esprochen wird Das letzte Wort e Kirchenglode Et anzeigen aut reden, daß Folgen, ist eine Berstellungs 3 der Optimist 3. Nicht nur ische Zustände mer Gestalt von e Schrift bilachen Schlüssel nzeln mit dem zwischen den Gebogene zwischen den rechte Stirne Leiden, sie t. Die foge ten, daß das d die Falten vinkeln herab orgeschrittenen Baden in der rs. Die Falvon Kummer eln, die Run Falten fort es aus, deren figes Gepräge tails gemalter nd wirkt, wond geistlos er Das Leben dar r folossal star erschien eines agte denselben der Oper zu Ente der Künst iben zitterten. e was, werden tler freundlich. erhalten. Im Folgen. Als berichtet, sagt cht, aber ohne -d denn da ge nradbahn wird hnarzt für die ich auch einmal -Aber muß em Bahnhof): der Schnellzug en. sen. Nr. 179. Zafertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberBen, die Kreise Wahlar and Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen bie Betitzelle 30 refp. 40 fg. Rebaftion u. Haupterpebition: Gießen, Geltersweg 88. Fernfprechanschluk Kr. 362. Mittwoch, den 2. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 fs., in's Heu gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießenor Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Das Wahlrecht der Städte. Nach dem bisherigen Wahlges ge, das aller Wahrscheinlichkeit nach auch auf für die kommenden Landtagswahlen in Birksamkeit bleiben wird, wählen die Städe 10 Abgeordnete ( städtische Mandate stehen übrigens diesmal nicht zur Neuwah); von diesen werden je 2 in Mainz und Darmstadt, je einer in Worms, Offenbach, Gießen, Alefeld, Friedberg und Bingen gewählt. Da die sog. Wahlrechtsreform mit dem diesmaligen Scheitern voraussichtlich nicht endgültig erledigt, sondern wahrscheinlich vielleicht in etwas anderer Form wieder auftauchen wird, so lohnt es sich, eine Betrachtung über das Wahlrecht der Städte in quantitativer und qualitativer Beziehung um so mehr anzustellen, als die Frage des städtischen Wahlrechts nunmehr schon wiederholt ein Hauptgrund für das Scheitern der neuen Wahlrechtsvor age gewesen ist. Denn die Zweite Kammer der vorigen Legislatur periode wollte überhaupt keine Vermehrung der städtischen Mandate und diesmal hob die Zweite Kammer bas alte Privileg der drei kleinen Städte auf. Wie dem nun sei, sicher ist, so schreibt das„ Wormser Tageblatt", daß eine Wahlrechtsvorlage nur bei Vermehrung der ftädtischen Mandate unter Wahrung der Privilegien der fleinen Städte Aussicht auf Erfolg hat. Was nun die Vermehrung der städtischen Mandate anbelangt, so hat die Regierungsvorlage auch zwei wesentliche Mängel, daß sie nämlich einmal unterschiedslos jeder der fünf größeren Städte einen Wahlkreis mehr geben will, ohne Berücksichtigung der Seelenzahl und der Aussicht auf Wachsen in der Zukunft, und zweitens, daß sie den städtischen Wahlfreifen nicht diejenigen Orte zuteilt, die über kurz oder lang der Eingemeindung aller Voraussicht nach verfallen. In dieser legteren Beziehung hat ja allerdings der Wahlgesetzausschuß der Zweiten Kammer einen etwas anderen Weg eingeschlagen, indem er die Orte Heuchelheim und Wiesec den städtischen Wahltreisen Gießen zudachte. Das war allerdings ganz unangebracht; denn Wiesick und Heuchelheim liegen so abseits von Gießen, daß eine Eingemeindung dieser Orte an Gießen für absehbare Zeiten als ausgeschlossen erscheint. Es ist bei dieser Sachlage nicht zu verwundern, daß manche diesen Vorgang so deuteten, als habe es sich um eine Entlastung des Wahlkreises GießenLand von diesen sozialistischen Orten gedreht. Wenn man bloß von der heutigen Sachlage ausgeht, so erscheint es für völlig unbegründet, die Stadt Gießen auf eine Stufe mit der Stadt Worms zu stellen, bei einem Einwohneruntes schied von nahezu 20 000 Seelen. Entsprechender ist es schon, wenn Worms mit Offenbach, und Darmstadt mit Mainz auf eine Stufe gestellt werden. dem Sinne ausgedehnt werden wird, daß jeder der vier Kreise eine Anzahl Abgeordneter nach dem Proporz wählt. Aus alldem erhellt wohl, daß die Neueinbringung eines Wahlgefeßes von vornherein wieder wenig Aussicht hätte, falls nicht hinsichtlich des Wahlrechts der Städte nach den verschiedenen Richtungen bessere und gerechtere Bestimmungen getroffen werden. Aber noch anders wird die Sachlage, wenn die Ein. gemeindungspolitit in Betracht gezogen wird. Da hat für absehbare Zeit Gießen und Worms feinen außergewöhnlichen Zuwachs und Darmstadt höchstens den von Arheilgen zu erwarten. Was aber Mainz anbelangt, so steht die Einverleibung der großen Vororte Mombach, Breßenheim, Gustavsburg und Griesheim bevor, und mohl auch die Einverleibung von Rastel, Kostheim, Weisenau und Marienborn ist nur eine Frage der Zeit, sodaß Mainz in wenigen Jahren einen großen Vorsprung in der Seelenzahl vor Darmstadt haben wird. Unter diesen Umständen würde es sich empfehlen den größeren Städten, einschließlich der zu benennenden Vororte, folgende Anzahl von Mandaten zuzuerkennen: Mainz 4, Darmstadt 3, Offenbach 2, Worms 2 und Gieken 1. Als Durchschnittseinwohnerzahl hätte dann etwa 35 000 zu gelten. Dann wären die Verhältnisse auf längere Zeit gerecht geregelt, und dabei wäre unsere Broving um einen wahrhaft ländlichen Kreis reicher. Kalt Blut! Es gibt keine Sauregurkenzeit mehr. Seit Jahren nicht. Wenn früher die Parlamente auf Sommerurlaub gegangen maren, die Minister von der Ferienfrische aus die Staatsgeschäfte führten- da gab es eben feine Staatsgeschäfte mehr, die Politik ruhte, und es begann der Reigen der Fabeltiere, die den Würmern glichen, die nicht sterben. Die ..Sceschlange" tauchte auf, in grausiger Länge und unwahr scheinlichen Windungen, von den glaubwürdigsten Schiffern bezeugt, die ,, längste Aehre" fand sich ein, der Methusalem unter den Maifäfern wurde produziert und mit den Ahnen verglichen, furz: man dämmerte in der Sonnenglut ohne Aufregung hin. Dieser idyllische Zustand ist zur Sage ge worden. Der japanisch- chinesische Krieg, der Borerausstand und seine Niederwerfung durch das vereinigte Europa, der dreijährige Feldzug der Engländer gegen die Transvaal republik, der japanisch- russische Krieg, der jezt achtzehn Monate währt und nur unsichere Aussichten auf das Ende eröffnet, der Aufstand in Deutsch- Südwestafrika, der auch den zweiten Sommer zu überdauern droht alle diese Ereignisse haben eine vollständige Verschiebung zuwege gebracht, so daß man sich gewöhnt hat, vom Sommer die größ ten„ Sensationen" zu erwarten. Und aus der Gewöhnung ist, wie üblich, eine Verwöhnung geworden. Stellt sich die Sensation nicht freiwillig ein, so wird sie gemacht, zur Not direkt erfunden, und die Einbildung wird für Wahrheit geAber auch die Frage der Regelung der Art des Wahlrechts gehört anders erledigt. Viele, welche das direkte Wahlrecht( nach Art des Reichstagswahlrechts) für die ländlichen Bezirke befürworten, wollen es nicht für die Städte, weil das sozialistische Proletariat derart ausschlaggebend würde, daß das alteinges ssene Bürgertum überhaupt nicht mehr zum Worte fäme. Das Mitglied der Ersten Ständefammer, Reichetagsabgeordneter Frhr. v. Heys, hat nun, leider ohne Erfolg, in der Ersten Kammer den Versuch gemacht, den Mißstand dadurch zu beseitigen, daß er beantragte, die fünf größeren Städte nach der Verhältniswahl wählen zu lassen. Daß der Antrag fein reaktionärer ist, geht schon dareus hervor, daß in dem demokratischen Württemberg das Proportionalwahlrecht für die Städte gelegentlich des fürzlich eingebrachten Entwurfs auf Verfaffungsänderung den Ständen vorgeschlagen und von diesen nicht nur angenommen, sondern wahrscheinlich auch noch in nommen. Der gegenwärtige Hochsommer ist der sensationshungrigste, der je dagewesen. Die Marokko frage bildete sczusagen das Präludium. Hier hatte die öffentliche Meinung gewissermaßen den Anschluß versäumt. Als sie