zu vergrößern, find enweg 17. swaren. Linden W. Fabel ( Wiesed) und Weber Heinrich ( Heuchelheim.) W. Weißel Lang göng u. 2 Steinmüller Gr.:Lind. 25 Karl Post Wiesed 11. A. Leir Klein- Linden 26 J. Kd. Velte, KirchGöns u. Georg L. Steinmüller ( Gr. Linden) W. Steinmüller[ Lang Nr. 251. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 150. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeit ung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Dienstag, den 28. Oftober 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie gang Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 fg. fonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Ervedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weßlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Deutscher Reichstag. Fortsetzung der Biehzoll- Debatte.- CB. Berlin, 27. Oftober. Auch heute hat die Verhandlung sehr wenig neues gebracht. Zunächst suchte der Abg. Dr. Müller- Meiningen nachzuweisen, daß der preußische Landwirtschaftsminister v. Podbielski ganz entschieden die Aeußerung Bebels über die Tierärzte zu tragisch genommen habe. Wenn indeß hierin eine Richtigstellung erforderlich war, hätte nach unserer unmaßlichen Meinung Herr Bebel selbst in seiner persönlichen Bemerkung am Sonnabend diese geben können und gewiß der geleisteten Anwaltsdienste des Herrn Dr. Müller nicht bedurft. Außerdem suchte der Redner nachzuweisen, daß die Grenzsperre ohne Gefahr für die deutsche Viehzucht aufgehoben werden könnte. Gr bekämpfte, um es kurz zu sagen, die Viehzölle mit aller Energie. Der nachfolgende Redner Dr. Spahn vom Zentrum, einer der Verteidiger des Kommissionsantrages, betonte, daß die Sozialdemokratie nicht mit Schluß- Anträgen mundtot gemacht werden sollte. Wenn trotzdem Dern II. Gr. Lind.46 in voriger Woche ein Schlußantrag gestellt wurde, so sollte damit lediglich in diesem Falle dem zwecklosen Redetrom ein Ende gemacht werden. Dr. Spahn trat für die Kommissionsfassung ein, während der in einem ländlichen Wahlkreise gewählte Abg. Dr. Semler den Regierungsantrag wärmstens empfahl. Da der nächste Redner, der fonservative Abgeordnete v. Oldenburg- Januschau, mit großer Schärfe für die Bindung der Viehzölle und die Zollsäge des Antrages Wangenheim eintrat, so sprach der freisinnige Abgeordnete Dr. Pachnicke die Vermu ung aus, er habe sich als der fünftige Präsident des Bundes der Landwirte vorstellen wollen. Im übrigen pünschte Bachnicke eine Beschleunigung der Erhebungen über die Lage des Viehmarktes. Zum zweiten Male vertrat nun ein Zentrumsabgeordneter, der Amtsrichter Dr. Beder, den Standpunkt seiner Partei in ähnlichen Ausführungen wie Abg. Dr. Spahn. Er schien die Aufgabe zu haben, die Regierung für eine Verständigung geneigt zu machen, denn er schloß, nach dem Grafen Posadowsky gewandt, seine Rede mit dem Saße: Wenn der Zolltarif nicht zu stande komme, so treffe die Regierung die Schuld, weil sie nicht die Hand zur Verständigung gereicht habe. Um 6 Uhr vertagte sich das Haus auf morgen um 12 Uhr. Gönd) L. Schmidt( GroßLinden) W. Fabel ( Wiefed Jakob Appel, Krofdorf W. Weißel( Lang Gönd) Heinrich Weber Heuchelheim u. L. Steinmüller 48 ( Gr. Linden) 50 Karl Post Wiesed und W. Lein Klein- Linden 52 zbrod beilGeorg Dern II. Gr. Zinb. 21 L. Schmidt u. L. Steinmüller( Gr.Linden) W. Steinmüller und Heinrich Weber Heuchelheim 22 W. Lein Klein Linden J.Kd. Velte, Kirch Göns u. Jak. Appel Krofdorf u. Georg Dern II. Groß Linden 42 bei L. Schmidt u L. Steinmüller ( Gr. Linden) W. Steinmüller u. W. Weigel( Langgons) Heinrich Weber Heuchelheim u.Karl Poft[ Wiefed] 24 Bunte Chronit. Der internationale Tuberkulosefongreß zu Berlin ist am Sonntag nach einer legten Sigung im Beisein des Kultusministers Studt geschlossen worden. Die Münsterer rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät promovierte nach ihrer Gründung den Reichsfanzler Grafen Bülow und den Kultusminister Dr. Studt Ehrendoktoren. - In Hamburg wurde der Präsident der Bürgerschaft 45. Hinrichsen unter großer Beteiligung des Senats und der Bürgerschaftsmitglieder sowie vieler Korporationen und Vereine beerdigt. In den Straßen, die der imposante Trauerzug passierte, bildeten viele tausend Menschen SpaJ. Appel, Krofdorf46 W. Lein KleinLinden W. Fabel u. Karl Post Wieseck Srod bei Jakob Appel Krofdorf W. Lein Klein Li den er Brodverkäufer. en Preise wie bei den Siefigen Bädern. den 25. Oft. 1902. 66 fier. In Bischofswerda wurden weitere zwei Personen 42 berhaftet, welche in zwei Jahren zahlreiche Falsifikate bon Zweimarkstücken, Briefmarken 2c. in Sachsen, in Berlin 4und in Hamburg untergebracht haben. Eine Unmenge von Stanzen 2c. wurde beschlagnahmt. Bis jetzt sind acht Personen in der Affäre verhaftet. Bh. Polizeiamt Gießen. Fasky unter dem Verdachte des fünffachen RaubmorHechler. er Stadttheater stag, den 28. Oftober kstümliche Vorftellung Der abstrompeter Orpheum Varieté. Täglich Sr. Dorftellung. In Weendam bei Groningen wurde der Gendarm bes, begangen an Prostituierten, verhaftet. In drei Fälen wurden bereits Mordtaten festgestellt. Auf dem Wege u Gerichtsgebäude versuchte die Volksmenge en MörDer zu Ihnchen. In der Nähe des Seminars zu Livorno explodierte eine Dynamitbombe; ein Kind wurde getötet, ein anderes berwundet. In Chlumez wurde ein Gendarm von zwei Einbrechern, die er nach dem Gefängnis transportieren sollte, erschossen. Die Mörder sind noch nicht wieder eingefangen. In Konstantinopel wurde ein Pestfall konstatiert. Der türkische Gesundheitsrat ordnete für alle zur See und zu Sande abgehenden Reisenden ärztliche Untersuchung an. - Die Politik. Vom Kaiser. $ In Gegenwart des Kaiserpaures murde am Sonntag Neu- Weißensee die Bethanienkirche eingeweiht und aus iesem Anlaß wurden verschiedene Ordensauszeichnungen erliehen. Nach der Rückkehr aus Neu- Weißensee empfing er Kaiser den türkischen Botschafter im Königl. Schloß r ihm Geschenke des Sultans überbrachte und den Bildruer Haverkamp, der seine Büste Friedrichs des Großen für die Küstriner Schloßkaserne überreichte. Nachmittags besichtigte der Monarch die Dombauten und stattete dann verschiedene Atelierbesuche ab. Am Abend nahm das Kaiserpaar an einem Diner beim Reichskanzler Grafen Bülow teil. Unter den Geladenen befanden sich die Generalobersten Freiherr von Loe und von