Fachgemäß Die Mama hat den Kindern zum Abendbrot Wurst geschnitten. Der zwölfjährige Mar, Rr. 231. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Pfg. der ein leidenschaftlicher Radfahrer ist, bemerkt, daß sich an den Wurst Scheiben noch der Schalenrand befindet und formuliert deshalb seine Bitte: Ach, Mama, nimm mir doch von der Wurstscheibe die Pneumatik ab!" Mod) etwas extra. Proh:, Spaß, macht mein Schwiegerjohn, der Arzt, eine Partie an meiner Tochter! Dreimalhundert tausend Mark geb ich bar mit und außer dem stell ich ihn an als Hausarzt in meiner Familie!" Fleisch herrscht hier wie Rebaltion der Neuen Berlina Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Montag, den 2. Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Vf. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mf 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( töglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchen lich) Tas Blatt era eint an allen Werktagen nachmittag3. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheisen. Lehrlingszüchterei und Lehrlingsnot. Die Handwerkskammer für den Regierungsbezirk Düsseldorf hat mit Genehmigung des Ministers für Handel und Gewerbe neue Vorschriften zur Regelung des Lehrlingstoesens erlassen. Danach darf in dem genannten Bezirk ein Handwerksmeister für seine Person nur zwei Lehrlinge halten, deren Einstellung ein Jahr auseinander liegen muß. Uhrmacher, Optiker, Edelmetallarbeiter, Holzschneider, Bildhauer, Graveure, Dachdecker, Barbiere, Friseure und Berückenmacher find sogar auf die Haltung je eines Lehrlings beschränkt. Für jeden weiteren Lehrling müssen sie dauernd zwei zur Anleitung von Lehrlingen befähigte, also über 24 Jahre alte Gesellen beschäftigen. Ausnahmen können in besonderen Fällen durch den Vorstand der Handwerkskammern zugelassen werden, gegen dessen Entscheidung Beschwerde an den Regierungspräsidenten zu richten ist. Eine allgemeine Vorschrift zur Beschränkung der Lehrlingszahl ist von dem Handelsminister gegenüber wiederholten Anträgen von Handwerkskammern bisher immer zurückgewiesen worden, weil eine allgemeine Vorschrift überhaupt untunlich und eine Beschränkung nur für solche Handwerkszweige rätlich sei, für die eine regelmäßige Lehrlingszüchterei in größerem Umfang nachgewiesen worden. Diesen Nach weis hat feine Kammer erbracht. Als der Handelsminister jezt gleichwohl für den Handwerkskammerbezirk Düsseldorf die beschränkende Vorschrift guthieß, tat er dies unter ausdrücklicher Aufrechterhaltung seiner Bedenken einzig im Hinblick darauf, daß die beteiligten Handwerker seit Jahren tatsächlich bereits den Brauch befolgen, der nunmehr bindende Verpflichtung sein soll. Die handelsministerielle Ge nehmigung ist übrigens auf den Zeitraum von 15 Monaten, d. i. bis zum 31. Dezember 1906, beschränkt. Somit schafft die neue Bestimmung auch im Handwerksfammerbezirk Düsseldorf keinen neuen Zustand, sondern bildet bloß eine für 15 Monate aufgerichtete Schranke gegen eine Aenderung des seitherigen Brauchs in der Richtung der Lehrlingsvermehrung. Daß eine solche Vermehrung beabsichtigt gewesen oder eingetreten wäre, wenn die neue Verordnung nicht kam, ist von keiner Seite behauptet, ge= schweige denn nachgewiesen worden. Die wirklichen Verhältnisse bleiben also, wie sie gewesen sind, und selbst die Zulassung einer Lehrlingsvermehrung ist nicht ausgeschlossen, da der Handwerkskammervorstand in besonderen Fällen die ausnahmsweise Erlaubnis erteilen, sogar zur Erteilung der Erlaubnis durch den Regierungspräsidenten angehalten werden kann. Demzufolge ist die ganze angebliche Neuerung ein Schlag ins Wasser. Man möchte nun glauben, daß eine Verfügung solcher Art keinen Widerspruch herausfordern könnte. Die Handwerksmeister, die seit Jahren sich in der Haltung von Lehrlingen freiwillig Beschränkung auferlegen, werden die formale Sanktionierung dieser Beschränfung nicht als ein Hemmnis in ihrer Bewegungsfreiheit empfinden und kaum Einrede erheben, im Gegenteil eher geneigt sein, darin eine Ermunterung zum Ausharren auf dem von ihnen eingeschlagenen Wege zu erblicken. Außerhalb des Düsseldorfer Bezirks aber hat man gar keine Ursache, sich gegen eine Maßregel aufzulehnen, von der man überhaupt nicht betroffen wird und die die Betroffenen selbst durch ihr eigenes freiwilliges Verhalten vorbereitet und gewissermaßen im voraus gutgeheißen haben. Man könnte sogar zu der Ansicht kommen, daß der Handelsminister unvorsichtig gewesen sei, als er seine Genehmigung zeitlich aus die recht enge Frist von 15 Monaten begrenzte, nach deren Ablauf das alte Recht ohne weiteres wieder in Geltung zu treten hat, wofern nicht eine Erneuerung oder Verlängerung der Genehmigung erfolgt. nicht so laut! Papa m geschont werden. ie so eine eht. Laß dir genug ir dem Bapa dies Opferan wenn ich noch fünf minuten warfas Buch fort und versuchte, zu lesen. Aber es blieb beim Schaufelstuhl ans Fenster, nahm sich einen und ging schmollend in ihr Zimmer. Dort feine, 20misposition, if und He getroffen Bapa fie bringen müssen." ithin fich Komteß Lolo war endlich einmal eine Abinlich ganz entzüdt. ödel Das war doch Abend dort. ganz bortrefflich. genehm verplaudern Von dem Tage an wieder Dotter Bertmann gab sich stets gla Amtmanns, fast regelmäßig famotten fich ihre Besuche bei blieb eine, oft auch zwei Stundente um die gleiche Zeit und Da fonnte man doselung in dieser trostlosen EinMan mufizierte, plau fchließlich den ganzen manches Stündchen ganz anuberte und unterhielt sich Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Unter den Steuervorlagen, die als Grundlagen der Reichsfinanzreform den Bundesrat demnächst beschäftigen werden, befindet sich die Reichswehrsteuer nicht, wie aus bester Quelle versichert wird. Die Reichsregierung soll auch nicht die Absicht haben, auf die Reichswehrsteuer zurückzukommen. * Die näheren Angaben zur neuen Flottenvorlage sollen erst im November oder Dezember bekannt werden. Die Vorlage ist finanziell nicht unerheblich, weil dies durch die Er höhung des Tonnengehaltes der zu erbauenden Schiffe be= tingt ist. Sonst aber charakterisiert sie sich nur als kleine orlage. In Verbindung mit der Erhöhung des Tonnenmird eine Verbreiterung der Schleusen des Nord*** is geplant. * Die anhaltende Fleischtenernng hat den konservativen Reichstagsabgeordneten Grafen do Stolberg veranlaßt, eine Eingabe an den Reichskanzler zu richten. In dieser wird der Stanzler ersucht, um die Fleischteuerung in den großen Städten und den Industriebezirken herabzumindern, eine Ermäßigung der Eisenbahntarise für lebendes Lich herbeizuführen. Zugleich müßte eine Ermäßigung der Transportkosten für frisches Fleisch eingeführt werden, damit die vom Gesetzgeber beabsichtigte Freizügigkeit des Fleisches", die bisher mehr oder weniger nur auf dem Papier steht, ebenfalls eine verbilligende Wirkung auf den großstädtischen Fleischkonsum ausüben könne. Dem Vorbild Solingens folgend beschlossen nunmehr auch die Gemeinden Wald, Berg und Gladbach den Einkauf von Nordseefischen in großen Mengen, die zum Selbstkostenpreise unter städtischer Regie an die Bürgerschaft verkauft werden. Mehrere andere rheinische Städte werden in der nächsten Woche folgen. Doch schon die zögernde Art des Handelsministers läßt Bedenken auftauchen, denn sie zeigt, daß er selbst schwere Bedenken gehabt hat, die auch sicher nicht grundlos waren. Das Handwerk flagt vielfach über Lehrlingsnot, daß die junge Welt sich von ihm abwende, in die Fabrik gehe, das Kaufmannsgewerbe vorziehe. Auf solche Klage ist es eine eigentümliche Antwort, daß man Verordnungen erläßt, die ihrem Wortlaut nach die Ausbildung von Lehrlingen an erschwerende Bedingungen knüpft und der Lehrlingszahl eine recht enge Höchstgrenze setzt. Dazu kommt noch ein anderer Umstand: Es ist oben nachgewiesen, daß die Düsse!