en Ehrend freiwillig erkennu schreibe S on Nr.3 Etagèren Gondeh deftale en in Gold und ierftüble Robr alie- Möbel Gold u anderen er, Blumenti und Eisen nke in Naturhol ardinen. attet. af un e. 2 enung. ige Preise alTützen ïfl. Giepa hen Kenntnis bis einschlief m übrigen n Dienstag, on Vormitt Uhr Gesch hkaffe Gießen a. Cranb et ( Markttag) gung Völzing e und nter ngerhandiga Marte M& großer Aus hl, cuftadt 23 T. 280. Erstes Blatt. Mbonnementpreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50- fs., ten's Saus gebracht 60 fg., burch die Poft bezogen viertels fährlich Mr. 1.50. attabellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, bft- und attenban, sowie Sie Gießener Geifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erichetat an allen Werktagen nagmitag6. Samstag, den 28. November 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionspret: Die einfpaltige Petitgeile für Siehen wie ganz Oberheffen, die Kreise Weglar und Warburg 10 Pfa. jonit 15 Big.; Seltamien Ste Petitgeile 30 xếp. 40 Địa Postzeitungsliste No. 3969. Redaktion und Expedition: Gießen Nenenweg 28. Fernsprechanfint ne, 362. Neueste Nachrichten ( Steßener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sichener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Advent. [ Politische Wochenschan.] Bon fernher läuten schon die Glocken herüber vom schönsten Feste der Christenheit. Wir bereiten uns, die Zeit zu begehen, welcher die herrlichste Botschaft kam, die je göttlicher Mund r Erde verkündet hat. Wir rüsten uns in Ändacht für das Seit des Friedens, das den Menschen ein Wohlgefallen bringen elte, und fühlen tief in unserer Seele Saiten erklingen von weltfremder Weihe. Friede auf Erden! Zerklüftet in Parteien und Parteichen, in Fraktionen und Fraktiönchen ist unser Vaterland. Die große Einigung, die auf den Schlachtfeldern von Frankreich mit teurem Blute erkauft wurde, besteht zwar noch, aber die Eintracht war nicht in ihrem Gefolge. Otto v. Bismard hat sich nichr als einmal darüber beklagt, daß die Deutschen die großen gemeinsamen Interessen hinter Sonder interessen stellen und daß sie ihre Kraft verzetteln an wertojem inneren Hader, der immer aufs neue von Fanatikern fünstlich geschürt wird. Es ist heute vielleicht noch schlimmer, als zu den Zeiten des großen Kanzlers, und mehr denn je cheint der Kampf entbrannt um materielle Dinge, die so sehr alles Sinnen und Denken beeinflussen, daß für große natiomale Fragen nur wenig Spielraum übrig bleibt. Das beHarf der Aenderung. Wir müssen alles daran setzen, diese:: inneren Frieden wieder zu erlangen, weil nur er es uns ermöglicht, unsere Interessen im Wettkampfe der Völker wirksam zu vertreten. Die große Botschaft, auf die uns die Adventszeit vorbereitet, gilt also auch unserem Volke, das solcher Lehre dringlich bedarf. Friede auf Erden! Wie lange ist es her, daß von der Newer gar seltsame Kunde fam, und der Kaiser des gewaltigen rusischen Reiches den Delzweig statt des Schwertes erhob, um in fegnend über Europas Völker zu halten! Und heute? It die Haager Konferenz nicht zur Farce herabgesunken? Droht nicht im Osten von Asien der russische Bär, weite Länder zu verschlucken? Kreuzen seine erzgepanzerten Schiffe nicht an den Küsten von China, bereit, den Willen des weißen Baren gegen eine Welt zu verteidigen? Und auf dem Balfan? Man predigt zwar den Frieden und zwingt den unchristlichen Sultan feuchend unters Joch, aber in Wahrheit wartet man sprungbereit wie eine Banterfaße nur auf en günstigen Augenblick, um die Standarte des Zaren auf den Türmen des Yildiz Kiosk zu hissen. Friede auf Erden: Felt sam, daß solche Kunde in jüngster Zeit gerade vom Peterhoj kam, wo schlechte Praris auch die Theorie diskredifiert hat. In Ungarn tobt noch immer der Kampf der Parteien und vergeblich müht sich Tisza, die Macht des Parlaments seinen Plänen dienstbar zu machen. Man fragt sich, wie es noch werden wird. Bisher war es der ehrwürdigen