Hahnke, Hofdame Fräulein von Gersdorff, Ministerialdirektor Wirklicher Geheimer Ober- Regierungsrat Althoff, der Wirk liche Geheime Ober- Regierungsrat Conrad, Generalmajor von Loewenfeld, Professor Begas, Kammerherr Graf Keller, Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Slaby, Geheimer Medizinalrat Professor Dr. Renvers, Professor Dr. Harnack, Professor Dr. Erich Schmidt, Professor Schiemann, der kaiserliche Gesandte von Bülow, Flügeladjutant von Friedeburg und Oberleutnant Graf Viktor zu Eulenburg. Die Kaiseryacht ,, Hohenzollern" hat auf der Kaiserwerft die Ausrüstung für die Kaiserreise nach England beendet und liegt seeklar auf dem Strome. Der Kaiser trifft am 6. November zur Rekrutenvereidigung in Kiel ein und tritt am 7. November seine Englandreise an. Montag vormittag hörte der Kaiser im Neuen Palais den Vortrag des Ministers für Landwirtschaft v. Podbielski und des Geh. Oberregierungsrats v. Valentini. Zum Besuch des dänischen Thronerben. * Der Kronprinz von Dänemark hat am Sonntag Abend mit Gefolge die Reise nach Berlin angetreten. Zur Verabschiedung war der Ministerpräsident Deunger auf dem Bahnhof zu Kopenhagen anwesend. Die Reise ging über Korsör- Kiel- Hamburg. Der Kronprinz traf am Nachmittag mittels Sonderzuges um 4 Uhr 50 Min. in Wildparkstation ein. Zu diesem Besuch schreibt die Nordd. Allg. Zeitung an der Spitze des Blattes halbamtlich: ,, Die Nachricht von diesem willkommenen Besuch des dänischen Thronfolgers wird als ein Zeichen vortrefflicher Beziehungen zwischen unserem Kaiserhause und der dänischen Königsfamilie um so mehr allseitig mit Genugtuung begrüßt werden, als es bekannt ist, daß der Kaiser für König Christian Gesinnungen aufrichtiger Verehrung hegt. Das Deutsche Reich, das seinem innersten Wesen nach auf der Achtung der Rechte aller darin vereinigten Staaten beruht, ist auch für die an seine Grenzen reichenden fremden Staaten ein sicherer und getreuer Nachbar. Es ist der Wunsch des Kaisers und der Nation, der hohe Gast möge durch seinen Besuch auf deutschem Boden in der Ueberzeugung bestärkt werden, daß in Deutschland überall die Neigung und der feste Wille bestehen, die Freundschaft mit Dänemark im Interesse beider Mächte andauernd zu pflegen." Eine Alarmnachricht über die Handelsverträge. $ Von Berlin aus wird einem englischen Blatte ge= schrieben, der Reichskanzler Graf Bülow habe verschiedenen Vertragsstaaten eröffnet, daß die deutsche Regierung den am 31. Dezember eintretenden Kündigungstermin für die Handelsverträge nicht wahrnehmen werde und daher vorschlage, man möge die Verträge um je ein Jahr ohne weitere Veränderungen weiterlaufen lassen. Rußland und Desterreich aber hätten erwidert, daß sie darauf nicht eingehen, weil dadurch allzu unsichere Verhältnisse geschaffen würden; Rußland insbesondere habe eine fünfjährige Verlängerung vorgeschlagen mit dem Bemerken, daß im Ablehnungsfalle Rußland den Vertrag kündigen werde. Diese ganze Nachricht ist durchaus unglaubhaft, und zwar aus folgenden Gründen: 1) Wenn die deutsche Regierung eine Verlängerung um ein Jahr wünscht, bedarf es hierzu feiner Vereinbarung, weil die beiderseits unterlassene Kündigung die Verträge ohne weiteres um je ein Jahr verlängert; 2) wird die Regierung sich gewiß nicht die Hände binden, ehe das Schicksal der Zolltarifvorlage feststeht, denn andernfalls wäre ihre ganze Haltung doppelzüngig. Derartige Meldungen tauchen von Zeit zu Zeit auf und führen stets nur ein turzfristiges Dasein. Diplomatische Personalien. Der Legationsrat der preußischen Gesandtschaft in München Graf Bernstorff ist zum Botschaftsrat in London ernannt worden. Diese Stellung gilt aber in unterrich teetn Kreisen nur als ein Provisorium. Graf Bernstorfs dürfte zum Gesandten in München ernannt werden, da de derzeitige preußische Gesandte in München Graf von Monts de Mazin als Nachfolger des Fürsten Eulenburg auf dem Posten einem deutschen Botschafters am Wiener Hofe anzusehen sei Die schweizerischen Nationalratswahlen. Bei der Gesamterneuerung des Nationalrats, dessen Mitgliederzahl infolge der Vermehrung der Bevölkerung bon 147 auf 167 steigt, wurde die bisherige radikal- demokratische Mehrheit bestätigt. Die noch vorzunehmen den Stichwahlen fönnen an diesem Ergebnis nichts ändern. Die Sozialdemokraten erhalten einen Zuwachs von 2 bis 3 Mandaten, und dürften damit auf etwa 8 Mandate kommen. Chamberlain besucht Südafrika. Die neueste Nachricht, die in London an allen Bläßen besprochen wird, ist der Plan Chamberlains, Südafrika zu besuchen, und zwar wird die Reise Anfang November erfolgen. Er beabsichtigt damit, sich über die durch die Beendigung des Krieges und die Regelung der Verhältnisse in den neuen Kolonien gestellten Aufgaben ein flares Bild zu verschaffen. Er hofft mit allen Beteiligten zu sprechen und ihre Ansichten über die in Zufunft zu befolgende Politik in Südafrika zu erwägen. Der Besuch wird sich auf die Kapkolonie, Natal, die OranjeKolonie und Transvaal ausdehnen und die Rückkehr Anfang März erfolgen. Wie das ,, Reutersche Bureau" erfährt, hat der Besuch Chamberlains in Südafrika die volle Billigung des Königs und des Premierministers und wird auch von Milner, sowie von den Parteifühern lebhaft begrüßt. Die hohe Pforte wird bedrängt. $ Der montenegrinische Gesandte Bakitsch wurde am Sonntag in Konstantinopel nach dem Gottesdienst vom Sultan in Audienz empfangen. Es wird versichert, daß Bakitsch hierbei die jüngsten dringenden Vorstellungen des serbischen Gesandten Gruitsch bezüglich der Lage der Christen in Altserbien, deren Vergewaltigung durch die Albanesen stetig zunehme, unterstützt habe. Türkischerseits verlautet, die Grenzregulierung des Hinterlandes von Yemen und Aden sei infolge unberechtigter englischer Ansprüche vollständig zum Stillstand gebracht; wiederholte Bemühungen zur Verständigung seien erfolglos geblieben, weshalb auf türkischer Seite eine wachsende Mißstimmung Plaz greife. Englischerseits erklärt man die türkischen Ansprüche auf die seither unter englischem Einfluß stehenden Territorien für vollkommen unberechtigt. Das britische Auswärtige Amt benachrichtigte den türkischen Vertreter in London, daß, wenn die Türkei die militärisch besetzten Positionen in der Zone der Tribus Habuchabi nicht räume, die indische Regierung ein Erpeditionskorps nach