000 che 000 Osterfeft erstiefel ührung ur- Leder Schuhwaren gasse 20 ind billigst. Möbius& Sohn Hannover. & Basel URINGEN LEIPZIG 696 pier. und Würze neu, Wö t bon hohen en bei Fr. warzbier" enke fon 407 Nr. 73. Zweites Blatt. bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., ha Saus gebracht 60 fg., durch die Poft bezogen viertelfährlich Mt. 1.50. Brattebetlagen: Oberbeffifche Familienzeitung( täglich) und die Giekewer Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt arfcheint an allen Werktagen nachmittags. Samstag, den 26. März 1904. Gießener 13. Jahrgang. Jnsertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Do hefsen, die Kreise Weklar und Marburg 10 Pfg. fanft 15 Reklamen die Betitzeile 30 resp. 40 Pfg. Bostzeitungslifte No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg 68 Sernsprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Lehre des Kolonialaufftandes. CB. Wie wir bereits vor kurzem auf Grund einer Rücksprache mit einem höheren Beamten mitteilen konnten, ist die Unzufriedenheit im Hererogebiet zum Teil durch das ungesunde Kreditsystem entstanden. Die Farbigen haben in den Berkaufsläden der größeren Plätze vorzugsweise die äußeren Zeichen der Zivilisation erworben: Kleider, Strümpfe, Hüte, Schuhe und Wäsche, außerdem noch Sattelzeug und europäische Gebrauchsgegenstände. Alles wurde ihnen auf Kredit gegeben, und wenn sie auch mit der reichlichen Inanspruchnahme von Kredit bereits unliebsame Erfahrungen gemacht haben, so waren sie doch immer wieder leichtsinnig genug, sich in neue Schulden zu stürzen. Die weißen Händler, die, wie ausdrücklich hervorgehoben sei, zum geringsten Teil aus Deutschen bestehen, haben bei ihren Geldeintreibungen nachweislich bielfach ihre engeren Beziehungen zu dem Gouvernement und zu den sonstigen Verwaltungsstellen mißbraucht, die gepfän= deten Viehstücke falsch eingeschätzt und die Eingeborenen mit Strafen bedroht. Das alles wird von seiten der Verwaltung böllig zugestanden. Nun wird vielfach in der Presse, da ja, wenn keine Person hierzu gefunden wird, ein Sündenbock geschaffen werden muß, dem Verwaltungssystem die Schuld gegeben. Insbesondere wird geltend gemacht, daß es ein Fehler sei, Militärgouver= neure zu ernennen. Man solle lieber Zivilpersonen mit dieser souveränen Machtvollkommenheit, wie sie die Gouverneure besigen, ausstatten, oder wenn man sich hierzu nicht entschließen könne, Zivil- und Militärverwaltung von einander trennen. Das letztgenannte System ist indessen schon seit Jahrtausenden als verfehlt erkannt. Im Homer wenigstens fann man lesen: Einer soll Herrscher sein, einer sei König." Eine Zweiteilung der Regierungsgewalt wäre geradezu ein Ruin unserer Kolonialpolitik. Nicht in dem System liegt es, sondern in der Personalfrage. Nach den Kolonien dürfen weder einseitige Kriegernaturen, noch einseitige Bureaukraten geschickt werden. Hier sollte lediglich das Prinzip gelten, das Gute zu nehmen, wo man es findet. Beispielsweise hat man mit einem deutschen Arzt, der seinerzeit die mehrfachen Erpeditionen des Grafen Gößen mitgemacht hat, die allerbesten Erfahrungen gemacht. Dr. Kersten, so heißt er, war weder verwaltungstechnisch, noch militärisch vorgebildet, und es bestand daher wenig