Greisengestalt des Kaisers noch immer möglich, im Augenblicke höchster Not durch den Appell an sein Volk den Frieden wenigstens für eine Weile wieder herzustellen. Wenn nun aber der Kaiser die Augen einmal geschlossen hat er iſt alt genug, und lange wird er faum mehr leben was foll dann aus diesem Staatengebilde werden, das nur äußerliche Fäden noch zusammenhalten? Die Zukunft Desterreich- Ungarns liegt grau in grau, und der Optimismus müßte start sein, der die Botschaft der Weihenacht aufpflanzen wollte als Hoffnung auf dieser Stätte der Trümmer. Friede auf Erden! Drüben in der neuen Welt, wo der republikanische Gedanke von Anbeginn die Staatswesen be gründet und ihre Politik bestimmt hat, wo also der Völkerfriede für alle Ewigkeit die Regel sein müßte, da schlagen ie mit Schießprügeln auf einander los und schwören sich Jehde. Fast gleichzeitig mit der Lossprengung Panamas von Kolumbien brach in San Domingo jene Revolution aus, die, von Washington aus geschürt, zur Vertreibung der Regierung führte. Deutsche Dampfer liegen auf der Reede der Hauptstadt, unsere Interessen zu schützen. Die Union aber läßt eine ganze Kriegsflotte vor San Domingo kreuzen, um ja im geeigneten Augenblicke den Gedanken der MonroeDoktrin in die Tat umzuseken. Friede auf Erden! Die Botschaft ewigen Heiles, die armen Hirten auf dem Felde zuerst die Kunde brachte, daß der Dulder von Nazareth in einer Krippe geboren, wird heute noch verkündet von allen Kanzeln der Christenheit, von allen Türmen der Kirchen. Eine ernste Mahnung für die Menschen als solche und für die Völker in ihrer Gesamtheit! Ein Blick in den Spiegel der Welt lehrt, daß es mit der aufrichtigen Achtung für diese Botschaft und mit ihrer Erfüllung recht schlecht bestellt ist auf Erden. Der Geist der Selbſtſucht ist eingerissen und beherrscht die Gemüter. Da soll mun diese Zeit der Vorbereitung den Samen streuen, auf daß er üppig gedeihe in diesen Tagen, auf daß der Friede endlich einziehe in allen Landen.. den der Heiland verkündet, und jene opferpipe he allen teilhaftig werde, für die er sein Beben gab auf Golgatha. Neuerungen im Postverkehr. Im Reichspostamt fand dieser Tage eine Besprechung zwischen den leitenden Beamten der Reichspost und etwa drreißig Vertretern von Handel und Gewerbe statt, die sich mit verschiedenen, von der Postverwaltung geplanten Neuerungen im postalischen Verkehr befaßte. Bei der Wichtigkeit einiger dieser Neuerungen für die Handelsund Gewerbkreise wie für das große Publikum teilen wir die wesentlichsten Ergebnisse der Konferenz mit: Zunächst wurde beschlossen, daß Eilsendungen fünftig nur noch auf ausdrückliches Verlangen des Absenders zur Nachtzeit also von 10 Uhr abends bis 6 Uhr morgens bestellt werden sollen. Mit besonderer Befriedigung wird es namentlich von den Geschäftsleuten aufgenommen werden, daß die Postverwaltung zur Erleichterung der Aushändigung von Postanweisungen, Wert- und Einschreibesendungen an Reisende Post aus meistarten einführen will. Diese Karten sollen die mit eigenhändiger Unterschrift versehene Photographie und das Signalement des Inhabers enthalten. Die Postausweiskarte soll von dem Postamte desjenigen Bezirkes, in welchem der Besteller wohnt, gegen eine Jahresgebühr von 50 Pfennig ausgestellt werden. Die Konferenz sprach ihre lebhafte zu stimmung zu dem Plane aus, der danach binnen kurzem verwirklicht werden dürfte. Weiter ist von besonderem Interesse der Plan der Postverwaltung, besondere Briefkästen für sogen. Spätlings briefe aufzustellen, die kurze Zeit vor Abgang der wichtigsten Züge geleert werden sollen. An den Kästen soll die Nichtung der Züge angegeben werden. Die Spätlingsbrieje sollen um 10 Pfennig höher als nach dem gewöhnlichen Portosat frantiert werden. Die Kästen sollen nach Bedürfnis in verschiedenen Stadtteilen aufgestellt werden. Die Poſtverwaltung erhofft von dieser Neueinrichtung eine Entlastung der Bahnpostämter, die im übrigen bestehen bleiben