hung. Nr. 99 Zweites Blatt. Jahres ist die Stbonnementeprets: in Gießen, abgeholt monatli 50 Bfg., Annahme erfolgt auf u Ründigungsfrist gege art. Die näheren& Ten fich unter Beibrin erige Beschäftigung& rei Bimmer Nr. 15 en Jahres schrift 03. effter er Lindenftruth'ide tstätte alsbald meisteret- Bimm Je gratio. elberger strasse 29 f- Bornheim öbel lephon 2295. tungen n Betten ftätte im Hause. chtungen 4000.-. Kameeltasch.Divan b.58. bis 200. Salon- Garnituren Sopha u 2Sessel b.120.%. b. 350. Spiegelfchränke 68.M. bis 135.M äulen- Trumeaux 35.1 bis 140. Waschcommoden n'ßbaum mit Marm. b. 36 M bis 120%, sowie alle anderen erbenklichen Möbel enorm billig. Jollmatragen ' s Haus gebracht 60 Bfg., durch die Boft bezogen vierteljabrlie M. 1.50. Bratiebeilagen: Oberhefftische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obf- und Gartenbau, sowie die Gießener Settenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berttagen nagmittage Mt. bis 30 Mt. grahmen bis 30 Mr. oc- u.Rossharn allerbilligst berbetten .bis 32 Mr. Riffen f. bis 11 M. bis 300.Wollmatr. wärts. Mittwoch, den 29. April 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei di Die einspaltige Petitzeile für Gießen wk ganz Oberbeffen, die reise Weylar und Marburg 10 Pfa fenfit 15 Bfg. Steklamen die Betttseile 30 resp. 40 Boftzeitungsliste No. 209. Redaktion und Expedition: Gießen Rexenweg Serafpresesidiuh Mr, 808. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Hus dem Gerichtsfaal. 8 Wegen versuchter Verhinderung einer firch: lichen Handlung wurde der 28jährige Erdarbeiter Schubert aus Sengenfeld im Voigtlande von der Straffammer in Plauen zu einem Monat Gefängnis verurteilt. Sch. hatte gelegentlich seiner Trauung in der Kirche zu Blahn bei Lengenfeld dem Geistlichen auf dessen Worte: ,, Nun fiicet nieder!" entgegnet: Nieder knie ich nicht!" Nur burch die Tränen und Bitten seiner Eltern konnte er schließlich zum Nachgeben bewogen werden. Der Pfarrer, welcher sich inzwischen in gerechter Entrüstung über den wohl noch nie dagewesenen Vorfall vom Altar entfernt hatte, wurde wieder herbeigeholt, worauf die kirchliche Handlung ohne weitere Etörung zu Ende geführt wurde. § Ein Ehedrama fand in Wien durch die Verurteilung des Maurers Franz Drzazga wegen Totschlag seiner Frau zu 6 Jahren schweren Sterfers seinen Schlußakt. Drzazga war nach zweijähriger Ehe von seiner Frau verlassen worden, wie sie erzählte, weil er dem Trunke ergeben war und sie prügelte, nach seiner Aussage, veil sie ihm untreu war und er sie schon mit anderen Männern ertappt habe. Der Angeklagte lauerte seiner Frau am 30. Juli vorigen Jahres aus, näherte sich ihr in scheinbar versöhnlicher Stimmung, verlangte einen Kuß und stieß ihr, in dem Augenblicke, als sie sich von ihm umarmen ließ, ein Küchenmesser in die Brust. Die Frau schrie auf und flüchtete, er hielt sie fest, stach sie ein zveites Mal in die Brust und versetzte ihr, während sie um ihr Leben kämpfte, noch fünf Etiche in den Arm. Dann warf er das Messer von sich und ließ sich festnehmen. Die Frau starb erst drei Wochen später an einer Brustfellentzündung. 1 wurden, Vermischtes. gen Advokaten des Ortes einen Streif, indem sie erklär ten, durch den zu frühen Anfang des Gerichtstages der morgendlichen Radtour beraubt zu werden. Infolge davon setzte das Gericht den Beginn der Rechtsverhandlungen eine Stunde später an, ausgenommen an Regentagen. Hu moristisch in seiner Weise kann auch der Scharfrichterstreif in dem chinesischen Kanton aufgefaßt werden. Diese notwendigen Werkzeuge der Gerechtigkeit behaupteten, daß 500 Cash( anderthalb Francs) für eine Köpfung zu wenig seien, zumal der Geschäftsgang sehr zu wünschen übrig