhaftigkeit immer leichter genügen fonnte. Die Auswanderung aber hat nach= gelassen und fast völlig aufgehört ein Beweis dafür, daß nicht die Militärpflicht die frühere Vaterlandsflucht veranlaßt hatte. Auch sonst haben die Aufwendungen des Reiches und der Staaten nicht nachgelassen. Sie sind im Gegenteil mächtig gestiegen. Und niemand mehr ist so furzsichtig, sich darüber zu beklagen. Selbstverständlich ist die Erfüllung neuer Aufgaben mit neuen Aufwendungen verbunden. Die soziale Fürsorge erfordert fortgesetzt hunderte von Millionen. Wenn Straßen und Wege in bessere Pflege genommen worden sind, wenn man der Beamtenschaft und ihren Hinterbliebenen ausfömmlichere Zuwendungen gemacht, Wissenschaften und Künste mit reichlicheren Dotationen bedacht hat, so hat das natürlich Geld und immer wieder Geld gefostet, und nicht in jedem Falle war nachzuweisen, daß die Ausgaben sich unmittelbar bezahlt machten. Das verlangte man auch garnicht, denn man war zu der Ueberzeugung gelangt, daß der Staat um so reicher wird, je größere Lasten er sich für Kulturaufgaben auferlegt. Und ganz gewiß nicht die letzte Kulturaufgabe ist es, die eigene Kultur zu schüßen. - Der Reichsetat mit allem Zubehör Flottengesetznovelle und Reichsfinanzreform= Vorlage der jetzt den Reichstag beschäftigen soll, ist eine Illustration dafür, wie die Kulturaufgaben des Reiches gewachsen sind. Die Erhöhung der Sicherheitsprämie, die in dem Militär- und Marinebudget liegt, deutet auf den gesteigerten Wert des Versicherungsobjekta. Daß die Prämie aber feine Luxusausgabe, daß sie eine Notwendigkeit ist, hat die Thronrede in ernsten Worten dargetan. Die Beendigung des Textilarbeitrstreits in Thüringen ist insofern ein erfreuliches Ereignis, als damit einem auf die Dauer unerträglichen Zustond ein Ende be= reitet worden ist. Jeder Tag, der dem wirtschaftlichen Frieden gewonnen wird, ist dem Elend von Tausenden abgerungen. Man braucht fein grundsäßlicher Gegner der Streifs zu sein, man fann in dem Ausstand ein legales und loyales Mittel zur Durchsetzung berechtigter oder für berechtigt gehaltener Forderungen anerkennen, und doch den dringenden Wunsch hegen, daß zu diesem äußersten Mittel nur in äußerster Not gegriffen werde, nicht ohne vorgängige Erschöpfung aller Versuche einer gütlichen Erledigung. Es wäre eine überaus lohnende Kulturaufgabe, Vorkehrungen zu treffen, die Ausstände verhüten, indem sie Streitigkeiten zwischen Unternehmern und Arbeitern schiedsgerichtlich schlichten. Nicht der staatliche Zwang fann hier helfen, nur die freiwillige Selbstzucht, die am legten Ende die Stala aller sozialen Friedensarbeit ist. Die freiwillige Unterwerfung des Sohnes Hendrik Witboois bringt hoffentlich den Herero- Aufstand in DeutschSüdwest afrifa zu schnellem Abschluß. Der neue Gouverneur v. Lindequist tritt sein Amt unter glücklichen Zeichen an. Ihm ist vergönnt, sofort mit Friedensarbeiten, mit dem Wiederaufbau zu beginnen, Kulturaufgaben im eigentlichsten Sinne des Worts in Angriff zu nehmen. Auch für die Tätigkeit des fommenden Kolonial Sekretärs Erbprinzen v. Hohenlohe- Langenburg tut sich freie Bahn auf, da der Aufstand in Ostafrika den älteren und gefährlicheren faum überdauern wird. : In Rußland hindert das erneute Auflammen von Unruhen und militärischen Revolten den Grafen Witte, die Kulturaufgabe, der er sich gewidmet hat und die in der Herstellung verfassungsmäßiger Zustände besteht, in schnellerem Tempo ihrer Lösung entgegenzuführen. Daß in Sebastopol förm= liche Schlachten zwischen Menterern und fahnentreuen Mannschaften geschlagen werden mußten, läßt die Tiefe der Zerrüttung erkennen, in die Rußland durch das vorige Regime geraten ist. Der Streit der Telegraphenbeamten, der die Verbindung des Auslandes mit der russistpen Hauptstadt verlangsamt, die Verbindung mit dem Innern des Landes völlig unterbricht, erhöht die ängstliche Sorge, bereitet unheimliches Dunkel über das große Reich. In Deserreich- Ungarn dauert zu beiden Seiten der Leitha die Aera der Radau- und Krawallpolitik an. In Cisleithanien schreit alles nach dem allgemeinen Wahlrecht, und hat dabei doch das stille Gefühl der Unsicherheit, was als