tr. 70. Erstes Blatt. bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Saus gebracht 60 fg., durch die Poft bezogen viertelfährlich Mr. 1.50. Brattebetlagen: Oberheffifche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Mittwoch, den 23. März 1904. Gießener 13. Jahrgang. Insertionspreis: Die einfpaltige Betitzelle für ganz heffen, die Kreffe Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonft 15 Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungslifte No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg Fernsprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der Krieg in Oftalien Die Lage in Nintschwang wird von Tag zu Tag bedrohlicher. Nach einem von dort eingelaufenen Telegramm scheint es fogar, als ob die Japaner nicht weit von der Stadt einen Landungsversuch gemacht hätten. Wenigstens ist das die einzige sinngemäße Deutung, die man der nachfolgenden, durch das Bureau Reuter übermittellten Meldung geben kann. Sie spricht von einer Kanonade seitens japanischer Schiffe und trägt das Datum des 21. d. Mts. Heute früh zwischen 7 und 7½ Uhr wurden an der Küste anscheinend aus einer Entfernung von 6 Meilen bom Süden her 14 Kanonenschüsse gehört. Das neblige Wetter machte es unmöglich, Gegenstände auf hoher See zu unterscheiden. Von einer Seeschlacht kann keine Rede sein, da die erste Voraussetzung dazu, der Gegner, für die Japaner fehlt. Bei Niutschwang sind keine russischen Kriegsschiffe vorhanden. Es ist also, wenn die Meldung auf Wahrheit beruht, als gemiß anzunehmen, daß die Kanonade den schleunig von den Muffen aufgeführten Küstenschanzen gegolten hat. Es ist auch nicht glaublich, daß die Japaner die Russen durch die eisermen Grüße bloß beunruhigen wollten. Sie haben entschieden beabsichtigt, an dem angegriffenen Punkt zu landen. Die Russen seken inzwischen ihre Befestigungsarbeiten in fieber hafter Eile fort, besonders an der Flußmündung wird Tag und Nacht gearbeitet. Zwei Regimenter Kosaken und eine fünfzöllige Kanone trafen per Bahn in Niutschwang ein, ebenjoo sechs Belagerungsgeschüße aus Port Arthur. Ginem englischen Blatt geht aus Schanghai die Meldung zu, daß verschiedentlich blutige Scharmütel Stattgefunden haben. Das Telegramm, das sich auf Berichte aus Miutschwang stüßt, lautet: Die Japaner haben den Tatungpaß überschritten. Es ber lautet, daß zwischen den Japanern und den Russen Scharmütel stattgefunden haben. Den Japanern soll jetzt der Weg zum Vormarsch auf den Motienpaß offen stehen, wo sich eine starke russische Streitmacht befinde. Mehrere Züge mit verwundeten Russen sind auf der Fahrt nach Liaujang durch Taschitschiao hindurchgekommen. Die Haltung Chinas. Die Beutezüge der Chunchusen erregen ebenso die BeFürchtungen der russischen Befehlshaber, wie die Haltung gemisser chinesischer Generale. Täglich ist die ostchinesische Bahn Angriffen von bewaffneten Horden ausgesetzt. Bei der Station Udzini fam es zu einem heftigen Kampf zwischen einem Kosakenpiket von 70 Reitern und 100 Chunchusen, die Fließlich vertrieben wurden. Der russische Gesandte Lessar berlangt geeignete Bürgschaften gegen die Aktion friegsLustig er chinesischer Generale. Der Nachfolger des demissiorierten Prinzen Tsu, Minister des Aeußeren Nattun, konSentrierte um Befing, deffen Stadtpräfekt er auch ist, 20 000 bon Japanern einererzierte Mannschaften. Seine JapanFreundlichkeit ist notorisch. Die chinesische Regierung erklärt Derartige Maßnahmen zwar damit, daß sie die gefährdete Sicherheit im eigenen Lande aufrecht erhalten müsse, und richtet deshalb auch an die ausländischen Regierungen das Ersuchen um eine Verlängerung der Frist zur Bezahlung der Ariegskostenentschädigung um ein Jahr, damit sie die für das aufende Jahr zu zahlenden Summen zur Verfügung haben Finne. Unruhen sind allerdings vorhanden, wie nachfolgende Meldung beweist: Etwa tausend Opiumschmuggler unter Führung eines gervissen Quon erregten einen Aufruhr und schlugen die gegen sie vorgehenden Regierungstruppen 70 Meilen südlich von Tschungting in der Provinz Sz'tschwan. Die Truppen verloren 16 Mann, der Rest floh. Die Behörden bon Tschungting senden Verstärkungen. Korea unter japanischer Verwaltung. In Korea haben die Japaner jetzt unbestritten das Heft Händen. Marquis to leitet die Verwaltung des Landes. empfahl( lies befahl) in einer Audienz, die er beim Kaiser Con Korea hatte, diesem nachdrücklich Reformen, die aber et allmählich durchgeführt werden sollen, um eine Verirrung, wie sie durch die überſtürzten Maßregeln des Jahres 1895 verursacht worden war, zu vermeiden. Marquis to Gat den Orden der Pflaumenblüte erhalten, eine Auszeichrung, die sonst nur Fürstlichkeiten verliehen wird. Der japa nische Gesandte Hayashi erhielt die erste Klasse des Ordens der koreanischen Landesflagge. Die Japaner hielten den amerikanischen Militärattachee General Allen bei Phjöngjang an und ersuchten ihn, nicht näher an die Vorposter heranzugehen. Die Politik. AA Ueber die deutsch- russischen Handelsvertragsverhandlungen wird iekt Ruverläffiaes bekannt. Danach bat Bukland der deutschen Regierung erklärt, nach der Erhöhung der deutschen Zollsätze müsse auch Rußland in jedem Falle, auch bei einem Handelsvertrage, erheblich höhere Zölle auf deutsche Waren legen. Es könne sich bei den Handelsbertragsverhandlungen nur darum handeln, festzustellen, welche Einfuhrgegenstände mit erhöhten Säßen belegt werden sollen. Auf diese russische Erklärung ist seitens Deutschlands noch keine Antwort erfolgt. * Die in einigen bayerischen Blättern aufgetauchte Meldung von dem Rücktritt des bayerischen Kriegsministers Frhr. v. Asch und seiner Ersetzung durch den Augsburger Divisionär Generalleutnant Frhrn. v. Reichlin Meldegg stellt sich als eine leere Kombination heraus. Tatsache ist, daß Frhr. v. Asch sich wie schon früher, so jekt nach seinem Konflikt mit der Zentrumsfraktion des Münchener Landtags mit Rücktrittsgedanken trug. Auf Vorstellungen des Prinzregenten, der den Minister am legten Sonntag zur Tafel gezogen hatte, hat Frhr. v. Asch seine Rücktrittsabsichten einstweilen vertagt. Daß der Minister nicht mehr allzu lange auf seinem Posten ausharren wird, darf mit Sicherheit angenommen werden. O Sehr dankenswert ist die Mitteilung, die der Reichsschatzsekretär Frhr. v. Stengel neulich in der Budgetkommission des Reichstags über das neue Totalisatorsteuergesek machte. Danach sieht das neue Gesetz eine gleich Besteuerung