Rugeln rech ahlenvejens en, daß He it 48 richtig Is über die wesen, denn imalzählung ahrhunderte echen in der ommen, na Geometrie. en Schriften Euklid nicht des ließ sich ten. Er ere großartige aber leider Besonderes. Bahlenschreiers Boetius Tensystem zu Iten sie ihre Bahl in der die in der heute noch eine Zahl Den würde, he Rechner römischen und beque uf die Zah übrigens rift in der blieb man man sich e, das mur ein erfekt findung der palten über fern zu bernicht einigen durch lange ührt wurden nardo Fibo1175, der in Griechenland d griechischen Bahlenzeichen er wichtigsten theiten Anmit seinem heißt und mmengefekt es wie als e Palomel Lich Schönder Stoff Ursprung Stoffs gar entstanden. Fachleuten um erstenmal aber zunächst dor Turquet, n die Wissenen Neger als Experimenten em zu Ehren das also wohl äre. Turquet franzöfifden ber. Das Ka der zu jenen utsch Weißer = 7,67 Fm., 11 4,46 Fm, = 2,26 F lz. = - und 70,5 m Al.= 1,35 F Al.= 0,29 Fm. 26 Fm., 5 IL5 Fm., 1 IV= 3. AL= 17,66 F 9 Am. Nuphol en. Bett ungefäh B- Rechtenbach l tenbach 1%, jr nachmittags ), 23. Februar 1905 Amt. Industrie Glesson. Telefon 84. ke in Stücken eine D.N.F. Nr. 52. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberBeffen, die Kreise Weglar and Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen bie Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 862. Donnerstag, den 2. März 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. fabrik und Handwerk. Erheuchelte Klagen sind selten. Wenn jemand„ ach!" sagt, so ist ihm in der Regel weh ums Herz. Man darf deshalb annehmen, daß es dem Handwerk wirklich schlechter geht, als es sollte, und daß es um den Mittelstand nicht eben gut bestellt ist. Es fehlt auch nicht an bereiten Helfern, wenn man solchen Namen denen geben will, die ein Hilfsrezept bereit haben oder wenigstens eine Anweisung auf Hilfe aus der Pandorabüchse des Staates. Denn darauf laufen die meisten Vorschläge hinaus: daß der Staat helfen solle und müsse. Daß er auch helfen könne, wird einfach vorausgesetzt, ohne Prüfung und ohne Nachdenken. In Wirklichkeit kann der Staat aus sich heraus gar nichts tun; schon weil er gar keine eigenen Mittel hat, nicht einen Groschen, den er nicht durch Zölle und Steuern erst aus den Taschen der Bevölkerung geholt hätte. Den Groschen, den er geben will, muß er zuvor nehmen; und nehmen wie geben sind mit Aufwendungen verbunden, so daß der Staat immer etwas über einen Groschen erheben muß, um etwas weniger als einen Groschen vertuen zu können. Gar zu billig also wäre die Staatshilfe unter feinen Umständen. Steht aber wenigstens fest, wem der Staat. helfen soll? Weiß man, was der Mittelstand" ist? und kann man genau sagen, wo der Fabrikant aufhört und wo der Handwerfer anfängt? Sehr Kluge Leute, die sich mit den einschlägigen Fragen nicht gewerbsmäßig, aber berufsmäßig beschäftigen, bestreiten mit aller Bestimmtheit, daß die Grenzen des Mittelstandes, die Scheidelinie zwischen Handwerk und Fabrikation, sich genau ziehen lassen. Reichsstaatssekretär Graf von Posadowsky, der von Amtswegen allen sozialen Fragen gespannteste, wohlwollendste und verständnisvollste Aufmerksamkeit zuwendet, hat mit Bescheidenheit im Reichstag das Bekenntnis abgelegt, daß er den Herren, die zugunsten des Mittelstands und des Handwerks so gute Wünsche zu formulieren und vorzutragen müßten, nur die Bitte ans Herz legen wolle, fie möchten ihm doch ein wenig zur Hand gehen, um zunächst die Grenzen des Möglichen ein wenig zu bestimmen. Da man nicht weiß, ob der Staat wirklich zu helfen imstande ist, da er jedenfalls nur mit den Mitteln derer helfen kann, denen er helfen soll da ferner nicht genau gesagt werden kann, wem eigentlich zu helfen ist so scheint doch einige Vorsicht und Ueberlegung ratsam, ehe man Entschließungen faßt, die am Ende gerade dort Schaden anrichten, wo man nüßen wollte. Will man den Handwerker vor dem Fabrikanten bevorzugen, so hindert man den Handwerker zugleich, fabrikmäßigen Betrieb einzurichten, was er in vielen Fällen, dauernd oder borübergehend, mit Vorteil tun würde. Wo immer man die Grenze des Mittelstands segt, da hindert man durch seine Beborzugung den Aufstieg aus ihm schafft man dem Aufstieg fünstliche Hindernisse. Man braucht, auch wenn man dies einsieht, noch lange nicht zu dem manchesterlichen Prinzip des Gehenlassens sich zu bekennen. Man soll sich nur in Acht nehmen, aus Sympathie mit den wirtschaftlich Schwächeren die wirtschaftliche Schwäche selbst zu preisen und als ideal hinzustellen. Damit würde man den nationalen Wohlstand ara gefährden und uns im internationalen Wettbewerb weit zurückbringen. Gewiß ist nicht jede Großorganisation zugleich eine einwandfreie Organisation. Gewiß hat die Assoziation für ihren Segen eine Grenze nämlich da, wo sie den anspornenden Wett( bewerb aufhebt. Aber Großorganisation und Assoziation dürfen darum nicht grundsätzlich bekämpft und in die Staatsacht getan werden. Der tüchtige Handwerker wird seine Stellung wenn auch manchmal in modifizierter Form zu behaupten, wird von den Vorteilen des Fabrikationsbetriebes sich so viel wie möglich zu eigen zu machen wissen. Der Staat kann ihm nur die stüßende Hand zur Anlage eigener Organisationen, zum Ausbau der Selbsthilfe bieten, kann unbillige Ungleichheiten in der Besteuerung von ihm fernhalten. Die Hauptsache aber müssen Handwerk und Mittelstand selbst tun; und der ist ihr Freund nicht, der ihnen rät, mit müßigen Armen auf die Hilfe von außen zu warten, anstatt durch eigene Regsamfeit neue Kraft zu gewinnen. Der Krieg in Oftalien. Die nummehr über die Kämpfe der letzten Tage vorliegenden näheren Nachrichten bestätigen, daß die Russen bei Tsinhötschöng eine empfindliche Niederlage erlitten haben. In Petersburg verlautet, infolge der neuen Ereignisse sei Kuropatkins Stellung unhaltbar. Es bliebe ihm nichts als schleuniger zug nach der Mongolei, um sich der japanischen Einschließung zu entziehen. Ob diese Befürchtungen in ihrem vollen Umfange gerechtfertigt sind, läßt sich bisher nicht mit Sicherheit ersehen. Es ist möglich, daß sie auf von englischer Seite