302 Erstes Blatt. Bonnementprete: in Gießen, abgeholt monatlich 50- fs, In Baus gebracht 60 fg., burch die Bont bezogen diertel fährlich Mr. 1.50. Webetlagen: Oberhefftfche Familienzettung( täglich) hheffifche Beitschrift für Landwirtschaft, h Watenbak, foible ble Gießener Geffenblasen( whentlich). Das Blatt richeint en alles Bertingen nadmitans. Donnerstag, den 24. Dezember 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsyret Or Die einfaltige Bettgeile für Ceßen wre sany Oberheffen, ble Kretse Weller und Warburg 16 Bfe. fodf 16 fa: Reklamen die Betitseile 30 refb. 40 g. Boftzeitungslie No. 3900. Rubation and Expedition: ießen Nenenweg 88. Servisredu s. 368. Neuelle Nachrichten tun 13/ ( Gießener Bageblatt) .18 bl Anabbängige Bagonettung for Oberheffen und die Streise Marburg und Beglar; Latalanzeiger für Gießen und Umgebung Gibt es amtlichen Bekanntmachungen Großh. Dürgermeißerei ßen und anderer Behörden vou Dube Belanntmachung. Die am 6. August I. J. angeordnete Sperre der Sittergaffe wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 23. Dezember 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Die am 16. Oktober I. J. angeordnete Sperre der Lives gaffe wird hiermit aufgehoben. @ teßen, den 23. Dezember 1903. Großherzogliches Polizeiamt Sießen. J. V.: Roth. Befeuntmachung. Die am 24. Oftober I. Js. angeordnete Sperre des Burggraben" wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 23. Dezember 1903. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Belanutmanng. Die am 7. November 1. J. angeordnete Sperre be 2 ammstraße, zwischen Walltorstraße und Nordamillage, wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 23. Dezember 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V. Roth. Bekanntmachung. Die am 13. November If. Js. angeordnete Sperre dex. Zenfelsluftgärtchen wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 23. Dezember 1903. Großh Polizeiamt Gießen. J. V.: Noth. Kriegsanleihen Russlands und Japans. Bas irir voraussagten, ist eingetroffen: die Anleihe- b tersuche Rußlands und Japans haben begonnen. RußIclmd hat sich an den deutschen Geldmarkt gewandt, es will beti un cine Anleihe von 500 Millionen unterbringen. Die Namhricht wird zwar dementiert, stimmt aber, wie unser liner CB Mitarbeiter aus sicherer Quelle erfährt, doch. Elbenjo treffen auch die gleichfalls bestrittenen Meldungen 31. da sapan sich um die Unterbringung einer Anleihe in ewyork bemühe. Die japanische Regierung sucht ihr Dementi dieser Nachricht dadurch glaubhaft zu machen, daß sie Widerspruch zu notorischen Tatsachen erklärt, im japanig den Staatsschate befänden; ich 50 Millionen, außerdem einige Millionen in London. Als ob diese Millionen nicht größtenteils zur Deckung der laufenden Staatsbedürfnisse berdet werden müßten! Inzwischen werden die Verhandlungen zwischen Japan und Rußland fergeführt. Ueber den Inhalt der Antwort Japans an Nand wird jet bekannt, Japan beklagt sich in der Nore dober, daß uplands Propositionen feine genügenden Koſionen füi Japan enthalten. Daran wird dann das Eichen um Formulierung neuer Gegenvorschläge geknüpft. Geilen sich: Rußland die Verhandlungen hin; der russie Botschafter in Tokio, Baron Rosen, ist plötzlich von eismem diplomatisen Unwohlicin befallen worden, das natürlich eine prompie Geschäftsführung erschwert. RußIcand sagt sich hier, wie immer: Zeit gewonnen, alles gemonem. Abwiegelungs- Versuche. Die beiden Gegner selbst bemühen sich, die Lage also n feineswegs unrettbar verfahren hinzustellen. Namentlisapan läßt sich das angelegen sein. So sandte der Siser von Japan ein: Anzahl Petitionen, die für den Krieg eiraten, zurüd, nachdem er sie genau durchgesehen hatte. Er beantwortete alle mit der Bemerkung, daß er keine be= sti mimte Antwort geben könne, da die betreffenden Fragen negenstand diplomatischer Unterhandlungen seien. 