ben Unfuge den Saft. bren Vorteil: ermedt nn gern zum Abbrud wesend ist, die Herren Wen uns, wenn fein dhte über General= d so deren Abstellung iche Besprechung zur Ente Vorfälle werden ftion mitteilen WahrAt, turz alles für ere Berbindung treten, te Nachrichten 1902. Lachrichten." 8 schreibe ich den Also bei jeder paffenEannt, was der Ge ung eines Uebelstandes Dach M. MANN haben! mungen unserer ,, Yenidze", Dresden. alem Aleikum" und die beim Einkauf darauf zu ( 3022 eignet, unsere Erzeugnisse ikum-" enraucher! Fabrikanten. Kaufen Sie in der Bedarf direkt beim Decken Sie Ihren Schuhhändler! chuhmacher! ähe! Sie ersparen viele pesen, Fracht, hnell bedient. Jorto und werden 1, amp Niederrhein. s Wilhelm D. RECHT 7! Terlikör! Boonekamp Oberhessische Familienzeitung. gerade ausgefertigt, als der Freiherr sich unerwartet zur Audienz meldete. Ginzuschalten ist, daß dieser feit 12 Jahren verheiratet war und sehnsüchtig aber bergebens einen Stammhalter erwartete. Endlich traf dieser ein, und freudig erregten Herzens eilte der Freiherr an den Hof, um dem König das frohe Ereignis zu melden. Ew. Majestät", rief er aus, als der König ihn begrüßt hatte, und in der Aufregung gegen die Etikette dessen Frage nicht abwartend, mir ist soeben ein junger Freiherr geboren worden." " Sagen Sie: ein junger Graf", rief der König lächelnd, ihm damit die Standeserhöhung berfündend. Mit Recht hat man den König mit Kaiser Wilhelm dem Ersten verglichen. Neben anderen Charakterzügen hatte er mit ihm auch den der Einfachheit gemein. Es dauerte verhältnismäßig lange, bis er einen von ihm vielgetragenen Rod ganz ablegte, und sein Kammerdiener hatte alle Mühe, ihn zum Anpassen eines neuen Kleidungsstückes zu be wegen. Als er einst nach einer solchen Anprobe in den großen Rittersaal des Dresdener Schloffes trat, sagte er seufzend:" Wie gut hatten es die alten Ritter in ihren ehernen Rüstungen! Die konnten keine überflüssigen Falten werfen!" Selten finden sich bei den Eingaben, die der König durchsah, Randglossen von seiner Hand, doch find von humoristischen Bleistiftbemerkungen folgende bekannt: Auf die Eingabe eines Hauptmanns a. D., der um die Erlaubnis nachsuchte, seine Uniform tragen zu dürfen, und von dem es bekannt war, daß er start unter dem Pantoffel seiner Frau stand, schrieb er:„ Meinetwegen, wenn seine Frau es erlaubt." - Und als eine der Primadonnen des Hoftheaters um Gehaltserhöhung bat, notierte er am Rande:„ Ist nicht nötig. Die muß ohnehin bald die Altersrente erhalten." Sind diese Aeußerungen des föniglichen Humors nur spärlich, so konnte der sächsische Herrscher selbst viel Bergnügen empfinden, wenn Personen seiner Umgebung ihrem Wig die Zügel schießen ließen. Einst tam der Kommerzienrat R., ein älterer fahlföpfiger Herr, zur Audienz, um sich für einen ihm berliehenen Orden zu bedanken. " Wie? Das scheint ja Ihr erster Ordensstern zu sein?" fragte er, als er den einsamen Stern auf dem Frack des Kommerzienrats bemerkte. " Jawohl, Majestät!" erwiderte dieser seufzend, und auf seinen Kahlkopf deutend, fügte er hinzu: ,, Bei uns vom Zivil kommen die Sterne immer erst, wenn der Mond aufgegangen ist."