- dorfer Verordnung die bestehenden Zustände so gut wie gar nicht beeinflußt. Sie schmälert auch die ortsherkömmliche Zahl der Lehrlinge nicht; aber sie will doch den Anschein ermeden, als schüfe sie eine bessere Einrichtung, während sie es nicht tut. Das ist unter allen Umständen bedenklich. Wem zu Liebe und zu welchem Zweck soll denn hier der falsche Anschein hervorgerufen werden, daß für das Handwerk und sein Gedeihen etwas getan werde, während doch alles beim Alten bleibt! Die Lehrlingszüchterei hat keine Verteidiger. Wo sie sich findet, da kann und wird man ihr entgegentreten. Aber wo sie nicht vorhanden ist, da braucht man sie auch nicht zu bekämpfen. Die Arbeit, die hierbei aufgewendet wird, ist vergebliche Arbeit. * Das deutsche Aufsichtsamt für Privatversicherungen läßt über den Geschäftsbetrieb der amerikanischen Versicherungsgesellschaften in Amerika Erkundigungen einziehen. Bis zum Abschluß dieser Untersuchungen muß ein Vorgehen gegen die manchmal eigentümlichen Geschäftspraktiken der Gesellschaften ausgesetzt werden. Der General- Inspekteur der Marine, Großadmiralt von Köster, ist auf Lebenszeit zum Mitglied des preußischen Herrenhauses ernannt worden. * Der Empfang des russischen Ministers von Witte beim Kaiser in Rominten war ein sehr huldvoller. Der Kaiser verlieh dem Minister die Kette zum Schwarzen Adlerorden, sowie sein Porträt in goldenem Rahmen mit einer Inschrift, die sich auf Wittes Friedensmission bezieht. frankreich. ** Wie Ministerpräsident Rouvier im Ministerrate mitteilte, ist die Einladung zur zweiten Friedenskonferenz im Haag von Frankreich angenommen worden, England. ** Beunruhigende Nachrichten fommen aus Britisch- Ostindien. Die Bevölkerung will die fremde Einfuhr boykottieren. In dem Tempel der Göttin Kali versammelten sich 5000 Hindus. Sie schworen bei der Göttin, soweit es irgend durchführbar sci, feine ausländischen Waren zu gebrauchen und in fremden Läden nichts zu kaufen, was sie in einheimischen erhalten könnten. Die allgemeine Erregung gegen die Fremden ist im Steigen. Norwegen: Alien. ** Die Abreise der chinesischen Kommission zum Studium fremdstaatlicher Einrichtungen steht bevor. Durch das auf die Kommission verübte Bombenattentat ist weder an dem Programm noch an der Zusammensetzung der Kommission etwas geändert. Bei dem Anschlag ist kein Mitglied der Kommission verlegt, nur einige erlitten unbedeutende Quetschungen. ** Der Storthing hat in geheimer Sigung mit 86 gegen 22 Stimmen einen Antrag angenommen, der die Erhöhung des Zuckerzolles um 10 Dere bezweckt. Die endgültige Cntscheidung wird am 5. Oktober getroffen werden, Russland. - ** Hof und Gesellschaft. * Der Verkehr des italienischen Ministers Tittoni mit dem Reichskanzler Grafen Bülow in Baden- Baden gestaltete sich sehr intim. Tittoni nahm beim Grafen Bülow nach einer längeren Konferenz das Mittagsmahl ein. Dann unternahmen die beiden Staatsmänner zusammen eine Ausfahrt, bei der das neue und das alte Schloß besucht wurde. Nach der Rückkehr fand zu Ehren Tittonis beint Reichskanzler ein Diner statt, zu dem eine größere Anzahl Einladungen ergangen waren. ** Dem Friedensstifter von Portsmouth ist eine Ehrung widerfahren: der Zar hat den Minister von Witte in den Grafenstand erhoben. Das Kriegsgericht in Warschau hat eine Anzahl Hörer der Handelsschule, die den bewaffneten Versuch gemacht hatten, einen politischen Verbrecher auf dem Wege zur Hinrichtung zu befreien, zu vier bis acht General Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. Swetlow, der während der Unruhen in Bafu den Armeniern den Schutz versagte, sich aber gewaltsam des Eigentums von Armeniern bemächtigte, ist seines Postens enthoben worden. Im Kaukasus hatte man den Versuch gemacht, einen Nebolutionär namens Staroselsky zum Gouverneur eines größeren Gebietes zu ernennen. Das Experiment ist vollständig mißglückt, da sowohl die Beamten wie die Revolutionäre dem neuen Gouverneur mißtrauten. Soziales Leben. - Wohltätige Stiftungen. Die deutschen Solvaywerke in Bernburg haben anläßlich ihres 25jährigen Bestehens eine Million Mark zu gemeinnüßigen Zwecken gestiftet, darunter find 600 000 Mark für die Arbeiter und 200 000 Mark für die Beamten bestimmt. Der verstorbene Professor des Konservatoriums in Köln, Seiß, hat eine Stiftung im Betrage von 534 000 Mark hinterlassen. Davon sind 200 000 Mark zum Besten von Kölner Volksschullehrern und Lehrerinnen, 200 000 Mark zur Verteilung an die bei seinen Tode am Konservatorium Wirkenden aller Fächer und 100 000 für Kölner Krankenhäuser bestimmt. Ferner sollen 20 000 Mark zur gleichmäßigen Verteilung an die bei seinem Tede seinen Unterrichtsklassen zugewiesenen Schüler gelangen und 10 000 Marf der Lehrerpensionskasse des Konservatoriums zugeteilt werden. Die tote Stadt. ( Eig. Bericht.) Baku, Ende September. Die Greuelszenen, die den Wohlstand der Stadt und ungezählte Menschenleben zerstörten, sind vorbei. Noch grollt und murrt es in den Massen, noch ist man nicht sicher vor einem abermaligen gewaltsamen Ausbruch der Leidenschaften, aber äußerlich herrscht Ruhe. Vielleicht nur die Ruhe vor neuen Schreckenstaten. Kein Bewohner der Stadt sieht mit Vertrauen in die Zukunft. Daran ändern auch die Maßnahmen der Behörden nichts. Vielfach sind sie vielmehr geeignet, das Gefühl des Unbehagens noch zu verstärken. Ein besonders seltsames Bild bietet Baku nach 8 Uhr abends. Von dieser Stunde ab dürfen die Bewohner laut Anordnung des Gouverneurs sich nicht mehr in den Straßen blicken lassen. Die große Stadt stirbt vollständig aus; die leeren Straßen werden vom elektrischen Licht beleuchtet, unter dem das Straßenpflaster und die eisernen Läden der geschlossenen Magazine gespensterhaft glänzen. An verschiedenen Stellen ertönen in dieser Totenstille die schrillen Pfiffe der Schußleute durch die verödeten Straßen. Hier und da sieht man Militärpatrouillen; von Zeit zu Zeit reitet eine Kosakenabteilung vorüber, oder es marschiert in aufgelöstem Zuge eine Kompagnie Fußsoldaten vorbei. Die Soldaten gehen in großen Abständen voneinander dahin im Hinblick darauf, daß dann eine geschleuderte Bombe oder eine abgefeuerte Rugel nur wenige Leute treffen kann... Alles erinnert an das Blutvergießen der letzten Zeit und an den Haß und die Zwietracht, die noch nicht gestillt sind. Grauen und Unheil brütet noch immer über der erstorbenen Stadt. Die Gespenster der Mordtaten und Greuel schweben in der drückenden Atmosphäre der qualvoll langen Nacht.- zu zahlreichen Mißverständnissen ist es bei der Ve schießung der Häuser gekommen. Oft ist auf die falsche Anzeige hin, daß aus einem Hause geschossen worden sei, so manches Haus bedroht und nur durch flehentliches Bitten des Hausbesitzers vor Demolierung bewahrt worden. Unter anderen Häusern war auch ein ausschließlich von Ausländern bewohntes beschossen worden. Eine Schar von Bakuer Hausbesitzern begab sich schließlich zum General Faddejew, um Klage zu führen; unter den Hausbesitzern befanden sich meh. rere Ausländer, und es entwickelte sich folgendes Gespräch: Sie sind ein Engländer?"( so fragte der General). ,, Wenden Sie sich nur an Ihren Konsul. Ich werde Maßregeln treffen." Sie sind ein Deutscher? Wenden Sie sich an Ihren Konsul."- Sie sind ein Franzose? Wenden Sie sich" u. 1. w. Die Schar der Russen steht schweigend da. Plöglich ertönt aus ihrer Mitte der Schmerzensschrei:„ Wo ist aber der russische Konsul?" General Faddejew sieht sich zornig nach dem Sprecher um; es ist ein Herr Doisikom, der schon 37 Jahre in Baku lebt." Exzellenz!" ruft der Russe aus, sagen Sie uns doch, wo der russische Konsul ist? Die Engländer, die Deutschen, die Franzosen finden Schuß... Wo sollen wir Schutz finden?"" Sie sind betrunken!" Herrscht ihn der General an.