Nr. 225. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Big., in's Haus gebracht 60 Bfg., durch die Post bezogen viertelfährlich Mr. 1.50. Brattabellagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Bartenban, sowie bie Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitags Freitag, den 25. September 1903. Gießener 12. Jabrgang. Jasertionspret 8: Die einfpaltige Petitzeile für Gießen wis ganz Oberheffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 fg. Postzeitungsliste No. 3269. Rebaktion und Erbedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gichen und anderer Behörden von Oberhessen. Des Sommers Ende ist herangekommen; die Abende werden länger und damit erwacht das Bedürfnis nach anregendem, bildenden Leseftoff zu neuer Stärkung. Wo aber fände dieses Bedürfnis ausgiebigere Befriediguna als durch eine täglich erscheinende, von allem Wissenswerten aufs schnellste unterrichteten Zeitung? Gerade die Ereignisse des vergangenen Sommers und der Gegenwart haben es wiederum schlagend bewiesen, daß heutzutage Niemand, sei er Landmann oder Städter, der seine Beit mit klarem Blick erfaßt, ohne den täglichen Führer durch die einander überstürzenden Ereignisse des politischen, tommunalen, wirtschaftlichen und fulturellen Lebens sein tann. Wenn wir daher zum Vierteljahrswechsel den Weiter- und Neubezug der ,, Giessener Neueste Nachrichten" angelegentlichst empfehlen, so geschieht dies mit der Versicherung, daß es auch in Zukunft unser unablässiges Bestreben sein soll, unseren zahlreichen Lesern einen gediegenen, alle Gebiete des öffentlichen Lebens in erschöpfender Weise behandelnden und aus vorzüglichen Quellen stammenden Lesestoff zu bieten. Insbesondere werden wir unsere Aufmerksamkeit der jest wieder in lebhaften Fluß kommenden Politik des Ins und Auslandes zuwenden und dabei die in den Vordergrund tretenden wichtigen politischen Fragen zu beantworten suchen. Wir können hierbei unseren Lesern die Versicherung geben, daß die von uns gebrachten politischen Nachrichten, Leitartikel oder Berichte auf autentischen Unterlagen aufgebaut sind und darum auch immer das Richtige treff n. In gleicher Weise werden wir bemüht bleiben, ge= stüßt auf zuverlässige und unterrichtete Mitarbeiter, die lokalen Nachrichten in jeder Beziehung auszubauen, sowohl die Nachrichten aus der engeren Heimat, wie der angrenzenden Gebiete. Die Unterhaltungsbeilage wird, wie bisher, Orginal- Romane und Erzählungen aus nur ge= diegener Feder bringen und die Gunst der geneigten Leserinnen und Leser erhalten. Besonders an den langen Winterabenden wird die Unterhaltungsbeilage eine gern gesehene Lektüre sein. Der Verbreitungsbezirk der ,, Gießener Neueste Nachrichten" hat sich durch Hinzutreten zahlreicher neuer Abonnenten ganz bedeutend vergrößert, Inserate finden darum die weiteste Verbreitung und sichern d.m Inserenten guten Erfolg. Indem wir die Gießener Neueste Nachrichten" somit auch ferner der Gunst des verehrlichen Publikums empfehlen, bem rfen wir, das neu hinzutretenden Be= ziehern bis zum Schluß des Monats von jetzt ab die Beitung fostenlos zugestellt wird. Verlag und Redaktion. Der Kampf gegen die Tuberkulole. CB. Wenn die Menschen sich untereinander von Kriegen und Schlachten erzählen, so wissen sie nicht genug davon zu berichten, wie viele blühende Leben der Würgeengel Tod da hingerafft. Und doch hat die Statistik überzeugend gelehrt, daß diese Zahlen verschwindend gering sind jenen gegenüber, die alljährlich künden, wie viele Opfer das schleichende Gift der Schwindsucht gefordert hat. Man ist in Laienkreisen noch immer zu sorglos und will die Gefahr nicht sehen, welche drohend über der Menschheit ihr Haupt erhebt. Und doch sollte schon die eifrige Beschäftigung unserer ersten ärztlichen Kapazitäten mit dieser Frage hinlänglich bekunden, wie ernit die Sache liegt, und daß es höchste Zeit ist, daß ein Mittel gefunden wird, die tödliche Wirkung dieser mörderischen Krankheit zu beseitigen oder besser noch, ihr überhaupt vorzubeugen. Männer wie Virchow, Koch und Behring haben dieser wichtigen Frage den größten Teil ihres Lebens geopfert. Ge Fonn nicht unsere Aufgabe sein, abzuwägen, welcher von ihnen cm weitesten gekommen ist. Es bleibt allein der Wissenschaft vorbehalten, das zu entscheiden, und dieser Entscheid wird erst dann möglich sein, wenn wirklich Positives erreicht tourde. Daß es heute noch nicht so weit ist, ergibt sich zur Evidenz aus den Ausführungen Prof Dr. v. Behrings voi der Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte. Dieser hochverdiente Mann sprach eingehend von den Ergebnissen seiner Forschungen und Experimente und zog Folgerungen daraus, die mancherlei neue Hoffnungen aufkommen lassen Ausgehend von der These, daß tuberkulöse Infektion noch lange nicht tuberkulöse Schwindsucht bedeute, gipfelte seine Lehre in dem Save, daß die Hauptquelle für die Schwind suchtsentstehung die Säuglingsmilch sei, weil nämlic der menschliche Säugling, gleich allen tierischen Säuglingen, in seinem Verdauungsapparat der Schußeinrichtungen entbehre, die im erwachsenen Zustande normalerweise das Eindringen von Krankheitserregern in die Gewebssäfte verhin dern. Behring erhärtet diese Behauptung durch eine Anzahl von Beispielen fachwissenschaftlicher Art, die sich der Prüfung durch Laien natürlich ohne weiteres entziehen. Jedenfalls ergibt sich daraus, daß die frühzeitige Tuberkuloseansteckung bei Mensch und Tier das Hauptaugenmerk erfordert, day hier die Wissenschaft einzusehen hat, will anders sie Resultate erzielen, die für die gesamte Menschheit eine heilsame Wir fung haben. Behring berichtet dann par exemple über die Ergebnisse seine Schußimpfung für Rinder, die sich durchaus bewährt hat, un leitet daraus zu dem Bekenntnis hinüber, daß die Schußimpfung für Menschen noch nicht so weit gedichen sei, daß sich ernsthaft darüber diskutieren ließe. Jeden falls aber hätten seine Experimente ergeben, daß die Möglichfeit einer Prohibitivmaßregel auch hier vorhanden wäre und daß der Weg, auf dem sich seine Forschung befinde, der hoffnungsreichste und gangbarste wäre. Hat also auch dieser Mann uns nichts positiv Freudiges zu sagen, so läßt er doch wenigstens die Tür der Hoffnung offen und deutet eine Zukunft an, da die Seuche Schwindsucht nicht mehr wie heute in jedem Hause Rast hält und der Würgengel Tod auf ihren Spuren einherschleicht. Jedenfalls haben wir Ursache, stolz darauf zu sein, wie tapfer sich unsere wissenschaftlichen Koryphäen mit dieser vitalen Frage beschäftigen und wie große Erfolge sie immerhin schon zu verzeichnen haben. Die Lungenheilstätten, die ihr Entstehen einer spon tanen Volksbewegung verdanken, sollen zwar praktisch zur Zeit nur die Bedeutung von Schwindsuchtsschutzstätten haben, beweisen aber doch, wie rühriges Interesse bei uns zu Lande dafür vorhanden ist. Erst dieser Tage noch durften wir uns von dem Berichterstatter der französischen parlamentarischen Tuberkulosekommission das warmherzige Kompliment sagen lassen, daß unsere Einrichtungen besonders in Bezug auf die Schlachthäuser, die in Fankreich geradezu die Verbreitungsstätten der Tuberkulose darstellen, einzigartig praktisch und über jeden Zweifel erhaben wären. So können wir also immerhin auf unsere bisherigen Fortschritte in hygienischer Beziehung mit einigem Stolze blicken und haben keinen Grund, an einer besseren Zukunft zu verzweifeln. Das ist nicht viel, aber immerhin genug, wenn man bedenkt, daß erst in neuciter Zeit die Wissenschaft die Wichtigkeit der Tuberkulose- age boll erkannt hat. Eine Douche für Bulgaren und Türken. Ein falter Wasserstrahl, der vielleicht doch noch den glimntenden Zunder auf dem Balkan zum Erlöschen bringen wird, ist von Petersburg nach Sofia und Konstantinopel gerichtet worden. Der Petersburger„ Regierungsbote" veröffentlicht den Inhalt einer Note der russischen Regierung an Bulgarien und die Türkei, in der beide Staaten, vornehmlich aber Bulgarien, vor der