sollen. Die Absicht der Post. Po it farten mit Nachnahme an Sonntagen nur auf ausdrückliches Verlangen des Absonders zu bestellen, fand die Billigung der Konferenz. Da gegen sprach sie sich gegen eine von der Post in Erwägung gezogene Herabsetzung der Postversicherungs gebühr für Wertsendungen aus; infolgedessen wird eine Aenderung dieser Säße nicht eintreten. Ebenso nahm die Konferenz gegen eine etwaige Einführung von Ferngesprächen mit bezahlter Antwort Stellung; über eine Einführung der Vorbestellung von Ferngesprächen ( von bestimmten Personen zu bestimmten Zeiten gegen be sondere Gebühren) gingen die Ansichten sehr auseinander. Dann fand noch die Einführung einer erweiterten Vorbereitung von Einschreibbriefen für die Postbeförderung durch die Absender und einer dadurch vereinfachten Einlieferung der Sendungen die Zustimmung der Konferenz. Schließlich wurde mitgeteilt, daß die Postverwaltung mit den meisten Staaten des Weltpoſtvereins eine Vereinbarung dahin getroffen habe, daß die 3ollge= bühren für unbestellbare, zurückgehende Postpakete niedergeschlagen werden; das gleiche für größere Sendungen zu erreichen, welche der Vermittelung des Spe= diteurs bedürfen, ist noch nicht gelungen. Rufslands Mitfchuld am Königsmord! Man kann es dem Fürsten Ferdinand von Bulgarien nicht verübeln, wenn er sich's angelegen sein läßt, den Russen, die gegen ihn konspiriert haben, Verlegenheiten zu bereiten. Wie wir neulich mitteilten, sind, offenbar nicht ohne Zutun Ferdinands, in Sofia Enthüllungen über einen hochverräterischen Anschlag des früheren bulgarischen Kabinetts Danew gegen den Fürsten gemacht worden, in den auch die russische Regierung verwickelt war. Graf Lambsdorff hat das besiritten, die Antwort Ferdinands ist, daß er den Nachweis sührt: Auch bei der Belgrader Tragödie hat Rußland die Hand im Spiel gehabt. Dieser Nachweis wird weiter vielleicht feine Folgen haben, als daß er den Sturz des Grafen Lambsdorff, dessen Stellung schon durch die ersten Sofioter Enthüllungen erschüttert war, vollends besiegelt. Als Mittelsmann Rußlands erscheint bei den neuesten Enthüllungen wie bei den früheren der Chef der russischen Geheinipolizei, Adolf Weißmann. Er ist, nachdem sich herausgestellt hat, daß er der Vermittler zwischen dem Hochund Landesverräter Danew und dem Grafen Lambsdorff war, aus Bulgarien ausgewiesen worden. Das Sofioter Leiborgan des Fürsten Ferdinand teilt jetzt über seine Beteiligung an dem Belgrader Königsmorde mit: Weißmann habe um die Verschwörung gegen Alexander und Draga gewußt und habe die Verschworenen zu ihrem Vorgehen auch seinerseits ermuntert, indem er ihnen am Tage vor der Tragödie im Konaf zu Belgrad erklärte: Für die Nacht zum 11. Juni, in der Alerander fiel, sei auch die Ermor dung des Fürsten Ferdinand in Sofia vorbereitet. Taß das den Tatsachen entsprach, ist aus den früheren Enthüllungen des Sofioter Blattes über das Komplott Danews befannt. Selbstverständlich kommt diese neue sensationelle Enthüllung den russischen Machthabern um so ungelegener, als sie sie in den Augen des Baren unmöglich macht. Man erwote mnere 11a), ver zar uver oie veigrader Desturzt Schreckenskunde war, welchen Abschen vor der Tat er an den Tag legte, wie er ängstlich um seine eigene Sicherheit besorgt war. Graf Lambsdorff sucht infolgedessen sich zu salvieren, indem er alles ableugnet und auch sein Werkzeug, Weißmann, diese Enthüllungen dementieren läßt. Das ist nun freilich nicht so einfach, weil das Sofioter Blatt beweist, daß es die Wahrheit sagt. Daß Herr Weißmann um die Verschwörung gegen Alerander gewußt hat, fann er, so gern er wohl möchte, nicht in Abrede stellen. So versucht er denn, der Welt ein Märchen aufzubinden, indem er sagt: Gewußt habe er allerdings um die Verschwörung. Aber er habe von dieser Wissenschaft den loyalsten Gebrauch gemacht: Er habe Alexander ausdrücklich gewarnt, ihm die Namen der Verschworenen genannt und ihn beschworen, sie