- ,, Man kann sich schon einen Rausch anlegen, Erzellenz, wenn wochenlang geschossen wird, einem die Häuser in Brand gesteckt werden und doch keine Hilfe kommt..." Der General drehte sich um, ließ den Sprecher stehen, und die Audienz war zu Ende. Bei solchen Zuständen im eigenen Lande suchen die Berater des„ weißen Zaren" die Welt mit der Einberufung einer Friedenskonferenz zu blenden. Frieden zu Hause können sie nicht schaffen. Nab und Fern. † Tot aufgefunden. In Berlin wurde ein Schuhmacher und seine Braut, ein Dienstmädchen, vermißt. Die Eltern des Mädchens, die aus Wittstock nach Berlin gereist waren, fehrten nach Hause zurück, ohne die Tochter gefunden zu haben. Jetzt sind die Leichen der jungen Leute in der Jungfernhaide entdeckt worden. Sie haben sich durch Gift das Leben genommen. † Eine gastronomische Ausstellung. In Frankfurt a. M. wurde eine große internationale Ausstellung für Kochkunst, Hotel- und Wirtschaftswesen, verbunden mit einem Weinmarkt, eröffnet † Von der Cholera. Bei dem in Brandenburg a. H. erfranften Schiffer ist Cholera festgestellt worden.- In den russischen Weichselprovinzen sind 50 Cholerafälle amtlich festgestellt worden, davon 28 mit tödlichem Ausgang. † Cisenbahn- Zusammenstöße. Auf der Industriebahn der Siebenbürger Holzindustrie- Gesellschaft bei Kczdi- Vasarhely stieß eine Lokomotive mit einem Personen befördernden Wagen zusammen. Von den zwölf Insassen wurde eine Frau getötet, fünf Personen wurden schwer verletzt.- Auf der dänischen Insel Falster stieß ein von Nyköbing kommender Personenzug bei Eskildstrup mit einem Güterzug zusammen. Zwei Personen wurden getötet, mehrere verletzt. † Ein Apotheker als Schmuggler. In Lindau wurde beim Landen eines Passagierdampfers ein Apotheker aus Rorschach am Bodensee verhaftet, weil er Sacharin über die Grenze schmuggelte. Diese Tätigkeit ist zwar in jener Gegend nichts seltenes. Allein bislang waren es Knechte und Arbeiter aus dem bayerischen Walde, die sich dort mit dem Schmuggel befaßten. † Im Feuer umgekommen. Im Dorfe Hojslew in Dänemark brannte der Krug nieder. Von den Bewohnern des Hauses, die im tiefen Schlafe lagen, fanden der Krugbesizer, feine beiden Kinder und ein Mädchen den Tod in den Flammen. Nur die Frau konnte sich durch einen Sprung aus dem Fenster retten. † Orkan und Hagelschlag. In Groskanisza in Ungarn richtete ein mit Hagelschlag verbundener Orkan großes Unheil an. Die Schlossen erreichten die Größe von Taubeneiern. Fenster wurden zerschlagen und Firmentafeln abgerissen. Sogar eine Frau wurde von dem Hagel erschlagen. Die tiefer gelegenen Wohnungen wurden vom Wasser überflutet. Dabei herrschte tiefe Finsternis, da die Leitungen der elektrischen Straßenbeleuchtung unterbrochen waren. † Das Unglücksfahrzeug. Im Lippeschen zwischen Barntrup und Alverdissen wurde ein Automobil infolge BremsenBruchs gegen einen Baum geschleudert. Die Maschine wurde zertrümmert, und sämtliche fünf Insassen wurden schwer berlegt. † Ernteschaden durch Blikschlag. Auch über den Kreis Zauch- Belzig ist ein schweres Unwetter niedergegangen. In Schlalach bei Treuenbriegen zündete der Blizz. Es brannten drei Gehöfte mit voller Ernte ab. In der finsteren Nacht mußte man sich auf das Retten des Viehs beschränken. Trotzdem verbrannten zwei Pferde. † Die Millionen- Beute des Scheck- Fälschers. In der CityNational- Bank in Newyork präsentierte ein unbekannter Herr, der einen durchaus vornehmen Eindruck machte, einen Scheck, ausgestellt von einem bekannten Newyorker Bankhause. Er erhielt daraufhin Wertpapiere im Betrage von 1 Million 300 000 Mark ausgezahlt. Erst nach 48 Stunden machte man die Entdeckung, daß der Scheck außerordentlich geschickt gefälscht war. Waffe. kraft und Elektrizität. ( Von unserem technischen Mitarbeiter.) Das eifrige Suchen nach Verbilligung des elektrischen Stroms namentlich für praktische Zwecke hat die Blicke der Technifer schon lange auf die gewaltigen im Wasser aufgespeicherten und nuglos verloren gehenden Kräfte gelenkt. Hier und da sind schon entsprechende Anlagen entstanden, obwohl eine allgemeinere Anwendung noch immer, nament lich in Deutschland, unterblieben ist. In Oberitalien, in der Schweiz und in Frankreich hat man während der letzten Jahre große Fortschritte in der Ausmuzung von Wasserkräften zur Erzeugung von elektrischem Strom gemacht. Der Grund für das Zurückbleiben Deutschlands besteht zum Teil darin, daß Deutschland mit natürlichen Wasserkräften weniger gesegnet ist als andere Länder. Man muß sich ver. gegenwärtigen, daß es nicht so schr auf die Zahl und Wasser. menge der Ströme ankommt als auf ihr Gefälle. Ein ein drückliches Beispiel dafür liefert außer den eigentlichen Ge birgsländern das Königreich Schweden, das allerdings gleichfalls große Anstrengungen zur Verwertung von Wasserfräften gemacht hat. In Deutschland kommen hauptsächlich Donau und Rhein mit ihren Zuflüssen in Betracht. Innerhalb des Gebiets der Donau sind es vorzugsweise die aus den Bayerischen Alpen kommenden Nebenslüsse, im Bereich des Rheins namentlich die Mosel, aus der etwa 100 000 Pferdestärken zu gewinnen sein sollen, vorausgesetzt, daß man die wegen des verhältnismäßig geringen Gefälles erheblichen Kosten der Anlage nicht scheut. In Bayern besteht seit 1899 ein staatliches hydrotechnisches Bureau, das planmäßige und gründ liche Messungen in allen Flußgebieten ausgeführt hat. Die sicheren Ergebnisse umfassen freilich zunächst erst etwa ein Drittel des Königreichs, schließen aber gerade die vom Nordabhang der Alpen kommenden Flüsse ein. Die Messungen sind in der Weise vorgenommen worden, daß die einzelnen bayerischen Flüsse in Abständen von 20-50 Kilometer aus ihre mittlere Wassermenge und auf das Gefälle geprüfi wurden. Daraus ließen sich dann die wirklich vorhandenen und die für die Ausnutzung in Frage kommenden Pferdestärken berechnen. Um eine Verwertung überhaupt zu gestatten, muß ein Wasserlauf mindestens ein Gefälle von einem halben Meter auf ein Kilometer besitzen. Bezüglich der Donau ist bisher festgestellt worden, daß ihre auf Bayern entfallende Strecke nebst all ihren alpinen Zuflüssen eine rohe Wasserkraft von etwa 1,9 Millionen Pferdestärken aufweist. Davon wäre aber nur etwa ein Drittel, genauer 37 Proz. oder 700 000 Pferdestärken in nutzbare Kraft umzusetzen. Schäßungsweise ist die Wasserfraft am gesamten Nordabhang der Alpen auf 6 Millionen Pferdestärken bestimmt worden. Von jenen 700 000 Pferdestärken, die in Oberbayern verfügbar wären, ist bisher erst rund ein Zehntel, nämlich 75 000 zur Verwendung gefommen, während in der Schweiz und in den Desterreichischen Alpen schon 350 000 Pferdestärken oder 15 Proz. aus den natürlichen Wasserkräften gezogen werden. Es kommt für die weitere Entwickelung sehr darauf an, daß man von bornherein für eine der Wasserkraft abgerungene Elektrizitätsmenge auch die geeignete Verwertung finden kann. Obgleich ihre Verwendung in der neuesten Zeit, seit die Mittel für elektrische Kraftübertragung in großem Maßstab sich bedeutend entwickelt haben, viel günstigere Aussichten besitzt, als früher, so muß die Industrie doch immer ein Bedürfnis und ein Entgegenkommen für solche Unternehmungen zeigen. Bergbahnen, die an sich eine besonders vorteilhafte Ausnutzung der Wasserkraft darstellen, sind in ihrer Anlage an besondere Naturschönheiten und auch an das Vorhandensein sonstiger bequemer Verkehrsmittel gebunden; sie kommen daher nicht für alle Dertlichkeiten in Frage, wo sich die Wasserkraft gerade darbietet. Im übrigen haben die elektrochemische und die elektrometallurgische Industrie das meiste Interesse an Wasserkraftanlagen. Bekannt sind in dieser Hinsicht die Fabriken am Lech, am Rheinfall u. s. w. Immerhin sind die Flüsse der Bayerischen Alpen im Vergleich zu den Schweizerischen und Desterreichischen erheblich benachteiligt, weil die Höhe ihres Gefälls bedeutend geringer ist. Die Turbinenindustrie hat daher besondere Wege einschlagen müssen, um die Ausnukung von Wassermassen auch bei geringem Gefälle in befriedigender Weise zu ermöglichen. Als ein Muster auf diesem Gebiet wird die Kraftanlage der Carbidfabrik Lechbruck am Lech bezeichnet. Es ist anzunehmen, daß dies Kraftwerk bald mehrfach Nachahmung finden wird, um so mehr, als das Apengebiet an Steinkohlen arm ist. Aus dem Gerichtsfaal. § Die Mädchenmörder von Hannover. Wegen Ermorbung der Mädchen Erna Schaere und Else Kassel wurde vom Schwurgericht zu Hannover der Postschaffner Büther zum