Nr. 279. tementpreis: in Giehen, abgeholt monatlich 50- Pfs. ' fius gebracht 80 Big., burch die Boft bezogen sterte 1& hrlich Mr. 1.50. nobeilagen: Oberhefftfche Familienzeitung( täglich) Chieffifche Beitschrift für Landwirtschaft, obfte und Ganteban, fowie bie Gießener Geifenblasen( wöchentlich). Bad Blatt erfcheint on allen Werktagen nagmitage. Freitag, den 27. November 1903. Gießener 12. Jabrgang. Jasertion preis: Die einspaltige Betttgeile für Gießen wu any Oberbeffen, die Kreise Weylar und Barburg 10 Pfa. fonit 15 Bfg.: Reklamen die Betitzelle 30 resp. 40 g. Bostzeitungsliste No. 3900. Rebattion und Ervebition: Gießen Nenenweg 98. Ferufsrechauffe, 368. Neuelle Nachrichten ( Sichener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sichener Deifung für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Nachklänge zum Kwilecki- Prozess. RK. Berlin, 26. November. Volkes Stimme, Gottes Stimme! Das Wort wird viel ziiert und fast ebenso oft mißbräuchlich angewendet. Aber wenn es jemals zutraf, so in dem Prozeß, der eben nach 31Danzigtägiger Verhandlung im Moabiter Justizpalast zu Gerde gegangen ist, im Prozeß wilecki. Hier deckt sich die Wolksstimme, die den Freispruch gebieterisch forderte, die Wolfsstimme, die in dem Spruch der zwölf Männer auf der schworenenbank zum Ausdruck kami, aufs Haar mit dem prud den unparteiische Gerechtigkeit erheischte. Die Unjohuld der Angeklagten, namentlich der Gräfin, ist nicht ernui esen. Aber ebensowenig ihre Schuld, und was zu Gunsten Der Angeklagten sprach, wiegt schwerer als das, was sie belochtete. Deshalb war es Gewissenspflicht der Geschworenen, doen Angeklagten die Freiheit wiederzugeben. Man muß die Szenen gesehen haben, die sich bei der Werfindung des Urteils im Gerichtssaale, die sich draußen or den Hause, auf dem Platze, wo der Löwe„ Recht" di Schlange Verbrechen" zertritt, abspielten, wenn man einen Begriff von dem Begeisterungssturme haben will, den dieser reispruch der Geschworenen hervorrief. Im Saale bot die Urteils verkündigung ein dramatisch bewegtes Bild: Fast drei finden, nachdem sich die Tür des Beratungszimmers hinter inen geschlossen, schritten die zwölf Richter aus dem Volle to ieder zu der Bant, auf der sie so lange, um die Ermittelung des Rechts bemüht, ausgeharrt. Atemlose Spannung int tanzen Saale, selbst auf den Gesichtern der Richter und der tootsanwälte malt sich die innere Erregung. Und auch Berteidigung verrät Spannung und Nervosität. Nur ea ne sieht gleichmütig, seelenruhig, gelassen drein, als ginge le der Spruch nicht das mindeste an: die Hauptperson des Dramas, die Gräfin. Diese Frau kennt keine Nerven; der Lugenblick, der über ihr und ihres Hauses Schicksal entheidet, findet sie, die Lorgnette auf den Gerichtshof richtend, bollster Selbstbeherrschung und keine Miene verziehend. Die anderen Angeklagten sind etwas nervöser, nur die alte Colosta, die sich selbst des Meineids bezichtigt hat, sieht eilnahinlos und stumpfsinnig wie immer vor sich hin. Da spricht der Obmann der Geschworenen das erlösende erite„ Nein!", und die ungeheure Spannung, di atemelemmend auf dem Publikum lag, macht sich in einem vielhundertstimmigen donnernden Bravo!" Luft. Der VorEelde fährt mit scharfen Worten dazwischen, aber erst als da Obmann zur Beantwortung der weiteren Schuldfragen den Wund öffnet, wird es stille im Saale. Und ein Nein Lad dem anderen kommt von den Lippen des Geschworenenprechers, unterbrochen von donnernden Jubelrufen der außen auf dem Plaze harrenden Menge, der ein fiyer Telegraphenbote das Ergebnis mitgeteilt hat, Der Obmann hat geendet, und der vorsißende Richter verfijndet das Urteil: Freisprechung sämtlicher Angeklagten, die Kosten trägt die Staatsfasse! Nun geht es an eine eifrige Beglückwünschung der Freigesprochenen: Von allen Seiten winken die Verwandten des gräflichen Paares im Zujaauerraum ihnen zu, mit stolzem, freudigem Lächeln winkt die Gräfin, das Taschentuch in der Hand, zurück, der Graf wirft etwas bonvivantmäßig den Zeugen Kußhände und stolz mit freudestrahlenden Gesichtern stehen die Verrediger. Nur eine von den Hauptfiguren des Prozesses feblt: Graf Heftor Kwilecki. Er hat das Urteil nicht erst abgewartet.. Ging er vielleicht die Zeugengebührenhmung aufstellen, die er gleich nach der Verhandlung in minutiösester Liquidation dem Gericht einsandte? Er, der Graf Hektor Kwilecti- wiltsch, war der einzige von den zur Samilie Kwilecki gehörigen Zeugen, der sich für seine Zeugenlicht entschädigen ließ von demselben Staat, dem haupthlich er diesen Prozeß und damit eine Kostenlast von 30 000 Mark aufgebürdet hat! Noblesse oblige! Mit artiger Verbeugung vor Richtern und Staatsanwälten merläßt das gräfliche Baar den dumpfen Saal, hinein in die rauhe, regenfeuchte Novemberluft! Aber wie föstlich dünkt den zehn Monate Eingekerferten diese Luft, die Luft der goldenen Freiheit! Mit dem freisprechenden Urteil, das sich mit logischer Notwendigkeit auch auf die angeklagte Ossowska troß ihrer Selbstbezichtigung erstreckte, sind mit einer Ausnahme selbstverständlich auch alle weiteren, in dieser Sache noch schwebenden Verfahren und Untersuchungen erledigt. So das Verfahren wegen Begünstigung gegen die Freundinnen der Gräfin, Frau v. Koczorowska und Frau v. Moczenska, die Gadzyk und wie diese polnischen Damen alle heißen. Auch der vom Grafen Hektor Kwilecki geplante Zivilprozeß gegen die Wensierski Kwilectis, der eigentliche Kampf um das Majorat", ist bei diesem Ausgang der Sache ins Wasser gefallen. Nur eine bleibt als Opfer dieser tragikomischen tion zurück: die verhaftete Wiensczkowska, die selbst erlant hat, daß sie in der Voruntersuchung einen Meineid gejárvoren habe. Aber auch ihre Strafe wird, wenn sie überhaupt eintritt, milde ausfallen. Es kann sich bei ihr nur un einen fahrlässigen Weineid handeln, für den ihr mildernde Umstände nicht versagt werden können. Graf Sektor wil ecki hat übrigens in einem Briefe. den Berliner Blätter veröffentlichen, einen beiderseitigen Verwandten beauftragt, der freigesprochenen Gräfin zu er lären: Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme bedaure er, sie auf die Anklagebant gebracht zu haben. Berliner Blätter wissen von der Verickung, des Staatsanwalts Dr. Müller nach Elberfeld zu be richten und bringen sie mit Dr. Müllers Auftreten in diesem Prozeß in Zusammenhang. Richtig ist daran, wie unser Berfiner CB.