Nr. 199, Abonnementsprets: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertelfährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitags. Mittwoch, den 26. August 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen we ganz Oberhessen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. fg. Boftzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Ervedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Bekanntmachung. Ich bringe hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Friedhöfe vom 16. August bis 15. Oktober von morgens 6 bis abends 8 Uhr geöffnet sind. Die Schließung des Friedhofes wird durch Läuten der Friedhofsglocke angezeigt. Bei Beginn des Läutens muß der Friedhof sofort verlassen werden. Eine Viertelstunde nach dem Läuten werden die Friedhofstore geschlossen. Gießen, den 20. August 1903. Der Oberbürgermeister Mecum. Bekanntmachung. Betr. Schweinerotlauf zu Rödgen. Bei einem Schweine des Gemeinderechners Keßler zu Rödgen liegt Rotlaufverdacht vor, es ist Gehöftsperre angeordnet. Gießen, den 21. August 1903. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Breidert. Die Politik. Dem zurückgetretenen Reichsschatsekretär Freiherrn v. Thielmann ist der Nang eines preußischen Ministers verlichen worden. † Von einem schönen Plan der Hessen- Nassauer wird us Kassel berichtet: Dem von Kassel nach Breslau verjetten Oberpräsidenten v. Zedlib- Trützschler soll eine Ehrensabe der Provinz Hessen- Nassau überreicht werden mit der Bitte, fie für die Notleidenden Schlesiens nach eigenem Ermessen zu verwenden. Schon oft ist, und leider meistens mit Recht, über die hohen Verwaltungskosten der Landesversicherungsanstalten geflagt worden, die nicht selten weit über 10 v. H. der Sabreseinnahmen betragen. Wie diese hohen Kosten mitunter entstehen, dafür bietet ein Vorgang aus Westdeutschland ein sprechendes Beispiel. Eine westdeutsche Landesbersicherungsanstalt hat fürzlich mit den Geldern ihrer Versicherten eine 16 Räume umfassende Dienstwohnung für ihren Vorsitzenden hergestellt, die nicht weniger als rund 60 000 bis 70 000 Mark fostet. Die Deckenmalereien stellen sich allein auf 4000 Marf. Aber dafür findet sich auch ein Wintergarten, ein Sommergarten mit Springbrunnen und vieles andere. An Umzugskosten hat der Vorstand, obwohl es sich nur um eine Entfernung von 10 Minuten handelte, außerdem nicht weniger als 2000 Mark bewilligt. Ueber eine solche Anlegung der Gelder, die zur Versorgung alter und invalider Arbeiter bestimmt sind, wird nur eine Stimme herrschen. Zweifelsohne wird der Vorfall auch in den Parlamenten zu lebhaften Erörterungen Veranlassung geben. Die Reichstagswahl in Thorn- Culm- Briesen, bei der der Pole Brejski mit 29 Stimmen Mehrheit gewählt wurde, wird für ungiltig erklärt werden, da festgestellt ist, daß eine große Zahl Russen sich widerrechtlich an der Wahl beteiligt haben. Ueber die Dauer der täglichen Arbeitszeit der Fabrikarbeiterinnen sind bekanntlich umfassende Erhebungen angestellt worden. Für Preußen liegt das Ergebnis dieser Ermittelungen jezt vor. Danach haben bereits 71 v. H. der Betriebe mit etwa 61,8 v. H. der Arbeiterinnen eine tägliche Arbeitszeit von höchstens zehn Stunden. Demgemäß prechen sich von den 28 preußischen Gewerbeaufsichtsbeamten 21 für die gesetzliche Einführung der zehnstündigen Marimalarbeitszeit für erwachsene Arbeiterinnen aus. Dagegen sind nur wenige Gewerbeinspektoren für die gefegliche Festlegung einer 1½stündigen Mittagspause. Der größere Teil der Gewerbeaufsichtsbeamten hält es auch für unziveckmäßig oder undurchführbar, den Arbeitsschluß an den Vorabenden der Sonn- und Festtage auf eine frühere Stunde, als halb 6 Uhr, zu verlegen. * In Kertsch( Südrußland) sind die Arbeiter der dortigen beiden russischen Dampfergesellschaften sowie der Fabriken in den Ausstand getreten. In dem Hafen der einen Dampfergesellschaft werden die erforderlichen Arbeiten durch Soldaten verrichtet. Die spanische Regierung erklärt das Gerücht, in Huesca sei ein Anschlag gegen den König Alfons entdeck worden, für völlig unbegründet. On Belgrad sind angeblich aus Deutschland drei Kisten eingetroffen, die verschiedene Teile einer Guillotine enthielten, und auf welchen die Worte standen:„ Für die Hinrichtung der Belgrader Königsmörder." Eine merkwürdige Geschichte erzählt man sich in poliischen Kreisen: Sechs angesehene Bulgaren sollen sich im Auftrage einer großen in Sofia abgehaltenen Volksversammlung zum Fürsten Ferdinand auf dessen ungarische Beibungen begeben haben, um ihm zu erklären: Entweder er age innerhalb zehn Tagen, wie er sich zu der mazedonischen Bewegung stelle, oder die Rückkehr nach Bulgarien werde ihm und seinen Nachkommen für immer verboten werden. Von einer neuen Spannung zwischen Franzosen und Abessiniern wissen englische Zeitungen zu berichten. Angeblich sei es zu einem Zerwürfnis gekommen, weil die Franzosen sich geweigert hätten, die hohen Frachtsäße auf Waren, die von der Dschibuti Eisenbahn erhoben werden, zu zahlen. Die Abessinier hätten daraufhin die Arbeit auf der fahrbaren Straße zwischen der Endstation Diredavona und Harrar einstellen lassen. Bekanntlich besteht eine gespannte Situation zwischen Menelik und den Franzosen schon seit längerer Zeit. Zur Verhinderung der Wiederwahl Roosevelts zum Präsidenten der Union hat sich in Newyork eine politische Vereinigung aus Männern gebildet, die mit der Behandlung hoher Offizier, wie Admiral Dewey, Admiral Schleh und General Miles, durch den Präsidenten nicht zufrieden sind. Die Führer der Bewegung, die unter den Republikanern Beunruhigung erregt, behaupten, die Offiziere seien Opfer des Einflusses geworden, den Börsenleute auf den Präsidenten ausüben. Die Vorteile der Checkbanken. CB. Auf dem Genossenschaftstage des Schulze- Delitzsch schen Verbandes, der soeben in Danzig tagt, wurden zwei Anträge gestellt, die anscheinend nichts mit einander zu tun: haben und doch sehr nahe mit einander verwandt sind. Der eine