Aden abschicken werde, welches sich von dort nach den Positionen der unter englischem Schuße stehenden Tribus behufs Vertreibung der Türken begeben werde. Auch in der letzten Audienz des englischen Botschafters gab dieser dem Sultan von der Absicht der englischen Regierung Kenntnis. Die Botschaft und die Politik Roosevelts. $ In den Vereinigten Staaten von Nordamerika steht demnächst die Eröffnung des Parlaments bevor, zu der auch die übliche Botschaft des Präsidenten zu erwarten ist. Diese wird das persönliche Regierungsprogramm Roosevelts enthalten und zwar vor allem eine Verstärkung der Offensivkraft, die einer jeden auftretenden plöblichen Berwickelung gewachsen ist, empfehlen. Die Botschaft wird außerdem einen Plan für eine Revision des Zolltarifs durch eine Kommission enthalten, welche Vorschläge darüber machen soll, welche Artikel zu ändern sind. Andere Artikel wird der Kongreß überhaupt nicht in Erwägung. ziehen. Kurze politische Nachrichten. * Der württembergische Minister des Aeußeren, Freiherr von Soden, ist in außerordentlicher Mission in Dresden eingetroffen, um im Auftrage seines Souveräns den König Georg zu seiner Thronbesteigung zu beglückwünschen. * Die englischen Krönungsfeierlichkeiten wurden in London am Sonntag mit einem Dankgottesdienst in der Kathedrale geschlossen. Dem Vernehmen nach werden der König und die Königin von England gegen den 8. November in Windsor eintreffen, woselbst sie mehrere Mitglieder königlicher Häuser und andere herborragende Persönlichkeiten sehen werden. * Das rumänische Kabinett gibt an, in diesem Jahre werde ein Ueberschuß von 40 Millionen Francs herausgewirtschaftet. * Am Sonntag wurde in Belgrad bei reger Beteiligung der erste Kongreß serbischer Journalisten eröffnet. Zum Präsidenten wurde der ehemalige Finanzminister im Kabinet Ristitsch, Dr. Wladimir Jowanowitsch, gewählt. Im Präsidium sind nebst Orthodɔren auch katholische und muhamedanische Serben vertreten. * Die im Somalilande stehende britische Streitmacht wurde, wie nunmehr bekannt wird, am 6. d. Mts. in dichtem Gestrüpp vom Feinde angegriffen, leistete jedoch entschlossenen Widerstand. In Folge der im Fahrpark entstandenen Verwirrung wurde die englische Gefechtslinie durchbrochen; ein Marimgeschüß fiel in die Hände des Feindes und die Geschüßbespannung geriet in Unordnung. Schließlich wurde der Feind durch den Oberften Swahne zurückgetrieben. Der Feind ließ 62 Tote auf bem Kampfplage zurück. Die Engländer verloren Tote und 100 Verwundete. 70 * Die amerikanischen Generale Corbin und Young, bie an den deutschen Kaisermanövern teilnahmen, haben sich sehr günstig über das deutsche Heer und den deutschen Kaiser geäußert und mitgeteilt, daß Graf Waldersee im nächsten Jahre nach Amerika kommen werde. Außerdem würden auch bervorragende deutsche Bersön ichkeiten im Auftrage des Kaisers die Ausstellung in St. Bouis besuchen. Vermischtes. [ In Berlegenheit.] Eine reizende Geschichte, die nach Wild und Hund" wörtlich wahr ist, passierte im Städtchen M. i. Pomm. Ein Regierungsbaumeister W führte vor kurzem seine allerliebste junge Frau heim Gleich am Tage nach der Ankunft in dem festlich ge schmückten neuen Heim eröffnete der Herr und Gebieter jeiner bezüglich des Mittagsbrotes in größter Verlegen. heit befindlichen Kleinen Frau: ,, Herr Dr. B. hat mir versprochen, er wolle fans bald einmal Rebhühner senden," worauf das arme geängstigte und nunmehr in noch größerer Verlegenheit befindliche Frauchen die köstliche Erwiderung gab: ,, Ach Gott, wenn die Rebhühner doch nur gleich tot wären, ich kann wirklich keine schlachten." Man Giessener Cagesneuigkeiten. ** Der Großherzog hat dem Forstwart der und Kleebeu gegeben. Schweine werden nicht gehalten. weil die Güter fich nicht mit Milchwirtschaft befassen. Landwirten. ** Das Pfarramtsfo Die Kälber werden nach einigen Tagen weggegeben, urze Distu Abraham Schwerer zu Unteres Königstädter Forst- gesezt um dem zweiten Klee das unmittelbare Nach enthält: 1. Forstwartei Unteres Königstädter Forsthaus, Förster Der Klee wird unmittelbar nach dem Mähen auf Böcke irde be haus aus Anlaß seiner Versegung in den Ruhestand wachsen zu ermöglichen. An diesem schließt sich in betr. die Au die Krone zu dem Silbernen Kreuz des Verdienstordens gleicher Weise ein driter Schnitt an. Bemerkenswert betr. das Gi war die durchweg ganz gleichartige Beschaffenheit der folgende Gr Güter in der Bewirtschaftung. Bürgermeister Krämer beim zum ** Der Großherzog hat dem Bürgermeister gedachte noch mit warmer Anerkennung der außer Philipp Hofmeyer III. zu Schwanheim, dem Bürger- ordentlichen Zuvorkommenheit des Herrn Amtsrat Sondorf, von Zimmermann, der in liebenswürdiger Weise dafür Dekanat Als tober dem Bürgermeister Adam Bersch zu Balkhausen, sorgte, daß die Reiseteilnehmer über alles Bemerkenswerte farrbitar dem Bürgermeister Johannes Esfinger III. zu Reichen unterrichtet wurden und der es sich nicht nehmen ließ die walter Bern bach das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift Gesellschaft mit einem" Butterbrod" allerdings einem Butters Defanat " Für langjährige treue Dienste" am Bande des Philipps- brod in einem außergewöhnlich ausgedehntem Sinn zu be: Schotten £ der Prager Adelsprozeß. Aus Prag wird vom Montag gemeldet: Heute begann hier unter großem Andrang des Publikums die Verhandlung gegen Milde von Mildenburg wegen Urkundenfälschung. Milde stellte seine Dienste zur Erlangung des Adels zur Verfügung und hat nachweislich in wiederholten Fällen durch Urkundenno Matrikelfälschungen mehreren Personen den Adel verschafft. Die Anklageschrift umfaßt 489 Seiten. Die Verhandlung wird in czechischer Sprache durchgeführt. Zeugen sind nicht vorgeladen, trotzdem dürfte der Prozeß eine Woche in Anspruch nehmen, da viele umfangreiche Protokolle zur Verlefung kommen. Mit Milde angetlagt ist auch der frühere Direktor des Wiener Adelsarchives, Ritter v. Schlechta, der zuerst auf diesen Schwindel aufmerksam machte, nun aber seibst beschuldigt wird, seinen eigenen Adel durch Fälschung erschlichen zu haben. Ueberschwemmung in Sizilien. In Folge wolkenbruchartiger Regen ist der Fluß Simeto aus den Ufern getreten und hat die Bahnverbindung zwischen Catania und Siracusa unterbrochen. Den Feldern hat die Ueberschwemmung großen Schaden zugefügt, besonders in