- Mitarbeiter hört, daß Dr. Müller nach Elberfeld geht. Falsch aber ist die Darstellung, als hinge diese Verjetzung mit diesem Prozeß zusammen. Dr. Müllers Versegung nach Elberfeld war schon lange vor diesem Prozeß beschlossene Sache und wurde dem noch sehr jugendlichen Staatsanwalt, der vor ganz kurzer Zeit noch Assessor war, als besondere Auszeichnung zuteil. Indessen wird Staatsanwalt Dr. Müller diese Stellung nicht antreten. Er ist vielmehr um seinen A 6- schied eingekommen. Und dies ist allerdings eine Folge des Prozesses. Der fall Schönburg- Waldenburg. * Dresden, 26. November. Die hiesige Frauenwelt hat wieder einmal ein schier unerschöpfliches Gesprächsthema, das in aristokratischen Fünfuhr- Tees denselben Anklang findet, wie beim kleinbürger lichen Bliemchenkaffee": die neueste fürstliche Eheirrung un prinzlichen Hause Schönburg Waldenburg. Was die flinken Zungen da nicht alles zu verarbeiten haben! Bände ließen sich mit dem pikanten Stoff füllen. Zwar hat die angebliche Flucht der Prinzessin Alice mittlerweile ein gut Teil von ihrem romantischen Nimbus eingebüßt. Sollte sie doch ein richtiges tapitel aus einem Hintertreppenreman ihr Auge auf den schuurten Rutscher geworfen haben und mit diesem bei Nacht und Nebel durchgegangen sein. Diese Lesart hat sich nun allerdings als die theatralisch aufgeputzte Neuausgabe der alten Tatsache erwiesen, daß die Prinzessin ihren Gemahl verlassen hat schon im August dieses Jahres- und mit ihm in Scheidung liegt. Troz dieser Reduktion des Stoffes bleibt doch immer noch des Pikanten genug übrig. Die Prinzessin weilt z. Zt. in Sori an der italienischen Riviera, zusammen mit ihrem einjährigen Söhnchen und in Begleitung einer Baronin Nostiz und. eines Herrn, der italienischer Offizier ist und schon seit längeren Jahren als der Herzenserwählte der Prinzessin gilt. Der Kutscher hat nur das Recht, seine Herrin imd ihren Galan spazieren zu fahren. Die Geschichte der Ehe des Paares ist von Anfang an recht unglücklich. Prinz Friedrich v. Schönburg- Waldenburg trat entgegen dem Willen seiner Familie 1895 zum katholischen Glauben über, wie die böse Welt behauptet, nicht aus innerem Drang, sondern um eine reiche Heirat im österreichischen Hochadel zu machen. Dieser Plan mißlang. Erst 1897 verlobte er sich mit der jüngsten Tochter des in Venedig residierenden Don Carlos, der Prinzessin Alice v. Bourbon, Infantin von Spanien. Schon im Anfang der Ehe soll das Verhältnis der beiden Ehegatten nicht das idealste gewesen sein, wozu auch der große Geiz des Schwiegervaters, der die Schulden des Schwiegersohnes nicht bezahlen wollte, das seinige beitrug. Die Prinzessin hat die Scheidung ihrer Ehe auch eifrig in Rom betrieben. Es soll Aussicht vorhanden sein, daß die Trennung auch nach katholischem Recht ausgesprochen wird. So harrt sie frohen Mutes an den anmutigen Gestaden der Riviera einem neuen Liebesfrühling entgegen, während von ihrem fie und das ist der Humor von der Sache gestrengen Herrn Papa offiziell für tot erklärt worden ist. Don Carlos, der in Venedig auf seine Berufung zum spanischen Thron wartet, teilte in einem Schreiben an die Häupter der Carliſtenpartei ihr Ableben mit. Nun hat der unglückliche Vater schon zwei lebende verstorbene Töchter, denn auch seine Tochter Elvira, die mit dem römischen Maler Folchi durchging, läßt er für tot gelten. Der einzige Troft beim Anblick dieses unendlichen Jammers ist für den Zuschauer die männliche Festigkeit, mit der der edle Don Carlos dem schweren Geschick die Stirn bietet. Er besucht mit feiner Frau das Theater, lustwandelt auf dem Martusplay, macht Dampferpartien, kurz, er zeigt, daß man es, wenn man nur mit dem nötigen dicken Fell begabt ist, den Verlust einer Tochter nicht schwerer zu empfinden braucht, als den eines Königreichs. Die Politik. O Dem Bundesrat ist der Entwurf einer Neuregelung des Servis- Tarifs und der Klasseneinteilung der Orte zugegangen. Bekanntlich hat der letzte Reichstag in dieser Be ziehung ein Interimsgesetz angenommen, dessen Geltung am 31. März 1904 abläuft. Bis dahin muß die betreffende Materie geseglich und zwar endgültig neu geregelt werden. Das Kammergericht, das in neuerer Zeit mehrfach entschieden hatte, daß das Tragen und der Verkauf von Waffen in Preußen durch Polizeiverordnungen nicht geregelt werden dürfe, hat in einem Urteile vom 5. Oktober d. J. nunmehr anerkannt, daß das Verbot so wohl wie eine Beschränkung des Tragens und des Verkaufs von Waffen in Breußen durch Polizeiberordnung rechtswirksam erfolgen kann. Diese Auffassung entspricht auch derjenigen des Reichsgerichts. Die neuerdings aufgetauchte Meldung, die Regierung plane die Erhebung von Schiffahrtsabgaben auf den natürlichen Wasserstraßen, gibt den wirtschaftlichen Verbänden Veranlassung, zu dieser Frage Stellung zu nehmen. Zu nächst hat die Handelskammer für Frankfurt a. M. eine Nesolution gegen das Projekt angenommen. Der„ Zentralverein für Hebung der deutschen Fluß- und Kanalschiffahrt" hat auf den 9. Dezember eine außerordentliche Hauptverjammlung einberufen, um zu der Frage Stellung zu nehmen. llebrigens wäre zu einer Erhebung von Schiffahrtsabgaben auf deutschen Stromläufen die Zustimmung des Auslandes nötig, da zwischen Preußen und verschiedenen anderen Län deru 1868 ein unfündbarer und nur mit allseitiger Ge nehmigung veränderlicher Vertrag geschlossen wurde, der die Abgabenfreiheit der deutschen Ströme festsetzt. In Kapstadt ist eine Nachricht eingetroffen, wonad die Hottentottenhäuptlinge Hendrick Witboi, Beersiba und Bethani in Keetmanshoop die Anfunst des deutschen Gouverneurs Oberst Leutwein erwarten, um die