con rich su über eugen, Beit Zonnte, fühlte er fich von sehnigen Armen umsch he er sich aber einen Schritt von der Stelle ega raja des Bootes zu bemächtigen. and emporgehoben. gedäuscht, war nicht oder nur leicht verwundet. Stimme. Karl Begriff, der Schmuggler hatte Hund, in't Water mit di!" feuchte eine wutheisere engen Umschlingung es ums Leben. ließ e er das bei der Nun ging ihn Geistesgegenwärtig abren und nocte Die Lunge nicor UND IDеng bie Mit stockendem Verzschlag iaujahie Garba auf pars " Silfe langjam und lebt er tann in Pausen Die Antwort deuchte gerettetten Worte. werden?" ,, Wenn er bald unter Dach" tann ihn ja nicht zurückweisen. Komm!" ", tomm, laß uns ihn über den Deich tragen. eine Ewigkeit auszubleiben. Man Sie wollte sich erheben, der Alte aber hielt sie mit schwerer hand nieder Wr. 269 Novnement preis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., ins Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberheinische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obit nnd Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Dienstag, den 18. November 1902. Gießener 11. Jabraang. Jusection evreis: Die einfvaltige Petitieile für Gießen wie ganz berbeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3032. Redaktion und Erpedition: Gießen, Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen. Die Gefahren des Anarchismus. K Der Mordanschlag gegen den König der Belgier lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit wieder auf die Gefahren des Anarchismus, der so alt ist, wie die menschliche Organisation selbst, der aber mit wechselnder Stärke auftaucht und wieder verschwindet. Seinem Wesen nach ist er nichts anderes als die Ausrufung des eigenen Billens zum unumschränkten Herrn der Entschlüsse und pandlungen. Ein Anarchist leugnet alle Pflichten und ittlichen Begriffe; für ihn gibt es weder Gutes noch Böses, denn er legt weder sich, noch anderen Rechenschaft über sein Tun und Lassen ab. Indem er aber alle ſittlichen Gemeinschaften verneint, macht sich ein Anarchist zum Feinde jeder menschlichen Kultur. Er glaubt frei zu sein und ist in Wirklichkeit nur der Sklave seiner Leidenschaften. Schon die theoretische Vertretung anarhistischer Grundsäße ist sonach eine öffentliche Gefahr, weil sie die Bedingungen eines geordneten Zusammenlebens der Menschheit, die Sittlichkeitsbegriffe, aufhebt und an die Stelle der kulturellen Friedensgemeinschaft das brutale Prinzip des Rechts des Stärkeren und des Kampfes aller gegen alle seßt. Und doch ist der rein theoretische Anarchismus noch verhältnismäßig ungefährlich gegen die in neuerer Zeit gepredigte Propaganda der Tat, die an die Stelle der Gerechtigkeit, als Lenferin der Menschheit, den Terrorismus setzt. Die Propagandisten der Tat wollen die Welt neu aufbauen, indem sie durch schreckensvolle Taten Furcht unter der Menschheit verbreiten. So lauten ihre Theorien. In Wirklichkeit aber wollen sie keine Erziehung der Menschheit, sondern es regt sich in ihnen die grausame Lust der Zerstörung und der Vernichtung. Je grauenvoller- und entsegenerregender die Wirkung ihrer wilden, verbrecherischen Taten ist, um so höher ist das Machtgefühl und die persönliche Befriedigung des Anarchisten, dessen Zerstörungstrieb nicht gesättigt werden kann. Mit Vorliebe wählen sich die Anarchisten ihre Opfer unter denen, die auf des Lebens Höhe wandeln, weil die Wirfung ihrer Verbrechen und damit ihre persönliche Befriedigung mit der persönlichen und sozialen Bedeutung ihrer Opfer wächst. Niemand ist sicher, ob er nicht in der nächsten Stunde das Opfer eines anarchistischen Mordanschlages wird. Denn auch der Massenmord ist es, der die grausame Phantasie des Anarchisten beschäftigt und seine blutgierige Wollust reizt. Es ist daher unbedingt notwendig, daß die menschliche Gesellschaft die anarchistischen Elemente nach Möglichkeit ausrottet. Hieran haben alle Schichten der Gesellschaft und alle Barteien ein Interesse, auch die Sozialdemokratie. Deren namhafte Führer versichern in durchaus glaubwürdiger Weise, daß die Sozialdemokratie die schärfste Gegnerin des Anarchismus sei, und dennoch empfiehlt ihre Presse durch die Betonung des defekten Geisteszustandes die anarchistischen Verbrecher dem Mitleide der Gesellschaft. Selbst wenn man annehmen will, daß die sittlichen Defekte die Folgeerscheinungen geistiger Mängel sind, wird die menschliche Gesellschaft darauf bedacht sein müssen, diese Feinde der Ordnung und der menschlichen Kultur unschädlich zu machen und, soweit dies möglich ist, auszurotten. Das kann nur geschehen, wenn die einzelnen Staaten unetereinander die Verzeichnisse verdächtiger Personen austauschen und solche Elemente, die sich als Anarchisten bekennen und als solche agitieren, an einen Plazz deportieren, von wo sie nicht entrinnen fönnen, am besten nach einer Meeresinjel, die durch Schiffe in einer für Feuergeschüße erreichbaren Nähe bewacht wird. blühende, fraftstroßende ihrer selbst. Endlich nur noch ein zu überreden. Sie blieb fest. und mußte. Bergebens fuchte Harm fie nunftgründen davon abzubringen, sie zum Strechmeigen für trat ein anderes Gespenst drohender in den Vorderrung trat ein, das Leben des Liebsten war gesichert. Daihres Innern auf sie ma wenigen Tagen Schatten atment. grund die Stunde, wo sie alles sagen wollte Ver mit Düge ſein Darm muß lich die frausen Loden Und er streichelte einem sechsjährigen Blondtopf zärtvon einander zu halten wissen." Hand, sondern auch brave Männer, die Gut und Schlimm den, fügte Karl ernst hinzu und drüdte seinem Weibe die ,, Nicht allein gute Soldaten, hoffe ich, sollen sie werUeber den Attentäter Gennaro Rubino werden aus Bitonto folgende Einzelheiten mitgeteilt: Er vurde am 24. November 1859 geboren als Kind achtbarer Eltern. Er hat seinerzeit im 50. Infanterie- ReBegiment zu Florenz gedient und sollte als Feldwebel entlassen werden; er wurde aber vor ein Kriegsgericht geGtellt und zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er einen Artikel gegen seinen General veröffentlicht hatte. Bei seiner Entlassung aus dem Gefängnis wurde er Sozialist. Er verkaufte Hab und Gut, um den unglücklichen Bauern zu helfen. Als er mit seinen Mitteln zu Ende war, unternahm er Reisen. Vor sieben Jahren lam er nach London, wo er eine Buchhalterstelle erhielt. Bom Sozialismus ging er zum Anarchismus über und fand Aufnahme in den Anarchistenklub der Charlottentraße ,, Autonomie". Während dieser Zeit heiratete er eine Engländerin, mit der er ein nunmehr vierjähriges Kind hat. Später wurde er als Spizel verdächtig und ausgeschlossen. Während der Brüsseler April- Unruhen fandte er Beiträge zur Fortsetzung des Ausstandes nach Brüssel an die belgischen Sozialisten, um seinen ehemaligen Freunden zu