Nr. 293. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1 50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Dienstag, den 16. Dezember 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberhessen, die Kreise Weßlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechauschluß Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der Zwift mit Venezuela. Bon gut unterrichteter Seite wird uns geschrieben: Dem gemeinsamen Borgehen von Deutschland und England gegen Venezuela istine Jahre lange Geduldsprobe voraufgegangen. Erst der widerwärtige Chnismus, mit dem der augenblickliche Präsident Castro die deutschen und die englischen Forderungen behandelte, haben ein entschiedenes Eingreifen dieser beiden Staaten herausgefordert. Von deutscher Seite ist die Diskontogesell schaft vor allen Dingen an der venezolanischen Frage interessiert, denn sie hat das von einem ehemaligen Oberingenieur der Firma Krupp entworfene Projekt einer venezolanischen Bahn ausgeführt und zwar mit großen Opfern. Denn das Gelände kostete viel Geld, die Bahn hatte 86 Tunnels zu bauen und, was die Hauptsache ist, die venezolanischen Staatsbeamten halten, wenn mand geschäftlich mit ihnen zu tun hat, stets hinter dem Rücken die Hand auf. Jahre lang hat sich die Bahn schlecht rentiert, weil die Regierung nicht für Zufahrtswege sorgte und weil vor allem auch der Venezolaner seine altgewohnte Frachtmethode mittels Maultierkarren beibehalten wollte. Das alles wäre schließlich von der Diskontogesellschaft und den sonstigen Gläubigern gebuldig ertragen worden, wenn wenigstens der gute Wille der Zahlung vorhanden gewesen wäre, und gerade daran hat es gefehlt. Es ist daher ganz falsch, wenn einzelne Blätter bereits die Frage aufwerfen, warum man denn auf einmal gegen Venezuela so scharf vorgehe, während Portugal und Griechenland geschont worden seien. Bei Portugal und Griechenland handelte es sich um hochverzinsliche Etaatsanleihen, ducch die eine große Zahl Sparer angelockt worden war, und es fehlte auch nicht vollständig der gute Wille zur Zahlung. Bei Benezuela aber handelt es sich um die Existenz von großen Anlagen und der in Venezuela ansässigen Deutschen; die Mittel zur Bezahlung könnten bei einigem guten Willen auch herbeigeschafft werden. Aber Caftro und sein Stab wollen einfach die Deutschen betrügen, wie sie den Staat betrogen haben. Nun wird freilich geltend gemacht, warum denn Deutschland nicht allein vorgegangen sei, anstatt abzuwarten, bis England sich beteiligte. Dadurch sei uns viel politisches Prestige, auf deutsch Ansehen verloren gegangen. Man muß diese Auslassungen nicht überschäßen, denn sie sind ohne Kenntnis der Sachlage geschrieben. Ein vereinzeltes Vorgehen Deutschlands hätte von unübersehbaren Folgen sein können. Man weiß ja, wie die Vereinigten Staaten alle Borgänge auf der südlichen Halbinsel mit eifersüchtigem Auge überwachen. Wäre Deutschland nun allein zum Angriff übergegangen, dann hätten sowohl die Deutschenfeinde in Amerika, wie auch in England sofort ihre unsaubere Hezarbeit begonnen. Den Angloamerikanern ist nunmehr durch das Zusammenwirken der beiden Nationen das Handwerk gelegt, 45] Dr. Rumfeys Patient. Noman von Dr. Salifar und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner. Machernd serbaton Ju diefem Augenbli trat Vincent Heran und legte die Sand auf Hettys Schulter. Ich denke, wir gehen hin, Hetty; ich gehe aber nur, wenn Du mittonunft. Gewiß tomme ich mit. Du komunist doch auch, Tante?" wandte Hetty sich eifrig an Frau Armitage. Ach nein, ich fann nicht. Wir müssen nach Hanke, wir sind ohnehin schon zu lange fortgeblieben." Ach Georg, ich hatte Tante versprochen, ihr heute abend zu helfen", sagte Hetty, unschlüssig, was sie thun folle. Sie hätte n gern dem Feste beigewohnt, aber zugleich erinnerte sie sich ihres gegebenen Versprechens. Laß nur gut sein," fiel da der Onkel ein.„ Wir werden fchon allein fertig, gehe ruhig mit Deinem Mann und amüsiert Ench gut." Armitage und feine Frau begaben sich eilig ins Dorf zurüd, während Vincent und Hetty sich dem Zuge der Dörfler, die nach dem Schlosse strömten, zugefellten. In den drei großen Scheunen des Gutshofes waren lange Tafeln aufgestellt. Die westliche Scheune war die größte und befte; sie war bereits zum Erdrücken voll, als Vincent mit feiner Frau anlangte. Sie zugen es gleich pielen anderen Leuten vor, einstweilen draußen zu bleiben. Man ladte und scherzte und war in der allerbesten Laune. Die Rückfehr des Barons, ihres lieben Herru, seine perfäuliche ErSeinung, die Freude seiner Unterfbanen über fein gesundes Ausfeben, der Tob des Erben von Großhofen, das Aussehen der fchönen Baronin das waren die Gesprächskoffe des Tages. Mer immer bildete ber Baron selber den Mittelpunkt derselben. Man war ia fo froh, so überaus glücklich, daß der Herr und Gebieter wieder daheim war. Hatte er ie zuvor fo gesund und blühend ausgesehen? Hatte seine Stimmie je so hell und kräftig geflungen wie heute? Und dann der freundliche, liebenswürdige Ton, in welchem er zu allen gesprochen! Wie er sich eines jeden erinnerte! Das war es, was ihm die Herzen der biederen Landbewohner so weit öffnete, der Männer wie der Frauen, die ihn fchon von Kindheit an fannten und liebten, wie man einen gütigen Herrscher liebt. - aber die englische Presse gebietet jetzt ihren Empfindun gen nicht einmal Halt, denn, wie hier bekannt wird, sucht sie die Vernichtung der venezolanischen Schiffe zu einem brutalen Atte zu stempeln und auf das Schuldkonto von Deutschland allein zu setzen. Ein wenig liebenswürdiges Benehmen unserer Vettern, worüber wir indes kein weiteres Wort verlieren wollen. Viel wichtiger ist es, wie Amerika, d. h. die Vereinigten Staaten, die Sache weiter behandeln. Wenn nicht alle Anzeichen täuschen, wird die dortige offizielle Politik den jezigen Anlaß benaßen, um eine Art Oberhoheit über Benezuela und Kolumbien anzustreben. Zu diesem Zwecke werden die Befestigungen auf dem Isthmus in beschleunigtem Tempo angelegt werden und mit Hilfe von Anleihen werden die Vereinigten Staaten zunächst eine finanzielle und dann eine politische Vormundschaft über die beiden Nordstaaten der anderen Halbinsel einrichten. Bei dieser Sachlage war es notwendig, daß vereinte Mächte auftraten, um etwaigen besonders lebhaften Einmischungsgelüften der Rooseveltschen Regierung ein ernſtes Gegengewicht entgegenzusehen. Die deutsche Regierung hat jedenfalls bei diesem Anlaß sehr geschickt gehandelt. Das Bombardement von Puerto Cabello hat nun tatsächlich stattgefunden. Der Pöbel von Puerto Cabello hatte sich des unter britischer Flagge segelnden Dampfers Topaz bemächtigt und auf ihm die venezlanische Flagge gehißt. Troß der Drohung des britischen und deutschen Kommandanten, sie würden die Stadt beschießen, wenn die Freigabe des Dampfers nicht sofort erfolge, machten die Venezolaner keine Anstalten, das Schiff herauszugeben. Darauf nahmen 50 britische Marinesoldaten das Schiff mit Gewalt weg. Ms die venezolanischen Behörden wegen des Unfalles nicht um Entschuldigung bitten wollten, eröffneten die britische Charybdis" und die deutsche ,, Vineta" das Feuer auf die Forts von Puerto Cabello. Die Beschießung dauerte drei Viertelstunden, die Forts Salans" und Libertador" waren binnen kurzem in Grund und Boden geschossen, der Kommandant wurde von einer gelandeten Abteilung von der ,, Charybdis" gefangen genommen, die Forts beseßt und die Kanonen unbrauchbar gemacht. Nur 2 Personen wurden bei der Kanonade verlegt. Eine Depesche des Präsidenten Castro, die die Behörden von Puerto Cabello anwies, den ,, Topaz" freizugeben, kam zu spät. Castro scheint überhaupt jezt etwas nachgiebiger geworden zu sein. Er soll angeordnet haben, daß die Repressivmaßregeln eingestellt und der britischen und der deutschen Bahngesellschaft ihr Eigentum