aller Totalisatoren vor. Jetzt sind bekanntlich die Vereinstotalisatoren von der Steuer frei. Eine Anzahl öffentlicher Totalisatoren ist infolgedessen in Vereinstotalisatoren umgewandelt worden, an denen, da hier viel höhere Odds herauskommen, eine sehr große Beteiligung stattfindet. Es ist stellenweise kaum verständlich, daß die oft so geringe Schar der Vereinsmitglieder diese Summe setzt; in Berlin nehmen zahlreiche Wettbureaus auch Wetten für solche Rennpläge an, auf denen nur der Vereinstotalisator funktioniert. Durch gleiche Besteuerung aller Totalisatoren werden dem Staate sehr große Summen zufließen. In Reuß ä. L. hat sich dieser Tage nicht mehr und nicht weniger als eine kleine Kammerrevolution ereignet.m Greizer Amts- und Verordnungsblatt" machte der Wirkliche Geheime Rat v. Geldern- Crispendorf im Namen des Fürsten Heinrich XIV. bekannt, daß der Kammer direktor Dr. Dehrl nicht berechtigt sei, den Titel„ Geheimer Oberfabinetsrat" zu führen. Inzwischen hat der Kammerdirektor Dr. Dehrl gegen den Fürsten Heinrich XIV., Reuß i.., derzeitigen Regenten von Reuß ä. L., bei dem zuständigen Gericht unter Vorbehalt aller übrigen Rechtszuständigfeit lage erhoben mit folgendem Antrag:„ Hochderselbe habe bei Festsetzung der Vertragsbedingungen über die Ernennung des Klägers Dr. Dehrl zum Kammerdirektor und stellvertretenden Vorstand des Geheimkabinets für Greiz diesem den Titel„ Geheimer Oberkabinetsrat" zugestanden, und demgemäß das dem pp. Dehrl erteilte Dekret durch Zufügung dieses Titels zu ergänzen.". Der titelsüchtige Geheime Oberfabinetsrats- Aspirant wird bei diesem Prozeß aller Voraussicht nach den Kürzern ziehen. Das Amtsgericht Riydorf hat den Antrag der Staatsanwaltschaft, gegen eine Anzahl sozialdemokratischer Wahl männner des Kreiſes Teltow- Beeskow- Charlottenburg wegen ihres Verhaltens bei der Abgeordnetenwahl im November v. Is. Anklage wegen groben Unfug zu erheben, kostenpflichtig abgewiesen. Das Gericht begründet diesen Beschluß damit, daß der Tatbestand des groben Unfugs in der Handlungsweise der Angeschuldigten nicht erblickt werden kann, weil das Publikum in seiner Allgemeinheit nicht unmittelbar belästigt und der äußere Bestand der öffentlichen Ordnung nicht gestört oder gefährdet worden ist." Italien. Papst Pius X. hat am Todestage Gregors des Großen eine Enzyklifa erlassen, deren Inhalt besondere Beachtung finden dürfte. Der Papst erklärt, daß auch er innnerhalb der Mauern des Vatikans sich von Gefahren und Feinden umringt sehe. Er werde versuchen, die unerschütterliche Festigkeit Gregors nachzuahmen, indem er es sich zum Vorsatz mache, die Rechte und Prärogativen, deren Wächter und Beschüßer vor Gott und den Menschen das Papsttum sei, um jeden Preis zu verteidigen. Die gegenwärtigen Verhältnisse seien schwieriger als die zur Zeit Gregors. Es handle sich nicht mehr allein um Keßerei, sondern man lege die Art an die Wurzeln der Bäume, die die Kirche bedeuten. Man leugne das Wirken Gottes in der Schöpfung, Ordnung und Regierung der Welt und die Möglichkeit von Wundern. Daher sei die historische Wissenschaft auf Frrwege geraten. Der Papst setzt dann auseinander, welche Aufgaben die Bischöfe haben, besonders hinsichtlich ihrer Lehrtätigkeit und ihres sozialen Wirkens zugunsten der Schwachen. Türkei. Die ganze Reformaktion in Mazedonien ist durch die Verschleppungspraktiker der Pforte jetzt auf einen toten Strang geleitet worden. Nicht nur die Reform der Gendarmerie, auch alle anderen Reformen lassen, was ihre Verwirklichung angeht, auf sich warten. Der Sultan macht sich dabei über die Sache lustig: Er sagt, die übrigen Reformen könnten nicht durchgeführt werden, so lange nicht über die Gendarmeriereform Einigkeit zwischen ihm und den Ententemächten erzielt sei. Eine solche Einigung aber unmöglich zu machen, läßt der Padischah sich nach Kräften angelegen sein. Unter diesen Umständen kann es nicht Wunder nehmen, wenn immer neue Meldungen über Unruhen in Mazedonien laut werden. Namentlich die Albanesen sollen bei Ipek wieder Händel mit den Türken angefangen haben. Von der Pforte wird das zwar bestritten, aber es wird schon stimmen. Zu allem Ueberfluß gehts offenbar auch in Armenien wieder los. Der dort sein Unwesen treibende armenische Bandenchef Antranik weigert sich wegen Uebergabe und Auflösung seiner Bande mit den türkischen Behörden zu verhandeln. Die Lage erregt in diplomatischen Kreisen Aufmerksamkeit. Angriffe der Kurden und Repressalien der Bevölkerung werden erwartet. Es ist wirklich geradezu erstaunlich, wie der Sultan die Mächte an der Nase herumzieht! Afrika. + Die Aufrollung der marokkanischen Frage scheint in der Tat bevorzustehen. Im Madrider Senat erklärte der Minister des Aeußeren die Nachricht für richtig, daß in London und Paris Verhandlungen bezüglich Marokkos im Gange seien. Man werde aber keinerlei Abmachungen treffen, die den Interessen Spaniens oder derjenigen Mächte zuwider liefen, welche geneigt seien, den gegenwärtigen Zustand in Marokko aufrechtzuerhalten. Wir vermuten, diese Zubersicht des spanischen Ministers wird sich sehr bald als eine grobe Selbsttäuschung erweisen. Die Einführung chinesischer Arbeiter nach Transvaal ift im englischen Oberhause mit 97 gegen 25, im Unterhause mit 299 gegen 242 Stimmmen gebilligt worden. Die an Unerquicklichkeiten so reiche Geschichte des Kongostaats ist wieder um eine Massenmetzelei bereichert worden. Aus dem Kongostaate wird gemeldet, daß dicht an der Grenze des deutschen Gebiets der Schweizer Monnier, Angestellter einer Hamburger Firma, nebst 100 Schwarzen von Eingeborenen ermordet worden ist. Da es sich um einen Schweizer und zugleich um einen Angestellten einer deutschen Firma handelt, ist Deutschland gehalten, vom Kongostaat Sühne zu verlangen. Das Konto des Kongostaats wird immer größer, und die bevorstehende Abrechnung wird nicht sehr erfreulich werden. Preussischer Landtag. Haus der Abgeordneten. ( 48. Sigung.) RK. Berlin, 22. März. Die Schuldebatte, die gestern das Haus beschäftigte, ging auch heute ihren etwas monotonen Gang weiter. Das Thema Konfessionelle oder Simultanschule?" beherrschte die Disfussion fast vollständig; auch die Frage der geistlichen Schulaufsicht wurde mehrfach berührt. Dazu kam eine Reihe lokaler Wünsche, wie der der Verlegung der Berliner TurnlehrerBildungsanstalt in ein geräumigeres Gebäude; die Erfüllung dieser Forderung wurde zugesagt. Irgendwie