276. Mionnement prete: in Gießen, abgeholt monatlich 50- Pfs., haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen stertels fährlich Mr. 1.50. Buti abellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffifche Beitschrift für Landwirtschaft, bft- und Buten ban, fotote bie Gießener Geifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitage. Dienstag, den 24. November 1903. Gießener 12. Jahrgang Jasertisu pret 8s Die einfaltige Petitzeile für Gießen wis gang Oberbeffent, die Kreise Weglar und Warburg 10 fa. forift 15 Bfg.: Reklamen bie Betitzeile 30 resp. 40 Bfg. Postzeitungsliste No. 3969. Rebaftion und Expedition: Gießen Nenenweg 98. Fernsprechanichins, 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sishener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Esthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Bekanntmachung. Die Braugaffe wird wegen Vornahme von analisationsarbeiten von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, den 24. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Die am 30. Jult 1. Js. angeordnete Sperre der Morbanlage, zwischen Walltor- und Schottstraße, wird hiermit aufgehoben. Gießen, 23. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Die am 30. Oktober I. J. angeordnete Sperre der Edillerstraße, zwischen Asterweg und Nordanlage, wird hiermit aufgeboben. Gießen, den 23. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird von heute an bis auf Weiteres the Matharinverts- und Fahrradverkehr gesperrt, Tier Gießen, den 23. November 1903. Großh Polizeiamt Gießen. Hechler. Materialismus und Idealismus. Gelegentlich des Rektoratsessens in Bonn, dem unter anderen Prinz Eitel Friedrich, der Herzog von KoburgGotha, Erbprinz Georg und Prinz Moritz von SchaumburgLippe beiwohnten, hielt der Kurator der Universität, von Rottenburg, eine Rede, deren Gedankengang an das Wort des Kaisers anknüpfte, daß die Wissenschaft in ihrer Forschung frei bleiben müsse. In Berliner politischen Kreisen hält man diese Rede, die im Auszuge durch das offiziöse Telegraphenbureau verbreitet wird, für eine Kundgebung von großer Bedeutung. Man sagt, daß Mottenburg der Gedankenwelt des Monarchen sehr nabe stehe und sich vielfach in intimerem Meinungsaustausch mit dem Kaiser befunden habe. In der Tat deutet denn auch mancher von ihm gesprochene Sat unmittelbar darauf hin, daß seine Ausführungen, wenn nicht dem Wortlaut, so doch dem Ideengang eines Gespräches mit dem Kaiser entsprechen. Rottenburg befaßte sich zunächst mit der vielumstrittenen Frage der Volksschule. Er bekämpfte aufs entschiedenste die Behauptung, daß nur durch streng fonfessionelle Scheidung Der Wolfsschule eine wirksame Bekämpfung des anwachsenden Materialismus möglich sei, und meinte, daß gerade durch jolch scharfe Trennungen der Konfessionen eine erst unbewußte, später bewußte Gegnerschaft erzeugt werde, die allen anderen, nur nicht dem Idealismus förderlich sei. Er redete mit Nachdruck den Simultanschulen das Wort und betonte besonders, daß das stärkste erzieherische Moment unserer Religion in deren erhabener Moral liege, welche sowohl für katholiken wie für Protestanten die gleiche sei. Darin liegt für jeden, der den Rottenburgschen Ausführungen höhere Bedeutung beimißt, die Bestätigung, daß die Regierung in der Tat nicht daran denkt, ein neues Volksschulgeset nach der Art des Zedlißschen zur Vorlage zu bringen, wie sie das ja auch ihrerseits wiederholt schon bestritten hat. Es sei richtig, daß wir seit 1870 an sich materialistischer galworden wären. Man habe das immer Bismarck in die Schuhe geschoben und damit Unrecht getan. Wie wenig im fon treten Falle der erste Kanzler den idealistischen Grundzug jeimer Politik verleugnet hätte, ergebe sich aus der Behandhung, die er einer ritterlichen Nation, die Deutschland vor bielen Jahren einmal schwer beleidigt habe, zuteil werden ließ. Als der damalige Chef des Reichsmarineamts, Caprivi, auf Anfrage erwidert habe, wir würden zwar ein en tapferen, aber an Widerstand recht schwachen Gegner vor uns haben, sei es gerade der Materialist" Bismarck gerwesen, der ein Schiedsgericht vorgeschlagen habe, weil ein Dieses Abschweifen gefahrlojes Siegen ruhmlos sei". des Redners auf das Gebiet unserer auswärtigen Politik, wie sie sich vor Jahren ausnahm, ist insofern interessant, als wir daraus zum ersten Male Genaueres über die Vorgeschichte der zwischen Deutschland und Spanien schwebenden Karolinenfrage erfahren, die bekanntlich auf Bismarcs. Wunsch vom Bapite entschieden wurde. Materialistischer seien wir geworden wie vor dem großen Kriege. Das liege aber an der allgemeinen Fortentwickelung der Meuschheit. Sehe man genauer hin und urteile man objektiv, so wäre auch ungeübtem Auge der idealistische Zug unverkennbar, der die Maßnahmen der Regierung fennzeichne. Besonders deutlich zeige sich das in der Sozialistenfrage. Auch hier hätten sich die Anhänger des Polizeifnüppels wieder auf Bismarck bezogen. Der erste Kanzler aber habe über eine ganze Stala von Formeln der Menschenbehandlung verfügt und immer solche Mittel verschmäht, für die er keinerlei Verständnis besessen habe. Das Ziel unserer inneren Politik müsse ein idealistisches sein: Abhilfe der sozialen Schäden und Erhöhung der Bildung. Die besitlosen Klassen müßten zum Verständnis der Grundlagen unserer wirtschaftlichen Ordnung erzogen werden, die Besizenden aber müßten belehrt werden, daß die Zeit vorwärts schreite und sich nicht aushalten lasse durch die strenge Abschließung von sozialen Reformen. Jene, welche die sozialen Fortschritte wollten, seien die überzeugtesten Anhänger des Königtums, weil sie diesem allein die Macht zusprächen, divergierende Interessen der Gesellschaft miteinander auszugleichen. Aufgabe der deutschen Professoren aber müsse es sein, die Widerstrebenden unter den Besitzenden in Behandlung zu nehmen und ihnen die Augen zu öffnen über den Stand der Dinge. Betrachtet man Rottenburgs Ausführungen unter dem oben bezeichneten Gesichtswinkel, ergibt sich unschwer ihre proflamatorische Bedeutung. Der Erlaß des Kaisers von 1890 mies ja auf ähnliche Ziele hin, mur daß