zurückerstattet werde. Ferner soll er dafür gesorgt haben, daß die britische Gesandtschaft in Caracas unter Leitung eines Amerifaners wieder eröffnet werde. Die fremden EinDer wohner suchten, von Panit ergrissen, gu lucht in „ Er wird ebenso gut gegen uns sein, wie fein feliger Herr Vater es war", sagte ein alter Mann mit schneeweißem Haar zu Heity. Mau flüsterte zwar, der Fluch der Audrays habe auch ihn befallen, aber das kann nicht wahr sein- sein liebes Geficht sieht mir nicht danach aus. Gott segne ihn. Er ist ein lieber, gufer Herr, und gesund ist er auch, dem fehlt nichts." Hetty, was ist Dir? Du stehst ja aus wie eine Saltwand!" fagte Bincent besorgt, der sich gerade in diesem Augenblick nach jeiner Frau umwandte. Du mußt was effen, Du bist gewiß hungrig. Romun, wir gehen in die Scheune. Bleibe dicht hinter mir, ich will mir schon einen Weg bahnen." Vincent machte sich ein wenig breit und schritt voran. Nach einigen gelinden Nippenftößen und energischem Bordrängen gelangten fie an eine etwas freiere Stelle in dem großeu Naume. Die Tische waren dicht befezt mit hungrigen Menschen, welche den Speisen tichtig zusprachen, als hätten sie tagelang nichts genoffent. Der Verwalter und die Diener eilten hin und her, feden der Gäfte zum Bulangen nötigend. Vincent war eben im Begriff, von einem leergewordenen Blaze Besiz zu ergreifen, als die Thir geöffnet ward und Baron von Audrey eintrat, gefolgt von Margarete und einigen der herrschaftlichen Gäste. Sofort erhoben sich alle Anwesenden von ihren Sigen und ein enthusiastisches Hochrufen erfcholl von allen Seiten. Hetty hatte sich auf den Fußspitzen emporgereckt und fonnte sehen, wie der Baron jedem einzelnen herzlich die Hand drückte. Bald würde er auch in ihre Nähe, zu ihr fommen, er würde ihre Hand in die feinige nehmen. Auch von Margaretes stattlicher Gestalt, ihrem flaffisch schönen, vornehmen Geficht erhaschte sie dann und wann einen flüchtigen Anblid. Doch ihre Augen hafteten meistens auf dem Baron. Wie schön er war, wie männlich, wie fraftvoll und dennoch ein Etwas stieg plöglich würgend in Gettys Kehle und drohte fte zu ersticken. Du fühlt Dich nicht wohl", bemerkte ihr Mann, der hinter ihr stand. Die Luft hier brinnen ist aber auch zum Erfticken! Laffen wir das Essen sein und gehen wir hinaus in die frische Luft." Nein nein", wehrte Hetty hastig,„ ich muß erst den Baron begrüßen, komme, was wolle." " Du lieber Gott, das fann noch eine halbe Stunde dauern, ehe er zu uns fonimit", erwiderte der Bächter, indem er einen fehnsüchtigen Blick auf den gefüllten Telfer warf, den er bei dem Eintritt bes Barons im Stich gelaffeu. Na, wenn wir durchaus warten müffen, da kann ich auch erst noch ein paar Bissen effen. amerikanischen Gesandtschaft, wo der amerikanische Gesandte Bowen für den Notfall Lebensmittel aufgestapelt hat. Präsident Castro besuchte mit seiner Gattin die in Caracas bettlägerig zurückgebliebene Gattin des deutschen Gesandten, Frau v. Pilgrim, und bot ihr Gastfreundschaft in seinem Palast an. Castros Neigung zum Einlenken wird zu einem Teile auch durch die Tatsache verstärkt worden sein, daß neben England und Deutschland noch eine dritte europäische Macht ihm auf den Leib rückt: Italien hat an Castro die dringende Aufforderung zur Zahlung der Entschädigung an italienische Untertanen gerichtet. Die italienischen Ansprüche, die bereits festgestellt wurden, belaufen sich auf 2810 255 Bolivares. Die Forderung der Schadloshaltung wurde bereits im April überreicht. Italien erklärt, falls Venezuela nicht zahle, werde es mit England und Deutschland gemeinsame Sache machen. Um Castros Neigung zum Frieden nicht einschlafen zu lassen, setzen die beiden Großmächte ihre Maßnahmen energisch fort. Eine Note vom englischen und dem deutschen Kommandeur erklärt, daß den venezolanischen Handelsschiffen fünf Tage Zeit gelassen wird, um La Guayra zu verlassen. Man betrachtet dies als Vorboten der Verkündigung der Küstenblokade, die wahrscheinlich inzwischen schon verhängt ist. Ferner werden venezolanische Schiffe weiter beschlagnahmt; wie aus englischer Quelle verlautet, sollen auch die venezolanischen Kriegsschiffe ,, General Crespo" und ,, Tutumo" durch das deutsche Kanonenboot ,, Panther" zum Sinken gebracht sein. Ferner ist der von der ,, Vineta" beschlage nahmte venezolanische Aviso., Restaurador" unter deutscher Flagge in Dienst gestellt worden. Ein deutscher Bankier in Caracas soll der venezolanischen Regierung ein Darlehen zur Regelung der deutschenglischen Ansprüche angeboten, die Regierung dies aber abgelehnt haben. Tag und Nacht im Reichstag. Die Verhandlungen im deutschen Reichstage boten nach der Tauerrede des Abg. Antrick, den seine Genossen bei der ,, Hein.tehr von der Tribüne" mit lauten Beifallsrufen umringten, noch einige dramatische Momente. Die Abstimmungen selbst sind ja ohne Poesie. Aber das Publikum und die Mehrheitsparteien erwarteten doch mit einem gewissen Herzklopfen das Ergebnis. Einzelne Abgeordnete mußten zum Abstimmungsakt sogar besonders geweckt werden, denn sie durften sich nicht entfernen, weil sonst Antrick vielleicht plötzlich geendigt und Singer die Beschlußfähigteit angezweifelt hätte. Da mußte jeder auf dem Posten sein, aber sie schliefen im Saale. Auch auf der JournalistenKomm, bier sind ein paar Stühle. Die Geflügelpastete ist großartig, Getty, so just nach meinem Geschmack. Willst Du nicht auch ein Shidchen effen, Schat?" Nein Georg, ich könnte teinett Bissent binunterbringen, ich glaube, ich würde daran ersticken", verfekte Hetty." Ich habe furz vor dem Weggehen bei Tante Thee getrunken. JB nur, Georg, gehe an Deinen Platz zurück, ich bleibe hier stehen und warte auf den Baron und die Barouin." Du haft Dich mächtig wichtig um den Baron und die Barouin", brummute thr Mann ärgerlich. M intan Hetty gab teine Antwort auf diese Worte. Vielleicht hatte ste dieselben garnicht vernommen. Nur ein einziger Gedanke erfüllte ihr Herz: sie war überzeugt, daß sich der Baron an alles erinnerte. Was würde nun geschehen? Würde er sich als Ehrenmann erweisen und die wiedererlangte Gedächtnistraft dazit benußen, den anderen von der grausamen und schmachvollen Strafe 31 befreien? Wenn er das wirklich that, dann dann war Hetty unbedingt verloren. Man würde sie verhaften würde sie wegen Meineids anklagen. Die furchtbaren Schrecken der Zuchthausstrafe winkten ihr dann- sie würde eingeferfert- Aches ist einerlei", sagte sie entschlossen zu sich,„ ich darf nicht an mich, ich muß einzig und allen an ihn denken. Auch er wird angeflagt werden. Deffentlicher Schimpf und Entehrung werden sich an seinen Namen heften. Und alle die Menschen, die ihn so vergöttern, werden nicht im ftande sein, seinen Namen reinzuwaschen, von dem häßlichen Fleck, sie werden ihm nicht helfen, ihn seinem Schicksal nicht entreißen können! Nein, nein, er darf nicht bekennen, was geschehen ist. er muß schweigen Er darf sich nicht von seinem Ehrgefühl leiten laffen! Sie, Hetty, mußte das auf alle Fälle zu verhindern suchen. Jahrelang hatte sie sein furchtbares Geheimnis treulich bebitet, während sein Geist von duuflen Wolfen umschattet war. Jekt mußte er eg um seiner selbst willen bewahren. Zweifellos würde er das auch thum, wenn sie ihn warnte. Ob He bas heute abend noch fönnte? Ob es wohl möglich war? Denn je eher es geschah, desto besser für ihn." " Hetty, warum stierst Du so vor Dich hin?" weckte ste plöglich die Stimme ihres Mannes aus tiefen Gedanken.