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( Von unserem ständigen CB.- Mitarbeiter.) Eine überraschende Nachricht übermittelte der Draht am Montag Morgen: Der venezolanische Präsident Castro hat demissioniert. Castro hätte ganz gewiß sein Amt nicht niedergelegt, wenn ihn nicht die Unhaltbarkeit der Verhältnisse dazu gezwungen hätte. Jedenfalls dürften die finanziellen Verlegenheiten weit mehr zu diesem immerhin überraschenden Entschluß beigetragen haben, als der Etand der Revolution. Denn in dieser Hinsicht ist die augenblidliche Lage in Venezuela nicht ungünstig für ben gewalttätigen Mann, der während der kritischsten Tage noch soviel Gleichmut zu bewahren wußte, daß er noch Festlichkeiten und Tanzvergnügungen abhielt. Aber die Notwendigkeit, nunmehr die europäischen Forderungen begleichen zu müssen, hat den geriebenen Fuchs in eine unentrinnbare Sackgasse hineingetrieben. Zahlt er, dann fehlen ihm die seither fließenden Quellen zur Aufrechterhaltung seiner Macht; zahlt er nicht, dann werden, wie wir erfahren, die als Garantie haftenden Zollämter bis zur Deckung des letzten Bolivars besetzt. Präsident Castro ist also ein Opfer seines Uebermutes geworden. Gestützt auf die Freundschaft" des amerikanischen Gesandten in Venezuela glaubte er, die europäischen Ansprüche mit Hohn und Spott zurückweisen und uns mit Rechtsbrüchen der unerhörtesten Art belästigen zu dürfen. Nordamerika seinerseits aber unterstüßte diese querföpfige Politit mit großem Vergnügen, weil es da burch Gelegenheit gewann, sich in der südlichen Halbinsel festzusetzen und zum erstenmale die Monroedoktrin, das heißt den Grundsaß, daß keine europäische Macht sich in amerikanische Verhältnisse einmischen dürfe, anzuwenden. Eo war Castro, indem er scheinbar seine eigenen Interessen vertrat, doch in Wirklichkeit nichts anderes als das geschobene Werkzeug der allamerikanischen Politik. In Venezuela aber hat man, da die dortigen Gentlemen eine unüberwindliche Scheu gegen die Zahlung ihrer Schulden haben, so lange der Riesenschatten Nordamerikas hinter dem Präsidenten stand, nicht durchweg gewagt, offene Stellung gegen ihn zu nehmen. Denn er verfügte immerhin noch über eine große Zahl Truppen, über die Geldmittel und über die Gefängnisse des Staates. Und schüchtern war ja unser Herr Castro nicht. Wer sich nicht fügte, wurde in aller Stille in irgend einer der Staatsanstalten mit schwedischen Gardinen eingeheimst. Aber nachdem die europäischen Mächte, insbesondere Deutschland, mit ihren Forderungen durchgedrungen waren, wurde Castros Stellung unhaltbar. Gegen die Kanonen der deutschen Kriegsschiffe hatte er sich in der entscheidenden Stunde ebenso schwach erwiesen, wie gegen die geistige Ueberlegenheit der deutschen Diplomatie. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß diese Wengeng der Dinge für uns zunächst weiter keine tatsächliche Bedeutung hat, wenn nicht ein Mann an die Spizze des Staates tritt, der entweder gewissenhafter oder flüger ist, als Castro. Voraussichtlich wird jetzt General Matos, der Führer der Aufstandsbewegung in Friedenszeiten Bankier, in das Regierungspalais einziehen. Matos ist ein reicher Mann, der s. 3. bei der Münzprägung viel Geld verdient hat und soviel Millionen beizt, daß er den Aufstand auf eigene Kosten führen könnte. Auch er wird, wie die anderen, den Posten als Staatschef in der Absicht übernehmen, sich zu bereichern. Aber da er von Hause aus Geschäftsmann ist, so wird er wissen, daß er am ungestörtesten in den Bahnen seiner Vorgänger wandeln kann, je weniger er eine Einmischung des Ausbenhaus, 5 Zimmerlandes riskiert. Castro, der daran zu Grunde ging, dürste in ruhige Leute pa später zu vermieten el Eichmann, ihm stets ein warnendes Beispiel sein. So dürfen wir benn schließlich doch geordneteren Verhältnissen in Venezuela entgegensehen. Aus diesem Grunde begrüßen wir 1, Ecke Norbanla ben Rücktritt des Präsidenten Castro um so freudiger, ohn. m. Bad, Logs als dadurch auch der Gerechtigkeit genüge geschieht. .3 Tr. Ede Stephan Be an ruhige Leute pe - später zu vermiete vermieten, 2 bis Treppen dafelbfi che, Anteil am Garte Schiffenbergerthal 63 fehrsreicher Lage Laden In Amerika wird der Rücktritt Castros im allgemeinen nicht recht ernst genommen; man will darin einen neuen Schachzug des geriebenen Diktators sehen, um ein Vertrauensvotum des venezolanischen Kongresses zu erhalten. Offizielle Washingtoner Kreise dagegen befürchten, Castro plane, durch diesen Koup die Arrangements mit den fremden Mächten zu vereiteln. Der Gesandte Bowen ist von dem Rüdtritt Castros angeblich vollständig überrascht. an ohne Wohnun Er hörte kürzlich, daß Castro beabsichtige, seinen jüngeren li oder alsbald Bruder zum Vizepräsidenten zu machen. Deshalb wird 1. Afterweg 57, fertes Zimmer ne Benfion Kirchplas eindbergehende f te Bimmer für er fort möbl. Frontzimm Mai tiplay bermutet, Castros Bruder werde Präsident werden und den Präsidentenstuhl für Castro warm halten, bis dieser von der geplanten Reise nach Europa und Nordamerika zurückgekehrt ist. In Newyort lebende Venezolaner behaupten, Castro habe seit der Blockade Barmittel nach dem Auslande geschafft. Bezeichnend für Herrn Castros Unverfrorenheit ist die Tatsache, daß die bei der Eröffnung des venezolanischen Kongresses verlesene Botschaft, in welcher der Präsident seinen Rücktritt anzeigte, Ausfälle gegen Deutschland enthielt. Die Intervention der verbündeten Mächte, heißt es darin, sei erfolgt, weil diese keinem unparteiischen Gerichtshof ihre Forderungen unterbreiten könnten. Sie hätten sich gegen Castro mit Matos verschworen; als Beweis wird ein angeblicher Brief des Kommandanten des deutschen Schulschiffs Stösch" angeführt. Eine Depesche des Newyork- Herald" aus Port of Spain meldet, der englische Kreuzer ,, Pallas" habe das venezolanische Kriegsschiff ,, Restaurador" unter der Beschuldigung der Seeräuberei weggenommen. Die Politik. Die Sicherung des Wahlgeheimnisses. Der vielbesprochene Geseßentwurf, betreffend die Sicherung des Wahlgeheimnisses( das sogenannte Klosettgesez) ist nunmehr dem Reichstage zugegangen und wird also jedenfalls noch in der laufenden Tagung zur Verabschiedung kommen. Das Vorhandensein eines besɔnderen Isolierraumes wird für die zur Sicherung der Geheimhaltung der Abstimmung beabsichtigte Abschließung des Wählers in der Vorlage nicht gefordert, wodurch die Bezeichnung als Klosettgeset" allerdings hinfällig wird. Wie man danach die Abschließung des Wählers bewirken will, ist nicht ganz klar. Frhr. v. Heereman+. Was seit einigen Tagen erwartet wurde, ist eingetreten: Abgeordneter v. Heereman, der langjährige Vizepräsident des preußischen Abgeordnetenhauses, ist seinen Leiden erlegen. In ihm verliert das Zentrum einen seiner zur Zeit hervorragendsten Parteigenossen, die preußische Voltsvertretung eines seiner ältesten und angesehenſten Mitglieder. Am 26. Oftober 1832 zu Suvenberg geboren, studierte Freiherr Clemens v. Heereman die Rechte, um zunächst die juristische Laufbahn einzuschlagen. Später trat er zur Verwaltung über und bekleidete bis zum Jahre 1875 die Stelle eines Regierungsrats in Merseburg. Infolge des Kulturkampfs schied er aus dem Staatsdienst, um sich hinfort der Bewirtschaftung seines westfälischen Rittergutes zu widmen. 