Tode und 17 Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Schut macher Paul erhielt wegen Begünstigung 2½ Jahre Gefängnis. Büther leugnete bis zum letzten Augenblick die Tat und nahm das Urteil mit zynischem Gleichmut entgegen. § Eisenbahnprozeß in Schneidemühl. Nach 14 Tage ardauernden Verhandlungen wurde in dem wegen groß Unterschleife auf der Cisenbahn angestrengten Prozeß das Urteil gesprochen. Der Bahnmeister Belke erhielt fünf Jahre zwei Monate Gefängnis und fünf Jahre Ehrverlust, die übrigen Angeklagten, Frau Belke, Viktor Friedeberg und Materialienverwalter Geburczyk wurden sämtlich freigesprochen. § Schlechte Bezahlung ein Verstoß gegen die gnten Sitten. Das Kaufmannsgericht in Berlin gab in einem Streitfall folgendes Urteil ab: Die Vertragsvereinbarung eines Gehalts von 25 Mark monatlich verstößt angesichts der Tätigkeit der Klägerin als Verkäuferin gegen die guten Sitten, sie ist daher unsittlich." § Postdefraudationen durch einen Zeitungsverleger. Wegen Hinterziehung von 4531 Mark, begangen durch Beförderung des Breslauer Generalanzeigers" mittels Erpreßboten längs der Glazer und Freiburger Bahnstrecke, wurde der Verleger Werle zu 34 964 Mart, sein Expedient zu 17 482 Mark und zwei Botenehepaare zu kleineren Geldstrafen, zusammen über 60 000 Mark Strafen verurteilt. § Herenglauben strafmildernd. In Zschocken in Sachsen schlug ein älterer Mann auf seinen Nachbar mit der Hacke ein und brachte ihm schwere Verlegungen bei, weil er ihn beschuldigte, daß er sein Vich behert habe. Das Gericht nahm den krassen Aberglauben des Angreifers als strafmildernd an und verurteilte ihn nur zu 200 Mark GeldStrafe und 500 Mark Buße an den Geschädigten. § Ein wegen Meineids verhafteter Bürgermeister. Bei einer Schöffengerichtsverhandlung in Fulda über eine ganz geringfügige Jagdpolizeiübertretung wurden der Bürgermeister einer der Landgemeinden des Kreises Fulda und ein reicher Bauer aus dem Biebergrund unter dem Verdacht des Meineids und der Verleitung dazu, vom Fleck weg berhaftet. § Das eigene Kind entführt. Der verwitweten Frau Amtsrichter Elteste war durch das Berliner Vormundschaftsgericht die Fürsorge für ihre zwölfjährige Tochter entzogen worden. Das Kind wurde in einer Pensionsanstalt in Groß- Lichterfelde untergebracht. Aus dieser entführte die Mutter es in Gemeinschaft mit ihrem Verlobten, dem Kaufmann Grimmling nach Amerika. Die Angeklagten mußten aber wegen Eristengsorgen nach Deutschland zurückkehren. Hier wurden sie wegen Entführung einer Minderjährigen in Berlin vor Gericht gestellt. Das Gericht nahm mildernde Umstände an, da die Frau aus reiner Mutterliebe gehandelt hätte, und verurteilte sie zu zwei Wochen, ihren Verlobten zu einer Woche Gefängnis. § Sechs Jahre Zuchthaus. Der Arbeiter Paul Schulze in Berlin wurde vom Schwurgericht wegen Raubanfalls zu sechs Jahren Zuchthaus und zehnjährigem Ehrverlust ver. urteilt. Der 21jährige Verurteilte hatte am 12. April d. I. die 68jährige Schankwirtin Krüger am Stralauer Plat in Berlin überfallen, sie durch Schläge mit einem scharfen Gegenstand schwer verletzt und dann den Inhalt der Kasse geraubt. § Kammerfrau und Prinzessin. Die Beleidigungsklage des Fräulein Milewska gegen die Prinzessin Henriette von Schleswig- Holstein, die vor dem Schöffengericht in Kiel zum Austrag kommen sollte, ist nicht zum Abschluß gelangt. Längere Vergleichsverhandlungen scheiterten. Die Prin zessin soll Frl. Milewska in einem Briefe beleidigt haben. Das Gericht beschloß die Vertagung, um den Gewährsmann der Prinzessin, den nach Korea abfommandierten Leutnani Eichborn, fommissarisch darüber zu vernehmen, ob der Inhalt des Briefes der Prinzessin mit seinen Angaben über einstimme. Die Prinzessin war nicht erschienen. Fräulein Milewska war anwesend. Frl. Milewska war früher Kammerfrau und Gesellschafterin bei der Herzogin Amalie von Schleswig- Holstein. Im Jahre 1901 wurde sie in Kairo, wo sie mit der Herzogin weilte, durch Herrn von Blumenthal verhaftet und nach Port Said gebracht. Als Grund für die Verhaftung wurde angegeben, sie habe die Herzogin Amalie bestohlen, obwohl diese selbst die Unschuld der Milewska beteuerte. In dem Diebstahlsprozeß, bei dem übri gens eine Freisprechung fast sicher ist, kam der Brief der Prinzessin Henriette zur Verlesung. Darauf strengte Frl. Milewska die Beleidigungsklage an. Cok ** Der Großherzog farrer zu Burg- Gemünden Dedborn übertragen. ** Der Großherzo Aranmunalforftwart Softe as Anlaß feiner mit folgenden Berfegung in Ehrenzeichen mit der Inf Auszeichnung. Regiments Nr. 116, D6 ft vom Mikado bas § Verurteilung eines Mörders. Der Mechaniker Karl Martin, der am 16. September die 24jährige Ehefrau Loll in Halle mit einem Beile erschlug, wurde vom Schwurge richt zu 15 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt. § Graf Pückler verurteilt. Von der zweiten Straffammer des Landgerichts I zu Berlin wurde Graf Pückler wegen Aufreizung zu Gewalttätigkeit, begangen in einer Rede zu Bernau, zu 600 Mark Geldstrafe verurteilt. Auf Grund des seinerzeit von dem Gerichtshofe gefaßten Beschlusses er. folgte die Vorführung des Angeklagten durch den Gendarmerie- Wachtmeister von Klein- Tschirne, weil der Graf zu dem ersten in dieser Sache anstehenden Termin nicht er. schienen war. Kunft und Wilrenichaft. Dldens der aufgehenben b. Lindenau, der bis vor Generalftabe war, hat nac Feldzuges ein Wert verf Erieges einer eingehenden R ihre Anhänger und e egner Schriftsteller weithin befann ihr entgegentrat, bezeichnete in Unterhause als das eing Das Feldzuges richtig geo Freifen erfannte man gleidfa übertrug fie in Japan fche des Studiums. Zweifellos rlich beendeten, für die erlaufenen ruffifch- japanisch Mabo fich veranlagt fich einen so hohen Orden aus v. Bindenau die Genehmigu ** Das Schwu Camstag den Arbeiter Südingen einen Landwi aus. Das Urteil wu gesprochen. Wir fommen Landlung zurüd. LM Neue Polar- Forschungen. Die berühmtesten Geographen und Polarforscher haben vor kurzem in einer Zusammenkunft in Mons in Belgien und unter Zustimmung der übrigen, dort nicht erschienenen Forscher beschlossen, eine doppelte Expedition nach dem Nordpol und nach dem Südpol zu veranstalten. Die Beihilfe einer Anzahl Regierungen steht schon jetzt fest. Im nächsten Jahre beabsichtigt die belgische Regierung, sämtliche Polarforscher nach Brüssel einzuberufen, um das Programm für die Expeditionen feſtstellen zu lassen. Die Ausfahrt wird ungefähr nach drei Jahren erfolgen. LM Antiker Fund. In Mainz wurde bei Erdarbeiten ein sehr wertvoller Fund aus der Römerzeit zutage gefördert. Es ist eine Jupiter- Statue aus Bronze, von der allerdings nur einzelne Teile vorhanden sind. Diese aber sind mit Skulpturen von großer fünstlerischer Schönheit bedeckt. Vollständig erhalten ist der Sockel, der einen bedeutenden Umfang und eine Höhe von weit über 8 Meter hat. Die an dem Sockel befindlichen Bildhauerarbeiten zeigen fünf reich mit allerlei Götterdarstellungen verzierte Säulentrommeln; ferner sind drei weibliche Gottheitsgestalten noch ziemlich gut erhalten. Auf der Vorderseite des Sockels befindet sich eine lateinische Inschrift, aus 22 kleineren und größeren Steinen zusammengesetzt. AR Der Preis des Königs Humbert. Der vom König Humbert ausgesette internationale Preis von 2500 Lire für die beste Arbeit oder die beste Erfindung auf dem Gebiete der orthopädischen Chirurgie aller Länder während der legten fünf Jahre ist dem Dr. Oskar Vulpius, Professor der orthopädischen Chirurgie in Heidelberg, für seine Arbeiten auf dem Gebiete der Lähmungstherapie zuerkannt, insbesondere für sein Buch„ Die Sehnenüberpflanzung und deren Verwertung in der Behandlung der Lähmungen". Professor Vulpius hat die Summe zum Besten eines im Großherzogtum Baden zu errichtenden Krüppelheims zur Verfügung gestellt. Vermischtes = Zum Alter der Vögel. In München hat ein Bürger drei Vögel im Besitz, die sich eines für ihre Art recht statt lichen Alters erfreuen. Es sind das eine Turteltaube, die 26 Jahre, eine zweite, die 22 