aufmerksam wurde, war die eigentliche Sensation schon vorüber. Der von der leichtherzigen Gewissenlosigkeit Delcassés hercufbeschorene Konflikt zwischen Frankreich und Deutschland und die damit verbundene sehr nahe Kriegsgefahr hatte cigentlich erst Beachtung gefunden, nachdem es der Klugheit und Entschlossenheit Rouviers gelungen war, Herrn Delcassés klebende Zähigkeit zu überwinden und ihn mit Anwendung sanfter Gewalt aus dem Ministerium hinausaubefördern. Als die Organe der öffentlichen Meinung 31: trommeln begannen, war die Gefahr bereits vorüber, hätte man richtiger Friedensschalmeien blasen sollen. Seitdem hat sich die öffentliche Meinung nicht mehr beruhigt. Sie hat sich allem Anschein nach nicht verzeihen können, daß sie nicht zur rechten Zeit erregt gewesen ist und Lärm geschlagen hat. Um diesen Fehler sicher nicht zu wiederholen, hat sie sich fest vorgenommen, von jetzt ab die möglicherweise fon: menden Sensationen vorauszusehen und sie vorgreifend zu begrüßen. Der Vorsatz ist so getreulich ausgeführt wor den. daß die öffentliche Meinung nicht wieder zur Ruhe ge fommen ist. Was geschah und was nicht geschah, was nac bestimmter Voraussage eintraf und was sich unerwartet er eignete, war gleichmäßig Anlaß zur Erregung. Der Krieg war sicher, zur See wie zu Lande. Nur die Gegner stan den noch nicht ganz fest. Um den Kriegsgrund war man nicht verlegen. Der Krieg wurde einfach als eine Notwen digkeit empfunden, er lag in der Luft; man hielt sich überzeugt, die Gewehre müßten bald von selbst losgehen. Das war in Frankreich die herrschende Anschauung, fic war es in England und nicht zuletzt in Deutschland 10: weit eben die Bevölkerungskreise von Sensationslust ergrif fen waren. Was Rußland anging, so hielt man sich beinche für betrogen, wenn einige Tage lang von dort aus kein Attentat, feine Meuterei gemeldet wurde. Dem Moskauer Semstn ofongreß hat man seinen sanften Verlauf förmlic übelgenommen. Taß der Zar nicht abgesetzt, die Steuerver weigerung nicht proklamiert wurde, empfand man als eine Art Beleidigung. Man hatte sich doch schon darauf gefreut und das Sensationsbedürfnis verlangte danach. Woher also der Lärm, de Aufregung, die riegsfurdit Zum Lärmen, zur Aufregung, zur Kriegsfurcht liegt fcia Anlaß vor man müßte denn in der Nervosität einen hinreichenden und gerechten Anlaß sehen wollen. Gewiß gibt es immer Leute, die im Trüben fischen möchten und denen c deshalb nicht darauf ankommt, Trübungen hervorzurufen. So lange aber die Regierenden selbst und ihre Rataeber ben Verhetzungen fein Ohr leihen, so Tange ist feine Gefahr borhanden. Und wir sollten nach dem Beispiel der Regierenden und ihrer Räte handeln, indem wir alle Verhebungsversuche von uns abprallen lassen. Staltes Blut bepen, ist immer gut, ganz besonders, wenn andere sich erbiben. Die Nordlandsreise Kaiser Wilhelms, seine vom Zaren gen ünschte Begegnung mit diesem in den finnischen Schä ren, sein Besuch in Kopenhagen, das Anlaufen des deu schen Geschwaders im Hafen der dänischen Hauptstadt, dic seit Mai angemeldete Uebungsfahrt einer englischen Flotte in der Ostsee, der durch Panzerschiffe vermittelte englisch; französische Höflichkeitsaustausch das war beinahe schoi: zuviel Stoff für die Sensationslüsternheit, der übrigens auch vorher der Zivillord der enalischen Admiralität, Lee, durch ungeschickte und deutungsfähige, der emeritierte eng lische Admiral Fitzgerald im Vollgefühl seiner Unverant wortlichkeit durch grobe und unzweideutige Reden und Schriften Nahrung genug gegeben hatten. Einzig die Verantwortlichen sprechen nicht, weder die Regenten noch ihre berufenen Ratgeber. Wo sie es taten, sprachen sie zum Frieden, gaben sie Freundschaftsversicherungen ab. Auch geschah nichts, absolut nichts, was als eine Vorbereitung zu einem Wechsel in der friedlichen Haltung nur hätte ausgelegt werden können. Neue Kämpfe in Südafrika! Wie aus Meldungen des Generals von Trotha hervor Jeht, stehen unsere Truppen in Deutsch- Südwestafrika am Borabend neuer Kämpfe gegen die Witbois, die von ihren Schlupfwinkeln auf englischem Gebiet wieder in deutsches Cand vorzustoßen beginnen. Wo ist Hendrik Witboi? Ueber Hendrik Witbois Aufenthalt waren widersprehende Nachrichten im deutschen Hauptquartier eingetrof fen. Anfang Juli war von Major von Estorff gemeldet, Dendrif Witboi ſtehe mit einem starken und ansehnlichen Anhang auf englischem Gebiet bei Lehutitu in der Absich. jei Beginn der Regenzeit in deutsches Gebiet einzufallen. Bald darauf kam von einem Agenten die Nachricht, Hendril ei in vier Kolonnen im Anmarsch, um sich mit dem nad > en: Nordost- Rand der großen Karasberge geflüchteten Räuber Morenga zu vereinigen. Durch Aufklärungen unse er Truppen wurde diese Agenten- Meldung nicht bestätigt voh! aber Ansammlungen von Hottentotten- Banden und Durchzüge feindlicher Trupps in der Nähe von Gibeon fest Jestellt. Neuerdings haben sich die Anzeichen gemehrt, daß Die Witbois den Auob nach Westen überschritten haben, und reu gebliebene Leute vom Bersebo- Stamm wollen Hendril elber in der Naukluft gesehen haben. Diese Aufklärungen jaben nun zu einem sicheren Resultate geführt. Es wird Darüber berichtet: Generalleutnant von Trotha meldet, daß nach zuver. lässigen Nachrichten Hendrik Witboi und Samuel Jfaal nach dem Hudup- Revier gelangt waren. Sie sollen sich neuerdings nach dem südlich davon gelegenen Reitſub- Re vier gezogen haben. Der General wird nach erfolgter Bestätigung dieser Nachricht alle verfügbaren Kräfte zum Angriff einsetzen. An anderen Stellen des Kriegsschauplates habe bereits Busammenstöße stattgefunden. Die Verfolgung des Häuptlings Cornelius. Nach dem Gefecht bei Keidorus am 27. Juni wurde so. fort die Verfolgung der Scharen des Cornelius aufgenom nen. Darüber liegen folgende Meldungen vor: Es fanden wiederholt Zusammenstöße mit dem den Abzug seiner Werften deckenden Gegner statt, und die feindlichen Stellungen mußten zum Teil mit dem Bajo. nett gestürmt werden. Der Feind hatte beträchtliche Ver. luste an Kriegsleuten, Pferden und Vieh, seine durch wilde Felsschluchten führende Rückzugsstraße zeichneten liegengebliebene Hottentottenleichen, Kadaver geschlachte. ter Rinder, sowie zurückgebliebenes Jungvieh. Die Schwierigkeiten, die unseren Truppen durch die Un begsamkeit des Geländes bereitet sind, werden noch erheblich purch Aufhebung von Verpflegungs- Transporten Dermehrt. So wurde am 20. Juli bei Seß- Kameelbaum, 30 Rilcmeter nördlich Gibeon, eine Verpflegungsfolonne von 5 Wagen durch eine etwa 150 Mann starke Hottentotten bande überfallen und geplündert. Auch nördlich vom Oran geflusse gelang es schwächeren Hottentottenbanden, hier und ba deutsche Verpflegungstransporte anzufallen. Die Ver. pflegung der im Süden fechtenden Truppen wird durch biese Unsicherheit der Zufuhr beeinträchtigt, Politiche Rundb Deutsches Reich, Der neue Handelsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Bulgarien ist gestern in Berlin von dem Unterstaatssekretär des Auswärtigen Amts Dr. von Mühlberg und den bulgarischen Delegierten unterzeichnet worden. und * Wenn auch als ein unwesentlicher, so doch immerhin beachtenswerter Schritt zur Verminderung der Fleischnot fann eine Vereinbarung zwischen dem Deutschen Reiche Luxemburg betrachtet werden. Nachdem die Schlachtviehund Fleischbeschau im Großherzogtum Luxemburg neu geregelt und mit den vom Deutschen Reiche über den gleichen Gegenstand erlassenen Bestimmungen in Uebereinstimmung gebracht worden ist, soll Fleisch, das in Luremburg nach den 1 f ศ A de dort geltenden Vorschriften untersucht oder abgefertingt worden ist, in Deutschland ebenso behandelt werden, wie da in Deutschland untersuchte oder abgefertigte Fleisch. Das gleiche gilt für die Behandlung deutschen Fleisches ir Luxemburg. Der Bundesrat wird sich demnächst