beweisen, daß ihre Verdächtigung falsch jet. Später entschloß er sich, nach Brüssel zu reisen, zu dem ausgesprochenen Zweck, ein Mitglied der königlichen Familie zu ermorden. In dem Verhör sagte er, er bedaure, den König nicht getötet zu haben, hoffe aber, daß ein anderer glücklicher bei der Ausführung einer solchen Tat sein werde. Eines Tages wird mein Sohn großjährig sein und sich daran erinnern, was ich für und durch die Gesellschaft erlitten habe; er wird mich rächen." Weiter wird aus Brüssel gemeldet: Die Polizei nahm mehrere Verhaftungen vor, von denen fünf aufrecht erhalten wurden. Unter den Inkriminierten be= findet sich auch ein Elsässer namens Kiener, der erst seit etwa acht Tagen in Brüssel weilt und sich standhaft weigert, sein Logis anzugeben. Der Anarchist Mesdag sagte freiwillig aus, daß Rubino wohl versucht habe, sich an ihn zu drängen, daß er ihm ein Packet mit Rasierzeug und Zeitungen sandte und ihm mitteilte, daß er für den 15. November eine Beschäftigung hätte, ihm- Mesdag aber sowohl wie seinem Kameraden Chapelie, dem sofort wieder freigelassenen Anarchisten, sei Rubino widerlich und verächtlich vorgekommen. das erste Mal, daß man auf König Leopold in seiner fünfunddreißigjährigen Regierungsperiode ein Attentat versucht. Er war eines der wenigen zeitgenössischen Staatsoberhäupter, die bis jetzt von Mordanschlägen verschont blieben. Die Politik. Der Kaiser in England. Es ist £ Sonntag Vormittag wohnte der Kaiser mit anderen in Lowther Castle anmesenden Gästen dem Gottesdienste in der Kirche in Lowther bei. Nach dem Frühstück unternahm er bei schönem Wetter einen Spaziergang. Während des Diners und am Abend spielte die Kapelle Earl Lonsbales. Der Kaiser überreichte persönlich dem Earl Lonsbale die Insignien des Kronenordens erster Klasse. Verständigung in der Zolltariffrage. CB. Wie wir zuverlässig erfahren, ist durch die verschiedenen Verhandlungen zwischen Regierung und den Vertretern der Mehrheitsparteien ein vorläufiges Abkommen dahin gehend erzielt worden, daß die Säße der Regierungsvorlage angenommen werden, daß aber die höheren Säße für Getreide und die Bindung der Viehzölle in einer Resolution der Regierung empfohlen werden. Weiterhin will die Mehrheit für eine Durchführung ber Zolltarifreform vor Ablauf der Gesetzgebungsperiode also vor Juni 1903- dadurch sorgen, daß bei der Beratung des Zentrumsantrages, aus den Mehrergebnissen der Zölle eine Witwen- und Waisenversicherung zu schaffen, die Annahme des ganzen Zolltarifs en bloc beantragt und beschlossen werden soll. Zur Jugendfürsorge. Im Anschluß an das Fürsorgegesetz hat das preußische Ministerium des Innern kürzlich Bestimmungen über das Vorgehen gegenüber jungen Mädchen getroffen, die sich eines liederlichen Lebenswandels schuldig machen. Es wird die Weisung gegeben, an die Eltern oder die Vormünder die Aufforderung zu richten, dem unsittlichen Treiben der Pfleglinge oder der Kinder Einhalt zu tun. Bleibt diese Aufforderung erfolglos, so ist bei Minderjährigen unter 18 Jahren auf Grund des Gesetzes vom 2. Juli 1900 der Antrag auf Fürsorgeerziehung durch die dazu berechtigten und verpflichteten Behörden zu stellen. Es ist sehr zu begrüßen, daß jugendliche Personen, wenn man einen unstatthaften Lebenswandel an ihnen beobachtet, nochmals der strengeren elterlichen Zucht oder den Einwirtungen der Zwangserziehung unterworfen werden. Die Angelegenheit der Seeräuberfrage im Mittelmeer ist zwischen Italien und der Türkei geordnet. Kommandant Arnone hat die für die Familien der beiden in Midi getöteten Seeleute festgesette Entschädigung ausgezahlt erhalten, die Schalippen der Seeräuber sind zerstört worden. Sieben von ihm genommene Seeräuberschaluppen hat Arnɔne nebst drei Flüchtlingen aus der Erythräa, die an den Seeräubereien beteiligt waren und ihm von den türkischen Behörden ausgeliefert worden sind, unter Eskorte nach Massauah geschickt. Arnone hat dort eine Entschädigung für Räubereien, die von Piraten der Jusel Dahlak begangen worden sind, sowie für Abgaben eingezogen, die willkürlich von Fahrzeugen aus der Erythräa erhoben worden sind, und ist dann mit seinen Schiffen nach Massauah in See gegangen. Kurze politische Nachrichten. * Prinz Eduard von Sachsen- Weimar, englischer Feldmarschall und Oberst des 1. Regiments LifeGuards, ist im Alter von 79 Jahren an Blinddarmentzündung gestorben. Die Verwandtschaft des Verſtorbenen mit dem regierenden Weimarer Hause liegt sehr weit zurück; der letzte gemeinsame Ahnherr war der Großherzog Karl August, der Freund Goethes. Prinz Eduard Lat am Krimfriege teilgenommen. In Frankreich wird ein Gesetz gegen den Alkoholismus vorbereitet. Dann wird es gehen, wie in Amerika, wo manche Männer von ihren Frauen zwanzigmal im Tage heißes Wasser zum Rasieren" fordern, weil sie ihren Rum und Brandy nicht kalt trinfen wollen. * Ein nationalistischer französischer Abgeordneter will einen Gesezentwurf einbringen, wonach die Bergarbeiter an dem Reingewinn beteiligt werden sollen also ein Wettbewerb der Nationalen gegen die Sozialdemokratie. * Nach einer Meldung aus Paris will man auf den seinerzeit abgelehnten Vorschlag Clémenceaus zurückkommen und den Krondiamanten ,, Regent" zu Gunsten der Stiftung von Arbeiterpensionen verkaufen. 1791 betrug der Schäßwert des Juwels 12 Millionen Francs. * Das neue Kabinett in Bulgarien ist gebildet und folgendermaßen zusammengesetzt: Danew Präsidium und Aeußeres, Sarafow Finanzen, Ludskanow Inneres, Radew Unterricht, Todorow Justiz, Popow, Vizepräsident der Sobranje, öffentliche Arbeiten, Abraschew Handel und Paprikow Krieg. * Der Generalpostmeister der Vereinigten Staaten wird beim Kongreẞ beantragen, die Verhandlungen mit Deutschland, England und Frankreich zu genehmigen, wonach das Briefporto auf 2 Cent festgesetzt wird. * Der Prätendent, der dem Sultan von Marotto die Herrschaft streitig machen wollte, ist gefangen genommen worden. Damit ist der Aufstand zu Ende. * Die Barcelonaer Polizei entdeckte in eine Landhaus bei dem Hospital 35 Gewehre und 6000 Batronen für einen am Freitag geplanten Karlistenputsch. In der betreffenden Nacht wurde der Telegraph tatsuchlich dort durchschnitten, aber die Verschworenen führten ihre weitere Absicht angesichts der Wachsamkeit der Behörden nicht aus. Man glaubt, daß noch mehr Waffen verborgen sind. * Mehrere Stämme haben dem Gouverneur von Tes tuan, dem spanischen Gebiet von Marokko, ihren Beistand angeboten. Die Operationen gegen die ZemmurKab wird der Sultan von Marokko mit einer Armee von 25 000 Mann persönlich leiten. Nab und fern. Der V Deutsches Eigentum in Guatemala zerstört. Generalkonsul der Vereinigten Staaten in Guatemala sagt in seinem Bericht über Len durch den Ausbruch des Bultans Santa Maria den