( pang Stellung gerundigt wor geschah, sagte der Brief nicht für fäbi halten, Nr. 278. bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. ratiobellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) betheifische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Wartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Freitag, den 28. November 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Vetitzeile für Gießen wie ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Vfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No 3032. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechenschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Deutfcher Reichstag. 224 Sigung - CB. Berlin, 27. November. Eine stürmische Sitzung. Geit seinem Bestehen hat der Reichstag noch keinen o stürmischen Tag erlebt wie heute. Das Parlament machte den Eindruck einer turbulenten Volksversamm ung. Es herrschte ein Lärm, daß man kaum sein eige mes Bort verstand; der in höchster Erregung befindlich: Bräsident Graf Ballestrem schwang fortdauernd die lode, aber man hörte es kaum. Es fehlte nur noch Trommeln auf den Pultdeckeln und die üblichen chin: pfworte, um sich nach Wien versetzt zu fühlen. huld daran war der Antrag auf en bloc- Annahme des olltarifs. Wir lassen nunmehr den Bericht folgen: Bräsident Graf Ballestrem eröffnet die Sigung. Die beite Lesung der Zolltarifvorlage wird fortgesetzt, und bar mit der gestern begonnenen Berichterstattung über itschriften. Abg. Herold berichtet über die Bittschrif in, die sich auf Pferde und Rindvieh beziehen. Präsident Graf Ballestrem: Die Abstimmung ber die Petitionen erfolgt bei der dritten Lesung. Wir then jezt zum Zolltarif über, und ich schlage vor, daß e einzelnen Nummern aufgerufen und für erledigt er ärt verden, wenn sich niemand zum Wort meldet. Abg. Kardorff: In wenigen Minuten wird dem Hause Antrag zugehen auf en bloc- Annahme des Tarifs, unzeichnet von Mitgliedern der Mehrheitsparteien( Lan lints). M. H. Sie haben uns auf diesen Weg geingt( Widerspruch links). Präsident Graf Balle ein: Der Antrag ist mir soeben zugegangen. Er wird desen. Präsident Graf Ballestrem bemerkte weiter, Antrag v. Kardorff habe in ihm sehr gewichtige Benten erregt, ob er mit dem Abs. 2 des§ 19 der schäftsordnung vereinbar sei. Da aber hinter dem htrage die große Mehrheit des Hauses stehe, so wolle eine Diskussion über die Zulässigkeit eröffnen, und appelliere an alle Mitglieder des Hauses, recht sachzu verhandeln. Abg. Singer( soziald.) beantragte, Beratung über diesen Antrag so lange auszuseßen, is er gedruckt vorliege. Abg. v. Kardorff( Rp.) ließt sich dem an.. Abg. Dr. Barth( freis. Ver.) beattragte, die Siẞung bis morgen zu vertagen. Abg. Richer( freis. Vp.) trat diesem Antrag bei, da es ihm zweiShaft sei, ob die en bloc- Annahme zulässig sei. Abg. Febel( sozialdem.): Auch ihm set die Zulässigkeit sehr weifelhaft. Die Mehrheit solle eine 24stündige Galenfrist bewilligen. Abg. Dr. Spahn( 3entr.) meinte, Let Abg. Bebel habe kein Recht, der Mehrheit die ver renen Tage vorzurechnen. Abg. Richter( freis. Vp.) Slägt vor, daß Abg. v. Kardorff jetzt den Antrag beDr. Rumschs Patient. Noman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner. ( Nachdruck verboten) Wenn Du in ein paar Tagen zurückkommist, Robert, dann illich versuchen, mit Dir zu gehen", antwortete die junge, vergeprüfte Frau mit schmerzlich zuckenden Lippen. Ich will sehen", versetzte er. Wohin ich reise, kann ich Dit heute noch nicht sagen, Maggie. Aber ich habe nicht genug ores Geld zur Reise bei mir. Kannst Du mir vielleicht etwas be?" Oia, ich habe etwa fünfhundert Mark im Hause." Das genügt vorläufig; gieb sie mir. Ich habe so gegen rihundert hier" er berührte dabei seine Brusttasche." Nun wohl, Maggie. Gieb Dir Mühe, jene dummen Gedanken werden! Bedenke eins: je mehr Du Dich ihnen hingiebst, to mehr sehen sie sich in Deinem Hirn fest, bis es schließlich weit fommt, daß Du sie nicht mehr los wirst. Leb wohl, mein bling." Margarete schlang aufschluchzend die Arme um seinen Hals. Ich fann Dir nicht beschreiben, wie ich in diesem schrecklichen Magenblick füble, fagte fie mit erstichter Stimme. Ist es auch Frei von mir, daß ich Dich allein gehen lasse?" Natürlich", verfekte er was fönnte dabei unrecht sein? as fann mir geschehen?" fragte er mit ungewöhnlicher Birtlichkeit, indem er ihr das schwarze Haar aus der Stirn strich. Liebft Du mich noch, Robert?" schrie fie plöglich leidenaftlich auf. O Robert, bleibt mir wenigstens Deine Liebe?" Wieder runzelte er die Stirn. Wenn ich überhaupt jemanden auf der Welt liebe, dann Lift Du es", verfekte er, aber ich weiß eben nicht, ob ich mamden liebe es ist eine Trägheit in mir, die meine Denf und Thatkraft umflammert fie begräbt die Liebe und erstickt jebes Gefühl in meinem Innern. Aber Du, Maggie, annst nicht dafür. Wenn ich diese Starrheit meiner Seele be imp fen und überwinden tönnte, dann würde meine Liebe zu Dit frischer und stärker aufblühen denn zuvor. Doch nun lebe ohl, Liebling. Sei auf Deiner Hut und gehe zu Dr. Rumsey, e whird die Symptome Deines Leidens gewiß fofort erkennen." Hierauf verließ er das Bimmer. Margarete war zu erschüttert und betäubt, um ihm zu folgen. Einige Tage später wurde die Kleine Kindesleiche au seiner gründe und das Haus sich sodann vertage. Abg. Dr. Barth( freis. Ver.) meint, die Bedeutung des Antrages gehe aus den Bedenken des Präsidenten hervor. Abg. Bassermann( nationallib.) ist der Ansicht, wenn die Beratung über den Antrag hinausgeschoben werde, seien neue Verschleppungsanträge möglich. Er beantrage eine Unterbrechung auf eine Stunde. Abg. Stadthagen ( sozialdem.): Der Präsident habe die Beratung über den Tarif bereits eröffnet und deshalb bitte er, darin fortzufahren. Der Antrag Kardorff sei wirklich ein starkes Stück. Abg. Singer( sozialdem.): Verfassung und Geschäftsordnung schlössen diesen Antrag aus. Abg. Antrick rust: Taschendiebe! Ulrich und Fischer rufen: Diebe, Räuberbande! Rufe von rechts: Schmeißt doch die ekligen Kerle hinaus! Abg. Singer( fortfahrend): Die Mehrheit mache hier einen Umsturz in reaktionärem Sinne. Dieser Antrag sei geeignet, der Zollwuchermehrheit die Maske vom Gesicht zu reißen.( Stürmischer Lärm rechts, wiederholte Glocke des Präsidenten.) Präsident Graf Ballestrem ruft den Abg. Ulrich zur Ordnung. ( Zurufe des Abg. Ulrich: Wenn Sie, Herr Präsident, feine Ruhe halten können, tun wir es.) Präsident Graf Ballestrem ruft hierauf den Abg. Ulrich zum zweiten und dritten Male zur Ordnung( Rufe rechts: raus!) und bemerkte, weiter habe er gegen einen solchen Herrn keine geschäftsordnungsmäßigen Mittel. Abg. Singer: Die Mehrheit könne die Geschäftsordnung nicht in dieser Weise handhaben. Der Paragraph 19 sage ganz deutlich, wie verfahren werden müsse. Der Antrag sei lächerlich. Die Lächerlichkeit werde nur übertroffen durch die Niedertracht.( Großer andauernder Tumult rechts.) Der Präsident ruft Singer zur Ordnung. Die Regierung habe auf keinen Fall etwas in die Geschäftsordnung hineinzureden. Er bitte den Präsidenten, an seiner bisherigen Auffassung des§ 19 festzuhalten, bei ihm liege die Wahrung der Würde des Reichstages gegenüber einer geschäftsordnungswidrigen Mehrheit. Präsident Graf Ballestrem ruft den Abg. Singer wegen dieser Aeußerung zum dritten Male zur Ordnung.( Die beiden vorherigen Ordnungsrufe waren in dem Lärm des Hauses verloren gegangen.) Abg. v. Kardorff: Die geschäftsordnungsmäßige Zulässigkeit des Antrages sei geprüft worden. Die Annahme des Zolltarises sei im vaterländischen Interesse geboten.( Stürmischer Lärm bei den Sozialdemokraten.) Abg. Gothein( freis. Vgg.) versteht nicht, warum sich die Mehrheit so gegen eine Vertagung auf 24 Stunden sträube.( Zurufe rechts.) Die heutigen Szenen seien direkt provoziert worden.