lasse. Die Behörden bedauerten dann, durch die Leere der öffentlichen Kassen an einer entsprechenden Lohnausbesserung gehindert zu sein, versprachen aber huldvollst, für stärkeren Geschäftsaufschwung Sorge zu tragen. Aber der originellste Streik von allen war doch die Arbeitsniederlegung der Bettler in der russisch- polnischen Stadt Sieradz. Die dort als Fachverein" organisierten Bettler zogen jeden Freitag morgen von Haus zu Haus und holten sich einen polnischen Groschen, der dem alten Zweipfennigstück entspricht. Eines Tages war der Groschen den Bettlern nicht genug: sie blieben aus und an ihrer statt erschien eine Erklärung, daß sie fünftig für den Besuch zwei Groschen haben wollten, anderenfalls würden sie auswandern. Furchtbare Drohung! [ Die Früchte der Methode Haefeler.] Von der Art und Weise, wie der neuernannte, Feldmarschall Graf Haefeler seine Soldaten erzieht, wird eine lehrreiche Anekdote berichtet. Sein größtes Augenmerk ist darauf gerichtet, bie jungen Soldaten nach ihrem Diensteintritt zu denkenden Menschen zu erziehen, die mit Ueberlegung die Befehle ausführen, und nicht nur dem toten Buchstaben nach, mechanisch. So sagte der Kommandierende einst zu einem Dragoner: ,, Reiten Sie nach jener Höhe dort, wo der Baum steht, und kommen Sie dann hierher zurück." Einen Augenblick zauderte der Mann, denn er war sonst gewohnt, einen bestimmten Auftrag zu erhalten. Bekomme ich keinen Auftrag, Exzellenz?" fragte er schließlich. ,, Tun Sie, was ich Ihnen gesagt habe," war die kurze Antwort. Nach etwa zwanzig Minuten kehrte der Mann zurück. Sind Sie auf der Höhe gewesen?" 3u Befehl, Exzellenz."- ,, Was für ein Baum steht dort?"- ,, Das weiß ich nicht, Exzellenz." Die Stirne des Kommandierenden furchte sich. Mehr mißmutig als ärgerlich sagte er:„ Ich hatte Ihnen absichtlich feinen besonderen Auftrag gegeben! Wenn ich sage: ,, Reiten Sie nach dem Baum", so ist es selbstverständlich, daß man sich ihn ansieht." Darauf zog der Reitersmann einen Zweig aus dem Stiefelschaft und sagte: ,, Da ich den Baum nicht fannte, habe ich dieses mitgebracht, Exzellenz!" Man kann sich die Erheiterung der Umstehenden denken; aber auch der Kommandierende lachte herzlich. ,, Famos, mein Sohn, es ist ein Birnbaum," sagte er und gab dem überraschten und erfreuten Meldereiter einen Taler. pen) -ei.) [ Eine eigentümliche Rückkehr von Haustieren zur Wildheit] wird aus Patagonien berichtet. Vor einiger Jahren ließ man zur Unterſtüßung der Hirten beim Hüten der Herden schottische Schäferhunde dorthin kommen. Die Tiere waren gutmütig, vortrefflich dressiert und sehr gelehrig, so daß eine Zeitlang alles in befriedigender Weise verlief. Neuerdings aber erheben die patagonischen Hirten laute Klagen, indem die Schäferhunde die Herden, statt zu schüßen, auffressen. Die Hirten haben im Laufe der Zeit zahlreiche Nachkömmlinge der Hunde im Dickicht sich selbst überlassen; die Hunde wuchsen heran und vermehrten sich, wurden aber wegen Mangels an Zucht durch den Menschen wieder wild und beanspruchen daher auf die Herden die gleichen Rechte wie dieser. Sie fallen, sobald sie hungrig find, über das Weidevieh her, zu welchem Zwecke sie sich zu Banden vereinigen und förmliche Jagden abhalten. **[ Auch eine Flucht in die Oeffentlichkeit.] Traurige Familienverhältnisse werden zur öffentlichen Kenntnis gebracht durch ein Inserat, welches wir in dem in Merseburg erscheinenden ,, Korrespondenten" finben; dasselbe hat folgenden Wortlaut: Meinen Freun den und Bekannten zur Nachricht, daß mein Sohn mich, sowie seinen Bruder und seine Schwester öfters mit Totschlag bedroht hat und jetzt sogar einen Mordversuch an mir ausführte. Um Unheil zu verhüten, verlege