bezweckt die Schaffung gemeinsamer Maßnahmen gegen zahlungsunfähige, oder böswillige Kreditsucher, der ander hat zum Zweck, die Sparkassentätigkeit auf ein Mindestmaß zu beschränken. Sie soll nur insoweit ausgeübt werden als es zur Ergänzung des Kapitalbestandes notwendig ist im übrigen sollen die Genossenschaften, das ist das unaus. gesprochene Ziel dieses Antrages, hauptsächlich eine Kredit tätigkeit ausüben. Indem aber die unsicheren Elemente durch Schutzmaßregeln ferngehalten werden, erhöht sich naturgemäß in wünschenswerter Weise der persönliche Kredit, und es ist die Vorbedingung zu einer Einrichtung geschaffen die sich leider in Deutschland noch nicht genug eingebürger! hat, zu dem Checkverkehr für die kleineren Geschäfts- und auch die Privatleute. Für diese, die ihr Geld nicht auf lange Zeit festlegen können, wäre es ein großer Vorteil, wenn sie es machten mie die Großgeschäfte, indem sie ihr Geld auf Kontokurrent fonto bei einer Bank abgeben. Kontokurrent ist im Gegensatz zu Wechselkredit, der weiter begeben werden kann und daher eigentlich ein Ersatzmittel für das Bargeld darstellt ein reiner Buchkredit, allerdings unter Umständen eben falls ein Ersatz für Bargeld. Es kann passiv sein, indem ein Kaufmann seinem Kunden die Zahlung für gelieferte Waren bis zu einem bestimmten Fälligkeitstage stundet, es fann aber auch aktiv sein, indem ein Geschäft, das in der Regel ein Bankgeschäft sein dürfte, für einen Kunden jederzeit Geld auf Grund eines im Kreditwege, oder durch Hinterlegung von Werten oder Bargeld beschafften Konto furrentguthaben zur Verfügung hält und für das aktive wie für das passive onto täglich Zinsen berechnet. Dieses Verfahren, das von schottischen Banken eingeführt worden ist, zwingt einen jeden, Bargeld rasch nach seiner" Bank zu schaffen, um es sofort durch die Zinsen nußbringend zu. machen und den Zinsaufwand für die entnommenen Be träge zu erleichtern. Professor Adolf Wagner hat bereit in den 60er Jahren auf dieses System, das sich in Deutsch. land nur schwer einbürgern will, aufmerksam gemacht. Die Einspannung der Postämter für diesen Kontofurrentverkehr, wie der damalige Staatssekretär des Reichspostamts von Podbielski Ende der 90er Jahre plante, hat sich nicht be währt, weil das System zu kompliziert war und nur an Zentralpläßen durchgeführt wurde. Es ist auch durchaus nicht wünschenswert, daß das private Bankgeschäft auf diese Weise geschädigt wird. Aus dem Vorgesagten ergibt sich sofort, daß das pas sive Kontokurrent, die Stundung der Zahlung unter Verzinsung früherer Einzahlungen, weil es nicht weiter begeben werden kann, kein Ersatz für Bargeld ist, der aktive Konto furrentverkehr aber bietet in dem Check, d. i. die Anweisung an die Bank zur Auszahlung eines darauf bemerkten Be trages, ein solches Ausgleichsmittel. Er beschränkt also nich im geringsten die jederzeitige Dispositionsfähigkeit zur Geld regulierung und hat den Vorteil, daß jedes Geld Zinsen für seine Deponenten trägt. In Schottland und in Amerika haben die Großbanken bis in kleinere Plätze hinein Zweiggeschäfte eingerichtet, die einen solchen Konto furrentkredit vermitteln, und in Amerika ist dieses Verfahren so ausgebildet, daß nur der absolut Besitzlose ohne Theckbuch ist. Deer und flottu Die Einführung der Rohrrücklauf- Feldgefüße steb gutem Vernehmen nach bald nach den Kaisermanövern bevor Allerdings sollen erst diese ein abschließendes Urteil über di neuen Geschüße ermöglichen, von denen zwölf Batterien vährend der Uebungen in Tätigkeit sein werden, die wahr. cheinlich auf beide Heeresiörper gleichmäßig verteilt werden. Damit diese im Frühjahr bestellten Batterien sich an den wcanovern sicher beteiligen konnten, wurde ihre Avnejerung an die betreffenden Truppenkörper beschleunigt. Bei der einstimmigen günstigen Beurteilung der neuen Geschüße wer den sie die Probe sicherlich gut bestehen und durchgängig ein geführt werden. Das Torpedoboot„, 8 42", das in der Nacht vom 22. zum 23. Juli d. J. mit dem englischen Dampfer Firsby" zu sammenstieß und innerhalb 10 Minuten sank, ist nach 11. wöchiger Bergungsarbeit durch den„ Nordischen Bergungsverein" gehoben worden. Bekanntlich gingen mit dem Boote unter der Kommandant Kapitänleutnant Rosenstock von Rhöneck, der Obermaschiniſtermaat März, der Maschinistenmaat Keilwagen und der Matrose Reimers. Die Ueberreste der Mannschaften befinden sich noch in dem Boote. Ihre Beisetung soll auf dem Friedhofe von Döse erfolgen. Chinefifcher Deutfchenbars. Leute, die uns übel wollen, haben mehr als einmal bersichert, wir Deutsche hätten durch unsere Bachtung bou Kiantschou den Chinesen erst den grimmigen Haß gegen die weißen Teufel" eingeimpft, der nachher zu dem Befinger Völkerrechtsbruch führte. Wie dem auch sein mag, jedenfalls ist es richtig, daß wir Deutsche von den Chinaleuten am bittersten von allen Weißen gehaßt werden. Vielleicht, weil wir sie zu anständig behandeln. Russen, Engländer und Franzosen, die die bezopften Zeitgenossen schuhriegeln, daß ihnen Hören und Sehen vergeht, sind bei der gelben Sipbschaft lange nicht so unbeliebt wie die Deutschen. Jezt kommt aus Hongkong die Kunde von mehreren Ausbrüchen des chinesischen Deutschenhasses. Zunächst ist ein deutscher Missionar, Homeyer, von der Missionsgesellschaft Berlin I bei Namhung am Nordfluß, an derselben Stelle, wo fürzlich amerikanische Eisenbahningenieure überfallen wurden, von Piraten angegriffen, beraubt und durch vier Schüsse im Gesicht schwer verwundet worden. Auch seine Frau, das Dienstmädchen und ein Bootsmann ersitten Verwundungen. Homeyer ist nach Canton zurückgefehrt. Der deutsche Konsul betreibt energisch die Nachforschungen nach den Tätern. Selbstverständlich wird das Tsungliyamen dem Vizekönig den Auftrag geben, die Täter zu ermitteln und zu bestrafen. Und der Vizekönig wird, da er der wirklichen Täter kaum habhaft werden dürfte, nach altem Mandarinenrezept einfach ein paar ihm mißliebige Chinesen als die Täter bezeichnen