Sympathie dafür, ihm ein Gebiet in der ungefähren Größe des Großherzogtums Baden zu unterstellen. Aber er wurde, da er unter anderen Bedingungen nicht im KolonialDienst bleiben wollte, schließlich doch selbständiger Bezirksamtmann und hat in seinem Gebiet Tüchtiges geleistet, weil er ettvas mitbrachte, was mancher andere nicht besitzt und was wir den Kolonailinstinkt nennen möchten. Seine ganze Verhaltungspraris gründete sich auf drei Prinzipien: 1. MögLichste Rechtsprechung nach den Rechtsanschauungen der Eingeborenen, eventl. unter Anerkennnung ihrer härteren Strafen. 2. Schonung der Häuptlingsautorität und 3. möglichste Heranziehung zu Kulturarbeiten, aber in schonendster Form. Notwendig ist aber auch, daß unsere ganze Kolonialpolitik nicht von unserer einheimischen Bevölkerung unter dem Phifisterstandpunkt betrachtet wird und daß vielleicht die geeignetsten Kräfte durch das Geschrei der Kolonialgegner einem Berte verloren gehen, das wie kein anderes eine volle Persönlichfeit und eine gewisse natürliche Poranlagung zur raschen Beurteilung und Berücksichtigung des Volkscharakters und der Boltssitten erfordert. Wir haben nun seit einigen Jahren eine Kolonialpraxis und es findet sich reichlich Gelegenheit, die nach Afrika entsandten Beamten in ihrer Wirksamkeit gemau zu beobachten. Wer nicht im fleinen Kreis und in untergeordneter Stellung die ebenerwähnten Fähigkeiten offenbart hat, sollte auch nicht mit höheren Aufgaben betraut werden. Die Lütticher Bombenattentate. Lüttich, 24. März. Die Verhaftung der Urheber des furchtbaren Anschlags, bei dem der Artilleriekommandant Papyn und der Feldmesser Dupont schwer verwundet wurden, hat die Bürgerschaft von einem schweren Druck befreit. Liefen doch infolge eines anonymen Drohbriefes an den Chef der Sicherheitspolizei, aurent, gegen den das erste Attentat eigentlich gerichtet ar, bedrohliche Gerüchte in der Stadt herum über ne weitverzweigte Dynamitverschwörung. Man munkelte, daß neue Verbrechen täglich zu erwarten seien. Die Bolizeibehörde ist jetzt imstande, die ängstlichen Gemüter pollfommen zu beruhigen. Mit der Verhaftung der beiden Franzosen Lambin und Gudefin ist, voräufig wenigstens, dem ruchlosen anarchistischen Treiben in Ende bereitet. Der Polizeichef Laurent hatte in Erahrung gebracht, daß die beiden französischen Anarchiſten bei inem Bergmann und Gastwirt in Jemappes abgestiegen Daren. Er begab sich mit seinen Leuten dorthin, und wähend er den Bergmann verhörte, durchstöberten die Polizisten Die Zimmer, fanden anarchistische Bücher und Zeitungen und in eft mit chemischen Formeln, die bei der Herstellung der Bomben benutzt worden waren. Der Bergmann wurde sofort erhaftet und nach Lüttich gebracht. Hier erzählte er, daß eine beiden französischen Gäste Chemikalien gekauft und ins paus gebracht hätten; in seinem Keller hätten sie dann die Bomben hergestellt und um 10 Uhr an jenem Abend Jenappes mit den Mordapparaten verlassen. Nach diesem Geständnis verhörte Laurent auch die Franzosen, die bald nicht nur den ersten Anschlag eingestanden, sondern auch zugaben, die zweite Bombe angefertigt zu haben. Die Zerstörung dieser in dem Vorort St. Nicolas an dem Hause des Polizeikommissars Binet gelegten Bombe bewies die