neue Gesichtspunkte traten in der Debatte, die sich über fünf Stunden hinzog und größtenteils vor leeren Bänken sich abwickelte, nicht zu Tage. Nab und Fern. † Zum Lütticher Bombenanschlag erfahren wir weiter, daß der verwundete Artilleriekommandant Papyn die Amputation beider Beine glücklich überstanden hat. Im Spital wurde ihm durch den Kriegsminister die Ernennung zum Offizier des Leopold- Ordens übermittelt. Dem verwundeten Feldmesser Dupont wurde gleichfalls ein Bein abgenommen. Die übrigen fünf Verwundeten sind außer Gefahr. Der Verdacht der Teilnahme an dem Anschlag hat sich auf einem erst seit kurzem im Vorort Herstal wohnenden, als Anarchist befannten Buchdrucker gelenkt, der verhaftet wurde. Der Mann besitzt eine kleine Werkstatt mit einer Handpresse. Man fand bei ihm außer anarchistischen Schriften Papier derselben Sorte, das zum Drucke von Drohbriefen benutzt worden ist, von dem kürzlich einer in den Briefkasten des neben dem Kriminalkommissar Laurent, auf den der Anschlag gemünzt war, wohnenden gleichfalls verletzten Abbé Lemmens gemorfen wurde. In den Briefen wurde namentlich„ Rache für die Ausgewiesenen" geschworen. Der Verhaftete wohnte früher in Brüssel, wo er wegen Aufreizung zum Mord mit Gefängnis bestraft wurde, dann einige Zeit in Lüttich. Er hatte als Gehilfen einen Franzosen, der vor kurzem durch den Kriminalfommissar Laurent ausgewiesen worden war. Wie verlautet, ist vor dem Hause des Kriminalkommissars Vinet wieder eine Bombe gefunden worden, die durch einen Fehler im Zündungsmechanismus nicht erplodiert war. Die Best in Johannesburg hat, wie amtlich mitgeteilt wird, bisher 34 Opfer gefordert. Es ist festgestellt, daß es sich um eine Art von Lungenpest handelt. Der Gemeinderat hat 100 000 Mark zur Bekämpfung der Seuche bewilligt. Begnadigung. Hauptmann Schröter aus Chemnitz, der den Beleidiger seiner Gattenehre, Leutnant Schubert, im Duell erschoß und vom Kriegsgericht zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt wurde, ist jetzt begnadigt worden. ein dunkles Gerücht behauptete, sogar in den Adelstand ererhielt, und die Rehabilitierung Spangenberg's, der, wie Man erfuhr den Sturz des Hofrats, der feinen Abschied richten, die aus dem Schloffe famen. und mit fieberhafter Spannung horchte man auf alle Nachhoben werden sollte. Von dem efte 21 dem die Einladungen bereits er wendungen machen, so weißt den Winter in Italien verbringen." mehr warten, ſeine Braut sehnt sich fort von hier, sie wollen Mit Ottokar sprach ich gestern ou ja, wie ich darüber denke. ,, Es wäre mir lieb; fonte fie wegen der Aussteuer Einbend, er will auch nicht lange Mertſtätte, um seinen Arbeitern einion Samudsachen zur Martin verließ, das Zimmer und trat bald darauf in die Bur Kulturgeschichte Skizze von Dr. A. Heilborn. des Sonnenschirms. Nicht nur di Yahon mie Soraz fingt, ihre Schick( Nachdruck verboten.) biereckigen buddhistischen Altäre auseinandereinen Turm mit mehreren Geschossen bildeten, Beit ersetzte dann die Schirme durch einen massiven Regel und über seine Dentsäule 3 Schirme aus Stein, die zusammen Sünger ihn über seine Vorgänger erheben und stellten deshalb muni starb( 6. Jahrhundert vor Christus) wollten feine Eine spätere gefalteten Schirm, das Zeichen her Macht. Als Saya Verhaftung von Falschmünzern. Wie aus Silberbach ( Böhmen) berichtet wird, wurden eine Anzahl Personen aus Klingenthal wota u. s. w. wegen Falschmünzerei verhaftet und dem Bezirksgericht Grasliß übergeben. A Ein Mordanschlag gegen einen deutschen Konsul wurde in Insbruck versucht. Ein zugereister 46jähriger italienischer Schuhmacher Richardo Carraro erwartete den deutschen Konsul Gerock in dessen Wohnhaus, um ihn zu erdolchen. Da der Attentäter den Konsul nicht kannte, so fragte er einen im selben Hause wohnenden pensionierten Oberst, ob er der deutsche Konsul sei. Der Oberst und andere Hotelbewohner nahmen den verdächtigen Menschen fest und entwaffneten ihn. Carraro gestand unumwunden die Attentatsabsicht ein, verweigerte jedoch jede Auskunft über die Ursache des Anschlags. * Bergwerkskatastrophe. Im Vasaser Kohlenbergwerk ( ungarisches Komitat Baranya) erfolgte eine Explosion schlagender Wetter. Die Anzahl der Verunglückten ist noch nicht festgestellt. Bisher sind sechs Leichen geborgen. Britische Pioniere im Himalayagebirge verschüttet. In der Nähe von Jatung verunglückte eine Solonne britischer Pioniere, die bei einem Straßenbau beschäftigt waren, infolge eines Erdrutsches, der sie verschüttete. Drei Mann wurden getötet und vier schwer verletzt. Durch das ab. stürzende Erdreich wurde auch ein Teil der Straße fortgerissen. Hinrichtung. In Altona wurde im Hof des Gerichtsgefängnisses der Lustmörder Oswald Mailau durch den Scharfrichter Engelhardt aus Magdeburg hingerichtet. Kurz vorher legte der Delinquent, der bisher hartnäckig geleugnet hatte, das Geständnis ab, die Prostituierte Ahlert ermordet zu haben. Bunte Chronik. Der staatliche Beitrag für den Bau eines Residenzschlosses in Posen wurde von der Budgetkommission des preußischen Abgeordnetenhauses auf höchstens 3 Millionen Mark festgesetzt. Bei Landsberg überfiel ein 16jähriger Knecht einen 12jährigen Knaben, bei dem er Geld vermutete. Als er nichts fand, brachte er ihm schwere Verlegungen mit einem Messer bei. Der Täter wurde verhaftet. Hus dem Gerichtsfaal. § Ein furchtbares Bild menschlicher Verworfenheit enthüllte ein Prozeß, der das Schwurgericht von Lucera in Italien beschäftigt. Des Vatermordes angeklagt sind drei junge Mädchen, die Schwestern Caterina, Ester und Berenice de Francesco. Caterina gestand, ihren Vater im Schlafe erschossen zu haben, um sich vor seinen Nachstellungen zu retten. Er hatte sie einmal unter Schlägen und Todesdrohungen vergewaltigt und wollte sie nochmals zwingen, seinen Gelüsten nachzugeben. In der Verzweiflung griff sie zum Revolver. Zu dem Danziger Millionenerbschaftsschwindel wird weiter berichtet, daß jetzt auch die Ehefrau des angeblichen Eisenbahningenieurs Wachsmuth verhaftet worden ist. Frau Wachsmuth, die sich als die Tochter eines Generals ausgab, hat noch ein altes Konto mit der Berliner Staatsanwaltschaft auszugleichen. Sie war dort wegen Betruges zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Vermischtes. A[ Das Kaiser Wilhelm- Denkmal in Thorn] ist gestern in Gegenwart des Kronprinzen feierlich enthüllt worden. Das Monument, das von Professor Herter- Berlin