Eröffnung von Feindseligkeiten streng gewarnt werden. Die Note beginnt mit einer scharfen Verurteilung des Treibens der Komitatschis. Indem sie Schutz der Glaubensgenossen gegen die türkische Bedrückung auf ihre Fahne schreiben," heißt es,„ bezwecken die Komitees in Wirklichkeit in eigennüßigster Absicht die Umwandlung der Provinz in ein „ Bulgarisches Mazedonien" mit Beeinträchtigung der Rechte und Vorrechte anderer christlicher Völker. Da die Leiter der Bewegung bei den nichtbulgarischen Elementen Mazedoniens für ihre politischen Pläne keine Unterstüßung fanden, bemühten sie sich, durch grausame Gewalttaten und Terrorismus im Lande einen allgemeinen Aufstand hervorzurufen, um die Einführung der geplanten Reform zu verhindern." Nach dieser Brandmarkung der mazedonischen Freiheitsfämpfer" erhält die bulgarische Regierung einen scharfen Rüffel, weil sie die Komitatschis unterſtützt habe. Beiden, den Komitatschis wie dem Sofioter Kabinett, sei es zuzuschreiben, wenn jetzt die Christen der türkischen Vilajets in schwerer Bedrängnis seien. Dieser ein Ende zu machen sei lediglich möglich durch Verhinderung des Uebertritts neuer Banden aus Bulgarien in die Türkei und durch Einstellung der revolutionären Tätigkeit der Komitees. Die Note teilt weiter mit, daß sämtliche europäischen Mächte mit Rußland in dieser Auffassung der Lage eines Sinnes seien, und erklärt zum Schluß kategorisch, weder die Türkei noch Bulgarien könne auf die Unterstützung einer Macht im Falle einer Auflehnung gegen Rußlands und der übrigen Mächte Willen oder im Falle eines bulgarischtürkischen Krieges rechnen. Als ein Erfolg der Note darf es bereits angesehen werden, daß zwischen der Türkei und Bulgarien eine gemeinsame Aktion zur Beseitigung der Wirren in Mazedonien vereinbart worden ist. Eine zu gleichen Teilen aus Türken und Bulgaren bestehende Kommission soll auf Grund der bestehenden Gesetze Vorschläge zur Einführung einer weitgehenden Autonomie der bulgarischen Gemeinden Mazedoniens in Polizeiund Steuersachen, sowie betr. die Tätigkeit von Friedensrichtern ausarbeiten, welche die Rückkehr der Flüchtlinge beaufsichtigen sollen. Zugleich mit der Ernennung dieser Kommission verpflichten sich beide Teile zur Zurückziehung der Truppen von der Grenze. Die Politik. Von einer Begegnung Kaiser Wilhelms mit dem Zaren ist wieder einmal die Rede. Aus Wiesbaden wird berichtet, anfangs Oktober stattfinden solle, getroffen. Unser Berdort würden Vorbereitungen für eine solche Begegnung, bie liner CB- Mitarbeiter begleitet die Wiedergabe dieser Meldung mit der Mitteilung, daß über eine solche Zusammenkunft an amtlicher Stelle einstweilen noch nichts bekannt sei. Immerhin hält man in amtlichen Kreisen eine solche Zweitaiserzusammenkunft nicht für unwahrscheinlich. * Der Termin für die preußischen Landtagswahlen ist jetzt fejigesetzt: Die Wahl der Wahlmänner wird am 12. November dieses Jahres, die Wahl der Abgeordneten am 20. November dieses Jahres stattfinden. Die Gerüchte von einer bayerischen Ministerkrisis wollen nicht verstummen. Vor allem wird behauptet, der Kriegsminister, der Finanzminister und der Minister des Innern seien amtsmüde. Demgegenüber wird jetzt aus München von bestunterrichteter Seite versichert, daß weder der Kriegsminister noch der Minister des Innern sich mit Rücktrittsabsichten tragen. Was den Finanzminister angeht, so beschäftigt er sich in der Tat mit der Frage seines Rücktritts; indessen tut der Prinz- Regent sein Möglichstes, den Minister wenigstens noch so lange zum Bleiben zu bewegen, bis die gegenwärtige Landtagsperiode beendet ist. Die vom Grafen Khuen in der liberalen Partei Ungarns berlesene Erklärung Kaiser Franz Josefs hat versöhnlich gewirkt: Die Liberalen erklärten sich davon im allgemeinen befriedigt. Die Kossuthianer sezen dagegen ihre heftige Opposition fort, und bereits in der ersten Sizung des Reichsrats am Donnerstag kam es zu sehr stürmischen Auftritten hauptsächlich zwischen ihnen und dem Grafen KhuenHedervary. Die Kossuthianer verlangen die Absendung einer in scharfem Ton gehaltenen Adresse an Kaiser Franz Josef, die den Armeebefehl zurückweist. A Lafonisch wird aus Rouen gemeldet:„ Der hier lagende Welt- Friedenskongreß lehnte auf Veranlassung der französischen Delegierten den Antrag cer deutschen Friedensliga ab, den internationalen status quo grundsätzlich anzuerkennen." Also selbst diese Welt. friedensschwärmer in Frankreich wollen nichts davon missen, daß Elsaß- Lothringen bei Deutschland bleibt! Und da zu einer Wiedervereinigung Elsaß- Lothringens mit Frankreich die einzige Möglichfeit ein glücklicher Krieg mit Deutschland ist, bleibt nur der Schluß übrig, daß die französischen Friedens. freunde den Krieg mit Deutschland wollen. Nichts verniöchte die Hohlheit der griedensbewegung besser zu fennzeichnen, als dieser Beschluß des Kongresses, bei dem nicht nur die französischer, sondern aud; andere Stimmen beteiligt sind. Von einer neuen chinesischen Grausamkeit, die freilich ihre Strafe in sich selbst gefunden hat, wird uns aus London berichtet: Der britische Passagierdemfor Empreß of Indice einen ejointchinejen an Bord, Wong Wai Chee, auf dessen Kopf die chinesischen Machthaber einen Preis gesetzt hatten. Als die Flucht des Verfolgten auf den Dampfer bekannt wurde, sandte die chinesische Regierung dem bereits abgefahrenen Dampfer den Kreuzer„ Huang- Tai" nach. Dieser machte, als der Kapitän der„ Empreß of India" sich weigerte, den Chinamann seinen Feinden auszuliefern, den nichtswürdigen Versuch, den mit Passagieren dicht besetzten Dampfer zu rammen und zum Sinfen zu bringen! Glücklicherweise vereitelte die Geistesgegenwart des britischen Kapitäns den ruchlosen Plan: die„ Empreß of India" manöverierte im entscheidenden Augenblick so geschickt, baß der Kreuzer an ihrem Bug vorbeischießen mußte. Selbstverständlich hätte er den Versuch wiederholt und zweifellos schließlich Erfolg gehabt. Deshalb ließ es der britische Ka pitän nicht bei dem Ausweichen bewenden, sondern gab, als der Kreuzer an dem Bug der„ Empreß" vorbeifuhr, Volldampf voraus und rammte seinerseits den Kreuzer, der augenblicklich sank. Selbstverständlich hütete sich das britische Schiff, die chinesische Besagung des Kreuzers an Bord zu nehmen, das Blutbad, das sie dann angerichtet hätten, wäre fürchterlich gewesen. Selbstverständlich wird der verbrecherische Anschlag der Chinesen auf den Passagierdampfer noch meitere Konsequenzen nach sich ziehen. Das Ende des falles Hüffener. + Kiel, 24. September. Der Fall Hüssener", der seit Ostern dieses Jahres die öffentliche Meinung in Aufregung gehalten hat, hat gestern vor dem Oberkrieasaericht seine endaültige Erledigung bas a Ba moller marialaus rev Raftino f Bemering geantwortet Costtoft auf etne Diesbezügliche Dan Debauern De Abes4 gleich es in feiner eingebildeten au ein folches erinners Mermäh mehr. wie ein unmündiges Rino behandel: serben - das Bolt liebt es neueroinge nich: wenn Tehr denn une orDritel jetnes Lebens gemacht. an dem welter, was er zum nhalte Hauptstadt. Januar- ein dringender Co mard ibm eines Tages feit erachtete. ernster Weise gehalten, daß Murenin ihn von erster WichngFür den leichtlebtgen legeh war Rus eines Brubers nach Der es war gerade m Anfange in ola er Tannst. Du warst stets mein Anhaltspunkt und tun! mütig! Wohlan, was für mich getan werden kann, wirstdu faqte er dann bestimmit Die Geschäftssachen dann plötzlich vor Dmitri stehen. Er ging grübelnd in dem Zimmer auf und ab und blieb lassen," mir iit wollen wir auf morgen alle Geschöpfe da. meine Kinder!" Nimm uns 3u dir, Herr, mich und in der Tat eins Gegen Ende November nahm Gott weißen Tuche bedeckten Sarge forttrug, hatte die Mutter von ihnen zu sich. Als man es in dem kleinen, mit einem Merlangen, ihm zu folgen. Armer Heiner Engel gesunden. Der Fähnrich z. See Qussener hat sich vet dem Urteil, das ihm wegen Tötung des Einjährigen Hartmann in Essen zwei Jahre und sieben