11nd der japanische Generalkonsul in London erklärte: Viele older mindestens manche der Gerüchte über das Bevorstehen eine rieges zwischen Japan und Rußland seien das Werk biom petulanten. Kriegssehnsucht in England. In England ist man trotz dieser Versicherungen der japanden Behörden in London doch nach wie vor überzeugt, de zum Kriege kommen muß. Der. Satz Was man manich, das glaubt man gern", gilt eben vor allem für EngColinder.. Man ist in englischen politischen Kreisen überzeugt, dan anscheidende Augenblick könne nur noch wenige Tage enfeunt sein, da keine von beiden Parteien tatsächlich zurückeiden lönne. Bemerkens vert ist, daß die englischen Blätter in allen Kommentaren zur Situation zwar offenfundia Sympathien für Japan äußern, aber sonst größte Mäßigung gegenüber Rusland an den Tag legen. Frankreichs Einmischung. Auch Frankreich läßt jetzt etwas von sich hören. Der französische Gesandte in Peking hat dem Thungli- Damen erklärt: Wenn China sich mit Japan verbünde, würden die französischen Truppen in Kuangoi einrücken. Diese Drohung soil indes nur bewirkt haben, daß die Neigung der chinesischen Bevölkerung und der Behörden zu einem solchen Bündnis wächst. Schließlich sei noch mitgeteilt, daß die japanische Regierung in Shanghai zehn Dampfer von insgesamt 30 000 Tonnen Tragfähigkeit und in Kobe sieben Dampfer für den Truppentransport und drei Dampfer für den Provianttransport gedhartert habe. Auch die Reederei von Butterfield and Swire, die mit 25 Schiffen an der chinesischen Küste Schiffahrt treibt, hat, wie gemeldet wird, ihre gesamte Flotte der japanischen Regierung zur Verwendung für Kriegszwecke überlassen. Unfere Wohltätigkeit. Sozialpolitische Weihnachts- Betrachtung. CB. Die zahlreichen Veranstaltungen, die am Vorabend der Weihnachtszeit für wohltätige Zwecke, zur Linderung der offenen und versteckten Armut stattfinden, sind ohne Zweifel eine der schönsten Erscheinungen unseres öffentlichen ebens und als Ausfluß des humanitären Geistes unserer Beit schließlich auch ein Produkt der gesteigerten Volks bildung. Denn nur der wahrhaft gebildete Mensch, bei dent das rein verstandesmäßige Denfen nicht die Empfindungen des Gentütes lahm legt, vermag sich in das Seelenleben eines anderen derart zu versenken, daß er dessen Notlage wie einen eigenen Schmerz empfindet. Dies ist eine inbedingt notwendige Voraussetzung für die Afte der privaten Wohltätigkeit. Alle Versuche, die Linderung der menschlichen Not und des Elendes durch eine Organisation des Staates aus der Welt zu schaffen, sind bis jest vollständig gescheitert. Selbst die soziale Gesetzgebung des deutschen Reiches hat rientals den Zweck verfolgt, die Arbeiterbevölkerung gewissermaßen mit staatlich organisierten Wohltätigkeitsaften zu beglücken. Selbst die soziale Gesetzgebung hat niemals den Ziveck der Wohltätigkeit verfolgt. Sie ist lediglich ein Aft der Staatsraison, die sich den veränderten Formen des sozialen Lebens angepast hat. Che die Maschine und die tapitalistische Betriebsweise eine große Anzahl von früher selbständigen Existenzen in wirtschaftliche Abhängigkeit brachten, war die Bevölkerung mehr als seither gegen die Not des Alters und der Arbeitsunfähigkeit gesichert. War der einmal begründete Wirtschaftsbetrieb auch noch so klein, so hatte sein Inhaber doch das Verfügungsrecht darüber und dadurch die Möglichkeit, durch Ausnutzung seiner Sträfte sich und den Seinen Brot zu schaffen. Heute werden durch allgemeine Geschäftskonjunkturen wirtschaftliche Eristenzen gegründet oder vernichtet, und es ist ein Erfordernis der Staatsflugheit, nach Möglichkeit die wirtschaftlichen Verheerungen unserem Volkstum fernzuhalten. Damit wird aber die Notwendigkeit privater Hilfe für die Armen nicht überflüssig geinacht. So verdienstlich man die Privatwohltätigkeit auch finden mag, so kleidet sie sich doch vielfach in Formen, die nicht immer dem Wesen und dem Zwecke der Veranstaltungen entsprechen. Namentlich in den Großstädten dienen die manchmal überaus vrunfvollen Festlichkeiten dazu, ehrgeizigen Naturen Gelegenheit zur Schaustellung ihrer Fähig- und Fertigkeiten zu bieten, und die Kosten für die Veranstaltung des Festes verschlingen oft Unsummen. Gerade die prunkvolle Form der Wohltätigfeit verhärtet mitunter das Gemüt in einer unerfreulichen Weise. Vielfach glaubt eine Familie genug getan zu haben, wenn sie in der Weihnachtszeit bei den Bazaren und sonstigen Veranstaltungen ihr Scherflein beigesteuert hat, und es wird Sabei wenig bedacht, daß in die Ausgaben für Wohltätigfeitszwecke zumeist auch der Aufwand für die Befriedigung der persönlichen Eitelkeit eingerechnet wird. Unsere Vetrachtungen sollen keineswegs den Wert der Wohltätigkeitsveranstaltungen unterschäßen, sie sollen aber auch ein Mahnwort sein an diejenigen, die