Mt. 92. nement@ prets: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Saus gebracht 60 Bfg., durch die Poft bezogen viertelfährlich Mr. 1.50. betingen: Oberbeffifche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblafen( wöchentlich). Be Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Mittwoch, den 20. April 1904. Gießener 13. Jahrgang. Insertionspreis: Die einfpaltige Betitzeile für gang O heffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonft 15 Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40- Pfg. Boftzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen, Seltersweg 8 Fernsprechanschluk Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( siehener Tageblatt) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Gießen, den 16. April 1904. B. Konferenzen der Volksschullehrer im Frühjahre 1904. Die Großh. Kreisschulkommission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Die oben bezeichneten Konferenzen sollen in nachtehend angegebener Reihenfolge abgehalten werden: 1. Bezirk Gießen- Stadt am Montag, d. 25. April 1. J.. vormittags 9 Uhr, im Konferenzzimmer der Stadtknabenschule; 2. Bezirk Grünberg am Donnerstag, d. 28. April 1. J., in Grünberg im Gasthause„ Zum Hirsch" bocmittags 10 Uhr; 3. Bezirk Hungen Lid am Montag, den 2. Mai 1. 3, vormittags 10 Uhr, im Gasthause zum " Holländ. Hof" in Lich; 4. Bezirk Gießen- Land am Donnerstag, den 5. Mai 1. 3., vormittags 10 Uhr, im neuen Shulhause in Heuchelheim. Wir beauftragen Sie, die Lehrer rechtzeitig hiervon inn kenntnis zu setzen. Dr. Breidert. Bekanntmachung. Dienstag, den 26. April, nachm 3½ Uhr. wird zu Gießen im Neuen Saalbau( früher Steins Garten eine Hauptversammlung des landwirtschaftlichosen Bezirksvereins Gießen stattfinden, zu der die Herren Mitglieder des Vereins eingeladen werden. Gießen, den 16. April 1904. Der Vorsitzende des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Dr. Breidert. Tagesordnung. 1. Mitteilung des Prüfungsergebnisses der Rechnung für 1902/03. 2. Brüfung der Rechnung für 1903/04. 3. Festseßung des Voranschlags für 1904/05. Wahl eines Stellvertreters des Vorsitzenden an Stelle des nach Friedberg verzogenen Herrn Defonomiecats Schlenke. Wahl eines Abgeordneten zum Ausschusse des landwirtschaftlichen Provinzialvereins an Stelle des nach Mainz versetzten Herrn Regierungscats Dr. Heinrichs. 3. Neuwahl des Ausschusses des Bezirksvereins. Neues vom Krankenkaffenkriege. Aller orten sperren sich die Krankenkassen gegen die Anahme der Forderungen der Aerzte. Fast jeder Tag bringt ie Machricht von einem neuen Konflikt zwischen Kassenärzten nd krankenkassen. Bisher aber sind all solche Konflikte zu guntem der Kassen abgelaufen, und auch die noch schwebenm.sändel dürften keinen anderen Ausgang haben. Ein tar Beispiele dafür: Folge des Einschreitens der Aufsichtsbehörde hat der odlinger Aerztestreit bekanntlich, wie der Kölner, itainem Siege der Aerzte geendet. Die Solinger Ortsrufatasse sträubt sich indessen dagegen, diesen Sieg als ten endgültigen anzusehen. Bekanntlich mußte die Kasse, de Forderungen der Aerzte zu erfüllen, die Beiträge erbeim Eine Versammlung der Kassenmitglieder hat nun chen, die von der Regierung geforderte Erhöhung der gige nicht zu genehmigen. Was dieser Widerstand soll, verständlich: Selbstverständlich wird die Regierung, og die Generalversammlung der Kasse die Erhöhung der te verweigert, mit Zwangsmaßregeln gegen die Kasse aten, wozu das Gesetz die Aufsichtsbehörde nicht nur et, sondern verpflichtet. Daß die Aufsichtsbehörde en das ganze Verfahren der Kasse mißbilligt, ist bekannt. Si in Kassel ist es zu Reibereien zwischen den raten und der Krankenkasse gekommen, Die Generalverlung der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Kassel hat einer Resolution die von den Aerzten geforderte Einhung der freien Arztwahl abgelehnt und sich mit der d das Engagement beamteter Aerzte gebotenen Verringeg der Zahl der Aerzte einverstanden erklärt. Die Kasse mämlich die Einführung des beamteten Aratsystems bemer mehr zuzuspißen scheint sich die Lage in Leipzig. Ginverständnis mit der Regierung hat die KreishauptTrafft auf die bei ihr eingegangenen Beschwerden wegen langlicher Behandlung der Kassenmitglieder angeordnet, ie Ortsfrankenkasse in acht Tagen die Zahl der Kassen. auf 98 zu erhöhen habe. Da die Kasse schon die et geforderten 75 Aerzte nicht hat beschaffen können, ci sie die jetzt geforderten 98 Aerzte erst recht nicht auftreiben wissen. Dann aber muß die Aufsichtsbehörde eingreifen, und unsere Voraussage wird sich erfüllen, daß auch in Leipzig die Aerzte schließlich diejenigen sein werden, die Vorteil aus dem Kampfe gezogen haben. Eine wirtschaftliche Kataftrophe in Sicht. A Essen, 19. April. „ Schreien wir, schreien wir, schreien wir!" Mit dieser Barole trat vor mehr als zehn Jahren der Bund der Landwirte in Aktion. Die Landwirtschaft litte Not, und diese Not sollte in weite Kreise hinaus geschrien werden, damit die Gesetzgeber von ihr Kenntnis erlangten und ihr nach Kraft und Können steuerten. Eine ähnliche Parole mußte jetzt die Bewohnerschaft des Ruhr- Reviers ausgeben, denn eine wirtschaftliche Katastrophe, deren Tragweite faum zu übersehen ist, sieht hier bevor: Tausende von arbeitsfähigen und arbeitswilligen Familien stehen vor dem Verlust ihrer Arbeit- vor ihrem Ruin! Gerüchte sind hier verbreitet, wonach das Kohlensyndikat eine große Anzahl kleinerer Gruben erwerben will, um sie alsdann still zulegen, d. h. in ihnen die Arbeiten einzustellen. Als Motiv für dieses Beginnen wird die geringe Ertragsfähigkeit der kleinen Zechen angegeben. In der Tot sind die südlichen Zechen weniger lohnend als die nördlichen. Die meisten haben zu Anfang der 80er Jahre erhebliche Zuschüsse erfordert, sind aber dann ein ganzes Jahrzehnt lang gewinnbringend gewesen, weil das rasche Anwachsen unserer Industrie einen starken Kohlenverbranch herbeiführte und in logischer Konsequenz davon auch die Konkurrenz der weniger ergiebigen und wegen der geringeren Kohlendichtigkeit im Betrieb fostspieligeren südlichen Zechen mit dem glücklicheren Norden möglich machten. In dem Augenblick, als der Rückschlag in unserer Industrietätigkeit eintrat, gewann auch der Norden wieder mehr das Feld und er wurde dem Süden um so mehr gefährlich, als er durch Syndikatsbildung eine Regelung des Absatzes mit großem Erfolg anstrebte. Ursprünglich hatte nun das Syndikat die Bestimmung, daß die dazu ge= hörigen Gewerkschaften ihre Beteiligungsziffer an der Kohlenförderung durch Anlegung neuer Schächte steigern konnten. Diese Bestimmung ist indes aufgehoben worden, weil sie zu einer Art Raubbau ermunterte. Trotzdem haben einzelne Gewerkschaften noch die Tendenz, ihre Beteiligungsziffer zu steigern, und sie suchen dies zu erreichen, indem sie den südlichen Kureninhabern die mehr und mehr der Unrentabilität zusteuernden Zechen abkaufen, deren Fördermenge ihrem Kontingent zuschlagen und dieses wiederum aus den billiger arbeitenden nördlichen Gruben herausholen. Wie stellt sich nun die Lage dar? Die Inhaber der Zechen werden um einer reinen Preisspekulation willen ihre Unternehmungen zu günstigen Preisen los. Der Verkauf bedeutet aber zugleich das Heraufdämmern einer großen Feierschicht und das Herannahen einer unvermeidlichen und schrecklichen Katastrophe. Das in den Gruben arbeitende Personal, das zum größten Teil aus unserer Gegend stammt und wenn auch in bescheidenem Maße- hier begütert ist, wird um dieser Spekulation willen von Haus und Herd vertrieben und muß heimatlos eine neue Erwerbsgelegenheit suchen, während die zur Erwerbung eines kleinen Besizes verwendeten Ersparnisse vollständig verloren gehen. Mit ihnen steht die große Zahl von Geschäftsleuten und auch eine größere Anzahl von Gemeinden vor