Nr. 272 Anement preis: in Gießen, abgebolt monatlich botg ine Haus gebracht 60 Pfa., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Brattabellagen Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberheinische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft und Bartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Freitag, den 21. November 1902. Gießener 11. Jabraang. Junctionsvreid: Die einfvaltige Petitseile für Gießen wie ganz berbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfa. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Expedition: Gießen, Neuenweg 28. Ferufprechauschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Die Verjährungsfrist für Kaufleute. CB. Es dürfte jetzt für unsere Kaufleute die Zeit sein, sich der Verjährungsfrist zu erinnern. Am 1. Dezember 1902 verjähren alle vor dem 1. Februar 1901 entstan benen Schuldverpflichtungen für geschäftliche Lieferungen, fofern sie nicht unterbrochen worden sind. Die bloße Zusendung einer Rechnung genügt nicht, um die Verjährung zu unterbrechen. Sie wird seitens des Schuldners unterbrochen durch eine Anerkennung der Schuld, mag diese nun in Form einer Bestätigung für die Richtigkeit der eingesandten Rechnung, in Form einer Abschlagszahlung oder in Form der Angabe eines Zahlungstermines erfolgen. Seitens des Gläubigers wird sie unterbrochen durch einen Zahlungsbefehl oder einen Klageantrag. Die Festsetzung einer Verjährungsfrist ist zweifellos eime Wohltat für die Geschäftswelt, weil sie dem unbeschränkten Borgen ein zeitlich beschränktes Ziel setzt und langsame Zahler wenigstens innerhalb zweier Jahre dem Gerichtsvollzieher näher bringt. Ein Kaufmann aber, der aus falsch verstandener Rücksicht auf seine Kundschaft die Verjährungsfrist verstreichen läßt, ohne die gefeßlichen Mittel für deren Unterbrechung zu be nußen, ist ein Feind seines eigenen Geschäftes; ein hunde, der in zwei Jahren nichts von seiner Schuld abgezahlt hat, ist ja ohnehin schon ein Schaden, weil er Zinsverluste herbeiführt. Gegen einen solchen Mann borzugehen, hat nichts Peinliches und ist geradezu eine öffentliche Pflicht. Vor allem sollte aber auch darauf hingewirkt werben, daß die Benutzung der Verjährungsfrist durch den Schuldner als ein schimpflicher Aft gilt. Hier ist an das Wort zu erinnern, das ein westdeutscher Richter einst sprach. Vor diesem erschien als Beklagter ein Gewerbetreibender. Als in die Prüfung der Sachlage eingetreten werden sollte, stüßte dieser sich auf die Verjährung. Der Richter, übrigens ein reiner Kadi im guten Gimne, d. h. ein mit dem Volfe und seinem Denken eng berwachsener Mann, bemerkte dazu: Die Verjährung ist nur für schlechte Leute gemacht. Wenn Sie sich zu diesen rechnen, dann ist die Schuld bezahlt. Und siehe da, der Beflagte erkannte nach diesem träftigen Appell an sein Chrgefühl die Schuld an und leistete nach einiger Zeit Zahlung. In manchen Gegenden macht die Geschäftswelt diejenigen Personen, die sich auf die Verjährung ſtüßen, daburch bekannt, daß sie ihnen in dem Anzeigenteile der Blätter die durch Vorschützung der Verjährung ge= leistete Zahlung" quittiert. Dies Verfahren ist unzulässig, in Wirklichkeit aber auch unnötig, wenn der Kaufmann, wie es Pflicht des vorsichtigen Geschäftsmannes ist, seine Bücher durchsieht und allen Schuldnern, die jeit zwei Jahren sich geniert haben, zu bezahlen, schonungslos den Gerichtsvollzieher ins Haus schickt. Deutscher Reichstag. Die indirekten Gemeindesteuern. 218. Sigung. - CB. Berlin, 20. November. In der heutigen Sizung, die sich durch eine starke Unruhe auszeichnete, wurde über den von der Kommission als§ 10a in das Bolltarifgesez hineingearbeiteten Antrag auf Beseitigung aller indirekten städtischen Steuerlaften für Lebensmittel mit Ausnahme von Malz, das jur Bierbereitung dient beraten. Ein sozialdemokraischer Antrag will auch jede städtische Steuer für sontige landwirtschaftliche Gegenstände und für Malz aufheben. Der freisinnige Abg. Fischbeck begründete den Intrag mit einem weit ausholenden geschichtlichen Rückblick, in welchem er namentlich ausrechnete, wieviel die inzelnen Städte auf den Kopf der Bevölkerung aus ihren indirekten Steuern ziehen. Staatssekretär Graf PoSadowsky sprach sich gegen die Annahme dieses Paragraphen aus, weil er eine Verfasserungsänderung bebeute. Aus dem gleichen Grunde war auch der preubische Minister, der zugleich im Namen verschiedener Bundesstaaten sprach, dagegen; er bestritt übrigens auch, daß die Steuern die Lebensmittelpreise erhöhen. Im Namen der Konservativen gab der Abg. Rettich die Erflärung ab, daß sie gegen den Paragraphen stimmen, weil er eine Verfassungsänderung enthält, während Hyetold dafür eintrat. Singer ſieht in jeder indirekten Steuer eine Verfündigung gegen Humanität und Gerech fig feit. Singer schließt seine Ausführungen mit der Behauptung, daß nur der reine Kapitalismus gegen die Aufhebung der indirekten städtischen Steuern sei, weil dadurch die direkten Steuern und insbesondere der wohlhabenden Klassen stärker in Anspruch genommen würdem. Der bayerische Ministerialdirektor Ritter v. Geyger liefert eine Statistit über die Wirkung der Aufhebung des Octrois, die den direkten Steuerjag in vie Yen Städten in die Höhe getrieben habe. Im Prinzip gegen die indirekten städtischen Steuern, sprach sich der nationalliberale Abg. Dr. Paasche gleichwohl gegen den Kommissionsantrag aus, weil er unter Umständen im Bundesrat die Zolltarifvorlage zum Scheitern bringen könne, und weil seine schroffe Durchführung die städtischen Verwaltungen in große Verlegenheiten bringen würde. Um hier eine goldene Brücke zu bauen, stellte der reichsparteiliche Abg. v. Kardorff den Unterantrag, daß die Durchführung erst mit dem 1. April 1910 beginnen soll. Der Abg. Gothein glaubte die Darlegungen Herolds, namentlich seine Bemerkung, daß die indirekte städtische Steuer die Leidenschaft der Bevölkerung erwecke, gegen die ganze Zollpolitik des Zentrums verwerten zu können, und richtet mit Pathos an das Zentrum die Aufforderung, den Zolltarif zu bekämpfen. Er mußte sich aber dafür von dem konservativen Abg. Grafen Kaniz den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit gefallen lassen; offenbar habe er die Ausführungen Herolds gar nicht verstanden. Nach kurzen Bemerkungen der Abgg. Preiß und Dr. Südekum beginnt die Abstimmung. Der Antrag der Kommission wird mit 145 gegen 90 Stimmen angenommen, desgleichen wird angenommen der Unterantrag Kardorff, der sozialdemokratische Antrag Albrecht aber wird abgelehnt. Abgestimmt wurde mit roten und weißen Zetteln. Die nächste Sizung findet Freitag mittag um 12 Uhr statt unter Fortsetzung der heutigen Beratung. Die Politik. Der Kaiser in England. $ Bei seiner Abreise nach Schottland hat sich der Kaiser über seinen Besuch in Ausdrücken hoher Befriedigung geäußert. Es habe ihm nicht nur sein Aufenthalt bei seinen föniglichen