ganze Angelegenheit des Hottentotten- Aufstandes zu regeln. Man erwartet, daß eine befriedigende Regelung erfolgen werde. Es wird gemeldet, daß nur in Warmbad ein Aufstand gewesen ist. Der Schmerz der Franzosen um Elsaß- Lothringen zei tigt immer wunderlichere Dinge. In dem jegt tagenden Generalrat des Seinedepartements wurde ein Antrag an genommen, in dem gefordert wird, daß der Wortlaut des im Jahre 1871 von den elsaẞ- lothringischen Deputierten bei der Nationalversammlung von Bordeaur erhobenen Protestes gegen die Einverleibung der Reichslande in Deutschland in den Schulen angeschlagen werde. Ebenso fand auch ein weiterer Antrag Annahme, wonach das Votum der National versammlung von Bordeaux, wonach die Verantwortung für den Krieg von 1870/71 dem& aiserreich zur Last ge legt wird, in den Schulen angeschlagen werden soll. □ m österreichischen Reichsrat und zugleich auch im ungarischen Abgeordnetenhause ist es wieder zu großen Radauszenen gekommen. Während einer Rede des Ministerpräsidenten v. Stoerber machten im Wiener Reichsrat einige tschechische Radikale wiederholt Zwischenrufe. Plötzlich rief der Alldeutsche Stein dem Tschechen Fres! zu:„ Seien Sie ruhig, Sie Uhrendieb, Sie haben im Belgrader Konak Uhren gestohlen." Einige Freunde Fresle fragten Stein darauf, wie er seine Behauptung beweisen fönne. Stein erklärte, er werde den Wahrheitsbeweis für seinen Zwischenruf antreten. Uebrigens hätten zwei Journalisten gleichfalls gemeldet, daß Frest Wertgegenstände aus dem Konak gestohlen habe. Frest erklärte hierauf, daß er die Journalisten gerichtlich belangen werde. Daraus fann sich ja noch ein hübscher politischer Skandal entwickeln! Noch ärger war der parlamentarische Krawall in Budapest. Dort beginnt Tisza jetzt mit der Niederwerfung der Obstruktion. Er hat eine Verlängerung der Situngen beantragen lassen. Als der Präsident den Antrag für zulässig erklärte, in dem die Obstruktion eine Beschneidung der Redefreiheit sieht, wurde ihm zugerufen:„ Der Präsident ist ein Bandit!"„ Wir werden den Präsidenten noch hinausräuchern." Die äußerste Linke lärmte und tobte während der ganzen Sizung. A Der Präsident von Merito, Porfirio Diaz, plant seinen Rücktritt. Sein Nachfolger soll der jetzige Finanz- und Handelsminister Limantours werden. Diaz gedenkt Anfang 1904 eine Reise nach Europa anzutreten. A Gar zu gern möchten die Engländer Japan in einen Krieg mit Rußland hineinhezen. So läßt sich die„ Times" angeblich aus Peking melden: Obgleich unleugbar die Russen ihre Besazungstruppen in der Mandschurei beträchtlich verstärkt hätten, so gingen doch die russischen Rüstungen in überſtürzter Weise vor sich und seien weniger weit gefördert, als Rußland die Welt glauben sehen möchte; augenscheinlich sei von den Mächten Japan allein nicht getäuscht. Der Statthalter Alerejeff habe den bei der jüngsten Truppenschau anwesenden Fremden mitgeteilt, daß 100.000 mann an derselben teilgenommen hätten, und als Zweifel auf getaucht seien, eine Erklärung veröffentlicht, wonach es 76 000 Mann waren. Jegt ergebe sich aus authentischen Nachrichten, daß es nur 21 000 gewesen seien. Die ge samte russische Streitmacht in dem gepachteten Gebiet umfasse 32 000 Mann, und sie werde jetzt auf 50 000 Mann gebracht. Die Japaner werden gut tun, mit eigenen Augen zu sehen. An Menschenmaterial hat es den Russen noch nie gemangelt, und tatsächlich stehen an 200 000 Russen in der Mandschurei. Heer und flotte. Eine einschneidende Maßregel gegen die Soldatenmißhandlungen ist von der bayerischen Kammer der Abgeordneten unter Zustimmung des Kriegsininisters General v. Asch beschlossen worden: Wer Soldaten mißhandelt oder durch Nachlässigkeit Mißhandlungen mitverschuldet, soll aus dem aktiven Heere ausgestoßen werden. Samen Sujaren u nennen, der das, was worte Effister geht, verb mit Gewalt und List entreißt. durch die Tat bewerkstelligt, das heißt nicht verten Bürgerpad den Favrat, wenn's nicht mit esem Und da wußte ich feinen Befferen als dich, Seelen, der du besonnen und ber of und rubig, inen braven Unschlitttersen che : Majestät. Sie lautete, Instruttione e Getter und Husaren, genommenen als Diener verfleidet, araber Serr auftreten folle der sich auf einer Bergnügungs auf seine Person aufmerksam zu machen, unter dem andaß der betreffende Offizier, um den Ulmer Magistrat nicht Namen eines Herrn v. Treskow reisen, acht mitnehmen und dort als unboltaire," entgegnetebieferMajestät ihn nennt." und doch ein Fürst im testese Seine hatte soeben mit in lauten Bipatrufen endigte, durch die Luft. Und wieder ging's wie ein Brausen, das diesmal aber eutende Reiche der Geister, wie den Mitgliedern der königlichen Familie König Friedrich die Päi Bundern Sie sich nicht, Suschen, wenn ich im Sontor Greibe," ſagte er baheim tann ich G Aber hungern fönne sifien Si po perfneifen. ertraulich; ich muß diese Woche das Mittag. Ach, Sie Wermster," entgegnete Sufi mitleidig bewegt. frant! Wirte wollen Sie doch nicht, da werden S erst in acht Tagen erhalten." nicht E treditieren, und Ueber die Verhandlung liegt folgender Bericht vor: Die Kammer der Abgeordneten verhandelte über einen Antrag Müller- München( Soz.), das Kriegsministerium zu ersuchen, dahin zu wirken, daß Offiziere und Unteroffiziere, deren Mitschuld, sei es durch aktive Beteiligung, sei es durch Mangel an pflichtgemäßer Beaufsichtigung, an systematischen Soldatenmishandlungen nachgewiesen ist, unnachsichtlich aus dem Heere entfernt werden. Nachdem Müller- München( S03.) seinen Antrag begründet hatte, erklärten Lerno( Zentr.), Wagner( Lib.) und Dirr( Freie Vereinigung) die Zustimmung ihrer Fraktionen zu dem Antrage. Hierauf nahm der Kriegsminister das Wort und führte aus, er werde nach wie vor den leider nicht in geringer Zahl vorkommenden Soldatenmißhandlungen und dem Mißbrauch der Dienstgewalt mit aller Kraft entgegentreten. Er müsse gegen den Antrag aber ein formelles Bedenken erheben. Die Entfernung aus dem Heere könne nach dem Militärstrafgeset nur auf Grund