die Schilderung er Tugenden, us als das, was d so bitteren, so ugleich ideal und enjabe ausgleicht. 1. e nicht fehlen, er Seele ündlich Jahre den Chinesen wahr, jedenfalls it besitzt. Ihr tot gerettet, injährige Belage g ihrer Feinde ienst belohnen folglos. Denn eben, so ist er Endlich macht töten, um ihn n. Und so geihr Retter und Filiger verehrt zu me der Senela auch. Wenn ein ogel ein, solange, Ee ihn in seinem ihn mit Grüßen, ene, und öffnen ihn freizulassen. aufschwingt, und nicht eher rasten bis er im Land Küsse und Zärt getragen hat. i. ,, Nun geben Sie Antwort auf die dem Kinde auf von der rechten infen Seite, und suchte, Sie den fe oder zwischen 6 wann Sie ihn oder nicht nah mnibus, respek oder wie war es Benn er geboren ; wenn er seinen dem für alles ; wenn er eine Bege der Annonce Familie"; wenn er ein armer Hausegen einen neuen Der sich keine Uner stirbt, immer e, die ihn kannten. mer: ngungen liegen bet auf Vordrud, der annten Zeitpunkt an bauamt. Masterfteinen. Bafaltpflafterfteinen fo aft borm. 11 Uhr ungen liegen bei uns auf f. Angebote auf borge dafelbft erhältlich, find en Zeitpunkt an uns ein Boden. 1905. efbauamt. essen Lebens- Versicherungsarter tüchtiger t gesucht. en tätig gewesene, erprobte ten unter J. P. 8389 an hen. Nr. 178. Insertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberem, bie Streife Weglar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen bie Petitzeile 30 refp. 40 Bfg. Rebaftion u. Saupterbebition: Gießen, Seltersweg 88. Ferufprechenfchluk Nr. 362. Dienstag, den 1. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeiſterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die englische flotte in der Oftree. ( Ein Interview.) Wegen der Gerüchte, die mancherorten an den bevorstehenden Besuch eines englischen Geschwaders in der Ostsee geknüpft worden sind, hat unser Berliner CB- Mitarbeiter sich an einen deutschen Staatsmann mit der Bitte um Auskunft und Aufklärung gewandt. Die Aufschlüsse, die er erhielt, teilt er uns im Folgenden mit: Die Nervosität, die viele deutsche Zeitungen und demzufolge auch nicht kleine Kreise der Bevölkerung ergriffen hat, weil die Ankündigung eines Besuchs der englischen Flotte in der Ostsee bekannt geworden ist, muß als krankhaft bezeichnet werden. Sie ist merkwürdig, aber in keiner Weise würdig. Bisher waren es nur gewisse französische und englische Blätter, die sich gleichsam ein Gewerbe daraus machten, ihre flinfen, von feinerlei Sachkenntnis gestörten Konjefturen als tatsächliche Politik auszugeben und zu verfaufen. Es war ihre Gewohnheit, Tagesereignisse ganz willkürlich miteinander in ursächliche Verbindung zu bringen, obwohl selbst oberflächliche Ueberlegung ihnen hätte sagen müssen, daß schon die unerläßliche Vorbereitung für das zweite Ereignis den inneren Zusammenhang mit dem ersten ausschloß. Das schlimme ausländische Beispiel hat bei uns ansteckend gewirkt. Die Entsendung eines starken Geschwaders läßt sich nicht improvisieren, sie verlangt Vorarbeiten und Vorkehrungen, die sich nicht von einem Tage zum anderen, nicht einmal von einem Monat zum anderen erledigen lassen. Trotzdem wollen jene nervösen Politiker, deren Urteilsfähigkeit durch keine Kenntnis auch nur eines diplomatischen Schriftstücks je eingeschränkt worden ist, glauben und glauben machen, daß die englische Geschwaderübung in der Ostsee eine Antwort, und sogar eine„ drohende" Antwort bilden solle auf den Besuch, den Großadmiral von Köster mit seinem Geschwader in Kopenhagen abgestattet hat. Das sind völlig haltlose und ganz falsche Vermutungen. Die englische Flottenübung in der Ostsee ist in Berlin bereits im Mai angekündigt wor= den, wie das freund- nachbarlichem Brauch entspricht. Die ser Brauch ist auch von deutscher Seite immer beobachtet wor= den, wenn ein deutsches Geschwader in fremden Gewässern Uebungen abhalten sollte. Einwendungen werden niemals erhoben. Die voraufgehende Ankündigung entspricht der Höflichkeit ebenso wie dem Bedürfnis. Die übende Flotte kann die Aufnahme von Kohlen, manchmal auch von Lebensmitteln nötig haben, und es ist immer gut, wenn die betref= fenden Häfen im voraus benachrichtigt werden, damit sie die erforderlichen Vorräte beizeiten heranschaffen oder ergänzen können. Das sind Gefälligkeiten, die man einander gern Teistet. Unter allen Umständen ist es eine eigenartige und unzutreffende Vorstellung, daß Regierungen, die sich ihrer Berantwortlichkeit bewußt sind, eine Art Vorliebe hegten, sich; in Geberden zu zeigen, wie etwa Borer im Schattenspiel, die einander mit geballten Fäusten herausfordern und zurückschrecken. Ganz so geht es in der diplomatischen Welt wirklich nicht zu. Hier ist zum mindeſten die freundliche Miene die Regel, meist sogar die freundliche Gesinnung. Wie es eine Fabel ist, daß die englische Flottenübung in der Ostsee eine drohende Antwort auf die Zweikaiser- Begegnung in den finnischen Schären oder auf den Besuch des deutschen Geschwaders in Kopenhagen sei, genau so ist es eine Fabel, daß von irgend einer Seite die Anregung gegeben worden, die Ostsee für ein mare clusum, d. i. für ein ge. schlossenes Meer zu erklären, das nur von den Kriegs. Schiffen der fermächte befahren werden darf. Eine große Berliner Zeitung hat sich die Mühe gegeben, nachzuweisen, Daß eine solche Schließung der Ostsee im Kriegsfall sich nicht würde aufrecht erhalten lassen. Sie dürfte fich die Mühe Baren. Sier hat man an das Projekt nie gedacht, und von Meiner anderen beteiligten Seite ist es auch nur in Andeuhungen verlautbart worden. Der Krieg in Oftalien. Während über die mutmaßlichen Friedensbedingungen der beteiligten Mächte Japan, Rußland und China alle Tage neue verschiedenartige Gerüchte kolportiert werden, gehen die friegerischen Operationen der Japaner mit Bestimmtheit vorwärts. Neuerdings haben sie wieder größere Erfolge auf Sachalin errungen. Die Russen werden überall zurückgedrängt. Eine japanische Abteilung, die ostwärts durch den Bezirk von Hevomich Aekomskoje vorrückte, schlug die bei Wedernikowsfi stehende russische Infanterie und Artillerie und ging zur Verfolgung der Russen über. Die Japaner vertrieben die Russen