Nr. 233. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., h's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberheinische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Dienstag, den 7. Oftober 1902. Gießener 11. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Weßlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3082. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg Fernsprechanschluß Nr, 362. g 28. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Politische Nachrichten. Die Buren- Generale werden, wie ein Berichterstatter als feststehend mitteilt, vom Kaiser empfangen werden, wahrscheinlich bereits am Tage ihrer Ankunft in Berlin. Diese erfolgt Freitag früh gegen 8% Uhr auf dem Bahnhofe Zoologischer Garten. Die Generale nehmen im Hotel Brinz Albrecht Wohnung, wo ebenfalls das Fest des Burenhilfsbundes zu Ehren der Generale am Abend des 18. stattfindet und bei welcher Gelegenheit die Spende überreicht werden wird. Am Sonntag darauf dürften die Generale an dem Gottesdienst in der Kaiser Wilhelm- Gedächtniskirche teilnehmen. Berlin, 6. Oft. Die Post hält die Meldung, daß die Ministerpräsidenten der größeren Bundesstaaten Mitte Oftobec in Berlin eine Konferenz mit dem Reichskanzler über den Zolltarif haben werden, in dieser Fassung für unrichtig. Vielleicht würde bei der zweiten Lesung des Tarifs wie auch gelegentlich der ersten die Ressortminister einiger größerer Bundesstaaten in Berlin anwesend sein, um die Borlage vor dem Reichstage mit zu vertreten. Db bei dieser Gelegenheit besondere Konferenzen mit dem Reichsfangler stattfinden, läßt sich zur Zeit noch nicht sagen. Falsch wäre es jedoch, wenn man etwa der Vermutung Ausdruck geben wollte, in diesen Konferenzen werde vielleicht ein Entschluß im Sinne der Mehrheits- Beschlüsse der TarifRommission gefaßt werden. - Die Zolltarifkommission trat gestern zur Feststellung des Berichtes zusammen. Verschiedentlich wurde erwartet, daß die Kommission auch Vorschläge für die Reihenfolge machen werde, in der das Plenum über die einzelnen Teile der Vorlage beraten soll. Hiervon wurde aber Abstand genommen und die Angelegenheit dem Seniorenkonvent überlassen. Berlin, 6. Oft. General- Major von Mackensen, der Kommandeur der Leibhusaren- Brigade, hat, wie der„ LokalAnzeiger" aus Danzig berichtet, auf der Fuchsjagd des westpreußischen Reiter- Vereins durch Sturz vom Pferde einen sehr schweren Knöchelbruch erlitten. - Im Namen von 70 000 Gastwirten hat der Borstand des deutschen Gastwirteverbandes eine Eingabe an den Bundesrat und Reichstag in Sachen der Fleisch not abgesandt. Außer diesem Verband, der zur Zeit 470 Vereine mit 33 000 Mitgliedern um26] Entlarvt. Roman von Moris Lilie. ( Nachdruck verboten.) Diese Lichter wie ist das möglich?" fragte die Kranke erstaunt. Das wird die chemische Untersuchung ergeben, welche ich durch einen Sachverständigen vornehmen lassen werde", erklärte der Doktor, die halbabgebrannte Kerze zu sich steckend. Sobald wir die Natur der schädlichen Dämpfe festgestellt haben, hoffe ich, burch wirksame Gegenmittel das lebel zu bekämpfen. Zunächst würden fie fofort die Zimmer zu verlassen haben, in welchen diese Lichter gebrannt wurden. Es scheint dies hauptsächlich in Ihrem Schlaf- und Wohnzimmer der Fall gewesen zu sein, während ich in der Balkonstube nichts von jenem verdächtigen Geruche bemerkte. Also bitte, feine Minute länger in diesem Raume! Morgen glaube ich, weitere Anordnungen treffen zu tönnen." Er ging und Frau Mende traf sofort Anstalten zum Untzuge. Noch einmal versuchte Lisette, scheinbar im Interesse ihrer Herrin, zu widersprechen, wurde aber von Frau Mende ganz energisch zurückgewiesen. Am nächsten Tage erschien der Arzt wieder. " Sie sind offenbar das bedauernswerte Opfer eines schändlichen Bubenstüdes", begann er im Tone höchster Entrüstung. Die Dochte dieser Kerzen sind mit Arsenik getränkt, und die von ihnen ausgehenden Dämpfe mußten langiames Siechtum und endlich den Tod herbeiführen. Es ist meine Pflicht als Arzt, den Vorfall zur Anzeige zu bringen. Haben Sie Verdacht auf iemand?" " Nicht den geringsten", fiel die Witwe rasch ein, um einem unbedachten Bekenntnis ihrer Pflegetochter zuvorzukommen. " Seltsam", murmelte der Arzt, es handelt sich hier um einen ganz raffinierten, mit allem Vorbedacht ausgeführten Mordanschlag." " Die Rache wollen wir uns selbst vorbehalten, Seraphine", fagte Frau Mende zu der früheren Sängerin, nachdem der Arzt sich entfernt hatte, ein paar Jahre Kerfer ist für diesen Schurken 311 wenig. Vernichtet, in den Staub getreten muß dieses Scheusal werden; alle feine Schändlichkeiten, um sich in den Besiz des gräflichen Vermögens zu sehen, sollen an den Tag kommen." „ Der gestrige Tag hat Dich als meine Netterin ins Haus geführt, das ist ein großes Glück für mich", versicherte die Leidende. Und wenn mir die Vorsehung meine Gesundheit faßt, sind daran beteiligt: der Bund deutscher Gastwirte, der in 400 Vereinen 30 000 Mitglieder zählt, ferner der Verband der Gast- und Schankwirte Berling und Umgegend, die Berliner Gastwirteinnung und der Verein Berliner Hotelbefizer. Die Petenten begründen ihr Gesuch um schleunige Oeffnung der Grenzen da mit, daß die Gastwirte einen ansehnlichen Teil der Bebölferung mit Fleischnahrung versorgen. Sie befürchten den Ruin vieler Wirte, wenn nicht baldigst einschneidende Maßnahmen zur Linderung der Kalamität erfolgen. Die Buren- Generale haben gestern ihre Vorträge in Holland beendet. Sie haben 30 000 Pfd. Sterling gesammelt. Außerdem beträgt die Subskription der Zeitungen ebenfalls 30 000 Pfd. Brüssel, 6. Oftbr. Es tritt wiederum die Nachricht auf, daß der König der Belgier