Kaffeepflanzungen zugefügten Schaden, den er auf 5 Millionen Dollars schäßt, daß viele der zerstörten Pflanzungen Eigentum deutscher Staatsangehöriger seien. Diese seien dadurch vollständig verarmt, da sie die Pflanzungen mit dem Gelde fremder Banken angelegt hatten. § Raubmord an Bord eines deutschen Kriegsschiffes. An Bord S. M. S. ,, Loreley", die augenblicklich zur Reparatur im Hafen Piräus bei Athen liegt, wurden nachts der Posten, Matrose Köhler, und Wachtunteroffizier Franz Biderizki ermordet und über Bord geworfen. Eine Kiste mit geheimen Sachen wurde vermißt. Zwei Matrosen, die außer den Getöteten an Bord schließen, hatten nichts gehört. Die Leiche des ermordeten Unteroffiziers wurde von Tauchern in unmittelbarer Nähe der ,, Loreley" im Hafen aufgefunden, auch die geraubte Riste entdeckte man beim Leuchtturm. Sie war beschädigt, aber nicht geöffnet. Werftarbeiter erscheinen der Tat verdächtig, vielleicht in Kollusion mit Leuchtturmpersonal. Am Leuchtturm wurde eine verdächtige Frau verhaftet. Der deutsche Gesandte hat die erforderlichen Maßnahmen beantragt; die griechischen Behörden zeigen großen Eifer. Nach anderen Meldungen handelt es sich bei dem Raube um einen eisernen Schrank, der wichtige Dokumente der deutschen Botschaft in Athen enthielt. Die Räuber seien in der Schiffsbarkasse entflohen, die man später am felsigen Ufer angetrieben auffand. An Bord des Schiffes befanden sich nur die nötigsten Wachmannschaften, der übrige Teil der Besazung und die Offiziere wohnten während der Reparatur am Land. Der Kapitän der ,, Loreley", Kapitänleutnant von Reuter, hat eine Belohnung von 1000 Frcs. für die Entdeckung der Täter ausgeseßt. * Ein Gymnasiast als Straßenräuber. In Budweis machte seit einiger Zeit ein halbwüchsiger Bursche, der mit einem Havelock bekleidet und mit einem Revolver bewaffnet war, die Umgegend unsicher, indem er einfam gehende Frauen und Männer am lichten Tage anfiel, fie mit dem Revolver bedrohte und von ihnen Geld forderte. Bulegt überfiel der Bursche einen Magazinsarbeiter, doch diesem gelang es, dem Angreifer nach längerem Ringen den Revolver zu entreißen, worauf der Attentäter die Flucht ergriff. Jezt konnte der jugendliche Straßenräuber dingfest gemacht und verhaftet werden. Es ist ein 16jähriger Tertianer des Budweiser cze chischen Gymnasiums namens Bohumil Maret. Der Verhaftete wurde dem Kreisgerichte eingeliefert. Das Ende einer Chansonette. Die in Wien weilende Gattin eines bekannten Artisten erhielt vor einigen Tagen einen Bettelbrief aus dem Bezirksgerichte, in dessen Berwahrungshaft sich die Absenderin des Schreibens befindet. Sie sei vollständig mittel- und unterstandslos von der Polizei aufgegriffen worden und harre in Kürze ihrer Abschiebung in ihre Heimat Ungarn. Ilka O. war in ihrer Glanzzeit eine der gefeiertsten Sängerinnen. In Rußland, der Stätte ihrer Triumphe, hat sie, mit einer herrlichen Stimme begabt und als Schönheit umschmeichelt, Unsummen verdient. Das Glück hatte sie übermütig gemacht. Die Hundertrubel- Scheine waren wertlose Papierfeßen in ihren Händen, sie streute sie von sich, so leicht und unbedacht, wie sie sie erworben. Was jeder Einsichtige vorhersagen konnte, geschah. Es ging langsam, aber unaushaltsam die schiefe Ebene abwärts. Als es mit ihren Mitteln schon fnapp ging, vergriff sie sich an fremdem Gute. Der Abglanz ihres einst so großen Namens rettete sie vor dem Zuchthause, aber sie mußte Rußland, wo sie wie eine verhätschelte Prinzessin ein glänzendes Dasein geführt hatte, verlassen. Sie sant von Stufe zu Stufe. Alt, halb verhungert und gebrochen ist sie kürzlich in Wien aufgegriffen worden; armselige Lumpen decken die Blößen jener, die einst die raffiniertesten Pariser Toiletten ihr eigen genannt. Bunte Chronit. Bei Brandenburg a. H. brannte das Artilleriedepot zum Teil nieder. Der Schaden wird auf 300 000 Mart geschätzt. -Auf einem Kartoffelfelde der Herrschaft Nassenhaide bei Stettin wurde der Schnitter Martin Koch, ein Russe, erstochen aufgefunden. Er war seiner Barschaft von 110 Mark und seiner Taschenuhr beraubt. Mutmaßlicher Täter ist der 19 Jahre alte Schnitter Albert Kazmarek. - Die Nummer des Berliner ,, Vorwärts" vom 15. d. Mts. wurde gerichtlich beschlagnahmt. In einem Artikel ,, Krupp auf Capri" hatte das Blatt den Geheimrat Krupp schwerer sittlicher Verfehlungen beschuldigt. In Röbel( Mecklenburg) ist ein 17jähriger Neger, der den Dr. med. Hofft aus Deutsch- Ostafrifa nach Mecklenburg begleitet hatte, getauft worden. Der Afrikaner will sich in Deutschland dem Schneiderhandwerk widmen. In Essen geriet ein mit Stroh gefüllter Schuppen, in welchem Kinder mit Streichhölzern spielten, in Brand. Vier Kinder, die sich in dem Schuppen befanden, erlitten so schwere Verlegungen, daß sie bald darauf verstarben. - Nach einer Meldung aus Alexandrowsk ist der Dampfer der Murman- Expedition ,, Andrei Perwoswanny" dorthin zurückgekehrt, nachdem die Polarnacht und der strenge Winter die Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeiten nicht mehr zuließen. Das Schiff hat nur den 72. Grad erreicht. Auf dem Touloner Bahnhofe rannte eine rangierende Lokomotive auf den lezten Wagen eines nach Nizza abgehenden Zuges auf. Fünf Personen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. In dem französischen Dorfe St. Etienne wurden die Geschwister Mathinet, drei Brüder und eine Schwester im Alter von 70-80 Jahren, die dort in einer armseligen Hütte wohnten, aber im Rufe großen Reichtums standen, von Einbrechern um 80 000 Frcs. beraubt. ) Ein zwölfjähriger falscher Prophet. Der Preangerbode in Holländisch- Indien erzählt von einem gewissen Asna, dem Sohn eines Dorfschreibers: Dieses zwölfjährige Knäbchen zeichnet sich durch außerordentliche Schlauheit aus und übte einen ungeheuren Einfluß auf seine sudanesische Umgebung aus. Er wußte die Eingeborenen zu zwingen, Geld und Gut herzugeben, und so groß war seine Macht über seine dummen Rassegenossen, daß sie ihn als Heiligen verehrten und bereit waren, all ihren Besitz, selbst ihr Leben für ihn aufzuopfern. Er besaß verschiedene Talismans und andere unnüze Dinge, vor denen der Eingeborene eine heilige Scheu hat. Hier," rief er denen zu, die nichts geben wollten ,,, habe ich zwei Talismans, gebt ihr mir kein Geld, dann lasse ich die gegen euch los. Der eine wird euer Vich töten, der andere wird euch das Geld in kleinen Beträgen abnehmen; führt meinen Befehl aus, oder sonst kein einziger konnte dieser Drohung widerstehen. Asna besaß ferner ein Säckchen Haar und erzählte davon, daß dies sein eigenes Haar sei aus der Beit, wo er als Greis in diesen Gegenden geweilt habe. Dann besaß er eine getrocknete Pisangfrucht, die heilig sein sollte, weil sie die einzige Frucht eines Büschels wäre; ferner