Tage Festungshaft auferlegte, beruhigt. Von Seiten des Gerichtsherrn ist die Einlegung einer Revision ebenfalls kaum mehr zu erwarten, da das Strafmaß auch jetzt wieder so ausgefallen ist, wie bei der Entscheidung des ersten Oberkriegsgerichts, gegen deren Milde er sich gewandt hatte. Er wird sich deshalb wohl überzeugt haben, daß über den Fall in den militärischen Richterkreisen durchgängig die gleiche Ansicht herrscht, und darauf verzichten, nach neuen Revisionsgründen zu suchen. Der Ankläger beharrte allerdings mit Eindringlichkeit darauf, daß der Gerichtshof nicht unter die in der ersten Instanz festgesette Strafe: 4 Jahre Gefängnis und Degradation, hinabgehen solle. Nach ihm ist es positiv erwiesen, daß Hartmann feinen tödlichen Angriff ausübte, drei Zeugen haben erklärt, daß sie diesen Angriff sonst hätten sehen müssen. Wenn Hartmann den Angeklagten mit dem Arm berührt habe, so sei das unabsichtlich geschehen. Der Angeklagte aber habe in seiner Verblendung, wie er es ja selbst frivol äußere, geglaubt, da ihn diese Berührung schände und blutige Sühne fordere. Nach Ansicht des Antlägers liegt daher Mißhandlung eines Untergebenen mit tödlichem Ausgang vor. Der Angeklagte bemühte sich, während des Zeugenverhörs dieser ihm verderblichen Auslegung seiner Tat nach besten Kräften entgegen zu wirken. Er ermahnt die Zeugen in beweglichen Worten, sich doch ja zu erinnern, daß aus seinem Benehmen und seinen Aeußerungen nach der Tat hervorgehen müßte, daß er nur unter dem Zwange einer unabwendbaren schweren Pflicht gestanden habe. Flehenden Tones wendet er sich an den Kassengehilfen Schröder; dieser soll ihm bezeugen, daß das erste Wort, was er nach der Tat gesprochen habe, lautete:„ Ich kann nicht anders." Vor allem aber verwahrt Hüssener sich auch gegen die Unterstellung des dolus eventualis, als habe er die Möglichkeit in Betracht gezogen, den Hartmann zu töten. Der Gerichtshof verneinte denn auch in seiner Urteilsbegründung das Vorhandensein des dolus eventualis rundweg und zeigte überhaupt, daß er den Beteuerungen des Angeklagten Glauben schenke: Die Tat wurde als" vorschriftswidrige Behandlung eines Untergebenen und vorsätzliche Mißhandlung mit tödlichem Ausgange in rechtswidrigem Gebrauch" klassifiziert und ein minder schwerer Fall angenommen. Die Richter würden zu dem wiederholten milden Spruch nicht gekommen sein, wenn sie nicht die Ueberzeugung gewonnen hätten, daß Hüssener nur durch falsche Auffassung der Dienſtvorschriften, nicht durch Roheit zu der unseligen Tat getrieben wurde. * Hof und Gesellschaft. Die Kaiserin ist in Plön eingetroffen und wurde am Bahnhof von den Prinzen August Wilhelm und Oskar empfangen. Der Aufenthalt in Plön soll bis Anfang nächster Woche dauern. Sihung der Stadtverordneten. Gießen, 25. September 1903. Oberbürgermeister Mecum eröffnete gestern Nachmittag die erste Stadtverordneten- Versammlung nach den Ferien, mit dem Verlesen eines Dank Schreibens, welches der nun in den Ruhestand getretene Kanzleirat Demuth an die Bürgermeister gerichtet hat. Weiter wird der Versammlung mitgeteilt, daß das von den 4 Wohltätigkeits- Vereinen veranstaltete Jugendfest trop des ungünstigen Wetters einen Reinüberschuß von Mt. 91,54 bei über 1500 Mt. Unkosten gebracht hat und daß dieser Betrag an die Stadt zur Verausgabung von warmen Frühstücks an bedürftige Kinder der Volksschule überwiesen worden sei. Der Oberbürgermeister fügte hinzu, daß er den Dank hierfür den Vereinen bereits übermittelt habe. Stadtv. Loeber weist daraufhin, daß vor einigen Tagen ein Flugblatt erschienen sei unter dem Titel Klarheit und Warheit und fragt an, ob der Oberbürgermeister in der Versammlung darauf feine Erwiderung geben will. Der Oberbürgermeister be merkt, daß es seine Absicht sei, in der nächsten Woche eine Stadtverordneten-Versammlung einzuberufen und daß er dann eine Antwort geben wolle auf alle die Anklagen und Verdächtigungen die man gegen ihn persönlich gerichtet hat zu dem Zwecke sich der Versammlung gegenüber zu rechtfertigen. Auf Wunsch des Stadtv. Heichelheim wird diese nächste Sigung am Freitag t. Woche stattfinden. E% wurden dann die Auslosungen der zurückzuzahlenden Schuldverschreibungen und zwar des 1893er Anlehens im Ganzen 10 000 Mt. und des 1895er Anlehens im Ganzen 4000 Mt. vorgenommen. Die Rückzahlung der ausgelosten Stücke erfolgt am 1. Januar.( Die Nr. der ausgelosten Stücke giebt die Bürgermeisterei durch Annonce bekannt). Die Oberförsterei hat den Wirtschaftsplan der Gießener Stadtwaldungen für 1903/04 vorgelegt. Derselbe rechnet mit einer Gewinnung von 6500 Festmeter Holz, darunter allerdings wertvollere Hölzer als im Vorjahre gefällt waren. Ler veranschlagte Erlös hieraus ist auf 72 000 Mt. angenommen gegen 66 000 Mt. des Vorjahres. Im Ganzen wird der nach dem vorliegenden Wirtschaftsplan angenommene Klein erlös aus den Waldungen 7000 Mt. mehr betragen als laufenden Jahre. Die Kommission schlägt die Genehmigung der Vorlage vor. Demgemäß wird auch von der Versammlung beschlossen.- Die Lieferung der für das Schlachthaus für 1903/04 erforderlichen Braunund Steinfohlen soll freihändig vergeben werden. Die dem entsprechend gemachten Vorschläge werden von den Stadtverordneten gut geheißen. Die Versammlung genehmigt zur Auszahlung, eine Rechnung für das Abwalzen der Moltkeund Steinstraße mittels Dampfwalze, eine Rechnung für Pflanzen, welche die Oberförsterei bezogen hat und eine Rechnung für die Drucklegung der Reichstagswählerliste. Die 1892er Rechnung der Gemeinde- Kranken- Versicherung beschließt mit einem Fehlbetrag von 242 Mt. 92 Pfg. ab, welcher Betrag auf die Stadt übernommen wird. - -- - der Uebertragung der Geschäfte der Invalteden- und Altersversicherung soweit diese bisher von der Bürgermeisteret be*** Erbprinzessin Ludwig von Schönburg- Waldenburg, geborene Prinzessin von SaynWittgenstein- Berleburg, Mutter des Fürsten Victor von Schönburg- Waldenburg, ist in Dresden verstorben. *** Das 3 arenpaar trifft heute( Freitag) in Darmstadt ein, um an den Feierlichkeiten zur Vermählung des Prinzen Andreas von Griechenland teilzunehmen. Deer und flotte. Freiwillige Krankenpflege im Seekriege. Auf dem Schleppdampfer„ Hansa" der Hamburg- Amerika- Linie fand im Hamburger Hafen eine bemerkenswerte Uebung der Hamburger Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege ſtatt. Die„ Hansa" war unter Leitung des Kapitäns Kaumann vollständig als Lazarettschiff eingerichtet. Sie übernahm von dem hohen Deck des im Hafen liegenden Bostdampfers Belgravia" zwanzig„ Schwerverwundete", die sie dann an einem Kai des Kaiser- Wilhelm- Hafens landete. Die von den Krankenpflegern ganz selbständig ausgefahrten Arbeiten der Uebernahme mittels Dampfwinde und der Unterbringung gingen rasch und sicher von statten. Derartige Uebungen werden von der Hamburger Genossenschaft freiwilliger Stranfenpfleger im Kriege nach einer sorgfältig ausgearbeiteten Sonder- Anleitung häufiger veranstaltet. Im vorigen Jahre ist eine Uebung mit der„ Hansa" in Verbindung mit den Marinemanövern in der von heftigen Stürmen heimgesuchten Nordsee dem„ Ernstfalle" ziemlich nahe gekommen und hat rühmliche Ergebnisse erzielt. Bei jeder dieser Uebungen zeigen sich von neuem die Vorteile der Fortichaffung zu Schiff, die sich auch in Verbindung mit einem Landfriege auf Flüssen und Kanälen in weitem Umfange ausnuten ließen. Ein Riesengeschütz zur Verteidigung der amerikanischen Küste, das in der Nähe des Newyorker Hafens aufgestellt werden soll, ist jetzt fertig gestellt worden. Es ist 15,26 Meter lang, der Durchmesser des Laufes mißt 1,50 Meter, das Geschoß wiegt 995 Kilogramm, die Tragweite beträgt 30 Kilometer. Es ist dies das größte Geschütz, das bisber gebaut wurde. Nab und fern. Die deutschen Sanatorien auf Madeira, die, wie s. 3t. gemeldet, der Prinz Friedrich Karl zu Hohenlohe- Dehringen plant, werden nach einer Meldung aus Funchal sicher gebaut werden. Der Prinz ist dort in Begleitung der