die Absicht habe, dem Throne zu entsagen. Er warte mit der Ausführ ung seines Planes nur noch bis zur Beendigung gewisser öffentlicher Arbeiten und werde dann die Negierung dem Prinzen Albert übertragen. Die Königin Wilhelmine wird im Laufe dss. Monats ihrer Schwiegermutter, der Großherzogin Wittwe Marie von Mecklenburg- Schwerin einen Besuch abstatten. König Eduard verläßt am Donnerstag Schloß Ba I moral, um sich nach London zu begeben. Der Straßenumzug anläßlich der Krönungsfeier, der bisher nicht stattfinden konnte, ist endgültig auf den 25. d. festgesetzt. Paris, 6. Oftbr. Unmittelbar hinter dem Sarge Bolas schritt auch dessen unehelicher Sohn, ein 13jähr. Knabe, der auf besonderen Wunsch der Wittwe Zola der Leichenfeier beiwohnte. Beim Hinabsenken des Sarges wurden tausende von roten Nelken von den zahlreichen Erschienenen als letztes Freundschaftszeichen auf den Sarg geworfen. New- York, 6. Ottbr. Gestern fand ein Ministerrat im Weißen Hause statt, welcher sich mit dem Grubenarbeiter- Ausstande beschäftigte. Ueber das Resultat der Konferenz wird strengstes Stillschweigen beobachtet. wieder schenkt, dann ist dies das schönste Weihnachtsfest, welches ich bisher erlebte." " Und mir soll das größte Freudenfest der Tag der Rache sein, die den Meuchelmörder sicher erreichen wird", ergänzte Frau Mende und verlöschte die Giftferzen, die heute zum lezten Mal gebrannt hatten. XXI. Das Strafgericht. Vier Wochen waren seit jenem Tage vergangen, an welchem durch die Umsicht der Frau Mende und die Aufmerksamkeit des Doktors jener heimtückische Auschlag auf das Leben der jungen Fran entdeckt worden war. Das Kammermädchen, welches im begründeten Verdacht der Mitthäterschaft stand, war von der Witwe sofort aus dem Hause gejagt worden, von einer Anzeige gegen Ancelot aber hatte der Arzt auf Bitten der beiden Frauen vorläufig abgesehen. Wenn man den Mann ins Gefängnis warf, war die Geldquelle mit einem Schlage versiegt und sie mußten in Not nnd Elend geraten. Außerdem wollte die Frau selbst das Amt des Richter ausüben, ihre Rache an dem Menschen fühlen, der selbst vor dem schwersten Verbrechen nicht zurückscheute. Seraphine hatte sich unter der sorgsamen Pflege ihrer Wohnungsgenossin und der geschickten Behandlung des Arztes rasch erholt, ihre fräftige Natur überwand das schwere Siechtum unerwartet schnell. Ueber das Vorgehen gegen Ancelot herrschte zwischen den beiden Frauen völliges Einverständnis; sie hatten alle Umstände wohl erwogen und beschlossen, die äußerste Vorsicht anzuwenden; denn dem Manne, welcher bereits in Begriff gewesen, einen Mord zu begehen, war es zuzutrauen, daß er auch vor einem zweiten schweren Verbrechen nicht zurückscheuen werde. Es war ein empfindlich falter Wintertag Ende Januar, als die Frauen in einem Komfortable durch die Straßen Wiens rollten. Vor der Wohnung des Grafen Rodeck hielt der Wagen, aber der dort zurückgebliebene Lakai berichtete, daß sein Herr auf einige Zeit auf eines seiner Güter in Böhmen gereist sei, um größeren Jagden in den wildreichen Forsten beizuwohnen. Der Rechtsanwalt Hartwig, welcher von Karlsbrunn nach Wien übergesiedelt war, sei mit der Vertretung des Grafen beauftragt, an ihn möchten sich die Damen mit ihrem Anliegen wenden. Eine Viertelstunde später standen sie im Bureau des Advokaten. Giessener Cagesneuigkeiten. ** Herr Geh. Hofrat Prof. Dr. Onden wird im Laufe des Winters zu Weglar im dortigen Handels. verein über:„ Kampf und Sieg der deutschen Arbeit auf dem Weltmarkt 1896-1900 sprechen. ** Unserer früherer Pfarrer, Dr. Grein, wurde am Sonntag vormittag in Darmstadt durch Herrn Superintendenten D. Flöring feierlich in sein neues Amt eingeführt. ** In unserem Bericht, betr. ,, Erweiterung der städtischen Wasserwerksanlagen in Quedborn" find uns einige Druckfehler unterlaufen. Es wurden täglich nicht 30 000, sondern nur 3000 kbm Wassermengen 3. 3. gefaßt, anstatt Stellanlagen muß es, Stollenanlagen" heißen, und für das Wort Militärverwaltung wolle man statt dessen" Mitverwaltung" lesen. ** Stadttheater. Sudermann's, Heimat" wird am Mittwoch als erste volkstümliche Vorstellung aufgeführt. Eintrittspreise: Loge Mt. 1,20, Saal 50 fg, Gallerie 30 Pfg. ** Feuerlöschwesen. Der Feuerlösch- Direktor Herr Professor Rabenhauer von Idstein ist zu einer Konferenz nach Berlin einberufen, auf welcher für das Feuerlöschwesen recht wichtige Fragen zur Verhandlung tommen. Zum Beispiel Unterrichtskurse im Feuerlöschwesen auf den Baugewerk und den Landwirtschafts- Schulen, Bildung einer technischen Kommission für das Feuerlöschwesen im Rönigreich Preußen, Bewilligung von Beihülfen für Feuerwehren, Stellung der Feuerwehr Aufsichtsbeamten zu den Regierungen, Botalbehörden und Feuerwehren, Vorbildung der Feuerlöschdirektoren und Inspektoren, Ausbildung und Anstellung von Kreisbrandmeistern, die dienstliche Stellung derselben zu den Feuerlöschdirektoren bezw. Inspektoren u. a. m. ** Ueber Stempelsteuerbefreiung. Die hessische Re gierung hat mit der preußischen eine Vereinbarung ge troffen, welche soeben allen Justizbehörden des Landes mitgeteilt worden ist. Nach dem hessischen Geseze bom 12. August 1899 sind von der Stempelsteuer befreit: öffentliche Anstalten für Wohlthätigkeits- und Unterrichtszwecke; genehmigte Stiftungen, welche von dem Großherzoglichen Ministerium ausdrücklich als milde anerkannt sind; Kirchen und sonstige staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften, wenn sie die zur Bestreitung der kirchlichen oder religiösen Bedürfnisse erforderlichen Mittel ganz oder teilweise durch Umlagen auf ihre Mitglieder aufbringen und Gemeinden oder andere Korporationen in Armen-, Schul-, Kirchen- und