aus dem Gebiet von Nykowsk und nahmen dann die Stadt ein, wobei es zu heftigen Straßenkämpfen fam. Später stießen sie südlich von Rykowsk auf 800 Mann russische Infanterie und schlugen sie; 200 Russen fielen, 500 murden gefangen genommen. Die russischen Streitkräfte, die den Japanern bei den letzten Kämpfen auf Sachalin entgegengetreten sind, bestehen aus 5000 Mann Infanterie mit 12 Geschüßen. Ferner wurde die Stadt Luikow von den Japanern eingenonimen. General Stöffel zur Disposition gestellt. Die Vorwürfe, die gegen den Verteidiger von Port Arthur wegen der Uebergabe der Festung erhoben wurden, haben jetzt eine ernste Folge für ihn gehabt. Stössel ist unter Belassung in seiner Eigenschaft als Generaladjutant von der Stellung als Kommandeur des dritten Sibirischen Armeekorps enthoben worden. Die Friedensverhandlungen. Von unserem Mitarbeiter. In den nächsten Tagen beginnen in Amerika die japanisch- russischen Friedensverhandlungen, denen allgemein schneller Fortgang gewünscht wird. Man nimmt an, daß die Japaner flug genug sein werden, keine übertriebenen Forderungen zu stellen, und die Russen klug genug, billigem Verlangen Zustimmung nicht zu versagen. Daran ändert der Umstand auch nichts, daß der Zar auf eine Eingabe der Geistlichkeit des Orenburger Kreises, keinen schimpflichen Frieden zu schließen, geantwortet haben soll:„ Das russische Volk kann sich auf mich verlassen; niemals werde ich einen schimpflichen oder des großen Rußlands unwürdigen Frieden schließen." Abgesehen von der Notwendigkeit, die zum Friedensschluß drängen könnte, werden die Auffassungen über einen schimpflichen oder nichtschimpflichen Frieden zwischen den Diplomaten am Barenhofe und der Orenburger Geistlichkeit stark differieren. Das Interesse der leidenden fämpfenden Staaten würde tatsächlich durch eine billige Ucbereinkunft am besten gewahrt. Denn ein dauerhafter Friede soll geschlossen werden, nicht ein Friede, der in Wirklichkeit nur ein Waffenstillstand ist. Hoffentlich kommt es nicht schon beim Beginn zu einer Unterbrechung. Herr Witte soll, wie erinnerlich, in Paris gesagt haben, daß er nur der Beauftragte, nicht der Bevollmächtigte des Zaren sei, daß nicht er, sondern der Zar den Frieden schließe, daß seine Aufgabe sich darauf beschränke, die Eröffnungen der Japaner zur Berichterstattung entgegenzunehmen. Wenn Herr Witte das wirklich gesagt hat, und wenn außerdem zutreffend ist, was er gesagt hat, so ist wahrscheinlich, daß die Verhandlungen schon unmittelbar nach dem Austausch der Beglaubigungsurkunden der beiderseitigen Bevollmächtigten ins Stecken geraten werden. Denn als die japanische Regierung den Vorschlägen des Präsidenten Roosevelt Gehör gab und sich zu Friedensverhandlungen bereit erklärte, bctonte sie ausdrücklich, daß sie dies einzig in der Voraussegung tue, Rußland werde Unterhändler, die mit unbeding ter Vollmacht zum Friedensschluß ausgestattet sind, ernennen. Auch hat der japanische Bevollmächtigte unmittelbar nach seinem Eintreffen in Newyork diese Erklärung wiederholt. Liegen die Dinge nun so, wie Herr von Witte sie dargestellt hat, so ist die von japanischer Seite bedungene Voraussetung nicht erfüllt, und es kommt nichi cinmal zur Mitteilung der japanischen Forderungen. Man könnte solches Verhalten nicht einmal inforreft nennen, denn Bevollmächtigte ohne Vollmacht sind ein Widerspruch) in sich. Sollten die Unterhändler keine Vollmachten haben, so war ihr Zusammenkommen überflüssig, so konnte mit größerer Bequemlichkeit und mit besserer Aussicht auf rasche Erledigung von Hauptstadt zu Hauptstadt auf telegraphischem Wege verhar delt werden. Eventuell müßte also Herr von Witte seine Vollmachten sich ergänzen lassen oder nachholen, was cine mindestens zwei bis dreiwöchige Verzögerung bedingen würde. Möglicherweise aber hat Herr von Witte nur in Paris seine Vollmachten zu verleugnen für gut gefunden. während er tatsächlich im Besik ausreichender Vollmachten ist und diese in Newyork vorweisen kann. Sind nun die Vollmachten vorhanden und lauten die japanischen Friedensbedingungen derartig, daß Herr von Witte darin die Grundlage für eine Verständigung finden kann, so werden die ersten Bemühungen wohl auf Vereinbarung eines vorläufigen Waffenstillstands gerichtet sein. Die einstweilige Waffentuhe empfiehlt sich nicht bloß aus Gründen der Humanität, daß der Krieg nicht ohne Not weitere Opfer an Menschenleben verschlinge. Auch die Klugheit läßt die Waffenruhe wünschenswert erscheinen, damit nicht der Fortgang des Krieges er bringe nun den Russen weitere Niederlagen oder führe einen Umschwung zuungunsten der Japaner herbei die Ansprüche der Parteien verschiebe und den Abschluß des Friedens verzögere. Dazu kommt, daß der Eintritt der Regenzeit große Aktionen auf dem mandschurischen Hauptkriegsschauplag beinahe verbietet. Von der Waffenruhe zum Friedensschluß ist dann nur ein Schritt. Wenn die ganze Entsendung von Bevollmächtigten nicht eine Komödie gewesen ist, so darf angenommen werden, daß man in Petersburg bereits Wege gefunden hat, sich über die Forderungen der Japaner wenigstens in den Umrissen zu unterrichten und Gegenvorschläge nach Tokio gelangen zu lassen. An Vermittlern hierfür, an ehrlichen Maklern", würde es nicht gefehlt haben. Deutschland, England, Frankreich, die Vereinigten Staaten von Amerika hätten hierfür ihre Dienste gern zur Verfügung gestellt und sich der Aufgabe gewiß mit Takt und Verschwiegenheit unterzogen. Ist diese Annahme völlig oder auch nur zum Teil zutreffend, so werden die Bevollmächtigten ziemlich bald von Newyork nach Washington übersiedeln können, wo das Friedensinstrument Anderenfalls wird sich Herr von unterzeichnet werden soll Witte auf langes Verweilen in Amerika gefaßt machen müssen, vielleicht sogar auf vergebliches. Es ist davon die Rede gewesen, daß die russischen und die japanischen Wünsche sich darin begegnen, auf den Krieg ein Bündnis folgen zu lassen. Das wäre nicht ohne Beispiel in der Geschichte. Man braucht dabei nicht einmal an den Krieg von 1866 zu denken, dessen Parteien, dank der klugen Mäßigung und Voraussicht König Wilhelms I. und seines Ministers Otto von Bismarck- Schönhausen, nach vier Jahren zum Teil bereits Verbündete und bald darauf alle in verläßlicher, treuer Freundschaft vereint waren. Der Hauptleidtragende bei dem russisch- japanischen Bündnis wäre China, das vermutlich die Kosten des Krieges und die Kosten des Friedens dazu bezahlen müßte. Doch das steht im Buch der Zukunft. Einstweilen ist noch nicht einmal gewiß, ob nicht die unbeteiligten Mächte, ebenso wie nach dem japanisch chinesischen Kriege beim Friedensvertrag von Schimonoseki, sich einfinden werden, um als„ Unparteiische" tätig zu sein, um mitzuraten, wo sie nicht mitgetatet haben, und durch den Hinweis auf ihre geschonten Kräfte ihren Empfehlungen besonderes Gewicht zu geben. Das alles ist schon dagewesen; es ist nicht einmal lange her. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Ueber den Grenzzwischenfall in Kamerun, der durch den Zusammenstoß deutscher und französischer Truppen entstand, ist jetzt eine erste amtliche Meldung aus Kamerun eingegangen: Darnach ist nun die deutsche Faktorei in MissumMissum von Senegalesen widerrechtlich aufgehoben und be. raubt worden. Der Chef des Grenzdistriktes, Hauptmann Scheunemann, der sich zurzeit in dem südlichen Teile seines Bezirkes aufhält, wurde bei dem Einmarsch in MissumMissum beschossen. Bei der Abwehr wurden von seinen Leuten 5 Angreifer getötet und 4 zu Gefangenen gemacht. Der Gouverneur von Kamerun hat nach Eintreffen der Nachricht den Kommandeur der Kaiserlichen Schußtruppe, Oberst Müller, zur Einlegung eines Protestes und zur Regelung der Angelegenheit nach Gabun, dem Size des fran zösischen Gouverneurs, entsandt. Gleichzeitig hat er sich mit dem Generalgouverneur des Congo français in Braz zaville in Verbindung gesetzt. Dieser schlug die baldige Entsendung einer Grenzkommission an Ort und Stelle vor. Der Gouverneur von Kamerun hat sich mit diesem Vorschlage einverstanden erklärt, um weiteren Grenzstreitigkeiten vorzubeugen. * Das von Zeit zu Zeit angewandte Zeugniszwangsverfahren gegen Redakteure soll demnächst einer amtlichen Untersuchung in bezug auf seine Reformbedürftigkeit unterworfen werden. Das Reichsjustizamt hat dem Verband Deutscher Journalisten- und Schriftsteller- Vereine mitteilen lassen, daß, nachdem die Protokolle der Revision für die Reform des Strafprozesses im Druck erschienen sind, einer Besprechung über die gefeßliche Regelung der Zeugnispflicht der Redakteure nähergetreten werden könne. Für die Besprech ung ist ein Tag im Oktober in Aussicht genommen. * Eine wichtige Bestimmung über die Beschäftigung ausländischer Arbeiter ging sämtlichen preußischen Regierungspräsidenten zu. Nach dieser Verfügung dürfen russische und österreichische Arbeiter polnischer Nationalität in preußischen Industriegebieten nicht mehr beschäftigt werden. * Bei Swinemünde im Osternothafen wurde unter dem Verdacht der Spionage durch die Militärbehörde der Angestellte eines Berliner photographischen Instituts verhaftet. Der Sistierte ist Desterreicher und hat vom Leuchtturm aus bhotographische Aufnahmen des Festungsgeländes gemacht. Holland. ** Der Aufstand des Fürsten von Boni auf Celebes gegen die niederländische Regierung ist niedergeworfen, Die gegen die Empörer ausgesandten Truppen sind auf Celebes gelandet und haben die Befestigungen von Badjonwa, der Hauptstadt des Fürsten von Boni, zerstört. Die Bonileute berloren dabei 260 Mann, die niederländischen Truppen 25 Soldaten und 1 Offizier. England. ** Am 7. August soll die französische Flotte in Cowes eintreffen, der Besuch in den englischen Häfen sieben Tage währen. Cowes, Portsmouth und London bereiten glän zende Festveranstaltungen vor. Am 9. August wird König Eduard die französische Flotte besichtigen. Das Oberhaus und das Haus der Gemeinen wollen die französischen Offiziere in Westminster- Hall bewirten. Kurz, es geschieht das Mögliche, um dem Besuch eine politische Bedeutung zu verleihen. Rufeland. ** Die Ernennung des Generals Durnowo zum General. gouverneur von Moskau deutet darauf, daß die Großfürstenpartei wieder erhöhten Einfluß gewonnen hat. General Durnowo ist ein Mann ganz nach dem Herzen des Herrn von Trepom, war mit Plehwe enge befreundet und ein Günſtling des Großfürsten Sergius. Der neue Gon { verneur hat bereits Haussuchungen bei den Führern des Semstwo- Kongresses vornehmen und alles auf den Städte und Landschaftskongreß bezügliche Material beschlagnahmen Tassen. Der vorige Gouverneur Koslow ist nach fünfmona tiger Tätigkeit entlassen worden, weil er sich dent Semstwo. Kongreß gegenüber zu nachgiebig gezeigt hätte. Schwere Ausschreitungen gegen die Juden kamen in Rysch fa neffa im südlichen Rußland vor. Das ganze Städtchen wurde demeliert, und die Bewohner wurden von Reservisten, die mit jüdischen Händlern in Streit geraten wa ren, ausgeplündert. Türkei. ** Die Nachforschungen wegen der Urheberschaft des Attentats gegen den Sultan sollen zu bulgarischen Verdachtspuren geführt haben. Auf gut türkisch hat man vorläufig alle Beamten der bulgarischen Schiffahrts- Gesellschaft in Den Aufruf der Konsuln der Konstantinopel verhaftet. europäischen Schußmächte zur Niederlegung der Waffen haben die kretensischen Aufständischen abgelehnt. Alien. ** In China ist der japanische Einfluß in merklichem Steigen. Im Jahre 1900 hatte die chinesische Regierung den American China da Moloquent Companey" den Bau der Bahn von Santau nach Canton fonzessioniert. Jetzt hat der Vizekönig die Konzession zurückgezogen, um den Bau angeblich in eigener Regie auszuführen. Tatsächlich sind japanische Ingenieure die Bauherren. Japaner haben das Geld dazu hergegeben. Gleichzeitig hat eine Versammlung einflußreicher Chinesen in Shanghai die chinesische Regierung um Zurücknahme der der englischen Firma Jardine zum Bau der Bahn von Sutschau, Haugtschau nach Niugpo erteilter Konzession und um deren Zuweisung an dieselbe chinesisch japanische Gesellschaft ersucht, die den Bahnbau Santau Canton ausführt. Hof und Gefellschaft. Der Kaiser ist, auf der Jacht„ Hohenzollern" von Danzig kommend, nach einer kurzen Station vor Rönne auf Bornholm, in Kopenhagen zum Besuch des Königs Christian eingetroffen. Wie nunmehr festgestellt, wird