Nr. 1. Insertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz Oberbeffen, die Kreise Weßlar unb Marburg 10 Pfg. sonst 15 Bfg. Retlamen bie Betitzeile 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpebition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Montag, den 2. Januarr 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfa., in's Haus gebracht 60 Pfg., burch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Grattabellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblati) Unabhängige Tageszeitung ( Sichener Beifung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Rokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Abonnements- Einladung. Mit der Jahreswende treten die täglich erscheinenden Gießener Neueste Nachrichten ihreu 14. Jahrgang ein. In einem verhältnismäßig furzen Zeitraum ist es den Gießener Neueste Nachrichten gelungen, sich ein ausgedehntes, festes Lesepuplitum zu erringen. Die anziehende frische Schreibweise, die freimütige, sachliche Behandlung der aufspringenden Tagesfragen haben sie allen Kreisen zu einem gern gelesenen Organe gemacht. Nach wie vor werden die Gießener Neuesten Nachrichten deshalb fortfahren, die Zeitereignisse in furzer, gedrängter Form unter Ausschluß alles Nebensächlichen zu begleiten und besonders tief in unser politisches, wirtschaftliches, geistiges oder soziales Leben einschneidende Vorgänge durch unabhängige, populär gehaltene Artikel mit scharfen Zügen in ihrer ganzen Schwere fennzeichnen. Dant ihres ausgezeichneten Nachrichtendienstes find sie in jeder Weise in den Stand geseßt, dieser Aufgabe, die für das nächste Dartal eine besonders mannigfaltige wird, gerecht zu werden. Denn noch sind nicht die großen GeSegesvorlagen, die Militärporlage, die Reform der Reichs finanzen, die beide Erschließung neuer Steuerquellen erfordern, im Reichstag verabschiedet, ist nicht der Reichshaushaltsplan festgelegt und haben nicht die Debatten über die Handelsverträge begonnen. Durch unser Berliner Bureau vermögen wir schnellstens sachlich über diese Vorgänge zu berichten. Aber weit mehr noch werden in allernächster Zeit die Ereignisse im eigenen Lande, vor allen Dingen die Wahlvorlage, die Aufmerksamkeit aller Hessen auf sich lenken. Dem lokalen Leben werden die Gießener Neuesten Nachrichten auch im neuen Jahre ihr Hauptaugenmerk zuwenden. In objektiver Art werden sie ihren Lesern die Vorgänge in den städtischen Kollegien, dem fommunalen, gesellschaftlichen und Vereinsleben vorführen und den Theaterund Konzert- Aufführungen mit ungeschminkter Kritik folgen. Sie werden aber auch offen auf die Schäden hinweisen, wo sie ihnen begegnet. Der den Lesern zur Verfügung geftellte„ Deffentliche Sprechsaal" soll der Anregung und Aussprache von Fragen allgemeinen Interesses dienen. Das gewählte reichhaltige Feuilleton der Gießener Neueste Nachrichten hat ihnen längst den Ruf einer echten Familien- Zeitung eingetragen. In der unterhaltendsten Beise statten sie ihre täglich erscheinende „ Oberhessische Familienzeitung" mit Romanen, Novellen, Stizzen und Humoresten, intereffanten wissenschaftlichen Notizen 2c., mit Märchen, Sagen und Rätseln für die Jugend aus. Dem Humor im besonderen sind noch die wöchentlichen„ Seifenblasen" gewidmet. Wir ersuchen unsere Abonnenten, ihr Abonnement auf unsere Zeitung umgehend zu erneuern und alle, die eine unabhängige freimütig redigierte, die Interessen der produzierende Stände wirtsam vertretende oberhessische Zeitung lesen wollen, ein Abonnement auf die Gießener Neueste Nachrichten einzugehen. Der Preis beträgt abgeholt monatlich 50 Pfg., frei ins Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Probenummern stets umgehend und franko zur Verfügung. Inserate finden durch sie in über 120 Drten in faufträftigen Kreisen beste Verbreitung. Hochachtungsvollst Redaktion und Berlag. Stürme und Unwetter. Einen grämlichen Abschied hat das alte Jahr von uns genommen. Stürme, die fast ganz Mitteleuropa heimsuchten und vielerorts großen Schaden anrichteten, waren seine letzten Grüße, mit denen es sich zweifellos ein längeres, wenn auch gerade nicht freundliches Andenken gesichert hat. Hochwasser, Sturmflut, Schneetreiben haben in vielen Gegenden den Verkehr zu Wasser und zu Lande vollständig unterbrochen und vielfach sind dem Toben der Elemente auch Menschenleben zum Opfer gefallen. Nachstehend die einzelnen Meldungen aus den verschie= densten Gebieten Deutschlands und des Auslandes: In Swinemünde mußten wegen Hochwasser zahlreiche Kellerwohnungen geräumt werden. Das Bollwerk und die dort einmündenden Straßen wurden von gewaltigen Wassermengen überschwemmt. Das Familienbad wurde halb fortgerissen. In Kiel stieg infolge orfanartigen Nordoststurmes das Wasser im Hafen in furzer Zeit zu bedrohlicher Höhe, überschwemmte die am Hafen liegenden Straßen und legte den Verkehr völlig lahm. Der angerichtete Schaden ist bedeutend. Mehrere Fischerboote sind untergegangen. Von einer großen Sturmflut wurde auch Greifs= wald heimgesucht. Die Straßen wurden überschwemmt, der Damm der Hafenbahn ist durchbrochen. Die Seleinbahn Greifswald- Wolgast mußte den Betrieb auf längere Zeit einstellen, da der Bahnföreer auf eine Strecke von eineinhalb Kilometer vollständig unterwaschen war. Die bei Greifswald gelegenen Fischerdörfer wurden unter Wasser gesetzt. Besonders traurige Vorkommnisse hatte das Unwetter in Klein und Groß Duhren bei Pilau ur Folge. Zwei Boote mit je 10 Mann Besatzung sind von dem mit einem gewaltigen Schneetreiben verbundenen Sturm überrascht worden und untergegangen. Auch München hat die verderbliche Gewalt des Unwetters erfahren müssen. Ein starker Sturm, verbunden mit Schneetreiben unterbrach dort die Telegraphen- und Telephonleitungen auf längere Zeit. In Frankfurt a. M. wütete ein furchtbarer Sturm, der großen Schaden an Bäumen, Telegraphenleitungen usw. anrichtete. Mehrfach wurden Gewittererscheinungen beobachtet, die Bahnzüge erlitten infolge Gleissperrungen zahlreiche Verspätungen. In Bonn warf der Sturm den Giebel eines Neubaues um, durch die einstürzenden Steinmassen wurden drei Zimmerleute getötet und einer schwer verwundet. In Saßnit wurde durch einen Sturm großes Schaden argerichtet. Die Stadtpromenade und das Geleise der Hafenbahn wurden vollständig unterspült. Im Hafen ging ein Schiff unter. In Stralsund wütete ein starker Nordost- Sturm. Die ganze Hafen- Insel wurde überschwemmt, in den Straßen stieg das Wasser fußhoch. An Waren, Getreide und Gebäude wurde großer Schaden angerichtet. In Hadersleben berursachte ein orfanartiger Sturm Hochwasser, wie es seit einem Vierteljahrhundert nicht beobachtet worden ist. Die niedriger gelegenen Stadtteile wurden vollständig unter Wasser gesetzt. Der Eisenbahnverkehr wurde unterbrochen. In Flensburg stieg infolge schweren Sturmes das Wasser im Hafen, wodurch der ganze untere Stadtteil überschwemmt wurde. Schiffs- und Eisenbahnverkehr wurden für längere Zeit gestört. Someit die Hiobsposten aus Deutschland. Bemerkt sei hierbei übrigens, daß das Unwetter eine Art fünfzigjähriges Jubiläum gefeiert hat, denn vor genau einem halben Jahr hundert, um die Jahreswende von 1854 und 55 herum, wurden die Küstengegenden unseres Vaterlandes ebenfalls von einem furchtbaren Unwetter heimgesucht, das zahlreiche Menschenleben vernichtete und gewiß noch vielen älteren Leuten in lebhafter Erinnerung sein wird. Doch auch das Ausland ist nicht verschont geblieben. In England herrschten, besonders an den Küsten, mächtige Stürme, die in fast allen Hafenstädten Schiffsuntergänge verursachten. Auch zahlreiche Menschenleben fielen dem Unwetter zum Opfer, der Eisenbahn- und Postverkehr wurde faft für einen Tag unterbrochen. Ebenso