Verwandten, namentlich sein Zusammensein mit dem Könige, für den er Gefühle wärmster Freundschaft hege, große Freude bereitet, sondern er fühle sich auch angenehm berührt durch die Freundlichkeit, mit der ihn das englische Volk überall von der Stunde seiner Landung an empfangen habe. Der Kaiser erkenne die ihm gegenüber bekundeten Gefühle hoch an und nehme bei seinem Scheiden von dem englischen Gestade die besten Erinnerungen mit sich. Ein Rechenexempel. $ Durch den Telegraph wird die sehr schlichte Nachricht verbreitet, daß das englische Unterhaus das Enteignungsgeset angenommen hat. Diese Tatsache ist von größerer Tragweite, als sich bei dieser kurzen Meldung übersehen läßt, denn mit Hilfe dieses Gesezes tann unter Umständen das Minengebiet in Südafrika verstaatlicht werden. Und dieser Plan besteht tatsächlich, und er wird dem Volke in Form des nachstehenden Rechenerempels sympathisch gemacht: Jm Minengebiet am Rand lagern noch Goldschätze im Werte von 500 Millionen Pfund Sterling, für die Minen können die Besizer nach dem jetzigen Standpunkte etwa 110 Millionen verlangen, die Arbeitskosten bis zur völligen Ausbeutung der Minen belaufen sich auf 250 Millionen Pfund Sterling. Es verbleiben sonach noch netto 500 minus 360 Millionen Pfund, also 140 Millionen. Davon ab die Kriegsschuld mit 90 Millionen Pfund; also hat England durch den Burenkrieg nach Enteignung der Minen 50 Millionen Pfund Sterling, oder rund und nett eine Milliarde Marl verdient. Ministerwechsel in Serbien. Die äußere Politik Serbiens ist wieder stramm in das österreichische Lager übergeschwenkt. Im Innern steht eine Schwenkung zum radikalen Programm bevor. Aus diesem Grunde hat ein Kabinettswechsel stattgefunden; das neue Ministerium unter dem Vorsize des Generals Markowitsch hat sich bereits formiert. In nächster Zeit steht der dreißigste Gedenktag der Erhebung Serbiens zu einem Königreich bevor. Für diesen Gedenktag fürch tet man eine Volkserhebung gegen die Dynastie Obrenowitsch. Der Aufstand im Balkan. Die Erhebung bulgarischer Banden gegen die türtische Oberherrschaft ist so ziemlich niedergeschlagen. Die einberufenen Reservemannschaften sollen deshalb demnächst wieder entlassen werden. Zugleich wird den Be hörden an der bulgarischen Grenze anbefohlen, daß bei ber Säuberung des Landes von den Banden die größte Humanität und Gerechtigkeit zu beobachten fei, und je nen Organen, die dieser Vorschrift nicht nachfommen, strengste Bestrafung angedroht wird. Nach Angaben von türkischer Seite ist in Gjevgelü( Vilajet Saloniki) eine griechische Familie von bulgarischen Komiteemitgliedern ermordet worden. Nach Depeschen aus Trikala( Thessalien) melden die Beitungen, einige aufständische Bulgaren hätten sich, von Türken verfolgt, auf griechisches Gebiet geflüchtet und den griechischen Behörden gestellt. Sie seien sämtlich verhaftet worden. Die Verständigung in der Zolltariffrage. CB Jn den Wandelhallen des deutschen Reichstags wurde heute erzählt, die Verstän jung zwischen den Mehrheitsparteien und der Regierung seien gescheitert. Diese Meldung ist nach unseren durchaus zuverlässigen Informationen falsch. Zum Gegenteil! Die Verständigung nimmt bereits greifbare Formen an. Die Mindeſtsäße für Gerste werden jedenfalls erhöht. Sonstige Zugeständnisse außer geringen Ermäßigungen bei einzelnen Industriezöllen werden nicht gemacht. Zweck der Reise des Ministers Budde. K Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" bringt, allerdings etwas spät, folgende Erklärung über den Zweck der Reise des Ministers Budde: Den Reisen des preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten nach Süddeutschland und Dresden lag der sehr nahe liegende und selbstverständliche Wunsch des Ministers zu Grunde, mit den Leitern der übrigen deutschen Staatsbahnen in persönliches Benehmen zu treten. Die innigen Verkehrsbeziehungen zwischen den deutschen Eisenbahnen werden naturgemäß dadurch wesentlich gefördert, daß die leitenden Personen auch im mündlichen Verkehr sich über wichtige Fragen aussprechen. Die hierüber hinausgehenden Vermutungen in der Tagespresse über den Zweck der Besuche sind daher unzutreffend. Insbesondere gilt dies von der neuerdings aufgestellten Behauptung, daß es sich bei dem Besuch in Dresden um eine Reform der Personentarise handeln werde. Von einer derartigen Reform ist für die preußisch- hessische Eisenbahngemeinschaft zur Zeit keine Rede. Wie mangelhaft die Blätter, die jene Gerüchte verbreiten, unterrichtet sind, ergibt sich aus ihrer weiteren Behaup tung, daß jene Reform auch auf der im Sommer d. J. in Freiburg abgehaltenen Generalkonferenz des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen erörtert sei. Dieser Verein, dem außer den deutschen auch die österreichische, die ungarische und andere außerdeutsche Verwaltungen angehören, ist zur Verhandlung über diese Frage garnicht zuständig, und sie hat daher auch nicht den Gegenstand der Beratung auf der Freiburger Versammlung bilden können. Verkehrsverbesserungen infolge des Wettbewerbs. K Bei der Generaldirektion der württembergischen Staatseisenbahnen haben am Mittwoch Verhandlungen mit italienischen, österreichischen und schweizerischen Be amten stattgefunden, um den Personenverkehr nach und aus Italien zu erleichtern und zu beschleunigen. Das Ganze ist ein Akt des Wettbewerbs gegen Preußen, das mit seinem hessischen Bahnnez den italienischen Verkehr auffängt und durch seine Bolitik auf die umliegenden Staa ten scharf einwirkt. Mit diesem Druck des Nordens auf den Süden kann der Eisenbahnfahrer sehr zufrieden sein, benn auf diese Weise kommt er zu bequemeren, billigeren und schnelleren Fahrten Kurze politische amrimren. * Behuss Abschlusses eines Staatsvertrages zwischen dem Deutschen Reich und Desterreich- Ungarn zur Herstellung der Eisenbahnverbindung Friedeberg a. D- beinersdorf finden gegenwärtig in Berlin fommissarische Berhandlungen statt. Die Burengenerale brachen ihre Rundreise in Europa ab, um mit Chamberlain in Südafrika selbst weiter zu verhandeln. Dort ist inzwischen das Kriegscecht aufgehoben worden. Der Burengeneral Delarey ist aus London in Berlin eingetroffen, um einer Sigung bes Burenhilfskomitees beizuwohnen. * Der König von England wird im nächsten Jahre in Portugal seinen Gegenbesuch abstatten und auf Schloß Belem wohnen, das zu diesem Zwede bereits hergetellt wird. * Die Königin von Italien ist von einem Mädchen entbunden worden. * Frankreich sendet zum Schuße seiner Untertanen einen Kreuzer nach Marokko. * Zwischen dem Zaren und dem König von Rumänien sind sehr freundliche Telegramme gewechselt worden. * Gegen den Emir von Afghanistan ift ein Aufstand ausgebrochen. Nab und fern. Eisenbahnkatastrophe in Bayern. Der Schnellzug D21 von München nach Berlin stieß in Station Schwarze би er deiner benötigt wäre. Ist das recht?" Berga, gegnete Leberecht trobig ,,, und ich trage volle