der Kaiser am 7. September in Homburg v. d. H. eintreffen, wo am 8. September die Kaiserparade, am 9. September die Enthüllung des Kaiser Wilhelm- Denkmals und am Tage darauf Jestgottesdienst im Kurpark auf der großen Wiese Stattfindet. Das faiserliche Gnadengeschenk an bedürftige und würdige Ehepaare bei deren goldener Hochzeit ist auf 50 Mark erhöht. ** Der deutsche Kronprinz rückt morgen mit seiner Kompagnie nach dem Truppenübungsplatz Döberitz aus, wo er bis zum 15. August weilen wird. ** Prinz Eitel Friedrich ist zu einem Kursus der Schießschule in Spandau kommandiert. Generalmajor Der Kommandant von Berlin, Hoyer von Rotenheim, ist an den Folgen einer Darmoperation gestorben. Er war früher Oberst des GardeFüsilier- Regiments. ** Deer und flotte. Das Automobil im Heeresdienste. Mit dem größten Teil seiner Mitglieder wird sich das deutsche freiwillige Automo biltorps am Kaisermanöver und an den Festungsübungen im Osten beteiligen. Die Automobile werden von ihren Be sizern selbst in der vom Kaiser dem Korps verliehenen Felduniform gefahren und werden durch die Manöverabteilung des Großen Generalstabes zu etwa gleichen Teilen den gegen einander fechtenden Truppen zugewiesen. Soziales Leben. Der Befähigungsnachweis. Gegen den allgemeinen Befähigungsnachweis wendet man sich aus der Mitte eines der größten und ältesten Innungsverbände, des etwa 50 000 Mitglieder umfassenden Zentralverbandes der Bäckerinnungen Germania". In der Generalversammlung des Verbardes soll ein Antrag in diesem Sinne zur Beratung fon.men. Nah und Fern. † Unglücksfall im Zirkus. Im Stadtpark zu Hannover Stürzte der Schleifenfahrer Eclair ab und fiel in das Publifum. Ein Frau erlitt einen Schädelbruch, drei andere Personen weniger schwere Verlegungen. † Verhafteter Mörder. Der in der Besserungsanstalt Hagenau untergebrachte Lehrling Courty, der von dort entsprungen war und in Froschweiler einen Gastwirt ermordete und dessen Frau durch Schüsse verwundete, ist jetzt in Forbach verhaftet. † Wolkenbruch und Ueberschwemmung. Ueber Bischhausen im Kreise Eschwege entlud sich ein fürchterlicher Wolkenbruch, durch den nicht nur die Ernte vollständig vernichtet, sondern auch der Ort einer Ueberschwemmungsgefahr ausgesetzt wurde. Durch die Wassermassen schwoll die Werra derartig an, daß sie aus den Ufern trat und aus Holz und Trümmerteilen einen Damm anschwemmte, der den Fluß aufftaute. Es mußte Militär requiriert werden, um den Damm durch Sprengung zu beseitigen. † Ein Dieb, der sein Portemonnaie verliert. In dem schlesischen Dorfe Schertenberg entdeckte eine Frau, daß jemand von ihrem Felde die Gurken gestohlen hatte. Zu ihrer Ueberraschung entdeckte sie aber auch, daß dem Dieb bei seiner unerlaubten Gurkenernte das Portemonnaie aus der Tasche gefallen war, das mit 14 Mark Inhalt auf dem Felde lag. Das ist hart, denn der Mann darf den Verlust nicht bekannt machen. † In den Bergen verunglückt. In den Tiroler Bergen ist der Geheimrat Scheurer aus Aachen auf einem ganz ungefährlichen Wege samt seiner Frau schwer zu Schaden gekommen. Sie waren vom Karersee- Hotel zur Köllner Hütte unterwegs. Die Frau Scheurer verlegte sich durch einen unglücklichen Sturz die Kniescheibe und mußte auf einer Bahre getragen werden. Dem an ihrer Seite gehenden Geheimrat Scheurer wurde an einer ganz sicheren Stelle durch einen großen Stein, der sich plötzlich ablöste, der Schenkel zerschmettert, so daß ihm von einem aus Innsbruck herbeigerufenen Chirurgen das Bein amputiert werden mußte. † Unvollendete Schwimmfahrt durch den Aermel- Kanal. Bum zweiten Male hat der Dauerschwimmer Borgeß versucht, von England nach Frankreich zu schwimmen, aber auch diesmal hat er troẞ anfänglich guter Erfolge den Versuch aufgeben müssen. Der Schwimmer erreichte nach Wunsch die Flut, die ihn an die französische Küste führen sollte und sah seinen Sie vor Augen. Da warf ihn eine midrige Strömung weit zurück, und als er alle Kräfte anspannte, um diese zu überwinden, verstauchte er sich ein Vein und mußte die Fahrt aufgeben und das Begleitboot besteigen, nachdem er von morgens 8 Uhr bis abends gegen 10 Uhr im Wasser gewesen war. + Explosion von Kohlensäure. Auf dem Bahnhofe zu Olmün ervlodierte ein Behälter mit Kohlensäure, der dort in einem Waggon rangiert wurde. Der Waggon wurde zertrümmert. Ein Bahnbeamter verlor dabei das Leben. † Eine Rabenmutter. In Prag marterte eine achtundzwanzigjährige Arbeiterin ihr vierjähriges Söhnchen zu Tode. Als die unnatürliche Mutter verhaftet werden sollte. sprang sie durch das Fenster und blieb mit zerschmetterten Gliedern liegen. † Eine Stadt durch Feuer zerstört. In Kirchdrauf oder, wie die Stadt ungarisch heißt, Szepes- Várolja brach eine Feuersbrunst aus, die fast die ganze Stadt; etiva 300 Häuser samt den Nebengebäuden einäscherte. Sechs Personen sind verbrannt, zahlreiche verwundet. In der Nachbargemeinde Kolbach sind infolge Blitzschlages 36 Häuser niedergebrannt. Bibliotheken für Offiziere. Ein Erlaß des Staats. jekretärs des Reichsmarineamts ordnet an, daß die im Auslande befindlichen Schiffe zur wissenschaftlichen Fortbildung der Offiziere mit dem nächsten Ablösungstransport besondere Offizierbibliothefen erhalten. Große Kreuzer erhalten eine große, kleine Kreuzer und Kanonenboote eine kleine Bibliothek. Befinden sich nur kleine Kreuzer und Kanonenboote auf einer Station, so erhält das Schiff des ältesten Offiziers eine große Bibliothek. † Vom Frauenmörder Hoch. Der amerikanische Blaubart Johann Hoch sollte die Ermordung seiner Frauen im Gefängnis von Chicago mit dem Tode büßen. Im letzten Moment, als schon alles für die Hinrichtung bereit, wurde die Prozedur auf vier Wochen verschoben, weil eine Verehrerin Hochs, eine Miß Wilson, das Geld für die Revision seines Prozesses vorgestreckt hatte. † Hungersnot in Indien in Sicht. Auch in diesem Jahre läßt in Britisch- Indien der Regen und Fruchtbarkeit bringende Monsum auf sich warten. Wenn er nicht bald sich einstellt, steht wieder der Ausbruch einer Hungersnot zu befürchten. Im Radschputenlande, wo die Kräfte der Einwohner durch mehrere aufeinander folgende schlechte Jahre erschöpft sind, herrscht