3. Johanneskirch an ber Stird Architekten Stel Angebote, für jede Jum 10. Juni, envorstand. zerte aifer Wilhelm einem Gyflu en. albau, vorm. en mit Militär funftliebendes rte beträgt: Mt. 7.Mt 6.Mt. 2 20 Mt. 0.50 r Konzerte wir Sen. sikdirektor. Herrn Erns Ichaft. en ihr Heri fache Wahl er als unbe. und wer fie ch ihr Roß eine Strede reien Raum beide Arme in Zeichen, die Verfol und fällt so ft, daß ein n ist sie in er aus den s Manöver Durch aller die weiteren aufeinander en einander cht, sich ihr Und so hat e Listen des u gewinnen. ang zieht, fo geschwunge. - Wenn man cht, um ihm Zeit werden Vögel lobt, neue Werg st.- Es ge n die Bäume Fliege zum Dar - Die Feft ist der nen Hunde aus einer gefegt wer JL me war in mt von dem Itfranzöfifche Anfang nur iex beilegte. ge ebenfalls ösischen Höfe er befannten abschmeichel äuleins und chiehen! Ob be auch frei. eder abtreten er, Herr Pro. Sie dieselbe Ehemann: ich nicht viel Gringen-?" ägst du deine B.:„ Nichts, leibt mir den 5 eine kleine at denn diefe d! Baron: r Dienstmann Nr. 128. Jufertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, bie Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Selters weg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Freitag, den 2. Juni 1905. Gießener 14. Jahrgang. Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenbleicu( wöchentlich). Das Blatt and eint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberbessen. Die verfloffene Reichstagsfeffion. ( Von unserem parlamentarischen Mitarbeiter.) Die Reichstagssession ist durch kaiserlichen Befehl am Dienstag geschlossen worden. Sie hat am 30. November 1903 begonnen, also eine Dauer von 548 Tagen gehabt, innerhalb deren 193 Sigungen stattfanden. Fast bis zuletzt war es zweifelhaft gewesen, ob Schluß oder Vertagung eintreten soll. Den Ausschlag für den Sessionsschluß gaben die Stimmen der größeren Bundesstaaten, die sich gegen den Reichstag in Permanenz" erklärten. Der Unterschied awisben Bertagung und Schluß ist in der Hauptsache rein foi maler Natur. Die Pause, die cine Session von der anderen trennt, ist in der Regel nicht länger als die Dauer einer größeren Vertagung. Für die Geschäftsführung macht sich der Unterschied insofern bemerilich, als das Ende einer Seffion alle noch unerledigten Gesetzesvorlagen begräbt und ihre erneute Einbringung und Beratung von Anbeginnin der nächsten Session erfordert, während die Vertagung die Fcitsetzung aller Beratungen an der Stelle der Unterbredung gestattet. Früher war alljährlicher Sessionsschluß die stetig beobachtete Regel. Eine erste, sogar noch weitergehende Durchbrechung fand im Jahre 1870 statt. Damals verlängerte der Norddeutsche Reichstag sein eigenes Mandat, um Neuwahlen während des Krieges zu vermeiden. Später, bei der Beratung der Reichs- Justizgesetze, die am 1. Oktober 1879 in Kraft traten und die sich innerhalb einer Session nicht erledigen ließen, setzte man eine besondere Zwischenfemmission ein- deren Mitglieder übrigens eine PauschalEntschädigung erhielten, deren Arbeiten von einer Session zur anderen fortgesetzt werden durften. Erst in einer näherliegenden Zeit kam es häufiger vor, daß gesetzgeberische Arbeiten, deren Unterbrechung untunlich war, der Vertagung vor dem Sessionsschluß den Vorzug geben ließen. Sessionen bon mehrjähriger Dauer gehörten nun nicht zu den Ausnahmen. Das bot eine gewisse Bequemlichkeit; es ist gleich wohl sehr verständlich, daß man an maßgebender Stelle die Ausnahme nicht zur unverbrüchlichen Regel wollte werden lassen. Die jetzt abgeschlossene Session war ohnehin lang genug. Gerade die Ungewißheit der Entscheidung mag dazu bei getragen haben, daß der gegenwärtige Sessionsschluß nicht allzuwenig Reste" zurückläßt, deren Beratung in der näch sten Session von vorn wird beginnen müssen. Zu den meist bedauerten wird die Novelle zum Militär- Pensionsgesetz ge hören, die freilich allseitig mit einer Sympathie von übler Vorbedeutung begrüßt worden war. Es ist nämlich eine alte parlamentarische Erfahrung, daß Gesetzesvorlagen, denen alle Parteien ihre Sympathie befunden, in der Regel ein borzeitiges Grab in einer Kommission finden. Hätte man den Sessionsschluß vorhergesehen, so würde man in diesem Fall vielleicht eine Ausnahme gemacht und die Erledigung beschleunigt haben. Anders verhält es sich mit den Börsen gesegnovellen, deren ganzer Richtung ein großer Teil des Reichstags grundsätzlich widerstrebte, so daß eine annehm bare Verständigung kaum zu erwarten war. Die Vorlage wegen des Baues der Kamerun- Eisenbahn ist mit dem viel besprochenen Toleranz- Antrag des Zentrums in die Verfenfung geraten. Doch beide gehören zu den Würmern, die nicht sterben". Sie werden in der nächsten Session wiederkehren. Zu den unerledigten Aufgaben gehören noch die Maß- und Gewichtsordnung und der Gesetzentwurf über die Ausgabe von Banknoten zu 50 und 20 Mark. Die ge Was der Reichstag in der abgeschlossenen Session das Wort im engeren Sinne genommen zustande gebracht hat, war von großer und dauernder Bedeutung. Die Erledigung des Etatsgesetzes erfolgte unter besonderen Schwierigkeiten. Kaum daß es gelang, es vor dem legten Termin, dem 31. März, unter Dach zu bringen. Die Beratung war gar zu eingehend gewesen, mit Erörterungen beladen, die nur äußerlich an den Etat anlehnten. Resolutionen in größerer Zahl waren das Ergebnis dieser ausdehnenden Gründlichkeit. Der Inhalt der Resolutionen stellte namentlich dem Reichsamt des Innern gegenüber einen Wunschzettel dar, dessen Erfüllung eine neue Erweiterung der sozialen Aufgaben einleitet. Andere Resolutionen gaben Direktiven für manche Verwaltungsreformen. fetliche Festlegung der zweijährigen Dienstzeit erfolgte zugleich mit einer geringen Heeresvermehrung, die die Zahl der Bataillone auf 636, die der Schwadronen auf 510 brachte. Beachtenswert ist, daß die Bewilligung fast ohne Kampf erfolgte und der Kampf jedenfalls von Erbitterung frei war. Von geringerem Belang war das Totalisatorgesetz, das die Einrichtung von Wettmaschinen nur den Vereinen gestattet, die die Erträge aus dem Wettunternehmen zum Besten der Landespferdezucht verwenden. Auch die Gefeße, die die Zuständigkeit der Schöffengerichte etwas erweitern und die Zuständigkeit des Reichsgerichts auf Streitgegenstände im Wert von 2500 Mark und darüber beschränfen, sind von minderer Tragweite. Dagegen bilden Beratung und Annahme der Handelsverträge eine bedeutsame Kundgebung der abgelaufenen Reichstagssession. Die Vernichtung der baltifchen flotte. Noch immer läßt sich der volle Umfang der Katastrophe, die in der Koreastraße über die baltische Flotte hereinbrad. nicht in allen Einzelheiten übersehen. Soviel ist aber sicher, daß die baltische Flotte bis auf wenige kleinere und unbedentende Kampfeinheiten als vernichtet zu betrachten ist. Die schwache Hoffnung, die sich nach den ersten unzulänglichen Berichten noch in Petersburg behauptete, Roschdjestwensky fönnte mit einem Teil seiner Schiffe nach Wladiwostok entwichen sein, ist gründlich zu schanden geworden. Roschdjestwensky ist schwer verwundet in die Hand des Feindes gefallen. Mit ihm ein zweiter russischer Admiral, der nach einer Meldung Fölferschm sein soll, während dieser nach einer anderen Version ertrunken wäre. Es wäre ja auch zu verwundern gewesen und gar nicht nach der Art der Japaner, wenn sie den großen Sieg, der ihnen winkte, nicht durch rücksichtslose Verfolgung in seinem vollen Unifang ausgenügt hätten. Die Jagd auf die fliehenden Schiffe wurde von Togo sofort energisa) aufgenommen und hat denn auch die günstigsten Resultate gezeitigt. Geben wir dem siegreichen Admiral selbst das Wort. Er schreibt in der Fortsetzung seiner offiziellen Berichte über die Schlacht: Nachdem sich der Hauptmacht der vereinigten japanischen Flotte bei den Liaucourt Rocks am Nachmittag