tobte sich in reich die Wut der Elemente aus. In Wien herrschte ein orfanartiger Sturm, der vielfach großen Schaden anrich tete, jedoch glücklicherweise Menschenleben nicht in Gefahr brachte. esterIn Dänemark tobte ein gewaltiger Sturm, der Hochwasser erzeugte und den Verkehr in weitem Umfange lahmlegte. Die Ueberfahrt zwischen Gjedser und Warnemünde und ebenso zwischen Masnedö und Orehoved mußte eingestellt werden, das Land um Köge wurde im Umkreis einer halben Meile unter Wasser gesetzt, so daß u. a. auch die Gasanstalt in Röge ihren Betrieb einstellen mußte. Auch in Schweden richtete ein Orfan großen Schaden an. Die Kontinentalstation von Trelleborg wurde unter Wasser gefekt, viele Orte wurden überschwemmt und zahlreiche Telebhonverbindungen zerstört. Auch Holland ist von dem Unwetter heimgesucht worden. In Amsterdam überflutete die Maas alle niedrig gelegenen Stadtteile. Der Straßenbahnverkehr wurde gänzlich lahmgelegt, viele Bewohner mußten, um ihre Wohnungen zu erreichen, kniehoch durch das Wasser waten. An den in den Lagerhäusern an den Kaien aufgestapelten Waren wurde großer Schaden angerichtet. In Scheveningen warf der Sturm das Gebäude Kapburenausstellung um. Bei der Insel Terschelling strandete der norwegijd: Tremefter „ Lap", der Steuermann ertranf, die übrige Mannschaft wurde gerettet. In Vlissingen wurden mehrere Kais von dem Wasser überschwemmt, und in Oisterwyk wurde ein ehen fertiggestellter Neubau vollständig umgerissen. Der Krieg in Oftalien. Die Situation für die Belagerten in Port Arthur ist durch den Verlust des Erlungschanforts wesentlich verschlimmert worden. In dem Besitz dieses wichtigen Schlüsselpunktes können die Japaner nicht nur die Aktion gegen die Werke der Nord- und Ostfront, sondern auch gegen die innere Westfront energisch durchführen. Zurzeit richten sich ihre Angriffe vor allem auf die Forts Sungschuschan und Itzeschan. Ein Labyrinth von Minen ist von den japanischen Ingenieuren gelegt worden, die kurz vor dem geplanten allgemeinen Angriff in Tätigkeit gesetzt werden sollen. Ueber die rauchenden Trümmerhaufen sollen dann die japanischen Stürmerkolonnen in die unglückliche Festung einziehen. Aus London wird dazu gemeldet: Die Japaner haben die Minenarbeiten gegen die Forts Sungschuschan und Iheschan bei Port Arthur nahezu vollendet und find gegenwärtig mit Vorbereitungen beschäftigt, um die Brustwehr der Forts in die Luft zu sprengen. Der Sturm auf diese wird voraussichtlich in einigen Tagen stattfinden. Die Japaner haben acht Geschüße in die eroberten Stellungen gebracht, welche die Stellungen nördlich von Iheschan beherrschten. Während die Japaner ihre Geschütze aufstellten, feuerten die Russen. Der neue Stadtteil von Port Arthur sei durch das Bombardement verwüstet und von den Russen geräumt. Tie Japaner hätten aber diesen Stadtteil noch nicht besetzt in der Befürchtung, er könne unterminiert sein. Die Japaner bombardierten die Stadt während der Nacht, stellten aber das Feuer in hellen Nächten ein, um ihre Stellungen nicht zu verraten. Das große Hospital sei wegen der Beschießung verlegt worden. Die Straßen der Stadt lägen unter einer Schneedecke. Die russischen Soidaien seien warm gekleidet. In Port Arthur befänden sich gegenwärtig nur noch vier Torpedobootszerstörer in guient Zustande. Angesichts dieser Situation ist kaum anzunehmen, daß ie Festung sich trotz des Heldenmutes ihrer Belagerer noch ange halten können wird. Ein Brief eines Offiziers der„ Sewastopol", der den Japanern in die Hände gefallen ist und von dem Marineministerium in Tokio veröffentlicht wird, gibt dieser Besorgnis auch unumwunden Ausdruck. In dem Briefe heißt es, Port Arthur könne nach dem Dezember nicht länger Widerstand leisten. Welche Fortschritte die Japaner im Zentrum der Befestigungen gemacht hätten, sei noch nicht bollständig bekannt, aber ihrem Vorrücken könne nicht dauernd Widerstand entgegengesetzt werden. Das Fernbleiben der baltischen Flotte werde schmerzlich empfunden und das traurige Ende der Belagerung rücke täglich näher. Die Behauptung von der Uneinnehmbarkeit der Lumwallung sei eine Mythe; nachdem einmal der 203 Meter- Hügel genommen sei, sei der Fall der Festung unvermeidlich. Nur in dem alten Stadtteile könne länger Widerstand geleistet werden. Man könne kein Brennmaterial beschaffen und es sei unmöglich, sich zu erwärmen. Ebenso sei es unmöglich, Munition einzuschmuggeln und der Dampfer„ King Arthur", der die Blockade durchbrochen habe, habe mur Gerste gebracht. Die Isolierung der Festung sei eine vollständige. Das Schreiben schildert den beklagenswerten Zustand der Sewastopol", und schließlich erklärt der Schreiber des Briefes, die Schiffsoffiziere wie die Verteidiger der Festung seien entschlossen, sich bis aufs äußerste zu schlagen, um ihre Ehre aufrecht zu erhalten und die Schmach einer Uebergabe der Festung der Hungersnot wegen zu vermeiden. Die japanischen Kugeln. Die finnische Lazarettabteilung, die im Frühjahr auf den Kriegsschauplatz ging, ist jetzt nach Helsingfors zurückgekehrt. Der Führer der Abteilung, Dr. Lönnquist, brachte eine Sammlung von Kugeln mit, die bei den Operationen entfernt wurden; manche Verwundeten waren förmlich mit Kugeln gespickt. So hatte ein Soldat 23 Stück Kugeln int Körper, aber trotzdem genas er wieder. Die Wunden, die durch die Sinceta der einkalibrigen japanischen Gewehre - das Kaliber beträgt mur sechs Millimeter verursacht wurden, waren im allgemeinen gutartig. Kugeln, die quer durch den Körper gingen, hinterließen an der Eingangsund an der Ausgangsstelle eine Oeffnung von Erbsengröße und meisiens erlitten die Verwundeten nur einen geringen Blutverlust, so daß sie sich verhältnismäßig schnell wieder erholten. Den Sapanern scheinen inzwischen in dem von ihnen besetzten und verwalteten Korea ernste Schwierigkeiten zu erwachsen. Vefanntlich ist nur ein Teil der Bevölkerung Koreas japanfreundlich gesinnt. ein anderer will von keinerlei fremdem Regiment im Lande etwas wissen, ein dritter ist sogar direkt russenfreundlich. Schwere Unruhen in Söul zeigten deutlich, welche großen Gefahren diese Volksleiden. schaften in sich bergen. Aus der koreanischen Hauptstadt wird darüber berichtet: In den letzten Tagen fanden hier mehrere politische Versammlungen statt. Unter der Bevölkerung berricht große Beunruhigung, die politische Lage ist sehr schwierig. Einige ervorragende Koreaner wurden beute verhaftet. Eine große Anzahl von Mitgliedern der Alchinhri- Gesellschaft, welche japanfreundlich gesinnt ist, verfammelte sich in der Nähe des Palastes. Es kam zu erbeblichen Ruheſtörungen, mebei foreanische Palastwächter 12 der lajinkvis durch Gewehrschüsse verwundeten. Der Zustand mehrerer derselben ist ernst. In der Stadt herrscht infolgedessen große Erregung, große Volksmassen haben sich in den Hauptstraßen angesammelt, welche berittene japa nische Gendarmenpatrouillen durchziehen. Gegen Ausländer richteten sich die Unruhen bisher nicht. Die Dolitik. Livette Haven also mit ihrer Winiarbeit gegen das Sta binett Sturdza ihren Gegnern in die Hände gearbeitet. Auf Grund der in Berlin eingetroffenen amtlichen Mitteilungen der Wiener Regierung ist der seitherig deutsch- österreichische Handelsvertrag einstweilen nicht geFnüdigt. Man schließt daraus mit Recht darauf, daß die Aussichten auf ein baldiges Zustandekommen neuer Ver tragsvereinbarungen nicht günstig sind. Türkei. A England hatte die Festlegung Rußlands in dem ostajia. lischen Kriege dazu benutzen wollen, um die Türkei zu einer endgültigen Regelung der strittigen Besitfrage über Aden zu drängen. Die Hohe Pforte hat sich indes nicht breit schlagen lassen, sondern sich einstweilen nur dazu verstanden, England