dem völligen Ruin. Das ist wirklich ein tragisches und hartes Geschick und es ist unabwendbar, wenn der Staat regungslos und tatlos dem Spekulationsspiel des Syndikates zusieht, anstatt mit Hilfe des§ 65 des Berggesetzes die Betriebe zu enteignen und auf eigene Rechnung fortzuführen. Man möge hier nicht einwenden, daß es nicht die Aufgabe des Staates sein könne, unergiebige Produktionszweige fünst lich zu erhalten. Die südlichen Ruhrkohlengebiete sind nicht durchweg unergiebig. Sie haben bis zum vorigen Jahr im Gegenteil zum weitaus größten Teil Gewinnausschüttungen ermöglicht! Ihre Stilllegung geschieht nur, wie schon erwähnt, zum Vorteil des Syndikats und zum Nachteil der Bergarbeiter, wie auch zum Schaden der Gesamtbevölkerung. Da die Kohle, wie überhaupt alle unterirdischen Schäße der Erde, dem Hoheitsrechte des Staates unterliegt, der das Mutungsrecht vergibt, es aber auch in eigene Regie übernehmen fann, so würde eine Handhabe, um das ganze südliche Kohlen. revier der Ruhr vor dem Vermögensverfall zu schützen, nicht fehlen; sie anzuwenden, erscheint uns aber um so notwendiger, ils die Preispolitik der syndizierten Zechen einer Monopolherrschaft zutreibt, die dann schließlich, nachdem jegliche Konfurrenz aufhört, mit einer die Industrietätigkeit erschwerenden allgemeinen Preisbewegung endigen wird. Handelsminister Möller erklärte dieser Tage im Abgeordnetenhause, die hier herrschende Erregung sei eine künstliche. Das ist ein Irrtum. Der Herr Minister möge einmal zu einem furzen Besuch hierherkommen, dann wird er sich erst ein richtiges Bild von der förmlichen Panik, die aber keine Theater panik ist, machen fönnen. Der Krieg in Oftalien. Während nach den mehrfachen Angriffen der Japaner auf Port Arthur auf dem eigentlichen Kriegsschauplatz wieder gänzliche Stille eingetreten ist, scheint sich an einer anderen Ecke ein bedrohliches Gewitter zusammenzubrauen. Wie aus Petersburg gemeldet wird, ist man in dortigen militärischen Kreisen der Ansicht, daß China seine Neutralität nicht bewahren und es über furz oder lang zu bewaffneten Konflikten zwischen Rußland und der Pekinger Regierung kommen werde. Der russische General Lenewitsch hat sich angesichts der drohenden Lage sogar bereits veranlaßt gesehen, cin Ultimatum an den General Ma, den Führer der chinesischen Nordarmee zu richten. Er rate ihm, sich wenigstens auf eine Entfernung von 300 bis 400 Werst von der Eisenbahnlinic nach Hsinnuntun, der er sich bedrohlich nähere, zurückzuziehen. Sollte das nicht geschehen, werde auf Befehl des Statthalters Alexejew cine besondere Abteilung ausgesendet werden, welche mit Waffengewalt die chinesischen Truppen zurückdrängen werde. Dabei erinnerte General Renewitsch daran, es könne General Ma leicht so ergehen, wie 1900, als seine Abteilung von den internationalen vereinigten Truppen unter Kommando Renewitschs zersprengt wurde. Daß ein großer Teil der einflußreichsten chinesischen Machthaber nur auf eine große Schlappe der Russen wartet, um loszuschlagen, ist ja seit langem bekannt. Doch glaubte man bisher immer noch, daß es der Kaiserin und ihrem Anhang, die von den Japanern nichts zu hoffen haben, gelingen würde, diese Bewegung einzudämmen. Wie es scheint, haben die letzten Vorgänge vor Port Arthur den Eifer der Kriegspartei neu entflammt. Weiter bildet in Petersburg noch immer der Untergang der Petropawlowsk" das Tagesgespräch. Jekt wird außer den bereits bekannten Versionen noch die aufgetischt, daß eine Höllenmaschine an Bord der„ Betropawlowsk" gewesen sei. Die Explosion, so meint man, erfolgte im Schiffsraum, und zwar im Kohlenraum, wo bei dem Einnehmen von Kohlen durch chinesische Arbeiter oder als Chinesen verkleidete Japaner wohl die mit Sprengstoffen gefüllte Maschine placiert worden sei. Natürlich würde daß die furchtbare Explosion genügend erklären, aber doch nicht die den russischen Seeleuten mangelnde Umsicht entschuldigen. Verdächtige Arbeiter pflegen andere Leute streng zu überwachen. Mit der russischen Flotte geht es jetzt so, wie es zu Beginn des russisch- türkischen Krieges mit der Landarmee ging: cs klappt nicht. Daran hat auch Makarom nichts ändern können, über dessen Ernennung ganz Rußland laut jauchzte, ebenso wie es jetzt Strydlow nach seiner Ernennung zum Kommandierenden der Flotte des Stillen Ozeans zugejauchzt. Man ergeht sich in detaillierten Schilderungen über die furchtbaren Wirkungen, die der japanische Sprengstoff Schimose hervorrufe, mit dem wie die Minen so auch die Höllenmaschine, der die Petropawlowsk" zum Opfer fiel, gefüllt gewesen seien. Dieser Sprengstoff ist rein japanische Erfindung. Er heißt nach dem Erfinder Schimose". Tr. Schimose war bis vor zehn Jahren einer der angesehensten Professoren der Universität Tokio. 20 Jahre lang experimentierte er mit Erplosivstoffen und trägt heute noch die Narben von vielen Wunden, die er sich bei seinen Versuchen zuzog.„ Schimose" sei bedeutend stärker als Lyddit, Melinit oder andere Sprengstoffe, und sei selbst unter solchen Verhältnissen von Wirkung, wo andere Sprengstofe versagen. Deutfcher Reichstag. ( 70. Sigung.) CB Berlin, 19. April. Nachdem der Reichstag gestern durch Annahme der vom Zentrum und Ablehrung der von der Sozialdemokratie gestellten Resolution der Etat des Reichskanzlers ganz erledigt worden war, konnte heute endlich mit der zweiten Beratung des Etats für das Auswärtige Amt begonnen werden. Das äußere Bild des Hauses war dasselbe, wie während der vergangenen Tage: gähnende Leere; die Stimmung war auch nicht wesentlich anders: Gleichgültigkeit, selten nur unterbrochen durch größere Lebhaftigkeit eines Redners oder durch Heiterkeit. Zunächst wurde wieder ein Fall von Resolutionsfrankheit behandelt. Der nationalliberale Abgeordnete Münch- Ferber begründete einen von ihm gestellten Antrag, der Konsuln im Auslande von der Regierung subventionierte aus Kaufleuten bestehende wirtschaftliche Beiräte an die Seite zu stellen. Er wies auf die Bemühungen des Auslandes hin, das, um möglichst gut unterrichtet zu sein, ähnliche Einrichtungen bereits getroffen habe. Herr Münch- Ferber dürfte mit dem Erfolg feiner Aktion zufrieden sein, denn der Tendenz seiner Resolution, wenn auch nicht der Begründung, stimmten alle Redner aus dem Hause zu, und auch der Staatssekretär Freiherr v. Richthofen hatte keine Bedenken da= gegen, da es von Nußen sei, die Informationsquellen für die Konsuln zu vermehren. Der Präsident Graf Ballestrem hatte, um ein zu großes Durcheinander in der Diskussion zu berhüten, zunächst den Abgeordneten das Wort erteilt, die hierüber sprechen wollten; danach kamen die verschiedensten Dinge zur Erörterung, wie Statistik über den indirekten Getreideimport, Entschädigungen für die Deutschen aus den Samoawirren und dem Burenfriege. Einen breiteren trat der Simmer batte eine filbergraue Färbung angenommen, wie man sie von Beit zu 3eit in westlichen 3rland erlebt; Es war einer jener stillen, friedlichen Tage, bor der offenen Türe figen; fie stricte an irgend einem mollehatte reichen müssen, schlummernd gefunden, eines Schlaftrunes, den ich ihm am vorhergehenden überz in dem ich meinen Patienten noch unter der Wirkung ich Sathĭcen Dingens ich eines Bormittags aus dem Krankenzimmer nen Gegenstand. fchaft an. Mie ihre Stimme flang fest und klar, als fie sagte: ihre Miene war gefaßt, wenn auch ihr Gesicht blaß aussah, und Wenn Sie den Herrn Michael ſehen, fönnen Sie ihm wieder aufbiickte, standen ihr keine Tränen mehr in den Augen; Türe stand, und verbarg den Kopf in ihren Händen. Als sie Eipenlaub zitternd fiel sie auf den Stuhl zurück, der an der Ich wartete ruhig die Wirkung meiner Worte ab. bon от ино of ta) 3бпен шетте 6e2 Dah von der Welt Es kann das eigene erz Eine ganze Welt dir sein! Der Heldenskat. danke, sich