bat, bei der die größte Bra ut 500 m über ein eine ziehen, aber loffen fletterte L Das Netzwert, erfe d brachte den Ba nug; nach der La Bauern zu Hilfe, ergen, wofür die ürde. In Turco t. Er ist sehr fel tsache im Leben Lüdihat fich wie erft Hirzlich Benn Bergwertstatafte er von Utah eine Seltelegramm aus lverbehältern der D eine heftige Exploft tann in der Grube berlebte Grubenarbe chtet, der Brand we in welcher 100 M Nr. 167. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffifche Familienzeitung( täglich) Oberheffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Dienstag, den 22. Juli 1902. Gießener 11. Jahrgang. Jusertionsvreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. fonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Bfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28 Ferusprechanschluk Nr. 362. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei,( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen fen in den Be reß des deutsch- ame in Detroit, Michig ngreffes hielt Profe von Bennsylvania en den Errungenschaf unternommen werden konnten. he und der allgemei ndes hohes Lob zol Politische Nachrichten. Der Kaiser ist gestern Abend an Bord der Hohenzollern" von Molde in Drontheim eingetroffen. In Molbe hatte der Kaiser schlechtes Wetter, sodaß feine Partieen Lehrer, er bleibt Das Regentschaftsgeseg im Groß. herzogtum Hessen agen und dem ame iſt geſtern im Regierungsblatt veröffentlichlicht worden; agte er." In Deut es lautet:„ Wir Ernst Ludwig 2c. haben auf Grund des Artikels 5 des Gesetzes über die Regentschaft vom rbeitet fiets an ſei 26. März 1902 mit Zustimmung unserer getreuen the Schullehrer Stände verordnet: Artikel 1. Da der zur Zeit unserem Throne am nächsten stehende Agnat des Gesamthauses Hessen dauernd verhindert ist, die Regierung des Großherzogtums persönlich zu führen, so findet, im Falle fie auf ihn übergehen sollte, eine Regentschaft statt." Damit ist die eventuelle Thronfolge des Landgrafen Alexander Friedrich von Hessen und seiner mit unseren am bleiben felten b " Profeffor Lear Harward, bas zu schen in Amerika ieder des Lehrerbun men." amtlichem Ausweise f Cholera borgelom ewyork Journal me inzent fürzlich eine R sei. Am Donner verzeichnen gewesen, iser verließen. Eisenbahnangestel ceren Streden ift en. Agnaten festgestellt. Bobbielski's Rede, welche der Minister in Stolp am 24. Juni gehalten haben soll, ist erfunden. Gefallen sei thatsächlich nur das Wort von den vierspännigen Wagen, die mit 30 Centnern spazieren fahren." 12- Rönig Georg von Sachsen ist vom Kaiser von seiner Stellung als General- Inspecteur der 2. ArmeeInspection enthoben worden. - Der Besuch des Königs von Italien in Berlin findet zwischen dem 25. und 28. August statt. Der nt haben bon nev Minister des Aeußern Prinetti wird den König abermals begleiten. Bei dieser Gelegenheit wird in dem Kieler Hafen das Schulschiff Amerigo Vespucci entsandt, wahrscheinlich auch das Banzerschiff Liguria unter dem Befehl des Herzogs der Abruzzen. ifte Korn gen, ondes Horn tgegen. edrang, färben, rgang, Sterben. r und mehr fernte, ver, und Ernte. icheln nah'n, mich schicken, Bahn hte blicken. entgegen. Tachrichten. Dung. rhöheren Mädchen an dem am 13. Teft " Große Soldatenunfälle und Strapazen werden aus dem Truppenlager in der Senne bei Paderborn erzählt, denen sich das dort zusammengezogene, theilweise aus Landwehrleuten bestehende Reserveregiment Nr. 55 unterzogen hat Der Bielef. Generalanzeiger" berichtet darüber:" Das Reserveregiment hatte überaus große Strapazen zu ertragen. Am 10. Juli ereignete sich ein Todesfall. Bei einem dreistündigen Marsche bis in die Nähe von Lippstadt fiel plötzlich ein Mann um, den es nicht gelang, am Leben zu erhalten. Am anderen Tage meldeten sich mehrere hundert Leute. Rund 200 waren am gleichen Lage schlapp geworden. Der Dienst erstreckte sich von Nachts 1 Uhr( Wecken; 22 Uhr Abmarsch) bis Mittags In eigener Sache Richter. Roman von L. Haidheim. ( Nachdruck verboten.) ( Fortsetzung.) Nein", hatte der Bankier gesagt: Ihr Vater hat eine Mesalliance im Sinne des Familienſtatuts geschlossen, gegen ausdrückliches Verbot des Familienhauptes- Vorwärts, alles das gilt nicht, darf nicht gelten!" feuchte er atemlos vor Anstrengung. Der Hof lag in diesem Augenblick still und menschenleer vor ihm; das Kabriolett des Doktors entdeckte sein umherirrender Blick ausgespannt in einer Ecke des Hofes, dort gab es in einem Nebengebäude ein paar erhellte Fenster zu ebener Erde, hinter welchen Gestalten sich bewegten, schwarzgekleidete Frauen. War er" schon tot? Das Herz schlug Graf Joseph bis in den Hals hinauf. Sollte er dort eintreten und fragen? Aber nein! Direkt aufs Biel! Instinktiv that er dies, flar zu denken vermochte er jegt nicht vor übergroßer Angst. Er schritt über den Hof, so lautlos er fonnte. Das Schloß war von mäßiger Größe, verdiente den Namen faum, im Barockstil erbaut. Einzelne Fenster im Hochparterre und im Oberstod vir hierdurch alle Elwaren erleuchtet, die Hausthür, zu welcher eine Freitreppe führte, henschule haben, auf, and offen, im Flur hing von der Decke eine Lampe. Alles Inehmen wollen, auf einfach und schmucklos. r Nr. 15 bis zum Raum En werden in befonde richienen eben zwei Personen, ein Diener, welcher auf einem Tablett Tern dem Feftzug anger germeifterei Gießen ec u m. Bapier enefte Radbrightes Als er die oberste Treppenstufe betrat, konnte er den ganzen übersehen; im Hintergrunde führte eine breite Treppe nach oben, eine andere in das Souterrain und auf dieser letteren Schüsseln quer über den Flur in ein Zimmer zur Linken trug und eine Nonne mit einer fupfernen Wärmflasche; die Stufen fuarrten unter ihrem lautlosen Schritt, als sie in den Oberstock hinaufstieg. Graf Josephs Nerven mußten wohl sehr erregt sein, daß er dies leise Geräusch peinlich empfand und zugleich mit Genugthuung in dem Zimmer zur Linken Stimmen durcheinander prechen hörte. Er lebt noch! Die dort essen zu Abend, sie werden mich nicht stören!" jubelte er fast. Auch unter seinem Schritt knarrten die Stufen, aber er flog darüber weg, drei auf einmal nehmend. Eben schloß die Krankenschwester eine Thür, die dort oben auf einen geräumigen Vorraum mündete, den auch hier eine Latupe an der Wand erbellte. 