inzwischen manches geschehen ist, was geeignet schien, andere Meinungen über die Politik des Kaisers aufkommen zu lassen. Daß sich diese Auffassung von den Dingen nicht geändert hat, das gerade in inferer Zeit einmal wieder festzustellen, sollte wohl der Breit dieser Rede sein. Sturmverbeerungen. Ein rasender Orkan, der über einen großen Teil unseres Vaterlandes, speziell Westdeutschlands, dahinbrauste, hat an vielen Orten große Verwüstungen angerichtet. Auch Verluste an Menschenleben und Verwundungen sind zu beklagen, jedoch glücklicherweise nur in geringem Umfange. Besonders schwer unter der Wut des Sturmes zu leiden hatten die Telegraphenlinien, namentlich in Sachsen und Westfalen. Wir lassen eine Reihe von Meldungen über die durch den Sturm verursachten Unfälle nachstehend folgen. Bei Older sum kenterte infolge heftigen Sturmes der Schleppdampfer„ Sophie Wessels". Der Heizer Pillnay ist ertrunken, die übrige Mannschaft wurde gerettet. Ebenso kenterten auf der Ems mehrere Leichter; ob Verlust von Menschenleben zu beklagen ist, ist noch unbekannt. Auf dem Walzwerk in Peine wurde durch den Sturm ein Schornstein umgeworfen. Fünf Personen sind verunglückt, eine Person tötlich. Der Turm der katholischen Kirche ist zur Hälfte eingestürzt, das Dach arg beschädigt. In Chemnitz wurde am Roßmarkt das vier Stockwerke hohe Baugerüst eines Neubaues umgerissen und eine im selben Augenblick jene Stelle passierende Frau durch herabfallende Balken schwer verletzt. An vielen Gebänden und in den Gartenanlagen richtete das Unwetter einen beträchtlichen -Schaden an. In der Ortschaft Spenge bei Bielefeld wurde durch den Sturm eine Giebelwand ungeworfen. Vier Maurer wurden unter ihren Trümmern begraben und von ihnen zwei lebensgefährlich verletzt. Die beiden anderen Arbeiter erlitten Arin- und Beinbrüche. Auf der Grube„ Fürst Bismarck" bet Völvke deckte, wie aus Braunschweig gemeldet wird, der Sturm das Dach einer Arbeiterfaserne ab. Die Kaserne geriet in Brand. Die 70 dort schlafenden Arbeiter konnten sich nur mit größter Mühe notdürftig bekleidet retten. Viele erlitten schwere Brandwunden. Ein Arbeiter ist bereits gestorben. Auch in der Hallischen Gegend hat der Sturin schwere Verheerungen angerichtet. So wurden schwere Kupferplatten des alten historischen roten Turms zu, Halle abgehoben und weit weggeschleudert. Die neue Paufusfirche, welche fürzlich im Beisein der Kaiserin eingeweiht worden ist, erlitt schwere Beschädigungen. Auf der Grube„ von der Heydt“ wurde ein Schornstein umgeworfen und ein Steiger von diesem erschlagen.. In Freiburg a. d. Unstrut wurde der Schornstein einer Brauerei zertrümmert und der Dachstuhl vollständig zerstört, wobei viele Maschinen beschädigt wurden. In Schkeudi wurde die Turmspiße des Rathauses vom Sturm umgefnickt und außerdem viele Dächer abgedeckt. An schlimmsten hat der Sturm, begleitet von schweren Gewittererscheinungen, wohl am Rhein gehaust, wo er sogar einen Eisenbahnunfall verursachte. In der Nähe bom Bahnhof Schlebusch stieß ein Schnellzug auf einen von dort durch die Gewalt des Windes fortgetriebenen Güterwagen. Durch die Aufmerksamkeit des Lokomotivpersonals war der Anprall nur sehr gering, so daß Personen nicht verlegt wurden und der Materialschaden unbedeutend ist. In die Kölner städtische Gasfabrik schlug ein Blitstrahl ein. Das Retortenbaus brannte nieder. Acht Kamine stürzten ein. Durch die Geistesgegenwart eines Werkmeisters, der die Gasschieber verschloß, wurde eine Expedition verbiitet. Bei Mülheim wurde ein großer Bauernhof eingeäschert. Auch aus verschiedenen Ortschaften der Eifel kommen Hiobs. posten über durch das Unwetter angerichtete Verheerungen... In Frankfurt a. M. Hauste der„ Sturmgeselle" ebenfalls recht unheimlich. Er entwurzelte Bäume, drückte Scheiben ein und warf Telegraphen- und Telephonstangen um. Der Straßenbahnverkehr mußte eine Zeit lang eingestellt werden. Auch im Eisenbahnbetriebe hatte der Sturm große Störungen zur Folge. Die Züge trafen wegen Sper rung der Geleise mit mehrständigen Verspätungen ein. Zwischen Rebstock und Höchst wurde das Telegraphengestänge mit allen Drähten auf einen gerade vorüberfahrenden Güterzug geworfen. Die 3erstörungen der Telegraphenlinien sind sehr umfangreich. Der telegraphische und telephonische Verkehr war auf weite Strecken hin brachgelegt. Die Politik. Die gegenwärtig in Berlin zwischen den russischen und deutschen Delegierten geführten Verhandlungen über den russisch- deutschen Handelsvertrag werden voraussichtlich be reits Ende dieser Woche vorläufig abgeschlossen werden. Ursprünglich waren ungefähr drei Wochen für die Berliner Besprechungen in Aussicht genommen worden; indessen sind die Verhandlungen so gefördert worden, daß die hauptsächlichen technischen und speziellen Fragen erledigt werden konnten. Die Verhandlungen sollen in einiger Zeit in Petersburg fortgesezt werden. In faufmännischen Streisen wird man mit Interesse vernehmen, daß der Entwurf des Gesetzes über die Kaufmannsgerichte in den zuständigen Ausschüssen des Bundesrats neuerdings wieder beraten wird. Der Entwurf war s. 3t. in den Ausschüssen liegen geblieben, weil man sich über die Frage nicht verständigen konnte, ob die Kaufmannsgerichte den Amtsgerichten oder den Gewerbegerichten angegliedert werden sollten. Die jetzige Beratung soll so beschleunigt werden, daß der Entwurf dem Reichstag bereits im Januar zugehen kann. Wie unser Berliner CB.