mit der Frage der Sinführung von Handelsinspektoren beschäftigen, deren Aufgabe darin bestehen soll, die Ausführung der für Han ähnlich delsangestellte erlassenen Schutzbestimmungen zu überwachen vie die Fabrik- und Gewerbe- Inspektoren In der betreffenden Eingabe an den Bundesrat ist gesagt daß die Kommunen die ihnen übertragene Kontrollarbeit nicht leisten können, daß dazu aus dem Handelsstand her. ocr gegangene besondere Organe nötig seien. Die Eingabe ist vom Bundesrat den Handelskammern und kaufmänni schen Korporationen zur Begutachtung überwiesen worden * Zwischen der preußischen und belgischen Grenze lieg ein kleiner, zu feinem der beiden Staaten gehörender Ge bietsstreifen, der als Neutral- Moresnet bekannt ist. Die Einwohner des Ländchens verwalten ihre Angelegenheit jelbständig. Seit längerer Zeit schwebten zwischen Preußen und Belgien Verhandlungen zur Regelung der politischen Verhältnisse von Neutral- Moresnet, die aber ins Stocker Jekommen waren. Jetzt sind die Verhandlungen wieder auf genommen worden. ** Die Sorgen des Sultans. ( Eig. Bericht.) er wird den Herren Fallières und Bourgeois am Wahltage ein gefährlicher Konkurrent orden. Aber wer weiß, schließ lich hat man in Frankreich schon Ueberraschungen erlebt, und der Sieg eines gänzlichen Outsiders" ist nicht ausge schlossen. Konstantinopel, 31. Juli. Das Attentat auf den Sultan hat zu weiteren Ver. haftungen geführt, wobei es selbstverständlich nicht an Mißgriffen fehlt. Am Samstag wurde bei einem Franzosen, der verdächtig und ins Gefängnis gesetzt worden war, Haussuchung abgehalten. Da man nichts fand, verlangte das französische Konsulat seine Freilassung. Eine Haussuchung nach Papieren im Gebäude des bulgarischen Exarchats hatte gleichfalls kein anderes Ergebnis, als daß das Exarchat Einspruch erhob. Uebrigens will man jetzt zum so und sovielten Male die Anstifter des Bomben- Attentats ganz sicher entdeckt haben. Ein Hoffunktionär des Sultans soll als dringend verdächtig verhaftet worden sein. Es ist nicht ganz ungefährlich, am Sultanshofe hohe Ehrenstellungen einzunehmen. Das schlimmste aber ist: durch das Suchen nach dem Bombenwerfer gewinnt der Sultan nicht einmal eine Pause für die mazedonischen Sorgen. Namens der sechs Großmächte hat heute der Botschafter Desterreich- Ungarns eine Kollektivnote überreicht, in der nachdrücklich um Erfüllung der in der vorigen Kollektivnote für die mazedonische Finanzreform aufgestellten Forderungen gemahnt wird. Der Sultan glaubt, aus gewissen religiösen Rücksichten, die er als Khalif nicht preisgeben darf, einen Teil dieser Forderungen als unerfüllbar ansehen zu müssen. Da er eine offene Ablehnung vermeiden möchte, so sucht er sein Heil in hinzögernder Verhandlung. Eine baldige Entscheidung ist jedenfalls nicht zu erwarten. Glücklicher für den Sultan gestalten sich die Verhältnisse in Yemen. Marschall Feisi Pascha ist dort dem Aufstand gegenüber siegreich gewesen, wofür ihm der Titel„ Ghazi" winkt, d. i. der Siegreiche, den seit Osman Paschas, des Löwen von Plewna", Tode kein türkischer Feldherr mehr führte. Jeisi Pascha ist zum interimistischen Wali( OberPräsidenten) von Yemen ernannt worden Nachdem nun auch die Vereinigten Staaten von Nordamerika die Einladung zur Marokkokonferenz angenom men haben, sind sämtliche in Marokko diplomatisch vertre terven Mächte mit der einzigen Ausnahme von Schweden und und Norwegen der Aufforderung zur Konferenz gefolgt Bei Schweden und Norwegen sind wohl die augenblicklid noch nicht geflörten staatsrechtlichen Verhältnisse die Ur jache der Zögerung. Es soll nicht mehr zweifelsfrei sein daß die Konferenz in Tanger tage. Gegenwärtig werder auch Madrid, Genf und der Haag genannt. Schweiz. ** Der VII. Zionistenkongres in Basel hat einen für die Anhänger des zionistischen Gedankens wenig erfreulichen Verlauf genommen. Daß innerhalb einer Delegiertenzahl von mehr als 600, die aus den verschiedensten Ländern zu jammen gekommen sind, sich nicht in allen Fragen Ueber einstimmung zeigt, ist selbstverständlich. Auch daß bei par lamentarisch nicht geschulten Personen zuweilen ein gewisser Mangel an Disziplin sich zeigt, darf nicht gar so hoch ange rechnet werden. Aber hinsichtlich des Grundgedanken müßte Einigkeit und in allen Dingen Verträglichkeit herr schen. Geade darin aber waren große Mängel bemerklich Der Kongres erklärte sich für die dankende Ablehnung des Projektes, in dem englisch- afrikanischen Gebiet von Uganda eine jüdische Kolonie großen Umfanges einzurichten, und sprach sich dann dahin aus, daß von jeder Kolonisation außerhalb Palästinas Abstand genommen werden solle. Eine nicht kleine und ganz besonders lebhafte Minorität verira! die gegenteilige Anschauung, daß der Kongreß vor allem füit die Erwerbung irgend eines Kolonisationsgebietes sorger solle, ohne dabei das Endziel, die Gewinnung Palästina für diesen Zweck, aufzugeben. Präsident des VII. Kon gresses war der Schriftsteller Dr. Mar Nordau aus Paris der sich jetzt von der zionistischen Bewegung aus Gesund heitsrücksichten zurückziehen will. Ruisland. - ** Entrüstung herrscht über die Behandlung der Reser visten und Veteranen. Die Invaliden von Port Arthur sind Dom Zaren in Peterhof empfangen und mit dem Georgen kreuz dekoriert, aber seit Monaten haben sie ihre Pen sion nicht empfangen, und als sie mit Selbsthilfe und Plün derung drohten, wurden sie von der Polizei gewaltsam aus Petersburg entfernt. Einige tausend Reservisten, die Hun ger litten, demolierten das Städtchen Goro folmoric und plünderten dort die Gasthäuser und Läden. In dem Fabriforte Sormowo bei Nischny Nowgorod wurde vor streifenden Arbeitern gegen das Gebäude, in dem das zu Unterdrückung der Unruher entsandte Militär einquartier: ist, eine Dynamitbombe geschleudert, durch die das Gebäud demoliert und die Attentäter in Stücke zerrissen wurden In Warschau wurde ein Polizist durch Revolverschüss getötet. Der Streit der Arbeiter der WIa dikawkos Bahn dauert an, so daß der Handel dort völlig ins Stocker geraten ist. In vielen Gouvernements ist eine Mißernt eingetreten, so daß eine Hungersnot befürchtet wird. Afrika. Der kommende Mann. ( Eig. Bericht.) Paris, 1. August. Nab und fern. + Aufgehobene Falschmünzerbande. In Halberstadt gelang der Polizei die Aushebung eines Falschmünzernestes. Von dort waren in letzter Zeit gut nachgemachte Zweimarkstücke in Kurs gesetzt. Durch Zufall kam man den Verfertigern auf die Spur. Beim Zanken auf offener Straße gerieten eine Anzahl Frauen so in Wut, daß sie sich gegenseitig Beschuldigungen an den Kopf warfen, die zu wissen der Polizei sehr erwünscht war. Während der folgenden Nacht konnte die Polizei die Falschmünzer dingfest machen. Auch die Werkzeuge, mit denen die falschen Münzen hergestellt waren, wurden in einem Ofen aufgefunden. Mit dem neuen Jahre 1906 wird die französische Repu blik einen neuen Präsidenten bekommen. Man sprach schon von einer vorzeitigen Amtsniederlegung des Herrn Loubet. Aber dieser Versuchsballon wurde rechtzeitig zum Niedergehen gezwungen. Der seine Pflichten recht ernst und forrekt aufnehmende Loubet, dem man wegen seiner einfach bürgerlichen Gediegenheit gern Philistertum nachsagt, wird in Konsequenz eben dieser Anschauungen bis zum letzten Tage auf dem Posten bleiben. Aber deshalb beschäftigen sich berufene und unberufene Politiker doch schon lebhaft mit dem kommenden Manne. ** Aus Tanger kommt die Nachricht von einer großei Niederlage der Sultanstruppen im Kampfe gegen die Mach des Kronprätendenten. Die Rebellenarmee soll die marok tanischen Soldaten bei Ujda geschlagen und in wilde Fluch getrieben haben. Amerika. † Das Unglücks- Fahrzeng. In Görlitz wurde die Witwe Steyer aus Berlin durch das Automobil eines VarieteeDirektors überfahren. Die Dame war auf der Stelle tot. † Typhus