lancierten Warmgerüchten basieren, nach denen die Russen 10 000 Mann verloren haben sollten. In Wirklichkeit betragen die russischen Verluste bei Tsinhötschöng höchstens den fünften Teil. Aus dem Hauptquartier des japanischen Generals Kuroki wird dazu gemeldet: In dem Kampf um Thinhötschöng ließen die Russen 203 Tote auf dem Schlachtfeld zurück, ihr Gesamtverlust wird auf mehr als 2000 Tote und Verwundete geschätzt; auch verloren sie mehrere Maschinengeschüte. Aus derselben Quelle wird weiter gemeldet, daß die Jabaner den Tefitki- Hügel, südlich vom Schaho, nicht weit Der Eselsmüller und die Falschmünzermüller", sprach der Förster, ich habe diesen Blödsinn 9) Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalten. ( Nachdruck verboten.) " Hast nicht viel gewonnen, Förster", sprach der Balzer, den da," damit deutete er auf den Eselsmüller, nimm auch mit, der ist der Spizbube viel größer als ich. Ich fange einen Fisch oder zwei für meine armen Kinder. Aus den Weiden mache ich körbe und verkaufe das Stück zu zwei Groschen. Der Eselsmüller hat das natürlich nicht nötig. Der macht Zehntalerscheine, Brabanter und Doppeltaler." ,, Kerl, halt jetzt Dein böses Maul, sonst geht es Dir an den Kragen", schrie der Förster und drückte die Fäuste fester an den Hals des Balzer.„ Bist Du verrückt, Kerl, oder was faselft Du", so sprach er erregt weiter." Geschlossen wirst Du jezt sofort, Halunke, ich habe Dich auf furhessischem Gebiete erwischt und habe jest Gewalt über Dich. Fort jezt mit Dir hinter Schloß und Riegel." " Förster", sprach jetzt der Eselsmüller," set fein Narr, fomm, ehe Du den Balzer schließest mit mir in die Eselsmühle. Mich siehst Du in Försterkleidung, fie stammt von Deinem Vorgänger. Ein Uhu holte mir meine Enten von den Wiesen weg. Denselben wollte ich abschießen, darum zog ich diese Kleider an. Du weißt ja, der Uhu fürchtet sich vor den Förstern nicht, er sieht dieselben täglich im Walde. So glaubte ich ihn zu überlisten und abschießen zu können. Diese Uhu find schlau( ,, Wie der Eselsmüller", rief Balzer da zwischen), Förster, Du weißt es ja."" Ja er weiß es, Eselsmüller", sprach aufs neue voller Verachtung der gefangene Balzer. ,, Kerl jetzt still, oder der Teufel hole Dich lotweise", rief der Förster. Also", fuhr der Eselsmüller fort, als set er gar nicht unterbrochen, oder habe nichts gehört: " Die Uhu find schlau"-" Schweig' von den Ühu, Eselsgerade satt." Balzer hatte beide höhnisch angesehen, es schien, als ob er mehr wisse als beiden lieb sei. Der Eselsmüller tat, als habe er diesen Blick nicht bemerkt. Nach kurzem Gange kam man zur Eselsmühle. Da gab es vor allen Dingen erst ein ausgezeichnetes Frühstück. Natürlich fehlte auch ein guter Nordhäuser nicht. Der noch immer aufgeregte Balzer wollte nicht zugreifen. Der Eselsmüller aber hatte gerade diesem armen Manne gegenüber sein ehrlich Gesicht hervorgeholt. Der Balzer fing an, am Müller irre zu werden. War dieser Müller wirklich der, für den man ihn hielt? Sollten alle ihm Unrecht tun? Balzer war arm, blutarm. Seine sechs elend aussehenden Kinder wollten essen, der Verdienst war sehr gering, so wurde er Weidendieb. Dieses war eigentlich nicht schlimm. Jeder Junge holte sich so viel Weiden an den Plätzen, wo Balzer sie holte, als er wollte. Aber es war auf fuchessischem Gebiete und deshalb strafbar. Balzer fühlte sich tatsächlich ermattet. Der Gang, die Arbeit und dann die Erregung hatten ihn ganz schwach gemacht. Schluckweise nötigte der Eselsmüller ihn, den Nordhäuser zu trinken. Dieses dem armen Mann ungewohnte Getränk, sowie sein hungernder Magen brachten ihn dahin, daß er Brot mit Butter gestrichen und Schinken belegt annahm. Ja er aß sich an dem noch nie genossenen Essen satt. Der Eselsmüller gab es ihm mit Freuden, ja wirklich von ganzem Herzen gern. Bet aller Verworfenheit konnte der Eselsmüller keinen Hungernden sehen. Er speiste sie alle und reichlich. Der Förster hatte sofort zugegriffen, er war hier ja nicht fremd. Der Eselsmüller hatte beide ganz genau beob= achtet. achtet. Endlich sprach er zum Förster:" Riegelmeier, warst Du schon auf dem Kohlenmeiler?" - „ Nein", war die Antwort des Försters.„ Ist etwa etwas nicht richtig?" frug er den Eselsmüller. „ Alles in Ordnung, nur glaubte ich, der Leinwandhändler Nüsseler aus Nuttler set oben über Nacht gewesen, " füdwestlich von Wikosan, nahmen. Ueberhaupt liegen, während die Russen sich in Schweigen hüllen, eine ganze Reihe von Nachrichten aus dem japanischen Lager vor, die bemerfenswerte Einzelheiten über die letzten Kämpfe enthalten. Marschall Oyama berichtet, daß eine japanische Abteilung den Feind am 23. Februar bei Chinghoching, 30 Meilen östlich von Pensiso, angriff. Starker Schneeſturm, die Unebenheit des Geländes und das Schmelzen des Eises des Taitseho hinderte unsere Bewegungen in hohem Grade, aber um die Mittagsstunde gelang es unserer ersten Linie, nahe an die feindliche Stellung heranzukommen und einen heftigen Angriff zu machen. Die russischen Streitkräfte, bestehend aus 16 Bataillonen mit 20 Kanonen, die eine durch mehrere Reihen von Verteidigungswerken geschütte ſtarke Stellung inne hatten, leisteten starken Widerstand. Am 24. d. Mts. erneuerten wir mit Tagesanbruch den Angriff mit nachfolgendem Granatfeuer, und am Abend fiel Chinghoching in unsere Hände. Der Feind wandte sich in voller Flucht nach Norden, steckte Chinghoching in Brand und ließ auf dem Kampfplatz 150 Tote zurück. Wir eroberten drei Maschinengeschüße, zahlreiche Gewehre und Munition. Die feindlichen Verluste werden als bedeutend geschätzt. Wir hatten keinen einzigen Verlust durch Erfrieren." Aus dem Hauptquartier Kurokis meldet ein Reuterforrespondent von einem bemerkenswerten japanischen Sieg über General Rennenkampf. Das Gefecht fand in einer gebirgigen Gegend statt, 30 bis 45 Meilen östlich von Jentai. Die Infanterie Kurokis entfaltete wiederum bemerkenswerte Eigenschaften im Kampfe in gebirgigem Terrain und zeigte ihre Ueberlegenheit über die russische Kavallerie. Die Stellungen des japanischen rechten Flügels für den Winter befinden sich bei Pensiho und