Nr. 144. Wbonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., ta's Saus gebracht 60 Bfg., durch die Post bezogen viertel fährlich Mr. 1.50. Gratisbellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberhefftiche Beitschrift für Landwirtschaft, bft- und artenbak, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berktagen nachmitags. Dienstag, den 23. Juni 1903. Gießener 12. Jahrgang Insertionspret 8: Die einfaltige Betitzelle für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Wehlar und Marburg 10 fa. fonft 15 Bfg.; Reklameu die Petitzelle 30 resp. 40 fg. Bostzeitungslifte No. 3989. Rebattion und Erbebition: Gießen Negenweg 28. Ferusprechanschluk Ne, 368. Neuelle Nachrichten ( Sichener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Drei Kaiferreden. RK. Drei neue Reden des Kaisers aus jüngster Zeit wer den jetzt bekannt. Die eine, die neueste, ist erst am Sonnabend Im Hamburger Rathause bei dem Festmahl aus Anlaß der Enthüllung des Hamburger Denkmals für Kaiser Wilhelm I. gehalten worden; sie wendet sich an das Volk, das der Kaiser mahnt, an seinen dealen festzuhalten. Die beiden anderen sind auch bei einer Denkmalsenthüllung, bei der Weihe des Denkmals Friedrichs des Großen im Döberizer Lager, ge= halten worden. Sie galten der Armee. Fassen wir zuerst die jüngste, die Hamburger Nede, ins Auge. Auf den ersten Blick berührt es merkwürdig, daß der Kaiser die Stadt, die schon seit Jahren mit überwältigender Stimmenmehrheit Sozialdemokraten in den Reichstag schickt, dem übrigen deutschen Volke als Vorbild dafür wies, wie wir Teutschen es anzustellen haben, um uns eine große Zukunft zu sichern. Aber die Sache ist gar nicht so merkwürdig, als es scheint. Denn trotz der Wahl sozialdemokratischer Vertreter im Parlament sind die Hamburger allezeit im neuen Reiche gute Deutsche und trotz ihrer eigenen republikanischen Verfassung überzeugte Anhänger der deutschen Kaiseridee. Und vorbildlich sind sie vor allem durch die Tatkraft, durch den weiten Blick und die Zielsicherheit, die ihre wirtschaftliche Arbeit beherrscht. Nicht hat der Kaiser dem deutschen Volke mit dem Hinweis auf Hamburg, das, wie er rühmte, in der Welt vouneweg geht", sagen wollen: Nur der Güteraustausch, nur der überseeische Handel sei Deutschlands Aufgabe, sei das, wozu wir in volkswirtschaftlicher Hinsicht berufen sind. Aber die unermüdliche Emsigkeit, das kühne und doch kühle, besonnene Vorschreiten auf dem Gebiete des internationalen Verkehrs, das Hamburg zu seiner Aufgabe gemacht hat, cutet auf außerordentliche Eigenschaften der Hamburger hin, Eigenschaften, die in Energie und flarem Blick für das Erreichbare beſtehen. Diese Eigenschaften überall großzuziehen, mahnt der Kaiser das Volk im Binnenlande. Und er setzt sich damit nicht in Widerspruch zu seiner weiteren Hamburger Mahnung an die Volksgenossen, sie sollten ihren Idealen und sich selber treu bleiben. Denn auch in dieser Beziehung kann Hamburg als vorbildlich für Deutschland angeschen werden. Neben der praktischen Flugheit hat auch der deutsche Idealismus seine Stätte in den Köpfen der Hamburger: Auf dem Gebiete der Kunst, der Wohlfahrtspflege für die minderbemittelten Klassen, der patriotischen Begeiste rung für Kaiser und Reich, für die Helden, die das Reich geschaffen, hat die Hamburger Bevölkerung aller Schichten gezeigt, daß ihr der schöne Idealismus nicht mangelt, die Erbteil und Vorzug des deutschen Volkes ist. Wenn die Deutschen, so rief der Kaiser im Hamburger Rathause, ihren dealen und sich selber treu bleiben, dann steht ihnen eine große Zukunft bevor, dann wird unser Vaterland vorangehen auf der Bahn der Aufklärung, der Bahn der Erleuchtung, der Bahn des praktischen Christentums, ein Segen für die Menschheit, ein Hort des Friedens, eine Bewunderung für alle Länder." Und der Kaiser weist dem Volke selbst den Weg, der zu dieser großen Zukunft führt. Mit Entschlossenheit soll das Volk an die Aufgaben herantreten, die ihm der Himmel stellt, ohne zu fragen, ob sie schwer oder leicht sind, ohne sich darum zu fümmern, wie es sie lösen soll, wenn es mur erst herangeht. Die Augen auf! Den Kopf in die Höhe! Den Blick nach oben, das Knie gebeugt vor dem großen Alliierten, der noch nie die Deutschen verLassen hat, und wenn er sie noch so schwer geprüft_und_gedemütigt hat, der sie stets wieder aus dem Staub erhob; Hand aufs Herz, den Blick in die Weite gerichtet, und von Zeit zu Zeit einen Blick der Erinnerung zur Stärkung auf den alten