im Ueberfluß leben, es nicht dabei bewenden zu lassen. Das Weihnachtsfest ist nun einmal der Tag der Liebe und der behaglichen Lebensfreude. Die Jimflen Nachtseiten des menschlichen Elends treten um so chroffer hervor, je mehr sich das Wohlbehagen der besitzenden Klassen zu erkennen gibt. Es möge daher ein jeder, der an den Feiertagen im Ueberflusse genießt, ein Scherflein auch den Armen in seinem Bekanntenkreise zukommen lassen, damit das Fest der Liebe die Weihe edler Menschlichkeit erhalte. Die Politik. A In Hannoverschen Welfenkreisen macht jetzt ein angebliches Scherzwort des Kaisers die Runde, das dieser bei seinem jüngsten Besuche in der Provinz gesprochen haben soll. Der preußische Minister des Innern v. Hammerstein, bekanntlich ein geborener Hannoveraner und Sprosse eines althannover schen Geschlechts, hatte kürzlich dort eine Rede gegen die wel fische Partei gehalten. Bei der jüngsten Anwesenheit des Kaisers in Hannover fam in intimem Kreise auch die Rede auf diese Aeußerungen des Ministers. Darauf soll der Kaiser lächelnd bemerkt haben: er werde dem Minister, wenn dieser das nächstemal wieder nach Hannover fäme, einen silbernen Maulkorb mitgeben. In Berliner Hoffreisen hält man die Mitteilung, wie unser CB.- Mitarbeiter erfährt, für wenig glaubwürdig. Der bekannte Posenar Weihbischof Dr. Likorski ist vom Bapst wegen seinre Verdienste um Kirche und Wissenschaft zum päpstlichen Thronassistente. und römischen Grafen ernannt worden. Eine dankenswerte Schenkung hat die Witwe des Geh. Kommerzienrats v. Hansemann, einem Wunsche des Verstorbenen gemäß, gemacht. Sie hat dem Deutschen Oftmarken- Verein" eine Spende von 100 000 Mark überwiesen. Ferner hat sie dem„ Deutschen Frauenberein für die Of marken" 50 000 Mark gespendet mit der Bestimmung, daß diefe, falls der„ Deutsche Frauenverein für die Ostmarken" sich einmal auflösen sollte, an den Deutschen OstmarkenBerein" übergehen. Nach einer Mitteilung der Crimmitschauer Streik leitung an die Arbeiter soll die Streikunterstützung vom 1. Januar an erhöht werden. Der in Crimmitschau weilende sozialdemokratische Abg. Legien hat erklärt, daß die Gewerk schaften den Streifenden eventuell mit einer Unterstützung bon 1 Million Mark beispringen wollen. Die Fabrikanten haben beschlossen, den Arbeitswilligen anläßlich des Weihnachtsfestes die übliche Prämie von 2 Mart auf 5 Mark zu erhöhen. Die Zahl der Arbeitswilligen wächst stets, allerdings nur sehr langsam. Italien. Die Mitteilungen italienischer Blätter über die Auffindung eines verborgenen 40 Millionenschayes Lcos XIII. stellen sich als Märchen heraus. Das ergibt sich schon aus der Schilderung der Auffindung der Summe, wie sie sich z. B. in der Tribuna" findet. Das Blatt erzählt seinen Lesern folgendes Histörchen:„ Als der Elektriker fürzlich in der ehemaligen Privatbebliothek Leos XIII. die Leitung anlegt und zu diesem Zweck ein Bücherbrett verschiebt. findet er ein schweres„ Säckchen" aus grauer Leinwand, oberflächlich zugebunden. Als er es aufhob, rollten Goldstücke heraus. Der eiligst herbeigerufene Kardinalstaatssekretär ließ das Säckchen zum Hausmeister schaffen, zugleich mit einem anderen Sacke, der in der Nähe stand. Man denke sid das Staunen der Herren: Die schon verloren gegebenen Millionen waren wiedergefunden, der eine Sack enthielt näm lich deren 9, der andere 25, alles in blanfen Goldstücken." So erzählt allen Ernstes die„ Tribuna". Sie hätte sich wohl selbst die Unmöglichkeit des Vorfalls ausrechnen können. Neun Millionen Lire in Goldstücken wiegen annäherne 2500 Kilogramm, also 50 Zentner. Und nun gar erst 25 Millionen! Die wiegen an 140 Zentner! Was müssen das für„ oberflächlich zugebundene Säckchen" gewesen sein, in denen diese gewichtigen Goldvorräte aufbewahrt waren! Und welch ein Herkules muß der Elektriker gewesen sein, der den 50 Zentnersad mit den neun Millionen so mir nichts dir nichts aufhob! Da bedurfte es faum mehr der ausdrücklichen Erklärung des Papstes, daß es sich um eine alberne Erfindung handelt! frankreich. Die Pariser sollen„ brotlo 3" gemacht werden: Die Bäckergesellen von Paris haben am Mittwoch eine Verjammlung abgehalten, in der der allgemeine Bäckerstreik erklärt wurde. Balkan- Staaten. Die plötzliche Erklärung Rußlands, es habe die Entfernung der Königsmörder aus der serbischen Armee