gerichtlichen Urteilspruches erfolgen. Wenn die Tendenz des Antrages aber nur die sei, daß Soldatenmißhandlungen mit der Entfernung aus dem aktiven Heere geahndet werden sollen, so könne er sich gegen den Antrag nicht ablehnend verhalten. Der Antrag wurde darauf einstimmig angenommen. Nab und fern. Eine neue Version zum Tode Elisabeths von Hessen bringt jetzt ein Warschauer Blatt. Es leugnet das Vorliegen eines Attentats, hält aber die Vergiftung aufrecht. Diese sei durch die ärztliche Sektion der Leiche unzweifelhaft konstatiert worden. Nur sei die Vergiftung nicht vorsätzlich geschehen, wie von anderer Seite behauptet werde, sondern durch den Genuß von Austern, welche die Prinzessin zwei Tage vor ihrem Tode zu sich nahm und die verdorben waren und das bekannte„ Austerngift" enthielten. Weiter teilt das Blatt mit, daß auf Befehl des Zaren für die Leiche der Prinzessin ein schwerer Sarg aus reinem Silber in Warschau angefertigt worden ist. Der Sarg, zu welchem 2 Bud( zirka 80 Kilogramm) Silber verwendet wurden, mußte binnen achtzehn Stunden fertiggestellt werden. Er ist ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst, im Renaissancestil und mit geflügelten Engeln an den vier Ecken geschmückt. Die ruſſiſche Zarin, die gleichzeitig mit der kleinen Prinzessin erkrankte, hat sich inzwischen einer Operation des Trommelfelles unterziehen müssen, um eitrigen Ansammlungen Abfluß zu gewähren. Ihr Zustand ist nicht ungefährlich, wenn auch momentan nicht direkt besorgniserregend. Neues Unwetter am Rhein. Aus verschiedenen Orten des Rheinlandes treffen Mitteilungen über neuerliche jchwere Gewitter mit starken Niederschlägen ein. Der Rhein ist im raschen Steigen begriffen. In Dortmund herrschte starkes Schneetreiben. Unwetterverwüstungen in Böhmen. Durch starke Unwetter, von welchen in den letzten Tagen die nördlichen und nordwestlichen Gegenden Böhmens heimgesucht wurden, find ganze Waldbeſtände verwüstet. Zäune und Mauern find niedergerissen und Dächer von Schuppen und Stallungen fortgetragen worden. Der Sturm war von Regengüssen begleitet, durch welche an den Feldern bedeutender Schaden angerichtet wurde. Durch Hochwasser droht Böhmisch Leipa Ueberschwemmungsgefahr. Die Umgebung der Stadt steht bereits teilweise unter Wasser; es sind Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. ** Trichinenschau. Einer ministeriellen Anordnung zufolge sollen die bestehenden Polizeiverordnungen über die Trichinenschau dahin erweitert werden, daß alle Schweine und Wildschweine, deren Fleisch im eigenen Haushalt des Besizers verwendet wird, auf Trichinen untersucht werden müssen, und zwar auch dann, wenn sich am Wohnorte des Besiters fein Trichinenschauer befindet. Fähnrich Hüffener verabschiedet. Durch kaiserliche Kabinettsorder ist dem Fähnrich z. See Hüssener mit gleichzeitigem völligem Ausscheiden aus dem militärischen Dienstberhältnis der Abschied erteilt worden. Damit hat die traurige Effener Affäre, der der Einjährige Hartmann zum Opfer fiel, ihren folgerichtigen endgültigen Abschluß gefunden. Das Racheattentat des Bahnwärters. In Strehlen ( Schlesien) wurde ein kürzlich wegen Unachtsamkeit aus dem Dienst entlassener Hilfsbahnwärter unter dem dringenden Berdacht verhaftet, aus Rache einen verbrecherischen Anschlag auf einen Eisenbahnzug ins Werf gesezt zu haben. Er hatte ein zwei Meter langes Eisenstück auf die Schienen gelegt, doch wurde dies noch rechtzeitig entdeckt. † Ein furchtbares Familiendrama spielte sich auf der Station Stralau- Rummelsburg ab. Der Schneidermeister Markowicz warf sich in Verzweiflung über den Tod seiner Frau mit seinen beiden Kindern, einem kleinen Knaben und einem Mädchen, unter die Räder eines einfahrenden Zuges. Vater und Sohn waren auf der Stelle tot, während dem Mädchen das rechte Bein abgefahren wurde. In der Tasche des unglücklichen Mannes fand man das Telegramm, das ihm das Ableben seiner Frau im Krankenhause anzeigte. Das Töchterchen des Selbstmörders ist inzwischen im Krankenhause seinen schweren Verlegungen erlegen. Lokales. Ju Bormittags 9. rjährige Gebächt Bigte und heil. minde im Bormi forcer jeder Gemei Bormittags 11 inde. Pfarrer Nachmittags 6 Nächftfolgender Brichte und heil. Sonntag, den bendmahl für die ottesdienst. Anm Gemeinde erbeten. Rufonfirmierten sich bei ihnen nur um die Wahrung ihrer Erwerbsverhältnisse handelt. Der Oberbürgermeister bemerkt, daß er dem Kollegen Gießen, 27. November 1903. Haubach von der Anklage Kenntnis gegeben und daß dieser ** Nächsten Mittwoch, den 2. Dezember vormittags eine strenge und peinliche Untersuchung des Tatbestandes ver 9 Uhr findet im Sizungsfaale des Regierungsgebäudes da- langt hat mit dem Hinzufügen, daß deren Resultat in öffent hier eine öffentliche Sigung des Provinzial- licher Stadtverordneten- Versammlung bekannt gegeben werben Ausschusses statt. Es wird u. a. verhandelt möge. Die Untersuchung hat ergeben, daß Herr Haubach über: 1. Klage des Drtsarmenverbandes Marburg gegen während er Stadtverordneter iſt, 54 Defen verkauft hat die Gemeindekrankenkasse zu Ober- Breitenbach wegen dies ergibt auf das Jahr durchschnittlich ganze 7 Stüd Erstattung von Kur- und Pflegekosten für den Dienstknecht Der Oberbürgermeister hat die ihm als Belastungszeugen Johannes Lastmann aus Liederbach. 2. Klage des Drts- von den Eisenhandlungen genannten Personen, nämlich den armenverbandes der Stadt Frankfurt a. M. gegen den Orts. Meggermeister Kreuder, der 2 Defen, den Kaufmann J. armenverband Kirto rf wegen Kostenauffaz für die Dienstmagd Siesel, der 1 Dfen, die Carle'schen Eheleute, welche 2 Defen Johanna Höchster aus Kirtorf. 