in Posen. Der Typhus tritt in Bosen epidemisch auf. Es sind über 4000 Erkrankungen festgestellt. Obwohl die Krankheit bislang meist keinen bösartigen Charafter gezeigt hat, sind doch schon einige Todesfälle zu verzeichnen. † Unwetter und Weinernte. Im badischen Oberlande, namentlich in der Gegend von Müllheim, gingen schwere Unwetter nieder, die besonders an den Feldfrüchten, den Obstbäumen und den Weinbergen großen Schaden angerichtet haben. An vielen Orten ist die Weinernte total vernichtet. † Vergiftung durch Pilze. In Dlugolenka im Kreise Krotoschin erkrankte die Familie cines Tagelöhners nach dem Genuß eines Gerichtes Pilze, unter denen sich Giftpflanzen befunden haben. Von der acht Köpfe starken Familie sind fünf Personen gestorben. Drei Männer sind es, die heute wohl die gleichen Aussichten auf sich vereinigen, die Herren Fallières, Bourgeois, Doumer. Fallières ist der Kandidat. der sich schieben läßt, Léon Bourgeois der Kandidat, der Gleichgültigkeit heuchelt, Doumer der Kandidat, der ernsthaft will und planmäßig auf sein Ziel lossteuert. Fallières besitzt die dreifache Achtung des Senats, der Kammer und des Publikums, da er aus allen politischen Affären mit reinen Händen hervorgegangen ist. Ein tüchtiger Advokat, mit 35 Jahren Abgeordneter, ist er verhältnismäßig jung zu öffentlichen Ehren gelangt; siebenmal Minister, einmal Ministerpräsident, besitzt er eine schlichte, aber sehr eindringliche Beredsamkeit. Seine Liebenswürdigkeit macht eine kaum merkliche äußere Uncleganz vollständig wett. Man schreibt ihm eine bemerkenswerte Charakterfestigkeit zu. Obwohl er zu den radikaleren republikanischen Politikern gehört, weiß er sich doch erzessiven Einflüssen geschickt zu entziehen. Man kann ohne kritischen Spott sagen, daß Fallières das Urbild des kleinen Bourgeois ist; er hat ein kleines Vermögen verdient, das, der Mitaift seiner Frau hinzugefügt, ihm eir ehrenwerte Unabhängigkeit sichert. Wie Loubet besitzt Fallières da unten im Süden ein Häuschen und einen Acker. Frau Fallières ist eine Provinzialin aus gutem Hause; sie kleidet sich mit Eleganz und macht in den Salons des Lurembourg mit Vornehmheit die Honneurs. Sie empfängt dort ohne Pose alle Kollegen ihres Mannes, ohne sich um die Parteistellung des zu Empfangenden zu fümmern. In den Vereinigten Staaten von Amerika regt sid jetzt eine lebhafte Agitation zu gunsten des Abschlusses vor Gegenseitigkeitsverträgen, namentlich mit Deutschland Die ,, Marchantes Association", die aus hervorragenden In dustriellen Newyorks besteht, hat an 8000 Geschäftsleut und kommerzielle Vereinigungen Rundschreiben verschick mit der Aufforderung, auf das Zustandekommen von Ver trägen der gedachten Art hinzuwirken. Die Großschlächte des Westens haben an die Mitglieder des Kongresses in Washington das gleiche Ersuchen gerichtet, das mit der Be sorgnis begründet wird, Deutschland, nächst England de beste Kunde Amerikas, möchte sonst der amerikanischer Ausfuhr unwiederbringlichen Schaden zufügen. Es mus abgewartet werden, ob die Agitation hinreichende Stärk gewinnt, um den Kongreß dem Abschluß von Gegenseitig feitsverträgen geneigt zu machen. Jnu veid * Hof und Gesellschaft. TELT Bei der Ankunft in Kopenhagen wurde der Kaiser von Könige Christian, dem Kronprinzen von Dänemark und den übrigen dänischen Prinzen empfangen. Zwischen dent Kaiser und dem König fand eine sehr herzliche Begrüßung statt. Der Kaiser trug dänische Admiralsuniform, König Christian die Uniform seines Thüringischen Ulanen. Regiments, der Kronprinz die der Kurhessischen Husaren. Der Kaiser fuhr mit König Christian in offener Equipage nach Schloß Bernstorff, überall von der Bevölkerung stürmisch begrüßt. Abends fand im Schloß Bernstorff Tafel statt, bei welcher der König einen Trinkspruch auf den Raiser ausbrachte, in dem er seinen hohen Gast herzlich will. kommen hieß. Der Kaiser erwiderte ebenso herzlich, daß es ihm eine Freude bereite, sich beim König Christian als dänischer Admiral zu melden, und schloß mit einem Hoch auf den Könia. † Im Brunnen erstickt. Beim Bohren eines Brunnens in einer Brennerei zu Logischen im Schlesischen kamen zwei Arbeiter ums Leben. Sie waren in den Brunnen hinabgestiegen und erstickten dort an den Gasen. Belgild Feier Der jeitens des L 3u einem Ba das Mahl be eine Eingabe richtet. Gr ihm verantw 730 gerbrodie die alle hoff etta 2000 mehr als je weiterer Buja fchiffden, 37 Sogar 250 Die Bürgerm Von R hat jüngst b ben, die in flagte bor nach der K geflagte: wohl Prote tin.- Ridt lifch, habe d † Das Spiel mit Schießgewehr. Immer wieder fordert das leidige Hantieren mit geladenem Schießgewehr seine Opfer. In Ursprung in den Reichslanden lud ein siebzehnjähriger junger Mann ein Gewehr, während seine Mutter und sein Bruder im Zimmer beim Frühstück saßen. Das Gewehr entlud sich, der Schuß ging los, fuhr der Mutter durch den Hals und verlegte den Bruder am Ellenbogen. Die Mutter gab alsbald ihren Geist auf. Der jugendliche Täter stellte sich selber der Polizei. In ebenso schlimmer Weise verlief ein Vorfall in dem Orte Gunzweiler in Lothringen. Dort spielte der neunjährige Sohn eines Gastwirts mit einem Revolver. Dieser ging los, und die Kugel drang dem zum Besuch anwesenden Onkel des unglücklichen Schüßen in die Schläfe und verursachte seinen Tod. † Brandstiftung durch eine Mans. In dem Stall des Rittergutes Grüningen in Thüringen entstand ein Brand, verursacht durch Kurzschluß in der elektrischen Anlage. Als man die Brandstelle untersuchte, fand man hinter der Platte, an der die Isolierungen angeschraubt sind, eine halb verbrannte Maus. Das Tier hatte, als es die Drähte überlief, eine Verbindung hergestellt, durch die die Isolierungen durchgebrannt waren. † Mord in der Droschke. In Riga wurde auf offener Straße der Kassierer einer großen Firma, der in einer Droschke zur Bank fuhr, um eine bedeutende Geldsumme dorthin zu bringen, überfallen, ermordet und ausgeraubt. Den Räubern gelang es, mit dem Gelde zu entfliehen. Soziales Leben. Beklagenswerte Streikfolgen. In Treisental in Desterreich streifen seit mehreren Wochen die Arbeiter der großen Fabrik von Lanz. Montag entstanden heftige Zusammenstöße zwischen Streikenden und aus Ungarn herangezogenen Arbeitsvilligen. Zahlreiche Personen wurden verwundet, die Polizei verhaftete eine Menge an den Unruhen Beteiligter. Herr Fallières hat also auch durch seine Frau ernsthafte Chancen. Er ist 65 Jahre alt. Wenn man ihm offiziell die Kandidatur ins Haus bringen wird, wird er sich ein klein wenig sträuben und sein Alter, seinen Gesundheitszustand, sein Rubebedürfnis anführen. Dann aber wird cr in Interesse der Republik seine Ruhe opfern und.. annehmen. Amüsant wird der Kandidatenkampf, der sich entspinnt, dadurch, daß die meisten Freunde des Herrn Fallières auch die Freunde des Herrn Léon Bourgeois sind. Die Physiognomie des ehemaligen Kammerpräsidenten ist unbestreitbar dekorativer, als die des Herrn Fallières. Die persönliche Eleganz, die Fallières fehlt, besitzt Bourgeois im höchsten Grade: ihn sollte schon seine Persönlichkeit zu den höchsten Staatsämtern designieren. Léon Bourgeois ist einer der glänzendsten und gebildetsten Redner seiner Zeit; er wird vielleicht in der Akademie früher siken als im Elysée. Wie Fallières zieht auch Bourgeois ohne irgend einen Fleck auf der Ehr in den Kampf. Die Trümpfe, die er im Spiele hat, sind also recht zahlreich. Seine Freunde fürchten nur, daß er allzu nachgiebig und bei bestimmten Gelegenheiten nicht fest und widerstandsfähig genug sein könnte. Ganz wie Foières wird er sich nicht allzusehr in den Vordergrund drängen. Er wird sich bis zum Wahltage von der Wege der Volksgunst tragen lassen und dann die schwere Bürde mit Würde annehmen. Doumer ist der Kardidat, der„ will"; er wünscht nicht, er tofst nicht: cr will. Das ist seine Hauptchance, und dieser zähe und starke Wille, den nichts erschüttern fann, ist eine Macht. Auch Doumer bringt eine ehrliche Vergangenheit und einen unbefleckten Namen mit. Auch er hat schon hohe Aemter bekleidet; er war in den Kolonien eine Art Vizekönig. Doumer ist ein ausgezeichneter Reiter, denn während seines Aufenthaltes in den Kolonien zahlte er stets mit seiner Person und hätte sich, um nicht verweichlicht zu erscheinen, den eingeborenen Völkerschaften unter keinen Umständen in einer Sänfte oder in einer Galakutsche gezeigt. Daß Doumer ein unermüdItcher Arbeiter ist, weiß in Frankreich jedes Kind. Der Präsident der Kammer nimmt alles auf sich: Empfänge, Audienzen, Pflichten. Seine physische Widerstandskraft scheini keine Grenzen zu kennen, und diese Eigenschaft ist für ein Staatsoberhaupt viel wert, Obwohl er mäßig lebt wie ein Spartaner, wohnt er doch zahllosen Banketts bei und hält auf jedem von ihnen die erwartete Rede. Alles in allem: Bewegung im rheinisch- westfälischen Baugewerbe. Der in Witten tagende Arbeitgeberbund für das Baugewerbe beschloß einstimmig, von Lohnerhöhungen bis zum 1. April 1906 abzusehen, dagegen für die Zeit von diesem Termin ab die Verhandlungen mit den Arbeitern zu pfle gen. Man hofft, mit diesem Beschluß zu einer Einigung zu kommen. Ab fo, Sie fü mofaid- 20 felplin!.. Serengla cofferung Eng betreift ein Bo in der Graffd alte frante Fro Nahrung brad zu fommen. S Alten eine Pil mit der Beho eine Unterhal zweiten Pile die Frau fl felbst in den bercobner mit Arbeitslosen- Unruhen in Manchester. Zu heftigen Zusammenstößen zwischen einem Aufzuge Arbeitsloser und der Polizei fam es in Manchester. Die Polizei wollte die Straßen freimachen. Dabei entstand ein erbitterter Kampf, bei dem zahlreiche Personen verwundet wurden. Mehrere Führer wurden verhaftet. Internationaler Arbeiterschutz. Eine diplomatische Konferenz zur Verwirklichung der Berner Abmachungen bezüglich des internationalen Arbeiterschutzes soll Ende 1905 oder Anfang 1906 einberufen werden. Unter den einge ladenen Staaten befindet sich auch Japan. Vermischtes. = Vom Ferien- Reiseverkehr. Nach den jetzt vorliegenden Berichten der Eisenbahnverwaltungen hat der diesjährige Reiseverkehr bei Beginn der Ferien cine alle Erwartungen übertreffende Zunahme gefunden. Während der ersten Hälfte des Juni sind alle Züge auf den Hauptstrecken dop pelt gefahren. Die Zahl der Schlafwager. Lei den abends von Berlin abgehenden Zügen bera mentals unter dret. oft waren zehn Schlafwagen erforderlich und die Nach frage konnte nicht befriedigt werden. obwohl die Anmeldun gen 14 Tage vorher erfolgten. Ebenso schwer war es, die Ansprüche auf Pläge in den D- 3ügen zu ersen. Die Ur amtlichen Ma telt, daß die C in Deutschland find, nicht wen dann Unterfud Haus und S felbfimerde hab nis, daß sich di des Houses her mit ihrer viel vidualitäten ni Uebel, das Schülerfelbitm Mängeln des Wieviel der Mensch trinkt. Auf Grund sorgfältiger Studien hat ein Forscher in statistischen Dingen herausge rechnet, daß der Durchschnittsmensch" zu der neligente Nahrung in einem Zeitraum von 50 Jahren Flüssigkeits. mengen von rund 35 000 Liter Wasser, Wem, Bier usrs. ge braucht. Das ist nur das zum Leben nötige Quan tum. Darach mag sich der feuchtfröhliche Zecher zu eigenem Nutz und Frommen herausnehmen, welches Quantum er durch die Kchle jagt. = Vine an ariat der L and stamment er bor kurzem jeiratet habe. Frau aus der on ihr bis bor inlief, in dem fi gierig, was jeine ete aber bergeb Wohnung ausge Möbelwagen g Jefdajit, währe endlich jah er, fallen sei. Gegen di hinesischen Pre = Die dort in un größter Entichi Ermahnungen die beim Spiele beren Verionen belegt und ihre Spieler jollen le einmaligem Spie halten. Mit ze artifel fauft o Oberrichter befo ie als Gefängn nahme finden fo ler Befferungsa Handwerk zu erl Sprechend == für die fommer in der Bäume heißt Der Mujit von riums. Die ersten Künstl Leiden und dramatisch = Die R eine pifant einem Berli Freuden der Brieftasche fakte, leugn denselben m Eltern, so e Jahre 1870 niert, und a jeden Preuß - And ci ber bor furz passiert ist, leute wie fol Häuser, die S führer feiner unter Angabe itude, unter 3 wei Anzüge, S Röde, Leibra monnaie mit Forderungen. eois am Wahltage wer weiß, ichließ hungen erlebt, und ist nicht ausge in Halberstadt ge Falschmünzernestes. gemachte Zweimart man den Verfer offener Straße gedaß sie sich gegenrfen, die zu wissen rend der folgenden er dingfejt machen. ichen Münzen her ufgefunden. tz wurde die Witwe bil eines Varietee uf der Stelle tot. itt in Bosen epide fungen festgestellt. n bösartigen ChaTodesfälle zu verischen Oberlande, , gingen schwere Feldfrüchten, den n Schaden angeeinernte total verfa im Kreise Krolöhners nach dem En fich Giftpflanzen tarten Familie find ren eines Brunnens lesischen kamen zwei en Brunnen hinaben. mer wieder fordert Schießgewehr feine en lud ein siebzehnhrend seine Mutter ühstück saßen. Das s, fuhr der Mutter Der am Ellenbogen. f. Der jugendliche En ebenso schlimmer Bunzweiler in LothSohn eines Gastlos, und die Kugel fel des unglücklichen seinen Tod. In dem Stall des entstand ein Brand, trischen Anlage. Als an hinter der Platte, find, eine halb veres die Drähte überie die folierungen wurde auf offener rma, der in einer eutende Geldsumme et und ausgeraubt. De zu entfliehen, 11. In Treisental in en die Arbeiter der tstanden heftige Zuaus Ungarn heranePersonen wurden Menge an den Un lischen Baugewerbe. Dund für das Bauge nerhöhungen bis zum ir die Zeit von diesem Den Arbeitern zu pfle B zu einer Einigung jefter. Bu heftigen uge Arbeitslofer und Die Polizei wollte die and ein erbitterter verwundet wurden 3. Eine diplomatifd Berner Abmachungen erichuzes foll Ende 1905 den. Unter den einge Japan 9. den jet! vorliegender en hat der diesjährige cine alle Erwartungen Während der eriten uf den Sauptseden dop lahwager. Lei den abend ra atemiale unter dre order lich und die Nat n, obwohl die Anmeldun benfo schwer war es, di en 8.1 erfällen. Auf Grund forgfaltige tischen Dingen herausge d" an der nelisen ete affer, Wem, Vier ufr. ge Leben nötige Quot ohliche Recher zu eigene n, weldjes Quantum 50 Jahren Flüffigkeit - Belgische Bürgermeister beim Vaufett. Anläßlich der Feier der Unabhängigkeit des belgischen Staates waren seitens des Landes die Bürgermeister aller belgischen Städte zu einem Bankett geladen. Der Restaurateur Smedt, der das Mahl herzurichten hatte, hat nunmehr an die Behörde eine Eingabe wegen Ersatz des entstandenen Schadens gerichtet. Er konstatiert, daß die festfeiernden Bürgermeister ihm verantwortlich seien für 1246 zerbrochene Weingläser, 730 zerbrochene Teller, 67 Salatschüsseln und Fruchtschalen, die alle hoffnungslos zertrümmert seien. Da es sich um etwa 2000 Bürgermeister handelte, kommt auf den Mann mehr als je ein zertrümmertes Stück. Noch böser ist ein weiterer Zusatz der Eingabe: Es fehlen 17 silberne Saucenschiffchen, 37 eingelegte Senfgefäße, 29 silberne Salzfässer. Sogar 250 leinene Servietten und 89 Serviettenringe haben die Bürgermeister als Andenken an das Fest mitgenommen. Von Religion prosaisch. Eine ganz neue Religionsart hat jüngst vor einem Wiener Gerichte hose cine Frau angege ben, die in einem Ehrenbeleidigungs- Prozesse als Angeflagte vor den Schranken stand. Auf die Frage des Richters nach der Konfession entspann sich folgendes Gespräch: Angeflagte: Ich bin eine Proselytin. Richter: Sie wollen wohl Protestantin sagen. Angefl.: Nein. Eine Proselytin. Richter: Was heißt das?