12 Uhr mit vollem Gepäck. Wohl war vom Generalkommando für die Zeit von Mittags 12 Uhr bis 3 Uhr Bettruhe befohlen, die aber durch die Einnahme des Mittagessens und das Reinigen der Ausrüstungsgegen stände wesentlich gekürzt wurde. Von 3 bis 6 Uhr war wieder Dienst angesezt. Am 14. Juli fand die Besichtigung durch den General der Kavallerie von Bissing statt. Von 2 Uhr Morgens bis gegen 11 Uhr Mittags wurde mit 11½ Stunden Pauſe marſchirt. Nach dem nun einzelne Kompagnien bis Abends 7 Uhr im heißen Sande und glühender Sonne gelegen hatten, wurden fie ins Gefecht mit scharfen Patronen geführt, von wo die legte Stompagnie gegen 81 Uhr wieder im Lager eintraf. Der Rückmarsch der Kompagnie hätte btel früher erfolgen können, wenn das Scharfschießen nicht um 1½ Stunde hinausgeschoben werden mußte, da das Gelände von schlappgewordenen Leuten übersät war. Auch Paderborner Blätter bringen ähnliche Meldungen. Nach der Bielefelder„ Westf. 3tg." sind mit den Truppen Versuche zur Feststellung der Leistungsfähigkeit und Ausdauer bei größeren Marschübungen gemacht worden. Beinahe Sanitätsrat," unter dieser Spigmarke berichtet ein älterer Berliner Arzt in der " Med. Ref." über eine Vernehmung auf dem Polizeibureau in scherzhafter Form; die Sache hat aber eine sehr ernsthafte Seite, auf die es auch dem Arzt in seinem Bericht angekommen ist. Er war zur Ernennung zum Sanitätsrat vorgeschlagen und wurde in einer persönlichen Angelegenheit" auf die Polizei geladen: " Ich werde, so berichtet er, bor den Herrn Polizeileutnant geführt. Der nimmt Feder, Tinte und einen Bogen Papier und dann geht das Verhör los. Sie heißen also so und so usw. 3u welcher polt tischen Partei zählen Sie sich oder welche politische Richtung verfolgen Sie?" Ich will gerade auf den Rücken fallen, denn so was ist mir denn doch noch nicht passiert, da kommt aber schon der Herr Leutnant mir mit den Worten zu Hilfe: Ich will Ihnen offen sagen, es handelt sich um die Verleihung des Sanitätsrats titels, und da man obige Frage von mir beantwortet haben will, hielt ich es für besser, Sie selbst direkt als Andere darüber zu fragen. Das leuchtete mir allerdings ein, denn welches Gerede wäre möglicherweise entstanden, wenn die Polizei nach meiner politischen Stellung andere Leute befragt hätte? Etwas verwundert war ich nur, daß die Polizei erst zu fragen brauchte. Ich beantwortete also die Frage Eine Minute zögerte er noch, dann öffnete er die Thür. Das Gemach, in das er trat, war nicht beleuchtet, aber aus dem sehr großen Nebenzimmer fiel ein breiter Lichtstreifen über den Teppich. Lautlos durchschritt er es und blieb in dem Rahmen der Thür stehen, nur Sefunden, um sich zu orientieren. Gin hohes altmodisches Gardinenbett, altmodische Möbel. Aber der alte franke Mann mit dem eingefallenen blassen Gesicht und den unnatürlich flaren Augen hatte ihn schon bemerft; er griff hastig nach der Schulter der Pflegerin, welche ihm, den Rücken nach der Thür gewendet, die Wärmflasche an die erfaltenden Füße brachte. „ Wer ist da? Wer ist der fremde Mensch?" fragte er mit lauter, flarer Stimme, feuchender Brust. Sie wandte sich zu ihm, dann seinem Blick folgend zur Thür. Der Fremde, den sie erstaunt anblickte, trat vor und fniete sofort am Bette nieder, nach des Alten knöcherner Hand fassend, die dieser schnell zurückzog. „ Wer sind Sie? Was fällt dem Manne ein?" schalt er, sich erzürnend und nach Atem ringend. " Großvater! Ich bin Joseph, Deines Sohnes Franz einziger Sohn. Schicke mich nicht fort, ich gehöre zu Dir, ich Dein Entel!" bat er mit erregter, aber doch sanfter Stimme. " Mein Enkel? Ei sieh!" lächelte der Alte höhnisch. Wer hat Dich denn gerufen? Ich doch nicht!" " Schlimm genug, Großvater! Du hast mich aufwachsen laffen wie " Schau! schau! Vorwürfe! Wie einen Wildling, wolltest Du wohl sagen? Der bist Du hier auch gewesen und bleibst es; ich hatte keinen Sohn mehr, als er-" Sprich nicht aus, sie war meine Mutter! Wenn Du Grund hattest zu grollen, ich war doch unschuldig daran! Wie das Unkraut auf dem Felde hast Du mich aufwachsen lassen!" Und jest kommst Du, weil Du Geld willst, ich will darauf wetten!" erregte sich der alte Mann und griff mit seinen krallenartigen Händen auf seine Brust, fühlte in die Tasche seiner weißflanellenen Bettjacke und fnöpfte sie mit zitternden Fingern und mit einer Miene zu, als wolle er sagen:" Gottlob, da fist mein Geld sicher und ich gebe keinen Pfennig." Die Schweichlich hinaus in das Vorzimmer. Und fefter drückte der seine Hand auf die Brusttasche. Graf Joseph 1a, es mit Verzweiflung, sah auch, daß fich ble Form einer Brieftasche deutlich durch den feinen weißen Stoff abzeichnete. Dort hatte er Geld, der Alte- o, wenn er tom boc- und damit war das Verhör zu Ende." Aus der Ernennung wurde nichts. Sollte sich dieser Fall bewahrheiten, dann kann man ja im Abgeordneten. hause und im Reichstag nächstens was hören. -Graz, 21. Juli. Wie das„ Grazer Tageblatt" aus zuverlässiger Quelle meldet, wurde sämtlichen Offizieren der hiesigen Garnison von maßgebender Seite nahe gelegt, dem in dieſer Woche stattfindenden Sänger- Bundesfest fern zu bleiben. Sollte sich dse Meldung bestätigen, so wird sie hier in Sängerkreisen großes Befremden hervorgerufen. Was haben unsere lieben Sangesbrüder denn verbrochen oder fürchtet man sie etwa. professor Better seine Demission zurückgenommen. Es Wir haben bereits gemeldet, daß Universitätsgeschah dies durch folgende an die Berner Regierung gerich tete Buſchrift: er werde gegen mich und meine Nürnberger Rede in ähn " Nachdem der hohe Regierungsrat meine Voraussetzung, licher Weise wie der Hochschulsenat St ellung nehmen, als irrtümlich bezeichnet hat; nachdem es mit ferner bisher nicht gelungen ist, anderswo eine Anstellung zu erhalten; nachdem mir endlich von Kollegen und Schülern, sowie vom Ausland her zahlreiche Bezeugungen der Schäßung und des Einverständnisses zugekommen sind, betrachte ich es als meine Pflicht gegen mich, gegen die Behörden, gegen meine Freunde und gegen meine Feinde, unter jeßigen Umständen vorerst nicht wegzugehen und damit weitere unfreundliche Urteile des Auslandes herauszufordern. Ich mache also von der mir rücksichtsvoll eröffneten Möglichkeit Gebrauch und ziehe mein Entlassungsgesuch vom 2 Juli zurück, in der Hoffnung, daß die gegenwärtig sich anbahnende ruhigere Beurteilung des Geschehenen mir gestatten werde, auf die Dauer und mit Erfolg zu der seit 26 Jahren hier geübten Lehrthätigkeit zurückzukehren." - und Italten werden in parlamentarischen Kreisen Die Beziehungen zwischen England andauernd ernst genommen. Im Unterhause foll deshalb eine Interpellation eingebracht werden, in welcher die Regierung aufgefordert wird, eine flare Auskunft darüber zu erteilen, ob ein geheimer gegen England gerichteter Bund mit russischer Unterstüßung auf dem Festlande besteht. Große Manöver auf der Balkanhalbinsel. Ein Kulturkampf ist seit einigen Wochen in Frankreich bekanntlich entbrannt; die Regierung die unter der Aufsicht will, daß der römisch- katholischen " Ja, Großvater! darum komme ich. Ich bin ein Bettler, niemand hat mich sparen gelehrt, fein Vater, noch Bruder mich erzogen; ich fann nichts übliches, ich bin arm, Dein Entel fann doch nicht betteln gehen! Behalte mich hier, gieb mir zu leben, lasse mich arbeiten Und zuerst bezahle meine Schulden!" schrie noch höhnischer der Alte; auch nicht der leiseste Hauch von Herzenswärme lag in seiner Stimme. " Ja, Schulden habe ich auch-.". " Du Narr, meinst Du, daß ich mein Lebelang gespart hätte und meine Güter verbessert, für Deiner Mutter Sohn?" Ein frächzender Husten fam. Großvater! Schweig, oder ich morde Dich!" Mit beiden Händen hatte Graf Joseph des Alten Schulter umfrallt, in seiner rasenden wilden Wut. " Hülfe! Hülfe!" ächste der im Todesschrecken, der seiner Stimme jeden Selang nahm. Aber schon war Graf Joseph zur Besinnung gekommen und hatte losgelaisen, demütig und jest ehrlich bereuend des Alten Vand ergreifene die Lippen führend. Er verſtand nicht, daß ein Erstickungsan, eingetreten war. Da sah er plöslich vie des Stranten Augen sich verdrehten, wie ein trampfhaftes Ringen nach Ateni ihn be el. Hülfe! Hülfe, Schwester!" rief er in furchtbarem Schrecken jezt auf. Die Barmherzige stürzte herbei, ihr Brevier noch in der Hand. Ein Blick auf den Sterbenden genügte ihr. Sie riß an einer Klingel, die gellend durch das ganze Haus tönte, dann flog fie auf die andere Seite des Bettes und nahm den Röchelnden, der bewußtlos in seines Enkels Armen lag, um ihn zu stüben. Drei Männer stürzten die Treppe herauf in das Strankenzimmer, der Arzt, der Notar und ein bunkler, breitschultriger, fehr großer. Was ist Schwester? Großvater? Großvater, was ist Dick" rief dieser legtere, indes der Arzt dem Notar zuflüsterte:„ Es ist zu spät!" Graf Joseph hörte, sah alles in einer an Wahnsinn streifenden Verzweiflung. Daß er selber den alten Mann getötet, von dem allein ihm Hülfe fommen fonnte, war ihm nicht klar. Niemand fragte ihr wer er sei. Kirche stehenden Schulen geschlossen werden. Einem großen Teil ist das auch schon widerfahren. Die Präsidenten der sogenannten" Action liberale", de Mun und Ptou haben jetzt offentliche Aurufe an die Mauern fleben lassen, die mit den Worten beginnen: Bürger! Ein Attentat ohnegleichen ist soeben begangen worden. 2500 Schulen find geschlossen, 15000 Kinder auf die Straße geworfen, 5000 Lehrer und Lehrerinnen vertrieben und ohne Unterstützung. Der Aufruf nennt die Schließung der Schulen dann noch ein Verbrechen gegen die Humanität und Freiheit. Sofia, 21. Jult. Die Oberleitung der am 29. September beginnenden großen Manöver am Schipka Passe, an welchen ein russischer Großfürst als Vertreter des Zaren teilnehmen wird, hat der Kriegsminister übernommen. - Der Sultan hat zum Zwecke archäologi scher Forschungen den auf den kaiserlichen Domänen bei Messul gelegenen Berg Kalatel Schirgat an Deutschland überlassen. In wissenschaftlichen Kreisen ist man der Ansicht, daß Ausgrabungen daselbst von höchster Wichtigkeit für die assyrische Geschichte sein werden. Giessener Cagesneuigkeiten. Wald- Michelbach zum Kreisgeometer des Kreisver-| messungsamtes Fürth i. O., der Geometer I. Klasse Georg Knapp aus Fürth i. O. zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Gießen, der Geometer I. Klasse Heinrich Jakobi aus Ober- Ramstadt zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Heppenheim a. d. B., der Geometer I. Klasse Adam Koch aus Altheim zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Reinheim und den Geometer I. Klasse Karl Burk aus Ortenberg zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Darmstadt II. ** Der Großherzog begab sich gestern Abend nach Bayreuth und gedenkt am 29. Juli nach Darmstadt zu rückzukehren. In seiner Begleitung befindet sich Flügeladjutant Rittmeister Kraemer.. ** Die Diensträume des Kreisamtes befinden sich von jetzt ab wieder im Kreisamtsgebäude am Brandplay. Der Gießener Wingolf" gedenkt am 5, 6. und 7. August 1. Js. die Jubelfeier seines fünfzigjährigen Bestehens festlich zu begehen. ** Berichtigung. Auf dem Gustav- Adolphs- Vereinsfest in Allendorf hat im Vormittags- Gottesdienst nicht Herr Pfarrer Glück von Heuchelheim, sondern Herr Dekan Wagner von Grünberg gepredigt, im Nachmittags- Gottesdienst dann Herr Pfarrer Glück. In der Versammlung im Freien nach der firchlichen Feier sprach Herr Pfarrer Gußmann aus Kirchberg nicht Roßinann. - ** Inhalt des Hessenlandes( Nr. 14). H. Bertelmann, Hessenblut( Gedicht). 2. Armbrust, Der Reformator Johann Sutel( Fortsetzung).- Dr. phil. Bergér, Hessen- Darmstadts Abfall von Napoleon I. ( Schluß). Ludwig Müller, Das deutsche Haus zu Marburg( Schluß). O. Gros, Unterm Hollunderbaum, historische Erzählung( Schluß). Vom Kasseler Hoftheater. V. Aus Heimat und Fremde. ** In den hiesigen Turnerkreisen ist mit tiefem Bedauern das Hinscheiden des für die Turnsache sehr verdienten Herrn K. Schaffner, Frankfurt vernommen worden. Derselbe wurde gestern nach dem Sachsenhäuser Friedhof unter großer Beteiligung der Frankfurter Turnerschaft zur legten Ruhe bestattet. - - deshalb sollte man bei Gewittern nur im Gehölz, nicht im Freien fahren. Bei schweren Gewittern soll das Rad flach auf die Erde gelegt und das Weitere abgewartet werden. ** Der Dienstaustritt und die Kündigung der Dienstboten. Ein weit verbreiteter Irrtum her scht immer noch bei Herrschaften und bei Dienstboten bezüg'ich des Dienstaustrittes und der Kündigung. Nach dem B. G.-B. fann der Austritt der Dienstboten nur am Ersten eines jeden Monats erfolgen und nicht, wie es sehr häufig geschieht, am 15. die Kündigung für monatlid gemietete Dienstboten muß 14 Tage vor Ablauf eines Monats erfolgen und zwar spätestens bis zum 15. Bei Dienstboten, welche auf das Vierteljahr gemietet sind, ist die Kündigung nur für den Schluß eines Kalendervierteljahres und unter Einhaltung einer sechswöchigen Kündigungsfrist zulässig. Aus Hessen und Nachbargebieten. ** Von oberhessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Früherer Lehrer Wilhelm Gottlieb Bergauer aus Lehrbach wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft Gießen; Arbeiter Joseph Goldamer aus Leitmerig wegen Strafvollstreckung vom Amtsgericht Friedberg; der Schweizer Karl Gräz aus Motten wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Gießen; Viehschweizer Robert Jenisch aus Schwerstedt wegen Diebstahls vom Amtsanwalt zu Gießen; Weißbinder Heinrich Sch arch aus Nonnenroth wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Gießen; angeblicher Maler Karl Weber aus Diederbergen wegen Liebstahls vom Polizeiamt Bad- Nauheim; Landwirt Valentin Feldmann aus Griesheim wegen widernatüriicher Unzucht vom