3. Beschädigung von Solms- und die Weißbinder Schäfer& Größer, welche für 2 Häuser Laubach'schen Grundstücken durch den Betrieb der Grube in der Roonstraße, die sie 1901/2 erbaut haben 6 Defen Friedrich bei Traishorloff, Antrag auf Enteignung von H. bezogen über die Umstände und Beweggründe, welde nach dem Berggefeß. sie zu diesen Geschäften veranlaßt, vernommen. Die in de Versammlung zur Verlesung gebrachten Vernehmungsprotokolle dieser Zeugen entkräften die gegen Haubach durch seine Kone kurrenten erhobenen Anschuldigungen vollständig und erbringen nicht den Beweis dafür, der den Verdacht begründen könnte, als ob der Stadtv. Haubach seine Ehrenämter zum privaten Vorteil für sich oder Andere benutt hätte. Der Oberbürger meister teilt dann der Versammlung weiter mit, daß die betreffenden Firmen, noch während die Untersuchung schwebte ihre Eingabe als gegenstandslos zurückgezogen haben mit der Erklärung, daß sie zugeben, von falschen Voraussetzungen gewesen, daß es den Mitgliedern der Baudeputation verboten dabei ausgegangen zu sein. Man sei fälschlich der Ansicht sei, mit Interessenten der Baubranche oder überhaupt G schäfte zu machen. Der Beauftragte der Eisenhändler Herr Servus hat Namens serner Kollegen die Erklärung abgegeben, daß man einsehe, dem Stadtverordneten Haubach Un recht gethan zu haben. Schiffsfatastrophen. Bei Amrum strandete eine norwegische Bark. Die Boote dieser Barf wurden auf Amrum angetrieben. Drei Leichen wurden bisher von den Wellen ans Land gespült. Vom Schicksal der übrigen Besagung ist bisher nichts bekannt. Wie aus Brunsbüttelhafen gemeldet wird, ist der holländische Dampfer„ Anglia", Kapitän Klimp, der von Hamburg nach Rotterdam abgegangen war, an seinem Bestimmungsort nicht eingetroffen, sondern wahrscheinlich unterwegs in der Nordsee untergegangen. Bei Borkum sind Leichen und Teile einer Schiffsladung angetrieben worden, die, wie man befürchtet, von der„ Anglia" stammen. ▷ Am 1. Dezember d. I. wird in Hörde( Westfalen) eine von der Reichsbanthauptstelle in Dortmund abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinricht ung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. ** Der landw. Provinzial- Verein beschloß in seiner gestrigen General- Versammlung, die im Neuen Saalbau in Gießen stattfand und sich u. a. mit der Errichtung von Lagerhausgenossenschaften beschäftigte, die Errichtung von fünf Lagerhäusern in Oberhessen und zwar in Grünberg, Friedberg, Alsfeld, Lauterbach und Büdingen. Das größte oder Hauptgebäude soll in Friedberg errichtet werden( bekanntlich befindet sich in Friedberg die landw. Einkaufs- und Verkaufs- Genossenschaft). Diese 5 Lagerhäuser sollen den Anfang bilden von einem ganzen Netz dieser Lagerhäuser das die Provinz Oberhefsen umspannt. Die Anregung zu diesem Plan gab schon vor Jahren ein Herr von Grünberg, der mit weitem Blick den Wert dieser Lagerhäuser für die Landwirtschaft erkannt, heute ist dieser Gedanke ausgereift; möge er der Land. wirtschaft zum Segen werden. Schwer bestrafter Uebermut. In Kaschau wurde der Leutnant Alfred Spanily vom 34. österreichischen InfanterieRegiment zum Gemeinen degradiert und zu sechsjährigem Nachdienen verurteilt, weil er in einem öffentlichen Lokal einen Streit provoziert hatte, bei dem ihm der Säbel abge-. nommen wurde. Bunte Chronik. Im Untersuchungsgefängnis erhängte fich der langjährige Rendant des Berleburger Vorschußvereins, Niedesel, der der Unterschlagung von 100 000 Mark angeflagt war. Die Kaserne des 14. Jäger- Bataillons in Kolmar wurde durch Feuer zum großen Teil zerstört. Man vermutet BrandPriftimg. - Aus allen Ortschaften der Provinz Syrakus werden heftige Erberschütterungen gemeldet. - = Herr Carl Klingspor, der Seniorchef der Firma C. Klingspor- Gießen, ist gestern Abend 1/2 6 Uhr plöglich an einem Lungenschlag im 64. Lebensjahre gestorben; ein arbeitsreiches und gesegnetes Leben hat mit thm aufgehört zu sein. Hunderte von Familien werden dem Verstorbenen, der allezeit ein unbeuasames Rechtsgefühl befundete, ein ehrendes Andenken bewahren. Carl Klingspor, als Sohn eines Kaufmanns in Siegen geboren, hat das heute so umfangreiche Geschäft, das Anfang der 70 er Jahre gegründet wurde, aus dem Kleinen heraus emporgebracht; er erkannte schon frühzeitig, daß die Tabaffultur in Baden auch deren Verarbeitung in den Anbaugebieten ihm großen Vorteil bringen wird. Später hat C. Alingspor die weltbekannte Rudhard'sche Schriftgießerei in Offen bach noch fäuflich erworben, ebenfalls ein Geschäft, mas schon allein eine ganze Manneskraft erfordert. Der Vers storbene hat den Krieg 1866 ale preußischer Soldat mitgemacht, war hier in Gießen lange Jahre Mitglied der Handelstammer und bis zu seinem Tode Handelsrichter. Die Ehe, welche er führte, ist eine sehr glückliche; seine Gattin, 5 Söhne und 1 Tochter trouern um den so unerwartet aus ihrem Kreise gerissenen Vater. R. i. p. - + Fünf Einbrüche sind in vergangener Nacht in Gießen berübt worden, und zwar bei den Geschäftsleuten Moritz Levi, Wilhelm Homberger, Möbelhändler Nennstiel, Barbier Tichy und Weinhandlung Inderthal. Den Dieben sind keine nennenswerte Gegenstände in die Hände gefallen. König, 26. Nov. Der Fürst von Waldeck, der am 23. d. M. zum Besuch der erbprinzlichen Erbach'schen Herrschaften eingetroffen war, ist heute mit dem Erbprinzen zu ErbachSchöneberg zur Teilnahme an den Jagden des Königs von Württenberg nach Tübingen abgereift. Sihung der Stadtverordneten. Der Oberbürgermeister Mecum laden. Montag, den Am firmanden faal farrer Euler. Es wird wied dem zuständigen daß wenigftens no des vorgeschriebene Die vier Gen in ihrer Pflege ft naditsfreude bereit herliche Bitte, ihr Die Pfarrer, die Gemeindefchwefter natime solcher G una Empfang v tennt an, daß es überaus ehrenhaft set, daß diese ohne die schwebende Untersuchung abzuwarten, dies unumwunden auge geben haben, er könne nicht umhin bei dieser Gelegenheit feiner festen Ueberzeugung Ausdruck zu geben, welche dahin gehe, daß es in der Stadt Gießen feinen Stadtverordneten gebe, der fäuflich sei. Es sei nach seiner Ueberzeugung auch volkommen ausgeschlossen, daß irgend ein Mitglied der städtischen Verwaltung als solches Jemand etwas gefällig sei, weil es ein Mal ein Geschäft mit demselben abgeschlossen hat. Die Vorschlags- Kommission, welcher die ganze An gelegenheit vorgelegen hat, ist der Meinung, daß es eines Beschlusses