und köpfen lassen. Daß das in jedem Falle den Haß der Chinesen gegen die Deutschen noch steigern muß, ist klar. Ueber einen zweiten Ausbruch der chinesischen Volksleidenschaft gegen die Deutschen wird aus Schantung wieder berichtet: Chinesen haben die deutschen Telegraphenlinien in Nordchina auf einer Strecke von 60 Meilen zerstört. Englische Blätter schließen aus dem Vorkommnis, Deutschland werde es als Anlaß benutzen, um überall an deutschen Bahn- und Telegraphenlinien in China Wachtkommandos anzulegen. Das wäre vielleicht auch kein so übler Gedanke. Liebt uns der Sohn des Himmels nebst seinen Untertanen nicht, so ist auch der chinesische Himmel selbst uns richt allzu freundlich gesinnt. Nach einer Meldung aus Echanghai haben im Kasmi- Distrikt Ueberschwemmungen großen Schaden an der Schantung- Eisenbahn angerichtet. Der Gelbe Fluß ist unterhalb von Trinansu über sein nörd. liches Ufer getreten und hat das Gebiet zwischen diesem Ort und dem Meere überflutet. Ob bei diesen Ueberschwemnrungen, die auf Dammbrüche zurückzuführen sind, nicht auch Chinesenhände mit im Spiel gewesen sein mögen? Brandkatastrophe in Budapest. Aus Ungarns Hauptstadt kommt die Nachricht von einem furchtbaren Brandunglück. Bei einem in dem Goldbergschen Warenhause ausgebrochenen Feuer haben nach den bisherigen Ermittelungen etwa 50 Personen den Tod in den Flammen gefunden. Ueber die Entstehung und den Verlauf des Brandes liegen aus Budapest folgende Schilderungen vor: In dem Goldbergschen vierstöckigen Warenhaus, einem sogenannten „ Guldenbazar", in der Koregeser Straße brach gegen abend Feuer aus, das rasch um sich griff. Fand doch das verbeerende Element an dem großen Warenbestande, zumeist leicht entzündliche und brennende Stoffe, reiche Nahrung. Von dem Personal retteten sich zunächst nur diejenigen Angestellten und Käufer, welche in den Parterreräumen beschäftigt waren. In den oberen Stockwerken waren gerade sehr zahlreiche Kunden anwesend. Das Feuer breitete sich mit einer unheimlichen Schnelligkeit von unten nach oben aus. Der Feuerwehr war es der großen Hize wegen nicht möglich, in die oberen Stockwerke zu dringen; sie spannte daher das Sprungtuch aus, mittels dessen sich 15 Personen retteten. 13 Personen büßten beim Sprung ihr Leben ein, 16 wurden verlegt, davon 9 schwer. Später fing auch ein dem Warenhaus benachbartes Musikgeschäft Feuer. Das Feuer wurde schließlich auf das Warenhaus beschränkt, und die benachbar ten Gebäude wurden gerettet. mag, dennoch namenlos unglücklich wäre, weil ich ja nicht ließ ich mich hinBrinzessin bin, da vergaß ich alles, itfühlte die as her dem inem besteht und das auch die selbstgewisse Vernunft nicht vor Herz habe, ein Herz, vor dem auch der festeste Stolz nicht auch ich habe gefühlt, zum erstenmal gefühlt, daß ich eir jichtig außerordentlich laut. es plötzlich in dem noch in tiefer Nachtruhe liegenden Botel und wenig auffallend als möglich auszuführen, wurde · Starte Schläge fielen in immer füis und rührend der Stadtkinder gegen diese Irren.. seleinen im Ort die großen Pfleglinge Bewunderungswürdig mit in ist das Benehmen die Oft fieht die Straßen sieben und hört Spazieren führen, man Wie Augenzeugen berichten, spielten sich entsetzliche Szenen ab. Wie aus dem Flammenmeer herausgeschleudert, fielen aus den oberen Stockwerken des brennenden Hauses menschliche Körper in die Tiefe. So oft ein Körper herabstürzte, ertönte tausendstimmig ein jammernder Ausschrei Umstehender. Mit gerungenen Händen oder ausgebreiteten Armen um Hülfe flebend erschienen Gestalten, von emporzuckenden Flammen grauenhaft erhellt an den Fenstern. Wieder unten ein marferschütternder Schrei.„ Herabspringen" tönt aus allen Ketlen. Frauen, die bei dem furchtbaren Anblid ohnmächtig werden, rufen uni Hülfe, dazwischen schallen die Kommandoworte der Offiziere, die schrillen Signale der Feuerwehr. Run tam das Schrecklichste. Wie von einem Höllenteuer beleuchtet, fallen von der Höhe des lichterloh breitenden Gebäudes menschliche Körper schon half oder ganz verbann berunter. Ein junges Mädchen wurde aus Angst um feine im brennenden Hause befindliche Schwester mahnfinnig. Unter den Toten, die auf mindestens 45-50 Personen geschätzt werden, befinden sich auch die Frau und der Sohn des Geschäftsinhabers. Der Schaden beträgt vier Millionen Kronen. Hof und Gesellschaft. Der Kaiser hat von Mainz aus dem Prinzen und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen in Schloß Friedrichshof bei Cronberg einen Besuch abgestatte In Begleitung des Fürstenpaares führte dann der Monarch die, wie gemeldet, in Aussicht genommene Besichtigung der Saalburg aus. An dem Saalburg- Restaurant begrüßten der Erbauer der Burg, Jacobi, der am Abend zum Geh. Baurat ernannt worden war, Landrat Ebbinghaus und Oberbürger meister Marr den Kaiser, der sich von dort nach dem Mithräum begab, das er eingehend besichtigte. Weiter begab er sich dann auf dem Wege nach der porta decumana, bon dem Publikum lebhaft begrüßt, zum Prätorium in dem Kastell und nahm in Gegenwart des Bildhauers Goez die vor dem Sacellum aufgestellten Statuen der Kaiser Hadrian und Severus in Augenschein. Hierauf betrat der Kaiser die westliche Seitenhalle, wo die von Kommerzienrat Albert aus Wiesbaden ihm geschenkten Funde aus dem Kastell Stockstadi aufgestellt waren. Dann besichtigte der Kaiser die im östlichen Flügel aufgestellten Geschenke der Städte Frankfurt und Wiesbaden, welche aus Abgüssen römischer Fundstücke bestehen. Hierauf verweilte der Kaiser noch längere Zeit aus dem Kastell und begab sich dann nach anderthalbstündigem Aufenthalt zu Pferd nach Homburg.