dehren sich von dort südlich den Schaho entlang und westlich den Taitseho entlang aus. Bei der Angriffsbewegung schwenkte eine Truppenabteilung, die von Pensiho vorge schoben worden war, nach Nordosten herum und trieb die Russen vor sich her. Dann hielt sie starke Linien besetzt, eilte nach Südwesten und Nordosten, bedrohte den russischen linken Flügel und nahm teilweise Stellungen im Osten des Taitseho ein. Rennenkampf befehligte anderthalb Divisionen NavalIerie, eine Division Infanterie und eine Abteilung Scharfschützen. Das Haupttreffen fand nordöstlich von Tsinhötschöng statt, wo die Russen hartnäckig ihre verschanzten Stellungen verteidigten. General Stöffel in Petersburg. General Stössel ist nebst seiner Frau in Petersburg eingetroffen und am Bahnhof vom Kriegsminister und dem Chef des Generalstabs Generalleutnant Frolow empfangen worden. Frau Stössel wurden von Petersburger Damen des Port Arthur Komitees Blumen überreicht. Stössel begab sich, er muß kommen, ich erwarte thn."" Muß kommen? Eselsmüller, wie soll ich das versteh'n?" " Geht Dich nichts an" Riegelmeier, sprach der Müller. Sind überhaupt meine Geschäfte, da lasse ich nicht gern hinein reden." " „ Weiß schon, weiß schon", sprach der Förster, er spürte den Nordhäuser. " Ja Förster", so erwiderte der Müller, Du hast nur zu essen und zu trinken, dann gehst Du Deiner Wege nach Quelshausen zu, und schweigst." Laut lachend schlug der Förster den Eselsmüller auf die Schulter und sagte nur, indem er seine Doppelflinte über die Schulter warf: Eselsmüller. Du bist Dann sagte ein Teufelskerl, fütterst uns aber alle." er ihm leise in's Ohr:„ Einen Sack Mehl hätte ich wieder nötig." " Bekommst ihn, Du Lump", erwiderte laut der Müller. " Hallo, Eselsmüller, nur nicht so grob, weißt Du nicht, daß ich der Förster Riegelmeier bin?" " Ich aber", sagte mit beißendem Spotte der Eselsmüller,„ bin dreier Herren und doch keines Landes Untertan, füttere aber alle Förster und Hungerleider." „ Jeßt aber laß es gut sein, Eselsmüller", so ftel ihm der Förster in die Rede, sonst werde ich fuchswild." " Mache mir nicht im geringsten etwas daraus. Geh unter's Mühlrad, daselbst nimm ein Bad, es tut Dir gut. Du weißt, der Eselsmüller pfeift Euch H Genug Eselsmüller, wir wissen alle, daß Du armer Müller uns mußt ernähren helfen. Du kennst ja meinen Gehalt. Monatlich fünfzehn Taler, davon geht noch die Wohnung ab. Da bleiben gar wenige Groschen für den Tag für mich und Familie. Meine Wohnung und einige elende Wiesen und noch elendere Länder bilden die Besoldung. Kaum kann ich eine Ziege ernähren. ( Fortsetzung folgt.) von Hurra begrüßt, nad) dem paradezimmer, wo der General Bogdanowitsch eine Ansprache an ihn richtete, in der er darauf hinwies, daß der General ein durch Mißerfolge auf dem Kriegsschauplas und durch Wirren im Innern gedrücktes Rußland wiedersehe. Stössel sprach in seiner Erwiderung die Ueberzeugung aus, daß die Wirren nicht von den Russen Hetorgerufen seien, sondern das Werk der Japaner seien, welche die russischen Stellungen auf dem Kriegsschauplah mit Proklamationen überschütteten. Stössel über die Kapitulation Port Arthurs. Bevor Stössel nach Petersburg reiste, hatte er in Moskau Aufenthalt genommen. Er wohnte dort im Tschudowkloster einer Seclenmesse für den Großfürsten Sergius bei, zu der auch Großfürstin Elisabeth erschienen war. Einer Delegation der Stadt Moskau mit dem Bürgermeister an der Spike, welche ihm Brot und Salz darbrachte, erklärte General Stössel: Es war nicht unsere Schuld, daß Port Arthur fallen mußte, wir haben so lange wie möglich Widerstand geleistet. Schon seit dem Oktober hatten uns die Japaner in der Gewalt; nachdem sie alle wichtigen Forts auf einer Strecke von vier Kilometern genommen hatten, konnten sie jeden Augenblick in Port Arthur eindringen. Mit schmerzerfülltem Herzen sah ich mich gezwungen, Port Arthur zu übergeben, weil ich es für meine Pflicht hielt, das sonst unausbleibliche Blutbad zu vermeiden. Die Japmir General Nogi ſelbſt zugehaben Port Arthur nicht - ohne große Opfer erobert, standen hat. Wir hatten auf 680 Offiziere 317 Tote und alle waren verwundet, mehrere sogar bis achtmal. Von 17 000 Mann Truppen waren uns nur noch 4000, einschließlich Verwundeter, geblieben. Von der Flotte hatten wir keine Hilfe; sie wurde durch das feindliche Feuer vernichtet. Die letzte Depesche, welche wir von General Kuropatkin am 30. Oktober erhalten haben, versprach uns Hilfe, und chinesische Kundschafter fündigten uns das Herannahen der Russen an, aber die Japaner zerstörten unsere Illusionen durch die Nachricht, daß die Flotte Roschdjestwenskys noch bei Madagaskar war und die Truppen Kuropatkins bei Mukden, wo sie noch jetzt sind. So konnten wir uns bei dem Mangel an Munition und Lebensmittel nicht länger halten. Gapons Rachepredigt. Der Pope Gapon, der am„ blutigen Sonntag" die Arbeiter in Petersburg zum Zaren führen wollte und sie in Wahrheit den Kugeln der russischen Soldaten entgegenführte, ist begreiflicherweise nicht eben in sanfter Stimmung. Da er selbst keinen Schaden genommen hat und sich in Sicherheit befindet, mag er das Bedürfnis fühlen, sich vor denen zu rechtfertigen, für die er ein so schlimmer Berater gewesen ist. Man kann verstehen, daß er glaubt, seinen Anhang festzuhalten und womöglich noch zu vergrößern, toenn er recht maßlose und grobe Worte braucht, gegen jede Autorität eifert und im Voraus jede Gewalttat billigt, die nicht von der Regierung ausgeht. In einer revolutionären Monatsschrift, die in Paris erscheint, veröffentlicht Gapon einen Aufruf, der zu Mord und Brand auffordert. daß sie nichts verzeihen, daß sie nur die Gelegenheit zur Rebanche abwarten. Nicht ohne Humor ist es wenn man unter so traurigen Verhältnissen überhaupt von Humor sprechen kann, daß die Armenier selbst die Heranziehung militärischer Hilfe aus Tiflis unmöglich gemacht hatten, weil von ihnen die Verteilung einer aufrührerischen Proklamation unter der Tifliser Garnison ausgegangen war. Er sucht die russische Arbeiterschaft zum Ausharren in der revolutionären Bewegung anzufeuern und sie vor einer