Professoren Dr. B. Fränkel und Dr. Pannwitz aus Berlin eingetroffen. Er steht an der Spite eines bereits über ein Kapital von 24 Millionen Mark verfügenden Syndikats, welches jedoch gleichzeitig die Ausbeutung der Mineralschäze der Insel bezweckt. Die Sanatorien werden nach deutschem Muster gebaut und verwaltet werden. - Yorker oberen Zehntausend, hin Gange. Als erstes Opfer ist der New- Yorker Millionär Orlando Derter unter der Hand eines Mörders gefallen. Die Bewohner der Adirondacks sind wütend, daß ihnen durch die Anlage großer Jagdreserven seitens der New- Yorker Dollarfürsten ihr seit Väter Gedenken ausgeübtes Recht des edlen Waidwerks in den Bergen verkümmert worden ist. Die bedrohten Jagdinhaber haben sich zu einem Abwehrbunde zusammengeschlossen. Ihr erster Schritt war, dem Mörder Derters mit Detektives und Bluthunden nachzuspüren; doch gelang es bisher nicht, ihn zu entdecken. © Ein aufregender Kampf mit einem Gefangenen spielte sich während einer Verhandlung des Bezirksgerichts in Wein. berga( Böhmen) ab. Ein schwerer Verbrechen angeklagter Sträfling Josef Martinek warf sich auf den Wachmann, der ihn vorführte, und versetzte ihm wuchtige Schläge, so daß jener vom Bajonett Gebrauch machen mußte. Das Bajonett traf den Sträfling ins Gesicht und drang ihm durch das Nasenloch bis zum Auge. Martinek sank blutüberströmt zu sammen und mußte mittels Transportwagens in die Straf anstalt zurückgebracht werden. ** Zur Reservisten- Entlassung ist von den EisenbahnDirektionen eine dankenswerte Anordnung getroffen wor den. Den Bahnhofs- Gastwirten wurde untersagt, an Reservisten- Transporte Branntwein, Limonaden u. s. w. in Flaschen zu verabfolgen oder Bier in den Zug zu reichen und durch Pfandnehmen sich für den eventuellen Berlust der Flaschen und Gläser schadlos zu halten. Diese Anordnung geschah im Interesse der an der Strecke tätigen Arbeiter, die in früheren Jahren oftmals durch Werfen mit Flaschen oder Biergläsern verletzt wurden. Das Strecken. personal wurde angewiesen, sofort jedes Flaschen- oder Glas. werfen zu melden, damit auf der nächsten Station der Uebel. täter ermittelt werden kann. § Eine brave Frau rettete durch ihre Ehrlichkeit ihren Mann in München vor einem Falscheide und dem Zuchthaus. Der Ehemann war als Schuldner zum Offenbarungseide geladen worden. Er behauptete trotz wiederholter Ermahnung und Belehrung des Richters über die Folgen des Meineides, daß er nichts anderes besige als die wenigen unentbehrlichen Habseligkeiten, welche er in seinem Vermögensverzeichnisse aufgeführt habe, und erbot sich, dies zu beschwören. Schon hatte er die Hand zum Schwure erhoben, als plötzlich seine im Saale anwesende Ehegattin auf ihn zustürzte und ihm die Worte zurief:„ Um Gottes willen! Sage halt, daß du eine Erbschaft gemacht hast!" Sodann berichtete der Mann kleinmütig, daß er einige tausend Mark geerbt habe und mußte sich eine strenge zurechtweisung des Richters gefallen lassen. Gleichzeitig mußte er aber auch seiner besseren Hälfte, welche den Schuldbetrag samt Kosten dem Vertreter des Gläubigers bar auf den Tisch hinzählte und so die Eidesleistung überflüssig machte, Dank wissen, daß sie ihn auf diese Weise vor dem Zuchthause errettet habe, da diese Erbschaft doch zur Kenntnis des Gläubigers gelangt wäre. Versammlung jezt schon beschließt eine vor 10 Jahren für die Mäusburg angenommene neue Fluchtlinie dem Caesarschen Baugesuch gegenüber zur Durchführung zu bringen. Die Versammlung sieht davon ab, da hierzu eine dringende Veranlassung noch nicht gegeben ist. Gegen die von der Versammlung aus Anlaß des vorgelegten Baugesuchs der Gebr. Weber für die Kracheburg, beschlossene neue Baufluchtlinie der Neuen- Bäue haben Justizrat Reaz, Gebr. Weber, sowie die davon eventuell betroffenen Hausbesizer Widerspruch erhoben mit der Begründung die Ver breiterung Der doch gewei Wuftrag des in heutiger M Friedhofs, wel großen, auch gegeben hat, ** 8ur findet. * nifon gingen jufammen 18 * X Schwurge Vorm. 9121 Obbornhofen anwalt Engife Theobald. D Mandler aus mit tödtl. Erf A Eine Verschwörung gegen das Leben mehrerer amerikanischer Millionäre ist unter den Bergbewohnern in den Adirondacks, dem bekannten trefflichen Jagdterrain der Newsorgt wurden, an die Ortskrankenkasse gleichzeitig mit auf diefe übergegangen). Der Punkt Geländetausch zwischen der Stadt und Bauunternehmer Winn am Riegelpfad hat nur eine Formale Bedeutung, weil die Versammlung dazu bereits früher ihre Genehmigung gegeben. Die Stadtverordneten erklären ihr Einverständnis mit dem Ankauf von 2000 Meter Wiesengelände, einem außerhalb wohnenden Ockel gehörig, an der Rodheimerstraße( neben dem Wege nach dem Viehmarkt) gelegen. Als Kaufpreis werden pro Meter 3 Mt. bewilligt. Der Ankauf des früher Bäcker Horn gehörenden Houses Neuenweg 2 für 38 000 mt.( einder Straße würde besser auf der gegenschließlich einer 250 Mt. betragenden Provision für den überliegenden Seite sich machen lassen, eventuell solle Agenten, der das Geschäft v rmittelte) und des Nachbargrund- man die auf 11 Meter bemessene Verbreiterung der stücks Louis Kreiling gehörend für 23 800 Mt. wird von Neuen Bäue so ermöglichen, daß die Anlieger auf beiden Der Kauf wurde vom der Versammlung gut geheißen. Seiten je 75 Ctm. abtreten. Die Bau- Deputation schlägt Oberbürgermeister damit begründet, daß durch die erworbenen vor, den Einspruch zurück zu weisen. Das Tiefbauamt, Häuser die Verbreiter des Seltersweges vom Kreuzplatz mit der Frage befaßt, verweist darauf, daß hint r den bis an die Brauerei Einfahrt nun leichter möglich sei, noch Häusern derjenigen Seite der Straße, welche zurück gestellt darüber hinauszugehen. Der nächste Punkt Antrag Gebr. werden sollen, der städt. Fluthgraben sich hinzieht, welcher Plet betreffend wird von der Tagesordnung ohne Beratung mit der Kanalisation in Fortfall kommt und dessen Gelände abgefeßt. Zur Reparatur der Einfahrt nach dem Gag- als Tausch objekt benutzt die Straßenverbreiterung für die wert werden 130 Mt. gefordert und von der Versammlung Stadt bedeutend billiger gestalten wird, als dies auf der bewilligt. Die Ueberlassung einer Turnhalle an die anderen Seite der Fall ist. Stadtv. Loeber und Schmall freie Turnerschaft Gießen, für welche an einigen äußern sich dahin, es sei im vorliegenden Fall gerecht, auf Abenden der Woche die Turnhalle der Stadtknabenschule zur beiden Seiten je zur Hälfte die Anlieger der Straße zu Verfügung gestellt werden soll, ruft eine lange Debatte her- deren Verbeiterung heranzuziehen. Stadtv. Wallenfels vor. Mit der Hergabe der Halle an sich, an die freie und Petri stellen sich auf den Standpunkt des Tiefbauamts. Turnerschaft sind alle Redner einverstanden. Die Schulde- Stadtv. Pirr spricht sich ganz entschieden dahin aus, daß putation hat vorgeschlagen, man solle als Vergütung dafür nach seiner Ansicht es leichter zu machen sei, die Straße auf pro Turn- Abend 50 Pfg., für Heizung 1,20 Mt. und für der anderen Seite zu verbreitern, wo hinter den Häusern Licht 60 Pfg. nehmen, der Schuldiener würde dann für Gärten liegen. Der Oberbürgermeister erklärt, daß Reinigung der Halle und die Bedienung des Dfens 2 von der Vorschlag auf beiden Seiten die Häuser zurückzurücken, der Stadt bezahlt( es sind dies die Bedingungen unter wegen der dadurch entstehenden größeren Kosten der Durchdenen der Aliceschule früher die Turnhalle überlassen war). führung ganz unannehmbar sei. Bis zum Trillergäßchen sei Dieser Vorschlag wird nach langer Debatte zum Beschluß ja die Verbreiterung der Straße auf jener Seite beschlossen erhoben.