- Mitarbeiter hört, hält die Regierung in dem jetzt beratenen Entwurf an der Forderung der Angliederung der Kaufmannsgerichte an die Gewerbegerichte fest. In dieser Form wird der Gesetzentwurf denn wohl auch an den Reichstag kommen. Gegen die Warenhäuser für Beamte macht nun auch die bayerische Regierung Front. In der gestrigen Sitzung der bayerischen Abgeordnetenkammer wurde eine größere Zahl von Petitionen beraten, die sich gegen die etwaige Gründung cines Beamtenwarenhauses richten. Der Petitionsausschuß beantragte, diese Petitionen der Staatsregierung zur Würdi gung zu überweisen. Der Minister Frhr. v. Feilitzscherklärte, vorerst sei über die Organisation eines solchen Warenbauses nichts bekannt. Die Regierung sei daher nicht in der Lage, jetzt schon eine Entscheidung zu treffen. Sie würde die Gründung eines Beamtenwarenhauses ols unerfreuliche wirtschaftliche Erschei= nung betrachten müssen und dem Unternehmen keinerlei Unterſtügung zuteil werden lassen. Vom französischen Kulturkampf wird neuerdings gemeldet: Da der Direktor der Pension der geistlichen Brüder in Ploermel bei Rennes sich weigerte, den mit der Ausweisung der Kongregation betrauten gerichtlichen Beamten die Anstalt zu öffnen, wurden Truppen und Gendarmen aufgeboten, die die verbarrikadierten Türen sprengen mußten. Die versam melte Menge wurde vertrieben und mehrere Verhaftungen vorgenommen, darunter die des Direktors der Pension.. Einen Sieg der Amerikaner über die Filipinos meldet das Kabel aus Manila. Danach hat General Leonard Wo o d einer Truppe von über 2000 Moros auf Jolo eine vernichtende Niederlage beigebracht. 300 Moros sind gefallen. General Wood verfolgt nunmehr die Aufständischen in die Berge. Auf amerikanischer Seite wurden angeblich nur 6 Mann verwundet. Man wird abwarten müssen, ob diese Meldung sich bestätigt. Ueber ihre Erfolge auf den Philippinen pflegen die Yankees ebenso zu berichten, wie seinerzeit die Engländer über ihre Siege" im Burenfriege. Hof und Gesellschaft. *** Der Kaiser hörte gestern laufende Vorträge und empjing nachmittags den Besuch seines Bruders, des Prinzen Heinrich von Preußen. Der Gesundheitszustand des Kaisers ist weiter sehr zufriedenstellend. Sollte der Monarch nach Neujahr, was wahrscheinlich ist, eine Reise nach den Süden antreten, so würde es sich, wie versichert wird, um die Be friedigung eines Erholungsbedürfnisses handeln und nicht um die Befolgung einer dringenden ärztlichen Anordnung. Demgemäß würde voraussichtlich auch kein fester Aufenthalt genommen werden, sondern der Kaise wird wahrscheinlich einige Zeit auf der Hohenzollern" imittelmeer freuzen. Doch ist noch nichts Festes bestimmt. der Der alte ichlichte Mann in schüchterner Weise fragte, was nem Diadchen wohl. Noch mehr aber wurde sie geriihrt, als Deitimmt, Sandlung bewogen, wenn fie auch fein Wort zu Diese Botschaft tat bereiltenen Berteidigung gesagt habe. mady rad dhwerwiegende Gründe, die fino alanbe u diefer gingen ras Dblicfree! eine Fenster stehen mal die Hand geboten. aus. Trudi sette sich, jie war ganz niedergefchmettert diva feine abstoßende Art und Weise. Er hatte ihr noch nicht einThis auf und ab, 3agbaft wagte sie endlich den Blick ganze Weile überlegend blieb er am bin baan petant erscheint. Iden beatentat erine in i war nicht schwer, Sie inaften was standen, so ihrer ebanfäßlich ihrer vor einem 3u erkennen, deren Augen hinsichtlich Bild alle illustrierten Zeitun Tel Jahre erfolgten Verheiratung gebracht hatten. diese Frage ist ciga Ich weiß, Dany Butgenbittreiben. Die Wort oder sonst aerinaite Silciniareit ein winziger Umstand, den fie beiführen. wissen mußte und nicht route zu ihrem Glück war Hause, mas den fecfen Betrug begünstigte angelegenheiten beschäftigt und kam immer erit ipät nad irrtümliches der Lord indessen fonnte ihr Verderben hermit Wahl Heer und flotte. Uebungsfahrt. Die aktive Schlachtflotte, sowie die erste und zweite Torpedoboots flotille haben von Kiel aus die erste Uebungsfahrt unter dem Befehl des Admirals v. Köster angetreten. Zeitschrift für Truppenführung und Heereskunde. Der Große Generalstab beginnt mit dem Januar n. Is. eine bierteljährlich erscheinende Zeitschrift herauszugeben mit dem Titel:„ Vierteljahrshefte für Truppenführung und Heereskunde." Die Zeitschrift wird Aufsäte taktischen und friegsgeschichtlichen Inhalts, sowie Nachrichten über interessante Truppenübungen und Mitteilungen über fremde Armeen enthalten. Die Schriftleitung ist der friegsgeschichtlichen Abteilung I übertragen. Als Mitarbeiter kommen zunächst die Offiziere des Großen Generalstabs, die Lehrer an der Kriegsakademie und die Offiziere des TruppenGeneralstabs in Betracht, außerdem die Offiziere der Festungsstäbe. Eine spätere Weteiligung weiterer Kreise der Armee ist bei genügendem Absatz der Zeitschrift in Aussicht genommen. Danach scheint die Beteiligung verabschiedeter Offiziere an dieser Zeitschrift ausgeschlussen zu sein, und mit der amtlichen Herausgabe einer solchen militärischen Zeitschrift dürfte die Beteiligung von aktiven Offizieren an den nichtamtlichen Zeitschriften eine erhebliche Verminderung erfahren, diese also mehr den inaktiven Offizieren vorbehal ten sein. Der Kindesunterfchiebungs- Prozess. ( 18. Verhandlungstag.) RK. Berlin, 23. November. In Erwartung der Sensationen, die die Vernehmung der von der Staatsanwaltschaft geladenen Krakauer und Warschauer Zeugen bringen sollte, hatte sich ein außerordentlich zahlreiches Publikum eingefunden. Doch sah man sich stark enttäuscht. Rittmeister v. Ziegler war gar nicht erschienen. Statt seiner war ein Brief eingelaufen, daß er der Ladung nicht Folge leisten werde, da er bei der ersten Anwesenheit mit der Auszahlung und Höhe der Zeugengebühren schlechte Erfahrungen gemacht habe. Der Sohn der Hebamme Cwell Nab und fern. * Militärische Umsicht. Durch die Entschlossenheit und Unsicht zweier Offiziersburschen ist man in Münster eines schweren Verbrechers habhaft geworden. Eine halbe Stunde vor der Stadt wurde auf einem einsamen Wege ein Mädchen von einem Mann überfallen, in verbrecherischer Absicht in eine Eichenschonung geschleppt und mit dem Tode bedroht, falls es um Hilfe rufe. Das Mädchen schrie trotzdem laut um Hilfe. Zwei des Weges reitende Offiziersburschen hörten den Hilferuf. Als sie dem Nuf nachgingen, flüchtete der Verbrecher in ein Dickicht. Der eine der Soldaten umritt nun beständig das Gehölz, um ein Entweichen zu berhindern, der andere holte schnell die in der Nähe wohnenden Bauern herbei, stellte sie als Posten rings um das Gehölz auf und ritt dann zur Stadt, um Polizeibeamte herbeizuholen. Als diese erschienen waren, wurde der Platz abgesucht; man fand den Verbrecher, einen 52 Jahre alten Maurer, unter Laub versteckt, und brachte ihn in Gewahrsam. Das verhängnisvolle Honneur. Auf eigenartige