ihn verlassen, gerade jeßt, wo es scheint, als ob Sch an für mein Tun." mein Sohn, doch ich will deiner Stelle, in dem Namen, den ich dir gab, enthalten. Tue, recht gemacht hatte. Alles, was ich zu sagen habe, ist bereits Schweigen, fuhr er fort, nachdem er eine kleine Pause Das ist mir lieb zu hören," meinte der Rendant. Rendant, darf ich uns |_ anzu= schließen?" Begleitung ab, und so brachen Kerner und das junge Sie auffordern, Der Rendant war müde, auch Leberecht lehnte seine um, wie die meisten Ausflügler, sich Mädchen allein Leberecht bestellte sich ein auf ben Weg nach dem See in een. Glas Bier. Nun, Vater, wie findest du es hier?" fragte er im Laufe des Gesprächs. nett Robarecht Treund gegangen war, übertam ihn wandten Sprunge setzte er über das Ms Leberecht ein Stückchen der Mauer entlang näheren Einblick Piemand hatte sein Eindringen bemennerne Schußwert. in die grüne Herrlichkeit zu emit einem gezu sehen. Dazu eine fast andächtige Ruhe und Stille. eines märkischen Gutes in Sonntagsnachmittagsstimmung Herrliche, alte Bäume, Sonnenschein, Bogelsfimmen, und Leberecht blickte sich aufmertfam um: der Park niemand war Der junge Ingenieur durchtreuzte den Bark Er war herrlich, wennaleich er fein nach allen Richtungen. gab er entrückt. getragen. Bleich und sie stand blühend vor ihm. fonnten alle Wünsche zur Wirklichkeit werden! Band war, welches sie aneinander fnüpfte. Bater mußte sein Kind verlieren Wenn dieses Kind, dieser lleine André starb, dann Fabrices Raucher war plößlich dem Bette des fleinen André ihr die Hoffnung auf ihr Lebensglüld zurück, Seine Phantasie hatte ihn zu seiner Tochter und abgezehrt sah er sie liegen. Da Herz einnahm, und daß der Knabe das einzige Fabrice. Ein Raucher recte die Glieber. Er versuchte seine er ober feto auf einen Güterzug. Bei dem zusammenstoß wurden ein Bremser und ein Wagenwärter getötet. Von den Rei fenden, unter welchen sich auch zehn bahrische, nach Berlin fahrende Reichstagsabgeordnete befanden, wurde niemand verlegt. Der Zugführer stürzte bei dem Zusam menprall von seinem Siße und wurde an der Hüfte verletzt. Der Zug wurde von einer Hilfsmaschine nach Schwanfelb zurüdgeschleppt und sehte mit zweieinhalbstündiger Verspätung die Fahrt fort. Er ist derselbe, der vor einiger Zeit in der Nähe der Unfallstelle entgleiste, toobei der Reichstagsabgeordnete Friedel um Leben tam. † der Mörder vou der ,, Loreley" verhaftet. Der Berdacht gegen den verschwundenen Matrosen Kohler, der Mörder des Unteroffiziers Biedrizki zu sein, hat schnell seine traurige Bestätigung gefunden. Kohler wurde beim Athener Schlachthof in betrunkenem Zustande aufgegriffen und legte nach anfänglichem Leugnen ein umfassendes Geständnis ab. Er habe die Tat ganz allein begangen und zwar um das Geld, das, wie er glaubte, in der geraubten Kiste enthalten war, zu stehlen. Er habe den Unteroffizier Biedrizki niedergeschlagen, dieser habe sich aber wieder erheben können und sei bis zur Schiffstreppe gegangen, wo er tot niederfiel. Als Kohler sah, daß er die Geldkiste nicht öffnen konnte, habe er sie liegen gelassen. Er habe dann zwei Tage in einer Höhle gelebt. Als er diefe von Hunger erschöpft verließ, wurde er verhaftet. Alle anderen bisher als der Tat verdächtig Verhafteten wieder freigelassen worden. Der griechische Soldat, der Kohler festnahm, lehnte angeblich die Annahme der von Kapitän v. Reuter, dem Kommandanten der„, Lorefen", ausgesezte Belohnung von 1000 Francs ab, weil Kapitän v. Reuter vor Entdeckung des Schuldigen der Ansicht Ausdrud gegeben hatte, die Täter seien Griechen. Ueberhaupt herrschte nach einem Bericht des Times- Norrespondenten aus Athen dort über den Mord an Bord des deutschen Wachtschiffes, Loreley" die größte Aufregung. Als der Mörder an den Hafen gebracht wurde, zischte die Menge laut. Auch gegen den Kommandanten der ,, L- reley" herrschte große Erregung wegen einer angeblich zum Hafenkapitän gemachten Aeußerung. Herr von Reuter soll dem Hafenkapitän, der die Möglichkeit andeutete, daß der verschwundene Posten das Verbrechen begangen haben fönnte, geantwortet haben:„ Die Deutschen sind keine Griechen." Da Herr von Reuter sich im Verkehr mit den griechischen Behörden der französischen Sprache bedient, ist eine Täuschung des Hafenkapitans leicht möglich. Der Kommandant wurde vom Könige empfangen, dem er versicherte, daß diese ihm zugeschriebene, das griechische Volk beleidigende Ae: ßerungen niemals von ihm gemacht worden seien. Er dankte zugleich für die herzliche Anteilnahme, die die athenische Bevölkerung bei dem Begräbnis Biedriski's, das unter großer Feierlichkeit stattfand, bewiesen habe. Der deutsche Gesandte Graf v. Plessen hat der griechischen Regierung seinen Dank für die Verhaftung des Matrosen Kohler ausgesprochen. * Entdeckter Verbrecher. Am 20. Januar wurde auf dem Wege von Münster i 2. nach Sülkenbeck am frühen Morgen das Milchmädchen des Kolons Konermann in Delstrup von einem Strolche überfallen und gräßlich zugerichtet. Man fand das bedauernswerte Mädchen um zehn Uhr morgens, in ihrem Blute schwimmend, am Wege liegen. Der Körper war an Brust und Leib mit dreizehn Messerstichen durchbohrt. Alle seinerzeit angestellten Nachforschungen nach dem Scheusal blieben leider ohne Erfolg. Nunmehr ist es der Polizei gefungen, des Burschen in der Person des Maurers H. Plester in Hagen habhaft zu werden. Er selbst hat sich im Rausche des scheußlichen Verbrechens bezichtigt. ) Ein attentatsicheres Automobil. König Leopold hat bei einer französischen Fabrik ein Automobil bestellt, dessen Oberbau die Insassen möglichst gegen Attentate mit Schußwaffen schüßen soll. Nachträglich hat übrigens das Attentat Rubinos doch noch ein Opfer ge fordert. Der älteste Kammerbiener des Königs, Pierre Devrint, ein Mann von 74 Jahren, der schon bei Leopold I. in Diensten war, ist gestorben, nachdem ihn der Schreck über den Mordanschlag gegen seinen Herrn auf bas Krankenlager geworfen hatte. A Bom Untergang bedrohte Stadt. Ein vom 23. Ot tober datiertes und an Chamberlain gerichtetes Telegramm des Gouverneurs der Inseln über dem Winde, welches jetzt vom Kolonialrat veröffentlicht wird, berich tet: Da durch die Vulkanausbrüche vom 15. und 16. Oktober die Verheerungen ein noch größeres Landgebiet in Mitleidenschaft gezogen haben, ist eine gänzliche Räumung der Stadt Georgetown, die gegenwärtig von den Einwohnern verlassen ist, ernstlich in Betracht zu ziehen. Es ist zweifelhaft, ob überhaupt ein Teil der Insel St. Vincent außerhalb des Bereiches der durch den Bulkan drohenden Gefahr liegt. A der Räuber Barsalona, von dessen courantischen Unternehnrungen wir mehrfach berichteten, macht der italienischen Regierung noch immer schwer zu schaffen. Wie es heißt, kreuzen zwei Torpedoboote vor der Küste, un bie Flucht des Briganten und seiner Genossen übers Meer zu verhindern. Im Hause Varsalonas wurde dessen Privatvermögen