Verständigung mit den mörderischen Ratgebern des Zaren zu warnen, die nur auf Betrug ausgingen. Er fordert die Arbeiter auf, mit den Kosaken zu fraternisieren, lieber für das Glück des Volkes ihr Blut zu vergießen, als hungernd auf den Schlachtfeldern der Mandschurei zu kämpfen. Aufreizung zu Bombenattentaten. Der kommende 4. März gilt als kritischer Tag erster Ordnung. Es ist das( 19. Februar alten Stils) der Gedenktag der Bauernemanzipation. Für diesen Tag fürchtet man Plünderungen. Wenigstens hat es an Einladungen hierzu unter den Arbeitern nicht gefehlt. Die Dolitik. In der Budgetkommission des Reichstags hat der Reichsschatzsekretär Frhr. v. Stengel für die Herbstsession Finanzund Steuervorlagen von tiefeinschneidender Bedeutung angekündigt. Es wird sich dabei in erster Reihe um die ReichsFinanzreform handeln, d. h. darum, die Finanzen des Reichs vor Soper her Finapsitaaten unabhängig zu machen. O Die Kündigung der sämtlichen Handelsverträge mit Desterreich- Ungarn, Rumänien, Italien, Belgien, der Schweiz und Serbien ist nunmehr zum 1. März 1906 erfolgt. Diese Kündigung ist nur eine Ueberleitung für dieneuen Handelsverträge, die an jenem Tage in Kraft treten sollen. Er kennzeichnet die, die zu Konzessionen raten, als Spione und Lockspizel, die man ohne Erbarmen töten müsse. Aus dem Mund eines Priesters klingt die Aufforderung doppelt seltsam: Verachtet den heiligen Synod, die Bischöfe und die Priester, die den Dieben und Mördern dienen, aber die Märtyrer der Freiheit verdammen!" Gapon empfiehlt die Drganisierung von Arbeiterbataillonen, Geldsammlungen zur Anschaffung von Waffen, Waffenübungen. In seltsamer Selbstverurteilung ruft er den Arbeitern zu:„ Tötet ohne Mitleid jeden, der das Blut seiner Brüder vergieği!" Ganz besonders fordert er zur Ermordung von Offizieren, Generalen, Gouverneuren, Polizeichefs heraus, zur Vertilgung der Regierung, die er„ Bande von verruchten Mördern" nennt. Gapon gibt auch ganz präzise Anweisung zur Verwendung von Dynamit, zur Zerstörung von Wasser-, Gas-, Telegraphen- und Telephonleitungen, von Eisenbahnen, zur Niederbrennung der Staatsgebäude, zur Befreiung der Gefangenen. Schließlich nennt er den Großfürsten Sergius das erste Opfer der Rache, dem weitere folgen würden, und fordert zur Verbreitung seines Aufrufs über ganz Rußland auf. Gleichzeitig hat Gapon einen Brief an den Zaren frankreich. Die republikanische Partei in der französischen Deputiertenkammer ist allem Anschein nach noch nicht gespalten genug. Aus der Gruppe der Gemäßigten wollen 25 Mitglieder ausscheiden, um eine neue Union républicaine zu bilden, die mehr nach links neigen und der Union démocratique sich nähern will. Belgien. In der belgischen Kammer ist vom Ministerpräsidenten festgestellt worden, daß Belgiens Aufwendungen für den Kongostaat jährlich etwa eine halbe Million Francs betragen. Die üblen Nachreden gegenüber den im Kongostaat herrschenden Verhältnissen seien in der Hauptsache auf englische Ausstreuungen zurückzuführen. Die vorhandenen Uebelstände würden untersucht und beseitigt werden. Skandinavien. Der Streit um die norwegischen Konsulate, die nach dem Willen der Mehrzahl der norwegischen Bevölkerung nicht mehr mit den schwedischen vereinigt sein sollen, hat zu einem teilweisen Ministerwechsel geführt. Michelsen und Schöning haben die Portefeuilles bereits abgegeben. Man rechnet mit einer baldigen Demission des gesamten Kabinetts. Türkei. gerichtet, dessen Ton dem des Aufrufs an die Arbeiter ungefähr entspricht. Er droht mit Dynamitbomben, mit dem kollektivistischen und individuellen Terror, mit Volksaufstand, die sich gegen den Zaren und seine ganze Familie richten würden. Er ladet den Zaren ein, so schnell wie möglich für und sein ganzes Haus auf den Thron zu verzichten und eiligst dem Gericht des russischen Volkes zu entfliehen. Nach dieser Aufforderung zur Abdankung endet der Brief mit den Worten: Wisse, daß dieses Schreiben eine Rechtfertigung der revolutionären und terroristischen Ereignisse sein soll, die demnächst in Rußland geschehen werden." * * mehr hätte erreichen können. Des weiteren sprach Herr Wurm sehr ausführlich über einige sozialdemokratische Resolutionen, die sich mit den Zuständen in der chemischen Industrie beschäftigen. Kürzer faßten sich die folgenden Redner, der Abg. Blell von der freisinnigen Volkspartei, der eine Resolution betreffend die Vergebung des Wandergewerbescheins an Handelsagenten befürwortete, der süddeutsche Demokrat Stag und der Abg. Lattmann von der wirtschaftlichen Vereinigung. Eine wichtige Frage, deren Lösung aber noch in sehr weitem Felde liegt, schnitt dann der Abg. v. Gerlach von der freisinnigen Vereinigung an: Krankenversicherung der Landarbeiter und der Dienstboten. Sultan Abdul Hamid will die Wahrheit über die Zustände in Mazedonien erfahren, will wissen, welche tatsäch= lichen Zustände die revolutionäre Bewegung dort hervorgerufen haben. Zu dem Ende läßt er den in Liverpool ansässigen mohammedanischen Rechtsanwalt Scheik Abdullah Quillam Bey eine Studienreise durch Mazedonien machen. Ein in der Türkei lebender Türke würde, so fürchtet der Sultan, ihn betrügen. Abdullah ist vom Sultan bereits mit In der Nähe von Instruktionen versehen worden. Ruflisch bei Strumniza ist es zum offenen Kampf zwischen türkischen Truppen und Aufständischen gelommen. Das ganze Dorf wurde niedergebrannt, die Einwohnerschaft ermordet. Andererseits hat eine bulgarische Bande aus dem Dorf Negovan südöstlich von Florina sechs Mordtaten verübt. Der rumänische Gesandte in Konstantinopel hat von der Pforte die Ergreifung der Schuldigen verlangt. In einem Punkte ist Gapon mehr noch ein Scher als ein Prediger gewesen. Was er anfündigt, war zum Zeil schon geschehen, ehe seine Briefe zur Veröffentlichung gelangten. Das beweisen deutlich die Schreckenstage von Baku, die fast über eine Woche sich dehnten. Die Regierungsgewalt hatte tatsächlich aufgehört. Sie war ohnmächtig und mußte sich verecken, damit ihre Ohnmacht nicht gar zu offenbar wurde. Die Massacres unter den Armeniern wurden tagelang geduldet, ohne daß ein Versuch zum Einschreiten gemacht wurde. Das Militär in Baku hätte nicht ausgereicht, die Perser niederzuwerfen, und der vergebliche Versuch hätte ein allgemeines Blutbad zur Folge gehabt. Aus Tiflis aber fonnte man fein Militär bekommen, weil es dort kaum weniger bedenklich aussah, als in Batu. Mit Mühe ist es ge lungen, eine Art Versöhnung zu schaffen. Doch diese Verföhnuna ist Firnik. Wer die Armenier fennt, wird wissen, Hof und Gesellschaft. Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten. Die Sigung tungsvoranschlag be gelegt und erlebig fellung der beffif bezüglich der vom 30 und 40 Dienft wünschen die Förd fein usw. Abg. iglich feiner Ne fchafte betrieb. bahngefezes und zum Eisenbahnb des Projektes Sunanzminifter Der vorgetragene Beffer direlt be Mit der fortm ( 151. Sizung.) RK Berlin, 1. März. Ohne wesentliche Debatte wurden der Rest des Elementarschulwesens und die Ausgaben für Kirchen und Pfarrer erledigt. Und bei dem Kapitel Universitäten" war die eigentlich sachliche Erörterung ebenfalls auf wenige Anregungen beschränkt. Eine lebhafte, teilweise sogar leidenschaftliche Debatte rief dagegen bei diesem Kapitel der Abg. v. Arnim( kons.) hervor, als er den Kampf gegen die Sozialdemokratie zum Ausgangspunkt nahm, um Bedenken gegen das Verhalten der Regierung in 2 Fällen auszusprechen: In Halle liegen in der Volksschule sozialdemokratische Blätter aus; dem Professor, der in dem Vorstand der Lefeballe ist, hätte der Minister die Erlaubnis verweigern sollen. In Bonn hatte der Kutator der Universität, Herr v. Rottenburg, einen Aufruf zu Sammlungen für die notleidenden Bergarbeiter erlassen; der Minister hätte ihn über das Ungehörige dieses Vorgehens belehren müssen. So, unter dem Beifall der ganzen Rechten, Herr v. Arnim. Minister Dr. Studt aber konnte sich dieser Ansicht nicht anschließen; in beiden Fällen habe er feine Veranlassung und fein Recht zum Einschreiten gehabt. Das Haus teilte sich scharf in die( durch den Mittelgang getrennten) beiden Hälften; Konservative und Freikonservative, für die Freiherr v. Zedlip in gewohnt pointierter Weise das Wort ergriff, standen auf der Seire des Herrn v. Arnim, Zentrum und die ganze Linke dagegen vertreten die Auffassung des Ministers. Nur der nationalliberale Abg. Schmieding ( Dortmund) pflichtete, wie er fiets den Arbeitgeberstandpunkt geteilt hat, der Rechten vollkommen bei, wogegen Dr. Friedberg im Namen der übrigen Nationalliberalen für Herrn v. Rottenburg den Schutz der akademischen Freiheit in Anspruch nahm. Mit heftigen persönlichen Reibereien zwischen dem Freiherrn d. Zedlitz und den Freisinnigen Eickhoff, Nosenow und Goldschmidt war die Debatte durchsetzt und endigte fie auch. Dadurch war es so spät geworden, daß- um den Kultusetat in der angesetzten Zeit zu Ende zu bringen eine Abendsitung angesezt werden mußte. *** Nach seiner Genesung unternahm Prinz Eitel Friedrich von Preußen gestern bei dem schönen Frühlingswetter seine erste Ausfahrt im geschlossenen Wagen. Sie ging von Potsdam nach Sanssouci und dauerte eine Stunde. Das Bublifum brachte dem allgemein beliebten jungen Fürstensohne freudige Ovationen dar. Feer und flotte. Eine Kriegsschule für Einjährig- Freiwillige des XVI. Armeekorps zur Ausbildung von Reserveoffizieren wird am 1. Oktober d. J. in der kleinen elsässischen Festung Bitsch eingerichtet werden. Die am 1. Oktober zur Entlassung kommenden Einjährigen können die achtwöchentliche Dienstzeit gleich anschließen. Der Kursus wird jedes Jahr die achtwöchentliche Uebungszeit umfassen. Die Einrichtung ist versuchsweise und soll, wenn sie sich bewährt, auch auf andere Armeekorps ausgedehnt werden. Vorläufig bezieht sich die Einrichtung nur auf die Infanterie, Deutfcher Reichstag. ( 152. Sizung.) CB Berlin, 1. März. Nan und Fern. bahnen fördere behnvorlage fei gierung fei der Dimzen zum Eifer finem Kleinbahn des Wertes der reife für die För Broj ft Pfungstad im preußischen Erfen Führung. Abg. N projetts Laute Berbindung m Abg. Smitt transportzugs Mi belfifchen Eisenba hir fichtlich ihrer Reinhart ist tan Schatten de gefallen sei und Wünsche nicht nu beridfichtigt wu Feffen in die Ge tinigniffe aus de bo die Betrieben poter ja eine Rei Abg. Ulrich an Sunften der Lud verhältnisse. Die teinen wirtschaftlid talismus würden Hintergrund gebrä fdaft fönne er n glaubt, daß der ligen laffe. Der jekt der Better Richfte Sigung Das Dienstmädchen als Furie. Die Frau des Kaufmanns Bröer in Berlin wurde morgens früh im Bette von ihren Dienstmädchen namens Berta Haberecht überfallen und durch viele Messerstiche an Kopf, Brust, Armen verletzt. Nach der ungeheuerlichen Tat machte das Mädchen einen Selbstmordversuch, indem sie versuchte, sich mit demselben Messer den Hals zu durchschneiden. Der Grund zu dem Ueberfall ist darin zu suchen, daß die Frau Bröer dem Mädchen einen Verweis wegen widerrechtlicher Aneignung einer Geldsumme erteilt hatte und daß die Habrecht nun fürchtete, es werde eine Anzeige wegen Diebstahls gegen sie bei der Bolizei erfolgen. Offenbar hat das Mädchen die Frau und auch wohl die zwei im Zimmer befindlichen Kinder ermorden und einen Raub ausführen wollen. Die Attentäterin liegt in der Charité schwer darnieder. Die unter dem Titel der zweiten Beratung des Etats für das Reichsamt des Innern gehende sozialpolitische Debatte wurde heute mit einer fünfviertelstündigen Rede des Zentrumsabgeordneten Trimborn fortgesetzt, der sich darüber ausließ, welche Punkte ihres Programms die ausschlaggebende Partei für besonders dringlich hält. Gegenüber Angriffen von antisemitischer Seite erklärte er, daß das Zentrum die Interessen des Mittelstandes allerdings für ebenso wichtig halte, wie die Interessen des Arbeiterstandes. Herr Trimborn berief sich dabei auf die Haltung der Partei gegenüber verschiedenen Fragen der Mittelstandspolitik, machte aber andererseits darauf aufmerksam, daß bei den Handwerkern, weil sie eben selbständig seien, die Selbsthilfe eine größere Rolle spielen müsse, als bei den Arbeitern. Der Redner, der einen allgemeinen Ueberblick über die sozialpolitische Lage gab, meinte, im letzten Jahre