der Ortschaft Biccoca. Die Behörden und das Militär, die sich nach der Unglücksstätte begaben, mußten in Kähnen heranfahren. Das Wasser erreichte die Höhe von fünf Metern und überschwemmte das Land auf eine Ausdehnung von acht Kilometern. Die Landleute der umliegenden Ortschaften sind auf die Dächer ihrer Häuser gestiegen und gaben von dort Flintenschüsse als Notsignale ab. In anderen Teilen der Provinz sind die Flüsse gleichfalls ausgetreten und haben mehrfachen Schaden, namentlich in den Weinbergen, verursacht. Philipps des Großmütigen verliehen. meister Peter Conrad II. zu Beedenkirchen, am 11. OfOrdens und dem Schullehrer Jakob Schuhmacher zu Viernheim aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhewirten. Alefeld; Pf Der folgende Tag war der Besichtigung des Landwirt verwalter in stand das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps schaftlichen Universitäts- Instituts zu Halle a. d. S., des Ver- fiftent Vog Zahlt die Steuern! Alle Wähler, die mit der Provinzial- Geflügelzucht- Anstalt gewidmet. Aus der farraffiften des Großmütigen verliehen. ** dem dritten Ziel der Staats- oder Gemeindesteuer noch amtstandida Barroifar Das Prachtgut des Herrn Bardenwerper- mtstandid Mannigfaltigkeit des Gesehenen machte Herr Krämer der im Rückstande sind, müssen, falls sie ihr Wahlrecht Versammlung interessante Mitteilungen auf die näher ein weiten fa ausüben wollen, spätestens bis zum nächsten Mittwoch zugehen, es uns an Raum fehlen würde. Nachmittags; fact den Rückstand abführen und der Wahlkommission durch wurden zwei kleine Gutsbetriebe in der Nähe von Halle beVorzeigung der Steuerquittung nachweisen, daß die augenscheint. Büschdorf interessierte insofern, als der dort getriebene inten- affiftenten Zahlung erfolgt ist. five Feldgemüsebau in Frage fam, während das Gut Klein amtstandi Kugel( Gute pächter Walter) ein Bild ausgedehnter Rüben. Pfarrgebil und Satgutfultur bot. ** Marramt affitenten amtstand affiftentem * Bon verfolgt: wegen Nach Uebermittlung in Staßfurt folgte am Donnerstag, dem 4. Reisetage eine Besichtigung der Kalisalzwerke durch die Reisenden und der Versuchsfelder in Staßfurt- Leopolds hall. Der Redner beschrieb das Innere des Werkes, daß man in einer Tiefe von 406 Meter unter der Erdoberfläche Betru und in einer Ausdehnung von 1400 bis 1500 Meter durch: wanderte. Man beobachte dabei die Gewinnung des Materials, klein- Lüder wegen der Härte desselben wird dasselbe losgeschossen, Adolf Müb ebenso die Art der Läuterung in Behältern wobei die arbeiter M wertvolleren Salzstoffe etwa 40 Pro3. des Rohprodufts erlegung, Weiter interessierte megen Bett sich an der Oberfläche ansetzen. man sich für die mit je einem Garten verschenen Ar Baumann a Diese Ausführungen schweizer Br beiterhäuser der Gewerkschaft. wurden veranschaulicht durch Vorzeigen von mitge trugs, jämtl brachten Salzproben, sowie durch eine Photographie, Edweize welche die Reisegesellschaft, zum Einsteigen ferti, in Nach einem von den entsprechenden Kostümen zeigt und Laglob beide wegen Fuhrknecht G Betrugs bon Heinrich Rü fahls von Schäferknech Diebstahls Landwirtschaftliche Studienreise nach der Provinz Sachsen. In der letzten in der vergangenen Woche abgehaltenen Versammlung des landwirtschaftlichen Bezirks- Vereins Gießen erstattete Bürgermeister Krämer- Steinbach Bericht über die von dem hessischen Landwirtschaftsrat veranstaltete landwirtschaftliche Studienreise nach der Provinz Sachsen, welche in den Tagen vom 30. Juni bis 6. Juli d. J. stattfand und an welcher außer dem Berichterstatter aus dem Kreise Gießen teilgenommen haben Defonom H. Haubach 1- Gießen und Bürgermeister Heller- Lich. Die Leitung der Expedition hatte Oekonomierat Dr. MüllerDarmstadt übernommen, der vom Assistenten Pfreimbtner dabei unterstützt wurde. Am 30. Juni gegen Abend tam die Reisegesellschaft, nachdem man der Wilhelmshöhe bei Stassel mit seinen ausgedehnten Anlagen einen Besuch gemacht, in Roßia am Harz an, wo noch die Fürstlich Stollberg- Roßlasche Domäne Roßla"( Administrator Laue) besichtigt wurde, wobei die leppig keit der Frucht, besonders von Weizen und Gerste der Gewerkschaft gegebenen Effen begab sich die Expe auffiel. Hier sah man noch Wald, auch wurde Simmendit on nach der Saatgutzucht und Rübenbauwirtschaft thaler Vieh gesehen. Die llebernachtung der Reisedes Oberamtmann Heine, Kloster Hadmersleben. Auch Gesellschaft fand in dem ausgedehnten Hotel auf dem Kyffhäuser statt. Einen ergreifenden Eindruck machte hier wird keine Viehzucht getrieben auch wird nicht Grün gefüttert. Auf den Feldern sieht man nur Rüben auf die Reisenden das gewaltige Kyffhäuserdenkmal bon und Frucht d. h. Weizen und Gerste dagegen wenig dessen Plattform sich ein wundervoller Rundblick auf Korn. Bemerkenswert war die Gewinnung der Saefrucht die Harzberge und hinab in die goldene Aue darbietet. Am nächsten Tage folgte die Besichtigung der Fürstlich mittels Herausschneidens nur der besten Aehren. Wegen der eingetretenen Dunkelheit war es leider den Teil Stollberg Roßla'schen Domäne Kelbra( Domänennehmern nicht möglich, alles Sehenswerte auf Had pächter Krüger), die mit Wagen erreicht wurde. Hier mersleben so eingehend zu inspizieren, wie man es imponierte in erster Linie der großartige Rübenbau wohl gern gemacht hätte. Mit der am folgenden Tage und die ausgedehnte Milchwirtschaft. Pferde und Schafe waren in großer Zahl vorhanden; die letzteren erfolgten Besichtigung eines weiteren Saatgutzucht- und kommen jedoch vor der Ernte nicht auf die Weide, Rübenbau- Gutes, nämlich Schlanstedt( Amtsrat Dr sondern werden allabendlich in den Stall eingetrieben.impeus), fand die eigentliche Studienreise ihren Ab Am Mittag wurden noch den Benkendorfer Guts. wirtschaften Benchlik und Benkendorf( Amtsrat von Zimmermann) und die Bauchstädter Versuchswirt schaft per Wagen ein Besuch abgestattet. Hier war kein Wald mehr zu sehen, soweit das Auge reichte, sah es nur unermeßlich ausgedehnte ebene Frucht- und Rübenfelder. An Frucht kommt zuerst die Gerste in Betracht, doch werden auch Waizen und Erbsen in großen Mengen gezogen. Der Korn- und Haferbau dagegen steht zurück. Grünfütterung giebt es nicht; Hauptfutter bilden Rüben, d. h. gedörrte Rüben mit Grubenrüben und Kraftfutter vermengt. Daneben wird noch Heu A Der gebildete