von mehr als 70 000 Lire tonfisziert. In Monreale wurden 28 Personen verhaftet, welche mit bem Verbrecher in Verbindung gestanden haben. Bar salona soll eine große Bande um sich versammelt haben. :| Ein Petroleumlager in Flammen. Seit zwei Tagen brennt die Ladestation der Firma Mantaschen zu Odessa, in welcher die Cisternenwaggons gefüllt werden. Es brennen sechs große je 50 000 Buds fassende Betroleumbasfins und fünf fleinere. Das Bureau, das Maschinenhaus, die Arbeiterkaserne sowie sechs Cisternenwaggms sind bereits niedergebranut. Das Feuer hat sich fiber eine Fläche von 3600 Quadrat- Faden ausgebreitet. Die Station war nicht versichert. Der Schaden wird bis jetzt auf etwa eine Million Rubel geschätzt. Bunte Chronit. Bei Diedenhofen wurden durch) ben einer Lokomotive die Pferde eines Fuhrwerts scheu, in dem drei Herren aus Trier saßen, und liefen direkt in bie Mofel Herbeieilende Schiffer retteten den Kutscher, während die brei Herren ertranfen. Pferde und Wagen verschwanden in den Fluten. Eine Studenten- Bersammlung verhandelte in der Berliner Philharmonie über den Ersatz der Duellpistole durch den Säbel. Es wurde eine Resolution an den Kriegs minister gesandt, worin die Einführung desselben auch als Duellwaffe der Offiziere befürwortet wird. verbundene Niederlage des bisherigen Abgeordnete farrer Aling- Ober ** Der Großherzog hat am 19. November den gerufen worden ist, zeitigt bereits ihre für Lauterbad mählt. An die G Bürgermeisters Zinßer- Schlitz gegen Lauterbach hero urbe der Landm unangenehmen Früchte. Am Samstag fand in Schl bereinen der Bro aag aus varmstadt zum Bauassessor, den Ministerialrevisor Christian Brückner auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Dezember an und den Hochbauaufseher bei dem Hochbauamt Gießen Peter Sahlfeld auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Januar 1903 an in den Ruhestand versetzt. statt Landwirt Philip murde eine Stat eine von etwa 60 Personen besuchte Versammlung in welcher man einig ward, von Lauterbacher Geschäft forderung durch den„ Schlizer Boten" an das gan Schlizerland zu richten. Es mußten bereits mehren Lauterbacher Geschäftsreisende unterrichteter Sache wiede im Schlißerland waren bisher nicht unbedeutend und fall bemerklich machen. reisenden nichts zu kaufen und eine dahin gehende Aufünftig die Gen Biertel des Jabre wie früber im Mä beriammlung wurde heimziehen. Die geschäftlichen Interessen Lauterbach daß die oberbeffiche moren, nicht den Wur ** An den nächste Woche hier stattfindenden dürfte fich für Lauterbach empfindlich genug der Aus pherbeffifchen Ort al Jagden beim Fürsten zu Lich, soll sich dem Vernehmen nach auch der Großherzog beteiligen. ** Im Frühjahr hat die Großherzogin das Protektorat über unsere hessische Epileptischen- Anstalt, das VittoriaMelita- Stift in Nieder- Ramstadt, niedergelegt. Daß aber befürmortete die Gir femmenfallen, um gestern vor 25 Jahren feine hiefiae Thätigkeit begann, wurde zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Büdingen, 20. Nov. Oberamterichter Rabenau, der Beife, daß fie cinareifen zu fönn ** Gelnhausen, 19 No. In einem Aufrufe ist nunm fi dem. Der heffi das warme Interesse. das die hobe Frau jederzeit der Anstalt Landeshaurtmonn Frhr. Riedefel zu Eisenbach in Kassel Verein und babe gegenüber an den Tag gelegt hot noch dasselbe ist, beweist fonservativer Kandidat für die infolge Ablebens des bit Rechtsanwalt Dr. der Umstand, daß sie in diesen Tagen dem Vorsitz nden des herigen Abg. 8immermann erforderlich gewordene Neuwa eine Neueinteilung Landesausschusses des Vereins„ Anstalt für epileptische Kinder zum Abgeordnetenbouse proklamiert worden. Er hat she im Deutfchen Hau und Jugendliche im Großherzogtum Hessen" für lettere ein früher einmal den Wahlkreis Gelnhausen- Schlüchtern im Betri Ludwigshafe Geschenk im Betrage von 1000 Mt. bat übermitteln lassen. ** Winter. In den letzten Tagen trieb sich der | geordneter hause vertreten. drren Anwendung" Wind zwischen den Richtungen Oft, Nordost und Nord Heimweg zwischen Oberwez und Oberkleen befindliche Müllerbandsdirektor D ** Erfroren ist in der Montagenabt der auf den Mainz über Wildi Jung von Oberkleen. Er feit geboten, alle Winterausstellungen zu erl digen, plöglich hat ihn doch der Winter überrascht. über Nacht gekommen und bat manchen Schaden be ursacht. Man hatte noch vielfach des aelinden Wette wegen die Küchengewächse im Freten stehen laffen: find nunmehr erfroren. Notwendigkeit des ** Main, 20. 9 Binantsbefizerin Wwe tot aufammen. ** Mainz, 19. No ffimmia 6 fchloffen, eine zur Belchaffung von St Mirberbemittelt ** Alary, 19. Nob herum und blies aus vollen Backen. Man muß sich an Alles gewöhnen, erst recht an die Kälte. Der Auf** Aus dem Bogelsberg. So lange auch das mi Bauern und Raiffei enthalt im Freien gehörte trotz heiteren Himmels nicht Spätberbitwetter anachalten und dem Landwirt he zu den Annehmlichkeiten des Lebens. Der erfte Schneeber Diesjähritten chartemen Berspätung die Möglid om erfiolomb bleibt liegen; in Taunus ist er an manchen Stellen 15 bis 20 Ctm. hoch. An der Moltkestraße ist die Schlittschuhbahn eröffnet worden. Manche Wetterpropheten haben einen ungemein strengen Winter in Aussicht gestellt. Ihre sogenannte Wissenschaft bat selbstverständlich keine zuberfäffiae Unterlage. Erst wenn eine große Menge statistischen Materials angeſammelt ift das wird erst nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten der Fall sein kann man mit einiger Sicherheit solche Prophezeihungen anstellen. Der Menschheit braucht troß des schlimmen Kälteanfangs nicht bange zu sein. Einige falte Novembertage bedeuten noch lange keinen fibirischen Winter. Vielleicht haben wir weiße, vielleicht grüne Weihnachten. Hoffe ein Jeglicher das Beste! ** Operettenaufführung im Stadttheater. Wir weisen nochmals darauf hin, daß die Operetten- Aufführung„ Das süße Mädel", Samstag den 22. d stattfindet. Der Billetvorverkauf geschieht bei Herrn Ernst Challier. Besizwechsel. Karl Döring in Hyllen taufte für 28 200 Mt. die Wirtschaft Dommstraße 39( zum Storch) von Ludw. Berger Wittwe. Die Uebernahme erfolgt am 1. Januar 1903. ** Nach den diesjährigen Ergebnissen der Einkommen Steuerveranlagung im Großherzogtum gab es an einkommenSteuerpflichtigen Aftien Gesellschaften und sonstigen juristischen Personen 125, movon 15 der 2 Abteilung( Jahresein fommen 68 zu 2600 Mt.) mit einem Steuerbetrag von 316 Mt. und 110 der 1 Abteilung( Jahreseinkommen über 2600 Mt.) mit einem Steuerbetrag von 372 385 Mt. an= gehören. Sowohl nach der Zahl der Pfl chigen wie nach der Höhe des Steu rbetrages steht hier das Steuerkommis fariat Darmstadt I, umfassend die Stadt Darmstadt und einige umliegende Landort, in erster Linie mit 32 Pflich tigen und 142 862 Mt. Steuerertrag. In diesem Bezirk sind die beiden höchsten Einkommen juristischer Personen mit 1 389 000 mt. und 1 014 000 mt. bersteuert. In der Stadt Darmstadt überhaupt werden 19 Einkommen über 100 000 mt. versteuert, in Mainz nur 15, in Offenbach dagegen 23, in Worms 9 und in Gießen und Kostel je 5. Die Zahl der Einkommen von 50 000 bis 100 000 mf. jährlich beträgt in Darmstadt 26, derjenigen von 40 000 bis 50 000 mt.