Untersuchungsrichter I zu Gießen. ** Der heutige Viehmarkt war sehr gut beschickt, etwa 1000 Tiere standen zum Verkauf. Die Preise balanzirten mit denen der Viehhändler am Blaze. o. Steuerfuriosum." Folgendes Stücklein trug sich unlängst in dem Dorfe W. bei Gießen zu. Kam da ein Steuerbeamter in eine Wirtschaft; im Verlaufe des Gesprächs erfundigte er sich bei der Wirtin, ob sie auch Sett zu verkaufen habe. Spricht die Wirtin:" Mir hawwe faa', der Heß vo' Grüninge hot awwer drunne 30 liege, wenn aner hawwe will, verkaft der se aach." Der Mann des Gesetzes muß sich natürlich von der Sache überzeugen und läßt sich an die betreffende Stelle führen. Dort angekommen ist er nicht wenig überrascht, als ihm die Frau in ihrer Treuherzigkeit 30 Eäd' zeigt, auf die natürlich der Beamte seine Steuerstreifen, die seit Einführung der Seltsteuer alle Grünhälse tragen müssen, nicht zu fleben brauchte. rn. Rödgen, 21. Juli. Gestern und heute wurde unsere Kirmeß in der altgewohnten Weise begangen. Leider war am Sontag wegen der unsicheren Witterung der Besuch von auswärts nicht so gut, wie wir das sonst gewöhnt sind. Heute führte das etwas bessere Wetter mehr Besucher zu uns heraus, so daß wir mit dem Fest noch ganz zufrieden sein fönnen ** Teuere Nüsse wird es kommende Weihnachten geben. Die diesjährige Nußernte ist infolge der starken Maifröste in manchen Produktionsländern vielfach ganz verloren gegangen. Die Nußbäume stehen zum Teil kahl und da treiben jegt wieder frische Blätter an Stelle der erfrorenen. der Versamm nagweifes zur Annahme cifden Befähig hörenden Ha nadwetjes nu Die bon nor wird, sei entf gung der flei haben und da Bande liefern würden dadur iber dem Unte Buffaugung b Scoßbetrieb be 13, feine diret Befähigungena tommenden Sa Fein, auch Ar bernehmen. höhere technife weijährige pro wird in der R für alle ander Laubach, 20. Juli. Dem Forstwart der abnormalen Domanialforſtwartei Judeneiche( Oberförsterei Laubach) Johannes Wingefeld zu Wetterfeld wurde aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand der Charakter als Förster" verliehen. ** In Amerika verstorbene Hessen. Newark, N. J.: Dr. med. Fritz Thum aus Oberhessen. Findlay, D.: Peter Trautmann, 65 Jahre alt. Salem, Jl.: Anna Margar. Kraft geb. Gotta aus Udenheim, 75 Jahre alt. Monroe, Wis.: Johann Krauel, 96 Jahre alt. Hilda, Tex.: Johann Müller aus Lauterbach, 49 Jahre alt. o. Burkhards, 18. Juli. Seit zwei Wochen ist unser Schulhausbau in Angriff genommen. Der Plan wurde von Provinzialbaumeister Stahl in Gießen entworfen und wird das Gebäude massiv aufgeführt, da sich die Schulhäuser in Herchenhain, Hartmannshain u. a., die in Holz mit Fachwerk aufgeführt sind, im Winter für den höheren Vogelsberg nicht gut eignen. Das Gebäude wird eine Zierde für unser Dorf. Der Staat leistet einen Zuschuß von 7000 Mt. Gestern abend wurde der Grundstein gelegt. o. Ober- Seemen, 19. Juli. Vor einigen Wochen fonstituierte sich hier ein Ziegenzuchtverein" unter der Präsidentschaft des Lehrers Keller. Der Verein hat nunmehr 16 reinraffige Ziegen bezogen und hofft mit demselben gute Resultate zu erzielen. fönnten für d gefchaffen wer Worm tor Scher Beitung, am jammlung de in Augsburg Der Werfu Jugend", we mandjen Stre Tagespoft" Es ist ein be wody wie bor Frankreich, G taunliche For national g feit der S nur die so Fulda, 17. Juli. Die Witwe E. hatte ihrer Tochter jeden Verkehr mit ihrem Burschen in Romrod verboten. Der Knecht W. kam daher als Liebesbriefträger für seinen Herrn nach Feld' und klopfte an des Mädchens Fenster um den Brief zuzustellen. Da wurde die Hausthür aufgerissen und der Löffel- Peter von der Mutter des Mädchens dazu gemietet und angefeuert, schlug mit solcher Gewalt auf den Knecht ein, daß er bewußtlos niedersank. Nachbar L. hörte Schreie, öffnete das Fenster und vernahm die Worte:„ Er scheint tot zu sein, werfen wir ihn ins Pfuhlloch". Am folgenden Morgen fanden Dorfleute den Körper des bestialisch Zugerichteten auf der Miststätte liegen, er lebte aber noch. Alles ist empört ob dieser Roheit, und selbst die ältesten Leute, in dem sonst so friedlichen Orte wissen sich nicht eines gleichrohen Momentes in der Dorfgeschichte zu entfinnen. " Frankfurt a. M., 21. Juli. Der Kassirer der hiesigen Verwaltungsstelle des Deutschen Tabatarbeiterverbandes Genosse Christian Kracker, der sich Defraudationen hat zu Schulden kommen loss n, ist in Untersuchungshaft genommen worden. Man befürchtet, daß die Unterschlagungen viel mehr als 1000 Mark betragen, denn, als sich ein Freund erbot, die 1000 Mark zu ersetzen, lehnte dies Kracker ab. Die Bücher sind mehrfach gefälscht und viele Belege vernichtet. Sogar fleine Beträge für strickende Kollegen hat Kracker unterschlagen. Inwieweit darf ein Lehrherr den Lehrling von dem Besuche einer Fortbildungsschule zurückhalten? Ein Handwerksmeister hatte seinen Lehrling eines Abends von dem Besuche der Gewerbeschule zurückgehalten, weil er an diesem Abend eine sehr eilige Arbeit zu verrichten hatte, zu deren Erledigung er die Hilfe des Lehrlings dringend bedurfte. Er wurde deshalb angeklagt, vom Schöffengericht aber freigesprochen. Die hiergegen von der Staatsanwalt schaft eingelegte Berufung und Revision wurde verworfen und hierzu vom zuständigen Ober- Landesgericht folgendes ausgeführt: Das Abhalten eines Lehrlings vom Schulbesuche wird nach der Gewerbeordnung nur dann mit Strafe bedroht, wenn eine Verletzung der dem Lehrherrn obliegenden Pflichten vorliegt. Daraus folgt, daß nicht jedes Zurückhalten des Lehrlings vom Schulbesuch strafbar ist. Der Lehrherr hat nun zwar in erster Linie im Interesse des Lehrlings für dessen Ausbildung zu sorgen. Wenn nun dieses Interesse mit dem gewerblichen Interesse des Lehrherrn an der Arbeitskraft des Lehrlings in Widerstreit tritt, so muß im allgemeinen das Interesse des Lehrlings vorgehen. Immerhin ist aber auch das nur die Regel. Im einzelnen Fall kann das berechtigte Interesse des Lehrherrn aus besonderen Gründen so sehr überwiegen, daß diesem die Voranstellung desselben bei billiger Würdigung der Umstände zum Verschulden nicht angerechnet werden kann. Es ist deshalb unbedenklich gerechnet werden kann. anzuerkennen, daß der Lehrherr den Lehrling vom Schulbesuch zurückhallten darf, wenn ihm bei einer einzelnen besonders eiligen Arbeit die Hilfe des Lehrlings während der Schulstunden unentbehrlich ist. ** Das Institut der Kreis- Geometer, eine notwendige Konsequenz der Grundbuchsanlage tritt am 1. August im Großherzogtum Hessen in Wirksamkeit. Der Großherzog hat nun am letzten Samstag die erforderlichen Ernennungen bezw. Beförderungen der verschiedenen Geometer zu Kreisgeometern