mut. che General Tarreau Tarreau war flüch rl am 21. März die Schlagen hatte, mußte schen Zeitungen aus ng machen, das heißt Tiehen. Am 17. Sep= Stadt Ueberlingen am Stunden eine gewalofort an allen Eden germeister Moser, an Drohung erließ, wat en fonnte. Ohne fich gte Moser, ob dieses gergenerals fei. Die Le Antwort mit einer hungen. Nun", er= erkläre ich Jynen, Alle meine Bürger ersten Bink Gewalt ndem er eine Pistole Brandschayer vor das bestimmt!" So etwas i fiel ihm ein, daß er me, und daß die Schwaten, feinen Spaß verer gebrandschatt no ig zu erhalten, mußte Seebeförderung, beführung vom Hafen er Preis der Steinben in Südafrila ck für den Zentner, Bjennig der Zentner ner Preissteigerung Türme hat das Börer Architekt auch ein schuf, hat er der ge gethan. Erbaut in he Turm unten ein aber ist durch vier gestellt. Ob der Arollen, was darunter Saale manchmal den jt gar- verschlingt? ng. und Sprachengemisch and, welcher den Be den große Schwierig t im Refruten- Muste de Wache. Dabei war fonnte; der Sergeant Französisch und Spa 6 Deutsch und endlich Wenn der Leutnant en wollte, so mußte Dollmetscher bedienen, en, so war er gezwun talienisch fonnte, fom Nr. 235. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 150. Gratisbellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Donnerstag, den 9. Oktober 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3092. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'ſche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Ein neuer Kritiker des deutschen Aktienwesens. Von Prof. Dr. M. B ― r. ( Nachbruck nur mit genauer Quellenangabe gestattet) Es war zu erwarten, daß die jüngste Wirtschaftskrisis in Deutschland mit ihren Zusammenbrüchen von Großbanken und industriellen Unternehmungen zu einer Gelegenheitslitteratur über Afttenwesen und Aktienrecht führen würde. In zahllosen Broschüren und Aufsätzen werden jetzt von berufenen und nichtberufenen Autoren Reformvorschläge gemacht. Es ist bezeichnend, daß das Beste, was man zu lesen bekommen hat, in den großen führenden Handelsblättern stand, ein Beweis, daß diese einer unbefangenen und ernsten Stritit zugänglich geblieben sind. Unter dem Eindrucke dieser Zeitungsstimmen stand offenbar auch Professor Warschauer, als er sich als nationalökonomischer Fachmann veranlaßt sah, in seiner fürzlich erschienenen Monographie Die Reorganisation des Aufsichtsratswesens in Deutschland"( Berlin 1902) ein Reformprogramm zu entwickeln. Wenigstens läßt sich nachweisen, daß seine Ausführungen start beeinflußt sind von Zeitungsartikeln, die in den " Münchener Neuesten Nachrichten" standen und den Würzburger Nationalökonomen Professor Schanz zum Verfasser hatten. Warschauer verlangt in erster Linie eine gründliche Reorganisation des Aufsichtsratswesens. Was die Zusammensetzung dieser Organe anbetrifft, 10 fordert er Dreierlei: 1) eine Art von Befähigungsnachweis für die Mitglieder dieser verantwortlichen Kontrollinstanz 2) einen bestimmten Aftienbesitz des einzelnen Aufsichtsratsmitgliedes und 3) die Verhinderung der Kumulation eines Uebermaßes von Aufsichtsratsposten in der Hand weniger Personen. Alle drei Vorschläge sind nicht neu, aber um so schwerer durchführbar. Bezüglich der Qualifikation der Aufsichtsräte verlangt Warschauer grundsäßlich den Nachweis der kaufmännischen Vorbildung, und zwar nicht etwa nur in dem Sinne, daß dem Aufsichtsrate ausschließlich solche Personen angehören dürfen, die gelernte Kaufleute sind oder waren, sondern er will nur spezialistisch ausgebildete Fachleute in der Verwaltung der einzelnen großgewerblichen Unternehmungen zugelassen sehen. In den Verwaltungsrat einer Aktienmaschinenfabrik dürften also nur solche Personen treten, die die Verhältnisse der Eisen- und Stahlindustrie genau kennen; in den Auffichtsrat einer Aftienbank müßten vorwiegend Finanzleute berufen werden u. s. w. Warschauer weiß sehr wohl, daß ein solcher Befähigungsnachweis weder durch Gesetz noch durch Geſellſchaftsstatut erzwungen werden fann. Infolgedessen kann sein Reformvorschlag faum etwas anderes sein, als ein wohlgemeinter Rat an die Adresse der Aktionäre, die den Aufsichtsrat ihrer Gesellschaft zu wählen haben. Ich fürchte, man wird hier tauben Ohren predigen. Daß viele unserer Aufsichtsräte nicht so zusammengesezt sind, wie man es wünschen möchte, ist allgemein befannt. Es ist ein altes Klagelied, daß die Aufsichtsratsstellen vieler großen Gesellschaften nichts anderes find, als reich dotierte Sinekuren, bei denen man entsprechende Gegenleistungen nicht prästieren zu müssen glaubt. Es liegt dies aber nicht an der größeren oder geringeren fommer ziellen Bildung der Aufsichtsräte, sondern an der In dolenz und dem Heerdentrieb der großen Masse der Aktionäre, an der übergroßen Selbstherrlichkeit der Direktoren, an der leichtfertigen Uebertragung von Aftienstimmen an gewisse Aliquen von Finanzleuten und endlich an der Abhängigkeit der großen Unternehmungen von den Banken, die sie finanziert haben. Die Kapitalfonzentration in den großen Emissionshäusern, die Vermittelungsthätigkeit der Banken und Börsen bei den Gründungen, Vergründungen, Vergrößerungen und Sanierungen der Aktiengesellschaften schafft ganz; bon selbst ein solches Uebergewicht, und es giebt heut zutage faum einen Aufsichtsrat, in dem nicht Bankiers und Bankdirektoren sitzen. Und am Ende ist der Bankier immer noch am ehesten befähigt, sich in die Verhältnisse von Gesellschaften aller Art, selbst solcher, die ihm bis dahin gänzlich fremd waren, einzuarbeiten. Daß bei der hierbei möglichen Besetzung der Aufsichtscatsstellen ein unerfreuliches Vettern- und Sippenwesen getrieben wird, und nicht selten Leute in den Aufsichtsrat delegiert werden, die nichts als einen guten Namen einen hohen Titel oder ein großes Portemonnaie haben, im übrigen aber außer der Befriedigung ihres Tantiè. menhungers nur dekorativen Zwecken dienen, kann leider nicht bestritten werden. Aber auch ein solcher Aufsichtsrat könnte mehr leisten, wenn es bei uns nicht üblich wäre, von den Befugnissen des Aufsichtsrates einen so dürftigen Gebrauch zu machen, wenn sich die einen so dürftigen Gebrauch zu machen, wenn sich die Generalversammlungen entschlössen, regelmäßig vom Aufsichtsrate ausführliche und rechtlich verbindliche Rechenschaft zu verlangen, und wenn man nur einige Male ein