des 28. Mai, wie schon gemeldet, der Rest der russischen Flotte ergeben hatte, hielt die japanische Flotte mit der Verfolgung inne, sah aber gleich darauf, während sie dabei war, die russischen Schiffe zu verteilen, in südwestlicher Richtung das Küstenpanzerschiff„ Admiral Uschakow". Sofort wurden die beiden Panzer wate“ und„ Jakumo" zur Verfolgung geschickt, die das russische Schiff, nachdem sie es zur Uebergabe aufgefordert, dieses aber die Uebergabe verweigert hatte, um 6 Uhr nachmittags in Grund bohrten; die übrig gebliebene Besatzung, mehr als 300 Mann, wurden gerettet. Der russische Panzerfreuzer„ Dmitri Donskoi" wurde um 5 Uhr nachmittags in nordwestlicher Richtung gesehen, fofort gejagt und eingeholt und heftig von unserer vierten Division und zweiten Torpedobootszerstörerflottille beschossen. In der Nacht wurde der Dmitri Donskoi" von der ebengenannten zweiten Flottille angegriffen und am nächsten Morgen am südwestlichen Ufer der Urleung- Insel an der forcanischen Küste festgekommen, entdeckt. Der japanische Torpedobootszerstörer Sazanami" nahm gegen Abend des 27. Mai südlich von der Insel Urleung den russischen Torpedobootszerstörer Biedovy", auf dem sich Admiral Roschdjestwensky und ein anderer Admiral, beide schwer verwundet, und 80 Russen einschließlich der Offiziere vom Stab des Flaggschiffs ,, Knjäs Ssuworow", das am 27. Mai gesunken war, befanden; sie wurden sämtlich zu Gefangenen gemacht. Von unferem geschützten Kreuzer Tschitose" wurde, während er im Norden freuzte, noch ein anderer russischer Torpedobootszerstörer in den Grund gebohrt. Unsere Kreuzer ,, Niitaka" und der, Torpedobootszerstörer Murakumo" griffen am Mittag des 28. Mai einen russischen Torpedobootszerstörer an, welcher schließlich sank. Die russischen Verluste, someit sie bisher in Tokio amtlich ermittelt sind, umfassen die folgenden Schiffe: " 1 Gesunken: 6 Schlachtschiffe:„ Anjäs Ssuworow", " Imperator Alexander III."," Borodino",„ Osljabja", Sfiffoi", Welifi"," Nawarin"; 5 Kreuzer: ,, Admiral Nachimow",„ Dmitri Donskoi", ,, Wladimir Monomach", ,, Swietlana",„ Schemtschug". Weiter die Küstenpanzer„ Admiral Uschakow", ebenso 2 Spezialschiffe, Kamtschatka" und " Iltisch", und 3 Torpedobootszerstörer. Genommen: 2 Schlachtschiffe, Orel" und„ Imperator",„ Nikolai I.", 2 Küstenpanzer,„ General- Admiral Aprarin" und" Admiral Senyawin", und 1 Torpedobootszerstörer Biedovy". Also hat Rußland 22 Schiffe mit einem Gesamttonnengehalt von 153 411 Tonnen verloren, außer dem Kreuzer Almas", von dem man in Tokio annimmt, daß er gesunken sei. Auf japanischer Seite sollen nach Angabe des Admirals Logo feine ernstlichen Beschädigungen von Schiffen zu verzeichnen gewesen sein. Von anderer Seite wird dagegen behauptet, daß zwei japanische Schlachtschiffe, ein Kreuzer und neun Torpedoboote eingebüßt sein sollen. Außer den oben aufgezählten großen Verlusten in der Schlacht in der Koreastraße soll die russische Marine noch ein weiterer schwerer Schlag getroffen haben. Der Kreuzer Gromoboi" gesunken. Der durch seine fühnen Kreuzfahrten rühmlichst bekannte Bladimostoffreuzer Gromoboi" soll verloren gegangen und Admiral Skrydlow dabei ertrunken sein. Aus Tokio wird gemeldet: Der russische Kreuzer Gromoboi" mit fast 800 Mann an Bord stieß, als er Wladiwostok verließ, offenbar in der Hoffnung, sich mit dem Rest der baltischen Flotte vereinigen zu können, auf eine japanische Mine und ging bei schwerer See mit Mann und Maus unter. Daß Admiral Skrydlow sich an Bord des„ Gromoboi" befand und mit ihm ins Wellengrab versunken ist, wird daraus gefolgert, daß Skrydlow vor drei Tagen ankündigte, er würde in See gehen und der Kreuzer Rossija" merde ihm begleiten, " Ein kleiner russischer Erfolg ird aus Wladivostok gemeldet. Dort soll am 30. Mai das Geschwader- Torpedoboot Grosny" eingetroffen sein, dessen von einem verwundeter Kommandeur berichtete, daß er großen japanischen Torpedobootszerstörer verfolgt worden jei. Mehrere Stunden hätten beide Schiffe aus nächster Nähe miteinander gefämpft, bis ein russisches Geschoß den Gegner in den Grund bohrte. Der„ Grosny" sei unbeschädigt, ein Offizier und drei Mann seien getötet worden. Die Stimmung in Petersburg ist sehr gedrückt. Man kann die vorliegenden traurige; Nachrichten dem Volke nicht mehr verheimlichen. Die Flotte Dernichtet, die Führer ertrunken oder gefangen, feine Aussicht auf Ersatz! Wenigstens nicht in absehbarer Zeit. Nan fann es verstehen, daß jezt wieder Friedensstimmen in Rußland und anderswo sich erheben, aber es scheint borlo nicht fo, als ob die russische Regierung ihnen ohne weitere Gebot schenken will Die Politik. Im britischen Oberhause sprach der Minister des Aeußern über die Handelsbeziehungen zwischen Dentsch. land mit England. Aus den Ausführungen ging hervor, daß die Regierungen beider Staaten den, Abschluß eines Handelsvertrages in Erwägung gezogen haben, doch sind die Verhandlungen vorläufig gescheitert infolge der imperialistischen Politik der britischen Regierung. Doch herrschen auf beiden Seiten die freundschaftlichsten Beziehungen. * Die Reichstagserfahwahl im Wahlkreise Hoeln ergab das Resultat, daß zwischen dem nationalliberalen Kandidaten Hausmann und dem Sozialdemokraten Brey eine Stichwahl stattfinden muß. Zu der hessischen Wahlrechts- Vorlage, die das direkte, a'eiche und geheime Wahlrecht einführen will, hat der Kamnierausschuß jekt Beschluß gefaßt. Die Mehrheit des Ausschusses steht der Vorlage ablehnend gegenüber, hält sich aber für verpflichtet, nach Mitteln und Wegen zu suchen, um ibre Annahmet ermöglichen, ohne daß der Staat durch das Ueber machtigwerden von Sonderbestrebimaen Rot leide Aus dieser Erwägung heraus haben 21 Mitglieder des erstemmer einen Initiativantrag auf Abänderung der Artikel 67, 69 und 110 der Verfassungsurkunde eingebracht; hiernach werden die beiden Kammern in bezug auf das Budgetrecht gleichgestellt. Die Weitererhebung von Auflagen für den Fall des Nichtzustandekommens des Finanzgesetzes wird neu geregelt und für gewisse Fälle ebenfalls die Zustimmung beider Kammern verlangt. Die Geseßentwürfe über Menderungen des Gerichts. erfassungsgesetzes und der Zivilprozeßordnung haben die Zustimmung des Bundesrates gefunden, ebenso die Gesezentwürfe über das Vereinswesen und die Synodalordnung für die reformierte Kirche in Elsaß- Lothringen. Das Gebiet in Kamerun, in welchem die Unruhen ausgebrochen sind, umfaßt die südöstliche Ecke der Kolonie. Es ist verhältnismäßig klein, so daß einstweilen keine große Befürchtungen gehegt zu werden brauchen. Jedoch sind Komplikationen namentlich wegen der Nähe der französischen Grenze nicht ausgeschlossen, so daß der Bewegung ernste Aufmerksamkeit gewidmet werden muß. Mit der Zulassung konfessionsloser Volksschulen be schäftigte sich die württembergische Abgeordnetenkammer, Sie lehnte den Antrag mit 53 gegen 9 Stimmen ab. Frankreico. 