überhaupt nicht verlangt, hat den Verschwörern den Rücken gestärkt und sie veranlaßt, ihren Rücktrittsgedanken Vale: zu geben. Sie wollen jetzt wieder in der Armee verbleiben. Indessen dürften sie die Rechnung doch ohne den Wirt ge macht haben, nämlich ohne das übrige Europa. Wie aus Quter Quelle berlautet, haben Deſterreich, Deutschland, die Türkei England in den letzten Tagen der serbischen Regierung mitgeteilt, ihre Gesandten würden nicht früher nach Belgrad zurückkehren, ehe nicht der Rücktritt der Königsmörder Tatsache geworden sei. Den Herren wird also wohl nichts weiter übrig bleiben, als ihren Abschied zu nehmen. Amerika. Newyorker Sensationsblätter berichteten dieser Tage. Kanada habe auf eigene oder für Englands Rechnung von Dänemark dessen grönländische Besitzungen gefanft. Die Nachricht ist von Anfang bis zu Ende erfunden, ein derartiges Raufgebot ist dem dänischen Ministerium niemals gemach worden. benügt werden. Und daß Sie sich nicht noch einmal mit dem aufmerksam machen, zu welchen Allotria die Bejuche bei ihr werde einmal felbst zu ihrer Mutter gehen und sie darauf es mir geboten, ein wachfames Auge auf fie zu haben. Ich angehen. Was hier die Jungfer Rose betrifft, so scheint fie nicht unnötig mit diefen Angelegenheiten, die fie nichts der Liebe gepflegt, was gibt es föstlicheres wohl wie noch nie, so lange ich denken fann. um unsere Sicherheit, ich könnte mir nichts schöneres denten auf deinem lieben Antlitz nicht die stete Unruhe und Angst fehen, als es nötig ist. Ich beteuere dir, ich fühle mich so ,, Deine Sorge um mich, meine Julia, läßt dich schwärzer - und läse ich Ben der Hand 1150 fchen Romm, haben.uldig, die sich für uns in Angst und Gefahr gestürzt Julia, komm; Robin aber wandte Julia sich mit tränendem Blick wir sind es diesen guten menWagen wir es." gu friede. herſchloſſen vo finden wir noch Zuflucht, wenn diese uns codes Formen herbeiführte, vorteilhaft von Denen in und der das lebhafteste Intereffe. A unterschied fich dod e dorée Neeibeit zu opfern. und sie beschloß, ihm ihre bisher streng bewahrte ** Weihnachten. Lokales. Gießen, 24. Dezember 1908. Viele milde Nächte Schon santen auf die Täler, Ruh' zu bringen dieser Welt: Keine war milder, Keine war hehrer, Als die umfing der Hirten Feld. Ja, wer wüßte ein Feft zu nennen, das mit seinen Vorbereitungen auf Wochen und Monate die fleißigen Hände so in Anspruch nimmt, das mit seiner unvergleichlichen Feier Herz und Gemüt in so eindringlicher Weise zur dankbaren Anbetung treibt wie gerade Weihnacht?! Ein italienischer Meister hat in stimmungsvoller Weise die heilige Nacht so wiedergegeben, daß nur vom Kindlein in der Krippe her alles Licht auf dem Bilde seinen Ursprung nimmt. Er bezeugt damit die alte Wahrheit: Licht und Wärme dieser Welt, Leben und Fortschritt dieser Zeit verdanken dem Christentum ihr Entstehen und ihre Kraft. Das ist mit tausend geschichtlichen Tatsachen bewiesen, das ist mit Herzenserfahrung bezeugt. Wie schmerzlich, wenn für so viele in unserem Volfe die alte Weihnachtsbotschaft von der Freude, die allem Volfe widerfahren wird, den rechten Inhalt verloren hat und man sich an der äußeren Feier mit Tannengrün, Lichterglanz und mancherlei irdischen Gabe und Gegengabe begnügt! Und im tiefsten Herzen bleibt doch eine stille Sehnsucht wach, die nach dem Wunder der Weihnacht, nach einem Heiland, der in der Fülle der Zeit erschien, sich streckt, aber vor allerlei irdischen Bedenken, Treiben und Sorgen unausgesprochen und darum unbefriedigt bleibt. Schaue in die Augen der Kinder, wenn sie von Weihnacht reden und wenn sie wiederum Weihnacht feiern. Vielleicht geht dir da eine Ahnung auf, wenn das Geheimnis der stillen heiligen Nacht offenbart wird, die durch die Jahrtausende hindurch die große Liebesgemeinschaft zwischen Gott und den Menschen verkündet! * * Der Großherzog hát am 23. Dezember den Kommerzienrat Sigmund Heichelheim und die Fabrikanten Gustav Mueller und Heinrich Schirmer in Gießen zu Handelsrichtern, die Fabrikanten Hermann Eichenauer und Heinrich Emelius in Gießen zu Ergänzungsrichtern bei der Kammer für Handelssachen mit dem Siz in Gießen mit Wirtung vom 1. Januar 1904 bis 31. Dezember 1906 ernannt. ** Die Sammlung für den Fonds, welcher Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog zur Förderung der Kunst zur