Jahre, und ein Sperling, der neun Jahre alt ist. Alle drei Vogel- Senioren sind noch lustig und freuen sich ihres Daseins. = NachEine verirrte Kleinbahn. In der böhmischen Station Tannenberg hatte der Weichensteller eines Abends die Weiche falsch gestellt, und der Zug lief auf die Strecke der Kleinbahn Kamnit- Tetschen statt nach Nöhrsdorf- Leipa. dem das Züglein eine ganze Weile fortgedampft war, kam dem Lokomotivführer die Gegend doch einigermaßen anders bor, und er hielt an. Die Passagiere, die in der Dunkelheit bom falschen Wege nichts bemerkt hatten, kamen in Aufregung. Bald verständigte man sich aber, und der Zug lies rückwärts, bis er in der Station auf den rechten Weg gebracht werden konnte. = Ein Blinder sehend geworden. In Nordhampton ging ein vollständig erblindeter Mann tastend über die Straße. Dabei lief er mit dem Kopf derartig gegen einen Briefkasten, daß er das Bewußtsein verlor. Als er wieder zu sich kam, bemerkte er, daß er über die Straße sehen konnte. Der Mann soll tatsächlich durch den Stoß das Augenlicht wiedergewonnen haben. - Eine riesige Brücke. Die große Brücke über den Zambesi- Strom in der Nähe der Victoria- Fälle ist fürzlich eröffnet worden. Sie ist eine englische Meile lang und befindet sich 130 Meter über dem Wasserspiegel. Die Höhe ist eine geradezu schwindelerregende. Die Wassermasse, die über die Felsenwände hinabfällt, ist so schwer, daß sie in der Tiefe nebelförmige Massen bildet, die sich Hunderte von Metern in die Luft erheben, als ein ständiger Brunnen, der meilenweit, je nach dem Stande der Luft, das Land mit Feuchtigkeit versieht. * X Die freiwilli fihrte am geftrigen Sonn aus. Der Uebung lug 65teinbruche an der Hard fatigefunden hatte, wob shüttet und teils schwer dar Kolonne vom Depot Liebenswürdiger Weise h einen Leiterwagen der K Mitglieder alsbald an die erfolgter Ankunft wurde poundeten begonnen, die und mittelft Krankentrage transportwagen hergericht in diesem Steinbruche wa bunden, indem die Berw 8 m herunterzubringen wa Serwundeten transportjäh bonnte alsdann der Rüd bolonne fann mit Stol Beit ihres Bestehens zur wer guten Sache nur an Mitglieder recht bald b fomehr zu erwarten sein, often sind und ein Mi -tt Das Stadt pielzeit 1905/06 Dier Birolog und mit einer fiiel Der Kaufman But bei Busammenstellung des Spielplanes die E Brunde gelegt. Um Gießener Bublifums orgfältighten Borbereitun besonderen die Zusammen haben faft fämtliche erf Gießen entweder durch& Aurtheater Bad Nauheim Das Berjonal f Dierettor Hermann Stein Georg Wittmann Rudolf Goll, Adolf Lippert Rudolf Sneid Darste Rudolf Goll, Held Herbert Gerders, Sugo Freytag, Se Reinhold Lüttjohar Sermann Steingoet Georg Wittmann, Georg Mendel, 1. Adolf Lippert, 1. Hans Föhle, jugent Sugo Neuert, Väter Balentin Rauninger) Mor Herrscher, ö Rudolf Franz, Char Ferdinand Räsmann, Sugo Areyfing, Klein = Die größte Handelsstadt der Zukunft. In Frankreich faßt man die Vereinigung der drei großen Industrieſtädte Lille, Tourcoing und Roubaix ernstlich ins Auge. Um den grandiosen Plan zu verwirklichen, soll Lille mit Tourcoing und Roubaix durch eine große Straße verbunden werden, die der Ausbreitung von Handel und Verkehr in den drei Städten des nördlichen Frankreich förderlich und auch vom hygienischen Standpunkte aus empfehlenswert sein würde. Der Generalrat hat schon das Projekt eines 50 Meter breiten Boulevards genehmigt, der, von Lille ausgehend, nach Wasquehall abzweigen und auf der einen Seite in Tourcoing, auf der anderen in Roubair enden wird. Dieser Boulevard soll von einem Tramway durchlaufen werden, der auch die inneren Teile der drei Städte verbinden wird. Sicherlich werden auf beiden Seiten des Boulevards bald große und schöne Gebäude entstehen, so daß sich die Verschmelzung der drei großen Induſtrieſtädte schnell vollziehen wird, Rarl Frey, Kleine R Elfriede Bayrhammer, Lia Maurice, Heroinen Lily Donecker, Sentime Bilhelmine Schellenber Dora Schuh, Luftfpielfe Marga Ruf, Soubretter Herzogin Amalie bon 01 wurde sie in Stair Herrn von Blumenth racht. Als Grund fü Sie habe die Herzog Isprozeß, bei dem übri Lokales. 2. Oftober 1905. t die Unschuld der Sarrer zu Burg- Gemünden die evangelische Pfarrstelle zu ** Der Großherzog hat am 27. September dem ist, tam der Brief de Darauf strengte Oued born übertragen. ** Der Großherzog hat am 27. September dem Rommunalforstwart Förster Karl Lang zu Vilbel Anna Millar, Anstandedamen, Auguste Fischer, 1. Komische Mütter, Marie Jenny, Komische Mütter, Bertha Hoffmann, Chargen und kleine Rollen, Elfriede Sand, Wilhelmine Schaller, " 1 H 11 " 料 " Н Lina Oldini, Balletmeisterin als G." f. d." S.- An Neuheiten sind fest erworben und gelangen daher bestimmt zur Aufführung: Die große Leidenschaft, Lustspiel von Raoul Auernheimer, Der Mechaniker Kut us Anlaß seiner mit Wirkung vom 1. Oktober an 24jährige Ehefrau Lol erfolgenden Verseßung in den Ruhestand das Algemeine Kater Lampe, Komödie von Emil Rosenow, wurde vom Scourge Ehrenzeichen mit der Inschrift„ Für treue Dienste" verliehen. 10 Jahren Ehrverlu *** Auszeichnung. Dem Kommandeur des InfanterieDie Brüder von St. Bernhard, Schauspiel von Anton Ohorn, Der Privatdozent, ein Stück aus dem akademischen Leben von Ferdinand Wittenbauer, in der Vorwoche. Bei den übrigen Märkten beträgt der Rückgang des Preises etwa 1 Mt. ** Die Kartoffelernte im Rheinland( um Düsseldorf) ist geradezu jämmerlich. Man schreibt uns, daß auf einem halben Morgen nur soviel geerntet wurde, als eine Familie in einer Woche braucht. Viele Landwirte haben die wenigen Früchte gar nicht ausmachen lassen, sondern gleich den Acker bestellen und darauf aussäen lassen. Viele große Fabrikbefizer lassen für ihre Leute mehrere Waggons voll Kartoffeln aus dem Hessischen und Brandenburgischen kommen. er zweiten Straffamme Regiments Nr. 116, Oberst v. Lindenau- Gießen, De Graf Buckler weger ist vom Mikado das Kommandeurkreuz des japanischen Der Vielgeprüfte, Lustspiel von Wilheim Meyer- Förster, angen in einer Rede 3 Ordens der aufgehenden Sonne verliehen worden. Oberst verurteilt. Auf Grun. Lindenau, der bis vor kurzem Abteilungschef im großen Geographie und Liebe, Lustspiel von Björnstjerne Björnson, zu und zwar: sortiertes Tafelobst, gepflücktes Wirtschaftsobst, gefaßten Beschlusses et ichirne, weil der Gra Generalstabe war, hat nach Beendigung des südafrikanischen Die Neuvermählten, Schauspiel von Björnstjerne Björnson, Der Großkaufmann, Volksstück von D. Walther und L. Stein, Die Schauspieler des Kaisers, Drama von Karl Wartenburg, Die Banaufenschlacht, Grotesfe von Leo Lenz, * Obstmarkt zu Frankfurt. Der diesjährige Markt für Tafelobst verbunden mil einem Stelterobstmarkt findet Dienstag, den 3. Oftober in der Stadthalle, Klostergaffe 14, statt. Wie in den Vorjahren läßt die Marktordnung ausschließlich in Deutschland gezogenes Obst usw. gewöhnliches Wirtschafts- und Mostobst, gedörrte und eingefochte Obsifrüchte, Obstwe ne, Obstbranntweine, Obstliköre, Mus, Marmelade, Gelee usw., ferner gedörrte und eingeschieht durch Proben. Alle Verkäufe auf dem Obstmarkte finden durch vom Marft- Komitee unentgeltlich ausgefertigte Schlußscheine statt. Zum Schluß sei noch darauf aufmerksam gemacht, daß das Komitee( Zentralstelle für Obstverwertung) auch sonst und nach dem Markt den Anagten durch den Gen Feldzuges ein Wert verfaßt, daß die Lehren des Burenenden Termin nicht er ihre Anhänger und egner. Während der als militärischer Telephongeheimnisse, Schwank von Herm. Hausleiter und gefochte Gemüse, sowie Verpackungsmaterial. Der Verkauf enichaft. Erieges einer eingehenden Kritik unterzieht. Die Arbeit fand Schriftsteller weithin bekannte Generalleutnant v. Boguslawski ihr entgegentrat, bezeichnete der englische Kriegsminister sie im Unterhause als das einzige Werk, das die Konsequenzen bes Feldzuges richtig gezogen. In japanischen leitenden Mox Reimann. Mamselle N touche, Vaudeville mit Gesang von Hervé, Der Revisor, Komödie von Nikolaus Gogol, Das Buch Hiob, Schauspiel von Leopold Adler. Die