Stiefelputer. Wie wir vor kurzem meldeten, wurde in Wien der Prager technische Student Jaroslav W. angehalten wurde, weil er Schulknaben von einer Gemeindeschule weglockte, um ihnen auf der Stiege ihrer Wohnhäuser die Schuhe zu puzen. Der geistesgestörte junge Mann, Sohn eines Prager Postbeamten, wurde der psychiatrischen Klinik übergeben. Jaroslav W. hat im April 1902 in Prag durch seine Wahnideen viel von sich sprechen gemacht. Es war eben zur Zeit, da ein anderer Frrsinniger junge Mädchen in den Straßen Prags würgte. Man nannte ihn allgemein den Würgengel". Damals wurde W. dabei arretiert, als er in den Weinbergen einen neunjährigen Knaben auf die Kellerstiege Lockte und ihm die Schuhe pußen wollte. Bei der Polizei hielt man ihn zuerst für den Würgengel", doch wurde später bei einem Verhör festgestellt, daß man es mit einem eigenartigen Fall von Fetischismus" zu tun habe. Man fand bei W. ein Notizbuch, aus dem hervor geht, daß er in der lezten Zeit 120 bis 130 Knaben die Schuhe gepugt habe, um einem ihm ,, innemohnenden unmiderstehlichen Trieb zu genügen.". W. war sich seines Wahns vollkommen bewußt. Er äußerte: Ich habe mich Niemandem anvertraut, weil ich mich geschämt habe. In der Lektüre medizinischer Schriften suchte ich mein heil vergebens. Ich weiß, was mir winkt: Irrenhaus, Melancholie Selbstmord." Bei diesen Worten begann e zu weinen. Später erzählte er, daß er das Stiefelpuzen seit vier bis fünf Jahren betreibe. W. ist sonst sehr be gabt. Er hat die Realschule mit Vorzug absolviert und im Vorjahre den dritten Jahrgang der Technik besucht. Die erste Staatsprüfung wurde von ihm ebenfalls mit sehr gutem Erfolge abgelegt. 17] Dr. Rumseys Patient. Roman von Dr. Halifar und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner. ( Nachdruck verboten.) „ Ich weiß, Robert", ficl seine Braut em, worauf Du anſpielſt. Glaubst Du, mich fönnte so etwas" beeinflussen? nein, in dieser Hinsicht bin ich garnicht abergläubisch. Ich glaube nicht einmal an dies unheimliche Erbicil. Und Du, mein lieber, armer Scha, bildest Dir doch nicht etwa ein, Du seieſt zum Opfer dieses Verhängnisses auserforen? Dich trifft es nicht, verlaß Dich darauf. Ich habe einen entfernten Verwandten in London, einen sehr tüchtigen Arzt, Du wirst ibu ja später kennen lernen. Vor längerer Zeit sprach ich einmal mit Dr. Rumsey über Gure sonderbare Familiengefchichte. Gr meinte, das llebel entspringe einemt außergewöhnlichen Zustand der Nerven und könne durch eiserne Willenskraft überwunden werden. Dr. Rumsey ist ein sehr bedeutender Arzt, Robert. Er glaubt auch an Ver erbung wer thut das nicht!- aber er ist auch überzeugt, daß richtig angewandte Willensfraft mächtiger icin fann, als Grblichfeit. Nein, nein, Robert, Du darfst kein Opfer dieses Erbübels werden, also verbanne diese düsteren Gedanken für jegt und immer." Audrey lächelte seiner Brant dankbar zu. Du richtest mich auf", verseste er weich.., Welch glücklicher Mensch bin ich, daß ich ein solches Juwel errungen habe! Dn wirst mir helfen, die duisteren Schatten zu verschenchen, Du wirst mein Leben mit Sonnenschein erfüllen. Maggie, ich fühle es, daß ich durch Dich den Fluch besiegen werde, der in meinem Blute schleicht." Es eriſtiert fein solcher Fluch", widersprach Margarete tröstend. Als Dein Großvater eine an Leib und Seele gesunde Frau heimführte, da war das Verhängnis gewichen, der Bann gebrochen." Ja, ja, Du hast recht", erwiderte Robert. Mein Vater ist völlig verschont geblieben von dem Unheil, und auch ich wußte nicht, was Nervosität ist, bis vor furzer Zeit. Ich leide in der That jest an einer gewissen Gedächtnisschwäche. ,, Das fommit bei jedem Menschen vor", tröstete Margarete. Was zum Beispiel hast Du denn vergessen?" ..Es ist etwas so Unbedeutendes, daß Du mich auslachen wirst, wenn ich es Dir jage. Du kennst doch meinen Lieblingsstock?" ,, Gewiß, Du hast ihn übrigens in lester Zeit garnicht benut." " Das ist es eben. Er ist mir abhanden gekommen; überall habe ich schon nach ihm gesucht und mir den Kopf zerbrochen, wo Hier ich ihn etwa hätte stehen lassen können. Nur dessen erinnere ich mich, daß ich den Stock an jenem Abend, als ich mit dem unglücklichen Franzius zusammentraf, noch bei mir hatte. Ich wünschte, ich fände ihn, es ist mir nicht des Stockes wegen, sondern weil ich mir Mühe gebe, nichts zu vergessen!" Es wird Dir schon später einmal einfallen, wo Du ihn gelaffen hast, vielleicht wenn Du garnicht daran denfft." Das kann schon sein, aber ich wiinschte, der Verbleib des Stockes quälte mich nicht so. Du weißt, der arme Franzius fand seinen Tod auf höchst merkwürdige Weise. Der Mann, der ihn tötete, rannte ihm seinen Stock ins Auge. Die Aerzte sagen, daß die Zwinge des Stockes durch das Auge ins Gehirn drang und den sofortigen Tod herbeiführte. Everett nun trug auch einen Stock, die Zwinge ist aber etwas zu groß für die Wunde im Auge. Mein Stock dagegen „ Nun höre aber auf, Robert! Ich will keine solchen Worte hören!" rief Margarete. Nächstens wirst Du mich noch glauben machen wollen, daß der entseßliche Mord mit Deinem Stock vollbracht wurde." ,, Nein, nein, das nicht", verseste er, während sich sein Mund schmerzlich verzog.„ Es bennruhigt mich nur so sehr, daß ich an dieser Gedächtnisschwäche leide. Ich wäre herzlich froh, wenn ich den Stock fände, und noch glücklicher, wenn mein Kopf von diefem dumpfen Gefühl befreit wäre. Aber Deine liebe, herzige Nähe wird mich das auch vergessen machen." Ich hoffe es, mein Robert", entgegnete Margarete zuversichtlich in ihrer bestimmten Weise. ,, lnd, Lich, es bleibt dabei, unsere Hochzeit findet am vierundzwanzigsten statt?" fragte er bittend. Di d braucht für in nächster darunter z. anstalt für& linit, die here Tod Löch A Au Anfang diefe worden. De ** Der bend in fei berjam m 1. Sprecher schluß. Der größte Teil der Reisenden verbrachte jedoch noch einige Tage in Berlin, wo man u. A dem Reich tag, den Markthallen, der landwirtschaftlichen Hochschule und ihrer Dauerausstellung einen Besuch abstattete. Herr Bürgermeister Krämer erklärt, daß die Teilnehmer an dieser Fahrt sehr befriedigt auf dieselbe zurückblicken, einen Rückbli man habe für den Landwirt überaus Interessantes und turneriſch ſeb Wertvolles gesehen und erfahren, wichtige Anregungen wartes font im Intereſſe der Förderung der