- Der Ankauf des Schlosses Dammsmühle für den Kaiser wird durch den Befizer Bollant dementiert. Aus dem Gerichtssaal. § Zur Humbert- Affäre. Der„ Gaulois" bestreitet, daf Therese Humbert und ihr Mann die Nichtigkeitsbeschwerde eingereicht haben. Labori habe ihnen davon abgeraten, da von einem Gerichtshof in der Provinz ein strengeres Ur teil zu fürchten sei. Von nationalistischer Seite wird eine Interpellation in der Kammer über das geheime Dossier angekündigt. Ein Provinzblatt bezeichnet den früheren Ministerpräsidenten Waldeck- Rousseau als den Urheber der Zeitungskampagne gegen die Humberts. In Gerichtskreisen verlautet jetzt, daß die im geheimen Dossier enthaltenen Schriftstücke gefälscht seien. Dieselben seien von dem Abgeordneten Frederic Humbert auf Papier mit dem Zeichen der Abgeordnetenkammer angefertigt worden. Auch sei das Schreiben des früheren Ministers Flourens eine Fälschung. Nab und fern. Vermischtes. [ Ein geistreicher Stadtvater.] Ein Stadtrat der fran zösischen Stadt Mans hat eine sehr originelle Idee ans Lich gebracht. Er brachte den Antrag ein, den Boulevard RenéLevasseur in Mans mit Bäumen zu bepflanzen, und das ist gewiß sehr nett und vernünftig. Aber er beantragt, die Zahl der Bäume auf 31 zu beschränken, damit sie genau die Zah! der gegenwärtig im Amt befindlichen Stadtväter entsprechen; außerdem soll jeder Baum den Namen eines Stadtverordneten erhalten; und schließlich wünscht der gute Mann, daß jeder Stadtrat eine andere Baumart wähle: der eine Pappel, jener eine Platane, ein dritter einen Kastanienbaum, eine Cypresse, einen Ahorn u. s. w. Der Antrag wird in den nächsten Tagen zur Diskussion gestellt werden; die Sitzung des Stadtates von Mans dürfte an jenem Tage sehr heiter sein. O Der 50. Deutsche Katholikentag sandte ein Huldigungstelegramm an den Kaiser. Kardinal Fischer hob hervor, daß der Kaiser das rheinländische Wesen schäße und wisse, daß auch in den deutschen Katholiken ein warmes Herz für ihr Vaterland schlage. In der römischen Frage beharrten die Versammelten auf dem s. 3. von Windhorst formulierten Protest und nahmen eine Resolution an, in der sie für den Papst, die Unabhängigkeit und volle Freiheit" verlangen. Vom Bapst war als Dank für die ihm zu seiner Thronbesteigung von Komitee dargebrachten Glückwünsche ein längeres Schreiben eingelaufen. Der Ansbruch des Besavs ist in eine neue Phase getreten. Ein kleiner Teil des alten Kraters ist abgebröckelt und an der Nordseite hat sich eine neue Auswurfsöffnung gebildet, so daß mit den beiden bereits vorhandenen der Vesuv jezt aus drei feurigen Rachen seine Feuergarben speit. Steine und Asche schleudert er hoch zum Himmel empor und mächtige Lavamassen ziehen sich in drei rotglühenden Hauptströmen gegen Pompeji hinunter. Doch bleiben die verderbenbringenden feurigen Fluten noch immer etwa 900 Meter über dem Meere. & Die nene Spielbank in Altenberg bildet, wie unser CB, Mitarbeiter erfährt, z. Z. den Gegenstand diplomatiſchei Verhandlungen zwischen der deutschen und der belgischen Re gierung. Verschiedene einflußreiche Persönlichkeiten haben bereits an Ort und Stelle Informationen eingezogen. Selbſt verständlich werden die erwähnten Schritte fein sofortiges Resultat zeitigen, da allein schon die zu erfüllenden Formali täten eine geraume Spanne Zeit in Anspruch nehmen dürf ten. Wie noch bekannt wird, ist der Bürgermeister von Al tenberg furz vor Eröffnung der Spielbank ohne Vorwiſſer des Aachener Regierungspräsidenten auf Urlaub gegangen der Beamte hat jedoch jezt die Aufforderung erhalten, unver züglich nach Altenberg zurückzukehren. In Altenberg wirk nur Roulette gespielt und zwar beträgt das Minimum für den Einsatz 2 Frcs., das Maximum 1200 Frcs. Da das Roulette etwa 36 Nummern aufweist, so beläuft sich der höchste Gewinn, der bei einem Spiel mit dem höchsten Ein satz gemacht werden kann, auf 40 000 Fres. Fast alle der Bankbeamten sind früher bei der Spielbank in Namur in gleicher Eigenschaft tätig gewesen. Die leitenden Persönlich keiten heißen Rogart und Bara. Im Komitee der Ge sellschaft ſizen ausschließlich nur Belgier ,. Die Spielzeit is von 3 Uhr nachmittags bis 26 Uhr abends, und von 8 bis 11 Uhr abends. [ Die Stimme des Gewissens. In einem Hause der Eisenbahnstraße zu Düren ereignete sich der gewiß seltene Fall, daß ein gestohlenes Fahrrad sich nach einigen Tagen im Garten des Bestohlenen mit folgendem Briefchen wieder vorfand:„ Geehrter Herr! Anbei erhalten Sie Ihr Rad mit bestem Dank zurück; es hat mir während der paar Tage gute Dienste geleistet. Ich hätte es so gern behalten, aber mein Gewissen ließ mir keine Ruhe. Seien Sie aber für die Folge vorsichtiger, denn Sie treffen nicht immer solch ehrlichen Spizbuben. Ede." Ein niederträchtiges Attentat versuchte ein entlassener Arbeiter in der Iserlohner Fabrit von Magney ins Wert zu sehen. Er drang nachts in die Fabrik, verstopfte die Ventile des Dampffessels und schürte das Feuer unter diesem. Den Wächter, der ihn bei seiner unheimlichen Arbeit überraschte, streckte er durch einen furchtbaren Schlag mit einer Eisenstange nieder. Zum Glüd wurden einige in der Nähe wohnenden Arbeiter durch das Zischen eines Ventils, das nicht genügend verstopft war, aufmerksam und beseitigten die drohende Explosionsgefahr. Der Täter ist bisher noch nicht verhaftet. Die Verwundung des Wäch. ters ist schwer, aber nicht lebensgefährlich. Bunte Chronik. Prinz Prosper v. Arenberg ist von Hannover nach der Strafanstalt Tegel bei Berlin übergeführt worden, um dort den Nest seiner Strafe zu ver büßen. Wie verlautet, werden mehrere hannoversche Ge fangenenauffeber wegen Begünstigung des Prinzen vor Ge richt gestellt werden. - Der sogenannte„ Kaiser der Sabara", Jaques Lebanby, bat fich in Las Palmas auf einem nach Hamburg bestimmten Dampfer der Woermann- Linie eingeschifft. Wie wir soeben zuverlässig erfahren, haben die diplo matischen Verhandlungen schon ein greifbares Resultat gezei tigt: Die Enklave Moresnet soll an Belgien abgetreten und dann die Spielbank in Altenberg aufgehoben werden. * * * Lokales. * heisgefunbhei Bafferzuflußt reichen, wen das Waffer re im nächsten M Merlauer Fife die Stadt ihn Ghwanenhäus trante einen g Bogelzuch jammlung am in Grünberg gliedern reich angelegenheite ftationen un Ergänzung die Besprech dürfte ein Gießen, 