Kaiser und seine Zeit." Das sind beherzigenswerte Worte; mögen sie in unserem Wolfe auf fruchtbaren Boden fallen! Denn wie der Kaiser recht hatte, als er vor zwei Jahren von derselben Stelle aus den„ Notschrei" so nannte ers am Sonnabend selber an das Volk richtete, den Notschrei:„ Bitter not tut uns eine starke Flotte!" ebenso recht hat er mit dem jetzt erhobenen Notschrei:„ Zurück zum Idealismus!" Wahrlich, es ist hohe Zeit, daß unser Volk sich aus dem Dunst der wirtschaftlichen und politischen Klassenverhebung rette und sich auf sich selbst und seine Ideale besänne! Und nun zu den beiden anderen Reden des Kaisers, die dem Volk in Waffen galten, wie jene Hamburger Rede dem Bolf im Arbeitskittel. An die Soldaten des Gardekorps richtete der Oberste Kriegsherr unmittelbar vor der Enthüllung des Onfels des großen Preußenkönigs eine Ansprache, in der er auf das militärische Genie, auf die Tatkraft und unermüdliche Pflichttreue seines Ahns rühmend hinwies. Die Rede Schloß: „ Eine Erinnerung soll dies Denkmal ſein für uns alle, in ungeschwächter Kraft rastlos an unserer Schlagfertigkeit zu arbeiten. Wenn jetzt die Hülle fällt, wenn zum Gruß die Fahnen und Standarten sich neigen, die Degen sich senken und Bajonette im Präsentiergriff blizen, dann geschieht das nicht nur vor diesem Stein, sondern vor ihm, dem großen König, seinen Generälen und Feldmarschällen, vor seinem großen Nachfolger, Wilhelm dem Großen und dessen Paladinen, die jetzt alle beim großen Alliierten droben versammelt auf uns herabblicken, und vor Preußens ruhmvoller Heeresgeschichte und Tradition." Und in der dritten Rede, dem Trinkspruch auf das Gardekorps und die Armee, rief der Kaiser den in Döberitz um ihn gescharten preußischen Offizieren zu: Er sprach von dem Jammer und Elend deutscher Kleinstaaterei: In diesen Jammerzustand der Ohnmacht und Zerrissenheit fuhr der lorbeerumkränzte preußische Degen, geführt von der Hohenzollernhand des großen Friedrichs. Das war eine schöne, herrliche und große Zeit. Aber ebenso sicher ist es, daß die je zige 3eit ebenfalls eine schöne und große werden kann und ist, auch für die Zu funft, wenn wir nur fest entschlossen sind, sie zu einer solchen zu machen. Der Deutsche ist oft so mutlos und melancholisch, oder, wenn es ihm zu gut geht, übermütig und überschwänglich. Da ist der einzige feste und unerschütterliche Pol in der Erscheinungen Flucht stets die preußische Armee gewesen und noch heute. Heute steht die Armee als eine nationale Einrichtung vor unseren Blicken. Eine großartige Schule zur Erziehung unserer Jugend in nationalem Sinne! Sie, meine Herren, find die Erzieher! Nicht nur Reglements, Taktif und Strategie, sondern auch Stolz und Dienstfreudigkeit sollen in meinem Rock gelehrt und Achtung und Liebe für unsere unvergleichliche Armeetradition; dann wird es um unsere Zukunft mit Hilfe unseres großen Alliierten oben" gut bestellt sein. Dann wird meie Armee stets das Instrument bleiben, dessen ich bedarf, damit meine Politik-- wenn nötig Unterstüßung findet:„ Wo es die Feder allein nicht mehr machen kann, so sie nicht von der Schärft des Schwertes soutenieret wird." Die frohe Zuversicht auf eine große Zukunft Deutsch lands, die unser Herrscher in diesen Reden an sein Volk und jein Heer bekundet, wird jeder gute Deutsche gern teilen. An uns, an den Männern im Bürgerfleide wie in des Königs Rock, ist es, das Vertrauen unseres Fürsten zu seinem Volte nicht zu schanden werden zu lassen. Das Volk als solches ha! seine Ideale, die Armee hat die ihrigen. Beide zusammen aber haben, als das Volk in Waffen, das gemeinsame große Ideal, unser Volk mächtig und geehrt zu sehen im Rate der Völker. Und den Weg dazu weist, bildlich genommen, der Spruch, der den Kaiser auf einem der schönsten Pläße Ham burgs auf mächtigem Transparent begrüßte und den der Herrscher lange las, der Spruch, der die Wappen von Hamburg, Lübeck und Bremen umkränzte: ,, Anker aufgezogen, In die Welt hinaus! Schiff auf Meereswogen Ist der Hansa Haus!" ** Der Kaiser hat sich von Hamburg aus nach Kuxhaven zur Unterelbe- Regatta begeben. Die beabsichtigte Fahri nach Helgoland wo er Sonntag das Ende der Regatta Dover- Helgoland abwarten wollte, wurde aufgegeben, da die Jachten infolge Sturmes ihre Reise um einen Tag verschieben mußten. Infolgedessen verschob auch der Kaiser seine Abfahrt von der gastlichen Hansestadt um einen Tag und erschien zur großen Freude der Hamburger bei dem Derbyrennen. Er hatte bei diesem allerdings