geschaffen ist und sich vor dem Hauptportal des alten, schönen Rathauses erhebt, besteht aus einer 3 Meter hohen Bronzeſtatue auf einem gleich großen Sockel aus hellem, fein gestocktem schlesischem Granit. Die stattliche Figur zeigt den alten Kaiser in der schlichten, ihm eigenen Würde; der Monarch erscheint in Interimsuniform mit dem Orden pour le mérite und dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse; über die Uniform fällt der offene Hohenzollernmantel hernieder. [ Der deutsche Tag auf der Weltausstellung in St. Louis] wird eine bedeutende Kundgebung für das Deutschtum werden. Das Fest soll am 6. Oktober abgehalten werden. Die Chefredakteure von 49 deutschen Zeitungen in Nordamerika haben ihre Unterstützung für die Propaganda zugesagt und sind dem großen Komitee beigetreten. Dazu kommen Delegierte von 22 242 deutschen Vereinen. Schon jetzt findet die Idee, diesen Deutschen Tag abzuhalten, unter den Deutschen der Vereinigten Staaten von Amerika begeisterten Beifall. [ Erbschaft für Präsident Krüger.] Wie aus Paris berichtet wird, hat ein in Agen verstorbener reicher Sonderling dem Präsidenten Krüger sein gesamtes Vermögen hinterlassen. Unter dem Nachlaß fand man einen Brief des Präsidenten Krüger, worin dieser ihm für die Uebersendung von 1000 Fr. für die Buren dankt. [ Japanischer Aberglauben.] Eine abergläubische Furcht beherrscht seit dem Beginn des russisch- japanischen Krieges die japanischen Fischer und Bauern. Sie sind überzeugt, daß sich im Meere zahlreiche Geister und Gespenster aufhalten und können bei Nacht kein Schiff vorüberfahren sehen, ohne zu zittern: auf den nächtlichen Schiffen sizen, wie sie behaupten, die in den letzten Kämpfen getöteten japanischen Seeleute, die, mit Taucheranzügen versehen, den Auftrag haben, alle Landsleute, die seit Jahrhunderten auf dem Meere den Tod gefunden haben, herauszufischen und zur letzten Ruhe zu geleiten. [ Automobile in der Wüste.] Vor kurzem ist ein Dampfmotor erfunden worden, der mit einer Besetzung von vierzig Mann über den losen Sand des Sudans mit einer Schnelligkeit von drei bis vier Meilen in der Stunde zu fahren vermag. Der Gedanke, den Motor als Beförderungsmittel in der Wüste zu gebrauchen, ist nicht neu; aber lange schien es unmöglich, einen Wagen zu bauen, der auf dem Sande fahren konnte: die Räder versanten und die Wagen standen unbeweglich. Jetzt ist es zwei Engländern, George Winter und Josse Ellis, gelungen, Räder zu erfinden, die nicht einsinken, und zwar kommen zwei Arten von Rädern zur Verwendung, eine für ziemlich harten und eine für sehr weichen Sand. Die Näder der ersten Art sind etwa wie das Triebrad einer Zugmaschine gestaltet; die Räder für sehr weichen Sand sind sehr sinnreich und dabei einfach: sie haben einen breiten flachen Radreifen mit einem Spurfranz in der Mitte. Dieser wirft den Sand auf jeder Seite auf und stellt für den flachen Teil des Rades eine Schicht her, auf der es läuft. Jeder Wagen hat beide Arten Räder. Die von den Genannten geleiteten Versuche sind unter Förderung der ägyptischen Regierung unternommen worden, die mit dem Ergebnis zufrieden ist und die Wagen angenommen hat. Hessischer Landtag. Darmstadt, 22. März 1903. Erster Präsident Haas eröffnet die Sißung. Die Beratung der Regierungsvorlage betr. den GesetzEntwurf über das Feld- und Forstrügverfahren wurde bei Artikel I, 2 fortgesetzt und wurden die noch rückständigen Artikel 2-8 nach der Regierungsvorlage, wonach die Ver urteilung nicht den Schöffengerichten, sondern den Einzelrichtern zugewiesen wird, angenommen. Angenommen wurde ferner die Regierungsvorlage, betreffend das Offenhalten der Schaufenster an Sonntagen. Die Regierungsvorlage, betreffend die Gehälter der Volksschullehrer, wurde dahingehend angenommen, daß das Mindestgehalt 1100 Mart, das Höchstgehalt 2800 Mart beträgt. Zur Anfrage des Abg. Köhler, betreffend das Gesetz über den Urkundenstempel, erflärt Staatsminister Rothe, daß die Regierung anerkenne, daß der Konzessionsstempel bei Schüßenfesten und Holzversteigerungen zu hoch sei. Dieselbe habe die Lokalbehörden angewiesen, den Steinpel in geetgneten Fällen von drei Mark auf eine Mark zu ermäßigen. Morgen halb 10 Uhr Fortsetzung der Beratung. Lokales. 23. März 1904. Privattelegramm. Bei der heutigen Ziehung der Hessisch- Thüringischen Landeslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 20 000 Mt. auf Nr. 7759, 10 000 M. auf Nr. 76 159, 87 886, 5000 m. auf 99 371, 3000 M. auf 4571, 15 314, 19 631, 20 977, 42631. * Der Großherzog tritt heute( Mittwoch) abend eine Reise nach Italien an. Die Fahrt geht zunächst nach Florenz. * k Der Großherzog hat am 19. März d. I. den von dem Fürsten zu Solms- Hohensolms- Lich auf die evangelische Pfarrstelle zu Ettingshausen, Dekanat Grünberg, präsentierten Pfarrverwalter Friedrich Nies daselbst für diese Stelle bestätigt. ** Der 3 weiten Kammer der Landstände ist von seiten der Regierung ein Geseßentwurf, die Forstverwaltung des Großherzogtums Hessen betreffend nebst Begründung zugegangen. ** Die philosophische Fakultät der Landesuniversität hat zum heutigen 50jährigen Doktorjubiläum des Professors Otto 3ödler in Greifswald dessen Diplom erneuert und ein Glückwunschschreiben überreichen lassen. ** Der Landtagsabgeordnete Jou- Buzbach fann sich mit der im Landtag von Mitgliedern aller ParteiRichtungen erhaltenen Abfuhr in Sachen der Bahn ButzbachLich noch nicht beruhigen. In einem von ihm in der " Butzbacher 8tg." veröffentlichten Artikel greift er den Abg. Dr. Gutfleisch- Gießen an und spricht von einer nationalliberalen Anklage gegen ihn, sowie von einer falschen Beurteilung des Abg Gutfleisch betr. der Ansicht der Bevölkerung über seine( Jouß) Tätigkeit in der Bahnangelegenheit. Schlagfertig beantwortete Abg. Dr. Gutfleisch in der gestrigen Rummer der„ Bußb. 3tg." die unbegründeten Angriffe des Abg. Jout und führt zum Schluß aus: Wenn schließlich Herr Jouß meine Ansicht über das Urteil des Landes in seiner( Jouß) Angelegenheit für falsch und übertrieben ansieht, so sollte er sich die gute Gelegenheit nicht entgehen lassen, durch Niederlegung seines Landtags: mandates eine Entscheidung der Wähler darüber herbeizuführen, ob seine oder meine Ansicht die richtige sei." Ob Herr Jouz dieser Aufforderung wohl nachkommt??? " ▷ Bahnprojekt Gießen- Brandoberndorf. Gestern fand in Gießen im Café Ebel eine Besprechung über das Bahnprojekt Gießen- Brandoberndorf statt. Die Versammlung, die von zahlreichen Interessenten aus dem Kreise Wezlar und Gießen besucht war, erklärte sich einstimmig für den Bau einer Eisenbahn von Gießen durch das Kleebachtal nach Brandoberndorf, da diese Linie nicht aus dem südlichen Teile des Kreises Wetzlar die so dringend nötige wirtschaftliche Erschließung bringen, sondern auch eine zweckmäßige Ergänzung der von Wetzlar aus geplanten Linie durch das Solmsbachtal nach Brandoberndorf Usingen bilden würde. Es wurde eine Kommission gewählt, welche die erforderlichen Vorarbeiten vornehmen und dann bei der Eisenbahnverwaltung die Ausführung der geplanten Linie in Vorschlag bringen soll.