verhaften zu lassen. Daraufhin habe der König von seinem Ministerpräsidenten, General Zinzar Markowitsch, die Festnahme dieser Offiziere verlangt, Markowitsch aber habe sich dessen geweigert. Das sei am Abend vor der Mordnacht geschehen. So Herr Weißmann. Wer wird ihm glauben? Das ferbische Königspaar ist tot, Zinzar Markowitsch auch, sie können nicht mehr gegen Herrn Weißmann zeugen. Aber auch niemand kann für ihn zeugen. Und nicht nur der Schein, sondern auch strikte Beweise sprechen gegen ihn und seine Behauptungen. Er sowohl wie sein spiritus rector, Graf Lambsdorff, werden daran glauben müssen. Sie fallen in die Grube, die sie anderen gegraben hatten. Mitunter gibt es eben auch in der Geschichte noch etwas wie Gerechtigkeit! Die Politik. * Offenbar von dem Grundsatz ausgehend, daß wir noch nicht genug Fraktionen und Fraktionchen haben, wird sich demnächst auch eine Fraktion der Lothringer im Reichstag fonstituieren. Dieser werden die vier Abgeordneten Jaunez, Labroise, Menot und Baron de Schmid angehören. Bisher wurden die in den Reichslanden gewählten Protestler im Parlamentsalmanach insgesamt als„ Elsässer" aufgeführt. Die sich abzweigende neue Gruppe der„ Lothringer" stellt sich als eine Vertretung der Notablenpolitik dar. A Unsere südwestafrikanische Kolonie verspricht auch als Marmorlieferant Deutschlands eine Zukunft zu haben. Nach dem Urteil der föniglichen Bergakademie in Berlin, des Professors Weinschenk in München und einiger bekannter Bildhauer sind die vom kaiserlichen Gouverneur nach Berlin übersandten Marmorblöcke aus Etusis rein und ohne Flecken, von lebhafter Farbe und schönem Korn. Allerdings enthalten sie zahlreiche Schichten von Tremolit, die der Verarbeitung hinderlich sind. Die Versuche sollen indessen mit Blöcken aus anderen Lagen fortgesezt werden. Eine Anzahl englischer Parlamentarier hat jetzt ihren französischen Kollegen, die vor kurzem zu einer Verbrüderungsvisite in London waren, den schuldigen Gegenbesuch gemacht. Selbstverständlich kam es dabei zu einer erneuten englisch- französischen Verbrüderungs- Kundgebung. Herr Combes, der französische Ministerpräsident, hielt eine schwungvolle Rede über den Wert der internationalen Schiedsgerichtsverträge im allgemeinen und über den französisch- englischen im besonderen. Er feierte die Idee eines allgemeinen internationalen Schiedsgerichts für alle Mächte, die ,, internatio nale Versöhnung", in tönenden Worten. Noch einige Verbrüderungsreden wurden geschwungen, ein Telegramm an den König von England abgesandt, und was dergleichen ideologischer Zauber mehr ist. Der großen europäischen Allianz", als deren Vorläufer ein französischer Redner diesen Besuchsaustausch der englischen und französischen Depu tierten ausgab, werden uns solche Vergnügungsreisen wichtig tuender Volksvertreter um keinen Zoll näher bringen. Der Gesundheitszustand König Peters soll nach neueren Meldungen aus Belgrad erschüttert sein. Der König leidet. so heißt es, an hochgradiger Nervosität und Schlaflosigkeit, er verbringe ganze Nächte im Lehnstuhl. Die Aerzte raten dringend den baldigsten Gebrauch einer Kur in Karlsbad an. Ein Wunder ist's allerdings nicht, wenn die Gesundheit des Königs bei dem Drunter und Drüber in Serbien in die Brüche geht. Zu großen Skandalszenen tam es wieder im ungarischen Abgeordnetenhause. Die Erbitterung der Oppe ſitionellen über die Sachlichkeit des Präsidenten Berczel ging so weit, daß sie mit geballten Fäusten gegen die Präsidenten tribüne stürmten, so daß andere Abgeordnete den gefährdeten Präsidenten in die Mitte nehmen und aus dem Saal geleiten mußten. Trottel, Schurfe, Schwein", das ist so eine Aus lese aus den Titulaturen, mit denen er bedacht wurde. Aud an Drohungen, man werde ihn niederschießen oder erschlagen, fehlte es nicht. Den Ministerpräsidenten Tisza betitelie ein Abgeordneter„ Bandit". Wahrhaftig, den Ungarn täte eine Uebersetzung des„ Knigge" ins Magharische sehr