Erempel statuieren könnte, indem man einen nachlässigen, pflichtvergessenen Aufsichtsrat schonungslos regreßpflichtig machte. Letzteres ist die Hauptsache. Es würde unendlich heilsam wirken, wenn man von den Handhaben, die unser Aktienrecht, das gar nicht so übel ist, bietet, den richtigen Gebrauch machen würde und einen Aufsichtsrat, der leichtfertig es an der Aufficht hat fehlen lassen, im Klagewege zur Verantwortung zöge. Dieser Fall tritt leider nur sehr selten ein, und Vorstöße nach dieser Richtung hin pflegen in den Generalversammlungen unter den Tisch zu fallen. Die der Direktion und dem Aufsichtsrate nahestehenden Kreise können sich mit Leichtigkeit die notwendigen Aktienstimmen zusammenborgen und stimmen dann die Opposition nieder. Herr Prof. Warschauer behauptet, daß es eine besondere Schattenseite unseres Aktienwesens sei, daß in Er den Aufsichtsräten so viele Nichtkaufleute säßen. spricht von abgedankten Ministern", inaktiven Offizieren", finanziell nicht genügend in ihrem Berufe gejättigten Beamten", denen das Wohl der betreffenden Aktiengesellschaft ganz gleichgiltig sei. Diese Klage ist eine Reminiscenz aus der Gründerzeit der siebziger Jahre und greift auf die Pamphlete eines Otto Glagau und die berühmten Parlamentsreden Dr. Eduard Laskers zurück. Damals wurden in der That unglaubliche Mißbräuche aufgedeckt, die bewiesen, daß man die Aufsichtsräte systematisch und mit der Tendenz einer durchsichtigen Reflame mit hochklingenden Namen verziert hatte und Gesellschaftskreise, die nach ihrem ganzen sozialen Pflichtenkreis dem Aktienwesen hätten fern bleiben müssen und vom Geschäftsleben so gut wie nichts verstanden, in den Abgrund des Gründungsschwindets yineingezogen hat. Seither hat sich glücklicherweise in dieser Beziehung Manches gebessert. Die Herzöge und Grafen, inaktiven Offiziere und verab= schiedeten Beamten der oberen Nangklassen sind in den Börsenjahrbüchern recht selten geworden, und fast überall sind an deren Stellen Finanz- und Börsenleute, bezw. kapitalfräftige, aber arbeitsunlustige Rentiers getreten bei gleichzeitiger Massenübertragung von Aufsichtsratspfründen an verhältnismäßig wenige Personen. Diese gegenwärtigen, gegenwärtigen, neuerdings wieder fraß zu Tage tretenden, Mißstände liegen also weniger in der mangelnden faufmännischen Bildung als in der Nicht verwertung der vorhandenen Geschäftskenntnisse in dem unentbehrlichen Kontrolldienste. Warschauer ist offenbar besonders auf die Juristen in den Aufsichtsräten schlecht zu sprechen. Auch Derjenige, der von Haus aus nur Jurist ist, lernt das bischen doppelte Buchführung und Bilanzaufstellung, wenn es sein muß, ziemlich rasch. Das sehen wir bei unseren Steuereinschäßungskommissionen, an deren Spitze ja überall juristisch und kameralistisch vorgebildete Beamte stehen. Verständen diese Männer bom faufmännischen Leben und von den kaufmännischen Bilanzen nichts, so wären sie wahrscheinlich bei den Steuerzahlern beliebter, als sie es thatsächlich sind. In die Direktion der großen Aftienunternehmungen wählt man jetzt mit Vorliebe gescheite und tüchtige Juristen, und überall sprechen die Justitiare ein gewichtiges Wort mit. Mir ist jedenfalls ein angesehener höherer Beamter a. D. oder ein viver und gewiegter Rechtsanwalt immer noch lieber im Aufsichtsrate, als ein fatter, arbeitsunluftiger Couponsabschneider, oder gar der ehemalige Geschäftsinhaber, der, nachdem er mit seinem Betriebe nicht recht voran tam, seine Firma in eine Aktiengesellschaft vergründete und in den Direktoren, die an seine Stelle traten, die fehlenden frischen Arbeitskräfte und die überlegene Intelligenz zur Geschäftsleitung heranzog. Gerade bei der Zusammensetzung der Aufsichtsräte, die ja eines der wenigen Rechte der Aktionäre bildet, tommt eben Alles auf die Selbsthilfe und die Umsicht des privaten Kapitalistenpublikums, das sich an Aktien gesellschaften beteiligen will, an. Die Aktionäre müſſen freilich auch auf der Generalversammlung persönlich erscheinen und sich nicht bloß durch ihre Bankiers ber treten lassen. Sie müssen sich vorsichtig mit Gleichgesinnten und Gleichinteressierten toalieren und, wenn es nötig ist, für eine fräftige Minoritätsvertretung sorgen. Die Erfahrung lehrt, daß überall, wo starte Minoritäten in Frage kommen, die Proportionalwahl am Plage ist. Man versuche es mit einer Revision der Gesellschaftsstatuten, indem man dieses Proportionalwahlsystem statutarisch festlegt. Der zweite Vorschlag Warschauer's bezweckt, das finanzielle Interesse der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder enger mit dem Unternehmen, zu dessen Kontrolle fie be rufen sind, zu verfetten. Er will gesetzlich, nicht bloß statutarisch, eine Bestimmung eingeführt wissen, wonach jedes Aufsichtsratsmitglied einen bestimmten Attienbesig nachweisen muß. Diese Aktien der Aufsichtsräte sollen an neutraler Stelle hinterlegt und der Dispofition der Deponenten entzogen werden. Nur mit Ge nehmigung des gesamten Aufsichtsratskollegiums fann anderweitig darüber verfügt werden. Gin Mindestmaß von Aktienbesitz für die Aufsichtsratsmitglieder ist bereits in einigen Großbanken vorgesehen, und es wäre gewiß wünschenswert, wenn diese Einrichtung allgemeine Nach ahmung fände. Wird der Betrag aber zu hoch bee messen, so werden die Kleinaktionäre aus dem Auffichts. rate ausgeschlossen, und das so wie so schon vorhandene Uebergewicht der Finanzleute wird in nicht wünschenswertem Umfange verstärkt. Wichtiger als ein bestimmter Attienbesig erscheint mir die Tantièmensperre, die von Schanz und anderen vorgeschlagen worden ist. Es kommt, wie mir scheint, mehr darauf an, daß die eventuellen Regreß ansprüche an Aufsichtsrat und Vorstand gesichert sind, als daß man sie zu einem bestimmten Aktienbesitz zwingt. Der Schanz'sche Vorschlag, der ja den Warschauerschen nicht ausschließt, geht mir im übrigen nicht weit genug. Schanz meint, man solle die Tantièmen an die Bezugsberechtigten nicht ausbezahlen, sondern verzinslich dem Unternehmen während der Amtsdauer der Direttoren und Aufsichtsratsmitglieder und außerdem noch ein Jahr lang über diese hinaus überlassen. Ich dagegen möchte an eine Einrichtung der Reichsbant anknüpfen. Die Reichsbankbeamten erhalten außer den festen Gehältern Tantièmen, die aber nicht ausbezahlt, sondern festgelegt und als Amtskautionen haftbar gemacht