in Verteidigungssummehr, noch eine e Als die Freunde fort waren, war es Reißers erster Gelicher Mann weder ein e StoßSiebwaffe besaß. ihm keinerlei Kosten entstanden. Schußwaffen, so fonnte er fie morgen zurückschicken, wodurch und etliche Repetiergewehre zuschicken. Benutzte er feine der händler und ließ sich zum Aussuchen einige Dugend Revolver Er schickte daher zum nächsten Waffensetzen, da er als friedoder Raum nahm in der Diskussion die Behandlung deutscher Handlungsgehilfen jüdischen Glaubens in Rußland ein, die nach der Meinung der Freisinnigen. dem Handelsvertrage widerspricht. Vom Bundesratstische aus wurde dies beftritten. Freiherr v. Richthofen gab dem Bedauern über den Stand der Dinge Ausdruck, aber die russische Regierung sei bisher nicht geneigt gewesen, die ausländischen Juden anders zu behandeln als die einheimischen. Darin hätten sich ebenso wie Deutschland auch die übrigen Mächte finden müssen. Aber das Reich lasse es auch bei den Unterhandlungen über den neuen Vertrag nicht an Bemühungen fehlen, die Stellung der Deutschen jüdischen Glaubens zu verbessern. Nachdem dann die Resolution Münch- Ferber angenommen und das Gehalt des Staatssekretärs bewilligt worden war, wurden große Teile des Etots ohne wesentliche Diskussion angenommen. Bei dem Titel Kommissionskosten für das Kolonialamt, den die Budgetkommission ganz gestrichen hatte, murden von den geforderten 35 000 Mark heute wenigstens 16 000 Mark bewilligt. Die Politik. Eine für die Niederzwingung des Hereroaufstandes bielleicht recht wertvolle Anordnung hat der preußische Kriegsminister getroffen: Oberleutnant Hering vom Infanterieregiment Nr. 163 ist als Führer einer Luftschifferab= teilung im Feldzug gegen die Herero nach Südwestafrika kommandiert worden. Sonst liegt nicht viel neues vor: Einige weitere Opfer des Hereroaufstandes werden jetzt bekannt. So ist der Leutnant a. D. Heribert Graf zu Dohna im 24. Lebensjahre in Waterberg von den Herero ermordet worden. Dasselbe Schicksal traf den im vierten Jahre bei der Schußtruppe dienenden Reiter Rademacher aus Jakobsdorf bei Liegnit. Von Interesse dürfte die amtliche Schätzung der Verluste der Ansiedler durch den Hereroaufstand sein. In einer der Budgetkommission des Reichstags mitgeteilten Denkschrift der Regierung werden sie auf 5 Millionen Mark für Vieh, 137 000 Mark für Häuser, 484 000 Marf für totes Inventar, 702 000 Mark für Warenbestände und 389 000 Mark für Mobiliar, Kleider und Wäsche geschätzt. Die Denkschrift der Regierung spricht die Hoffnung aus, daß der Ersatz wenigstens des größten Teiles des geraubten Viches aus dem Beutevieh geleistet werden kann. Für die Entschä= digung sollen außerdem von Reichswegen 2 Millionen Mark bewilligt werden, die die Regierung soeben vom Reichstag gefordert hat. Ein Gesetzentwurf zum Schuße der Städtebilder und von Einzeldenkmälern soll dem preußischen Landtage noch in der gegenwärtigen Session zugehen. Von der Aufstellung allgemein giltiger Bestimmungen soll abgesehen und nur der Rechtsboden geschaffen werden, von dem aus jede Stadt die für ihre besonderen Bedürfnisse zweckmäßig scheinenden Maßnahmen treffen kann. Ferner wird ein Gesetzentwurf zum Schutze vorgeschichtlicher Denkmäler geplant. Der deutsche Werkmeister- Verband, eine nichtsozialdemotratische Arbeiterorganisation auf der Basis der Selbsthilfe, blickt jetzt auf ein zwanzigjähriges Bestehen zurück. Ostern 1884 wurde in Düsseldorf der Verband gegründet. Damals beriraten die Delegierten noch nicht 500 Werkmeister, wäh= rend heute dem Verbande 42 000 Werkmeister angehören. Der Verband hat bis Ende 1903 über 5 Mill. Marf an Sterbegeld gezahlt, 4 260 534 Mark beim Todesfall des Mannes, 816 376 Mart beim Tode der Ehefrau. Hilfsbedürftige Verbandsangehörige erhielten in den zwanzig Jahren 1 169 261 Mark, ihre Witwen 1 604 903 Mark, ihre hinterbliebenen Kinder 41 196 Mart. Trotz dieser gewaltigen Ausgaben wurde cin Vermögen von über 5 000 000 Mark angesammelt. Die preußische Regierung hat bekanntlich Landgewinnungsarbeiten an der schleswig- Holsteinischen Westküste einpclcitet. Diese weisen jetzt schon gute Erfolge auf. Bisher Hind zwei parallel laufende Dämme errichtet worden, die die Hallig Langeneß über Oland und die Hamburger Hallig mit hem Festland verbinden. Als dritte Verbindung ist der Damm rischen Nordstrand und dem Festland beschlossen. Es ist wischen den zwei vollendeten Dämmen bereits gelungen, richt nur der Zerstörung durch die Nordseefluten Einhalt 311 eebieten, sondern dem Meere auch einen Teil des einst verchlungenen Landes wieder zu entreißen. Innerhalb der eiden Dämme erhöht sich der Boden merklich. Der Geldwert des dem Meere abgenommenen Landes ist sehr erheblich. Allmählich werden Tausende von Heftaren fruchtbaren Marschlandes ein Heftar kostet heute rund 3000 Mark bem Meere entrissen werden können. Der Wildhirt. Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.) Hangcurt wagte nicht zu widersprechen, obwohl ihm doch Bedenken aufstiegen und er Gewissenssccupel darüber empfand, dabei behilflich zu sein, wie seinen Eltern dic Frucht gestohlen wurde. Allein er befand sich so ganz in der Gewalt Tiophels, daß er sich dessen verderblichem und unheimlichem Einfluß nicht zu entziehen, noch weniger ihm entgegenzutreten bermochte. Was seinem Verführer besonders zu statten kam, war der Umstand, daß Hangcurt ein so gutmütiger und dabei in seinem Wollen so unselbständige. Charakter war, daß er sich stets einem energischen Willen und tatkräftigen Handeln, über welche Eigenschaften der Wildhicte verfügte. nicht zu widersetzen ver nochte. Also auch die nächste und nächstfolgende Nacht wurd je ein Sack Frucht gestohlen, so daß es schließlich dre Säcke waren, welche die Beiden draußen in der Lehm faute im Versteck liegen hatten. „ Ezt mag's mal genug sein", meinte, nachdem der dritte Diebstahl glücklich gelungen war, der Tiophel ,, Sonst wern'se am End' aufmerksam und passen un mal auf." Damit hatte der Wildhirt richtig gerechnet. G wußte, wann es Zeit war. In Pierers Hof hatte man allerdings, nachdem bereits dret Säcke fort waren, den Abgang bemerkt und auf Befehl Pierers mußte einer der Knechte an einem versteckten Punkte Wache halten. Allein es ließen sich fine Spißbuben mehr sehen. * Hof und Gefellschaft. ** Der Kaiser ist gestern von Syrakus an Bord Ser Hohenzollern" nach Catania in See gegangen. Heute( Mittwoch) feiert der älteste Offizier der bayerischen aktiven Armee, Generalkapitän der Leibgarde der Hartschiere, General der Infanterie Graf Verri Della Bosia seinen 80. Geburtstag. Er machte den Feldzug des Jahres 1866 als Generalstabsoffizier des Prinzen Karl von Bayern mit, den französischen Krieg zunächst als Generalstabschef bei der bayerischen General- Etappen- Inspektion, dann als Generalstabschef des Generals von der Tann. Seit dem Jahre 1888 ist er Generalfapitän der Hartschiere. Preufsilcher Landtag. Haus der Abgeordneten. ( 56. Situng.) RK Berlin, 19. April. Eine Reihe kleinerer Etats wurde heute ohne Debatte in Bausch und Bogen genehmigt. Zu einer Erörterung fam es erst beim Etat der preußischen Zentralgenossenschaftskasse; aber auch sie brachte nichts von Belang. Aehnliches gilt von der Mineralwasserdebatte beim Domänenetat. Erst beim Etat der Ansiedelungskommission fam Leben unter die Parlamentarier: Eine Polen debatte schönsten Stils entwickelte sich. Es war das alte Lied: Bewegliche Klagen und große Morte der polnischen Sprecher, fühle Abwehr dieser Tiraden durch die deutschen Redner und die Regierung. Neues brachte auch diese Debatte nicht. An die Etatsberatung schloß sich dann die zweite Lesung des Gesetzentwurfs betr. die Verbesserung der Unterbeamten- und Arbeiterwohtungen. Nab und Fern. Hungersnot in Nordbrasilien. Aus Rio de Janeiro wird berichtet, daß die in Nordbrasilien herrschende anhaltende Trockenheit eine Hungersnot im Gefolge gehabt hat. Die Not in den Provinzen Ceara und Rio Grante do Norte ist sehr groß. Die Bundesregierung leitet eine Auswanderung der Bewonner nach dem Süden in die Wege. Die Zeitungen eröffnen eine Subskription. † Einstur; ciner Schußenfesthalle. Wie aus St. Gallen gemeldet wird, stürzte bi hestigem Föhnsturme auf dem Festplate des eidgenössischen Echützenfestes der östliche Teil der teilweise fertig gebauten Schießballe ein. Zwei Arbeiter wurden schwer verletzt. Unschuldig im Zuchthaus. Der Arbeiter Stegemann und seine Frau aus Gr.