ich meine Wohnung von Neumarkt 53 nach dem Neumarkt 34. Gustav Händler sen., Handelsmann." Hoffentlich finbet die begrängte Familie durch diese ,, Flucht in die Desfentlichkeit" in dem neuen Heim die er ehnte Ruhe! [ Auch ein Grund.] Karlchen, der nach den Osterferien das stolze Amt eines Aufpassers in der Klasse übertragen bekommen hat, tommt nach Hause und erzählt stolz, daß er seinen besten Freund, den kleinen Ball, heute an die Tafel geschrieben habe. Mutter( vorwurfsvoll): ,, Aber sage mal, Karlchen, deinen besten Freund? Was hat er denn getan?"- Garnichts, Mamachen. Aber weißt du, Ball kann ich schon gut schreiben." $[ Der Rehbock im Schulzimmer.] Dieser Tage stattete in Wachtendonk im Kreise Geldern ein stattlicher Rehbock, der, wahrscheinlich vom Wissensdrang durchdrungen, sich einmal unter den Menschen umsehen wollte, der Unterklasse der dortigen Volksschule einen Besuch ab. In frohen Sprüngen eilte er durch die Gassen des Ortes, sprang durch das geöffnete Fenster in das mit Kindern gefüllte Schullokal und betrachtete sich vom Katheder aus die erstaunte und erfreute Schülerschar. Indes fühlte er sich auf dem Siz des Lehrers nicht lange heimisch, und furz entschlossen suchte er auf demselben Wege, wie er die Schule betreten, wieder das Weite. [ Sonderbare Strife.] In dieser Zeit ernsthafter und tragischer Lohnlämpfe ist vielleicht die Erwähnung harmiloserer Arbe terausstände am Play. Die französische Stadt Alençon besitzt in ihrer Umgebung vortreffliche Radfahrerwege, und infolge davon oraanisierten die iuntommt; sie bedeuten: Jch will etteten." Die Sujudge endlich, die zweimal wiederholt werden und zwar ,, staccato", melden einen Edelmann, eine Edeldame, einen indischen Nabob, einen russischen Großfürsten u. s. w. und wollen sagen: Deffnet schnell, ich erweise Euch eine große Ehre, indem ich Euch besuche." [ Der verbannte deutsche Speisezettel.] Anläßlich des jüngsten Geburtstages des Großherzogs Friedrich Franz des Vierten von Mecklenburg- Schwerin fand dieser Tage im Schweriner Schlosse ein Festessen statt. Während nun der Herzog Johann Albrecht gelegentlich seiner vierjährigen Regentschaft die deutsche Sprache auf den Speisezetteln zu ihrem Rechte kommen ließ, wurde unter der jezigen Regierung der französische Speisezettel wieder eingeführt. [ Tolstoi als Götc.] Graf Leo Tolstoi, der sich wieder recht wohl befindet, erzählte nach der Nowɔje Wremja" türzlich am Whiſttisch, wie er neugierigen Amerikanern, die ihn ,, in Augenschein nehmen wollten", während seines Aufenthaltes in der Kerim recht übel mitgespielt hat. Ein reicher Amerikaner war mit einer großen Reisegesellschaft auf einer eigenen Jacht angekommen und bat um die Erlaubnis, den Grafen sehen zu dürfen, und sei es auch nur, indem die ganze Gesellschaft an dessen Veranda vorbeidefilierte. Am festgesezten Tage saß Tolstoi wie eiu buddhaistisches Göbenbild auf dem Balkon, und die Amerifaner zogen im Gänsemarsch vorüber. Alles ging prɔgrammmäßig, bis eine Dame, die letzte in der Reihe, plößlich stehen blieb und verzückt ausrief: Leo Tolstoi, Leo Tolstoi, alle Ihre Werke haben einen ungeheuren Eindruck auf mein Leben gemacht, am besten gefiel mir ein, ein, ein" Sie kam nicht auf den Titel, und Tolstoi, der die Ueberzeugung hatte, daß sie von seinen Werken auch nicht ein einziges fannte, machte sich den Spaß und soufflierte: ,, Die toten Seelen"( bekanntlich ein Werk von Gogol). Ach ja, ja, Leo Tolstoi, ach ja, gerade das meine ich," schrie die verzückte Amerikanerin und ging mit den anderen weiter. )[ Das Lächeln der Königin.] Die englischen Misses und die Mistresses hören in lezter Zeit alle Bemerkungen, die man in ihrer Gegenwart über das