Landwirtschaft habe Fortschritte man erfahren und es sei zu wünschen, daß derartige wahl brachte Expeditionen sich wiederholen mögen. Man fönne in Norddeutschland noch viel lernen von den dortiger Ja, Robert, Du kommst zuerſt, immer zuerst. Ich will meine abergläubische Furcht bekämpfen, die Hochzeit soll nicht verschoben werden!" Dank, tausend Dank, meine Maggie: Wie unendlich glücklich machst Du mich!" Hochbeglückt ging Audrey an diesem Tage nach Hause. Die ereignisvolle Woche brach an. Die Mündigkeitserklärung des Majoratserben ging an einem prachtvollen Augusttage vor sich. Alle Pächter von Großhofen versammelten sich in der weiten Halle, um ihren jungen Herrn zu beglückwünschen. Seine einfache und doch zum Herzen gehende Rede wurde mit stürmischem Jubel aufgenommen. Er bot einen prächtigen Anblick, wie er so dastand auf dem kleinen Podium und zu den Bächtern sprach, die ihn von Kind auf fannten. Er würde eines Tages ihr Herr und Gebieter sein. Die Baude, welche die Großhofener mit ihrem Gutsherrn verknüpften, waren sehr feste. Der Geist der Feudalzeit schien bei ihnen noch heute zu regieren. Die Hochrute und Hurrahs, welche Roberts Rede folgten, erfüllten die Luft wie mit Sturmesbrausen. Später fand auf dem weiten Grasplaß ein großes Schmause statt, worauf der Tanz folgte. Einem aufmerksamen Beobachte mußten bei dieſem Feſte unbedingt zwei weible Geſtalten i ängstlichen, scheuen Gesichtern auffallen. Die eine war Aus F ** Elbe ausgebrochen. ihre Mutter mutet, daß di baters, der in geſchicht hat, einiger Zeit i epidemish au ** Rom gehabten Bi Gdmibt ein Bublitume Armitage, die noch bis vor kurzer Zeit ein für ihre Jah geradezu blühendes, jugendfrisches Aussehen besessen hatte, b 311 jener Nacht, da sie Mitwisserin des schaurigen Geheintnis ward; jest sah sie sehr gealtert aus, ihr Haar war mit grau Fäden durchzogen, ihr Gesicht wies scharfe Linien auf, und ihrem ganzen Wesen lag etwas Unstätes. Sie und Hetty bliebe immer dicht beisammen. Hier und da ergriff Fran Armitage Hand ihrer Nichte und drückte sie fest. Dann zitterte Hett Hand, und ihre schlanke Gestalt erbebte in heimlicher Todesang Die ganze Lust und Fröhlichkeit dünften dem armen Mädchen Mummenschanz der Hölle. Der Jammer, an dem sie so se trug, hatte sie gewaltig verändert. Ihr leidendes Aussehen un die Rolle, welche sie in der Mordaffaire spielte, 30gen natili die allgemeine Aufmerksamkeit auf sie. Und troß alledem w Hetty immer noch schön; sie fiel überall auf; wohin sie fa steckten die Leute die Köpfe zusammen und tuschelten. Siehst Du das junge Mädchen dort mit dem schön dem Vor Die Verha Lorsch ge leidigung, Beitung. 12 Uhr a Gesicht?" hieß es, die ist an der ganzen Geschichte, schuldteileberfünd In diesem Augenblick erschien der Majoratserbe. Er ging di nächsten M auf Frau Armitage zu und bat sie, den Tanz mit ihm zu eröffUhr statt. Sie thun mir eine große Ehre an, Herr Baron", stamme sie zögernd, dann legte sie die Hand auf seinen Arm. ** Der Als er sie wegführte, trafen seine Augen diejenigen Hettne neue ,, Wir tanzen später auch zusammen", sagte er, ihr freund wird eine gar aber nachlässig zunickend. Sie errötete und preßte die Hand auf ihr wild flopfendes He Es war nicht ein einziger Bursche in ganzen Ort, der ni ** Soffga ichtiger Lan etwas darum gegeben hätte, ein einziges Mal mit der schögat gestern Hetty" tanzen zu dürfen, aber sie schlug jedes Engagement Sucht und lei ,, Sie fühle sich nicht wohl", entschuldigte sie sich. Mit dem Baron würde sie tanzen, wenn er sie holte natürlich! Aber mit den anderen- nein! Sie seßte sich in eine ziemlich entlegene Ecke. Ihre Au folgten Robert, wohin er auch ging. Später erblickte Marga von Schönburg die stille, einsame Gestalt. Es lag ein Gi baben nichts nerft, so daß ** Dorlar Serrn Rentner über das findliche, traurige Gesicht ausgebreitet, das des jun burden geschof Mädchens teilnehmendes Herz wehmütig berührte, sodaß sie sch über den Grasplaz zu Hetty ging. ** Friedb Stadt hat e ewerben nicht gehalten. gandwirten. An die Berichterstattung knüpfte fich eine| Landtag zu gen Lagen weggegeben, Milchwirtschaft befaffen. furze Diskussion. ** Das Verordnungsblatt für die evang. recht ruhig Interesse in h dem Mähen auf Böcke Kirche des Großherzogtums hessen Nr. 10. Auslassungen Pfarrberwalter Kehr zu Alsfeld; Pfarrbifar Weiß zu Schotten zum Pfarrden Verhandlu klärt, er sei durch die fahrens ve das unmittelbare Nah: enthält: 1. Ausschreiben Nr. 13 vom 7. Oftober 1902, allgemein, ale itt an. Bemerkenswert betr. das Eigentum an Kirchen, Pfarrhäusern 2c. ferner Wahlrechtsvor diesem schließt sich in betr. die Ausführung des Gesetzes vom 6. August 1902, merkennung der außer Pfarramtskandidat Scriba, zulegt Pfarrberwalter in Jahre andere Bürgermeister Krämer heim zum Pfarrverwalter in Eich, Dekanat Oppenheim; und direkten swürdiger Weise dafür Dekanat Alsfeld; Pfarrverwalter Weisel zu Queck zum Rechte für des Herrn Amtstat Londorf, zum Pfarrverwalter in Stumpertenrod, das gleiche er alles Bemerkenswerte Pfarrvikar in Armsheim, Dekanat Alzey; Pfarrber- gegen das ich nicht nehmen ließ die walter Bernbeck zu Schlitz zum Pfarrberwalter in Queck, Wahl präm allerdings einem Butter: Dekanat Lauterbach; Bgedehntem Sinn zu be Schotten zum Pfarrberwalter in Romrod, Dekanat großgezoge Besichtigung des Landwirt verwalter in Wallernhausen, Dekanat Nidda; Pfarr- trole müsse u Halle a. d. S., des Ver assistent Vogt zu Michelstadt zum Pfarrvikar in Meiches, Nieren prüfe alt gewidmet. Aus der Pfarrassistenten in Michelstadt( erste Pfarrstelle); Pfarr- Wahl werde machte Herr Krämer der amtskandidat Schmoll, dermalen zu Quedlinburg, zum Verhältnissen Chlen würde. Nachmittag bach; Pfarramtskandidat Laut zu Laubach zum einfach:„ G in der Nähe von Halle be Pfarrvikar in Schotten( zweite Pfarrstelle); Pfarr- äußeren Ein des Herrn Bardenwerper amtsfandidat Staubach zu Offenheim zum Pfarr- abhängig ist der dort getriebene intens affiftenten zu Arheilgen, Defanat Darmstadt; Pfarr- Das ist kein Bild ausgedehner Ruben Pfarrgehilfenstelle zu Londorf, Defanat Grünberg; Abgeordneten urt folgte am Donnerstag assistenten in Crumstadt, Dekanat Eberstadt; Pfarr- minder im ga der Kalisalzwerke durd amtskandidat Emmel zu Hof Warthof zum Pfarr- erregt. Auch aſſiſtenten in Fränkisch- Grumbach, Dekanat Reinheim. 