- Klein in Mecklenburg wurden 1899 bom Schwurgericht zu 5 bezw. 3 Jahren Zuchthaus_verurteilt, weil sie die Frau des Arbeiters Grünwaldt zur Brandstiftung verleitet haben sollten. Die Frau Grünwaldt berbüßte ihre vierjährige Zuchthausstrase wegen Brandtiftung und legte dann das Geständnis ab, daß sie von ihrem Mann zu der Tat verleitet sei. Infolgedessen wurde vor einigen Tagen der Arbeiter Stegemann aus der Strafanstalt Dreibergen entlassen. Eine ihm schon vor längerer Zeit angebotene Begnadigung hatte er zurückgewiesen. Ein aufregender Kampf auf der Lokomotive fand kurz vor der Station Heufurih der Lokalbahn Fladungen- Mellrichstadt zwischen dem Lokomotivführer Grimm und dem Heizer Grötsch statt, die seit längerer Zeit in Feindschaft leben. Grimm gab auf seinen Gegner mehrere Schüsse ab und sprang dann aus dem in voller Fahrt befindlichen Zuge. Der Heizer, welcher durch drei Schüsse am rechten Arm verwundet ist, führte den Zug bis zur Endstation Mellrichstadt weiter und begab sich sodann in ärztliche Behandlung. Der Lokomotivführer Grimm wurde später mit schweren Verwundungen, die er sich selbst beigebracht hatte, im Walde aufgefunden. Ungeheuere Lawinenstürze in Tirol sind niedergegangen. Nächst dem Hotel Hochfinsterminz" bei Nauders ( Oberinntal) hat eine gewaltige Schneemasse die Reichsstraße verschüttet, jeden Verkehr abgeschnitten und auch die Telegraphenleitung zerstört. Im Turertal wurde zwischen Tur und Finkenberg ein Bauer, der sich zum Arzt begeben wollte, ron einer Lawine verschüttet, konnte aber gerettet werden. Im Rheintal kamen ebenfalls große Lawinenstürze vor, die beträchtlichen Schaden an den Wäldern anrichteten. * Der entlarvte Hungerkünstler.„ Professor" Pappuß, der im Braunschweiger Wilhelmsgarten Vorstellungen als Hungerfünstler gab, mußte diese infolge des Eingreifens der Polizei plötzlich abbrechen. Er hatte sich in einen Glaskäfig mit Holzrahmen, den er Flasche" nennt, angeblich hermetisch einschließen lassen und sich verpflichtet, darin neun Tage zu Es wurde nun freilich durch das Gesinde schon im Dorf bekannt, daß Pierers Frucht gestohlen worden war, und man vermutete sogleich hinter den Dieben den Hangcurt und den Tiophel. Es kam noch dazn, das des letzteren Mutter einen Sack mit Frucht zur Mühle gefahren hatte, um ihn mahlen zu lassen. Dadurch wurde der Verdacht gegen die Beiden natürlich bedeutend verstärkt. Man sprach im Dorfe von nichts anderem mehr, als von dem llnheil, das über Pierers mit ihrem Sohne gefommen sei. Selbstverständlich war in der Schenke bei Wirts erst recht viel die Rede davon Da saßen eines Abends, am Sonnabend, wie gewöhnlich weil man dann am andern Morgen nicht zu dreschen brauchte eine Anzahl Gäste beisammen und unterhielten sich über Pierers Mißgeschick. „ Vierers tun m'r leid," sagte einer. „ Ja, besonders dem Hangcurt set Mutter is zu bedauern," meinte ein anderer. " Daß die so was an ihren Kind erleben müssen!" " Ja, der Tiophel hat'n auf'm Gewissen!" „ Mit dem spaziert er auch noch ins Zuchthaus!" ,, Wie ich g'hört hab', hat der Pierersch Mann die Diebstähle den Gensdarmen angezeigt." Dem Hangcurt wär's viel besser, wenn er von der Welt wär" ,, Na, schweig m'r still, der alte Pierer war sein Rebtag bischen stramm und hat den Hangcurt bis z'legt noch behandelt, als wär er' n Schuljung; das mag auch viel dran schuld sein, daß der's nun so macht." ,, Den Hof wird er freilich niemals kriegen." " Nee, den wird der Vierer mal dem Hannes anschlagen. Der hat'n Willen und is selbständig in dem, was er will." parent, sewerstandsch gegen Entree. Auf Grund ema quisition von Hannover aus, wo der Hungerkünstler über dem Besitzer des Apollotheaters kontraktbrüd worden war und sich, weil ihm das Lokal nicht paßte dem Staube gemacht hatte, begaben sich drei Polizei nech dem„ Wilhelmsgarten", lösten die Verschraubung Glaskastens und fuhren mit dem Hungerfünſtler nch Polizeidirektion. Hier stellte es sich heraus, daß er Bappuß, sondern Georg Vaillat heißt und nicht, wie e den Ankündigungen heißt, aus Südamerika, sonder Chateaurour( Dep. Indre) stammt, wo er 1867 g wurde. In seinem Minitärpaß wird er als„ Artiste the bezeichnet; er ist Ersabreservist. Seine angebliche F die 22jährige unverehelichte Emma Blättry aus Düsse Eine genauere Untersuchung der Flasche" ergab, de in dem Kasten an der hölzernen Hinterwand eine Def befand, durch die man bequem vier Finger stecken fonnt * Der telegraphifce Stalien beim wieder in D ** Die Chlodwig von Beffin Raroline in der Schloß Die beffifchen Lef schlossen war die Deffnung durch einen Gummischlau ddasselbe Lich ma Mansette. Selbstverständlich konnten ihm durch diese nung auch alle möglichen Nahrungsmittel zugesteckt wozu sich genugsam Gelegenheit bot. Die eine Holzwand Kastens fonnte man ohne Verlegung der Umschnürung t der Siegel bei einiger Vorsicht entfernen. Im übrigen t der Aufenthalt in dem Kasten, in dem Kissen und Decker nügend vorhanden waren, gar nicht so ungemütlich. M Hungerkunst dürfte es nach diesen Enthüllungen bei se Vaillat wohl vorbei sein! [ Gin Opfer der Seekrankheit] wurde der franz Kriegsminister André, als er eine Fahrt an Bord Torpedojägers mitmachte. Das Uebel faßte ihn so stat er gelandet werden mußte. Des Deforums halber stelle gefälliger Arzt fest, daß der Minister an Bronchi Kongestionen leide. Den Zustand kennt man. 11 Die früheren Pommernbank- Direktoren wich w haftet. Die neue Verhandlung des Pommernbankpro die am 1. Mai d. I. beginnen soll, hat ein dramatisches spiel gehabt: Auf Beschluß der Strafkammer des König Landgerichts I Berlin sind die ehemaligen Direktoren Pommerschen Hypothekenbank, Kommerzienrat Johann helm Schultz und Carl Friedrich Romeick plötzlich wieder Haft genommen worden. Die Maßnahme des Gerichts folgte wegen Fluchtverdachts der Angeklagten. Die n dings aufgestellten Tagen sollen für die Angeklagten sehr günstig ausgefallen sein. Bunte Chronik. In Kleinhennersdorf bei Landshut der Hausbesitzer Hertrampf vom Blitz erschlagen. In dem schweizer Dorfe Grengiols wurden 20 Meni und 5 Häuser durch eine Lawine begraben. -In Inerchweiler bei Saarbrücken erschoß ein fünf jähriger Knabe im Spiel seine Schwester mit einem Rebol Auf die Ermittelung von Verbrechern, die Dynami patronen auf die Schienen des Staatsbahngleises Laurabit Chorzow legten, wurde eine Belohnung von 1000 Mark aus gesetzt. In Duisburg erschlug der Händler Won den bei ihr wohnenden Arbeifer Lenten im Streit mit einem Beil. - Auf dem Kohlenwerk in Zwickau stürzte ein Bergman 400 Meter tief in einen Schacht. Auf einem anderen Werke wurde ein Arbeiter von der Transmission erfaßt. Beide Ver unglückte wurden zu unförmlichen Massen zerschmettert. Nach einer gestern stattgehabten Ermittelung ist mersdorf bei Berlin mit 50 268 Einwohnern das größte der Preußens geworden. Der Landwirt. pd. Verbilligung der Eilgutfracht für Spargel. Um absetzung der Eilgutfrachten für Spargel und Pilze haben j unmittelbar vor vor der eigentlichen Spargelzeit die Berlin Händler die Eisenbahnverwaltung gebeten. Wie man ho besteht Aussicht, daß diesem Verlangen entsprochen wird. Laufe der letzten Jahre haben sich große