( Widerspruch rechts.) Abg. Paher( südd. Volksp.) erinnert das Zentrum an bie Zeit, wo es selbst in der Minderheit war. Außer dem Parlament gäbe es aber noch ein Volk, das die Parlamente zu vertreten hätten. Es sei erstaunlich, daß die Nationalliberalen eine solche Politik mitmachten. Es erhob sich nun ein tosender Lärm bei den Nationallegten Ruhestätte getragen. Margarete schritt gesenkten Hauptes hinter dem Sarge ihres einzigen Kindes. Nach der Beerdigung fehrte sie, gebrochen an Leib und Seele, nach Hause zurück und fragte sich im stillen, ob sie dies Uebermaß von Schmerz und Unglück wohl zu ertragen im stande sei. Das Haus schien ihr öde und leer sie glaubte nicht, daß die unendlich große Lücke in ihm iemals wieder ausgefüllt werden könne. Und ihr eigenes Herz war so leer- ihr war, als sei in diesem eine Spalte, ein Riß, der nimmer heilen könne. Seit dem Tage, an welchem ihr so innig geliebtes Kind gestorben, hatte sie nichts wieder von Robert gehört. Ob er überhaupt noch am Leben war? Dr. Rumsey gab sich Mühe, die junge Frau aufzurichten und besonders über den letzten Bunft zu beruhigen; denn daß der Baron Selbstmord begehen könne, das glaubte er auf feinen Fall. Frau Everett famt täglich in dieser Zeit unermeßlichen Jammers zu Margarete. Aber ihr stets erregtes Gesicht und ihre wachsamen Augen waren nicht angethan, einen beruhigenden, tröstenden Eindruck auf die unglückliche junge Frau auszuüben. Die Freundin that ihr herzlich leid, aber selbst inmitten Margaretes höchster Verzweiflung ließ Frau Everett nicht für eine Sekunde die Aufgabe, die sie sich gestellt, aus dem Ange. Am Tage der Beerdigung befand auch sie sich in dem Trauergefolge. Sie ftand etwas abseits von den nächsten Verwandten, als der kleine Sarg mit dem schönen Kinde in die Gruft gesenkt wurde. Unter anderen Uniständen würde Margarete nimmer zugegeben haben, daß ihr Kind seine letzte Ruhestätte anderswo als in der Familiengruft der Audreys fand. Aber so in Anbetracht der troftlosen Geistesverfassung, in welcher ihr Gatte sich befand besaß sie nicht die Energie, dies zu veranlassen. Eine Stunde mochte verflossen sein, seit Margarete von dem traurigen Gange heimgefehrt, als ihr Frau Everett gemeldet wurde. Margarete lehnte wie eine Statue an einem kleinen Tisch im Wohnzimmer. Ein Badet schwarzumränderter Briefbogen lag neben ihr; sie hatte bereits einen Brief begonnen, aber nicht beendet. Eine Unmenge von Beileidsbezeugungen lag gleichfalls auf dem Tisch. Sie wollte diese beantworten, fand jedoch nicht die Kraft dazu. Mein armes Kind", begann Frau Everett, während sie auf die junge Frau zueilte und sie innig füßte. Margarete erwiderte die Liebkosung mechanisch. Frau Everett nahm neben ihr Blay. liberalen, sodaß der Präsident um Ruhe ersuchen mußte. Er schloß mit dem Saße, die Mehrheit solle sich hüten, an dem Grundstock der Verfassung zu rütteln. Er appelliere an die Loyalität des Hauses( Lärm rechts). Abg. Brömel( freis. V.) ist der Ansicht, daß dieser Antrag weit über die Zolltariffrage hinausreiche. Damit untergrabe man den deutschen Verfassungsstaat.( Beifall links.) Abg. Stadthagen ist im Anfang seiner diesmal kurzen Rede wegen der herrschenden Unruhe schwer verständlich. Im weiteren Verlaufe sprach er von der Mehrheit. die in der Restauration sei.( Der Präsident bemerkte darauf, auch die Minderheit sei nach der Restauration gegangen.) Der Antrag sei ein Bruch der Verfassung. Er schloß damit, im Frühjahr sei in den Kommissionen gesagt worden, der Zolltarif fönne nicht in einer Reſolution erledigt werden, aber in den neun Monaten sei man in andere Umstände gekommen( Heiterkeit). Abg. Dr. Südekum( Soz.) meint, die Mehrheit sei Vernunftgründen überhaupt nicht mehr zugänglich. Wenn er schon einmal umgebracht werden solle, möge er es lieber von einem Hinterwäldler, als von einem pomadisierten Gentle man. Abg. Dr. Spahn( Zentr.): In der Diskussion würde sich bald zeigen, daß fein Verfassungsbruch bor liege, auch kein Bruch der Geschäftsordnung( Unruhe linfs). Er sei der Ansicht des Abg. Richter, daß man zunächst sachlich einige Redner für und gegen den Antrag von Kardorff hören müsse( 3urufe bei den Soz.). Abg. Ledebour( Soz.): Eine Stunde genüge nicht zur Prüfung des Antrages. Abg. Dr. Bachem( Zentr.): Gr gebe zu, daß der Antrag überraschend gekommen sei, aber es habe auch gar nicht die Absicht bestanden, ihn Heute zu diskutieren( Unruhe links). Der Antrag Bassermann habe das auch gezeigt( Nufe links: Sie sind der reine Karnevalsredner!). Nach dieser Rede, bei der entschieden der Lärm am stärksten war, stürmte der Abg. Ulrich auf die Tribüne und verbeugte sich drei- bis viermal ironisch vor der Rechten. In seiner 3/ 4stündigen Rede erhob er die schwersten Vorwürfe gegen die Linke, und er füh te in drohendem Tone aus, daß die nächsten Reichstagswahlen die Antwort geben würden. Darauf sprachen Beus und Dr. Bachnicke. Während diese beiden Redner durch den Inhalt ihrer Ausführungen zeigten, daß es im Grunde nur auf eine Verschleppung abgesehen war, fündigt: Abg. Singer in sehr langer, wenn auch sachlicher Rede an, daß die Minderheit alle Mittel, die ihr die Geschäftsordnung zur Verfügung stelle, anwenden werde, um das Zustandekommen des Gesetzes unmöglich zu machen. Hierauf wurde der Reichstag auf Antrag des Abg. Richter auf morgen vertagt. Beantworten Sie diese Briefe jetzt nicht", bat die ältere Frau, Sie sind nicht im ftande dazu. Sie sollten lieber ein Schlafpulver nehmen und zu Bett gehen." Nein nein, das Erwachen nachher fürchterlich sein!" wehrte die junge Frau ab. ach, das muß " Sie reiben sich auf und werden schließlich frant, wenn Sie sich nicht endlich schonen." Ach, was thut es, ob ich frank bin oder gesund!" erwiderte le troftlos. " " Armes Kind", erwiderte Frau Everett theilnehmend,„ ich verstehe Ihren Schmerz. Ich finde feine Worte, um Ihnen in Ihrem furchtbaren Herzenskummer Trost zuzusprechen. Nur ein Trostwort möchte ich Ihnen sagen, vielleicht, daß dieses Ihrer wunden Seele Balsam sein kann! Bedenken Sie, das Geschick Ihres herzigen schönen Kindes ist lange nicht so furchtbar, wie das meines armen Sohnes. Als Frank ein kleiner Knabe war, verfiel er in eine schreckliche Krankheit ich glaubte, er würde sterben. Ich war wie von Sinnen. Sein Vater war furz vorher gestorben. Ich betete zu Gott, inbrünstig, wie nur je ein Mensch gebetet, er möge mir mein Kind lassen. Ich gelobte, den Knaben zu einem guten Menschen zu erziehen, ich gelobte, was eine Mutter in wahnsinniger Herzensangst nur geloben fann- wenn Gott ihn mir nur nicht nehmen wollte. Und mein Gebet wurde erhört, Margarete, mein Kind wurde gerettet! Denten Sie iegt an ihn, Margarete denten Sie an sein grausames Schidjal!" " Ja ja", hauchte die junge Frau. Ich habe stets mit Ihnen gefühlt, mein Herz war immer von Trauer erfüllt Ihretwegen wissen Sie das nicht?" " Ich weiß es. Sie haben mir damit unendlich wohlgethan. Außer Frank liebe ich keinen Menschen auf Gottes weiter Welt so innig, wie Sie, liebe Margarete Frau Everett brach plöglich ab; denn in diesen Augenblick öffnete sich die Thür und der Baron erschien auf der Schwelle. Sein Gesicht fah sehr bleich und erschredend eingefallen aus feine Augen glänzten matt abgezehrt, wie das eines Toten und lagen tief in ihren Höhlen. So, ba bin ich", begann er mit einem erzwungenen Versuch, fröhlich zu erscheinen. Ich kam eher zurüd, als in beabsichtigte. Wie geht es Dir, Maggie?" Er trat an seine Frau heran und füßte fie. Guten Tag, Frau Everett, wie geht es Ihnen?" " Ich danke, gut", erwiderte diese. Und wie geht es Ihnen? Besser? 