„ Jehlt Dir etwas?" „ Ich- ich- Georg- nein, mir fehlt garnichts." " So fomm doch und iß ein paar Bissen", drängte er. ,, Nein nein, ich dante, ich habe keinen Appetit. JB Du und laß es Dir schmeden, Mich laß nur hier." AAAA66 Ste gudte leicht zufammen. nicht bei ihm. Die Hilfe eines Bruders! die suchte sie nicht, sicherlich Sie zog den Schleier bors Gesicht und niachte sich begleiten, doch sie wehrte ihm zum Gehen bereit. Leberecht wohend bis zur Station ich werde ihn auch allein Nein, nein, ich zurückfinden," behauptete sie. habe den Weg allein hergefundend die langwei ize Eisene schtver, Schwierig sein müsse. rever Art find. Hennig war in überstehen. Sieh da! feiten zu fämpfen, die je nachdem sogleich, daß ihm irgend etwas unangenehmes begegnet getreten, er fah blaß und erregt an über meite und jedes neue Unternehmen bait und Regina merkte dem Augenblid Ihr Herr Bruder. Auch unsere Fabrik hat dergleichen zu leichterer oder schwe wenig mehr als ein Kind, obwohl sie die anderen bei der in trug standen voll Uniform des chen verknüllten Flors geschlungen war. den schüßend an der Hand hielt. Diese waren einen tnappen schwarzen Rock und einen genen Trauerhut, um welchen als einzige Zier ein Stüd Kindern stets so rührend aussieht das älteste Mädchen Tränen; von Zeit zu Zeit liefen sie über, städtischen Waisenhauses getleidet, die an Ihre Augen abgetra neugierig, ob da oben auch ein Unterschied die ihre Gräber forgemacht roirs bezahlen, der Stadt begraben werden. ,, Warum? und denen, die von zwischen den Leuten, so viel, ich bald sterbe, tauft er mir auch eins. Smöcht wohl millen fein Geld mehr haben, und dann wird mich die Stadt Weil Papa Mutters Grab getauft hat, und ich dente, und wenn ich noch lang mache, wird er finen unAber er trinkt wenn hen müsien ph bas tribüne wurde Reveille geschlagen. Die Abstimmungen zogen sich endlos hin. Während des letzten Waffenganges mit den vier buntgefärbten Urnen erschienen Vertreter der Mehrheitsparteien auf der Bundesratsestrade, um den Grafen Bülow und Posadowsky die Glückwünsche für das Gelingen ihres Werkes darzubringen. Brausende Hochrufe verkündeten alsbald das Ende der Verhandlung; links fielen Worte der Entrüstung. Dann eilte die Sozialdemokratie aus dem Saale. Sie wollte, wie der ,, Vorwärts" in einer besonderen Montags- Ausgabe" erklärte, die Neujahrswünsche des Präsidenten nicht hören, dem das sozialdemokratische Blatt vorwirft, er habe sich endlich als der eigentliche Urheber der Geschäftsordnungsänderung bekannt. In den schärfsten Ausdrücken geht es deshalb gegen ihn vor, da ihm der Zweck jedes Mittel heilige. Bie das gleiche Blatt erzählt, soll Graf Ballestrem, ferner noch Graf Magnis, Prinz Arenberg und v. Savigny für Die weniger bemittelten Zentrumsabgeordneten die Kosten des Berliner Aufenthaltes bestritten haben. Jedenfalls war es für die diätenlosen Herren eine schwere Aufgabe, so lange hier zu bleiben, und der Kampf für die Anwesenheitsgelder wird nach diesen Erfahrungen noch lebhafter werden, als zuvor. Gegen 5 Uhr entwickelte sich am Königsplaz ein reges Leben. Ermüdet und durchfroren eilten die Erwählten des Volkes und das Volk selbst, soweit 28 anwesend war, nach Hause. Jin Reichstag selbst aber tauchten die Heinzelmännchen auf. Die Diener räumten die leyten Epuren, Papierschnitzel, verlorene Taschentücher und überflüssig gewordene Schreibstifte zusammen und hinter ihnen drang das Amazonenkorps der Scheuerfrauen in den Sigungssaal; draußen aber meldete sich mit fahlem Scheine der junge Morgen des dritten Adventsonntags. In der lezten, der Zwetta ge sigung des Reichstags haben 24 namentliche Abstimmungen stattgefunden. Es haben daran durchschnittlich 305 Abgeordnete teilge nommen. Verbraucht wurden in dieser Sigung 7318 Stimmzettel, die Sigung dauerte nach dem amtlichen Proto toll genau 18 Stunden 42 Minuten. Es wird erzählt, daß sich die meisten Abgeordneten die Zeit während der achtstündigen Rede des Abg. Antrick in den Foyers mit Stat- und Schachspiel vertrieben haben. Viele Abgeordnete und Journalisten machten sich das Vergnügen, Rohrpostbriefe und Postkarien an Bekannte und Verwandte zu schicken. In den Kreisen der Martensammler werden diese Karten bald außerordentlich geschäßt sein: Sie tragen nämlich das Wort ,, Reichstag" und die Stunde der Auflieferung im Stempel. Es ist bisher noch nicht vorgekommen, daß aus dem Reichstage Postsendungen abgegangen sind, die eine so frühe Morgenstunde als Auslieferungszeit zeigen, und es dürfte in absehbarer Zeit auch nicht wieder vorkommen. Nab und fern. * Der gerettete Feind. Der Förster einer in der Nähe von Potsdam befindlichen Oberförsterei sah dieser Tage daß zwei Männer an einem dicht am Walde liegenden zugefrorenen See unberechtigter Weise Schilf schnitten. Um sie zu überraschen, fuhr er auf dem Fahrrad über den See, aber das Eis brach, und er fiel bis über den Hals in das Wasser, während die beiden Männer schleunigst das Weite suchten. Zuerst wollte er sich wohl nicht die Blöße geben und sie um Hilfe anrufen; da er aber einsah, daß er trop aller Anstrengung nicht herauskommen konnte, rief er aus Leibeskräften um Hilfe. Nun ließen sich auch die beiden Ausreißer erweichen, fehrten um und retteten den Förster. Er schenkte jedem einen Taler. ▲ Eine Engländerin als Haremsfrau. Aus Konstantinopel meldet man dem Daily Expreß", daß Miß Isabell Dunn, die im Mai d. Js. unter so großer Empörung der Engländer und Amerikaner in Konstantinopel einen Emir heiratete, der sich direkter Abstammung von Mohammed rühmt und Ansprüche auf die Stellung des Emirs von Meffa macht, außerordentlich unglücklich ist. Miß Dunn war als Gouvernante für die beiden Söhne des Arabers in dessen Haus gekommen. Nach einigen Monaten trat sie zum Mohammedanismus über und ließ sich im geheimen mit dem Emir trauen. Eine Zeit lang gelang es den anderen Haremsfrauen gegenüber die Che zu verheimlichen, als man aber dahinterkam, taten ihre Mitfrauen, was in ihrer Kraft stand, um die neue Frau unglücklich zu machen. Der Emir mußte sogar vor einer Verschwörung seiner Frauen die Flucht ergreifen und die frühere Miß Dunn wird von ihren Rivalinnen jetzt in einem kleinen Kiosk gefangen gehalten. Sie erhält täglich einmal den Besuch einer Dienerin, die ihr etwas Speise bringt. Da die unglückliche Frau jezt türkische Untertanin geworden ist, hat sie keinerlei Hilfe von englischer Seite zu erwarten. * Ein Detektiv als Bankustenfälscher. In Arad entdeckte die Polizei eine aus mehreren Mitgliedern bestehende Banknotenfälscherbande, an deren Spize der ehemalige Detektiv Georg Pintye stand. Vier mitschuldige Frauen, darunter eine Tante Pinthes, wurden werhaftet. Pinthe selbst ist flüchtig. XX Der Kampf gegen die Tuberkulose in Frankreich. Von Paris aus wird eine nationale Subskription zur Bekämpfung der Tuberkulose in Frankreich veranstaltet. In dem darauf bezüglichen Aufruf wird stark hervorgehoben, daß Deutschland 64 Sanatorien besißt, in denen 23 000 Strante behandelt werden können, während Frankreich nur zwei solcher Sanatorien hat. Ferner wird an die Rede des Senators Gotteron erinnert, der gelegentlich einer Interpellation an den Kriegsminister die Mitteilung machte, daß in der deutschen Armee innerhalb 3 Jahren 1300 Mann, in Frankreich aber im gleichen Zeitraum 10 000 an Tuberkulose gestorben seien. Ein anonymer Spender hat bereits 200 000 Francs.ge= zeichnet. Bunte Chronit. Der anhaltende Frost hat in Schlesien zahlreiche Opfer gefordert. Nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen sind in den letzten drei Wochen in der Provinz Schlesien achtzehn Menschen erfroren. Aus Samoa wird gemeldet, daß die Insel Sawaii entvölkert ist, da der Gouverneur Solf infolge der Bulfanausbrüche angeordnet hat, daß die Insel verlassen werde. Der Schiffsrheder Peter Rickmers, Hauptinhaber der Bremer Firma Rickmers Reißmühlen, Rhederei- und Schiffbau- Aktiengesellschaft, ist gestorben. V unholde im Soldatenrod. Der Temesvarer Staatsanwalt erhielt die Anzeige vom Ujarader Bezirksgericht, daß vier Bauernmädchen, die von Ujarad nach Arad gingen, bon sieben Soldaten verfolgt wurden. Drei der Mädchen flüchteten, das vierte, Apollonia Kaprong, schleppten