- Ueber diese witzige Aeußerung amüsierte sich der König ebenso sehr, wie über die einfältige des Bürgermeisters eines erzgebirgischen Städtchens, welches der König besuchte. Als er fragte, ob die Stadt vielleicht einen Wunsch habe, erwiderte der Bürgermeister: Majestät, wir bitten, unseren Ort zum Kurort ernennen zu wollen." Und die guten Leute waren glücklich, als der König diese Ernennung" auf der Stelle vollzog. Guter Rat. Jage nicht dem Ruhme nach Thöricht Menschenfind, Wie ein schimmernd Rosenblatt, Trägt ihn fort der Wind. Jage nicht dem Glücke nach, Kind'scher Menschenthor, Wie ein Irrlicht lockt es nur Dich in Sumpf und Moor. Auf der breiten Straße bleib' Freudlos und allein, Wenn Du eine Schenke triffst, Trink den sauren Wein. Goldene Worte. Seite 4. * Lern' glücklich sein! Es wird dem Erdenleben Der Schmerz als ernste Prüfung mitgegeben. Bern' glücklich machen! Dadurch allein Lernst du am besten glücklich sein. * Irrtum verläßt uns nie, doch ziehet ein höher Bedürfnis Immer den strebenden Geist leise zur Wahrheit hinan. Humor und Wiz. ( In der stillen Zeit.) Kommis( zum Kollegen): Wohl herzlich wenig zu thun jezt?"" Na, ich sage Dir, bei uns auf dem Kontor hat schon jede Fliege ihren Vor- und Zunamen!" ( Stimmt.) Cohn ist pleite! Was sagst Du dazu?" Nu, was soll'n mer denn verlieren darum noch viele Worte? Ist es nicht genug, daß wer verlieren viel Geld?" * Gemütlich. Bauer:" Was machen Sie denn da auf meinem Apfelbaum?" Handwerksbursche:" Na, heer'n Se, mei Kutefter, Sie fennen aber emal dumm fragen!" * - Die Grafen D. rühmen sich, das älteste Adelsgeschlecht des Landes zu sein, viel älter als das erhabene Herrscherhaus. Der Landesfürst fragt mal einen Grafen D.:„ Na hätten Sie nicht Luft, Rammerherr zu werden?" ,, Werden?" Nee, halten möcht' ich mir so'n Kerl," war die Antwort. ( Wie sieht ein Volksschullehrer aus?) Der Bankbuchhalter Franz Bolda, gebürtig aus Bobau, Kreis Pr.- Stargard, welcher in einem größeren Bankhause als Staffierer angestellt war, ist nach Verübung erheblicher Defraudationen flüchtig geworden. Er hat Wechsel im vorläufig festgestellten Betrage von 20 000 Mark gefälscht- Ob noch andre Veruntreuungen borliegen, muß erst die momentan noch nicht abgeschlossene Revision ergeben. Der Verhaftbefehl erwähnt, daß Bolda 45 Jahr alt ist und eine Brille trägt; er sei früher Volksschullehrer gewesen, und sein Aussehen sei dementsprechend." *( Saison- Beginn.) Münchener Kutscher ( zu seinem Pferd):" Bräundl, jezt kommen die Frem den, da siehst a paar Monat lang nig mehr als's Hofbräuhaus!" Rätselede. Gleichklang. Tönt im Innern dir das Wort, Freu' dich, daß das Lämpchen glüht"; Trifft's dich aber, ist sofort Auch dein Dasein schon verblüht. Auflösung der Nätsel in Nr. 138#. 139: Suaheliaus- Eli. Tauschentäuschen. Nr. 143. Dienstag, den 24. Juni Oberbessische Familienzeitung. Unterhaltungs- Beilage 起 der Gießener Neueste Nachrichten. Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderet, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1788); verantwortlich: Albin Klein. 12] Der Auftralier. Roman von EW Hornung. ( Nachdruck verboten.) „ Wenn Du einen Tag später abgesegelt wärest, würdest Du michr gehört haben." Was?" rief nun Did wieder. „ Das er entflob." .Entfloh?" .In derselben Nacht. Er brach aus den Polizeibaraden so hieß das kleine Stadtgebiet in Mount Clarence - aus. Sie bekamen ihn nicht wieder, und man glaubt, daß es ihm gelang, außer Landes zu entflieben, wahrscheinlich nach Amerika." ,, Bei Gott, ich bedaure es nicht", rief Did aus. " Hier sind einige Zeitungsausschnitte darüber", fuhr Flint fort, indem er die Zettel aus seinem Taschenbuch nahm und fie Did einhändigte.