Weise büßte dieser Tage ein Rekrut der Garnison Aachen sein Leben cin. Er war beim Mittagessen und glaubte ein dienstliches Honneur machen zu müssen, in einem Moment, als er gerade cin Knochenstück im Munde hatte. In der Aufregung verschluckte er den Knochen, und dieser geriet unglücklicherweise in die Luftröhre, so daß er trop sofortiger Operation erstickte. weiß im Grunde genommen auch nicht viel wesentliches beizubringen. Er schildert seine Mutter, von der auch eine vor etwa 16 Jahren angefertigte Photographie vorliegt, als eine große, starke, dunkelblonde Frau und gibt zu, daß die Mutter bei ihrer Rückkunft, als sie sagte, sie habe die Entbindung nicht selbst geleitet, möglicherweise nur eine Ausrede gemacht hat, damit ihre Kinder nicht Geld von ihr fordern sollten. Er sei von einem Herrn, der sich ,, Rittel" nannte, vor Jahresfrist über die Entbindung ausgefragt worden. Geld habe ihm jener Herr nicht angeboten. Seine Beziehungen zum Ehepaar Koczorowski beschränkten sich darauf, daß er diese mehreremale vergeblich aufgesucht habe, um ihnen mitzuteilen, was seine Mutter ihm gegenüber geäußert habe. Später habe ihm jemand 3000 Rubel für ein„ Geheimnis" geboten, zugleich aber die Bedingung gestellt, daß er nach Berlin mitfahren solle. Im Zeugen Hechelski erkennt Ewell einen Mann, der sich ihm als Vetter der Gräfin Kwilecka vorgestellt und angedeutet hat, daß ihm das„ Geheimnis" eventuell 10 000 Rubel einbringen könne. Sanitätsrat Rosinski erkennt in der Photographie die Hebamme wieder, die er bei der Gräfin vorgefunden. Nachdem dann noch die Ehefrau des Zeugen Cwell sich den Aussagen ihres Mannes in wesentlichen angeschlossen, kommt das Honorar zur Sprache, das der Hebamme Cwell vom Grafen Kwilecki bezahlt worden ist. Der Graf sagt aus, 700 Mark bezahlt zu haben, was Dr. Rosinski angesichts des Umstandes, daß es sich um den ersehnten Majoratserben handelte, nicht für übertrieben hält. Der Zeuge Kaufmann Lewinski aus Warschau spricht sich über den Leumund der Twell günstig aus. Diese sei eine angesehene Hebamme gewesen und habe nur ehrliche Geschäfte gemacht. Nach kurzen weiteren unerheblichen Vernehmungen wird die Beweisaufnahme geschlossen und die Schnldfragen vom Vorsitzenden verlesen. Sie lauten: Auguft Michel bahier um Erlaubnis zum Branntweinverkauf über die Straße im Hause Wallthorstraße 29. 27. Gejud des W. Amend dahier um Erlaubnis zum Schankwirtschafts. betrieb im Hause Bahnhofstraße 66. 28. Gesuch des Karl Seipel dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb in der Kaserne Licherstraße 65. 29. Gesuch des Karl Heinrich Adolf Stückrath im Hause Marburgerstraße 27. A Der verhaftete Frauenarzt Dr. Planer in Dresden hat bis zur Erledigung der gegen ihn schwebenden Anklage des wissentlichen Meineides, die definitiv am 7. Dezember verhandelt werden soll, die Erlaubnis erhalten, auch während der Untersuchungshaft seine Tätigkeit in der von ihm geleiteten Frauenklinik auszuüben. Zu diesem Zwecke wird er täglich auf einige Stunden beurlaubt; ein Gerichtsdiener begleitet ihn in die Klinik und führt ihn nach beendigter Krankenbehandlung wieder dem Untersuchungsgefängnis zu. Wie man hört, wird während der ganzen Dauer der Verhandlung die Oeffentlichkeit ausgeschlossen werden. 1. Bezüglich des Grafen und der Gräfin v. WesierskiAwilecti auf Kindesunterschiebung( allein oder gemeinschaftlich) zum Zwecke der Erlangung von Vermögensvorteilen, ferner auf intellektuelle Urkundenfälschung mit der Unterfrage nach mildernden Umständen; 2. bezüglich der Ossowska auf Begünstigung und Meineid; 3. bezüglich der Anosta und Chwiatkowska auf Beihilfe, Begünstigung nach der Tat und Meineid. Bei den letzten drei Angeklagten wird noch die Unterfrage gestellt, ob sie bei Bekundung der Wahrheit in der Gefahr gestanden hätten, selbst wegen eines Vergehens oder Verbrechens verfolgt zu werden. Nach einer einstündigen Pause beginnt sodann das Plaidoyer des Staatsanwalts. † Schwere Brandkatastrophen werden aus verschiedenen Orten gemeldet. In Garding wurde das Weinertsche Möbelmagazin und das Manufakturwarenlager von Ullrich u. Co. durch einen Brand total eingeäschert. Die Frau des Besitzers Weinert und zwei Kinder fanden den Tod in den Flammen. = Demnächst wird der 1. Band des Kirchenbuchs für die evangelische Landeskirche zur Versendun an die Besteller kommen; der 2. Band wird im Anfang des nächsten Jahres folgen. Schrit Ebon ben angefehen au Frum Luftfpiel bie Haugroßer Etog bortellungen Did tion muß, wie die oft bewe Lager mur zu Direttor Steingo fogligt, das er ehrl Erfolg wird, bm richtigen M en Eins möcht Eide, wenn dies ni g nicht zur Auff an inerm derartigen rohre Folterqualen Sonralaags in unfer und an diesem Tage fomen und wenn ift, muß er eben ange fili hrten Gründer für Sonntags& Dition wird es fe zustimmen, der der ftreng darauf zu ac meni aftens nid Ser Direktor Stein wider, daß er dies □ Dachdecker Schmall ist heute früh, als er im Begriff war am Neubau der katholischen Kirche in Gieken auf das Dach zu steigen und dort sein Tagewerk aufzunehmen, vom 18 Meter hohen Gerüft herabgestürzt; er war sofort tot. Der Verung'ückte hinterläßt eine Frau mit drei zum Teil noch sehr kleinen Kindern. ** Luftkurort Grünberg. Die Verhandlungen die in dieser Sache in voriger Woche in Frankfurt gepflogen wurden, haben, wie wir auf Umwegen erfahren, zum Er. gebnis gehabt. daß man in Frankfurt bereit ist, das Unters nehmen ins Leben zu rufen, wenn auch Grünberger Bürger sich an dem Unternehmen be'eiligen. Es wird ge fordert, daß Grünberq 30 000 mt. aufbringt, während das übrige Rapital aus Frankfurt beigesteuert werden soll. Der befannte Brauereibesizer und mehrfache Millionär Konrad Bünding in Frankfurt ist für den Plan gewonnen und sollen in nächster Zeit Verträge, die sich auf das Unternehmen beziehen, ausgearbeitet und dem Komitee vorgelegt werden. Empfohlen wurde in Frankfurt, unter Hinweis auf die Gr. fahrungen im Odenwald, von Heilanstalten abzusehen, biel: mehr das Gewicht auf Rur anstalten zu legen. Bei einem Brande des Arbeiterschuppens der Bennsylvariabahn in Lilly kamen 35 Arbeiter