widerruflich einige unbedeutende Zugeständnisse zu machen nur, um zunächst Ruhe zu haben. Die Uneinigkeit der Mächte ist für den Sultan der beste Schutz. Amerika. Die amerikanische Regierung erstrebt eine neue Be günstigung des kubanischen Zuckers, indem sie die Be steuerung nach dem Süßwerte stattfinden läßt. Die Impor teure haben jedoch gegen diese neue Entscheidung der Zoll. behörde Widerspruch erhoben und die Entscheidung des obersten Gerichtshofes angerufen. In der Konferenz der prenßischen Sozialdemokratie fam es anläßlich der Erörterung über das preußische Landtagswahlrecht zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen einzelnen Abgeordneten. Der Abg. Bernstein hatte eine Resolution beantragt, worin die Arbeiterschaft ermahnt wird, sich nicht zu Ausschreitungen hinreißen zu lassen. Diesen Satz nannte Ledebour ein hysterisches Gefreische. Das„ erbliche Reichstagsmitglied", wie Ledebour als Vertreter des bombensicheren Berliner 4. Wahlkreises von seinen Parteigenossen genannt wird, schlug auch in der Beurteilung des preußischen Staates und seiner Geschichte einen qußerordentlich scharfen Ton an, der bislang noch selten gehört worden ist. Schließlich wurde eine Resolution gegen das Dreiklassenwahlrecht angenommen. Neueren Meldungen zufolge soll das Kolonialamt bereits im nächsten Jahre selbständiges Reichsamt mit" inem Staatssekretär an der Spitze werden. Skandinavien. Hof und Gesellschaft. Die Kaiserliche Familie verlebte den Syl vester Abend in üblicher Weise im engsten Familienkreis: ei Punsch und Pfannkuchen. Auf der Tafel fehlte nicht der Sylvester- Karpfen. Am Vormittage des letzten Tages des Jahres hatte das Kaiserpaar das heilige Abendmahl ge. nommen. Am Neujahrstage begab sich die faiserliche Fa milie von Potsdam nach Berlin zu der herkömmlichen großen Neujahrsfeier, zu der auch Prinz Heinrich von Kiel ge Die schwedische Regierung hat an Rußland das Erjuchen gerichtet, eine Untersuchung über die Beschießung des ,, Aldebaran" durch die russische Ostseeflotte zu veranstalten. Balkan- Staaten. Fommen war. Nab und Fern. Der Landwirt. Ip Dämpfen von Futterkartoffeln. In den Verjemm lungen des landwirtschaftlichen Vereins Lehrte, Streis Burgdorf, kehrten aus Anlaß der starken Schweinehaltung im Bezirke seitens der Landwirte, Arbeiter und Beamten von Jahr zu Jahr Klagen wieder über die unrentable Kartoffelfütterung im Frühjahr. Es ist bekannt, daß besonders vom März an die Kartoffeln so sehr an Futterwert verlieren, daß sie bis Mai eigentlich schon nichts mehr wert sind. Man erörterte verschiedene Versuche der Kartoffelkonservierung. zog Erkundigungen ein, ohne zu einem greifbaren Resultat tommen zu können. Schließlich folgte man der Anregung. einen Versuch mit Kartoffeldämpfen im Frühjahr nach Aufnehmen der Mieten in der Weise zu machen, daß die Zuckerfabrik in Lehrte einen Kessel herrichte und von der Zeit an, wo sie noch Nachprodukte verarbeite, Dampf zur Verfügung stelle. Vom Maschinenmeister wurde ein alter Kessel zurechtgemacht und an das Dampfrohr angeschlossen. Die Aufstellung erfolgte im Freien, sodaß die Wagen dicht heranfahren, und vermittelst einer angebrachten Treppe die Kartoffeln aus Säden oben eingeschüttet werden konnten. Sowie ein Wagen mit Kartoffeln antam, brauchte nur dem Maschinenmeister Nachricht zum Anstellen des Dampfes gegeben zu werden; unten wurden die gedämpften Kartoffeln herausgezogen, auf dem Pflaster gleich zerstampft und lose auf den Flachtenwagen geschaufelt. Die einzelnen Wirtschaften haben die so zubereitete Masse alsdann eingemietet und davon in ähnlicher Weise wie bei Schnitelmieten zum Gebrauch abgestochen. Mit heißem Wasser übergossen, war das Futter sofort fertig, wodurch der Wirtschaft sowohl Feuerungs. wie namentlich Arbeitsersparnis erwachsen ist. Die gedämpften und eingemieteten Kartoffeln hatten noch nach Wochen einen ausgezeichneten Geruch; man hat damit die besten Verfütterungserfahrungen gemacht. Im vergangenen Frühjahr sind etwa 1000 Zentner Kartoffeln auf diese Weise konserviert, der Fabrik wurde pro Zentner 10 Pfennig bezahlt. Nach Schluß der Kampagne haben bereits seit Anfang Dezember dieses Jahres verschiedene Landwirte aus Lehrte und benachbarten Ortschaften wieder Gebrauch von der Einrichtung gemacht. Der Stand der Cholera in Europa. Ueber den Stand ber Cholera wird aus Petersburg folgendes gemeldet: In dem Gouvernement Eriwan, wo die Cholera am stärksten auftrat, ist eine bedeutende Abnahme der Erkrankungsfälle wahrnehmbar, ebenso an anderen Orten des Reiches. A.. der Beulenpest sind in drei Stanizen des Uralgebietes vom 16. bis zum 18. Dezember 34 Personen erfranft. In dem Gouvernement Wologda dauern die Erkrankungen an der sibirischen Best fort; vom 21. bis zum 28. Dezember sind in zvei Kreisen 86 Personen erkrankt. Auch die türkische Regierung hat energische Maßregeln ergriffen, um das Einschleppen der Cholera und Pest zu verhindern. Aus Ader kommende Schiffe mit Bilgern werden einer zehntägigen, Schiffe mit anderen Passagieren einer fünftägigen Quaran täne unterworfen. Die Ballanstaaten sind neuerdings darauf bedacht den Handelsverkehr auf fester Vertragsgrundlage aufzubauen. Bu diesem Zwede haben Rumänien, Serbien und Bulgarien mit verschiedenen Staaten Vertragsverhandlungen eingeleitet und teilweise abgeschlossen. Rumänien und Serbian haben beispielsweise mit Deutschland bereits einen Vertrag perfett gemacht. Augenblicklich schweben Verhandlungen mit Italien. Rumänien. Mit der Neubildung des Kabinetts soll der konser. bative Parteiführer Cantacuzene betraut werden. Die Ignaz von Tzargos, der Schäfer. 21) Bon Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalen. Giner fontinentalen Fälscherbande ist die Londoner Polizei auf die Spur gekommen. Die Bande befaßte sich mit der Herstellung falscher Fünfpfundnoten, die sie auf dem Kontinent vertrieb. Jetzt hat die Polizei zwei Mitglie der in ihre Gewalt bekommen und hofft, auch die übrige Gesellschaft noch unschädlich zu machen. ):( Marokkanische Räuber. In der Nähe von Tanger liegt die Villa Ravensrock, der Gattin des englischen Diplomaten Drummond Say gehörig. Das Gebäude ist zur Seit unbe wohnt und wird von einem Engländer bewacht. Bermummte Räuber überfielen die Villa, knebelten den Wächter und raub ten alle Räumlichkeiten völlig aus. Als man die Tat ent deckte, waren die Räuber mit ihrer Beute über alle Berge. Ausstand im Naphtagebiet von Bafn. Die Arbeiter des Naphtagebietes am Raspischen und Schwarzen Meere haben einen Ausstand begonnen, der große Dimensionen anninumt. Telephonleitungen und die Drähte zur elektrischen Beleuch tung sind zerstört, der Pferdebahnbetrieb ist eingestellt, Maschinen und Apparate sind vernichtet, die Zeitungen haben ihr Erscheinen eingestellt. Das Militär ist fonsigniert. Nachdruck verboten. Mehr konnte der Vater nicht schreiben. Auf den großer Eichen- Tisch wurde dieses Schreiben gelegt. Ignaz mußte es finden. Er hatte auch das Bekenntnis der alten Monifa, der Großmutter von Ignaz, seine Zeit zu Papier gebracht. Diese Aufzeichnung legte er auch noch bei. Als er schon die Türe schließen wollte, ging er nochmals zurück und schrieb an den Rand des Briefes: „ Gedente Ignaz, daß der Elende auf Redenberg dein Bater ist, hebe deine Hand nicht gegen ihn auf, wenn er dir begegnen sollte." Auch legte er noch eine Rolle mit Gold auf den Tisch und deckte dieselbe mit einem Tuche von seiner Tochter Maria zu. Bei dem Sturm der letzten Tage fiel von einem Eck. haus in der Hessischen Straße in Berlin ein Teil des Zinkdaches auf die Straße, wodurch die Pferde eines Wagens und ein Passant verletzt wurden. -In Werin( in Pommern) wurden in der Backstube einer Bäckerei durch Kohlenoryde 