berfügt. Es wurden ernannt: Katastergeometer Adolf Heineck aus Kirtorf zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes A Isfeld, der Katastergeometer Philipp Haud aus Schaafheim zum Kreisgeometer des Streisvermessungsamtes Erbach, der Katastergeometer Adam Keil aus Fürth i. O. zum Kreisgeometer Kreisbermessungsamtes Dieburg, der Geometer I. Klasse Eduard Neuschäffer cus Schotten zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Grebenhain, der Geometer I. Klasse Emil Groß aus Wimpfen i. Th. zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Beerfelden, der Geometer I. Klasse Heinrich Battenfeld aus Darmstadt zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Darmstadt I, der Geometer I. Klasse Ludwig Joch im aus Einartshausen zum Kreisgeometer des Kreisbermessungsamtes Schotten, der Geometer I. Klasse Johannes Wallmanach aus Nieder- Ingelheim zum Kreisgeometer des reisvermessungsamtes Osthofen, der Geometer I. Klasse Wilhelm Wam ßer aus Viel brunn zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Bensheim, der Geometer I. Klasse Jakob Porth aus Wackernheim zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Offenbach, der Geometer I. Klasse Karl Henkel aus Gedern zum Kreisgeometer des Kreisvermessungs amtes Grünberg, der Geometer I. Klasse Adolf Heim aus Oppenheim zum Kreisgeometer des Kreis vermessungsamtes Alzey, der Geometer I Klasse Wilh. Schäfer aus Nieder- Weisel zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Mainz, der Geometer I. Klasse Ferdinand Schopbach aus Alsfeld zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Friedberg, der Geometer I. Klasse Jakob Knierim aus Osthofen zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Oppenheim, der Geometer I. Klasse Wilhelm Eppelsheimer aus Wörrstadt zum Kreisgeometer des Kreisbermessungsamtes Wörrstadt, der Geometer I. Klasse Ernst Hensing aus Darmstadt zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Homberg, der Geometer 1. Klasse Ernst Bücking( aus Alsfeld zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Butzbach, der Geometer I. Klasse Wilhelm Lindenstruth aus Azenhain zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Büdingen, der Geometer I. Klasse Georg Hohenadel aus Bergheim zum Kreisgeometer des Streisvermessungsamtes Nidda, der Geometer I. Klasse Philipp Huber aus Bermersheim( Kreis Alzey) zum Kreisgeometer des' Kreisvermessungsamtes Worms, der Geometer I. Klasse Georg Habermehl aus Wiebelsbach zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Lauterbach, der Geometer I. Klasse Christian Christian Schadt aus Groß- Gerau zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Groß- Gerau, der Geometer I. Klasse Georg Nußbickel aus Wöllstein zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Bingen, der Geometer I. Klasse Gustav Wagner aus Mainz zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Höchst im Odenwald, der Geometer 1. Klasse Adam Walter aus diese begri frei, hat Lieb gerufen! Gd Frankfurt a. M., 21. Juli. Der Polizeidiener als Sittenwächter! Unter dieser Ueberschrift erzählt ein Frankfurter Blatt folgende kaum glaubliche Geschichte aus Schwanheim: Als in Ried das Feuerwerk stattfand, ging der Wirt B. aus Schwanheim in Begleitung seiner Frau und einer Freundin derselben an den Main, um sich das Feuerwerk anzusehen. Unterwegs begegnete ihnen der Polizeidiner Wachendörfer, mit dem B. einen Gruß tauschte. Kaum waren sie einige Schritte an ihm vorbei, als Wachendörfer ihnen nachkam und B. aufforderte, mit ihm zur Wache zu kommen. Er habe sich soeben vergangen, indem er die Freundin seiner Frau unsittlich berührt habe. Trotz des Protestes der beiden Frauen mußte B. mit zur Wache und wurde bis zum andern Morgen 7 Uhr eingesperrt. Da entließ ihn W. aus der Haft und bat ihn flehentlichst, die Sache todtzuschweigen, er hätte sich versehen. Darauf ließ sich B. selbstverständlich nicht ein. Zur Frau B. hatte W. noch gesagt: „ Schreiben Sie sofort an Ihre Eltern. Das giebt einen Grund zur Ehescheidung." ** Die Streitfrage, wann für die Radfahrer die Beit der Dunkelheit beginnt, ist vom Spandauer Schöffenzericht in logischer Weise entschieden worden. Ein dortiger Bäckermeister hatte ein polizeiliches Strafmandat erhalten, weil er am 23. April d. J. gegen 71/2 Uhr abends, auf einem unerleuchteten Rade durch die Straßen der Stadt gefahren war. Hiergegen hatte er Einspruch erhoben. Im Gerichtstermine machte der betreffende Bolizeibeamte geltend, daß für Radfahrer die Zeit der Dunkelheit von Sonnenuntergang rechne. Das Gericht war anderer Ansicht. Es untergang rechne. Das Gericht war anderer Ansicht. Es sprach den Bäckermeister frei unter folgender Begründung sprach den Bäckermeister frei unter folgender Begründung: Es sei eine falsche Annahme des Beamten, daß für Radfahrer die Zeit der Dunkelheit mit Sonnenuntergang beginne. Sie beginne erst dann, wenn es, thatsächlich zu dunkeln beginne. Am 23. April d. I. sei die Sonne um 7 Uhr 9 Minuten untergegangen, demnach sei zu der Zeit, zu welcher der Angeklagte durch die Straßen radelte, noch Dämmerung gewesen. ** Darf man beim Gewitter Radfahren. Diese Frage wird von einer Anzahl Radfahrer bejaht, weil Diese Frage wird von einer Anzahl Radfahrer bejaht, weil sie sich durch den Gummireifen ihres Rades isolirt glauben. In der Kreuzz." wird hingegen betont, das Fahrrad ziehe nach mancherlei positiven Erfahrungen, den Blizz gerade an, und zielbewu Der Anschauu nichts anderes tets zu feh Seligenstadt, 21. Juli. Hier wurde ein schon im Greisen alter stehender Taglöhner, Insasse des H esigen Armenhauses verhaftet, weil er sich seit 18 Monaten mehrfach Sittlichkeitsvergehen hat zu Schulden kommen lassen. urüd. Nicht nein, Mens muß mehr in Anaglid Heftes zu G einen Feftgrup Wenn d nicht bloß zu werden schöne man aber bei ich mißversteht biel fingen eint. Der Mi als der Mißto daß im öfterre redet. En au Barlament, w Ronzert, nnd 3.1 stehen, als Der leidige Sp wandelt." o. Die m Männergefangb Darmstadt, 18. Juli. Ein äußerst dreister und frivoler Unfug wurde heute Nacht durch eine Anzahl Studierender hier ausgeübt. Dieselben haben, nachdem sie schon vorher längere Zeit randaliert hatten, auf dem sogenannten alten Friedhof, welcher nicht mehr benutzt wird, auf welchem aber noch eine ganze Anzahl gut erhaltener Grabdenkmäler aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts stehen, das sogenannte Jakobsdentmal, ein mehrere Gentner schweres eisernes viereckiges Denkmal, mit Gewalt aus den Fugen gerissen und umgeworfen. Den eifrigen Bemühungen der Polizei gelang es alsbald, die Thäter zu ermitteln. Am Sonntag tagte in Hanau die erste