1870 wurde wurde er für den Wahlkreis Münster- Coesfeld in das preußische Abgeordnetenhaus gewählt, 1871 in den deutschen Reichstag. Im Abgeordnetenhause hatte er seit 1879 das Amt des zweiten, seit 1882 das Amt des ersten Vizepräsidenten inne. Dem Zentrum seit dessen Bildung im Dezember 1870 angehörend, hat er in beiden Körperschaften eine bedeutende parlamentarische Tätigkeit entfaltet. Wegen seiner vornehmen und lauteren Gesinnung stand er bei allen Parteien in hoher Achtung. Neue Kundgebungen in Budapest. )-( Die Erregung der Gemüter in der Hauptstadt Ungars hält noch immer an. Namentlich unter den Studenten gärt es beständig. Eine Massenversammlung von Studierenden beschloß, sich mit der von dem Ministerpräsidenten Szell in den Abgeordnetenhause erteilten Antwort nicht zufrieden zu geben. Der Abgeordnete Lovaszy versprach den gereizten Musensöhnen volle Genugtuung; die Kossuth- Partei werde nicht ruhen, bis die Wehrvorlage von der Tagesordnung verschwunden sei. Ob die Partei das erreichen wird, erscheint doch recht fraglich. Die Sozialdemokraten hielten eine Volksversammsammlung ab, der nach ungefährer Schäßung 20000 Personen beiwohnten. Die Redner verurteilten jedoch nicht nur die Wehrvorlage auf das schärsste, sondern zogen auch gegen die Unabhängigkeitspartei zu Felde; diese geht den Sozialisten in der Bekämpfung der Wehrvorlage und des Militärs überhaupt nicht weit genug. Nebenbei beschäftigte man sich mit den Jesuiten und den Klöstern und protestierte gegen die Einwanderung von Mitgliedern der ausgewiesenen französischen Orden. An den deutschen Reichskanzler Grafen Bülow haben die Studenten der Budapester Universität folgendes Telegramm gesandt: Empfangen Exzellenz als freudiges Echo Ihrer mächtigen Worte den herzlichen Gruß der Universitätsjugend des ungarischen Vaterlandes." Außerdem ist unter den Studenten eine Bewegung im Gange, welche auf die Streichung einer Anzahl von den Ungarn verhaßten Namen, wie Haynau, Windischgräz, Schmerling u. a., in dem Ehrenbürgerbuch der Stadt Budapest abzielt. Kurze politische Nachrichten. Das Deutsche Reich tritt dem Pariser Verband zum Schuß des gewerblichen Eigentums in der Fasjung der Brüsseler Zusazafte vom 14. Mai 1900 mit Rechtswirkung vom 1. Mai d. Js. an bei. * Das Abgeordnetenhaus dürfte noch bis 31. März oder 1. April tagen und mit dem Reichstag zugleich am 21. April wieder zusammentreten. * Die Behandlung von Redakteuren in preußischen Gefängnissen soll nunmehr durch eine ministerielle Verfügung für das ganze Staatsgebiet einheitlich geregelt sein. Danach werden den Redakteuren verschiedene Vergünstigungen zuteil, Selbstbeschäftigung mit geistigen Arbeiten nach freier Wahl, Halten einer Tageszeitung u. a. * Im Herzogtum Braunschweig ist durch einen Erlaß des Prinzregenten Albrecht die Einführung der bedingten Begnadigung erfolgt. Die furchtbare Revolution in der südamerikanischen Republik Uruguay, welche acht Tage lang den Telegraphen in Bewegung hielt, ist zu Ende. Blut ist, wie ein Telegramm aus Montevideo mit Genugtuung konstatiert, nicht vergossen worden. Die Freude über den gemütlichen Ausgang ist in der Hauptstadt Uruguays a- gemein. Das deutsch- französische Abkommen vom 2. Juli 1902 wegen der Behandlung der Handlungsreisenden, das in diesen Tagen veröffentlicht wurde, ent spricht im wesentlichen dem bestehenden Zustand. Auch für die französischen Reisenden in Deutschland und umgekehrt für die deutschen Reisenden in Frankreich sollen hinfort die nach einem bestimmten Muster im HeimatsLand ausgestellten Legitimationen ausreichend sein. Deutscher Reichstag. 290. Ethung. - Eigener Bericht. Kinderschutz. Etatsberatung.- Des Reichtagsabgeordneten Freiherrn v. Heereman, der im St. Hedwigskrankenhause verschieden ist, wurde vor Beginn der Siẞung in einem ehrenden Nachruf gedacht. Sodann wurde mitgeteilt, daß ein Entwurf betr. Sicherung des Wahlgeheimnisses eingegangen ist. Alsdann begann die dritte Lesung des Kinderschutzgesetzes. Auch jetzt wieder wurde von seiten der Linken der Versuch gemacht, dessen Bestimmungen auch auf die Landwirtschaft auszudehnen. Nach längerer Debatte wird die Regierungsvorlage mit einem Antrag des Grafen Bernstorff angenommen. Dieser lautet als Ergänzung zu Paragraph 15: Jm Betriebe von Gast- und Schantwirtschaften dürfen fremde Kinder unter zwölf Jahren überhaupt nicht und Mädchen nicht bei der Bedienung von Gästen beschäftigt werden. Eigene Kinder unter zwölf Jahren dürfen in solchen Betrieben nur aushilfsweise und mit gelegentlichen Hilfsleistungen beschäftigt werden. Im übrigen finden auf die Beschäftigung eigener Kinder die Bestimmungen des Paragraphen 13 Absatz 1 statt. Bei der nunmehr beginnenden dritten Lesung des Etats berührte der Abg. Dr. Spahn nochmals kurz die Fragen des Dreibundes und der Zollverträge und sprach dann den Wunsch aus, daß der Paragraph 2 des Jesuitengesetzes aufgehoben werde. Dann nahm die Verhandlung einen sehr dramatischen Verlauf an, als der Abg. Bebel sich mit dem Abg. D. Etöcker wegen der sogenannten Meineidsfrage auseinanderseßte, wobei auch Einger eingriff. Die Auseinandersetzung artete schließlich in persönliche Angriffe aus. Jm weiteren Verlaufe wurden dann von sozialdemokratischer Seite die früher bereits erhobenen Beschwerden über die Zustände in den Staatsbetrieben und die angebliche Gesinnungsriecherei daselbst wieder vorgebracht. Nach weiterer kurzer Debatte wurde der Militär- und Marineetat angenommen. 