ums Leben, 32 andere erlitten mehr oder minder schwere Brandwunden. Infolge einer Grubengaserplosion geriet eine Steinkohlengrube in Counelsville in Brand. Dabei wurden 15 Arbeiter getötet und einer verlegt. Bunte Chronik. Bei einem Eisenbahnunfall auf der Strecke Osterburg Seehausen wurden sieben Personen ver letzt. -In Pankow erschoß auf offener Straße der Arbeiter Bartsch seine Geliebte Marie Paul und tötete sich dann selbst durch einen Schuß in den Kopf. Bei einem Skiausflug auf die Rayalpe wurde eine Touristengesellschaft von einer Lawine überrascht. Ein Dr. Löwenberg wurde in den Schneemassen lebendig begraben. Lokales. Gießen, 24. November 1903. + Lüzellinden, 22. Nov. Die innere Ausstattung des Schulhausneubaues, der drei Klassensäle enthält, ift für das nächste Jahr, seine offizielle Uebergabe aber erst im Herbst 1904 vorgesehen. Mit Eröffnung der neuen Schule wird auch ein dritter Lehrer angestellt werden. ** Auf der Tagesordnung der Generalversammlung des landw. Prov' nzialvereins, die Donnerstag, den 26. d. Mts. in Gießen im Neuen Saalbau stattfindet, steht als 2. Bunft die Frage betr. die Errichtung von Lagerhaus. genossenschaften in Oberhessen. Wie wir hören ist beabsichtigt, demnächst einen vollständigen Plan für die Einrichtung derartiger Genossenschaften aufzustellen und be. sonders diejenigen Verkehrszentren auszuwählen, die hierzu am geeignetsten erscheinen. Man spricht von 5-6 Lagerhäusern, die in der Provinz errichtet werden sollen. Es dürfte daher an der Zeit sein, daß sich diejenigen Gemeinden, in denen Sinn für derartige Einrichtungen vorhanden ist, für die Sache interessieren. Dr. Müller weist in den einleitenden Worten auf die Romanhaftigkeit des vorliegenden Falles hin und rekapituliert dann die Verdachtsgründe. Als die Gräfin im Mai 1896 von Italien zurückkam, hieß es plötzlich, sie sei schwanger. Natürlich war das auffallend; jedermann, der die Verhältnisse kannte, wunderte sich, daß das Ehepaar, das so lange Jahre wie Hund und Kaze gelebt, auf einmal so große Neigung zu einander gefaßt haben sollte. Dazu kam, daß die letzte Niederkunft der 51jährigen Gräfin 17 oder 18 Jahre zurücklag, daß die Vermögensverhältnisse schlechter waren als je zuvor, und der Kredit zu Ende. Es sei sehr verdächtig, daß das angeblich neugeborene Kind nicht untersucht worden sei, um die Zweifel zu zerstören. Daß die Gräfin aus übergroßem Bartgefühl ich nicht habe untersuchen lassen wollen, sei nicht anzunehmen. Auch sei der Vorwand, daß sie sich aus Rücksicht auf ihre Töchter nicht in Wroblewo selbst habe entbinden lassen wollen, hinfällig. Dort habe doch sonst kein so guter Ton geherrscht. Auch die Ausflüchte von besserer Verpflegung und ärztlicher Behandlung zögen nicht. In Wirklichkeit habe sich niemand um die Gräfin in den kritischen Stunden gefümmert, und der Arzt sei zu einer Statiſtenrolle verdammt gewesen. Die Gräfin habe ihm ja nicht einmal die Nabeluntersuchung gestattet. Dann erörtert der Staatsanwalt eingehend die befannten Bekundungen der Hedwig Andruszewosta und des Kutschers Wilke. Daß die Hedwig bei der Gräfin eine Vertrauensstellung inne hatte, geht aus Briefen der Gräfin deutlich hervor.- Man ermartet, daß morgen die Plaidoyers zu Ende geführt werden. Lumda, 23. Nov. Durch Spielen mit einer Platz. patrone wäre hier bald ein großes Unglück angerichtet worden. Awei Anaben im Alter von etwa 11 Jahren vergnügten sich damit, eine Blagpatrone zum Explodieren zu bringen, indem sie mit einem Hammer die Hülse bearbeiteten, plöglich entlud sich die Patrone und einer der Knaben wurde nicht unerheblich an drei Fingern der einen Hand verlegt. Lumda, 23. Nov. Die Arbeiten an und um dem Brückenbau sind wieder aufgenommen; gegenwärtig wird der unterhalb der Brücke anzulegende Sammelteich ausgehoben; der bei der Brücke liegende Teich soll zugeschüttet werden. + Marburg. Der in Berleburg verhaftete Vorschuk rendant Riedesel, welcher 100 000 Mt. veruntreute, hat sich im dortigen Gefängnis erhängt. wir haben das Be wird. Das aufg fiftlerischem We man eines der Go min tag& giebt Pohl wäre Chingoetter bei be eingeline Lage Ri feiner Schaar eine bafür den fönnte, Bintur pflanzen, w bin treffen, b Buf unserer schi Offenbach, 19. Nov. Ein hübsches Mißverständnis soll dieser Tage in einem beffischen Städtchen vorgekommen sein. Ein Landmann aus der Umgegend tommt aufs Amt, um sich eine neue Jagdfarte ausstellen zu lassen. Haben Sie auch Ihre alte mitgebracht?" wird er von dem Beam ten gefragt. Noi, die haww' ich zu Hause gelasse." „ Ja, die müssen Sie aber unbedingt mitbringen!" Am ondern Tage erschien der also Belehrte wieder, diesmal mit seiner Alten", seiner besseren Hälfte!" " 1 " " Stadttheater Gießen. Sonntags Vorstellungen. Eine ge Gred up auf fr er in seinem foe Werke„ Neues 20) in intere Ditars von Sch 300 000 Dua weldes fast fo gr Wenn ihm und s entgegengetreten Jahren ihrer Tät den finstern Mäch Bernichtung droht Coeddrup auf Nar en war, ist in Das Bestreben unserer Direktion auch Sonntags nur Werke literarischen Werts zur Aufführung zu bringen, ist gewiß hoch anerkennenswert und wir wären die Leßten, welche gegen diese Absicht an sich etwas einzuwenden bätten; um das Schifflein aber in das richtige Fahrwosser zu bringen, ist ein Rückblick auf unsere feitherigen Theater verhältnisse wohl am Blaze. Der Sonntag war früher, besonders im ersten Jahre der Direktion Kruse- Helm wohl der beste Kassentag; die gegebenen Lustspiele, meistens im Genre Blumentals, fanden, wie ja auch heute noch, ein dankbares Publikum und die schlechten Erfahrungen, welche die damalige Leitung mit Werken ernsteren Charakters allerdings meistens auch nur mit denen der seeligen Charlotte Birch Pfeiffer machte, veranlaßten sie, Sonntags stets , etwas Lustiges" auf den Spielplan zu setzen. Kunst geschmack und Kunstverständnis stehen ja durchaus nicht immer im gleichen Verhältnis zu dem Umfange des Geldbeutels, im Gegenteil, auch unter den besser zahlenden Bublifum giebt es Viele, sehr Viele, die sich ein Trauerspiel oder etwas ähnliches überhaupt nicht ansehen können, ohne das Theater unzufriedener zu