werden. Diese Einrichtung hat die Reichsbank von der Preußischen Bant übernommen, und sie hat sich sehr bewährt. In Anlehnung an diese Einrichtung bin ich für eine Schaffung eines solchen Garantiefonds während der ganzen Amtszeit und zwar sowohl für den Vorstand, als für den Aufsichtsrat; aber nicht etwa wie Professor Schanz sich die Sache denkt, daß die Tantièmen verzinslich dem Unternehmen überlassen werden, sondern indem sie in mündelsicherer Anlage außerhalb des Unternehmens hinterlegt werden müssen. Ich gebe zu, daß damit große Härten verbunden sind, indem rechtmäßig verdiente Bezüge dem Verfügungsbereich der Eigentümer entzogen und niedrig verzinslich festgelegt werden. Aber das ist ja die Eigentümlichkeit bei allen Kautionen, und um eine neue Art von Kautionen handelt es sich. Folgt man nur Professor Schanz, so ist gar feine Gewähr gegeben, daß ein betrügerischer Direktor nach der Art eines Schmidt oder Erner auch den Posten des Tantièmenguthabens estomptiert. Den Beteiligten erwächst unzweifelhaft, wenn man nach meinem viel radikaleren Vorschlage verfährt, einen Vermögensnachteil. Aber mir scheint es zweckmäßiger zu sein, da wo es notwendig ist, lieber die Gehälter und Tantièmen zu erhöhen, wenn man dafür gleichzeitig die Regresansprüche besser als bisher sichern fann. Ein dritter Vorschlag Professor Warschauer's deckt fich mit einem bereits früher von Professor Schanz gemachten. Legterer fordert die gesegliche Fixierung derjenigen Zahl von Aufsichtsratstellen, die ein Einzelner im Höchstfalle bekleiden darf. Dieser Vorschlag richtet fich gegen die bereits erwähnte Kumulation, die in der That vielfach eine ganz ungesunde ist. Finanzmänner, die zu gleicher Zeit bei zwanzig und mehr Gesell schaften Mitglieder von Aufsichtsräten sind, sind gar nicht selten. Wer es ernst nimmt mit den Pflichten solcher Aemter, muß schon eine ungewöhnliche Arbeitsfraft haben, wenn er allen unbedingt notwendigen Verpflichtungen nachkommen will. Man bedente nur, daß gewöhnlich diese Aufsichtsräte, die bei einer größeren Anzahl von Gesellschaften die Hand im Spiele haben, noch für ihr eigenes Geschäft zu sorgen haben. Schanz will die erlaubte Zahl gefeßlich auf drei beschränkt wissen.„ Aller guten Dinge sind drei!" Warschauer nennt zwar feine Zahl, will aber das Prinzip der individuellen Stellenbegrenzung ebenfalls in eine Aftiennobelle aufgenommen sehen. Diese VorBücher, sondern sämtliche Belege vorgelegt werden. Auch die regelmäßige Hinzuziehung von Bücherrevisoren, die dieses Geschäft gewerbsmäßig und oft mit bewunderungswürdiger Firigkeit und Findigkeit betreiben, empfiehlt sich. Des weiteren ist eine fortlaufende all. monatliche Berichterstattung der Direktion an den Auffichtsrat wünschenswert; und endlich müßte nach engZentralfomitee und das englische Nationalfomitee Hervorzuheben ist die Gründung eines Nationalvereins in Spanien und die günstige Wirkung des Pariser Kongresses vom Juli d. J. Im Uebrigen schildert der Bericht Einzelfälle des Mädchenhandels und gipfelt in folgenden Anträgen: 1. Wenn ein Mann oder cine Frau in Begleitung junger Frauen angetroffen wird, Fel Feige, Temperament Darstellung auch Herr R gezwungenen waren die N recht anneh schläge sind gewiß gut gemeint, aber kaum zweckmäßig. lischem Muster der Aufsichtsrat, bezw. seine einzelnen offenbar für den Zweck, sie in ein fremdes Land zu die Schwäg Eine gesetzliche Maximalzahl festzustellen, zumal eine so Mitglieder, das Recht erhalten, auch die Beamten der führen, ihnen in Aussicht stellend, sie in Stellungen zu und crregte willkürliche und niedrig gewählte, ist faum möglich. Es giebt auch auf dem Gebiete des Aufsichtsratswesens Spezialisten, die doppelt und dreifach so viel leisten fönnen, als andere. Die Reform muß hier nicht vom Gesellschaft verantwortlich zu vernehmen. Im übrigen müssen wir uns hier mit Andeutungen begnügen, wie wir auch nur die hauptsächlichsten Vorschläge, die Professor Warschauer in seiner Broschüre gemacht hat, plazierer, so sollte die Polizei des Landes, in welchem sie angetroffen werden, die Macht haben, den Mann oder die Frau zu zwingen, ein Zeugnis feines oder ihres Vorlebens abzulegen und ihnen die Verpflichtung Seiterfeit DE ebenfalls au ein gut Leil Diefer Stelle geben. Sie müssen sich vor der Wahl über die Kandi- stellung der ganzen Materie haben wir an anderer Führung eines achtbaren Gewerbes beschäftigt sind. ben einzelnen Gesetzgeber, sondern von den Aktionären selbst aus wiedergeben konnten. Eine eingehendere kritische Dar- aufzuerlegen, gesetzlich zu beweisen, daß sie mit der doch einmal 2. Jede Frau, die das Gewerbe der Prostitution in auffiel, entschi Was ich in der Warschauerschen Schrift besonders einer anderen Nation als in derjenigen, zu welcher sie dem fortwä liste des Vorstandes und des Aufsichtsrates bereits in vermisse, ist ein Kapitel über die bessere Wahrung der gehört, ausübt, sollte in ihre Heimat zurückgeführt öffneten Buf daten orientieren, sich zusammenschließen, selbst mit Anträgen vorgehen und darauf dringen, daß die Vorschlags= der Einladung zur Generalversammlung veröffentlicht wird. Gewöhnlich wird dort nur ganz allgemein als Punkt der Tagesordnung das Rubrum„ Neuwahlen" aufgeführt. Um den Besuch der Generalversammlungen besser zu gestalten, empfiehlt sich vielleicht eine Prämie für die persönlich anwesenden Aktionäre, z. B. Vergütung der Reisekosten, Gewährung von Diäten bei gleichzeitiger Erschwerung der Uebertragung des Stimmrechtes. schwache Seite des Gesetzgebers. Individualisieren Minoritätsrechte der Aktionäre. Ich halte das für besonders wichtig und aktuell. Dafür hat er auch sozialpolitische Gesichtspunkte mit seiner kritischen Studie verbunden. Er wünscht statutarische Einrichtungen für die Begründung von Wohlfahrtseinrichtungen und besondere Dezernate, die die Löhne kontrollieren und Arbeitseinstellungen vorbeugen sollen. Ich vermag nicht recht einzusehen, in welchem Zusammenhang diese Erörterungen mit der leßten Wirtschaftstufis ſtehen. Aber es scheint, daß man in Deutſchland ohne eine fräftige Dosis von Sozialpolitik in feiner wirtschaftspolitischen Diskussion mehr auskommen kann. Politische Nachrichten. Besonders ausführlich und unter Beibringung eines sehr interessanten Zahlenmaterials bespricht Warschauer die Tantièmensysteme und die effektive Höhe der dem