Gefährlichkeit auch dieses Mordwerkzeugs. Man machte den Sprengkörper dadurch unschädlich, daß man ihn auf dem nächsten geeigneten Gelände durch Schüsse zur Entzündung brachte. Die zwei ersten Schüsse blieben ohne Erfolg, beim dritten aber erfolgte eine heftige Erplosion. Ein umgekehrter Feuerkegel schoß bier bis fünf Meter hoch empor, von dichtem Rauch begleitet. Der Wind trieb die Funken fünfzig Meter weit. Eine Anzahl Fensterscheiben gingen entzwei. Die Ueberbleibsel der Bombe wurden zur Untersuchung sorgfältig in Verwahr genommen. Lambin war auch bei dem bekannten anarchistischen Anschlag auf die Kirche in Belleville beteiligt. Auf diese Tatsache wurde man dadurch hingelenkt, daß in seinem Koffer sich Zeitungen fanden, die diesen Anschlag ausführlich schilderten. Der Zustand des durch die erste Bombe verwundeten Majors Papyn hat sich übrigens verschlechtert. Sein Magen will feine Nahrung aufnehmen nnd man zweifelt daran, ob man ihn wird am Leben erhalten können. Hus dem Gerichtssaal. § Der Bileker Unglücksmarsch. Im Bileker Prozeß wegen der auf einem österreichischen Manövermarsch vorgekommenen zahlreichen Unglücksfälle wurde das Urteil verkündet. Oberst b. Grünzweig wurde zu fünf, Oberst v. Török zu zwei Monaten strengen Arrests verurteilt wegen Außerachtlassung der Dienſtvorschriften, begangen durch Hintansetzung der den Vorgesezten obliegenden Sorge für die Erhaltung und Schonung der untergebenen Mannschaft. Gegen Major Jaschi wurde das Vrfahren eingestellt. Er soll im Disziplinarwege bestraft werden. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. Vermischtes. +[ Ein Bureaukratenstückchen.] Im vorigen Sommer wurde von Fischern von Bießfe- Strand ein in der Ostsee als herrenloses Gut treibendes Faß geborgen, das 500 Liter russischen Spiritus enthielt. Von dem Funde wurde der Zollbehörde Mitteilung gemacht. Diese sette den von dem ausländischen Spiritus zu zahlenden Zoll in Höhe von 800 m. ( 1,60 m. pro Liter) fest. So viel war aber der ganze Spiritus nicht wert, und es fand sich selbstverständlich auch kein Käufer, der den Zoll hätte zahlen wollen. Nunmehr verhandelten die Fischer mit der Zollbehörde und erklärten sich schließlich zur Zahlung von 500 M. bereit, unter welcher Bedingung sie einen Käufer gefunden hatten. Ueber ein halbes Jahr zogen sich die Verhandlungen hin. Aber die Zollbehörde stellte sich auf den Standpunkt„ alles oder nichts". Dieser Tage wurde die Vernichtung des Steuerobjekts verfügt. In Gegenwart von Steuerbeamten ließ man den Spiritus... in den Sand laufen. Ein gefährlicher Giftmischer. In Lemberg wurde der Hörer der Medizin Sochacki unter dem dringenden Verdacht verhaftet, daß er gegen den griechisch- katholischen Kanonikus Pafisz ein Vergiftungsattentat unternommen habe, indem er Arsenik in alle möglichen Gefäße und in die für den Prälaten bestimmten Speisen mischte. Was den Studenten zu dem Verbrechen veranlaßte, ist bisher nicht mit Sicherheit festgestellt. Er selbst gibt an, er habe scherzweise verschiedene Experimente mit dem Gifte vorgenommen. Man hat hier aller Wahrscheinlichkeit nach einen Wahnsinnigen sehr gefährlicher Natur vor sich. Sochacki, der Sohn eines ruthenischen Landpfarrers, hate schon am Gymnasium eine krankhafte