die Soldaten in die Kaserne, wo etwa achtzig Soldaten ein bestialisches Attentat gegen das Mädchen verübten. Die Untersuchung dieser ungeheuerlich flingenden Anzeige wurde unverzüglich eingeleitet. [ Eine Stadt ohne Beamte.] Eine ,, beamtenlose" Zeit ist plötzlich über das Städtchen Drengfurt in Ostpreußen hereingebrochen. Der Bürgermeister und der Stadtwachtmeister sind verzogen, der den Polizeidienst bersehende Vollziehungsbeamte starb vor kurzem, der Magistrats- Bureauvorsteher fand vor einigen Tagen infolge eines Unfalles seinen Tod, und nun ist auch der Nachtwächter einer Lungenentzündung erlegen. Während dieser beamtenlosen Zeit ist bisher alles ohne jegliche Störung verlaufen. V[ Heringfischerei und Ehestand.] Der überreiche Heringsfang der englischen Ostküste hat in diesem Jahre eine eigentümliche sozial- ökonomische Folge gehabt. Seit Menschengedenken haben nicht so viele Brautleute in den betreffenden Kirchen für den Weihnachtsmonat den Eintritt in den Stand der Ehe beschlossen, wie diesmal. Es wird aus allen Küstenorten, in denen der Fischfang und namentlich die Heringfischerei betrieben wird, eine wirkliche Not der Geistlichkeit berichtet; an einigen Orten hat man zu dem Aushilfsmittel der Massentrauung gegriffen. Hoffentlich kommt auf diese glückhaften Folgen des Heringfanges nicht allzu reichlich der Kazenjammer. ( 8)[ Die Preise der Sterne.] Das Bulletin der französischen astronomischen Gesellschaft berichtet über eine originelle Idee, die ein Freund der Astronomie gehabt hat, um die Größenverhältnisse der Sterne anschaulicher zu machen, indem er sie durch Geldsummen ausdrückte. Wenn man nämlich annimmt, daß die Erde durch ein Zwanzig- Francs- Stück repräsentiert wird, so erhält man für unser Planetensystem folgende Werte: Erde 20.Frcs., Venus 15.- Fres., Mars 2. Frcs., Merkur 1.90 Frcs., Mond 0.25 Frcs., Uranus 280.- Frcs., Neptun 320. Frcs., Saturn 1,840.- Frcs., Jupiter 6,200.Sonne 6,780,000.- Frcs. [ Geburtstagsgeschenke für die Königin von England.] Am 1. Dezember fand der Geburtstag der Königin Alexandra von England statt. Es ist gewissermaßen Tradition," schreibt jeßt das Pariser Fremdenblatt Fronde", ,, daß die Königin bei dieser Gelegenheit von jedem ihrer Kinder ein Geschenk erhält, das irgend eine persönliche Arbeit des Gebers oder der Geberin darstellt. Früher durften die Kinder nie Geld ausgeben, um Geschenke für den Geburtstag ihrer Mutter zu kaufen, es sei denn, daß sie sich photographieren ließen. Die Photographien wurden bann aber immer in Rahmen dargebracht, die die Prinzessinnentöchter selbst gemacht oder gemalt hatten. Die Mönigin Alexandra besißt ein wahres Museum derartiger Handarbeiten", welche die von ihren Kindern gemachten Fortschritte erkennen lassen. Die beiden Söhne bergaßen, selbst wenn sie auf Reisen waren, niemals, irgend welche Gegenstände zu schicken, die sie selbst ciseliert oder graviert hatten. Was den König betrifft, so schenkt er seiner Gemahlin zu ihrem Geburtstage von jeher ein seltenes Möbelstück oder irgend einen wertvollen Kunstgegenstand. Auch con ihren Verwandten erhält die Königin Geschenke von großen Werte, besonders vom Kaiser von Deutschland und vom Zaren; der letztere hat im vorigen Jahre durch bie Pracht und die Schönheit des Geschenkes, das er seiner Tante durch einen besonderen Kurier schickte, sich selbst übertroffen. [ Junggesellensteuer.] Von der Besteuerung der Junggesellen ist zwar in ernsthaftem und scherzhaftem Sinne gesprochen worden, doch giebt es nicht viele Erdenvinkel, in denen ein solches Besteuerungssystem in der Tat eingeführt worden ist, wie dies der argentinische Staat Cordoba soeben getan hat. Dort gilt jeder Mann, der bas 20. Lebensjahr vollendet hat, für heiratsfähig, und der Staat macht es ihm zur Pflicht, schleunigst sich eine Lebensgefährtin zu suchen und für die Vermehrung der Bevölkerung zu sorgen. Bleibt er bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres ledig, so kostet ihm seine Freiheit monatlich; 5 Dollars Staatssteuer. Dann steigt diese bis zum 35. Jahre auf 10 Dollars den Monat, und von 35. bis zum 50. Lebensjahre gar auf 30 Dollars. Dann fällt ie bis zum 60. Lebensjahre auf 20 Dollars. Zwischen bem 60. uid 70. Lebensjahre muß der Cordobaner noch 10 Dollars den Monat zahlen, dann bis zu seinem 80. Jahre 9 Dollars jährlich, erst von seinem 80. Jahre an ist er von der Steuer befreit. Keine Steuer braucht zu zahlen, wer glaubwürdig nachweisen kann, daß er in einem Jahre drei Körbe erhalten hat. Außerdem befreien Beidäftigungslosigkeit und Krankheit von der Verpflichtung zu heiraten oder die Steuer zu zahlen. Witwer haben brei Jahre Zeit, um die Verstorbene zu trauern. Dann müssen sie ihr eine Nachfolgerin geben oder die Steuer entrichten. -- Der 13jährige Sohn des Kieler Polizeipräsidenten von Puttkamer, der, wie wir meldeten, vor einigen Tagen verschwunden war, hat sich wahrscheinlich nach Dänemark gewandt. - Ter Flensburger Dampfer Occident" rettete bei schwerem Wetter im biskaischen Meerbusen zehn Mann des im Einken begriffenen russischen Schooners ,, Linda Morgenröden". Am Klostertor zu Hamburg kollidierten beim Rangieren zwei Eisenbahnwagen, wobei der Rangiermeister Benfeldt totgedrückt wurde; am Berliner Bahnhof wurde zur gleichen Zeit eine Wagenreinigerin von einer Lokomotive erfaßt und getötet. In Freising verunglückte der Wagnermeister Peter Neufeld dadurch, daß ihm durch eine Maschine der rechte Arm buchstäblich vom Körper gerissen und der rechte Oberschenkel abgeschlagen wurde. Der Unglückliche wurde von der Transmission erfaßt und nach seiner Angabe mindestens zehnmal rotiert, bis er unter dem gewaltsamen Verluste des Armes weggeschleudert wurde. - Im Fortschrittsschacht des Brührer Kohlenbergbaues bei Dur erfolgte ein Schwimmjandeinbruch. Das Wasser ergoß sich plötzlich in den Schacht, aus dem die Belegschaft in den Alexanderschacht flüchtete. Ein Arbeiter büßte dabei sein Leben ein. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Landtagsa 8tg." folg Bahn. In etwa welche an den Ba meinden und G.m fein und es fann nun die Verhand über 500 Befiber ** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 80, aug gegeben am 15. Dezember d. J., enthält: I. Bekanntmachu das Selbstd spensieren der homöopath schen Aerate, sowie Einrichtung und den Betrieb homöopathischer Apothefen m Dispensatorien betreffend. Vom 6 Dezember 1902 II. fanntmachung, die Einführung der Städt ordnung in a Nauheim betreffend. Durch Allerhöd ste Entschließung Seine Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 3. I. Wits. ist au den Antrag des Ortsnorstandes zu Bad Nauheim die Städte ordnung für die Gemeinde Bad Nauheim für anwendba erklärt worden. Dies wird hiermit unter dem Anfügen zu öffentlichen Renntnis gebracht, daß die Bestimmung n übe die Zusammensetzung und die Wahl der Stadtverordnete Versammlung a sbald, die übrigen Bestimmungen mit Tage des erstmal gen Zusammentritts der neu zu wähl n dem Bau in Bit werden, auch das Fertigstellung des nehmbar ift fo den nachften Tagen pofteber schriftlich päteren Entschlief Kaufpreis und u Dra Stadtverordneten Versammlung in Wirksamkeit zu trem anfprüche bis zur haben. A ** Das Amtsblatt Großherzoglichen Ministerium der Justiz Nr. 35 vom 3. Dezember d. J. enthält ein Ausschreiben an die Großherzoglichen Juftisbehörden, be jezt auf Fluridade die Buzbac das bezügliche Gel Eine derartige& treffend die Kosten der Rechtshülfe in Angelegenheiten der bauten, fann Ri freiwilligen Gerichtsbarkeit. ** Die Erste Kammer der Stände wird Samstag 20. d. Mts., zu einer Sigung zusammentreten. ** Tas Militärwochenblatt nennt in der Nad weisung der seit 1. Juli 1902 bekannt gewordenen Tode fälle von pensionierten Offizieren: Rolbe, Oberftlt. z. 2 zulegt beim Stabe, des Inf.