für Ueberraschungen daraus für die einzelnen nationalen Interessengruppen entspringen möchten. In Ungarn will man durch obstruierende Verweigerung aller bürgerlichen Leistungen die Regierung zur Abdanfung zwingen. Baron Fejervary droht mit einem Nachfolger, der energischer sein werde er und nicht vor der Einführung militärischen Regiments zurückschrecken werde. Die Opposition erklärt, daß der ungarische Reichstag, der am 19. Dezember zusammentritt, einer Auflösung trotzen, Baron Fejervary, daß er den troßenden mit Gewalt vertreiben werde. Unter solchen Umständen ist die Staatsmaschine dem Versagen nahe, jedenfalls find für die Erfüllung von Kulturaufgaben feine Kräfte mehr frei. König Haakon ist in Christiania eingezogen, Hoffnungsvoll begrüßt von dem Volk, das ihn zum König gewählt hat, herzlich beglückwünscht von den Monarchen, deren Sympathien ihn bei der Uebernahme der neuen Würde begleitet boben. Seine umschriebenen Macht befugnisse sind gering. Aber eines Königs Einfluß überragt auch ohne Gefeßesnerlegur tatsächuh die gesetzlichen Grenzen. König Hanfon wird deshalb en voller Anteil an dem Verdienst ge= bühren, wenn das alleinstehende Norwegen zu Kulturtaten ich aufrant König Alfons ist unbeweibt und unverlobt in sein Heimatland zurückgekehrt, gerade zur rechten Zeit, um die fatalonischen Trennungsbestrebungen in gefährlicher Weise ausflammen zu sehen. Der Ausnahmezustand ist über die Provinz verhängt. Ob das heroische Mittel die beabsichtigte niederschlagende Wirkung haben, ob es nicht die Empörung in weitere Kreise tragen wird, steht dahin. Im äußersten Westen Europas ist wie im äußersten Osten unseres Erdteils der Boden stark durchwühlt. In Spanien hat man die Lösung von Kulturaufgaben allzu lange vernachlässigt. Die Folge davon ist, daß sich die breiten Bevölkerungsmassen von der oberen Schicht vollständig losgelöst haben. Die Flottendemonstration der Mächte gegen die Türkei hat sich programmgemäß und in aller Friedlichkeit vollzogen. Auch die Balkanstaaten haben keinen Versuch gemacht, den unregelmäßigen Zustand zu einem Vorstoß zu benutzen. Freilich sind sie eindringlich vermahnt worden. Immerhin bleibt zu wünschen, daß die gespannten Verhältnisse sich bald schlichteten, damit nicht, trotz aller Mahnung und Vorsicht, uner= wartete Zwischenfälle eintreten. So langsam der Schritt der Pforte ist, wenn es sich um Lösung von Kulturaufgaben handelt ein kriegerisches Eingreifer der Ballanstaasten würde jeden Fortschritt hemmen. Die ruffifche Tragödie. Allen Ernstes ist von einer finanziellen Operation die Rede, die nichts Geringeres als den Anfang vom russischen Staatsbankerott bedeuten würde. Zwar wird die Be= hauptung, daß die russische Regierung bereits ein Moratorium nachgesucht habe, noch in Abrede gestellt; allein gewisse finanzielle Abmachungen deuten auf eine herannahende Katastrophe hin. Wie sehr die ganze russische Freiheits- Politik durch die Rücksicht auf die Geldbeschaffung diftiert worden, ist bekannt. Jetzt scheint aber auch hier der Zeitpunkt verpaßt zu sein. Als symptomatisch für die Zustände im Zarenreich können die neuesten unerhörten Vorgänge in Sebastopoí gelten. Bericht des Admirals Tschuknin. Vom Marineministerium in Petersburg wird jetzt veröffentlicht, was der Admiral Tschuknin, der die treugebliebenen Jm Truppen fommandierte, über den Kampf meldet. großen und ganzen wird die erste Meldung über die Schlacht bestätigt. Ueber interessante Einzelheiten aus dem Bericht wird aus Petersburg gemeldet: Die Aufforderung zur Ergebung beantworteten die Meuterer, die über vier Torpedoboote und das Panzerschiff ,, Otschakow" verfügten, mit dem Hissen der roten Flagge und dem Signal: Schmidt befehligt die Flotte!" Die Meuterer nahmen die abgerüstet im Hafen liegende Flotte und setzten die Offiziere als Geiseln auf dem„ Otschakow" gefangen. Schmidt drohte, die Offiziere hängen zu lassen, wenn etwas gegen ihn unternommen würde. Troßdem begann das Feuer von den Batterien und den Panzerschiffen. Die Torpedo boote wurden fampfunfähig gemacht, der Dtschafow" geriet in Brand und zog die weiße Flagge auf. Schmidt wurde festgenommen, als er in Matrosenkleidung