Verfügung gestellt werden soll, ist in der Stadt Gießen beendigt und hat annähernd die Summe von 2200 Mt. ergeben. Um auch denjenigen, die von den Boten übersehen oder nicht zu Hause angetroffen worden Sind, Gelegenheit zu geben, sich in die Liste einzutragen oder nen Beitrag zu leisten, wird für nächsten Montag, den 8. d. Mts. auf der Bürgermeisterei- Zimmer Nr. 15 ne Lifte aufgelegt und eine Sammelbüchse aufgestellt sein. m Montag Abend wird die Sammlung endgültig gehlossen. * * Dem Gerichtsvollzieher- Examen in voretter Woche unterzogen sich in Darmstadt 19 Aspiranten, and zwar 18 Militär- und 1 Zivilanwärter, während sich zum Polizeikommissariatsexamen 11 Prüflinge eingefunden hatten. * * Vom 1. Januar 1904 ab find Nachnahmen bis 400 Mt. auf Bafete nach Bulgarien zugelassen. ** Seit gestern Mittag findet wieder regelmäßige Zuführung frischen Lahnwassers in den Bi.ßener Stadtbach statt. Die Speisung des Stadtbachs mit frischem Wasser war durch die Kanalisationsarbeiten seit fast einem Jahr unterbrochen und führte bei den Bachanwohnern zu ſtarten Unguträglichkeiten. Nachdem die Kanalisation soweit vorgeschritten ist, daß durch dieselbe das Lahnwasser dem Stadtbach zugeführt werden kann, ist sämtlichen Uebelständen abgeholfen. * Am * Stadttheater Gießen. Am Samstag Nachm. halb 3 Uhr( 2. Weihnachtsfeiertag) geht das Kindermärchen " Blappermäulchen" von Hermann Steingoetter in Szene. Das heitere, dem Kindergemüt angepaßte Bert hat bis jezt überall einen durchschlagenden Erfolg erzielt." Stadttheater in Erfurt ging es in vergangener Saison nicht weniger als 13 Mal in Szene. Sonntag, den 27. Dez. geht Nachmittags als Fremdenvorstellung, Pension Schöller", Abends die Schwantnovität„ Der Hochtourist" zum ersten Mal in Szene. Das luftige Wert von Kraatz( Autor von Logenbrüder u. a. Stüde) und Steal geht augenblicklich über alle deutschen Bühnen. - " ** Die Anlagen musit in Gießen findet am dritten Feiertag in den Südanlagen 11,30 Uhr mit nachfolgendem Programm ftatt. 1. Dubert. z. Op. Norma" von Bellini. 2. Maiblümchen- Gavotte von Krauße. 3. In lauschiger Nacht, Walzer von Ziekler. 4. Finale a. d. Op. Mida von Verdi. ** Dem„ Franff. Gener." wird aus Gießen geschrieben: Infolge der Differenzen über das Ausfahren des Lahnpofals auf der Gießener Rennstrecke, von dem der Deutsche Ruderverband verlangte, daß er als Wanderpreis alljährlich ausgefahren werden müsse, während die Gießener Ruder gesellschaft, welche in neuerer Zeit nur alle 2 Jahre Regatta abhält, nur hierbei um den Botal starrten lassen will, hat sich nun neuerdings der Deutsche Ruderausschuß mit dieser Angelegenheit beschäftigt und, um die Differenzen beizulegen, den Vorschlag gemacht, den Lahnpofal für die Folge als Herausforderungspreis auf dem Gießener Basser ausfahren zu lassen. Die Gießener Rubergesellschaft hat diesem Vorschlag zugestimmt mit der Bedingung, daß der Preis dem Sieger nur dann als Eigentum zufällt, wenn er auf drei hintereinander folgenden Regatten hintereinander gewonnen wird. Die Großherzogliche Landeswaisenkasse zu Darmstadt hatte im Jahre 1902/03 eine Gesamteinnahme von 202 679,60 Mt., die Ausgaben betrugen 201468,39 Mr. Ende März 1902 waren 1933 Waisen in Verpflegung, zugegangen sind 468( 95 aus Oberhessen, 162 aus Startenburg, 73 aus Rheinhessen und 138, welche während der Lehrzeit Unterstüßung erhalten) und abgegangen 419( 69 aus Oberheffen, 172 aus Startenburg, 48 aus Rheinhessen und 130, welche während der Lehrzeit Unterstüßungen erhalten), sodaß Ende März 1903 1982 Watsen in Verpflegung blieben. + Krofdorf, 24. Dez. Die mit der Inhaftierung des 1. Bürgermeistereisekretärs verbunden gewesene Suspendierung vom Amte ist nach seiner Freilassung wieder aufgehoben worden. XEudorf, 23. Dez. Am vorigen Sonntag Abend fand in der Schäfer'schen Wirtschaft eine Versammlung hiesiger Landwirte statt behufs Gründung einer Kornhausgenossenschaft und Errichtung eines Getreidelagerhauses für den Kreis Alsfeld. H Nidda, 21. Dez. Gestern Abend wurde im Gafthof Bur Traube" die diesjährige Weihnachtsbescheerung der Kleinkinderschule abgehalten, wozu sich zahlreiche Freunde der Schule eingefunden hatten. + Friedberg, 23. Dez. Gegen das schöffengerichtliche Urteil im Sängerfrieg in Oberrosbach haben sämtliche Verurteilte Berufung eingelegt. = Griedel, 23. Dez. Gestern