Aufsichtsrat zufließenden Tantièmen. Es herrscht bekanntlich auf diesem Gebiete eine sehr große Mannigfaltigkeit, die Warschauer übersichtlich gruppiert darstellt. Seine Reformvorschläge bewegen sich hauptsächlich nach folgenden Richtungen hin. Einmal soll das Gesetz Vorschriften erhalten, die die individuelle Arbeitsleistung jedes Aufsichtsratsmitgliedes in den Tantièmenbezügen besser berücksichtigen, als es gewöhnlich der Fall ist. Vorschläge der Art sind aber nur dann diskutierbar, wenn man sich auch bemüht, den Wortlaut des Gesetz entwurfes einigermaßen zu präziſieren. Das hat schwierig ist. Das Individualisieren ist bekanntlich die fönnen dagegen die Geſellſchaftsstatuten, und viele der selben verteilen schon heute die Tantièmen feineswegs gleichmäßig. Der Vorsitzende und dessen Stellvertreter erhalten mehr als die anderen Mitglieder und wenn man, wie ich vorgeschlagen habe, die Tantièmen sperrt, besondere Vergütungen für auftragsweise übernommene Spezialrevisionen. Letzteres geschieht am besten durch Erhöhung der Tagegelder und sonstiger Vergütungen für Kommissionen im Auftrage der Gesellschaft. Eine andere Anregung, die Warschauer begründet und die auch Andere gemacht haben, läßt sich dagegen hören. Er will nämlich die Tantièmenhöhe geseglich, absolut und relativ, im Höchstbetrage begrenzen. Den absoluten Höchstbetrag bemißt er auf 10 000 Mark pro anno, während es gegenwärtig Aufsichtsräte giebt, die 30 000 Mark und mehr jährlich erhalten. Solche Säße sind jedenfals übertrieben, und den Einwand, dem man oft Berlin am 16. d. nachm. 5 Uhr 23 Min. stattfindenden Die Buren- Generale werden nach ihrer in begegnet, daß sich bei niedrigen Tantièmen kapital- Ankunft sofort nach ihrem Absteigequartier in der fräftige Aufsichratsmitglieder nicht mehr finden, die ge= gebenen falls mit ihrem ganzen Bermögen haften sollen, Brinz- Albrechtstraße sich begeben, wo der Empfangsso kann man auch Anciennitätssfalen einführen, event. fann ich nicht ernst nehmen. Denn einmal haftet der Aufsichtsrat solidarisch, das Risiko ist also stark verteilt, und ferner steht die Haftpflicht, wie die Verhältnisse nun einmal liegen, meistens nur auf dem Papiere. Die übertrieben hohen Tantièmen sind und bleiben ein Unfug und gewährleisten nach keiner Richtung hin eine bessere Amtsführung. Vielfach sind auch die Aufsichtsratsfollegien viel zu groß, sodaß sich immer Einer auf den Anderen verläßt. Man hat ausgerechnet, daß bei Industriegesellschaften und Hypothekenbanken/ Proz. des Aktienkapitals jährlich durch Tantièmenzahlungen verschlungen wird. In einer großen deutschen Effektenbank fam im Jahre 1900 auf jedes der 22 Aufsichtsratsmitglieder durchschnittlich eine Tantiéme von beinahe 31 000 Mark. Das ist m. Er. eine geradezu horrende Bergütung. Für 10 000 Mark toürden wahrscheinlich dieselben Personen zu haben sein und gewiß keine schlechteren Dienste leisten. Hier liegt also in der That ein Fall vor, wo nur das Gesetz einen kräftigen Riegel verbreiteten Mißbräuchen gegenüber bor= schieben kann. Auch die relative Höhe des Tantièmensages fann geseglich vorgeschrieben sein. Nach Warschauer soll dieser verhältnismäßige Höchstbetrage 6 Proz. des nach Abzug der 4prozentigen Vorzugs dividende frei werdenden Reingewinnes nicht überschreiten. Prüft man diesen Vorschlag an der Hand thatsächlicher Verhältnisse, so fommen immerhin noch Summen heraus, die eine angemessene leberwachungsgebühr darstellen. Für dividendenlose Jahre müßte freilich eine feste Vergütung als bescheidener Prozentsatz des Aktienkapitals vorgesehen sein. Einen breiten Raum nimmt in der Warschauerschen Schrift die Revisionsthätigkeit des Aufsichtsrates ein. Der Verfasser will die follegialen Funktionen des Auffichtsrates auf Grund statutarischer Bestimmungen in der Art teilen, daß ständige Spezialrevisionsfommissionen aus ihm gebildet werden. Er nennt sie„ Dezernate" unentbehrlich hält, auf. In dieser Beziehung sind neuerdings eine ganze Reihe ähnlicher Vorschläge gemacht worden. In erster Linie sollte man dem einzelnen Aufsichtsrat auch ohne Mandat ſeines Kollegiums selbständige und weitgehende Kontrollbefuguiffe einräumen, ferner müßte der Aufsichtsrat regel mäßig und öfters als bisher kraft statutarischen Zwanges zusammentreten und ihm nicht nur die Berlin, 8. Oktober. Die„ Nordd. Allg. 3tg." schreibt an der Spize ihrer heutigen Nummer in wurde gestern angedeutet, daß die Audienz der offiziösem Sperrdruck: In einer Reihe von Blättern wurde gestern angedeutet, daß die Audienz der Buren- Generale bei dem Kaiser nunmehr endgültig feststehe. Demgegenüber sind wir in der Lage Folgendes mitzuteilen: Nachdem es zur Kenntnis des Kaisers gelangt war, daß die Führer der ehemaligen Buren Armee Botha, Dewet und Delarey nach Berlin kommen würden, erging am 18. September der allerhöchste Befehl, die Generale dahin zu verſtändigen, daß sie sich in Deutschland von jeder anti- englischen der Kaiser sei bereit, sie zu empfangen, vorausgesetzt, Agitation fern halten und bei dem Kaiser durch Verlassen würden. Hierauf erklärte General Dewet für unter denen ein Empfang bei dem deutschen Kaiser sich und seine Stameraden, daß sie mit den Bedingungen, stattfinden könnte, einverstanden wären. Nach einer am 6. Oktober aus dem Haag eingegangenen amtlichen Meldung sind die Generale jedoch inzwiſchen anderen Sinnes geworden. Sie erheben jetzt Bedenken dagegen, eine Berufung durch den Kaiser. Demnach ist die eine Audienz nachzusuchen und erwarten vielmehr Angelegenheit in negativem Sinne entschieden und erledigt. Ausschuß zur feierlichen Begrüßung sie erwartet. Berlin, 8. Oft. Professor Friedrich Kraus hat, wie aus Graz gemeldet wird, die Berufung nach Berlin als Nachfolger von Geheimrat Gerhardt angenommen. Agram, 8. Oft. Laut Verfügung der Regierung dürfen von nun an feine serbischen Banner und Fahnen Laut Verfügung der Regierung mehr aufgehängt oder getragen werden. Die Gendarmerie hat den Auftrag, derartige Abzeichen sofort zu entfernen. Paris, 8. Oft. Die Substription für das ZolaDenkmal ergab bis jetzt die Summe von 26,555 Franks. Lissabon, 8. Oft. Die Kammer tritt am 17. Oktober zusammen, um die Eidesleiſtung der Königin als Regentin während der Abwesenheit des Königs entgegen zu nehmen. Washington, 8. Oftbr. Präsident Roosevelt ernannte den Botschaftssekretär White in Berlin zum