zeigte er zwei Kemirienüsse, die an einen Stiel gewachsen waren, etwas, das nie vorkommt, und die deshalb heilig waren und ihm die Macht verliehen, zu sehen, ob sein Vater zu Anjongsarie frank sei. Wenn dies der Fall wäre, sprängen die Nüsse von selbst auf. Mit diesen Dingen bewaffnet, übte Asna eine ungeheure Macht auf alle Eingeborenen aus. Er befahl ihnen auf verschiedenen Reisen, ihn zu tragen, und ehrerbietig und willig trugen sie den Bengel stundenweit. Jetzt ist der junge Betrüger wegen Teilnahme an einer Verschwörung verurteilt und einem inländischen Beamten übergeben worden, bei dem er als Stalljungen arbeiten muß. 1:[ Das teuerste Buch,] das bis jetzt in der Welt hergestellt worden ist, ist nach der Bibliofilia die offizielle Geschichte des Sezessionskrieges, welche die amerikanische Bundesregierung hat schreiben lassen und die im Februar fertig geworden ist. Nicht weniger als 2 800 000 Dollar, b. h. über 11 Millionen Mk., sind dafür aufgewendet worden. Das Werk umfaßt 110 Bände, die Druckzeit erstreckte sich über zehn Jahre; einen großen Teil der Kosten gab man beim Ankauf von in Händen Privater befindlicher Dokumente, für das kostbare Papier und die Schriftstellerhonorare aus. V[ Eine ,, Neberehe."] In ihrem lokalen Teil bringt die Lahrer Zeitung folgenden modernen Heiratscoman in gedrängter Form, von dem sie erzählt, daß er in Lahr selbst passiert sein soll: Dreiwöchige Bekanntschaft. Lezten Sonntag Hochzeit. Montag Aussteuertag. Dienstag Erkundigungen über Vorleben; Enttäuschung und Trennung. Mittwoch Abholung des gekauften und nicht bezahlten Heiratsgutes durch die Lieferanten." Viel schneller tann's selbst in Amerika nicht gehen. [ Eine Physiologie des Geschmackes der wilden Tiere"] ist soeben erschienen und gibt genaue Auskunft über den Wert der Bestien in kulinarischer Hinsicht. Wir erfahren dort, daß das Schwanzstück des Löwen sehr schmackhaft ist; daß der Schenkel des Tigers zu sehnig und lange nicht so zart ist wie Lammbraten was man übrigens längst geahnt hatte, daß aber das Nashorn auch den verwöhntesten Magen befriedigen dürfte(!) Als Delikatessen gelten ferner Kängurusuppe und Robbenfleisch, das sehr verdaulich sein soll. Wer hätte das je geglaubt! [ Der Herr Portier.] Von seinen Erlebnissen mit cinem Theaterportier erzählt der französische Schriftsteller Ernst Blum in seinem ,, Journal d'un Vaudevilliste": ,, Es war der Hüter eines fleinen, längst niedergerissenen Theaters, wo ich meine ersten Schritte zu tun gedachte. Eines Tages fand ich mich mit einem Manuskript in seiner Loge ein. Wollen Sie die Güte haben, dieses Manuskript dem Herrn Direktor zu geben," sagte ich schüchtern.„ Schön," erwiderte der Portier ,,, legen Sie es dort hin."- ,, Wo denn?"- ,, Auf die Kommode, und zerbrechen Sie nichts, wenn Sie es vermeiden können!" Ich will schon aufpassen."- Und ich legte mein Manuskript auf die Kommode, wo, wie ich mich erinnere, eine ganze Kneiptischgarnitur von alten, halbzersprungenen Gläsern stand. Sie haben wohl die Güte, mein Stück dem Herrn Direktor so früh als möglich zu geben!"-„ Schön! Er wartet nur darauf! Sie scheinen auch zu glauben, daß der Herr Direktor nichts besseres zu tun hat, als die Stücke der ersten besten zu lesen!" Ich ging ein wenig bedrückt nach Hause. Als ich nach vierzehn Tagen noch keine Antwort erhalten hatte, ging ich wieder zu dem Portier: Wissen Sie vielleicht, ob der Herr Direktor mein Stück schon gelesen hat?"- ,, Welches Stück?"- ,, Das Stück, das ich Ihnen vor zwei Wochen zu übergeben die Ehre hatte?!" ,, Ach, sieh an, ich habe wirklich ganz vergessen, ihm das Stück zu geben; es liegt noch dort, das Stück!" Und er zeigte auf die Kommode, wo mein Manuskript immer noch neben der Kneiptischgarnitur von alten zerbrochenen Gläsern thronte. ,, m!" sagte ich.-„ Ich will es ihm heute abend geben, kommen Sie an einem der nächsten Tage wieder!" Ich kam an einem der nächsten Tage wieder, und der Portier sagte mir: ,, Hier haben Sie Ihr Stück, ich habe es gelesen!"- ,, Sie?" Ja, ich! Der Herr Direktor bekommt so viele Manuskripte zugeschickt, daß wir alle hier lesen müssen! Ich habe aber kein Glück, ich bekomme immer die blödsinnigsten Stücke."- ,, Das gefällt Ihnen also auch nicht?" " ,, nein! Vor allem ist es nicht schön genug geschrieben!" Ich ging zur Kommode, wo mein Stück ſeinen Platz wieder eingenommen hatte, und wars, als ich mein Manuskript betrübt wieder zurücknahm, ein Glas um, das in tausend Stückchen zerbrach. Verdammter Dummkopf!" schrie der Portier wütend ,,, ein Glas, das ich von meiner Mutter geerbt habe! Das sollen Sie mir bezahlen!" ,, Gut," sagte ich mit Würde ,,, schicken Sie mir die Rechnung!" Der Portier hat sie mir aber nicht geschickt, und ich habe das sehr bedauert, denn ich hatte die ganz bestimmte Absicht, ihm mein Stück als Zahlung zu geben. Er hätte dabei sicher noch verloren." Kurzes Allerlei. Ein ,, studierter" Schäfer dürfte nicht zu den Alltäglichkeiten gehören. Zu Seeholz in Dänemark feierte dieser Tage der Gutsschäfer Gervig sein fünfzigjähriges Berufsjubiläum als Hüter der Herde und will von jetzt an wissenschaftlichen Studien leben. Gerbig schreibt und spricht außer Dänisch auch Deutsch und Französisch. Dieses Jahr dürfen unsere Weintrinker auf einen einigermaßen trinkbaren Tropfen rechnen. Der Most soll im allgemeinen zur Weinbereitung recht geeignet sein. Auch die Quantität ist bedeutend annehmbarer als im vorigen Jahre, in einzelnen Gegenden wohl um die Hälfte größer. * Was einem dichter passieren fann. In seinem Romane ,, Gigolette", bjer im ,, Radical" abgedruckt wurde und dann als Buch erschien, läßt der Pariser Schriststeller Decourcelle zwei Verbrecher auftreten, die sich in einem genau bezeichneten Weinlokale ,,, Rue des Rasselins 20, bei Vater François", ein Stelldichein geben. Dadurch fühlte sich Herr François Faucon, Besitzer einer tatsächlich in der ,, Rue des Rasselins 20" befindlichen Weinhandlung, beleidigt und geschädigt und erhob gegen Decourcelle, der Herausgeber des ,, Radical" und die Verleger des Romans ,, Gigolette" Klage auf Schadenersatz in Höhe von 4000 Mark, indem er erklärte, daß sein Lokal im Roman als Sammelpunkt von Verbrechen gekennzeichnet und dadurch in der Achtung des Publikums herabgesetzt werde. Das Gericht wies die Klage jedoch zurück und der Kläger muß die nicht unbedeutenden Kosten tragen. Interessant ist die Begründung des Urteils, in welcher es u. a. heißt: Dadurch, daß zwei Verbrecher sich in einem bestimmten Lokale treffen, könne das Lokal, wenn es sich sonst eines guten Rufes erfreue, noch nicht in der Achtung des Publikums herabgesetzt werden. Ein öffentliches Lokal sei der Sammelpunkt verschiedenartiger Leute, und der Wirt habe nur selten eine Ahnung von