mittag scheuten vor Bußbach- Licher Bahn die Pferde eines einer Lokomotive der Bu hiesigen Fuhrwerks, gingen durch und rannten die ChausseeDer Wagen wurde stark beschädigt, böschung hinunter. während Insassen und Pferde keine nennenswerten Verlegungen davongetragen haben. Renzendorf, 20. Dez. Die Mitglieder des Deutschen Flottenvereins der Orte Brauerschwend, Hergersdorf, Hopfgarten, Ober- und Unter- Sorg, Kainrod und Renzendorf gründeten heute eine Ortsgruppe Renzendorf. Mitgliederzahl vorläufig 48. Bad Salzschlirf, 19. Dez. Wie hoch hier infolge der schnellen Entwickelung unseres Badeortes die Grundstücke im Werte gestiegen sind, beweist die Tatsache, daß ein hiesiger Arzt vorige Woche einen Bauplatz zum Preise von 32 000 Mt. faufte, der vor 10 Jahren für nur 300 Mt. zu haben war. Worms, 24. Dez. Wie die W. 3tg." erfährt, haben die Stadt und der Kreis Worms bis jetzt etwa 10 000 Mt. für die Spende aufgebracht, ohne daß die Sammlung völlig abgeschlossen ist. Gute Resultate hat die Sammlung auch in Darmstadt zu verzeichnen. Das hiesige Ergebnis übertrifft allerdings alle Erwartungen. Stadttheater Gießen. Nachtasy 1. Scenen aus der Tiefe des Lebens von Marim Gorky. Ein Asyl für den Abschaum der Menschheit, eine Höhle des Lasters, deren branntweingeschwängerte Atmosphäre vom Elend durchs eucht ist, eine Herberge, deren Gäste aus entloffenen Sträflingen, Dieben und Säufern besteht und ein Apostel, welcher diesen Jammergeschöpfen die Nächstenliebe predigt und die Lehre verkündet, daß auch der Gesunkenste, der Schlechteste und Gemeinſte immer Mensch bleibt und als solcher geachtet werden muß. Gorky hat dem Ganzen eine einheitliche Handlung nicht gegeben. Es sind Scenen, fast ohne Zusammenhang, in denen er die düsteren Bilder entrout. Die heißt Klotilde Morgenthau. Geheim sind sie schon längst verlobt; Allein thr Vater schreit und tobt, Wie man auch flehend zu ihm spricht: " Es wird noch nicht veröffentlicht! Sie zählt ja taum achtzehn Jahr', Er ist noch nicht' mal Ref'rendar- Das Offizielle wird vertagt, So lange als es mir behagt!" Klodilde schwimmt in Herzeleid. Da naht die holde Weihnachtszeit. Und eines Tags zu seiner Frau Spricht finnend Vater Morgenthau: „ Na, Alte, laß uns' mal bedenten, Was Ernst wir und Klodildchen schenken." Die Gattin schaut ihn innig an: " Ich weiß nur eins, geliebter Mann, Was ganz ihr Herz befried'gen tann. Schent' ihnen ist genug mit Warten 8weihundert Stüd Berlobungskarten!" Zwar fährt der Hausherr auf wie immer: " Du unbernünft'ges Frauenzimmer!" Doch sie, nach schlauer Frauen Art, Geht ihm mit Anmut um den Bart. „ Na," spricht er endlich, dann' mal los! Ünd dein Gedante ist famos Verlobungskarten?! hm, und doch, Ich weiß was Wirkungsvollres noch!" Wir drucken's gleich, was kann da sein, In's Weihnachts- Abendblatt hinein, Und, wenn den Baum ich angebrannt, Dann spielt man's ihnen in die Hand. Die Ueberraschung, die wird nett. Es wird gedruckt, und zwar recht fett!" Das Fest ist da, die Kerzen flammen; Das Brautpaar aber steht beisammen, Die Herzen Klopfen heiß und schnell: Ach, wären wir erst offiziell! Der Vater aber flüstert leise Der Mutter zu verschmißterweise: , Bald muß es tommen!' s ist halb Sieben! Fett! hab' ich an den Rand geschrieben!" Jezt schrillt die Vorsaalklingel ha, Das Blatt, das Abendblatt ist da! Der Hausherr hat's ergriffen schon Und spricht mit feierlichem Ton: " Ihr Kinder, heute steht was drin, Das ist gewiß nach Eurem Sinn. Da, da—": Klotilde Morgenthau Ernst Friedrich Fett: e. s. a. V. Edwin Bormann. Aus dem Gerichts[ aal. Straffammer. Gießen 22. Dezember 1903. Der Handwerksbursche Friedrich Bornhöft von Schwerin und Gustav Kesten von Wattenscheid nahmen aus einer Wirtschaft zu Buzbach wo sie eingekehrt waren verschiedene dem Kaufmann Nern dortselbst gehörige Kleidungsstücke mit. Das Schöffengericht Bußbach verurteilte dieserhalb Bornhöft zu vier Wochen Gefängnis, während Resten mit fünf Tagen davonfam. Die von dem letteren eingelegte Berufung wurde heute fostenpflichtig verworfen. Der jugendliche Arbeiter Albert Ritter von Frutigen( Schweiz) entwendete im verfloffenen Sommer dem Obsthändler Ludwig Weber von Weidenhausen Kirschen. Darüber zur Rede gestellt, geriet er in Zorn und versetzte Weber mit einem Messer am Arm, sodaß dieser zur Zeit noch an den Folgen zu leiden hat. Es