seien wir nicht viel vorwärts gekommen, knüpfte aber daran den Ausdruck der Hoffnung, daß die Fahrt unter dem„ bewährten Lokomotivführer" Grafen Posadowsky jetzt ein schnelleres Tempo erhalten werde. Der Sozialdemokrat Wurm, der nach ihm bereits zum zweitenmal in diese Diskussion eingriff, begann mit einer Polemik, die darin gipfelte, daß die ganze sozialpolitische Aktion des Zentrums eigentlich nicht ernst zu nehmen sei, da es, wenn es wirklich gewollt hätte, schon viel Vom Luftdruck einer Lawine getötet wurde ein junger Bauer aus Latschech in Kärnten samt seinem Pferde. Er war mit einem einspännigen Fuhrwerk in Begleitung seines Knechtes ins Gebirge um Holz gefahren. Auf dem Heimwege wurden sie bei Kreuth von einer Lawine überrascht. Den Bauer schleuderte der Windstoß etwa 30 Schritte weit fort, und er blieb tot liegen. Das Pferd, ebenfalls durch den Luftdruck getötet, wurde halb vom Schnee verschüttet aufgefunden. Der Knecht war an einem Baumast hängen geblieben und mußte ins Spital gebracht werden, da ſein Bein unter der Hüfte gebrochen war. Dem Unglück Tam man durch das merkwürdige Verhalten des Hundes, den der Bauer mitHaut davongekommen, rannte nach dem Unglück heim und -r In der gegen den Dir Dr. Schädel sämtliche Lehrer Dienstag durch * Die Gr * Ronrad App erlassen. tt Stabth Birbiges Luftfpie Borschein gebrach tag". Das hei ßeren deutscher angenommen wor wesen, da fortda das Personalver denn auch da Bweifellos wird genommen hatte, auf die Spur. Das Tier war mit heiler minahme zur V benahm sich so unruhig und auffallend, daß die Leute auf Vorbereitung jeine merfiam wurden und sich auf die Suche begaben. Vermischtes. [ Der geprellte Jägersmann.] Der Oberförster Graf bom Hagen zu Landeck hatte das Glück, in dem Belauf Brüßenwalde einen kapitalen Zwölfender zu erlegen. Während er aber mit dem Forstaufseher in Landeck ein Fuhrwerf besorgte, wurde dem erlegten Hirsch die Schädeldecke abgelöst und das Geweih entwendet. Alle Nachforschungen waren bis jetzt erfolglos. =[ Das Rezept zu einem Temperenzlergrog] wird von einer Washingtoner Zeitung mitgeteilt. Seitdem der Kongreß vor einigen Jahren beschlossen hat, daß in den KapitolRestaurants fernerhin keine spirituösen Getränke verkauft werden dürfen, werden von den Herrschaften, die in den beiden Flügeln des Kapitols Geseze für das Volk zubereiten. gar absonderliche flüssige Erfrischungen genossen. Das un** Wie w piederum ein& des Schreinerm für den ein Brund$ 89 2ir registri Gießener Ge wirfen, wie Beteiligten S r Grünb Das Hainbu Bung I. bon Meiftbietende her Süddeutsc Frye zur Frühstückszeit brauen, und wenn der Spezialist im Es wurde be geheulichste dieser seltsamen Getränke läßt sich Senator tag über„ G Restaurant diese Mischung fabriziert, hat er zumeist eine liche Versai Ehrfurcht und mit Schauder beiwohnt, um sich versammelt. Bwed ist, Klarh bewundernde Schar von Senatoren, die der Operation mit Vortrag über § Laubach, bird auf dem vo Das Rezept für das Temperenzlergetränk ist folgendes: Der Saft mehrerer Orangen wird in ein langes Glas ausgedrückt und mit Zucker und Sodawasser gemischt. Pann wird ein Weinglas dicker Sahne hineingegossen; es werden ferner noch hinzugefügt eine Quantität Muskatnuß und zwei rohe Eier. elegt. langes Glas gegossen und im raschesten Tempo dem PrivatBrundstein zu e fner heutigen Si Die Mirtur wird dann kräftig geschüttelt, bis alle ngre Wetzlar, dienzien vollständig ineinander aufgegangen sind, in ein Baberus sen zimmer des Senatspräsidenten zugeführt. Es ist sicherlich fet zu berufenden cin Getränk, das des Vertreters des ältesten Temperenzenwerte Lollar staates würdig erscheint. bas 7. 3 MM. n furach Herr mokratische Rejo Hessischer Landtag. rtei, der eine Me tungsvoranschlag der Zweiten Kammer für 1905 wird vorchemischen Inolgenden Redner, Dergetverbescheins eutiche Demokrat tschaftlichen Ver ung aber noch in g. v. Gerlach von wversicherung der ag. rlin, 1. März. it des Elementar und Pfarrer er fitäten" wa auf wenige A ise sogar leide Darmstadt, den 1. März. Die Sigung wird 1210 Uhr eröffnet. Der Verwalgelegt und erledigt. Abg. Häusel wünscht die Gleich stellung der hessischen Eisenbahnbeamten mit den preußischen bezüglich der vom Kaiser verliehenen Dienstauszeichnung für 30 und 40 Dienstjahre. Die Abgg. Brauer und Korell wünschen die Förderung der Nebenbahnen Mücke- Ulrich stein usw. Abg. Haas bespricht die Stellung Hessens bezüglich seiner Nebenbahnen gegenüber dem Esenbahngemeinschaftsbetrieb. Empfehlenswert sei eine Rev sion des Nebenbahngesetzes und die Heranziehung der Provinzen und Kreise zum Eisenbahnbau. Redner fordert noch die Beschleunigung des Projektes einer Bahn von Pfungstadt Gernsheim. Finanzminifter Gnauth sagt eine mögliche Berücksichtigung der vorgetragenen Wünsche zu, glaubt aber, daß man diese besser direkt der Eisenbahnverwaltung unterbreiten sollte. Mit der fortwährenden Kritik der Projekte der Nebenbahnen fördere man deren Bau nicht. Die nächste NebenMbitel der May bahnvorlage jei bie Linie Bensheim- Bindenfels. Die Rempf gegen die n, um Bedenken Fällen auszusozialdemokra n Vorstand der his verweigern versität, Herr 1 für die nothätte ihn über gierung sei der Meinung, daß das Heranziehen der Provinzen zum Eisenbahnbau wohl möglich sei. Breußen sei mit seinem Kleinbahngesetz vorbildlich gewesen, unter Anerkennung des Wertes der Nebenbahnen seien dort die Provinzen und Areise für die Förderung von Nebenbahnen eingetreten. Das Broj ft Pfungstadt- Gernsheim, welches Vollbahn sei, habe im preußischen Eisenbahnministerium feine Aussicht auf Durchführung. Abg. Nagel wünscht Brüfung des Eisenbahn projetts Lauterbach- Schotten und Alsfeld in Verbindung mit der Linie Ulrichstein- Mücke. Abg. Schmitt wünscht die Wiedereinführung des Vieheranlassung und transportzugs München- Muinz und die Gleichstellung Trend, teile fich beiſfiſchen Geſenbahnbeamten mit denjenigen ber preußischen für die Freiber hinsichtlich ihrer Gehalts- und Anstellungsverhältnisse. Abg. müssen. S, . Arnim. Mi Inficht nicht an trennten) beiden B für die Freiherr Reinhart ist erfreut, daß aus