berühmtesten Geo reisen erkannte man gleichfalls den hohen Wert der Schrift, buzem in Subermann, Fulda, Schönthan, Beyerlein, jowie, ambere nd unter Zustimmun en Forscher beschlosse Nordpol und nach de Elfe einer Anzahl Regi ichsten Jahre beabsichtig Solarforscher nach Bri ir die Erpeditionen vird ungefähr nach dre des Studiums. Zweifellos müssen sich ihre Lehren in dem fürzlich beendeten, für die japanischen Waffen so glänzend Derlaufenen russisch- japanischen Krieg bewährt haben, daß der Mfabo sich veranlaßt sieht, den Oberst v. Lindenau durch einen so hohen Orden auszuzeichnen. Der Kaiser hat Oberst v. Lindenau die Genehmigung zur Anlegung des Ordens erteilt. *** Das Schwurgericht Gießen verurteilte am Samstag den Arbeiter Bauer, der vor einigen Wochen in Büdingen einen Landwirt erschoß, zu 10 Jahren Zucht Das Urteil wurde erst in später Abendstunde gesprochen. Wir kommen noch ausführlicher auf die Verhandlung zurück. urde bei Erdarbeiten& erzeit zutage geförde nze, von der allerdin- haus-. Diese aber sind mit Schönheit bededt, Boll einen bedeutenden Um Meter hat. Die an dem en zeigen fünf reid mit sierte Säulentrommeln tsgestalten noch ziemlic des Sockels befindet sich fleineren und größeren ubert. Der vom König e Preis von 2500 Lire Erfindung auf dem Ge ller Länder während der ar Bulpius, Professor der Iberg, für seine Arbeiten Serapie zuerkannt, insbe überpflanzung und dere Lähmungen". Profeff n eines im Großherz elheims zur Verfüg 46 es München hat ein Bi - für ihre Art recht in das eine Turteltaube, die re, und ein Sperling, der Vogel- Senioren find nod ins. n der böhmischen Station reines Abends die Weiche if die Strecke der Klein. Nohrsdorf- Leipa. Nach fortgedampft war, tam × Die freiwillige Sanitätskolonne Gießen führte am gestrigen Sonntag wieder eine interessante Uebung aus. Der Uebung lag die Idee zugrunde, daß in dem Steinbruche an der Hardt ein Zusammenrutsch von Gestein stattgefunden hatte, wobei mehrere Steinbrucharbeiter ver schüttet und teils schwer verwundet waren. Der Abmarsch der Kolonne vom Depot erfolgte pünktlich 9.15 Vorm. In liebenswürdiger Weise hatte Herr Brauereibesißer Bichler einen Leiterwagen der Kolonne entgegengesandt, welcher die Mitglieder alsbald an die gedachte Ünfallstelle brachte. Nach erfolgter Ankunft wurde sofort mit der Bergung der Ver. wundeten begonnen, die erforderlichen Verbände angelegt und mittelst Krankentragen auf den inzwischen zum Krankentransportwagen hergerichteten Wagen verladen. Die Uebung in diesem Steinbruche war mit vielen Schwierigkeiten verbunden, indem die Verwundeten teils in einer Höhe von 8 m herunterzubringen waren. J. 20 Minuten waren alle Berwundeten transportfähig verbunden und verladen, und Die Sanitätsfonnte alsdann der Rückmasch erfolgen. Die Sanitätsfolonne fann mit Stolz auf ihre Tätigkeit in der kurzen Zeit ihres Bestehens zurückblicken und es ist im Interesse der guten Sache nur angebracht, wenn sich die Zahl ihrer Mitglieder recht bald vergrößern würde. Dies dürfte umsome hr zu erwarten sein, da die Uebungsstunden ohne jegliche Rosten sind und ein Mitgliedsbeitrag nicht erhoben wird. -tt Das Stadt- Theater Gießen eröffnet seine Spielzeit 1905/06 Dienstag, den 3. Oktober, mit einem Prolog und mit einer Aufführung von Shakespeares Luftpiel Der Kaufmann von Venedig". Die Direktion hat bei Busammenstellung des Personals und bei Gestaltung des Spielplanes die Erfahrungen der letzten Jahre zu Grunde gelegt. Um allen billigen Ansprüchen des Gießener Publikums entsprechen zu können, sind die Was im aber, und der Zug lid rgfältigften Borbereitungen getroffen worden. besonderen die Zusammenstellung des Personals betrifft, so haben fast sämtliche ersten Kräfte ihre Qualifitation für ben. Sin oder durch Gastspiel am Mann tastend über Kurtheater Bad- Nauheim erwiesen. och einigermaßen anders ce, die in der Dunkelhei hatten, tamen in Auf auf den rechten Weg ge In opf derartig gegen er nberlor. Als er wie r die Straße sehen konnt den Stoß das Augenlid roße Brüde über den Zam ctoria- Fälle ist fürzlich er glische Meile lang und be Wafferspiegel. Die Höhe i e. Die Wassermasse, die ist so schwer, daß sie in der et, die sich Sunderte von ein ständiger Brunnen, der der Luft, das Land mil Das Personal seßt sich folgendermaßen zusammen: Dierettor Hermann Steingoetter, führt die gesamte Oberregie, Georg Wittmann, Regisseur des Schauspiels, Rudolf Goll, Regisseur, Adolf Lippert Rudolf Schneider, Dramaturg, Darstellende Mitglieder. Rudolf Goll, Helden und Bonvivants, Herbert Gerders, Helden und Liebhaber, Hugo Freytag, Helden und Charakter- Liebhaber, Meinhold Lüttjohann, 1. jugendliche Helden und Liebhaber, Hermann Steingoetter, Konversationsrollen und Bonvivants, Georg Wittmann, Heldenväter, Charakterollen, er Zukunft. In Frantreid Georg Mendel, 1. Charakterollen, drei großen Industrieſtädte Adolf Lippert, 1. Charakterkomiter, ernstlich ins Auge. Um den n, foll Lille mit Tourcoing Straße verbunden werden, el und Verkehr in den drei id förderlich und auch vom empfehlenswert fein würde rojett eines 50 Meter breiten on Lille ausgehend, nach ber einen Seite in Tour bair enden wird. Dieser mway durchlaufen werden, rei Städte verbinden wird iten des Boulevards bald hen, so daß sich die Ver ſtrieſtädte schnell vollziehen Hans Föhse, jugendlicher Komiker und Bonvivants, Hugo Neuert, Väter und bedeutende Chargen, Balentin Rauninger, Liebhaber, Max Herrscher, ößere Chargen, Rudolf Franz, Chargen, Ferdinand Käsmann, Chargen, Hugo Kreysing, Kleine Rollen, Karl Frey, Kleine Rollen, Elfriede Bayrhammer, Heroinen, Salondamen und weibliche Charakterrollen, Lia Maurice, Heroinen und Salondamen, Lily Donecker, Sentimentale und naiv sentimentale Rollen, Wilhelmine Schellenberg, Muntere und naive Rollen, Dora Schüß, Luftspielsoubretten und Liebhaberinnen, Marga Ruf, Soubretten und Liebhaberinnen, Die angekündigten neuen Werte von Hauptmann, dramatischen Novitäten von Wert, die etwa während der Spielzeit herauskommen, sollen so bald als möglich nach Erscheinen dem Spielplan einverbleibt werden. Bur weiteren Information wird Interessenten auf Wunsch ein Profpeft auf der Geschäftsstelle unseres Blattes verabfolgt. ** Die„ Berlitzschool" zu Gießen, welche sich ißt Schulstraße 10 befindet, wird am nächsten Donnerstag im Hotel„ Einhorn" wieder eine Probeftunde nach der Berlißmethode erteilen. Der Unterricht nach dieser Methode soll den Aufenthalt im fremden Lande ersetzen. Während desselben soll der Schüler, gleich wie der Reisende im fremden Lande, nur die Sprache hören und sprechen, die er sich anzueignen den Wunsch hat. Dadurch, schreibt Herr Prof. Dr. Paulsen- Berlin, wird erreicht, daß der Schüler einer seits auch der schnellen Rede in der fremden Sprache mühelos folgt, andererseits die Aussprache und die Redewendungen in jeder Form: Mitteilung, Frage, Aufforderung, sich volltommen aneignet. In * Die Zentralstelle der preußischen Landwirtschaftsfammern( Viehverwertungsstelle) berichtet über den Vichmarkt der letzten Woche: Auf den Rindermärkten des Auslandes herrschte in der Berichtswoche keinerlei einheitliche Tendenz. In den Vereinigten Staaten von Nordamerika war Weidevieh an den Westlichen Märkten start aufgetrieben und die Preise gingen infolgedessen um 5 Cents herunter. Gutes Stallmastvieh wurde dagegen sehr gefragt und stieg um 20 Cents im Preise. Auf dem englischen Markte war der Handel im allgemeinen feft zu vorwöchigen Preisen, nur amerikanische Ware war eine Kleinigkeit billiger. Dänemark sind die Preise für Ochsen und Bullen weiter geftiegen, Kühe behaupteten die verwöchigen Preise. Ebenso ist in ten Niederlanden eine Steigerung der Rinderpreise um 2-3 Cents per kg Schlachtgewicht eingetreten. In Paris wurden die vorwöchigen Preise unverändert erzielt, dagegen war in Wien der Auftrieb so außerordentlich stark, daß nur prima Stallmastochsen die vorwöchigen Preise behaupten konnten, mittlere Sorten und Weidevieh verloren dagegen 1-2 Kronen, geringe Sorten 3-4 Kronen per 