- Ludwig Huhn wünscht an dem Privatweg worden, wo die Kracheburg liegt. Diese werde über kurz der die Goethestraße mit der Bruchstraße verbindet( welcher oder lang fallen müssen, um einem Neubau Platz zu machen. später als Verbindung der Bruchstraße ausgebaut werden später als Verbindung der Bruchstraße ausgebaut werden Die bereits beschlossene Fluchtlinienführung sei der allein soll) ein Hinterhaus zu errichten. Die Versammlung be- richtige und billigste Weg für die Stadt, die Straße zu fürwortet den hierzu erbetenen Dispens. Weiter haben regulieren und er bitte, den Widerspruch von Reaz, Weber Dispense erbeten, welche befürwortet werden: a) Professor und Genossen abzuweisen. Demgemäß beschließt die überPfeiffer für einen Villenbau in der Liebigstraße( teilweise wiegende Mehrheit. Aus früheren Zusammenlegungen Herstellung in Holzfachwerk); b) Karl Becker für sein hat die Kulturrentenbank noch eine Forderung, welche am Wohnhaus am Schiffenberger Weg. Preßsteinhausbau, der 1. April mit Zinsen 4375 Mt. beträgt. Die Stadt hat nur äußerlich in Fachwerk hergestellt werden soll, dann aber it er Sache weiter nichts zu tun, als von den einzelnen noch im Innern der Feuersicherheit wegen eine 12 Stein . nen in der Stadt die fälligen Raten und Zinsen starke Steinmauer erhält; c) Heppeler& Meyer ci z chn und an die Gläubigerin abzuliefern. Durch die wegen Belassung von Fenstern in einer an das Nachbar- is ben gerufene Landes- Hypothekenbank ist die Kulturgrundstück liegenden Brandmauer ihres Hinterhauses in der r ntenbank überflüssig geworden und liquidiert. Es wird Ludwigstraße;- d) Rechtsanwalt Jung, Bahnhofstraße, - d) Rechtsanwalt Jung, Bahnhofstraße, dr Voslag gemacht, damit einverstanden zu sein, daß zur Anbringung einer Blumen- Veranda an seinem im Bau de Landes- Hypothekenbank die Forderung der Kulturrentenbegriffenen Hause; e) Justus Ruckstuhl für Anbringung ba füb rnimmt und dann an diese die Abtragung geschieht. eines Erfers an einem im Bau begriffenen Hause am De Finanz- Deputation schlägt jedoch vor, um die Sache Großen Steinweg. Der Punkt, Festseßung des Flucht- einfach ru gestalten, die Reſtſumme der Schuld zu kündigen linienplanes für den Kirchenplatz( Baugesuch von 2008) und seitens der Stadt am 1. April dafür Vorlagsweise wird ausgefeßt. Ein Baugesuch des Apothekers Dr. Bag'u g zu leisten. Die Versammlung ist damit einverstanden. Caesar, Ausbau der früheren Hirschapotheke am Marktplaz im Parterregeschoß zu Läden, hängt davon ab, ob die Vertreter der Sept., Vorm. wegen Sittlic Rap& Raufm anwalt Theob gegen Joh. ftiftung; Be Antlage: Sto Uhr, gegen Berteidiger: der Anflage: Dft., Vorm. haufen wegen Juftigrat Dr. affeffor Dr. H * Schon Beit- Im die Stoppeln Abend sich nie Lauf, Σα Schaut rings wieder uns A biel Kunst und -uch, stie Denft mancher Ariege im Fri wärts die mu winten ihr au Herbste alljäh auch manch Gewehr, die geschlossen, Biel,-Und ift eröffnet, Dichten und Lampe, Dich Dir der Fede gebacht, S weil, was D oder arm, hierüber im boll beschriebe war. Ein ich die Hoffnu schid und den Lefer auf fr bleiben, lingt, - S De bies zu lesen Herbst und d aufe freundl alten- Au Recht fleißig und Nachbarn und wo imme * Dem frühere Abg. Stand, fo ge Landtagsabgeo Einw Der die Weihe Go vorzunehmen Da gottesdienst nachmittags alle unsere freundlichst Gie TS erftes Dufe Derter unter de mer der Adiron age großer Sag ten ihr feit Vate Saidmerts in hten Sagoinha ngefchloffen. it Detektives in bisher nicht, i Befangenen ipi gerichts in We echen angeflag n Wachmann, Schläge, so te. Das Bajon g ihm durch blutüberströmt ens in die St n den Eisenba getroffen w ntersagt, an den u. f. w. Bug zu reid pentuellen Berl en. Diese Anon Strede tätigen durch Werfen n 1. Das Streda lajchen- oder Gla Station der Uch Ehrlichkeit ihr nd dem Zuchtha Offenbarungsei ederholter Erma die Folgen d die wenigen w einem Vermögens sich, dies zu k Schwure erhobe Shegattin auf i Im Gottes wille t hast!" Sodar nige tausend Ma ge zurechtweisun mußte er aber au betrag jamt Rojt en Tisch hinzähl chte, Dant wijja Buchthause errett is des Gläubige or 10 Jahren f linie dem Caefa rung zu bringen eine bringenk Begen die von der Baugesuchs de Offene neue Ba Justizrat Rea betroffenen Hau ründung die B auf der geg , eventuell foll Berbreiterung lieger auf beide Deputation fla Das Tiefbauam daß hint r da he zurüd ge hinzieht, weld nd deffen Geländ reiterung für d als dies auf de er und Schmal Fall gerecht, a ber Straße Wallenfell des Tiefbauanl dahin aus, da ei, die Straße auf ter den Haufen fter erklärt, ba er zurüduriden, toffen der Durch Trillergaßchen fei Seite beschloffen verde über fur Blag zu machen sei der allein Die Straße on Reap, Weber ließt die über ufammenlegungen rung, welche am Die Stadt ha Don den einzelnen aten und Binf fern. Durch di fift bie Kultur biert. Es wir n zu fein, ba ragung gefte Der Rulturrenter um bie Gad Julb zu fündigen ir Borlagswel it einverstanden Lokales. Gießen, 25. September 1903. Der neue Gießener Friedhof wird nun doch geweiht! Herr Pfarrer Dr. Naumann giebt im Auftrag des vang. Gesamtfirchenvorstandes durch Inserat in heutiger Nummer bekannt, daß die Weihe des neuen Friedhofs, welche so viel Staub aufgewirbelt hat und zu großen, auch öffentlichen, Auseinandersetzungen Veranlassung gegeben hat, nächsten Sonntag den 27. September stait= findet. *** Zur Beförderung der Truppen in ihre Gac nson gingen gestern von Limburg Diez, Hadamar und Elz zusammen 18 Extrazüge. * * Verzeichnis der Sizungen des Schwurgerichts Gießen. Montag, 28. Sept, Vorm. 91/2 Uhr, wird verhandelt gegen Marie Hurna at 8 Obbornhofen wegen Kindesmord; Verteidiger: Rechtsanwalt Engisch; Vertreter der Anklage: Ober- Staatsanwalt Theobald. Dienstag, 29. Sept., Vorm. 9 Uhr, gegen Sch. Mandler aus Allendorf a. d. Lahn wegen Körperverlegung mit tödtl. Erfolg; Verteidiger: Rechtsanwalt Grünewald; Bertreter der Antlage: Staatsanwalt Reuß. Mittwoch, 30. Sept., Vorm. 9 Uhr, gegen Wilh. Merle aus Angerod wegen Sittlichkeitsverbrechen; Verteidiger: Rechtsanwälte Kazz& Kaufmann; Vertreter der Anklage: Ober- Staatsanwalt Theobald. Donnerstag, 1. Dit., Vorm. 9 Uhr, gegen Joh. Heinr. Möckel aus Langenhain wegen Brandstiftung; Verteidiger: Rechtsanwalt Arnold; Vertreter der Anklage: Staatsanwalt Reuß. Freitag, 2. Oft., Vorm. 9 Uhr, gegen Paul Graulich aus Wallersdorf wegen Meineid; Verteidiger: Rechtsanwälte Kaz& Kaufmann; Vertreter der Anflage: Gerichtsassessor Dr. Hezzel. Samstag, 3. Oft., Vorm. 9 Uhr, gegen Valentin Schäfer aus Berns hausen wegen Bergehen im Amt; Verteidiger: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Guifleisch; Vertreter der Anklage: Gerichtsassessor Dr. Hezel. - - - - - - ** Schon mehren die Zeichen von herbstlicher Beit- Im bunten Gefolge sich wieder, denn über die Stoppeln geht leise der Wind, und früh senkt der Abend sich nieder, Es wechseln die Bilder im täglichen Lauf, Das eine entschwindet, ein andres steht auf. Schaut rings uns're Knaben: im fröhlichen Spiel Sie wieder uns Alten sich zeigen, Den Drachen, gebaut mit viel Kunst und Geschick, Den lassen sie eifrig jezt steigen; ,, Ach, stieg doch mein häuslicher Drache auch so" Denkt mancher dabei und wär glücklich und froh. Vom Kriege im Frieden, den jüngst sie geführt, Biehn heimwärts die muntern Soldaten, Reserve hat Ruh und drum winken ihr auch Von ferne der Heimat Penaten,- Im Herbste alljährlich entrollt sich dies Bild, Wird drob auch manch Mägdelein fuchsteufelswild.- Und schweigt das Gewehr, die Kanone im Feld, Da nun das Manöver geschlossen, So wird jetzt in anderer Art sicher auf's Biel, Und auch wohl daneben geschossen:- Die Jagd ist eröffnet, die herrliche Zeit, Der längst ich mein Dichten und Trachten geweiht. Nun nimm, Meister Lampe, Dich höllisch in Acht, Das sag' ich als Held Dir der Feder, Ich weiß es genau, hab es längst mir gedacht, Man will Dir jetzt ernstlich ans Leder.- Diweil, was Du selbst aus Erfahrung ja weißt,- Ob reich oder arm, Dich mit Wollust verspeist. Was sonst ich hierüber im Stillen noch dent',- Oft hab ich es schwungboll beschrieben, Doch ist es bis dato das, was er stets So ge war.