3, das as dem defekten Ofen entwich, ein Geselle getötet und zwei Lehrlinge schwer vergiftct. Hus dem Gerichtsfaal. s Gine Theatervorstellung vor dem Gerichtshof. Im Nolosseum" zu Wien fand aus Anlaß eines Zivilprozesses eine Vorstellung statt, der infolge Antrages der Gerichtshof beiwohnte, um über Wert und Charakter der Aufführung entscheiden zu können. Der Antrag ging von der Pawel- Gesellschaft aus, die auch das Stück, eine Bantomime,„ Nachtasy!" aufführte. Die Gesellschaft wr s. 3. von dem iDrektor des Apollotheaters engagiert worden, nachträglich hatte er den Vertrag jedoch gelöst mit der Begründung, daß die Darbietungen der Gesellschaft seinem Etablissement nicht ent sprächen. Darauf lagte die Gesellschaft auf Erfüllung des Kontraktes und das angerufene Gericht ordnete eine Aufführung der Gesellschaft an. Die zur Aufführung gelangte Bantomime„ Nachtasyl" ist eine tolle Parodie auf das be. fannte Gorki'sche Stück und fand den vollen Beifall des ausverkauften Sauses. Ob aber auch den der Sachverstän digen ist noch fraglich, denn diese haben ihr Votum noch nicht abgegeben. § Die Bluttat von Obersteina kommt vor dem Schwur. gericht in Baugen zur Verhandlung. Der Steinbruchpächter Thomschte wird sich dort unter der Anklage, die gesamte Familie seines Schwiegervaters, des Gutsbesitzers Freuden. berg, ermordet zu haben, verantworten müssen. Der An geklagte, der hartnädig leugnet, wird vor dem Gericht einen schweren Stand haben, da die Verdachtsgründe gegen ihn stark angewachsen sind. ein Schreiben liegen. Was sollte das bedeuten? Wo war Vater, Mutter und Schwester? Er machte Licht, es war die Dämmerung schon hereingebrochen. Er wußte wo die Leuchter für die edlen Herrn und die Zündschnur zu finden war. Nachdem er Licht hatte, fing er an Vaters Schreiben zu lesen. Immer mehr erbebte sein starker Störper je weiter er las. Also fort waren alle. Ihn hatte man dem Elend preisgegeben. Ihn, den Ziegeunerjungen, den vermeintlichen Ignaz bon Tzargos. Vater und Mutter hatten ihn schon bor Jahren in Ungarn zurückgelassen, aber das liebe Schwesterlein? Nicht einen einzigen Abschiedsgruß ihm zu hinterlassen? Er sah, nachdem er alles gelesen, das Tuch, welches er fannte, hob es empor und fand die Goldrolle. Also mit einer Goldrolle soll ich verkauft werde? Verfluchtes Gold dann... Er war schon im Begriffe es in den die Hermannsburg umgebenden Begriffe es in den die Hermannsburg umgebenden Graben zu werfen als er plöglich inmitten des Zimmers zusammenbrach. - § Giftmord- Prozeß in Mailand. Der Zündholzfabrikant de Medici in Mailand hatte seine Ehefrau vergiftet. Als Austifterin und Helfershelferin der schrecklichen Tat figurierte die Kammerfrau der Gattin, eine ehemalige Nonne namens Elementina. Das Urteil des Gerichts crging gegen de Medici auf 18 Jahre, gegen Clementina auf 30 Jahre Zuchthaus. andern und mit andern erlebt. Aber glaube mir wer Gott vertraut, auch in der allergrößten Not wird er nicht verlassen. G. H. fnattert, wie und der eifige bie Straßen Laternenlidte - Daß war Schneeturm uns ging. und als eine herab mit ba flutete Inatterten pflanzte fid Rewjake" gany Edhar allart haben, Eugenblid, die Berfteiner würde der W Ignaz noch immer weinend reicht dem alten Meister das Schreiben Nikolay. Während Clemens seine Hornbrille aufsetzt und dann das Schreiben las, wollte Ignaz hinausgehen, um die ganze Hermannsburg anzuzünden, damit siezum Brieflesen Licht liefere. Doch diesen ehrwürdigen Manne mit schneeweisen Haaren gegenüber scheute er sich seines teuflischen Planes. Ja, er hätte die ganze Hermannsburg zusammenreisen mögen, doch dazu fehlte ihm die Kraft, und was war damit getan. Meister Clemens las ruhig den Brief zu Ende. Dann war er einen Augenblick still, als ob er das Gelesene erst in sich verarbeiten müsse. Endlich fing er an:„ Du hast also bis dahin geheißen Ignaz von Tzargos, mein Junge? Dein adeliger Namen ist jetzt feinen„ Stüber" ( ein damaliges Geldstück) mehr wert. Ich will dir einen Vorschlag machen. Hier kannst du nicht bleiben, es geschieht bielleicht sonst etwas was nichts taucht. Hör mal, du gehst mit mir nach Soffenburg. Heute, und so lange du feine Stelle haft, bleibst du bei mir. Die Viermundsche Stellung ist ja doch vorbei. Also schlage ein und geh' mit." Ignaz besann sich, doch dieses ehrliche Anerbieten eines Mannes, den weder er, noch der ihn fannte, konnte er nicht zurückweisen. Wenn auch mit Tränen, so doch auch mit Festigkeit sprach er: Alter Mann, ich sage mit ganzem Herzen ia, ich folge euch. Ich bin von Vater und Mutter verlassen, ja nicht nur vater- und mutterlos, sondern heimatslos. Es gilt, sprach der Alte, du sollst es nicht bereuen. Vertrau Gott und mir, es wird sich schon alles zur Zufriedenheit wenden. Hast du noch Sachen hier, so holen wir es später, jetzt komm, so sprach der Meister Glemens. Wie lange er so gelegen, er wußte es selbst später Endlich stiegen die Frauen auf den Karren. Maria, nicht, als ein alter Mann ihn aufrüttelte und fragte. das liebliche Stind der Pusta, schrie laut auf. Doch der Es war der alte Clemens von Soffenburg. Derselbe Bater tröstete sie, er sprach ihr zu:„ Sei mein liebes fam von Traisbach, hatte dort den Backofen nachgesehen, startes Stind und fasse dich, es geht zur Heimat." Dort dabei aber erfahren, daß die Bewohner der Hermannsfinden wir deinen Bruder Ignaz. Ich finde und hole burg, in der Richtung über Frankenau vor einigen ihn und sollte ich der Bande nachziehen bis an der Tagen abgezogen seien. Er kommt bei die Hermanns. Welt Ende. So Gott will erhälst du und dein Bruder burg findet dort Licht und geht demselben nach). Die unsern edlen Namen. Er ist bis heute rein und soll Tür ist offen. Im Rolo, wo das Licht brennt, sieht er es auch bleiben. Ein Tzargos hält seinen Schild rein. den jungen Menschen auf der Erde wie leblos liegen. Nach einigen Tagen fam Ignaz von Marburg zurück, Als er ihn endlich zurecht gebracht hatte, starrt Ignaz die Herde war abgeliefert. Die Hermannsburg war den alten Clemens an, daß derselbe glaubte ein wie ausgestorben. Was war bas? Was war hier Jersinniger sei es. Dann zuckt und bebt sein ganzer geschehen während den wenigen Tagen? Die Türe gewaltige Störperbau und ein trampfhaftes Weinen zur Hermannsburg fonnte er öffnen, er wußte wo erleichtert seinen Schmerz. Der alte Mann läßt ihn gewöhnlich der Schlüssel hingelegt wurde. Stein Hund weinen. Dann legte er seine Hand auf die Schulter ließ fich hören, wie sonst, wann er heimfam. Er des jungen Mannes und sprach: Mein Junge schütte öffnete die Türe trat in das untere Zimmer, da er die mir alten Manne dein ganzes Herz aus. Siehe ich Türe nur angelehnt fand. Da auf dem Tische sah' er bin bald achtzigjährig, habe viel Tcübsal an mir, ( Fortsetzung folgt.) des Jahres Bohl bermag anfufangen befdranken, de paufiert, aber dem Gebranje fich felbst bef bitter Not, ba bildes tief Gottes fo im Liesfeits in wildem Diefes ungef Moral gelche rightenden Go Luft oder e Gefahr gerate feine inneren berfladen, Feftigung haben, daß eine Fefte, ein Staub himme der all der heutige Gen bal Did lebe afte und bon jahr begrij nod night Stimmen zu Rornden Ban wir das Jah Der Re fall in der jeder Boft e mittag founte gut feine Re berigiebenen Die G einen ihrer b Borgänger Bei guter U das angene Eindrud auf Der 8 Fegivere Abeno im wit redit p taltete Fi idgentun B Dellam darunter. eine ganze Mitteilung Baileni K Einbru bom 97. Tanner be berübt. it 61 Januar Jellicaft Weifters w dürfte baber 800 bebor be heimilden legen, inber in taulenbe lagt. Das reis Cung bon ffelDOIL ren, Nan mg. iltat ing, Nujderan, gung ! zu= Die herdie nten. dem geoffeln Tose Birtietet zum -war wohl mist. noch Damit rganauf ntner haben edene wieder es eine of beiig entGesell htasyl" or des er den Dar ht ent ng des e Aufelangte Das be all des Cerstän m nodi Schmur pächter gejante Freuden Der An cht einen gen ihn Fabrikant Als Au igurierte namen de Me. e Zucht. nic wer wird er em alten Tezt und аиздереп, nitfiezum würdigen Heute er e ganze su fehlte Meister war er erft in Ди Бар , mein Stüber" will dir bleiben, ts taucht g. Heute u ber mic bet Alfe id, doch weder fweisen. eftigteit Herzen Mutter sondern es nicht ich schon Sachen prach der Lokales. 