„ Lies sie später, sie werden Dich interessieren. Er wurde mit einem anderen Burschen zusammen ergriffen, aber der war bereits tot, durch das Herz geschossen. Das muß derselbe gewesen sein, den sie" Ben" nannten. denn der dicke Schurfe, welcher Dich niederstechen wollte, verschwand schon einige Zeit vorher. Als fie ergriffen wurden. war es bekannt, daß sie irgendwo eine Menge Geld verstedt denn sie hatten haben mußten ich meine Sundown gerade die Mount Clarence- Bank gesprengt." „ Ja, ich hörte es mit der Gefangennahme zugleich." .Nun, man nimmt an, daß Sundown einen Angriff der Bolizei fürchtete, den Fang irgendwo verbarg, nach seiner Flucht dorthin zurückkehrte und mit dem Ganzen verschwand. Aber Bestimmtes weiß man nicht, denn weder von Sundown noch dem Golde wurde je etwas wiedergesehen." - .Mama, freuſt Du Dich nicht auch, daß er entfam?" rief Fanny mit glühenden Wangen.„ Es mag unrecht sein aber ich kann nicht ander? Nun, was würdest Du also thun, Did?" Wozu darüber sprechen", sagte Did. " „ Dann will ich Dir jagen, was ich thun würde. Ich würde diesen Sundown vor dem Gericht schüßen, ich würde ibm Gelegenheit geben, ein ehrlicher Mann werden, als zu Dant, ja, das würde ich thun. Und wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich mich immer und immer darnach sehnen." Flint konnte sich nicht enthalten, zu lächeln. Dids Gefühle bei dieser Angelegenheit waren wirklich schon übertrieben genug. aber nun erst diese junge Dame! War dieser sonderbare, romantische Zug denn in der ganzen Familie zu finden? Aber Dick sah ernsthaft auf seine Schwester. Ihre Augen glübten wie lebendige Kohlen in dem Zwielicht des in Schatten gehüllten Zimmers. Sie besaß eine große Einbildungskraft, und die Geschichte von Dick und dem Buschräuber rief sofort ihr tiefstes Mitleid wach. Sie sah den nächtlichen Angriff in dem schweigenden Wald deutlich vor sich, und ein Gesicht von wilder, malerischer Kühnheit, das Ideal eines Räubers, tauchte in lebhaften Farben vor ihrem geistigen Auge auf. Fanny, ich glaube, ich könnte in Versuchung kommen, ähnliches zu thun", sagte Did sanft.„ Einer von meinen wenigen Grundsägen ist der, daß, wer mir Gutes getban bat, es mit Zinjen zurüd erhält. Einen ähnlichen habe ich aber auch für den, der mir Böses thut." „ So ist es also ein großes Verdienst, einen Mann, den man scha angegriffen hat, nicht noch zu berauben?" bemerkte Flint ironisch. „ Es ist ein gutes Werk, jemand das Leben zu retten." Schr wahr, aber Du scheinst mehr an Dein Geld als an Dein Leben zu denken." „ Ich glaube, vor vier Jahren that ich es", sagte Dick lächelnd, aber das Lächeln erstarb, als Flint nach der Uhr sab und haftig aufftand. Did stritt mit ibm, bis ein regelrechter Lärm entstand, aber alles umsonst. Flint schüttelte den Damen schon die Hand. „ Mein lieber Junge", sagte er, ich verlasse heute abend schon dies Ufer, es find meine Ferien. Ich bin im Begriff, meine Bauern in Paris und Italien für ein paar Wochen zu vergessen. Wenn ich diesen Zug verpasse, erreiche ich heute abend das Boot nicht mehr, ich habe nachgesehen, ehe ich kam. So leb' denn wohl, mein ,, Nein, ich gehe mit zum Bahnhof", sagte Did,„ diesen legten Liebesdienst lasse ich mir wenigstens nicht nehmen." Mrs. Edmonstone sagte, daß fie hoffe, Mr. Flint als ihres Sohnes bester Freund werde es möglich machen, auf seiner Heimreise einen oder zwei Tage bei ihnen zu bleiben. Mr. Flint versprach es, dann