Botschafter in Rom. White wird seinen Posten jedoch erst im nächsten Frühjahr antreten. Kongreß zur internationalen Bekämpfung des Mädchenhandels. Frankfurt a. M., 8. Oftober. ** In des Kaufman geftern ftatt Lotterie bierte auf Mr. 31 9591 ** Beb werden. Für Belgien sprach Bellcroche, für Dänemark Mortensen, für Deutschland Probt Freiherr von der Golz- Berlin. Die Arbeiten ließen sich in drei Punkten zusammenfassen: Informe tion, Agitation und Organisation. Ueber die Art de Täuschung der Opfer sei noch mehr Information nötig. Die Auswandererbureaus müßten genau überwacht werden und alle Vereine gegen die Unsittlichkeit sollte der ang man vereinen zu gemeinſamem Stampfe gegen den unter Leitung d Mädchenhandel. Für Frankreich sprach Ferd. Drey: fladt abgehalt fus. Dort überwacht man hauptsächlich die großen beteiligten, g Häfen und die Grenze nach Spanten und trägt durch fonfiorialrat Mitteilung, ba eine allgemeine& ber evangelien Lehrerberein, we Jahren eine rubri Etelle für eine& ** Вис Veröffentlichung in den Zeitungen zur Aufklärung bei. Für Italien referierte Herr und Frau Dr. Turin. Man hat dort in Neapel, Mailand, Genua usw. Lokal komitees und Zufluchtsstätten für junge Mädchen ge gründet. Für Holland, wo man die Bahnhofsmission besonders pflegt, referierte Gräfin von Hogen: dorf, für Norwegen Frau Professor Michelet, eingetre für Ungarn Frau Malwine Fuchs, für Rußland Ecuator aburoff, der die Thätigkeit der ruffe Miniſter Bu schen Frauenschutz- Gesellschaft eingehend schildert. Die in Sinne größter schwedischen Berhältnisse bespricht, Clara Mahligen mit bel ftröm, für die Schweiz Herr de Muron. In 1.8. mitte t diesem Lande ist die Thätigkeit sehr schwer, weil man igen und B mit 25 Einzelregierungen zu thun hat. Die spanische hatefeen tragb Thätigkeit erläutert Herr Quigo. An der Diskussion ihm das dafür, England, der die Anträge Coote unterſtüßt. Präside heteiligen sich Kanonifus Dr. Müller- Simonis, Bunting angelich hig dent Goebel vom Reichs- Versicherungsamt betont gewähren ist. fängnissen sollten gebildete Frauen die Aufsicht führen Aus He die Notwendigkeit der praktischen Arbeit. In den Ge träge Coote, die den einzelnen Nationalkomitees zu Frau Sheldon Amos- England unterstützt die An Erwägung überwiesen werden. Pfarrer Lic. Weber spricht Namens der deutschen Sittlichkeitsvereine. Er ist für schnelle Verhaftung der Mädchenhändler. Kriminal kommissar Tresckow- Berlin weist auf die guten komitee hin. Die Polizeibeamten seien unbestechlich. Resultate der Zusammenarbeit von Polizei und National motraten stelle ** Friedber bor dem Walde Fortgange in wird. ** Friedber genen Kandida unteren. ** Aus R heim hatte diefe nahn, auf jede 3 fa, für jede nus ingefamt 5 fo daß der Gemei An der weiteren Diskussion beteiligten sich nodigen Beig Fräulein Hegemann- Hamburg, Reichstagsabgeordnete Cahensly, Pfarrer Burckhardt Berlin. Sodann endete Telegramms an die Kaiserin:„ Euer Majestät bittet der die Debatte und man beschloß die Absendung folgenden hier tagende zweite Kongreß zur Bekämpfung de Mädchenhandels seinen ehrfurchtsvollsten Dank für die Förderung der ernsten Arbeit zur Rettung und Wahrung vieler Töchter des Volkes entgegennehmen zu wollen" Ferner wurde Ferner wurde beschlossen, der Prinzessin Ludwig Ferdinand von Bayern, der Prinzessin Olga von Olden bucg, Helene von Sachsen- Altenburg und einer spanischen Prinzessin den Dank für ihre Mitarbeit auszusprechen Damit schloß die Vormittagssigung. Giessener Cagesneuigkeiten. Ob r- 3 Ingelhem- Fintb Kandidat aufgeft unaingiger S Berlin, Blatter wur $ ** Der Großherzog empfing gestern den Rittmeister ki hiesigen 8 der Reserve Stein und den Leutnant der Reserve Hofmeyer vom Train- Bataillon Nr. 18, den Divisionspfarrer Frant wurde Rebatten Leipzig, von Gumbinnen, den Oberkonsistorialrat Merd, den Profeſſo Fengshaft not bich, eine Deputation des Sängerchors Offenbach, beef 1. Vorsitzenden Steuerwald und dem 2. Vorsißenden Die industriellen Kavi N ttmeis den Professor an der Technischen Hochschule Büßer, Den fert malspfleger der Provinz Startenburg, den Dekan Maithe * Gin hand von Jugenheim, den Dr. Lossen von der Ernst Ludwigs. November, Heilanstalt, den Geheim at Emmerling; zum Vortro belkim 100 Sa Staatsminister Rothe, den Geheimen Kabinettsrat Römbel den Geheimen Oberbaurat Professor Hofmann. wurde der Gerichtsassessor Dr. Schmitt in Offenbach m Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsricta Beauftra ngen werder hohen Gr Juce. * St. G bei dem Amtsgericht Bensheim, der Gerichtsassessor Schnit Riederwallmen Spahn in Darmstadt mit Wahrnehmung solcher bei de brunft 3 Wo in Groß- Umstadt. ** In Dr berlegt. Der L Spezzia wurden getöte Bulbermagazi Die eigentlichen Beratungen des zweiten Kongresses Amtsgericht Darmstadt I, der Gerichtsassessor Specht den Rettungsa zur internationalen Bekämpfung des Mädchenhandels Offenbach mit Wahrnehmung solcher bei dem Amtsgerid Mann geto nahmen heute früh in der Frankfurter Loge ihren An- Büdingen, der Gerichtsassessor Arnold in Darmstadt m fang. Zu den Verhandlungen waren die Regierungs- Wahrnehmung der Dienstoerrichtungen eines Amtsanwa 40jähriger Le bertreter, die Spitzen der hiesigen Zivil- und Militärbehörden sowie eine große Anzahl Damen und Herren Hessische Anwaltskammer. Dem 23. Jahre Das Motiva erschienen. Kammerherr Graf Keller eröffnete die Sigung mit einer kurzen Ansprache. Den Vorsitz über nimmt Graf Bernstorff. Am Vorstandstische nahmen ferner Platz die Vorsitzenden der verschiedenen nationalen Komitees und einige Komiteemitglieder und zwar Senator Saburoff Rußland, de Meuron- Schweiz, Ingenieur Dr. Turin- Italien, Pfarrer Burckhardt- Berlin, Martensen- Kopenhagen, Unterstaatssekretär Professor Dr. von Mayr- München, Oberbürgermeister Dr. Adices, sowie Frau Profeſſor Michelet- Norwegen und Anna de Hogendorf- Holland. Sodann begannen die Berichte der Zweigvereine. Coote England sprach für das internationale bericht der hessischen Anwaltskammer für 1902/03 zufolg schloß das Geschäftsjahr mit einem Personalbestand v 148 Anwälten. Durch Tod und Aufgabe der Zulassung 3 Rechtsanwaltschaft sind 9 ausgeschieden, so daß 139 wälte verblieben. An Neuzulassungen sind 10 zu verzeichne Startenburg entfallen hiervon 56( Darmstadt 37), Oberhessen 3 ( Gießen 20), Rheinhessen 59( Mainz 40). ** Stadttheater. Der