1905. 2. Januar 1905. G. H. Ha, wie das pfeift und rast, wie das braust und tnattert, wie die Hüte fliegen, die Schirme verbogen werden und der eisige Sturm in langen Spiralen den Schnee durch die Straßen und Gassen den eilenden Fußes im matten Laternenlichte davonhaftenden Passanten ins Gesicht peitscht! Das war der Scheidegruß des Jahres 1904, das unter Schneesturm und Gewitterbildung bei schneidender Kältte von uns ging. Gegen 11 Uhr trat jedoch eine Ruhepause ein und als eine Stunde später die Glocken von den Türmen herab mit gewaltiger Stimme das neue Jahr begrüßte, da flutete wie mit Zauberschlag das Leben auf den Straßen, fnatterten die Frösche, löften sich die Kanonenschläge und pflanzte sich der Ruf hundertfach wiedergegeben fort:„ Profit Neujahr!" Er lebt also noch der alte Ruf, troßdem eine ganze Schar streitbarer Geister ihm den Vernichtungskrieg erklärt haben, denn diese Schar, das bezweifeln wir feinen Augenblick, würde sicherlich ihre Stimme am lautesten über die Versteinerung unseres materialistischen Lebens erheben, würde der Neujahrsruf einmal nicht mehr erklingen, würde des Jahres Anfang talt und ungegrüßt an uns vorübergehen. Wohl vermag der Mensch nicht den gewaltigen Lebensstrom aufzufangen und die Wirkungen des Jahres auf dieses zu beschränken, daß er ein paar Takte lang an der Jahreswende pausiert, aber er fann in solchen Momenten einmal aus dem Gebrause des Alltagslebens herausflüchten und sich auf sich selbst besinnen. Und das ist dem modernen Geschlechte bitter Not, das nicht mehr in passivem Anschauen seines Spiegelbildes tief sinnend fragt:„ Bist Du glücklich, Ebenbild Gottes!" sondern das mit blanker Klinge Seligkeiten schon im Diesseits fordernd, vorstürmt und den Berg zum Glück in wildem Feuer von tausend Seiten zugleich besteigt. Dieses ungestüme Geschlecht, das seine Denter eine andere Moral gelehrt, das nicht mehr niederfällt vor dem streng richtenden Gott, der eine kurze Spanne Lebenszeit mit ewiger Lust oder ewiger ungestilter Leidenschaft lohnt, ist in Gefahr geraten, durch den hastigen Gang der Lebensmaschine feine inneren Güter zu verlieren und in Aeußerlichkeiten zu verflachen, es bedarf dringend der Augenblicke innerer Festigung. Der moderne Mensch muß die absolute Gewißheit haben, daß er den ihm gewordenen ungeheuren Aufgaben eine Feste, ein Ich zu bieten hat, das sich über den Alltagsstaub hinwegzuheben vermag, dann wird auch der Pessimismus, der als der große Zug von Weltmüdigkeit durch die heutige Generation, geht, schwinden und unsere Zeit das Dichterwort in seiner schönsten Wahrheit fassen: Es lebe das Leben!" In diesem Sinne ist der alte uns von unseren Vätern überkommene Brauch der Neujahrsbegrüßung ein Wahrzeichen, daß auch der heutige Mensch noch nicht verlernt hat, inmitten des Tagesgebrauses die Stimmen zu vernehmen, die ihm andeuten, daß wieder einige Körnchen Sand durch das Glas geronnen sind. So begrüßen wir das Jahr 1905, das ein Sonntagskind ist. * * Der Neujahrstag verlief ohne störenden Zwischen fall in der gewohnten Weise: Der Postbote brachte mit jeder Post einen ganzen Stoß Gratulationen und am Nachmittag fonnte man, da das Wetter einigermaßen war, ganz gut seine Neujahrsbesuche abstatten. Der Abend diente dann verschiedenen Geselligkeiten. Die Contentia hielt in der„ Schönen Aussicht" einen ihrer beliebten Familien- Abende ab, der wie alle seine Vorgänger sich eines guten Besuches zu erfreuen hatte. Bei guter Unterhaltung und Kurzweil floß die Zeit auf das angenehmfle dahin und ließ einen recht befriedigenden Eindruck auf seinen Teilnehmern zurück. " Der Zweigverein Gießen des hessischen Fechtvereins Waisenschuß" bedachte am NeujahrsAbeno im Hotel Restaurant" Bum Einhorn" 53 Halbwaisen mit recht praktischen Weihnachtsgeschenfen. Die Bescherung gestaltete sich zu einer erhebenden Feier. Musisstücke und Gesang wechselten im Laufe des Abends und die beschentten Kinder statteten ihren Dant durcheinige recht hübsche Deflamationen ab, sogar ein Solo- Vortrag für Gesang war darunter. Die Mitglieder des Fechtvereins blieben noch eine ganze Weile beisammen. Interessant dürfte auch die Mitteilung sein, daß sich Vermögen des hessischen Fechtvereins " Baisenschutz" inzwischen auf 57 000 r. angesammelt hat. K Anfangs Dezember wurden in Gießen mehrere Einbruch- Diebstähle verübt. Als Täter wurde der vom 97. Regt. defertirte Musketier Tanner festgenommen. Tanner hat auch in Wetzlar und Herborn Einbrüche berübt. tt Stadttheater Gießen. Dienstag den 3. Januar geht als Voltsvorstellung Ibsens Stützen der Geſellſchaft" in Szene. Gerade dies& Wert des vorbischen Meisters wendet sich an das Verständnis weiterer Kreise und dürfte daher starke Anziehungskraft ausüben. * Vogelschutz durch die Schule. Die Schulbehörde sucht das Verständnis des Schutzes der heimischen Vogelwelt schon in die kindliche Seele zu legen, indem sie eine denselben behandelnde Brochüre in tausenden von Exemplaren in den Schulen verteilen läßt. Das Schriftchen behandelt in leichtfaßlicher, sach| gemäß Weise den für Landwirtschaft und Waldungen|( ailber), zunächst noch tred, später Nakerschläg, anfangs in Form von Schnee, bei lebhafterer Luftbewegung. nicht hoch genug zu veranschlagenden Nugen unserer bekanntesten Singvögel und gibt vielseitige Anleitung zur Ausübung des Schußes dieser Tiere, wie namentlich bei der Brut durch Schaffung fünstlicher Brutstätten und zur Winterzeit durch eine vernünftige, regelmäßige Winterfütterung. an. R Grünberg. Schon in der Dämmerung der SylvesterNacht fing das Gefnatter und Schläge der Feuerwerkskörper Doch war es dieses mal nicht so arg als in früheren Jahren. Bedauerlich bleibt es nur, daß Elterni hren Kindern, welche die Schule noch besuchen, erlauben, mit den Feuerwerfstörpern Unfug zu treiben. Auch, daß von Erwachsenen in Wohnräumen geschossen wurde. R Grünberg. Die irrtümliche Verhaftung eines jungen Mannes in Grünberg hat sich als Huddeschwindel herausgestellt. Ein junger Bahnbeamter aus einem Nachbardorse, dessen Heiratspapiere noch nicht in Ordnung waren, tommt in den„ Wilden Mann." Etwas erregt bestellt er sich ein Glas Wein, fragt nach dem Abgang der Post, nicht Dort gibt er ein Telegramm an der Bahn, wie es hieß. seinen Vorgesezten auf um Verlängerung des Urlaubs. Daß der junge Beamte als Hudde verhaftet sein soll, wird er erst aus den Zeitungen erfahren. K Lauter. In der Nacht auf Donnerstag ist hier ein Handwerksbursche aus dem Bayerischen in einer Scheune erfroren aufgefunden worden. + Großen- Bused, 2. Jan. Gestern Abend gegen 7 Uhr hantierte ein 19jähriger Bursche mit einem Revolver. Plöglich entlnd sich derselbe, die Kugel drang dem Burschen in den Mund und blieb in der Augenhöhle stecken. Das Auge ist, wenn nicht verloren, doch in großer Gefahr. Der Verunglückte wurde noch mit dem letzten Zug gestern Abend in die Gießener chirurgische Klinik gebracht. § Groß- Felda. Nächsten Freitag, den 6. Januar, findet, vormittags 10 Uhr beginnend, in der Völzing'schen Gastwirtschaft eine Holzversteigerung statt. Es soll das in den Distritten Jünglingsbecken, Gebrannter Kopf, Göringerberg, Lichte piatt der Forstwartei Groß- Felta aufgearbeitete Windfall- und