StaatsWomit fann ich dienen?" fragte der alte Herr in geschäftsmäßigem Tone. Eine wichtige Angelegenheit führt uns zu Ihnen", verfeste die Witwe. Aber vielleicht wird Sie mein Name intereffieren: ich bin Frau Mende, früher verehelicht gewesene Nabay." " " Ah- das ist für mich freilich von höchstem Intereffe", versezte Hartwig mit dem Ausdrud ungeheuchelten Erstaunens. Mit unendlicher Mühe habe ich nach Ihnen geforscht, aber immer, wenn ich Ihnen auf der Spur zu sein glaubte, ent schlüpften Sie mir sozusagen unter den Händen wieder. Und iegt, wo ich Sie fern von Wien wähnte, fommen Sie selbst zu mir, hoffentlich um das Dunkel zu lüften, welches noch immer über dem Aufenthalt der Entelin des Grafen Roded schwebt." Vielleicht fann ich dazu beitragen", entgegnete bie Frau lächelnd." Indeffen werden Sie vielleicht auch den Namen meiner Begleiterin wissen wollen: es ist meine Pflegetochter Seraphine, die Gattin des Herrn Ancelot." Wie?" rief der Advokat vom Stuhle emporfahrend. Es ist so, Herr Rechtsanwalt, die Frau jenes Herrn Ancelot, welcher mit dem Grafen Rodeck entfernt verwandt und wohl auch eine Vertrauensperson desselben ist. Das ist unglaublich", meinte der Jurist leise, und ein mißtrauischer Blid traf die beiden Frauen. Aber schon hatte Seraphine ein Täschchen hervorgezogen, dem sie ein Blatt Papier entnahm und dem Rechtsanwalt einhändigte. Es war ihr Trauschein. Prüfend schaute der alte Herr auf das Dokument. " Stein Zweifel der Schein ist echt", sagte er mehr zu sich selbst, als zu den beiden Frauen. Und niemand von uns hat eine Ahnung davon, selbst sein Wohlthäter, der Graf, ist ohne Kenntnis von seiner Verheiratung geblieben. Was in aller Welt mag er für Gründe zu dieser Verheimlichung haben?" Die Lösung dieses Rätsels ist sehr einfach", nahm iezt die ehemalige Sängerin das Wort, er hielt mich für die Entelin und Erbin des Grafen von Roded und glaubte sehr flug zu handeln, als er mich durch das Band der Ehe an sich fesselte. Jegt segt er Himmel und Erde in Bewegung, mich wieder los zu werden, und selbst vor einem Verbrechen scheut er sich nicht, um diesen Zweck zu erreichen." Der Schurke!" rief Hartwig.„ Ich habe ihm nie etwas Gutes zugetraut." Die beiden erzählten nun von dem raffinierten Mordanschlag, dessen Opfer Seraphine werden sollte. Mit gespanntester Aufmerksamkeit hörte der Jurist zu, sich dann und wann eine flüchtige Bleistiftnotiz auf ein Stück Papier machend. erträglid; geworden war mung, konnte, sich in einer so elenden Zwischen Frau Halgren und Sie sich nach langer ber Hand, daß ein Mann wie Marbgeschiedenheit zu verfah in ihr den Anfang besserer Tage, lag es doch far auf für Halgren zu einem wahren Freudenfest gestaltet, fie schien. Die Ankunft des berühmten Bildhauers hatte sich von welcher zu Zeiten auch have angeſtedt er Gustav Marholm trat Frau Darrens tribe Stim nicht daran denken graben. bom ersten Augenhrin member Dir ratgen mein armer Magnus bewiesen, er ist daran zu Grunde blinden Gefühlen arbeiten, sind zu nichts nube, das hat Ding die Oberhand erlangt hätte. Menschen, die nur mit das Herz, es wäre ewig schade gewesen, wenn das kleine uns beiden, von mir den Verstand und von dem Vater ter gemacht und so machte ich's. Du hast eine Ader von will, muß von flein auf anfangen. So hat es Dein Vamie Sadgasse gerathen sollte. Wer es zu etwas bringen tann, wenn das Fuhrwerk einmal gegangen. Hätte ich Die Das wurde Halgren." lich schwer. blic gab es aber keinen, der hätte nete Sölve mit heiserer Stimme. wollte sie nicht in der Verlegenheit lassen. Für den Augenihm in der strengen, zusammenziehenden Luft auch ersicht Herr Halgren, wie er es ja erit jüngst gethan hat," enigegDas Fräulein brauchte den Guß, und ich Sprechen Es wird ja auch nicht gleich ans Sterbringen können. gehen, Herr ( Fortsetzung folgt.) Und während Silea, des Mädchens Bernommene, nachdachte, öffnete Diella ben Schleitaubt aber bas pracht die Nacht zurüd. fam heran, das Abschied gegangen? schaurig aus dem Ort gesucht? War ber Noch immer war einer Art Stumpssinn gewichen. Hatte die Mutter Manutoli Geheul Bald darauf verschwand Silea vom Walde herüber. Er tam nicht Geliebte, lag die Sultana in Bewußtlosigkeit vollen Haares und lehrte auf ihren Blay an der Seite ber Herrin Rutter, zweier hanen, nach Beute lüstern, hallte Hofe des mituru. an ihren Berrath glaubend, ohne und feine Krieger am unrechten Djellas erwartungsvolle Ang welcher Beweggrund ihn auch ihres angelegenheiten. Die Vereinbarung zwischen Hessen und Preußen geht nun dahin, das alle derartigen Anstalten auch in Preußen von der Zahlung einer Stempelsteuer an Hessen befreit sein sollen, und umgekehrt. ** Der Großherzog hat am 1. Oktober den evangelischen Pfarrer Geh. Kirchenrat D. Thomas Stock Wer zöge nicht sogar ein blaues Auge einer roten| Preis für Zimmer allereinfachster Ausstattung erhieltenburg( Rec Nase vor, wenn er zu wählen hätte? Ihr Auftreten ist schon bei den Männern schlimm, aber nun gar erst bei den Frauen, und auch sie sind doch schließlich dagegen nicht gefeit. Wie dankbar muß darum nicht die Welt sein, wenn ihr ein Mittel gegen eine rote Nase angegeben wird, wie es Dr. Brud in der„ Semaine soll es allerdings auch nicht helfen dagegen läßt sich höchstens noch mit der glühenden Nadel ankommen Bernh. Goebel, Freiberg, Sachsen. in zündender ** Mainz, 6. Oftbr. Schloßfreiheitsgebäude waren heute Nachmittag dret Maurer mit dem Abtragen des Gerüste beschäftigt, als dieses einstürzte. Die Arbeiter fielen in die Tiefe. Giner von ihnen, der verheiratete Maurer Karl Scholl weitere wurden verlegt. An einem Neubau auf dem Am Abend gab been auswärtige hides RendezeSeba Feldzug" Pourden Mit gezeichnet. 