Neigung für den Besitz von Chemifalien und Giften, welche er mittels Nachschlüsseln aus den Physikalienkabinetten der Schule stahl. Während seiner medizinischen Studien setzte er dies auffallende Treiben fort, indem er sich auf Grund ärztlicher Rezepte gefährliche Substanzen in Apotheken verschaffte. Verhaftung eines Gettenmörders. Die Wiener Wäscherin Leifacher erstattete die polizeiliche Anzeige, daß sie von dem Färbergehilfen Jakob Schwabig, mit dem sie in gemeinsamem Haushalt lebt, seit längerer Zeit schlecht behandelt und sogar am Leben bedroht wird. Die Drohungen versetzten sie in umso größere Angst, da Schwabig vor vier Jahren seine Frau aus Eifersucht durch einen Revolverschuß getötet habe. Schwabig gibt jetzt zu, daß er 1900 in Pecs seine Frau erschossen habe und sich deshalb sechs Monate in Untersuchungshaft befand, bei der Schlußverhandlung jedoch freigesprochen wurde. Er wurde verhaftet. A Ungetreue Beamte. Auf Veranlassung des belgischen Konsuls verhaftete die Sofioter Polizei zwei junge Belgier, Jansen und Eruplent, die beide von der Brüsseler Polizei berfolgt werden wegen Diebstahls von 130 000 Francs, verübt am 14. Februar an der Societe anonyme coloniale industrielle. Bei den Verhafteten, die Beamten der Societe waren, fand man 106 843 Francs vor. Beide sind geständig. Der Vater Jansens war 1880 Gouverneur des Ronaoftaates und sväter divlomatischer Aaent in Sofia. [ Fang von Unterseebooten in Metallneßen.] Der Vergleich der Unterseeboote mit Delphinen, die bald über die Wellen schnellen, bald unter Wasser verschwinden, aber stets den Dampfer begleiten, legte dem englischen Admiral Wilson bei den letzten Manövern bei Portsmouth den Versuch nahe, die Unterseeboote wie Fische mit einem Netz zu fangen. In der Tat führte er das Experiment auch erfolgreich aus. Nach dem gelegentlichen Auftauchen von Unterseebooten wurden plößlich kleine Dampfpinassen von einigen Panzern herabgelassen, die bei der Distanz von 10 bis 12 Kilometern abseits der feindlichen Flotte unmöglich zum Zielpunkt genommen werden konnten. Sie beobachteten bei ihrer überIegenen und schnellen Manövrierfähigkeit die Zickzackwege der Unterseeboote und warfen, miteinander in Verbindung stehend, im gegebenen Momente ein 30 bis 40 Meter langes und etwa bis zur Tiefe von 6 Meter gelangendes Metallnetz aus, das sie ganz nach Fischerart hinter sich herzogen. Stoß und Druck machten bald den Fang eines Bootes bemerkbar, worauf sie sich sofort näherten und die Umstrickung der Beute beschleunigten. [ Das Ende des Schiffszwiebacks in der englischen Marine.] Die englische Admiralität hat sich endlich dazu aufgerafft, den Schiffszwieback durch frischgebackenes Brot zu ersetzen. Bisher war trotz aller Klagen von Offizieren wie Mannschaften das Brotbacken an Bord abgelehnt, weil. man das zu Nelsons Zeiten auch nicht gekannt habe und die Besatzung, falls feindliche Geschosse u. s. w. den Backofen außer Tätigkeit setzten, brotlos sein würde, man also gezwungen wäre, neben dem Mehl doch noch Vorräte von Zwieback für solche Fälle mitzuführen. Jetzt hat man endlich das Unsinnige dieser Behauptung eingesehen und, allerdings vorläufig nur bersuchsweise, auf dem Schlachtschiffe„ Edward VII." und dem Panzerfreuzer