nicht die Freude, deutsche Farben siegen zu sehen. Als erster gelangte der Bono Modo des österreichischen Barons Epringer ans Ziel, der den Hunderttausend- Mark- Preis von der Elbe an die Donau entführte. Auf der Fahrt nach und vom Rennplatz, sowie während seines Aufenthalts daselbst wurde der Kaiser stürmisch begrüßt. Wie immer an Bord ließ der Monarch es sich nicht nehmen, auch diesmal im Hamburger Hafen auf der ,, Hohenzollern" selbst den Gottesdienst abzuhalten, dem die Hamburger Bürgermeister Dr. Burchardt und Hachmann und der hanseatische Gesandte in Berlin Dr. Klügmann beiwohnten. Den Kaiser begleitete auf seiner Fahrt der preußische Gesandte bei den Hansastädten v. Tschirschky und Bögendorff, als Vertreter des Auswärtigen Amtes. Der Kaiser ernannte den Kapitän zur See Herz zum Kontreadmiral und zum Direktor der Seewarte. Sollen die ferbifchen Königsmörder ftraflos bleiben? Man schreibt uns: Wie Lord Lansdowne im engli schen Oberhaus erflärte, haben die deutsche, französische, englische und italienische Regierung beschlossen, der neuen serbischen Regierung die offizielle Anerkennung zu verweigern, weil König Peter sich gesträubt hat, die in der bekannten russischen Note verlangte Bestrafung der Mörder Alexanders und Dragas vorzunehmen. Er schob die Rechtsprechung über die entseßliche Tat allein der Zwischenregierung und der Stupschtina zu, die sich bereits offiziell dahin ausgesprochen habe, daß die Mörder sich um das Vaterland verdient gemacht und alles eher zu erwarten hätten als eine Bestrafung. Einer der Mörder, Oberst Maschin, ist denn auch schon Bautenminister, ein anderer, Oberstleutnant Misitsch, Plazkommandant in Belgrad geworden. Allgemach heißt es ja, daß auch den übrigen entsprechende Beförderungen zu teil werden sollen. Kann man sich dem Druck der fremden Mächte dann auf die Dauer doch nicht entziehen, so will man die Königsmörder schließlich scheinbar bestrafen, indem man sie aus ihren neuen Posten verabschiedet. Man will ihnen aber als Versüßung der bitteren Pille eine unverhältnismäßig hohe Pension mit auf den Weg geben, so daß auch auf diese Art schließlich nicht von einer Bestrafung, sondern von einer Belohnung die Rede sein würde. Gegen dieses unwürdige Spiel beginnt sich die öffentliche Meinung in ganz Europa energisch aufzulehnen, die anfangs unter dem ersten Eindruck der ungeahnten Katastrophe der Frage der Bestrafung der Mörder ziemlich indolent gegenüberstand. Hatten doch, das muß zur objektiven Beurteilung der Sachlage immer wieder betont werden, Alexander und Draga sich im Auslande ebenso wenig Sympathien zu erwerben gewußt, als in Serbien selbst. Deshalb mochte es im Anfang wirklich so scheinen, als habe sich eine Art Strafgericht des serbischen Volkes über ihren schuldigen Häuptern vollzogen. Erst allmählich kam dann allenthalben die sittliche Vernunft zum Bewußtsein zurück und findet nun beredte Worte, um die Sühne des Verbrechens von Belgrad zu verlangen. Denn ein Verbrechen ist und bleibt die unselige Tat, der die neuen Männer in Belgrad das Mäntelchen des Patriotismus umhängen wollen. Serbisch- radikale Blätter vergleichen sie verherrlichend mit den Taten eines Harmodios und Aristog iton, der Mörder des attischen Tyrannen Hipparch, oder des Brutus, der den Cäsar erdolchte. Diese Männer hätten im Altertum das Lob ihrer Mitbürger erhalten und seien gefeiert worden als Retter des Vaterlandes. Mit derartigen klassischen Reminiszenzen kann man heutzutage das öffentliche Gewissen nicht betäuben. Laut ruft es nach Sühne für den gemeinen Mord, der begangen ist. Wohin sollte es führen, wenn man das, was in Belgrad geschehen ist, vom Staats- in das private Leben übertragen wollte? Jemand wird anderen lästig, vielleicht mit Recht lästig. Statt sich an die Gerichte zu wenden, läßt der Geschädigte einfach die Mündung des Revolvers sprechen. Das wäre der ausgesprochene Anarchismus. Peter Rosegger, der große österreichische Schriftsteller, weist deshalb auch mit Recht auf die Gefahr hin, die der ganzen bürgerlichen Gesellschaft droht, wenn die Belgrader Königsmörder ihrer Strafe entgehen sollten. Die Presse sang Heldenlieder so schreibt er in einem flammenden Artikel- die Behörden stellten ehrerbietig ihre Funktionen ein, die Gendarmen legten andächtig ihre Waffen nieder vor den Mördern, und die Priester bersagten den Gemordeten die Ehren. Ja, was fönnen um Gotteswillen die Anarchisten noch wünschen? Sie sind am Ziele. Oder bliebe ihnen am Ende noch