dem Charakter und dem Vorleben seiner Gäste, unter welchen sich natürlich auch gefährliche Verbrecher befinden können. Es könne einem Dichter nicht untersagt werden, in seinen Dichtungen ein wirklich vorhandenes Lokal zu erwähnen; er würde sich nur dann strafbar machen, wenn er das betreffende Lokal lächerlich oder verächtlich zu machen suchte. Das sei aber in ,, Gigolette" durchaus nicht geschehen und deshalb sei die Klage durchaus unbegründet. (!) Eine seltsame Kindesaussetzung wird aus Paris gemeldet. Die Insassen eines von Paris kommenden Automobils setzten in der Abenddämmerung auf der Landstraße bei Fontaine la Louvet einen Knaben aus, der in einer Wiege lag. Das Automobil wartete, bis zwei Tagelöhner die Wiege fanden, und fuhr dann mit größter Schnelligkeit davon. In der Wiege lagen 14 Tausendfrancs- Billets und ein Brief an den Finder mit folgendem Inhalt: Behaltet das Geld, erziehet dieses Kind einer vornehmsten englischen Familie bis zur Volljährigkeit. Ihr habt fürs Leben ausgesorgt." Mascagni in Nöten. Der italienische Opern- Komponist Mascagni, der bekanntlich zu Boston in Amerika jetzt schon zum dritten Male verhaftet und nur gegen Kaution vorläufig freigelassen wurde, hat sich in seiner Not telegraphisch an den italienischen Ministerpräsidenten Zanardelli gewandt, die Vermittlung der italienischen Regierung gegen die Schikanierungen, deren Opfer er sei, angerufen und den Ministerpräsidenten ersucht, einzugreifen. Zanardelli habe, nach der Tribuna", in seiner Antwort Mascagni des Interesses der italienischen Regierung versichert und ihm mitgeteilt, daß er den Minister des Aeußern bitten werde, sich seiner Sache anzunehmen. Die Tribuna" bemerkt, dem Vernehmen nach habe Brinetti sofort Schritte in der Angelegen geit getan. Giessener Cagesneuigkeiten. ungsblatt Nr. 74 vom 15. November enthäl Großen Pinb in unferer Bemark Dentende Vergröße Minaofen, der zi ** Das gestern ausgegebene Großb. Regien Gießen erbaut i Edift, die Einberufung des 32. Landtags betreffen Bufunft wird den am 25. März und 10. September 1903 dai Sonntags- 3e Vom 12. Nobbr. 1902. ** Unsere Pferdemarkt Kommission beabsichtigt, mit Majchine nach der o. Grünbera, stattfindenden Pferdemärkten eine Verlosung bo una des Herrn Pferden und Fohlen, sowie landwirti art, wird jest lichen Geräten und Maschinen, Hana Dispenie zur gewer des Ministeriums des Innern wurde die nachgefu der Bedingung erteilt, daß jeweils successive big weiteres Wachle ** Goßfelden. 1 haltungsgegenständen zu verbinden. Seiten unter der bisheriger Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosuna unt Leben diefer Lehran 20 000 Loose, zu 1 Mark das Stück, ausgegeben werd Stationsgebäude e dürfen und nach Abzug der Reichsstempelabgabe mtgarten von der destens 65 pt. des Bruttoerlöses aus dem Verkauferer Schule. N der Lose zum Ankauf von Gewinnaegenständen zu bedent aus Mar wenden sind. Zugleich wurde der Vertrieb der Lose ir dazu gehörigen N Großherzogtum gestattet. F. Die Wanderer G. R.-G. feierten am Samsta Abend auf dem Windhof ihr diesjähriges Stiftungsfest duri ein Festmahl, welches durch humorvolle Vorträge gomir bändegruppe gebra Charakter bei län Wirdeboll ift Sti gebäude bat im C Lehrerwohnungen e F. Groß- Felda, wurde. Der erste Vorsitzende Herr Aug. Wohn überreiräume, und das bei dieser Gelegenheit den zum Ehrenvorsitzenden er nannten Herrn Wilh. Homberger das prachtvoll aufgeführ Diplom zu dieser Ernennuna, indem er in fännerer Rond urblößlich auf bervrrhob, welch große Verdienste Homberger fich um bgrüner Shein. Ein f Radfahrsport und ganz besonders um die Wanderer G. R.Meteor ftüd erkennen, erworben habe. Das Winterfest des Vereins wird 18. Januar f. J. in Steins Saalbau abgehalten. Sierzu t 81bad fich bewegte u Gleiches geldrieben: G but - hend gegen 5% O Namensänderung. Wie uns mitgeteilt wird, foll Wirtschaft zur Stadt München" in der Schloßgesse darab ein oba spren Namen„ zum alten Bostborn" erhalten. Die Menderu Reb) in blendendem soll aus folgendem Anlas geschehen: Das Haus gehörte droch Rülfenrod zu Anfang voricen Jahrhunderts einem Manne, dem htärke waren be genannten„ Postkonrädchen", derselbe batte die Bertonens arbenr flere entledte bet Postbeförderung zu bewerkstelligen und war als Posthaltahuman. und Postillon von jedermann gefannt. # ** Busbad, 17. No m. Das Mechanische Theater auf Damalafirchenbaufonds ar Garten bietet ganz wundervolle und heitere Biécen, b inzenden Verlauf. Di denen wir nur einzelne anführen wollen. So 3. B. find er 1200 Mart, fobaß Ansichten von Konstantinopel. von Alexandrien, vor Verent. Unfoften rund mit dem ganzen Treiben, alles durch natürlich scheinen fübrt werden können. Bewegungen von Figuren, von lebhafter Anziehungsfra Bubbad, 17. No Ganz besonders muß man die Bewegunnen bewundern mmer zu Friedbe dem Götterfeste, in der Darstellung der Diepsrimen oheiter Vertreter, son Winderbilder und bei den beiden Roltigeuren. Es läkt faubach ein neuer Ver nicht alles beschreiben, es muß gesehen werden, um eine flo ** Bad Nauheim, Vorstellung zu erhalten. Der Besuch dieses Theaters ift dncidermeiſter Fried zu empfehlen, und wird es feinem der Besucher gereuen, bergangenen Somm mal die Preise der Bläße im Vergleich zu dem Geboted- Maubeim meilte, gering find. Für Schuffinder würde es besonders unttahl begangen hatte haltend sin. Nebenbei sei noch bemerkt, daß die Halle en als wiederholt geheizt ist. en Rudthaus berur Unteroffizierball. Die Unteroffiziere des 1. Dannenrod, 17. 3. Bataillons hief. Regiments hatten am voraeitrim Dannenrod m Sonntag Nachmittag einen Familien- Ausflug mit Damie Gemarkung eidlich on welchem sich auch viele ehemalige Angehörige Nirda, 12. Nov. Regiments mit ihren Familien beteilioten, nach des bier it wüften Au Windhofe veranstaltet. In dem schönen, grof Bobenbaufen gebürtig Saale dieſes prächtigen Gambrinus- Tempels us rüctehrenden Ber felbstverständlich sofort ein Tänzchen arrangiert. der Stadt und richt Bewirtuna, welche der Beſitzer des Windhofes, der hidem berart übel 31, allen 116ern wohlbeliebte, ehemalige langjährige r feinen Weg fortuner tinenvater Herr Chriftian Duill ſelbſt leitete, max brlegten bei diesem Wet züglich. Leider berflogen die Stunden nur allzuschnrden fein, und mit unfehlbarer Bünftlichkeit fam, sicher d namentlich die Damen, welche bei dem herrschend B ** ** Erbenhausen, 18 ien itjubiläum. Meiſten zu früh, Bieberlieschen angepuftet und entitle Here Würgerm Bieberlieschen anzubertrauen, als vom Ostwinde erreichte dem Jubila zausen zu lassen. Lane S andes die Denkmünz ** Wir brachten im Sommer eine Notiz betr. das Abend veranstalte sorgen mit Heizmaterialien in den Straßen, in weld dieses Jahr die Kanalisationsarbeiten stattfinden. D scheint von einigen