Mängel im Tran port des Spargels wie auch derjenigen Pilzarten, die Massenartikel gelten, herausgestellt. Die deutsche Landwir ſchaft hat im Spargelbau einen Betrieb, deſſen Ergiebig leider noch dadurch beeinträchtigt wird, daß dem Transp des Spargels während der kurz bemessenen Saison" nidt erforderliche Vorzugsbehandlung zuteil wird. Der Spr ist dem raschen Verderben schneller ausgesetzt als mass andere, was heute eine Vorzugsbehandlung bei dem port findet. Es ist daher nötig, daß der Spargel auf schnellsten Wege und zu den billigsten Tarifen befördert Erfundigungen haben ergeben, daß große Mengen des an menden Spargels verworfen werden, weil sie beim Trans herdorben waren, ,, Er is nur noch zu jung." " Das schad't nichts. Bis er soweit kommt, d der Pierer mal die Herrschaft abgibt, is der Har so weit, daß er den Hof übernehmen kann." " * Von brieflich Berlin weg Gießen; M Meinetds b K. Fischbad Aintsanwal rod wegen anwaltschaft rod wegen 2 Staatsanwa X Der Abend im sammlun Wiener, eingeganger bereins Gie Es wurden Anträge fü befanntlich ausführlich besonders i glied 10 P abzuliefern i beitrag un bestimmt fi heit für die ** In eine aus all lunghessi das jezig Nachstehende Die heutig durch den blattwesens wäre auf@ dem die Ver erklärt: Zwe fanntmachunge Michen Zentra Kreis ein beso amtlichen Be tischen oder Berlangen gegen Zahlu follte.- D Ausschusses, und weiter eingebrachten wirten zu wo * Gege Zeitungsnachr lungen, welche wischen Heffe die„ D. Btg." Interffenten Regierung ein gischen Staat ** ** Wid endlich in ei die hier durc wundert, daß noch Agentur Δ Gril Gewerbeverei ellenprü Spengler, Derweil wird der Hangcurt längst verkommen souder, 19 Den will ja der Alte nach Amerika schicken, wet nit anders geht" Brinder und 1 elche ihre L A Grün auf dem ,, Na ja das is auch am Besten für ihn" So lautete die Interhaltung, welche das Elschen mit anhören mußte. Es saß hinter dem so daß die Gäste es nicht sehen konnten, und winfommen so sich die Tranen aus den Augen, bei den Würgerfreisen ier Gäste unaushaltsam daraus hervorbrachen. eftes den Bur gedachte der glücklichen Zeit, da es einst mit ftellten gemei Hangcurt das Tanzen gelernt unter dem Apfelbeehmen. Selbs und wie war es jetzt? Hanc forgt werden. unten auf der Hute war ein Ausgestoßener, er stand mit dem verachener größeren Tiophel auf einer Stufe, er war zum Dorfnicht es veranstalte herabgesunken, er hatte den Fluch der Eltern auf fid tereffe für d laden, und es blieb ihm nur ein Weg, wenn e ordert wird. Schande entgehen wollte-- daß er nach Amerika erger Höhenfl wo man alle die hinschaffte ,,, die Daheim nichts tauge eneralberfamm Es war auch kein leeres Gerede gewesen, daß bauung eine Pierer die Sache den Gensdarmen angezeigt hatte. Betrag von 25 nächstfolgenden Tage erschienen zwei behelmte Hüter alle dürfte al Gesetzes, um unter Beisein des Bürgermeisters essen. Haussuchung in der Wohnhütte Tiophels, oben hin Wetterf den Hecken, vorzunehmen. Allein es fand sich ni 6. 6.., ftatt und auf die Frage, wo sie denn die Frucht herhaalegen den feithe welche sie zur Mühle gebracht, fonnte die Gin hannessin die zur Hand liegende Auskunft geben, Groß Ojährigen Dien bies Lohnfrucht gewesen sei, die ihr Sohn für seine lef. Ober als Wildhirte bekommen. ( Forts. folgt) ann feine Leb pittle bafelbit Entree. Auf Grund vo der Hungerfini otheaters fontratt n das Lotal nicht gaben fich drei Bo often die Verschraut Dem Hungerfinitler es sich heraus, dai at heißt und nicht Südamerika, je mmt, wo er 1867 wird er als Arti * Lokales. 20. April 1904. Der Großherzog hat gestern nach gewordener legraphischer Mitteilung Athen verlassen und wird, über Stalien heimkehrend, voraussichtlich nächsten Samstag Mittag bieber in Darmstadt eintreffen. t. Seine angebliche mma Blättry aus der Flasche" ergab en Hinterwand eine ier Finger steden for rch einen Gummist fonnten ihm durch rungsmittel zugested t bot. Die eine Hol ** Die Feier der Vermählung Sr. H. des Prinzen ch lodwig von Hessen- Philippsthal- Barchfeld mit der Prinffin Karoline zu Solms- Hohensolms- Lich wird am 10. Mai in der Schloßkirche zu Lich stattfinden. Die Stadt Lich hat zur Errichtung des zweiten hessischen Lehrerseminars 250 000 Mt. bewilligt, fals dasselbe Lich als seinen Bestimmungsort erhält. ** Von oberhessischen Behörden werden_steckbrieflich verfolgt: Friseur Georg Bensch aus legung der Umschn Berlin wegen Diebstahls vom Großh. Amtsanwalt zu entfernen. mü in dem Kissen und nicht so ungemütlich esen Enthüllungen kheit] wurde der Gießen; Maurer Adam Graf III. aus Villingen wegen Meimeids von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Wirt f. Fischbach aus Wenings wegen Betrugs vom Großh. Mintsanwalt zu Gießen; Heinrich Haumann aus Appentod wegen Betrugs und Diebstahls von Großh. Staatseine Fahrt an anwaltschaft Gießen und Konrad Haumann aus AppenUebel faßte ihn jo es Deforums halber Minister an Bron and fennt man. nbank- Direktoren w soll, hat ein dramati Straffammer des ie ehemaligen Diret Kommerzienrat Jo ich Romeid plötzlich Maßnahme des G wd wegen Betrugs und Urkundenfälschung von Großh Staatsanwaltschaft Gießen. × Der Kriegerverein Gießen hielt gestern Abemd im Restaurant Feidel eine Monatsversammlung ab. Der Vorsitzende, Amtsgerichtsrat g des Pommernbau Biener, leitete dieselbe und gab Kenntnis von den eingegangenen Einladungen zu Festlichkeiten des Gardeberei ns Gießen und zweier benachbarter Kriegervereine. Es wurden dann die vom Hassia- Präsidium ausgehenden Anträge für den diesjährigen velegiertentag, welcher befanntlich in Groß- Umstadt stattfindet, in einer recht der Angeklagten. ausführlichen Diskussion besprochen. Von denselben sei für die Angeklagte besonders der hervorgehoben, daß in Zukunft pro Mitglied 10 Pfg. mehr an die Centralfasse nach Darmstadt nnersdorf bei Land abzuliefern sei, wofür 32 Pfg. als erhöhter Vereinsm Blitz erschlagen. beitrag und 6 Pfennig für die Unfallversicherung rengiols wurden 20bestimmt sind. Die Anwesenden waren in ihrer Mehrheit für die Anträge. Ene begraben. rbrücken erschoß ein Schwester mit einem n Verbrechern, die Staatsbahngleises lohnung von 1000 er Händler Won hi n Streit mit eina Zwickau stürzte St. Auf einem ansmisjion erfa hen Massen zer habten mitte Einwohnern das g ndwirt. Tracht für Spargel. Spargel und Pilze lichen Spargelzeit de gebeten. Wie m derjenigen Pilarten, stellt. Die deute an en Betrieb, deſſen Gaye igt wird, daß dem * In Frankfurt a. M. fand am vergangenen Samstag eine aus allen Teilen Hessens gut besuchte VersammMung hessischer Zeitungsverleger statt, um gegen Das jezige Kreisblattwesen Stellung zu nehmen. Nach ehende Resolution gelangte einstimmig zur Annahme: Die heutige Verlegerversammlung ist der Ansicht, daß der durch den Antrag Ulrich und Gen. bezüglich des KreisBblatt wesens erstrebte Zweck am praktischsten durchzuführen uwäre auf Grund des zweiten Teiles dieses Antrages, mit Dem die Versammlung sich in folgender Fassung einverstanden lärt: Zwecks besserer Verbreitung aller behördlichen Beanntmachungen wird die Großh. Regierung untersucht, sämtüchen Zentral- und Lokalbehörden aufzugeben, für jeden Preis ein besonderes Amtsblatt herauszugeben, welches alle untligen Bekanntmachungen enthält, jedoch keinerlei poliischen oder unterhaltenden Inhalt haben dürfte und auf Werlangen jedem im Erscheinungskreis verbreiteten Blatte gegen Zahlung der Selbstkosten als Beilage überlassen werden wollte. Die Versammlung ersucht die Mitglieder des vierten Musschusses, Hrn. Pennrich und Damm, in diesem Sinne bitten zu wollen." * Indigen entpreden weiter auf Grundlage des in dem badischen Landtage Fich große Mans in ngebrachten Geſeßentwurfes in der hessischen Kammer Gegenüber mehrfachen, größtenteils unzutreffenden Beitungsnachrichten