übrig, für die Menschenrechte der Könige einzutreten? Der Königsmord mag eine interne Sache sein, aber der Menschenmord ist feine interne Sache. Der Mensch ist eine gemeinsame Angelegenheit und steht unter dem Völkerrecht. Wenn diesmal schon die Staatsanwälte schweigen, so sollten Menschheitsanwälte um so lauter sprechen. Dichter und Denker, Lehrer und Publizisten müßten zusammenstehen und im Namen der Menschheit verlangen, daß die serbischen Mörder nach dem Geseze bestraft werden! die Dieser Appell einer der führenden Größen des deutschen Geisteslebens wird und kann nicht ungehört verhallen. Tausend und abertausend Stimmen werden sich ihm anschließen in brausendem Chor und gegen die verwerfliche Anschauung protestieren, daß ein Königsmörder über dem Geseze steht. Mag Merander viel verschuldet haben, eine größere Schuld nicht nur ihrem Lande, sondern der ganzen zivilisierten Menschheit gegenüber würden der neue König und seine Räte auf sich laden, wenn sie sich den Forderungen des Rechts und der Moral länger vidersezen. Die Politik. Die Regierung und die Stichwahlen. Der Ausfall der Wahl hat die Reichsregierung beranlaßt, für die Stichwahlen aus ihrer Reserve herauszutreten und auf einen Zusammenschluß der Rechten, der Nationalliberalen und des Zentrums für die Stichwahlen hinzuarbeiten. Nach einer Meldung aus Leipzig erhielt der Zentrumsführer Reichsgerichtsrat Dr. Spahn am Freitag vom Grafen Posadowsky ein Telegramm, er möge sofort nach Berlin kommen. Dr. Spahn war daran durch eine wichtige Sizung verhindert. Darauf sind am Sonnabend von Berlin Graf Posadowsky und Abg. Bachem in Leipzig eingetroffen, um über ein Zusammengehen der Ordnungsparteien mit dem Zentrum für die Stichwahlen besonders in West- und Süddeutschland zu verhandeln. Die Einigung ist auch erfolgt; noch am Sonnabend versandte Dr. Spahn zahlreiche Telegramme an die einzelnen Provinzial- und Kreiswahlkomitees des Zentrums. Eine blutige Wahlschlacht. In Deutschland ist es bisher nicht üblich gewesen, daß die Wähler sich aus Parteileidenschaften zu gegenseitiger tätlicher Befehdung hinreißen ließen. Das war blos das Privileg romanischer und slavischer Völkerschaften, denen wir dieses Vorrecht gern gönnten. Aber es scheint anders werden zu sollen auch in Deutschland: der alte Herr. ,, Gie tönnen also sofort bei uns machen kann, da will er meinem Glück nicht im Wege auch ein, daß ich in Ihrem Hause eine bessere Karriere stehen." eintreten?" fragte Binnen acht Tagen, es sind noch einige geschäftliche schlimmsten fähig. Ich wünsche auch einer leichten Verneigung, Ihr Wunsch ist mir Befehl," erwiderte Polizei auf diesen gemeingefálichen Menschen aufmerkwortung gezogen wird, Sie kennen ja meine Gründe." des Schreckens, den er mir eingejagt hat, zur Verant nicht, daß er wegen " beabsichtigte nur, die Rudi mit wand trennt dem alle ihn Sorgen bon Element, in nenstrahlen hüpfen die Planten. So weit das Auge reicht, blaue Fläche, auf der gleich tausend Diamanten Die Sonstill liegt es jeẞt; nur leise plätschern die wogen an erstickt werden unermeßliche dem trügeuhig und und tanzen; doch zont türmen fich die offen. mie bald fannen am HoriBind fung Sie hatte es sich überlegt und stand nun einer Krankenschwester in Beglei ,, Möve", wollte sie dort wirken. die dem fernen Grdteil zusegelte. Ms freiwillige Helferin Der Abend senkte sich hernieder, es wehte eine fühle exchleier flatterte in der Luft; Passagiere gingen auf der Brise; Muh Aus vauvahütte wird gezeldet: Nach einer Mitteilung des Gemeindevorstandes von Laurahütte kam es in einer dortigen Zentrums- Wählerversammlung zu schweren Ruhestörungen. Angehörige der großpolnischen Partei drangen in den Saal ein und verübten derartigen Lärm, daß die Sicherheitsbehörde einschreiten und von der Waffe Gebrauch machen mußte. Auf beiden Seiten wurden zahlreiche Personen verwundet, eine Person wurde ge tötet. Nach privaten Meldungen haben die Ruhestörer die Fenster des Pfarrhauses, des Hüttenamts, des Hütten- Gasthauses und Kasinos, sowie mehrerer Privatgebäude zertrümmert. Um Mitternacht traf aus Beuthen Militär ein, welches aber nicht mehr einzuſchreiten brauchte, da die Ruhe bereits wiederhergestellt war. Das einzig Tröstliche an diesen häßlichen Wahlexzessen ist der Umstand, daß es nicht Deutsche waren, die sie provozierten. Wie vor fünf Jahren, als der deutsche Lehrer Grütter bei Schwetz von fanatischen polnischen Wählern ermordet wurde, waren es auch diesmal wieder Polen, die den Landfriedensbruch herbeiführten. Hoffentlich ereilt die Rädelsführer und die Schuldigen überhaupt die gebührende Sühne. Lokales. Gießen, den 23. Juni 1903. ** Der Großherzog hat dem praktischen Arzte Medizinalrat Dr. Rouge in Hungen das Ritterkeuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Seine Hochwürden der Bischof von Mainz wird am nächsten Sonntag zur Kirchenvisitation und Firmung nach Gießen kommen. Am 30. Juni begiebt er sich nach Buzbach und vom 1.