not.. Beinahe noch rüder ist der Ton im österreichischen Abgeordnetenhause: Dort verprügelten eine Anzahl tschechischer Abgeordneter den Journalisten Mandl in rohester Weise, weil er dem Abg. Fresl nachgewiesen hatte, daß er im Belgrader Konak nach der Mordnacht Spitzbübereien verübt habe. Magyaren und Tschechen gleiche Brüder, gleiche Kappen! Wie schon so oft, so bereitet auch jest wieder das übertriebene Nationalgefühl der italienischen Studenten dem römischen Kabinett große Verlegenheiten. In dem Augenblick, wo die österreichischen Handelsvertrags- Unterhändler in Italien eingetroffen sind, haben die italienischen Studenten in allen Universitätsstädten sich zu schweren Beleidigungen Desterreichs wegen der Innsbrucker Vorgänge hinreißen lassen. Die römische Universität mußte wegen solcher Kundgebungen, bei denen ein deutscher Professor mißhandelt wurde, bereits geschlossen werden. Ein gleiches dürfte unverzüglich mit den Hochschulen in Turin, Mailand, Genua, Pavia, Padua und Bologna geschehen, wo die Studenten vor den österreichischen Konsulaten Katzenmusik aufführten, Theatervorstellungen durch allerhand antiösterreichische Kundgebungen störten und ähnliche Narrenpossen trieben. Herr de Gubernatis, der eitle römische Professor, der durch sein unbefugtes Erscheinen in Innsbruck den ganzen Skandal provoziert hat, schürt die Erregung durch allerhand Räubergeschichten. Er erklärt, er sei in Innsbruck in die Hände einer Horde Wilder, vielmehr wütender Tollhäusler gefallen. Die deutsche Studenten fanaille hätte sogar bei der Abreise auf dem Bahnhof dreimal auf ihn geschossen, und ein Schuß habe ihn sogar gestreift! Selbstverständlich ist das erlogen. Die Behörde hat ihm infolgedessen verboten, einstweilen Vorlesungen zu halten. Die Genfer Polizeibehörde hat neuerdings zwei anscheinend nicht ungefährliche russische Anarchisten, namens Stojonaff( alias Burtzeff) und Kralloff, festgenommen. Stojanoff- Burbeff ist ein entsprungener, sibirischer Sträfling, der nachdem schon in London wegen anarchistischer Propaganda und Aufreizung zu Gewalttätigkeiten zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Beide gaben in Genf ein anarchistisches Blatt in russischer Sprache heraus. Sie sollen über die Grenze geschafft werden. † Die amtliche Statist. Korr. enthält eine Landlung über die Verschuldung der ländlichen Bevölkerung in Brenzen, die schr interessant ist, obwohl sie nur die Personen berück= sichtigt, die mehr als 3000 Mark Einkommen heben. Es werden also nur die größeren ländlichen Grundbesitzer, soweit sie nicht gerade überschuldet sind, in den Kreis der Betrachtung gezogen. Die durchschnittliche Verschuldung der ländlichen Steuerpflichtigen mit mehr als 3000 Mart Einkommen be ziffert sich auf 23,4( 1895: 22,5) v. H. des Gesamtver mögens, insbesondere auf 38,5( 35,0) v.. des Grundvermögens und auf 75,8( 81,7) v. H. des Kapitalvermögens. In den einzelnen Provinzen gestaltet sich die Verschuldung sehr verschieden. In den östlichen Provinzen ist die Schuldenlast weit höher als in den westlichen. Am größten ist die Verschuldung mit 45,5 v. H. des Gesamtvermögens in Westpreußen, mit 40,3 v.. in Ostpreußen und mit 40,1 v. H in Posen, am geringsten mit 12,5 im Rheinland und 11, S in Hessen- Nassau; in Brandenburg beträgt sie 28,5 v. H. Im Vergleich zum Grundvermögen ist die Verschuldung ebenfalls am größten in Westpreußen mit 59,2, Ostpreußen mit 52,8 und Pommern mit 52,6 v. H., am geringsten in Westfalen und Hessen- Nassau mit je 26,2 und in Hannover mit 21,3 v. H. Eine Verschuldung bis zu 60 v. H. des ge meinen Werts des ländlichen Grundvermögens gibt, wie die genannte Korrespondenz betont, zu Bedenken keinen Anlaß Ein Teil der Grundbesizer im Osten muß allerdings, wie di Durchschnittsziffern ergeben, höher verschuldet sein, aber von einer allgemeinen Ueberschuldung des Grundbesitzes ist aud dort keine Rede. Lokales. Gießen, 28. November 1903. Der Zweigverein Gießen des