schon großes Elend. Der tadellofe Ehemann. - - Welche Eigenschaften muß ein Heiratskandidat haben? ,, Hoch klingt das Lied vom braven Mann"- aber wo ihn finden, wie ihn erkennen? Vor kurzem gingen durch die Presse die Aeußerungen des verstorbenen französischen Schriftstellers Mac' Nell, der in scharfsinniger Weise eine Untersuchung über die Qualitäten der Frauen angestellt hatte, die zur Hoffnung auf ein glückliches und gesegnetes Eheleben berechtigen. Genes Mannes Rede ist bekanntlich teenes Mannes Rede, man muß sie füglich hören beede. Wiebielmehr muß man da die Frau hören, wenn es sich darun handelt, den folgenschmeren Schritt zur Auswahl des„ herrlichsten von allen" zu tun. Da veröffentlicht nun eine Dame als Bendant zu den Rellschen Ratschlägen in der„ Köln. Volkszta." ihre Ansichten darüber, wie der Mann sein muß, der die Aussicht auf qute Führung als Ehegemahl bietet. Die Dame schreibt also: Heirate einen Mann, der dich als Mensch betrachtet und weder als Lurus- noch als praktisches Möbel. Einen Mann, der dir deine freie Meinung läßt und dir eine gleiche Berechtigung wie feiner eigenen zumißt. Heirate einen Mann, der für seine Mutter eine liebevolle Verehrung trägt und den eine herzliche Zuneigung und ehrliche Freundschaft mit seiner Schwester verbindet. Heirate einen Mann, der Kinder liebt und dem die Kinder vertraulich zulaufen. Denn dies ist ein Zeichen von Gemüt und Herzensgüte. Ebenso muß er Tiere qut behandeln und dark sie nicht schinden. Paß auf, daß er dir feine großen kostbaren Geschenke macht, sondern sich auf die Art und Weise, wie er es tut, daß man in iedem noch so unbedeutenden Geschenk eine fleine Idee, ein liebevolles Bemühen erkennt. Heirate einen Mann, der dich teilnehmen läßt an seinen Beruf, an den Gesprächen und Unterhaltungen seiner Besucher. Es ist meistens der Fall, daß sich Männer untereinander so ganz anders geben, als im Verkehr mit Frauen. Sie sind unter sich gewöhnlich wahrer, offener und freier. Versuche dich so zu benehmen, daß dein Mann auch dir gegenüber diese Stellung einnimmt. Wenn du einen Mann heiraten willst, so beobachte, ob er jedem fest und gerade in die Augen sieht und seinen Blick nie vor einem anderen niederschlägt. Auch muß er einen starken Händedruck haben. Bemerfe, wie er sich in seiner Familie benimmt. Ob er gern zu Hause ist und ein gemütliches, harmonisches Heim liebt. In Geschäftssachen muß er Ordnung haben. Heirate einen Mann, den seine Untergebenen lieben und berehren ohne zu vertraulich zu werden, an dem seine Kameraden einen treuen Freund haben, auf den man bauen kann, und den seine Vergesetzten achten. Heirate einen Mann, der einen weiten Horizont hat und frisch und jung im Empfinden ist. Wenn er Trinkgelder gibt, so sieh, daß er nicht knauferig ist. Doch ist dies der Fall, so heirate ihn nicht, er wird sich in der Ehe als geizig erweisen. Sein Aeußeres, seine Kleidung, Haar- und Barttracht soll einfach. aber schick sein. Er wird dann dasselbe an seiner Frau wünschen. Zu Haus soll er sich nicht zu sehr gehen lassen. Ein wenig davon gehört zur Gemütlichkeit, aber im zu großen Maßstab artet es leicht in Rücksichtslosigkeit aus. Heirate einen Mann, der viel persönlichen Mut hat. Den Haushalt soll er dir überlassen. Ein Topfgucker ist eine höchst unangenehme Zugabe in der Ehe! Sich zu, daß er größer ist als du. Auf Klatsch darf er nichts geben, nod; veniger sich selber daran beteiligen. In seiner Wohnung muß eine gewisse Ordnung herrschen, die jedoch nicht übertrieben sein darf. Heirate einen Mann, der ein denkender Mensch ist und der dich nicht als Versuchsfarnickel und Erziehungsobjekt ansieht, sondern als einen persönlichen, selbständigen Charakter. Nun weiß man es die armen Junggesellen, die den aufgestellten Anforderungen nicht entsprechen, mögen sich zeitig genug ändern. * Cokales. 1. August 1904. ** Am Samstag wurde zu Wolfs garten dem Großherzoglichen Paare eine Serenabe von drei GesangVereinen von Langen dargebracht. ** Der Großherzog hat den Geometer 1. Klasse Karl Lichtenfels aus Bußbach zum Kreisgeometer den Geometer Grebenhain, des Kreisvermessungsamts 1. Klasse Julius Diehl aus V Benrod zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamts Nidda ernannt. ** Der Finanzminister Gnanth hat einen vierwöchigen Urlaub angetreten. ** Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Helpershain mit dem gefeßlichen, nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt. Mit der Stelle ft Organistendienst verbunden; ihrem Inhaber fann eine Ditszulage bewilligt werden. RM. Abgelehute Oberrealschule. Die Vorstellung der Gr. Bürgermeisterei Bußbach, betr. den Ausbau der Realschule zu Bußbach in eine Oberrealschule wurde mit Rücksicht auf die zu Gießen und Friedberg bestehenden gleichen Anstalten abgelehnt. ** Ein Plan von der Kaiserparade bei Homburg v. d. H. liegt auf unserer Expedition zu jedermanns Einsicht auf. *** Besitzwechsel. Das Anwesen des Brauereib.sizers Ihring zu Gießen ging durch Kauf in zwei Teilen zum Preise von 75 000 it. an die Herren karl Textor und H. Winn zu Gießen über. Ersterer übernimmt den zurückliegenden Teil mit den Wirtschaftsgebäuden für 50 000 mt. und zerer das mit der Front der Straße zugekehrte Gebäude für 25 000 Mt. *** Den Mitgliedern der Hessischen KriegerVereine, welche am 8. September an der Kaiserparade bei Homberg v. d. H. sich beteiligen, wird It. einer Verfügung des Eisenbahnministers vom 20. Juli freie Rück. fahrt gewährt, wenn sie sich auf dem Bahnhof als solche ausweisen fönnen. * Die Stellung des Gießener Stadttheaters hat in der letzten Stadtverordnetenversammlung, nach den 3 itungsberichten zu schließen, lange Debatten hervorgerufen. Hier und da in der Bürgerschaft und in interessierten Kreisen hat man den Beschluß( Front nach der Südanlage resp. Bürgermeistereigebäude) nicht für glücklich bezeichnet und als Hauptgrund angegeben, daß die Hauptfassade nicht genügend zum Ausdruck fäme, da die Entfernung vom Bürgermeistereigebäude nicht groß genug sei. Auch soll in der Stadtverordnetenversammlung geäußert worden sein, daß sämtliche Architekten zu einer Stellung der Hauptfront nach der Johanneskirche