11 " Ola es geht mir bedeutend beffer- eigentlich fehlt mir jekt garnichts." bentlid, war, allein warum dies das ihm seine Picht. Was war geschehen? follte sie ihm geben. zwölf Uhr pflegte der Chef zu erscheinen, eine Weile hatte er Aufklärung aber wollte er haben, und der kommerzienrat leidigung. Und wieder fragte er sich: was war geschehen? Leberecht sah nach der Uhr. denn seine sofortige Entlassung war eine unerhörte Be bewußt, warum wurde ihm diese Beleidigung zugefügt, schreibenden Gemütsstimmung. Er war sich feiner Schuld den Schornsteine; er befand sich in einer schwer zu be Leberecht stand am Fenster, blickte über die qualmen= Um seẞte er nachdennich hinzu.ann mehr Sterner mehr und ruer aber wurde von seiner Behauptunghef weiß, überzeugt ,, Sehen Sie," e er, der daß Sie mit dem Jounalisten Wolf bekannt in und Woli sein." Das mag schreibt für das Klatschblatt, ,, Auffallend? Vielleicht, ich immerhin für Feldmem die Geschichte ftand. hätte er dürfen," entgegnete Seifert. es zu, und dennoch auffallend ce: vesen Much das ist erklärlich," autu ich hätte den Austritt aus der Fabrik erzwingen wollen? mir eine derartige diskretion nicht zutrauen ,, Aber was meint er damit, Per Militärhumoreske von. von Dippel. ( Nachdruck verboten.) Infanterie- Regiments. Feldwebel Helm von der 3. Kompagnie des X. Bayrischen melden?" fragte eines Tages bei der Befehlsausgabe der " Wer will sich zur Ausbildung als Sanitäts- Soldat Herr Feldwebel!" Helm traute seinen Augen nicht, daß und Kameraden bekannt war, vor die Front und rief: ,, Jch, als guter, musterhafter Soldat bei seinen Borgeſeßten Nach kurzem Zögern trat der ,, Gemeine" Graf, welcher 1 gekommen sei, sich ,, bom gerade Siraf guf de ichr Die Marschleistung pflege und einer gut passenden Fußbelleibung banga einer Truppe ab. rod gezogen wurde. seine kleine Lazarettgehilfen- Verbandstasche nannie, inne und fah, als er sich umblickte, einen Bauern vor fic) reinigen, als er plöblich schüchtern an feinem Drii ich und war gerade damit beschäftigt, sein Bested", wie er der Herr ,, Doktor", wie Graf von den Unteroffizieren der Kompagnie genannt wurde, seinen Fußappell beendet Es war Rasttag in einem Kleinen Dorfe; soeben hatte Graf hielt in seiner Beschäftigung 344 Bestellen Sie 1 die ,, Giessener Neueste Nachrichten"! Abonnementspreis pro Monat Dezember 60 Pfg. Nach der Schlacht. Epilog zur zweiten Lesung des Zolltarifgesetzes. $ Aus parlamentarischen Kreisen wird uns geschrieben: Nach wochenlangen Beratungen hat nunmehr der Deutsche Reichstag die zweite Lesung des Zolltarifgefeßes zu Ende geführt. Dieses bildet bekanntlich in Gemeinschaft mit dem Zolltarif die Zolltarifreform. Der Reichstag hat also zwei einander ergänzende Vorlagen zu beraten. Das Zolltarifgesetz enthält alle Bestimmungen über die Anwendung der Zolltarifsäße und unter anderem auch die Mindestsäße für die vier Getreidearten, der Zolltarif aber enthält in seinen nahezu tausend Nummern nur die Säge für die einzelnen Waren. Am schwierigsten war die Beratung des Zolltarifgesezes, weil hierbei mit der gesetzlichen Festlegung der Getreidezölle die verschiedenartigen Interessen aufeinanderstoßen mußten. Man konnte hier zwei große Gruppen unterscheiden: Auf der einen Seite die Gegner, auf der anderen die Freunde der Zollerhöhung. Von den lezteren gab es dann wieder gewisse Unterabteilungen. Die Nationalliberalen und die Reichspartei waren im wesentlichen mit den Säßen der Regierungsvorlage einverstanden; die anderen Parteien verlangten noch weitere Erhöhungen, und zwar wiederum in zwei Abteilungen. Der Antrag Herold, dem das ganze Zentrum mit Ausnahme des Abg. Dr. Heim beitraten, sowie die Konservativen mit Ausnahme einer größeren Zahl von Mitgliedern, wollte die Regierungssäge für die Hauptgetreidearten Weizen und Roggen um 50 Pfg., der Antrag Wangenheim aber um 1.50 Mark erhöhen. Der Antrag Herold wurde in zweiter Lesung angenommen. Da die Regierung erklärt hat, daß dieser Antrag für sie unannehmbar sei, so würden die Aussichten schlecht stehen, wenn nicht während der Beratung offenbare Zeichen für die Bereitwilligkeit zu einer Verständigung hervorgetreten wären. Ein zweiter Punkt, in dem Regierung und Parlament auseinandergehen, war die Einfügung von Mindestzöllen für Vieh in das Zollgesetz. Auch das will die Regierung nicht acceptieren, und so wird sich wohl oder übel die Mehrheit in der dritten Lesung in diesem Punkte wenigstens auf die Regierungsvorlage zurückziehen müssen. In Bezug auf den Antrag Herold soll ja, wie neuerdings verlautet, die Regierung zu einem Entgegenkommen insoweit bereit sein, als sie die Gerstenzölle neu regelt. Braugerste soll einen Mindestzoll von 4 Mark statt 3.50 Mark und Futtergerste soll keinen Mindestzoll erhalten. Ein dritter Streitpunkt zwischen Parlamentsmehrheit und Regierung ist durch das Zentrum aus der Welt geschafft worden: es ist die Frage des Inkrafttretens des neuen Zolltarifs. Nach der Regierungsvorlage soll dieser Zeitpunkt einer kaiserlichen Verordnung vorbehalten werden; die Parlamentsmehrheit aber wollte, daß der Zolltarif am 1. Januar 1905 in Kraft treten solle. Wäre das wirklich der Fall, dann müßte die Regierung die Verträge kündigen, denn der neue Zolltarif ordnet manche Warengruppen anders, als der alte. Da aber die Handelsverträge in Wirklichkeit nichts anderes sind, als vertragliche Ermäßigungen der Säße des autonomen, d. h. des eigengesetzlichen Zolltarifs, so müssen natürlich beide Tarife, der eigengeseßliche, der gegen vertragslose Staaten in Kraft tritt, und der vertragliche aufeinander passen. Die Regierung müßte also spätestens am 1. Januar 1904 die jetzigen Handelsverträge fündigen und im Laufe der Kündigungsfrist neue Vereinbarungen anstreben. Würden diese mißlingen, so hätten wir ein völlig vertragloses Verhältnis, was so ziemlich das unerwünschteste für alle Schichten des Voltes wäre. Man kann es sonach verstehen, daß die Renierung nochmals ihre entschiedene Ablehnung durch den 87] Dr. Rumseys Patient. Roman von Dr. Halifar und T. L. Meade Autorifierte Bearbeitung von C. Beßner. ( Nachbrad verboten.) Er setzte fich aufs Sofa, während er sprach und starrte seine Fran betroffen an. Warum in aller Welt hällst Du Dich nur in dieses abfcheuliche Schwarz 8" fragte er mißmutig. " Ich muß es tragen, Robert", erwiderte fie in festem Tone. " Du fannst nicht von mir verlangen, daß ich es ablege." Verlangen o nein, wie fäme ich dazu? Nege Dich nur nicht gleich auf, Maggie. Wenn Du durchaus häßlich aussehen willft, meinetwegen. Schwarz, absolut schwarz- und noch dazu Dieser Stoff es fleidet Dich garnicht und Krepp ist es obendrein, wie ich sehe. Sa, was bedeutet das nur? Es macht mich ganz verwirrt Die Leute, denen ein geliebtes Wesen durch den Tod entriffen wird, tragen stets Strepp", erwiderte sie. Jit iemand von Deinen Berwandten gestorben?" Margarete antwortete nicht; einen Augenblick später hatte fie das Zimmer verlassen. Ms die Thür sich hinter ihr geschloffen, erhob sich der Baron und ging an den Kamin, um das Feuer anzuschüren. Dann trat er ans Fenster und blickte hinaus. Nach einem Weilchen tam er jurüd und nahm wieder auf dem Sofa Plas. Frau Everett aß ihm gegenüber und beobachtete ihn unausgefeßt. Es war thre Gewohnheit, stillzufigen es hatte sogar manchmal den Anschein, als sei gar fein Leben in ihr, außer in ihren Augen. Diese Augen hatten immerzu einen wachsamen Ausdruck. Heute machte sie mehr denn je den Eindruck einer Person, die unermüdLich wacht und wartet. Audrey, der in diesem Moment wieder geistig träge war wie immer, schien ihre Blicke instinktiv zu fühlen, er wandte ihr langsam das Gesicht zu. Wo waren Sie, Herr Baron?" fragte ste fanft.