- Was sagt nun der„ Weßl. Anz." dazu? Dasselbe Blatt bezeichnete am 12. Januar If. Is. unsere öffentliche Agitation für diese Bahn als oberfaul. ** Oberammergauer Passionsspiele werden nur morgen im Neuen Saalbau in Gießen zur Darstellung gelangen. Man schreibt uns dazu: Die Aufführung steht unter Leitung und Mitwirkung des bekannten ChristusDarstellers Leopold Peterka. Die Petertasche Passionsgesellschaft ist bereits in zahlreichen größeren Städten Deutschlands und auch sonst in europäischen Großstädten aufgetreten; viele anerkennende Besprechungen der Presse liegen vor. Bei diesen Passionsspielen handelt es sich bekanntlich um die Darstellung des Erlösungswerkes durch das Leiden und Sterben Jesu Christi. Zahlreiche Anerkennungsschreiben von höchster Seite bestätigen den Religiösen- und Kunstwert der Aufführung. ** Am Montag Abend 8,10 Uhr wurde in allen Städten und Orten des Großherzogtums ein Meteor beobachtet der sich in der Richtung von Osten nach Westen bewegte. * Der Ring des Polytrates. In dem Magen eines in Gaulsheim verkauften Fisches wurde ein goldner Ring im Werte von 40 Mt. gefunden. * Feldberg fest. In der Turnhalle der Turnge meinde Bornheim wurde am Sonntag der 65. Feldbergfeft Turntag abgehalten. Als Bettübungen für das diesjährige Feldbergfest am 12. Juni wurden bestimmt: Stabspringen, Hochspringen, Weitspringen, und Kugelstoßen. Als niedrigt Punktzahl werden wie seither 24 Bunfte angenommen. Die Bestimmungen über die Wettübungen werden demnächst be fannt gegeben. Diesmal soll ganz besonders das Turnspiel in seinen vielen Arten gezeigt werden: einzelne Vereine haben bereits drei Wettspiele zugesagt. Man will aus den vorhandenen Mitteln auf dem Feldbergfest nach der Reifen berger Seite eine eigene Hütte zur Aufnahme der Gerite und Möbel erbauen. Der Kostenvoranschlag beläuft sis auf rund 2500 Mt. Der seitherige Ausschuß wurde wied gewählt. Thon wierberbolt eine verblüffenb Pfarrer, als er u was zu wünschen benn als ihn das und fein ganzer haftem Weinen, Jammer nod plöglich ändern. Die übrigen Rolle möchten wir noch ein bemerkenswert Saag hatte bag gelidt ingeniert bem berbienten * Für Offerten tann Zahlung verlangi werden. Kann der Handwerker eine von ihm gefordert Offerte auf etwa zu liefernde Arbeiten bezahlt verlangen Diese für unser gesamtes Geschäftsleben so oft eintretende und hochwichtige Frage hat das Reichsgericht vor furzem in bejahendem Sinne entschieden. In dem Urteil wurde ausgeführt, daß diese Offerten oftmals lediglich nur zur Er zielung niedriger Preise eingeholt würden. Es ist bezeichnend für den Geist, mit welchem man den„ edlen Wettbewerb nach allen Seiten ohne Strupel auszunüßen sucht, schreibt der " Bad. Baugewerks- 8tg." zu dieser Frage ein alter Fachkollege Jede Arbeit ist ihres Lohnes wert und es ist nur eine tacke auf die Willfährigkeit der Bewerber, wenn man au solche Leistungen in der Absicht reflektiert, sie nicht entspre chend vergüten zu wollen. Und wie machens die Staats und Gemeindebehörden? Diese lassen sich auch die Unterlagen zu den Bewerbungen um ausgeschriebene Arbeiten von den Reflektanten im voraus bezahlen. Hier ließe sich gewiß auch fragen, ob die Gründe dazu stichhaltig und gerecht sind. Ettingshausen, 22. März. Als Gemeinderechner wurde an Stelle seines verstorbenen Vaters Heinrich Hahn als Rechner verpflichtet. In der Nähe der Kirche wurden bei Ausgrabungen mehrere gut erhaltene Schädel gefunden. Die Schädel sollen nach Gießen tommen. Pfarrberwalter Nies wurde vom Großherzog auf die hiesige Pfarrstelle be stätigt. fünfte finden Ostern hier statt; eine solche ist geplant seitens Friedberg, 22. März. Mehrere Lehrerzusammen hiesige Lehrerseminar verließen. der Lehrer, die 1864, 1869, 1879, 1884 und 1894 dal - Osterfeiertage wird der Betrieb in den staatlichen Bade. + Bad Nauheim. Wegen des Karfreitags und der häusern 6 und 7 erst Mittwoch, 6. April, aufgenommen und daselbst zur Abgabe. tommen von genanntem Tage ab alle hiesigen Bäderformen XHerbstein, 22. März. Der Vogelsberger Sänger bund hat beschlossen, sein Bundesfest im Juli in Herbstein abzuhalten; zum Präsidenten wurde Lehrer Heldmann in Bannerod gewählt. × Darmstadt, 22. März. Ein Gardist vom Leib: garderegiment hat sich am Sonntag Morgen erhängt. Der Grund ist noch unbekannt. Darmstadt, 21. März. Gegen 12 Uhr gestern Nacht hat der Fabrikarbeiter Lauch in der Altstadt die zwanzigjährige E. Mint, mit der er ein Verhältnis hatte, das diese auflösen wollte, sowie deren Vater mit einem Taschenmesser zusammengestochen, sodaß beide heute noch nicht vernehmungsfähig sind. Lauch wurde verhaftet. Stadttheater Gießen. Der Pfarrer von Kirchfeld. Volksstück in 4 Aften von L. Anzengruber. " leider für ihn Au Der Biegle der die Straffe das Schöffenger burch Wegnahm C felbft gehörige berurteilt, woge weisaufnahme be weshalb die Be - Sodann wur Georg Goller un handelt. Die b mit dem Schmi weihe zu Röth Was wir an Anzengruber bewundern ist die Fülle lebenswahrer Figuren, die Gestaltungskraft, welche uns in seinen Volksstücken Menschen von Fleisch und Blut vorführt, feine Theaterpuppen, die um der Handlung willen bald wahre Teufel, oder was bei den dadurch in Mißkredit geratenen Boltsstücken noch öfter der Fall ist, rührende" Helden sind, die in ihrem Tränenelend edeldenkende Menschen zu tatkräftigem Mitleid unter Zuhilfenahme des Schnupftüchleins auffordern! Wie vollendet ist z. B. dieser Pfarrer von Kirchfeld gezeichnet. Das ist ein Mann der auch im geistlichen Gewand Mensch geblieben ist, ein schwacher Mensch Entsagen. Ein echter Seelenhirte seiner Gemeinde, ein und doch stark und groß in seinem Glauben und seinem Feind der streitenden Kirche, die ihn nach vergeblichem Mahnen darum auch seines Amtes