Hessischen Hessischen Fechtvereins Waisenschutz giebt im Inseratenteil der heutigen Nummer bekannt, daß Anmeldungen für die diesjährige Weihnachtsbescheerung von Halbweisen an den Kaufmann Borrmann zu richten sind. - * Kaufmännischer Verein. Vorgestern sprach im Saale des Cafe Leib Herr Dr. Cunt Boeck über das Thema: Sibirien einst und jetzt". Der Vortragende ist ein glänzender Redner und fesselnder Erzähler, der sich im Geiste in das durchreiste Land versezte, und die Erinnerungen, wie sie ihm im Gedächtnis auftauchten, in selten schöner Weise wiedergab. Er verweilte erst etwas bei der Mandschurei und Korea, die ja durch die letzten Ereignisse in den Vordergrund der Politik getreten sind, Rennzeichnete hier die Absichten der Russen und Engländer und begann dann mit der Schilderung seiner Reise durch Sibirien. Anschaulich erzählte er die vielerlei Mühseligkeiten die er da durchzumachen hatte, teils auf lebensgefährlichen Rarren, teils in schmuzigen Dörfern, die mit totfranfen Menschen und jeder Kategorie Gauner überfüllt waren. Auch an humoristischen Streiflichtern fehlte es nicht. Der Redner beleuchtete und würdigte noch die großen Kulturarbeiten der Russen in jenen unwirtlichen Steppen( Erbauung der Sibirischen Bahn) und schloß seinen Vortrag mit einer recht interessanten Serie Lichtbilder. Er hatte es verstanden, feine, leider nicht besonders zahlreichen, Zuhörer bis 1/212 Uhr in Spannung zu halten und man dankte ihm durch Allerdings war es kaum nötig, den Bortrag durch eine wahrhaft sibirische Kälte im Saale zu unterstützen. reichen Beifall. ** Stadttheater Gießen. Während der Sonntag uns mit„ im weißen Rößl" und der Dienstag mit Wohlthäter der Menschheit" ältere Stücke bringt, gelangt am Donnerstag, den 3. Dezember das eigenartige einmalige Gastspiel des Babie- Salons für alte Kunst zur Aufführung. Die Gäste bringen eigenes Personal und eigene Dekorationen und Requisiten mit. Zur Aufführung gelangen bekanntlich Salowe von Ostar Wiede und die Gefangene von Rayssler. Lollar, 26. Nov. Am Mittwoch Abend feierte in aller Stille der hiesige Veteranen- Kriegerverein Ludwig zur Treue", den Geburtstag Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs. Der erste Vors. Kamerad Heibertshausen begrüßte die Ane wesenden Kameraden, gedachte zunächst der leider so früh dahin geschiedenen Brinzessin, dessen Andenken durch Erheben von den Sitzplägen geehrt wurde. Es fanden sodann noch einige Vorträge statt von Veteranen über ihre Kriegserleb niffe von 1870/71. Bon weiteren Veranstaltungen hatte man Abstand genommen. § Lollar. In der am legten Donnerstag abgehaltenen Gemeinderatssigung wurde die hier im Gemeinderate sowohl wie bei der Einwohnerschaft großen Staub aufwirbelnde Wasserleitung zur Sprache gebracht. Diesmal jedoch verliefen die Debatten in ganz gemütlichem Tone. Die Kreis. fasse hat sich bereit erklärt, daß sie Untersuchungen nach Wasser unentgeltlich ausführen läßt, ohne daß der Gemeinde Kosten entſtehen. Es wird nun im Laufe des Jahres eine genaue Untersuchung nach Wasser im Lollarer Kopf und dessen Nähe stattfinden. Ob nun eine Wasserleitung gebaut werden - soll, ist eine andere Frage?- - Sihung der Stadtverordneten. W. Gießen, 27. November 1903. ( Fortseßung.) Der Punkt, Erbauung eines Wohnhauses auf der Gail'schen Dampfziegelei wird von der Tagesordnung abgefßt. Dem C. A. Kaufmann wird an der Marburgerstraße die Erbauung eines Gewächshauses gestattet. Der Firma Kaufmann& Co. wird die Verpflichtung am Schiffenbergerwea vor ihrem Fabrikgebäude ein Vorderhaus zu errichten bis zum Jahre 1906 gestundet.