Leuten irrtümlich aufgenommen wor zu sein und zwar in dem Sinne, als wenn die Kanalh ausführende Firma Jäger& Rumpf das Heizmaterial stel sollen. Eine gestern auf Veranlassung der Firma a geführte Kellerrevision durch zwei Kriminalbeamte ergab zwei Kellern am Sta'tbach, daß die betr. Kellerinhaber Bef größere Menge Kanalhauholz entwendet und aufgewerbev hatten. In einem Keller fand man fogar 40 Epriekho Die Belohnung für diese„ Emsigkeit" wird wohl in gehör Maße erfolgen. Aus Hessen und nachbargebieten = und Sonntag, den Plusflug na zu wir unsere Mitg ** Leihgestern, 16 Novbc. Das neuerbaute ft Versammlungsort liche Schulhaus wurde heute nachmittag in feierlhr Mittags. Weise seiner Bestimmung übergeben. Nachdem Frühjahr 1900 die hiesige Schule dreiklassig gewo war, entschloß sich die Gemeinde zum Neubau, der vorigen Jahr begonnen wurde. Gr Der Einweiterschuhen un wohnten bei die Vertreter der Kreisschulfommie haarfell- Ka Regierungsrat Dr. Wagner, Kreisschulinspektor el für ben Dr. Luzius, Baurat Stahl, Kreisarzt Medizinalratiche u. Am Haberkorn, streisstraßenmeister Rohrer, der Orte stand, die Lehrer mit ihren Klassen, der Kriegerber die beiden Gesangvereine und der Turnverein. Borsitzende des Schulvorstandes, Pfarrer Dekan Ctr Die inuere vollzog die Weihe des Neubaucs. Meinverlauf der Edn Bernha richtung des Schulhauses entspricht allen Anforderun lenenbaue. 15 der modernen Schulhygiene. ** Londorf. Die allbekannte Wirtschaft des he Robert Ziegler Zur Stadt Gießen" in Londe ging durch Kauf in den Besitz des Herrn Chr. Mede bach zu Bieber über. Der Kaufpreis beträgt 35 Mart. tüberwürzen! W MAGG Die Uebernahme erfolgt am 1. Januar 19wab, Hollieferant, neuigkeiten. 2. Landtags betref Groken- Linden, 17. November. was faltwert in unserer Gemarkung wird in affer Münze eine bedeutende Vergrößerung erfahren. Der Befizer Ha as e Großb. Regie teßen erbaut im Laufe diefes Winters einen zweiten Bürgerschaft zu einer kleinen Nachfeier in der Wirt- diesem Falle von den nationalen Parteien strikte Ablehnurg 15. November entinaofen, der zirka 30 Klafter alfiteine fassen soll. schaft von Konrad Becker 8. miffion beabfiditint, a ne Verlosung In Zukunft wird der Kalf auch mittels einer kleinen Maschine nach dem Bahnhof befördert. eptember 1903 donntags= 3eichenschule, welche unter der Leito. Grünbera, 16. Nobbr. Unsere Handwerker= Deils fucceffive bie ung des Herrn Hochbauauffeher Grünig- Gieken ** Goßfelden. 15. November. Zwischen Dorf und zur Ehrung des Jubilars einen Lamptonzug. Nach| bau und Gartenbau nicht zu erwarten. Ohne die nhinen demselben bersammelte sich auf Einladung des Herrn Voraussetzungen haben die Genannten kein Interesse an dem Bürgermeisters der Gesangverein und die hiesige Bustandekommen eines neuen Zolltarifs und fordern, daß in Möge es dem Jubilar, desselben erfolgt. der sich allgemeiner Beliebtheit erfreut, vergönnt sein, sein Amt noch lange zum Segen der Gemeinde zu berwalten. ** Lehrbach, 13. Nov. Wieder einmal versuchten es zwei Wilderer, in unseren Wäldern zu jagen. Sie hatten mußten und darum ihr schlimmes Handwerk am hellen Toge und als sie seiner gewahr wurden, feuerten sie auf ihn und suchten dann das Weite. Glücklicher Weise girgen ihre Schüsse fehl. ** * Frankfurt a. M., 17. Nov. Heute früh gegen 8 Uhr zeigte das Thermometer hier 3 Grad Reaumur te landwirtichtest, wird jezt nach Erlangung der behördlichen wohl gemerkt, daß die Förster am Dienstag zur Kontrolle aschinen, SanDispense zur gewerblichen Fortbildungsschule erweitert. verbinden. Stallnter der bisherigen Leitung dürfte dann auch fürderhin getrieben. Der gröfliche Förster entdeckte sie nachmittags, iefer Berlofuna umleben diefer Lehransta't kennzeichnen. urde die nachgejut weiteres Wachsen, Blühen und Gedeihen"- das tid, ausgegeben werStationsgebäude erhebt sich jetzt, durch einen Vorichsstempelabgabe arten von der Hauptstraße getrennt, den Neubau fes aus dem Vertounferer Schule. Nach den Plänen des Architekten Paul unter Null. Der Vertrieb der Loie bazu gehörigen Nebengebäuden uns eine moderne Geinnaegenständen zu bent aus Marburg erftanden, hat dieselbe mit den Ffeierten am Somarafter bei ländlicher Umgebung" geraten zu sein. bändegruppe gebracht, ohne in den Fehler städtischer ährioes Stiftungsfest bürdevoll ist Stil und Ausführung. ble Barträge genigebäude hat im Erbacichok zwei große Helle Klassen Aug. 2- hn überjadume, und das erste Obergeschoß zwei getrennte Ehrenvorsitzenden Lehrerwohnungen erhalten. das pradhtooll out ger Das Schul** Frankfurt a. M., 17. Nov. Gestern Nachmittag nach 5 Uhr zog ein prachtvolles Meteor über unsere Stadt. Der bläulich weiß leuchtende Centralförper hatte eine lange Feuergarbe im Gefolge.. ** Darmstadt. Der Schulverwalter Peter Sommer von Lindenfels, jekt in Beedenkirchen, murde wegen Ueberschreitung des Büchtigungsrechts zu 116 Mt. Gelb strafe verurteilt. Er vertrat in Lanastadt den franken Lehrer und hatte dort mit einer Klaffe von 66 Schülern schwer zu kämpfen. Die Sakramentsrangeu hackten ihm den Kohl auf dem Kopfe. Einer urinierte ihu F. Groß- Felda, 16. Nov. Heute Abend 5.18 Uhr entbem er in fännerer on urblößlich auf unserem Morftplaß ein blendend blauSomberoer fich um timer Schein. Ein schneller Aufblick liek ein dahersausendes m die Wanderer G. Meteor ftüd erkennen, das in der Richtung Windhausen- spaar in das Wafferalas hinein. Wie da der Mann des Vereins wird 8-1bach sich bewegte und ebenso schnell wie gekommen, ver- ohne den Stab Mosis auskommen sollte, ist ein mau abgehalten. idmand. Hierzu wird uns von Ehringshausen ein Rätsel. Der Staatsanwalt hatte 3 Monate Ge8 mitgeteilt wird, fol Bleiches geschrieben: Ein seltenes Naturs bauspiel entstand fängnis beantragt. in der Schloßaffe uthend gegen 54 Uhr dadurch, daß von der Richtung Portrob ein aba sprengter Himmelsförper( wohl Meteor. baffen. Die Menheng b) in blenbenbem&' chte unsere Landſchaft durchführ en: Das Haus gehörte einem Manne, dem - nd roch Rüffenrod zu verschwand. Die Schnelligkeit wie je' chtstärke maren beide eine ungeheure, und interessante e batte die Belenen berri flere entlockte ber grelle Schein ben uns umgebenden nt. und war als Posthaltungen. ** Butzbach, 17. Nov. Der Bazar zum Besten des ater auf Damal tabtfirchenbaufonds am Samstag Abend nahm einen ind heitere Biécen, Men. So z. B. find änzenden Verlauf. Die Einnahmen belaufen sich auf Ilexandrien, vor Benet 1200 Mark, sodaß voraussichtlich nach Abzug der entl. Unfoften rund 1000 Mart dem Baufond zu= führt werden können. rch natürlich scheinen bhafter Anziehungsfro vequnnen bewundern der Diepsrimen oh Roltigeuren. Es läst f hen werden, um eine f ** Butzbach, 17. Novbr. Auf Antrag der Handelsmmer zu Friedberg wurde für Bad- Nauheim ein beiter