Suffolk" Backöfen u. s. w. aufstellen lassen. Ist das Resultat befriedigend, so werden auch die übrigen Schiffe der englischen Flotte allmählich mit Backöfen versehen werden. ** * Unsere Konfirmanden. Jährlich um die Osterzeit erscheint ein Tag als einer der bedeutungsvollsten im Seelenleben, der Tag der Konfirmation. Der allgemeinen Annahme zufolge bedeutet diese kirchliche Feier zugleich den Abschluß der Kinderzeit, den Eintritt in Kampf und Genuß des Lebens. Zu früh tritt darum ein Kind an den Altar, wenn es noch kein Verständnis für die Pflichten und Anforderungen des Lebens hat; zu spät das Mädchen und der Jüngling, die schon völlig befangen sind in den Interessen der Erwachsenen, deren Gedanken und Gefühle teilen, im Weltgetriebe - so zu sagen bereits festen Fuß gefaßt haben. Wer die Reihen der jungen Konfirmanden aufmerksamen Blickes prüft, der wird an hundert kleinen Merkmalen erkennen, wie verschieden die Feier auf jedes einzelne von ihnen wirkt, und leicht wird er das zu früh" und zu spät" bemerken. Der Religionsunterricht und für die meisten Konfirmanden auch der Schulunterricht schließt ab mit diesem Tage. Was sie also heute in Kopf und Herzen tragen, das ist die Ernte von acht oder zehn mühevollen Jahren, das ist der Schatz der beste!- den treue Eltern und Lehrer ihnen mitzugeben vermochten, hinaus ins Leben. Wie aber ist es mit diesem Schaße bestellt? Altmeister Goethe spricht sich darüber gar treffend aus:„ Der Glaube ist ein heiliges Gefäß, in welches jeder sein Gefühl, seinen Verstand, seine Einbildungskraft, so gut er es eben vermag, zu opfern bereit ist. Auf das Opfer kommt es dabei an, nicht auf die Form des Gefäßes. Mit dem Wissen verhält es sich gerade umgekehrt: Es kommt gar nicht darauf an, daß man wisse, sondern was man wisse: Wie gut, wie genau, wie viel von jedem. Ueber das Wissen läßt sich streiten, weil es sich berichtigen und erweitern läßt. Es kann nie so zusammengefaßt, so fest begrenzt werden, wie das Glauben, über welches aus diesem Grunde kein Streiten denkbar ist." Und nun blickt hinab und prüft den weiten Halbkreis blühender Jugendgestalten. Auf welcher dieser Stirnen thront er, jener mächtige, einzige, allumfassende Glauben, über den sich ,, nicht streiten" läßt? Jener beglückende Glauben. der unsers Lebens Schild und Schwert, gleichzeitig aber auch der Balsam für jede Wunde werden soll? D, wohl ihnen, wenn sie alle diesen herrlichsten Schatz gerettet haben aus stiller, friedlicher Kinderzeit, um ihn nun siegreich hinüberzutragen nach dem unbekannten Gestade, dem ihr Lebensschifflein heute entgegeneilt! Und das Wissen? --Mit unfehlbarer Sicherheit wird der Menschenkenner unter den Knaben und Mädchen diejenigen herausfinden, welche mit einem Freudensprung das letzte Schulbuch zugeklappt haben, um niemals wieder in ein solches hineinzusehen. Genau wird er sie unterscheiden von jenen andern, klug aber finnend vor sich niederblickenden Gestalten, die vom Zaubertranfe des Wissens nur eben genug gekostet haben, um ihm den vollen Geschmack abzugewinnen. Ob auch für gar manche dieser Jünglinge die prak tische Lehrzeit schon an der Türe wartet, ob gar manches dieser Mädchen schon jetzt seinen festen Platz daheim, als treue Stüße der