gestrigen ersten volkstümliche Vorstellung, die Sudermann's„ Heimat" 3 Aufführung brachte, hätten wir gerne ein größeres und dankbareres Publikum gewünscht. Denn das Stüd wurde recht gut gespielt und mit viel Lebendigke wiedergegeben. Vor allem müssen wir wieder einm * Benedi andauernd Sc meterhoch. * Ein fur burg Depeschier eignet. In b welches jo Schülerinnen Los in deu Tijdje Nationalfomiteel. Feige, die die Magda mit dem ihr eigenen eines Nationalberein Wirkung des Bari Uebrigen schildert d handels und gipfelt ein Mann oder in cuen angetroffen tvir ein fremdes Land Temperament und tiefem natürlichen Empfinden zur Darstellung brachte, unsere Anerkennung zollen. Aber auch Herr Ramseyer spielte in seiner fernigen ungezwungenen Art seinen Oberst vorzüglich, und ebenso waren die Rollen der Herren Gerlach und Zoder recht annehmbare Leistungen. Frau Lina Kruse gab die Schwägerin von Wendlowsky recht originell wieder , fie in Stellungen und crregte nicht selten durch ihre komische Art die Landes, in welche Seiterfeit des Publikums. Die übrigen Rollen wurden ht haben, den Mam Beugnis feines ode eder Brostitution ch Bellcroche, ebenfalls ausnahmslos gut durchgeführt und sicherten ein gut Teil des ungestörten Gesamteindruckes. An nen die Verpflichtun biefer Stelle fönnen wir es schließlich nicht unterlassen, en, daß sie mit de boch einmal das verspätete Aufsuchen der Plätze nach bes beschäftigt fini ben einzelnen Pausen, das besonders gestern recht störend rjenigen, zu welcher bem fortwährenden Gläsergeklirr, das aus dem ge= Heimat zurüdgefi ffneten Buffet drang, recht unangenehm berührt. Deutschland Prob des Kaufmann Richard Buchacker hier fielen bei der mmenfassen: Inform Lotterie wieder mehrere Hauptgewinne, und zwar der On. Ueber die Art d vierte auf Loos Nr. 31 493, der neunte auf Loos ehr Information nötiger. 31 959 und der sechszehnte nuf Loos Nr. 8572. auffiel, entschieden zu rügen, und ebenso war man von Berlin. Die Arbeit ten genau überwa ** In die stets vom Glück begünstigte Lotterie- Kollefte gestern stattgehabten Darmstädter PferdemarktGehalts. Aufbesserung für die Organisten die Unsittlichkeit sollt ber evang. Landeskirche. Am Sonntag wurde der Kampfe gegen der unter Leitung des Kirchenmusifmeisters Mendelssohn in Darmsprach Ferd. Dreh stadt abgehaltene Orgelfursus, woran sich 8 Volksschullehrer uptsächlich die große beteiligten, geschlossen. Bei dieser Gelegenheit machte Oberten und trägt dat tonfiorialrat Dr. Flöring den Kursisten die erfreuliche zur Aufklärung bei Mitteilung, daß mit dem Beginn des neuen Rechnungsjahres Frau Dr. Turin eine allgemeine Gehalte aufbesserung für die Organisten , Genua usw. Lokal der evangelischen Landeskirche stattfinde. Der hessische Landes. junge Mädchen ge Lehrerverein, welcher schon in dieser Sache seit mehreren die Bahnhofsmissio Jahren eine rührige Thätigkeit entfaltete, ist an maßgebender fin von Hogen telle für eine Gehaltserhöhung von 400, eventl. 500 Mt. ofessor Micht eingetreten. Fuchs, für Rußla ** zu Gunsten franter Reisender hat e Thätigkeit der rus Minister Budde eine neue Verfügung erlass n, die gehend schildert. Di im Sinne größter Rücksichtnahme auf unsere leidenden MitClara Mahl menschen mit besonderer Freude zu begrüßen ist. Wie die de Muron. T. R." mitteilt, sollen fortan den Kranken zum erleichterten hr schwer, weil Besteigen und Verlass n der Eisenbahnwagen auf größeren hat. Die spanisch Haltestellen tragbare Treppen zur Verfügung gestellt werden, o. An der Diskusio ohne daß dafür, ebensowenig bei den von der Ve waltung ler- Simonis, Buntin unentgeltlich hergegebenen Trags sseln, Fahr- und Rollstühlen unterstützt. Präs und dergle.chen Erleichterunger für Krante, eine Vergüturg rsicherungsamt betor zu gewähren ist. ma Arbeit. In den G " en die Aufficht führe Aus Hessen und Nachbargebieten. and unterstüßt die A Nationalkomitees zu Friedberg, 5. Oft. Für Kirch- Göns soll furz farrer Lic. Webe vor dem Walde eine Haltestelle errichtet werden, die, nach ittlichkeitsvereine. Er i dem Fortgange der Arbeiten zu schließen, im November fert g dchenhändler. Kriminal sein wird. 1 weist auf die gute ** Friedberg i. H., 8. Oft. Die hiesigen SozialOn Polizei und National demokraten stellen zur bevorstehenden Landtagswahl keinen eigenen Kandidaten ouf. Sie haben vielmehr beschlossen, den freisinnigen Beigeordneten Damm gegen den Justizrat Jöckel zu unterstüßen. En seien unbestechlich. on beteiligten fich not Reichstagsabgeordnete erlin. Sodann endet e Absendung folgende uer Majestät bittet de zur Befämpfung de wollsten Dank für di tettung und Wahrun ennehmen zu wollen Prinzessin Ludw zessin Olga von Older rg und einer spanisce itarbeit auszuspreder ng. euigkeiten. ng gestern den Rittm ** Aus Rheinhessen. 8. Ott. Die Gemeinde Gimbshein: hatte diesen Sommer, als die Mänseplage übe hand nahn, auf jede abgelieferte Maus eine Belohnung von 3 Bfa, für jeden Hamster 10 Pfg. ausgefeßt. Es wurden mun insgesamt 52 816 Mäuse und 1426 Hamster abgeliefert, so daß der Gemeinde eine Ausgabe von 1727 08 Mt. erwuchs. ** Ob r- Ingelheim, 8. Dft. Im Landtagswahlkreise Ingelhe m- Finthen wird Rechtsanwalt Claß aus Mang als Standidut aufgest at und zwar nicht als Partei-, sondern als unabhängiger Kandidat. Vermischtes. * Berlin, 8. Oft. Die Nummer 39 der Lustigen Blätter wurde gestern gegen Abend von Geheim- Polizisten bei hiesigen 3 itungshändlern und Spediteuren beschlagnahint. Leipzig, 8. Oft. W gen Majestätsbeleidigung wurde Redakteur Bleißner vom Landgericht Leipzig zu ein r Fepungshaft von 2 Monoten verurteilt. Ple ßner hatte in einem am 27. d. I. ve öffentlichten Artifel„ Der jüngste dusch R ttmeister" die Ernennung des lothring schen Großindustriellen Xavier de Schmid zum Rittmeister der Reserve nt der Reserve Hofm Divisionspfarrer fra Trat Merch, den Biofe gerdhors Offenbad, Dirigenten Glück, 2. Vorsitzenden Du Hochschule Püßer, Der kritisiert. rg, den Defan Mat von der Ernst Ludm 22. November, wird Herr Landwirt Becht in Delfenrling; zum Vortrag en Kabinettsrat Römb or Hofmann.