Verbandsversammlung des mitteldeutschen Handwerker- und Gewerbeverbandes. Als Vertreter der Regierung war Regierungsrat Listemann an wesend. Aus den Verhandlungen sei die Stellungnahme in Ronzert. S nen Herrn, w ibm die furze Bremer Rude erein, Frank Sachsenhause erg, Heidelb acher RuderWäh Program Preise der Preise d bola, nicht im Das Rad flach tet werden. Ründigung Bertum her scht Doten bezüg'ich Nach dem B. nur am Ersten es sehr häufig tlich gemietete Monats er i Dienstboten, ie Ründigung 28 und unter Aulaffig. bieten. e wurde unsere . Leider war Der Besuch von gewöhnt sind. Besucher zu uns zufrieden sein abnormalen erei Laubad) de aus Anlaß Charakter als when ist unser lan wurde von Orfen und wird Schulhäuser in Holz mit Fach Sheren Vogels Eine Zierde für von 7000 Mt. Wochen toner der Präsi hat nunmehr Demfelben gute ihrer Tochter rod verboten. briefträger für des Mädchens urde die Haus on der Mutter ert, schlug mit 3er bewußtlos , öffnete das scheint tot zu Am folgenden bestialisch Zu bte aber noch. der Versammlung zur Frage des Befähigungsnachweises im Baugewerbe hervorgehoben. Die zur Annahme gelangte Resolution fordert den obligatorischen Befähigungsnachweis für alle zum Baugewerbe gehörenden Handwerke. Die Einführung des Befähigungsnachweises nur für Maurer, Zimmerer und Steinmetzen, die von norddeutschen Baugewerksmeistern gewünscht wird, sei entschieden zu verwerfen, da sie die Verdrängung der kleinen und mittleren Bauhandwerke zur Folge haben und das Baugewerbe den Großbetrieben in die Hände liefern würde. Die meisten Bauhandwerker würden dadurch in noch größere Abhängigkeit gegenüber dem Unternehmertum geraten und es würde die Aufsaugung verschiedener Handwerksarten durch den Großbetrieb begünstigt werden." Zweckmäßig erscheine es, keine direkten Abgrenzungen zu schaffen; wer den Befähigungsnachweis für einen Zweig der in Betracht tommenden Handwerke erworben habe, solle berechtigt sein, auch Arbeiten der verwandten Gewerbearten zu übernehmen. Für diejenigen Handwerker, welche eine höhere technische Lehranstalt besucht haben, soll eine zweijährige praktische Lehrzeit genügen. Zum Schlusse wird in der Resolution auch der Befähigungsnachweis für alle anderen Handwerke befürwortet, nur dadurch fönnten für das Handwerk wieder gesunde Verhältnisse geschaffen werden. Bauersmann macht ein komisches Gesicht, in dem sich zugleich eine gewisse Verwunderung ausdrückt. Er entschließt sich zu der zweiten Frage:" Seiu dann so viel Kellner in Nauem, die so schö singe fönne?" " Ueber das Hamburger Schiffsunglüc liegen folgende Nachrichten vor: Der Vergnügungsdampfer " Primus" wurde( wie wir schon gestern berichteten, Red.) auf der Elbe zwischen Hamburg und Blankenese, unweit Nienstedten, von dem Dampfer der Amerikalinie Hansa" angerannt und fast durchschnitten." Primus" sant sofort. Das Unglück ereignete sich gerade um Mitternacht. Eine grenzenlose Panit entstand in der dunklen Nacht.„ Primus" hatte 190 Ausflügler aus Hamburg an Bord, von denen nur etwa 90 gerettet wurden. Es ist noch unbestimmt, wie biele auf Booten an das Ufer gekommen sind. Wahrschein lich sind 100 Personen ertrunken. Viele sind verwundet. lich find 100 Personen ertrunken. Viele sind verwundet. Beim Zusammenstoß sprühte eine Feuergarbe hoch empor. Beim Zusammenstoß sprühte eine Feuergarbe hoch empor. Aerzte und Krantenwagen erschienen alsbald am Hafen. Der Dampfer„ Delphin" brachte 60," Hammonia" 2 gerettete Personen. Wr die Schuld am Unglüd trägt, ist noch nicht erwiesen. Es wird behauptet, die" Hansa" habe nur ein Licht geführt. Herzzerreißende Szenen spielten sich unter den Geretteten ab, die Familienmitglieder verloren haben. Einige Familien sind ganz unterge gangen. In der Stadt herrscht große Erregung. Soeben wurden die Schwerverwundeten in das Hafenkrankenhaus gebracht. Die Leichtverletzten begaben sich in ihre Wohnung. Das Dampferunglück ist so groß, wie faum je eins auf der Elbe. Ueber 100 Personen werden noch vermißt, 90 der Elbe. sind gerettet. Viele Leichen sind ans Ufer geschwemmt und sind gerettet. geländet; Hüte und Kleidungsstücke treiben auf dem Wasser. geländet; Hüte und Kleidungsstücke treiben auf dem Wasser. Eine ungeheuere Menschenmenge strömt nach der Unglücksstätte, Tausende sind am Strande. " Worms, 21. Juli. Der Schul- Inspektor Scherer- Worms hat, so schreibt eine Wormer Zeitung, am vergangenen Sonntag auf der Hauptversammlung des Deutschen Vereins für Knabenhandarbeit in Augsburg einen Vortrag gehalten über das Thema: " Der Werkunterricht und die gewerbliche Bildung der Jugend", welcher wegen seiner sensationellen Form in manchen Streisen Aufsehen erregt. Nach der Fränk. Ueber den genaueren Hergang bei dem Tagespost" soll Herr Scherer Folgendes gesagt haben: Zusammenstoß der beiden Dampfer wird berichtet: „ Es ist ein bedenklicher Irrtum, zu glauben, wir stünden noch wie vor 30 Jahren an der Spitze des Schulwesens. Brimus" fam aus Este und wollte in das ElbeFrankreich, England und Nordamerika haben ganz erfahrwasser einbiegen. Im selben Augenblick wurde er fahrwasser einbiegen. Im selben Augenblick wurde er staunliche Fortschritte gemacht. Leider haben die von der Hansa", die elbaufwärts fuhr, überrannt. national gesinnten Parteien die Wichtig= Der„ Primus" war hell erleuchtet, wurde aber wegen feit der Schulbildung noch nicht erkannt, der Kurve, die er machte, angeblich von der Hansa" nicht gesehen. Der Kapitän des" Primus" ist ge nur die sozialdemokratische Partei hat diese begriffen. Wissen und können macht Euch rettet. Einige Vermißte haben sich außerdem noch frei, hat Liebknecht seinen Parteigenossen immer zu eingefunden. Die„ Hansa" erreichte beschädigt den gerufen! Schärfung der Sinne, praktisches Denken Hafen. Angehörige der Passagiere des„ Primus" beund zielbewußtes Schaffen soll eine Hauptsache sein. teiligen sich beim Suchen nach Leichen; fortgesetzt Der Anschauungsunterricht in der Schule sei jetzt meist spielen sich dabei erschütternde Szenen ab. spielen sich dabei erschütternde Szenen ab. Der nichts anderes als Sprachunterricht. Das Wort werde" Primus" war ein altes Eisenschiff mit Holzbekleidung. stets zu sehr betont, das praktische Denken bleibe zurück. Nicht für einen Beruf, nicht für eine Konfession, nein, Menschen solle man erziehen; der Unterricht muß mehr in Beziehung zum Leben gebracht werden." Vermischtes. isted * Anläßlich des nächsten deutschen Sängerbundesft die ältesten fest es zu Graz veröffentlicht der Dichter Peter Roseger ffen fich nicht chichte zu entrer der hiefigen arbeiterverer fich Defrau Unterfuchunge daß die Untergen, denn, als erfeben, lehnte hgefälscht und ge für stridende