zu entkommen suchte. Das Regiment Brest, das von den Meuterern abgefallen war, erstürmte die Kasernen, in denen jene saßen. Zweitausend mußten sich ergeben. Nach anderen Meldungen sind weitere zweitausend Meuterer mit Maschinen- Gewehren in das Innere des Landes geflüchtet. Auch an anderen Stellen der Schwarzen MeerKüste haben Menterer ihr Unwesen getrieben. So haben sie in Batum cin österreichisches Schiff fortgenommen und ver langen Lösegeld. Die Annahme, daß es sich um einen öster= reichischen Lloyddampfer handele, wird aus Triest für un richtig erklärt. Streifende Soldaten und Arbeiter. Es gibt nicht nur meuternde Soldaten, sondern auch. richtige Streits fommen im Heere vor. So wird aus Petersburg gemeldet: In der Garnison von Grodno erklärten die Artilleristen, sie würden die Dienstpflicht verweigern, bis ihre Forderungen, die besonders hohen Lohn betreffen, erfüllt seien. Sie verweisen auf die Tausende, die von feigen Generälen, wie Kuropatkin, eingesteckt würden. Während der Streif der Telegraphisten anhält, beginnt auch in anderen Branchen das Streiffieber wieder zu erwachen, und auch in polnischen Industriebezirken gährt es unter den Arbeitern. Ueberall fommt es zu Zusammenstößen. Der Präfeft in Moskau droht den Mitgliedern der Streiffomitees. mit Ausweisung. Die Lage spißt sich mehr und mehr zu. Das gesamte Telegraphenpersonal in Finnland ist ebenfalls in den Ausstand getreten. Deutscher Reichstag. ( 4. Sizung). CB. Berlin, 1. Dezember. Die gestrige Debatte über die Fleischteuerung wurde heute fortgesetzt. Sigungssaal und Tribünen waren heute schwächer besucht, als gestern. Die Debatte nahm den= selben ruhigen Verlauf. Den Reigen der Redner eröffnete der Abg. Dore von der freisinnigen Vereinigung, der unter Seitenhieben gegen den Minister von Podbielski in gemäßig= ter Form die Oeffnung der Grenzen verlangt. Den entgegenge= setzten Standpunkt vertrat mit gleicher Mäßigung der Abg. Stubbendorff von der Reichspartei, der bei dieser Gelegenheit seine Jungfernrede hielt. Einen lebhafteren Ton schlug der national= liberale Abg. Dr. Paasche an, der sich namens seiner Fraktion mit der Haltung der Regierung einverstanden er= flärte, aber sein Bedauern über die bekannten scherzhaften Aeußerungen aussprach, die der Minister, wenn auch in vertrautem Kreise, getan habe. Aehnlich äußerte sich in seiner Polemit gegen die Linke in scharf pointierter Weise Abgeordneter Graf Reventlom. Der Pole von Star= czynski trat anscheinend für die Deffnung der Grenze im Interesse der polnischen Arbeiter зи ver= stehen war von ihm infolge der im Hause herrschenden Unruhe nur wenig. Dann machte sich der sozialdemokratische Abg. Molkenbuhr an die Widerlegung der gegnerischen Auslassungen. Beschlüsse werden ja bei Interpellationen nicht gefaßt, aber der Verlauf zeigte doch, daß die Regierung bei der Aufrechterhaltung der Grenzsperren dieselbe starte Mehrheit für sich hat, wie bei der Feststellung des neuen Zolltarifs. ein, Politische Rundschau. Deutsches Reich. Eine Neuregelung des Unterstügungswohnfiges be= zweckt ein dem Reichstage zugegangener Gesezentwurf. Nach dem Entwurf soll die Altersgrenze für den Erwerb eines neuen Unterstüßungswohnsizes vom vollendeten 18. auf das vollendete 16. Lebensjahr herabgesetzt werden. Zugleich mit der Herabsetzung der Altersgrenze wird auf die Frist, deren Ablauf den Verlust des bisherigen Unterstüßungswohnsizes be= dingt, von zwei Jahren auf ein Jahr abgekürzt. Die Fürsorgepflicht der Heimatgemeinden für die im Alter von 16 Jahren oder früher abgewanderten Arbeiter würde als= dann bereits mit dem vollendeten 17. Lebensjahre, mithin drei Jahre früher als gegenwärtig ihr Ende erreichen. * Nach ziemlich glaubwürdigen Nachrichten aus DeutschSüdwestafrika sind Friedensverhandlungen zwischen den deutschen Behörden und den noch im Aufstand befindlichen Eingeborenen eröffnet worden. Die Meldung flingt nach der Unterwerfung Samuel Jsaats nicht unwahrscheinlich, doch liegen amtliche Aeußerungen noch nicht vor. von * Gegen die erhöhte Velastung der Gesellschaften mit beschränkter Haftung, welche die geplante Reform des preuBischen Einkommensteuergesetzes