Wetter, über das neueste Buch, über den neuesten Klatsch, macht, mit einem unwandelbaren, gleichsam festgefrorenen Lächeln an. Das kommt daher, daß sie sich krampshaft bemühen, der Königin Alexandra nachzuahmen, die im Rufe steht, das bezauberndste anmutig- melancholische Lächeln, das je das Gesicht einer Frau verklärt hat, zu besitzen. Es kommt aber noch besser! Selbst in den unbedeutendsten englischen Marktflecken findet man jetzt Schönheitsprofessoren, die für eine halbe Krone das Lächeln der Königin lehren. Sie wenden sich besonders an die Ladies", aber die ,, Gentlemen" sind nicht ausgeschlossen. Lassen Sie nur die beiden Mundwinkel etwas schlaff und sanft fallen geben Sie Ihrem ganzen Gesicht einen etwas melancholischen Ausdruck Gut so Jezt haben Sie das Lächeln der Königin" - [ Modetollheiten in San Domingo,] der Mulattenrepublik, in der gegenwärtig der furchtbare Bürgerfrieg tobt, werden in einem Newyorker Blatt überaus humoristisch geschildert. Mag eine Negerin über einen ,, Teint" verfügen, der es an Tiefe wie an Glanzlichtern mit einem frisch gewichsten Stiefel aufnahm, so ward dieser Teint doch unbarmherzig mit einer träftigen Lage weißen Puders zugedeckt. Verleiht die allzureichliche Anwendung des Puders schon dem Gesicht einer weißen Frau ein starres Aussehen, so erscheinen berart gepuderte Negerfragen geradezu leichenhaft. Bei ber Affenliebe, welche die Mulattinnen ihren Kindern entgegenbringen, muß es als selbstverständlich erscheinen, daß auch die dominikanischen Babies bei der allgemeinen Puderei ihren Anteil erhalten. Derselbe erstreckt sich aber nur über das Gesicht, und da die Jugend von Santo Domingɔ bis etwa zum fünften Lebensjahre sich des beneidenswerten Vorrechtes erfreut, splitternackt umherlaufen zu dürfen, so steht die Erscheinung eines derartigen dunkelhäutigen, nur im Gesicht gepuderten Dreikäsehochs an humoristischer Wirtung derjenigen seiner getünchten Mutter keineswegs nach, sondern übertrifft sie noch, wenn an Stelle des bei uns üblichen Zulps ein irgendwo ausgelesener Zigarrenstummel tritt, dem der dominikanische Däumling mächtige Rauchwolken entlockt. [ Die Sprache des Türklopfers.] Viele der bekannten Londoner ,, Einfamilienhäuser" so schreibt ein dortiges Blatt haben sich noch den alten Türhammer bewahrt, und infolge einer eigenartigen Klopssprache können die Bewohner des Hauses sofort wissen, wer Einlaß begehrt. Die Hammerschläge werden genau gezählt; wer den Türhammer einmal zu wenig in Bewegung setzt, obwohl er seiner gesellschaftlichen Stellung nach, auf mehr Schläge Anspruch hat, degradiert sich selbst, und, umgekehrt, gilt es als eine Usurpation und als eine Taktlosigkeit, wenn man den Hammer häufiger niederfallen läßt, als man darf. Ein Hammerschlag meldet den Milchmann, den Kohlenmann, einen Diener des Hauses, einen Bettler, er bedeutet: Ich möchte gern eintreten." Zwei Schläge melden den Briefträger, einen Dienstmann oder irgend einen anderen Boten; sie wollen sagen, daß man feine Zeit hat, daß man geschäftlich kommt, und bedeuten: Ich muß eintreten." Drei Schläge melden den Herrn oder die Herrin des Hauses oder Freunde der Familie; sie sagen mit gebieterischem Tone: ,, Deffnet! Vier Schläge hintereinander melden eine vornehme Person, die im Wagen an" Kurzes Allerlei. Die Tochter des berühmten Siouxhäuptlings American Horse hat vor kurzem in Newhort ihr Lehrerinnenexamen abgelegt. Bis zum Freiwerden einer Staatsstelle geht sie zu einer Quäterfamilie als Goubernante. Ihr Vater war seinerzeit ein gefürchteter Feind der ,, Blaßgesichter" und besitzt eine ansehnliche Sammlung von Skalps derselben. - Die englische Flotte ist um ein Spezialschiff, den ,, Edgewater" vermehrt