- 3. Juli wird er in Rockenberg, Oppershofen, Nieder- und Ober- Mörlen weilen. * * - Die Tagesordnung für die nächste Stadtver ordneten Versammlung, welche Freitag, den 26. Juni, nachmittags 4 Uhr stattfindet, ist folgende: 1. Baugesuch des Heinrich Arnold II. für die Marktstraße; hier: Dispens. 2. Baugesuch von Stein und Meyer für die Walltorstraße. 3. Baugesuch des Heinrich Launspach für die Alicestraße; hier: Dispens. 4. Geländeaustausch am Riegelpfad; hier: Tauschvertrag zwischen der Stadt und Heinrich Winn. 5. Baugesuch des H. Schaffstaedt für die Oftanlage; hier: Geländeaustausch. 6. Beschaffung von Fußbodenöl für das Rechnungsjahr 1903/04.- 7. Verpachtung einer Sandgrube im Gießener Stadtwald an Heinrich Keßler von Annerod.- 8. Verpachtung der Sandgrube an der Rödgerstraße an Heinrich Gans IX. von Großen- Bused. 9. Das Friedrich Heß'sche Erbbegräbniß auf dem hiesigen Friedhof. 10. Besetzung einer Lehrerstelle( Präsentationsstelle) an der Volksschule zu Gießen. 11. Gesuch der Lehrer an der Stadtknabenschule um Erhöhung der Vergütung für Leitung des Knabenhortes. 12. Ge haltsverhältnisse der Lehrer seminaristischer Bildung an den höheren Lehranstalten. 13. Hauptvoranschlag des Realgymnasiums und der Ober- Realschule für 1904.- 14. Anschaffung von stählernen Kletterstangen für die Turnhalle der Stadtknabenschule. 15. Erlaß einer Viehmarktordnung. 16. Beschaffung eines Krankenſtalles für Geflügel.- 17. Landwirtschaftliche Ausstellung von 1903; hier: Preise der Stadt Gießen. 18. Gesuch des Robert Luckenwald um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetriebe im Hofe des Grundstücks Seltersweg 31( Perfeo). Desgleichen des Friedrich Benz dahier zum Wirtschaftsbetriebe im Hause Burggraben 9 ( Café Ebel). - - ** Der Lokalverein Gießen des Bundes der Landwirte hat beschlossen, bei der bevorstehenden Stichwahl für den liberalen Kandidaten, Herrn Kommerzienrat Heyligen staedt einzutreten. ** Die Freiwillige Feuerwehr hatte gestern abend auf Oswalds Garten eine Uebung, an der sich die Mitglieder zahlreich beteiligten. Nach der Uebung wurde, wie üblich, unter Borantritt der Kapelle zu einer Nachfizung marschiert. * Konzert. Auf das heutige Konzert der Husaren in Steins Garten weisen wir nochmals empfehlend hin. • Das Jahresfest der Ludwigs- Universität zu Gießen findet am 1. Juli in der großen Aula der Universität statt. Die Festrede wird der Rektor der Universität, Herr Dr. Krüger, halten. ( 2) Die Gießener Dampfmolkerei erhielt auf der Ausstellung der deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft für ausgestellte Butter einen Preis. In das Gießener Militärlazaret wurde ein Soldat vom Wachkommando des 3. Hess. Inf. Regt. Nr. 117 von Rockenberg eingeliefert. Der Soldat war im Zimmer so unglücklich gefallen, daß er ein Bein brach. Gießener Radfahrerverein 1885. In Kirchhain errang der Verein am Sonntag bei Gelegenheit des Sommerfestes des Nordbezirks, Gau 9 des deutschen Radfahrerbundes, einen schönen Erfolg. Beim Reigenfahren erhielt der Verein den von den Damen Kirchhains gestifteten Ehrenpreis. Im Schaufenster des Bweiggeschäfts der Firma H. Kaeß Nachf. ist der Preis ausgestellt. □ Rad- Club„ Germania". Bei dem Vereinsdauerfahren des Nordbezirks des Gaues 9 nach Kirchhain Gruppe 2 davon. Der Verein legte mit 15 Mitgliedern trog trug der Verein unter starker Konkurrenz den 1. Preis in des Regens und der aufgeweichten Straßen die 100,5 Kilohausen- Marburg- Kirchhain in ca. 6 Stunden zurück. meter lange Strecke über Grünberg- Londorf- Wieseck- Frohn - des eingetretenen schlechten Wetters wegen auf den 23. * Das Wetturnen auf dem Feldberg mußte August verlegt werden. Es waren 930 Turner angemeldet, darunter viele aus weiter Ferne eine Zahl die bis jetzt noch nicht erreicht worden ist. Ein Wolten- und Nebelschleier umhüllte die Kuppe des Taunusriesen während des Sonntag, sodaß sich gar keine Fernsicht bot, trotzdem war der Feldberg ganz außerordentlich zahlreich besucht. * Sommers Anfang. Ohne einen Blick auf den