der Versammlung nicht bedarf und hat daher feinen Antrag zu stellen. ( Fortsetzung folgt.) W. Gießen, 27. November 1903. Oberbürgermeister Mecum eröffnete gestern Nachmittag gegen 45 Uhr die Versammlung. Vor Eintritt in die Tagesordnung wird der Stadtv. Hanau auf seine Bitte auf 3 Monate von der Teilnahme an der städtischen Verwaltung entbunden, da derselbe auf ärztlichen Rat eine längere Rur in Wiesbaden gebrauchen muß. Aus Anlaß des Ablebens der Prinzessin Elisabeth hat der Oberbürgermeister Namens der Bürgerschaft und deren Vertreter dem Großherzog das tiefste Beileid ausgesprochen. Der Großerzog hat für das ihm bethädigte Mitgefühl seinen Dank ausge= sprochen. Durch die werdende Kanalisation ist den an der Stadtbach liegenden Gerbern das Wasser entzogen. Der dieserhalb geführte Prozeß ist nach Mitteilung des Oberbürgermeisters in 1. Instanz vom Landgericht zu Gunsten der Stadt entschieden worden. Ferner verliest der Oberbürgermeister eine Eingabe von den Firmen Brüder Schmidt, J. Happel, Bistor Nachf., Aug. Kröll Söhne und K. Hensel an die Bürgermeisterei gerichtet, worin diese sich beschweren, daß Stadtv. Ha u bach in seiner Eigenschaft als Mitglied der Baudeputation ihnen in dem Artikel Oefen Konkurrenz mache. Es wird behauptet, daß H. für die Defen verkaufe, welche um Dispensgesuche einfommen und er um Befürwortung derselben eintritt; wenigstens sollen in einzelnen Fällen die Käufer der Haubach'schen Oefen der Ansicht gemesen sein, sie müßten von diesem faufen, weil dieser ihnen dann bei Baugesuchen teine Schwierigkeiten machen würde. Die Eingabe wünscht, daß Haubach als Mitglied von der Baudeputation ausgeschlossen werden möge und weiter wird darin die Zusage gemacht die Beweise für die Anklage anzugeben falls dies gewünscht werde. Die Eisenhändler betonen in ihrer Eingabe, daß es ihnen ganz und gar fern liege den Stadtverordneten Haubach zu beleidigen, daß es Aus dem Gerichtssaal. Schöffengericht. Gießen 24. November 1903. Der Telegraphenarbeiter K. H. von Klein- Linden ist wegen tätlicher Beleidigung angeklagt. Troß der bestimmten Aussage der Beleidigten, fommt das Gericht zur Freisprech ung, indem es annimmt, daß der Angeklagte lediglich durch ein Versehen oder Verblendung die betr. Person berührt vorgelegen haben. Dem Johann K. Sp. von Gießen legt und nicht böse Absicht bei dem gut beleumundeten Angeklagten jedoch von der Schuld des Angeklagten nicht überzeugen und die Anflage Körperverlegung zur Last, das Gericht fann sich spricht ihn deshalb frei. Auf der Anklagebant erscheint soAnklage soll der bereits vorbestrafte E. den Arresthausverdann der Rentner Karl E. von Großen- Buset. Nach der walter in Gießen sowie die Scheld Cheleute in Großen Buseck schwer beleidigt haben. Da Ausdrücke zur Sprache tommen, die die Sittlichkeit gefährden, so wird die Deffenlichkeit ausgeschlossen. Nach Wiederherstellung der Deffentlichkeit, wird befannt gegeben, daß das Urteil am 4. Dezb. haft wird vorgeführt der Knecht Georg F. von Waldgirmes. vormitt. 10 Uhr verkündet werde. Aus der UntersuchungsEr, der bereits vielfach vorbestraft ist, hat sich wegen Körperverlegung, Bedrohung, Widerstands, Beleidigung und Ruheftörung zuverantworten. Die Verhandlung ergibt, daß der Angeklagte sich an dem Tage, an welchem er die lezte Strafe verbüßt hatte, in einer Wirtschaft dahier fürchterlich roh gezeigt und der oben erwähnten Straftaten schuldig ge macht hat. Das Urteil lautet auf eine Woche Haft, verbüßt durch die Untersuchungshaft sowie weiter auf 5 Monate Gefängnis. Auch wird das Messer des F. eingezogen. Weiter wird aus Untersuchungshaft geholt der Schuhmacher Heinrich Emil M. von Offenbach. Er soll einem Feldwebel Ring und Geld entwendet haben. Während der Verhand lung wird die Oeffentlichkeit ausgeschlossen, da auch hier Sachen zur Sprache famen, die die Sittlichkeit gefährten. Mangels genügenden Beweises erfolgt Freispruch und der Angeklagte wird entlassen. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am 1. Advent, Sonntag den 29. November Kollette für die Kirchenkasse. Gottesdienst. Rathmittags um In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Semeinde erbeten. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Sonntag, de Bormittags von um um Bormittags um Nachmittag Hottesdienst Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Schlosser Pfarrer Schwabe wohnt Nue- Bäue 27. Weitere Abendmahlsfeiern werden gehalten am 2. Advent im Abendgottesdienst für die Markusgemeinde und am 3. Advent im Abendgottesdienst für die Matthäusgemeinde. zu beiden Abendmahlen wird besonders die konfirmirte Jugend eingeladen. Nächsten Donnerstag, den 3. Dezbr. Abends 8 Uhr im Konfirmandensaal, Kirchstr. 9. Bibelstunde; Apostelgesch. 5, 17 und folgende Verse. Pfarrer Schwabe. Ga Vorabend Nachmittag Sabathaus Wochengot Wie muk ein? Antwor nitht magenfülle Dmulich und w doaraftervollem Hauptsächlichfter ( affee, Tee, G Betr.: Das Gieße Nach po zialhauptstadt des Näheren Der Dienstbot ungen perfo Für schr 11. Jo. ab Verwendung Bir mularien b merksam, d audh an den und Wallth Gießen Daß er bem P ben und b Rejultat ins In der Johanneskirche. Bormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Behnjährige Gedächtnisfeier des Bestehens der Johanneskirche. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und JohannesGemeinde im Vormittagsgottesdienst. Anmeldungen bei dem 83farrer jeder Gemeinde erbeten. Bormittags 111 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler. nnt gegebe Daß Sen Defen vert ich ganze Belaftan fonen, ni den Rau ute, weld welche fil aut haba Beweggri mmen. rnehmungs ach durch tand g und t begrünte amter zum p e. Der Obe peiter mit, terfuchung ogen haben en Vorau älschlich der udeputation oder überha Eisenhändle Erflärung abg eten Hauba meifter M daß diefe unumwunde dieser G g ben, weld en Stadtben Ueberzeug ein Mitg and etwal mfelben ab er die g nung, daß arf und hat ( Fortlegung Taal November 19 Klein- Linde rog der befti ht zur Frei gte lebiglid Person ndetett Ange von Gieß as Gericht f cht überz gebant er Bufet. en Arreftha eute in Broa brüde prod wird die Deffen ng ber D il am 4. Untersuchun von Waldgirm hat sich y Beleidigu dlung ergib hem er die bahier für taten schuld oche Haft, auf 5% Nachmittags 6 Uhr: Liturgischer Andacht. Pfarrer Euler. Nächstfolgenden Sonntag, den 6. Dezbr. 