über Stand und Richtung von Verhandangen, welche zur Zeit in Lotterie- Angelegenheiten Benefigner for und di D. Ztg.", in der Lage, zur Beruhigung der hessischen beamblung bei dem Stereoſſenten mitzuteilen, daß feitens der Großherzoglichen ban der Spargel gerung ein Aufgeben der ſelbſtändigen Heſſiſchen Thürin= gſten Tarifen beförd gülen Staatslotterie nicht in Aussicht genommen iſt. Saison" eller ausgesetzt als aß große Mengen de rden, weil sie beim 1g." Bis er soweit fom ** Wieseck, 19. April. Unsere Postagentur ist nun endlich in ein Po stamt umgewandelt worden. Fremde, die hier durchkamen, hatten schon längst sich darüber verandert, daß unser Ort das größte Dorf in OberhessenDe Agentur hatte. Grünberg, 20. April. Im Bezirke des hiesigen ait abgibt, is daarbevereins unterziehen sich, bezw. haben sich zur Genehmen kann." Ille mprüfung in dieſem Jahre unterzogen: 1 Buch; uut längſt verkomm drauder, 1 Maurer, 2 Mezger, 4 Schloffer, 1 Schmied, ich Amerika ſchidan) 1 gler, 3 Schreiner, 1 Schuhmacher, 1 Wagner, 2 Beikbidder und 1 Zimmermann, im ganzen also 18 junge Leute, n Besten für ihn welche ihre Lehrzeit beendeten. Grünberg, 20. April. Wie uns mitgeteilt wird, 10 er die Schulstelle zu Meylos im Kreise Lauterbach und wurde zu Anfang des Jahres 1860 nach Groß- Felda versetzt, wo er sich als Lehrer der Kleinen während einer 44 jährigen, reichgesegneten Lehrtätigkeit nicht nur die volle Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, sondern auch die Liebe und Wertschäßung der ganzen Gemeinde in hohem Maße zu erwerben und dauernd zu erhalten verstanden hat. Auch an gemeinnüßigen Bestrebungen und Unternehmungen verschiedener Art nahm er regen Anteil. Insbesondere hat er sich als Rechner der unter seiner tatkräftigen Mitwirkung im Jahre 1864 ins Leben getretenen und von ihm seit dieser Zeit mit so großer Umsicht und Gewissenhaftigkeit verwalteten Spar- und Vorschußkasse um die wirtschaftliche Entwicklung des ganzen Bezirks ein bleibendes Verdienst erworben. Offenbach a. M., 19. April. In Bern wurde der 17 jährige Handlungslehrling Schwedler, der einer hiesigen Portefeuille firma mit 5000 Mt. durchgebrannt war, verhaftet. In New- York, wohin er sich zunächst begeben hatte, wurde er bekanntlich bei Ankunft des Schiffes festge= nommen und nachdem man ihm den Rest des unterschlagenen Geldes( 3800 Mt.) abgenommen hatte, einfach mit dem nächsten Schiffe nach Europa zurückgeschickt. Von England aus hatte sich der jugendliche Ausreißer über Frankreich nach der Schweiz begeben. Er wird hierher ausgeliefert werden. V Frankfurt a. M., 19. April. Heute Abend um 8 Uhr schnitt der in der Rotekreuzgasse 17 wohnhafte Arbeiter Bender seinem 6 Monate alten Kind den Hals durch, welches sofort tot war. Sodann versuchte er sein 8 Jahr altes Kind und seine Frau zu töten. Dem Kind schnitt er in den Hals, während er die Frau in den Arm stach. Durch das Hilferufen drang ein Herr in die verschlossene Wohnung ein, schlug Bender von hinten zusammen und half ihm mit Hilfe eines Schußmanns nach dem 9. Polizeirevier transportieren. Auf dem Wege bis zum Revier schrie Bender fürchterlich, da ein handfester Mezger, der sich als Transporteur hinzugefellt hatte. Als er auf der Wache gefesselt werden sollte, wehrte er sich noch gegen 6 Schußleute, welche ihn jedoch bewältigten. Schon um 5 Uhr abends soll er in seiner Wohnung getcbt haben. Heute Morgen hat er sich um 5 Uhr von seiner Wohnung entfernt, fam um 8 Uhr abends wieder, worauf er die Wohnung verschloß und die Tat begang. Man nimmt an, daß er geiftestrant ist. -- Aus dem Odenwald, 19. April. Die landespolizeiliche Abnahme der neuen Bahnstrecke Hezbach- Beerfelden findet am 26. April statt. § Aus dem Taunus, 19. April. Die Bezirkskommission zur Erforschung und Erhaltung der Denkmäler im Regierungsbezirk Wiesbaden beschloß, den 1336 erbauten Torturm in Altweilnau, den letzten Rest der Stadtbefeſtigung, den die Gemeinde umlegen wollte, zu erhalten; ebenso die malerische, funstgeschichtlich wie historisch wertvolle Burg Cleeberg bei Butzbach. Der Kaiser übernahm die Pathenstelle bei dem 7. Jungen des Bäckers Karl Enders in Stein fischbach. - Etwas über Baumzucht. ( Von unserem Mitarbeiter G. R., Grünberg.) In Nr. 88 hatten wir versprochen, den Versuch zu machen, dem Uebel der Baumfrankheiten nachzuspüren. Da müssen wir etwas weit ausholen. Noch vor etwa 40 Jahren fand man infolge behördlichen Befehls in fast allen Orten Gemeindebaumschulen. Die Knaben lernten in den letzten zwei Schuljahren an den„ Wildlingen" oder aus„ Kernen" gezüchteten Pflanzen das Propfen und Ofulieren, begabtere fogar das Kopulieren. Die Leitung der Baumschule stand unter einem Lehrer der Schule. Diese selbstgezüchteten Stämmchen hatten eine große Widerstandskraft. Von Brand oder Krebs der Bäume hörte man nur selten. Solche ausgeschnittene fand man haupt nicht. Die schönen Kronen, welche jetzt so viele Setlinge als Schmuck tragen, hatte man damals nicht immer, dagegen aber mehr und besseres Obst. Im heimatlichen Boden gewachsen war das Klima für die jungen Stämmchen nicht ungewohnt. Am Klimafieber gingen teine zugrunde. Auch wurden teine tot gekalkt oder gephuhlt. Die alten Bauern tannten ihre Bäume, ließen sich auch nicht irre machen. Wir kannten einen Apfelbaum( jezt existiert er nicht mehr), gar nicht weit von Grünberg, welcher im zehnjährigen Durchschnitt pro Jahr für 75 Mt. Aepfel lieferte. Dieser Baum war vom Vater des Besizers selbstgezüchtet. Der Sohn war nicht ſo, er kaufte Stämme, aber- nur sie kranken. Die ſelbſtgezüchteten Stämmchen brauchten 10 Jahre, bevor ſie ſe z fähig waren. Unfere heutigen großen Züchter bringen durch Trieb" schon in fünf und sechs Jahren ihre Kunstprodukte in den Handel. Es ist ein großer Verkaufe artikel geworden. Diese TreibEs saß hinter den fool auf dem Tannenkopf, wo der geplante Luftkurort| hauspflanzen fommen hier in unsere Gegend, werden gefeßt, Augen, bei den Bi gerkreisen will man dann dem Feſtausschuß des Sänger - die Lust am Leben verloren haben und jefen fontem, un eingebeft. daraus hervorbrachenfelden Wunsch äußern, den am 3. Festtage in Aussicht Viele der in den letzten 20 Jahren gesetzten Bäume, welche Seit, da es einit migelten gemeinschaftlichen Spaziergang dorthin zu unterlernt unter dem Apnemen. Selbstverständlich soll auch für Wirtschaftsbetrieb solange frank, bis es eines Frühjahres heißt: Heraus mit wie war es jegt? Bergt werden. Es ist außer Zweifel, daß durch diesen, von rstand mit dem be größeren Anzahl Bewohner gelegentlich des Sängerfe veranstalteten Spaztergang auf den Tannenkopf das Sessie für den geplanten Luftkurort bedeutend gefördert wird. Auch von der hiesigen Seftion des VogelsBalversammlung zu dem bereits vorhandenen Kapital zur er war zum Dorfni Fluch der Eltern auf nur ein Weg, wenn zu der schönsten Hoffnung berechtigten, franken. Sie sind ihm, er ist faput. - daß er nach Amerib Pesager Höhenklubs wurde in der lezzthin stattgefundenen Diese neue Bucht kommt auf den Markt, ist aus der Züchterei to Btng von 25 Mart gestiftet. Die Errichtung der Schuß Gerede gewesen, ung einer Schußhalle auf dem Tannenkopf ein Nun fommt das große„ Aber". Für unsere Gegend haben nen zwei behelmte bedürfte also wohl nicht mehr lange auf sich warten Boden gefunden. Ber de Blank, Perle von Orleans und afen. die Daheim nichts armen angezeigt hatte des Bürgermeifte Jütte Tiophels, oben Allein es fand fi ie denn die Frucht bracht, fonnte die egende Auskunft geb , die ihr Sohn für ( Fort § Wetterfeld. 20. April. Bei der am Dienstag, den 26..., ftattfindenden Bürgermeister wahl kandidiert Jeggen der seitherigen Bürgermeister Luckert, Georg Krauß III. L. Groß- Felda. Zu dem Ende Mai stattfindenden 500hrigen Dienstjubiläum des Lehrers Schmirmund schreibt Die Alif. Oberh. 