26. August. Der Großherzog nahm vorgestern nachmittag unter Führung des Oberbürgermeisters Dr. Gaßner und des Architekten Opfermaun das ehem. Kurfürstliche Schloß und das Zollgebäude in Mainz in Augenschein und kehrte gestern gegen Mittag von dort nach Jagdschloß Wolfsgarten zurück. Der Kaiser war von seinem Aufenthalt in Mainz äußerst befriedigt. Auf dem Bahnhofe sagte er scherzend zum Oberbürgermeister Dr. Gaßner: Eins fann man Euch nicht nehmen, den Rhein und die hübschen„ Meedcher"! Der neue Gouverneur Herr v. Scheele rühmte die mufterhafte Ordnung des Publikums, wie sie ihm noch in keiner Stadt vorgekommen sei. Das Publikum endlich beklagte sich über die strenge Absperrung während der Truppenschau auf dem Großen Sande. Der 6. Zionistenkongreß tagt zur Zeit unter Vorsit des Dr. Herzl- Wien in Basel. Er ist von 400 Delegierter aus allen möglichen Ländern besucht. Die eifrigen Bestre bungen der Zionisten, das jüdische Volkstum neu zu be leben und ihm in dem Stamnilande Palästina eine dauernd. Heimstätte zu schaffen, sind ja bekannt. Wie es scheint, ha diese Bewegung durch die Vorgänge in Kischinem einen neuen starken Impuls erhalten. Ein Teil der Kongreß mitglieder, etwa 150 an Zahl, die sich„ Misrachi"( Orien talen) nennen, wünschen den Landerwerb in Palästina uni die Auswanderung dahin unverzüglich zu beginnen. Ein andere Partei, die„ Charuth" oder Freiheitspartei, wit vor allem erst den Zionismus finanziell sichern. Sie rech net dabei in erster Reihe auf die große Baron Hirschsch Stiftung von 200 Millionen. Wie der Vorsitzende Dr. Herzl mitteilte, haben mehrfache Verhandlungen mit dem Sultan zur Erlangung Palästinas als einer öffentlich rechtlich ge sicherten Heimstätte zu keinent Resultat geführt. Dagegen habe die englische Regierung sich erboten, den Zionisten ein großes Terrain in Ostafrika zu Kolonisationszwecken zui Verfügung zu stellen. Die Ansiedelung soll autonom seir mit jüdischer Verwaltung, jüdischer Lofalregierung und einem jüdischen Oberbeamten an der Spitze, alles natür lich unter britischer oberhoheitlicher Ueberwachung. Wie e den Anschein hat, wird der Kongreß das Anerbieten Erg lands annehmen. Das Neuefte aus den Witzblätterns Empfindlich. Herr( zu dem stellesuchenden Diener): Ste haben ein ehrliches Gesicht; das gefällt mir!- Diener( beleidigt): Na, so sehr dumm bin ich aber doch gerade nicht, Herr Baron! - Frommer Wunsch. Staatsanwalt: Haben Sie noch einen letzten Wunsch? Deliquent: Ja! Ich wünschte, Sie wären an meiner Stelle, Herr Staatsanwalt! Auch nicht unrichtig. Kleiner Neffe: Onkel, was versteht man eigentlich unter Fangvrämien? Forstmann: Heiratsvermittler- Provisiones ( Megg. H. BI.) * Verliehen wurde vom Kaiser dem Großh. Staatsminister Dr. Rothe der Rote Adler Orden erster und dem Großh. Finanzminister Dr. Gnauth der Kronenorden erster Klasse. Aus der Höheren Mädchenschule. In der Literaturstunde wurde erzählt, daß Goethe, als er den vierten Gesang aus Hermann und Dorothea" vorlas, geweint und gesagt habe: So schmilzt man an seinen eigenen Kohlen." Eine Schü lerin erzählt in der nächsten Stunde wieder:„ Als Goethe bei Schillers den vierten Gesang vorlas, rollten ihm die Tränen über die Wangen und er sagte:„ So meint man über seinen eigenen Kohl"..." ** Beurlaubt ist der Kreisarzt Herr Medizinalrat Dr. Haberkorn- Gießen vom 21. August bis 12. September 1. Is.; während dieser Zeit wird er durch den Großh. Kreisassistenzarzt Herrn Dr. Bötticher in Gießen vertreten. *** Auf der Landesuniversität hören im laufenden Sommerhalbjahr 1149 Studierende, davon sind 1902 immatrifuliert, 4 aufgenommene Hospitantinnen, 40 nicht immatrikulierte Hörer und 13 nicht immatrikulierte Hörerinnen. Von den Immatrikulierten sind 685 Hessen und 407 Nichthessen. Es studieren: Evangelische Theologie 74, Rechtswissenschaft 198, Medizin 158, Tierheilkunde 169, Bahnbeilkunde 8, Kameralwissenschaft 1. Forstwissenschaft 58, Mathematik 93, Naturwissenschaften 64, Klassische Philologie 42, Neuere Philologie 93, Philosophie 36, Geschichte 7, Pharmazie 18, Chemie 73. Zu viel gehofft. Bekehrter Zecher( vor dem Spiegel): Jetzt gehöre ich schon 3 Tage dem Verein der Antialkoholiker in und meine Nase ist noch immer rot!( Jugend.) Humor des Auslandes. Er: Hast du dir die Dame angesehen, die eben vorüberging?- Sie: Die mit dem gefärbten Haar, den falschen Zähnen und dem schlechtsitzenden unmodernen Kleid?... Nein, die hab' ich mir nicht genauer angesehen. Berlin Der Landwirt. Durchgegangen. Gestern Abend gegen 8 Uhr ging einem hiesigen Landwirte ein Pferd durch. Mit vieler Mühe gelang es, dasselbe wieder einzufangen. ** Die Spenglerinnung zu Worms richtete an die Hessische Handwerkskammer eine Eingabe mit dem Verlangen, Schritte zu tun, damit von allen staatlichen und städtischen Submissionen in Hessen alle Nicht- Hessen ausgeschlossen werden sollen. ac. Eine Steigerung der Vichpreise macht sich seit einiger Zeit auf den deutschen Märkten bemerklich. Am stärksten und ziemlich allgemein gehen die Preise für Schweine in die Höhe. Es notierten Schweine pro Kilogramm Lebendgewicht in Anfang Juli Anfang August 43-50 50-56 Mt. 40-46 42-53" 51-58 40-55 43-54 50-56 46-60 47-62 Breslau Chemnik 47-54 Magdeburg 38-51 Hamburg Dortmund Stuttgard München 40-48 47-52 45-56 48-60 " " " " " * * wünscht fein. man wohl al zeichnen fann, werden. Vo wird es sein, port von un bem Fachtbri Adam. Die mit dem let Ausdrücklich Attest vor Seftion Ulr bat, zählt n wird der aucht- Vereine Vortrag halt * Die Scharfschießen. Auf Ansuchen des InfanterieRegiments Nr. 118 macht der Landrat des Kreises Wetzlar folgendes bekannt: 1. Am 29. und 31. August, sowie am 1. und 2. September d. Js. findet ein Schießen mit scharfer Munition in dem Gelände zwischen Groß- Rechtenbach, Münchbolzhausen, Allendorf a. d. Lahn und Lüzellinden statt. 