bringen soll, wendet sich eine verschiedenen derartigen Gesellschaften ausgearbeitete Denkschrift. Die Denfschrift bekämpft die Idee der Besteue= rung und schließt mit den Worten:„ Wenn die preußische Regierung ihr Ziel der Besteuerung der G. m. b. H. erreicht, so wird sie vielleicht mit Genugtuung auf eine neue Steuerquelle blicken, aber sie wird die Gewerbetätigkeit nach den Staaten hinleiten, wo solche Belastung nicht besteht und wo man die Aufgabe einer weisen Steuerpolitik darin erblickt, die Entstehung neuer gewerblicher Unternehmungen nicht zu hemmen, sondern zu fördern und damit die gesamte Steuertraft des Landes zu heben." * Eine Petition an die sächsische Staatsregierung und den Bundesrat gegen die geplante Erhöhung der Tabaksteuer beschloß das Stadtverordneten follegium in Dresden. Bei den Ersagwahlen für die Dresdener Stadtverordneten wurden im ganzen 22 bürgerliche und 6 sozialdemokratische Abgeordnete gewählt, die bisherigen 8 Vertreter der antisemitischen Reformpartei wurden nicht wiedergewählt. -Oefterreich- Ungarn. ** Einen großen Standal im kroatischen Landtag veranstalteten die Anhänger der Koalition. Ihr Wortführer erklärte, sie seien bereit, gegen Wien die Waffen zu ergreifen, um jenem„ Monstrum, das österreichisch- ungarische Monarchie genannt wird", je eher desto besser ein Ende zu bereiten. In großen Worten sind die magyarischen Hampelmänner samt ihrem kroatischen und sonstigen Anhang stets groß gewesen. Norwegen. ** Die im Abkommen mit Schweden vorgesehene Schleifung der Grenzfeftungen hat begonnen. Proviant, Munition und Waffen sind bereits fortgeschafft, die Drahthindernisse werden beseitigt. Die Panzertürme und Geschüße werden fortgeschafft, sobald über ihre fernere Verwendung Beschluß gefaßt ist. Türkei. ** Da die Flottendemonstration bisher noch kein Nachgeben der Porte herbeigeführt hat, erhielt das internationale Geschwader Befehl, auch die Insel Imbros am nächsten Montag zu besetzen. Diese Insel beherrscht die DardanellenEinfahrt. Afrika. ** Ein besonderer Bote des Sultans von Marokko teilte den fremden Gesandtschaften in Tanger mit, seine Vertreter zur Marokko- Konferenz fönnten vor Ende Dezember nicht in Algeciras sein. Im französischen Ministerrate erklärte daraufhin Ministerpräsident Rouvier, die Konferenz sei wegen der Verhinderung der marokkanischen Abgesandten bis Anfang Januar 1906 verschoben worden. Der Landwirt. gh. Landwirtschaftliche Aufgaben im Dezember. Im Obstgarten ist das Auspußen und Auslichten der Kronen, das Entfernen der Aststumpfe, Abkrazen von Moos und Flechten, das Umgraben der Baumscheibe, wobei gemahlener oder frisch gelöschter Kalf mit untergraben werden sollte, notwendig. Spalierpfirsiche und Aprikosen sind mit Schutzdecken zu versehen, junge Obstbäume mit Vorrichtungen gegen Hasenfraß und Frost zu umhüllen. Wo man an Obstbäumen größere Wunden antrifft, schneide man diese nicht glatt, sondern überstreiche sie zunächst mit Eisenvitriollösung( auf 1 Liter Wasser 3 Gramm Eisenvitriol) und bringe darüber einen Umschlag aus Lehm- und Kuhdüngerbrei, der mit einem festen Lappen umhüllt wird. Im Gemüsegarten sind Wintergemüse, die draußen verblieben, bei scharfem Frost durch Fichtenzweige zu schüßen. In den Ueberwinterungstellern sorge man für frische Lust, kontrolliere die Knollengewächse, schneide faulende Stellen sofort aus und bestreue die Schnittchen mit Holziohlenstaub. Lokales - ** Ernannt wurde am 22. November der Schulaspirant Gustav Kröll aus Rodheim zum Lehrer an der Taubstummenanstalt zu Friedberg, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer. ** Am 30. November wurden zu Forstassessoren ernannt die Forstakzessisten Gustav Baader aus Alzy und Otto Krag aus Lich. * ** Turuerisches. Morgen Sonntag, 3. Dezember, findet in der Turnhalle des Turnvereins Gießen eine Bezirksvorturnerstunde des 2. Bezirks des Gaues Hessen statt. F Theaterverein Gießen. Die 4. Vorstellung wird Mittwoch, den 13. Dezember stattfinden. In ihr spielt Frl. Riza Bajor vom Großh. Hof und Nationaltheater in Mannheim, die im vorigen Winter Grilparzers Medea mit großem Ecfolge darstellte, die Hero in Des Meeres und der