- Angel.: Ich war katholisch, habe dann einen Israeliten geheiratet. Richter: Ah so, Sie sind also Israclitin geworden. Also: Religion mosaisch. Angekl.: Bitte, prosaisch". Ich bin eine Proselytin! Herenglauben in England. Wie stark in der Landbe: bölkerung Englands noch immer der Aberglaube grassiert, beweist ein Vorkommnis, das neuerdings aus einem Dorfe in der Grafschaft Norfolk berichtet wird. Dort war eine alte franke Frau dem Tode nabe gebracht, weil niemand ihr Nahrung brachte, aus Furcht, mit einer Here in Berührung zu kommen. Als ein Beamter davon hörte, besorgte er der ten eine Pflegerin, die jedoch nach der ersten Nacht streikte, mit der Behauptung, daß die Kranke während der Nacht eine Unterhaltung mit dem Teufel gehabt habe. Mit einer zweiten Pflegerin mach'e man dieselbe Erfahrung, und als die Frau schlich; lich starb, mußten die Magistratsbeamten sie selbst in den Sarg legen und becrdigen, da keiner der Dorfbewohner mit der Here etwas zu tun haben wollte. = Die Ursachen der Schuler- Selbstmorde. Auf Grund amtlichen Materials hat Professor Eulenburg soeben ermit. telt, daß die Gesamtzahl der Selbstmorde, die von Schülern in Deutschland in der Zeit von 1883 bis 1890 begangen = find, nicht weniger als 950 beträgt. Der Forscher stellt sodann Untersuchungen in der Richtung an, welchen Anteil Haus und Schule an dem Zustandekommen der Schüler selbstmorde haben mögen, und kommt dabei zu dem Ergebnis, daß sich die Wagschale unzweifelhaft tief zu Ungunsten des Hauses herabsenten müsse. Gewiß sei auch die Schule mit ihrer viel zu geringen Berücksichtigung der Schülerindividualitäten nicht von der Mitschuld freizusprechen, aber das Uebel, das schließlich zu der traurigen Erscheinung der Schülerselbstmorde führt, liege doch hauptsächlich in den Mängeln des Familienlebens und der häuslichen Erziehung. = wine angenehme Ehefrau. Vor dem Polizeikonimisariat der Leopold in Wien erschien ein aus Deutschand stammender Kaufmann und brachte zur Anzeige. daß er vor kurzem die ungarische Sängerin Josefine Weiner gejeiratet habe. Schon am Tage nach der Hochzeit war seine Frau aus der Wohnung verschwunden, und er hörte nichts on ihr, bis vor einigen Tagen ein Brief seiner Gemahlin einlief, in dem sie ihren Mann in den Prater bestellte. Neugierig, was seine Frau ihm zu sagen habe, ging er hin, warete aber vergeblich. Als er nach Hause fam, fand er seine Wohnung ausgeräumt. Seine liebe Frau war mit einem Möbelwagen gekommen und hatte das Mobiliar fortJeschafft, während der Mann ihrer im Prater harrte. Nun endlich sah er, daß er einer Hochstaplerin zum Opfer ge= fallen sei. = Gegen die Spielwut in China. Der Gouverneur der hinesischen Provinz Kwangsi hat sich genötigt gesehen, gegen Die dort in unheimlicher Weise grassierende Spielwut mit größter Entschiedenheit vorzugehen, nachdem Verbote und Ermahnungen sich als fruchtlos erwiesen haben. Beamte, die beim Spielen ertappt werden, sollen entlassen, alle an beren Personen mit schweren Freiheits- und Prügelstrafen belegt und ihre Güfer eingezogen werden. Gewerbsmäßige Spieler sollen lebenslängliche Gefängnishaft, jeder, der bei einmaligem Spielen ergriffen wird, soll fünfzehn Jahre erhalten. Mit zehn Jahren soll belegt werden, wer Spielartikel kauft oder verkauft. Der Gouverneur hat dem Oberrichter befohlen, sofort große Gebäude zu mieten und sie als Gefängnisse einzurichten, in denen die Spieler Aufnahme finden sollen. Nach beendeter Haft sollen die Spieler Besserungsanstalten übergeben werden, um dort ein Handwerk zu erlernen. Sprechende Bäume. Die Große Oper in Paris hat für die kommende Saison eine Tondichtung angenommen, in der Bäume als handelnde Personen auftreten. Das Werk heißt„ Der Wald", der Tert ist von Laurant Tailhade, die Musik von Sovard, dem Direktor des Lyoner Konservatoriums. Die Eichen, Birken, Buchen, Cypressen werden, von ersten Künstlern der Comédie Française dargestellt, sich ihre Leiden und Freuden erzählen, während die Musik melodramatisch die Zwiesprache begleitet. = Die Rache der Pariserin. Mademoiselle Adrianne Bel, eine pikante Pariserin von achtzehn Jahren, verstand es, einem Berliner Herren, der soeben auf der Durchreise die Freuden der Seine- Stadt genoẞ, in einem Restaurant seine Brieftasche mit 1700 Francs zu entwenden. Als man sie faßte, leugnete sie den Diebstahl keineswegs, sondern suchte denselben mit patriotischen" Gründen zu erklären. Ihre Eltern, so erklärte die hoffnungsvolle junge Dame, seien im Jahre 1870 durch den Einmarsch der Preußen völlig ruiniert, und als gute Tochter verfolge jie nun den Nacheplan, jeden Preußen, der ihr in den Weg laufe, zu schädigen. = Auch ein Geschäftsmann. An einem besonderen Falle, der vor kurzem in einer großen Stadt Mitteldeutschland passiert ist, wird das Gebaren gewisser moderner Geschäfts: leute wie folgt geschildert: Er ist Bauunternehmer, baut Häuser, die Hunderttausende kosten, ist aber nur Geschäftsführer seiner Ehefrau und schwört den Offenbarungseid unter Angabe des folgenden Vermögens: Zwei Hausgrundstücke, unter Zwangsverwaltung stehend, Mieten gepfändet, zwei Anzüge, drei Paar Stiefel. vier Paar Strümpfe, zwei Röcke, Leibwäsche und sonstige Kernigkeiten, ein Portemonnaie mit 60 Pfennige Inhalt, 44 Mark ausstehende Forderungen. Lokales. 2. August 1904. ** Der Großherzog empfing am 29. Juli u. a. den Kanzleirat Keller von Gießen. - in Gegenden mit Frühtracht den besten Erfolg." Lehrer Döll- Wieseck empfahl unter lebhaftem Beifall die Gründung ihren event. Beitritt zu erkennen. Die fonftituierende Vereiner Honigberfaufégenossenschaft. 52 Imter gaben sofort sammlung findet bereits Fre tag in Gießen statt. * wurde unser seitheriger Bürgermeister Wolff faft Berstadt, 1. Auguft. Bei der Bürgermeistereinstimmig wiedergewählt. urspreise haben abermals einen Preisaufschlag erfahren. + Butzbach, 1. Auguft. Die Schweinefleisch und zahlreicher Beteiligung von nah und fern der Sängertag Sellnrod, 1. Auguft. Sonntag wurde hier unter des Ohm- Lumdatal- Sängerbundes abgehalten. Aus Ort des nächstjährigen Bundesfeftes wurde Dickenbach gewählt. Der Gesangverein Nieder Ofleiden wurde neu in den Bund aufgenommen. P. Nener Tollwutfall. Vor einigen Tagen zeigte der Hund eines Gießener Einwohners verdächtige Krankheits- wahl erscheinungen, sadaß er, da er auch ein Kind des Besizers durch einen Biß verlegte, in die Veterinäranstalt geschafft werden mußte, wo er verendete. Die von dem Großh. Polizeiamt veranlaßte Sektion durch den Kreisveterinärarzt ergab derartigen Verdacht auf Tolwut, daß der Kopf des Tieres wecks weiterer Feststellung an die Wutschusstation des Königl. Instituts für Infektionskrankheiten in Berlin eingeschickt werden mußte. Nach einer im amtlichen Teil enthaltenen Bekanntmachung des Großh. Polizeiamts Gießen ergeht deshalb die dringende Aufforderung, im Verkehr mit Hunden Beuern, 1. Auguft. Die fürzlich unter den Schwin und Kagen die größtmöglichste Versicht walten zu lassen. des hiesigen Anwohners Ph. Sommerland 7. ausgebrochene Sobald bei einem Tier verdächtige Erscheinungen wahr- Schweinesenche ist erloschen und die Sperre deshalb wieder genommen werden, ist das Polizeiamt zu benachrichtigen, damit das betr. Tier unter Beobachtung gestellt wird. Es empfiehlt sich, Kazen, welche das Haus zu verlassen pflegen und nicht unbedingt zur Mäusevertilgung gehalten werden müsser, abzuschaffen. * ** Das Goldene Rad von Gießen. Man schreibt uns aus Sporttreisen: Der Meisterfahrer von Deutschland, Christel Rode- Hamburg, startet fommenden Sonntag bei dem in Gießen stattfindenden internationalen Rad. rennen. Rode, der erst im 18. Lebensjahre steht, siegte bei den in vorigem Jahre in Hannover abgehaltenen Bundes. rennnen sowohl in den beiden Meisterschaften von Deutschland über 1 und 25 km wie auch im Kaiserpreisfahren über 5 km. Christel Rode errang im verflossenen Jahre 58 erfte Preise und rückt dadurch an die Spitze der deutschen Rennfahrer. Bei den Rennen im Hamburger WinterVelodrom schlug Rode den gefürchteten Weltmeister Willy Arend und sicherte