- Regts. Kaiser Wilhelm( Großh. f.) Nr. 116. Sifer Erllärung n Beborden verurfach gefeges vom 29. meinden und Gem das notwendige G Nach Art. 2 des Rdt der Enteignu gefellschaften bei Nach Art. 34 diefes Brovinzialaus duß bauunternehmers in ** Tagesordnung für die Sißung der Stadtverot neten Versammlung, Donnerstag den 18. Dezember 1901, nachmittags 32 Uhr. 1. Mitteilungen. 2. Städte bun theater Gieken Marburg. 3. Rechnung der Stadt Gieß Berhandlungen über für 1901/02, hier: Kreditübertragungen. 4. Uebersicht üb nicht zu einer Gin die wirk ichen Einnahmen und Ausgaben des Realgymn Geländeſtellung ist siums und der Realschule. 5. Rechnung des Jugendfestes die Frage der Ente 1902. 7. Verlegung des Armenamts nach Neuenbäue 43 in Staatszuschuß u und Kasse der Armenverwaltung. 8. Genehmigung von lige und die Dring Rechnungen. 9. Schulgeld für die oberen Klassen der Ober einem solchen Unterneh Realschule. 10. Einrichtung von zwei neuen Klaffen an den bestärkt durch die Bedi städtischen Bolksschul n. 11. Kreisstraße Gießen- Krofoorf bis zum 1. Oltober 12. Erlak einer Biehmarktordnung. 13. V röffentlichung möchte hier die Bitte der Gießener Märkte. 14. Friedhofs- und Begräbnisord. Geringfügigkeiten fom nung. 15. Herstellung einer Leichenhalle auf dem Friedhof Arbeit und Kosten ve am Nahrungsberg. 16 Uebernahme der Leichenfaffengefell Die Bahn wird unte schaft. 17. Städtische Lebens und Rentenversicherung. 18 dingungen gebaut, d Vorschriften über die Ausführung von Anlagen im Anschluß Geländeanfaufsanteil, an das Gas- und Wasserwerk der Stadt Gießen. 19. Be soweit feftliegt, trage e stimmungen über die Zulassung von Installateuren für di daß die Erda beiten be Ausführung von Anlagen im Anschluß an das Gas- un am 1. Oftober 1903 bi Wass weit der Stadt Gießen. 20. Beschwerde der Spengle h. Baumrode und Justallateure betr. die Ausführung von Gas- un Gegenwart zahlreicher Basserleitungsanlagen. 21. Rost n der Einrichtung des Eleberften Forstbehörde bi trizitätswerfs. 22. Preis für elektrische Energie. 23 G- sudgangenen Woche im W des Fanz Wigandt um Erlaubnis zur Ausdehnung des der Stendal'schen aur Wirtschaftsbetriebes auf ein weiteres Zimmer im Haus Stendal von Weidart Neuenweg 31. 24. Gesuch des Heinrich Hettler um Aushat und diese auch in dehnung des Wirtschaftsbetriebes im Hause Frankfurter dieselbe zu arbeiten straße 1. madhtige Buche und ein ** Die hiesige Aliceschule wird im Oktober nächster und die Aufgabe, bie Jahres auf eine 25jährige Wirksamkeit zurückblicken. Ei film, jonbern so aust hat während dieser Zeit eine stattliche Anzahl junger Mädchen am koden vorher best aus Gießen, Oberh ssen und den benachbarten preußischer Herr Forſtwart Stendal Gegenden in weiblichen Handarbeiten, Kochen und Bügel on Betib seiner Bau herangebildet. Die meisten Handarbeitelehrerinnen Ober Riß übertragen. U hessens sind aus unserer Aliceschule hervorgegangen; einige die Stadt Gießen bere haben auch in größeren Städten der Rheir proving feste An Baumrobe- Maidinen stellung gefunden. Nachdem infolge neuerer Ministerial Vorschriften in den hessischen Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern nur solche Handarbeitslehrerinnen angestell werden dürfen, die eine staatliche Prüfung bestanden haben wird die Aliceschule hierfür einen bes nderen Kurfus ein richten, wobei mehr als bisher auch Wert auf den Unterrich im Deutschen und Rechnen gelegt wird. Diese Prüfungen werden in jeder Provinz jährlich e mal, und zwar für Oberhessen in Gießen abgehalten. Die hiesige staatlide Brüfungskommission besteht aus dem Kreisschul- Inspektor Aus Geffen ** Sofcobrim, Drgeldrehers Nitolau jogenannten tranf. Alien Be Mittwoch, de Brofessor Dr. Lucius als Etaatskommiffar und mehreren 9 Uhr ab, we Borstandsmitglieder der Alic schule. Für junge Mädchen gebäudes welche die Staatsprüfung als Handarbeitslehrerin ableger wollen, wird es vorteilhaft sein, den entsprechenden Unter S zum Preise von 10 richt in der Aliceschule zu besuchen. Wie a0jährlich veran Borrat reicht, aus ftaltet die Schule auch in diesem Jahre am Donnerstag unb Freitag eine Ausstellung von Schülerarbeiten, deren Besu wir den beteiligten Kreisen und allen Uebrigen, die fich für die Leifturgen der Echule intereffiren, empfehlen möchten. ** Eine mit 1. Januar 1903 in Wirksamkeit tretende Verordnung regelt die Handhabung des bedingten Straf aufschubs. Danach ist das h susche Justisministerium et wächtigt, solchen zu Freiheitsstrafen gerichtlich verurteilten Bersonen, hinsichtlich deren bei guter Führung währenb einer in jedem einzelnen Falle festzusetzen den Frist( B Bießen, den Großher Pra Weihn in währungsfrist) eine Begnadigung in Aussicht genommer utichgeschirre werden fann, Strafaufschub zu gewähren. Von solche uticacichirre Strafaufschub soll vorzugsweise zu Gunsten solcher Berat tammet pe fonen Gebrauch gemacht werden, die zur Zeit der That das eitfättel f. Herre 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben; gegenüber bereits itfättel für Da sei es, daß die opba bon 45 früher zu Freibeitsstrafe Verurteilten Strafe ganz oder teilweise verbüßt ist soll der bedingte Ferner offerie Strafaufschub nur in besonderen Fällen Piaz greifen. Höh Damentaiden, der anerkannten Freiheitsstrafe soll die Gewährung bedingt taigen, Gigar Strafaufschubes nicht grundfäßlich ausschließen. Ueber die Bewilligung des bedingten Strafaufschubs hat sich das er fennende Gericht oder der Vorfizende des Schöffengericht zu äußern. Tie Bewährungsfrist soll auf weniger als die Dauer der Verjährungsfrist, und zwar bei Strafen, die in zwei Jahren verjähren, mindestens auf 1 Jahr, bei Strafen, die längerer Verjährung unterliegen, mindestens 2 Jahre be Justizministerium, ob Begnadigung erfolgen soll. monnaies. Umh Groß- Felda Frac messen werden. Nach Ablauf der Bewährungsfrist prüft bal no neu, für Einpä meuigkeiten. alt: 1. Befanntmad bfchen Berate, fore wobei sich dann finden wird, inwieweit die Beschwerden der 86latt Nr. 80,. 8tg." folgenden Artikel: Buzbacher Licher Stahl stellte sich gestern der Stadtverordnetenversammlung Studentenschaft gegen die Polizei begründet sind oder nicht. pathischer Apotheten Bahn. In etwa 14 Tagen dürften die Umänderungen, belche an den Bänen durch verschiedene Wünsche der GeDezember 1902 Imeinden und G. marfungsinhaber notwendig wurden, beendigt der jezige Finanzminister Bürgermeister von Gießen wurde, mindestens ein viertel aller Erzgruben still liegt. In den Städt ordnung in Gri bom 3. 1. Wits. ift sein und es kann dann der Bau der Bahn beginnen. Da k. Friedberg, 13. Dez. Unser neuer Bürgermeister vor. Regierungsbeurat Stahl ist wie Finanzminister Gnauth ein geborener Württemberger. Um 1888 wurde er, nachdem Ingenieur der Provinz Oberhessen. Herr Stahl genießt den wichtige Aufgaben, z. B. Straßenunterführung am Fauerbacherthor, Schlachthausbau, Neubau der Gewerbe- Akademie, Kanalisation u. a. m. ** Frankfurt a. M., 15. Dez. Der sozialdemokratische Stadtverordnete Dr. Quard stellte bei der Stadtverordnetenbersammlung den Antrag, ein städtisches Arbeiter logirhaus zu errichten und den Magistrat zu ersuchen, in den nächſtjährigen Etat die erste Rate einzuseßen, sowie in den nächstjährigen Etat die erste Rate einzuseßen, sowie Bläne und Kostenvoranschlag baldmöglich vorzulegen. r. Aus dem Siegerland. Ueber die Geschäftslage wird uns aus dem Siegerland berichtet, daß dort gegenwärtig Revieren Siegen und Mühen war schon im Vorjahre die hat in diesem Jahre gewaltige Fortschritte gemacht. Auch die Zahl der Hüttenarbeiter hat sich um mehrere Tausend verringert. Die großen Eisenhütten haben ihren Betrieb bedeutend eingeschränkt, die meisten fleinen liegen zur Zeit ganz still. Die Produktion der Hochöfen ist in diesem Jahr 40 Prozent geringer gewesen. Eine wesentliche Ursache der augenblicklichen ungünstigen Lage im Berg- und Hüttenbau ist