Mutter, dennoch werden sie unter allen Um ständen, selbst neben angestrengter Arbeit, immer wieder ein Stündchen zu erübrigen wissen für die geliebten Bücher. Sie gehören zur Zahl derjenigen, die nicht aufhören zu ,, lernen", so lange sie leben". Vater und Mutter aber werden ihrem Streben nicht hinderlich sein, das haben sie auch schon bewiesen während der ganzen Schulzeit der Kleinen. GRD SHERZOR VO VON HESSEN Carl Stückrath, Möbelfabrik 47 Asterweg 47. Geschäftsgründung 1868. LANDER GEWERBE PREISMEDAILLE 1879 GSSTOFFENBACHAM 8 Ederstrasse 8. 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( Ohne Gewähr.) 26 34[ 400] 129[ 1000] 426 57 559[ 400] 606 736 966 1014 300 99 431 727 38 904 99[ 400] 2118 226 57[ 400] 454 84 575 650 835 3046[ 1000] 183[ 1000] 308 427[ 1000] 539 659 719 65[ 3000] 954 74 4049 113[ 400] 36 38 72 95 208 301[ 400] 12 43[ 400] 447[ 400] 48 531[ 3000] 54 657 946 5003 90 176[ 5000] 226[ 400] 596[ 400] 620 770 911 35[ 1000] 87 6016 58 243 318 94[ 5000] 672 76[ 400] 810 68[ 1000] 914 7056 79 108 317 31 36 42 554 638 816 976 85 8148 251 358 71 431 33 57 599 671 932 9160 326 83 486 598[ 400] 897 941 42[ 400] 10136 219 375 82 430 548[ 400] 620 89 779 811 11058 142 58 73 274 352[ 400] 463 706 58[ 400] 879 920 12036 53 113 60 67 307 16 470 97 746 89 841 913 60[ 1000] 13129 219 310 429 504 767 80 863 95 911 14008[ 1000] 51 75[ 1000] 293 94 319 435 538 672[ 400] 95 844 15006 214 57 574 655 83 97 841 911 71 16266 71[ 400] 305 89 546 671 759 988 94[ 1000] 17107 88[ 400] 93 359 91 512[ 400] 19 690 762 864 917 93 18099 176 249[ 400] 84 424 671 75 772 809[ 1000] 62[ 400] 68 933 19064[ 400] 141[ 1000] 58 77 482 616 27 746 78 800 901[ 400] 20185 227 40 56 90[ 1000] 303[ 400] 26 415 539 45 86 718[ 1000] 21008 20 57[ 1000] 192 284 400 7 541 667 939 85 22037 68 69 74 140 236 305 33 70 401 23 502 30 623[ 400] 72 746 878 98 23215 73 74 302 89 418 94 612 67 700 10[ 1000] 38 906 73 24252 370 491 93 565 81 608 69[ 400] 976 25094 153 90 288 349 421[ 400] 721[ 1000] 839[ 400] 927 55 26390 648 27105 25 93 201[ 1000] 15 495 504 60 82[ 1000] 622[ 400] 85 911 28171 284 308 73[ 400] 84[ 3000] 636 54 849 29102 209 57 304 521 56 30036[ 400] 94 165[ 400] 421 53 58 513 949[ 400] 91 31286 353 470 76 587 824 51 84 32017[ 400] 125 33[ 400] 60[ 400] 82 260 80 324 45 73 559 814 917 33135 92 264 336 659 717[ 400] 887 88 34-005 27 114 50 427 576 864 954 65 35094[ 400] 316 65 78 557 663 745 826[ 400] 919 22 51 36083 98[ 400] 141 242 48 401 60[ 1000] 96 613 723 65 94 864 78 37040 331 39 452 92[ 400] 821 69 38188 280 391 473 500 2[ 400] 5 40[ 1000] 633 45 762 39149 229 373 522 62 600 7 25 42 400 869 916 51 40051[ 400] 108 59 268[ 3000] 326 66 503 773 883 966[ 400] 41047 55[ 400] 216 28 67 74 454 621[ 400] 81[ 400] 95 863 960 67 42050[ 1000] 102 51 300[ 400] 28 418 561 663 788 43014 50[ 400] 171 213 33 641 44015 20 45 141 459 72 626 63 744 968 76 45315[ 1000] 50[ 1000] 65 406 23[ 1000] 50 637[ 1000] 45 714 63 952[ 400] 46052 637 819 997 47293 338[ 1000] 81 494 632 48[ 400] 830 61[ 400] 89 929[ 400] 90 48228[ 400] 54 402 560 62 70 603 708 903[ 1000] 49438 561 82 92 729 70 877 963[ 400] 50262 78 427 86 989[ 3000] 51221 549[ 400] 617[ 400] 765 881 [ 400] 99[ 1000] 908 51 57 52002 39 59[ 400 126 479 521 67 957[ 1000] 58 62[ 400] 53070 90 153 64 385 97[ 400] 434[ 400] 84[ 400] 93 98 661 711 819 91 967[ 1000] 54399 53? 