8 zu Stockhausen, Dekanat Lauterbach, auf sein Médicale" empfiehlt. Gegen die chronische" rote Nase mayer aus Castel, blieb auf der Stelle tot, zivet oorgeführt u Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und ersprießlichen Dienstführung, mit Wirkung ** Weilburg, 6. Oktober. Gestern Mittag stürzte vom 1. November 1. Jahres an, in den Ruhestand aber gegen eine vorübergehende Nasenröte, die doch bei Weilmünster an einer scharfen Kurve ein mit vier boie Beteranen versetzt und den Oberkonsistorialassessor Franz Merck auch lästig genug sein kann, soll es ein wirksames Personen besetztes Automobil um. Sämtliche Insassen heim,( 1870) Eine Dame erlitt schwere( 1866), r ** Im Auftrag der hessischen Regierung haben Es wird ein Gazeumschlag auf die ganze gerötete Stelle die Klinik nach Gießen gebracht werden mußten. Die uit 3.20 ohnehin fast in jedem Hause befindet, nämlich das Benzin. Verlegungen, ein Herr einen Beinbruch, sodaß beide in 225jährige treue zu Darmstadt, dem der Charakter als Oberkonsistorialrat verliehen war, zum Oberkonsistorialrat ernannt. gestern 13 höhere Medizinalbeamte Hessens eine Studienreise nach Berlin unternommen. Es werden u. A. alle oygienischen Einrichtungen und Anlagen Berlins besichtigt. Mittel geben, und dazu noch ein sehr einfaches, das sich gelegt unter sorgfältiger Beobachtung, daß jede Neibung vermieden wird. Schon nach wenigen Sekunden verschwindet die Rötung, und die so behandelte Hautstelle berliert auch ihren verdächtigen Glanz. Die Anwendung des Benzin übt keinen Reiz auf die Haut aus und kann sogar vorbeugend wirken. Manche ganz vorsichtige Damen werden daher vielleicht zur Winterzeit, wenn sie von der scharfen Luft eine unschöne Rötung der Nase befürchten, vorher einen solchen Umschlag mit Benzin machen, um mit tadellosem Teint in die Gesellschaft ** Das Regierungsblatt Nr. 68, ausgegeben am 4. Oftober, enthält: Bekanntmachung, den Bau und Betrieb einer Nebenbahn von der Station Hetzbach- Beerfelden der Odenwaldbahn nach Beerfelden und einer Nebenbahn von Ingelheim einerseits nach FreiWeinheim bis an den Rhein, andererseits nach Ingelheim und Partenheim betreffend.( Der Süddeutschen zu treten. Eisenbahn- Gesellschaft wurden diese Konzessionen verliehen. ** Auf dem heutigen Viehmarkt waren 1072 Tiere aufgetrieben. *** Morgen Nachmittag 6.50 Uhr trifft der weltberühmte Menagerie- Cirkus des Dompteur ** Am vergangenen Sonntag wurde in Friedberg Berband der Gabelsbergerichen Stenographenvereine der Bezirkstag des Bezirkes Oberhessen im des Main- Rheingaus und von Hessen- Nassau unter reger Beteiligung der dem Bezirke angehörigen Vereine und sonstiger Freunde der Sache abgehalten. Die Tagesordnung der Verhandlungen umfaßte unter anderem die Berichterstattung über den in Berlin abgehaltenen VII.( außerordentlichen) Stenographentag, ferner ein Referat des Vorsitzenden des Friedberger Vereins, Professor Kramer, über die auf dem genannten Stenographentage beschlossenen Systemänderungen. Der Referent hob im wesentlichen die Abweichungen zwischen den neuen und den seitherigen Schreibweisen hervor und beleuchtete die Vorteile, welche die System revision für Unterricht und Praxis gebracht hat, während Winkler- Darmstadt an verschiedenen Beispielen zeigte, daß die Aenderungen im großen Ganzen recht unwesentlicher Natur sind. Der Vorsitzende des oben genannten Verbandes, Lehrer Zicprecht- Gießen, erstattete Bericht über die gegenwärtige stenographische Lage, aus welchem hervorging, daß entgegen wiederholten Mitteilungen in der Tagespresse auch nach dem Berliner Stenographentag der Bestand der Gabelsbergerschen Schule in feiner Weise gefährdet ist. Die von den Vereinsvertretern erstatteten Thätigkeitsberichte lieferten ein erfreuliches Bild reger Wirksamkeit innerhalb des Bezirks Oberhessen, und gab der nunmehr an Stelle des seitherigen Vororts Gießen zum Bezirksborort gewählte Verein Friedberg, bezw. dessen Vorsitzender Kramer der Hoffnung Ausdruck, daß die gleiche Thätigkeit von den Vereinen auch für die Zufunft entfaltet werden möge. Als Ort der nächsten Bezirkstagung im Frühjahre 1903 wurde Bußbach in Aussicht genommen. An die mehrstündigen Verhandlungen, welchen ein stenographisches Preiswettschreiben in Abteilungen von 80 bis 200 Silben vorausging, schloß sich am Nachmittag eine gemütliche Familienfeier mit Konzert und Tanz an. ** Ein Mittel gegen Nasenröte. Welche Verunzierung des Gesichts könnte schlimmer sein als eine rote Nase? 27] Entlarvt. Roman von Moriz Lilie. ( Nachdruck verboten.) Wenn Sie diese Angelegenheit den Gerichten übergeben, so hat der Mensch eine schwere und lange Kerkerstrafe zu erwarten", erklärte er, als jene geendet, aber ich würde Ihnen doch raten, von einer Anzeige wenigstens" so lange abzusehen, als nicht der Graf selbst sein Einverständnis damit erklärt hat. Letterer ist ein Ehrenmann in des Wortes bester Bedeutung; nicht der leiseste Flecken ruht auf seinem Namen, und er würde es daher schmerzlich empfinden, wenn seine Familie durch einen wenn auch noch so entfernten Verwandten so schwer kompromittiert würde. Glauben Sie mir, der alte Herr wird Ihnen dankbar sein, wenn Sie ihn schonen und Rücksicht üben." Das wird geschehen", versicherte Frau Mende.