wird auf ein Jahr und drei Monate Gefängnis erkannt. - Da ist neben dem widerlichen, heimtückischen Herbergswirt und seinem verbrecherischen Weibe der Schlosser Kleschtsch ein ehrlicher Arbeiter" der seine Frau geprügelt und gepeinigt hat, bis sie an der Schwindsucht zu Grunde geht, da ist Wofzka Pegel ein junger heißblütige Slave, den die Menschen schon einen Dieb nannten als er kaum laufen fonnte, da ist ein verkommener Schauspieler, ein ehemaliger Baron und eine Anzahl verlotterte Existenzen, die das Schicksal in die Lafſterhöhle zusammengetrieben hat. Der Installateur Baul Noad in Gießen verkaufte an Und diese Geschöpfe, welche sich durch das gemeinsame Leid gebunden fühlen sollten, stehen sich fremd gegenüber, verspotten in rohester Weise gegenseitig ihre Schwächen und sind sich nur im Hasse gegen ihre Existenz ihr bejammernswertes Dasein einig. Aber es sind dennoch Menschen, unter der Hüpe schlummert noch ein Körnchen menschliches Empfinden und der Bilger Luka ist es, der dieses Gefühl wieder weckt und bei allen Licht und Freude verbreitet. Wenn Gorky objektiv sein sollte, mußte er natürlich auch manches Krasse und Niedere bringen; immerhin dürfte sein nervenerregendes Nachtasyl nicht Jedermanns Sache sein. Uebrigens ist jüngst von„ sachverständiger" Seite über dieses recht schlecht geurteilt worden; es wurde behauptet, daß die gezeichneten Charaktere nicht echt seien, da die Herbergsbewohner viel zu viel philosophierten. Hierzu etwas zu bemerken, sind wir leider außer Stande, da wir mit russischen Gaunern bis jetzt noch nicht in Berührung gekommen sind. Die gastierende Truppe„ das Esemble der Individualitäten" leistete zum größten Teile Vorzügliches. Herr Stickel als Herbergswirt fonnte als Type eines frömmelden Geizigen gelten und Fr. Dorny und Fr. Huber, Frau und Schwägerin des Wirtes, boten Vortreffliches. Ganz ausgezeichnet war Herr Neher, der den Schauspieler wunderbar fein durchgearbeitet hat. Najfa, ein Hintertreppenro mansüchtiges Mädchen, wurde von Fr. Mahabett sehr gut dargestellt und auch Herr Laaser befriedigte durchaus. Nur Herr Rippert als Pilger Lufa fonnte uns nicht gefallen. Hier scheint dem Dacfteller seine„ Individudlität“ im Wege gewesen zu sein. H. H. Leider war der Besuch gestern Abend ein überaus mäßiger. An eine Weihnachts- Ueberraschung. ( Nachdruck verboten.) Ernst Friedrich ist ein junger Mann, Der aus dem ff füssen fann; Und die er sehnlichst wünscht zur Frau, einen Althändler dahier einen fupfernen Badeofen, welder turze Zeit vorher einem Bewohner der Grünbergerstraße aus einem unverschlossenen Raum abhanden gekommen war. Darüber unter Anklage gestellt, erklärte er, den Ofen von einem ihm dem Gesicht, aber nicht dem Namen nach Befannten gekauft zu haben. Troz hoher Belastungsmomente erfolgt Freisprechung. Die Reisenden Simche Taffet und Abraham Roth von Dabrowa werden wegen Urkundenfälschung und Betrugsversuch, begangen durch Anfertigen von faschen Bestellscheinen, zu je zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Zum Schlusse nimmt Georg Kraft von Wallenrod, welcher wegen Bettelns der Landespolizeibehörde überwiesen war, seine Berufung zurück. - Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Alb in Klein für das Bokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Opperman ,, Jugendfrisches Aussehen“. Wir versäumen nicht, unsere verehrten Leser und Leserinnen mit Beginn der rauhen Jahreszeit auf die Vorzüge von Byrolin und Byrolin- Seife aufmerksam zu machen. Es giebt fein anderes Mittel für die Haut- und Schönheitspflege, welches sich auch nur annähernd einer gleich glänzenden Bewährung und Empfehlung seitens aller ärztlichen Autoritäten erfreut. Nicht durch marktschreierische Reklame, sondern durch ihren wirklichen Wert haben Byrolin und die Byrolin- Seife sich in Palast und Hütte bei Arm und Reich Eingang zu verschaffen gewust. Wer einmal Byrolin und Byrolin- Seife versuchte, verwendet sie ständig. Falls in einschlägigen Geschäften nicht erhältlich, wende man sich direkt bezüglich Zusendung von Prospekten über die bewährten Dr. Graf'schen Präparate an die Firma Dr. Graf& Comp., Kgl. rumänische Hoflieferanten Berlin O. 112. Arbeitsn Es fönn 1 Schmied nach ausw, 1 hohen Lohn fü frau. 