enthebt zu spät, denn eben hat er das Mädchen, dem er trotz des Priestergewandes in großer, reiner Liebe zugetan iſt, mit gebracht und schwarze Gedanken nehmen seinen Sinn geeinem Anderen auf ewig verbunden. Das Opfer ist umsonst fangen; aber da ist es Anna Dirkmeier, eben das Mädchen das er hoffnungslos liebt, die ihn wieder zu sich selbst zurückführt und ihn zu seinem dornenvollen Wege stark und groß macht. Unsere Künstler haben gestern Abend recht Schönes geleistet. Besonders Herrn Sandorfs Pfarrer Hell fann man die Achtung nicht versagen, wenn er auch im großen Ganzen noch etwas ausdrucksvoller hätte sein dürfen. Herr Sandorf verbarg zu viel von der Seelenqual und den Kämpfen, die sein Innerstes erschütterten, sein Mienenspiel zeigte zu wenig von dem Ringen in seiner Brust und deshalb erzielte Herr S. auch nicht ganz die Wirkung wie mit seinem Pfarrer Holm in Ueber den Wassern" oder Judas Ischariot" in Maria von Magdala. Als Anna Birkmeier schten sich Frl. Großmüller selbst zu spielen. Von bezwingender Natürlichkeit und Naivetät vom ersten Auftreten an, zeigte sie die auffeimende Liebe zu Pfarrer Hell, reizend unschuldig und schön, dazu schien alles was sie sprach aus einem tief empfindenden Herzen zu kommen. Was Frl. G. heute noch an Routine fehlt, wird sie sich sicher bald aneignen. Ein Kabinettstückchen war der Wurzelsepp des Herrn Haag, den wir ja als brillanten Bauern- Darsteller " - beamten Wider gerigt Laubach und Goller zu Lindemann fich andern Berufu rüdwies. 3 Gebrüder Mar Karben wege zu verantworten unterlaffen, bez Oberbe B 4 Neuen Frankf Oederw Darm Ernst Ludwig Ma Ludwigs III. Alle Nummern, 3 82 88 148 129 87 296 341 108 393 661 91 283[ 3000 92[ 695 1000 783 612 25 45[ 1000 5035( 100 $ 19 63 905 603 53 930 32 713 11 39 53[ 100 458[ 400] 85 63 107 251 87 643 10000 59 91 93 909 47 5 71 80 421 28 5 60[ 400] 337 4 77 13179 251 55[ 400] 72[ 3 15002 9 108[ 400] 27 54 818 59 903 75 537 644 68 [ 1000] 713 897 19[ 5000] 984 20048[ 1 65 945 51 56 24 846 925 33 125( 400| 293 111 44 264 303 26009 13 28 135 [ 400] 864[ 400] 1000] 28043 61 400) 813 2900 25111 212 30308 49 7 60 364 76 77[ 400 344 422 91 639 54 98 552( 1000) 97 86 234 58 77[ 40 91 36016 290( 10 35020 34 7 43 50 226 87 300 138[ 400] 55 98 433 54 58 1400) 40022( 400 54 60 987[ 400] 532 79 82 783 80 400] 77 774[ 40 60[ 400] 450 811 239 49 93 369( 4 53 87 45095 203 21 46( 400) 461 75 921 59 4711 Turnhalle der Turn der 65. Feldbergfe en für das diesjar eftimmt: Stabipring toßen. As niebi tte angenommen. werden demnäch fonders das Turn Den: einzelne B Man will aus gfest nach der Re Aufnahme der Ga ranschlag beläuft usschuß wurde wiel hlung verlan e von ihm geford ten bezahlt verlange ben so oft eintrete idsgericht vor fu In dem Urteil w Lediglich nur zuri en. Es ist bezeichne edlen Wettbewe Ben fucht, fchreibt ge ein alter Fachfoll es ist nur eine erber, wenn man ert, fie nicht entf machens die Sta fich auch die Unt hriebene Arbeiten Sier ließe fid altig und gered Als Gemeinde Baters Heinrid Hab ähe der Kirche wurde tene Schädel gefunde Pfarrverwalt hiesige Pfarrstelle& en. ere Lehrerzufamm che ist geplant feita 1884 und 1894 Karfreitags und Den staatlichen Ba ril, aufgenommen hiesigen Bäderform Vogelsberger Säng im Juli in Herbi Lehrer Heldmann i Barbift vom Li orgen erhängt. 12 Uhr gestern a Altstadt die zwanzig ältnis hatte, daß diefe it einem Tashmer och nicht vernag Ben. feld. engruber. dern ist die Fil aft, welche un in und Blut vorführt, andlung willen bald H urch in Mißtredit ge Fall ist, rührende edeldenkende Mensche nahme des Schnup 3. B. dieser Pfarr ann der auch im gei ein schwacher Men Glauben und seine einer Gemeinde, ihn nach vergeblid jebt- leider für i iebe zugetan ift, Das Opfer ift umfon en, dem er trop d men feinen Sinn g er, eben das Mädd wieder zu fich fell ollen Wege ftart u en gestern Abend re Sandorfs Pfan berfagen, wenn a ausdrucksvoller hätt biel von der Seelen tes erschütterten, fe ingen in feiner Br ht ganz bie Wirfun er den Waffern" ode tagdala. Als Ann ler felbft zu spielen Raivetät vom erste ende Liebe zu Pfarr ufchien alles was f zen zu lommen. Wa wird fie fich figh war der Wurzelf aten Bauern Darftell schon wierderholt bewundert haben. Gestern Abend schuf er eine verblüffend echte Gestalt, die nur in der Szene mit dem Pfarrer, als er um das Begräbnis seiner Mutter bittet, et was zu wünschen übrig ließ. Hier fehlten die Uebergänge, denn als ihn das große Leid wie einen Baum darntederwirft und sein ganzer Körper bebt vor Schluchzen und frampfhaftem Weinen, da muß er, als die Reaktion eintritt, den Jammer noch nachklingen lassen und nicht den Ton so plößlich ändern. Vielleicht achtet Herr H. einmal darauf. Die übrigen Rollen sind nebensächlich, nur Herrn Hertwich möchten wir noch erwähnen, der als Wirt an der Wegscheid ein bemerkenswertes Ungeschick an den Tag legte. Herr Haag hatte das Ganze, hiesigen Verhältnissen angemessen, geschickt inszeniert und das recht gut besuchte Haus hielt mit bem verdienten Beifall nicht zurück. H. H. Aus dem Gerichtssaal. Strafkammer. Gießen, 22. März 1904. Der Ziegler Konrad Eyring von Ober- Mockstadt der die Straftammer schon häufig beschäftigte, wurde durch das Schöffengericht Nidda wegen eines Diebstahls, den er durch Wegnahme einer dem Landwirt Georg Schwab dortfelbst gehörige Schippe verübte, zu einem Monat Gefängnis berurteilt, wogegen er Berufung einlegte. Die heutige Beweisaufnahme bestätigte die Schuld des Angeklagten vollauf, weshalb die Berufung fostenpflichtig zurückgewiesen wurde. Sodann wurde über die Berufung der Taglöhner Johann Georg Goller und Georg Schneider von Wetterfeld verhandelt. Die beiden Angeklagten belästigten in Gemeinschaft mit dem Schmied Adolf Lindemann die Besucher der Kirchweihe zu Röthges und leisteten den einschreitenden Polizeibeamten Widerstand. Es wurden dieserhalb vom Schöffengericht Laubach, Schneider und Lindemann zu je 80 Mart und Goller zu 50 Mt. Geldstrafe verurteilt. Während Lindemann sich bei dem Urteil beruhigte, verfolgten die beiden andern Berufung, welche die Kammer als unbegründet zurückwies. Zum Schlusse hatten sich die Fruchthändler Gebrüder Markus und Moses Grünebaum von GroßKarben wegen Vergehens gegen das Vermögenssteuergesetz 3 verantworten. Sie sind angeschuldigt, die Steuerdeklaration unterlassen, bezw. unrichtige Angaben bei der Deklaration gemacht zu haben. Während dem Markus G. vom Steuerkommissariat Friedberg ein Strafbescheid über 1977,60 Mt. zuging, erhielt Moses einen solchen über 1881 Mr. und beide gemeinschaftlich einen weitern über 100 Mt. Gegen sämtliche Strafbescheide wurde die zuständige Straffammer um richterliche Entscheidung angegangen. Auf Grund der heutigen Beweisaufnahme wurde die Strafe des ersteren auf 2073,60 Mt.