1 Der König von Spanien ist in Paris eingetroffen. Im Elysee fand ein großes Festmahl statt, bei dem der König und Präsident Loubet Trinksprüche mit Versicherung der Freundschaft austauschten. Weitergehende politische Bedentung hat Besuch nicht. Rufstand. On Rodz kam es zu einem heftigen Zusammensto. Infanterie ging gegen eine 600föpfige Volksmenge vor, die sich beim Hospital des Roten Kreuzes angesammelt hatte. Act Arbeiter wurden verwundet. Ein Schutzmann wurde durch vier von Unbekannter abgegebene Revolverschüsse berlegt, ** Hof und Gefellschaft. Vor dem Kaiser fand am Mittwoch die Früh. fahrsparade der Berliner, Charlottenburger und Spandauer Garnison auf dem Tempelhofer Felde statt. Dia 1. Kompagnie des 2. Garde- Regiments hatte die 36 Fahnen und die 4. Eskadron der Garde- Kürassiere die 4 Standarten vein Berliner Schlosse abgeholt. Der Kaiser erschien z Pferde in der Uniform des 2. Garde- Regiments mit den Bande des Schwarzen Adlerordens, Die Kaiserin und die fibricen fürstlichen Damen folgten im Wagen. Zunächst wurden die Fronten abgeritten, dann erfolgte ein zweimaliger Vorbeimarsch vor dem Kaiser, der bei der Einsamen Bappel Aufstellung genommen hatte, und zwar zunächst in Kompagnie- resp. Eskadrons- und Batterie Front, der zweite bei den Justrupsen in Regimentskolonnen, bei der Stavallerie im Galopp, bei Artillerie und Train im Trabe. Der Kaiser führte das 2. Garde- Regiment in Verein mit dem Kronprinzen von Griechenland vor, der à la suite dicies Regiments steht. Das glänzende militärische Schauspiel hatte ungezählte Menschenmassen nach dem ParadeDer Kaiser hat dem Fürsten Nikolaus von plate gelodt. Montenegro den Schwarzen Adlerorden verliehen, der Fürst bon Montenegro verlich dagegen dem Kaiser das Großfrenz des Tichernajerischen Unabhängigkeits Ordens. *** Die Flitterwochen wird das deutsche Kronprinzenpaar im Jagdschloß Hubertusstod verleben, wohin die Neuvermählten sich am Tage nach der Hochzeit Die Reise nach Dels ist wegen der in begeben werden. Schlesien herrschenden Genickstarre aufgegeben. Berlin im feftfchmuck. Bur bevorstehenden Kronprinzen- Hochzeik. ( Eig. Bericht.) naht sich die glänzende Kavalkade. Voran die löbliche Polizei, dann ein schillernder, blitzender, helmbuschnickender und sporenklingender Zug, die Generalität und die fremden Militärs, ein langer Troß von Lakaien und Dienern, schließ lich der Kaiser selbst mit dem Kronprinzen, den Prinzen Eitel Friedrich und Adalbert. Der Herrscher sah wohl aus, eine braune und gesunde Gesichtsfarbe hat er von der Reise mitgebracht. An der Parade hatten noch teilgenommen de Fürst von Montenegro mit Gefolge, der Kronprinz von Griechenland, der Erbprinz von Hohenzollern, im Wager ferner der jüngste Sohn des Kaiserpaares, Prinz Joachim, die Kronprinzessin von Griechenland und andere Damen. Hinter der Fahnenkompagnie ritten die gepanzerten Reiter der„ Garde du Corps"- fräftige Gestalten in blanke Wehr. Das militärische Schauspiel mitten in all die Herrlichkeit der Dekoration hinein- es war wie ein Vorspiel zu der kommenden Tagen, denen die Gunst des Wetters und dei Götter hoffentlich nicht fehlen werden. Die Menschen tur schon ihr Bestes. Preussifcher Landtag. Herrenhous. Glasers Lotz gesehen. Dort fand man auf dem Dachboden die Leiche. Das Kind war erdrosselt. Frau Lotz, die bei der Haussuchung ganz unbefangen den Beamten geleuchtet hatte, gestand bei dem Verhör den Mord. Ganze 87 Mart waren ihr in die Hände gefallen. Man fand die Summe im Ofenrohr versteckt. Die Mörderin gibt an, daß ihr Bruder, ein Schuhmacher aus Ludwigshafen, sie zu der Tal angeſtiftet habe. Von diesen hat niemand etwas gesehen. Die Mörderin ist selbst Mutter dreier Kinder. = 13n Raud Rauchern in die feeben beröffent bom 1. Januar fabrikate herbor Aronen fonfumi [ Ein wad wird berichtet: Frderhöhung g und bis jept Massenvergiftung durch verdorbenes Fletsch. In den nördlichen Vororten Leipzigs erkrankten hunderte von Perjonen infolge des Genusses verdorbenen Fleisches, das angeblich aus Preußen eingeführt sein soll. Es sind bereits mehrere Todesfälle vorgekommen. Eine ganze Anzahl der Patienten schwebt in Lebensgefahr. Diejenigen Personen, die das schädliche Fleisch als„ Gehacktes" roh verzehrten, erkrankten weit schwerer, als solche, die es im gekochten zustand zu sich nahmen. Eine Damenspielhölle wurde in Newyork aufgehoben. Damen der feinsten Gesellschaft fanden sich dort nachts ein, um dem Hazardspiel à la Monte Carlo zu frönen. Als die Polizei erschien, nahmen alle die„ Harmlosen" schleunigst Reißaus, doch gelang es, zwölf von ihnen zu fassen und festzustellen. Sie werden sich also vor Gericht zu verantworten haben. ( 41. Sitina) RK Berlin. 31. Stat. Die Veral... des Seuchengeiches eu. De heute nde fübit n verfdnedenen Punkten ist Hous n Vorstgen der Stomunission beigetreten, de Raffing Js Abgeordnetenbautes abzuandern. In einem d punkte" aber es handelte die Erfost Staates bei rückgängig gemachten Maßnahmen- stellte das Haus die alte Fassung wieder her, wie sehr auch Herr b. Rheinbaben, den sein Erfollege Oberpräsident b. Bötticher unterstützte, dagegen sprach. Bei der A stimmung im ganzen wurde das Gesetz mit großer Majo rität angenommen. Eine ebenfalls recht verwickelte Materie fam nun zur Beratung: das Gesetz über die Freihal. tung der Wasserläufe zur Verhütung von lleber. schwemmungsgefahr. Das Haus, das heute etwas besser besetzt war, widmete sich auch mit größerer Aufmerksamkeit der Verhandlungen. Auch hier schlägt die Kommission eine Reihe von Abänderungen gegenüber der Abgeordnetenhaus. fassung vor. Während mit den meisten von ihnen Minister b. Podbielski sich einve anden erklären konnte, pro testierte er lebhaft gegen di Umwandlung des Namens ,, Ueberschwemmungsgebiet" in„ Hochwasserabflußgebict". Diese Aenderung sei für ihn unannehmbar. Das Hau stellte denn auch mit geringer Majorität den alten Namwieder her. Darauf wurde der Rest des Gesetzes ohne wet. tere Debatte nach den Kommissionsbeschlüssen angenom. men. Die Vorlage geht also wieder an das Abgeordneten. haus zurück. Auch mit dem Beschluß der Kommission, die aus der Initiative des Abgeordnetenhauses hervorgegangene Novelle zum Warenhaussteuergesez al zulehnen, ist nicht das ganze Haus einverstanden. Freiherr b. Durant beantragt vielmehr die Annahme des Gesetzes. Nach dem dringenden Vorschlag des Regierungsv.' reters lehnte jed ch das Haus den Antrag Durant mit 2 Stim. men Majoritä ab. Die 15 millionen- Vorlage für Arbeiter. wohnungen wurden ohne Diskussion angenommen. Auf die Tagesordnung der nächsten am Freitag stattfindenden Sigung wurde außer den drei Berggesegnovellen auch der Antrag Manteuffel gegen die Reid Serbschaftssteuer gefer Berlin, 31. Mai. Stola flattert die Kaiserstandarte von den Binnen de föniglichen Schlosses. Das Herrscherpaar ist heimgekehrt nach seiner Haupt- und Residenzstadt, sicherlich mit freudigem und bewegten Herzen. Die Vermählung des ältesten Sohnes, des Thronerben, steht vor der Tür, und die Prinzessinbraut hält am 3. Juni in feierlicher Weise ihren Einzug in dea Reiches Metropole. Ist es schon für jede Familie ein festlicher Tag von außergewöhnlicher Bedeutung, wenn der herangewachsene Sohn der Erkorenen seines Herzens die Hand zum dauernden Bunde reicht, so gewinnt das Ereig nis in diesem Falle ein weit über die Grenzen des familiären Kreises hinausgehendes Interesse. Und wie das ganze Reich teilnimmt an der Vermählung des deutschen Kronprinzen mit einer Prinzessin aus altem deutschen Hause, so rüstet sich auch die Stadt Berlin eifrig, um der königlichen Braut einen würdigen und herzlichen Empfang zu bereiten. Unmittel. bar gegenüber dem königlichen Schlosse wird eifrig an dem Aufbau einer mächtigen Tribüne gearbeitet, die ungefähr 4000 Personen fassen wird. Die Arbeiten sind heute, am letzten Tage des leider schon wieder ins Meer der Vergangen. heit gesunkenen Monats Mai, noch ziemlich im Rückstand, und nur das untere Balkongerüst präsentiert sich dem Vorbeigehenden. Doch ungezählte Hände regen sich, und so ist nicht daran zu zweifeln, daß zur festgesetzten Stunde alles bis auf den letzten bunten Teppich und das letzte Fähnchen an Ort und Stelle sein wird, bereit, vielen tausend schau lustigen Augen das farbenprächtige Schauspiel des Einzugs der Braut in das Schloß in bequemster Nähe zu zeigen. Die eigentlichen Zurüstungen für die Feststraße beginnen erst am Denkmal Friedrichs des Großen. Das mit Recht; denn eine im Verhältnis zu den mächtigen Bauten des Schlosses, des neuen Doms, des Zeughauses und der übrigen monumentalen Gebäulichkeiten immerhin nur geringfügig erschei nende Dekoration würde dem imponierenden Eindruck der Gegend des Schloßplazes zum mindesten keine höhere Wirfung geben. Eine