Liebe Wellen" von Grillparzer. " tt. Stadttheater Gießen. Auf die morgige nachin ttags 1/24 Uhr beginnende kindervorstellung, die Sophie Hennigs Rottäppchen" bringt, sei auch an dieser Stelle noch ausdrücklich hingewiesen. Im dritten Bild ist eine burleske" Gemüsepolta" eingelegt, die die Kleinen besonders interessieren dürfte. Abends 8 Uhr geht zum legten Male Gustav Raeders Bosse Robert und Bertram" in Szene uuter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie- Regiments. " * 8. Landwirtschaftlicher Vortragskurs. In der Zeit vom 3-6. Januar 1906 beabsichtigt der Landwirtschaftsrat nach zweijähriger Unterbrechung wiederum einen landwirtschaftlichen Vortragsfurs zu, laut Darstädter Bet ng", in Darmstadt zu veranstalten. Der Vortrags urs hat den Zweck, praktischen Landwirten und anderen Interenssen Gelegenheit zu bieten, sich über die neuesten Fortschritte auf dem Gebiete der Landwirtschaft und einschlägiger Fächer von sachverständiger Eeite Kenntnis zu verschaffen und bei den an die Vorträge sich anschließenden Disfuffionen eine gegenseitige Eussprache über eigene Erfahrungen und Klärung gegenseitiger Ansichten oder streitiger Fragen in Gegenwart und unter Mitwirkung von Sachver ständ gen zu ermöglichen. Die Vorträge finden jeweils bormittags von 912 Uhr bis 1214 Uhr, mit entsprechenden Am scher pausen statt. Die Diskussion schließt sich nachmittags 22 Uhr an. Dauerfarten gültig für alle Tage des Kurses, werden zum Preise von 5 Mt. an die Teilnehmer verabfolgt. Anmeldungen und Bestellungen von Teilnehmerfarten werden bereits jetzt vom Hssischen Landwirtschatfsrat, Darmstadt, Bismarckir. 78, entgegengenommen. ?? Grünberg, 1. Dezember. Die geplante beffere Beleuchtung unserer Stadt wird von den Bewohnern allseitig freudig begrüßt und auf das energischste gefördert. 500 Flammen sind bereits von Privaten zum Anschluß an das BenoidGaswerk angemeldet worden. Zählt man hierzu noch die 65 städtischen Straßenlaternen, sowie die Anschlüsse des Ra huses, der Schuler, des Bahnhof& und der vielen Privathäuser, deren Anmeldung in Aussicht gestellt ist, hinzu, so kann mit Bestimmtheit auf 800 Flammen gerechnet werden, eine Anzahl, die vollauf genügt zur Errichtung eines rentablen aswerks ** Großen- Linden. Ein seltener Zufall darf es sein, daß die gestern stattgefundene Volkszählung in unserem Orte die Zahl 1905 ergab, also Einwohnerzahl und Jahreszahl sich hier decken. „ Steter Tropfen höhlt den Stein!" Eine tägliche fortgesezte Schwächung des Herzens und Nervensystems bedeutet der tägliche Genuß von Bohnenkaffee. Man bedenke doch, daß der Kaffee einen ausgesprochenen Giftstoff, das Koffein, enthält, das auch in kleinen Dosen auf die Dauer lähmend und zerstörend auf den Organismus wirkt. Ein Fachgelehrter, wie Dr. Stuhlmann, sagt furz und treffend vom Koffein:- 1. Das Koffein ist ein Gift und nicht ein Nahrungsstoff. 2. Das Koffein führt, an geeigneten Orten appliziert, in verhältnismäßig fleinen Dosen und in kurzer Zeit den Tod der verschiedensten Tiere herbei. 3. Tas Koffein wirkt nicht tödlich dadurch, daß es das Blut zersetzt, sondern sicher und gewiß dadurch, daß es im Kontakte mit dem Nervensystem Lähmung herbeiführt." Die täglich wiederkehrende Tasse Kaffee ist also ein täglich wiederkehrender Angriff auf unsere besten und wichtigsten Körperkräfte, der mit der Zeit ein schweres Zerstörungswerk zu vollbringen bermag. Was wir täglich trinken, muß absolut unschädlich und zuträglich sein, damit wir gesund und leistungsfähig bleiben. Deshalb haben auch die hartnädigsten Gegner sich allmählich ganz und gar zu Kathreiners Malzkaffee bekehrt, weil dessen, von den ersten Autoritäten der Wissenschaft anerkannter Gesund heitswert eben eine unwiderlegbare, wirkliche Tatsache ist. Zu dieser wichtigen, unschäßbaren, hygienischen Eigenschaft des echten„ ,, Kathreiner" kommt noch sein anregender, würziger Kaffeegeschmack, der ihm durch ein eigenartiges, patentiertes Verfahren mitgeteilt wird und wodurch sich Kathreiners Malzkaffee vor sämtlichen ähnlichen Fabrikaten und Nachahmungen auszeichnet und überall dauernden Eingang findet. Der echte Kathreiner Malzkaffee wird nur in