geraten hätten. Die Abstimmung 8 zu 15 hat keine zu große Differenz, wenn man in Betracht zieht, Um daß mehrere Stadtverordnete nicht anwesend waren. nun aber in beiden Parteien die Ueberzeugung aufkommen zu lassen, daß eine absolute Mehrheit, auch in der Bürgerschaft und nicht zuleßt in der Theaterbaufommission über die Stellung des Theaters beschlossen hat, wird vom Schreiber dieser Beilen angeregt, die Kommission ebenfalls darüber abstimmen zu lassen, deren Beschluß mit Anführung der Gründe öffentlich bekannt zu geben und dann auch noch die nicht zugegen gewesenen Stadtverordneten zu befragen. Kommt dann ein anderes Bild heraus, welches zeigt, daß der Beschluß der Stadtverordnetenversammlung die Mehrheit event. nicht erlangt hätte, dann wäre es im Interesse der Stadt wert, den Bunft nochmals auf eine besondere Tagesordnung zu sehen. -X *** Schadenfeuer. Gestern Abend bald nach 6 Uhr fam in einem Lagerschuppen des Eisofferschen Anwesens in der Marktstraße in Gießen ein Schadenfeuer zum Ausbruch, das an den dort untergebrachten Schuh- und Spielwaren, Strohhüten und Müzen reichliche Nahrung fand. In furzer Zeit hatten die Flammen sich über das ganze Gebäude verbreitet, das total ausbrannte. Die Feuerwehren, die sofort auf den Brandplatz eilten, nahmen mit mehreren Rohren die Bekämpfung des Feuers auf. Ihre Haupt tätigkeit mußten die Mannschaften auf den Schuß der anliegenden Gebäude richten, die Mauer, an Mauer an das brennende Lagerhaus stießen. Schnell flogen deshalb Hafen an seine Mauern, um diese niederzulegen und so den Flammen den Weg zu verlegen. Nach kurzer, an gestrengter Arbeit war die Gefahr beseitigt und die Sprißen fonnten wieder abrücken. Außer dem gänzlich zerstörten Elsofferschen Lager Schuppen hat auch noch das Huhnshe Haus geringen Brandschaden genommen. Die Entstehungsursache ist noch nicht aufgeklärt. Den Löscharbeiten tam die herrschende Windstille außerordentlich zu statten, denn hätte Wind geweht, so hätten die Folgen leicht unübersehbare werden fönnnen. ** Reues Schulgebäude. Langsam, aber stetig ziehen sich die Mauern des Neubaues des Schulgebäudes der Höheren Töchterschule in Gießen in die Höhe. Der Bau wurde bereits im letzten Herbst in Angriff genommen, jedoch gestatteten die umfangreichen Fundamentierungsarbeiten, die die Summe von 25 000 Mt. verschlungen, nur ein langsames Fortschreiten. Sobald das Gebäude, das jetzt bis zum Erdgeschoß gediehen ist, seiner Bestimmung übergeben sein wird, sollen die jeßigen Räume der Höheren Töchterschule zu Voitsschulz.oecken Verwendung finden. P. Notiert wurden Montag früh in der Ludwigstraße in Gießen 5 Studenten wegen arger Ruheftörung. P. Wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen an einem 11jährigen Mädchen wurde ein hiesiger Knecht in Haft genommen. P. Ein auswärtiges Dienstmädchen wurde Montag Morgen in der Licherstraße in Gießen von Krämpfen befallen und auf Anordnung eines Arztes in die Klinik verbracht. P. Kampfhähne. Letzten Samstag Ab nd famen einem Radfahrer drei anscheinend Streit suchende junge Leute entgegen, bie ib ihnen mehrere Habe herunterh gefommene Su Rabler vom B Radfahrer einen legte. Ein p Marliftraße ein einem Baffanter bei. In beiber * Jug anlaffung wur manns Patroui Rebendurten a wird fich dafür haben. ** Keir brachte das he einen Artikel, folge des Ben gegen die bef JBt veröffent genannten Bla führung ihre und nadbridli feftgehaltenen B Der Gegenfäße fon her hören nh. Chord balltube„ Bittor Dem erfterer mit ** In me Gesellschaft Bi zur Erbauung nach Rüdesh auf die Dau der Konzeffio übernehmen. ausgeführt un fennt, wird fondern um liegt von Bin brücke über de währe wohl ei ** Forde Minifter der off bahadirektionen veranstaltet der württembergische eine bienenwirts direktionen wer als tüchtige B Ausstellung dur berhältniffes fte zahlung des Lo rh. Lollar, fimmig nahm Antrag des Bor zu veranstalten möglichte Beri hältniffe im G fowie möglich den bisherigen Ein Stellung u wir uns bor wie Lingen zu jag des In m mehrere el zu vermi beziehbar. Durch mittels Be Die schön bis 11 Bi werden. 1. August 1904. offsgarten dem abe von drei Gefangs Geometer 1. Klaffe zum Kreisgeometer n, den Geometer zum Kreisgeometer unt. th hat einen vier evangelischen Lebrer Gemeindeschule zu ach dem Dienstalter ift Organiftendienft Ditszulage bewilligt Die Borstellung der - den Ausbau der alschule wurde mit iedberg beitehenden aijerparade bei Expedition zu en des Brauerei Durch Rauf in zwei die Herren Karl ber. Ersterer über Wirtschaftsgebäuden mit der Front der Mt. fischen Krieger Der Kaiserparade wird It. einer Ver Juli freie Rüd Bahnhof als solche er Stadttheaters ammlung, nach den batten hervorgerufen. interessierten Kreisen mer Südanlage refp. ch bezeichnet und als ssade nicht genügend Dom Bürgermeisterei soll in der Stadt sein, daß sämtliche auptfront nach der bstimmung 8 zu 15 n in Betracht zieht, Desend waren. Um zeugung auffommen heit, auch in der heaterbaufommiffion en hat, wird vom mmission ebenfalls uß mit Anführung nd dann auch noch meten zu befragen. welches zeigt, daß mlung die Mehrheit es im Interesse der ne besondere Tages -X nd bald nach 6 Uhr erschen Anwesens in er zum Ausbruch, das Spielwaren, Stroh n5. In furzer Zeit Gebäude verbreitet, ren, die sofort auf ehreren Rohren die f. Ihre Hauptden Schuß der anan, Mauer an das flogen deshalb entgegen, die ihn, weil er kein Glockensignal gab, sondern ihnen mehrere Male„ Achtung" zurief, ohne weiteres vom Rade herunterholten und durchprügelten. Als der hinzugekommene Schußmann die Streitenden getrennt und mit dem Radler vom Blaze ging, warf einer der Raufbolde dem Radfahrer einen Stein an den Kopf, der ihn bedeutend verEin paar Stunden später produzierte sich in der legte. Marktstraße ein anderer Rowdy als Steinwerfer und brachte einem Bassanten eine nicht unbedeutende Verlegung am Kopfe bei. In beiden Fällen ist Anzeige erhoben worden. *** Jugendlicher Grobian. Ohne jegliche Ver anlassung wurde in der Nacht zum Samstag eine Schuß manns Patrouille von einem halbwüchsigen Burschen durch Rebensarten aufs gröblichste beleidigt. Der junge Mann wird sich dafür wegen Beamtenbeleidigung zu verantworten haben. *** Keine hessische Konfessionsschule. Jüngst brachte das hessische Zentrumsblatt, das„ Mainzer Journal", einen Artikel, in dem es, wie wir schon mitteilten, die Erfolge des Zentrums in Bayern betonend, seine Gefolgschaft gegen die hessische Simultanschule mobil zu machen suchte. 