= 19, bon 30 000 big 40 000 mf.= 37, von 20 000 bis 30 000 mt.= 98 und von 10 000 bis 20 000 Mt.= 446 ** Der preußische Landwirtschaftsminister v. Podbielski hatte vor kurzem eine Audienz beim Kaiser, in welcher über Maßregeln zur hebung der deutschen Pferdezucht beraten wurde. Der Kaiser ist der Ansicht, daß die Pferdezucht einer Verbesserung bedürfe und ist zu dieser Ansicht durch die Niederlagen gekommen, die in diesem Jahre die deutschen Pferde in Hamburg durch österreichisch- ungarische und in BadenBaden durch französische erlitten haben. Es wurde beschlossen, den preußischen Landstallmeister v. Grabensee nach Südfrankreich zu entsenden, damit er dort die Zuchtverhältnisse studiere. Das Ergebnis dieser Studien soll bei der deutschen Pferdezucht verwertet werden. Aus Heffen und Nachbargebieten. ** Laubach, 18. Nov. Eine nüßliche Einrichtung, ausgehend von der Gymnasia direktion, tritt eben hier ins Leben: die Begründung einer Schülerwerfstätte. Unter Leitung der Herren Gymnasiallehrer Oswald, Becker und des Kammerrates Bröckelmann werden in dem von letteren Herren erworbenen, ehemals Go dmann'schen Hause, Schüler, die Luft dazu haben, an freien Abenden mit allerlei praf tischen Arbeiten beschäftigt, als Laut sägearbeiten, Popparbeiten 2c. Das dankenswerte Unternehmen hat hier günstige Aufnahme gefunden und viele Freunde der Sache haben Gaben gezeichnet. Stammheim, 21. Nov. Herr Forftwart Schneeberger und seine Frau Chriftine, geb. Müller, feiern heute Freitag, den 21. November, das Fest der goldenen Hochzeit. Beide find noch rüstia. ** Schliz, 17. Nov.( Unangenehme Nachklänge zur Landtagswahl.) Die gereizte Stimmung, welche im Schlitzerland durch die von Lauterbacher Seite aus erWo man rechtzeitig die diesem Jahre reichlich vorhandenen Aepfel zu beran berang, bat fe der Nachtfrost von 8 bis 10 Grab in Gistnollen verwandelt. Wer die Wellerlucken schließen vergaß. den straft ein foder, füßer Gefchmad der artoffeln für diese Veraeklichkeit. a rine ältere Dame and war mit dem Pre 洞 tommenden Umständen Auch an de bem Dade den Blizab ftimmte Erklärung, die 2 ohnehin decimierten Bienenständen, die man des ge linden Wetters wegen einzubaden vergaß, dürfte der oie Anichaffung befchlof starke Frost Schaden angerichtet haben. ** Bußbach, 19. Nobbr. Am 24. und 25. Novbt möglichst gering zu ma findet bierselbit Ratharinen markt statt. ** menn ſie durch einen B kerr eine lange Bohnenf boak fie nun auch gegen Frankfurt a. M., 19. Nov. Den Gipfel des lunel und ſtedte den fo Reklame dürfte, wie die„ Volksstimme" schreibt, dem Dach. Nachdem si nächst wenigstens in Frankfurt a. M.- das Waaren haus Schmoller auf der Zeil erreichen, das vom 25 bezon fie beruhigt November ab im 1. Stod ein großes elektrisch bewährt fich dieſe neue G A Weslar, 20. Not triebenes Karouffel aufftellt. Das ist nicht etwa ein Бе Scherz, sondern thatsächlich wahr; die Polizei bat belegt ein Jäger einen reits ihre Genehmigung erteilt. Von der obligate fund. Glabenbach, 20 Orgel hat die Firma wegen des groken Spektakels un wegen der Steuer Abstand genommen. Dr. Humiem Megger im ben fann also beruhigt sein: Auch wenn der Jurplay infe Remand Burit un kommenden Frühjahr von der Bildfläche verschwind Maus. Die Bu so werden unsere Nachkommen doch noch Karouff Aus Weifenbach ** fahren können und zwar umsonst; sie brauchen nur og man morgens ein Schmoller zu gehen. Wenn das nicht zieht, zieht gett gefunden. Da fit nichts mehr! ** Darmstadt. Dem Oberingenieur Clarence Felmon zu Darmstadt wurde die venia legendi für die Elettrotecn an der Technischen Hochschule erteilt. Vom Main, 20. Nov. Im Bahnhof Hösk wollte gestern Abend der 20jährige Stredenarbeiter Bred noch in einen schon in lanasamer Fahrt befindlichen 8 einsteigen, glitt aus und geriet unter die Räder. P Beine wurden ihm abgefahren und er wurde ins rant haus gebracht. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Spuren fanden, berm etibtliche Untersuchung Kajfel, 18 Nov. ** Senge murde von einem Ant munders ** Bom hessischen Main. Die Winterstreng brachte für manchen fäumigen Landwirt unangenehm Ueberraschungen. Vielfach sind die Felder noch ni berrn Franz Bilbel abgeerntet und die noch stehenden Weißrüben bo Froste vernichtet. Mancherorts sind auch Landwi noch mit der Bestellung der Wintersaaten zurüc sehnen baldigen Witterungsmechfel berbei. geht bereits mit Treibeis. Selbst Ufereis hat sich f in größeren Flächen angesetzt. Die fliegenden Brüde haben den Verkehr mit dem jenseitigen Ufer eingeite in Neunt Seit Jahren gel arthritischen antirheumat Der Mich noch von meiner he London 46 Muse und sind abgefahren. Der Personenverkehr fann mben Franz Wilhelm ** mühsam durch Kahnfahrten vermittelt werden. Die 17. Generalversammlung des Hefi Bauernvereins fand am Dienstag zu Gernshei statt. Erschienen waren 132 Delenierte und Mitglie zunächst begrüßte Bürgermeister Nuß von Gernshe in Neunfir I fann es nicht an Euer Hobwohlgebore fanbten Wilhelm's antia reinigungsthee, da ich bu mit rheumatischen Leide die Teilnehmer und hieß fie Namens der Geme Blutreinigungs- Thee d berzlich willkommen.„ Der Bauernstand ist das fest und auch fernernerhin 6 Fundament des Staates und der Gemeinde. Sta hafter wie irgend eine andere Berufsklasse ertränt über ihn hereinbrechende Kriſen“, – das war base. Babrale Dmit motive seiner Ausführungen, die mit einem Hoch - Bestandteile: Innere tier 7, Bimmstein 1-50, den Hessischen Vauernverein und die Landwirti delwurzel Samen) 75. G schlossen. Hierauf eröffnete der 2. Vorsitzende Vereins, Pfarrer Maurer( Fehlbeim), die eigentli Verhandlungen und erteilte dem Rechner das Wort Erteilung des Jahresberichts. Nach diesem zählt Verein in 56 Lokalvereinen, die sich auf die drei Provinzen verteilen, 3054 Mitglieder. Die Einnab betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahre 17 014,99 die Ausgaben 15 438,87 mt. Das Vermögen des eins beträgt 17 153,66 Mt. Das Vereinsblatt beffische Bauer" hat eine Auflage bon 3700 plaren. Das Vereinsvermögen hat fich, wie ber gehoben wurde, in den letzten Jahren wesentlich hoben, und zwar hauptsächlich dadurch. daß Generalsekretär des Vereins, der 3000 Mt. Gehalt Dem Rechner wurde hie zog, abgeschafft wurde. gel 75. Burs I 350, Radic. Cariop Gañaparillwurzel 35, Fe Die Bestandteile Mut zu verwechsel nitten und getrockn ainitu laut Un Vorzüg billigen Preisen folgte Aufstellung und Wahl des Bürgermeisters Stöpler- Decharge erteilt. Zu Rechnungsrevisoren wurden tok- Felda. S Lauterbach zum Landtagsabgeordneten und die damit gewählt: Bürgermeister Gondolf- Ober- Wölstadt bisherigen Abgeorb Forrer ling- Ober- Erlenbach. Zum erften Präfidenten| beftraften Rorbmacher Bort durch Mefferstiche übel zugerichtet.