49. StBung Preussischer Landtag. Haus der Abgeordneten. Eigener Bericht. - Dritte Lesung des Etats. Nach einem Nachruf des Präsidenten v. Kröcher für den dahingeschiedenen ersten Vizepräsidenten v. Heereman trat das Haus in die dritte Etatsberatung ein und wieder war es die Ostmarkenpolitit, mit der die Generaldiskussion begann. Es entspann sich hierbei eine längere, scharfe Auseinandersetzung darüber, ob der nationalliberale Abgeordnete Krause s. 3. in Bezug auf den Fürsten Bismard eine gewisse, als unschön erachtete Aeußerung getan habe oder nicht. Der Abg. Krause bestritt dies entschieden und gebrauchte dabei gegen den Abg. Schoof eine Wendung, die ihm einen Ordnungsruf eintrug. Nach einem kurzen Ausflug auf das beliebte Gebiet der Polenpolitik- diesmal drehte sich die Erörterung um die polnischen Bestrebungen in Ober- Schlesien- wurde die Generaldebatte geschlossen. Die Spezialberatung rief dann wieder eine Menge von örtlichen Wünschen und Beschwerden hervor. Das„ Blumenmedium" vor Gericht. Nachdruck verboten. Hg. Berlin, 28. März. Unter gewaltigem Andrange des Publitums begann heute früh vor der ersten Straffammer des Berliner Landgerichts II. unter Vorsiz des Landgerichtsdirektors Geh. Justizrat Garg die Verhandlungen in dem sensationellen Betrugsprozeß gegen das ,, Blumenmedium" Anna Rothe. Der Zuschauerraum ist zum größten Teil von einem den gebildeten Ständen angehörenden Bublikum gefüllt. Die Zeugen. Unter ben geladenen Zeugen, deren Zahl nahezu 150 beträgt, befinden sich Schriftsteller, Rechtsanwälte, Aerzte, Gymnasiallehrer, Studenten, Beamte, Handwerker, Arbeiter und Damen aus allen Bevölkerungsschichten. Auch die Spiritistenkreise sind unter den geladenen Zeugen stark bertreten, so befinden sich darunter die bekannten Spiritisten Dr. Spazier, Professor Sellin, ein früherer Hamburger Gymnasialprofessor, ferner Schriftsteller Langsdorff, der Magnetograph Gerling. Als Sachverständige sind zugegen der Universitätsprofessor Dr. Puppe, jezt in Königsberg und ein Oberarzt der Königlichen Charitee. Der Geist des Schwiegersohnes. Die Angeklagte gibt auf Befragen an, daß eigentlich der vor zehn Jahren erfolgte Tod des Bräutigams ihrer Tochter daran schuld gehabt habe, daß sie in den Verkehr mit der Geisterwelt getreten sei. Ich sah ihn soerzählt sie auf seinem Plaz auf dem Sofa immer noch ſizen, und ich sprach auch mit ihm, und als ich das den Leuten erzählte, sind sie zu mir gekommen. Präs.: Vor zehn Jahren haben Sie zum erstenmale Kenntnis von Ihrer Gabe genommen? Angell.: Nein, schon als Kind sah ich Personen vor mir stehen, die mir gänzlich unbekannt waren. Wenn ich sie beschrieb, erzählten die Leute, wer das gewesen. Es waren das immer Verstorbene. Pure Gefälligkeit. Präs.: Wann haben Sie nun angefangen, die Sache geschäftsmäßig zu betreiben. Angefl.( mit großer Entrüstung): Ich habe niemals etwas geschäftsmäßig getrieben. Wenn Leute zu mir tamen, habe ich mich hingesetzt. Das ist alles. Troß aller Vorhaltungen des Präsidenten bleibt die Angeklagte dabei, daß sie niemand zu den Sigungen eingeladen habe. Alle Verhandlungen mit den Besuchern ihrer Vorstellungen habe der Impresario Jentsch geführt. Jenzsch habe die korrespondenz geführt, Vorbereitungen seien niemals getroffen worden. Sie weiß von nichts. Präs. Und was wissen Sie nun über den Verlauf der Sigungen? Angefl.: Davon weiß ich garnichts, ich weiß nur das, was mir die Leute nachher erzählten. Präs.: Wissen Sie denn, daß Ihr Körper untersucht worden ist? Angefl.: Jawohl. Präs.: Diese Untersuchungen sollen aber nur sehr oberflächlich gewesen, die Kleider sollen nur von außen beflopft worden sein? Angefl.: Das weiß ich nicht. Präs. Jenzsch soll den Teilnehmern ihre bestimmten Bläße angewiesen haben, es durfte sich niemand beliebig hinseßen. Angefl.: Davon weiß ich auch nichts. Ebensɔwenig will die Angeklagte etwas davon wissen, daß sie Blumen und Früchte gekauft habe, auch nicht, daß sie sich bei ihrer Berhaftung 20 Minuten lang energisch gewehrt habe. Sie sei erst auf der Fahrt nach dem Polizeipräsidium aufgewacht. Die Verhaftung der Rothe wird dann von den Polizeikommissaren Leonhardt und Kracht beschrieben. Interessant ist die Wahrnehmung Leonhardts, daß die Rothe bei ihren Erperimenten stets die Augen halb geöffnet hatte. Die Geister, die sie zitierte, Paul Flemming, Zwingli, der Kontrollgeist des fleinen Friedchen, sächselten" alle start. Als Die Rothe gepackt wurde, wehrte sie sich auss heftigste gegen eine Untersuchung, die dann aber einen ganzen Blumen- und Obstladen zu Tage förderte. Der„ begnadigte" Polizeikommissar. Daß die Rothe gegen die Kriminalisten, die sie schon seit längerer Zeit beobachteten und an den Eizungen teilnahmen, nicht mißtrauisch wurde, war dem Umstande zu verdanken, daß Kriminalkommissar Kracht sich ihr durch ein spiritisches Selbsterlebnis warm empfehlen konnte. Ich hatte mich als Gymnasiast so erzählt er zum Gottesdienst im Dom befunden. Und da schoß mir der Gedanke durch den Kopf, welchen Eindruck es wohl machen würde, wenn eine Granate in diese stille Gemeinde hineinplaßte. In demselben Moment knallte neben mir ein Schuß. Ein junger Mann hatte auf den Geistlichen geschossen. Nachdem die Rothe dies erfahren, begrüßte die Rothe ihn als einen Begnadigten" und zitierte ihm auch den Geist seines Vaters. Die Sachverständigen. geraume Zeit währte, wohnte auch die Kaiserin Alexandra bei. Nachher fand bei dem deutschen Botschafter zu Ehren des Staatssekretärs ein Diner statt, zu welchem u. a. der zeitweilige Leiter des Marineministieriums Vizeadmiral Avellan, der Direktor des Berliner Kunstgewerbemuseums Professor Lessing und die Mitglieder der deutschen Botschaft geladen waren. Den Abschluß der Ehrungen, die dem Vizeadmiral v. Tirpiz zuteil wurden, bildete ein Frühstück bei dem Kaiser und der Kaiserin in Zarskoje- ssels. Bald darauf trat der Staatssekretär seine Rückreise nach Berlin an, wo er Mittwoch früh eintrifft. Gerichtsarzt Professor Dr. Puppe sagt aus, er habe gefunden, daß Frau Rothe nervös und hysterisch ist. Er hat eine Eizung mit ihr abgehalten und sie hypnotisiert. Ob die Hypnose eine echte war, konnte er nicht feststellen. Die Blumen- Apporte kennzeichnen sich aber dadurch als beabsichtigte Handlungen, daß Frau Rothe fortgesetzt Blumen einkaufte. Der zweite Sachverständige schließt sich ihm im wesentlichen an. (!)