geschlossenen Paketen verkauft, die das Bild und den Namenszug des Pfarrer Kneipp als Schutzmarke tragen. Wer den ,, Kathreiner" noch nicht kennt, der mache gleich einen Versuch mit ihm! Meisterkurse ? Bußbach, 1. Dezember. Auf dem oberhessischen Bolketrachtenfest, das am 17. Juni f. J. hier abgehalten wird, wird unsere Tarnhalle den Charakter eines Bauernhauses tragen. night gulagte. Sie nahme der Rolonie Maulbach einen in einer im Felbe f Lenfch, der vielfach 2 Monate Buchthau während der noch 5 Tagen Gefängn Maure meifter Job errichtet, bei deffen nicht vo fhaftsma drohte. Wegen V in eine Beloffrafe § Homburg, 1. Dezember. In einem Gehöfte dahier ist unter den Schweinen die Schweinepest( Schweinefeuche) ausgebrochen. Die G höftsperre ist angeordnet. " - * Weglar, 1. Dezbr. Das Schöffengericht Weglar verhandelte dem Weßl. Anz." zufolge u. a. über folgende Fälle: Der Wertmeister H. 8. von Rassel ist angeklagt, in der Wirtschaft Brüd in Wismar ein einem anderen Gaste gehöriges Fahrrad, welches dieser in den Hof gestellt hatte, durch Zerschneiden des Mantels und Luftschlauches beschädigt zu haben. Da die Sache noch nicht genügend ge flärt scheint, wird die Angelegenheit zw de weiterer Zeugen ladung vertagt. In einer Wirtschaft in Lannsbach waren am 28. Mai u. a. 2 Mädchen mit 2 Burschen. Auf dem Nachhausewege der vier wurde das eine Mädchen von dem Lackierer W. W. von dort belästigt und in das Gesicht geschlagen. Einer der bei den Mädchen befindlichen Burschen erhielt von dem W. mehrere Schläge auf den Kopf. Auch der andere Bursche wurde von dem Angeklagten mit Schlägen bedacht. Der mitangeklagte Freund des W. W., der Schuh. macher D. Sch., versezte einem der Burschen ein paar Ohr feigen. W. verfolgte das Mädchen bis vor seine Wohnung und dieses rief deshalb den Vater, der Nachtwähter ist, zur Hülfe. Lyterem soll nun W. bei der Ausübung seines Dienstes Widerstand geleistet und ihn auf die Erde geworfen haben. Urteil:. 50 mt, Sch. 10 Mt. Geldstrafe. für Handwerksmeister und Gesellen über 20 Jahre sollen bei ausreichender Beteiligung im Januar und Februar 1905 ab= gehalten werden für chuhmacher, Schneider, Sattler, Tapeziere, Wagner, Schreiner u. Glaser, Lackierer und Weißbinder, Buchbinder v. Bortefeuillers, ferner Unterrichtskunse in gewerbl. Buchführung. Nähere Angaben enthält die Beilage zu Gewerbeblatt Nr. 48 blatt Nr. 48 vom 1. Dezember 1905. Anmeldungen bezt. Anfragen sind an die unterzeichnete Behörde baldigst zu richten. Darmstadt, 2. Dez. 1905. Großherzogliche Zentralstelle für die Gewerbe. Noack. Makulatur hat abzugeben Expedition d. Blattes. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.50-3.80 Mt., Stroh 240-2.70 Rt. Alles per 50 Kilo. * Mainz, 1. Dezember. Mit der Einführung der preußischen Lotterielose im räbsten Jahre steht für Mainz die Ernennung von 5-6 Botteriefoefteuren in Aussicht. Der erste Pferde- und Fohlenmarkt, mit dem eine Prämiierung und Verlosung verbunden wird, soll am 23. März 1906 aagehalten werden. 1 Wohnung ( 1 Zimmer, Küche und Keller) sof. 3 berm. Wolfstraße 21. Vorzüglichste - Aus dem Gerichtsfaal. Straffammer. Gießen, 1. Dezember 1905. pellerei erhielt b Shwaben ob eine nadhbem er fürzlich Maurer Heinrich mit einem Mädchen Da ihr Vater ihm e die Einwilligung zu Nachts das Mädcher Gottlob Kurz von Igstadt hat durch einen Reisenden zu Altenhain Karbol- und Borsäure abseßen lassen, weshalb ihm wegen u bertretung der Verordnung den Ver kauf der dem freien Verkehr entzogenen Waren betreffend, ein Strafbefehl über 8 Mt. zuging. Ec erhob Widerspruch und wurde vom Schöffengericht Ulrichstein freigesprochen, sollte aber die Kosten seines Rechtsanwalts tragen, weshalb er Berufung einlegte. Da es sich um eine fomplizierte Rechtsfrage handelt, wurden der Staatskasse auch diese Kosten auf erlegt. Karl Lensch und Johann Got schlich befanden sich auf der Kolonie Neu- Ulrich stein, wo ihnen die Arbeit - Dalli Seifenpulver das Allerbeste für die Wäsche Wffen und Willen Heimatsort, worauf wegen Entführu lid ift, daß das ober zur Unzucht en beftritt, fam das Ge DelgemäldeVersteigerung Montag den 4. Dezember vormittags 10 Uhr und nachmittags 3 Uhr anfangend, werde ich im Saale des Hotel Grossherzog von Hessen eine grosse Anzahl wertvoller Kavalier Delgemälde Das Beste vom Besten Kein alltägliches Schuhputzen mehr nötig. Überall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. zwangsweise gegen bare Zahlung versteigern. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Geissler, Gerichtsvollzieber, Glessen. Standesamt- M Am 22. Novemb teht eine Tochter, Neuer S ( fr Sonntag Gross Kapelle d. Inf.- Re Grossh, M 1. Tscherkessen 3. Le Damnation de kowski. 5. Ouvertu ( E- moll) Servais. C Lysistrata. Walzer. student, Krausse. ins Metropol. Victor 11. Zipfelchen vom Walzerlied aus Auf i Humorist. Potpourri. Anfang 4 Uhr. Montag, det im 4. Deffe Herr Die Entsteh Gintrittskarten Laufmännischer Ueb Critzn finden jährli der Erde Ein der grössten Fabrikatesi Fordern S gratis Will Klein Mein Tot Sch mert noch fort, Sie werden an der Heinrich em oberheisiihen Funi t. 5. hier ab den Charakter eines geordnet. nicht zusagte. Sie rückten eines Abend aus unter Mitnahme der Kolonie gehöriger Kleidungsstücke und verübten zu Maulbach einen Einbruch. Ihren Raub verzehrten sie in einer im Felde stehenden Ziegelhütte, die sie ausbrachen. Stoubach eine Tochter, Ernestine Elisabeth; 24 Universitätsprof ſfor Dr. Rich. Wünsch ein Sohn, Herm. Law. Leberecht; Betriebsführer Hugo Nb ein Sohn, Hugo Wilhelm; 25 Maschinenheizer Johann Wilhelm Rinn ein Sohn, Hermann; 26. Viz- feldwebel Karl Burger eine Tochter, Annie Ely Gestorbene. Am 27. November. Angelin Em, 1 Jahr alt, Sohn des Taglöhners August Elm daher. 29. Karl Platz, 76 Jahre alt, Rendant i. B. dahier Wilhelm Hedderich, 1 Jahr alt, Sohn des Taglöhners Wilhelm Hedberich ohne Beruf dahier. 1. Dezbr. Anton Schwarz, 61 Jahre einem Gehöfte dahier Lensch, der vielfach borbi straft ist, erhielt 4 Jahre und pekt( Schweinefeuche) 2 Monate Zuchthaus nebst Ehrverluft und Polizeiaufsicht, Friederike; Boftboten Adam Rohn ein Sohn; 27. Hilfs dahier. 30. Luise Langsdorff, geb. Hauch, 82 Jahre alt, Offengericht Beglar 5 Tagen Gefängnis und 4 Wochen Haft davonfam. während der noch unbestrafte Joh. Gottschlich mit 1 Monat affel ift angeflagt, in errichtet, bei dessen R v ston man entdeckte, daß eine Mauer wagenmeister Georg Heinrich Wenderoth eine Tochter, Emmy; Spengler Wilhelm Mohr eine Tochter und ein Anna Margarete; Kaufmann August Wittich ein Sohn. u. a. über folgende Maure meister Johannes Sill 7. von Salz hat einen Neubau Sohn; 28. Maschinenheizer Heinrich Schliffer eine Tochter, ein einem anderen nicht vorschriftsmäßig aufgeführt worden ist und einzustürzen 29. Sandformer Christian Siegmund Becker ein Sohn; er in den Hof geftelt drohte. Wegen Vergehens gegen die Bauordnung wurde er 18 und Luftschlouches in eine Geldstrafe von 10 Mt. genommen. h nicht genügend gepellerei erhielt der Taglöhner Johannes Gerbig von de weiterer Zeugen Wegen Zech Schwabentod eine Busagstrafe von 2 Monaten Buchthaus, - Der 30. Unirerfitäts- Professor Dr. Wilhelm van Calfer eine Tochter; Maschinenarbeiter Johann Mettler eine Tochter, Frieda Katharine; Schlosser Friedrich Mahr eine Tochter, Frieda Margarete Johanna Lina Karoline Katharine Ottilie. Aufgebote. aft in Lannsbach nachdem er fürzlich zu 3 Jahren veri rteilt wurde. mit 2 Burschen. Auf Maurer Heinrich Schäfer 3. von Bermutshain hatte as eine Mädchen von mit einem Mädchen von Eschenrod ein Liebesverhältnis. gt und in das Geficht Da ihr Vater ihm erklärte, daß er unter feinen Umständen befindlichen Burschen die Einwilligung zur Ejeschließung gäbe, holte er eines dahier mit Luise Joa Rageler in Müßel. 28. Karl Louis geklagten mit Schlägen Wissen und Willen seiner Eltern m ttels Wagens nach seinem rschen ein paar Obravegen Entführung stellte. Da zur Bestrafung erforder2. W., der Schuh, Heimatsort, worauf der Vater des Mädchens Strafantrag bor seine Wohnung lich ist, daß das entführte Mädchen zwicks Verehelichung Nachtwähter ist, zur ober zur Unzucht entführt wird, der Angeklagte aber beibes Der Ausübung seines bestritt, kam das Gericht zum Freispruch. auf die Erde geworfen Mt. Geldstrafe. nd Strohmarkt) Stroh 240-2.70 R der Einführung der ften Jahre fteht für Lotteriefoefteuren in und Johlenmarkt, sung verbunden wird, werden. tsfaal. T. , 1. Dezember 1905. Am 24. November. August Hinge, Vtzefeldwebel hneider in Wetlar. 