kleinere Tribüne erhebt sich an der Universität. Doch sollen auch die Palais Kaiser Wilhelms I. und Friedrichs III., sowie das Prinzessinnen- Palais Festschmuck erhalten. Am Standbild des alten Fritz" beginnt Die eigentliche via triumphalis. Zwischen den weltberühmten vindenbäumen erheben sich in absehbarer Reihe weiße Flaggenmasten, deren Spigen fünstliche Rosenbuketts tragen. Bon Mast zu Mast werden sich am Festtage schevere Tannenguirlanden in sanften Bogen ziehen, mit deren Anbringung jenseits der Friedrichstraße man fleißig beschäftigt ist. Die Guirlanden tragen ebenfalls hellrosa Papierrosen, die mit dem satten Grün einen angenehmen Farbenflang geben. Die Eisenträger der elektrischen Bogenlampen sind allent. halben mit rot- goldenen Umhüllungen in über Mannshöhe dekoriert, auch die Lindenbäumchen tragen teilweise bunten Schmuck in den preußischen und mecklenburgischen Farben. Bahlreiche Privathäuser sind bei der Festtoilette, Flaggen und Teppiche werden angebracht, die Fronten mit Kränzen und Gewinden aufgeputzt und was der Borbereitungen mehr sind. Ein bewegtes Bild bietet der Pariser Platz, auf dem der Empfang der Brinzessin und die Begrüßung sich abwickeln werden. Der vom Schloß Bellevue kommende Jestzug wird nach der Durchschreitung des Brandenburger Tores hier Halt machen. Auf beiden Seiten flankieren umfangreiche Tribünenbauten den Plaz, und bereits weist ein zahlreiches Schußmannsaufgebot dem Wagenverkehr weite Umwege an. Der Schußmann zu Fuß und zu Roß hat in der Qual der drängenden Menschenmassen überhaupt eine wichtige Mission zu erfüllen. Denn schon haben die Züge aus allen Gegenden Deutschlands ungeheure Kontinente von Neugie rigen gebracht und mit jeder Stunde nimmt die Zahl der Fremden zu. Unter den Linden" konzentriert sich natür. fich das Aufgebot in fürchterlider Enge-- jeder will sehen, sehen, sehen. Dazu kommt heute noch die Frühjahrsparade auf dem Tempelhofer Feld, von der nach hergebrachter Sitte der Kaiser in eigener Person die Fahnenfempagnie über die Friedrichstraße zum Königlichen Schloß führt. Se staut es sich und schiebt sich wie mag es erst am Einzugstage werden, namentlich, wenn die Sonne es ga: so gut meint wie im Augenblick? ( 193. Haus der Abgeordne.ca. RK Berlin, 29. Moi. Den eigenen Vater gefangen gehalten hat die Frau des Arbeiters Ernst in Neugraben bei Harburg. Man fand jetzt den hilflosen alten Mann auf dem Hausboden in einem Verschlage vor, neben sich eine Blechschüssel mit Brot- und Kartoffelresten und einen Eimer mit Unrat. Den ganzen Winter über hatte der Alte in einem tiefen, fast dunklen Kartoffelfeller zubringen müssen. Der durch Schmutz und schlechte Ernährung völlig heruntergekommene Greis wurde sofort in eine Krankenanstalt übergeführt. Die Staatsanipaltschaft hat die Sache in die Hand genommen. Der Landwirt. Menschen besta scheinlich mit In den nächst Stelle erschein = = Bon B nach dem Pro fellschaft reife baut ist. Ja [ Doppo Provinz Bon Rebensgefahr Des Ertrinfen Kreises dem Rettungsmed Miehen, vorher füblich ist, m th Grasnukung im Obstgarten. Ueber die Frage, ob in Obstgärten Grasanlagen zweckmäßig seien oder nicht, ist biel hin- und hergestritten worden. Die einen sagen ja, die anderen nein. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Ob wir in Obstanlagen Gras ansäen oder den Boden offen halten, das richtet sich nach der Beschaffenheit des Bodens und dem Zwecke der Obstanlage. Auf schweren und feuchten Böden, wo Ueberfluß an Feuchtigkeit vorhanden ist, wird man unbedenklich die Grasnukung wählen dürfen, da sie hier, ohne wesentliche Nachteile im Gefolge zu haben, nicht zu unterschätzende Vorteile bietet. Hier bietet das Gras den flachgehenden Wurzeln Schutz gegen den nachteiligen Wechsel von Feuchtigkeit und Wärme, Frostschäden machen weniger sich bemerkbar, der Trieb hört früher auf und der Fruchtansatz ist ein reichlicherer, abgeschen davon, daß der durch die Grasnutzung erzielte Nebenertrag nicht zu unterschätzen ist, namentlich in sogenannten futterarmen Jahren, wo zudem der Nußen der Weide unter den Obstbäumen bei der Berechnung des Reinertrages in die Wagschale fällt. Bei sandigem Terrain ist dagegen der Boden offen und von Unkraut und Gras sorgfältig rein zu halten. Hier würden die Graswurzeln die den Baumwurzeln nötige Feuchtigkeit rauben und die Aufnahme des Wassers aus der Luft erschweren. Die Folgen davon wären ein fümmerliches Wachstum der Bäume, kleine, minderwertige Früchte und früheres Absterben der Bäume. Und doch würde ein saftiges Futtergras in entsprechender Menge nicht zu gewinnen und der Nebenertrag aus dem Grase also nur ein minimaler sein. Bei wahrhaft minimaler Besetzung fand heute die erst. Situng nach dem Schluß des Reichstags und zugleich die borläufig leste Sikung dieses Hauses statt. Das borbandere Material war nämlich schnell aufgearbeitet: das agbgeset, an dem das Herrenhaus doch noch drei flene Aenderar gen vorgenommen hatte, wurde wieder an ja ju ückgeschickt, da die eine der Aonderunger eine Billigung fand; das Gesetz über die Ueberwadning, elektrischer Anlagen wurde dagegen in der Herrenhausfassung endgültig angenommen. Und eine lange Reibe bon Petitionen wor schnell erledigt, nachdem man die beiden wichtigsten wegen der schlechten Besetzung des Hauses voa der Tagesordnung abgesetzt hatte. Nun stand das Park. ment vor der Frage, ob es das Eintreffen weiteren Ma rials aus dem Herrenhause abwarten solle, wie es bisher beabsichtigt war und wie auch heute noch der Seniorenkonvent beschlossen hatte. Da aber der Präsident erklärte, day bor Montag fein neues Material eintreffen könne, entschied man sich, jetzt Schluß zu machen und Anfang Juli noch einmal zusammenzukommen, um den Rest zu er. ledigen. Früher wird es nicht möglich sein, weil nach der Angabe Herr v. Kröchers das Herrenhaus erst am 27. Juni über die Berggesetznovellen Beschluß fassen wird. So trat das Haus ohne weitere Feierlichkeit in seine reichlich aus gedehnten Pfingstferien ein. Nach dem Trubel und dem Haiten wirkt die Verlängerung des Spaziergangs durch den Tiergarten und die Bellevue allee beruhigend. Auch die Allee ist mit Blumengehängen, Flaggen, Pylonen geschmückt, aber die idyllische Nuhe und der kräftige Hauch der Waldluft wirkt wie ein frisches Bad nac) langer Wanderung Staub und Hipe. Drüben auf dem Goldfischteich schwimmen wie eine rosarote Decke die Blütenblätter der Kastanien- Mutter Natur dekoriert hier und wahrhaftig, fie macht es nicht schlecht. Den fleinen Ausflug in Waldesgrün und Frühlings. pracht müssen wir bei der Rückkehr mit einem längeren Aufenthalt bezahlen. Denn an Kranzlers Ecke gehts nicht mehr weiter der Kaiser naht. Schon marschiert in Parademontur das 2. Garderegiment zu Fuß vorbei die Truppenbesichtigung auf dem Tempelhofer Felde ist vor über. Ein Viertelstündchen bergeht und noch eins, warm wird es und wärmer. Da in der Ferne das Schriller der Querpfeifen und Kalbfellgerassel. Durch die im Flag genschmuck prangende Friedrichstraße, durch ein dichtes Spa lier von Männlein und Weiblein auf beiden Straßenseiter Nah und Fern Zu dem Duell Keglevich- Hencz hotb von eingeweihter Seite beriduet, daß der Abgeordnete dencz alles berjudu hat, en 64 ahrigen rafes au Zurücknahme oder wenigstens Milderung der Forderung zu bewegen. Er war sogar bereu, den alten Herrn um Verzeihung zu bitten, nur um den mei fampf zu vermeiden. Dr. Hencz, ein junger Mann on 2 Jahren, galt bereits als Universitätsstudent als ein aus. gezeichneter Säbelfechter, hatte damals schon viele Cuelle z bestehen und trug bei einem internationalen Fechtturnier die Weltchampionschaft davon. Er wollte, als alle Versöhnungs. versuche fehlschlugen, wenigstens seinen Gegner schonen, dieser griff ihn aber mit solchem Ungestüm an, daß Hencz sich ernst. lich verteidigen mußte. So