+ 100 Mt. und diejenige des letzteren auf 1785.60 Mt.+ 100 Mt. abgeändert. Litterarisches. H Die Schreckensnachrichten aus Ostasien wie aus dem Hererolande treten nun für einige Zeit in den Hintergrund vor dem Frieden des nahenden Osterfestes. Da erscheint zur rechten Stunde das von allen Deutschen des In- und Auslandes gelesene Familienblatt Mode und Haus", Verlag von Johan Henry Schwerin, Berlin W. 35, mit seiner vorzüglichen Osternummer auf dem Plan, die an Reichhaltigkeit in Wort und Bild alle Moden- und belletristischen Blätter weit hinter sich läßt;" Mode und Haus" ist auch besonders eine wahre Fundgrube für alle Fragen, die Hauswirtschaft und Familie betreffen. Ganz speziell machen wir auf den jeder Nummer beiliegenden mustergiltigen Schnittbogen aufmerksam, außerdem liefert der Verlag Extraschnitte nach eingesandtem Körpermaß feine sogenannten Normalschnitte gegen Vergütung der eigenen Selbstkosten von 60 Pfg. pro Schnitt für Erwachsene, 50 Pfg. für Kinder. Mode und Haus" kostet trotz seines reichen Inhalts pro Quartal nur Mt. 1,-, mit Moden- resp. HandarbeitenKolorits Mart 1,25. Abonnements bei allen Buchhandlungen und Postanstalten. Gratis- Probenummern bei ersteren und durch den Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 35. " Das„ Postbuch, Ratgeber für den Post- und Telegraphenverkehr" ist anläßlich der vielen Aenderungen in der Postordnung, den Tarifen u. s. w. soeben unter Berücksichtigung der neuesten Bestimmungen neu herausgegeben worden. Das Werkchen, welches in manchen Punkten eine Erweiterung erfahren hat, enthält u. a.: Versendungsund Zollvorschriften, Auszüge aus der Postordnung, dem Postgesez und dem Weltpostvertrag, Tarife aller Art für den In- und Auslandsverkehr, Umrechnungstabellen für den ausländischen Bostanweisungsverkehr, Verzeichnis aller ReichsBostanstalten, der deutschen Bostorte im Auslande, der wichOberbessische Dampf- Färberei u. chemische Wäscherei Braubach& Fischer 4 Neuenweg 4. Frankfurt a. M. Oederweg 38. Darmstadt Ernst Ludwigstrasse 17. Mainz ERNST GRO Giessen. RZOG VON HESSEN INDUSTRI TRIE& PREIS GEWERBE MEDAILLES 18331 BUTZBACH OB 1898 ° Höchste Auszeichnung AUSSTELLUN Ludwigstrasse 8. zuerkannt für vorzügliche Arbeiten. III. Seffisch- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI. Klaffe.( 12. Tag) 22. März 1904. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 3 82 88 148 78 84 254 319 98[ 400] 477 691 751 883 971 74 1076[ 1000] 129 87 296 341 45 436 44 722[ 400] 51 98 878[ 400] 2012 14 37 52 71 108 393 661 91 92 723 52[ 400] 846 956 67[ 5000] 98[ 1000] 3019 25 283[ 3000] 92[ 400] 306[ 1000] 55[ 400] 60 81[ 1000] 84 493 532 47 91 695 1000 783 805[ 400] 32 55 85 963 78 82 4041 67 106 387[ 400] 88 612 25 45[ 1000] 51 977[ 400] 5035[ 1000] 127 85 257 64 348 61 402 67 504 16 629 53 706 57 91 819 63 905 6034 48 117 209 23 374 422[ 400] 43[ 400] 550 55 643 838[ 1000] 53 930 32 7136 45 370 437 89[ 400] 528 723[ 1000] 76 826 66 75 908[ 400] 11 39 53[ 1000] 64 8029 71 83 114 17 47 76[ 400] 298 301 67 86 94 458[ 400] 85 634 49 84 770[ 1000] 861 64 936[ 400] 9073[ 400] 87[[ 1000] 107 251 87 643 710 848 49 900 10000 59 73 121 216 38 81 301 461[ 400] 508 53 619 751 82 821 74 91 93 909 47 56[ 400] 11089 112[ 400] 67 95 249 70 94 96 305 7[ 400] 71 80 421 28 565 86 681 771[ 400] 814 21 981 96 12119 238 54[ 1000] 60[ 400] 337 452[ 400] 500[ 400] 3 27[ 400] 842 91 902[ 400] 50[ 1000] 77 13179 251 374 91 421 50 94 633 97 755 60 14032[ 1000] 120 49 203 55[ 400] 72[ 3000] 91 374 82[ 400] 431 785 803 17 919 15002 92 323 503 20 41 696[ 1000] 763 919[ 3000] 50 16066[ 1000] 108[ 400] 27 83 236[ 400] 80[ 400] 94 99 455 60 65[ 400] 68 584 652 54 818 59 903 49[ 400] 17085 121 30[ 400] 53 274 357[ 5000] 90 437 75 537 644 68 720[ 1000] 21 32 18192[ 1000] 247 320[ 3000] 413 19 [ 1000] 713 897[ 1000] 991 19039 47 66 109 71 201 42[ 1000] 301[ 400] 19[ 5000] 98 439 85 534[ 400] 606 726[ 400] 845 927 82 20048[ 1000] 50 60 65 140 60 347[ 400] 406 604 701 848 57[ 400] 65 945 51 56 21028 56 143 69 239 328 41 428 37[ 1000] 48 577 711[ 400] 24 846 925 33 54 22345 438 561[ 1000] 646 59 97 789 91 865 940 23057 125[ 400] 293 309 13 441 549 632 793 833[ 1000] 992[ 400] 24044 82 111 44 264 303 57 413[ 1000] 545 631 32[ 400] 62 810 41 948 25111 212[ 3000] 62 309 54 68 505 10[ 400] 61 612 709 54 843 26009 13 28 135 92 218 438[ 400] 40 589 631[ 400] 85 766 73[ 400] 86 [ 400] 864[ 400] 943 75 27025 122 240 395 529 54 73 600 78 881 945 [ 1000] 28043 61 84 105 12 43 246 60[ 400] 301 49 61 478 577[ 1000] 659 [ 400] 813 29000 43 45 170 301 522 32 661 714 54 61 879 936 99 30308 49 79 558 78[ 400] 89 794 926 96 31095 109 210[ 1000] 60 364 76 77[ 400] 491 525 43 649 745[ 1000] 880 32100 8[ 400] 91 344 422 91 639 54 824 38 46 964 33090 158[ 400] 297 305 405 48 65 73 98 552[ 1000] 97 626 728 89[ 400] 804[ 400] 17 40 963 34021 46 131 86 234 58 77[ 400] 319[ 400] 486 528 636 45 947 35020 34 73 78 116[ 1000 26[ 400] 225 343 52 60 580 658 64 776 91 36016 290[ 1000] 379 499 583 615 20 44 87[ 1000] 723 803 919 37110 43 50 226 87 300 55 64 72 400 15 40 81 697[ 1000] 99 859 935 38023 138[ 400] 55 98 337 675 768 79 829 60 932 57 39150 283 305 16 30 71 433 54 58[ 400] 79[ 1000] 82 535 45 87 90 678 702 879[ 400] 93 901 40022[ 400] 30 39 43 100 241[ 400] 44 98 489 506 41 698 739 800 54 60 987[ 400] 41181[ 400] 203 10 15 32 61 318 23[ 400] 40[ 400] 532 79 82 783 807 94 920 59[ 1000] 42027 324 62 448 568[ 400] 657 [ 400] 77 774[ 400] 896 902 9 43007 11 116[ 400] 207 36[ 400] 66 323 60[ 400] 450 811[ 1000] 34[ 400] 50 952 61[ 1000] 44154 58 97[ 400] 239 49 93 369[ 400] 422 547 96[ 3000] 654[ 400] 733 35 87 90 843 937 45095 203 62 339 42[ 400] 600 69[ 400] 78 720 25 851 64 72 910 21 46[ 400] 46195 365[ 400] 74 88 95 414 73 583 695[ 1000 711 64 818 75 921 59 47110 93 313 473 594 699 721 858 63 14001 48110 345 88 53 87 4 Neuen weg 4. Coblenz Firmungsstrasse 4-6. Offenbach a. M. Frankfurterstrasse 34. Butzbach O/ H. Fabrik gegründet 1848. MAGGI S Bouillon- Kapseln Aussiere Raps Innere Röhrchen 1 Tasse vorzüglicher