- Stadtv. Jann rügt den trostlosen Zustand der Straßen nach dem Schiffenberg Der Oberbürgermeister verspricht in dieser Beziehung Besserung, sobald die Unterhaltungspflicht des Schiffenbergerwegs vom Kreis auf die Stadt übertragen und der Fluchtlinienplan für den Schiffenbergerweg festgestellt ist, was im Laufe des Winters geschehen wird. Die Versammlung ist mit dem Geländeerwerb zum Ausbau einer Querstraße zwischen Frankfurterstraße und der Esenbahn entlang der Bauten der Veterinär- Anstalt einverstanden. Ebenso erklären sich die Stadtverordneten mit dem Ausbau des Schiffenbergerweges zwischen Licher und Bergstraße in der Weise einverstanden, daß dort der höher als die Fahrbahn entlang des Friedhofs liegende Bürgersteich statt der früher peplanten Futtermauer mit Grottensteinen befestigt wird. Die Steine soll der Bauunternehmer Abermann liefern. Der Oberbürgermeister Mecum bemerkt, daß die gegenüber der Gutenbergstraße angelegte fünstliche Quelle resp. deren hervorsprudelndes Wasser zur Reinigung der Kanäle Verwendung findet, d. h. nicht ohne Nußen etwa der Quellwasserleitung entnommen wird. Die Stadtverordneten sind mit der Uebernahme folgender Kreisstraßenstrecken durch die Stadt einverstanden, wenn der Kreis gleichzeitig die dafür pro Kilometer aufzuwendenten Unterhaltungsfosten der Stadt Gießen zahlt. 1. Marburgerstraße, von dem Wieseckerweg bis zur Straße die hinter dem Friedhof am Rodberg hinzieht. 2. Wieseckerweg bis zur Gemarkungsgrenze. 3. Grünbergerstraße bis zu der Kirschbaum- Allee, die quer über den Trieb läuft. 4. Licherstraße bis zur Eisenbahn. 5. Schiffenbergerweg, etwas über die Bebauungsgrenze hinaus. 6. Leihgesternerweg bis zum Querweg hinter der Brauerei. 7. Frankfurterstraße bis zur Gemarkungsgrenze. Stadtv. Wallenfels fragt an, ob denn für das Stück des Weges nach Wißmar hinter dem Viadukt etwas geschehen kann. Der Zustand, der dort vorhanden sei, spottet jeder Beschreibung. Der Oberbürgermeister bemerkt, dies sei eine Straße, um die sich niemand fümmere. Der Kreis sei der Meinung, es sei Sache der Stadt, für die Unterhaltung etwas zu tun und die Stadt ist der Ansicht, der Kreis habe dort die Unterhaltungspfl cht. Beigeordneter Georgi erklärt, er habe sich wegen der Straße erst fürzlich informiert und den Bescheid erhalten, daß dem rächst dort endlich Wandel geschaffen werde. Der Oberbürgermeister erklärt, er werde der Sache näher treten und sehen, was zu machen ist. Ein Gebäudeverkauf an Raspar Heinzerling, es handelt sich um 81 Meter am Schiffenbergerweg findet Genehmigung. Das Gießener Braunsteinbergwerf will bekanntlich einen Eisenbahnanschluß an die Gelnhäuserstrecke erbauen. Der Oberbürgermeister erklärt, daß dieser Bahnanschluß des Werkes im städtischen Interesse liege, zwar sei nötig, um den Ansch'us durchführen zu fönnen, daß ein städtischer Weg verlegt wird und bitte er hierzu die Genehmigung zu erteilen, was von den Stadtverordneten auch geschieht.( Schluß folgt.) Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Aufgebotene. Am 19. November Heinrich Kraustopf, Hilfsheizer dah. m. Chr. Gilles in Oberelbert. 23 Hrch. K. J. Schweizer, Tagl. dah. m. Elisab. Aug. Wilhelm. Gehrke dah. 24. Phil. Nocker, Heizer dah. m. Kath. Schäfer in Annerod. Hch. Dr. Boria, Bahnarb. in Garbenteich m. Marie Janz dah. Soph. Jughard dah. 25. Joh. Rink, Dienfikn. in NiederEd. Leonh. Wald.dk, praft. Arzt in Rockenhausen m. Wilhelm. Walgern m. Marg. Siegel dah. Eheschließungen. - - Am 21. Nov. Joh. Emmerich, Fuhrkn. dah. mit Karol. Elisab. Schäfer, geb. Scholl dah. L. Schäfer, Schn. dah. m. Anna Martha Schneider dah. Bremse: dah. m. Mar. Plock dah. 24. Gg. Aug. Berg, Gr. Konr. Malfomesius, Alex. Herm. Herr, Kelln. dah. m. El. Marg Winnecker dah. Regierungsaff. in Mainz m. Karol. Jakob. Schlüter dah. 26. Geborene. Am 17. Nov. Dem Bahnwerkstätteschl. Hch Höbel ein Sohn, Wilh. Aug. Hch. Joh. K. E. Dem Dachd. Sch. Schmidt XIX. ein Sohn, Hch. 18. Dem Dienstm. Christ. Noll ein Sohn. 19. Der Verkäuf. Mar. Luise Kinkel eine Tocht., Minna Mar. 20. Dem Universitätsprof. Fr. von Wagner eine Tocht., Hilda.- Dem Gerb. Hch. Velten ein Sohn., Willy. 21. Dem Fuhrm. A. Haas VI. eine Tocht., Anna Mar. 22 Dem Buchh. H. Greilich eine Tocht., Mar. Joh. Eleonora. 