berließ er mit Did das Haus. Sie waren faum auf dem Wege, als Flint stehen blieb, sich umwandte, auf je von Dids Schultern eine Hand legte und sofort sein herz erleichterte: ..Es ist etwas nicht in Ordnung. Ich fab es sofort. Sage es mir!" Blick. Did sentte seine Augen vor seines Freundes forschendem „ O. Jad", jagte er traurig, es ist alles aus!" - Ehe sie den Bahnhof erreichten, wußte Flint alles, was geschehen war eine abgefürzte, aber ungeschminkte Schilderung bon dem Wellen und Sterben der Hoffnungen Dids. Sie sprachen leise zusammen, bis der Zug bineindampfte. Dann fam Did im legten Augenblid auf eine faum berührte Sache zurüd. - .Auf den Ball heute abend- sagst Du muß ic geben?" „ Natürlich mußt Du; es geht nicht, daß Du fortbleibst. Einesteils möchte Colonel Bristo sich gekränkt fühlen, und bedenke, daß er jest Dein bester Freund ist. Dann mußt Du ein bergnügtes Gesicht zur Schau tragen; fie darf es nicht sehen, daß Du Dich nach dem ersten Zusammentreffen so grämst. Beinahe möchte ich glauben, daß noch nicht alles zu Ende ift. Du kannst es nicht wissen." Did schüttelte seinen Kopf. „ Lieber ginge ich nicht. Es wird zu bitter sein, Du weißt, wie es wird, die beiden zusammen zu sehen. Und ich weiß, es ist alles vorbei. Du verstebst Frauen nicht, Jad." „ Du vielleicht?" fragte ber andere schlau. „ Sie konnte es nicht leugnen, daß- daß ich kann es nicht aussprechen, Jad." „ Ja, aber Du fordertest fie zuerst heraus. Auf jeden Fall mußt Du heute abend aber schon der Deinigen wegen hingehen. Deine Schwefter freut fich unendlich darauf, sie ist bisher noch nie auf einem Ball mit Dir zusammen gewesen, sagte sie mir. Wahrhaftig, ich wollte, ich könnte mitkommen Ich wollte, Du könntest anstatt meiner." Unfinn, ich sage Dir, halte den Kopf bo! Bebewohll Fort braufte der Zug mit Jad Flint. Und Did ftand allein auf der Plattform und fühlte noch den Druck der treuen Freundesband und hörte noch den liebevolen Ton seiner guten Worte, während sein Herz ihm schwer und immer schwerer ward. von Heinrich Joff 10 Kaplandgaffe e Flaschenbierhandlung offerirt er der Aktien- Bro Bilfener und Gis hell, bunkel Gieken, Hilfe Bamburg, Fichier. Blutflod. Elmerman 10Nr. 143 In L Täglich der immer höbe Ne Infolge Dret Jahren unternommer auf Grund d in Indoch Bataillo Borläufig m beftehen. amtliche Son nördliche Tei als vollständ * Rußla der wichtigen Mächte nicht mandierende In der Methodister den Tod; In Be Ausgabe bri feiner neueste Der W Seine Nr. 143 R Solche Stimme, die innt fie ihn haut fie ihn 9tr. 143. Elftes Kapitel Oberhessische Familienzeitung. Bristos agen heute früb zu Mittag und machten nachber Toilette, aber nur der Colonel und Miles waren anwesend, Mrs. Parish war viel zu geschäftig, überall die letzte Hand anlegend, während Alice den Thee auf ihrem Zimmer allein zu haben wünschte. Als Mr. Miles nach oben ging, um sich umzulleiden, fiel das rote Sonnenlicht noch in schrägen Strahlen in das geöffnete Fenster. Sein Zimmer, mit der Aussicht auf den Flug, war groß und anheimelnd. fit letje bor i fobien in ausgezeichneter Laune au ſein. Er eins von Alices Liedern- ein rubiges Lächeln buschte um seine Mundwinkel, aber des langen, dichten Schnurrbarts wegen war es nur durch den Ausdruck seiner Augen bemerkbar. Er ging sehr leise, beinahe geranschlos umber diese Eigentümlichkeit war ihm zur Gewohnheit geworden. Sein Anzug lag bereits auf dem Bett ausgebreitet, er