8tg," noch folgendes: Der Jubilar bezaman seine Lehrerlaufbahn in Zeilbach im Kreise Alsfeld und Die daselbst von 1854-1857. Von 1857-1860 versah Auch glauben wir auf einen anderen Fehler aufmerksam machen zu müssen. Die großen Züchtereien haben selbstverständlich immer neue Sorten auf den Markt zu bringen. Da müssen neue Versuche zur Züchtung gemacht werden. als eine föstliche Birne oder Apfel 2c. hervorgebracht. augenscheinlich diese neugezüchteten Bäumchen nicht den rechten andere Sorten sind hier zugrunde gegangen, dagegen die alten Sorten auf den alten Bäumen bleiben. Vergleichen wir die Obsterträge und die Qualität der fünfziger und sechziger Jahre des verflossenen Jahrhunderts mit den jezigen, da muß man sich unwillkürlich fragen, wo eigentlich diese guten Sorten geblieben sind. Kleine zierliche" Sorten sind jezt mehr vorhanden, aber wo sind die stönen, großen, kostbaren Sommer- und Winteräpfel und Birnen? Sie sind alle, sagt der Norddeutsche. Allerdings erzielt man südlich und westlich von Grünberg, Lauter bis Oppenrod Rödgen nicht nur größere Quantitäten( im Durchschnitt), sondern auch bessere Qualitäten. Dagegen die Nordund Ostseite steht mit uns so ziemlich gleich. Wir meinen deshalb, unseren Bedarf an neuen Anpflanzungen wieder mehr hier selbst zu züchten und dann auch wieder mehr zu den alten Sorten, gewöhnliche sowohl als Rainette, zurückzukommen.( Einen schönen Anfang hat Herr Gärtner U. schon gemacht.) Besonders aber gehört den Bäumen mehr Ruhe; man soll sie also weniger beschnißen", weniger falken" und weniger mit Pfuhl düngen". Dieser lette Grundsatz ist ein uralter und gerade hier in Grünberg hat das Sündigen gegen denselben uns um viele gute und lebensfähige Bäume gebracht. " ( Anmerkung der Redaktion: Vorstehenden Artikel veröffentlichen wir besonders aus dem Grund, um einmal über dieses für unsere ländlichen Kreise so hochwichtige Thema eine Stimme aus dem Volke zu Worte kommen zu lassen. Aus dem Gerichts[ aal. Straffammer. Gießen, 19. April 1904. Der Fuhrknecht Johannes Gebhardt in Gießen erhielt beim Geldeinfassieren versehentlich statt eines Einmarkstückes ein Zwanzigmarfstück, das er für sich behielt und auf Befragen den Besiz leugnete. Das Schöffengericht Gießen verurteilte ihn dieserhalb zu drei Wochen Gefängnis wegen Unterschlagung. Die von dem Angeklagten eingelegte Berufung wurde mit der Maßgabe verworfen, als daß die Strafe nicht aus dem Gesichtspunkte der Unterschlagung, sondern wegen Betrugs zu erkennen sei. Die Schüler Richard Rühl, Franz Veith und Paul Rühl von Gießen beschädigten eine Bretterhütte und entwendeten daraus einige Säde. Da Einbruchsdiebstahl vorliegt, wurde trotz der Jugend der Angeklagten auf je 5 Tage Gefängnis erkannt.- Der Maurer Heinrich Helm von Storndorf verletzte den Maurer Karl Gundrum nach einem Wirtshausstreit mit einem Messer so, daß dieser etwa 20 Tage arbeitsunfähig wurde. Urteil: 1 Jahr Gefängnis, sofortige Verhaftung des Angeklagten und Einziehung des zur Tat benutzten Messers. Taglöhner Emil Hertrich, ein vielfach bestrafter, dem Trunk ergebener Mensch, hat seine Ehefrau mißhandelt und sich seinem Hauswirt gegenüber eines Hausfriedensbruchs schuldig gemacht. Urteil: Gesamtstrafe von neun Monaten. Der Arbeiter Wilhelm Hofmann aus Hanau war angeflagt, in einer Wirtschaft zu Heldenbergen ein paar Handschuhe entwendet zu haben. Da rechtswidrige Absicht nicht festgestellt werden konnte, erfolgte Freisprechung. Unter der Anflage der Körperverlegung hatten sich die Maurer Kari Reis, Heinrich Müller und Friedrich Müller von Staden zu verantworten. Sie haben den Polizeidiener, welcher ihnen Feierabend bot, mißhandelt und ihm Widerstand geleistet. Friedrich Müller, welcher mit einem Dresser hantierte, erhielt 13 Monate Gefängnis, während Heinrich Müller mit 3 und Reis mit 5 Monaten davonkommen. Die Berufung des Peter Klein von Siegburg, welcher vom Schöffengericht wegen Uebertretung der Meldeordnung zu 2 Mt. Geldstrafe verurteilt worden war, wurde wegen rufung des Konrad Lang von Bezenrod, welcher vom Gericht Ausbleibens des Angeklagten verworfen; desgleichen die BeSchotten in eine Geldstrafe von 90 Pf. genommen war. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Tonnerstag, den 21. April 1904. Schwachwindig, meist heiter, bei etwas tälterer Nacht tagsüber wärmer, trocken. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Marktberichte. E8 Frankfurt a. M., 18. April Fruchtmarkt, notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr. 17.50-17.60, furhessischer Mr. 17.50-17.60 Roggen, hiesiger Mr. 13.75-14.00, russischer Mr. 14.30-14.60. Gerste, hiesige Mt. 14.65 bis 14 90, Pfälzer Mt. 14.65 bis 14.90, fränkische Mt. 14 75-15.00, Riedgerste Mt. 14.75 bis 15.00, Hafer, hiesiger und rischer Mt. 13.25-14 50, Mais, Wired Mt. 11.75-12.10. Alles Wetterauer Mt. 13.00-14.50, furhessischer Mt. 13.25-14,50, baypro 100 Kilo ab hier. Mehl unverändert. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hief. O, Mt. 26.75-27.25, feinere Marken wtf. 29.50-30.00, hiesiges Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mt. 26.00-26.50, hiesiges Nr. 2, Mt. 23 75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.25-20.75, feiner Marken 20.75-21.25, Roggenmehl, hiesiges, 0, f. 22.5023.00, do. 1, Mt. 20.00-20.50, do. 2, Mt. 15.50-16.00, Alles per 100 Kilo inkl. Sad. Futterartikel rubig. Weizenschalen Mr. 4.45-4.50, Weizenkleie Mt 4.35-4.45, Roggenkleie Mt. 4.80-5.00 Weizenfuttermehl Mt. 6.00-7.00, Biertreber, getrocknet M. 5.40 b. 5.50, Malzteime 5,25-5.40, Rapskuchen 5.50-5,75, Palmfuchen 5.60-5.70 Mt. Alles per 50 Kilo. Für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein. Geschäftliches. Nichts erschöpft die Pflanze in ihrem Werdeprozesse mehr, als die Bildung von Samen. Willst du also Samen nicht ernten, willst du deinen Pflanzen man denke an die Rosen nur schöne Blumen erzielen, so verhindere, daß die Pflanze Samen bilde. Schneide also, sobald die Blumen verblüht, sorgsam alle abgeblühten Blumen ab. Auf diese Weise bleibt der Pflanze viel, sehr viel Kraft erhalten. Sie wird sich von jezt ab besser entwickeln und wird im kommenden Jahre noch einmal so schön und so reichlich blühen. Im übrigen sieht es unordentlich aus, wenn die abgewelften Blüten an den Pflanzen bleiben. ( M. Peterseim's Blumengärtnereien.) Königl. Preuss. Staats- Medaille Seidenstoffe zu jedem Preise, der Meter jeder Art, in jeder Farbe, von 75 Pf. an. Muster portofrei. Fertige seidene Kostüm- Röcke, Jupons, Blusen, halbfert. Roben. Deutschlands grösstes Spezial- Seiden- Geschäft Mr Seidenhaus Michels& Cle., Berlin SW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. Mechanische Seidenstoffweberei in Krefeld Bekanntmachung. Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für das Rechnungjahr 1904( vom 1. April 1904 b. Ende März 1905), sowie die Voransbläge des Stadterweiterungsfonds, des Elektrizitätswerks und des Gas- und Wasserwerks für dieselbe Zeit, liegen in Gemäßheit des Artikel 83 der Städteordnung vom 21. bis 29. April d. Js. auf dem BürgermeistereiBureau Zimmer Nr. 15- zur Einsicht der Beteiligten offen. Gießen, den 20. April 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Die Vertilgung der Raupennester. Pinsel, Lacke Karben für alle Zwecke gut v.billig bei: Emil Fischbach Giessen. Jean Dern& Co. Giessen. Gegründet 1883. Bureau und Lager: Inhaber: Oskar Gutmann. Westanlage 31 Telephon 21. Gegründet 1883. Cementwaren- Fabrik und Lager: Frankfurterstr. 114, eign. Bahnanschl. Bau- und Kanalbau- Artikel. Trottoir-, Fussboden- und Wandplatten. Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Bauartikel. Giessener Fischbaus Vorteilhaftes Angebot! Afterweg 1. Täglich leb. frische Schellfische, Cablian, sowie sämtliche Seefische in allen Preislagen. Sämtliche Die Garten- und Feldbesitzer der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefordet, bis zum 20. Mai d Is. ihre Bäume, Streucher und Hecken von den Raubennestern zu reinigen. Diejenigen, welche dieser Aufforderung nicht Lahnfische, wie Hechte, Karpfen, Folge leisten, verfallen in die in§ 368 des Reichsstraf- Weißfische 2c. stets leb. zu haben gesetzbuches bestimmte Geld- oder Haftstrafe. Außerdem bei wird die Vertilgung der vorhandenen Raupennester auf Prompter Versandt nach Auswärts. Kosten des Säumigen angeordnet werden. Gießen, den 19. April 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Das Einhalten der Tauben während der Saatzeit. Die Besizer von Tauben werden unter HinM. Simon. Kleelamen, garantiert seidefrei, und Grassamen Direkter Bezug von der Fabrik für Private unter Ausfall d. Händleraufschlags! Die Fahrradfabrik ,, Schwalbe" Act.- Ges., gegründet 1896, Duisburg- Wanheimerort versendet zu Händler- Preisen ihre empfiehlt zu billigſten Preisen Fahrräder und weis auf Artikel 79 des Feldſtrafgefeßes aufgefordet, ihre Robert Stuhl, Tauben wegen der Saatzeit bis Ende dieses Monats einzuhalten. Diese Bekanntmachung findet auf die Militärbrieftauben feine Anwendung. Gießen, den 18. April 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Vergebung von Bauarbeiten. Zur Erbauung einer chirurgischen und einer Augenklinik zu Gießen sollen die Erd- und Maurerarbeiten auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich vergeben werden. 208 I. Los II. AugenKlinik 1750 Abm. Erdaushub. Chirurgische Klinik. 2218 1374 960 6347 3585 " 707 6300 Bruchsteinmauerwerk. Backsteinmauerwerf. 554 qm. Sockelverblendung in Lungstein. 2740 Zwischendecken mit Betonauf füllung u. s. w. Die Verdingungsunterlagen liegen von Donnerstag, den 7. April ab auf unserem Amte( Wilhelmstraße 21) zur Einsicht auf und können von dort( mit Ausnahme der Zeichnungen) soweit der Vorrat reicht, zum Selbstfostenpreis bezogen werden. Angebote mit genau bezeichnender Aufschrift sind bis Mittwoch, den 27. d. Mts. Vormittags 11 Uhr dem Eröffnungstermin, bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 2. April 1904. Gießen, Neustadt 23. Cavalier Crême ist das beste Putzmittel für feineres schwarzes Lederwerk! Färbt nicht ab! Lässt keine Nässe durch und macht das alltägliche Putzen der Schuhe unnötig! In Dosen à 10 und 20 Pfennig überall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. Zahnklinik Gießen, Bahnhofstraße 63. Wochentags 1-3 Uhr Unbemittelte unentgeltlich. Zubehörteile. " Preisliste umsonst und portofrei. Mäntel schon zu ca. 4,20 Mk. Schläuche " " 2,8) la. Fahrräder 69." " Für das Stollenfuhrwerk und Verladegeschäft einer Grube an der Lahn werden 2 tüchtige, zuverlässige 2 tüchtige, zuverlässige Pferdeknechte bei hohem Lohn gesucht. Nur solche Bewerber wollen sich melden, denen es um dauernde wem d. Erp. d. Bl. Großh. Baubehörde für die Universitäts- Beschäftigung zu tun iſt. Neubauten Gießen. Becker. Mang- Bitten Boonekamp Underberg Unentbehrlich für jede Familie! Anerkannt bester Bitterlikör! Gegr. 1846. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm D. H.UNDERBERG- ALBRECHT Underberg Semper idem, Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: Boonekamp Man verlange ausdrücklich: 24 Preis- Medaillen! Underberg- Boonekamp. Makulatur hat abzugeben die Expedition. Freibank. Heute und morgen Faselochsfleisch 45 Pfg. Für Bäcker! Brotpreis- Formulare hält stets am Lage die Expedition ور Prima دو Kartoffel Speise- u. Salatkartoffel zu den billigsten Tagespreisen empfiehlt J. Hankel Schloßgasse Sießen. Ordentliche, zuverlässige Zeitungsträger für sofort gesucht. Zu melden in der Expedition d. Bl. Seltersweg 83. Friseurlehrling sofort gesucht. Ferd. Uff, Gießen, Neuenbäue21. Oftanlage 18 4 Zimmerwohnung( Mansarde) an ruhige Familie per sofort oder später zu vermieten. H. W. Rinn, Gießen Landgrafenftrake 3. Bon Brandplay 14 1 Kesselwärter, der auch die vorkommenden Schmiedearbeiten verrichten kann, wird gesucht. Lebensstellung. Von wem sagt die Exp. d. Bl. 2 tüchtige Schuhmacher auf Werkstatt, dauernde Stelle, sofort gesucht. Weeg, Gießen. Näherin gesucht Chirurgische Klinit ( Sießen. Wärter ist der 4. Stock: 4 Zimmer, Küche, Badezimmer, Mansarde und allem Zubehör vom 1. Juni ab zu vermieten. Birkenstock& Schneider Eine Wohnung, 1-2 Zimmer nebst Küche und Zubehör per sogleich zu vermieten. Rodheimerstraße 29. Launsbach. Nächsten Sonntag, den 24. April hält der Verein Germania" zu Launsbach im Lokale des Gastwirt Jakob Wörner sein Stiftungsfeft ab. Es ladet höft. ein Eintritt 25 Pfg. Tanzen fret. Der Vorstand, Wollen Sie etwas Feines rauchen?? dann empfehle ich Ihnen meine in Geschmak und Qualität vorzügliche Marke: ..Matuta" per Stück 8 Pig. J. Friesleben, Giessen. Cigarren- Spezial- Geschäft Bahnhofstrasse 50. Ohne Fleiss keinen Preis AURORA Patentkummet der Deuzeit Dreifacher Schutz. Mr. 81. Wonnement блив де Bustlobeta mab bi Das Blatt für FREE Der Keim Während da Elandfchurei di Grade in Anspr Tegauplatz benad Fir die Entwicke Kummete aus einem Stück Leder ohne jegliche Naht, schöne unveränderliche Form und tadelloser Sig. Hölzer find abnehmbar, was bei Zusammenhängen oder Umallen der Pferde sehr zweckmäßig ist, da durch eine Schöne Wohnung, einfache Hebellösung sofort die Hölzer abfallen. Ausgestattet mit formenschönen und stilgerechten ( 4 Zimmer), mitten der Stadt ge= legen, billig zu verm. Näh. in der Erp. d. Bl. Schön möbliertes Wohn- und Schlafzimmer preiswert zu vermieten. Gießen, Wallthorstraße 15 Schön möbl. Zimmer preiswert zu vermieten. Gießen, Sonnenstraße 29. Möbl. Zimmer zum 30. ds. Mts. gesucht. per 1. März zu vermieten. Augentlinit Gießen. Gießen, Marktstraße 11. 0000000000000 Emil Schön, Giessen Tel. 410. Schreinerei mit Motorbetrieb. Liebigstrasse 65 empfiehlt sich im Anfertigen sämtlicher Tel. 410. Schreinerarbeiten an Deubauten Besonders preiswert werden geliefert Thüren, Treppen u. Fenster jeder Art. Mit Kostenanschlägenfftehe gern zu Diensten. Beschlägen. Groß- Felda. GW& C Louis Völzing. Inhaber der goldn. Medaille Paris 1900 BG.W.& C Giftfre Hausfrauen prüfet Giftfre Schutzmarks. Tann. Es hat Fischen Oberster gefunden, das Los ist, aber p Inficht wird un en oftafiati taatsmanne t Aus der Ri Bir Borgeschich Sinß die Expedi Formal von der marsch behande chuzwache für Hauptstadt von Rücksprache zu 6 länder nämlic Tibet geschlosse chenstaate nicht thin der Regie itärischer Bede Mierde, um üb Tibetaner abe bstehen, haben teine Kommiffic etwa 3000 Mar 50000 Mart Cridt. Die Englän effiffentlich di um zu berberg Sangtfetal, an ift, vollständig Unternehmen land, sondern furrent Engle Daß Rußland vinnen sucht, anischer Gejar erlautete auch Eibet bestehe, n Shamsdorff amt mie ihm wolle, laubuch der Siplomatischem gang der Engl englander auch Blane fteigerte Kräfte durch d Bansdowne an fien festgelegt acuffisch- japanis Durch England Eroßdem aber & Scharmützel b affären läßt, Der Regierung militärische V Belegung des Frpedition net tht des Staat Tibet feftfeb nfliftsgefahr ue Nummer t Keim zu ei Schutzmark. Gegen den a Tibetaner mi pedition Youn VULCANUS Neues extra schweres Email- Koch- u. Bratgeschirr Feuerbeständigkeit garantiert. Düsseldorf 1802 Goldene Medallla, Brüder Schmidt. NEUSTRA ALTESER ROSTISEME ATRAVESTILLIPED LO Ernst Challier( Rudolphs nachf.) Giessen. Special- Geschäft für Musikwaren aller Art. Grosse Auswahl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Musikalien- Handlung und-Leihanstalt Spezialität: Billige Ausgaben. Ahangma afgepanzerten Engländer felbft tgestellt, daß 2 Gram beripe ederlage bei G ban glaubt, die Eziehen. Gya Endpunkt ih zeichnet worden Nach neueren orgehen in Tib of höchsten Grad ugung, daß chritt England