kam es, daß der Graf bei seinen wütenden Ausfällen in den zur Abwehr vo gestreckten Säbel des Dr. Hencz rannte und sich selbst aufspi- gie. Aus dem Gerichtsfaal. Saijerlides C erhalten fönn mit motiviert nähren hätte, Gade ging mi welder nunmel hundert Mark a feien, der jung redlich verdient Das elektrische Pferd. Wegen Betrugsversuch und Tierquälerei hatten sich vor der Straffanmer in Dortimard der Pferdehändler Gößen und der Hockey Plazbecker zu verandworten. Ersterer hatte bei dem Castroper Jagdrennen den dem Götzen gehörigen Fuchshengst Assuré" als Ersten durch das Ziel gebracht. Wie sich herausstellte, hatte er unter dem Sattel eine elektrische Batterie gehabt, deren Drähte unter dem Schweif des Pferdes in eire Kupferplatte zusammenliefen. Durch den Druck auf einer Stopf wurde der elektrische Strom eingescholtet, und das ferd stürmte dann wie toll davon. Dar Trick veranlaßte, daß das Pferd disqualifiziert und der elektrische Sattel" konfisziert wurde. Aber man wußte sich zu helfen. Bei dem Nenen in Steele suggerierte der Jockey den Hengst, indem er mit dem Dau men auf die Stelle des Sattels drückte, wo früber die Batterie lag, und mit dem Munde deren summondes Geräusch nachahmte. Von der Beschuldigung auf Tierquierei wurden die Angeklagter freigesprochen, dagegen wegen Betruges Götzen zu 600 Mark, Plazbecker zu 100 Mart verurteilt. Eine Zugentgleisung, die bei der Stanen Hendeber Damstadt in der Nähe von Halberstadt einem Schnellzug passierte, hat mehreren Reisenden schwere Verlegungen ge bracht. Fünf Wagen wurden von dem Unfall betroffen. Sechs Reisende erlitten Gehirnerschütterungen, Rippen. brüche, Abſchürfungen an der Kopfhaut. As fache wire angenommen, 3 sich infolge der großen Hize das Geleise geworfen hatte. Raubmord an einem Kinde. In Offenbach a. M. wurde ein elfjähriges Mädchen von der Frau eines Arbeiters ermordet. Die Kleine, Rosa Lück mit Namen, Holte Beiträge für eine Kohleneinkaufskasse ein. Sie fehrte von der Beforauna nicht zurück. Zuletzt war sie in dem Hause des - Vermischtes. Der Gott Bachstein. I Fiche Pfarrer Einrichtungn Dom Kriegsge Commandeur& meldet. [ Der Wert wissenschaftlicher Bildung] erfahre eigenartige Beleuchtung durch die folgende Stellenausschrei bung des Aachener Magistrats, der zu vergeben hat: 1. die eines wissenschaftlich gebildeten Assistenten an dem städtischen Suermondt- Museum; Anfangsgehalt von 1200 Mark stei gend bis 1600 Mark; 2. die eines Feldwebels für die städtische Feuerwehr mit einem Anfangsgehalt neben freier Wohnung und Dienstkleidung von 1500 Mark bis 2000 Mark. Nahrhaft ist augenscheinlich Bildung nicht heutzutage. §Der Strei Berichten in d bes Kindes en hers erste Frau Beheimrats S Marion, sollte weiter Gattin [ Der Roman eines Hundes.] Der aus der japanischen Gefangenschaft auf Ehrenvort entlassene Fähnrich Graf Paul Keller bringt aus Japan einen Hund mit, der ein eigenartiges Schicksal gehabt hat. Als sich der Graf in Yokohama zur Rückreise nach Rußland einschiffen wollte, ließ sich eine englische Dame bei ihm melden und teilte ihm ohne Umschweife mit, sein Onkel, General Keller, sei in einer der Schlachten in der Mandschurei gefallen. General Kuroki habe den Hund des Generals an sich genommen und ihn später dem zur japanischen Armee kommandierten englischen Militär- Attachee, General Hamilton, geschenkt. Dieser verehrte ihn seinerseits der englischen Dame, die jeẞt den jungen Grafen Keller aufgesucht hatte. Ich besite jetzt Ihres Herrn Onkels Hund; wollen Sie ihn haben, so steht er zu Ihrer Verfügung!" Mit diesen Worten schloß die Engländerin ihre Ansprache, die den Angeredeten fast niederSchmetterte, denn er hatte vom Tode seines Onkels noch keine Runde gehabt. Graf Keller nahm das Anerbie en der Dame denkend an, und bald wird der getreue Vierfüßler wieder in dem Hause sein, das er zugleich mit seinem Herrn verlassen hatte, da Graf Paul ihn seiner Tante, der Witwe des Generals Keller, selbst überbringen will. * ** Der Flotten- B write au September ab gliedern mit Schülerfah Mber 200 Un nunternommen * Fu usbeute fir eschichts Bießener hieß, belohnt Museums, grab geöffne mtdeckt. M Bronz halsrin befegten Gürt ** Ge Dresdener 3 hloffen, in d bon ihnen w ausgesperrt w ** Eine gegenwärtig a Welt- Kinem matographische Brableriche B Jeinen Befuch bis Ende m ernfte, teils teils buntbe worüber und und Lichteffe Märchen von taufend Aufn Törpert. Seb Bilder. Ein mur zu empf beranfialtet ein Sommer redt hübsch Das ganze tragen. We hat, der lente at Sommer -th- Der Zurnve turnerischer reicher Begleit Saubach der boberobsto Seiten herbeigee Herzlichste begri Schotten, Rüde Gießener auf der ein munteres E früh abgebro ergnügten Stur Gedächtnis m Dachboden Loß, die bei en geleuchtel je 87 Marl die Summe an, daß ihr e zu der Tal vas gesehen. Ich. In den te bon Ber hes, das an find bereits Anzahl der n Personen, berzehrten, efoditen Bu aufgehoben. t nachts ein, en. Als die " fchleunigst isen und feit verantworten Sat die Frau Man fand den in einem it Brot- und Den ganzen fast dunklen Schmutz und Greis wurde Staatsan Frage, ob in der nicht, ist en jagen ja, Mitte. Ob Boden offen des Bodens und feuchten den ist, wird ürfen, da sie = haben, nicht das Gras den Heiligen Wech achen weniger ■ der Frucht der durch die erschäzen ist, , wo zudem bei der Be llt. Bei san von Unkraut den die Gras, igkeit rauben ft erschyveren. Wachstum der früheres Abftiges Futternnen und der maler sein. 1 sversuch und in Dortimard gbeder zu ber r Jagdrennen ré" als Erften hatte er unter deren Drähte wpferplatte zu Topf wurde der stürmte dann das Pferd dis fisziert wurde. nen in Steele mit dem Dau über die Bat des Geräusch lerei wurden en Betrug berurteilt. ] crjayer_eng Jen hat: 1. di dem städtischen 00 Mart stei Stellenausschrei ebels für die It neben freier tart bis 2000 nicht heutzu der japanischen Fähnrich Graf Graf in Jofo mit, der ein wollte, ließ sich eilte ihm ohne fei in einer der Beneral Aurofi mmen und ihn erten englischen t. Dieser ver egt den jungen be jebt Shres so steht er zu Of die Englän fast niedernfels noch feine e en der Dame erfüßler wieder em Herrn ber der Witwe des = In Rauch aufgegangen.] Welche Unsummen von den Rauchern in die blaue Luft geblasen werden, geht aus einer feeben veröffentlichten Zusammenstellung der in Ungarn bom 1. Januar bis Ende März d. J. konsumierten Tabak. fabrikate hervor. Danach wurden insgesamt für 25 767 852 Kronen konsumiert. Ein hübsches Pöstchen! = [ Ein wachsender Hügel.] Aus Cilli( Südsteiermark) wird berichtet: In Ostroschno hat sich auf einer Wiese eine Erderhöhung gebildet, die 40 Meter lang und 2 Meter breit und bis jetzt auf 1% Meter gewachsen ist. Hunderte von Menschen bestaunen dieses seltsame Naturwunder, das wahr. scheinlich mit den nahen Thermen im Zusammenhange steht. In den nächsten Tagen wird eine Kommission an Ort und Stelle erscheinen. - [ Bou Brüssel nach Verlin in sicben Stunden] soll man nach dem Prospekt einer soeben begründeten belgischen Gesellschaft reisen fönnen, wenn erst ihre elektrische Linie gebaut ist. Ja, wenn...! = [ Doppelt reißt nicht.] Ein armer Knecht aus der Provinz Pommern hatte im vorigen Winter mit eigener Lebensgefahr einen Knaben aus dem Dorfteiche vom Tode des Ertrinkens gerettet, und war dafür vom Landrat seines Kreises dem Kaiser namhaft gemacht worden, damit er die Rettungsmedaille erhielte. Diese wurde ihm denn auch verliehen, vorher aber wurde ihm durch den Landrat, wie es üblich ist, mitgeteilt, daß er statt der Medaille auch ein Kaiserliches Gnadengeschenk in Höhe von dreihundert Mark erhalten könne. Der Knecht wählte das festere, was cr da. mit motivierte, daß er eine alte gelägte Mutter zu ernähren hätte, wozu ihm das Geld sehr erwünscht sei. Die Sache ging mit diesem Bescheide abermals an den Kaiser, welcher nunmehr verfügte, daß in diesem Falle die dreihundert Mark als ein Geschenk für die alte Wutter anzusehen seien, der junge Mann aber die Rettungsmedaille, die er redlich verdient habe, trotzdem erhalten solle. § Der Gotteslästerungsprozeß gegen den Divisionspfarrei Bachstein. In dem Prozeß, bei dem bekanntlich der evangeli. sche Pfarrer Bachstein der Verächtlichmachung katholischer Einrichtungn und der Gotteslästerung angeflagt war, aber bom Kriegsgericht freigesprochen wurde, hat der Divisions. fommondeur Revision gegen das freisprechende Urteil ange meldet. § Der Streit um Lenbachs Tochter ist von den Münchener Gerichten in der Berufungsinstanz zugunsten der Mutter des Kindes entschieden worden. Diese, des berühmten Ma lers erste Frau, eine geborene v. Moltke, ist jetzt Gattin des Geheimrats Schweninger. Die 13jährige Tochter Lenbachs Marion, sollte nach dem letzten Willen ihres Vaters dessen zweiter Gattin, Lulu von Lenbach, verbleiben. Lokales. 