„ Hatten Sie eine Seereise unternommen?" Audrey streifte fie mit einem scharfen, mißtrauischen Blid. Nein, gab er zurück, ich hatte diese meine Absicht geändert. Ich wollte das große Wasser nicht trennend zwischen mich und meine Aufgabe treten lassen. Ich habe nämlich eine höchst wichtige Aufgabe vor mir." Ach und die ift?" fragte sie wieder sanft. J befinde mich auf der Suche nach einem Stock, welchen bh vor mehreren Jahren verloren habe." - Postzeitungsliste 3032. Grafen Posadowsky zu erkennen gab. Das Zentrum trat daraufhin den Rückzug an, und die Regierungsvorlage wurde in diesem Punkte wiederhergestellt. Somit bleiben die Mindestsäße für Getreide und für Vieh noch als die einzigen Meinungsverschiedenheiten zwischen Parlamentsmehrheit und Regierung bestehen. Wird hierüber eine Klärung herbeigeführt, und dafür scheinen alle Aussichten zu bestehen, dann dürfte der Zolltarif Gesez werden, auch wenn die Gegner Obstruktion machen sollten. Denn in diesem Falle würden die Mehrheitsparteien, wie in Parlamentskreisen erzählt wird, durch ein beschleunigtes Verfahren in der Beratung die Klippen überwinden. Die Politik. Vom Kaiser. Der Kaiser hat Donnerstag Vormittag nach seiner Rückkehr aus Essen an der Schlußsizung der Hauptverjammlung der schiffbautechnischen Gesellschaft in der technischen Hochschule zu Charlottenburg teilgenommen. Das Wort hat er, im Gegensatz zu seinem Verhalten bei der borjährigen Versammlung, nicht ergriffen. Er kam Punkt neun Uhr und blieb bis zur Aufhebung der Tagung durch den Ehrenpräsidenten, Großherzog von Oldenburg. Dann nahm der Monarch Besichtigungen in der Kaiser Wilhelm- Gedächtniskirche vor, worauf im königlichen Schlosse die Abschiedsaudienz des amerikanischen Botschafters Mr. White stattfand. Der Kaiser und Krupp. CB. Berlin, 27. November. Wie heute hier bekannt wird, hat der Kaiser vor seiner Abreise im Bahnhof zu Essen eine Ansprache an die Mitglieder des Direktoriums, die Beamten und die Arbeiterausschüsse, die ihm das Geleite gaben, gehalten und darin sein inniges freundschaftliches Verhältnis zu Krupp, sowie die liebenswürdige Selbstlosigkeit und die Aufopferung des Verstorbenen für seine Arbeiter geschildert. Mit besonderer Schärfe fennzeichnete er dann die gegen die Persönlichfeit Strupps gerichteten Angriffe und wandte sich besonders zu den Arbeitern mit folgender Ansprache: Ihr Kruppschen Arbeiter habt immer treu zu Eurem Arbeitgeber gehalten und an ihm gehangen, Dankbarkeit ist in Euren Herzen nicht erloschen; mit Stolz habe ich im Auslande überall durch Eurer Hände Werk den Namen unseres deutschen Vaterlandes berherrlicht gesehen. Männer, die Führer der deutschen Arbeiter sein wollen, haben Euch Euren teuren Herrn geraubt. An Euch ist es, die Ehre Eures Herrn zu schirmen und zu wahren und sein Andenken vor Verunglimpfungen zu schüßen. Ich vertraue darauf, daß Ihr die rechten Wege finden werdet, der deutschen Arbeiterschaft fühlbar und klar zu machen, daß weiterhin eine Gemeinschaft und Beziehungen zu den Urhebern dieser schändlichen Tat für brave und ehrliebende deutsche Arbeiter, deren Ehrenschild befleckt worden ist, ausgeschlossen sind. Wer nicht das Tischtuch zwischen sich und diesen Leuten zerschneidet, legt moralisch gewissermaßen die Mitschuld auf sein Haupt. Ich hege das Vertrauen zu den deutschen Arbeitern, daß sie sich der Schwere des Augenblicks voll bewußt sind und als deutsche Männer die Lösung der schweren Frage finden werden." Eine schwere Beschuldigung gegen den Vorwärts" erhebt übrigens die Zeitung, Post", indem sie dem sozialdemokratischen Blatte vorwirft, es habe es in voller Kenntnis von der Wirkung der Veröffentlichung auf Krupp den Angriff gegen diesen Mann gerichtet und daher bewußterweise einen Anschlag gegen sein Leben unternommen. Diese Thatsache erwähnten Sie schon früher einmal", be mertte Frau Everett, während eine heiße Blutwelle in ihr Antlik schoß. Sie scheinen dieser geringfügigen Begebenheit eine große Bedeutung beizumessen?" Für mich ist es feine geringfügige Begebenheit", entgegnete er." Ich betrachte dieselbe vielmehr als ein Glied", fügte er bedächtig hinzu, als ein Bindeglied zwischen mir und meiner Bergangenheit, die ich absolut vergessen habe. Finde ich erst den Stock, so wird auch die Erinnerung an das Vergangene wieder lebendig in mir werden." Während er das fagte, war er aufgestanden und stellte sich mit dem Rücken gegen den Kamin. In diesem Augenblid fehrte Margarete wieder in das Zimmer zurüd. Sie trug ein weißes Kleid von weicher, ge schmeidiger Seide und mit Spigen garniert, das sich in wunderbarem Faltenwurf an ihren herrlichen Körper anschmiegte. Ihr Antlig war fast ebenso weiß wie das Kleid, nur das reiche, dunkle Haar, die dunklen, seelenvollen Augen minderten das Monotone in ihrer Erscheinung. Audrey lächelte freundlich und nickte ihr beifällig zu. " Komm hierher, Maggie", fagte er zärtlich. Siehst Du, so gefällst Du mir! Wie füß Du aussiehst! Du erinnerst mich an an er preßte die Hand gegen die Stirn ah, iezt hab ich es! Du erinnert mich an den Tag, an dem wir uns verlobten, weißt Du noch? Beim Picknick auf der Ebene von Salisbury! Du gingst damals auch ganz weiß gekleidet, und Deine Augen hatten denselben lieben Ausdrud, wie heute. Margarete, Du bist wirklich ein sehr, sehr schönes Weib!" Sie stand dicht neben ihm; er machte feinen Bersuch, fie an sich zu ziehen und zu füffen. Er legte nur feine weiße, abgezehrte Hand auf ihre Schulter und blickte ihr tief in die Angen. „ Du bist wunderbar schön", wiederholte er. Ich wundere mich nur, daß ich Dich nicht lieben fann." Dabei seufzte er tief auf und wandte seine Augen von ihr ab, um von nenem ins Feuer zu starren. Frau Everett erhob sich. " Ich komme bald wieder", sagte sie mit gedämpfter Stimme zu Margarete; doch diese schien, ebensowenig wie ihr Gatte, zu bemerken, daß sie das Zimmer verließ. Nach einigen Augenblicken trat Margarete auf den Baron zu und berührte sanft seine Schulter. Du mußt etwas genießen, Robert", sagte sie sanft. Es ist jedenfalls schon lange her, seit Du eine ordentliche Mahlzeit zu Dir genommen haft. Die Verständigung ist fertig. Heffife Erf Unter dem Vorfi trat die erfte Kammer ung zufammen. As D Geheimrat Goldmann e an den Großherzog Sejes über die Gemein geen entgegen, und au Mehrheitsparteien ist auf folgender Grundlage zu stan ber die Einführung de Die Verständigung zwischen der Regierung und ditchaft wird mit Fr gefommen: Die Regierung besteht auf den Mindestämmer die größt ihrer Vorlage für die Getreidearten außer Braugers ierauf wurden die Wah für die der Saz von 4 Mark plaßgreift, während f Futtergerste der Mindestsaz wegfällt, ferner auf dem Be fall der Mindeſtsäße für Vieh und Fleisch, dagegen sie einverstanden mit den in der Kommission und zweiter Lesung pom Reichstage angenommenen höhere Aus der Pr 2. Abonnements fo autonomen Säßen für die Getreidearten, sowie für Sie Reitung ihres Dirigent und Fleisch, indem sie gleichzeitig dadurch die bei lest 10 ren vom Reichstage beschlossenen Grundlagen: durchführte gestern Abend Gewicht, statt Stückzahl, gutheißt. Außerdem werden ihr 2. Abonnement Industriezölle für landwirtschaftliche Maschinen und erade zahlreich Grich gewisse Industrieerzeugnisse, deren die Landwirtschaft Berlen unserer Liebling darf, herabgesetzt. Schließlich erklärt sich die Regierung bag der Abend einen w wie schon früher bemerkt, mit dem Verwendungshells erwähnenswerte ( Witwen- und Waisen- Versicherung) nach Antrag Trim Cuberture zur Oper D born und mit dem Wegfall der städtischen Octrois m Maillart, die Mendelsfol dem 1. April 1910, Antrag v. Kardorff, einverstander Die von ihr geforderte freie kaiserliche Verfügung, int und glüdliche Fahrt", d tomponierte Jbyll Ha Zar Nikolaus wird, nach einer Meldung engli Einverständnis mit dem Bundesrate, über den Zeitpun Gulenburg, die beso zu dem der Zolltarif in Kraft treten soll, hat der Reid hübsche Auswahl aus der tag bereits durch seinen Beschluß zu§ 12 zugestand Auch das vom Herrn Eine Fürstenzusammenkunft in Kopenhagen. Beifall aufgenommen. ** Der Männertu Blätter, im