olizeidiener als ft erzählt ein bliche Geschichte Feuerwerk ftatt einen Festgruß, in welchem er u. a. sagt: „ Wenn deutsche Männer zusammenkommen, so haben sie nicht bloß zu singen, sondern sich auch etwas zu sagen. So werden schöne begeisternde Reden gehalten werden. Weil man aber beim Reden so deutlich werden kann, daß man sich mißversteht, so wäre vorzuschlagen:„ Wenig sprechen, viel singen!" Das Reden entzweit, das Singen eint. Der Mißton im Liede ist noch lange nicht so schlimm, als der Mißton in einer Rede. Wie wäre es zu wünschen, daß im österreichischen Parlamente gesungen wird, statt gerebet. Ein aus den besten Sängern des Reiches gewähltes Barlament, was gäbe das den begeisterten Wienern für ein Konzert, nnd wie unvergleichlich billiger fäme es den Ländern zu stehen, als unsere Redeschluchten. Auf diese Weise würde der leidige Sprachenstreit zu einem lustigen Sängerkrieg verwandelt." " - Die nähere Untersuchung scheint ein Verschulden des„ Primus" Kapitäns zu ergeben. Der Primus" hat das Rudersignal von der" Hansa" zu spät befolgt. Beide Kapitäne haben sich der Behörde gestellt, sind aber vorläufig wieder freigelassen worden. * Nach einer anderen Meldung hat der Schlepper " Hansa" den" Primus", der angeblich zu früh vom südlichen ins nördliche Fahrwasser einbog, im Maschinenraum getroffen.„ Hansa" versuchte den„ Primus" auf Land zu schieben, geriet aber wegen zu großen Tiefganges auf Grund, worauf der primus" abtrieb und ſant. Bei diesem Manöver wurden von der„ Hansa" durch Anwendung von Leitern und Tauen 50 gesezten Boote retteten weitere 70 Personen, einige Personen gerettet. Die von der" Hansa" auserreichten schwimmend das Ufer, so daß wohl nicht mehr als 50 Personen ertranfen. Der Kapitän der„ Hansa" wurde sofort von der gelassen, da ihm offenbar keine Schuld beizumessen ist. Hafenpolizei vernommen, wurde aber wieder frei13 Leichen sind bei Blankenese und Schulau angetrieben. Drei Taucher find an der Unfallstelle anwesend, um Leichen zu bergen. Hochschulnachrichten. o. Die musikalischen Kellner. Unlängst gab der Kölner An die neue Universität Münster wurden n in Begleitung Männergesangverein auf der Kurterrasse zu Bad- Nauheim bersetzt: der bisherige o. Profeffor Dr. H. Erman zu jelben an den ein Konzert. Kommt da ein behäbiges Bäuerlein und fragt Lausanne und die bisherigen a. v. Professoren Dr. P. Jen. Unterwegs einen Herrn, was das für Leute seien, die da singen, worauf Krückmann zu Greifswald, Dr. H. Schreuer in Prag, ihm die kurze Ant ort zuteil wird: Die Kölner." Der Dr. E. Jacobi zu Breslau, Dr. J. Heimberger zu chendörfer, mit varen fie einige fer ihnen nachzur Wache zu ngen, indem er berührt habe. n mußte B. mit Morgen 7 Uhr Der Haft und bat weigen, er hätte felbstverständlich W. noch gefagt: tern. Das giebt Jurde ein for im Infoffe des efigen 18 Monaten mehr Schulben fommen | Straßburg i. E. und Dr. M. v. Heckel zu Münster unter gleichzeitiger Ernennung zu o. Professoren in der rechtsund staatswissenschaftlichen Fakultät. Ferner die o. Professoren Dr. H. Waentig zu Greifswald und Dr. L. v. Savigny zu Marburg. Göttingen. Der o. Professor unserer theologischen Fakultät, Dr. P. Althaus, hat einen Ruf an die Universität Erlangen erhalten. Berlin. Geheimrat Prof. Gerhardt, der im 70. Lebensjahre stand, ist gestern gestorben. Erlangen. Zum Prorektor unserer Universität für das Studienjahr 1902/03 ist der Professor der refor mierten Theologie Lic. theol. Karl Müller gewählt worden. Die wurden die dem bisherigen( demonstrierenden) Würzburg. Bei der Senatswahl der Universität Senat angehörigen Professoren: v. Burkhard ( Jurist), b. Frey und Stöhr( Mediziner), Abert( Theologe), Voß und Wilcken( Philos.) wieder gewählt. Neugewählt wurden die Professoren Mayer und Piloty ( Jurist), Sek( Mediziner), v. Scholz( Theol.), Martin Schanz( bisher Rektor) und Wien( Juristen).' Senator Beckenkamp, der den Protest nicht unterzeichnete, wurde nicht mehr gewählt. Köthen. Ein akademischer Konflikt ist hier ausgebrochen. Studierenden der höheren technischen Schule hatten Meinungsverschiedenheiten mit den akademischen Be hörden. Am Donnerstag wurde nun seitens der letzteren die Relegation der drei Vertrauensmänner der Studierenden verfügt. Daraufhin haben am Freitag 400 Studierende sich durch Unterschrift verpflichtet, Köthen binnen Kurzem zu verlassen, wenn die Relegation der drei Vertrauensmänner nicht zurückgenommen werde. Der Leitung des Technikums wird wohl nichts übrig bleiben als nachzugeben.- Marburg. Der Professor in der juristischen Fakultät Dr. Oetker, hat einen Ruf an die Universität Würzburg erhalten und wird demselben voraussichtlich Folge leisten.- Geh. Rat Dr. Schweninger ist von der Leitung der Abteilung für Hautkrankheiten in der Charité zu Berlin vom Ministerium entbunden worden und hat dafür einen Lehrauftrag für Geschichte der Medizin und allgemeine Pathologie und Therapie erhalten. Neueste Nachrichten. Kassel, 22. Juli. Das Elektricitätswerk Henkel in Wahlershausen ist in der vergangenen Nacht völlig niedergebrannt. Der Materialschaden ist ungeheuer. Die Beamten und Arbeiter konnten sich nur mit Mühe retten. Durch die Zerstörung des Elettricitätswerkes ist die Beleuchtung von Wilhelmshöhe und Wahlershausen sowie die Lieferung von motorischer Kraft für die dortigen Bergwerke unterbrochen. Alle Unregelmäkigkeiten im Zustellen der„ Gießener Neueste Nachrichten" richte man sofort an die Expedition, Neuenweg 28. Briefkasten. Nach dem Nordplay. Die Beantwortung Ihrer Fragen erheischen eine gründliche Durchsicht der betr. Geſeße. Es ist fürzlich eine neue Verordnung betr. das Ortsgericht errührt. Antwort in den nächsten Tagen schienen, welche gerade einen der 4 angeführten Punkte beGrezze a 22. Juli. Aus dem geutigen Wochenmartt to teten Butter per Bid. 0.75-1.00 Mt. Hühnereier 2 st. 13-15 Pfg., Enteneier St. 7-8 Pfg., Gänseeier 1 St. 11-13 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Erbsen per Liter 19 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg, Tauben per Baar m. 0.70-1.00, Hühner per Stud Mt 120-150, Hahnen, per Stüd Mt. 0,55-1.20, Enten per Stüd 2.30-2.50, Gäne p. Bfd. 0.60-0.75 W., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfo. 70-80 Bfg Schminefleisch gesalzen per Bfund 0.84 Bfg., Kalbfleisch per Bfd. 66-70 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln ver 3tr. 550-6.