verlassen, wie sie es be treten haben. Das ist nun mal so! Und auch, oder vielmehr gerade die mit Glücksgütern weniger gesegneten Theaterbesucher, die sich höchstens jeden Sonntag einmal das Vergnügen" letsten fönnen, glauben ein Recht, ein unbestreitbares Recht auf Erholung und Ablenkung von den bitteren Sorgen des Alltags zu haben, sie vermögen nicht in die Tiefen einer wirklichen Dichtung einzudringen und sie sehen in dem gebotenen Golde nichts wie eine Ueber tragung des eigenen Seins, des eigenen quälenden Lebens auf die Bühne. Ablenkung und Erheiterung ist heute die Devise, um den Kampf um das bitter- ernste Dasein wieder von Neuem, frischgestärkt aufnehmen zu fönnen und man darf unseren Zeitgenossen dieses in Anspruch genommene Recht vielleicht noch nicht einmal streitig machen. Die Direktion Kruse- Helm verstand es durchaus, auch dieser Kunstanschauung Rechnung zu tragen und fuhr auch im Anfang sehr wohl dabei. Dann aber tam der große Fehler, welcher sich fast immer einstellt, wenn ein Ensemble vor zweierlei Publikum mimt: die Schauspieler spielten Sonntags anders wie an Wochentagen. An Stelle der maßvollen Zurückhaltung trat ein gleichgiftiges Sichgehenlassen, eine aufdringliche Sucht um jeden Preis, selbst mit den billigsten Komider- Mittelchen, den Beifall des Publikums zu erringen und die Theaterbesucher, denen das feinere Empfinden nicht abging, blieben, ärgerlich wohl auch ** Die Tagesordnung für die nächste Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, den 26. Nobember, nachmittags 4 Uhr ist folgende: 1. Errichtung eines Wohnhauses bei der Gail'schen Dampfziegelei. 2. Baugesuch des C. A. Kaufmann dahier für die Marburgerstraße. 3. Gesuch der Firma Kauffmann& Komp. um Frist zur Erbauung eines Vordergebäudes am Schiffenbergerweg Straße neben dem Neubau der veterinär- medizinischen Institute. 5. Ausbau des Schiffenbergerwegs zwischen Licherund Bergstraße. 6. Uebernahme der Unterhaltung von Kreisstraßenstrecken durch die Stadt. 7. Kaufvertrag mit Kaspar Heinzerling. 8 Bahnanschluß der Gießener Braunfteinbergwerfe an die Oberhessische Eisenbahn. 9. Gesuch der 6. Kompagnie des Infanterie- Regts. Nr. 116 um Benuzung eines städtischen Feldwegs zu Zielübungen. 10. Vermietung von Räumen im Haus Neuenweg 2; hier: Mietverhältnis mit Fißler. 11. Auffüllen der Gerbergrub.n in der ehemals Plant'schen Hofraite. 12. Reinigung und Heizung der Schulbaracken am Hamm. 13 Ueberlassung der städtischen Wiesen hinter den Eichen an den Eigverein. 14. Genehmigung von Rechnungen. 15. Der Verkehr der Radfahrer auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen. 16. Anlegung eines topographischen Pfandregisters. 17. Buschuß an den Biegenzuchtverein. 18. Hundesteuer von den Versuchshunden der Kliniken. 19. Abhaltung der Brennholzversteigerungen. 20. Besetzung der Stelle eines Feuervisitators. 21. Gesuch des A. Geiße um Rückerstattung von Kosten für Verlegung der elektrischen Leitung bis an sein Haus. 22. Die Rechnung der Löber'schen Stiftung für 1902/03. 23. Der Voranschlag für 1903/04. 24. Die Rechnung der Plock'schen Stiftung für 1902/03. 25. Gesuch des A. Wallenfells dahier um Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein im Hause Marktplatz 15. 26. Gesuch des " 10fache und 50 habe Glüh Kein Strumpf SLick Mk. 1.80 t Rundbrenn Petrole St fchiedene Sor arben und Egnet zum Baue verkauft billig J. Lang Weiden tod. pähne ete vo tätig W Gießen, Marb 27.0 Containti barber, von den Schauspielern gewissermaßen nicht als bol angesehen zu werden, natürlich weg. Vom übertrieblemen Lustspiel bis zur ungenießbaren Bosse ist ja bann fein allzugroßer Schritt mehr- Dadurch sind die Sonntagevorstellungen in Verruf gekommen und die jeßige Direttion muß, wie die leeren Sperrsizpläge und gähnenden Logen nur zu oft beweisen, für die Sünden Anderer büßen. Herr Direttor Steingoetter hat in der Zeit seines Hierseins ja gezeigt, das er ehrlich bemüht ist, Besserung zu schaffen und der Erfolg wird, wenn er bestrebt ist, diese Reform mit den richtigen Mitteln durchzuführen, gewiß nicht ausbleißlen. Eins möchten wir ihm dabei empfehlen: ernstere Pirche in& Stüife, wenn dies nicht, wie vorgestern, geboten ist, Sonnparische Mt. 17.50-18.00. Hafer. Hiefiger Mr. 12 50-13.00, furs beffifcher Mr. 12.75-13.50, Württemberger Mr.- 6: 8- boyerischer Mr. 12.75-13.50, rufiifcher Mr. 13.00-14.75, Mais mired Mr. 11.90-12.10. La Plata Mr. 11.50-11.75, weifer Mais Mr. 12 10-12.30, ruffischer Mr. 13 20-13.40. Alles pro 100 Kilo ab hier. Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 396 Ochsen, 40 Bullen. 724 Kühe und Färfen( Stiere und Rinder). 263 Kälber. 638 Schafe und Hämmel, 1433 Schweine. Aus Oesterreich 188 Ochsen. Bezahlt wurde für 50 kilo Obfen: a) vollfleischiae, aus= remäitete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jabren Mt. 73-75, b) junge fleischiae. nicht ausgemästete und ältere ausgemäftete Mr. 68 bis 70, c) mäkia genährte junge, aut genährte ältere Mt. 63-66, d) gering genährte jeden Alters Mt.- Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes Mt. 66-68, b) mäsia genäbrte jüngere und gut aenährte ältere Mr. 62-65, c) gerina genährte Mr. ühe und Färsen.( Stiere und Rinder): a) vollfleischiae ausaemäftete Färsen ( Stiere und Rinder) böhsten Schlachtwertes Mr 65--67, b) boll | bie meisten Menschenopfer gefordert hat. Dort spielte sich einst die Tagödie des Unt rganges der Expedition Franklins ab, dort fand das amerikanische Expeditionsschiff„ Polaris" ein grauenhaftes Ende. Nun aber war diese Gegend, die von der Natur so hartnäckig gegen jedes Eindringen des Menschen verteidigt wurde, der Schauplatz von Erfolgen, die nach dem 8 ugnisse der berühmtesten Forscher zu den bedeutensten gehören, die die Polarforschung seit langem erzielt hat. Durch Kapitän Sverdrup ist der Charakter befannt geworden. Man muß das aufs reichste mit Abbildungen und Karten ausgestattete Werk zur Hand nehmen, um zu beurteilen, welche Tatkraft und welcher Mut dazu gehören, volle vier Jahre im höchsten Norden, abgeschlossen von der Menschheit, tätig zu sein, nur der Wissenschaft wegen! Sverdrups Neues