worden, das bestimmt ist, die Geschwaber mit Süßwasser zu versorgen. Das Schiff ist mit Apparaten versehen, welche in 24 Stunden 225,000 Liter destilliertes Wasser produzieren können. Außerdem hat es hölzerne Wasserbehälter, welche 46,000 Liter fassen können. - Auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 wird ein Riesenkäfig mit lebenden Vögeln ausgestellt werden, in welchem mit geringen Ausnahmen alle Vogelarten der ganzen Welt lebend vorgeführt werden. Dieser Riesentäfig ist 200 Fuß lang und hat die Form eines Hauses. Im Innern des Käfigs befinden sich Wasserbehälter, Bäume, Strauchwerf, Springbrunnen. Kunft und Wissenschaft. FV. Prähistorische Grabstätte. Professor Warren Morehead, Kurator der archäologischen Abteilung der Philips- Akademie in Andover, Massachusetts, hat auf einer Farm in der Nähe von Hopkinsville, Kentucky, den Beerdigungsplatz eines prähistorischen Volksstammes, der der ausgestorbenen Rasse der sogenannten Hügelbauer angehörte, entdeckt. Zehn menschliche Etelette, von de nen einige noch ziemlich gut erhalten waren, sind bereits von ihm ausgegraben worden. Die Etelette befanden sich in Behältern, die aus flachen Eteinen hergestellt waren, und in den Gräbern fand man steinerne Gefäße und Steinmesser. Sollten die weiteren Ausgrabungen ergeben, daß die Grabstätte von großem wissenschaftlichen Werte ist, werden sich Archäologen von der Hale- Universität an den Nachforschungen beteiligen. Wegen Umzug verfause ich sämtliche Waren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Günstige Gelegenheit zum Ankauf von Konfirmanden- Geschenken. Gegr. 1883. D. Kaminka, Uhrmacher Gießen. Marktplatz 18. Uhren, Gold- und Silberwarenhandlung. 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Abschnittes von obiger Feldbereinigung, nämlich: 1 das Besitzstandverzeichnis, 2. die Gütergeschosse nebst Zusammenstellung, 3. die Bonitierungskarten, 4. das Protokollbuch, 5. das Verzeichnis über die Bonitierung des Ufers der Stropach nebst Plan zur Einsicht der Beteiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet statt: - Zimmer Nr. 2 Dienstag, 12. Mai 1. Js., vorm. 8 bis 9½ Uhr im Bureau der Großh. Bürgermeisterei Gießen, 3immer Nr. 2 wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Einwendungen find schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papier in Aftengröße( mindestens 1½ Bogen) einzureichen. Friedberg, 21. April 1903. Der Großh. Feldbereinigungskommissär: Spamer, Kreisamtmann. Bekanntmachung. Das Fahren der Leichenwagen ist von Eröffnung des Friedhofs am Rodtberg ab bis auf Weiteres zu vergeben. Angebote hierfür sind in verschlossenem Umschlag bis zum 15. Mai 1. Js. bei mir einzureichen. Die Bedingungen werden auf der Bürgermeisterei, Zim mer Nr., 15. unentgeltlich abgegeben. Gießen, den 28. April 1903. Der Oberbürgermeister Mecum. Eine frdl. 3: bis 4- Zimmer: Patent- u. Technisches- Bureau wohnung zu verm. Kreuzplatz 10. 5 Zimmerwohn. m. Bad, Loggia u. all. Zubeh. 3 Tr. Ecke Stephanu. Keylerstraße an ruhige Leute per Paul Haves, Ingenieur, Halle a. S. Patentanmeldung einschl. Zeichnungen, Beschreibungen und Prüfungsgebühr 65 Mark. 1. April od. später zu vermieten Gebrauchsmusteranmeldung einschl. Zeichnungen, Be10 Pfd. Postkolli Mt. 3.20. Probepadet gegen 30 Pfg. in Marten. Sanuskaffee- Fabrik E. H. Wolff, Wiesbaden. pro Gentner geschnitten Mt. 1.20 Prima Tannen- Brennholz überes 2 Treppen baſelbſt. Alleinverkauf zu vergeben. " gehackt Kleine 3- Zimmerwohnung ( Gartenanteil per Monat 14 Mt. zu vermieten. 1.80 mit DO Vertreter gesucht. fedes Duantum fret ans Saus liefert Kinderfärge in allen Größen. 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