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 9.00-10.00, Milch per Liter 18 Pfa, Kirschen per Vfd. 20-30 Pfg Giessener Ruder- Gesellschaft 1877, e. V. Sonntag den 27. Juli 1902: Jubiläums- Regatta( x. Ruder- Regatta) zu Giessen auf der Lahn unter Beteiligung folgender Vereine: 93 Bremer Ruder- Verein von 1882, Bremen. Ruder- Gesellschaft, Rhenania", Coblenz. Crefelder Ruderklub 1883, Crefeld. Ruderverein Ems, Ems. Frankfurter Ruderverein, Frankfurt. Frankfurter Ruder- Gesellschaft Oberrad", Frankfurt. Frankfurter Ruder- Gesellschaft ,, Germania", Frankfurt. Frankfurter Ruder- Gesellschaft Sachsenhausen", Frankfurt. Frankfurter Ruderklub, Frankfurt. Hassia", Hanau a. M. Heidelberger Ruderklub e. V., Heidelberg. Ruder- Gesellschaft Heidelberg, Heidelberg. Mainzer Ruderverein, Mainz. Mannheimer Ruderverein Amicitia", Mannheim. Offenbacher Ruderverein 1874 e. V., Offenbach a. M. Offenbacher Ruder- Gesellschaft„ Undine", Offenbach a. M. Ruderverein„ Hellas"," Offenbach a. M. Wetzlarer Ruderklub, Wetzlar. Giessener Ruder- Gesellschaft, Giessen. Während der Regatta: Grosses Konzert, ausgeführt von der Kapelle des Leib- Dragoner- Regiments Nr. 24( Kaiser Nikolaus) Samstag den 26. Juli, abends 9 Uhr: Gesellige Zusammenkunft auf dem Bootplatz. Sonntag den 27. Jull, vormittags 9 Uhr: Beginn der Programm: Vorrennen. 10 Uhr: Frühschoppen am Bootplatz. Mittags 12½ Uhr: Festessen im Festsaale des Gesellschaftsvereins. Anfang der Regatta: nachmittags 32 Uhr. Nach Beendigung derselben: Preisverteilung am Bootplatz. Abends 9 Uhr: Reunion in den Sälen des Gesellschaftsvereins für aktive und passive Mitglieder und die Inhaber der Passe- partout- Karten. dreister und durch eine Anzahl elben haben, nach aliert hatten, auf Icher nicht mehr ne ganze Anzahl Dem Anfang des genannte Safobs eifernes biereciges geriffen und um unter Leitung des Musikdirektors Herrn Stützel. der Polizei gelang Preise der Plätze: Im Vorverkauf: I. Platz Mk. 1.50, II. Platz Mk. 0.80. An der Kasse: I. Platz Mk. 2.-, II. Platz Mk. 1.-, Schürz'sche Bleiche 20 Pfg., nur erfte Berband utschen Hand nbes Als Ver Scat Liftemann an Die Stellungnahme Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Karten im Vorverkauf sind zu haben bei den Herren: Heinrich Hettler, Südanlage; Heinrich, Noll, Der Regatta- Ausschuss. Preise der Plätze für unsere Mitglieder nur im Vorverkauf bei Herrn Ernst Challier, Neuenweg 9: I. Platz Mk. 1.-, Beikarte 75 Pfg., II. Platz gratis, Beikarte 50 Pfg; Kinder unter 14 Jahren freien Eintritt. Der Vorstand der Giessener Ruder- Gesellschaft von 1877, e. V. Brüder Schmidt, Eisenwaren, - Oefen und Herde. Seltersweg 83. Werkzeuge, Haus- und Küchengeräte. Baubeschläge. Werkzeuge aller Art. - JHJ 20 Gartenmöbel, Eisschränke. Baubeschläge. Man verlange Preisliste. Vergebung von Bauarbeiten. Bekanntmachung. Stübchen chöne 3-4 Bimmerwohnung Jugendfest. Die am 15. d. Mts. fällig ge- mit oder ohne Möbel zu verm. Die zur Herstellung eines eisernen Thores mit Lung- wesenen Pachtgelder von TriebvierDie für das diesjährige Jugendfest vorgesehenen sieben Näh. Neustadt 77, I. Stod. Wirtschaftspläße im Philosophenwald nebst einem an einen steinthorpfeilern beim Kesselhaus der neuen Kliniken nötigen teln und anderen städtischen GrundKonditor abzugebenden Platz für Verabreichung von Kaffee Steinhauer- und Schlosser- Arbeiten nebst Material- flücken sind innerhalb 8 Tagen bei und Gebäck sollen auf dem Wege der Submission vergeben lieferungen, werden hierdurch unter Hinweis auf den Mini- Vermeidung der Beitreibung zu sterialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Sub- bezahlen. missionsweg ausgeschrieben. werden. K Bedingungen und Angebotsformulare können im Knabenschulhause an der Nordanlage, Zimmer Nr. 2, am 25. und 26. Juli, vormittags von 10 bis 11 Uhr, in Empfang genommen und der daselbst aufliegende Plan eingesehen werden, woselbst auch die Angebote abzugeben sind. 545 Angebote nach dem 26. Juli bleiben unberücksichtigt. Gießen, den 22. Juli 1902. Der Fest- Ausschuß: Mecum, Bürgermeister. Bekanntmachung. Nachdem Großh. Direktion der höheren Mädchenschule dahier eine Beteiligung der Schule an dem am 13. August abzuhaltenden Jugendfest wiederholt abgelehnt hat, fordern wir hierdurch alle Eltern, welche Kinder in der höheren Mädchenschule haben, auf, dieDie Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen, und können lettere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebots- Vermerk versehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden. Angebote sind bis zum 25. d. Mts., vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, 9. Juli 1902. Großherzogliches Hochbauamt Gießen. Reuling. Contentia. ( Wohlthätigkeits- Verein.) Samstag, den 26. ds. Mts. 1443 ſelben soweit sie an dem Feftzug teilnehmen wollen, auf dem Statutgem. Generalversammlung Bürgermeisterei- Gebäude Bimmer Nr. 15 bis zum 26. bei Mitglied Prottengeier ,, Orpheum" Schanzenstr. Juli anmelden zu wollen. Die angemeldeten Schülerinnen werden in besonderen Gruppen unter besonderen Spielleitern dem Festzug angereiht werden. Gießen, am 19. Juli 1902. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr. Ausführung des Körgesetes; hier: Wahl der Zuchtrichtung. Durch Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung vom Tagesordnung: 1. Quartalsabrechnung, 2. Wahl von Vorstandsmitgliedern, 3. Abänderung des§ 7 der Statuten, 4. Verschiedenes. Anfang punkt 9½ Uhr. Der Vorstand. Steins- Garten. Mittwoch den 23. Juli: Großes Extra- Konzert 17. d. Mts. ist gemäß Art 3 des Gesetzes betreffend das zum Besten des Invalidendant ausgeführt. Faselwesen vom 7. August v. J. und nach Anhörung der Viehbesiger der Simmenthaler Rasse unter Ausschluß einer weiteren Zuchtrichtung für die Stadt Gießen zur Ausführung gelangt. Wir bringen dies zur Kenntnis der Interessenten mit dem Anfügen, daß etwaige Anfechtungen dieses Beschlusses entsprechend den Vorschriften in Art. 120 der Städteordnung innerhalb einer Frist von 4 Wochen, von heute an gerechnet, bei Großh. Kreisamt Gießen entweder schriftlich oder zu Brotokoll vorgebracht werden müssen. Gießen, 18. Juli 1902. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Sielbau Gießen. Anfang 8 Uhr. Krauße, Großh. Musikdirektor. Eintritt 50 Pfg. Steins Garten. Donnerstag, den 24. Juli Großes Militär- Konzert ausgeführt von der Kapelle des I. Hannov. Dragoner- Regiments unter persönlicher Leitung des Kgl. Musikdirektors Herrn Gehrmann. Anfang 8 Uhr. Eintritt 50 Pfg. Gießen, 21. Juli 1902. Stadtkasse Gießen. Doepfer. Offene Stellen: Ein Buchdruckerlehrling, dem eine gründliche fachmännische Ausbildung zu Theil wird, auf sofort oder später gesucht. Gießener Neueste Nachrichten. Ein angehender gesucht. Kellner Mansarde per 1. September zu vermieten. Näh. Göthestr. 54. 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Seite 4. Nr 167. Dienstag, den 22. Jult 1902. Oberbeflische Familienzeitung.