2. Juni 1905. *** Der Hessische Landesausschuß des Deutschen Flotten- Vereins hat beschlossen, die auf den 4. Juni angf te Hauptversammlung in Offenbach erst im September abzuhalten. Der Jahresbericht geht den Mitgliedern mit der Juni- Nummer der Flotte" zu. Schülerfahrt nach Hamburg- Riel, zu welcher bereits über 200 Anmeldungen vorliegen, wird vom 26.- 30. Juli unternommen. Die *** Funde aus der Hallstattzeit. Durch eine gute Ausbeute sind die Ausgrabungen des Oberhessischen Geschichts- Vereins, die er in leztem Morat auf dem Gießener Eyerzierplaz bei dem sog. Eulentopf vornehmen ließ, belohnt worden. Unter Leitung des Konservators des Museums, Hauptmann a. D. Kramer, wurde ein Hünengrab geöffnet und darin Spuren von zwei Bestattungen entdeckt. Man fand eine bronzene Gewandnadel, einen Bronze halsring, einen bronzenen Ohrring, einen mit Bronze besetzten Gürtel mit Eisenverschluß, sowie verschiedene Knochen. *** Generalstreik im Tabakgewerbe. 10000 Dresdener 3 garettenarbeiterinnen und Hülfsarbeiter beschlossen, in den Generalstreit zu treten, nachdem ca. 4000 von ihnen wegen Bugehörigkeit zum Tabaktarbeiterverband ausgesperrt worden sind. | für Turner geistig und förperlich anregende, gesundheit fördernde Partie. Auf dem Rückweg nach Schotten wurde noch das Lehrerheim sowie der Altenburgstopf besucht und alsdann mit den sich ebenfalls an dem Turngang sehr zahlreich beteiligten Angehörigen des Turnvereins Schotten mit Damenriege bis zum Abgang des Zuges ein Plauder. stünden gehalten. Abends 11 Uhr langte man wieder in Gießen an, wohl ermüdet, aber erfrischt durch die Würze echt Vogelsberger Luft. M ** Ein Prozeß um einen Lotteriegewinn spielte sich an der ersten Zivilkammer des Landgerichts in Mainz ab. Die Darmst. 8tg." schreibt dazu: Ein Dienstmädchen spielte bis zum Herbst vorigen Jahres bei der Hauptfollettur Julius Anger ein Los der HessischThüringischen Staatslotterie. Am 24. September 1904 wurde ihr Los 34 195 mit dem Einsatz gezogen, was ihr unter Uebersendung eines Ersaßloses 32 141 mitgeteilt wurde. Das Dienstmädchen behielt das Los, das am 29. S ptember ebenfalls mit dem Einsatz herausfam. Nun wurde der Gewinnerin wiederum ein Ersatzlos übermittelt und ihr schriftlich mitgeteilt, daß sie bis 30. September vormittags 10 Uhr sich schlüssig machen müsse, ob sie das Los be halten wolle. Das Dienstmädchen trug aber erst am 3. Dftober nachmittags das Ersaßlos, das Nummer 14 759 trug, in das Ladenlokal des Rolletteurs zurück und erhob den auf das vorlegte Ersaglos 32 141 enthaltenen Einsatzbetrag. Gleich darauf begegnete dem Mädchen eine Bekannte, der sie von ihren Gewinnen erzählte. Als die Bekannte von der Nummer 14 759 hörte, meinte sie, es sei ihr so, als ob diese Nummer am Nachmittag mit einem großen Treffer gezogen worden sei. Sofortige Feststellung führte zur Bestätigung dieser Annahme. Nun eilte das Mädchen in das Lokal von Anger und verlangte Rückgängig machung der vorherigen Vereinbarung und Auszahlung des Gewinnes, was verweigert wurde. Sie ging von der Auffassung aus, daß, als sie am Nachmittag das Ersazlos zurückgegeben, sie von der Tatsache des am Vormittag auf Nummer 14 759 entfallenen Gewinnes nichts gewußt, denn wenn sie es gewußt, hätte sie niemals das Los zurückgegeben, dagegen sei der Abnehmer des Loses von dem Refultat der Bormittagsziehung schon unterrichtet gewesen. Sie habe sofort ihre dem Beklagten gegenüber abgegebene Willenserklärung auf das Erfaglos 14 759 angefochten. Aus diesem Grunde und auch wegen ungerechtfertigter Be. reicherung sei die beklagte Firma zur Herauszahlung des Geminnes verpflichtet. Es wurde beantragt, die Beklagte zur Bahlung des Gewinnes nebst 4 pCt. Zinsen zu verurteilen. Die Beklagte beantragte foftenfällige Klageabweisung. Die Alage wurde foftenfällig abgewi sen. In der Begründung des Urteils wurde gesagt, daß die Klägerin ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht worden sei, daß eine Annahmeerklärung bezüglich des Ersazloses bis längstens 30. Sep. tember vormittags 10 Uhr erfolgen müsse, weiter sei in der Buschrift darauf hingewiesen, welche Folgen es habe, wenn die Spielende den erwähnten Termin nicht einhalte oder eine Annahmeerklärung erst später erfolge. Sei das Los dann noch nicht gezogen, dann sei die Annahmeerklärung als angenommen anzusehen, sei das Los aber gezogen, dann stehe das Eigentumsrecht und der auf das Los entfallene Gewinn der Beklagten zu. Die in dieser Buschrift enthaltenen Bedingungen stellen sich als ein Vertragsantrag der Beklagten zum Verkauf des Ersazloses dar, für den eine Frist vorbehalten sei. Hätte die Klägerin auch sofort am Nachmittag des 3. Oktober der Firma gegenüber erflärt, daß sie das Ersazlos spielen wolle, so hätte das Eigentumsrecht an dem Los nach den Bestimmungen der Zufchrift doch der Kollektur zugestanden, da die Biehung zu dieser Zeit bereits stattgefunden hatte. Die Klägerin habe übrigens durch die Zurückgabe des Ersaßloses und der Erhebung ihres Einsatzes zum Ausdruck gebracht, daß sie nicht mehr weiterspielen wolle. Der Vorwurf der ungerecht. fertigten Bereicherung sei ungerechtfertigt, weil die Beklagte nichts auf Kosten der Klägerin verlangt habe, ebensowenig fönne von einem Verstoß gegen die guten Sitten gesprochen werden. ** Eine sehr interessante Unterhaltung gewährt der gegenwärtig auf Oswalds Garten aufgestellte Brählersche tg Im Zoologischen Garten zu Frankfurt ist Welt- Kinematograph. Hat man auch schon oft fineam kommenden Sonntag der Eintrittspreis am Bormittag matographische Vorführungen gesehen, so bietet doch das von 6 bis 1 Uhr auf 40 Pfg.( Kinder 20 Pfg.) und nachBrählersche Programm soviel neues, daß man ganz gerne seinen Besuch wiederholt und den Vorführungen von Anfang mittags von 1 Uhr an auf 50 Pfg.( Rinder 25 Pfg.) erbis Ende mit der größten Aufmerksamkeit beiwohnt. Teilsmäßigt. Um 1 Uhr wird der Garten für die Vormittagsernste, teils humoristische, teils minituöse Kleinmalereien, besucher geschlossen. Im Aquarium mit Reptiliensaal foftet es den ganzen Tag für alle nur 20 Pfg. teils buntbewegte assenszenen fliegen an dem Besucher chaustellung wird Sonntag schon um 8 Uhr geöffnet. vorüber und fesseln sein Auge durch ihre Verwandlungen und Lichteffekte. Besondere Anerkennung aber verdient das Märchen von Dorniöschen, ein Tableau, daß in zwanzigtausend Aufnahmen eine wahrhaft blühende Phantasie verförpert. Sehr angenehm wirkt dabei die ruhige Wiedergabe der Bilder. Ein Besuch des Brählerschen Kinematographen ist nur zu empfehlen. ** Sommerfest. Der 8ithertlub Gießen beranstaltet Sonntag Nachmittag auf der„ Schönen Aussicht" ein Sommerfest mit besonders gewähltem Programm, das recht hübsche zerstreuungen und Abwechslungen vorfieht. Das ganze Arrangement soll einen echt volkstümlichen Charakter Wer über seinen Sonntag noch nicht disponiert hat, der lenke daher seine Schritte auf die Schöne Aussicht", zuat Sommerfest des Gießener Zitherklubs! 