Fleischbrühe 5 Pfg. 1 Taffe extra starter Kraftbrühe 72 Pfg. 2 Portionen in Kapseln zu 10 bez. 15 Pfg. - empfiehlt angelegentlichst Georg Adami, Gießen, Frankfurterstraße 9. tigeren Poftorte in Bayern, Württemberg und OesterreichUngarn( 15 000 Postorte) nebst einer 3onentabelle zur Berechnung des Paket- und Geldbriefportos nach jedem beliebigen Postorte: Straßenverzeichniß von Berlin, Verzeichniß der Nachbarpostorte, Telegraphen- und Fernsprechverkehr. Das Werkchen, welches sich als zuverlässiger Ratgeber in den einschlägigen Fragen bestens bewährt hat und dessen sorgsame Bearbeitung anerkannt wird, ist zu dem geringen Preise von 90 Pf. an den Postschaltern erhältlich. Die Ansichtskarte hat sich den Pol erobert, möchte man sagen, wenn man die reizenden Pofifarten sieht, die soeben von der Firma F. A. Brockhaus in Leipzig ausgegeben worden sind. Es sind Bilder aus dem rasch bekannt ge= wordenen Werke„ Neues Land" von Kapitän Sverdrup, des treuen Begleiters von Nansen auf seinen Polarfahrten, und sie lenken von neuem die Aufmerksamkeit auf dieses interessante Werk. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es können eingestellt werden: 2 landwirtsch. Knechte, 1 Taglöhner, 1 Viehschweizer, 2 Schmiede, 1 Spengler, 1 Bau- und Möbelschreiner, 3 Holzbildhauer, 1 Friseur, 1 Schneider, 1 Glaser, i Bereiferin für eine Zigarrenfabrik, 11 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen. Lehrlinge: 3 Schlosser, 2 Installateure auch Mechanifer, 1 Elektrotechnifer( Volontär), 2 Buchbinder, 1 Tapezierer, 4 Schreiner, 2 Drechsler, 3 Bäcker, 1 Metzger, 1 Friseur, 1 Schneider, 2 Schuhmacher, 2 Glaser, 1 Weißbinder und Lackierer. Es suchen Arbeit: 1 Schlosser, 1 Installateur, 1 Heizungsmonteur, 1 Tapezier, 3 Schreiner, 1 Küfer, 1 Flickerin, 1 Packer, 1 Buchhalter, 2 Laufmädchen, 1 Putzfrau, 1 Dienstmädchen, 2 Bureaugehilfen, 1 Wochenpflegerin. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Elektrotechniker, 3 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Friseur, 1 Kaufmann. Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts-" und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann " Der heutigen Auflage liegt ein Prospekt der Kurankalt Neuollschwil, Schweiz, bei." Thürvorlagen, Wilhelm Schmidt Bürsten u. Besen 5 Neuen Bäue 5 empfiehlt Kontirmandenstiefel in größter Auswahl zu den billigsten Preisen. Osterwunsch! Jg. Mädch., häust. u. liebev. Wesen, m. 175 000 M. Ver. w. Heirat m. ehrenhaft. Herrn. Vermög nicht erforderl. Bew. erf. Näh. u. erh. Bild u. ,, Veritas" Berlin N.39. 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März 1904. staatl. tonz. Haupt- Kollefteur der Hess. Thüring.( Mitteld.) Staats- Lotterie. Richard Buchacker, Giessen. Neuen- Bäue 11. in reicher Auswahl empfiehlt Carl Müller, Gießen, Blockstraße 12. An- und Verkauf von gebrauchten Möbeln, Betten, Bleidern, Wäsche, Wesen und Herden, Gold- und Silbersachen, Antiquitäten, Metallen, Eisen, Lumpen und nochen. sowie Webernahme ganzer Einrichtungen. Louis Rothenberger Wtw Zahnklinik Gießen, Bahnhofstraße 63 Wochentags 1-3 Uhr Unbemittelte unentgeltlich. Gamma ift Massenartikel Riesenverdienst mit Off. a. d. Exp. Bingen a. Rh. Rhein. Technikum für Maschinenbau und Elektrotechnik. Progr. frei. Pagfrau gesucht. Gießen, Seltersweg 25. Zu Dftern oder später sucht junges Mädchen( Lehrerstochter) zur weiteren Ausbildung im Hausbalt, Aufnahme in beff. evang. Famille bei vollständigem Familienanschluß ohne aegenseitige Vergütung. 4152 an d. Exp. d. Bl. erbeten. Sff. unter C. B. Ein Küchenmädchen sofort gesucht Alte Klinik, Gießen. 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Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der auf den 4. April 1. Js. fallende Zahltag der Kreistasse Gießen in Hungen und Lich nicht an diesem Tage, sondern am 28. März 1. Js. abgehalten wird. L. Rosenbaum& Jacob Giessen Neustadt 79 am Oswaldsgarten. Für Confirmanden!! Bevor Sie Ihren Konfirmanden Die Großh. Bürgermeistereien der Amtsgerichts: Kleider kaufen bezirke Hungen und Lich werden beauftragt, dies in ortsüblicher Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, 19. März 1904. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Haberkorn. Bekanntmachung. Das 6. Ziel Gemeindestener für 1903/04 iſt innerhalb acht Tagen bei Meidung des Beitreibungsverfahrens zur hiesigen Stadtkasse zu zahlen. Zahlstunden: täglich 8-12 Uhr vormittags. Gießen, den 23. März 1904. Stadtkasse Gießen. Doepfer. Bekanntmachung. Donnerstag, den 24. März d. Js. sollen von morgens 10 Uhr ab auf der früheren Gabriel'schen Besitzung in der Klinikstraße zu Gießen durch die unterzeichnete Behörde eine größere Anzahl Zwergobstbäume, Hochstämme u. Beerensträncher, soweit sie infolge der Kliniksbauten entfernt werden müssen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 21. März 1904. Großh. Baubehörde f. die Universitäts- Neubauten Gießen. RG.W.& C Becker. B.G.W.& CID Giftfrei Hausfrauen prüfet fre Schutzmark Schutzmarke VULCANUS Neues extra schweres Email- Koch- u. Bratgeschirr Feuerbeständigkeit garantiert. Düscolder! 1802 Goldene Medallie. Brüder Schmidt. ZOG VON HESSEN DUSSELDERS suchen Sie gefl. unser Lager auf, es lohnt sich sicher, denn Sie kaufen nirgends so gut und billig als bei: C. Rosenbaum& Jacob, Giessen Neustadt 79. Streng reell. Größte Auswahl. Für Bäcker! 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An derselben können alle jungen Handwerker teilnehmen, deren Lehrzeit spätestens am Schluß der Prüfungen beendet ist. Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars, bei dem Unterzeichneten erhältlich, bis zum 5. April an den unterzeichneten Ausschuß zu richten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 Mt. und ist mit der Anmeldung an den Unterzeichneten einzusenden. Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die Ablegung der Gesellenprüfung u. a. als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meistertitels erforderlich ist, ihre Versäumnis daher später empfindliche Nachteile im Gefolge hat. Groß- Felda, den 16. März 1904. Der Prüfungs- Ausschuß des Ortsgewerbevereins Groß- Felda. Sattler Völzing. Zur Saat Rot- Klee Ewig- Klee Weiß Klee Schwed. Klee Raygras Grassamen in verschiedenen Sorten Saatmais Erbsen empfiehlt in nur guten Qualitäten billigst Carl Petri, Marktplak 18. Vertreter für Gießen. 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