632 59 847 400 935 38[ 400] 55008 112 60 206 57 480 601 714[ 1000] 56125 81 251 66 71 394 [ 400] 554 674[ 1000] 779 918 29 40[ 1000] 78 57047 126 266 521 84 831[ 1000] 938 58007 62[ 400] 65 482[ 1000] 610 23 818 59118 31 89 248 365 447 50 782 988 60008 209 12 55 57 63 465 924 61012 16 112 15 500[ 3000] 63 808 59 86 905[ 5000] 64[ 400] 62038 42 139[ 400] 57[ 400] 218 328 545 72 663 785 63054 75 205 532 41 651 734[ 400] 89 880[ 400] 87 911 14 64052 180 384[ 1000] 416 657 739 65305 15 38 42 401 16 99 555 672[ 1000] 941 94 66073 85[ 400] 105[ 400] 8[ 400] 57 200 66 338 460 819[ 10001 67096[ 400] 117 64 215 312 41 472 98 527 63 694 733 880[ 1000] 68236 94 405 564 640 866 946 69021 87[ 400] 290 481 574 711 989 70056 186 210 363 503[ 1000] 851 71320 58 460 552 64 824 64 [ 5000] 961[ 400] 72178 80 92 396[ 1000] 459 96 523 98 632 785 857 [ 400] 83 73117 209 322[ 400] 51 411 547 703 22 865 957 74179 260 [ 1000] 307 76 704 899 971 75017 346[ 400] 50 75 565[ 400] 71[ 400] 649 63 765 69 912 91 76006[ 1000] 81 106 296 300 77 434 585 93 848 962 77042 91 245 47 549 718 946[ 1000] 58 78008 80 116 32 215 334 91[ 400] 454 82 552 68 645 94 748 78 92 818 61 89 935 77 79087 314 90 422 84 625 28 43 711 19[ 400] 822 907 80108 78 525 57 787 814 67[ 400] 966 81071[ 1000] 628 51 73 [ 1000] 701[ 400] 822 42 916 82045 61 74 109[ 400] 241 82 90 421 690 880 89 14001 98[ 1000] 83008 166 226[ 400] 353 57[ 400] 68[ 400] 633 754 895[ 400] 964[ 400] 84115 409[ 400] 566 98 619 903 44 77 85262[ 400] 94 393 406 527 41 42 75 682[ 400] 822 905[ 1000] 6 86104 12 264 576 657 795 807 99 87204 48 411 57 90 511 710[ 3000] 943 88006 31 54 147 250 85 92[ 400] 341 57 542 606 13 89161 91 224 404 504 12 64 73 82 686 784 836[ 1000] 42[ 1000] 68 90049 116 65 295[ 400] 353 81 497 503 22 94[ 1000] 689 741 62 65 92[ 3000] 908 91029 467[ 1000] 92 570 804 913 65 81 92137 210 [ 1000] 87 301 61[ 400] 415 92 624 753 920 93039 282 312 463 89 599 642 55 892[ 400] 94105 247 97[ 400] 303 721 843 972 95004 15 193 603 8 706 80 813 42 910 96157 73 227 60 878 917 28 38 87 97002 10 21 51 65 152 232 344[ 1000] 422[ 400] 508 50 696 779 [ 3000] 884 99 985 98015 158 214 355 613 922 99038 77 121 68 298 [ 400] 589 617 733 87 927 Biehung VI. Blaffe.( 15. Tag) 25. März 1904. Ale Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 133 66[ 400] 73 281 714 78[ 400] 894 923 25 68 1056 182 313 69 89 420 707 30 97 928 2161 491 588 605[ 1000] 70 732 910 17[ 400] 3030[ 400] 368 474 890 931 4229 36 430 69 512 53[ 400] 73 97 644 73 717 943 69 5039[ 400] 187 96[ 1000] 224 481 608[ 3000] 906 54 6068 105[ 400] 6 21 75 354 483 87 516 1000] 56 786 826[ 30000] 78[ 3000] 919[ 400] 52 7159 225[ 400] 368 714 16 92 981[ 1000] 8096 172 207 78[ 400] 408 620 21 52 70 772[ 3000] 859 72 911[ 400] 45 56 97 9012 187 286 399 537 766 871 943 10030 50 220 336 43 93 516 689 717 29 97 11115 47 53 453 603 808 84 903 12095[ 400] 210[ 400] 345[ 400] 454 638 51 811 929 84 18100 18 40 273 96[ 400] 460 97 831 40 948[ 400] 14049 261[ 400] 63 365 435 51 787[ 1000] 932[ 400] 55[ 1000] 15098 210[ 1000 302[ 1000] 18 435 89 553 62 85 92[ 400] 681[ 400] 812 16277[ 1000] 