33t veröffentlicht die Leitung des hessischen Zentrums im genannten Blatt eine Erklärung, in der sie in längerer Ausführung ihre Beziehung zu dem betreffenden Artikel ablehut und nachdrücklichst feststellt, daß sie von der ron ihr seither festgehaltenen Bolitif des Friedens und der Ausgleichung der Gegenfäße nicht abzugehen gedenft". Das läßt sich schon eher hören. nh. Sport. Am Sonntag fand zwischen den Fußballtiubs ,, Vittoria" und" Melitia" ein Wettkampf statt, aus dem ersterer mit 21: 0 Gouls als Sieger hervorging. * ** In mehreren Blättern lesen wir: Der Aftien Gesellschaft Binger Rebenbahnen wurde die Konzession zur Erbauung einer elektrischen Nebenbahn von Bingen nach Rüdesheim und von Bingen nach Bingerbrück, auf die Dauer von 50 Jahren erteilt. Nach Ablauf der Konzessionszeit kann der hessische Staat die Bahn übernehmen. Die Bahn muß innerhalb eines Jahres ausgeführt und in Betrieb gesezt sein.( Wer die Gegend fennt, wird wissen, daß es sich nicht um Rüdesheim, sondern um Büdesheim nur handeln fann; Rüdesheim liegt von Bingen jenseits des Rheins, eine Eisenbahnbrücke über den Rhein innerhalb eines Jahres zu bauen, währe wohl eine zu starke Leistung. D. Red.) ** Förderung der Bienenzucht. Der preußische Minister der öffentlichen Arbeiter richtet an die Kgl. Eisenbahndirektionen folgenden Erlaß: Vom 2.- 7. September veranstaltet der deutsche Reichsverein und der württembergische Landesverein für Bienenzucht in Stuttgart eine bienenwirtschaftliche Ausstellung. Die Kgl. Eisenbahndirektionen werden ermächtigt, den Bediensteten, welche sich ale tüchtige Bienenzüchter erwiesen haben, den Besuch der Ausstellung durch Beurlaubung, den außerhalb des Beamtenverhältnisses stehenden Bediensteten gleichzeitig durch Fort zahiung des Lohneinkommens zu erleichtern. Einrh. Lollar, 31. Juli. Gesangswettstreit. ftimmig nahm die Liebertafel" am Samstag den Antrag des Vorstandes au, 1906 einen Gesangs- Wettstreit zu veranstalten. Als Hauptpunkte wurden aufgestellt: möglichste Berücksichtigung unserer heimischen, ländlichen Ver hältnisse im Gesangswesen bei Aufstellung der Bedingungen, sowie möglichste Vermeidung der Fehler und Schwächen bei den bisherigen Wettstreiten. Da Lollar vor allem den Vorzug genießt, im Beſiz ausgezeichneter Säle zu ſein, die Lage an 800 Dr. Rwiebeln per Rt. Mr. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Bf per drei Bahnen ben Verkehr außerordentlich erleichtert und der festgebende Verein durch den Besuch der Gesangs- Wettstreite erfahren gewiß nichts au Bemühungen zum Gelingen des Festes fehlen lassen wird, ist die Hoffnung auf recht rege Beteiligung, besonders aus unserem nächsten Oberhessen, gewiß teine unberechtigte. ? Grünberg, 1. Auguft. Mit dem heutigen Tage übernimmt der Stationsvorsteher Dörrhöfer aus Soden ( Taunus) die Funktionen des ersten Beamten auf hiesiger Station. w. Wißmar, 28. Juli. Einquartierung. Dienstag, den 5. September, erhalten die hiesigen Gemeinden größere Einquartierung, weshalb wahrscheinlich die auf den erften September- Sonntag sonst übliche Kirmes auf einen späteren Termin verlegt wird. Rodheim a. d. B, 29. Jult. Der hiesige Gewerbeverein unternahm am vorigen Sonntag einen Ausflug nach Kassel, die Jubiläums- Gewerbe- Ausstellung zu besuchen. Während der Vormittag der Ausstellung gewidmet war, wurde am Nachmittag Schloß Wilhelmshöh in Augenschein genommen. Die Ortsgruppe des hiesigen Bauernvereins feierte am Sonntag in threm Stammlokal ihr 14jähriges Stiftungsfest. > Herborn, 31. Juli. Das am Sonntag hier abgehaltene Radfahrfeft hatte einen starken Besuch gefunden. Sehr imposant gestaltete sich die Korsofahrt, an der sich u. a. Gießen, Marburg, Weglar und Alsfeld beteiligten. Der erste Preis wurde dem Alsfelder Radfahrer- Verein von 1890 zuerkannt, der anßerdem auch noch den 1. Preis im Niederradreigenfahren davontrug. Wetzlar, 29. Juli. Zur Ausbildung von Industrielehrerinnen( Handarbeitslehrerinnen) für den Kreis Weßlar beginnt mit dem 1. August ein sechswöchiger Kursus in Weßlar. Bugelassen werden nur erwachsene Geleitet wird der Kursus von der weibliche Personen. Kreishandarbeitslehrerin Fräulein Müller. Die Teilnehmerinnen werden in allen weiblichen Handarbeiten unterwiesen, die in der Volksschule gelehrt werden, jedoch wird besonderes Gewicht auf Flicken, Nähen sowie auf Buschneiden und Beichnen von Wäsche gelegt. * Marburg, 31. Juli. Neuer Rektor. Zum Rektor der Universität wurde der ordentliche Professor der Rechte, Dr. Frizz André, für 1905/06 gewählt. * Vilbel, 31. Juli. Der neueste Handelskammerbericht besagt, daß vom Bictoria- Melita- Sprudel im vergangenen Jahre 4016 Bäder verabfolgt wurden, sodaß die Gesamtzahl der seit der Erbohrung der Quelle bis Ende 1904 in der Sprudelanstalt abgegebenen Bäder 11 830 beträgt. Die Kurerfolge sind ausgezeichnet, es erklärt sich dadurch, daß die Frequenz jährlich steigt. Auch in dieser Saison findet das Bad wieder erhöhten Zuspruch. Der Victoria- Melita Sprudel übertrifft bekanntlich die berühmtesten Heilquellen an Kohlensäuregehalt ganz beträchtlich. Marktberichte. Gießea, 1. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarit lofteten Butter per fb 1.15-1.25 r., Sahnereler per Stüd 7-8 fg., Enteneter St. 6-7 fg., Käje per St. 6-8 fg., Käsematte 2 St. 5-6 fg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar kt. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, pe Stüd 0.80-1.80, Enten per Stild 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 fs., Rindfleisch per fb. 70-72 fg. per Pfd. Schweinefleisch 70-80 fg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.84 Big., Ralbfleisch per fb. 70-80 Bfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 7.50 ₺ bau tiodislil/ An die Stück, Zentner 3-4 Mt. Wepfel ver Zentner 6-10 Mr. Zwetschen ver Zentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzen von 7 Uhr morgens bis 1 Ubr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen tor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 31. Juli 1905. Kälber Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen 50 kg Schlachtgewicht 75-80 m. 1/2 kg 70-80 1. 