[ 3wei Schmugglerinnen erschossen.] Beim heimlichen Ueberschreiten der russischen Grenze wurden bei dem Dorfe Cobierszino im Kreise Strasburg von der russischen Grenzwache zwei Frauen erschossen und ein Mädchen verwundet. Sie gehörten zu einem größeren Trupp russischer Arbeiter, die in Preußen Arbeit suchen wollten. Dann werden die Aussagen der kommissarisch vernommenen Zeugen verlesen, die ohne großen Belang find, und die Eizung auf morgen vertagt. ( Fortsetzung folgt.) Nab und fern. ::: Gräfin Cellere, eine der bekanntesten Damen der Welt, in der man sich nicht langweilt, ist in Rom ge storben. In der Villa dieser Dame sand der Zweikampf statt, bei welchem der radikale Politiker und Dichter Fe lice Cavallotti sein Leben lassen mußte. Die Gräfin Cellere war es auch, die den ungeratenen Cohn Crispis, mit dem sie ein Liebesverhältnis gehabt hatte, wegen Juwelendiebstahls verfolgen und unter Anklage stellen ließ. * Zur Affäre der Prinzessin Luise von Toskana tommt aus Newyork eine absonderlich flingende Meldung, der Zahnarzt Dr. O'Brien, der bekanntlich mit der früheren Kronprinzessin von Sachsen in Verbindung gebracht wurde und fürzlich aus Dresden ausgewiesen ist, ist in Newyork eingetroffen. Er behauptet ,,, ein Opfer der Williür des Königshauses geworden zu sein", und legt dafür ein Zeugnis des amerikanischen Generalkonsuls Cole in Dresden vor(?). Was daran Wahres ist, wird sich aus der demnächst nun sicher zu erwartenden Gegenerklärung der Prinzessin Luise wohl ergeben. )-( Gedenkfeier für Kaiser Wilhelm en Erften. Am 22. März, dem Geburtstage weilend Kaiser Wilhelms I., hatte sich bei wundervollen Frühlingswetter eine nach Hunderten zählende Menschenmenge im Charlottenburger Park versammelt, um das Kaiserpaar zu erwarten, das, wie alljährlich, auch diesmal den Manen bes großen Ahnen seinen Tribut darbrachte. Der Kaiser stieg entblößten Hauptes, seine Gemahlin am Arme sühcend und begleitet von Prinz Joachim und Prinzessin Viktoria Luise, sowie zwei Nichten der Kaiserin, der Prinzessinnen von Schleswig- Sonderburg- Augustenburg, in die Gruft hinab. Am Sarkophage seines Großvaters legte er einen kostbaren Kranz nieder und verweilte längere Zeit in stiller Andacht mit den Seinen an der friedlichen Stätte. Im Laufe des Vormittags erschienen bann noch Deputationen des Offizierkorps des 1. Garderegiments, des Regiments der Gardes du Korps, des Königin Elisabeth- Gardegrenadierregiments Nr. 3, des Bonner Königshusarenregiments, sowie derjenigen anberen Regimenter, deren Chef der alte Kaiser war. ) Starte Erdbeben werden aus der Pfalz gemeldet. Im südlichen Teile der Vorderpfalz von Landau bis Winden und Wörth wurden beinahe in allen Orten starke Erdstöße verspürt. Die Einwohner eilten erschreckt ins Freie, da sie das Einstürzen der Häuser befürchteten. Auch in Karlsruhe wurde das Erdbeben wahrgenommen. Um dieselbe Zeit wurden auch in Südfrankreich, namentlich in den Städten Tarascon, Foix und Aix- les- Bains drei kurze Erdstöße verspürt. ( †) Staatssekretär von Tirpit in Petersburg. Gelegentlich seiner Anwesenheit in Petersburg zur Beerdigung des Admirals Tyrtow wurde der Staatssekretär des Reichsmarineamts, Vizeadmiral v. Tirpis, vom Kaiser Nikolaus in Audienz empfanaen. Der Audienz, die eine A Eisenbahnunfälle. Schon wieder werden mehrere schwere Eisenbahnunfälle gemeldet. Bei Marienbad stieß der von Pilsen kommende Personenzug bei der Einfahrt in die Etation auf einen Teil des vorzeitig ausfahrenden Karlsbader Zuges auf. Der Zugführer des erstgenannten Zuges wurde getötet. Außerdem wurden 7 Personen, unter ihnen beide Lokomotivführer und ein Schaffner, leicht verlegt. Bei der Ausfahrt aus der Station Degerloch entgleiste der letzte Wagen eines aus 4 Wagen bestehenden Personenzuges und fiel auf die Straße. In dem Wagen befanden sich etwa 20 Personen, von denen mehrere erhebliche Quetschungen davontrugen und 6 besonders durch Glassplitter verletzt wurden. = Brivattelegramm. Bei der heute Vormittag erfolgten 16. Biehung der lezten( Haupt)-Kiaffe der HessischThüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 30000 Mt. auf: 79 624, 10 000 Mt. auf 91 612, je 3000 Mt. auf 6464, 8514, 34 158, 42 322, 76 910, 93 462. ( Ohne Gewähr.) Verhaftete Anarchisten. In Neapel verhaftete die Polizei in einem Hotel einen Russen, der sich Goz nannte und mit seinem Vater und seiner Schwester auf großem Fuße lebte. Sein Paß, der beschlagnahmt wurde, trägt einen anderen Namen. Gerüchtweise verlautet, die Verhaftung des Goz sei wegen eines anarchistischen Verbrechens erfolgt. Die Polizei verhaftete ferner einz Persönlichkeit, die mit dieser Angelegenheit in Verbindung steht. Auch die Pariser Polizei hat einen guten Fang gemacht. Es gelang ihr, einen gefährlichen italienischen Anarchisten, namens Giovanni Sabbatini zu verhaften, der schon aus Frankreich ausgewiesen, spä er aber dorthin unter verdächtigen Umständen zu ückgekehrt war. ** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 17, ausgegeben am 21. März, enthält: 1. Bekanntmachung, den Bau und Betrieb einer Nebenbahn von Buzbach nach Lich betr. Bom 12. März 1903. 2. Bekanntmachung, die Ge bühren für Erteilung von Auskünften an die Hssische Landes- Hypothekenbank betr. Vom 12. März 1903. Nr. 18 desselben Organs, zur Ausgabe gelangt am 23. März, hat zum Inhalt: Bekanntmachung, die Ausgabe von Schuldverschreibungen durch die Hessische Landes- Hypothekenbank betreffend. Bunte Chronit. Großes Aufsehen erregt in der Altmark die Verhaftung des Rektors Hoppe an der Knabenschule zu Werben a. Elbe. Er wird beschuldigt, Sittlichteitsverbrechen an Kindern begangen zu haben. Er wurde nach Seehausen in Untersuchungshaft abgeführt. - - Der Rentier Greulich in Sprottau, welcher, wie erinnerlich, wegen Verdachts der Brandstiftung verhaftet worden war, hat sich im Gerichtsgefängnis zu Sprottau erhängt. Er war überführt, den Gutshof von Klein- Eulau in Brand gesteckt zu haben. - beit zufammer burger Komite Frankfurt a Anschluffes de Bollar an di and zurüd bert führen, wurde fand die Wahl und Umgegend meistern und n fammenfegt. bieles Komitees chäftsführende Marbu ** Ernannt wurde der Regierungsbaumeister Heinrich Balz aus Darmstadt zum Kreisbauinspektor des Kreises Alsfeld. Ernannt wurde am 21. März d. J. der Steuerfommissär, caratteriefierter Oberfinanzrat Dr. Franz nell mit Wirkung vom 2. April zum vortragenden Rat in der Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums der Finanzen unter Verleihung des Amtstitels„ Oberfinanzrat". In Casale( Italien) wurden im Hause einer Witwe Gavino fast 3 Millionen