schien noch nie getragen worden zu sein. Sein Reisekoffer, welber in einer Ede stand. schien ebenfalls wenig benust zu jein, man fonnte taum eine einzige Schramme auf der Oberfläche entdecken, und das glänzende Leder des Deckels trug erst einen Zettel von einer Station. Aber natürlich waren Viles Sachen neu, eine frische Ausrüstung von Kopf bis zu Fuß ist keine kleine Lockung für jeden Australier in London. Will man sich für einen Ball ankleiden, muß man sich zuerst entkleiden und vor allem seine Taschen leeren. Dies war bei Mr. Miles beinabe eine interessante Arbeit, da es verschiedener Spisfindigkeiten dabei beducfte und eine ganze Zeit in Anspruch nahm. Er ließ die Jalousien vorher sorgfältig berunter und verriegelte die Thür. Dann zündete er das Gas an und fühlte in seine Brusttasche. Das erste, was er herausnahm, war ein durch seinen Inhalt beträchtlich dicker Umschlag, der in den Kamin geworfen wurde, nachdem ersterer herausgenommen war. Diesen breitete er strahlenden Blides auf dem Kaminsims aus, es waren sehn englische Pfund in Banfnoten. Er zählte sie, faltete sie möglichst klein zusammen und schob sie in die Hosentaschen feines Gesellschaftsanzugs Dabei lächelte er so sehr, daß das Pfeifen plöglich abbrach. Das nächste, was er aus derselben Brusttasche nahni, war weniger leicht irgendwo unterzubringen; statt des früheren Lächelns kam ein Stirnrunzeln, dem eine Ladung Flüche folgte, als sein Frad sich ohne Brusttasche erwies. Uebrigens gehört Fluchen zu den bekanntesten Angewohnheiten der achtungswertesten Buschleute, sodaß es bei einem Mann wie Miles nichts bedeutete. Dann versuchte er es mit der anderen Sosentasche, aber obgleich der Gegenstand als solcher besonders flein war, zeigte er sich doch für eine solche Tasche zu groß und für die Hintertaschen des Fracks zu schwer. Mr. Miles war in ernster Verlegenheit; sein Gesicht trug genau den Ausdruck, welcher beim Aufgeben einer Lebensgewohnheit, die zur zweiten Natur geworden ist, hervorgerufen wird; in Aerger und Verzweiflung ließ er das Ding- es war ein Revolverin seinen Koffer fallen, verschloß ihn sofort ängstlich und stedte den Schlüssel zu den Banknoten in die Tasche. Seite 2. welcher an beiden Seiten an je einem Ende des Bandes festgenäht wurde. In diesen fleinen Sad schob er nun sorgfältig mit den Spigen seiner Finger die blonde Lode binein, nachdem er fie in seiner flachen Hand gehalten und sein Gesicht so tief über fie geneigt batte, baß, wenn die Annahme nicht bei einem Mann wie Mr. Miles zu abgeschmadt gewesen wäre, man bätte schwören mögen, daß er sie gefüßt hätte. Dann begann er sofort die Deffnung zuzunähen und sab so traurig dabei aus, als wenn er alles Liebe damit begrübe. Als der Faden befeſtigt und abgeriffen war, öffnete er ſeinen Stragen und bie Knöpfe seines Hemdes und hing das Säckchen um seinen Hals. In diesem Augenblid schlug die Uhr auf dem obersten Treppenabsag dreiviertel auf acht und gebot ihm. sich 3: 0 beeilen, wenn er noch unten sein wollte, ehe die Gäste kamen. Dann folgten noch aus der Westentasche: Taschenmesser, Bleistiftfutteral, Uhr und Kette und zulegt ein seinen ganzen Gesichtsausdrud plöglich beränderndes Etwas. Es lag in einem Stüdchen gedruckten Papiers und schien, nach dem gierigen Blid zu urteilen, mit dem er es verschlang, als das Bapier auseinandergefaltet war, bon noch größerem Wert für ibn als die Bantnoten und ihm noch unentbehrlicher