zu suchen in der während der Hochkonjunktur betriebenen Häufung von Neugründungen. Während im Jahre 1900 ein Hüttenarbeiter noch täglich 4.50-5.50 Mt. verbiente, ift er heute froh, 250-3.00 r. täglich zu erhalten, da die meisten Werke auch noch Feierschichten eingelegt haben. ** Ans Thüringen, 15. Dez. In Molschleben starb der Landwirt Möller im Alter von 101 Jahren. Ste Entschließungun die Verhandlungen über den Geländeer werb bei den Ruf eines tüchtigen Bautechnikers. Hier harren seiner sehr Arbeiterzahl um 627 gesunken, und die Arbeiterverminderung iber 500 Befißen von über 1100 Barzellen, welche bei bem Bau in B.tracht fommen, sich Monate hinausziehen werden, auch das wirklich abgetretene Gelände erst nach Fertigstellung des Bahnförpers durch den Geometer aufnehmbar ift, so werden die bezüglichen Geländebesitzer in ben nächsten Tagen ersucht werden, vor dem Ortsgerichtsso steher schriftlich zu erklären, daß sie unbeschadet ihre päteren Entschließungen und Vereinbarungen über den Kaufpreis und unbeschadet ihrer späteren etwaigen Bins ansprüche bis zur Kaufpreiszahlung oder etwaigen Anspruch auf Flurschadenvergütung darin zu willigen, daß schon jest die Bußbach. Licher Eisenbahngesellschaft des bezügliche Gelände in Befiß und Benuh nehmen fann. Eine derartige Erf ärung ist allgemein üblich bei Bahnbauten, fann Niemand schädigen und eine Weigerung di ser Erklärung würde nur Kosten und erhöhte Arbeit den Behörden verursachen. Nach Art. 3 es hess. Nebenbahngejeges vom 29. Mai 1884 hab n die interessierten Gead Nauheim die Sti auheim für anwend inter dem Anfügen Die Bestimmung ni der Stadtverordnete Bestimmungen mit der neu zu wähl irffamteit zu ta rzoglichen Minifteri mber d. J. enthält hen Juftisbehörden, in Angelegenheiten tände wird Sams mentreten. ** Bom Main, 15. Dez. Im Staatswalde bei Ober: sinn wurde der Holzfäller Anton Rau von einer umftürzenden Tanne erschlagen. Er hinterläßt eine Frau mit 4 unmündigen Kindern. sch. Darmstadt, 13. Dez. An der hiesigen Tech. Hochschule hat sich gestern eine Akad. Ortsgruppe des deutschen Schulvereins zwecks Erhaltung des Deutschtums im Auslande gebildet und sind alsbald 350 Mitglieder beigetreten, sodaß die hiesige Ortsgruppe die stärkste an den deutschen fubrte ant gemombineer matfungsinhaber einer notwendige toften- und Müller Germania 2. Borj. des Studentenausschuſſes. olbe, Oberfilt. Nach Art. 2 des Enteignungsgefeßes von 1899 fann das 3. Kaiser Wilhelm Rcht der Enteignung auch an Privatpersonen und PrivatBung der Stadtver gesellschaften bei Eisenbahnunternehmen verliehen werden. Nach Art. 34 dieses Ges ßes fann in dringenden Fällen der En 18. Dezember 19 Brovinzial ausschuß auf Antrag die Einweisung des Bahnuna ber2. Städtebu bauunternehmers in den Besiz aussprechen, wenn auch die ung der Stadt Gie Verhandlungen über den Kaufpreis eines Grundstückes no gen. 4. Uebersicht is nicht zu einer Einigung geführt haben. Tie Frage der gaben des Realgym Geländeſtellung ist durch die Konzessionserteilung erledigt, ung des Jugendfei die Frage der Enteignungsrechtsverleihung ist schon durch 18 nach Neuenbäue ben Staatszuschuß und die Konzessionserteilung eine natür 8. Genehmigung liche und die Dringlichkeit der Befizeinweisung liegt bei beren Riaffen der Ob einem solchen Unternehmen an sich vor, wird aber hier noch neuen Klaffen on da beſtärkt durch die Bedingung der Gr. Regierung, die Bahn raße Gießen- Autor biz zum 1. Oftober 1903 fertiggestellt zu sehen. Ich 13. Bröffentlich möchte hier die Bitte aussprechen, daß man nicht mit und Begräbnison Geringfügigkeiten kommen möge, deren Abschöhung mehr alle auf dem Friedh Arbeit und Kosten verursacht, als dem Schaden entspricht. der Leichenfaffengele Die Bahn wird unter für die Gemeinden günstigsten BeRenteno rfid rung. bingungen gebaut, denn dieselben bezahlen außer ihrem n Anlagen im Anschl Geländeankaufsanteil, thatsächlich nichts. Nun der Plan Stabt Gießen. 19.& foweit feſtliegt, trage ein Jeder nach seinem Teil dazu bei, Installateuren für d daß die Erdarbeiten baldigst begonnen werden können und luß an das Gas- un am 1. Oftober 1903 die Bahn vollendet ist. Beschwerde der Spengle h. Baumrode Maschine( ystem Stendal). In hrung von Gas un Gegenwart zahlreicher Forstbeamten, darunter Vertreter der er Einrichtung des Elebersten Forstbehörde des Großherzogtums fand in der vere Energie. 23 G- Jugangenen Woche im Walde bei Darmstadt die Vorführung Zimmer im HauStendal von Weidkarte hain, welcher bise Maschine erfunden inrich Hattler um that und diese auch in Darmstadt persönlich zeigte, wie sicher im Hause Frantfurtadieſelbe zu arbeiten vermag, waren für diesen Zweck eine mächtige Buche und eine starke Eiche zur Verfügung gestellt d im Oktober nächst und die Aufgabe, die beiden Riesenbäume nicht nur zu keit zurückblicken. Ei fällen, sondern so zu Fall zu bringen, als man deren Lage Anzahl junger Mädchen am Loden vorher bestimmt hatte, wurde pünktlich erfüllt. enachbarten preußisch Herr Forstwart Stendal hat das Recht der Fabrikation und en, Kochen und Bügel den Bet: ich seiner Baumrobe- Maschine der Gießener Firma rbeitelehrerinnen Ober 2. Reiß übertragen. Es wird uns übrigens mitgeteilt, daß hervorgegangen; einig die Stadt Gießen bereits zwei Stück dieser Stendal'schen Rheir provinz festen Baumrobe- Maschinen zur schnellsten Lieferung bestellt hat. zur Ausdehnung des er Stendal'schen aumrode- Maschine statt. Dem Forstwart e neuerer Ministerial Den mit mehr als 2000 Blehrerinnen angeftel üfung bestanden haben bes nderen Kursus ein Wert auf den Unterric wird. Diese Prüfunge en mal, und zwar fi Die hefige staatlic Aus Heffen und Dacbbargebieten. ** Sossenheim, 15. Dez. Der 12jährige Sohn des Orgeldrehers Nikolaus Noß dahier brach gestern auf der sogenannten" Alten Nidda" ein, geriet unters Eis und extrant. Bekanntmachung. em Kreisschul- Inspett Mittwoch, den 17. Dezember, von Vormittags.| mmiffar und mehrer 9 Uhr ab, werden im Hofe des Bürgermeisterei-| Für junge Mädde gebäudes darbeitslehrerin ablege Christbäumchen n entsprechenden Unter zum Preise von 10 bis 50 Pfg. per Stüd, so lange der Wie aljährlich bera Borrat reicht, ausgegeben. un ahre am Donnerstag lerarbeiten, deren Befu en Uebrigen, die fich fi n, empfehlen möchten. in Werffamfeit treten g bes bedingten Stra De Juftiminifterium e n gerichtlich verurteilte guter Führung währen eftzufeßenden Frift( 8 Gießen, den 16. Dezember 1902. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Praktische u. nützliche Weihnachtsgeschenke in reichhaltigster Auswahl. in Aussicht genomme Kutsch geschirre mit Brustblatt.. bon 45 Mt. an. gewähren. Von folge Rutschgeschirre mit Kummet u Gunsten solcher Be Kut chkummet per Paar e zur Beit der That beitsättel f. Herren, echt Schweinsleder haben; gegenüber bereit itsättel für Damen Len t ift- foll der bebing 75 " " 1 " 20 " " " 28 " " " 75 " " " - fei es, daß Sopha von 45 Mt. an. Plüschdivan von 70 Mt. an. Sllen Blas greifen. Damentaschen, Schulranzen, Courir. u. Jouristens bie Bewährung bedingt taschen, Cigarren Etuis, Hosenträger, Porteausschließen. Weber monnaies. Umhangtaschen u. Gamaschen. Ferner offeriere Schlittengeläute, Pierdededen, ufschubs hat sich das er ende des Schöffengeric foll auf wenger als di war bei Strafen, die in auf 1 Jahr, bei Straf mindestens 2 Jahre e Groß- Felda. L. Völzing. Sattlermeister. ** Darmstadt, 14. Dez. Die durch den frühen Heimgang des Pfarrers Dr. Friedrich Grein erledigte Pfarrftelle wurde dem Pfarrverwalter Friedrich Germer aus KleinLinden bei Gießen zur Verwaltung übertragen. Herr Germer verwaltete seither die evangelische Pfarrſtelle zu Frischborn und Schloß Eisenbach Kreis Lauterbach; vorher amtierte er zu Ernsthofen Kreis Dieburg. ** Darmstadt, 14. Dez. Ein schauerliches Drama, jedenfalls durch unglückliche Liebe" veranlaßt, hat