sich mit diesem hervorragenden Erfolge einen dauernden Platz in der deutschen Extraklasse. ** Die Station Großen- Lisden, resp. deren erweiterte Gleisanlage wie auch das Stationsgebäude tommen in sehr raschem Tempo ihrer Vollendung nahe, sodaß mit Beginn der Winterszeit die gesamten Erweiterungsarbeiten beendet sein werden. Den Arbeitern ist dann besonders frühmorgens bei schlechtem Wetter ein angenehmer Aufenthaltsraum bis zum Abgang der Büge geschoffen. *** Falsche Notiz. Vor einigen Tagen ging eine Notiz durch die Ze.tungen, daß der Turnverein Friedberg fein 60jähriges Stiftungsfest bereits festlich gefeiert habe. Das trifft nicht zu, sondern wie uns der Vorsißende dieses Vereins mitteilt, wird die Feier erst im September stattfinden. *** Gießener Volksbad. Im Juli wurden verabreicht 15753 Bäder gegen 12777 im Juni 1905 und 16,330 im Juli 1904 oder im Durchschnitt pro Tag 508 Bäder gegen 426 im Juni 1905 und 527 im Juli 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 7941 Männer, darunter 1066 zu 10 Bfg. 2545 Frauen, 441 m 10 Wannenbäder: 1. RI. 328 Männer, 240 Frauen 2. Kl. 827 732 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 159 Männer, 40 Frauen. " " " " Brausebäder 2350 Männer, 591 Frauen. " Die Personenwage wurde von 300 Personen benuẞt, das Bad von 4 Personen besichtigt. *** Gartenbesitzer und Blumenfreunde wird es interessieren, daß ein neues Gartenbuch von M. Peterseims Blumengärtnereien in Erfurt erschienen ist. Es wird eingeleitet mit den Worten: Grab einen Quell' in dürren Wüstensand, Pflanz einen Baum in ödes Heideland, Auf daß ein Wanderer, der nach vielen Jahren An deinem Quell sich labt und Früchte bricht Von deinem Baume, froh dich segne nd spricht: Ein guter Mensch ist dieses Wegs gefahren. Das Katalog- Gartenbuch wird man wende sich direkt an die Gärtnereien Peterseim fostenlos versandt. - ? Gräuberg, 1. August. Gestern Abend hielt der Gemeinderat eine Sigung ab, in deren Verlauf er auch über die Bepflanzung und Einfriedigung des Plazes auf dem Burggraben verhandelte. Nach eingehender Besprechung wurde der Antrag an die Wegebautommission zur Ecledigung berwiesen. Inbetreff der Beseitigung der Höfentränke und der Schaffung von Anlagen mit einem Springbrunnen wurde die Beschlußfassung ausgefeßt. Um das BeleuchtungsProjekt zu fördern beschloß der Gemeinderat die Besichtigung von Gas- und Elektrizitätswerfen, ohne daß Grünberg dadurch Auslagen entstehen. Saasen, 1. Auguft. Abschiedspredigt. Pfarrer Biedenkopf- Wirberg, der noch im Laufe dieser Woche nach lezten Sonntag hier seine tief ergreifende Abschiedspredigt. Klein- Umstadt, seinem neuen Wirkungskreise übersiedelt, htelt ] Allendorf a. d. Lda, 1. August. Gesperrte Straße. Vom 2. bis 5. Auguft wird die Ditsdurchfahrt im Zuge der Landstraße Treis- Londorf wegen Rohrverlegungsarbeiten für schweres Fusrwert gesperrt. X Hungen, 1. Auguft. Am Sonntag und Montag wurde hier die 45. Wanderversammlung des obers hessischen Bienenzüchtervereins abgehalten, mit der ein Honigmarkt verbunden war. Eröffnet wurde die Sigung durch Bürgermeister Fendt Hungen und Defan EllenbergerOrtenberg, als Regierungsvertreter war Kreisamtmann Hechler- Gießen auf der Tagung zugegen. Aus dem Jahresbericht erhellt, daß die Mitgliederzahl von 890 auf 900 angestiegen ist. Die Honigproduktion war eine sehr gute. An staatlichen Zuwendungen erhielt der Verein 666 Rt. Nach Erledigung des Geschäftsberichts hielt Lehrer Köhler einen Vortrag über:" Starke Völker im Frühjahr sichern aufgehoben. der Offiziere dürfen in unserem Kreise laut einer An? Langenschwalbach, 1. Auguft. Den Kraftfahrzeugen weisung des Landrats v. Köller fünftig feine Schwierigkeiten seitens Polizei und Gendarmerie mehr gemacht werden. Die Bekanntmachung bezieht sich auch besonders auf Straßen, bie sonst für den Automobil- Verkehr gesperrt sind. Hanau, 1. August. Selbümore. Heute Morgen wurde der Kassierer der hiesigen Ortsgruppe des Glaserverbandes erhängt aufgefunden. ergab einen bedeutenden Fehlbetrag. Lie Revision der Kasse Aus dem Gerichts[ aal. Straffammer. Der Gießen, den 1. Auguft 1905. Wegen Diebstahls im Rückfall wurde der Taglöhner Daniel Gontrum von Ernsthausen zu 2 Jahren Buchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Polizeiaufsicht verurteilt. bielfach vorbestrafte Angeklagte hat zu Gießen einem Dienstnecht fast sämtliche Kleider entwendet, womit er flüchtig ging.- Auf dem Hof Winnerod stahl der Knecht Theodor Röder von Einholhain einem Schweizer ein Geldbetrag von etwa 200 Mart. Urteil: 3 Jahre, 6 Monate Buchthaus, 10 Jahre Ehrverluft, Polizeiaufsicht.- Der 17jährige Maurer Wilhelm Hedrich aus Kinzenbach versuchte sich in einem Geschäft zu Gießen ein Fahrrad zu erschwindeln, was ihm aber nicht gelang; desgleichen versuchte er von einem Gießener Geschäftsmann unter Vorzeigung einer gefälschten Bescheinigung 20 Wt. zu erhalten, was ihm ebenfalls nicht gelang. Einen Gastwirt beschwindelte er um 10 Mart und einen andern brachte er um die Beche. Urteil: 10 Monate Gefängnis. Der Kohlenhändler Eduard Klintel in Gießen erhielt durch das Amtsgericht Gießen wegen unberechtigten Fischens einen Strafbefeht. Auf seinen Einspruch kam das Schöffen, ericht zur Freisprechung. Die Staatsanwaltschaft focht das Urteil an; das Berufungsgericht setzte die Entscheidung auf nächsten Freitag aus. Siegener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Bitterung in Hessen für Donnerstag, den 3. Auguft. Vorübergehende Aufheiterung und wärmer, später Gewitterregen und Abkühlung. ( Näheres durch die Gießener Betterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentei!: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gieken. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 3 landw. Knechte oder Arbeiter, 1 Kunstschlosser, 3 Spengler, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Strickerin, Schreiner, 1 jüngerer Rüfer, 2 Brötchenträgerinnen, 1 Friseur, Erdarbeiter, 1 Installateur, jüngere Arbeiter und Arbeiterinnen, 2 junge Hausburschen, 1 Fuhrknecht, 1 Köchin, Lauffrauen oder Laufmädchen. Lehrlinge: 1 Wagner, 2 Bäcker, 1 Friseur, 1 Schuhmacher. Es suchen Arbeit: 1 Machschinenschlesser, 1 Maschinist oder Heizer, Bureaudiener, Kassiere. 1 Schneider, 2 Wäscherinnen, 1 Installateur, Haus- oder A Gegründet 1888. Jean Dern& Co. Giessen Telephon No. 21. Inh.: Oskar Gutmann. Westanlage 31. Kanalisations- Artikel für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. Ia. Portland- Cement. Grösstes Lager am Platze In sämtlichen Baumateriallen für Hoch- und Tiefbau. Wenn Sie ZÜRICH oder LUZERN besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der Seidenstoff- Fabrik- Union ADOLF GRIEDER& CE, zu besichtigen. C Beste Bezugsquelle. Muster umgehend. G N S b ฐ fc A นา De Sportplatz an der Hardt Giessen. Alle Sorten Sonntag, den 6. August, nachmittags 3½ Uhr: Internat. Radrennen. Großer Kampf um das Gemüse Betr. Hundesperre. Bekanntmachung. Da Gefahr vorhanden ist, daß die zur Zeit hier herrschende Hundetollwutseuche eine größere Ausdehnung annimmt, ergeht hiermit die dringende Aufforderung, beim Verkehr mit Hunden und Kazen, da wahrscheinlich stets frisch, sowie gute auch eine Verschleppung der Tollwut durch lettere stattSpeisekartoffel gehabt hat, größte Borsicht walten zu lassen. Alle verdächtigen Erkrankungen sind uns alsbald betr. Tieres eintritt. billigst zu haben bei Frau Hammel mitzuteilen, damit veterinärpolizeiliche Beobachtung des Ebenso ersuchen wir um Benachrichtigung, sobald herumstreifende Hunde wahrgenommen werden. Gießen, den 1. August 1905. Gießen, Gr. Mühlgaffe 6-8. Goldne Rad von Gießen. Bügelkursus! 1000 Mark bar. Dauerrennen mit Motorschrittmachern 10, 20 und 30 Klm. Motorschrittmacherrennen 10 Klm. 3 Fliegerrennen. Tribüne Mt. 2., Vorverkauf Mt. 1.50; 1 Plazz( Sattelplag) Mt. 1.20, Vorber fauf Mt. 1.