- Beauft Ein hundertjährig r Nassauer. Am Samstag, den heim 100 Jahre alt. Der seltene Tag soll festlich bc= gangen werden. Seine beiden Buben" sind selbst schon im hohen Greiſenalter, beide stehen Mitte der 70er chmitt in Offenbach Jahre. ungen eines Amtsrigt * St. Goarshausen, 8. Oft. In dem benachbarten Gerichtsaffeffor Schni Niederwallmenach wurden gestern Mittag durch eine Feu rs nehmung solcher bei brunst 3 Wohnhäuser und 8 Scheunen eingeäschert. Bei Berichtsaffeffor Specht den Rettungsarbeiten wurde durch herabstürzende Balken ein lcher bei dem Amtsger Mann getötet. rnold in Darmstadt * In Droysig bei Reichenberg( Böhmen) erschoß ein tungen eines Amtsanw 40jähriger Lehrer drei Schulkinder, drei andere wurden ammer. Dem 23. Jah mmer für 1902/03 auf einem Berfonalbestand Aufgabe der Bulaffung hieden, so daß 139 verletzt. Der Lehrer wurde von der Menge niedergeschlagen. Das Motiv zu der unseligen That ist unbekannt. * Spezzia, 8. Oft. In Panicagl ca explodierte im Bulvermagazin eine Haubigen- Granate. 5 Personen wurden getötet, 2 schwer verwundet. * Venedig, 8 Oft. In ganz Ober- Italien her scht andauernd Schneefall. Besonders am Fuße des St. GottJen ift. Auf die Prot hardt schneit es fit mehreren Tagen. Der Schnee liegt gen find 10 zu verzeic armstadt 37), Oberbeffen ing 40). igen erften volkstümlig gerne ein größeres nn's Heimat" nicht. Denn das nd mit viel Lebendig müffen wir wieder einma meterhoch. * Ein furchtbares Brandunglück hat sich, wie aus Petersburg depeschiert wird, in den süorussischen Orte Tetueschi ereignet. In der Kirchenschule für Mädchen brach Feuer aus, welches so schuell um sich griff, daß nur ein Teil der Schülerinnen gerettet werden konnte. 14 Kinder fanden den Tod in deu Flammen. a Unsere Vierhundert". 1 Histörchen aus der Newyorker Geſellſchaft. E The HTS. Newyork, 1. Oktober. Troßdem es in Amerika keinen Adel giebt, sind die alten Patrizierfamilien von Newyork, Philadelphia und Boston auf ihre Abstammung nicht wenig stolz und fühlen sich durchaus als Aristokraten. Wie in Deutschland der Schloßherr seinen Gästen mit freudiger Genugtuung in der Ahnengalerie das Bild eines Vorfahren aus der Zeit der Kreuzzüge zeigt, so rühmen sich die amerikanischen ,, oberen Bierhundert", wie man sie zu nennen pflegt, daß ihre Familien den Stammbaum bis auf die sogenannten ,, Knickerbockers" zurückführen könnten, die um 1600 in Reuengland eingewandert sind. So jung im Verhältnis zu dem europäischen Adel diese Art amerikanischer Aristokratie ist, so zeigt sie doch schon allenthalben ber denkliche Zeichen von Verfall. Ein eigenartiges Licht auf die Lebensweise ber Newyorker Plutokraten warf der neulich unter so unrühmlichen Umständen erfolgte Tod des prominenten", wie man hierzulande sagt, Banfiers Nicholas Fish. Er wurde bei einem Trinkgelage mit einigen öffentlichen Dir nen von dem dazu gekommenen Zuhälter der einen mit der Faust totgeschlagen. Nicholas Fish war Jurist. Ge boren 1846, war er von 1871 bis 1877 Sekretär der amerikanischen Gesandtschaft in Berlin, später amerikanischer Geschäftsträger bei der Schweiz und dann belgischer Gesandter. 1886 erwählte man ihn zum Vizepräsidenten der Cincinnatusritter, während er in Newyork ein Bankgeschäft eröffnete. Er war aber ebenso ausschweifend in seiner Lebensweise wie sein 1898 auf tuba gefallener einziger Sohn Hamilton, der nur durch seinen ehrlichen Tod der ihm wegen Trunkenheit im Dienst drohenden Entlassung entging. Die Newyorker Presse erwartet mit Spannung den bevorstehenden Prozeß wegen des an Nicholas Fish be gangenen Totschlags: hofft sie doch, ihren sensationslüsternen Lesern recht pikante Details aus dem Leben der ,, Vierhundert" bieten zu können. Der geringe Bildungsgrad und die Taktlosigkeit der sogenannten Crème der Newyorker Gesellschaft kann nicht besser gekennzeichnet werden, als durch die bloße Erzählung eines Spaßes", den sich Mrs. Stuyvesant Fish, eine nahe Verwandte von Nicholas, kürzlich geleistet hat. Großfürst Boris von Rußland war längere Zeit in Newyork anwesend und Mrs. Fish plante ein großes Gartenfest zu seinen Ehren in ihrer Newporter Villa, konnte es aber ihrem hier so viel bewunderten Esprit nicht versagen, anläßlich einer Jachtfahrt dem Adjutanten des Großfürsten, Baron Graves, gegenüber einige geistreich flingende Bemerkungen über Se. kaiserliche Hoheit zu machen: Boris sei reizend, aber zugleich auch ein Don Juan, ja, etwas von einem mauvais sujet, ungeachtet seiner Jugend start ,, mitgenommen", dabei in so schlechten Vermögensverhältnissen, daß er die Heirat mit der reichsten jungen Dame der Vereinigten Staaten, Miß Goelet, der Tochter des Hauses, wo der Prinz sein AbsteigeDer Kammerherr quartier genommen habe, anstrebe. berließ schließlich die Gesellschaft in etwas plöglicher Weise", worauf Mrs. Fish sich an dem ,, taktlosen" Baron zu rächen beschloß, indem sie ihm keine Einladung zukommen ließ. Hierdurch erfuhr der Großfürst von der Sache, und er lehnte ab, nahm dagegen die Einladung Nun kommt der zu einem Feste im Hause Goelet an. Haupttrumpf der Mrs. Fish. Wenn Mrs. Goelet einen russischen Großfürsten als Gast hat, ist bei mir der Zar in eigener Person zu sehen!" und der Zar erschien: Ein gewisser Harry Lehr, der Gatte einer Multimillionärin und der anerkannte und oberste Spaßmacher der Plutokratie, stellte, mit einer Krone aus Flittergold auf dem Kopfe und einem breiten Ordensband um die Brust, den Selbstherrscher aller Reußen dar, mit wenig Wit und viel Behagen, allerdings zur unauslöschlichen Heiterkeit der Anwesenden. Die Hausfrau erwies ihm ,, königliche Ehren". Den Höhepunkt erreichte aber das Gaudium, als das Orchester die russische Nationalhymne aufspielte und alle Anwesenden sich, mit Ausnahme des Selbstherrschers, von den Sizen erhoben. Natürlich versäumten die Reporter der von der Clique der Mrs. Fish beeinflußten Newyorker Zeitungen nicht, ihrem dankbaren Publikum dieses ,, königliche Gastmahl" unter allerlei hämischen Ausfällen auf den Großfürsten brühwarm zu servieren. Der Großfürst soll sich bei seiner Abreise von Newyork bitter über alle diese Taftlosigkeiten beschwert haben. Viel macht hier jezt auch der große Prozeß um die Erbschaft des verstorbenen Milliardärs Harry M. Bennett von sich reden. Bennett, der sich im Lichte eines Tugendhelden zu sonnen wußte, hatte, wie sich nach seinem Tode herausstellte, ein sehr wenig sittsames Verhältnis zu einer Schauspielerin Namens Laura Bigger. Diese war mit einem Legat von 900 000 Dollars oder 3 600 000 M., das ihr der Verstorbene aussette, nicht zufrieben, sondern gab sich für seine rechtliche Gattin und Mutter eines