Lire in Wertpapieren gestohlen. Aus Brotneid schoß in Wien ein Schneidergeselle auf seinen früheren Kameraden, der es durch Fleiß bis zum Meister gebracht hatte, und verlegte ihn schwer; darauf vergiftete er sich selbst. - Der französische Dampfer ,, Marie" stieß mit einem Fischdampfer unweit Loriens zusammen und bohrte denselben in den Grund. Zwei Matrosen ertranten. Hus dem Gerichtssaal. * Verliehen wurde am 18. März den Bauassessoren Karl Krauß zu Mainz, Otto Berth' zu Alsfeld und Ludwig Haag zu Bensheim der Titel und Rang eines Bauinspektors. Den Besuch der heute Abend im Café Ebel stattfindenden öffentlichen Versammlung des Bundes deutscher Bodenreform empfehlen wir aufs Wärmste. Auch der kleine Mann hat an dem Vortrag ein berechtigtes Interesse. ** F. G. F. Gestern Abend hat die Freiwillig Gail'sche Feuerwehr im Restaurant Sauer( am D waldsgarten) ihre diesjährige Generalversammlung abgehalten. Hauptmann Lindenstruth eröffnete und leitete dieselbe, gab einen furzen Rückblick von dem Stand der Wehren in Hessen, ebenso vom legten in Frankfurt a. M. stattgefundenen Feuerwehrtag. Den Jahresbericht erstatt te der Schriftführer Wnzel in mustergültiger Weise. Hervorzuheben ist aus demselben, daß der Besuch der Übungen seitens der Mitglieder um 30%, von 31 auf 61% gestiegen ist; ein gewiss anerkennenswerter Fortschritt. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des seitherigen Vorstandes. Der Verlauf der ganzen Versammlung war ein kameradschaftlicher. Der Bauer'sche Gesangverein( Dirigent Herr Musiklehrer Polster) feierte am legten Sonntag in dem Saale des Café Ebel sein 39. Stiftungsfeft. Einladungen waren an mehrere nahestehende Bruderv reine ergangen, denen auch durch Deputationen und freiwilliges Erscheinen entsprochen worden war. Die zur Aufführung gekommenen Chöre, Soloftücke und das Theaterstück besonders hatten den erstrebten Beifall gefunden. Der Bauer'sche Gesangverein ehrt das deutsche Lied eben in befter Weise und die Mitglieder wissen sich darin auch einig. Möge er weiter so wirken. § Die Katastrophe des Dampfers Primus hat jezt vor der Altonaer Straflammer ihr gerich liches Nachspiel. Wie erinnerlich, stießen im September vorigen Jahres die Dampfer ,, Hansa" und ,, Primus" zusammen. Der lettere, der eine große Schaar Ausflügler an Bord hatte, sant und 103 Menschen fanden ihren Tod in den Wellen. Die Anklage legt die Verantwortung für die beklagenswerte Katastrophe der mangelhaften Führung des Kapitäns und des Steuermanns der Hansa" zur Last. Der Kapitän Peters vom Primus", der anfänglich auch angeflagt war, wurde auf ein oberseeamtliches Gutachten hin außer Untersuchung gestellt. Da es sich bei der Verhandlung im wesentlichen nur um nautische Fragen handelt, so werden wir uns auf die Wiedergabe des Urteils beschränken. Lokales. Gedenktafe! für den 25. März. 1801. Der Romantiker Novalis t. 1835. Der Nationalökonom Adolf Wagner*. 1867. Bismarck legt durch den preußischen Gesandten im Haag Protest ein gegen die Abtretung von Luxemburg an Frankreich. ** ** An die Postabonnenten. Mit der Einziehung der Beitungsbezugsgelder für das nächste Vierteljahr durch die Orts- und Landbriefträger ist begonnen worden. Es liegt in gleichem Interesse des Publikums wie der Postverwaltung, daß das Einziehungsgesdäft sich möglichst glatt abwickelt. Es empfiehlt sich deshalb, die Bestellung früh zeitig zu erwirken, damit der Bezug der Zeitung feine Verzögerung erleidet. Wir machen noch darauf aufmerksam, daß die von den Briefträgern ausgestellten Quittungen volle Rechtsgiltigkeit der Postverwaltung gegenüber haben. Aus Hessen und nachbargebieten. ** Großen- Linden. Am verg. Sonntag tam ein Radfahrer vom Bahnhof her nach dem Dorf gefahren. Derselbe, sicherlich noch wenig auf einem Stahlroß gefissen, verlor an der Stelle, wo die Straße etwas bergab geht, die Gewalt über das Rad und in rasender Geschwindigkeit gings hinab. Das Unglück blieb nicht aus, der Radler sauste mitten in ein Thor; er blieb besinnungslos liegen und das Rad muß seinen Dienst für immer einstellen. Zum Glück konnte die Schwester der unweit gelegen Kleinkinderbewahranstalt dem Verun glückten die erste Hilfe bringen; dessen Ueberführung nach Gießen in die Klinit nach dem vorgenommen werden mußte. - ▷ Nordeck, 23. März. Gestern fand hier eine Ver sammlung von Bewohnern des hiesigen Ortes und der Umgegend statt, welche die Weiterführung der Bahn Marburg Dreihausen über Roßberg und Nordeck nach Londorf zum Gegenstand hatte. Die Versammlung, die gut besucht war, wurde um 4 Uhr eröffnet. Der Bürgerverein von Marburg war durch ein Vorstandsmitglied vertreten. Herr Rothschild referierte über das, was bis jetzt in der Angelegenheit ge schehen sei und bemerkte, daß diese Versammlung auf Wunsch des in Marburg gewählten Komitee's von dem fürzlich einige Herren in Norded gewesen seien, einbe rufen worden wäre. Er set überrascht, daß noch nicht einmal ein Vertreter dieses Komitee's anwesend sei. Nachdem Herr Stern über die voraussichtliche Rentabili tät der Linie, namentlich soweit es die Ausfuhr betrifft, eingehend referiert und seine Ausführungen mit statistischem Material belegt hatte, meldete sich als Vertreter des Marburger Komitee's Herr Universitätsmechanikus Engel. Er bemerkte, daß es jedenfalls schwer wiegende Gründe seien, die die übrigen Marburger Herren abgehalten hätten, zu erscheinen. Soviel er sagen könne sei im Stomitee die Mehrheit der Ansicht, daß die Linie Dreihausen- Roßberg- 2ondorf die größte wirtschaftliche Rentabilität besitze und demnach im Auge behalten werden solle. der Absendung eines Besuches an den Kreisaus. schuß wurde abgesehen, nachdem Herr Kraft die Mitteilung gemacht, daß erst fürzlich ein Gesuch abgegangen sei und weil Norded mit dem in Marburg gewählten Komitee ja wahrscheinlich doch in der Bahnangelegen Von *** Quelle erfährt, antisemitischer fich auf das werpflichtet hab Marburg in 2 herr Frhr. vo fteller H. von Grimm( event Ferner als Bal Baum aus Ful aus München u Bähltandidat Buzba mühle bei Ga Trogdem die Bur Stelle wa micht Herr wer das Vieh ** Aus Schaden ift b der Provinz tretende Schei In Bellershei Seuche in verf Braun Berfammlung f -Bugbach bef meinden waren Der Linie Alb bach festzuhalte darauf gewähl ** Diller ift von der Reichstagswah Dietrich v. D ** Main biefigen Bolt folagungen in joll die unte Speculationen als paffionirte Див Tchiedenen Daten Krajjiert eine ft