als der Revolver zu ſein- und doch war es nur eine Lode bellblonden Haares. Mr. Miles schloß seinen Koffer wieder auf und entnahm ihm ein Badet geölter Leinemand, eine Schere, Nadel, Band und Zwirn; nach der Gewohnheit vieler Reisender führte er so etwas stets bei sich. Miles erwies fich beim Gebrauch dieser Sachen besonders geschickt, sodaß er nach Verlauf von zehn Minuten einen sehr zierlichen kleinen Sad zustande brachte, Im Drawingroom fand er Colonel Briſto und Mrs. Parish. In dem mehr wohlwollenden als energischen Gesicht des alten Herrn lag nichts, was den ehemaligen Helden der Krim verraten hätte. Außer einem damit unvereinbaren ge= wissen schüchternen Auftreten hätte man ihn viel eher für einen wohlhabenden Aftienbeißer halten können. Heute abend war der militärische Ausdruck in der That niehr der Gesellschaftsdame eigen, denn wie sie ungeduldig in ihrem schönen, schwarzseidenen Kleid einherrauschte, und wiederholt beim vermeintlichen Hören des Räderfahrens aufiprang, erinnerte fie deutlich an ein altes, die Schlacht witterndes Kriegsroß. Sie bewillkommnete Mr. Miles sehr geräuschvoll bei seinem Eintritt, der aber sowohl ihr wie Colonel Bristo wenig Aufmerksamkeit schenkte, sondern schnell durch das Zimmer sah und sich enttäuscht auf die Lippen biß. Miß Bristo war noch unsichtbar. Er durchschritt die Halle mit einer Art Instinkt und sah in den Ballsaal, und dort fand er sie. Sie war in diesem Augenblick heruntergeschwebt in einem Kleid, welches ganz aus creme Atlas und Tüll wie aus einem crystallenen Wasserfall und feinem silbernen Strahl zusammengesezt schien. Wenigstens erschien es ihrem Tänzer so, dessen Kenntnis in solchen Sachen natürlich nich: funstgemäß war. Ein anderer, der ihren Namen bei der Vorstellung nicht behalten, da er, ein gänzlich Fremder, unter dem Schuß einer Dame mit einer Menge Töchter erschienen war, schrieb auf seine Karte einfach„ Ellenbogenärmel!" und dieser junge Mann mußte scharf beobachtet haben, da die Aermel- eine künstliche Zusammenstellung zwischen lang und kurz für Kenner eine auffallende Erscheinung waren; anderen wieder imponierte ihr Fächer. Aber die Jüngeren sahen nur ihr Gesicht, und das stand ihnen vor Augen- bis zum nächsten Ball. Mr. Miles war indessen der Glückliche, dem der erste Anblick dieser lieblichen Erscheinung zuteil ward. Er sah auch nur in ihr Gesicht, nach dem ersten flüchtigen Ueberblid. Ob sie noch böse auf ihn war? Ob sielit ihm sprechen, die Tänze, auf die er sein ganzes Herz gefest hatte, ihm ab= schlagen würde? Dann wollte er auf den Knien Abbitte thun. Aber er sab sofort, daß es nicht nötig sein würde. Denn, wenn Alice auch noch ärgerlich auf Mr. Miles war, zürnte sie sich selbst zehnmal mehr und zehntausendmal mehr Did. Ihr Wesen war in gewisser Weise kalt, aber sie schien die grobe Unverschämtheit von Mr. Miles am Nachmittag ver= gessen zu haben; auf jeden Fall kam sie nicht mehr darauf zurück. Sie ſaate ihm verschiedene Tänze zu, als er ihr eine Tanzkarte brachte, aber dabei dachte sie nicht an Mr. Miles. Sie gab ihm so großen Spielraum in die Hand, aber nicht. um ibn oder sich selbst zu befriedigen. Es gab zu wenige Wege für sie, um die Beleidigungen von heute nachmittag zu bestrafen; hier bot sich wenigftens einer wenn nicht der Gegenstand ihrer Gedanken unsichtbar blieb. ( Fortiesung folgt.) ( 2.2) Der Verbrauch alkoholischer Getränke in den bedeutendsten Staaten. Belgien Dänemark Deutschld. England Frankrch Holland Italien Norwegen Y 96 15,9 Y51 V 4,6 81 1,1633 singi 910 Bier Spirituosen Wein in Litery in Litern pry Kopi Kopf in Litern pre Kopf thi nit 94,1 1,2 866 1057 124,9 175117 143,9 917 28 1 352 88 99 003 330 m ads dalabbl .msdn 0,6 232 o thdot > aid 11 0,4 2,5 8,6 Y. Y 6,1 Y 1,7 1106 4,1 Oest Ungarn Portugal Russland Schweden Schweiz Spanien Ver Staat Y P 15 Y 91,2 Litern TO Wein Kopf Spir in lite serv Kop nt fool sp 222 dox 46 Unsere Alkohol- Statistik. 