- Ein Zaunpfahlmint leider geblieben; ich die Hoffnung für immer denn auf, Und laß dem Geschick und den Hasen den Lauf. Doch möcht mit den Leser auf freundlichem Fuß Trotz alledem immer ich bleiben, Noch manchmal in Reimen, so gut mir's gelingt, Den Lauf hier der Dinge beschreiben,- Und um dies zu lesen hat jeder auch Zeit Macht bald nun der So lad ich denn alle Herbst und der Winter sich breit. aufs freundlichste ein, Da jeßt ein Quartal geht zum alten Aufs neue dies Blatt in der Heimat Gewand Recht fleißig und zahlreich zu halten.- Bleib treu ihm und Nachbarn und Freunde werb' an Ein jeder so viel und wo immer er fann. - - - - - - - folgenden Scheidegruß: v. Gerlach hätte Marburg nie erobert, wäre dieser landschaftlich herrlichste aller Wahlkreise mit seiner lebhaften und politisch interessierten Bevölkerung nicht 10 lange Jahre von Böckel völlig vernachlässigt worden. Mangelhafte Verbreitung unserer Presse, Verfall der Organisation waren die Folge. So fonnten wir ferner erst spät mit der Arbeit beginnen, da Böckel nicht früh genug zurücktrat. Aber wo wir dann hingekommen sind auf unserer Agitation, da hat die alte Flamme wieder hell gelobert... Vom Momente an, wo Zimmermann auftrat, ging Gerlach schwer in Nöten. Noch vier Wochen Arbeitsfrist, und wir hätten ihm die Lust verleidet, von„ Sieg über die Schutz. zöllner" zu schwäßen“. + Klein- Linden. Nachdem im Jahre 1880 der alte, seit 1600 benußte Friedhof mehr als drei mal umgegraben und damals kein Ruheplatz für die Toten mehr übrig war, faufte die Gemeinde das an der Frankfurter Straße gelegene Gelände, den seit dieser Zeit benußten neuen Friedhof. Infolge der immer größer werdenden Orts bevölkerung und der damit zusammenhängenden zahlreicheren Beerdigungen ist nun auch der neue Friedhof zu klein geworden. Es ist deshalb ein weiteres Stück Land angegliedert worden, das- sobald es seiner Bestimmung übergeben wird trotz der hier verir tenen 3 Ronfessionen ohne in gend ein Hindernis auch geweiht werden soll. Lollar, 24. Sept. Nach all den getroffenen Vorbereitungen scheint das diesjährige Abturnen wie auch aus dem Inserat ersichtlich, einen glänzenden Verlauf zu nehmen. Möge die Mitgliederzahl, welche gegenwärtig zirka 200 beträgt, immer zunehmen, damit wir endlich im Stande sind, den Bau einer neuen Turnhalle, womit wir uns schon seit 20 Jahren beschäftigen, zur Ausführung bringen. Hierzu stehen dem Verein bis jetzt mit. 5'000 zur Verfügung, hoffentlich finden sich noch mehrere edle Spender. Nur ernstlich die Sache angreifen und es wird gelingen. Gut Heil! () Hanau, 23. Sept. Reallehrer Wilh. Zehner dahier feiert am 22. Oftober das 50jährige Jubiläum seiner Lehrtätigkeit. 49 Jahre hat er an hiesigen Schulen gewirkt. Der Jubilar stammt aus Kilianstätten. § Neuwied, 23. Sept. Die seit einigen Wochen hier weilende Königin von Rumänien brach sich gestern beim Aussteigen aus der Equipage das Fußgelenk. + Bingerbrüd, 23. Sept. In Waldlaubersheim schlug sich ein 60jähriger Gastwirt von hier beim Holzhacken die ganze linke Hand ab. Brieftasten. L. S., Reiskirchen. Sie sind's nicht allein, der nac) dem Krischdoff Schomber fragt. Warten Sie nur noch einige Wochen bis er seine Dickmurz und die Zwetschen alle unter Dach hat, dann werden Sie weiteres von ihm hören. Gruß. Geschäftliches. Bei der 2. Straßburg- Neudorfer Geldlotterie fiel das Große Los nach Worms und der 2. Treffer nach Ober- Ingelheim, beide an bedürftize Familien. Als Kuriosum mag noch erwähnt werden, daß ein bescheidenes, braves Dienstmädchen aus Straßburg die immer und überall seltener werden fürzlich Mf. 1500 und bei der 2. Straßb. Neudorfer Lotterie Mt. 1000 gewann. Ein Beweis, doß auch die Glücksgöttin die Seltenheit liebt und gerne beglückt. Die Deutsch Koloniale Lotterie findet am 7. Oktober garantirt sicher statt; auch dort kommen über 1800 Geld- Gewinne, Hauptgewinne Mt. 10000 Baar ohne Abzug zur Verlosung. Das Los fostet nur 1 Mf., 11 Lose 10 Mt. Näheres ist aus den Inseraten 2c. zu ersehen. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. 16. Sonntag nach Trinitatis, Sonntag, den 27. September. Gottesdienst. In der Stadtkirche. ** Dem hessischen, Bauerntönig", wie sich der frühere Abg. Böckel als er im Zenit seines Talmi- Ruhmes stand, so gern nennen ließ, widmet der antisemitische Landtagsabgeordnete Hirschel in seiner Deutschen Volkswacht Predigt Lc Gaul. Vormittags 9.30 Uhr: Ordination des neuernannten Pfarrassistenten Lic. Saul durch den Defan Strat Einweihung des neuen Friedhofes zu Giessen. gesucht Zu vermieten Schreinergesellen Gieken, Wetsteingasse 33. Mansardenwohnung mit allem Zubehör zu vermieten. Gießen, Bruchstraße 12. Parterre Wohnung, Der Evangelischen Gemeinde teilen wir mit, daß wir beschlossen haben, Bleichstraße 11, 5 Zimmer mit die Weihe des Friedhofes am nächsten Sonntag, den 27. September, vorzunehmen. nachmittags 4 Uhr Da die Weihe ohne Anschluß an eine Beerdigung, als besondere firchlich gottesdienstliche Handlung stattfinden soll, so wird zu derselben um halb 4 Uhr nachmittags mit den Glocken der beiden Kirchen geläutet werden.- allem Zubehör, Gartenanteil sowie Trockenboden, zu vermieten. Näh Gießen, Neuenweg 28. Wohnung zu vermieten 2 gr. Zimmer u. gr. Küche( nach hinten) Gießen, Marktplatz 17. Landgrafenstraße 3. Mansarde, 3 schöne Zimmer: wohnung mit Küche und Zubehör an rubiae Leute zu vermieten. Zimmer, unmöbl., an alleinstehende Person zu verm Gießen, Neuenweg 6, part. Möbl. Zimmer alle unsere Gemeinde- Mitglieder zur Teilnahme an der Weihefeier hierdurch mit Klavierbenußung zu verm. freundlichst ein. Gießen, den 25. September 1903. Der evang. Gesamt- Kirchenvorstand. Dr. Naumann. Gießen, Kirchenplag 9. Seltersweg 60, III. I. Möbl. Zimmer zu berm. Stübchen mit Bett als Schlafstelle zu vermieten. Maigasse 11. Nächstkünftigen Sonntag, den 4. Oktober, findet Beichte und heiliges Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde im Hautgottesdienst statt. Anmeldungen dazu werden bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Einführung und Verpflichtung des neu gewählten Kirchenvorsteher der Johannesgemeinde. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Matth. 11, 25-30. Weihe des Friedhofs. Nachmittags 4 Uhr, auf dem neuen Friedhof, kirchliche Methodistengemeinde, Asterweg 16. Sonntag, 27. September, abends 8 Uhr: Predigt. Mittwoch den 30. September, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 16. Sonntag nach Trinitatis,( 27. Sept.) predigt Vormittags: Candidat Jäger aus Winnerod. Nachmittags: Pfarrer Deggan vom Diakonissenhaus Elisabethenstift zu Darmstadt. Kirchliche Einführung der nenen Diakonissin. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Ibtn lein: für das Botale, den„ Gerichts-" und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermont Brad u Berlag ber Gießener Berlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen. Für die Küche! Ein Geheimnis ist für Viele der Umstand, daß man in gewissen Haushaltungen, Cafe's und Hotels eine ausgezeichnet mundende Tasse Kaffee erhält, wenn der Kaffee zu Hause nicht schmecken will und oft schlecht bekommt. Die Lösung ist darin zu suchen, daß die Köchin dem gemahlenen Bohnenkaffee eine Messerspige voll Pfeiffer's & Diller's Kaffee Essenz zusetzt. Bei Anwendung derselben muß man aber darauf achten, die ächte, in den Dosen mit der Schußmarte Kaffee- Dntel zu bekommen, da in legter Zeit viele Nachahmungen in allen möglichen Aufmachungen in den Handel gekommen sind.- Sammler von Pfeiffer& Diller's Serienfarten werden darauf aufmerksam gemacht, daß in Kürze die VI. Serie des Nibelungen- Cyklus ausge= geben wird. In „ Wiener Allgemeinen Medizinischen Zeitung" ist zu lesen: Der Wilhelm's antiarthritische antirheumatische Blutreinigungs- Thee des Franz Wilhelm, Apotheker, f. und f. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterre ch, dieser schnell bekannt gewordene Thee, eignet sich auch nach kompetentem Ausspruche als Cur in jeder Jahreszeit zur gründlichen Reinigung des Blutes von allen tranthaften Ablagerungen ohne Unterschied für jedes Alter, für jedes Geschlecht. Die 1000fältigen Curen, die mit demselben in der Gicht, in Rheumatismus, Nerven, Muskel- und Gelenksschmerzen er: zielt worden, sichern ihm den Namen eines unfehlbaren Mittels in genannten Leiden. Ebenso bei Hautausschlägen Geschlechtskrankheiten, wenn auch veraltete, hartnäckige Uebel da dieses Mittel als innerlicher Gebrauch den ganzen Orga nismus reinigt. Für Hämorrhoidalkrankheiten und an Verstopfung leidende Personen, Leber- und G1bfuchtkranke ist ein wahrer Schatz durch diesen Thee an die Hand gegeben, nur muß der Thee der echte sein und man sich nicht du ch Nachahmungen täuschen lassen, wo man das Geld ohne Erfolg ausgibt. Der ächte, nach ärztlicher Vorschrift erzeugte Wilhelm's antiarthritische antirheumatische BlutreinigungsThee ist nur zu bezichen samt Gebrauchsanweisung von dem Erzeuger Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, f. und k. Hoflieferant in Neunkirchen, oder dessen Niederlagen. Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Walnußschale 56, Ulmenrinde 75, franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 35, Stabiosenblätter 56, Lemns. blätter 75, Bimmstein 150, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Carugwurzel 3.50, Radic. Cariophyll. 350, Chinarinde 8-50 Eryngiiwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparilwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weiß Senf 350, Nachtschattenstengel 75. Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. Hessischer Hof Restaurant Kaltwasser langjähriger Direktor im Hotel Großherzog empfiehlt: Einzelne Diner von 12-2 Uhr. Warme Küche den ganzen Tag. Mnohener and Frankfurter Blore. Welme erster Firmen. Giessen. Frankfurter Strake, Ecke Alicestrake. Mein Herz" wie kommst Du zu so schwanenweiser Wäsche? ,, Sehr einfach, lieber Schatz, ich habe einen Versuch mit Dr. Chomson's Seifenpulver, Schutzmarke ,, Schwan" gemacht. In Zukunft werde ich kein anderes Seifenpulver wieder benutzen." Ueberall käuflich! Bitten höflichst, unser Unternehmen nicht mit amerika: nischen Humbug- Unternehmungenoder einigen hier gewesenen minderwertigen 3.rkussen zu vergleichen. Circus Lorch Nur 7 Tage auf dem Oswaldsgarten in Gießen. Größter und elegantester deutscher Zelt- Zirkus. Eigene elektrische Anlage. 100 Personen. 70 Pferde, Freitag, den 25. September, abends 8 Uhr: Gala- Eröffnungs- Vorstellung mit großstädtischem Programm. Das sensationellste auf dem Gebiete der höheren Gymnastik. Die phänomenalen 7 Geschwister Lorch, Die Starts der englischen Variété- Theater während des verfloffenen Winters. Die 7 Geschwister Lorch hatten die hohe Ehre, zweimal vor der verstorbenen Königin von Eng land auftreten zu dürfen, und wurden während des verflossenen Winters in allen großen Städten Englands und Frankreichs mit beispiellosem Beifall ausgezeichnet. Die Fahrt im Todesring Das tollkühnste, das im Fahrradsport bisher gezeigt wurde, ausgeführt von drei Mitgliedern der deutschen Rennfahr= Kompagnie( 1 Dame und 2 Herren). Das beste auf dem Gebiete der Reitkunst. Mrs. Alfons Althoff in seinem Qriginal- Musik- Akt zu Pferde. Außerdem Auftreten aller Spezialitäten und des gesamten Künstler- Personals in seinen Glanznummern, sämtliche Clowns und die zwei dummen Augufte treten in neuen, hochkomischen Intermezzos auf. Die wunderbaren Original- Freiheitsdressuren des Direktors Adolf Lorch, wie solche bisher hierorts kein Zirkus gezeigt hat. Eine halbe Stunde vor Beginn einer jeden Vorstellung: Konzert der eigenen Zirkuskapelle, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Martan. Samstag, 26. Septbr. und folgende Tage abends 8 Uhr: Grosse Vorstellungen. 2 Sonntag, den 27. September: grosse Fest- Vorstellungen Nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr. 2 Das Programm der Nachmittags- Vorstellung ist ebenso reichhaltig wie das der Abend- Vorstellung. Der Zirkus ist bei ungünstiger Witterung geheizt. Hente ente frie Frankfurter Bratwürstchen in bekannter geräucherte à Paar 25, 30 und 35 Pfg. empfiehlt Friedrich Schreiner, ekgermeister, Gießen. - Seltersweg. II. Sefftsch- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Curnverein Collar. Das Abturnen des hiesigen Turnvereins findet Sonntag, den 27. September mit folgendem Programm statt: Gaskoks. Gegenwärtige Preise: Für den Zentner ab Verkaufsstelle: 1,10 Mr. Stück- Boks Buß- Boks, ausschließlich trocken gelagert in 2 verschiedenen Korngrößen für Stubenhetzung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert: Von morgens 9 Uhr ab Vereinswetturnen, nachmittags 2 Uhr Photographische Aufnahme des gesamten Vereins, von 4 Uhr ab Stabübungen, Schauturnen, währenddessen Konzert und später Tanz. Abends In turnerische Aufführungen bei bengalischem Feuerwerk. Außer den von mir seither geführten Bieren bringe jetzt auch Mainzer Aktienbier beliebt wegen seines reinen, milden Geschmackes und weil es außerordentlich gut bekommt, zum Verkauf und empfehle dasselbe die 1/1 Flasche zu 18 Pfennig 1/2 " 9 " 1 " Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Zugleich bemerke Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte Größe Nr. 2, fleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit Wagenladungen von mindestens 36 Bentnern: Stückkoks 1,25 Mr. 1,25 Mr. 1,05 Mr. Nußkoks Nr. 1 1,20 Mr. Dußkoks Mr. 2 1,20 Mr. Bei Entnahme von mindestens 200 Zentnern: Stückkoks 1,00 Mr. Dußkoks Nr. 1 1,15 Mr Bußkoks Nr. 2 1,15 Mr. Für Koksabnehmer, welche zwei und mehr Doppel. waggon 8 bezichen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Bfg. pro Centner. berechnet. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner NB. Sofern das Verbringen der Koks bis zu 6 Zentnern auf die betr. Lagerpläge( Keller, Stall 2c.) mit feinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschteht dies ohne besondere Vergütung. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Koke statt; dagegen bleibt bei folgenden biesigen Firmen der unserer Gaskoks ich, um Täuſchungen und Verwechselungen vorzubeugen, Kleinverkauf unserer daß nur mir allein die Vertretung der Mainzer Aktien- Brauerei für Gießen und Umgegend übertragen worden ist. Gotthilf Röhrle Bier- Großhandlung. Marburgerstraße 7. Telephon 344. Gießen. Zwei Radler fahren auf der Chaussee, Dem einen bricht das Rad Der andere fährt hetter o web Auf seinem Sturmvogel" weiter! Sturmvogel ift leicht, hochelegant, unzerbrechlich und doch billig. Man verlange unsere Preisliste. Deutsche Fahrradwerke Sturm vogel" Gebrüder Grüttner, Berlin Halensee 103. Nähmaschinen. ¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤ Für Bäcker! Brotpreis- Formulare hält stets am Lager Biehung VI. Klaffe.( 12, Tag) 24. September 1903. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 101 73 215[ 400] 395[ 1000] 479 766 801[ 400] 910 1065 201 371 400 45 89 636 59 780 833 2078 130[ 400] 97 211 17 20[ 400] 69 372 459 505 6 23 78 668[ 400] 73 97[ 400] 706 32 34[ 400] 831 33 80 909 45 3031 39 69 218 20 39 326 73 423 94[ 400] 686 726 35 67 803 935[ 400] 67 4159 225 64 360[ 400] 433 86 537 75 94[ 400] 95 647 791 815 41 50 77 907 27[ 400] 74 5003 93[ 400] 165 201[ 1000] 34 86 317 86 438 91[ 400] 596 603 720 58 66 801 52 904 98 6011 62[ 1000] 76 169[ 400] 249 83 84 347 401 718 89[ 400] 7072 171 301 3 47 69 514 694[ 400] 707 30 8005 47 48 [ 1000] 97[ 400] 123 240 78[ 400] 84 94 320[ 400] 59 89 458 533[ 400] 610 11 66 708 19[ 400] 838 978 9068 164[ 400] 76 454 70 90 869 10026 63 154 223 306 9 446 508 25 70 637 68 725 71 84[ 1000] 896 922 33 94 11053 188 96[ 1000] 225 57 70 304[ 2000] 461 81 643 78 727 [ 400] 845 979 12028[ 400] 33 116 263 415 93 515 17[ 400] 99 616 27 38[ 400] 80[ 1000] 83 708 817[ 1000 979 13011 70 76 89 155[ 400] 80 224 48[ 3000] 54 378 632 34 62 905 89 14099 176 357[ 2000] 68 78 92 535 43 76 610 15 98 857 947 15034 250 83 427[ 400] 83 608 95 753 78 96[ 100] 866 94 900 7 [ 400] 16001[ 400] 56[ 2000] 62 131 212 49 330 34 4: 9 72 522 45[ 400] 630 784 99 1000 822 91 973 79 17102 47 220 353 57 426 400] 91[ 400] 534 51[ 400] 