Herbst nächsten Jahres zu längerem Beiberatenteil ersichtlich ist, nach Schloß Fredensburg bei Kopenhagen kommen. Gledaten fein Winterfest zeitig werde Kaiser Wilhelm dort für einige Tage de Gast des Königs von Dänemark sein. Auch König Edua nd ein turnerches Fest und Königin Alexandra, sowie viele andere fürstliche Gäfonntaa, den 30. Novem würden erwartet. Eine Alarmnachricht aus Shanghai. Bindbof statt. ** Gine intereffant ung führte die Stadt Fro £ In London berichtet die Presse: Der Kommande Stadt führten einen S der deutschen Truppen in Shanghai soll erklärt habe beiden erbschaftsberechtigt da die britischen und französischen Kommandeure tine Anweisungen zur Räumung erhielten, sei ihm befollegeftament und Erben worden, noch keine Schritte in Betreff seiner Truppe roles in allen Instanzen e zu tun. Die Sache ist wenig glaubhaft. Eine ferne Gefahr. as Reichsgericht zu ihren W tabtgemeinde ist es, sondern 1: Die schlauen Türken haben, so erzählt die englisch Freiftaates getre Presse, um den Konflikt mit England zu vermeiden, italb die Mt. 37 000 um di Truppen aus dem strittigen Gebiet von Yemen zurü** In den D- Züge gezogen, dafür aber arabische Söldlinge einrücken Lajjabnen jollen in nächste die, wie es in der englischen Presse heißt, die Eingeboschilder angebracht werden nen bedrohen und auf fremde Besucher schießen. Sotion jedes Wagens ang vielleicht die ganze Nachricht ein englisches Manöver seleich beim Einsteigen und um die alsbaldige Besetzung von Yemen zu rechtfertige überzeugen können, ob Wenn das der Fall sein sollte, so könnte an der Ea sich, die ganze orientalische Frige für Europa entzünde Bagen befinden. Die Gi ei folchen Zügen Wert, in Kurze politische Nachrichten. ach verschiedenen Richtung * Der deutsche Kronprinz ist Ehrenmitglied delten Fälle vorgekommen, schiffbautechnischen Gesellschaft geworden. insteigen in den D- Bug * Zur Flottendemonstration vor Ben and später einen Plaz in zuela werden die drei Kreuzer Amazone", Ningenommen hatten, der und„, Ariadne" demnächst von Kiel aus in See stechen Route, als der Meiſende zu * Der Prozeß des österreichischen Reichsratsabgelenkt wurde. Die hierdu neten Wolf gegen seinen Fraktionsgenossen Schalf tar nicht stattfinden, da die Beleidigungen verjährt sind. Ingen sollen auch den Anla bleibt viel schmutzige Wäsche ungewaschen. Bezahlt die N * Zwischen den Vereinigten Staaten von Nordameri aben. ** und der Republik Kolumbia ist wegen des Panamatam better! Diese Mahnung ein neuer Konflikt ausgebrochen. Kolumbia erklärtes in den Weihnachtsmonat Panamafonzession für erloschen; Amerika aber die lediglich aus Nachlässigt flektiert gerade auf dieses Gebiet. Ob schließlich ajen. Mand ein Hand dock blutige Werividelungen kommen? ungemein geschädigt wor Bergeßlichkeit oder Beque ablt ließen. Nicht alle ich habe aber gar feinen Hunger. llebrigens, Maggie, fälltu oft das ganze Geich " Ich weiß wirklich nicht, wie lange es her ist", versesteomöglich selbst Zahlung Seine Augen, die wie von einem inneren Feuer ourchleuür die ganze Geschäftsstil iegt ein, weshalb ich zurücfam." schienen, zeigten einen ungewöhnlich lebhaften Ausdruc. Nun?" fragte sie mit weicher Stimme. " Ich kam hierher, weil ich Dich brauche." Ihre Augen erstrahlten in höherem Lichte. erborben. Er wagt es n weil er fürchtet, fie gar g bre fundschaft zu ber " Du mußt mit mir fommen, Maggie. Ich bin nicht ingt ihn dann, manche allein, und es ist mir unbehaglich, London ohne Dich zu verlasse Beld braucht, von der Kaum hatte der Baron diese Worte gesprochen, da öffnete handwerker wird ja nur Diener die Thür und meldete Dr. Numsey. Der Arzt um io weniger soll man ,, Es freut mich, daß ich Sie treffe, lieber Barou", begam Dem Handwerker den S sofort, Audrey die Hand entgegenstreckend. Ich fam, um in vielen Fällen, ihn u nach dem Befinden der gnädigen Frau zu erfundigen, und bringen. Also: Beza schnell näher. erfuhr ich von Ihrem Diener, daß auch Sie anwesend seien." " Ja, ich bin zurückgekehrt, und es geht mir bedeutend be lieber Doktor", versezte Audrey. Ich kam zurüd, meil ich baeechnungen! Margarete werde vielleicht doch warum rebe ich in einem von mir? Als ich fortging, war meine Frau ziemlich leid Hoffentlich hat sie Ihren Nat eingeholt, Rumsey" Ihrer Frau Gemahlin geht es ganz gut", antwortete Arzt. Und die thōrichten Bahngebilde find völlig verschwunde Böllig!" Die Antwort des Arztes flang überzeugend. Margarete erschauerte und wandte sich ab. Schlafzimmer Möbel Kleiderschränk blieb vor demselben stehen. Er stand so, daß Dr. Rumse aufmerksam beobachten konnte. Der große Arzt verfehlte die günstige Gelegenheit auszunüßen und diesen merkwürd Fall jo gründlich als möglich zu studieren. Er betrachtete schmale, eingefallene Geficht feines Batienten, dessen unnati große Augen, die Lippen, die soust fo fest aufeinander gerub dem Antlig einen so charakteristischen Ausdruck verliehen, und iegt welf herabhingen und die Gewohnheit hatten, offen bleiben; die Brauen, die frampfhaft zudten, und die hohe, Stirn, welche früher ungewöhnliche Intelligenz verraten und mit zahllosen feinen Fältchen befäet war. Während u diese Betrachtungen anstellte, faßte er einen festen Entschluß " Ich muß den Schleier von ienes Mannes Augen ste fofte es, was es wolle", fagte er zu fich. Dann gab iungen Frau einen bedentiamen Wint, worauf diese das Bi verließ. Als sie sich entfernt, erhob sich Rumsey und schritt, den Baron Rumseh nahm in der Nähe des Feuers Plak, der Waschkommod Toiletten Nachtschränke Holzbettsteller Complette Schlafzimmer empfehlen billigst C. Röhr& ichten" 3032. ndigung ist fertig. Heffischer Landtag. Erste Kammer. Darmstadt, 26. Nobbr. Unter dem Vorsitz des Grafen Erbach- Fürstenau at die erste Kammer der Stände zu einer furzen Signg zusammen. Als Antwort auf die Thronrede verlas heimrat Goldmann eine Ergebenheitsadresse den Großherzog. Der Nebenbahnvorlage nnd dem jetz über die Gemeindeumlagen sieht die Kammer un entgegen, und auch die Fürsorge für die LandAus Hessen und Nachbargebieten. ** Müde, 19. Nov. In nicht eingeweihten Kreisen, schreibt die„ Oberh. 3tg.", glaubte man an eine Fertigstellung der neuen Eisenbahnstrecke MückeLaubach noch in diesem Jahre. Die vorgeschrittenen Arbeiten zwischen Flensungen und hier konnten diesen Glauben nähren. Wer aber die Durchstechungs- und Durchbruchsarbeiten mit ihren Schwierigkeiten bei Laubach und bei Freienscen beobachtet, der wird es begreifen, daß an eine Vollendung der neuen Strecke vor nächsten Herbst nicht zu denken ist. Zudem ist zu den zwischen der Regierung und irtschaft wird mit Freuden begrüßt. Der Vorlage erforderlichen Stationserbauungen noch kein Anfang ig besteht auf den Mindemmer die größte Aufmersamkeit schenken. Bahnarbeiten nichts weniger als günstig und förder= f folgender Grundlage zu steher die Einführung des direkten Wahlrechts wird die gemacht. Der hereingebrochene falte Winter dürfte den Betreidearten außer Brauge erauf wurden die Wahlen der Ausschüsse vorgenommen. lich sein. Mart playgreift, während at wegfällt, ferner auf dem Vieh und Fleisch, dagegen en in der Kommission und chstage angenommenen höhe 2. Abonnements Konzert in Steins Garten. Aus der Provinzialbauptstadt. Ee Getreidearten, sowie für Unter ** Schlüchtern, 26. November. Die Ersazwahl für den verstorbenen Landtagsabgeordneten Amtsrichter 3 immermann findet am 19. Dezember statt. k. Londorf, 27. November. Die zwischen hier und meinschaftliche Reise nach Amerifa herauszuschwindeln. Die alte Frau war aber helle und ging nicht auf den Leim. Mosjö Dinges hatte sich einen Schutzzeugen, den 18jährigen Mechanifer Deublin mitgebracht, der aber vom Fleck weg wegen dringenden Verdachts des Meineids verhaftet wurde. Hochschulnachrichten. Der außerordentliche Professor an der Universität Berlin Dr. Hensel ist zum ordentlichen Professor in der philosophishen Fakultät der Universität Marburg ernannt. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Am 1. Advent, den 30. November. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. leichzeitig dadurch die bei eitung ihres Dirigenten Herrn Musikdirektor Krauße Allendorf gelegene Bahndamm- Brücke hat sich gesenkt lossenen Grundlagen: burdhrte gestern Abend die Kapelle des 116. Inf.- Rgts. und bedenkliche Risse erhalten trotzdem man erst vor gemeinde. Pfarrer Schlosser. gutheißt. Außerdem werderhr 2. Abonnements Konzert aus. Den nicht einigen Wochen zwei starke Steinstügen angebaut hatte. irtschaftliche Maschinen und erabe zahlreich Erschienenen wurde mit kostbaren ise, deren die Landwirtschafßerlen unserer Lieblings- Komponisten aufgewartet, so nachgiebt. Blich erklärt sich die Regina der Abend einen wirklich musikalischen Genuß bot. der Brücke durch Anlagerung von Betonmassen mit beft, mit dem Verwendungs crwähnenswerte Darbietungen fönnen wir die deutenden Kosten zu befestigen. ersicherung) nach Antrag uberture zur Oper„ Das Glöckchen des Eremiten" von fall der städtischen Octrois Crag v. Kardorff, einverston freie taiserliche Verfügung Maillart, die Mendelssohn'sche Ouvertüre Meeresstille mnd glückliche Fahrt", die" Rosenlieder" von Philipp Der Boden besteht hier aus Lett, der bekanntlich stets Man war nun genötigt, die Fundamente Um Erschütterungen zu vermeiden, müssen die Züge möglichst langsam über die Brücke fahren. Vormittags 11.15 Uhr: Kinderfirche für die MatthäusNachmittags 5 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Donnerstag, den 4. Dezember, abends 8 Uhr im oberen Konfirmandensaal, Kirchstraße 9, Bibelstunde. Psalm 56. Weitere Abendmahlfeiern finden statt am 2. Advent im Abendgottesdienst für die Matthäusgemeinde, am 3 Advent Abendgottesdienst für die Markusgemeinde. Zu beiden wird besonders die konfirmierte Jugend eingeladen. In der Johanneskirche. im Bundesrate, über den Zeitpill Eulenburg, die besonderen Anklang fanden, die schwebte mit ihren Kindern dieser Tage in nicht geringe Gefahr. Kraft treten soll, hat der sübsche Auswahl aus der Oper„ The Geisha" nennen. Beſchluß Hungen ist die Heizanlage bireft unter den Sißen angebracht. die menfunft in Kopenhagen Beifall aufgenommen. tomponierte Idyll„ Haidenröschen" wurde mit viel ** Der Männerturnverein hält, wie aus dem bei Sobres zu längerem beratenteil erlichtlich it, morgen( Samstag) in Stein's nach einer Meldung en Kopenhagen kommen. elm dort für einige Tag emart ſein. Auch König bein turnerisches Festspiel zur Aufführung gelangen. wie viele andere fürstliche Gonntaa, den 30. November findet ein Ausflug nach dem inbɓof statt. arten sein Winterfest ab. Unter anderen Darbietungen richt aus Shanghai. ** Eine interessante Reichsgrichtsentschei Die Presse: Der Kommand ung führte die Stadt Frankfurt a. M. herbei. Fistus Shanghai soll erklärt 1b Stadt führten einen Rechtsstreit um die Frage, wer zösischen Kommandeur n beiden erbschaftsberechtigt ist, falls eine Person ohne ig erhielten, jei ihm bestament und Erben stirbt. Die Stadt hat nun den tte in Betreff seiner Trprozeß in allen Instanzen verloren, denn gestern hat auch enig glaubhaft. 18 Meichsgericht zu ihren Ungunsten entschieden: nicht die Ferne Gefahr. tabtgemeinde ist es, sondern der Staat, der an Stelle haben, so erzählt die enge Freistaates getreten ist. Die Stadt muß des mit England zu vermeider, lb bie Mf. 37 000 um die es sich handelt, herauszahlen. tigen Gebiet von Yemen juri* In den D- 3ügen der preußischen Staatsbische Söldlinge einrücken laihnen sollen in nächster Zeit in den Seitengängen chen Bresse heißt, die Eingebilder angebracht werden, welche die Bestimmungsremde Besucher schießen. Efion jedes Wagens angeben, damit die Reisenden cht ein englisches Manöver hleich beim Einsteigen und auch während der Fahrt ung von Yemen zu rechtfertig überzeugen können, ob sie sich in dem richtigen che Frige für Europa entzingen befinden. Die Einrichtung hat hauptsächlich folchen Zügen Wert, in welchen Wagen laufen, die tische Nachrichten. ach verschiedenen Richtungen abzweigen. Es sind nicht conprinz ist Ehrenmitglied ten Fälle vorgekommen, daß Neisende gleich nach dem lschaft geworden. insteigen in den D- Zug den Speisewagen aufgesucht emonstration vor send später einen Platz in einem der übrigen Wagen i Kreuzer Amazone", ingenommen hatten, der aber zu einer ganz anderen t von Kiel aus in See sec Route, als der Reisende zu fahren beabsichtigte, absterreichischen Reichsratsabelenkt wurde. Die. hierdurch eingetretenen VerschleppFraktionsgenossen Schal ngen sollen auch den Anlaß zu der Neuerung gegeben Beleidigungen verjährt finds ische ungewaschen. nigten Staaten von Nordan Sia ist wegen des Panama sollte, so könnte an der G aben. *** es Gebiet. Ob schließlich jem. en fommen? Bezahlt die Rechnungen der Handperfer! Diese Mahnung richten wir jetzt wieder, da ebrochen. Solumbia ere in den Weihnachtsmonat hineingeht, an alle diejenigen, coloſchen; Amerita abe ok lediglich aus Nachlässigkeit ihre Rechnungen anstehen Manch ein Handwerksmann ist dadurch schon angemein geschädigt worden, daß seine Kunden aus Bergeßlichkeit oder Bequemlichkeit ihre Rechnungen unzahlt ließen. Nicht allein daß der Gläubiger dadurch wie lange es her ift", berlombalich ſelbſt Zahlungsschwierigkeiten hat, wird ihm ud oft das ganze Geschäft vor Weihnachten, das ihr m einem inueren Fener önröhle bie ganze Geſchäftsstille im Jahre entschädigen soll, brid lebhaften Musbrud. borbene wagt es nicht, ſeine Stunden zu mahneu, bil er fürchtet, fie gar zu beleidigen und dann wohl re Kundschaft zu verlieren. Die Rücksicht hierauf nger. Uebrigens, Maggie, peicher Stimme. ich Dich brauche." in höherem Lichte. ** Laubach, 26. Nov. Die Gräfin von Solms- Laubach In dem Wagen 2. Klasse auf der Bahnstrecke LaubachInfolge Ausströmens großer Hige nun fingen die Polster und das Holz des Wagens, in dem sich gerade die Gräfin mit ihren Kindern befand, zu brennen an. Die Gefahr wurde noch rechtzeitig bemerkt und dem Umsichgreifen des Feuers gesteuert. ** Montag den 1. Dezember von Nachmittags 24 Uhr an wird zu Nieder- Gemünden bei Wirt Södler am Bahnhof ein Zahltag der Kreistasse abgehalten. ** Eine fluge Frau ist die Kaufmannsfrau Orth in Echzell( Oberhessen). Sie erhielt aus Frankfurt a. M., wo ihr Mann in Geschäften weilte, ein Telegramm mit dessen Unterschrift, worin sie ersucht wurde, sofort telegraphisch 100 Mt. zu schicken. Frau Orth ging aber statt dessen ans Telephon und setzte sich mit einem Wirt in der Vilbelergasse zu Frankfurt in Verbindung, bei dem ihr Mann stets verkehrt. Auf diese Weise stellte sich heraus, daß es sich um einen Gaunertric handelte. Der Spizbube muß aber Lunte gerochen haben, denn er hat sich noch nicht auf dem Telegraphenamt eingefunden, um die 100 Mt. in Empfang zu nehmen. ** Vom Lande. Ein böses Maifäferjahr soll für 1903 bevorstehen. So massenhaft wie in diesem Jahre, sind noch selten bei der Ackerbestellung dreijährige Engerlinge beob= achtet worden. ** Butzbach, 25. Nov. Die neu errichtete Haltestelle Kirchgörs( Main- Weser- Bahn) wird am 15. Dezember eröffnet werden. )!( Butzbach, 26. Nov. Der Katharinenmarkt ist vorüber und Jeder Handelsmann strömt über von Klagen über schlechten Geschäftsgang. Der Umschwung im Handel und Industrie in den letzten Jahren verschonte bisher gerade die fliegenden" Händler, da das Publikum durch billiges Preisangebot verführt wurde. Nun scheint es aber rapide abwärts zu gehen mit diesem goldenen Handwerk. Dem Kauflustigen bleibt der Trost, daß man bei unserer gegenwärt gen Geschäftswelt ebenso reell bedient wird wie auf dem Jahrmarkt, wenn nicht reeller.