als Influenza endet. Ein b A Bing trauensmänner fand und die tellte einstimm wieder als Ra Lotterie spielte Curse stand. mwahltreises ** Darm 200 000 Mt. To hinterlegte e Wochen ausbez Staatsgebühr er in den 2 Gläubiger. Frant ** Konrad Grö wegen Betrug Staatsanwalt gemeldet verha 150 000 Mt. A Welbe nicht erfo fo einen Gin Ludwig Log mit dem Bau 27 000 Mt. Schulden ton Verfte Mittwoch, de nachmit werben im Neuftabt 5 versteigert: balten, 1) eine Bohr 2) 2 Nähmaid Kleiderschra 1 Garant weiteilige Labenregal, Frauenbemb 2 Baschtis 12 Serviette 8) 480 Bfb. gont Sefret letten, 2.6 Boar goldn 5 Baar gold goldene Herre Die Bersteige finbet ganz bef Bobrinaschine ta figtigt werden. Betkler, Ger Sie Bormittag Deffiss folgende f 91 612, 2,76910, vagr.) aufgegeben Bau und ach Lich g, die Ge effifche 903. Mr. 23. März, Don Schuld othelenbant ter Srintig des Kreil Der Steun nz Anell at in dec Finanzen uaffefforen eld und eines Bau Café Ebel des deuts ch der kleine tereffe. reiwillig uer( am Di g abgehalten. diefelbe, gab en in Seffen, ttgefundenen der Schrift rzuheben int Seitens der ift; ein ge rstandswahl andes. Der abschaftlic in( Dirigent nntag in dem Einladungen e ergangen, Erscheinen gekommenen rs hatten den Gefangverein und die Mit e er weiter - Schließlich lassen wir noch einige Urteile der Presse folgen, die um so größeren Wert haben, als sie zum Teil in Fachzeitschriften erschienen und offenbar von genauen Kennern des Sparkassenwesens abgegeben sind. Es schreibt: Frankfurt a. M., 20. März Das Schöffengericht| tereffe des Publikums wie nicht weniger dasjenige der Beheit zusammengehen werde. Die Anregung des Maramten zu wahren. burger Komitees, ein Gesuch an die Eisenbahndirektion verurteilte den Tagelöner Közner zu einem Tage Gefängnis Frankfurt a. M. zu richten, betreffs des mangelnden wegen Diebstahls. K. hatte aus einer Sammelbüchse des Anschlusses der Züge der Nebenbahn Grünberg- Waisenfreund" zwei Hände voll Bigarrenabschnitte sich Lollar an die in Lollar in nördlicher Richtung hin angeeignet. Was alles gestohlen wird! und zurück verkehrenden Züge eine Verbesserung einzu führen, wurde beschlossen zu unterstützen. Hierauf fand die Wahl eines erweiterten Komitees für Nordeck und Umgegend statt, das sich vorzugsweise aus Bürgermeistern und maßgebenden Versonen der Umgegend zu sammensetzt. In einer fich anschließenden Sigung biejes Nomitees fand dann die Wahl eines engeren geschäftsführenden Ausschusses statt. " !!- Frankfurt, 22. März. Unlängst hat das Landgericht zu Neuwied eine für Aerzte wertvolle Entscheidung gefällt. Ein Arzt war in Strafe genommen worden, weil er Erkrankungen an Diphteritis und Sterbefälle hieran nicht, bezw. nicht rechtzeitig der Ortspolizeibehörde angemeldet hat. bezw. nicht rechtzeitig der Ortspolizeibehörde angemeldet hat. ( Regierungspolizei- Verordnung von 1899). Die Straftammer Neuwied sprach den Arzt frei, weil die in Rede stehende Verordnung ungiltig sei. Was bei ansteckenden Krankheiten angezeigt werden müsse, sei durch eine Nassauische Verordnung vom Jahre 1866 festgesetzt. Hierbei sei aber über Diphteritis nichts gesagt. Das Reichsgeset vom 30. Juni 1900 erweitere diese Anzeigepflicht, führe aber gleichfalls Diphteritis nicht auf. Weitere Verfügungen existierten nicht, die Regierungs- Verordnung gehe demnach über die ihr gezogenen Grenzen hinaus und sei ungiltig. ** Marburg. Bie die Hess. Lds.- 8tg." aus sicherer Quelle erfährt, wurde Herr Hauptmann a. D. Grimm als antisemitischer Randidat in Aussicht genommen, nachdem er sich auf das Programm der deutsch sozialen Reformpartei verpflichtet habe. Es würden hiernach für den Wahlfreis Marburg in Betracht fommen: ein fonservativer: Rammer herr Frhr. von Pappenheim; ein national- sozialer Schrift steller H. von Gerlach; ein antisemitischer Hauptmann a. D. Grimm( eventl. mit Gegenkandidatur von Seiten Dr. Böckels). Geschichte der Spar- und Leihkasse Gießen Ferner als Bählfandidaturen des Zentrums Herr Redakteur Baum aus Fulda, der Sozialdemokratie: Schriftsteller Bader aus München und wahrscheinlich auch ein nationalliberaler Zählkandidat. Butzbach, 23. März. In der Hofraite der Wasch. mühle bei Gambach entstand heute Nacht Großfeuer. Troßdem die Feuerwehren der umliegenden Orte rechtzeitig zur Stelle waren, fonnten sie das verheerenden Elements nicht Herr werden. Abgebrannt sind Scheunen, Stallungen das Vieh wurde gerettet und Nebengebäude. Der Schaden ist bedeutend, aber durch Versicherung gedeckt. ** Aus Oberhessen, 26. März. Der seit Wochen in ber Provinz Rheinhessen heftig unter dem Rindvich auf tretende Scheidetatarrh hat auch unsere Provinz heimgesucht. In Bellersheim im Kreise Gießen wurde diese schreckliche Seuche in verschiedenen Behöften constatiert. ** Braunfels, 22. März. In Brabaden fand eine Bersammlung statt, die sich mit dem Bahnbau Albshausen -Butzbach befaßte. 19 Vertreter der interessierten Gemeinden waren erschienen. Einstimmig wurde beschlossen an der Linie Albshausen- Brandoberndorf- Ebersgöns- Buz bach festzuhalten. Ein geschäftsführender Ausschuß wurde darauf gewählt Dillenburg, 23. März. Dr. Burchardt- Bodesberg ist von der christlich- sozialen Partei im 5. nassauischen Reichstagswahlkreis als Randidat aufgestellt worden nachdem Dietrich v. Dergen seinen Rücktritt erklärt hatte. ** Mainz, 20 März. Kassierer Heimann von der hiesigen Volksbank, der wie gemeldet, wegen Unterschlagungen im Betrage von 25,000 Mart verhaftet worden, soll die unterschlagenen Gelder beim Kartenspiel und bei Speculationen verpulvert haben. H. galt hier schon lange als passionirter Spieler. Aus Rheinhessen, 20. März. In den ver= schiedenen Daten Rheinhessens, besonders im Kreis Oppenheim trassiert eine starke Erkrankung unter den Pferden, sie ist als Influenza festgestellt. Wertvolle Tiere sind daran verendet. Ein bedeutender Schaden für die Besizer. von Rendant Hermann Doering- Gießen. Unter diesem Titel liest man in Nr. 12 der„ Hess. Beamtenztg." Folgendes: Im Selbstverlage des Verfassers ist ein Werkchen erschienen, das aus Anlaß des Bezugs eines neuen Geschäftsgebäudes daselbst verfaßt wurde und deshalb den speziellen Titel trägt. Dasselbe enthält aber nicht nur diese Geschichte, sondern wie das in der Natur der Sache lag, in furzen Umrissen die ganze Entwicklungsgeschichte des Sparkassenwesens überhaupt, sowie auch eine vergleichende Uebersicht Anfangs der 50er Jahre- ins mit den erst später Leben getretenen Kreditgenossenschaften speziell denjenigen Leben getretenen Kreditgenossenschaften speziell denjenigen des Sparkassenbezirks. Der Verfasser weist ziffernmäßig nach und beseitigt damit endgültig das Vorurteil, als schädigten diese Genossenschaften die Sparkassen, indem er aus diesen Zahlen den Beweis liefert, daß die Sparkassen neben den Kreditgenossenschaften emporblühten und daß letztere da helfend eingreifen, wo die mit äuß rster Vorsicht operierende Sparfasse nicht eingreifen fann, durch Gewährung von Personalfredit. 