Vertreter, sowie für den Amtsgerichtsbezirk ubach ein neuer Vertreter genehmigt. ** Bad Nauheim, 17. November. Der Kurgast, der diefes Theaters it reidermeister Friedrich Schille aus Leipzig, der rgleich zu dem Gebot bergangenen Sommer, während er als Kuraaſt in der Besucher gereuen, d- Naubeim meilte, in Steinfurth einen Einbruchsürde es besonders untbitahl begangen hatte, wurde von der Straffammer emerkt, daß die Halle en als wiederholt rückfälliger Verbrecher zu zwei en Zuchthaus berurteilt. teroffiziere des 1. ** Dannenrod, 17. Nov. Geora Heinrich Becker hotten am voracitri Dannenrod wurde als Feldgeschworener für ilien- Ausflug mit Damse Gemarfung eidlich verpflichtet. hemalige Angehörige ** Nirda, 12. Nov. Bei den Kontrollversammlungen -n beteilioten, nad es hier zu wüsten Ausschreitungen gekommen. Mehrere n dem schönen, gro Bobenhausen gebürtigte Reservelente überfielen den nach mbrinus- Tempels us zurückkehrenden Verwalter des Dauernheimer Hofes inzchen arrangiert. der Stadt und richteten denselben mit Messern und des Windhofes, der icken derart übel zu, daß der Verlegte nicht imftande malige langjährige r, feinen Weg fortzusetzen. Wie man bört, sollen dem I felbft leitete, mar rlegten bei diesem Ueberfall außerdem 30 Mt. geraubt Stunden nur allzuiden sein. chkeit fam, ficher angepuftet und ent fibr * Erbenhausen, 18 Novbr. Am letzten Mittwoch rte Herr Bürgermeister Schaaf sein 25 jähr. bei dem herrschenden st jubiläum. Aus diesem Anlasse erschien ch lieber dem fauchen genannten Tage Herr Kreisrat Dr. Melior und 13 vom Oftwinde erreichte dem Jubilar in Gegenwart des Or svor ades die Denkmünze: Für lange treue Dienstzeit". eine Notiz betr. das Abend veranstaltete der Gesangverein ,, Gintracht den Straken, in wel arbeiten stattfinden. nlich aufgenommen wo , ale wenn die Kanall mpf das Heizmaterial t nlaffung der Firma o ergal Dei Kriminalbeamte die betr. Kellerinbaber bie be man fogar 40 Spriefi gfeit" wird wohl in gehör Bestellen Sie ** Biebrach, 17. November. Aus Liebeskummer fubten am Samstag Abend 2 junge Mädchen, Freunbinnen, den Tod in den Fluten des Rheins, fanden ihn aber nicht. Denn kaum waren sie, übrigens an eine ganz seichten Stelle, in dem kalten Wasser, da schrieen fie jämmerlich um Hilfe, worauf sie von Vorübergehen den dem„ nassen Element" entrissen wurden. □ Hersfeld, 16. Nov. Der in der Nähe gelegene Hof Kühnbach wurde ron dem Großfaufmann Pachten in Frankfurt a. M. für 75 000 Mt getauft. ** Mainz, 18. Nov. Heute sind es 45 Jahre, dak der Bulverturm am Gautore, a nannt der Martensturm, in die Luft floo, wobei 153 Menschen ums Leben tamen. Vom Rhein, 16. Nov. Bezüglich der fürzlich aus einem rheinischen Gebirgsörfchen erzählten Geschichte Us Hannes s'abbert net" mird jest mitgeteilt doß dieselbe nicht oanz neu ist. Der in nassauischer Mundart dichtende Rudolf Dieß schildert in feinem N'y for unaut" dieselbe Episode unter der Ueberschrift„ Die Serviett" ähnlich, nur daß hier die Frau Bürgermeister auf die Mahnung des Landrats, ihrem Manne doch auch eine Serviette zu geben, antwortet: Mei' Mann, der braucht faa Serviett; Mei' Mann is fu kaa Sä hund net. Der duht sich net bedruddele un net sei' Beug hschuddele!" der Landwirte einberufene Versammlung statt, an der ca. 400 ** Nossau, 17. Nov Sier fand gestern eine vom Bund Bersonen teilnahmen Hauptredner waren die Reichstagsobgeordneten Lucke- Batershausen und Dr. Diedrich Hahn. Nach lebhafter Diskussion wurde fofaende Resolution anfammelten nassauischen und rheinischen Bauern, Weinbauern, genommen: Die heute am 16. de. in Nassau zahlreich verGärtner und Angehörigen des gewerblichen Mittelstandes Yegen entschiedenen Protest ein gegen die rücksichtslose Behandlung, die ihren Antiänen im neuen Zolltarifentmurf von der Regierung zu teil geworden ist, ebenso erklären fie fich gegen die unzureichenden, unter Außerachtlaffung der hart bedrängten Ermerbelage der wichticsten Berufsstände beschlossenen Bollerhöhungen der Kompromißparteien, sofern nicht durch eine entsprechende Herahminderung der industriellen Zölle die Barität mit der Regierung bergestellt wird. Ohne Festfegung der Bindung in ausreichenden Mindestzöllen, wie fie vom Bund der Landwirte formuliert und begründet sind, ist eine rentirliche Förderung von Getreidebau, Viehzucht, Weindie Das Mühlrad. ( Parodie.) In einem fühlen Grunde. Da steht ein Mühlenrad. Wie gut, daß die Geschichte Sich so g'rad zugetragen hat. Ges st, das Mühlrad ginge In einem fühlen Grund, So würd' es sich erfälten Und das wär' ungesund. Und wenn das Mihlrad liefe Im fühlen Grund einher, So würd' das Mühlrad schwitzen, Was unästhetisch wär'. Wenn gar das Mühlrad ritte In einem fühlen Grund, So fönnt' das Mühl ad lachen, Doch's Pferd fäm' auf den Hund. Wohl, daß im fühlen Grunde Still steht das Mühlenrad; Denn sonst wär's ungesunde, Wie ihr gesehen habt. E. W. Ehringshausen. Oeffentlicher Sprechsaal. ( Eingesandt.) Neben manchen anderen alten 3öpfen heben wir in unserer immer mehr aufstrebenden Universitätsstadt Gießen, auch noch die Einrichtung der Polizeistunde.- Sißt man gemütlich des Nachts um 1 Uhr in schöner Gesellschaft, so muß man alle Augenblicke gewärtig sein, daß die Polizei erscheint und | Feierabend bietet. gewiß nicht ang nehm, des Nachts von Wirtshaus zu Den Vertretern der Polizei ist es Wirtshaus zu gehen und ihres Amtes zu walten. Die Herren werden angeulft, zum Mittrinken aufgefordert u. a. m. Wir meinen, daß man diese Einrichtung der Polizeistunde fallen lassen solle, und den Einwohnern hiesiger Stadt gestatte, in Ruhe solange fißen zu bleiben, als sie wollen. Die unliebsamen Vorfälle am Bahnhofe wären dann nie vorgekommen. Die Wirte können ihre Lokalitäten ja vor Radaubrüdern dadurch schützen, daß sie dieselben vor die Thüre setzen. Manche Polizeistrafe in den letzten Jahren wäre nicht gemacht worden, wenn die Sache so eingerichtet wäre, wie sie in anderen Universitätsstädten schon lange ist. er. ( Eingesandt.) Wie uns von interessierter Seite mitgeteilt wird, haben der Anzeige gegen den Student Kiederle wegen Tierquälerei nicht andere Motive" zu Grunde gelegen. Billiges Kochrezept( Preisgekrönt). Troß der Fleischteuerung kräftige Fleischfupve oder Bouillon für 6-8 Personen zum Preise von 25 Bfg Man nehme für 10 Pfg. Rindsknochen, foche sie aus und thue während des Kochens für 5 Bfg Suvpenfräuter und für 10 Bfg. WUK"( einen guten Theelöffel voll) daran. ,, WUK" ist überall ston in Probebüchsen à 25 Pfg. zu haben. 33 Marttbericht. Gieken. 