„ Es soll nichts ohne Vorwissen und Zustimmung des Grafen unternommen werden." Und nun die Hauptsache: Was ist aus Emmy Reinhard, die Sie mit aus Australien brachten, geworden?" fragte der Advokat. Man hat mir mitgeteilt, das Kind sei von einer Herrschaft adoptiert worden. Sie haben aber dem Grafen gegen über erklärt, der Name des Ehepaares sei Shnen entfallen. Das ist doch etwas unwahrscheinlich, Frau Mende; geben Sie der Wahrheit die Ehe mag auch vorgekommen sein, was wolle ich bin beauftragt, Ihnen vollständige Straflosigkeit zuzusichern." Ich habe damals, als der Graf mit Ancelot bei mir war, in Rüsicht auf lekteren die Wahrheit verheimlicht", gestand die Pflegemutter der Sängerin. Die Abschrift der Entsagungsurfunde, welche der Notar bei Ülebergabe des Kindes anfertigte, hat Ancelot an sich genommen, aber ich weiß den Namen doch noch ganz genau. Das Ehepaar hieß Horst und Elsa von Falkenhof." Eine " Ich kenne die Familie dem Namen nach. Schloß Falkenhof liegt im Böhmerwald", meinte finnend der Rechtsgelehrte. Tochter des Hauses hat sich vor einigen Monaten mit einem Herrn von Fries vermählt; ich erinnere mich, die Anzeige in der Zeitung gelesen zu haben." " Sollte das nicht Eun.y sein?" fragte die Witwe. Das Ehepaar war finderlos." Wohl möglich", versezte Hartwig achselzuckend, indem er sich erhob und einige Schritte durch das Zimmer machte, als überlege er, was hier zu thun sei. Daun nahm er wieder in seinem Sessel Plaz. Aus Hessen und nachbargebieten. ** In Amerika verstorbene Hessen. Mascoutah, 80 Jahre alt. Belleville, J.: Margaretha Steiner geJl.: Witwe Katharina Starch geb. Seip aus Groß- Umstadt, borene Ruppert, 40 Jahre alt.- Ost- Tolede, D.: Maria Barbara Fint geb. Helfrich aus Batterie. Spiewanee, Wisc.: Katharina Gill geb. Hofmeister aus Schmidt aus Wersa, 59 Jahre alt. ** Grünberg. Der Gerichtsschreiber- Aspirant Martin von hier wurde an das Amtsgericht Bingen und der Gerichtsschreiber- Aspirant Streuder von Wöüſtein an das hiesige Amtsgericht mit Wirkung vom 6. de. Mts. verseßt. ** Obstpreise und Obstmarkt. Der Bericht der Zentralſtelle für Obstverwertung in Frankfurt über die Zeit vom 29. September bis 4. Oftober besagt:" Bei genügendem Angebot und ziemlich starker Nachfrage entwickelte sich das Geschäft in dieser Woche wieder recht lebhaft. Große Abschlüsse famen in allen angebotenen Obstsorten zu Stande, besonders in Mastobst und Zwetschen. Die Durchschnitts. preise für die einzelnen Sorten betrugen: Pfirsiche Mt. 35 bis 40, Zwetschen Mt. 8 bis 9, Tafeläpfel Mt. 9 bis 18, Kochäpfel Mt. 6 bis 8, Tafelbirnen Mt. 9 bis 16, Kochbirnen Mt. 6 bis 8, neue Nüsse Mt. 20. Alles per Kilo, Kelteräpfel in Waggons Mt. 9 per 100 kilo.- Der Obstmarkt wird Donnerstag den 9. Oftober in der Stadthalle, Der Verkauf geschieht nach Klostergasse 14, abgehalten. Proben. Begleitscheine dieser Proben sind vom Komitee, Gneisenaustraße 15, zu erhalten, das auch zu näherer Ausfunft bereit ist. Frankfurt a. D., 6. Oft. Bei einer Feuers brunst in letter Nacht im Dorfe Bralitz( Kreis Königsberg) in einem Gasthause kamen, der„ Frff. 8tg." zufolge, die 13 jährige Tochter des Besizers und ein 18 jähriges Dienstmädchen in den Flammen um. ** Auf der Turiner Ausstellung hat auch die hessische Künstlerschaft gut abgeschnitten. Die höchste Auszeichnung, Ehrendiplom, erhielten unter den Beteiligten der Gruppe Deutschland u. A. Prof. P. Behrens und Prof. Jos. Olbrich, Darmstadt. Die goldene Medaille wurde zuerkannt: Ludwig Alter, Darmstadt; Alex. Koch, Verlag, Darmstadt. Den Preis von 8000 Lire für die beste Zusammenstellung von drei Luruszimmern erhielt Prof. Olbrich; den zweiten Preis, 1500 Lire, für ein Luxuszimmer: Prof. P. Behrens. Einen zweiten „ Die Nachricht ist für den Grafen von so großer Wichtigkeit, daß ich nicht säumen möchte, ihn davon sofort in Kenntnis zu fegen", erklärte er." Ich mache Ihnen daher den Vorschlag, wir fahren morgen früh mit dem Zuge hier ab nach dem Gute des Grafen, um ihm diese freudige Mitteilung persönlich zu überbringen. Von den Umständen wollen wir es abhängig machen, ob Sie ihm Ihr Verhältnis zu seinem Verwandten erzählen." Es wurde noch das Nähere bezüglich der Abfahrtszeit beſtimmt, dann entfernten sich die Frauen. Der Rechtsanwalt aber ging noch lange im Zimmer auf und ab, er befand sich in freudiger Aufregung, schien doch jetzt endlich das heißersehnte Ziel erreicht zu sein. Als am anderen Tage um die Mittagszeit der Zug an der Station hielt, von der das Gut des Grafen etwa noch eine Meile entfernt war, erfuhren die Reisenden, daß Rodeck einer Einladung seines Gutsnachbars, des Herrn von Fries, gefolgt sei, auf dessen Besitzungen eine große Treibiagd stattfinde, an welcher Herr von Faltenhof, sowie noch einige Edelleute aus der Umgegend auch der zum Besuche anwesende Schwiegervater des Gutsbesizers, feilnehmen würden. Ich weiß, daß Herr von Rodeck mit dem Vater des Herrn von Fries befreundet war und daß er diese Freundschaft auch beiden Frauen. Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, daß Rodeck auf dessen Sohn übertragen hat", sagte der Rechtsanwalt zu den einige Zeit in Radomis verweilt, ehe er auf sein Gut oder nach Wien zurückkehrt. Ich halte es daher für das Beste, wir suchen den Grafen auf dem Schlosse des Herrn von Fries auf; ein flotter Schlitten bringt uns in anderthalb Stunden ans Ziel." Die Reisegefährten des Advokaten stimmten dem Vorschlage 311, und eine halbe Stunde später fuhren sie durch die in tiefstem Winterschlafe liegende Landschaft dahin. Endlich hielt der Schlitten vor dem Wirtshause des Dorfes Radomiß. Die Pferde wurden ausgespannt, und die Reisenden suchten die warme Gaststube auf. Seraphine wäre am liebsten im Gasthause zurückgeblieben, als der Advokat nach kurzer Zeit zum Aufbruch nach dem Schlosse mahnte; ihr bangte vor der vornehmen Gesellschaft, in welcher sie sich nicht zu bewegen verstand. Aber Hartwig beschwichtigte ihre Bedenken, und bald betraten sie das hellerleuchtete Schloß. Ein Diener führte sie in ein wohldurchwärmtes Zimmer, das einfach, aber mit geschmackvoller Eleganz