Dürrholz versteigert werden. ][ Groß- Felda. Am 2. Weihnachtsfeiertage beging der Mühitnecht Johannes Müller dahier unter zahlreicher Beteiligung das Jubiläum feiner 25 jährigen Dienstzeit im Dienste der Familie Lißberger. Vor 25 Jahren, im November, trat Johannes Müller bei dem damaligen Mühlenbe fißer Kaspar Lißberger in den Dienst und ist ununterbrochen in diesem Dienstverhältnis bei Bater und Sohn verblieben. Da der Jubilar allezeit dem nicht leichten Dienste des Säcketragens und sonstiger Mühlarbeit mit Bünktlichkeit und Treue oblag, ließ es sich der jezige Besitzer der Hochmühle, Heinrich Lißberger, nicht nehmen, dem Jubilar einen Festtag zu bereiten und durch Verabreichung eines entsprechenden Geschentes seinen Dank zu befunden. Auch von seiten der früheren und jeßigen Mitarbeiter wurde der Jubilar durch Gaben erfreut. Von dem Verbande deutscher Müller wurde demselben ein Diplom und die filberne Medaille für 25 jährige Dienstzeit verliehen. * * Wetzlar. Am 9. Januar beginnt in der Kreislehrschmiede hierselbst wieder ein Kursus für Hufbeschlag. Anmeldungen zur Aufnahme sind an den Landrat zu richten. > Marburg. Die Stadtverordneteu- Versammlung beschloß, das Vorhaben des Professors Dr. Op B, aufge= gebene Krebstrante nach einer neuen Methode zu behandeln, nach beften Vermögen zu unterstüßen und ihm zu diesem Zwecke die Räume in der oberen Sieche zur unentgeltlichen Verfügung zu stellen. * Bad- Nauheim, 30. Dez. Nachdem der Landtag die erste Baurate von 1688 600 bewilligt hat, dürfte baldigst mit dem Bau von zwei neuen Badehäusern, der Terrassenvergrößerung und zwei Verwaltungsgebäuden begonnen werden. K Frankfurt a. M., 1. Januar. Man schreibt uns: Die Ey vefternacht brachte das übliche Hallo. An vielen Bläzen tam es zu argen Tumulten, und stellenweise stürmten weit über 100 Personen auf die Schußmannschaft ein. Vielfach wurde scharf dabei geschossen. Durch das GeInatter der Raketen und Frösche hörte man oft den heilen Knall scharfer Schüsse. Auf der Hanauerlandstraße zündeten mehrere junge Leute einen Kanonenschlag an, der mit Sprengstoffen und Eisenstücken gefüllt war. einem 18 jährigen Schlosser der rechte Arm zerschmettert, der ihm abgenommen werden mußte. In der Scharnhorststraße brannte jemand einen Kanonenschlag mit seiner brennenden Bigarre an. Schwerverletzt wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. Dabei wurde ** Frankfurt. Das gewichtigste" Beweisstück, das je in einem Gerichtssaal Aufstellung fand, die ca. 30 Zentner schwere Prägemaschine der hier fürzlich verhafteten Falschmünzer, wurde noch am letzten Tage des alten Jahres im hiesigen Gerichtsgebäude aufgestellt. K Frankfurt a. M.. 30. Dez.( Heu- und Strohmarkt.) Man notterte: Heu 3,20-3,60 t., Stroh 2,20-2,30 Mt. Alles per 50 Kilo. Tendenz: Fest. K Mainz. In geheimer Sißung wurde Freitag Geh. Kommerzienrat Michel, Mitglied der I. Kammer der Stände im Großherzogtum Hessen und der Stadtverordnetenversammlung, aus Anlaß seiner 25jährigen Präsidentschaft der hiesigen Handelskammer zum Ehrenbürger von Mainz ernannt. K Kassel, 2. Januar. In der Gemarkung Beiseförth wurde in einer Tiefe von 35 m eine 3,80 m starke Braunfohlenschicht aufgefunden. Siestaer lambwirtschaftlicher Wetterdienft. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 3. Januar. Trüb, Temperatur langsam ansteigend Winter. ( Nachbruck verboten.) Lang ist die Nacht und furz der Tag, Auf Wiese, Feld und Flur und Haag Liegt rings der Schnee, der weiße, Und deckt die Erde linde zu, Die harrt in langer Winterruh Bis Lenz sie wecket leise. Die Sonne naht, fühlt, heißes Leid Und möcht der Erde glizernd Kleid Mit Strahlerfüssen tauen Doch lang nicht währet ihre Macht, Es naht der Frost der Winternacht Mt seinem Hauch, dem rauhen. Die Erd' träumt hoffaungssangen Trau Bis lieblich lächelnd Wies' und Baum Grüßt milde Morgensonne. Und durch die Lande klagend zieht Ein heißes, heh'res Sehnsuchtslied Nach neuer Frühlingswonne. Wie gleichst du stille Winterszeit Den Menschen doch, den tiefes Leid Zu Boden hat geschlagen Und der noch hofft doll Zuversicht, Daß goldnen Morgens Rosenlicht Auch ihn wird lächelnd tagen. Markranstädt. Adolf Dreßler jun. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Gießen. Bei Philippi. IX. Nach den kurzen, aber abso: ut notwendigen Ausführungen, die sich naturnotwendig im Anschluß an das Gutachten des Herrn Prof. Dr. Steuert und die durchaus rechtsirrtümliche Auffassung gewisser Stellen, welche bisher die falsche Meinung verfochten " Bauernfreude" dürfe nicht von Jedermann frei verkauft werden, ergeben, kommen wir nunmehr zu dem beeidigten Gutachten des Herrn Prof. Dr. Wein. Herr Prof. Dr. Wein erklärt unter Eid: Bauernfreude" enthält( außer Gewürzen an Mineralbestand eilen, wie ich aus Untersuchungsberichten anderer Laboratorien entnehme, phosphorsauren Kalt und Kochsalz mit Schwefel. Ich hielt es des= halb für ausreichend, den Gehalt an Wasser, organischen und Mineralbestandteilen, Kalziumphosphat und Clornatrium zu ermitteln. Das Resultat der Analyse ist: 10,77 Proz. Wasser, 56,76 32,47 " 13,65 " 1 11,55 organische Substanz, Mineralstoffe, Kochsalz, Kalziumbiphosphat. Schon diese Analyse sticht vorteilhaft von der Soxhletschen, sowie von der im Osten des Reiches durch einen unbekannten„ Gelehrten" folportierten Untersuchung ab. Bis zu 37 Proz. Viehsalz will der Weise aus dem Osten in Bauernfreude" gefunden haben! Für jeden denkenden Landwirt wird es ein Rätsel bleiben, wie eine Analyse, die durch den Prof. Dr. Soxhlet ausgeführt wurde, einen so krassen Widersinn aufwe sen kann, daß in ihr bei einem Gewürzpräparat Protein- und Fettprozente festgestellt werden. Prof. Dr. Wein wendet sich ganz entschieden gegen Soxhlet und führt unter Eid aus, daß er die von Soxhlet eingeschlagene Richtung für vollständig falsch halte. Soxhlet bestimnite den Wert der Bauernfreude" nach dem Broteingehait; lepterer set aber ganz gleichgültig, weil es sich in Bauernfreude" nicht um fein Futtermittel, sondern um ein Gewürzpräparat handle. Auf diesen Proteingebaits bestimmungen baue sich diese durchaus falsche Beurteilung der Bauernfreude" durch Soxhlet auf. Geradezu auffallend waren weiter die Ausführungen, welche Prof. Dr. Wein über sein Verhältnis zu Soxhlet machte. Prof. Dr. Wein erklärte, er set früher Adjunkt von Prof. Dr. Soxhlet gewesen und habe als dessen Untergebener bei den Untersuchungen von Freßpulvern solche falsche Bestimmungen nach Proteingehalt machen müssen. Zeugen für diese Behauptung sind Justizrat Dr. Heichlinger, Dr. med. Lauser u. s. w. Prof. Dr. Wein genießt als Fachmann in der ganzen landw. Welt ein viel größeres Ansehen als Sorhlet. Uno doch zwingt Soxhlet das Wissen des Prof. Dr. Wein unter seinen Bann!! Er nöngte Prof. Dr. Wein, wie dieser unter Cid aussagte, dazu, die Freßpulver in direkt falscher sachwidriger Weise zu untersuchen und zu bewerten! Versteht man es jetzt, wenn Prof. Soxhlet vor Jahresfrist den Saz in die Oeffentlichkeit schleudern konnte:„ Es ist Sorge dafür getragen worden, daß ähnliche Gutachten nicht mehr in die Welt gesetzt we den." Woher hat Soxhlet die Machtbefugnis, in derart imperativer Weise in die Lehr-, Forschungs- und Urteils= freiheit eines ihm bedeutend überlegenen Fachgelehrten einzugreifen? Diese und ähnliche Fragen wird Soxhlet in nicht allzu langer Zeit beantworten müssen. Wie unsere Leser wissen, hat Herr Lauser, der Fabrikant der Bauernfreude", Soxhlet vor Gericht gezogen, und Soxhlet sieht nunmehr seiner Aburteilung entgegen. Aber heute dürfen wir schon sagen: Alle Sachverständigen, welche bisher unter Eid ihre Gutachten abgaben, haben der Bauernfreude" das glänzendite Zeugnis ausgestellt; sie haben be schworen und bewiesen, daß Bauernfreude" ein billiges und gutes Präparat sei und wir möchten von Herzen wünschen, daß unsere Leser daraus Veranlassung nehmen, gleichfalls mit Bauernfreude" zweckmäßige Versuche, die sich natürlich nicht nur auf Wochen erstrecken dürfen, anzustellen. Ueber das Gutachten des Herrn Prof. Dr. Wein berichten wir demnächst noch ausführlichec an dieser Stelle. 