Land" ist ein Buch für alle Kreise des Voltes, die teilnehmen an den Abenteuer und Erfolgen schlichter fleischige ausgemäftete Kühe höchsten Schlachtwertes( bis zu 7 Jahren) Männer. Frisch, lebendig und humorvoll geschrieben und glänzend illustriert, ist es so spannend wie ein Roman und muß Jung und Alt fesseln. Auch durch seine äußere Erscheinung ist es ein prächtiges Weihnachtsgeschenk für jederLagewat tage nicht zur Aufführung zu bringen. Wen das Interesse an anem derartigen Werke in das Theater treibt, der wird rläßt eine wahre Folterqualen bei dem unverständigen Lach'n, das sich Sonntags in unserm Musentempel breit macht, empfinden undo an diesem Tage höchst ungerne oder garnicht wiedertomumen und wenn ihm dies an einem anderen unmöglich ift, muß er eben fern bleiben. Aus den bereits oben angg führten Gründen müssen- wenigstens in Gießen uch Brit at, wäre erden foll Rillionar gewonner bas Unter borgelegt peis auf абзи ребен gen. flat häft, ift f erft in en Schule mit einer gerichtet ahren berg zu bring beiteten, p ben wurde 6 verlegt. an und un wärtig wil ich ausgeb Für Sonntags Luftspiele angesezt werden und Sache der Direktion wird es sein, sie auf den feinen, decenten Ton zu immen, der den vornehmen Regisseur verrät, wie auch strenge darauf zu achten, das an diesen Tagen nicht anders, wenigftens nicht schlechter, gespielt wird als sonst. Herr Direktor Steingoetter hat uns in der kurzen Beit be wiesen, daß er dies und noch mehr durchseßen tann und win haben das Vertrauen zu ihm, das er es auch tun wird. Das aufgestellte Programm braucht deshalb an fünstlerischem Wert teine Einbuße zu erleiden, wenn man eines der für die Woche angesetzten Lustspiele, Sonntag giebt. hüttet werde aftete Bori ntreute, bot Wohl wäre es auch uns lieber, wenn Herr Direktor Strängoelter bei der Abwickelung seines Spielplanes nicht auf etragene Tage Rücksicht zu nehmen brauchte und er mit feimer Schaar eine große Kunft einer großen Gemeinde benfünden könnte, aber es hieße doch Blumen mitten im Water pflanzen, wolle man seine Entschließungen nach Verhältnissen treffen, die noch auf der legten Seite des aroken Buches unserer schönen Hoffnungen zu finden sind. H. H. Migverfin n vorgelom mmt aufs& Offen.„ So on dem ufe gelaffe ngen!"- 1 er, diesmal Litterarisches. mann. Wetterbericht. ( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Verlauf der Witterung von Sonntag bis Montag. Das TIEF ist der Hauptsach nach abgezogen, sodaß die Niederschläge nachgelassen haben, wenn es auch wegen der vorüberziehenden Teiltiefs noch nicht aufklärt. Auf der Rückseite des abziehenden Luftwirbels trat erhebliche Abkühlung unter Gewittererscheinungen auf; da jedoch bereits wieder ein neues TIEF von Westen her anrückt, hat schon Temperaturerhöhung stattgefunden. Das neue TIEF scheint uns waen der Nähe des HOCH's vorderhand nur wenig zu be= einflussen. Daher für: Eine gewaltige Eroberung hat Rapitän Shed up auf friedlichem Wege ausgeführt, indem er, wie er in seinem soeben in 2 prächtigen Bänden erschienenen Merle Neues Land"( Leipzig, F. A. Brockhaus, geb. 200 Mt) in interessanter Weise schildert, im Namen König Dars von Schweden und Norwegen ein Gebiet von nahezuu 300 000 Quadratkilometer in Besiz nabm, ein Gebiet, welches fast so groß ist als das ganze Königreich Breußen! Wenn ihm und seiner Gefährten auch nicht feindliche Menschen ert gegengetreten sind, so hatte die Expedition in den vier Juhren ihrer Tätigkeit mit viel grimmigeren Gegnern, mit dem finstern Mächten des Nordens zu tun, die ihnen mit Birnichtung drohten. Der Fleck, nach welchem Rapitän Sberdrup auf Nansens berühmtem Schiff. der Fram, ausge300; en war, ist in e'rem Teil des Polargebietes gelegen, der Dienstag und Mittwoch Fortdauer der milden, meist trüben Witterung, nur geringer Regen. Marktberichte. - mt. 61-63, c) ältere ausgemäftete Kühe und wenig aut entwickelte jünaere ühe und Färfen( Stiere und Rinder) Mt. 51-53. d) mäßig genährte Kübe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 48-50, e) gering genährte Kübe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt.- Bezahlt wurde für 1 Pfund a) feinste Mast( Vollm.- Mast) und befte Sauafälher( Schlachtaewicht) 83-85 Vfa.( Lebendgewicht) 52-54 Bfa., b) mittlere Maft- und qute Saugfälfer( Schlachtge= wicht) 75-77 Bfa,( Lebendgewicht) 45-47 Vfa.. c) gerinne Savg= färber 61-64 Bfa.. d) ältere gering genährte Kälber( Freffer) Tfa., Schafe: a) Mostlämmer und jüngere Maftbämmel 66-68 Bfa.. b) ältere Maftbämmel 56-58 Pfa. c) mäßin aenährte Hämmel und Schafe( Märafchafe) 48-50 Pfa. Schweine: a) vollfleischiae der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jabren ( Schlachtgewicht) 56 Vfg.,( Lebendaewicht) 44 Pfg., b) fleischige ( Schlachtaewicht) 55 Pfg.,( Lebendgewicht) 43 Bfg. c) gering entmidelte. sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 46-48 Vfg., Lebendgewicht, d) ausländ Schweine unter Angabe der HerVfa. Das Geschäft in Hornvieh war gut und ist der Markt geräumt. Bieken 24 Novbr Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per fb. 1.20-0.00 mt., Sithnereler 2 Stüd 16-20 Pfg., Enteneler St. 8 fg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbien ver Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar Y. 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1 80, Hahnen, per Stüd Mt. 0.70-1.50, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Pld. 50-60 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 68-78 3fg., Rindfleisch per Vfb. 62-66 Pfa. Schweinefleisch per Bfb 66-76 Bia. Schweinefleisch gefalzen per Pfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch ver Pfd. 70-76 Bfa., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 5.00-5.50 mt., Rwiebeln per Rt. Mt. 4.50-5.00, Aebfel ver Centner 16-20 Mt. Milch ver Liter 18 Vfa. Dauer der Markizeit von 8 1hr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt herziehen seilgeboten werden. nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im UmFrankfurt a. M., 23. November. Fruchtma rft. G8 notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr. 16.25-16.30, furhessischer Mt. 16.24-16.30, norddeuts h. Mr. 16.40b 16.50, Ransas Mr. 17.80-18.30, Roggen, hiesiger Mt. 13.25 bis 13.50, russischer Mt. 14 25-14.50. Amerikaner Mt. 14.50 bis 14.75, Werfte, hiesige Mt. 15.25 bis 15.75, Pfälzer, Mr. 16.10 bis 16 30, fränkische Mt. 15.80, Riedgerste Mr. 16.10 bis 16.25, un= funft Kirchliche Nachrichten für Gießen. In der Stadtkirche. Mittwoch, den 25. November, morgens 912 Uhr: zur Feier des Geburtstags Sr. Königl. Hoheit des Großherzoge: Vereinigter Militär- und Civilgottesdienst Pfarrer Euler. Donnerstag, den 26. Nov., abends 8 Uhr: im oberen Konfirmandensaal, Kirchstraße 9 Bibelstunde. Ps. 90, Pfarrer Dr. Schlosser. Katholische Gemeinde. Mittwoch, den 25. November, am Geburtstage Sr. Kgl. Hoheit des Großherzoss Vormittags um 9 30 Uhr: Militärgottesdienst. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: 16 in Klein; für das Lokale, den„ Gerichts." unb Deffentlichen Sprechsaa"": Fr. Oppermann, Die Geisel der Meuschheit nannte ein berühmter Arzt den Husten, unter dessen nachha't g schädlichen Einwirkungen vier Fünftel der Menschheit leidet. Wer sich vor den unheimlichen Folgen der Katarrhe 2c. schützen will, der beachte den der heutigen Gesamtauflage unseres Blattes beigegebenen Prospekt über Dr. med. Lauser's Hustentropfen, deren hervorragende Wirksamkeit durch viele Zeugnisse erwiesen ist. Man wende sich mittelst der beigegebenen Karte an das Chemische Laboratorium Lauser, Regensburg. 11. Sonntag zu bringe en bie wenden b Fahrwer erigen Late og war frie fe- Selm meiftent ute noch, ingen, t Charakters gen Charl Sonntags 7. urchaus ige bes fer zable ein Tra feben wie fie d ober er gefegu nntag 1 Recht fung bon ermögen bringen eine We nben ift heute Dafein n und genomm achen. auch hi br aud robe F femble Spiel gen. Tetdigiltig ben Br Beifall bel benen bal wopt and d Vom 15. Dezember If. Js. ab befindet sich mein Zeitungsverlag und meine Buchdruckerei Seltersweg 83 im Hause der Brüder Schmidt rechter rechter Seitenbau. 10 fache Lichtverstärkung| Freunde und 50 Proz. Oelersparnis haben Sie durch Benützung des Glühlichtbrenners. Kein Strumpf! Keine Lampenänderung! Stück Mk. 1.80 frc. Nachn. Vorrätig für 10, 12, 14, 16 Rundbrenner. Wiederverkäufer Riesenverdienst. 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Einem allgemein ausgesprochenen Wunsche entgegenkommend hat der Vorstand des Theatervereins beschlossen, die letzte Theatervereins: Vorstellung zu wiederholen und„ Maria von Ma dala" an diesem Mittwoch, den 25. November zur nochmaligen Aufführung zu bringen. Der Vorstand hofft sich damit den Dank aller derer zu verdienen, die als Nichtmitglieder des Theatervereins wegen der geringen Zahl der zur Verfügung stehenden Pläße und wegen der Höhe der Eintrittspreise das interessante Drama mit seinen prachtvollen Dekorationen und Kostümen in der vortrefflichen Wiedergabe durch unser Stadttheater am letzten Dienstag nicht sehen konnten. Die Vorstellung findet außer Abonnement statt; es haben also die Eintrittsfarten des Theatervereins keine Gültigkeit, ebensowenig die Passepartouts des Stadttheaters. Die Plageinteilung ist die in den Vorstellungen des Stadttheaters übliche; die Eintrittspreise sind im Vorverkauf für Loge Mart 3.50; Eperrsit Mark 3.00; I. Parkett Mt. 2.50; II. Parkett Mt. 1.50; Estrade Mf. 1.50. An der Abendkasse ist jedes Billet 50 Pfg. teurer. Gallerie fostet 60 Pfg. Mitglieder des TheaterVereins genießen im Vorverkauf auf Loge, Sperrsitz und I. Parkett eine Ermäßig ung von 50 Pfg. Verdingung. Die für die Kabelverlegungen erforderlichen Lieferungen an durchgeworfenen Lahnkies und hartge. brannten Feldbrandsteinen sollen öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen sind während der Dienststunden in dem Geschäftszimmer unseres Werks, Lahnstraße 28, einzusehen. Angebote unter Benutzung der daselbst erhältlichen Vordrucke sind bis zum Donnerstag, den 26. d. Mts., nachm. 3 Uhr verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an genannter Stelle einzureichen. Gießen, den 21. November 1903. Städtisches Elektrizitätswerk. Frahm. Unsere Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, mit eigenem Instrumentarium und von der Privatpraxis vollständig getrennt, steht unter Leitung eines Assistenten und ist Wochentags von 1-3 Uhr unentgeltlich geöffnet. Glessen, Schwalm, Zahn- Arzt. Bahnhofstrasse 63.( an der Wieseckbrücke.) Stadt- Theater Gießen. Direktion: Steingoetter. Mittwoch, 25. November. Außer Abonnement! Wiederholung der 2. Theatervereins Vorstellung. Maria von Magdala. Diama in 5 Aften v. Paul H vse Preise der Plätze: Vorverkauf: Abendkaffe Loge Sperrsitz 1. Parquet 3 50 3.2.4. 3.50 2.50 2. Parquet} 1.50 2.00 0.60 Estrade Gallerie 0.60 Theatervereinsmitglieder haben im Vorverkauf eine Ermäßigung von 50 Pfg. Junger Mann als Handlancer gesucht. H. Carle, Gießen, Dachdeckermeister. M. Hartmannn Nacbf. Grünberg i. II. Fleischverdingung. Am 1. Dezember 1903, vorm. 10 Uhr, wird im diesseitigen Ge= schäfts, immer, Raferne 1 der Bedarf an Fleisch und Wurstwaren für die Garnison Gießen auf die Zeit vom 1. Januar bis 31. Juni 1904 verdungen. Die Lieferungsbedingungen liegen im Geschäftszimmer aus, dieselben können auch gegen Zahlung der Selbstkosten bezogen werden Schriftliche und versiegelte Angebote sind im Geschäftszimmer bor Beginn des Termins mit der Aufschrift ,, Angebote aus Lieferung von Fleisch- und Wurstwaren" versehen, abzugeb n. Garnison Verwaltung. Badewanne mit Dsen preiswert zu verkaufen. Hilfe Max Weissbäcker Gießen. * g. Blutstock. Timerman Hamburg, Fichtestr. 33 I Grosses Lager in Damen- und Herren- Kleiderstoffen fertiger Herren- Garderobe, ArbeiterKleidern, Kragen Hemden, Manschetten, Unterkleidern Bettdecken, Bettledern, Daunen Pferde- Decken Lieferung kompletter Brautausstat ungen. Färberei. Johannes Hecker Schloßgaffe Schuhmachermeister. Giessen Wolkengaffe Halte mein sehr umfangreiches Lager in allen Schuhwalen der verschiedensten Größen und Qualitäten bestens empfohlen Besonders preiswert: gefütterte Winterschuhe u. Hauspantoffeln 11. Arbeitsschuhe. 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