Kalender hätte gewiß gestern tein Mensch daran gedacht, daß der Frühling ein Ende genommen und die Zeit der Hundstage heranrücke, denn es herrschte den ganzen Tag eine recht herbstliche Temperatur. Wir stehen in der Zeit des längsten Tages und der fürzesten Nacht. Mit der winterlichen Sonnenwende, wo die Nacht 161 Stunden dauerte, mußte sie von Tag zu Tag eine kleine Spanne zurückweichen, so daß ihre Herrschaft jetzt nur auf 7 Stunde beschränkt ist. Am 22. steht uns die Sonne am nächsten und von da wendet sie sich wieder abwärts; die allmählich zunehmende Nachtlänge bedingt die Kürzung des wieder angekommen sind. Tageslichtes, bis wir auf dem tiefsten Punkte am 22. Dez. ** Herr Kaspar Völzing und Frau in Groß- Felda; wähDie Feier der goldenen Hochzeit feierte rend der Jubelbräutigam 75 Jahre zählt, steht die Jubelbraut im Alter von 69 Jahren. Die äußerst zahlreichen Glückwünsche und die Anteilnahme an der Feier gaben ein beredtes Zeugnis von der Achtung und Beliebtheit dessen sich das Paar zu erfreuen hat. Wir schließen uns den zahlreichen Gratulanten von Herzen an und wünschen dem in Ehren grau gewordenen Paare einen sorgenlosen Lebensabend. Wieseck, 23. Juni. Der Turnverein Wieseck feierte am Sonntag sein 41. Stiftungsfest. Leider gehört dieser starke Verein nicht mehr zum Gau Hessen. Leihgestern, 23. Junt. Der Turnverein Leihgestern feierte am Sonntag das 10. Stiftungsfest verbunden mit Fahnenweihe und Preiswetturnen. Hattenrod, 23. Juni. 25jährige Stiftungsfest des Gesangvereins„ Eintracht" statt, Am Sonntag fand das an welchem sich 19 Vereine aus der Umgegend beteiligten. Frauen- und Jungfrauen hatten dem Verein eine pracht volle Fahnenschleife gestiftet. ** Hungen, 22. Juni. Lester Tage beging der weit hin befannte und beliebte Medizinalrat Dr. Rouge sein 50jähriges Arztjubiläum. ** wir wollen Stichwahl ni und Gehäffig Mann zu wa der Sozialdem Parteileitung anlaffung gege fuß in Gieße fchleben für 5 demokraten to Marburg, 22 Juni. Ueber dem Rotenberge entlud sich am Samstag ein schweres Gewitter mit Wolkenbruch, strich weise auch mit Hagel begleitet. Die Wassermassen er gossen sich vom Rotenberg und entwurzelten auf ihrem Wege die Bäume, zerstörten Zäune, riß Wege, Gräben und an einzelnen Stellen das Ackerland auf, sodaß die Kartoffeln bloßgelegt wurden. Einem Hausbesitzer entführte das in den Hof eindringende Wasser eine Glucke, während die Bruteier im Flut teilweise in die Keller. Auch an den westlichen AbHof umherschwammen. In Ockershausen drang die hängen des Rotenberges, nach Wehrshausen und dem Neuhof hin, haben die stürzenden Wasser in gleicher Weise Schaden angerichtet. In Bürgeln schlug der Blizz ein, ohne zu zünden." Oeffentlicher Sprechsaal. Für die unter dieser Rubrik gebrachten Artikel übernehmen wir dem Publikum gegenüber keine Verantwortung. X. Y. Obschon Herr Dekonomierat Schlenke unterm 20. d. Mts. öffentlich im„ Gieß. Anz." erklärt, daß man ihn in feiger niedriger Weise ohne Namensunterschrift persönlich anzugreifen gesucht und tags zuvor unser Kandidat Köhler- Langsdorf in den„ Gieß. N. N." den an ihn gerichteten Brief einer seiner Parteigenossen, der in der unflätigsten Weise von liberaler Seite beschimpft worden war veröffentlichte, fühlt sich der„ Gieß. Anz.", der anscheinend Kreisblatt für Lauterbach geworden ist, bemächtigt, so von oben herab zu verkünden: Es sei seitens der Liberalen allenthalben mit den anständigsten Waffen gekämpft worden; nicht großen liberalen Wählerversammlung in Gießen. ein gehäffiges Wort sei gefallen, namentlich nicht in der Demgegenüber bemerken wir, daß in der Redaktion des ,, Gieß. Anz." das Wahlfieber, insbesondere das wählt Kreisrat Wallau- Fieber, so heftig gewütet hat, daß die verehrl. geben muß, eine Reihe haarsträubend, blödsinniger( Druck) Redaktion, wie sie selbst in anerkennenswerter Offenheit zuFehler unterlaufen sind. An die thales! Die auch bei früher bem Nationalli baten geführt. Rampfe gegeni der Anzeiger u. a. schreibt, der Bürger( also Landwirt, Unter solchen Umständen nimmt es nicht Wunder, wenn Handwerker, Gewerbetreibende 2c.) weiß, daß es ihm jest im Ganzen gut geht!?!