der ganzen Eisenbahndebatte das Wort ergriff, m, nigen Eickhoff, Ro rchsetzt und endigt en, dağ imm den ide zu bringen Bentrum und fein Schatten der Unzufriedenheit auf die Betriebsgemeinschaft ffassung des mi gesaven sei und von Abg. Dertel wird anerkannt, daß die Schmieding Wünsche nicht nur tunlich, sondern vol und ganz von Preußen itgeberſtandpunt berücksichtigt wurden. Anerkannt müsse werden, daß, seitdem egen Dr. Fried Heffen in die Gemeinschaft eingetreten sei, es bedeutende Ererglen für Herrn trägnisse aus derselben bezogen hat, und erfreulich sei ez, Freiheit in An daß die Betriebsmittelgemeinschaft gesichert se, aus welcher Reibereien zwischen später ja eine Reichseisenbahngemeinschaft hervorgehen möge. Abg. Ulrich anerkennt das Eintreten der Regierung zu Gunkten der Ludwigsbahnbeamten bezüglich der Pensions. verhältnisse. Die Eisenbahngemeinschaft bedeute für Heffen teinen wirtschaftlichen Erfolg. Durch den preußischen Fistalismus würden die volkswirtschaftlichen Interessen in den Hintergrund gedrängt, einer deutschen Reichseisenbahngemein schaft fönne er nur zustimmen. Finanzminifter Gnauth glaubt, daß der letztere Gedanke sich nicht so bald verwirks lichen lasse. Der Abg. Windecker fragt nach dem Brojeft der Wetterbahn nach Nauheim Schluß 1 Uhr. Nächste Sigung Donnerstag Vormittag 9 Uhr. e Frau des Kaus früh im Bette von berecht überfallen t, Armen verletzt. Mädchen einen mit demselben Brund zu dem Broer dem MädAneignung einer echt nun fürchtete, egen sie bei der chen die Frau und Grinder ermorden = Attentäterin liegt Lokales. 2. März 1905. -r In der Disziplinar Untersuchungssache gegen den Direktor des hiesigen Gymnasiums Professor Dr. Schädel wurden am vergangenen Montag und Dienstag durch Herrn Geheimen Oberschulrat No dnagel sämtliche Lehrer des Gymnasiums als Zeugen vernommen. * Die Großh. Staatsanwaltschaft Gießen hat hinter Korab Appel aus Nieder- Mörlen einen Steckbrief * et wurde ein junger jeinem Pferde. Er erlassen. in Begleitung feines tt Stabtheater in Gießen. Ein wirklich liebensn. Auf dem Heim würdiges Lustspiel hat die diesjährige Saison doch noch zum Lawine überrascht. Da 30 Sthritte weit Borschein gebracht; Sustav Kadelburgs" Familientag". Das heitere Wert hat den Weg über fast alle The verschüttet aufgelößeren deutschen Bühnen gemacht oder ist zur Aufführung ebenfalls durch den umaſt hängen geblie angenommen worden und hat sich überall als Schlager er werden, da ſein Bein wiesen, da fortdauernd ausverkaufte Häuser erzielt wurden. nglück kam man duré Das Personalverzeichnis ftellis große Anforderungen und den der Bauer mit hat denn auch das gesamte Personal unserer Bühne ohne Tier war mit heile Ausnahme zur Mitwirkung herangezogen werden müssen. Unglück heim un Zweifellos wird das Wert auch hier bei der sorgfältigen daß die Leute au Vorbereitung seine Anziehungskraft ausüben. begaben. Oberförster Graf - *** Wie wir in Erfahrung gebracht haben, hat wiederum ein Gewerbeschüler- Willy Hahn, Sohn des Schreinermeisters Karl Hahn Gießen die Prüfung für den einjährig freiwilligen Dienst auf Grund§ 89 der deutschen Wehrordnung bestanden. Bir registrieren gerne die erneuten Erfolge unserer Gießener Gewerbeschule; möge dieselbe weiter segensreich Alle Nachforschungen wirken, wie dies nach verschiedenen Urteilen aus den beteiligten Kreisen allgemein bekannt ist. , in dem Belauf er zu erlegen. Bab Landed ein Fur irsch die Schädeldecke enzlergrog] wird von Seitdem der Kon t, daß in den Kapitol en Getränke verkauft r Grünberg, 28. Febr. Gemeinderatssigung. Das Hainbuchenholz wird Herrn Holzhändler Wilhelm Meistbietenden genehmigt. Herr Ingenieur Heil von der Süddeutschen Zentral- Gasgesellschaft hielt einen Vorrichaften, die in den Jung I. von Klein- Linden auf dessen Gebot als r das Volf zubereiten. genoffen. Das un Buderus'schen Werte im letzten Jahre beträgt 556 658,19 Mt. gegen 520 498,54 Mt. im Vorjahre. K Braunfels, 1. März. Na furzer Krankheit vers starb hier, 56 Jahre alt, der Fürstlich Solms Braunfeiss he Rentmeister Kraft. > Friedberg. Bei der dieser Tage stattgehabten Prüfung am hiesigen Lehrerseminar bestanden 25 Bögunge die Prüfung. Marburg. Die Teilstrecke Marburg- Eb3dorf der in Lau begriffenen Kreisbahn Marburg- Dreidorf der in Lau begriffenen Kreisbahn Marburg- Drei hausen wird am 1. April den Verkehr übergeben. § Frankfurt, 1. März. 2500 rbeiter der AdlerFahrradwerke brachten anlaßlich des 25jährigen Bestehens der Werke gestern Abend ihrem General- Direktor Kleyer einen Fackelzug. 8wischen dem General- Direktor und der Arbeiterschaft wurden herzliche Worte ausgetauscht. ] Frantfurt, 1. März. Der heutige Arbeitspferdemarkt war mit 1145 Pferden beschickt. Der Handel war ein recht flotter, die Preise spielten zwischen 750 und 1500 Mt. § Frankfurt. Sonntag Nachmittag formulierte in Sachsenhausen eine außerordentliche Generalversammlung des Mitteldeutschen Viehhändlervereins die Bedingungen, auf Grund deren Verhandlungen zur Beilegung des Kampfes um die Viehmarttsbank eingeleitet werden sollen. K Frankfurt a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3,00-3,40 Mt., Stroh 2,00-2,30 Mt. Alles per 50 Kilo. Tendenz: Heu flau, Stroh fester! K Offenbach a. M., 1. März. Die Seibold'sche Buchdruckerei nebst dem Verlage der„ Offenbacher Buchdruckerei nebst dem Verlage der Offenbacher 3eitung" ist heute in den Besitz des Buchdruckers Albert Broscheck aus Wiesbaden übergegangen. Auszug aus dem Verwaltungsbericht der Auszug aus dem Verwaltungsbericht der Bürgermeisterei der Provinzialhauptstadt Gießen für das Rechnungsjahr 1903. Der im stattlichen Umfange ins vorliegende Bericht gibt wieder über das tommunale Wesen und Leben unserer Stadt die erschöpfendste Auskunft. Nachstehend lassen wir das Folgende im Auszug folgen: Stadtgebiet und Bevölkerung. Der Flächeninhalt der Gemarfung betrug am Schlusse des Berichtsjahres 3418 ha 88 a 73 qm und hat sich gegen das Vorjahr nicht verändert. Die ortsanwesende Bevölkerung der Statt Gießen wurde durch die allgemeine Volkszählung am 1. Dezember 1900 auf 25 491 Personen, einschließlich der aus 1861 