| Kirchengemeinden bitten ihre Gemeindeangehörigen, ihnen bereits ihre für Lauterbilt. An die Stelle Regners, der seither den Lokal. gegen Lauterbach Berde der Landwirt Regner- Breßenbeim ge besuchte Versammlung andwirt Philipp Schmidt Finthen. Samstag fand in reinen der Provinz Rheinbessen vorstand, trat der Hierauf P. war unter dem Verdacht des Weidendiebstahls verhaftet worden. Zu seiner Entlastung hatte er die Behauptung oufaeftellt, die in seinem Besiz gefundenen Weiden seien Eigentum seines Bruders, er babe sie genommen, weil er auch in diesem Jahre Gaben zur Christ bescheerung der Armen spenden zu wollen. Solche Gaben wolle man freundlichst den Pfarrern oder Kirchenvorstehern jeder Gemeinde übermitteln. Samstag, den 22. November. bon Lauterbacher Gefährde eine Statutenänderung vorgenommen. wonach dessen stillschweigendes Einverständnis vorauss ßen zu dürfen Ber Boten" an das Biertel des Jabres abgebalten merden sollen, anstatt der er die Weiden abgeschnitten hatte, wurde er von dem Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen nd eine dahin gehende inftig die Generalversammlungen ftets im letzten glaubte. Da er sich erboten hatte, die Stelle zu zeigen, an unberrichteter Sadhe tole eri ammlung wurde Dieburg für den Fall bestimmt, B. dem Beamten ein Bein, so daß F. zu Boden stürzte, fiel en Intereffen Lauterbo daß die oberbessischen Lokalvereine, die nicht vertreten mußten bereits mehr pie früber im März. Als nächster Ort der General Kriminalsbußmann Fenge dorthin geführt. Hier aber stellte er nicht unbedeutend rrannt. Wagner Urberach befürwortete die Einteilung der Lokalvereinsbezirke in dann über ihn ber und verf gte ihm 15 Messerstiche in Rücken, Hals. Arme 2c. Troß seiner Wunden roffte sich . auf und schlug seinen Gegner mit seinem Strd in die Flucht. F. vermochte noch zur nächsten Revierwache zu gehen, wo er, mährend man ihm die Wunder verband, inbald wieder ergriffen und in Haft genommen. F.'s Zustand heit zur heil. Beicht. Sonntag, 23. November: Lester Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6 30 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. " um 7 Uhr: Die erste heilige Messe, vor und in derselben Austeilung der hell. Kommunion pfindlich genug der berbeffifchen Ort abzuhalten. Dheramterister Rabenauer Weise, daß sie mit den Landtagswahlkreisen zus Siefiae Thätigteit begann, ommenfallen, um bei den Landtagswahlen energisch folge des Blutverlustes ohnmächtig wurde. Der Tbäter wurde Vormittags um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. dnareifen zu können. Pfarrer Maurer widerfekte Auch Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. In einem Aufrufe ist nur ich dem. Der hessische Bauernverein sei fein politischer is nicht unbedenklich efel zu Eisenbach in Raffel Ferrin und babe mit Politik nichts zu thun. die infolge Ablebens des Rechtsanwalt Dr. Fren ab- Mainz erflärte fich argen forderlich gewordene Neum eine Neueinteilung der Bezirke. Nach dem Essen hielten miert worden. Er hat im Deutschen Hause" Vorträge der Verbandsrevisor Belnhausen- Schlüchtern im Betri Ludwigshafen über fünftliche Dünger und Montagenabt der auf Mainz über„ Wildschaden und Wildschodenaeset", und 6 Oberkleen befindliche Me Berbandsdirektor Dr. Strauben- Straßburg über brrem Anwendung", Rechtsanwalt Dr. Frenay - So lange auch das m Bauern und Raiffeisen- Vereinen". Notwendigkeit des bäuerlichen Zusammenschlusses in und dem Landwirt ** Mainz, 20. Nov. Bei einer bente Nachmittag im en Verspätung die Mög Tom erfolgenden Trouung stürzte die Mutter der Braut, sitellungen zu erl digen, Binantshefigerin Wwe. J. Koch, vom Herzschlag betreffen, inter überrascht. tot fammen. bat manchen Schaden ** Mainz, 19. Nov. Die Stadtnerordneten haben ein telfach des aelinden Wet flimrita 6 schloffen, eine Summe von 4000 mf. zu bewilligen m Freien ſtehen laffen; ur Beschaffung von Steinkohlen und deren Grat sabgabe an Mo man rechtzeitig di Minberbemittelte. handenen Aepfel zu be ** Alzch, 19. Nov. Die„ A. 3tg." erzählt: Wollte froit bon 8 bis 10 Gro da eine ältere Dame in Alzey eine Wohnung mieten Wer die Gellerluden und war mit dem Preis und allen sonst in Betracht t ein foder, füker Geign fommenden Umständen bereits einia, als die Dame auf eraeßlichkeit. Auch an dem Dache den Blizableiter vermißte. Auf ibre beenständen, die man Ma ftimmte Erklärung, die Wohnung nur dann zu beziehen, zubacken vergaß, dürenn sie durch einen Blizableiter geschüßt sei, wurde Cichtet haben. Die Anschaffung beschlossen. Um die Unkosten jedoch E. Am 24. und 25. Nobambalichst gering zu machen, nahm der praktische Haus. nenmarkt statt. berr eine lange Bobnenstange, befestigte oben eine Glass 9. Nob. Den Gipfel dugel und steckte den so geschaffenen Blizableiter auf „ Volksstimme" schreibt, dedas Dach. Nachdem sich die Dame überzeugt hatte, ffurt a. M. das Waardak Fie nun auch gegen Blik und Ungewitter geschüßt eil erreichen, das bom bezoa fie beruhigt die Wohnung. Hoffentlich be ein großes elettriid währt sich diese neue Erfindung. t. Das ist nicht etw A Wetlar, 20. Nov. In der Dillheimer Gemarkung wabr; die Polizei batreat ein Jäger einen starten Wildfater im Gewicht von erteilt. Von der oblige Pfund. en des groken Spettatele un v. Gladenbach, 20. Nov.( Guten Appetit.) Bei and genommen. Dr. Sure" nem Metzger im benachbarten Weidenhausen Auch wenn der Jurplos aufte Jemand Wurft und fand in einer derselben eine ote Maus. Die Wurst wurde behördlich beschlagder Bildfläche verschmin ommen doch noch Staroahmt. umsonst; fie brauchen nu enn das nicht zieht, zieht Oberingenieur Clarence Selb nia legendi für die Elektrote le erteilt. Nov. Im Bahnhof Sö 20jährige Stredenarbeiter Br nalamer Fahrt befindlichen geriet unter die Räder. rn und er wurde ins Ara Muffommen wird gezweifelt. atn. Die Winterftre migen Landwirt unangene ch find die Felder noch hstehenden Weißrüben ncherorts find auch Landm ** Aus Weifenbach im Hinterland wird gemeldet, man morgens ein Dienstmädchen tot im ett gefunden. Da sich in der Stube und im Bett Slutspuren fanden, vermutet man ein Verbrechen. Die erichtliche Untersuchung ist eingeleitet. *** Kassel, 18 Nov. Der Kriminalschuhmann enge wurde von einem shon öfter wegen Gewaltthaten Antrügliche wunderbare Erfolge. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, f. und f. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterei h. London. Seit Jahren gebrauchte ich Ihren Wilhelm's an'ider Winteriaaten zurüd arthritischen antirheumatischen Blutreini zungs- Thee, der allein ngsmedel berbei. Der mich noch von meinem heftigen Rheumatismus befreien konnte. Selbit Ulfercis hat sich fetzt. Die fliegenden em jenseitigen Ufer ein Der Personenverkehr fam n vermittelt werden. alversammlung des Sri Hochachtungsvoll C. F Dorn. London 46 Museum Street, nächst British Museum. herrn Franz Wilhelm, Apotheker,. und f. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich. Oroszmezö. Ich kann es nicht vnt rlassen, meinen hö lichsten Dank Dienstag zu Gerns on Euer Hochwohlgeboren zu erstatten für den mir zuge132 Delegierte und Mitali S fan bten Wilhelm's antiarthritischen antirheumatischen Blutminigungsthee, da ich durch volle zwei Jahre an den Fßen Jbr Ergebener rmeifter Nuß von Gern mit rheumatischen Leiden behaftet war und durch Ihren eß fie Namens der Gem Blutreinigungs- Thee d von befreit wurde, was ich bis nun Der Bauernstand ist das fe und auch fernernerhin dem Publikum bekannt gemacht habe. e Artsen"- das war das tang. Oraugenblätter 50, Eryngiiblätter 3, Stabiosenblätter 56, Lemus berein und die Landwirtenchelwurzel Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel & und der Gemeinde. e andere Berufsklaffe erträ Heinrich Ruheftö er, Steuersammler. Bestandteile: Innere Nußrinde 56 Walnußscale 56, Ulmenrind 75, Mitter 7, Simmstein 150, roles Sandelholz 75, Barbannawurzel 44, Carur urA I 3.50, Radic. Cariophyll. 350 Chinar.nde 350 Eryngiimurzel 57, Sasaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 350, weiß Senf 3-50, Rachischattenger Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren . Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. teilte dem Mebner das Wort schnitten und getrocknet, wodurch der Heilwet speziell erhöht ungen, die mit einem Hod öffnete der 2. Borfißende rer( Fehlbeim), die einent erichts. Nach diesem zähl einen, die fich auf die drei 054 Mitglieder. Die Ginnal men Gefchäftsjahre 17014,99 7 Mt. Das Bermögen bes Mt. Das Vereinsblatt eine Auflage bon 3700 vermögen hat fich, wie b n legten Jahren wefentlid auptsächlich baburd, ba reins, der 3000 Mr. Behal Dem Rechner wurde h 26. Sonntag nach Trinitatis, den 23. Nov. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Totenfest. Bormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Scheuermann. Nachmittags 6 Uhr: Liturgische Andacht. Pfarrer Sloffer. Dienstag den 25. November, vormittags 9.30 Uhr zur Feier des Geburtstag& Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs. Vereinigter Militär- und Civilgottesdienst. Pfarrer Euler. Donnerstag, den 23. November, abends 8 Uhr im unteren Konfirmandensial, Kirchstraße 9, Mart. 2. Pfarrer Scheuneman. Sonntag, den 30. Nov., als am 1 Advent, findet ein Hauptgottesdienst, Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam gehalten werden. Anm- lungen dazu werden vorher bei dem Parrer jeder Gemeinde erbeten. Weitere Abendmahlfeiern finden statt: am 2. Advent im Abendgottesdienst für die Matthäuge meinde, am 3 Advent im Abendgottesdienst für die Markusgemeinde. Bu beiden wird besonders die konfirmierte Jugend eingeladen. In der Johanneskirche. Vormittags 9 30 Ubr: Pfarrer Euler, 9.30 Uhr: Hodamt mit Predigt. Nachmittags 230 Uhr: Christenlehre, darauf Andacht. Frankfurt a. M. 17. November. Fruchtmarkt.( Für 100 Rio aute marktfähige are.) Weiten, biefiger( Nassauer Rotweizen wb in Frankfurt nicht gebondelt). Mr. 15.60-15.75 ( bo wöchentliche Preise: Mr. 15 60-15.75). Roagen, hiesiger Mr. 1450-14.60( 14.45-14.60).( Berfte. Rieb und Pfälzer, Mr. 15.50 bis 16 25( 15.50-16 25). Wetterauer Mr. 15 25-15.75.( 15.25 bis 15.75). Hafer, biefiaer Mr. 14 70-15.00( 14.60-15.00). Rape, biefiaer 00.00-00.00 mt. Mais 14.00-00.00 T.( 14.00 bis 00.00 Mr.) Heu und Stroh. Notierung vom Heu- und Strohmarkt zu Frankfurt a. M., 14 Nov.( kür 100 kilo loco Frankfurt.) Heu, neues, 6.80-7.50 mt.( vorwö hentl. Preise: f. 640-7.40 Heu, altes, Mt. 00.00-00.00. Joggenstroh( Langstroh) Mr. 4.80 bis 5.00( 4.30-500). Vieh. Amtliche Notierung am Schlachtviehhof zu Frankfurt a. M. vom 17. November. Auftrieb: 434 Ochien, 31 Bullen, 844 Kühe, Rinder und Stiere, 249 Kälber, 455 Schafe und Hämmel, 0 Schaflamm, 1248 Schweine, 0 Ziegenlämmer, 1 Ziege. Ver 50 Kilo Schlachtgewicht. Odien: a) vollfleischige, ausgemäftete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jabren 70-72 Mt.( vorwöchentl. Breife: 70-73), b) junge, fleischiae, nicht ausgemästete und ä tere ausgemäftete 65-66 mt( 65-67. c) mäßig genährte junge, aut genährte ältere 60-63 Mr.( 60-63), d) gering genährte jeden Alters 00-00 mt.( 00-00). Bullen: a) vollfleistige höchsten Schlachtwertes 63-65 Mr.( 62-64), b) mäkig aenährte junaere und gut genährte ältere 59-61 Mr.( 58-60). Kühe und Färfen ( Stiere und Rinder): a) vollfleischige, ausgemäftete Färfen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes 61-62 mf.( 61-62), b) voll fl ischige ausgemästete Kübe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 56-58 m.( 56-8), c) ältere ausgemäftete Kübe und wenia aut entwidelte jüngere Kübe und Färfen( tiere und Rinder) 46 bis 48 Mt., d) mäßia genährte Kühe und Färfen( Stiere und Rinder) 40-42 Mr. Per/ Kilo Schlachtgewicht: Kälber: a) f infte Mast: Vollm- Maft) und beste Saugfälber 80-82 Bfg( für Kilo Lebendgewicht) 50-00 fg., vorwöchentl. Preise: 50-00 Pfa). b) mittiere Maft- und gute Saugfälber 74-75 Pfg.,( 74-75), Scafe: a) Maftlämmer und jüngere ast ämmel 62-64 Pfg. ( 62-64), b) ältere Masthämmel 58-60 Pfg.( 59-61), c) mäkig genährte Hämmel und Schafe( Merzschafe) 48-50 Pf.( 50-52. Schweine: a) bollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren 68 Pfg.( 6x, 53, 53), b) fleistige 66 fg.'67, 52, 52). Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die( 44-46, 44-46), c) geringe Sausfälber 62-65 Pia( 62-65). Lukasgemeinde Pfarrer Eiler. In der Friedhofskapelle. Nachmittags 2 Uhr. Bfarrassistent Voigt. Sonntag, abends 8 Uhr. Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Montag, den 24. Nov., abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Psalm 126. Pfarrer Euler Nät ftfolgenden Sonntag, 1. Advent, nach allen Gottesdiensten Sammlung für die Kirchenfasse. Abendmahlsfeiern mit Beichte finden statt: Am 1. Advent für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Vormittagsgott& dienst. Am 2. Advent für die Johannesgemeinde; am 3. Advent für die Lukasgemeinde, jedesmal im Abendaottesdienst. Zu diesen Abendmahlsfeiern werden die Neufonfirmierten besonders eingeladen. Die Pfarrer und Kirchenvorstände der vier Bitte mein Herr fie quälen das Pferd. Es ziehet Waren von erstaunlichem Gewicht, daher bor Stummetdruck es zu bewahren, das ist des Menschen Pflicht und dürfte angebracht sein, wenn Sie ein neues Rummet, welches in der Großfeldaer Kummetfabrik angefertigt wird, haben fönnten. Bitte verlangen Sie Prospekt. Groß- Felda. L. Völzing. Schweine-, Mastund Freßpulver, das Packet 50 Pfg. Phosphoriaurer Kalf ( Knochenmehl.) Restitutionsfluid en pfiehlt Victoria- Drogerie ainit u. Thomasmehl Adolf Bieler, laut Untersuchungsattefte. Vorzügliche Qualität billigen Preisen bei Rechnungsrebiforen wurdo- Felda. cer Gondolf- Ober- Wölftadt Heinrich Völzing. Marktstraße 5. Wohne jezt Morgen Samstag Mezelsuppe Steins Garten. XXX Operetten Vorstellung des Wiesbadener OperettenEnsembles ( Direktion: Mox Morwell). Gestorbene. Am 20. Nov. Franziska Deibel, geb. Hohmann, 61 Jahre alt, Ehefrau des Fuhrmanns Philipp Deibel dahier. Beerdigung: Samstag, den 22. d. Mts., vormittags 11 Uhr vom Sterbehaus, Wegsteingasse 31, aus. 