sich heute hier zugetragen." Gegen 9 Uhr vormittags hat sich auf der Marienhöhe, einem hübschen Aussichtspunkt nächst der Ludwigshöhe, neben einer Steinbank ein Liebespaar erichossen. Nach den bisherigen Feststellungen sind dieselben gestern von Frankfurt a. M. hier eingetroffen, übernachteten in einem hiesigen Hotel, dessen Rechnung man noch vorjand, und begaben sich heute früh nach der Ludwigshöhe, woselbst sie je eine Tasse Staffee und einen Cognac zu fich nahmen. Sie entfernten sich hierauf und führten die That jedenfalls alsbald aus. Sie lagen nebeneinander im Gras init gut gezielten Schüssen durch das Herz. Der Tod muß alsbald eingetreten sein. Man fand bei ihm einen Bettel mit der Ausschrift: Ludwig Busch, Preungesheim, Lidy Bardorff geb. Dyckerhoff. Frankfurt a. M. ** Mainz, 15. Der bekannte Buchdruckereibesizer Fint von Babern hat sich gestern in einem Anfalle von hoch gradiger Nervosität erschossen. ** Mainz, 15. Dez. In Kostheim ließ eine Mutter ihre drei Stinder einen Augenblick allein. Als sie zurück fehrte, fand sie das jüngste, 1 Jahr alte, in einem Stuhl sigende füßende Kind in hellen Flammen. Obwohl das auf bis it unaufgeklärte Weise entstandene Feuer rasch erstickt wurde, hatte das Kind doch so schwere Brandwunden erlitten, daß es bald darauf starb. r. Marburg, 15. Dez. Eine Zusammenrottung von etwa 500 Studenten fand heute Nacht auf dem Marktplaß ftatt. Die hiesige Studentenschaft steht nämlich mit der Polizei auf gespanntem Fuße, weil diese mitunter etwas ftramm vorgeht. Die Polizei batte nun einige Studenten wegen irgend eines Vorfalles festgenommen, weil sie ihre Namen nicht hatten angeben wollen. Dabei sollen einem der Studenten Handschellen angelegt worden sein. Dies brachte gegen 212 Uhr obige große Studenten- Ansammlung, Angehörige faft aller Rorporationen, auf die Beine. Sie vollführten auf dem Markt einen kolossalen Lärm und versuchten in das Wachtlokal einzudringen. Die Polizei nahm eine Anzahl Studenten feft, wobei ein Teil Widerstand leiftete. Die Sache wird ein gerichtliches Nachspiel haben, Casar Und Minka Cäsar und Minka Racehundezüchterei nebst Handlung ZAHNA( Preussen) Lieferant Sr. Maj. d. Deutsch. Kaisers, Sr. Maj. des Kaisers v. Russland, des Grosssultans d. Türkei u. vieler Kaiserl., Königl. u. Fürstl. Höfe etc., prämiirt mit goldenen und silbernen Staatsund Vereinsmedaillen, empfiehlt: Edelste Racehunde jeden Genres( Wach-, Renommir-, Begleit-, Jagd- und Damen- Hunde) vom grossen Ulmerdogg u. Berghund bis zum kleinen Salon- u. Schosshündchen. Der grosse illustrirte Preiscourant franco und gratis. Aufzucht, Dressur u. Behandlung sein. Krankheiten, m. vielen Illustrationen, vollständiges Des edlen Hundes Pflege, Krankhegebandelse Handbuch für jeden Jäger, Hundeliebhaber und-Zu hter Mark 6.Grosse eigene permanente Ausstellung am Bahnhof Zahna. Fleischfaser- Hundekuchen pro 50 Kilo 18,50 M., 5 Ko. 2,50 M. Süssmilch- Fleischfaser- Hundekuchen bestes zweckdienlich. Hundefutter, pro Centner 20 Mark, Postbeutel 5 Kilo 2,50 Mark. Universal- Geflügelfutter( Morgenfütterung) sehr hoher Nährwerth. Enthaltend alle zur Erhöhung der Eierproduction erforderlichen Substanzen, pro 50 Kilo 18 Mark, 5 Ko. 2 Mark. Diese Artikel sind auf Grund langjähriger Erfahrung, um den Thieren eine merklich zuträgliche Nahrung zu bieten, weil die bisher vertriebenen existirenden Sachen nicht unseren Anforderungen entsprachen, nach Erbauung einer eigenen Fabrik von uns selbst bergestellt. Niederlagen für die Futtersachen bei: Gebr. Adami, Giessen. Der praktischen und sparsamen Hausfrau empfehle angelegentlichst Frachtschlitten, MAGGI Sewährungsfrist prüft de noch neu, für Einspänner passend, zu verkaufen. erfolgen foll Heinrich Wolf, Gross- Felda. -Würze und -Suppenwürfel. August Noll, Drogerie 51. orioz. roten Kreuz, Bahnhoftiliges und praktisches Weihnachtsgeschenk, Litterarisches. -Bilder aus dem Reichstag, bringt die Namen 50 Bilder enthält. Ein Zeichner der B. J 8 war Augenzeuge der Sturmszene, die die Ausschließung des Abg. Singer zur Folge hatte. Die gleiche Nummer enthäft Bilder aus dem Lande der Steuerfreiheit" ( Monaco), Aufnahmen vom Brand in Marienburg, vom letzten Ausbruch des Vulkans Santa Maria, vom UdelQuartett und vom Damenimitator Stuart. Das Mündel des Komödianten nennt sich unser neuer Roman von A. Bruns, mit dessen Veröffentlichung wir nach Schluß des jetzt laufenden in unserer täglichen Unterhaltungsbeilege beginnen. Der Verfasser führt uns darin in zwei Gefellschaftssphären, die himmelweit auseinanderliegen: die exklusive hohe Aristokratie Englands und das Komö diantentum in dortigen Provinzstädten. Das Bindeglied zwischen diesen beiden so ungleich gearteten Menschenklassen bildet die Helden, deren wechselreiches Schicksal sie zwischen beiden hin- und herschleudert. Wie herbe Erfahrungen ihren anfangs störrischen eitlen Charakter läutern, so daß dessen gute und eble Seiten siegreich hervortreten, wie nach einer ersten Herzenstäuschung warme Dankbarkeit in ihr das Blümlein echter, dauernder Liebe ersprießen läßt, ist in feiner und doch plastischer Darstellung anziehend geschildert. Ein geheimnisvolles Verbrechen, das die junge Heldin gegen ihr Wissen und Wollen in seine verderbenbringenden Streise zieht, verleiht dem Ganzen einen weiteren, prickelnden Reiz und erhöht die starke Spannung, die sich durch den packenden Scenenaufbau der talentvollen Arbeit zieht. Marktbericht. Gießes, 16. Dez. Auf dem heutigen Wochenmarit tosteten Butter per Bib. 1.10-1.15 Mt. Sühnereier 1 t. 8-10 Bfa., Enteneier St. -00 Bfg., Käse per St. 5-8 Bfg. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen ver Liter 21 Pig., Linien per Liter 32 Big., Tauben per Baar 1. 0.80-0.90, Hübner per Stadt 100-120, Hahnen, per Stud Mr. 0,75-1.25, Enten per Stüd 2.00-2.60, Gänse p. Bfd. 54-65 Pfg., Ochsenfleisch per Pfb. 66-76 Bia, Rindfleisch per Bfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Bfb. 70-80 Bia. Schweinefleisch gesalzen per Bfund 0.84 Bfa., Kalbfleisch ver Bfb. 68-72 Bfg., Hammelfleisch per Bfb. 50-70 Big., Kartoffeln per 100 Rilo 5.60-6.00 m., Zwiebeln per 3t. M. 3.50-4.50, Milch per Liter 18 Pfa. Wezlar, 13. Dez. Auf dem hiesigen Wonmarkt kostete das Pfund Butter 1.30 M., Eier 2 Stüd 19 Bfg. Druck und Verlag der Gießener Verlagsbruderei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Poliklinik Bahnkrankheiten. für uns Volts Zahnklinik. Bochentage 1-2 Uhr ist Minderbemittelten Gelegenheit geboten zu fleinen Breisen bei Mund-, Zahntefererkrankungen spezieller Behandlung teilhaftig zu werden. Unbemittelte erhalten fostenlos Hilfe. Privat- Praxis: Wochentage 8-6 Uhr. Schwalm, Zahnarzt " Sonntage 8-2 Boliklinik Wochentage 1-2 Uhr. Gießen, Bahnhofstraße 63, ( an der Wießec.) Wunderbare Heilkraft besitzt die Electricität. Bei förperlichen Leiden und männ lichen Schwächezuständen schreibe man an die Firma Gustav v. Magenburg in Heidenau- Dresden, welche umsonst und franko bas 48seit. Buch über die elektrische Selbstbehandlung mit d. preisgefronten, herrlich bewährten elektrischen Jaductionsmaschine( Preis 24/2 und 281/2 wk.) zuschickt. Tausende glänzender Anerkennungen. Ein Mädchen sucht| Stelle zur Aushülfe. Näheres Neuenweg 48. Reiche Heirat Elohene u. tannene Särge vorrätig. ramer, triplig Louie ornor, Greiner Brüderfi.6.Auskunft gegen 30 Pfg. 1 Wolfengasse 10. Die schönste Weihnachts- Ueberraschung für Damen und Herren ist ein eleganter Regenschirm oder Spazierstock mit Silber, Elfenbein oder andere Art. Ju Schirmen wie Stöcken ist unsere Auswahl zum Feste besonders reichhaltig in allen Preislagen bei bekannt billigen Preisen. Casseler Schirm- Fabrik 9 Sellersweg 9. Th. Budde& Co. Giessen. Hauptversammlung des Zweigvereins vom Roten Kreuz in Gießen. ( Hülfev rein für die Krankenpflege und Unterstügung der Soldaten im Felde). zu der Die vecehrlichen Mitglieder des hiesigen Zweigvereins werden Mittwoch, den 17. Dezember I. J., abends 8 Uhr, im Lokale des Café Ebel dahier stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ergebenst cingeladen. Tagesordnung: 1. Bericht über die Thätigkeit des Zweigvereins. 