100 kg Lebendgewicht. Auf dem ausländischen Schafmartte ift in den Bereinigten Staaten von Nordamerika infolge stärkerer Auftriebe gleichfalls ein Rückgang des Preises bis 2 Cents eingetreten. In England dagegen zeigten die Schafpreise eine feste und aufwärtssteigende Haltung. In Paris find infolge sehr starker Auftriebe die Preise eine Kleinigkeit gefallen. Auch in Desterreich war das Schaf geschäft nicht besonders lebhaft und die Preise gingen etwas zurück. Auf den Schweinemärkten des Auslandes will eine einheitliche Preisrichtung gleichfalls nicht zum Durchbruch fommen. Während man in Amerita weiter bestrebt ist, die Preise für Schweine zu drücken schwanken in Eueropa die Schweinepreise je nach Zu- oder Abnahme der Auftriebe auf und nieder. In der Berichtswoche war die Tendnez in England überall eine feste und an verschiedenen Märkten gingen die Preise weiter in die Höhe. Etwas schwächer Dagegen war die Stimmung in Dänemark und es gelang nur schwer, die vorwöchigen Preise zu behaupten. In Paris sind die Auftriebe von Woche zu Woche gestiegen und macht sich daselbst ein starker Preisdruck infolgedessen bemerkbar. Dagegen sind in Holland die Preise fest und eher höher. In Wien wiederum, wo der Markt um 3400 Schweine mehr als in der Vorwoche beschickt war, find die Preise bei Fettsch seinen um 3 Heller per kg, bei Fleischschweinen um 2-4 Heller gefallen. Auf dem inländischen Rindermarkte sind Veränderungen größerer Natur in der Berichtswoche nicht vorgefommen. Einzelne Märkte weisen erneut eine kleine Steigerung auf, so Hamburg und Frankfurt a. M. In allen Gattungen weisen nur Köln, Hannover und Dortmund einen Rückgang des Preises auf. Auf dem inländischen Schafmarkte sind gleichfalls nennenswerte Veränderungen nicht zu verzeichnen. Auch hier hat Hamburg und Magdeburg eine fleine Preissteigerung. Nicht unwesentlich ist dagegen auf dem inländischen Schweinemarkte die fallende Tendenz zum Ausdruck gekommen. Eine Steigerung des Preises ist nur noch für schwere Tiere in Chemnitz und Elberfeld zu verzeichnen, sonst sind nur an wenigen Märkten in Berlin, 8widau und Mannheim noch die vorwöchigen Preise erzielt worden. Alle übrigen Märkte weisen einen mehr oder weniger starken Rückgang des Preises auf. Auch in pamburg hatte anfänglich eine steigende Tendenz eingesetzt, doch ist im Laufe der Woche das Geschäft start verflaut. Die Breslauer Notiz ist 5 Mt., die Stutt garter 3 Mt., die Magdeburger 1-2 M. niedriger als und Verlauf von allen Sorten Dit bet * Die Sage vom Wildfrau- Loch bei GroßFelda. An der Straße von Ermenrod liegt rechts von der Lohberg, schreibt die„ Darmst. 3tg.", eine terrassenförmig angebaute Anhöhe, von der man einen herrlichen Blick auf Groß- Felda, Ermenrob, Schellnhausen und Windhausen hat. Etwa in haiber Höhe des Verges ist eine Sommerwirtschaft erbaut, in der an Sonntagen die Jugend beim Klange der Ziehharmonika sich zum fröhlichen Tanze versammelt. Wohl 200 Schritte hinter der Wirtschaft tut das sogenannte Wildfrau- Loch, liegt vor uns. Die Alten sich ein klaffender Felsen auf und ein fellerartiges Gewölbe, in Groß- Felda erzählen von einer wilden Frau, die in dem Loche ihre Wohnung hat. Sie erscheint am Abend mit einem Korb voll Leinen, das sie im Erlenteich bei KleinFelda auswäscht. Kleine Kinder, die sich noch spät Abends auf der Straße oder im Felde aufhalten, lockt sie mit allerhand schönen Versprechungen an sich und wenn sich die Rinder ihr nähern, dann fößt sie dieselben in den Teich oder sie nimmt sie mit ins Loch auf Nimmerwiedersehen. ** Gießener Volksbad. Im September wurden verabreicht 9371 Bäder gegen 10170 im August 1905 und 8898 im September 1904 oder im Durchschnitt pro Tag 312 Bäder gegen 328 im August 1905 und 297 im September 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 4713 Männer, darunter 1148 zu 10 Pfg. Wannenbäder: 1. Kl. 243 Männer, 111 Frauen" 2. l. 619 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 119 Männer, 38 Frauen. das 1382 Frauen, " 439 319 Brausebäder 1426 Männer, 281 Frauen. " 1 10" Die Personenwage wurde von 300 Personen benußt, Bad von 2 Personen besichtigt. = = Klein- Linden, 1. Oktober. Lehrerwechsel. Schulverwalter Jung wurde zur Ableistung seines einjährigfreiwilligen Militärdienstes am 1. Oftober im Regiment Nr. 116 eingestellt. An seine Stelle wurde Lehrer Wagner, seither an der höheren Bürgerschule in Grünberg, versetzt. Ld. Löhnberg, 2. Oftober. Ueberfahren. Heute Morgen wollte hier der Arbeiter Ludwig Weber aus Niedershausen gewohntermaßen den Zug besteigen, um nach Wezlar an seine Arbeitsstätte fahren. Langsam lief der Zug ein und in der Annahme, er halte im rächsten Augenblick, legte Weber die Hand auf den Griff, um sich auf die Plattform zu schwingen. Plötzlich gab die Lokomotive aber noch einen stürzte unter die Räder, die über ihn hinweggingen. Dem Stoß, der Arbeiter verlor das Gleichgewicht, glitt aus und unglücklichen Manne wurde die rechte Hand abgefahren und die Knochen des linken Armes total von unten nach oben zersplittert. 100 m weiter hielt der Zug. Man hob den Schwerverletzten auf, brachte ihn in ein Abteil und führte ihn in die Gießener Klinik über. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Ein Augenzeuge und Kenner der Verhältniss in Löhnberg, teilt uns noch mit: Der Arbeiterzug, der allmorgendlich hier einläuft, hat trotz der starken Bes zung nur zwei Wagen und so tommt es, daß die Arbeiter, die durchweg schon einen ein bis eineinhalbstündigen Weg hinter sich haben, in dem Trachten nach einem Sizplat fich mit einiger Haft an den Zug herandrängen. Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienft Boraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 3 Oftober. Beitweise heiter, fühl, besonders nachts. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlic: für die Politit und den Inseratentel!: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbi in Gießen. Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Giessen Telephon nr. 21 Inh: Oscar Gutmann Weftanlage 31. Ia. glasierte Steinzeugröhren aller Dimensionen nebst allen Facons. Hof- u. Straßenfinkkaffen, Kaminauffäße etc. etc. Aus hartgebrannter, glasierter Tonmasse: Viehkrippen und Schweinetröge. Bekanntmachung. In der Zeit vom 23. bis 30 September wurden in Stadt- Theater Giessen beige Stadt Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag, den 3. Oktober 1905: Eröffnung der Spielzeit 1905 06 Ausser Abonnement! Ausser Abonnement! Prolog. Ouverture. Hierauf in vollständig neuer Ausstattung: Der Kaufmann von Venedig. Lustspiel von W. Shakespeare. Der Vorverkauf befindet sich wie früher in der Musikalienhandlung von Ernst Challier( Rudolph's Nachfolger). Hier werden auch die Abonnements ausgegeben. The Berlitz School of Languages jetzt Schulstrasse 10, I. Etage 4 goldn. und 2 silb. Medaillen. Weltaustellung St. Louis: Grand Prix. Oberleiter: Professor M. D. BERLITZ Chevalier de la Légion d'honneur. Da viele Damen und Herren der letzten Probestunde nicht beiwohnen konnten, weil der Saal überfüllt war, wird noch eine Probestunde nach der Berlitzmethode am Donnerstag, den 5. Oktober, 82 Uhr abends, im Hotel Einhorn, Lindenplatz 1, in einem separaten Saal, stattfinden. Der Unterricht im Französischen, Englischen und Italienischen wird von Lehrern der betreffenden Nationalität erteilt und kann jederzeit beginnen. Direktor V. Carpentier. Wer die politischen und künstlerischen Ereignisse und Strömungen der Gegenwart in einem humoristisch- fatirischen 3eitspiegel betrachten und verfolgen will, der lese jede Woche die neueste fummer der reich illuftrirten Münchner Preis 30 Pfg. Probenummer gratis UGEND Union Wichse ( vormals Krauss- Clinz) ist und bleibt die beste! In Schachteln u.Dosen überall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. Mein seitheriger Hausbursche Ludwig Krök von Heuchelheim ist nicht mehr bei mir in Dienst. Emil Fischbach. Ein kräftiger junger Mann als Hausbursche auf sofort gesucht. gefunden: 1 Hundemaulforb und 1 Granatbroche. verloren: 1 Portemonnaie mit 14 Mt. Inhalt. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen ftände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 30. September 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Montag, den 9. Oktober, findet an Oct und Stelle die Verpachtung des Leihfälligen städtischen Geländes statt und zwar: vormittags 9 Uhr beginnend 35 Triebviertel in Gewann 3 zwischen dem Wäldchen und dem Schießhaus, 2 " " " " " 25 7 bei dem Philosophenwald, 13 bei der Tanne. Nachmittags 3 Uhr beginnend: 205 1/10 Flur 27 Nr. 205 6/10 Grabgarten am Langenstein und alten Schlag. Flur 22 Nr. 116 ein Stück Grabgarten am Riegelpfad bei der Ebelstraße. Flur 4 Nr. 348 3/10 361 qm Grabgarten am untersten Riegelpfad. Flur 5 Nr. 172/175 Grabgarten auf der Weißerde, bisher dem Oberpostschaffner Pfaff gehörig. Verschiedene Grundstücke bisher der Aktienbraueret gehörig, Flur 26 Nr. 78 575 qm Acer im Günthers Graben am Leihgesterner Weg. Flur 17 Nr. 82/86 2272 qm Adfer am Hamm bei dem Elektrizitätswerk. Flur 17 Nr. 59 1188 qm Acer am Hamm. 600 lafter Acker am Wißmarer Weg an der Lahn. Eine Wiese am Schäferbrunnen am Wißmarerweg. Die Zusammenkunft ist vormittags auf der Grünbergerstraße an der Kreuzung mit der Landmannstraße, nachmittags an der Universitäts- Bibliothek in der Keplerstraße. Gießen, den 29. September 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Samstag, den 7. Oktober 1905, vormittags 10% Uhr werden im Bürgermeistereigebäude die in den Waldungen der Stadt Gießen erforderlichen Kultur- und Wegbauarbeiten öffentlich wenigstnehmend versteigert. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht, dies in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. September 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Stadt- Cheater Giessen Direktion: Hermann Steingoetter. Bedingungen des Abonnements. Es wird ein feftes Abonnement ausgegeben, das auf bestimmte Wochentage lautet, nämlich auf Dienstag, Freitag und Sonntag. Für jeden diefer Tage werden Abonnementsblocks für 16 Vorstellungen ausgegeben, die auf bestimmte Bläke lauten und zugleich als Einlaßkarte für den betreffenden Tag dienen, also nicht umgetauscht zu werden brauchen. " " f " Der Preis eines solchen Abonnementsblocks für 16 Vorstellungen auf Dienstag, Freitag oder Sonntag lautend, ist sehr mäßig gestellt, er beträgt: in I. Parkett Mt. 15in Sperrfik, 20.- in II. 10.Will ein Abonnent eine seiner Abonnements: vorstellungen nicht besuchen, so kann er das be= treffende Billet bis 10 Uhr morgens des Aufführungstages an die Vorverkaufskasse zurückgeben und für eine Zahlung von 25 Pfg. einen Gutschein in Empfang nehmen, für den er sich an einem beliebigen anderen Abonnementstage ein Tagesbillet etntauschen kann. Eine Aufzahlung auf die Abonnementsbillets findet unter keinen Umständen statt. Mitglieder des Theatervereins erhalten auf diese Abonnementsblocks außerdem noch 8% Ermäßigung. Außer diesen feften Tages- Abonnements werden noch Blocks zu 20 Karten ausgegeben, die zur beliebigen Be= nugung in einer Abonnementsvorstellung berechtigen. Toch müssen die Abonnementskarten bis 10 Uhr vormittags am Aufführungstage an der Kasse des Vorverkaufs oder an der Abendkasse gegen ein Tagesbillet umgetauscht werden. Der Preis für diese Abonnements beträgt in Loge Mr. 40.- in I. Parkett Mt. 20.in Sperrfik, 30. in II. Parkett 15." Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Fundierungsarbeiten zum Neubau des Stadtheaters in Gießen sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. 1. Erdarbeiten: zirta 2000 cbm Erdbewegung auf der Baustelle, 3850 desgleichen einschl. Abfuhr. " " 2. Maurerarbeiten: Jr. 232. Jufertionspreis: Die e Peffen, bie Kreife Weglar Reklamen bie Mebattion u. Haupterpeb Fernpre zirfa 1650 cbm Betonstampfung der Fundamentpfeiler. Klintermauerwert, Bruchsteinmauerwert. " 400 200 " Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen im Bureau des Architekten Hans Meyer dahier, Westanlage 6, zur Einsicht offen. mit entsprechender Aufschrift verschen an die unterzeichnete Angebote auf Vordruck sind daselbst erhältlich und müssen Behörde bis spätestens Samstag, den 14. Oktober, worgens 10 Uhr, eingereicht werden. Buschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 30. September 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Vergebung von Gärtnerarbeiten. Die zur Herstellung der Gartenanlagen bei der Samstag, den 7. Oktober, vormittags 10 Uhr neuen Universitäts- Bibliothet zu Gießen nötigen Ar Emi. Fischbach. werden im Bürgermeistereigebäude die beiten und Lieferungen sollen unter Hinweis auf den Holzhauer und Seherlöhne Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 bergeben werden. Eröffnungstermin, Mittwoch, den 11. Oktober, vor Angebote mit entsprechender Aufschrift find bis zu dem finden leichte Beschäftigung bei Zuschlagsfrist 14 Tage. mehrere Burfchen für die bevorstehenden Holzfällungen in den Waldungen und Mädchen der Stadt Bießen öffentlich vergeben. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der benachmittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. barten Gemeinden werden ersucht, dies in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 27. September 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Zur Rettung von Trunksucht Bramm& Harries versende Anweisung nach 35jähriger approbierter Methode zur sofortigen radikalen Be= fettigung mit, auch ohne Vorwissen, zu vollziehen. Berufsstörung. Keine Briefen sind Wieseck. 10 bis 15 tüchtige Arbeiter ver sofort gesucht. 50 Pfg. in Briefmarken beizufügen. Gebrüder Kahl an adressiere: Privat Anftat Villa Chriftina Poft Säckingen( Baden). Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt ff. Magen- u. TafelLiköre zu den billigsten Preisen Schöne möbl. 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Kohlraben, 2 " Meerrettig, 35 Weißfraut, 100 Stüc Notkraut, Sellerie, 500 100 " Lauch, " für Ober Enthält alle am Der Elektrizi Die gestern fortgesett Uretern der Allgemeinen gefellschaft Siemens Werke und den Arbei ständigen Minerfolg g der die Verhandlunge auf dem öffentlchen Submissionswege vergeben werde Die Lieferungsbedingungen liegen nachmittags von Speisekartoffeln 3 bis 5 1hr auf dem Verwaltungsbureau offen sowte Angebote, versiegelt und mit der Aufschrift:„ An Mustern bis zum Feinste Salatkartoffeln gebot auf Gemüſelieferung" versehen, find mit den liefert billigst J. Hankel, Gießen, Schloßgasse. In dem städtischen Hause After: weg 9 ist der untere Stock be stehend aus 7 Simmern nebst Bu behör und südlichem Nebenhaus auf 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermieten. Näheres bei der Bürgermeisterei, Zim. Nr. 15. 13. Oktober d. Jo., vormittags 12 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung der Angebote statt finden wird, auf dem Verwaltungbureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 18. Oktober 1905. Gießen, den 28. September 1905. Großh. Verwaltungs- Direktion der chirurgischen und Augen- Klinit. Poppert. nete die Einigungsver toate die Bei reduma Fr. 230. Ober Drud und Verlag de ( 1. Fortfehung.) „ Tatsache ist, fährigen Ariege ge starb. Daß die Tür ist, wissen di eine Reparatur ger fann, weiß fein M nicht gefunden, un man es entfernen Der Doktor lac Sput"; irgend jem hat diefelbe zu feir schlechter gewesen, Dies Simmer genor Dabei bewegt, und gangen." Vera stimmte I so wenig wie mög ftürmte Elsbeth mit Ericheinung. Thr Die Gründe Dotto interefiant gemeje fonderes auf fich Sie hatte fi Schwester die id besaß, welches feinsche Famil biele des Name so prägnant in der Tochter des Ellerstein. Bu schade, Aufklärung fin würde die trod ruhigen. Ich dort erschienen! Wenn der a Rakow überhaup fällt doch immer Ellerstein zurück," „ Das ist ja nu Arzt schien ordent die Prophezeiung Es gibt noch e felten gehört, er sta Diplomat im Ausla fchlagen werden." S Genaueres berichten Wenn Herrn Le find, läßt er Lante und ich hätte fie eig Du wirst dod n gehen?" Ruth mar Möglichkeit.