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Verschiedene zur Wiederherstellung des neuen Schlosses zu Gießen erforderliche Maurers, Zimmers, Dachdeckeru. Schlofferarbeiten sollen auf dem Submissionsweg bergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen pp. liegen in unserem Burrau zur Einsicht offen und fönnen lettere, mit Angebotsvermerk bersehen, daselbst men werden. Angebote sind bis längstens Samstag den Im Stadttheater. gegen Entrichtung der Selbstkosten in Empfang genomWagengasse Samstag, ben 22. November 1902: 29. b. Mis.. bormittags 10 Uhr, portofrei, verfchloffen nächft der Schulstraße bei Witwe Außer Abonnement: Leichenfrau Dürr u. Das Jüße Mädel. Ofenpuker Dürr. Schwager. und mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns abzugeben. Zuschlagsfrist 14 Tage." Gießen, den 14. November 1902. Großherzogliches Hochbauamt. Reuiing. Bekanntmachung. Bei ber gegenwärtig herrscher ben falten Witterung seben wir uns veranlaßt, auf die nachstehend at gedruckten Bestim mungen des Lofal- Reglements betr. die Reinhaltung und Wegfamfeit der Straßen und Bäße, sowie die Reinhaltung der Ranäle in der Provinzialhauptstadt Gießen vom 10. November 1879 zu verweisen mit dem Bemerken, daß die Echuhmannschaft zur Ueberwachung angewiefen worden ist. Gießen, 19. November 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Betreffend Die Reinhaltung und Wegsamkeit der Straßen. § 5. Bur Winterzeit gelten noch weiter folgende Bestimmungen. a) Sobald Glatteis entsteht, muß, soweit die Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundftüd n an der Straße oder an öffentlichen Plätzen liegen, der Futpfad, oder, wenn fein Fußpfad vorhanden ist, die Straße zwei bis drei Fuß breit mit Asch oder Sand genügend bestreut werden. Entsteht das Glatteis zwischen 7 Uhr Morgens und 9 Uhr Abends, so muß sogleich, längstens mit Ablauf der ersten halben Stunde nachher, entsteht es aber in der Nacht, bis 7½ Uhr Morgens gestreut werden. Heute Abend: Schluß Robert Stuhl Seit 21 Jahren nicht mehr hier. Mechanisches Theater b) An den auf die Straße gehenden Dachfandeln, Gossensteinen und sonstigen Able tungen des Wassers nach der Etraße 2c. muß das auf den Straßenpflastern oder Fuß= pfaben angefeßte Eis auf Aufforderung Großherzoglicher Bolizeiverwaltung aufgebauen und weggeschafft werden. c) Außerdem ist bei Frostwetter dafür zu sorgen, daß das 20 etwa vom Innern der Hofraithen ausgeschütete Wasser nicht durch die Flokrinnen auf die Straße laufen kann. d) Bor den öffentlichen Brunnen ist, so oft es nötig er scheint, aufeisen und mit Asche oder Sand bestreuen zu laffen. von H. Pottharst in Gießen Oswalds Garten. ©©©©©©©©©©©© Ab nd8 8½ Uhr. Eintrittspreise: Refervirter Stuhl 1.25,( Familienta ten 3 Stüd zusammen 11. mehr á Mt. I. Rang 1 Mt.( 4 Karten zusammen u. m hr á 75 Pfa) II. Rang 50 Bfg. Gallerie 30 Pig. Kinder unter 10 Jahren zahlen auf den ersten 3 Plätzen die Hälfte, haben auf Gallerie feinen Zutritt. Seute Abend letzte Vorstellung. ܘ©©©©©©©© Eintritt für jedes Kind 1. Rang 30 Pfa., 2. Rang Pfg., Gallerie 10 Pfg, Erwachsene volle Preise, haben jedoch das Recht ein Kind frei einzuführen. Die Vorstellungen werden von einer guten MusikStapelle begleitet. Zu diesen hochinteressanten Vorstellungen ladet ergebenst ein Die Direttion. e) Bei eintretendem Thouwetter sind nach Aufforderung der Lokalpolizeibehörde ohne Verzug die Straßen, öffentliche Bäze und insbesondere Floßrinnen aufeisen, kehren und Das Theater ist fuss warm geheizt. Schnee und Eis alsbald von den Straßen entfernen zu laffen. 1) Tas Fahren mit kleinen Schlitten und das Schleifen auf öffentlichen Blägen und Fußpfahen ist untersaat. W nn diesem Verbote zuwider dennoch Schleifen entsteben, so sind diejenigen, welchen die Reinigung überhaupt oblieat, auf Auffordern der Polizeibehörde verbunden, die Schleifen entw. der mit Sand oder Asche tüchtig bestreuen, oder aufhauen zu lassen. g) Beim Schneefall muß längs der Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücken auf dem Panfete, oder wo fein solches vorhanden ist, auf der Straße ein 3 bis 4 Fuß breiter Pfad rein gekehrt und bies bei fortdauerndem Schneefall so oft als nötig wieder holt werden. b) Schnee und Eis darf aus dem Innern der Hofraithen nicht auf die Straße gebracht werden, ohne daß für augenblickliche Wegshaffung gesorgt wird. § 6. Winter- Schuhe n.-Sti fel find in großer Answahl eingetroffen und empfehle Damen- Filz Pantoffel m. 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Bewerbungen werden auf dem Bureau des Armenamts( Zimmer Nr. 4 der Bürgermeisterei) bis zum 26. d. Mts. entgegengenommen. teßen, den 18 November 1902. Die Armen- Deputation der Stadt Cießen. Mecum. Marktstr. 9, L. 25 tote Ratten! Jch bezeuge Jonen gern, daß Ihr fabrikat „ Es hat geschnappt" bei meinen Kunden große Unerkennung findet, da die Wirksamkeit dieses Rattenmittels eine sehr gute ist. Ein nicht genannt sein wollender Kunde, der in meiner Filiale ein Padet à mr. 1.- faufte, hat damit ca. 25 Ratten getötet. Cudwig Breunig, Drogerie gum roten Krenz e Es hat geschnappt" ist nur für Nagetiere tödlich, sonst ganz unschädlich. Ein Verfuch und man ist überzeugt! Ueberall à 50 Pfg. und I mr. zu haben. Die Wirkung ist wunderbar. " Gr. Vorstellung. Offene Stellen: Junger Hausbursche gesucht. Fr. Hennings, el eremea 14. SchlafzimmerMöbel Kleiderschränke Waschkommoden Toiletten Nachtschränke Holzbettstellen Complette Schlafzimmer empfehlen billigst C. 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Ehringshausen- Groß Felda -Ulrichstein- Rigfeld, Bericht erstattet wird 3 Alle Intereffenten find zu dieser Versammlung freundlichst eingeladen. Das Erubahn- Comit- e. Atelier für Portraitmalerei von Otto Fritz akad. Kunstmaler. Unterricht. Plockstrasse 8 a II. Farbiges Panorama von Giessen 45 X 65 zu 5 Mk. laden. ca. 50. Mt. Aust inft er. u. fr. 3-4- Zimmerwohnun tola, Hannover. Don Hildebrand's Laborastock. beh. Timmermann, Blutambura, ideftr.33. Georg Appel Telephon 243 Giessen selfersweg 56. Installation für Gas und Wasser. moderne Beleuchtungskörper. Kloset- und Badeeinrichtungen. man verlange Kostenanschlag. III Stod fefort zu vermieten. Näb. Marburgerftr. Stirchenplatz 21 II Stod, 4 Zimmer, mit und Zubebör zu verm. Durch Bersetzung des Hanp mann Be er ist deffen Jahren innegehabte Wobnun meinem use Afterweg 29 sofo t oder später zu vermiete Sanitätsrat Dr. Haupt Möbl. Zimm zu vermieten. Wegsteingaffe Nr. Möbl. 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