legitimen zwei Jahre alten Söhnleins aus. Aber die Verwandten Bennetts wollten sich den fetten Bissen nicht entgehen lassen. Ihren Advokaten gelang es, in der Hauptverhandlung nachzuweisen, daß Fräulein Bigger den ehemaligen Friedensrichter Stanton bestochen hatte, einen fal schen Trauschein zu fabrizieren und wider besseres Wissen zu beschwören, daß er Laura und Harry selbst getraut hätte. Die Aussage des Sekretärs in Sanitätsamt zu Hoboken, den Stanton ersucht hatte, ihm das Formular eines alten Trauscheins zu verschaffen, brachte das Lügengewebe zum Zerreißen. Laura Bigger hatte auch ihren Arzt, den Befiger eines Sanatoriums, als falschen Zeugen für eine ans gebliche Entbindung gewonnen. Die Enthüllung der Verschwörung wirkte in der Verhandlung wie das Blazen einer Bombe. Nun wollte sich Laura Bigger mit den 900 000 Dollars begnügen, aber es war zu spät. Gegen sie und ihre beiden Helfershelfer wurde sofort ein Verhaftsbefehl wegen Betruges erlassen. Das sind augenblicklich die Hauptaffairen, die in den letzten Wochen die Newyorker Skandalchronik zu verzeich nen hatte. Aber im stillen munkelt man schon wieder von verschiedenen interessanten Begebenheiten hinter den Koulissen des hiesigen High- Lises, die ebenfalls scharfe Streiflichter auf die Demoralisation der Vierhundert" zu werfen geeignet sind. Die Zeitungen werden nicht ermangeln, wenn es an der Zeit ist, alle diese Pikanterien schonungslos hervorzuzerren. Marktbericht. Gießen, 9. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten Butter per Bid. 1.10-1.15 Mt. Hühnereier 1 St. 7-8 Pfg., Enteneter St. -00 Pfg., Gänseeier 1 St. 0-0 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg. Erbsen per Liter 19 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar T. 0.60-0.80, Hühner per Stild Mr. 1.00-130, Hahnen, per Stüd Mt. 0,60-0.85, Enten per Stüd 2.00-2.30, Gänse p. Pfd. 50-65 Pfg, Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pfb. 70-80 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.84 Pfq., Kalbfleisch per Pfd. 68-72 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 100 kilo 4 50-5.00 mt., Zwiebeln per St. Mr. 3.30-3.50 ,, Milch per Liter 18 Pfg. Markt 7 Fritz Eccarius Markt 7 ( Wilhelm Orbig Nachfolger) Küchenlampen Stehlampen Hängelampen Beste absolute Chaisenlaternen, Petroleumempfiehlt: PATENT unter Garantie. von Mr. 0.50 bis Mr. 3.50 von 200 bis " mr. 40.von" 2.00 bie Mr. 80.sichere Sturmlaternen. cchte Motardferzen. Öfenu.-Kocher Elektrische Lampen. Gaslampen. Allbewährtes Haus Genuse- u Kraftmittel Lebensalter. RHEINISCHER TRAUBEN BRUST HONIG LA Kraftu. 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November 1901 bringen findet. 8 Tagen vorgenommen werden. wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß die Außerdem haben diejenigen Schüler der Nachbargemeinden, Wirkung zu erzielen, ist es erforderlich, daß alle Beit Fortbildungsschule welche abends in ihren Heimatsort zurückkehren, aber zum der im Stadtgebiet liegenden Hausgrundstücke für gle Montag, den 13. Oktober 1. J. im Stadtknaben- find, sich Mittwoch, den 15. Oktober, Nachmittags fasten und Höfen 2c. sorgen. Die Besitzer von Ha Besuche der hiesigen Fortbildungsschule angemeldet worden zeitige Vertilgung der Ratten in ihren Kanälen, G schulhause an der Nordanlage beginni und von ge- 4 Uhr, im Stadtfnabenschulhaus einzufinden. Der Unter- tieren, Geflügel 2c. werden hiervon unter der nanntem Tage an wöchentlich zweimal abgehalten wird. Zum Besuche derselben find alle Knaben verpflichtet, ticht in dieſer Maſſe findet Mittwoch 3 von 4 bis 6 Uhr forderung in Kenntnis gesetzt, die vorgenannten Tierez welche während der letzten drei Jahre aus der Volksschule und Samstag 8 von 3 bis 6 Uhr statt. von den gefährdeten Stellen fern zu halten, da seiten entlassen wurden, sowie die Schüler des Gymnasiums, RealUnter Hinweis auf Art. 25 des Volksschulgesetzes, wo- der Stadt etwaige Schadenersazansprüche abgeleh gymnasiums, Oberrealschulen, Realschulen und höheren Bür nach Lehrherrn, Dienstherrn und Arbeitgeber ihren Lehrlingen, werden. gerschulen, welche nach Ablauf des achten Schuljahres aus schule nötige Beit bei Meidung polizeilicher Strafen einzuDienern und Arbeitern, die zum Besuche der Fortbildungs- Gießen, den 8. Oftober 1802. treten, ohne mindestens ein Jahr lang der Obertertia angehört räumen haben, ersuchen wir die Genannten, sowie die beteiGroßherzogl. Bürgermeisterei Gießen. ligten Eltern, Vormünder u. s. w., den Schulpflichtigen von Mecum. vorstehender Bekanntmachung rechtzeitig Kenntnis geben zu Gießen, am 8. Oktober 1902. zu haben und sich hier aufhalten. Es haben sich einzufinden: Montag, den 13. Oktober, Nachmittags 2 Uhr: Alle schulpflichtigen Kaufleute, soweit dieselben nicht die faufmännische Fachschule besuchen, Schreiber, Schriftsezer, Buchbinder, Geometer, Photographen, Graveure, Litographen, Mechaniker, Maler, Lackierer, Friseure, Metzger, Kellner, Ausläufer, Gärtner. 3 wolfen. Mecum, tood unter Für den Schulvorstand. Bürgermeister. Bekanntmachung. Für das Ho In dieser Gruppe findet der Unterricht Montags von 2 bis 5 Uhr und Donnerstags, von 2 bis 4 Uhr statt.nfoa Montag, den 13. Oktober, Nachmittags 5 Uhr: Alle schulpflichtigen Maurer, Steinhauer, Bimmerleute, Dachdecker, Spengler, Schlosser, Schreiner, Glaser, Weiß binder und alle sonstigen Bauhandwerker. Hahn, Oberlehrer. Bekanntmachung. Betr. Die Vergebung der Holzhauer- und Se löhne im Gießener Stadtwald. Die vorbemerkten Löhne sollen Dienstag, den 14. Oktober d. J., Bormittags 10 Uh auf dem Bürgermeisterei- Büreau, Zimmer Nr. 15, öffent lich vergeben werden. für D Die mach Der Genfer al Tiem djehen b benötigt, deren Lieferung auf dem Submissionswege vergeben werden ersucht, dies in ihren Gemeinden befannnt made Für das Hospital werden 40 Walter Speise- Kartoffeln Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Ote werden soll. Offerten mit Preisangabe und Proben sind bis zum zu lassen. In Sicher Gruppe finbet ber Unterricht Montag von 15. I. Wits, in dem Hoſpitale, Geltersweg 11, niederzulegen. 5 bis 7 und Donnerstags 4 bis 7 Uhr statt. Dienstag, den 14. Oftober, Nachmittags 5 Uhr: 7. Freiw. Gail'sche Feuerwehr. Die Armen- Deputation der Stadt Gicken. SchlafzimmerMöbel Kleiderschränke Waschkommoden Samstag, den 11. 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