92000 im Gebrauch! 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Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben das in dem obersten Sto dwer des Hauses befindliche Sapfventil der Housleitung offen zu halten damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil bes Waffers kann auch schon durch das Zapfenventil ber untersten Riche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. Nach stattgehabter Entleerung sind diese Zapfventile, welche dem Eintritt der Luft, bezw. der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen. - Das Schließen des Haupta biberrhahnes er folgt durch Auffeßen des beigegebenen Schlüssels auf den vier: fanntigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne eines Ubrzeigers bis Widerstand erfolgt. Das Oeffnen des Hauptabsperr babnes geschieht durch Drehung in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Bebufs Wafferentnabme mus des Morgens der Hauptabsper r Hahn wieder vollständig geöffnet werden. - Brotpreise bom 1. bis 15. Jan. 1905. Der hiesigen Bäcker. 1 Weißbrot Kg. 2 1 Schwarzbrot 2 1 Kornbrot XXXXXXXXXX Bekanntmachung. Stadt- Cheater diedener anderer Bläge zur Förderung des in der Lahn Die Benutzung des Schweinemarktplages nnd berGiessen. Direktion: Steingoetter. Dienstag, den 3. Januar 8.Volks- Vorstellung zu ermäßigten Preisen. DieStützen der Gesellschaft. Schauspiel in 4 Aufzügen von Henrik Ibsen. Deutsch von Wilhelm Lange. XX Pfg 26 52 . 24 48 72 22 44 Der auswärtigen Bäcker: 1 Weißbrot Georg Dern, Gr.Linden W. Steinmüller Witwe( Lange göns.) 24 24 Heinrich Weber( Heuchelh.) W. Fabel Wiesed W. Weißel Lang göne u. L. Stein müller Gr. Lind. 25 Karl Post, Wiesed B. Leir: Klein Linden 2 Louis Süßmuth 26 Steinberg u. Georg Dern Gr- Linden 48 W. Steinmüller Wwe. Langaon) 48 W. Fabel( Wiesed W. Weigel, Lang Göns JakobAppel, Krofdorf, Heinrich Weber Heuchelheim 2. Steinmüller ( Gr.- Linb.) 50 Schwan DE THOMPSON'S TRADE- MARK SCHUTZ- MARKE SEIFEN- PULVER das beste Waschmittel der Welt Zu haben 27 den meisten Geschäften. Karl Post, Wieseck u. W. Lein Klein Linden 52 22 Vorzüglichste Lederputz- Crème Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, überbaupt nach ungebeizten Räumen, Sofräumen, Gärten usw. find auf die Dauer deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelft ihrer besonderen Borrichtungen auf a nliche Weise zu entleeren und abzustellen. Bei anhaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt es fich, die Wafferentnahme auch während des Tages auf fürzere feftgesetzte Zeit zu beschränken und während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. 1 Schwarzbrot Georg Dern Gr, Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbenutter Wohnungen geführt sind, fann man durch Unterhaltung eines fleinen Heerdfeuers vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in falten Klosett ode sonftigen ungeheizten Räumen, durch welche die Wasserleitung fübrt. sofern daselbst die Leitung nicht schon burch eine ausreichende Umbüllung gegen Rälte geschüßt ist, die Temperatur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höbe zu erhalten. Sehr falt stehende, insbesondere auch abaeftellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche Klosetts( wie in Vereinshäusern c.) werden durch Einstreuen von etwas Salz( Biebsalz) in bas Schlußwaffer des Syphons( Wafferabschlusses) gegen Auffrieren der Schüsseln geschützt. Die Wassermesser nebst dem nächstanschließenden Teil der Rohrleitung find während des Winters mit Stroh, Säden oder ähn lichen Schuhmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich bie betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. Die Herstellung aller Wassermesser, die in Folae ungenügenden Schußes gegen Kälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Hausbesizer. Jm übrigen müssen die Wassermesser jederzeit leicht zugänglich bleiben. - Nach vorliegenden Erfahrungen find es namentlich Neubauten und unbewohnte Stodwerke, deren Wasserleitungen nicht immer die erforderliche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Nichtabsperrens von Garten- Wasserleitungen große Beschädigungen und namhafte Wasserverluste entstanden. Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer bie Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten, Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen Beteiligten 2 zur ganz besonderen Beachtung. Langer anbauernde Absperrungen, Einwinterungen, Reparaturen und Auftauungen von Hauswasserleitungen werden am zwedmäßigften und schnellsten von denjenigen Installationsgeschäften be forgt, welche bie betreffenden Hauswasserleitungen f. 3t. ausgeführt haben und daher die örtlichen Verhältnisse mit ihren empfind lichen Bunften am besten fennen. Gießen, den 17. November 1904. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. 010 3 " " Linden W. SteinmullerWe W. Weigel, LangGöns, Steinmüller Gr. Linden Heinrich Weber, Heuchelheim 22 W. Lein KleinLinden 24 Louis Süßmuth, Steinberg und Karl Spamer, Reist rchen, Georg Dern Gr.- Linden E. Chrift, Wiefed 44 2. Steinmüller ( Gr. Linden) W. Steinmüller Wwe. Langgons, Heinrich Weber, Heuchelheim, W, Weigel Lang- Göns, Karl Post Wiesed, Karl Spamer Reis firchen, Gustav Kavalier Das Beste vom Besten gewonnenen Eises soll für den laufenden Winter Whittwoch, den 4. Januar 1905, vorm. 11 Uhr an Ort und Stelle öffentlich meistbietend bersteigert werden. Gießen, den 2. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Betanntmachung. In der Zeit vom 24. bis 31. Dezember 1904 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 10- Markstück, 1 Damengürtel und ein Stativ; berloren 1 goldene Damenuhr mit goldner Kette, 1 schwarzer Knabenpelzfcagen, 1 schwarze Kapuze, 1 goldnes Armband, 1 schwarze Federboa, 1 goldner Zwicker mit Futteral und 1 Manschette mit goldnem Knopf. Zugelaufen ist: 1 fleiner weißer Hund mit gelbem rechten Ohr. Entlaufen ist: 1 schottischer Schäferhund ohne Halsband. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Kein alltägliches Schuhputzen mehr nötig. Oberall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. Makulatur hat abzugeben Gießen, am 31. Dezember 1904. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Stück- Boks Jacoby, A. Bujed 44 Expedition d. Blattes. J. Appel, Krofdorf46 W. Lein, KleinLinden bei Louis Süßmuth Steinberg W. Fabel und 48 54 Karl Post, Wiesed 66 E. Chrift, Wiesed Gustav Alten- Bused Jacoby 1 Kornbrot Ferd. Weiß, Grü ningen 2 Rornbrot Karl Spamer 66 Gaskoks. Gegenwärtige Preise: Für den Zentner ab Berkaufsstelle: ... 1,10 r. Buß- Boks, ausschließlich trocken gelagert in 2 verschiebenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert: . . Größe Br. 1. etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte Größe Br. 2, fleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, namentlich für engere Ofenschächte geeignet. In Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Cognac 22 HermJos Reiskirchen, Wilh. Schimmel Kinzenb.Mühle und Jak. Appel, Krofdorf Ferdinand Weiß, Grüningen W. Lein, KleinLinden Der Brotverkäufer. 44 Schutz Marke Stückkoks . Mußkoks Br. 1 Buskoks r. 2 Bei Entnahme von mindeflens 200 Zentnern: Stückkoks Aukkoks Nr. 1 Duhkoks Dr. 2 " . Nr. 2. Jufertion beffen, ble Re Rebattion Die K Bad die els unabwend neller erfüll folge Fefte, die Leitung dem minder beldenb unermüdlichen Beitere int General Staff erft neu batte Feinde unterm 1,25 Mr. wurden Bo ebrenhafte Ra wird in folgen beridtet: 1,25 Mr. 1,05 Mr. Nach der bis Sungid 1,20 Mr. schoffen und . 