742[ 400] 81 955 96 18065 146[ 400 201 322 42 576 2000] 610[ 1000] 47 706[ 1000] 8 12 84 87 99 809[ 400] 937( 1000) 50 74[ 10000] 19217 63 90 334 81 98 429 542 735 77 835 914 30 91[ 400] 20197 213 367 430 528 716[ 1000] 89 836[ 400] 903 53[ 2000] 21080 189[ 400] 226 49[ 400] 320[ 400] 427 97 505 60 77 84 400 646 843 975 85 22048[ 3000] 68 120[ 400] 33 237 99 336 65 95 443 503 34 641 57 788 92 880 81 82 995 23102 69 91 210[ 400] 22 36 86 400 370 419 529 696[ 400] 752 919 20 24056[ 400] 95 192 237 56 378 449 586 618 60[ 400] 784[ 400] 25070 84 291 568 84 91 724 41 837[ 2000] 46 933 41[ 1000] 26037 41 56 62 277 420[ 400] 37[ 1000] 38[ 400] 556 90 640 78 803 58 933 27043 179 241 357 432 83 665 715 828 905 95 28078 186 200[ 400] 90 321[ 2000] 95[ 400] 523 91 655 86 964 70 72 29011 88 138 60 220 52 [ 400] 56 368 75 406 608 62 80 753 884 30036 193 259 317 35 547 604[ 5000] 89 704 86 861 937 31120 24 45 316 39 440 67 642 757 32021 88 231 303 409 77 534 607 67 78 88 727 97 873 900 70 87 33105 12 25 260 68 309 11[ 400] 486 514 78 732 43 94 96 900 1 34086 87[ 1000] 107 206 25 10001 52[ 400] 442 64[ 400] 500[ 400] 5 89[ 400] 775 849 69 35004[ 1000 137 51 72 225 26 82 96 573 606[ 400] 12 70 94[ 1000] 795[ 400] 834 49 65 935[ 400] 95 36159 212 1400 343 515 92 653 76 705 33 99 858 77 924 28[ 400] 37063 134 225 63 67 303 36 89 432 38 62 617 49 89 911 25[ 1000] 66 38039 192 216 73[ 1000] 92 357[ 400] 533 641 721 40[ 2000] 53 73[ 400] 844 400 909 49 39071 84[ 400] 87[ 400] 121 25[ 1000] 43 62[ 400] 220 52 71 699 747 800 995 40049 70 98 230 46 50 302 455 94 545 61 671[ 400] 756 59 41343 446 66 553 93 755 86 42094 1000] 184 98 220 28 61 86 89[ 2000] 393 411 516 22 624 707 22 65 809 76 43007[ 400] 25 50 140 1400] 265 86 459 555 624[ 400] 30 44 54 713 834 46 88[ 400] 89[ 400] 927 50[ 400] 44125 275 321 96[ 400] 416[ 400] 31 506 702 96 851 3000] 951[ 400] 70 45000 22 198 220 334 53 533 34 54 609 833[ 400] 951 46039 46 53 58 137 94 253 92 397 98 521 722 96 834 86 946 47103 20 80 234 316 22 467 84 526 622[ 400] 28 54[ 1000] 916 48169 80 83 301 63[ 400] 417 68 567 664 99 750[ 400 69 975[ 400] 49011 40 45 52[ 1000] 137 66 461 95 511 76 647 866 73 978 die Expedition. von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den Herren: Bachenheimer u. Schaumberger, Marburgerstr. 22 Andreas Euler, Steinstraße 11. Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Bahnhofstraße 34 Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10, Emil Lot, Kirchenplay 9, Emil Bistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Auguft Strud, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Grünbergerstraße 13. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gas foto jamt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Zentnern. Die Preise unserer Gascoks für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oftroirücvergütung von 4 Pfennig für den Zentner. Gießen, den 31. Dezember 1902. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Herren- Garderoben liefert ein Tuch- u. Maaßgeschäft( Schneidermeister) in feinster Ausführung zu den billigsten Preisen. Es gelangen nur prima in- und ausländische Stoffe zur Verarbeitung. Direkte Kasse oder monatliche Ratenzahl ung Bedingung. Off. u. K. L. 100 an die Exp. d. Bl. erb. 50003 19 49 80 110 272 336 581 650[ 1000] 98 813 906 12 22 51093 [ 400] 125 85 285[ 400] 319 466[ 400] 76 529 674 717 65 80 817 35 44 69 74 913[ 5000] 52088 131[ 3000] 76 97 254[ 400] 303 9 40 89[ 3000] 451[ 400] 59 511 25 37 49[ 400] 80 645 789 851 954 53026[ 1000] 4$ 75 115[ 1000] 234 575 639 66 99 795 889 54014 32[ 400] 225 65 87 334 55 400 9[ 1000] 25[ 2000] 95 509 625 709[ 1000] 31 41 866 953 62 [ 400] 63 55061 222 53 363 70 454 653 56 751[ 400] 61 99[ 400] 882 915 84 56116[ 400] 247 65 75 88 478 559 70 91 721 78 840[ 400] 56 61 57031 34[ 400] 38 64[ 3000] 165 237 51[ 2000] 89 393 422 551 605 90 705 13 67 847 49 56 83[ 400] 86 968 58011 38 70 79 134 412 49 54[ 5000] 78 518[ 400] 82 726 809[ 1000] 30[ 3000] 32 49[ 400] 69 944 59003 41 [ 2000] 210 27 70 391 443 52[ 400] 528 68 712 35 51[ 1000] 887 994 61007 34[ 400] 116 57 71[ 1000 202[ 2000] 24 33( 3000] 84 442 510 53 60102 11 47 284 360 472 79 87 92 538[ 400] 603 867 91 97 902 551 662 74 887 972 63088 108 200 44[ 400] 449 82 563 90 638[ 400] 69 62 90 631 45 53 86 98 751[ 10 000] 815 94 62033 218 351 60 473[ 400] 700[ 3000] 49 830[ 400] 953 99 64069 167 223 366 446[ 400] 95 613 20[ 3000] 42[ 400] 88 727 57 919[ 400] 48 65017[ 2000] 99 155[ 400] 74 349 593 645 745 810 24 58 66104 82[ 400] 981 67015[ 400] 258 319 605 45 62 77[ 400] 79 89[ 400] 842 35 36 44[ 400] 315 79 81[ 400] 89[ 400] 555 57 701[ 400] 18 38 879[ 400 71 960 68067 96 330[ 400] 561 709 50 56 68 76 82 826 982 69178 238 57 86 89 300 14 75 97 1000] 439 523 609 55[ 400] 708 26[ 1000] 44 836 44[ 400] 62 87 902 1000 78 83 70017 61 95 109 47[ 1000] 274 452 772 78[ 1000] 855 71009[ 400] 149 241 328 411[ 1000] 51[ 400] 516 39 608 752 93 931 91 72003[ 400] 76 73051 405 543 653 799[ 400] 800 61 950 74023[ 2000] 25[ 1000] 16 108 38 50 70[ 400] 90 92 214 17 91 390 579 732 41 892 917 41[ 1000 46 60 62 71 141 451[ 400] 62 504 85 661 91 705 54 864 911 637 52[ 400] 715 70[ 400] 937 77107 264 605[ 3000] 70 750 52 70 73 75088 166 96 328 696 743 79 940 76025 100 319 93 544 47 77 [ 400] 801 26 71 915 23 78090 107 77 83 87 273 331 71 437 58 551 620 50 64 714 32 50 72[ 400] 832 35 79142 49 244 64[ 1000] 337 61 420 534 666[ 400] 82[ 400] 88 737 80029 15000] 189 251[ 400] 389 566[ 1000] 75 78 638 51 96 829 [ 1000| 77| 400 864 904 25[ 1000] 82023 31[ 400] 35[ 400] 73 1900] 56 925[ 400] 28 81068 83 95[ 1000 192 262 74[ 400] 322 23 404 722 99 930[ 400] 38[ 1000] 54[ 2000] 92 83024 27 72 107 53 91 254( 2008) 220 75[ 400] 98 311 89 91 402 25 30 691 727 44 94 805 53[ 400] S[ 400] 65 325[ 2000] 76 78 474 657[ 3000] 86 91 732 817[ 1000] 36[ 48] 55 [ 400 85 913 42 84003 6 65 118 98 324 71 84[ 400] 513 43 75[ 1000 700 973 85053[ 400] 143[ 1000] 45 242 61 79[ 400] 83 360 90[ 2000] 42 30 542 61[ 2000] 807 29[ 400] 40 983[ 400] 86010 75 99 268 304 3000 45 455[ 400] 615[ 1000] 25 31 87090[ 2000] 177 98 212 393 47! 571 679[ 1000 83 773 88136 81 86 288 89 316[ 400] 50 67 403 525 642 51 786 981 89002[ 1000] 30 120 34 297 421 45[ 400] 626[ 1000 98 28 59 918 90026 27 50 78 119 79 200 95 335 429 45 58 522 47 668 711 930 50 91002 52 128 78 89 267 90 304 15 37 434 545 55[ 1000] 607 89 775 820 400 71 87 92039[ 400] 61[ 400] 351 63[ 1000] 66( 409) 74 83 [ 400] 90 400 89[ 2000] 658 821 940 85 93130 36 40 317 40[ 400] 7 34 526 40[ 400] 66 96 98 640 83 92 93 709 62 801 40 939[ 400] 72 94049 83 86 236 1400] 86 311 69 30 433 39 62 526 784 95 831[ 400] 33 59 8 95000 5 8 79 198 211 82 357 456 90 560[ 400] 99 610 59 753 807 19 93 931 96015 89 173 231 47 88 90 92 324 47 60 70 410 1009]** 94[ 3000] 99 594 695 857 61 71 72 902 14 65 97148 76 227[ 1900) 9: [ 400] 301 41 60 428 511 54 626 81 862 64 935[ 3000 47( 1005) 92 98026 164 223 302 8[ 400] 91 457 76[ 400] 531 78 693[ 400] 387 988 [ 2000] 99065 192 320 498[ 1000] 575 615 718 99 839 951 61[ 400] Nächste Ziehung Freitag den 25. September 1903. Neuen- Bäue staatl. tonz. Haupt- Kollefteur der Hess. Thüringischen Richard Buchacker, ( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Giessen. 11. Turnverein Giessen. Sonntag, den 27. September Abturnen in der Turnhalle Nachmittags 4: Konz rt. Abends: Tanz Der Vorstand. Eureka bestes Waschmittel Schirme werden schnell und gut reparirt u. nenbe= zogen. Kaffeler Schirmfabrik Gießen, Seltersweg 9 NUR12 PIS RESETZLIC NUBERTROFFEN Waschen und Putzen WASCHET NUR MIT NAUMANNIA SEIFE GESCHUL CHAUMANN OFFENBACHE fie mit Tabaksrauch angeblasen wird, der den Tieren fo unangenehm ist, daß sie im normalen Zustande ihm zu entfliehen fuchen und in gefegt werden. beschleunigt das der Ringe geraten, sobald sie ihm ausDer Schlange. Das vorsichtige Zerschneiden AUS DEM REICHE DES 26 425 Freitag, den 25. September sche Famili 1903.