1, während das Gut KleinJanere des Wertes, da amtskandidat Wahl zu Hausen zum Verwalter der Pfarramtskandidat Mickel zu Gönterskirchen zum Pfarrman ihm e hat kein Wa Kammer starfe schaft wurden sie nicht Wunder ne Seite ein Gegen Barteien findet de ordneten Damm von anderer Seite seßen, da er sich Friedberg erworber aber wir brauchen Zeit fortschreitet. Was was draußen in Hessen trotz allem wieder gen erkennen, daß ein hoh so offen und furchtlos jeung Ausocua zu geben, wie Herr Jöckel es in der zweiten Kammer gethan; aber eben so offen sagen wir:" Ein Mann, der in einer so wichtigen Frage, wie es die Frage des Wahlrechts ist, einen so rückständigen Standpunkt einnimmt, paßt nicht mehr als Volksvertreter!" ** der in Staßfurt- Leopolds ** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich er unter der Erdoberflä verfolgt: Reisender Emil August Backer aus Barmen 00 bis 1500 Meter but wegen Betrugs, Schuhmacher Joseph Dimmerling aus Gewinnung des Materialein- Lüder wegen Diebstahls, Glektrotechnifer Eduard rd dasselbe losgeschof Adolf Mühlens aus Wiesbaden wegen Betrugs, Vorin Behältern wobei de arbeiter Mathias Roth aus Neuefice wegen KörperO Proz. des Ropprodukt verlegung, Vorarbeiter Johann Angelo aus Italien en. Weiter intereffiert wegen Betrugs, Lackierer und Backsteinmacher Philipp n Garten verschenen Ur Baumann aus Frankfurt wegen Diebstahls und VichDiese Ausführungen schweizer Bruno Vonderhofen aus Mestrich wegen BeVorzeigen von mitge trugs, sämtlich von der Staatsanwaltschaft Gießen; urch eine Photographie Schweizer Heinrich Fuhrmann aus Alt- Altmannsdorf um Einsteigen ferti, in und Taglöhner Andreas Streitenberger aus Groß- Kahl, eigt Nach einem von beide wegen Diebstahls vom Amtsanwalt zu Friedberg; ſen begab sich die Erpe Fuhrknecht Emil Imhof aus Frankfurt a. M. wegen und Rübenbauwirtschaft Betrugs vom Amtsanwalt zu Friedberg; der Arbeiter ſter Hadmersleben. Auch Heinrich Rüffer( Riffer) aus Rödelheim wegen Diebetrieben auch wird nicht stahls von der Staatsanwaltschaft Gießen; und der bern sieht man nur Rüber Schäferknecht Emmerich Schäfer aus Groß Erda wegen d. Gerste dagegen wenig Diebstahls vom Polizeiamt Gießen. Gewinnung der Saefruch Die arbeitende Bevölkerung in unserer Stadt der besten Aehren. Wegen braucht für den Winter ohne Sorge zu sein. Es werden war es leider den Lekin nächster Zeit mehrere große Neubauten begonnen,** Obstpreise. Der Bericht der Frankfurter Central Sehenswerte auf Had darunter z. B. die katholische Kirche, die Zentral- Waschst elle für Obstverwertung über die Zeit vom nspizieren, wie man anstalt für die Universitätskliniken, die neue chirurgische 13. bis 18. Oftober bejagt, daß das Geschäft sehr stiu it der am folgenden Tag Klinik, die Veterinäranstalt, die Irrenanstalt und die war. Der größte Bedarf ist gedeckt, Angebote und Deiteren Saatgutzucht- un höhere Töchterschule. Nachfragen lassen nach. Die Durchschnittspreise beSchlanstedt( Amtsrat D trugen: Pfirsiche 30 Mt., Tafeläpfel 10 bis 18 Mt., he Studienreise ihren Kochäpfel 81/2 bis 11 Mt., Tafelbirnen 12 bis 20 Mt. Reisenden verbrachte jedo Kochbirnen 7 bis 9 Mt., Zwetschen 6 bis 8 Mt., Wal** Der hiesige Turnverein hielt gestern nüsse 18 Mt. im Zentner. wo man u. A dem Reich mirtschaftlichen Hochidul Abend in seiner Turnhalle die diesjährige General= en Besuch abstattete. Se versammlung ab. Herr Metzgermeister Pirr, der daß die Teilnehmer a 1. Sprecher des Vereins, gab in klaren kurzen Worten uf dieselbe zurückbliden einen Rückblick auf das letztverflossene Vereinsjahr, das beraus Intereffantes in turnerisch sehr rege war. Aus dem Bericht des Kassenen, wichtige Anregunge wartes fonnte man entnehmen, daß auch finanziell er Landwirtschaft heb Fortschritte gemacht worden sind. Die Vorstandsvünschen, daß deraita wahl brachte für manchen ein unerwartetes Resultat. nögen. Man fönne. i en von den dortiger te zu regieren. Die Hod Auf dem Braunsteinbergwerk Fernie sind seit Anfang dieses Monats ca. 100 Arbeiter neu angenommen worden. Der Betrieb ist eben sehr stark. - Aus Heffen und Nachbargebieten. ** Elbenrod. Die Ruhr ist hier in einer Familie folgtent, erfüllten die Luft ausgebrochen. 2 Kinder sind der Krankheit erlegen, während ihre Mutter auf dem Wege der Besserung ist. Man verFrankfurt. Infolge der vielen thätlichen Angriffe auf Polizeibeamte der hiesigen Stadt sind, wie wir hören, die Schußleute der Reviere 1, 2, 3 und 4 mit sechsläufigen Revolvern ausgerüstet worden. ** Wiesbaden. Ernannt wurde, wie der„ Reichsanzeiger" mitteilt, Regierungspräsident Dr. Wenzel in Wiesbaden zum Oberpräsidenten der Provinz Hannover. Dr. Wenzel war früher Landrat in Marburg. ** Wiesbaden, 27. Oftbr. In einer Wirtschaft an der Ecke der Bleich- und Hellmundstraße schlug vorige Nacht der 59 Jahre alte Bäcker Horn im Streit dem Tüncher Westerburg ins Gesicht; er wurde darauf vom Kellner Ficht zur Thür hinausgeworfen. Die Folge Der war ein Schädelbruch, dem Horn sofort erlag. Kellner ist verhaftet. ** Darmstadt, 27. Oftbr. Der heute hier weilende Staatssekretär des Reichspostamtes Kratke wurde laut der„ Darmst. 3tg." vom Großherzog in Audienz rasplas ein großes Schmare mutet, daß die Krankheit durch Kleidungsstücke des Familien empfangen. fallet. Die eine war gefchickt hat, eingeschleppt worden ist. Bekanntlich trat vor zwei weible Gestalten a baters, der in Westfalen beschäftigt ist und selbige nach Hause Beit ein für ibre 3 einiger Zeit in einigen Industriebezirken Westfalens die Ruhr des schaurigen Geheimni epidemisch auf. Aussehen besessen hatte, us, ihr Haar war mit gra ** Romrod, 26. Oft. Bei der am Samstag hier statt** Darmstadt, 27. Oft. Prinz Heinrich von ven Spelp ruge von den Speiß glatt zu streichen. Maschinenfabrikant Schwarzentraub in Freiheitshausen hergestellt wurde, war gestern im neuen Barackenbau der medizinischen Poliklinik in Thätigkeit, wo sie auch angesehen werden kann. Der Wurf scheint Herrn Lindt gelungen zu sein und dürfte auch geeignet sein. Die Maschine wurde bereits patentiert, und wie wir hören, beabsichtigt der Erfinder auch, sie in anderen Staaten patentieren zu lassen. Die Leser der Gießener Neueste Nachrichten sollten dadurch mit unserer Zeitung in engere Verbindung treten, daß sie interessante Vorfälle, Mißstände aller Act, kurz alles für einen größeren Kreis Wissenswerte der Redaktion mitteilen ihr heitsgemäße korrespondenzen über interessante Vorfälle werden honoriert Mißstände werden durch öffentliche Besprechung zur Kenntnis der berufenen Stellen gebracht und so deren Abstellung eingeleitet. Vereinsnachrichten, Berichte über General= versammlungen, Festlichkeiten wollen uns, wenn kein Berichterstatter der Neueste Nachrichten" anwesend ist, die Herren Schriftführer einsenden, wir werden sie alsdann gern zum Abdrud bringen. Ein jeder zieht aus solchem Verfahren Vorteil: erweckt das Interesse für den Verein, trägt zur Abstellung eines Uebelstandes bei, ein Verein wird in weiteren Receifen bekannt, was der Gewinnung neuer Mitglieder förderlich ist usw. Also bei jeder passenden Gelegenheit muß die Parole sein: das schreibe ich den Gießener Neueste Nachrichten." Marktbericht. Gießen 28. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt tofteten Butter per Pfd. 85-1.00 Mt. Hühnereter 1 St. 7-8 Pfg., Enteneier St. -00 Pfg., Gänseeter 1 St. 0-0 Bfg., Käse per St. 5-9 Pfg. Erbsen per Liter 19 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg, Tauben per Baar MY. 0.60-0.80, Hühner per Stüd Mt 100-130, Hahnen, per Stüd Mr. 0,70-1.50, Enten per Stüd 2.00-3.00, Gänje p. Bfb. Preußen ist geſtern vormittag 10 Uhr von den fleisch gefalzen per Bfund 0.84 Bfq., Kalbfleisch ver Bfb. 68–72 Jagden im Harz wieder eingetroffen. es scharfe Linien auf, un gehabten Bürgermeisterwahl wurde Herr Bürgermeister in welchem bis jetzt der nationalliberale Abg. Bocker, states. Sie und Hetty bli Schmidt einstimmig wiedergewählt. da ergriff Fran Armitage ie feft. Dann zitterte d ** Alsfeld, 27. Okt. Unter starkem Zudrang des ünften dem armen Mädchen dem Vorsitz des Herrn Oberamtsrichters Dr. Scriba ct. Ihr leidendes Aust ordaffaire spielte, zogen na Borsch gegen den Alsfelder Karnevalverein wegen Be** Darmstadt, 26. Oft. Jm 13. Wahlbezirk, Darmstadt- Groß- Gerau Mittelpunkt Wolfskehlen- Dornheim, vom Bund der Landwirte der Bürgermeister SenefeldenBüttelborn, von den Sozialdemokraten der Kassierer bebte in heimlicher Todes Publifums begann heute Vormittag 10.30 Uhr unter Friedrich aufgestellt ist, kandidiert jetzt auch noch der Sammer, an dem fie die Verhandlung in der Klagesache des Herrn Israel Piopaganda für die Bahn Darmstadt- Oppenheim ge auf sie. Und tros alledem leidigung, begangen durch einen Artikel in der Karneval- feiner Partei an.- Wahrscheinlich wird aber diese fiel überall auf; tobin fit Beitung. Die langwierige Verhandlung wurde gegen n der ganzen Geschichte ich teils verkündung wurde ausgesezt, und findet dieselbe ammen und tuschelten. Mädchen dort mit dem f fie, den Tanz mit ihm zu eröf Ehre an, Herr Baron, ftam Hand auf feinen Arm. 12 Uhr auf 2.30 Uhr Nachmittags vertagt. Die UrUhr statt. ** Der Ortsgewerbeverein Alsfeld wird am 9. Nov. ufammen", fagte er, ihr freund wird eine ganz schöne. macht. Sch. ist in Griesheim geboren und gehört Kandidatur durch die daraus eintretende weitere Zersplitterung den Sozialdemokraten zu Gute kommen. Marburg, 26. Oft. Heute wurde hier die 31. abgehalten. Sie wurde von dem Vorsitzenden KochGießen eröffnet. Dann hielt Privatdozent Dr. med. n der Majoratserbe. Er ging nächsten Montag, den 3. November, Vormittags 9 Versammlung des Vereins hessischer Zahnärzte en feine Augen diejenigen seine neue Gewerbeschule einweihen. Die Feier Jessen aus Straßburg einen allgemein interessierenden Buribe im ganzen Ort, beruchtiger Landwirt Herr Johannes Stein dahier, Reiches, eine volfshygienisch notwendige Maßregel". in einziges Mal mit der hat gestern Morgen in der Schwalm seinen Tod ge- Jm Interesse der Volksgesundheit sei diese Forderung Hand auf ihr wild flopfendes ** Soffgarten, 27. Ofiober. Ein fleißiger und fie fchlug jedes Engagement sucht und leider auch gefunden. fchuldigte sie sich. e tanzen, wenn er fie holte lich entlegene Ede. Ihre en- nein! A Seine Angehörigen haben nichts Auffälliges vor seinem Tod an ihm bemerkt, so daß sie förmlich vor einem Rätsel stehen. zahnärzten in allen Städten des deutschen ging. Später erblickte Marge Herrn Rentners Cramer hierselbst abgehaltenen Treibjagd als Vorbedingung zum Studium der Zahnheilkunde für ju ame Gestalt. Es lag ein G ficht ausgebreitet, das des yehmütig berührte, fodaß fie fa ging. ** Dorlar, 25. Oft. In der gestern im Revier des wurden geschossen: 24 Rehe, 26 Hasen und 1 Fuchs. ( 8ur Landtagswahl.) Unsere Stadt hat einen eigenen Abgeordneten zum hessischen ** immer wieder zu stellen. Redner stellte dann noch weitere Forderungen auf: den Studierenden der Zahnheilkunde müsse das Abiturienten- Gramen auferlegt werden, worauf sich dann die Forderung des Maturiums die Studieren den gründet; Erweiterung der Forderungen bei Ablegung des Gramens; zahnärztliche Institute seien auf jeder Universität auf Staatskosten einzurichten; 50-60 Pfg, Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Bfg. Schweinefleisch per Bfd. 70-80 Big. SchweineBfa., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Bfg., Kartoffeln per 100 Kilo 3.80-4.30 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 3.30-3.50, Milch per Liter 18 Pfg. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießeu. Todes- Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen teuren Gatten, unseren guten Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Karl Kranz im Alter von 81 Jahren zu sich zu rufen. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 26. Oftober 1902. Die Beerdigung findet Mittwoch den 29. Oktober nachm. 3 Uhr, vom Sterbehause, Wallthorstraße 22, aus statt. Farbiges richt. Trockstrasse 8 a II. Giessen 45 X 65 zu 5 Mk Nächste Woche den 5. u. 6. November übertreffen den gewöhnlich im Handel vorkommenden Fleische xtrakt an endbarkeit. Stets vorrätig bei Gebr. Michel, Wallthorstr. 29. 16. Friedrich Teipel, Markt 16. empfiehlt zeuge in Wolle, Halbwolle, Merino u. Maco. Sehr empfehlenswert: äre Unterhofeu ohne Naht, worin stets großes Lager in allen Größen und Breislagen unterhalte. Dr. Jaegers Normal- Tricotwäsche. weiseitige Unterzenae, oben Wolle unten Boumwolle. bentlich haltbar und besonders empfehlenswert für Herren, welche feine Wolle auf der Heut vertragen fönnen. wen ige und ier. enthalt. 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