18. Nov. Auf dem beutigen Wochenmarkt fofteten Butter per Pid. 0.85-1.10 M. Hibnereier 1 St. 7-9 Pfg., Enteneier St. -00 Bfa., Käse per St. 5-9 Pfg.. Käsematte 2 Sr. 5-6 Bfg., Erbien der Liter 20 Pfg., Linsen per Liter 32 Big Tauben per Paar Mr. 0.70-0.90, Hühner per Stild Mr 090-1 40, Hahnen, per Stud Mr. 0.75-1.60, Enten per Stüd 2.20-2.80, Gäme p. Bid. 50-64 Pfg, Ochsenfleisch per Pfb. 66-76 Bfg., Rindfleisch ber Bfd. 60-64 Bfg. Schweinefleisch per Pfo. 70-80 Bia. Schweinefleisch gesalzen ber Bfund 0.84 Bfa, Kalbfleisch ver Pfd. 68-72 Bfa., Hammelfleisch ver Pfd. 50-70 Bfg., Kartoffeln per 100 Kilo 450-5.20 Mr., Zwiebeln per 3t. Mt. 3.00-4.00, Milch per Liter 18 Rfa. Druck und Verlag der Giesener Verlagsdruckerei. vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. ,, Giessener Neueste Nachrichten" rtsgewerbeverein Groß- Felda| Eisenbahn- Comitee Groß- Felda und Umgegend. Sonntag, den 23. November cr. und Umgegend. Geschäfts- Empfehlung. Zimmerarbeiten Ausflug nach Stumpertenrod. 7 Uhr, wird in die Wirtschaft des Herrn K. Horst zu verpflichte mich die mir anvertrauten Arbeiten jeglicher Auf nächsten Samstag, den 22. Novbr. cr., Abends mit und ohne Holzlieferung, übernehme ich jederzeit und wir unsere Mitglieder und Freunde ergebenst ein Groß- Felda eine Dachbargebieten Obe. Das neuerbaute Versammlungsort: Vereinslokal, Abmarsch pünflich e nachmittag in feierlhr Mittags. übergeben. Nachdem Schule dreiflaffig gewo einde zum Neubau, det Der Vorstand. Große Auswahl in Versammlung Art, auch Reparaturen in nur bester Ausführung herzustellen. Erkundigungen über die von mir ausgeführte Arbeiten können bei Herrn Gutsbesizer H. Frank in einberufen, in der über die seither gepflogenen Verhand- Groß- Felda eingeholt werden. lungen des Eisenbahnkomitees über das Projekt Niedergemünden resp. Ehringshausen- Groß- Felda Groß- Felda. Karl Diehl II., -Ulrichstein- Rirfeld, Bericht erstattet wird. Alle Interessenten sind zu dieser Versammlung Das Esenbahn- Comitee. vurde. Der Einweiterschuhen und Stiefel von 40 fa. an. der Kreisschulfommite Haarfell- Kalbleder Schnür- u. Schaften- freundlichst eingeladen. Kreisidhulinipettor el für Rheumatismusleitende. Echte Rimmergeschäft. Areisarzt Medizinalrafische u. Amerikanische Gummischuhe Einladung nach Stumpertenrod. Pflastermst. Hofmann, Gießen, Wilh. Bernhard, ter Rohrer, der Ort Klaffen, der Kriegerve nd der Turnverein. des, Pfarrer Defan E baues. Die inuere einverkauf der weltberühmten Triumph- Nächsten Sonntag, den 23. November, Mittags 1 Uhr, Schnallenstiefel. 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Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Die Ausführung der Verordnung, das Gewerbe der Gesindevermieter und Stellenvermittler betr. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die von der Gesindevermieterin Piger beanspruchte Gebühr beträgt. 1) für Vermittelung eines Dienstboten an eine Herr schaft in Gießen 5 Mt. 2) für Vermittelung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach Auswärts 5 Mt. woran der Dienstbote jeweils 2 Mf. zu entrichten hat. Gießen, 15. November 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Mittwoch, den 19. November, Nachmittags 1/23 Uhr werden bei dem früheren Regierungsgebäude am Kanzleiberg 40 Haufen olies Breanholz versteigert. Gießen, am 15. November 1902. Großh. Bürgermeister ei Gießen. Mecum. Für einen 18 Jahre alten wirb Stellung gesucht. Schmiedegeselle Näh auf dem Armenamt Gießen Seit 21 Jahren nicht mehr hier. Mechanisches Theater von H. Pottharst in Gießen Oswalds Garten. 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Versyn, bisher Molkereiinstruktor des Verbandes der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften zu Darmstadt, übergeben habe. Ich danke für das mir geschenkte Vertrauen und empfehle meinen Nachfolger. Ph. Lahr. Im Anschluß an obenstehende Mitteilung meines Herrn Geschäftsvorgängers bringe ich die Tampfmolkerei Scharzenstraße Nr 4- in empfehlende Erinnerung. Es wird mein Bestreben sein, allen Anforderungen zu genügen. Jac. Persyn. BOOOOOODEON LOO Steins Garten. Donnerstag den 20. November: 1. Abonnements- Konzert ausgeführt von der Kapelle des Inf Negts. Kaiser Fleischverdingung. Wilhelm( 2. Großh. Heff.) Nr. 116 unter Leitung des Am 1. 12. 190, vormitta 8 10 1hr, wird in diesseitigen Geschäftszimmer, Kaserne I, der BeGroßh. Musifdirektors Kranße. Spielplan: darf an Fleisch- und Wust 1. Ouvert. Euryanthe, Weber, 2. Prolog a. d. Bajazzo, waren für die Garnison Gießen Leoncavallo, 3. Fantasie für Piston, Hartmann, 4. auf die Zeit vom 1 Januar bis Ungarische Rhapsodie, Liszt, 5. Sinfonie Es- dur, J. 30 Juni 1903 verdungen. Die Lieferungsbedingungen liegen Haydn, 6. Ouvert. Undine, Lorging, 7. Mein Traum! im Geschäftszimmer aus; dieselben Walzer, Waldteufel, 8. Variationen über d. Lied: Wenn fönnen auch geuen Zahlung der wir durch die Straßen zichen, Lux, 9. Perlen aus Selbstkosten bezogen werden. Meyerbeers Opernmelodien, Fantasie, Schreiner. Schriftliche und verfiegelte An Eintritt 50 Pfg. An den Wochentagen täglich Vorftelungen gebote sind im Gef höstszimmer Anfang präcis 8 Uhr. ab nd8 8½ Uhr. Sonntags 3 Vorstellungen um 4, 6 und 8½ Uhr. Eintrittspreise: Refervirter Stuhl oor Beginn des Termins mit der Ausschrift Angebot auf Lieferung von Fleisch und Wurstwaren" versehen, abzugeben. Garnisonderwaltung. 125,( Familienfa ten 3 Stüd zufammen 1000Geschäfts- Couverts mit Firmendruc u. mehr á Mt. I. Rang 1 Mt.( 4 Karten zusammen u. m br á 75 Pfa) II. Rang 50 Pfg. 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Für Hämorrhoidalf a fheiten und an Ver: stopiung leidende Personen, Leber und Glbfuchtfranke ist ein wahrer Schatz durch diesen Thee an die Hand gegeben, nur muß der Thee der echte sein und man sich nicht du ch Nachahmungen täuschen lassen, wo man das Geld ohne E- folg ausgibt Der ähte, nach ärztlicher Vorsorist erzeugte » ilhelm's antithritische antirheumatische Blutreinigungs Thee ist nur zu bezi ben samt Gebrauchsanweisung von dem Erzeuger Herrn Franz Wilhelm, Apotheke, f. und k. Hof lieferant in Neunkirchen, oder dessen Nieder agen. Bestandteile: Jnnere Rußrinde 56 Walnußsdale 56, Ulmenrind 75, franz. Ora genblätter 5. Eryngiiblätter 3, Stabiosenblätter 56, Bemusblätter 7, Bimmstein 150, rores Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Carug murs I 8.50, Radiz. Cariophyll. 8 50 Chinar.nbe 8-50 Eryngiimurzel 57, Fenchelwurzel Samen) 75. Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßbolzwurzel 73, Saffaparillwurzel 85, Fenchel, röm. 350, weiß Senf: 8 50, NachtschattenStengel 75. 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JUGEND FÜR UNSERE s Tieres enthalten ist, und in Wertwollte am Pottwal ist das walrat, eine belle ölige Das Fleisch selbst masse, welche im Innern des Tieresachsartige lumpen Ambra. Diese sechs bis zehn Silo schwer dient Bereitung von Wohlgerüche wird geschäßt und ist zähe und wenig wertvoll. Nr. 269. Dienstag, 18. November. ische Fami 1902.