- Der gestrige Schweinemarkt war infolge des schlechten Wetters sehr mäßig befahren. An Preisen wurden die früheren bezahlt, für ein paar Einlegeschweine 70-100 mt., für 6 Wochen alte Ferkel 25-36 Mf. - g. Darmstadt, 25. Nov. Die Landtagsabgeordneten Dr. Schmitt und Genossen haben im Landtag den Antrag auf Aufhebung aller Brückengelder in Hessen eingebracht; ferner haben die Abgeordneten von Brentano und Genossen bei der Kammer beantraat, die heſſiſche Regierung zu ersuchen, baldmöglichst eine Gesezesvorlage einzubringen, welche eine feste Entschädigung von zu Unrecht ommen, Maggie. Ich bin nicht ingt ihn dann, manches Geschäft, zu dem er flüssiges verhafteten Personen vorsieht. glich, London ohne Dich zu verla Beld braucht, von der Hand zu weisen. diese Worte gesprochen, da öffnendwerker wird ja nur selten Kredit geboten. eldete Dr. Rumsey. Der Arzt, Dem kleinen Aber in so weniger soll man auch von ihm kredit verlangen. ** Frankfurt a. M., 27. Nov. Das Schöffengericht verurteilte heute den verheirateten Monteur Franz Dinges wegen Heiratsschwindels zu 8 Monaten Gefängnis und nahm Sie treffe, lieber Baron", begant Handwerker den Lohn schuldig zu bleiben, heißt ihn sofort in Haft. Ec hatte mit einem aus Buzbach Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und jeder Gemeinde erbeten. Johannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer Vormittags 11.15 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Euler. Nach allen Gottesdiensten Sammlung für die Kirchenkasse. Sonntag, abends 8 Uhr, im Konfirmandensaal der Johannesfirche: Bereinigung des Jünglingsvereins und seiner Gäste. Hierbei Vortrag des Herrn Pfarrer och aus Lüßellinden, zur Teilnahme wird freundlichst eingeladen. Montag, den 1. Dez., abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Johannesbrief, Kap. 2, Vers 18-27: Schuß wieder die Widerchristen. Pfarrer Dr. Naumann. Dienstag, den 2. Dezember, nachmittags 530 Uhr: Vereinigung der neufonfirmierten Mädchen der Lukasgemeinde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Pfarrer Euler. Nächstfolgenden Sonntag, 2. Advent, Beichte und heiliges Abendmahl für die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst, wozu die konfirmierte Jugend besonders eingeladen wird. Die Pfarrer und Kirchenvorstände der vier Kirchengemeinden bitten ihre Gemeindeangehörigen, ihnen auch in diesem Jahre Gaben zur Christ bescheerung der Armen spenden zu wollen. Solche Gaben wolle man freundlichst den Pfarrern oder Kirchenvorstehern jeder Gemeinde übermitteln. Auch die Gemeindeschwestern sind bereit, Gaben entgegen zu nehmen. Katholische Gemeinde. Samstag, den 29. November. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag, 30. November: Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heilige Messe, 1. Adventssonntag. vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion Vormittags um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2.30 Uhr: Christenlehre, darauf Adventsandacht. Gottesdienst der israelitischea Beligionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Samstag, den 29. November 1902. Vorabend: 4.30 Uhr, morgens: 9 Uhr, nachmittags: Uhr, Schrifterklärung. Sabbathausgang: 5.15 Uhr 3.30 Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruderei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich bin klein, Gießen. Die Ziehung 2. Klasse der 1. Hessischentgegenstredend. Jo tam, umn vielen Fällen, ihn um den Lohn seiner Arbeit zu gebürtigen Dienstmädchen ein Verhältnis angeknüpft, das Thüringischen( Mitteldeutschen) Staatsnädigen Frau zu erfundigen, ingen. Also: Bezahlt vor dem Beginn des nicht ohne Folgen blieb. Nebenbei nahm er dem Mädchen lotterie beginnt bereits am 5. Dezember. ner, baß auch Sie anwesend seien ehrt, und es geht mir bedeutend ethnachtsgeschäfts die Handwerker- 22 baare Reichsmart ab. Auch fuhr er nach Buzbach zu bren. Ich kam zurild, weil ich bed nungen! doch warum rebe ich in einem ng, war meine Frau ziemlich Rat eingeholt, Rumfey?" le in geht es ganz gut, antworte ort des Arztes Hang überzeugend SchlafzimmerMöbel Babngebilde find völlig veridi Kleiderschränke r Nähe des Feuers Plas, ber Waschkommoden| und wandte sich ab. Toiletten en. Er stand so, daß Dr. Rumi onnte. Der große Arzt verfehlte auszunüßen und diefen mertwi öglich zu fhidieren. Er betrachte ht feines Batienten, deffen unna bie fouft fo feft aufeinander gerub fteriftifchen Ausdrud verlieben, us frampfhaft zudten, und die bo wöhnliche Intelligens verraten tchen befäet war. Während te, faßte er einen feften Entfal cier bon jenes Mannes Augen fagte er zu fich. Dann g famen Wint, worauf dieie das ernt, erbob fich Rumien und Nachtschränke nb bie Gewohnheit hatten, of Holzbettstellen Complette Schlafzimmer empfehlen billigst tote der Mutter seiner Geliebten und suchte Geld für eine ge25 Ratten! Jch bezeuge Jhnen gern, daß Ihr Fabrikat Es hat geschnappt" bei meinen Kunden große Unerkennung findet, da die Wirksamkeit dieses Rattenmittels eine sehr gute it. Ein nicht genannt fein wollender Kunde, der in meiner filiale ein Padet à mt. 1.- faufte, hat damit ca. 25 Ratten getötet. Ludwig Breunig, Drogerie zum roten Kreuz. ........ Es hat geschnappt" ist nur für Nagetiere tödlich, font ganz unschädlich. Ein Verfuch und man ift überzeugt! 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Bei der gegenwärtig herrschenden falten Witterung sehen wir uns veranlaßt, auf die nachstehend af gedruckten Bestimmungen des Lotal- Reglements betr. die Reinhaltung und Wegsamkeit der Straßen und Pläge, sowie die Reinhaltung der Kanäle in der Provinzialhauptstadt Gießen vom 10. November 1879 zu verweisen mit dem Bemerken, daß die Schuhmannschaft zur Ueberwachung angewiesen worden ist. Gießen, 19. November 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. § 5. Amtlicher Teil. Bläge und insbesondere Floßrinnen aufeisen, fehren und| Anspruch erheben zu können, aufgefordert, fich unter Schnee und Eis alsbald von den Straßen entfernen zu lage der Dienstbücher, eines Zeugnisses der Herri lassen. über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparta f) Tas Fahren mit kleinen Schlitten und das Schleifen auf buchs bei unserer Kasse oder der Bürgermeisterei öffentlichen Blägen und Fußpfaden ist untersagt. Wenn| Wohnorts bis zum 15. Dezember 1. J. zu melden diesem Verbote zuwider dennoch Schleifen entstehen, so Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. find diejenigen, welchen die Reinigung überhaupt obliegt, auf Auffordern der Polizeibehörde verbunden, die Schleifen entweder mit Sand oder Asche tüchtig bestreuen, oder aufhauen zu lassen. g) Beim Schneefall muß längs der Hofraithen mit Einschluß Bekanntmachung. der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücken auf dem Im nächsten Jahre soll wieder eine Anzahl arme Pankete, oder wo fein solches vorhanden ist, auf der strophulöser Kinder in der Kinderheilanstalt zu Ba Straße ein 3 bis 4 Fuß breiter Pfad rein gekehrt und Nauheim behufs Gebrauchs einer Badekur auf Koften b dies bei fortdauerndem Schneefall so oft als nötig wieder- Sparkasse untergebracht werden. holt werden. Es ergeht daher an diejenigen Bewohner des Spa h) Schnee und Eis darf aus dem Innern der Hofraithen tassenbezirts Gießen, welche solche franten Rib nicht auf die Straße gebracht werden, ohne daß für haben, aber nicht in der Lage sind, die Roften selbst beftreite augenblickliche Wegschaffung gesorgt wird. zu können, die Aufforderung, sich bei ihrem Pfarramt b § 6. der betreffenden Bürgermeisterei zu melden. Bet der Für Befolgung der rorstehenden Bestimmungen sind bei meldung ist ein ärztliches Zeugnis abzugeben, in welchem Betreffend Die Reinhaltung und Wegsamkeit der Straße. die Eigentümer derselben oder diejenigen, welche der Polizei auch solche Kinder berücksichtigt werden, welche bereits au Privatgebäuden, Gärten, Höfen oder