2. Advent Beichte und heil. Abendmahl für die Lukasgemeinde. Sonntag, den 13. Dezbr., 3. Advent Beichte und heil. Abendmahl für die Johannsgemeinde, jedesmal im Abend. gottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Bemeinde erbeten. Zu diesen Abendmahlsfeiern werden die Neufonfirmierten aus den letzten Jahren besonders eingeLaden. Montag, den 30. Nov. Abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Jafb. 1, 18. Bfarrer Euler. Es wird wiederholt darum gebeten, die Trauungen bei idem zuständigen Pfarrer ja frühzeitig bestellen zu wollen, daß wenigstens noch ein Sonntag dazwischen liegt, an dem das vorgeschriebene Aufgebot erfolgen kann. oder weniger gegen ein oder mehrere biefer wichtigsten und unerläßlichen Grundeigenschaften. Das einzige Getränk, welches sie alle vollkommen und ganz besißt, ohne dabei irgend einen anderen Nachteil aufzuweisen, ist Kathreiners Malztaffee. Wetterbericht. ( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Verlauf der Witterung von Dienstag. bis Donnerstag. östlichen TIEF'S zu fräftigen, felbſtändigen Luftwirbeln ausUnvermutet rasch haben sich Feiltiefs des abziehenden nordgebildet und lagern heute früh über der Nord- und Ostsee. Dieselben rufen lebhafte Nordwest- und Westwinde hervor, welche dem kalten Norden entstammen, und daher Abkühlung und reichliche Schneefälle in unserm Bezirk hervorgerufen. Ein HOCH bedeckt den Südwesten des Erdteils. Die TIEF'S scheinen ostwärts nur langsam abzuziehen; dabei würde der Wind nach Norden drehen. Daher für: Freitag und Samstag: ähnliche Weise zu entleeren und abzustellen. Bet anbaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf kürzere festgeschte Zeit zu beschränken und während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbenutter Wohnungen geführt sind, kann man durch Unterhaltung eines fleinen Herdfeuers vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in talten Klosetts oder sonstigen ungeheizten Räumen, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leitung nicht schon durch eine ausreichende Umhüllung gegen Kälte geschüß ist, die Temperatur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Sehr falt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche Klosetts ( wie in Vereinshäusern usw.) werden durch Einstreuen von etwas Salz( Viehsalz) in das Schlußwasser des Syphons Kälter und vielfach( Oberhessen) Frost windig bis starkwindig,( Wasserabschlusses) gegen Auffrieren der Schüsseln geschüßt. Schneefälle. Vorkehrungen Die vier Gemeinden wollen auch in diesem Jahre den gegen das Einfrieren der Haus- Wasserleitungen. in ihrer Pflege stehenden Armen in aller Stille eine Weihmachts freuoe bereiten, und richten daher an ihre Glieder die herzliche Bitte, ihnen dazu milde Gaben zuwenden zu wollen. Die Pfarrer, die Mitglieder der Kirchenvorstände, sowie die Semeindeschwestern unserer Gemeinden sind zur Entgegen nahme solcher Gaben bereit. Dagegen werden Anmeldungen zum Empfang von Weihnachtsgeschenken nicht angenommen. Batholische Gemeinde. Samstag, den 28. November. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, den 29. November. 1. Adventsonntag. Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. Vormittags um 8 Uhr: Die zweite hl. Messe. um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 51/2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 28. November 1903 Vorabend 4.30 Uhr.Samstag vorm. 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Schrif erklärung. Sabathausgang 5.15 Uhr. Wochengottesdienst: Morg. 7.00 Uhr, Ab. 4.00 Uhr. Geschäftliches. Wie muß ein guter Morgentrunk beschaffen Fein? Antwort: anregend, aber nicht aufregend, voll, aber nicht magenfüllend, stärkend und erfrischend, aber leichtverdaulich und mild, von wohligem und angenehmen, aber dharaftervollem und eigenartigem Wohlgeschmack. Jedes der hauptsächlichsten, bei uns gebräuchlichen Frühstücksgetränke ( Kaffee, Tee, Katao, Schokolade, selbst Milch) verhößt m.hr Grossvater " Unter Hinweis auf die Bestimmungen über Anlage der Hauswasserleitungen zu Bießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren des Waffers in vorzubeugen, es erforderlich ist, die Hauswasserleitungen den Hauswasserleitungen bei eintretender Kälte des Abends für die Dauer der Nacht zu entleeren. Dies aeschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermesser befindliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben oder hinter dem Wassermesser befindliche Entleerungshähnchen, nachdem ein passendes Gefäß untergestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Hausleitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird.- Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ift es geboten, während derselben das in dem obersten Stock werk des Hauses befindliche Zapfventil der Hausleitung offen zu halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil des Wassers fann auch schon durch das Zapfventil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. Nach flattgehabter Entleerung sind diese Zapfventile, welche dem Eintritt der Luft, bezw. der Ents leerung des Wassers dienten, wieder zu schließen. - - Das Schließen des Hauptsperrhahnes erfolgt durch Auffeßen des beigegebenen Schlüssels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne Das eines Uhrzeigers, bis Widerstand erfolgt. Deffnen des Hauptabsperrhahnes geschieht durch Drehung in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behuss Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahn wieder vollstä dig geöffnet werden. Abzweig eitungen nach Waschküchen, Badezimmern, überhaupt nach ung beizten Räumen, Hofräumen, Gärten usw. sind auf die Dauer deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf Todes- Anzeige. - Die Wassermesser nebst dem nächstauschließenden Teil der Rohrleitung sind wäbrend des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schußmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster_geschlossen zu halten. – Die Herstellung aller Wassermesser, die in Folge ungenügenden Schutes gegen Kälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Hausbesizer. im übrigen müssen die Waſſermeſſer Neubauten und unbewohnte Stockwerke, deren Wasserjederzeit leicht zugänglich bleiben. Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich leitungen nicht immer die erforderliche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Nichtabsperrens von Garten- Wasserleitungen große Beschädigungen und namhafte Wasserverluste entstanden. Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasser= abnehmer die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbefizer aber werden Beschädigungen au Leitung und Gebäude fern gehalten. Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen Beteiligten zur ganz besonderen Beachtung. Länger andauernde Absperrungen, Einwinterungen, Reparaturen und Anftaunngen von Hauswasserleitungen werden am zweckmäßigsten und schnellsten von denjenigen Installationsgeschäften besorgt, welche die betr. Hauswasserleitungen f. 8t. ausgeführt haben und daher die örtlichen Verhältnisse mit ihren empfindlichen Punkten am besten tennen. Gießen, den 24. November 1903. Städtisches Gas- und Wasserwert Gießen. Otto Bergen. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Lokale, ben„ Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsza" Fr. Oppermann AMTLICH GLÄNZEND BEGUTACHTET: NUR SALUTARIS NUR 25 Pig 25 Pfo TOILETTE- FETT- SEIFE Unübertroffen für Hant- Ceintpflege: Rein, wild, sparsam. C. Naumann, Seifen- u. Parfümeriefabrik, Offenbach a.M. Heute starb unerwartet nach kurzer Krankheit mein innig geliebter Gatte, unser teurer, herzensguter Vater und Herr Carl Klingspor im Alter von 64 Jahren, was wir schmerzerfüllt anzeigen. Giessen, Offenbach a. M., New- York, Bad- Ems, 26. November 1903.' Die tieftrauernden Hinterbliebenen. F. et der Sch einem 16 der 7, da aud idhleit gr ifprud Bießen. ovember Roll be. Beidhte u Darfudgemeinde emeinde erbeten Die Marlus Coffer 27. len am 2. meinde und/ thausgemein te tonfirmin benbe 8 Apoffelgr " Gießen. ableTHI Die Beisetzung findet Sonntag vormittag 12 Uhr auf dem neuen Friedhof statt. Betr.: Das Meldewesen in der Provinzialhauptstadt Fleischverdingung. Bekanntmachung. Bu vermieten Parterre Wohnung, Launsbach. Brima Kartoffel Wir bringen der Lebse Lowis zu ihrem 48 Geburtstage ein dreif. Hoch, daß der Burgweg wadelt. Speise- n. Salatkartoffel Geb' Kuchen u. Wurst, auch haben Am 1. Dezember 1903, vorm. 10 Uhr, wird im diesseitigen Ge= Nach pos III 2 der Melde- Ordnung für die Provin- fchäftszimmer, Raferne 1 der Bealhauptstadt Gießen vom 10. Mai 1890 haben die dort darf an Fleisch- und Wurstwaren Bleichstraße 11, 5 3immer mit mir Durit. für die Garnison Gießen auf die allem Zubehör, Gartenanteil fodes Näheren bezeichneten Meldepflichtigen mit Ausnahme Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni wie Trockenboden, zu vermieten. der Dienstboten die vorgeschriebenen An- und Abmeld- 1904 verdungen. Die Lieferungs- Näh. Gieken, Neuenweg 28. bedingungen liegen im Geschäftsun gen persönlich oder schriftlich zu erhalten. Schön möbl. Zimmer Für schriftliche Meldungen sollen vom 1. Dezember zimmer aus, dieſelben können auch mit billiger Pension zu verm. gegen Zahlung der Selbstkosten Gießen, Bismarcftrake 17. Je. ab eigens dazu eingeführte Formularien zur bezogen werden Verwendung fommen. Schriftliche und versiegelte An- Afterweg 59 II. Wir ersuchen die Meldepflichtigen sich dieser For- gebote sind im Geschäftszimmer ist ein schön möbliertes Zimmer bor Beginn des Termins mit der pr. fofort oder 1. Oktober zu verm. malarien bedienen zu wollen und machen darauf auf Aufschrift„ Angebote auf Lieferung An den Bahnhöfen 71 merksam, daß solche außer auf unserem Meldebureau von Fleisch- und Wurstwaren" kleine Wohnung mit Keller, passend auch an den Oftroihebestellen des Selters, Neustädters versehen, abzugeben. und Wallthors unentgeltlich verabreicht werden. Gießen, den 26. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Garnison Verwaltung. Möbl. Zimmer vermieten. Gießen, Kreuzplag 11, III. · für Leute ohne Kinder zu verm. Möbliertes Zimmer und eine fletue FamilienWohnung zu vermieten. Neuenweg 31. Die Fabrike. Zu den billigsten Tagespreisen empfiehlt Eureka bestes Waschmittel Schloßgaffe 5 fleine Wohnung zu vermieten. Möbl. Zimmer billig zu vermieten. Gießen, Seltersweg 10. J. Hankel Schloßgaffe Gießen. Solider, zuverlässiger u. nüchterner Bierkutscher Unver: per sofort gesucht. heiratete bevorzugt. Wo? fagt die Expedition ds. Blattes. 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Dezember( Markttag) findet Tanzbelustigung bei mir statt, wozu freundlichst einladet Heinrich Völzing l Wollene, halbwollene und baumwollene Unterzeuge sowie Strümpfe, Socken, Fausts und Fingerhandschuhe, ferner wollene Strickgarne( Marke M.& K.) anerkannt beste Qualität, empfiehlt in großer Auswahl zu billigsten Preisen. Robert#tuhl, Neustadt 23. Gießen. Neustadt 23. umchristlichen den Türmen Seltsam, daß hof fam, wo t fiert hat. In Unga and vergeblid feinen Plänen noch werden estalt des K höchster Not penigstens fi aber der Kai alt genug, un dann aus di Miche Fäden reich- Ungarns müßte start fe wollte als Ho Friede au republikanisch gründet und friede für all fie mit Schiel Bchde. Fast on Kolumbien die, von Washi gierung führte. Der Hauptstadt aber läßt eine g um ja im geeig Doktrin in die Friede auf bannen Hirten a der Dulder von noch verfündet v Türmen der Kir als folche und fi in den Spiegel Adhung für die Schlecht bestellt eingeriffen und Beit der Vorber gedeihe in diefe in allen Sande willine Beben gab au Neu Jm Heiche Brischen den dreißig Bert