2. Rechnungsablage. 3. Beschlußfassung über Anträge von Seiten des Vorstands oder einzelner Vereinsmitglieder. 4. Vorstandswahl. Gießen, den 2. Dezember 1902. 9 Selfersweg 9. Bestes Geschenk! Das Grosse Loos! der 1. WohlthätigkeitsGeld- Lotterie d. Strassburg- Neud. Arbeiterheims Ziehung bereits 17. Januar. 2490 Geldgew. M. 41000 Hauptgewinn ,, 15000 1 à 15000 15000 6000 وو دو دو 1 à 3 à 6000 1000 3000 25 zus. 4500 = 4500 400 zus. 5000 5000 7500 Der Vorstand des Zweigvereins vom Roten Kreuz 2060 zusammen J. V.: Güngerich, Großh. Landgerichtsdirektor. Erstlings- Ausstattung. Erstlingshemdchen 10, 15, 20, 25, 30 Pfg. Jäckchen 18, 25, 30, 40 Bfg Wickelbänder 30, 40, 50, 60, 80, 90 fg. Kl. Bändchen 15, 20, 25 Bf. empfiehlt in großer und schönster Auswahl Tücher und Lyen 48, 50, aufflerdchen 2, 2.50, 60, 70 Big. 3.- Mt. Gummiunterlagen 50 Bfg. Fr. Teipel. ** Fritz Eccarius Baar ohne Abzug auszahlbar. Loos M. 11 L. 10 M. P. u. L. 25 Pf. Nachnahme theurer, empfiehlt J. Stürmer, Strassburg i. E. General- Agent Langestr. 107. Hier: R. Buchacker, W. Semmler, Ph. Weiler. arfumerien oilette- Seifen chwämme Schwa la reichhaltiger Auswahl empfiehlt Adolf Bieler, Victoria Drogerie, Marktftr. 5. Kainit u. Chomasmebl laut Untersuchungsatteste vorzügliche Qualität zu billigen Preisen bei Heinrich Völzing, Groß Felda. Markt Kartoffeln 7 ( Wilhelm Orbig Nachfolger) Küchenlampen Stehlampen Hängelampen Beste absolute Chaisenlaternen, Petroleumempfihlt: von Mr. 0.50 bis Mr. 3.50 DATENT unter Garantie. prima magnum bonam ( Wetterauer Ware) hat preiswert abzugeben Prima gelbe Mäuschen- Salatkartoffeln. J. Weisel, Sonnenstraße. Telephon Nr. 235. Backzuthaten von 200 bis in bekannten guten Qualitäten " Mr. 40." von 2.00 bi ♦ Mt. 80.sichere Sturmlaternen. echte Motardferzen. Öfen u.-Kocher Elektrische Lampen. Gaslampen. la. Nusskohlen, fret ans Haus, billigst Emil Piktor Nachfolger, Marktstraße 10. zu billigften Preisen empfiehlt Robert Stuhl, Neustadt 23. Die böchsten Preise zahlt für Füchse, Marder-, Jltis-, Dachs-, Kaninchen- und Hasenfelle Richard Frenzel, Seltersweg Nr. 10. Fenchelhonig, aus garantiert reinem Honig, ber große Flasche 50 Pig. Zu haben in der Apotheke zu Groß- Felda. Bekanntmachung. In der Zeit vom 6. bis 13. Dezember 1902 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 3 Pelzkragen, 2 Regenschirme, 1 Paar Kinderschuhe, 1 Damenumbang, 1 Fingerring und Geldstücke; 3 berloren: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Täschchen mit einem 5 Dollarstück, 2 Pelztragen und 1 Schürze. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 13. Dezember 1902. Großherzogliches Pol zeiamt Gießen. Hechler. Der alte& raktikus sagt: ORI Batsächlich cas Beste. In der Chat Orl das sicherfte, wirksamßte, zuverlässigte, Insekten- Tötungsmittel Parfümerie- Artikel wie Varfumes in den belile testen Gerüchen in Gläschen b 30 an bis zu den elegantefte Flacons in hochfeinen Kattoni, Geidenten sehr geeignet. Bartwichse, Blumen- Haar- Pomade den feinsten Gerüchen, Harz- Pomade, Duft Tabletten( zum Legen Kleider- und Wäscheschränke), Toilette- Sei, en, Rasir- Seife, zu haben in der Apotheke 3 Groß- Felda Kochrecept Al'e grünen und trockenen Gem wie Erbsen, Bohnen, Linsen, e Graupen etc., in Wasser gekocht, halten einen kräftigen, reinen Fle brühe- Geschmack, wenn man für e Pfennige W UK" zusetzt.( Gr Ersparnis bei den jetzigen the Feischpreisen). WUK" ist scho robebüchsen á 25 Pf. überall zu ha eine speziell für fliegen, Flöhe, Läufe, Kaferlaken, Schwaben ic. Aus de zahlreichen Anerkennungsschreiben: Ort if famos." Ihr Or wirkt toloffal."-" Habe großartige Erfolge erzielt."„ Half beffer wie andere Sachen." Derwende bles nur noch Ori." Jove Originalflasche im Garantiekarton luftdicht und doppelt verpackt. Niemals lose zum Nachfüllen. Also Dorficht beim Einkauf. Preis pro flasche 30, 60, 100 Pfg. überall zu haben. Man lasse sich auch nichts anderes als Ersatz oder ebenso gut aufreden. Der Oribläser Rapid für kräftigste und bequemfte Uusnngung des Ori 60 Pfs. In Gießen bei B. Kilbinger, Apotheke, Adolfort. Bieler, Drogerie. Neue Ernte Maracaibo!!! 6- Pfg. Cigarre. 6 Pfg. Einzig in der Qualität. Feine, milde Cigarre" mit geringem Nicotingehalt, worauf ich besonders aufmerksam mache. im W. Möser, Cig.- Spezial- Geschäft, vis- à- vis Hotel Prinz Carl. Als ebenso künstlerisch schöner, wie billiger Wandschmuck 17 Jugendstil empfehlen sich für Wohnungen und Restaurants die farbigen Bilder aus der Münchener Jugend" von J. Diez, K. M. Eichler, K. Engels, F. Erler, M. Feldbauer, W. Georgi, A. Jank, A. v. Kaulbach, Keller- Reutlingen, Franz von Lenbach, A. Münzer, P. Rieth, A. Schmid= hammer, F. Such, L. v. Zumbusch, Fidus, W. Püttner, Rud. Wilke, Erich Ruithan, Rich. Pfeiffer, W. Volz und vielen andern. Diese Bilder werden in den Farben der Originale mit besonderer Sorgfalt auf Kunstdruckpapier hergestellt. Bis jetzt sind gegen 300 Blätter erschienen. Der Preis beträgt pro Blatt 1 Mark, Porträts 1 Mark 50 Pfg., kleinere Blätter 50 Pfg. Elegante Sammelmappen dazu i Mark 50 Pfg. Abonnements sind durch alle Buchhandlungen, Postanstalten, Zeitungsgeschäfte, Colporteure, sowie an allen( ra. 400) Bahnhöfen zu beziehen. München, Verlag der„ JUGEND". Färbergraben 24. Underberg Boonekamp Mang- Bitten N.Undenkoba- Anrecht. Boonekamp Underberg Unentbehrlich für jede Familie! emper idem, H.UNDERBERG- ALBRECHT Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm D. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! ausdrücklich: Man verlange Underberg- Boonekamp. 24 Preis- Medaillen! " 3u vermieten: Schühenstraße 15, Mansardenwohnung rovider mit allem Zubehör so vermieten. eräumige 4- Zimmerwohn event. mit Gartenanteil, Ble plaz, zu vermieten, beziehbar Liebigftraße 58 Schöne 3.3immerwiht mit Küche und Zubehör zu vermie Bahnhofstr. 2, Laden chön möblirtes Zimmer sofort ev. 15. Nov. zu ve Näb. Ludwigsplag 8 part öbl. Zimmer mit oder o Pension zu vermieten. Wetsteingasse 7 3-4-3immerwohnung III Stock, sofort zu vermieten. Näh. Marburgerstr. 25 Jaleine Familienwohnung fort zu vermieten. Näh. Tiefenweg Nr. 18 öbitetes Zimmer zu mieten. Kirchenpl. Nr. 6 ut möbl. Wohn- und Sch zimmer auch einzeln zu ve Grünbergerstraße 3 bar 2 seine mobi. Bimm zu vermieten. Emil Bender, Neustadt b erke föue 3: 3immer mit Zubehör, gut bergerich I Stock, sof. zu vermieten. Näh. Neustadt 14 vart 2 Zwei- Zimmer- und 3- Zimmerwohnungen in meinem Neubau, Marburg straße 27, sofort zu vermieten. E. Kalbfleisch chön möbl. Zimmer zu ber Bismarfftr. 17. ba chön möbl. Zimmer sofort später zu vermieten. Näh. Marktstraße Nr. 11. chön möbl. Zimmer, 3 Treppe zu vermieten. Wetsteinstraße eräumige Mansardenwohnu zu vermieten. Näh. Südanlage Nr. 10 par Preuzplatz 6 II Std. schö 3- Zimmerwoning Küche per sof. ev. später zu be Näh. Südanlage 10 part. Stirchenplatz 21. II Stock, 4 Zimmer, mit R und Zubehör zu verm. Als Leichenfra Afterten hält sich bestens empfohlen Fran Schuchard, Mädchen erhalten auf 1. Janu gute Stellung 1902. Nr. 293. Dienstag, 16. Dezember sche Fa Orphen Varieté. 1 Täglich Gr. Vorstellung. XXX Stadttheater Gießen Mittwoch, den 17. Dezember 19 5. Volksvorstellung. Der Meineidbana HERD- AM HÄUSLICHEN frühzeitig zu unterrichten, wie sie ihre ägel zu pflegen haben. nicht zu lang und nicht zu fura, oben ein wenig bogenförmig. tumpfen Federmesser muß der halbe el mit Seife und Mond van haut befreit werden, nach dem Waschen poliere man die Nägel Nachts tragen, befördert saft. HandⓇ DON durch Frau Sparr, Bahnhstr.