87 338[ 400] 473 708 910 97 17002 64 82 146 57 426 31 68 570[ 400] 71 637 742 18070 108[ 400] 53 357 464 600 10[ 400] 83 719[ 400] 923 19190[ 400] 226[ 3000] 358 402 99[ 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Auch werden daselbst sämtliche vorkommenden Arbeiten bei Sterbefällen mit übernommen. Hochachtungsvoll Georg Schmitt, Glasermſtr. Mr. 13 Geschäfts- Nebergabe. Hierdurch die ergebene Mitteilung, daß ich die von meinem sel. Manne seit 25 Jahren betriebene Kunst- und Handels- Gärtnerei verbunden mit Blumen- Binderei und Samenhandlung( Kirchenplatz 9) an Herrn Gustav Wittmann aus Halle verkauft habe. Derselbe übernimmt mit dem Heutigen das Geschäft und wird es unter der Firma Gelände- Verpachtung. Mittwoch, 30. März 1904, vormittags 11 Uhr sollen nachverzeichnete Grundstücke auf die Dauer vor 6 Jahren auf dem Bureau der unterzeichneten Behörde - Zimmer Nr. 15 öffentlich meistbietend verpachte werden: 1. Das bisherige Besoldungsgrundstück des Wasen meisters auf dem Trieb in Gewann 14, eingeteil in 4 Viertel. 2. Das Grundstück Flur 34 Nr. 324a am Fichtenkop 6931 qm. 3. Das Grundstück Flur 35 Gewann 43 Nr. 182 und 183 je 600 qm auf der Hardt über der Kropbac Gießen, den 25. März 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Carl Berger Nachf., Gustav Wittmann weiterführen. Indem ich für das uns entgegengebrachte Vertrauen bestens danke, bitte ich dasselbe auch auf Geschäfts- Eröffnung und-Empfehlung. meinen Nachfolger gütigst übertragen zu wollen und zeichne Hochachtungsvoll Carl Berger Wwe. Einem geehrten Publikum von Gießen die ergebene Mitteilung, daß ich von heute ab in meinem Hause 46 Dammstraße 46 neben meinem Flaschenbiergeschäft eine Mehlhandlung en détail Auf Obiges höflichst bezugnehmend, erlaube mir einem verehrlichen Publikum von Gießen und Umgebung betreiben werde. Durch meine langjährige Tätigkeit in der Branche ergebenst mitzuteilen, daß ich alle in dieses Fach einschlagende Arbeiten, wie bin ich in der Lage, allen Ansprüchen an Güte und Backfähigkeit genügen. Hochachtungsvoll Karl Sier. Bei Bestellungen von 5 Pfd. an, frei ins Haus. Dekorationen, Landschafts- und Friedhofsgärtnerei, Bindereien usw. Biligste Preiſe. Schnelle Bedienung. auf das Sorgfältigste ausführen werde. Neben streng reeller sichere ich meiner werten Kundschaft gleichzeitig billigste Bedienung zu und bitte, das meinem Vorgänger geschenkte Vertrauen auch auf mich gütigst übertragen zu wollen. Hochachtungsvoll Carl Berger Nachf. Gustav Wittmann. Konfirmandenstiefel. M Für Mädchen OTTO HERZ& Co in Wichsleder, Kalbleder, anerkannt bestes Fabrikat Frankfurt a.Main Bahnhofstr. 33 Für Knaben in Wichsleder, Kalbleder, in Wichsleder, Kalbleder und Bor- Calf und Chevreaux von Mf. 4.50 an. Box- Calf von Mr. 4.50 an. Damen- Stiefel in Bor- Calf, Chevreaur in Knopf u. Schnür bon Mt. 8. an. Marktstraße 9 2. Süß, Gießen, Bettergaſſe. Wilhelm Reusch, Giessen, Uhren-, Gold- und Silberwaren- Handlung. Bahnhofstr. 33 Niederlage der Fabrik J. P. Kayser Sohn, Kayserzinn u. versilb. Waren, Crefeld. Neuheiten in Erzeugnissen der Württembergischen Metallwarenfabrik in Geislingen a. d. Steige. Konfirmanden- Uhren und andere Geschenke. 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