ausgestattet war. Dann entfernte sich der Lakai, die Anfömmlinge zu melden. Wenige Minuten später betrat die hohe Gestalt des Grafen das Zimmer. wurden herausgeschleudert. Mobe. Dahe fvermann. ** Ulrid Schotten- Laub an Serdhenhai beiden anderen Personen sollen weniger verlegt sein. ** Azbach. Bei der Preisverteilung auf der Obst= ausstellung erhielten Preise: Anton Bach- Dornholzhausen( Ehrenpreis), Ad. Bepler- Azbach, Ludwig Bepler- Kinzenbach, Gemeindevorsteher Bord- Hörnsheim ( Ehrenpreis) Landwirt Casino- Kinzenbach, Joh. Christ- im hiesigen Azbach, Heinr. Deſch- Oberweh, Dav. Dietrich, Hand- Schmalbac schuhfabrikant, Wezlar( Ehrenpreis), F. Dölling- Weßlar, ahlkreises, Fr. Engel- Hochelheim( Ehrenpreis), Heinr. Feiling- A teine lebhafte bach, 3. Franz- Franzenburg, Ludwig Franz- Agbad), Reihe Anträg Christ. Friß- Odenhausen, Gemeinde Odenhausen( Ehren werden je preis), Gemeinde Werdorf, Gemeinde Wißmar( Ehren- die Gebühren preis Heinrich Geier 9.- Azbach( Ehrenpreis), Heinrich nahme der La Grumbach- Weglar( Ehrenpreis), Baumwärter Helzben Staat, di Münchholzhausen, Christ. Hermes- Braunfels( Ehrenrationen ber Hölz- Weidenhausen( Ehrenpreis), Phil. Hormel- Ebers: högeridia preis), Geh. Medizinalrat Dr. Höchst- Wetzlar, Wilh. Staatu göns, Phil. Jung- Hochelheim, Karl Jung- Hochelheim, Amtsgerichts Joh. Keiner- Oberbiel, Oberlandmesser Keller- Wetzlar, weit der Kreisobstbaulehrer Kilp- Weglar, Wilh. Knetsch- Berg- teilung des Be hauſen, Ludwig Koch- Aßbach, Lehrer Stoeſter- Uzbach, aroße Anal ( Ehrenpreis der Gemeinde Agbach), Christ. Kraft- Ag: Herbſtein en Ruhi- Br- Rechtenbach, Kgl. Hegemeister Lang Stoppel wig bon fi bach, Joh. Kraft- Azbach, Heinr. Kuhl- Ktinzenbach, Karl fener sechsjähri berg, Ludw. Lang- Hörnsheim, W. Lang- Gr.- Rechtenbach, benbahn Zimmermeister Laur- Volpertshausen, Ludw. Lenz- Hörns Freund Weidner heim, Gustav Maas, Streisstraßenaufseher, Weßlar, Fr. chgelegene Ha Müller 4.- Gr.- Rechtenbach, Fr. Müller 5.- Gr.- Rechten baden Randidate bach, Frau A. Müller jr., Kinzenbach, Frau M. Müller noch nicht zu üb Wittwe, Kinzenbach, Lehrer Muz- Azbach, Ohly- Hörnsr. Marburg heim, Vorsteher Ohly- Niederkleen, Straßenwärter Bausch Wißmar( Ehrenpreis), Wilh. Pfaff- Krofdorf,( Ehrenber einen Latt preis), Gemeindebaumwärter Pfaff- Krofdorf, Lehrer Nehorn- Werdorf( Ehrenpreis), Gemeinde- Vorsteher ReizDornholzhausen, Joh. Reuter- Oberkleen, W. SchäferHörnsheim, Ludw. Schmidt- Azbach, Kreisstraßenwärter Schmidt- Gr.- Rechtenbach, Fr. Schmidt- Gr.- Rechtenbach ( Ehrenpreis), Pfarrer Schmidt- Waldgirmes( Ehrenpreis), Ludw. Schneider 4., Odenhausen, W. Speier- Odenhausen ( Ehrenpreis), Schultheiß Tasch- Azbach, H. Tasch Nr. 52Azbach( Ehrenpreis), Heinrich Tasch Nr. 50- Azbach, Fr. Tasch Nr. 57- Azbach, Gemeindevorsteher Velte- Agbach( 2. Ehrenpreis), L. Velte Nr. 80- Atzbach( 2 Ehrenpreise), Heinr. Velte Nr. 7- Azbach, Gastwirt VolfHörnsheim, Wilh. Volf- Hörnsheim( Ehrenpreis), Frau Pfarrer Waldmann- Dorlar, H. Weber Nr. 83- Azbach ( Ehrenpreis), Fr. Weller- Azbach, Karl Zecher- Salzböden, Gastwirt H. Zipp- Aßlar, Joh. Zörb- Oberkleen und Ludwig Zörb- Lüzellinden. ** Der Hassia- Bezirk Alsfeld feierte am Sonntag sein 25 jähriges Jubiläum im großen Saale des Deutschen Kaisers zu Alsfeld. Voraus gingen ihr die Verhandlungen des Herbstbezirkstages, zu dem die Delegierten zahlreich erschienen waren. Den Vereinen Storndorf und Ober- Kleen wurden anläßlich ihrer 25 jährigen treuen Mitarbeit im Landesverbande Ehrenurfunden überreicht. In den Arbeitsausschuß des Bezirksvorstandes wurden gewählt die Herren Gg. Kurz ir.- Alsfeld( Vorsitzender), Völzing- Groß- Felda ( Stellvertreter), C. Weiß- Alsfeld( Schriftführer), D. HerbstSichtlich überrascht, reichte er seinem Rechtsbeistand die Hand, als er aber die beiden Frauen gewahrte, flog ein Schatten über sein Antlig, und mit einem kauni merklichen Kopfnicken erwiderte er die tiefe Verbeugung. " Ich bringe gute Nachrichten, Herr Graf", begann Hartwig, und in seinen Mienen prägte sich die freudige Genugthuung aus, welche er über die glückliche Botschaft empfand. Aber ohne diese Damen würde ich jetzt nicht hier sein. Frau Mende und deren Pflegetochter werden Ihnen die Beweise wichtiger Vorkommnisse bringen und uns dem nahen Ziele zuführen." hastig. Ist meine Enfelin gefunden?" unterbrach Rodeck den Sprecher Ich hoffe es, Herr Graf, aber gestatten Sie mir erst die Frage, ob Herr Ancelot mit hier im Schlosse anwesend ist." Er hatte in meinem Auftrage Geschäfte mit meinem Wiener Bankier zu ordnen, muß aber jeden Augenblick hier ankommen, da er ebenfalls von Herrn von Fries eine Einladung erhalten hat." Aber Herr von Faltenhof ist hier?" forschte der Advokat weiter. und" durchstöbert das Schloßarchiv", berichtete der alte Herr Er ist schon seit einer Woche bei seinen Kindern zum Besuch lächelnd. Aber was hat das mit Ihren Mitteilungen bezüglich meiner Enkelin zu thun?" fügte er, plöglich ernst werdend, hinzu. Sie Meine Fragen stehen im Zusammenhang mit den zu machenden Mitteilungen, Herr Graf", versicherte Hartwig. selbit werden sich davon überzeugen. Und jetzt noch eine Bitte: würden Sie wohl die Güte haben, uns dem Schloßherrn und seiner Gemahlin vorzustellen?" Blick traf die beiden Frauen. Der Graf zögerte mit der Antwort; ein mißtrauisch prüfender Wenn Sie es für angemessen halten, mag es sein", erklärte er endlich. Bitte folgen Sie mir." Sie schritten durch eine Anzahl Zimmer, bis sie endlich in einen Raum gelangten, welcher dicht an den Saal grenzte, in dem fich die Gäste aufhielten. Die Herrschaften sind gerade in lebhafter Unterhaltung be griffen", meinte Roded, zu dem Rechtsanwalt