19 -th- Der am Himmelfahrtstag unternommene Turngang des Turnvereins Gießen verlief in schönster, echt turnerischer Weise. Von Laubach aus wurde unter zahl. reicher Begleitung der Turner von Lich, Hungen und Laubach der Marsch nach dem wunderschön gelegenen Hoherodstopf angetreten, woselbst sie von den allen Seiten herbeigeeilten Turnern der Nachbar- Vereine auf das herzlichste begrüßt wurden. Inzwischen waren auch die von Schotten, Mücke über Ulrichstein den Oberwald erreichenden Gießener auf dem Plateau eingetroffen und nun entspann sich ein munteres Treiben, das durch die Kürze der Zeit gar zu früh abgebrochen werden mußte. Die wenigen, aber froh vergnügten Stunden werden sämtlichen Teilnehmern noch im Gedächtnis den Widerhall hevorrufen: es war dies eine - Die Indier *** Gießener Boltsbad. Im Mai wurden verabreicht 11 891 Bäder gegen 8477 im April 1905 und 11054 im Mai 1904 oder im Durchschnitt pro Tag 384 Bäder gegen 283 im April 1905 und 357 im Mai 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 5772 Männer, darunter 1018 zu 10 Pfg. 1382 Frauen, Wannenbäder: 1. Al. 392 Männer, 116 Frauen 2. RI. 886 " И 568 329 ? Alsfeld. Die Wahl unseres Reichstagsabge ordneten Dr. Wallau ist von der Wahlprüfungskommission beanstandet worden. § Offenbach, 1. Juni. Je mehr Einzelheiten über den Offenbacher Raubmord bekannt werden, disto grausiger stelt er sich dar, man spricht bereits davon, daß die Letz bestialischer verfahren ist, wie seiner Zeit Hudde und daß der Mord an dem Kinde von vornherein zur Durchführung ihres Raubes für sie feststand. Der von der Furie der Mittäterschaft bezichtigte eigene Bruder ist inzwischen in Ludwigshafen verhaftet worden, doch hat die Untersuchung bis jetzt nichts Belaftendes gegen ihn ergeben. Nach einer später einlaufenden Meldung ist er denn auch bereits wieder aus der Haft entlassen worden, da er sein Alibi beigebracht hat. Er befand sich am Samstag und Sonntag in Raiserslautern. Die Loz steht somit als alleinige Täterin da. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.00-3.40 Mt. Stroh, 2.40-2.55. Alles per 50 kilo. Tendenz: in Heu flau, in Stroh feft. K Vom Odenwald, 1. Juni. Die Eröffnung der Nebenbahn Mosbach- undau findet am 2. Junt statt. Der Erbgroßherzog wehnt der Eröffnung bei. Geschäftliches. " Schwalbe" Die Duisburger Fahrradfabrik ... Duisburg hat einen neuen Katalog herausgegeben, dessen Inhalt bezüglich der Fahrradpreise wiederum die verjährigen Angebote in den Schatten stellt. Es werden in dem Preisbuche u. A. gute Fahrräder von 65.- Wt. an offeriert. Da die Leistungsfähigkeit der seit 9 Jahren bestehenden Fahrradfabrit Schwalbe" eine allseitig anerkannte und deren Reellität eine unangetaftete ist, so tun die Reflettanten auf ein modernes und solides Fahrrad zu billigem Preise gut daran, sich mit der Schwalbe" in Verbindung zu seßen. Jede Anfrage findet sofortige und eingehende Erledigung. " Neueste Nachrichten. CB. Berlin, 2. Juni.( Telegramm.) Gegea Den zur Zeit in Paris weilen den König Alphonso von Spanien wurde eine Bombe geworfen. Der König blieb nuverlegt, dagegen trugen 15 Personen mehr oder minder schwere Verwundungen davon. Der Attentäter ist noch unbekannt. *** Tolio, 1. Juni. Unser Berliner Bureau meldet: Admiral Roschdjeftwensky soll einen Schädelbruch erlitten haben, der eine Operation notwendig mache. Der Bustand soll ernst, aber nicht lebensgefährlich sein. Das japanische Marine- Departement macht bekannt, daß während der Schlacht nur drei japanische Torpedoboote ver loren gegangen sind. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag Eraudi, den 4. Juni. Rollette für die evangelischen Glaubensgenossen im Ausland. In der Stadtkirche. Vormittags 8.00 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Schulz. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. m 2. Pfingstfeiertag findet im Hauptgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Marcusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johannestirche. Bormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Sattler. Bugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus der Johannesgemeinde. Bormittags 9.30 Uhr: Repetent Waas. Bormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrassistent Schulz. Am 1. Pfingstfeiertag Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde im Hauptgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Batholische Gemeinde. Samstag, den 3. Juni. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag, den 4 Juni. 6. Sonntag nach Ostern. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion. 10 " " Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 137 Männer, 36 Frauen. Brausebäder 2265 Männer, 337 Frauen. Die Personenwage wurde von 300 Personen benußt, das Bad von 2 Bersonen besichtigt. ?? Krofdorf, 1. Juni. Polizeisergeant Leib dahier verhaftete am Dienstag in Gießen den Mourerhandlanger Wilhelm Heddrich, der am Tage vorher in das Wohnhaus des Zigarrenarbeiters Georg Mandler in Rinzenbach einbrach und 17,50 Mt. bares Geld, sowie verschiedene Nahrungsmittel entwendete. w Krofdorf, 2. Juni. Turnfahrt. Gestern unternahm der hiesige Turnverein von schönstem Wetter begünstigt einen Ausflug über Launsbach, Wieseck, Trohe, Alten- Bused, Daubringen nach Lollar, wo sich überall ein manteres Treiben entspann. Gegen 18 Uhr abends ging es unter Borantritt des Trommler- und Pfeiferkorps dem Heimatsorte wieder zu. " H 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 22 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Gießener landwirts@ aftlicher Wetterbienft. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 3. Juni. Meist trüb, vielfach Gewitterregen, am Tage fühler und windig. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Jnseratentes: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beid in Gießen. Die Ziehung I. Klasse der 6. Hessisch- Thürin gischen Staatslotterie steht unmittelbar bevor; sie beginnt am 6. Juui d. J. Einlegung und Mischung der Lose und Gewinne erfolgen öffentlich am 5. Junt, nachmittags 3 Uhr im Ziehungssaale zu Darmstadt, Bismarckstraße 19. 128 Den verehrlichen Interessenten zur gefl. Kenntnisnahme, dass ich mit dem heutigen Tage ein Agentur- und Commissions. Geschäft eröffnet habe und mich speziell mit Vermittlung von Hypotheken, Immobilien und Versicherungen jeglicher Art, sowie Finanzierungen befassen werde. Indem ich kulante und reelle Bedienung zusichere, halte meine Dienste bestens empfohlen. Bismarckstrasse 10, I Telephon 491.: J. Rosenthal früher Prokurist im Bankhause Aron Heichelheim, OD Krieger- Verein Giessen. Samstag, den 10. Juni Besichtigung der maschinellen Einrichtungen der Brauerei des Herrn Bichler und im Anschluß daran gesellige Unterhaltung auf der Terrasse. Der Zutritt ist nur Mitgliedern gestattet. Abmarsch 6 Uhr abends von der Lahnbrücke aus. Bekanntmachung. Meister- Prüfungen für Handwerker in der Provinz Oberhessen. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts der Lahn; hier die Arbeiten des 3. Abschnittes von dem zugezogenen Teil der Gemarkung Heuchelheim und der infolge Grenzregulierung Die diesjahrigen Prüfungen zur Erlangung des Meistertitels zugezogenen Grundstücke aus den Gemarkungen Adendorf und§ 133 der Gewerbe- Ordnung) werden innerhalb des Monats Klein- Linden. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit aur abgehalten. öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 30. Mai 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung. - Gemeinsamer Betr.: Wie oben. Mittwoch, den 31. Mai 1. Js. Giessener Zitherklub findet bie ueberweisung der Erfazgrundstücke in obigen Gemarkungs( Wohltätigkeits- Verein). Sonntag, den 4, Juni: Erstes großes Sommerfest Karussell. auf der Schönen Aussicht". Schießbude. Konzert und Tanz. Eintritt à Person 20 Pfg. Militär ohne Charge 10 Pfg. Es labet ergebenst ein Der Vorstand. Anerkannt sehr leistungsfähig ist die Stahlwarenfabrik und Versandhaus Ranges Gebrüder Raub Zeichnung 1, natürl. Grösse Gräfrath bei Solingen Garantieschein: Nichtgefallende Waren tauschen bereitwilligst um oder zahlen Betrag zurück. 30 Tage zur Probe. Haarschneidemaschine ,, Perfect" No. 264 wie Zeichnung, mit 2 Aufschiebekämmen, um die Ilaara 4, 7 und 10 mm schneiden zu können, zum Preise von nur franko M. 4.50 Haarschneidemaschine ,, Symbolo" No. 264/2 leichtere Ausführung wie No. 264 zum Preise von nur franko M. 3.50 Gebrauchsanweisung, nach der jedermann, auch der ungeübteste, of st selbst haars schneiden kann, wird jeder Maschine gratis beigefügt. BRILLANT FABRIK- MARKE Versand unter Nachnahme oder gegen Vorauszahlung des Betrages. Umsonst und portofrei ohne Kaufzwang versenden wir auf Wunsch an jedermann unseren neuesten illustrierten wlcher über 5000 Gegenstände Prachtkatalog, aller Warengattungen enthält Bei grösseren Sammel- Auf- Ueber 5000 lobende Anerkennungsschreiben trägen Extra- Vergünstigungen. bestätigen Güte und Qualität unserer Wa 9. 友 Ingenieurschule zu Mannheim Städt. subv. höhere technische Fachschule. Programme kostenlos. teilen statt. Zusammenkunft vormittags 8½ Uhr an der Schüßenstraße zu Gießen. Die Ueberweisung erfolgt vorbehältlich der im Ueberweisungstermin bekannt zu gebenden weiteren Bedingungen unter folgenden: 1. Meliorationsarbeiten können auf den überwiesenen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden. Ein 2. Eigentumsveränderungen, die infolge der Ausführung von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen und Gräben und dergleichen innerhalb der Zeit der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werden, müssen die neuen Eigentümer dulden. hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet beziehungsweise zugeschrieben. Friedberg, den 24. Mai 1905. Der Gr. Feldbereinigungs- Kommissär: gez. Spamer, Kreisamtmann. Bekanntmachung. Freitag, den 2. Juni 1905, vormittags 11 Uhr, wird das städtische Grundstüd Flur 38 Nr. 43 und 44, auf der Sohleiche auf die Dauer von fünf Jahren auf dem Bureau der unterzeichneten Behörde- Zimmer Nr. 15- meistbietend verpachtet. Gießen, 29. Mai 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. August d. Js. ( 19. Ser trieben führte, borgeto Männer trägt fe es da fa Sabe daß Sie Serz fehe hätten. schärfer arme niemale edlerem uns her unterlä Herz al Erde w gangen Schmette nicht wi in Ordn Schwelle Die Gesuche um Zulassung zur Meisterprüfung sind unter Bes nußung des vorgeschriebenen Formulars( bei dem Unterzeichneten er hältlich) spätestens bis zum 31. Juli d. J. an die unterzeichnete Brüfungsfommission zu richten. Beizufügen sind nach§ 2 der Meisterprüfunge- Ordnung folgende Unterlagen: Vergebung von Haus- Entwässerungs- Arbeiten. - Die Ausführung der Entwässerungs- Anlage unseres GeschäftsGebäudes in der Johannesstraße soll vergeben werden. Pläne und Arbeitsbeschreibungen liegen im Bureau des Architekten Hamann, Bergstraße 11, zur Einsicht offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift sind bis zum 6. Juni d. J., nachmittags 6 Uhr bei uns einzureichen. Gießen, den 25. Mai 1905. Bezirkssparkasse Gießen. J. V.: Schaum. G. F. F. Montag, d. 5. Juni d. J. abends 8 Uhr: Haupt- Uebung Das Kommando. Die Mannschaften haben pünktlich und vollzählig zu erscheinen. Die Uebungen am 19. und 15. fallen aus. Schloßgasse 15 3-3immer Wohnung an ruhige Familie zu vermieten. Näheres Lindenplay Nr. 3. Biergrosshandlung Emil Schmall Tel. 83. Cicken, Frankfurterstraße 7 empfiehlt acht Culmbacher Bier Tel. 83. Münchener Bürgerbräu- Bier Dortmunder Union Pilsener" 99 fawie Frankfurter und hiesiges Bier in Flaschen, Gebinben, Selbftfchänker( Syphon à 5 Liter). Reelle Preise. Aecht Pileonor Urquell mar in Syphens á 5 Liter. Beinlichfte Reinlichkeit der Abfüllung. Für alle Lieferungen Sarantte der Originalität. Billiger Räumungs- Ausverkauf 1. ein kurzer eigenhändig geschriebener Lebenslauf, 2. eine Geburtsurkunde, 3. das Prüfungszeugnis über die Gesellenprüfung, oder der Nachweis darüber, daß der Gesuchsteller die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen nach§ 129 der Gewerbe- Ordnung sich erworben hat, 4. der Nachweis über eine mindestens 3jährige Tätigkeit als Geselle, 5. die Zeugnisse über etwaigen Besuch gewerblicher Unterrichts: Anstalten, 6. ein polizeiliches Führungszeugnis. Vor der Anmeldung zur Prüfung ist an das Sekretariat der Handwerkskammer zu Darmstadt, Waldstraße 1½, eine Eine Quittung Prüfungsgebühr von 25 Mt. einzuzahlen. hierüber ist dem Gesuche beizulegen. Gießen, den 1. Juni 1905. Die Meister- Prüfungskommission für die Brovinz Oberhessen. Traber, Vorsitzender. Feier des 50jähr. Bestebens der beiden Freiw. Feuerwehren zu Giessen. Zu dem Jeftzug genannten Jubiläums bedürfen wir eine größere Anzahl Zugschildchen. Dieselben sollen auf Pappe gezogen, auf beiden Seiten mit Aufschrift versehen und auf die 1½ Mtc. hohen Stangen in 6 Centimeter tiefem Einschnitt mit 2 Stiften befestigt sein. Reflektierende belieben ihre möglichst bemusterte Offerte bis 3. Juni bei Unterzeichnetem einzureichen. Gießen, am 29. Mai 1905. Der Zug u. Ordnungs- Ausschuß. M. Loos, Vorsitzender. Bahnhofstraße 12. Conservegläser ,, Ideal Weck'sche Apparate und Gläser Xrumeich's in Sonnen- Schirmen, Regen Conserve- Krüge schirmen und Spazierftöcken. J. Zufall Gießen, Kreuzplatz 4. Ueberziehen und Reparaturen sofort. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. Fahrräder, erstklassig, direkt y von der Fabrik an Private und Händler von Mk. 65.--an. Prima Zubehörteile, Mantel von ca Mk. 4. Luftschläuche von Mk. 2.80 an. dem Fabrikat Obstpressen Reparaturen auch an fremetc. etc. empfehlen prompt und billigst. Katalog gratis und franko. Duisburger Fahrradfabrik Brüder Schmidt Schwalbe", Akt.- Ges. Giessen, Seltersweg 83. Jüngerer Hausbursche geweďter für leichte Arbeiten sofort gesucht. Näh. a. d. Haupt- Exp. d. Bl. Duisburg- Wanheimer ort. Gegründet 1896. Hausfrauen- Verein zimmer, tommen. Dies Herrn in dieser bon Gil dung, d fie ab, d heimnis fie fich preisga war ein Und so bollem fleine U unruhig Die Gattin Sinne malerij als fün nung er und Bä übergeh einziges fluffigen it jegt aufg Granate get ei Lage bo nach Mitter ziere des bja", die f fenden Sa Der Ko Schilderung habariertes Tochert ware genoinmen. derten ihn, folgen, das fuhr desha Japan ent Torpedoboo bar zu mad Die Schorns platte die fünf Meilen 2-3 Bimmergesellen Stellen- Vermittlung fehlte, alle fof. gesucht. Stundenlohn 34 Pfg. Georg Schubecker, Zimmergeschäft Erdkauterweg. Schreibmaschine Mädchen und ganz neu, 2 Jahre Garantie, billig zu verkaufen. Näheres in der Exp. d. Bl. In meinen Häusern Hillebrandstraße ist eine 2, 3 und 4: Frauen finden dauernde und lohnende Beschäftigung in der Rauch und Kantabakfabrik von = Giessen, Seltersweg 56, b glüdlich nach Dem Kre Feinde entton nach Madiwo Japanern entg ( nächst dem Volksbad) Unentgeltlicher Nachweis für Dienst, Haus- und Zimmer mädchen Köchinnen, Wärterinnen Lauf: Puß- und Waschfrauen. männischen Verein: Verkäufer innen, Buchhalterinnen, Kassieret innen; an den Hausbeamtinnen Verein: Stüßen, Kinderfräulein, Gesellschafter innen negen vorschriftsmäßige Ge bühren. Im Anschluß an den Kau tostot auf eine Zimmer Wohnung zu vermieten. Gg. Ph. Gail, Giessen aushätterinnen, Neustadt. Näh. Frankfurterftr. 62, II. 1-2 möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Marktstraße 11. ( u. meine hier i. D. pat. Neuheit.) Hilfe* amburg Fichteftr. 33 Timerman merden. Der St. Olga- Safer 913 ich entichloß ich ich damit rea wenn ich den miri dazu an die Wladim