-; 2. Platz 80 Pfg., Vorverkauf 70 Pfg; Stehplaz 50 Bfg, Vorverkauf 40 Pfg. Terrasse bis 7 1hr abends 20 Pfg. Die Vorverkaufsstellen befinden sich im Café Amend, Konditorei Hettler und Schreibmaterialienhandlung Noll. Ortsgewerbe- Verein Contentia. Gießen. Hauptversammlung Sonntag, den 6. August: Donnerstag, 3. Auguft, abds. 9 Uhr, Restaurant Feidel. Ausflug mit Musik Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Rechnungsablage und nach dem Entlaſtung. 3. Vorstandswahl. 4. Wahl der Beifizer Stadtwald für Gesellenprüfungen. 5. Berichterstattungen über Sterbe- 2. Schneiſe links der Licherstraße fasse und Genossenschaftskasse. 6 Verschiedenes. Abmarich bei Mitglied Fehl, Zu recht zahlreicher Beteiligung wird ergebenst Licherstraße eingeladen. Der Vorstand. Unterzeichneter empfiehlt seine garantiert reinen, unverfälschten Meine uur eigenes Wachstum und sichert streng reelle Bed enung zu. Weisweine, pro Liter 50 Pfg. aufwärts Rotwine " 70 " 1 " 1 Zahlreiche Anerkennungen und Nachbestellungen bestätigen die Aute. preiswürdige Qualität und liegen Originale hiervon zu jedermanns Einsicht offen. Probefässchen bou ca. 25 bis 30 Liter unter Nachnahme. WeingutsLudwig Mathes, besitzer Flonheim( Rheinhessen). Lahnkalk- u. Marmor- Jndustrie August Gabriel jr. Giessen Kalkwerke: Abendstern. Telefon 84. - Feinste Bau- und Düngekalke in Stücken und gemahlen. Prima Hartbrand- Ziegelsteine D. N. F. B- i ungünstiger" Witterung von 5 Uhr ab im Café Leib. Der Vorstand. Feinste Speise. SalatKartoffeln empfiehlt J. Hautel, Gießen, Schloßgasse 6. Kaufe Glanzbügel kann man binnen 4 Wochen gründlich erlernen. Auf Wunsch nachmittags. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Walltorstraße 10, II. Gießen. Derkauf eines Bauplakes a. d. Licherstraße. räudige Schafe, gesperrt und auch nicht gesperrt zum höchsten Preise. Abnahme nach Vereinbarung. Schafhändler Fri Nau, Hemmern bet Rüthen, Kieis Lippstadt. Zwiebelkuchen jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von 129 Uhr ab. Die Stadt Gießen läßt Montag, den 14. August 1905, nachm. 3 Uhr auf dem Großherzoglichen Ortsgericht den zwischen den Hofraiten Licherstraße 21 und Wolfstraße 20 gelegenen Bauplatz, Flur III Nr. 281 1/10= 585 qm, meistbietend versteigern. Fahrräder, erstklassig, direkt wischen dem wäldchen und dem Schießhaus, öffentlich von der Fabrik an Private und Händler von Mk. 65. an. Prima Zubehörteile, Mantel von ca. Mk. 4., Luftschläuche von Mk. 2.80 an. auch an fremdem Fabrikat Reparaturen a prompt und billigst. Katalog gratis und franko. Duisburger Fahrradfabrik ,, Schwalbe", Akt.- Ges. Duisburg- Wanheimerort. Gegründet 1896. Prima nene Speisekartoffeln per Zentner 4, 450 und 5 Mk. frei ins Haus, sowie Feinste Salatkartoffeln stets am Lager. J. Hankel, Gießen, Schloßaasse. 30-35000 Mk auf 1. Stelle zu 4%, auszuleihen. Off. unter Nr. 7431 an die Exp. d. 3tg. erbeten. Suche sofort einen tüchtigen Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen Korrespondenten für Tage 8= neuigkeiten überall gesucht. Wedler's Korrefp.- Bur. Darmstadt. Schreibmaschine nagelneu, mit 2 Schrift- Systemen für 160 Mr. bet sofortiger Kasse zu verkaufen. Näheres in der Erp. d. Bl. 1-2 möbl. Zimmer Bäder Schomber, u vermieten. Gießen, Walltorstraße 51. Gießen, Marktstraße 11. Gießen, den 1. August 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die unterm 22. Juli 1905 angeordnete Sperre der Steinstraße zwischen Weserstraße und Afterweg wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 31. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Stein: ftraße zwischen Asterweg und Schottstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 31. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Verdingung. Die zur Ausführung der für die Feldbereinigung in der Gemarkung Hungen vorgesehenen Drainagen erforderlichen Drainröhren und Verbindungsstücke, Gesamtlänge 73700 m, sollen im Wege schriftlichen Angebotes vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen bei der unterzeichneten Behörde zur Einsicht auf, woselbst auch die Angebotsvordrucke und Bedingungen gegen Erstattung von 1 Mt. erhältlich. Die Angebote sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis Samstag, den 12. Angns, vorm. 11 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bieter. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, am 28 Jult 1905. Großh. Kulturinspektion Gießen. Wißmann. Verdingung. Der Lahn, sollen auf dem Wege schriftlichen Angebots Für die Feldbereinigungsgesellschaft Gießen, rechts nachstehende Arbeiten und Lieferungen vergeben werden: 1. Chaussierungsarbeiten 2. Auffeßen der Sticksteine, sowie Messen des Kleinschlages und Sandes 3. Anfahren der Sticksteine 4. Anliefern der Wandsteine 5. Anliefern des Kleinschlages 6. Anliefern des Sandes qm 500 cbm 175 lfd m 125 cbm 250 cbm 50 cbm 50 Die Verdingungsunterlagen liegen bei der unterZu meinen Neubauten an der Westanlage sind zeichneten Behörde zur Einsicht offen. Angebote haben mehrere schön eingerichtete elegante Wohnungen in Prozenten des Kostenanschlags zu erfolgen und sind verschloffen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift bersehen bis spätestens Wasserpumpen. Jauchepumpen, zu vermieten und per 1. Oktober event. früher bei uns einzureichen. Eröffnung in Gegenwart der Jauchefässer, Jaucheverteiler, beziehbar. Durch Zusammenlegen von zwei Stockwerken Jauchewagen, Gartensprißen, mittels Verbindung einer separaten Treppe können liefert billigst Herborner Pumpenfabrik Herborn. die schönsten herrschaftlichen Wohnungen von 10 bis 11 Zimmern mit allem Zubehör hergerichtet werden. Näheres im Baugeschäft Winn, Hofmannstr. 14. Drucksachen jeder Art liefert schnell und preiswert Albin Klein, Glessen. 60000000 00000000 Samstag, den 5. Auguft ds. Js., vorm. 11 Uhr erschienenen Bieter. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 29. Juli 1905. Großh. Kulturinspektion Gießen. Wißmann. Vergebung von Bauarbeiten. Die zum Umbau der alten Universitätsbibliothek nötigen Schreiner, Schlosser- und Weißbinderarbeiten werden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebnng ausgeschrieben. Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und können daselbst zum Selbstke stenpreis erhoben werden. Angebote müssen bis zum Eröffnungstermin am 9. August 1905, vormittags 11 Uhr Die mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns gelangen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 31. Juli 1905. Großh. Hochbauamt. Becker. NAUMANNIA- SEIFE. it dem Best Selle nah undern A 178 Ob 125. Jecie 6.3 waren folg ein en nichten Tag, fo berangitigt unmöglid wan fchein hat. Shr ältefte mer und Wid bei jedem Glü glid wartete, nun abzahlen Es mochte abfanden, de nicht, fie ni Kanten und Wohltat herb geängstigt bä den sollte. Shre welf der schwarzen machen, wie fel nen mehr pure sie wenigstens Tage war noch wie Feuer bren Ihre Finger Bimmer umber Tränen, den Fr Hätte sie do ein zufälliger g der mit der Lo Los geöffnet. blidte fich erid Verräter werde Draußen fi mittag hatte es zerteilen, und hindurch, vergold bor dem Fenster platten der Stra Eine dünne, fingen; Die alte Fr geftemmt und d fchien wie in S So hatte aud follte. Sie fab il die sie ihm aus recht geschneidert dete, mit dem fur oppositioneuen r die Gesamtheit einzige oppofition Ungarn nidit unrettbar im g auf einen jold eine Unmögli ment es e Scherz: das in eine Fra Unterhaus Inzwisch banterottu nicht entrich möchte, da m ten Leistung Staatsmaid als ob der berjagen o gebenden G Auch die N derum die S ganze Heeres die Fortdaue mehrlos mach meil er fein@ gefähr mit de der trotzig erfl wenn ich mir Handschuhe!" Ungarns find fie es ge M'aguaren die villigt, wenn erforderlich hie fidh jetzt, diefes notwendigkeiter