29. Karl Haas, Bäckermeister dahier mit Minna Weise hierselbst. 30. Paul Gottfried Hofstetter, Friseur in Büdingen mit pollonia Härft dahier. 1. Dez. Heinrich Steinmüller, Taglöhner dahier mit Chriftiane Braunstein, geb. Stoch, hier selbst. Eheschließungen. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Luise Wehrum, geb. Oppermannn hierselbst. Georg Nennert, Geborene. Am 22. November. Dem Taglöhner Jakob Rinderfuecht eine Tochter, Amanda; 23. Eisendreher Jos phat Neuer Saalbau Giessen ( früher Steins Garten). Sonntag, den 3. Dezember: Grosses Konzert ausgeführt von der burch einen Reifenben Kapelle d. Inf.- Reg. Kaiser Wilhelm II.( 2. Gr.- Hess.) Nr. 116 orsäure absetzen laffen, r Verordnung den Ver genen Waren betreffend, Ec erhob Widersprud unter Leitung des Grossh, Musikdirektors Herrn C. KRAUSSE. Spielplan: 1. Tscherkessen- Marsch. Schneider. 2. Fest- Ouverture. Leutner. 7. Ulrichstein freigesprocher Le Damnation de Fanst. H. Berlioz. 4. Capricio Italien. Tschaikowski. 5. Ouverture Maritana. Wallace. 6. Morcean de Concert nwalts tragen, weshal eine fomplizierte Rechts- moll) Servais. Cello- Solo. Einj.- Freiw. Hoboist E. Krausse. Lysistrata. Walzer. P. Lincke. 8. Potpourri aus Millöckers Bettelstudent. Krausse. Berliner Abteilung: 9. Schaukel- Walzer aus Auf ins Metropol. Victor Holländer. 10. Glühwürmchen. Idyll. Lincke. 11. Zipfelchen vom Himmelreich( Vorschuss auf die Seligkeit). Walzerlied aus Auf ins Metropol. 12. Aus dem Berliner Paradies! Humorist. Potpourri. Morena. Anfang 4 Uhr. se auch diese Kosten auf Got schlich befanden si n, wo ihnen die Arbeit lli npulver Eintritt 40 Pfg. Montag, den 4. Dezember, abends 8½ Uhr im Saale des Gesellschaftsvereins 4. Oeffentlicher Vortrag Herr Professor Dr. Krüger, Gießen: die Wäsche Die Entstehung der Evangelien- Literatur" aldeerung Dezember achmittags 3 Uhr Saale des Hotel on Hessen wertvoller älde ahlung versteigern. estimmt statt. svollzieber, Eintrittskarten sind zu 80 Pf. abends an der Kasse zu haben. Kaufmännischer und Ortsgewerbeverein Gießen. Fabrik gegründet 1872. 3000 Arbeiter. Ueber 100000 Gritzner Nähmaschinen finden jährlich in allen zivilisierten Ländern der Erde Eingang und erfreuen sich überall der grössten Beliebtheit. 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Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktzeit im Umberzieben feilgeboten werben. Siegener landwirtschaftlicher Wetterdient. Boraussichtliche Wtterung in Hessen für Sonntag, ben 3. Dezember. Meist trüb, Temperatur wie heute, trocken. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Emil Willems, Grünberg empfiehlt als Weihnachts- Geschenke: Tischmesser und Gabeln, Laubsäge- Tafel- und Tellerwagen, Scheeren, Artikel. Fleischhackmaschinen, Taschen- u.Rasiermesser Schlitten und sämtlich Solinger Fabrikat. Schlittschuhe G. F. F. Bügeleisen, Kaffeemühlen, Reibmaschinen etc. etc. zu niedrigen Preisen. Montag, den 4. Dezbr., Medizinische Veterinär- Klinik abends 8 Uhr, Monats= Versammlung bei Kamerab Wiegand. 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Neuwahl des Vorstands und Aufsichtsrats. 3. Verschiedenes. Heinrich Aff, Löwengasse 20. einen erfucht. Gießen. Wegen Wichtigkeit der Tagesordnung wird um zahlreiches ErGießen, den 2. Dezember 1905. Der Vorstand. Fernsprecher wie bisher Nr. 142( Veterinäranstalt). DOGOO Schreiben Sie eine Postkarte an das Kaufhaus Max Brings, Mainz S. Nr. 306 und verlangen Sie per Nachnahme zu 10 mt. 85 Bfs. cin Weihnachts- Paket franko Haus ( bestehend aus 35 Gegenständen) ohne jede Nachzahlung. Un mit unserem enormen Lager schnell zu räumen, versenden wir dieses Paket, von welchen 20 Gegenstände schon mehr wie 10 mt. repräsentieren, zum Einführungspreis von Mt. 10,85 franfo ins Haus, und zwar nur, um unsere Firma bekannt zu machen und auf neue Bestellungen sicher rechnen zu können. Nie wiederkehrende Gelegenheit: 6 Meter Stoff zu einem Kleid, vorzügl. 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