1. Württembergische Gemeindezeitung.„ Ein großer Teil unserer Oberamtssparkassen schaut im laufenden Dezennium auf ein 50 jähriges Bestehen zurück. Es wäre für jede derselben ein verdienstliches Werk, ihre Wirksamkeit und Entwickelung während dieses Zeitraums in ähnlicher mustergiltiger Weise zur Darstellung zu bringen, wie es in dem vorliegenden gelungenen Schriftchen geschehen ist. Zu diesem Zweck verdient dasselbe unserevollste Empfehlung." 2. Der Bürgermeister"( Organ des Badischen Ratschreibervereins) Geschichte 2c. betitelt sich ein jüngst erschienes, lehrreiches Werkchen, das allen Freunden und In teressenten unserer so segensreich wirkenden Sparkassen willtommen sein wird. 11 3. Die Darmstädter Zeitung:".... ein sehr interessantes, lehrreiches Werkchen, das als wertvolles Hülfsmittel dienen kann; es ist hübsch ausgestattet. Wir wünschen ihm eine recht weite Verbreitung 2c. 4. Zeitschrift der Vereine badischer und württem bergischer Finanzbeamten:.... ist eine von Rendant Doering verfaßte Geschichte der Sp. u. L.-K. Gießen erschienen, die durch ihre übersichtlich gehaltene Schilderung des Entwicklungsganges des Instituts sehr wohl das Interesse auch des dem Gebiet des Sparkassenwesens ferner Stehenden verdient. Das Werkchen ist in unsere Büchersammlung aufgenommen worden. Da das Gebiet der freien Hilfskassen unter den Be amten sich wachsender Aufmerksamkeit erfreut, hoffen wir, daß diese Geschichte einer mit den kleinsten Anfängen beginnenden Sparkasse, die es in 70 Jahren von einem Sparfassenstand von 18218 Gulden auf 9 Millionen Mark gebracht hat, eingehend studirt wird. Sie kann als Muster auf diesem Gebiete betrachtet werden." Parlamentarisches ans Hessen. Die 27. Sigung der 8 weiten Rammer findet am tommenden Donnerstag, mit nachstehender Tagesordnung statt: 1. Besprechung der Anfrage der Abgg. Dr. Schmitt und Genossen, die Entfestigung von Kastel betr. In Vers bindung hiermit: Besprechung der Anfrage der Abgg. Dr. Schmitt und Genossen, die elektrische Bahnanlage MainzWiesbaden betr. 2. Besprechung der dringlichen Anfrage des Abg. Noad und Genossen, die Lohnverhältnisse der Arbeiter an der ehemaligen Main Neckar- Eisenbahn betr. 3. Anfrage der Abgg. Dr. Schmitt und Genossen, die Sicherheit bei Zoll- und Steuerkrediten betr. Weiter stehen zur Tagesordnung: 4. Antrag der Abgg. Dr. Frenah und Genossen, die Einquartierungslasten betr.( Berichterstatter Abg. Diehl.) 5. 1) Antrag der Abgg. Dr. Frenay und Genossen, Versicherung gegen Hagelschlag betr. 2) Vorstellung der Magdeburger Hagelv.rsicherungsgesellschaft im gleichen Betreff.( Berichterstatter Abg. Wolf.) Die Schrift enthält ferner die als mustergiltig anerfannten, ministeriell genehmigten Sagungen, deren Beftimmungen in ihren Grundzügen genau dem erlassenen Sparkassenges angepaßt sind und durch ihre Kürze der Sparkassenverwaltung jenen Spielraum lassen, der sie in gefeßloser Beit" zu so großen Erfolgen geführt hat. Die der Schrift weiter beigefügte Geschäftsordnung der Spar- und Lehtasse Gießen" ist, soweit dem Verfasser be= fannt, ein Novum auf diesem Gebiete, denn wie ihm mitgeteilt wurde, ist der deutsche Sparkassenverband schon seit Jahren bemüht, eine mustergiltige Geschäftsordnung zu schaffen, ohne bis jetzt zu einem greifbaren Resultate getommen zu sein. D mit soll nicht gesagt werden, daß die Doering'sche Geschäftsordnung etwa nicht verbesserungsbedürftig sei, fie tann aber jedenfalls als Grundlage für alle weiter zu lassenden Bestimmungen benußt werden. Und das ist gewiß auch ein Verdienst um die SparkassenA Bingen, 23. März. Eine Versamm'ung der Ver- sache- Die„ Saßung betr. die Dienstverhältnisse der Spartrauensmänner der freisinnigen Volkspartei, die hier statt- tassenbeamten," welche sich an diejenige der Stadt Gießen fand und die aus fast allen Orten Rheinhessens besucht war, mut. mut. anschließt, dürfte für viele Sparkassenverwaltungen stellte einstimmig den bisherigen Vertreter des Reichstags- Anregung zu gleichem Vorgehen geben; denn nichts hebt wahlkreises Alzey- Bingen, Reinhart Schmitt Elberfeld, die Dienstfieudigkeit mehr, als das Bewußtsein, im Falle wieder als Kandidaten des Wahlkreises auf. der Arbeitsunfähigkeit gegen Not geschüßt zu sein. In ** Darmstadt, 23. März. neter Reh.) In der hiesigen Staats- dieser Beziehung finden sich noch manche Sparkassenbeamte lotterie spielte ein Fabrikant aus Heidelberg, der vorm Kon- abgesehen von den bei rein städtischen Instituten und den furse stand. Er hatte Glück und siehe da, er gewann wenigen Privatsparkassen angestellten, die dem Zuge der Zeit 200 000 Mt. Da der Glückspilz den Mammon benötigte, gefolgt sind, in sehr prefärer Lage. so hinterlegte er das Los, da der Gewinn erst in ca. drei Wochen ausbezahlt wird bei einer Bank. Nach Abzug der Staatsgebühr von 32 000 Mt. und des Bankdisfonts fam er in den Besiß von 164 000 Mt. und bezahlte seine Gläubiger. ziehung ber Bierteljah nnen worden. wie der Post möglichst glatt stellung fü ing feine Ver fmerksam, daß ittungen boll haben. ebieten. tam ein Rad Cen. Derfelbe, ssen, verlor on ht, die Gewalt it gings hinah te mitten in el Rad muß seinen nte die Schwefter It dem Verum berführung na 1 werden mußt hier eine Ver Ortes und de ng der Bahr ßberg un and hatte. Di de um 4 Uh rg war durc Rothschid refe gelegenheit g ammlung au itee's von der feien, einbe Daß noch ni anwesend se liche Rentabil lusfuhr betri ührungen m Dete fich als Be cr Universität edenfalls schwe Jen Marburge nen. Gobiel Deit der Anfi rg- Londo tät befige un solle. V den Kreisaus Praft die Mi fuch abgegang rburg gewähl Bahnangelege ** Frankfurt a. M., 23. März. Der Bauunternehmer Konrad Grölz dahier, gecen den verschiedene Anzeigen wegen Betrugs und wegen Verleitung zum Meineid bei der Staatsanwaltschaft anhängig gemacht wurden, ist, wie bereits gemeldet verhaftet werden. Troßdem G. 30 000 Mt., darauf 