24 Dem Tagl. Friedr. Dietrich eine Tocht. Gestorbene. Am 20. Nov. Eva Kath. Emma Lehrmund, 1 J. alt, I Tocht. d. Kelln. Phil. Lehrmund dah. 21. Minna Mar. Kinkel, 2 Tage alt, Tocht. d. Verkäuf. Mar. Luiſe Kinkel dah. Balth. Em. Maltomesius, 70 3. alt, Privat, dah. Schiffner dah. 23. Alfr. Muth, 3 J. alt, Sohn d. Bäck r 22. Friedr. Ernst Schiffner, 9 Mte. alt, Sohn des Tagl. meisters. E. Muth dah. 24. Anna Müller, 5 Mte. at, Tocht. des Fuhrm. Friedr. Müller dah. Hh. Schmall, 32 J. alt, Dachdeckermstr. dah. 26. Marie Hofmann, geb Niebch, 58 3. alt, Wiw. d. Müllers Joh. Hofmann Ludw. K. Müller, 69 J. alt, Schreinermstr. dah.- Karl Klingspor, 64 I. alt, Fabrikant dab. Wetterbericht. ( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Verlauf der Witterung von Donnerstag. bis Freitag. Die über der Nord- und Ostsee lagernden TIEF'S sind oft- und südostwärts abgezogen, während sich auf ihrer Rückseite das südwestliche HOCH ausdehnte. Infolge dessa ließen die Schneefälle nach, die Temperatur sant noch etwas sodaß heute Nacht leichter Frost eintrat. Vormittags klärte es schwach auf. Doch ist wiederum ein TIEF westlich Jrland erschienen, welches oftwärts bordringt. Daher für: Samstag und Sonntag meist trübes, aber mildes Wetter( Tauwetter), zunächst noch Schneefälle, dann Regen, windia. ,, Jugendfrisches Aussehen." Wir versäumen nicht, unsere verehrten Leser und Leserinnen mit Beginn der rauhen Jahreszeit auf die Vor züge von Byrolin und Byrolin- Seife aufmerksam Haut und Schönheitspflege, welches sich auch nur zu machen. Es gibt fein anderes Mittel für die annähernd einer gleich glänzenden Bewährung und Empfehl ung seitens aller ärztlichen Autoritäten erfreut. Nicht durch marktschreierische Reklame, sondern durch ihren wirklichen Wert haben By rolin und die Byrolin Seife sich in Palast und Hütte bei Arm und Reich Eingang zu verschaffen gewußt. Wer einmal Byr olin und Byrolin- Seife ver suchte, verwendet sie ständig. Falls in einschlägigen Ge sendung von Prospekten über die bewährten Dr. Graf'schen schäften nicht erhältlich, wende man sich direkt bezüglich 8 Präparaten an die Firma Dr. Graf& Komp., Kgl. rumänische Hoflieferanten Berlin D. 112. Marktberichte. Gießen. 28 Novbr Auf dem heutigen Wochenmarkt fosteten Butter per Bfb. 1.10-1.20 Mt., Hühnereler 2 Stüd 16-20 Bfg., Enteneier St. 8 Pfg.. Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 fg.. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar 1. 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.80, Hahnen, per Stüd Mr. C.70-1.50, Enten per Stitd 1.70-2.20, änje p. Bld. 50-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Pfb. 66-76 Bfg. Schweinefleisch gefalzen per Pfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 Bfa., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Vfg., Kartoffeln per 100 kilo 5.00 5.50 mt., Rwiebeln per 3t. Met. 4.50-500, Aepfel per Centner 16-20 Mt. Milch per Liter 18 Vfa. Dauer der Markizeit bon 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um herziehen feilgeboten werden. Kathreiners Kathreiners Malzkaffee Malzkaffee Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Bokale, den Gerichts" und" Deffentlichen Sprechsaa!": Fr. 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Unter Bezugnahme auf die bereits in diesem Blatte erjahienene Lofalnotiz bitten wir um gütige Unterstützung unserer Sache, sei es durch Geldspenden oder Garrenspißen, Staniolkapseln 2c. Zur Feier des 380jährigen Bestehens unseres Vereins möchten wir diesmal 30 Kinder auf Weihnachten volltändig fleiden. Gaben nehmen entgegen: Ad. Bourgeois, Buchbindermeister, Doering, Rendant, M. Dörr, Schlossermeister, Julius Hartmann, Ateisamtsregistrator i. P., Dr. Heuser, Custos, Ludwig Friedrich, Monteur, Jaskowsky, Wirth( Aquarium), ag. bis Freit H. Müller, Schreinermeister, Behrer Mulch, Kovrad lagernben T rend fich auf te. Infolge ur fant noch Vormittags Noth 2., Weinhändler, Schröbel, Kreisdien er. 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