gewendet. Sobald sich ein passender Augenblick zeigt, werde ich sie von Ihrer Anwesenheit in Kenntnis ſegen." Er nickte ihm leicht zu und betrat den Saal. In diesem Moment ward an der entgegengesezten Seite eine Thür geöffnet und Ancelot in eleganter Gesellschaftskleidung, erschien im Saal. Der Graf schritt auf ihn zu und führte ihn zu Erna, welche eben eine Gruppe von Damen und Herren verlassen hatte. acht ein h In der wurden in hie gefunden: 1 berloren: 1 Der Er monnaies m geltend zu m Gießen, Gro 00000 jotie GGOO er Ausstattung erbetenburg( Rechner). Kamerad Lehrer Rudolph würdigte| Nachtquartier zu finden. Hierbei geriet er mit dem Halse Möser's wird nichts llebles von Bedeutung ausgesagt, nem Neubau auf den eute Nachmittag de Gerüftes beschäftig ter fielen in die Lief Naurer Karl Schol - zündender Ansprache die Bedeutung des Bezirks- Jubiläums. Am Abend gab der Alsfelder Beteranen- und Kriegerverein Bauswärtigen Gästen sowie seinen Mitgliedern ein fröhTies Rendez- vous. Lebende Bilder(„ Auszug nach FrantDer Stelle tot, zoorgeführt und lebhaft beklatscht. " rich",„ Geban“,„ Franzöſiſche Gefangene“,„ Heimkehr aus " Felbzug")" wurben unter Leitung des Herrn L. Martin estern Mittag ftür In feierlicher Form wurden Mitglieder des Veteranen- und Kriegervereins ausgezeichnet. Bu Ehrenmitgliedern des Vereins wurden erannnt zwischen die oberen Enden zweier Latten, aus denen er sich nicht mehr herausarbeiten konnte, um so seinen Tod durch Erdrosselung zu finden. In der Rhön scheint die Kälte in voriger Woche noch ärger geweſen zu ſein als in Norddeutschland; die Temperatur iſt ſtellenweise auf mehrere Grad unter Null gesunken. ** Aus Waldeck. Infolge des ungünstigen Wetters in diesem Sommer sind die Erntearbeiten sehr im Rückim Gegenteil wird selbst von dem Rechner, dem man gleichfalls Feindschaft gegen den Bürgermeister nachsagt, Geiz oder etwas ähnliches, was hier in Betracht kommen die er aber bestreitet, bestätigt, daß dem Angeklagten kann, nicht nachgesagt werden könne. Auf Befragen de s wegen eventueller Geiſtesſchwäche Möſer's geladenen Rechner, er habe öfters Fehler und Vergeßlichkeiten Sachverständigen Kreisarztes Dr. Haberkorn erklärt der Kurbe ein mit bibie Beteranen: Johs. Frank( 1866, 1870/71), Moses Flörs- stand. Am 20. Sept. stand noch Korn auf dem Halme, Hafer Bobenhausener Umgegend manchmal geäußert, der Sämtliche Infajjaim,( 1870/71), Louis Engelle,( 1870-71), Hrch. Stroh ist noch teilweise grün, Grummet fast gar nicht eingebracht. Bürgermeister sei wohl nicht recht im Kopf; der Bruder cuch, sodaß beide in jährige treue Mitgliedschaft erhielten die Kameraden Gg. erden mußten. Durk jr., J. Aug. Kurg, Werner Freihöffer, Hrch. Roch XVI., niger verlegt sein. Johs. Ochs, Hch. Allendorf, Hch. Arendt, Anastasius eilung auf der 6. hermann. Anton Bach Do Aus dem Gerichtssaal. Schwurgericht. Gießen, 6. Oktober. Die Verhandlung richtet sich heute gegen den Der Andes letzteren sei in Heppenheim im Irrenhause gestorben. Der Angeklagte selbst giebt an, seine Mutter sei am Ende ihres Lebens gleichfalls nicht normal gewesen.Der als Zeuge vernommene Denunziant Wilhelm Frank aus Bobenhausen, ein Schwager des Gemeinderechners, giebt ruhig an, daß er aus Feindschaft die Anzeige ge - Dr. als besonders belastend den Umstand an, daß Möser - den Denunzianten Frank sagt er dagegen nicht günstig aus. Die Geschworenen sprechen den Angeklagten für schuldig der einfachen Urkundenfälschung im Amt. Der Prozeß endete erst gegen Mitternacht; er dauerte cher Bord- Hörnsheim in Herchenhain vom Throne zu stoßen sucht, gilt dasselbe hausen. Die Anklage vertritt Gerichtsassessor Dr. Weißel in Bobenhausen meint im Gegensatz zu den pler- Abbach, Lig Schotten- Laubach den Chriftlich- Sozialen Sebastian Weidner Bürgermeister Joh. Wilh. Möser von Boben macht habe.- Der frühere, jezt 79 Jahre alte Rechner nzenbach, Joh. Chrif im hiesigen Bezirke für die Kandidatur des Bürgermeisters Hegel, die Verteidigung führt Rechtsanwalt klarenaar. Dav. Dietrich, Hant Schmalbach in Crainfeld, den der frühere Abgeordnete dieses Der Angeklagte ist des Verbrechens im Amte beschuldigt. Hansult, stellvertretender Richter in Ulrichstein, giebt ), F. Dölling- Weglar Bahlkreises, der jezige Bürgermeister Muth in Salz, durch Es werden nahezu 30 Zeugen vernommen. ), Heinr. Feiling- eine lebhafte Agitation zu verdrängen hofft. Eine ganze geflagte ist am 20. Januar 1851 in Bobenhausen II. einmal Zinsen, die er seinen Mündeln schuldig war, De Odenhausen( Ehren werden jezt wieder den Wählern präsentiert. Sie betreffen Es wird ihm zur Last gelegt, am 29. März 1900 bei erinnern, wie Möser die Sache erklärte. Pfarrer udwig Franz- Agbad Reihe Anträge, die Muth seinerzeit dem Landtage vorlegte, geboren. Seit 1884 ist er Bürgermeister in seinem Ort. nicht für sich gebucht hatte, doch weiß er sich nicht zu inde Wißmar( Ehren die Gebühren der hessischen Gerichtsvollzieher, die Ueber einer Holzversteigerung in das Protokoll falsche Ein- Muhl in Bobenhausen ist der Ansicht, daß Möser ein Shrenpreis), Heinrih nahme der Lasten der Volts- und Fortbildungsschule auf träge gemacht zu haben; dabei war er überhaupt als durchaus ehrenwerter Mann und überdies bei dem -Braunfels( Ehren rationen der Gemeindehutweiden im hohen Vogelsberg mit giebt auch zu, die Zahlen, die sein eigenes Angebot anBaumwärter Helz den Staat, die Aufforstung der Dedländereien und Melio- Mitbieter nicht befugt, das Protokoll zu führen. Er größeren Teil der Bobenhausener sehr beliebt sei. Ueber Höchst- Wezlar, Wilh. Staatszuschuß. Eiren Hauptanteil an der Wahl nimmt das gaben, in niedrigere umgeändert und bei einem anderen Phil. Betrag erhöht zu haben, arl Jung- Hochelheim, Umtsgerichtsfiß hat. Herr Muth hatte sich die Unzufrieden- damit die Endzahlen stimmen. Auch dem Untermesser Keller- Weglar, heit der Herbsteiner dadurch zugezogen, daß er für eine Auf- suchungsrichter Dr. Wehner gegenüber bekannte er sich circa 12 Stunden. Wilh. Knetsch- Berg. teilung des Bezirkes eintrat und ganz mit Recht, da eine Andern, und zwar den Schneidemühlenbefizer Zöckler Chriſt. Straſt- von Herbſtein entfernt liegen. Herr Schmalbach hat während in Bobenhausen um 4 Mk. geſchädigt, er will jedoch uhl- Stinzenbach, St seiner sechsjährigen Thätigkeit im hessischen Parlament nur eister Lang Stoppel wenig von sich hören lassen. Bei der Beratung der ang- Gr.