50 000 Mt. Raution anbot behufs Haftentlassung, ist dieselbe nicht erfolgt. G. hat besonders fleine Leute geschädigt, so einen Einwohner von Herzhausen( Kreis Darmstadt) Ludwig Log I. Loz hat während seiner Geschäftsverbindung mit dem Bauunternehmer nicht allein sein Vermögen von 27 000 Mt. verloren, sondern noch obendrein ca. 25 000 Mt. Schulden kontrahiert. Versteigerung. Mittwoch, den 25. März d. Js. werden im Bicker'schen Saale Neustadt 55 zwangsweise versteigert: nachmittags 2 Uhr Diese zu bessern ist gegenüber dem so außerordentlich verantwortungsvollen Amte eines Rassenbeamten einfach ein Gebot der Selbster haltungspflicht der Sparlassen und des sozialen Gedankens. Im weiteren sind der Schrift beigefügt: eine Instruktion für die Verwaltung der Pfennigsparkassen, deren große Ausbreitung in den Bezirksgemeinden ein besonderes Verdienst des Verfassers der Sparkasseng schichte ist, je eine Instruktion für den Vorstand der Sparkasse, den Direktor, Rechner und Kontroleur, mit vielen Mustern und Schemata, sowie endlich eine Beschreibung der Einrichtung der Büreauräume. Die dieser Beschreibung beigefügten Pläne und Größenabgaben des ganzen Gebäudes können für manche Sparkassen, die an einen Neubau herantreten müssen, von großem Werte sein, sodaß das Wertchen in feiner Sparkassenbibliothek fehlen sollte. Aber auch jeder Architekt kann daraus lernen, wie man baulich eine Sparkasse einzurichten hat, um das InVerdingung v. Schreinerarbeit. Größen für die Beichenkammern auf dem neuen Friedhof Die Anfertigung von Sargdeckeln in verschiedenen soll öffentlich vergeben werden wozu Termin auf Montag, den 30. d. M.s., Vorm. 11 Uhr Muster und Bedingungen liegen bei uns auf Zimmer 2) 2 Nähmaschinen, 2 Sofas, 1 Nr. 3 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der Kleiderschrank, 2 Regulateure, daselbst erhältlich, find bis zum genannten Termin bei 1 Schrank mit Glastüre, uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. 1) eine Bohrmaschine, gut er= halten, aweiteilige Ladentheke( neu), Ladenregal, 1 viereckiger Tisch, 2 Waschtische, 3 Bilder, 24 Frauenhemden, 6 Tischtücher, 12 Servietten, 48 Handtücher, 3) 480 Pfd. Sohlleber, anberaumt ist. - Gießen, den 23. März 1903. Städtisches Hochbauamt. J. V.: Gerbel. Maba: Zwei möhl. 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August 1879, die Ausführung des Deutschen Gerichtsfostengejezzes und der Deutschen Gebührenordnungen für Gerichtsvollzieher und für Beugen und Sachverständige betr. 9. Rüdäußerungen Erster Kammer. Marktbericht. Gießen, 25. März. Auf dem heutigen Wochenmartt fofteten Butter per Pfb. 1.00-1.10 mt. Hühnereter 2 St. 10-13 Pfg., Enteneier St. 6-7 Big., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Echsen per Liter 21 Bfg., Linjen per Liter 32 Bfg.. Tauben per Paar mr. 1.00-1.20, Sühner pec Stüd Mt. 1.00-170, Hahnen, per Stüd Mt. 0,85-2.00, Enfen per Stüd 2.00-2.40, Gänse p. Pfd. 54-60 Pig, Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Big. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 66-72 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Bfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-6.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 6.00-7.00, Milch per Liter 18 Pfg. 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März. e Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen ( Ohne Gewähr.) 1315 81 123 39 58 74 326 28 70 425 37 789[ 400] 856 964[ 400] 23[ 1000] 87[ 400] 92 99 563 72[ 2000] 639 892 935 2439 44 648[ 400] 767[ 400] 3554 683 999 4061 241 52 82 83 504[ 400] 713 16 53.869 5082 99 117 202[ 3000] 70 352 595 649 83 98 836[ 3000] 70[ 1000] 6061 165 378[ 1000] 509 764 924[ 400] 41[ 400] 7066 101 256 337 69 82[ 400] 536 621 68 766[ 400] 975 8192 95 373[ 2000] 496 513 23 776 812 996 9159 335 418[ 400] 32 557 900 45 10033 59 263 74 338[ 1000] 473 82[ 400] 661 64 989 11191 282 316 24 28 409 16 518[ 400] 37 675 82 728 65 90 806 72 97 12167[ 400] 342 404 38 508[ 400] 35[ 400] 74 647 13164 207[ 400] 92 519 87 693 791 913 17 14179[ 400] 272 99 458 500[ 400] 717 902 15004 110 39 341 402 55 68 573 725 901[ 1000] 34[ 1000] 70 87 [ 400] 16026 79 112[ 400] 61 89 202 405 75 584[ 1000] 746[ 400] 90[ 400] 800 40 17236 38 12000] 90 606 12 995[ 400] 97[ 400] 18065[ 3000] 96 213[ 400] 311 546 795 802 79[ 400] 93 19278 314 97 443 509 17 708 90 895 20425 607 21025 31 95 98 271[ 1000] 456 80[ 2000] 516 719 22228 486 561 643 770 923 78[ 400] 23018[ 400] 33 38 64 130 37 450 65[ 400] 538 69 74 776 24004 42[ 400] 125[ 400] 411 70 622[ 400] 29 717 67 820[ 400] 68 92 25187 455[ 400] 545 611 23 718 78[ 1000] 874 90[ 400] 923[ 400] 84 50 26155 203 49 52 75 532 45 47 858 27145 215 80 625 45 66 703 25 80[ 400] 840 64[ 3000] 917[ 400] 28154[ 1000] 253[ 400] 327 424 659 712 879[ 400] 949 93 29055 65 85 125 281 303 433 98 554[ 2000] 664[ 400] 730 844 962 82[ 1000] 96 30067 129 291 314[ 400] 408 631[ 400] 78 904 99 31090 233[ 400] 35 59 409[ 1000] 47 610 959 32105 57[ 400] 249 62 81[ 400] 97[ 1000] 339 81 508[ 400] 609[ 400] 82 857 954 68 33099 232[ 400] 46 96 315 28[ 400] 85 458 552( 1000] 62 87 720 52[ 1000] 34094 260 416[ 400] 534 47[ 1000] 71 642 94[ 2000] 845 83 35003[ 400] 79 255[ 400] 59 348 539 650 742 808 36021 79 325 29 56[ 400] 478 552[ 1000] 684 37058 219 46[ 1000] 65[ 400] 86 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241 89 346 452[ 400] 59[ 400] 507 19[ 400]) 615[ 400] 16 786 867[ 1000) 911 15 97[ 400] 99 014 236 382 799[ 400] Richard Buchacker, Giessen. 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April od. später zu vermieten bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die näheres 2 Trevven dafelbfl. genannte Stelle vom 1. April 1903 ab in Wirksamkeit treten wird. Betr Die Vermittelung erfolgt gegen eine durch den Vermieter bei Anmeldung der Wohnung zu bezahlenden Ein schreibgebühr von Mt. 0,20 bei Wohnungen bis zu 300 Mt. Mietwert einschl. 0,50" " 1,00 " " bon 300-500" über 500, 〃 " Der Vermieter ist verpflichtet dem Wohnungsnachweis die erfolgte Vermietung einerlei, ob durch den Wohnungsnachweis vermittelt oder nicht, spätestens am nächsten Wochentage anzuzeigen, und ist bei der Anmeldung eine Sicherheit in Höhe von 1 Mt. zu hinterlegen, die bei Nichteinhaltung dieser Verpflichtung und bei unrichtigen Angaben bezüglich der zu vermietenden Wohnung zu Gunsten der Stadt Gießen verfällt. 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