2. Die Straßen: Münchholzhausen- Allendorf, Allendorf- Lüzellinden, Lüzellinden- Groß- Rechtenbach und Groß- RechtenbachWezlar sind für den Verkehr während des Schießens frei. 3. Gesperrt sind die Straßen und Wege pp., die innerhalb des von diesen Straßen begrenzten Gebietes liegen, bis einschließlich des Weges, der 2 km nordwestlich Groß- Rechtenbach von der Provinzialstraße Groß- Rechtenbach- Wezlar nach Münchholzhausen führt, und einschließlich der Straße Groß- Rechtenbach- Münchholzhausen. 4. An den genannten Tagen dürfen während der Schießübungen das bezeichnete Gelände, welches durch Sicherheitsposten abgesperrt ist, und die durch dasselbe führenden Straßen nicht betreten werden. 5. Das Schießen wird von 6 Uhr vormittags bis 6 Uhr abends an den bezeichneten Tagen abgehalten. Na ▷ Beendigung wird das Gelände dem Verkehr wieder freigegeben. Die Steigerung ist an allen Pläßen erfolgt, am stärksten in Berlin. Außerdem sind die Preise für Kälber faſt durchweg in die Höhe gegangen. Weniger stark ist die Steigerung bei Ochsen, Kühen und Schafen. Auch ist diese nicht allgemein, sondern beschränkt sich auf Berlin, Hamburg und Dortmund. Am wenigsten sind bis jetzt die süddeutschen Märkte von der Preissteigerung ergriffen worden, während Berlin für alle Gattungen Schlachtviehs schon höhere Preise gnlegen muß. * Gesangs Wettstreit 1904. Zu einer Besprechung über den Wettstreit hatte der MaschinenbauerGesangverein- Gießen am Samstag eine Versammlung einberufen, auf der die Gießener Vereine„ Concordia",„ Bürgergesellschaft", ,, Bauer'sche Gesangverein", ,, Gemütlichkeit", " Harmonie"," Sängerfranz" und Sängerchor des Turnvereing" durch Deputationen vertreten waren. Die Ver treter der Vereine gaben sämmtlich die Versicherung ab, nach Kräften zum Gelingen des Gesang- Wettstreits beizutragen. ** * Dünsberg turn fest. Nächsten Sonntag findet auf dem Dünsberg das traditionelle Dünsbergturnfest, arrangiert von der Gießener Turnerschaft, statt. Gemeldet haben sich aus dem Turrgau Hessen 199 Turner zum friedlichen Wettkampf. Hoffentlich ist das Wetter ein günstiges. der Weltau in dem befa fehr tüchtigen Breifen für d Programm i -Spiele finden tt Der 33 Bezirtstag des Krieger= Vereins Bezirks Grünberg fand am Sonntag in Göbelnrod statt. Den Vorsiz hatte der Bezirksvorsitzende Fabrifant Ranft- Grünberg und das Protokoll führte der Schriftführer Lehrer Roth- Grünberg. Sämtliche Vereine des Bezirks waren vertreten. Den Bericht über den Delegiertentag gab der Bezirksvorsißende, Herr Fabrikant Ranft; weitere Berichte, u. a. über das Jahrbuch, schlossen sich dem an. Ein von Herrn Inspektor Mohr gehaltener Vortrag über Unfall- Versicherung wurde mit Beifall aufgenommen. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des bisherigen Präsidiums und erfolgte per Atlamation. Mit einem Hoch auf den Kriegs- und Landek herrn wurde der Bezirtstag geschlossen. Amateuren f Schüler, fü werden Wet Syftem ftatt Radfahren, Lawn- Tennis Fechten, f Automobilm hervorragen Amerifa, so und Frank finden auch im Jahre werden solle Teilnehmend anftaltungen welches 600 bietet, noch eine große räumen usw. ** 68 vor der Tür stohlen we Diebstahl zu beftraft wird gefällten Urte fünf Beitung Gefängnis u Be zarter Hand fliegt auf u wieder wie Ich ha Bie mir b 6 Mögl. Höc ( alles bar d 1 Präm 1 Präm 1 Haup 1 haup 2 Gewi 5 Gew 10 Ge noch 2 So v Das Bestehen bleiben der Höfentränke in Grünberg ist gesichert, da die Stadt erfreulicher Weise den Teich auf weitere 12 Jahre an den bisherigen Bächter Hrrn Fr. Jöckel neu verpachtet hat; der Pachtpreis beträgt pro Jahr 8,50 mt. Es fann nur mit Befriedigung aufgenommen werden, daß die Stadt den Teich bestehen läßt, da er der Stadt, bei einiger Renovierung, nur zur Zierde gereichen kann. Was andere Städte sich mit großen Kosten anlegen, liegt in Grünberg an der Straße, unbeachtet. Wie schön würde sich der Teich ausnehmen, wenn die Ufer böschungen gut gepflegt, das Wasser mit Fischen belebt und auf dem Wasserspiegel ein paar Schwäne das Bild vervollständigen würden, dazu gegenüber der Schloßgarten. Für das Auge würde das eine angenehm empfundene Abwechslung hervorrufen und auf den Fremden einen guten Eindruck machen. Da das Wasser nach einem Urteil des Nur eine Lose bei al 10.3 M Porto Kreisgesundheitsamts als gut bezeichnet ist und ein steter Wasserzufluß vom Hochreservoir stattfindet, ist es wohl zu erreichen, wenn unreine Zuflüsse fern gehalten werden, daß das Wasser rein bleibt. Wie wir hören, wird Herr Jöckel im nächsten Monat ca. 300 Seglinge, zum Teil aus dem Merlauer Fischteich, in der Höfentränke ausseßen und, wenn die Stadt ihm die Unterstüßung nicht versagt, auch ein Schwanenhäuschen anlegen, damit das Aeußere der Höfentränke einen gewinnenderen Eindruck gewährt. 26. Auguft. tern nachmittag Gagner und des he Schloß und 16 febrte gestern fgarten zurüd, nthalt in Mainz e er scherzend Weedcher"! * * Der Vogelsberger Geflügel- und Vogelzuchtverein wird seine nächste General- VerMerman Gub ſammlung am 9. September im Baſthof Bum Taunus" in Grünberg abhalten. Die Tagesordnung wird den Mitgliedern reichlich Gelegenheit zu einer Aussprache über Buchtangelegenheiten geben, da u. a. die Resultate der Zucht. hmte die mufter noch in feiner endlich b.flagte Großh. Staats erster und dem nenorden erster er Truppenschau Ergänzung der älteren zur Besprechung gelangen. Da auch stationen und die Errichtung neuer Zuchtstationen bezw. die Besprechung der Gießener Ausstellung vorgesehen ist, dürfte ein zahlreiches Erscheinen der Mitglieder sehr erwünscht sein. Aller Voraussicht nach wird der Verein, den man wohl als den Leistungsfähigsten in ganz Oberhessen bes zeichnen kann, auf der Ausstellung in Gießen stark vertreten werden. Von Interesse für die Mitglieder des Vereins wird es sein, daß Herr Spediteur Adam- Gießen den Transport von und nach der Ausstellung übernommen hat, auf dem Fachtbrief ist zu bemerken, zu befördern durch Spediteur Adam. Die Absendung von Geflügel 2c. geschieht am besten mit dem letzten oder am 9. Sept. mit dem ersten Zug. Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, daß ein GesundheitsAttest vorzulegen ist. Der Verein, dem sich fürzlich die Sektion Ulrichstein mit ca. 80 Mitgliedern angeschlossen hat, zählt nunmehr etwa 250 Mitglieder. In nächster Zeit wird der Verbandsvorsißende der oberhessischen Geflügelzucht- Vereine, Herr Knaup- Groß- Karben, in Laubach einen Vortrag halten. rr Medizinalrat 12 September en Großh. Kreis bertreten. hören im laufen pabon find 1902 nnen, 40 nicht ierte Hörerinnen. und 407 Nicht ogie 74, Rechts be 169, Bahn wiffenidhaft 58, fische Philologie 6, Geschichte 7, end gegen 8 Uhr arch. Mit vieler en. 3orms richtete ingabe mit dem n staatlichen und icht- Hessen des InfanterieKreises Wezlar uguft, sowie am eßen mit scharfer tenbach, Münch linden statt. 2. Allendorf- Lüzel Broß- Rechtenbach 8 Schießens frei. b., die innerhalb liegen, bis einGroß- Rechten tenbach- Bezlar eßlich der Straße An den genannten das bezeichnete bgesperrt ist, und betreten werden. ittags bis 6 Uhr n. Nat Beendig er freigegeben. 4. Zu einer Be Maschinenbauer fammlung einbe rbia", Bürger „ Gemütlichkeit" erchor des Turn aren. Die Ver Versicherung ab Wettftreits betzu ten Sonntag findet rgturnfeft, arran zum friedlichen günftiges. es Krieger am Sonntag in Bezirksvorsitzende ofoll führte der ämtliche Vereine Gemeldet haben cricht über den Herr Fabrikant * Die Abteilung für Leibesübungen auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 hat jetzt in dem bekannten Newyorker Sportsman Sullivan einen sehr tüchtigen Leiter erhalten. 300 000 Mt. werden an Breisen für die de schiedenen Wettkämpfe ausgesetzt, und das Programm ist ein geradezu riesenhaftes. Wettkämpfe und spiele finden nicht nur zwischen Berufsathleten und zwischen Amateuren statt, sondern werden auch für Vereine, für Schüler, für Studenten veranstaltet. Mehrere Tagelang werden Wettläufe und Turnübungen nach deutschem System stattfinden. Ferner wird es Wettkämpfe geben im Radfahren, Schwimmen, Tauchen, Springen, Wasserpolo, Lawn- Tennis, Kricket, Fußball, Krocket, Disfuswerfen, Fechten, Pferdepolo, Lacrosse- und Basketball, Ringkampf, Automobilwettfahren, Bogenschießen. Man erwartet die hervorragendsten Amateure und Professionals, nicht nur aus Amerika, sondern auch aus Schweden, Deutschland, England und Frankreich. Neben den aufgezählten Veranstaltungen finden auch die olympischen Spiele statt, welche bekanntlich im Jahre 1904 in der Weltausstellungsstadt abgehalten werden sollen. Zur Beq temlichkeit der an den Wettkämpfen Teilnehmenden, und um auch bei schlechtem Wetter die Veranstaltungen nicht ausfallen zu lassen, ist außer einem Stadion, welches 600 000 Mark kostet und für 3000 Menschen Pläze bietet, noch ein gewaltiges Gebäude errichtet worden, welches eine große Arena, Garderoben, Brausebäder, Erholungsräumen usw. enthält. ** Es fommt häufig vor, daß Zeitungsnummern vor der Tür weg, wo sie der Austräger hingelegt hat, ge= stohlen werden, und viele Reklamationen sind auf solchen Diebstahl zurückzuführen. Daß ein solches Vergehen hart bestraft wird, geht aus einem vom Gerichte in Dresden gefällten Urteil hervor. Eine Aufwärterin hatte einem Leser fünf Beitungsnummern gestohlen. Sie wurde zu 5 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. * * Verschmähte Liebe. Ein Abschiedsbrief von zarter Hand, den wir unsern Lesern nicht vorenthalten wollen, fliegt ouf unseren Redaktionstisch Wir geben den Brief wieder wie er uns im Original vorliegt: - Gießen, den 23. 8. 03. Lieber Fr.!!—? Ich hätte mehr von Dir erwartet, alßwie von jeher. Wie mir von einiger Deiner Kameraden zugegen theilgeGOTHAER Geld- Lotterie ( alles bar ohne Abzug) Mögl. Höchstgewinn 125000 Mark ahrbuch, fchloffen Prämie zu 60 000= 60 000 mark Beifall auf 1 Prämie zu 40000= 40000 mark Mohr gehaltener Wiederwahl des tlomation. Mit herrn wurde der Fentränke in licher Weise den Sherigen Bächter Bachtpreis beträgt Befriedigung auf eich bestehen läßt nur zur Bierde 1 Haupttr. zu 25000 25000 mark 1 Haupttr. zu 10000= 10 000 mark 2 Gewinne zu 5000= 10 000 mark 5 Gewinne zu 2000= 10000 mark 10 Gewinne zu 1000= 100 mark it großen Roffen noch 2481 Gewinne= 97930 mark| unbracht t. Wie wenn die Ufer Fifchen belebt und er Schloßgarten e das Bild ver empfundene Ab ben einen guten einem Urteil bes So viel Gewinne auf nur 17500 Lose! Nur eine grosse Ziehung, 2. September u. folg. Tage. Lose bei allen Kollektören u. Lose- Verkaufsstellen: 1/10 3 M. 5. 6 M.|..15 M.| 11.30 M. Porto und Gewinnliste 30 Pfg. extra. | wordene Nachricht, fund geworden ist, daß Du ein anderes Mädchen hast, so bist Du von heute an unter meinen Augen ein Betrüger. - | vielfach vorbestrafte Johannes Reuter von Dauenheim hat sich wegen des nämlichen Vergehens und zwar zum Nachteil des Jakob Kröll von Rain rod zu verantworten. Er Ich habe es Die ganze Zeit nicht geglaubt, und wür- bekommt mit Rücksicht auf den geringen Betrag mildernde de es auch diesesmal nicht glauben wenn ich Dich nicht ge- Umstände zugebilligt, weshalb er mit einer Gefängnisstrafe sehen hätte. Also hast Du zwei Mädchen endweder laße von 5 Monaten davonkommt. Bei verschlossenen Tür n mich oder laße Sie. Am Liebsten wäre es mir, wenn Du wird gegen Kaspar Wächter IV. von Gambach verhandelt. mich lassen würdest, denn da ich keine 6000 habe, aber Er ist angeklagt, sich an einem 13jährigen Mädchen verdie andere, so schlage ich Dir dießen Rat vor. Vergangen zu haben. Das Urteil lautet auf Freisprechung, da gesse mich. das angeblich mißbrauchte Kind in seinen Angaben zu unbeUnd dennoch bin in ein Esel, wie du sagtest, und so stimmt ist. Dienstknecht Mauer von eine past nicht bei einen feinen Herrn wie zu einer fein haupten hat zu großen- Buſed einem feiner Arbeitswillst und bist. Lieber Fr.! Unser Herrgott im Himmel hat mir dennoch daß ofte und beste was ich alleen schönste und beste was ich auf Erden besaß, aufgeben lassen, Platz genommen und sollst Ihn 6 halten bis zu meinem legten Atemzuge. Dieß schrieb Dir, deine einstmalige geliebte und dich glücklichsehende M. Also zum letzten Male vergesse mich. Launsbach, 26. Aug. Gestern geriet hier ein 6- jähriger Knabe beim Futter schneiden in die Heckselmaschine, wobei ihm ein Finger zerquetscht wurde. || Kinzenbach. Hier ist ein Kanichenzuchtverein für Kinzenbach und Umgegend gegründet worden. Bis jetzt sind demselben 15 Personen aus dem Orten Kinzenbach, Azbach, Rodheim und Abendstern beigetreten. Lang- Göns, 25. Auq. Zum Kirchenvorstand wurden neu gewählt Bürgermeister Rompf, Anton Wenzel 7. und Johs. Bergf 9. Ja die Gemeindefirchenvertretung wurden neu gewählt Landwirt Wenzel, Anton Stern und Karl Boller. < Weickardshain. Das Grundbuch und das Berggrundbuch für unsere Gemarkung ist vom 10. September an als angelegt anzusehen. Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten noch bis zu dem angegebenen Beitpunkt zu geschehen hat, fönnen auf der Amtsstube des Großh. Ortsgerichtsvorstehers und aus dem Anschlag der Ortstafel ersehen werden. Ettingshausen, 25. Aug. Gestern fand hier die Beigeordnetenwahl statt. Die Wahlbeteiligung war eine sehr rege und zeitigte die Wiederwahl des seitherigen Beigeord neten Heinr. Seipp I., auf den 51 Stimmen fielen; während der Gegenkandidat es auf 39 Stimmen brachte. Rosenthal. Hier hat sich ein Turnverein gebildet dem bereits ca. 30 Mitglieder angehören. Ehringshausen( Kreis Wetzlar). Zur Verhütung der„ Maul- und Klauenseuche" iſt zu dem am 3. Sept. anstehenden Viehmarkt der Auftrieb aus der Provinz Oberbessen mit Rücksicht auf die starke Verbreitung der Schweineseuche der Auftrieb von Schweinen behördlich untersagt. A Gemünden, 24. Aug. Gestern fand die zweite Versammlung des Komitees betr. Wohratalbahn statt. Bei dem Eisenbahnm'n ster soll um eine Audienz nachgesucht und demselben die Dringlichkeit und Notwendigkeit der Erschließung des Wohratales dargestellt werden. || Reichelsheim. Bei der staitgehabten Bürgermeister wahl wurden für den seitherigen Bürgermeister H. Steten 75, für Karl Schmid 68 und für A. Nohl 14 Stimmen abgegeben. Steten und Schmid kommen in Stichwahl. + Offenbach. Die hiesige Schloßkirche begeht am 13. September d. Js. das 200jährige Jubiläum ihres Bestebens. Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, 25. August 1903. Unter der Anklage den Karl Vogel von Alten- Buseck gemeinschaftlich mißhandelt zu haben, wurde der Schmiedgeselle Heinrich Stabel und der Lehrling Christian Wagenbach dortselbst vom Schöffengericht Gießen zu 50 bezw. 40 Mt Geldstrafe verurteilt. Ersterer beruhigte sich bei dem Urteil, lepterer aber verfolgte Berufung da er sich unschuldig fühlte. Nach der heutigen Beweisaufnahme kann sich das Gericht von der Schuld des Wagenbach nicht überzeugen, weshalb Freisprechung eintritt. Der wegen Mietgeldschwindeleten - Für Weinbezug! Unter aller Garantie naturreine, flaschenreife Weissweine, per Liter oder Flasche von 60 Pfg. an, Rotwein( echter Ingelheimer) Lit. od. 100 versendet in Gebinden von 25 Liter und Kisten von 12 Flaschen an " " " P.Chr. 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Grasversteigerungen. Das diesjährige Grummetgras von den Domanialwiesen wird Dienstag den 1. Sept. versteigert und zwar: Nachm. 1/22 Uhr bei Herrn Wirt Schultheiß in Lumda von 12ha Wiesen der Gemartungen Aßenhain und Lumda; Nachm. 3/45 Uhr bei Herrn Wirt Heinrich Schepp V. in Saasen von 23ha Wiesen in den Gemarkungen Göbelnrod, Lindenstruth und Saasen. Montag den 31. Aug. d. I soll das Grummetgras von den Freiherrlich Riedesel'schen Wiesen des Hofgutes zu OberOhmen öff ntlich versteigert werde nund zwar: 1. in der martung Groß- Eichen, Zusammenfunft mittags 12 Uhr bei der Wadenhäuser Mühle. 2. in der Gemarkung Ober- Ohmen, Ruppertenrod und Zeilbach, Zusammenkunft nachmittags 3 Uhr bei dem Forsthaus zu Ober- Ohmen. Markt. Obstmarkt. Der Wochenbericht der Zentralstelle für haltend äußerst lebhaft. Große Abschlüsse wurden in Früh Obstverwaltung zu Frankfurt besagt: Das Geschäft ist anund Spätz vetschen gemacht, desgleichen in Mirabellen und ständig aufgekauft wurde. In Aepfeln und Birnen sind Reineklauden, von welchen die angebotene Menge fast vollbislang noch feine nennenswerten Abschlüsse zu verzeichnen. Die Durchschnittspreise betrugen für Johannisbeeren 15 Met., Heidelbeeren 12-14 Met., Himbeeren 20 bis 22 Mt., Reineklauden 15-20 mt., Mirabellen 20-22 Mt, Pflaumen 8-10 Mt., Frühbirnen 10-18 Mt, Frühäpfel 10-15 Mt., Pfirsiche 35-40 Mt. alles pro 50 kilogramm. Auf haltenen Markt waren aufgetrieben 554 Stück Rindvieh Herborn( Dill), 24. Aug. Auf dem heute abgeund 643 Schweine. Es wurden bezahlt für Fettvieh und 70 Mt., Kühe und Rinder I. Qual. 65 bis 67 Mt., II zwar Ochsen I. Qual. 72 bis 74 Mt., II. Qual. 68 bis Qual. 55 bis 50 Mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht. dem Schweinemarkt kosteten Ferkel 30 bis 45 Mt. Läufer 50 bis 80 Mt. und Einlegschweine 100 bis 130 Mt. das Baar. Der nächste Markt findet am 28. September statt. Frankfurter Heu- und Strohmarkt vom 25. Aug. Amtliche Notierungen.) Heu per Zentner Mt. 3.10 bis 3.60, Stroh per Zentner Mt. 1.80-2.25. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Albin klein; fär bas Bolale, den„ Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Dad und Berlag der Gießener Berlagsbruderet( bornt. Wilh. Keller). Gießen. Unpünktliche Bustellung unserer Zeitung bitten wir uns melden zu wollen, damit wir Abhilfe schaffen können. Die Expedition. Man verlange: GRELOONAC CHEILSUE Aerztlich empfohlen. Vielfach preisgekrönt. Gesetzlich geschützt.) Unsere Destillate sind in unserer Brennerei aus gesunden französischen und deutschen Weinen gebrannt. Erste Taunus- Cognac- Brennerei Fritz Scheller Söhne Homburg v. d. H... Gegründet 1843. 1/1 Flasche M. 1.80. 2.40, 3., 4., 5., 1/2 Flaschen verhältnissmässig. Preise stehen auf den Etiketten. Niederlagen durch Plakate kenntlich. Neuen Bäue 11 Hinterh. 3 Zimmer m. Küche u. Zubeh. per 15. 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