- Rechtenbach, Nebenbahn Grebenhain- Gedern unterſtüßte er seinen Ludw. Lenz- Hörns: Freund Weidner kräftig und half so die Bahn über das ffeher, Wetzlar, Fr. hochgelegene Hartmannshain projektieren. Wer von den iller 5.- Gr.- Rechten beiden Kandidaten den Sieg davontragen wird, ist bis jeßt ch, Frau M. Müller noch nicht zu übersehen. ( H. Lbztg.) hbach, Ohly- Hörns r. Marburg, 5. Oft. Ein schrecklicher Tod fand heute traßenwärter Bausch Nacht ein hiesiger sogenannter„ Dallasbruder". Er wollte ff- Strofdorf,( Chren über einen Lattenzaun ſteigen, um in einem Hinterbau ein aff- Scofdorf, Lehrer einde- Vorsteher Reiz erkleen, W. Schäfer , Kreisstraßenwärter Smidt- Gr.- Rechtenbad dgirmes( Ehrenpreis B. Speier- Odenhausen Sach, H. Tasch Nr. 52 asch Nr. 50- Agbad devorsteher Velte- Ag 30- Atzbach( 2 Ehren ch, Gastwirt Bolf ( Ehrenpreis), Frau Bekanntmachung. In der Zeit vom 27. September bis 4. Oktober 1902 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt; berloren: 1 fleines Bürstchen mit Spiegel, 1 Teppich und 1 wollene schwere Pferdedecke. Der Empfangsberechtigte des gefundenen Porteeber Nr. 83- Azbach monnaies wird ersucht, seinen Anspruch alsbald bei uns rl Becher- Salzböden, geltend zu machen. Börb- Oberkleen, und Erte am Sonntag fein des Deutschen Kaisers Verhandlungen ten zahlreich erschien f und Ober- Kleen treuen Mitarbeit im icht. In den Arbeitsen gewählt die Herren Völzing- Groß- Felda riftführer), D. Herbft Rechtsbeistand die Hand, flog ein Schatten über hen Kopfniden erwiderte Braf", begann Hartwig, dige Genugthuung aus, empfand. Aber ohne sein. Frau Mende und Beweise wichtiger VorBiele zuführen." brach Roded den Sprecher estatten Sie mir erst die Schloffe anwesend ist." chäfte mit meinem Wiener ugenblid hier antommen, e Einladung erhalten hat." r?" forschte der Advokat einen Kindern zum Besuch berichtete der alte Herr ren Mitteilungen bezüglich Blich ernst werdend, hinzu. ammenhang mit den zu bersicherte Hartwig. Sie Und jezt noch eine Bitte: uns dem Schloßherrn und ; ein mißtrauisch prüfender Iten, mag es ſein", erklärte Bimmer, bis sie endlich in ben Saal grenzte, in dem ebhafter Unterhaltung be walt gewendet. Sobald de ich sie von Ihrer An ben Saal. entgegengefesten Seite eine nter Gesellschaftskleidung, f ihn zu und führte ihn zu Damen und Herren verlaffen Gießen, den 4. Oftober 1902. Großherzogl. Polizeiamt Gießen. Hechler. als schuldig. Er hat damals zu seinen Gunsten einen nicht wissen, wie er dazu gekommen ist, weil er starf magenleidend und nervös und deshalb auch gedächtnisschwach sei. Er war schon mehrmals wegen Unregelmäßigkeiten im Amte vor der Strafkammer, wurde aber jedesmal freigesprochen. Wie sich aus den Zeugenaussagen ergiebt, ist diesmal die Anzeige zwar auf Grund von Aussagen des Bobenhausener Gemeinderechners zurückzuführen, in der That jedoch wiederum von Jemand erhoben worden, der dem Bürgermeister Möser schon lange nicht hold ist. Ueber den Leumund Amtlicher Teil. Betr. die Ausführung der Verordnung, das Gewerbe der Gesindevermieter und Stellenvermittler betr. bom 5. Februar 1901. Marktbericht. Gießen, 7. Oft. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten Butter per Bfb. 1.10-1.15 Mr. Hühnereier 1 St. 7-8 Pfg., Enteneier St. 00 Pfg., Gänseeter 1 St. 0-0 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg. Erbsen per Liter 19 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar MY. 0.60-0.80 ,. Hühner per Stüd Mt. 1.00-1 30, Hahnen, per Stüd Mt. 0,60-0.85, Enten per Stüd 2.00-2.30, Gänse p. Pfd. 50-65 Pig, Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg, Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Bfb. 70-80 Pig. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.84 Pfg., Stalbfleisch per Bfb. 68-72 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 4.50-5.00 Mt., 3wiebeln per St. Mt. 3.30-3.50, Milch i per Liter 18 Pfg. Großherzogl. Gewerbeschule Gießen. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß Das Wintersemester der unter Oberaufsicht Großherzog die von den hiesigen Vermietfrauen beanspruchten Ge- licher Bentralstelle für die Gewerbe stehenden Gewerbeschule bühren betragen: mit Fachunterricht für die später abzulegenden Meister1. für Vermittelung eines Dienstboten an eine Herr- prüfungen beginnt schaft in Gießen am 13. Dktober d. J. und schließt Ende März k. J. Nähere Auskunft über Programm, Lehr- und Stundenplan durch die Schulleitung. Mr. 5.2. für Vermittelung eines Dienstboten an eine_Herrschaft nach auswärts Mt. 7.( Frau Heßler Mt. 5.-) wovon der Dienstbote jeweils Mt. 2.- zu entrichten hat. Gießen, den 2. Oktober 1902. Friedrich Teipel, Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Anmeldungen haben schriftlich zu geschehen und sind Beugnisse über die erforderliche Vorbildung beizufügen. Gießen, am 24. September 1902. Der Aufsichtsrat: Heyligenstaedt. Die Schulleitung: Traber. Teipel, Markt 16. Freiw. 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