1,20 m. das Fort Wa ten die Japa 1,00 Mr. Ridzug auf 1,15 Mr ridtet war, f 1,15 Mr. Feftung auf General St Briefe on G dridlich, daj Für Kofsabnehmer, welche zwei und mehr Doppelwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Bfg. pro Centner. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner berechnet. NB. Ausnahmsweise fönnen fleinere Rotsmengen ohne bebesondere Vergütung auch an die betr. Lagerpläge ( Keller, Stall 2c.) berbracht werden, sofern die Zufuhr durch das Gaswerk erfolgt. 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Epiphania 112 16 Marcellus 17 Antonius m 18 Prisca D 19 Hillmarich F 20 Fab. Seb. S 21 Agnes S 22 3. Epiphania m2 23 Єmerentiana D 24 Chimothius m2 25 Pauli Bek. D 26 Polykarp F 27 Kaiser- Geb. S 28 Karl d. Gr. S 29 4. Epiphania m2 30 Adelgunde D 31 Virgil C Unſer großherzogliches. Paar. 1905. Februar. 1 Brigitta 5 m D 2 Mar. Rein. F 3 Blasius 5 4 Veronica S 5 5. Epiphania m2 6 Dorothea 7 Richard 12 8 Salomon D 9 Apollonia F 10 Scholastica $ 11 Euphrosyne S 12 6. Epiphania 12 13 Castor D 14 Valentin 112 15 Faustin 16 Juliane F 17 Constantin D S 18 Concordia S 19 Septuages. 112 20 Eucharius ( 25) D 21 Eleonore m2 22 Petr. Stublf. D 23 Serenus F 24 Matthias 4305. S 25 Victorin S 26 Sexagesimae 12 27 Leander D 28 Romanus C J J J J J J 5 TEC 5 Kritische Tage. 1. Ordnung: 21. Januar, 19. Februar, 21. März, 19. April, 18. mai 1. August, 30. August, 28. September, 28. Oktober, 26. November, 26. Dezember. 2. Ordnung: 5. Januar, 4. Februar, 6. März, 4. April, 17. Juni, 2. Juli, 16. Juli, 15. Aug., 13. September, 13. Oktober. 3. Ordnung. 4. mai, 3. Juni, 12. nov. 11. Dezember. ab Mai. m 1 Philippi Jac. 2 Athanasius m 3 Erfindung D F ST 4 Florian 5 Gotthard 6 Joh. v. d. Pf. 7 Mis. Dom. m 8. Stanislaus D 9 Biob m2 10 Gordian D 11 Gangolph ANDER März. m 1 Albinus D 2 Simplicius F 3 Kunigunde 4 Adrian S 5 Esto mihi 112 6 Fridolin D 7 Fastnacht m2 8 Aschermittwoch D 9 40 Märtyrer F 10 Henriette $ 11 Eulogius S 12 Invocavit m 13 Ernestus D 14 Zacharias m2 15 1. Quatember D 16 Reinard F 17 Gertrud S 18 Anshelm S 19 Reminiscere m2 20 Rupert D 21 Benedict m2 22 Casimir D 23 Theodorus F 24 Gabriel S 25 Mar. Verk. S 26 Oculi 12 27 Theophilus D 28 Malchus m2 29 Gustasius D 30 Wolrad F 31 Guido AVON April. 1. Theodora 2 Laetare 3 Darius 4 Ambrosius m2 5 Jeremias D 6 Sixtus F 7 Cölestin 112 SEDE S 8 GottlobS 9 Judica m2 10 Daniel D 11 Leo m 12 Julius D 13 Justinus F 14 Tiburtius 15 Olympiades S 16 Palmsonntag 12 17 Rudolph D 18 Valerianus 12 19 Hermogen D 20 Gründonnerst F 21 Karfreitag S 22 Soterius S 23 Ostern 540 F Messen. Frankfurt a. M.: 12. April, 25. April, 30. Aug. Braunschweig: 10. Feb., 11. August. Cassel: 3. April, 28. Aug. Frankfurta. O.: 27. Feb. 3. Juli, 16. Oktober, 11. Dezember. Leipzig: 3. Januar, 30. April, 3. September. Juni. 1 Himmelfahrt 2 Sigismund 5 5 5 ඛ 3 Grasmus m2 24 Ostermontag 4 Exandi D 25 Marc. Ev. m2 5 Bonifacius m2 26 Cletus 6. Arthemius D 27 Anastasius C m2 7 Benignus F 28 Theresia 8 Medardus 5 S 29 Sibylla F 9 Felic. u. Pr. D 10 Flavius 5 F 12 Pankratius 13 Servatius S 14 Jubilate m2 15 Sophie D 16 Sara m 17 Constantin D 18 Erich F 19 Pudentiana S 20 Emma S 21 Candate 112 22 Helene D 23 Desiderius 1 24 Domitian D 25 Urbanus F 26 Lucian ว 29 S 27 Eduard S 28 Rogate m2 29 Maximilian 30 Wigand 112 31 Patronilla C Albin Klein $ 30 Quasimodo Lieferung von Drucksachen aller Art für Geschäfts- und Privatbedarf Aufträge finden jederzeit schnellste und gewiffenhafte Erledigung. S 11 Pfingsten 12 12 Pfingstmontag D 13 Tobias m2 14 2. Quatember D 15 Vitus F 16 Justina S 17 Volkmar S 18 Trinitatis m 19 Arnold D 20 Sylverius m2 21 Heiderich D 22 Frohnleichn. F 23 Aron S 24 Joh. d. Täufer S 25 1. Trinitatis M 26 Elise D 27 7 Schläfer 112 28 Roland D 29 Peter u. Paul F 30 Lucina C Gießen, Selters wey 83 5 5 1905. Juli. Giessener Neueste Nachrichten Publikationsorgan sehr vieler Staats- und Gemeinde- Behörden. S 1 Theobald S 22 Trinitatis 112 3 Cornelius D 4 Ulrich 1 5 Demetrius 6 Esaias F 7 Willibald S 8 Kilian S 9 3. Trinitatis 5 112 10 7 Brüder D 11 Pius 12 12 Beinrich 13 Margareta F14 Bonaventura 15 Apost. Teil. S 16 4. Trinitatis 112 17 Alexius D 18 Goban 12 19 Ruffinus D 20 Elisäus F 21 Praxedes S 22 mar. Magd. S 23 5. Trinitatis m2 24 Christine 25 Jac. maj. 112 26 Anna C D 27 Martha F 28 Pantaleon S 29 Beatrix S 30 6. Trinitatis 12 31 German 1905. August. 1 Petr. Kettenf. 112 2 Gustav D 3 August F 4 Dominicus 5 Oswald S 67. Trinitatis 112 7 Afra D 8 Cyriacus D 112 9 Uladislaus D 10 Laurentius 4305. Unfer großherzogliches Paar. F 11 Hermann S 12 Klara S 13 8. Trinitatis m2 14 Eusebius D 15 mar. Hmlf. 112 16 Rochus D 17 Carolomann F 18 Agapitus S 19 Sebald $ 20 8. Trinitatis 112 21 Burchard D 22 Benjamin 112 23 Zachäus D 24 Bartolomäus F 25 Ludwig S 26 Samuel S 27 10. Trinitatis M 28 Augustin D 29 Joh. Enth. m2 30 Rebecka D 31 Paulina A 5 m EO F ES Kritische Tage. 1. Ordnung: 21. Januar, 19. Februar, 21. März, 19. April, 18. mai 1. August, 30. August, 28. September, 28. Oktober, 26. November, 26. Dezember. 2. Ordnung: 5. Januar, 4. Februar, 6. März, 4. April, 17. Juni, 2. Juli, 16. Juli, 15. Aug., 13. September, 13. Oktober. 3. Ordnung. 4. mai, 3. Juni, 12. nov. 11. Dezember. November. 1 Allerheiligen 2 Allerseelen 3 Hubertus 4 Charlotte 5 Reform.- Fest m 6 Leonhard 7 Erdmann m 8 Claudius D 9 Dieterich F 10 Mart. Luther S 11 mart. B. S 12 21. Trinitatis 12 13 Emericus D 14 Levin m 15 Leopold D 16 Ottomann F 17 Hugo S 18 Alphonsus S 19 22. Trinitatis m2 20 Amos D 21 Mar. Opf. 5 m2 22 Ernestine D 23 Clemens F 24 Chrysogenes S 25 Grossh. Geb. 5 S 26 Totenfeier m2 27 Buffo D 28 Günther 12 29 Barthold D 30 Andreas ว AC FS September. 1 Aegidius 2 Rabel, Lea S 3 11. Trinitatis AVON Oktober. S 1 15. Trinitatis m 2 Leodegar 3 Linus 112 4 Franciscus 112 4 Moses 5 Placidus 5 Herkules F 6 Aurelia D m2 6 Magnus S 7 Amalia D 7 Regina F 8 Mar. Geburt S 8 16. Trinitatis S 9 Gorgonius 12 9 Dionysius D 10 Gideon S 10 12. Trinitatis m2 11 Protus D 12 Raymund m2 13 Martern D 14 Erhöhung 29 F 15 Nicodemes $ 16 Euphemia S 17 13. Trinitatis m 18 Titus D 19 Eckhard m2 20 3. Quatember D 21 Matthäus F 22 Moritz S 23 Thekla S 24 14. Trinitatis m2 25 Cleophas D 26 Cyprian 112 27 Cos. Dam. D 28 Wenzeslaus F 29 Michaelis S 30 Hieronymus 12 11 Placida D 12 Ehrenfried F 13 Colomanus S 14 Calixtus S 15 17. Trinitatis m2 16 Gallus D 17 Florentin m 18 Luc. Evang. D 19 Ferdinand F 20 Wendelin S 21 Ursula $ 22 18. Trinitatis m 23 Severin D 24 Ptolemäus m 25 Crispinus D 26 Amand F 27 Sabina $ 28 Sim. Judas S 29 19. Trinitatis m2 30 Adelheid D 31 Wolfgang Lieferung von Drucksachen aller Art für Geschäfts- und Privatbedarf. Aufträge finden jederzeit Schnellste und gewiffenhafte Erledigung. SF AC Messen. Frankfurt a. M.: 12. April, 25. April, 30. Aug. Braunschweig: 10. Feb., 11. August. Cassel: 3. April, 28. Aug. Frankfurta. O.: 27. Feb. 3. Juli, 16. Oktober, 11. Dezember. Leipzig: 3. Januar, 30. April, 3. September. Dezember. 1 Arnold 2 Candidius S 3 1. Advent 112 4 Barbara D 5 Abigail 112 6 Nicolaus D 7 Antonia F 8 Mar. Empf. S 9 Joachim S 10 2. Advent m2 11 Damasus D 12 Epimachus 12 13 Eberhard D 14 Nicasius F 15 Johanna S 16 Ananias S 17 3. Advent 112 18 Christoph D 19 Lazarus 112 20 4. Quatember C D 21 Thomas F 22 Beata S 23 Dagobert S 24 4. Advent 112 25 Christtag D 26 Stephanus 12 27 Joh. Evang. D 28 Unsch. Kind F 29 Jonathan S 30 David S 31 Sonnt. n. Chr. a a Albin Klein Gießen, Seltersweg 83. e 5 5 5 5 5 5 5