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Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen 21 Bfg., per Liter Schmied, 2 Friseure, 1 Schuhmacher, 1 Fuhrknecht Im Krug zum grünen Kranze, f. 0.80-1.00, Bühner per Stüd yet. 1.30-1.40, Bahnen, per macjausmo, 1 jüngerer Hausbusche, 13 Diestnmädchen gegen hoben Lohn für hier und ausw., 1 Küchenmädchen, 1 Lauffran Sethrlinge: itio2. 2 Schreiner, 1 Küfer, 1 Megger, 1 Friseur. 68 suchen Arbeit: 1 Muischer, 2 Schlosser, 1 Schmied, 1 Buchbinder, 1 Rif, 1 Mälzer, 1 M Baer, 1 Wäscherin, 1 Schuhmacher, Sarten starten!" immer: Tage im der H I los! ein, nt, nd. tt!" n; Sieben! ben!" a, Edwin Bormans Jaal. Dezember 19 höft von Sch Da kehrt ich fröhlich ein, Da war ein Mädchen drinnen. Das wusch die Wäsche rein. - Jch that mich zu ihr sehen. Sie war gar frisch und frei, Sie schaffte emfig weiter Und sang ein Lied dabei: Eureka ist die Krone- Der Wäschemittel heut,- Seit ich Eureta brauche- Jft's Waschen eine Freud'.- - Und als sie ausgesungen, Rief ich ,, Eureka" aus: Ich hab' mein Lieb gefunden, Das nehm ich mit nach Haus. ,, Eneka" ist und bleibt die Krone aller Waschmittel, überall er hältlich pro Packet 15 Pfg.) Wirtschafts- Eröffnung. Stud Mr. C.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Pfd. 60-70 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfb. 66-76 Pig. Schweine fletsch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 5.50 6.00 m., Zwiebeln per 3t. Mr. 4.50-5.00, Aepfel per Centner 16-20 Mr. Milch per Liter 18 Vfg. Dauer der Marktzeit bon 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Bekanntmachung. Die am 20. August If. Is. angeordnete Sperre des Schiffenbergerwegs, zwischen Licher- und Bergstraße, Einem verehrl. Publikum von Gießen und Umgegend die ergebene Mitteilung, daß ich mit dem heutigen wird hiermit aufgehoben. Wallthorstraße 24 ( früher Kempf'sche Besitzung) eine 24Gastwirtschaft mit Ausspannung ertiffnet habe. unter dem Namen „ Alte Post" Die Lokalitäten sind vollständig zeitgemäß eingerichtet; die Stallungen haben Raum für 30 Pferde. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, alle mich beehrenden Gäste gut und reell zu bedienen.] Hessischer Fechtverein„ Waisenschutz" Zweigverein Gießen. Sonntag, den 27. Dezember, abends 8 Uhr 3. Weihnachtsfeiertag Weihnachtsfeier in Lonys Bierkeller. Bescheerung von 30 Halbwaisen. Freunde und Gönner des Vereins, durch Mitglieder eingeführt, Der Vorstand. ahmen aus ein fmd herzlich willkommen. waren verschieden leidungsstücke mit eferhalb Bornho mit fünf Tagen Berufung wurde ndliche Arbeiter entwendete im wig Weber von gestellt, geriet Meffer am Arm n zu leiden hat Befängnis ertam en verlauft Babeofen, w nbergerstraße gelommen den Dfen Ramen nad laftungsmet imche Taffet und Degen Urfunden durch Anfertige naten Gefängni org Kraft ba er Landespoliz üd. : Albin kleit : Fr. Oppermas jehen" ten Lefer und Ceszeit auf de -Seffe auf tel für die des fich aud währung und itäten erfreut me, fondern lin und die itte bei Arm lin- Seife einfchlägigen ich direkt be bewährten Dr. Braf& elin 0.112 Maschinenbauer- Gesangverein Giessen. Am 1. Feiertag, abends 8 Uhr Weihnachtsfeier auf Lonys Bierkeller. Freunde und Gönner des Vereins find willkommen. Der Vorstand. Hess.Fechtverein Waisenschutz. ( 8weigverein Gießen.) Die berehrl. Mitglieder find zu der am 1. Weth10htsfeiertag in der Turnhalle stattfindenden Weihnachtsfeier Vereins Contentia eingeladen. Der Vorstand. Bur Saison bringe mein großes Lager von Hochachtungsvoll Karl Böley. Stadt- Theater i Gießen. Direktion: Steingoetter. Sonnabend, den 26. Dez. 1903 ( 2. Feiertag) nachmittags 3½ Uhr Plappermaulchen. Großes Kindermärchen mit Gefang und Tanz in 6 Bildern von Hermann Steingoetter. Preise der Bläge: Loge 2 Mr., Sperrfit 1.50 Bfg., 1. Blaz 1 M., 2. Plaz und Estrade 60 Pfg., Gallerie 30 fg. ( 3. Feiertag) DAR GM 133074 DR GM 180507 Matheim Rub Leichte Arbeit Sonntag, den 27. Dezember 1903 Kampmanns' Pendelwasch maschine ,, Leichtwäscher ist allen voran und unstreitig die beste, imGebrauch leichtgehendste Handwaschmaschine der Welt, mit Nachmittags 3½ Uhr: Fremdenvorstellung zu ermäßigten Preisen. Pension Schöller. Posse in 3 Aften v. Carl Laufs. welcher in Wirklichkeit Kinder von 8 Jahren arbeiten können empfiehlt Preise der Pläße:. Rosenthal, Giessen. Loge 2 Mr., Sperrfiz 1.50, 1. 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