sonstigen Grundstücken Notwendigkeit einer Badefur bescheinigt sein muß. Es töme Zur Winterzeit gelten noch weiter folgende Bestimmungen. bei öffentlichen Gebäuden, Gärten, Höfen oder sonst gen Grund- ärztlicherseits für notwendig gehalten wird. Die Pfarränt behörde desfalls als deren Stellvertreter bezeichnet werden unsere Kosten eine Badefur durchgemacht haben, falls bi a) Sobald Glatteis entsteht, muß, soweit die Hofraithen stücken die Vorsteher, Berwalter, Pächter oder sonstige Ber- und Bürgermeistereien werden gebeten, die einlaufenden e mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücken an der Straße oder an öffentlichen Pläßen liegen, fonen, welchen die Reinigung 2c. überhaupt übertragen ist, bungen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigun allein verantwortlich. der Fußpfad, oder, wenn fein Fußpfad vorhanden ist, Die Reinigung derjenigen Straßen der Mittellosigkeit der betreffenden Eltern bis zum 15.9 die Straße zwei bis diei Fuß breit mit Asche oder Sandstrecken, wozu nach vorstehenden Vorschriften für einen Andern zember 1. Is. hierher einzusenden. Später einlaufab genügend bestreut werden. Entsteht das Glatteis zwischen richen Bläße und Brücken, soll auf Kosten des Fisfus, resp. zeitig angemeldete Kinder ausfallen sollten.- Bemerkt i feine Verbindlichkeit hesteht, fermer die Reinigung der öffent- Meldungen können nur dann berücksichtigt werden, falls r 7 Uhr Morgens und 9 Uhr Abends, so muß sogleich, der Stadt geschehen, soweit sie in deren Eigentum stehen. längstens mit Ablauf der ersten halben Stunde nachher, noch, daß Kinder unter 3 Jahren, sowie Knaben über 14mb entsteht es aber in der Nacht, bis 72 Uhr Morgens Mädchen über 15 Jahre in die Anstalt nicht aufgenommer gestreut werden. werden. Gießen, den 24. November 1902. Der Direktor der Epar- und Leihkasse Gießen. Wiener. Bekanntmachung. Bekanntmachung. b) An den auf die Straße gehenden Dachfandeln, Gossen- Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, steinen und sonstigen Able tungen des Wassers nach der daß auch im laufenden Jahre eine Pämiirung von Straße 2c. muß das auf den Straßenpflastern oder Fuß- Dien boten des Sparkassenbezirks stattfinden soll. pfaden angesetzte Eis auf Aufforderung Großherzoglicher Prämien können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten Bolizeiverwaltung aufgehauen und weggeschafft werden. im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft c) Außerdem ist bei Frostwetter dafür zu sorgen, daß das Kost und Logis haben und sich über gute Führung durch etwa vom Innern der Hofraithen ausgeschüttete Wasser Zeugnisse ausweisen können. Von Vollendung der 5 Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebrach nicht durch die Floßrinnen auf die Straße laufen fann. Jahre fann nur dann im legten Dienstjahr abgesehen daß der Zinsfuß für alle von unserer Kaffe out d) Vor den öffentlichen Brunnen ist, so oft es nötig er- werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum geliebenen und weiterhin auszuleibenden Kopitalie scheint, aufeisen und mit Asche oder Sand bestreuen zu Militär, durch Auflösung des Haushalts oder durch vom 1. Jauuar 1903 ab anf 4%% ermäßigt worden is laffen. Gründung eines eigenen Hausstands erfolgt. Es werden Gießen, den 27. November 1902. e) Bei eintretendem Thauwetter sind nach Aufforderung der hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach den Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Lokalpolizeibehörde ohne Verzug die Straßen, öffentliche vorstehenden Bedingungen auf eine Prämie glauben Detaillisten- Verein. Wiener. Theater- Verein. Several Versammlung 3. Vorstellung: Freitag, den 28. November Der Erbförster. Anfang 8 Uhr pünktlich. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Otto Ludwig. Gast: Herr Diegelmann aus Frankfurt a. M. Ende gegen 11 Uhr. Eintrittefarten bei Genst Challier und an der Abendkasse zu 5, 4, 3, 2 Mt.( Mitglieder mit 50 Pf. Ermäßigung), Studentenkarten Mf. 1.50 Konzert- Verein. Robert Stuhl Zweites Konzert Sonntag, den 30. November 1902 abends 5 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins; Kammermusik- Abend. Ausführende: Fräulein Hedwig Meyer aus Cöln( Klavier). Fräulein Hedwig Strache aus Berlin( Violine). Programm. 1. Sonate für Klavier und Violine in Es- dur.. L. van Beethoven 2. Klavier- Soli: a) Chromatische Fantasie und Fuge in D: moll. J. S. Bach b) 6 Variationen in F- dur, op. 34 3. Sonate Nr. 6 in E- dur für Violine solo A Sonate in As- dur, op. 110, für Klavier 5. Solostücke für Violine: Romanze, op. 2, Nr. 1 b) Wiegenlied, op 41. Ungar. Tänze Nr. 6 und 7 6. Klavier- Soli: L. van Beethoven ⋅ J. S. Bach L. van Beethoven J. Joachim Rich. Strauss Brahms- Joachim a) Präludium in Cis- moll, op. 3, Nr. 2. S. Rachmaninoff b) Pastorale, Capriccio Rhapsodie Nr. 11. Skarlatti- Tausig F. von Liszt Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu 2,50 Mark ( Sperrsitz 3,50 Mk.) sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier( Rudolphs Nachfl.) und abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stock zu ermässigtem Preise zu haben. Cofnung des Saales 4 Uhr. Fenchelhonig, Gasthaus zur Traube. aus garantiert reino Honig, ver grabe Blasche 50 Bfg. Zu haben in ber Myothete rächsten Markttag, Mittwoch, den 3. Dez., Tanzmusik, Neustadt 23, empfiehlt zu billigsten Preisen Jagdwesten gewebte Jacken Jägerhemden Normalbemden Flanellhemden Hautjacken Unterhosen woll. Strümpfe woll. Socken Faust- u. FingerHandschuhe Gamaschen woll. Strickgarne Marke M- K. pp. Hasen zu Groß- Felda wozu freundlich eingeladen wird. ftets frisch geschossen, Timmermann, Blutamburg, Fichteftr.33. Für gute Spetsen und Getränke ift, wie immer, beftens gesorgt. Heiur. lzing I., Dirt. empfiehlt Wildprethändl. Ebel, Rittergasse 11. - Montag, den 1. Dezember er., abends 9 Uhr im Kaufmännischen Vereinshaus. Tages- Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstandswahl. 4. Handelskammerwahl. Um zahlreiches Erscheinen bi.tet Der Vorstand. Männer- Turnverein. Samstag, den 29. November 1902, abends 8 Uhr: in Steins Garten Winterfest. Sonntag, den 30. Nov. 1902: Ausflug nach dem Windhof. Blutreinigungs- Thee von Apotheker Franz Wilhelm, t. und k. Hoflieferant in Neunkirchen. Nied.- Deft. Daß ein unzweifelhaftes Bedürfnis nach einem guten und wirksamen Blutreinigungs- Thee besteht, beweisen die zahlreichen Versuche ein solches Wittel herzustellen. Herrn Apotheker Franz Wilhelm ist es vermöge feiner Fachkennt= niffe gelungen, einen Blutreinigungs- Thee aus den wirksamsten Bestandteilen zusammenzus ßen; nicht weniger als 21 einzelne Droguen enthält sein Thee, der nach einem besouderen Verfahren zubereitet ist. Für die Wirksamkeit dieses Thees bet Gicht und Rheumatismus sprechen zahlreiche Dantfaaungen Geheilter. Wir verweisen nur auf die Danksagung der Gräfin ButschinStreitfeld, Oberstlieutnants- Gattin. Bestandteile: Innere Nußrinde 56 Walnußscale 56, Ulmenrinde 75, franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 3, Stabiosenblätter 56, Bemus blätter 75, Bimmstein 1-50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Carug murs I 3.50, Radic. Cariophyll. 3 50 Chinarinde 850 Eryngiiwurzel 57, Fenchelwurzel Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 25, Saffaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weiß Senf 3 50, Nachtschattenftengel 75. Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten undgetrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. Atelier für Portraitmalerei von Otto Fritz akad. Kunstmaler, Unterricht. Plockstrasse 8 a II. Farbiges Panorama von Giessen 45 X 65 zu 5 Mk. Schöne 3 Zimmerwoh mit Küche und Zubehör zu verm Bahnhofstr. 2. Laber chön möblites Zimmer sofort ev. 15. Nov. zu ber Näb. 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