Personen bestehenden Garnison, festgestellt. Hiervon waren 13 142 männlichen und 12349 weiblichen Geschlechts. Von der genannten Einwohnerzahl waren 22048 Evangelische, 2464 Katholiken, 895 Israeliten, 84 anderen Bekenntnisses und Konfessionslose. Die Bevölkerung bewohnte 1815 Gebäude und verteilte fich auf 4768 Haushaltungen von zwei und mehr Personen, 375 einzeln lebende selbständige Personen und 32 Anstalten. Nach den Mitteilungen der Zentralftelle für die Landesstatisk hat sich die Bevölkerungsz ffer unter Berücksichtigung der Zu- und Wegzüge und des Ueberschusses der Geburten gegenüber den Sterbfällen bis zum Schluſſe des Berichtsjahres auf rund 27 500 erhöht. Nach den Personenstandsverzeichnissen des Standesamts wurden im Kalenderjahr 1903 geboren: 479 Knaben( 302 ehelich und 177 unehelich), 501 Mädchen( 307 ehelich und 194 unehelich), insgesamt 980 Kinder, gegen 1013 im Jahre 1902. Bon den zum größten Teil in der Frauenklinik geborenen unehelichen Kindern waren die Mütter: von auswärts 313 gegen 302 in 1902 von Gießen 58# 65, 1902 Totgeboren wurden: 29 Kinder und 1 17 Mädchen, zuſammen 46, gegen 27 Anaben und 14 Mädchen 1902. Die Zahl der Sterbfälle einschließlich der Totgeborenen beträgt: 651,( 351 männlich und 300 weiblich), gegen 596 1902,( 343 männlich und 253 weiblich). Von den in 1903 verzeichneten Geburten entfallen auf in Gießen wohnhafte Eltern 608. Von den in 1903 dahier geftorbenen Personen waren in Gießen wohnhaft 404, mithin Ueberschuß der Geburten 204. Ehen wurden geschlossen 182, gegen 1902; 190. Städtische Verwaltung. Die Stadtverordneter- Versammlung hat eine Veränderung in ihrer Zusammens yung im Laufe des Berichtsjahres nicht erlitten. Nebenstehende Posttarte wurde am 4. Jan. von einer Berliner Game abgesandt; sie weist, wie man sieht, als Adresse te läßt fidh Senator trag über Gas und dessen Vorzüge vor Elektrizität". nichts auf, wie den aus Denn der Spezialist in Es wurde beschlossen, in nächster Zeit eine öffent einer Tageszeitung ausbat er zumeist eine liche Versammlung anzuberaumen, in welcher ein geschnittenen Anfang einer Die der Operation mit Vortrag über Elektrizität gehalten werden soll. t, um fidh berfammelt. Zweck ist, Klarheit über beide Beleuchtungsarten zuschaffen. des Adressaten, keinen änt ist folgendes: Der anges Glas ausgedrückt ischt. Pann wird ein es werden ferner nod Der § Laubach, 1. März. Mit Beginn des Frühlings wird auf dem von Weitershausenschen Baugrund dahier der Grundstein zu einem neuen Amtsgerichtsgebäude und zwei rohe Eier gelegt. üttelt, bis alle Ingre Wezlar, 1. März. Der Aufsichtsrat der Annonce- feinen Namen Bestimmungsort, any auf der Rückseite der Postfarte ist weder auf die Firma noch auf deren Wohnsiz irgendwie Bezug genommen und sie en Tempo dem Privat feiner heutigen Sigung, der auf den 28. März nach Frank- fam troßdem prompt an egangen find, in ein uderus'schen Eisenwerte beschloß einstimmig in älteften Temperen Eisenwerte Lollar zu empfehlen. Zu diesem Zwecke soll( Kathreiner's Malzkaffeebas 7 Mia. Mt. betragende Aktienkapital der Gesellschaft um 3 Mill. Mt. vermehrt werden. Der Reingewinn der 1. Oberbürgermeister Anton Mecum, 2. Beigeordneter Karl Curschmann, 3. Beigeordneter Kommerzienrat Ludwig Georgi, 4. Beigeordneter Kommerzienrat Louis Heyligenstaedt, 5. Brück, Karl, Goldarbeiter, 6. Emmelius, Louis, Rommerzienrat, 7. Euler, Philipp IV., Schneidmühlenbesizer, 8. Faber, Kari August, Spenglermeister, 9. Gafffy, Georg, Dr., Geheimer Medizinalrat, 10. Gutfleisch, Egid, Dr., Justizrat, 11. Hauau, Eduard, Frabrikant, 12. Haubach, Theodor, Kaufmann, 13. Heichelheim, Siegmund, Kommerzienrat, 14. Helfrich, Friedrich, Kontrolleur, 15. Huhn, Louis, Architeft, 16. Jann, Karl, Realgymnasiallehrer, 17. Jughardt, Heinrich Emil, Kaufmann, 18. Keller, Andreas, Rentner, 19. Kirch, Jean, Hoftraiteur, 20. Krumm, Eduard Kaufmann, 21. Leib, Heinrich, Schneidermeister, 22. Löber, Wilhelm VI., Rentner, 23. Look, Karl, Bankdirektor, 24. Drbig, Karl, Gastwirt, 25. Petri, Louis II, Weißbindermeister, 26. Birr, Ludwig, Mezgermeister, 27. Schäfer, Wilhelm, Dr, Landgerichtsrat, 28. Schaffftaedt, Heinrich, Fabritant, 29. Schiele, Friedrich, Ingenieur, 30. Schmall, Emil, Fabrikant und 31. Wallenfels, Wilhelm, Rentner. ( Fortseßung folgt.) Martiberichte. Siekes, 2. März. Euf dem heutigen Wochenmarkt topesen Butter pes fb 0.95–1.00., Huhnereler per Stid 8-9 Bfg., Enieneter St. 0 t, Käse per St. 6-8 Pig., Kasematte 2 St. 5-6 fg. Erblen per Liter 21 Big., Linjen per Etter 32 Bfs., Tauben per Baar Rt. 0.80-1.00, hühner per Said t. 1.00-1.60, Hahnen, per Süd 0.80-1.80, Enten per Stad 1.80-2.20, Ganje per Pfd. 00-00 fg., Oasenfleisch per Pfd. 70-80 fg., Rindfleisch per fo. 62-68 Big. per Bf. Schweinefleisch 60-72 fg. Sometne fletsch geialzen per fund 0.76 19., Stalbfleisch per fb. 70-74 Bfg. Hammelfleisch per fb. 50-74 fg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 6. 6 50 Wit., Zwiebeln ver 3. Mt. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 W. Zwetschen per Bentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pig. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgen3 bis 2 Uhr nachmittage. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marttzeti überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzett im Umberziehen fetlgeboten werben. Siegener laxbwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Heffen für Freitag, den 3. März. Meist trüb, starkwindig, fälter und Froft, Schneefälle, besonders im Süden und Osten Hessens. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politit und den Inseratentetl Ibia Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gießen Schußmarte. ie Nachwirtung Die von Krankheiten läßt sich nicht ohne Mittel bekämpfen. Schußmarte. Ein vorzügliches Mittel zur Bekämpfung der Nachwehen von allerlei Krankheiten bietet sich in Scotts Emulsion. Gegen Schwäche nach überstandenem Fieber, nach Lungen- oder Halskrankheiten, Englischer Krankheit, Strofeln oder Marasmus. Scotts Emulsion hat sich vorzüglich bewährt. 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