88 3,3 0,5 67 0,33 46 STS 50 Von der britischen Regierung ist im Auftrage des Unterhauses eine Uebersicht über die Herstellung und den Verbrauch'von alkoholischen Getränken( Wein, Bier und Spirituosen) in den verschiedenen Ländern Europas, den Vereinigten Staaten von Amerika und den bedeutendsten britischen Kolonien zusammengestellt worden. Das umfangreiche Zahlenmaterial ist zum Teil in den„ Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes" wiedergegeben, denen wir die folgenden Angaben über den Verbrauch von alkoholischen Getränken in den bedeutendsten Staaten entnehmen. Die für Deutschland angeführten Zahlen stimmen mit der Reichsstatistik genau überein. Zum leichteren Verständnis für die Allgemeinheit haben wir den Verbrauch an Alkohol pro Kopf der Bebölferung in einer bildlichen Statistik verauschaulicht. Wir können uns daher hier darauf beschränken, lediglich die Gesamtzahlen des Verbrauches wiederzuAnekdotiſches aus dem Leben des Königs Albert von Sachsen. Von R. v. M. ( Nachdruck verboten.) Es ist charakteristisch für den König Albert, daß Schlag oder Wigworte, die aus seinem Munde famen, während seiner ganzen Regierungszeit fast gar nicht in die Presse gelangten. Das lag weniger daran, daß solche Worte ganz fehlten, als an der wohl bescheiden zu nennenden Zurückhaltung des Königs, der es nicht liebte, in anderer als offizieller Art an die Oeffentlichkeit zu treten. 13.3 Burmeister Berlin you diat geben. Es wurden verbraucht im Jahre 1900 an Hektolitern sür in Belgien in Dänemark in Deutschland in England in Frankreich in Holland in Italien in Norwegen Spirituosen Wein Bier 647 000 300 000 14 763 000 0 31 000 1800 000 2450 000 37680 000 2065 000 3697 000 60 449 000 712 000 58 365 000 1783 000 44689 000 10 827 000 409 000 92 000 18 100 000 368 000 28158 000 72 000 in Desterreich- Ungarn 5100 000 in Portugal in Rußland in Schweden in Schweiz in Spanien in Verein. Staat. 19 100 186 000 503 000 6638 000 20506 000 19 000 4636 000 fehlt 25 000 2533 000 2198 000 31342 000 32189 000 52655 000 433 000 19 189 000 2105 000 315 000 16268 000 362 000 4279 000 1339 000 53746 000 Daß es dem König aber nicht an Humor fehlte, erhellt aus privaten Aeußerungen, die am sächsischen Hofe zum Vergnügen der Angehörigen desselben die Runde machten, und von denen wir hier einige anführen wollen. Besonderes Interesse hatte der König für die Familiennachrichten der bei Hofe verkehrenden Damen und Herren. Als ihm einst gemeldet wurde, die vierzigjährige, aber noch sehr wohl erhaltene Baronin von S. sei im Begriffe den vierten Mann zu heiraten, meinte er: Die ist wohl Sammlerin." Einmal beabsichtigte er, dem Freiherrn von Sch. den Grafentitel zu verleihen. Das Diplom war einen Gedant ein Wort in immer allein dem Meeresa Glaub's Gie gem Oberhessische Familienzeitung. und bei jie noch nie aber nur m Du bist auch nicht das mit be ist leichter. Geh heu Aber wi Dann ha Seite 3.