81-85 Pf. 72-73 1/2" " Schweine do. " Getreidepreise in Mannheim " " " do. 70-74 do. 70-80 Brotpreise in Gießen Weizen 100 kg Weißbrot 2 kg 52 f Roggen do. Schwarzbr. do. 48 Frankfurt a. M., 31. Juli. Fruchtmarkt. Es 18.40 M. 15 35 " " notierten nach Qualität: Un Weizen, bieftaer und Wetterauer Aus 17.40-17.50, furhessischer Mr. 00.00-CO.CO Roggen, biefiger Mt. 14 50-14.75, russischer Mt. 15.75-16.00 Gerste, hiesige Mr. 00.00 bis 00.00, Pfälzer Mr. 00.00 bis 00.00, fränkischer Wit. 00.00.- 00.00, Riedgerfte mt. 00.CO bis 00.00 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 15.50-16.00, futhessischer Mr. 15.25-16 00, bay erischer Mt. 15.40-16.00, Mais, Wired Mt. 12.50-13.50. pro 1CO Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marken Mt. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, mr. 19.00-19.50 feinere Martin Mt. 20-20.50, Roggen ehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis 23.25, do. 1 Mr. 20.25-20.75, 8o. 2 Mr. 16-17.00. schalen Mt. 5.00-5.25, Weizenkleie Mt. 5.00--5.25, Roggenkleie Weizenmr. 5.80-6.00, Weizenfuttermehl Mt. 6.50-7.90. - Airlige Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Der Epaziergang der Kinderkirche der Matthäusgemeinde wird auf Donnerstag verlegt. Wiesener landwirtschaftlicher Wetterdiens Boraussichtliche Witterung in Hessen fitr Mittwoch, den 2. Auguft. Meist trüb, Gewitter mit Regenfällen. Bunächst wärmer und schwül, später Abkühlung. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) erantwortlich: für die Politik und den Inseratente: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. 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Die Angebotsunterlagen fönnen in unserem AmtsNachdem der Verein, resp. die einzelnen Ausschüsse die Rechnung- total eingesehen, Angebotsformulare( keine Zeichnungen) stellung und den Abschluß unseres Gesangswettstreites so weit beendet, fühlen dorther bezogen werden. wir uns veranlaßt, für alle Beweise des Wohlwollens und Entgegenkommens Gröffnungstermine, vor wie während des Festes, insbesondere für die Mitwirkung am guten Ge- einzureichen. lingen desselben und für die prachtvolle Schmückung der Häuser zu sagen. derzulegen und so Nach kurzer, an beseitigt und die ußer dem gänzlich ppen hat auch dschaden genommen. gt aufgeklärt. Den stille außerordentlich hätten die Folgen Cangfam, aber ftetig des Schulgebäudes n die Höhe. Der Angriff genommen, mentierungsarbeiten, rschlungen, nur ein Gebäude, daß jezt er Bestimmung über Räume der Höheren rwendung finden. rüh in der Ludwigstraße Ruheftörung. tiger Handlungen e ein hiefiger Anecht in mädchen wurde Montag Bießen von Krämpfen Arztes in die Alinit Samstag Abend lamen treit fuchende junge Leute allerbesten Dank ozloha Der Geschäftsführende Ausschuß des Gesangwettstreites des Gesangvereins„ Frohsinn ,, Lang- Göns. J. A.: Konrad Velten, 1. Vorsitzender. In meinen Neubauten an der Westanlage sind mehrere schön eingerichtete elegante Wohnungen GU at. früher zu vermieten und per 1. Oktober event. früher no ver 1. beziehbar. Durch Zusammenlegen von zwei Stockwerken mittels Verbindung einer separaten Treppe können die schönsten herrschaftlichen Wohnungen von 10 Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen' bis 11 Zimmern mit allem Zubehör hergerichtet Frischer Bienenhonig werden. Näheres im Baugeschäft Winn, Hofmannstr. 14. 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Mit ihm scheidet, nachdem er gerade im Begriff war, eine ehrenvolle Stellung im Auslande anzutreten, ein wackerer, pflichtgetreuer, eifriger Beamter, dessen wir stets in Ehren gedenken werden. Aufsichtsrat und Vorstand der Aktien- Brauerei Giessen. Hiermit die betrübende Anzeige, dass unser Mitarbeiter und wohlwollender Vorgesetzter, Herr Braumeister Arthur Grallert heute aus dem Leben geschieden ist. Wir bewahren dem verehrten Entschlafenen ein treues Andenken. Nr. 177 Oberk Bb Boring ber ( 24. Fortfebung.) Agnes lici; alles wi eine Tot lag fie auf d Strähnen hingen ihr ne Augen waren gefchloff dem gelblich fablen Ge Und plöglich stieß Hände öffneten fich uni wühlte sie der Kopf in fich, sie zu beruhigen, betten, sie mußte der weichen. Minutenlar Berzweiflung, dann nieder, der Kopf fiel den geschlossenen A Tränen hervor und ra herab: dann lag fie Marie hatte fid ne gehodt, und nahm die furchtbare Angst hatte hun, was follte sie tun? zweiflung in dem Gebe gewaltsam Bahn gebro und dennoch konnte fie unbeweglich, als hörte den Kissen. Agnes war ihr ni nichtsjagende, schnippisc ihr immer erschienen wi der Glut, und wie rid fie unglüdlich, hilfebed Mitleid und Anteilnah Sie öffnete die T das auf dem Korridor Mit großen, erstaun chen auf der Schwelle; zimmer und bedeutete fort, Liebling" sagte f sie nicht aus den Augem sollst du alles wissen ihr den einzuflößen, nad fie in der Küche bestel drängte die Tochter zur geh, Liebling, und gib Kurze Zeit darauf inspektors Limm. Im Wohnzimmer leisem Finger an. trat ein. Am Fenster, in der und schluchzte in ihr großer Mann mit langu der Uniform der Steue gefreuzten Händen in de Bei Maries Anblid die Höhe und trodnete gewöhnlichen Buwachs und Arbeilgen zu erwarten. Rebbie Einverleibung Brenheim, Gustavsburg auch die Simberleibung von Marienborn in nur eine wenigen Jahren einen gro bor Darmstadt haben es fich empfehlen ben benennenden Borort Aujuertennen: Mainz 4 2 und Gieken 1. dann etwa 35 000 auf langere Beit geree 34 Broving um einen wo Aber auch die F rechts gehört anders Wahlrecht( nach Art ländlichen Bezirke b Städte, weil das fogia Die Beamten und das Personal der Aktien- Brauerei Giessen. gebend würde, daß das nicht mehr zum Wort nun, leider ohne Efolg, gemacht, den Mißftand fragte, bie fünf größerer wählen zu laffen. Daß Ständefammer, Reiche to geht schon dareus hervo Bürttemberg bas Broport Legentlich bes fürzlich foffung änderung ben Sta nidht nur angenommen, fo