( Sier hätte er noch beifügen sollen und im ganzen zu wenig Steuer bezahlt.) Daß ferner der Anzeiger erst am 19. d. Mts. im Stande war die für Köhler abgegeben Stimmen richtig zu veröffentlichen ( 5122 statt 5022), und im übrigen anscheinend das Gefühl verloren hat, für das was anderen niedrig, verlegend und geLiebenswürdigkeiten, die den Wählern K.'s gewidmet wurden, hässig erscheint Wir wollen darauf verzichten, all die aufzuzählen, weil dadurch lediglich von neuem Groll und Erbitterung in die Reihe unserer Anhänger hervorrufen würde, Mts. fortgesetzt Dr. Gutfleisch öffentlich erklärte, von erwähnt sei nur, das in der betr. Versammlung vom 3. d. einem Antisemiten vertreten zu sein, ist keine Ehre. Ist es nun keine Ehre, von einem Antisemiten vertreten zu sein, so dürfte es auch für Herrn H. keine Ehre sein, von Antisemiten gewählt zu werden. Doch Einem hochgeehrten Publikum Gießens und Umgegend die ganz ergebene Mitteilung, daß ich am hiesigen Platze ein nahm eine Wähler- Versammlung, die gestern abend in + Einen ziemlich bewegten Verlauf Wallau und Bindewald, doch keinem war es vergönnt, Groß- Felda stattfand. Es sprachen Redner der Partei ungestört seine Ausführungen zu Gehör zu bringen. Von Seiten der nationalliberalen Partei sprachen die tassierer Strack von Ulrichstein, während von der Herren Rechtsanwalt Reh von Alsfeld und BezirksReformpartei die Herren Landwirt Schloßer von GroßFelda, Landwirt Luz von Elpenrod und Pfarrer Schick von Burg- Gemünden sprachen. An unsere Freunde und Maler, AnstreicherParteigenossen! eröffnet habe. zur Friedho Blag für haltlich besonde Der oberen Gä Anmerkun wände zwischen hallen und d ber Färge gef bes Mugungsb 2. und Weißbindergeschäft Hochachtungsvoll Gustav Belitz Durch entsprechende Ausbildung und praktische Erfahrungen glaube ich im Stande zu sein, allen an mich gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Seitens der Parteileitung der Deutsch- sozialen Reformpartei Preisen zusichere, bitte ich mein Unternehmen durch Zuwendung geschätzter Aufträge Indem ich pünktlichste Bedienung und geschmackvolle Ausführung bei soliden ist an uns die dringende Aufforderung ergangen, bei der bevorstehenden Stichwahl gütigst unterstüßen zu wollen. für den nat.- lib. Kandidaten, Herrn Kommerzienrat Heyligenstaedt einzutreten und feine Stimmenenthaltung zu üben. Wir geben dies unseren Freunden und Parteigenossen hiermit bekannt und teilen gleichzeitig mit, daß vor allem die gehässige und persönliche Kampfesweise die seitens der Liberalen uns und unserem Kandidaten gegenüber beliebt wurde, uns veranlaßte zur Stimmenenthaltung aufzufordern. Wir wollen hier nicht jeden einzelnen Fall erörtern. Aber es sei für heute nur auf die Aeußerungen des Herrn Justizrat Dr. Gießen, im Juni 1903. Dekorations- Maler Steinstraße 65. G. F. J. Auf Wunsch Originalskizzen und Kostenanschläge. Circa 100 Met r Gutfleisch verwiesen, der in der liberalen Wählerversammlung am 3. Juni u. a. Garten palier Mein Wohnhaus in Flensungen C.Valentin, Schützenstr.15, Gießen erklärte: ,, Durch einen Antisemiten vertreten zu sein, billig zu verlaufen. ist keine Ehre". Unseres Erachtens dürfte es dann für Herrn Heyligenstaedt auch keine Ehre sein, mit Hilfe der Antisemitischen Stimmen gewählt zu werden. 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Reihengrab a bei Cinto 2600 B bei Eint 900 bis y bei Eint b. Ginfaffungs 900 Mt. 1. Begräb bühren des Lei der Leiche in des Grabes 2. begleid 3. " 4. Begräb eines Leichenw 5. Desglei 6. 11 7. Beerdig a. b. mit Kleine Wohnunggaben alsbald zu vermieten Brandblak 15. Kleine Wohnung an rub. Leute 3 wei schön möbl. Zimmer zu pr. 15. Juni zu vermieten. Näh. Kirchenplay 21, Gießen. 4- Zimmer wohnung mit Gartenanteil sofort zu verm Liebigstraße 58, II. vermieten Gießen, Lindenvlag 12. in möbl. und ein unmö³liertes d. e. f. 8. Genehm graben einer 9. Fingrab Gießen. Zimmer zu verm. Kreuzplaz 10. nach dem Bahnh 10. Herricht - rein Wiefed feierte wir wollen uns daran erinnern, daß es sich bei der noch darum, ob unser Kreis auch fernerhin durch einen Der gehört dieser Stichwahl nicht darum handelt persönliche Reibereten evangelischen und national gesinnten Abge nverein Leihgeftern und Gehässigkeiten auszutragen, sondern darum, einen Mann zu wählen, der gleich uns entschiedener Gegner Parteileitung der Deutsch- sozialen Reformpartet Verordneten, oder durch einen ultramontanen Rath o liten vertreten sein soll. Unter diesen Umständen ist es Brieffaften. daß wir anonyme Busendungen prinzipiell nicht berücksich G. L. Stadtpostlagernd. Es dürfte Ihnen bekannt sein, eft verbunden mit der Sozialdemokraten ist, ein Umstand, welchen der Pflicht fedes deutschen Mannes im Kreise, die Unterschiede tigen. Wir müssen wissen mit wem wir es zu tun haben. Eintracht" Stalt, schuß in Gießen zu ersuchen, bet der Stichwahl entder Partei zu vergessen und bei ber Stichwahl Herrn Kraemer Gießen, 23. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt tosteten Butter per Pfb. 0.90-1.00 Mt. Hühnereier 6 Pfg., 2 St. 11-13 Bfg., Enteneter Niemand bleibe zu Hause! Die Gefahr ist groß, denn St. 6-7 Pfa., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., gegend beteiligten fchieden für Heyligenstaedt einzutreten und den Sozial- der Zentrumsmann hat am 16. Juni bereits 450 Stimmen erein eine pracht. demokraten weder direkt noch indirekt zu fördern. e beging der weit t Dr. Rouge fein Rotenberge en lub Ein Deutsch- sozialer Reformer. An die Wähler des Kreises Wetzlar und des Bieberthales! Die Wahl am 16. Junt hat auch hier wieder, wie auch bei früheren Reichstagswahlen, zur Stichwahl zwischen mehr erhalten als Herr Kraemer. Die Entscheidung bei der Stichwahl muß der Kreis Weßlar und der Rodheimer Bezirk bringen, denn im Kreise Altenkirchen besitzt der Ultramontane bereits die absolute Mehrheit. Unser fast rein evangelische Bezirk darf nicht die Abgeordneten jener katholisch tonfessionellen Partei vermehren helfen. Das geschieht aber, wenn die evangelischen Wähler am Ein Vertrauensmann der nationalliberalen Partei. mit Wolfenbruch, dem Nationalliberalen Kandidaten und dem Zentrums KandiWaffermassen er daten geführt. Alle Parteien haben auch hier in heißem Donnerstag, den 25. Juni, zu Hause bleiben. n auf ihrem Wege Kampfe gegenüber gestanden. Jezt aber handelt es sich nur en und an einzelnen rtoffeln bloßgelegt & in den Hof eindie Bruteier im sen drang die n westlichen Aben und dem Neu in gleicher Weije ug der Blitz ein, blaal. übernehmen wir dem ortung. Schlenfe unterm erklärt, daß man ensunterschrift pers or unser Randidat den an ihn ge der in der unmpft worden war , der anscheinend memagtigt, jo von er Liberalen allent pft worden; nicht tlich nicht in der Bießen. der Redaktion des das wählt Kreis( also Landwirt, Daß es ihm jept Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Ltter 32 Bfg., Tauben per Paar Mr. 1.00-1.20, Hühner per Stüd Mt. 1.20-2.40, Hahnen, per, Stüd Mt. 1.00-1.80, Enten per Stüd 2.00-2.40, Gänse p. Bfd. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfb. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Bfa. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-74 8.00-8.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 9.00-10.00, Kirschen per Pfg., Sammelfleisch per Pfd. 52-72 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo Pfund 35-50 Pfg. Milch ver Liter 18 Vfa. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckeret, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1873); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Amtliche Bekanntmachungen. Gebührenordnung 11. Verbringung einer Leiche nach dem Bahnhof 15 12. Ueberführung einer Leiche mittels Leichenwag na zur Friedhofs- und Begräbnisordnung für die nach auswärts wird nur gegen eine im Einzelfall be= Stadt Gießen. I. Gräber. 1. Grufthallen. Platz für je 2 Särge übereinander 2000 Mart, vorbehaltlich besonderer Vereinbarung; für eine Gruft, entsprechend Der oberen Säulenteilung 5000 Mt. Anmerkung: Die Herstellung der Trennungswände zwischen den einzelnen Abteilungen der GruftHallen und der Stüßen zum Uebereinanderstellen der Särge geschieht durch die Stadt auf Kosten des Nutzungsberechtigten. a. b. 2. Erbbegräbnis an der Mauer. ( weniger als 2 Bläge werden nicht abgegeben.) für jede Grabstätte Plaz zum Aufstellen einer Aschenurne 200 " 100 3. Erbbegräbnis an sonstigen Plägen ( weniger als 2 Pläge werden nicht abgegeben) a. für jede Grabstätte b. Plaz zum Aufstellen einer Aschenurne 4. Einfassungsgrab 100 27 50 " ( diese Gräber werden nur einzeln abgegeben) 100 5. Reihengrab H fonders vereinbarte Vergütung ausgeführt. 13. Ausgraben einer Leiche und Wiederbeerdigung a. auf demselben Friedhof b. auf dem anderen Friedhof 14. Ausgraben einer Leiche und Verbringung nach der Bahn 15. Grabgeläut 16. Benugung des Sektionszimmers 17. Die Anfäße unter Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6 fönnen von der Stadtverordneten- Bersammlung bei einem Einkommen des Zahlungspflichtigen bis zu 2600 Mt. auf Nachsuchen bis auf die Hälfte ermäßigt werden. Anhang. werden die folgenden Rohbauarbeiten unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 hiermit öffentlich ausgeschrieben: 75 Los 1. H 100 N 50 " 3 11 10 " Bestimmungen über die gärtnerische Unterhaltung von Gräbern durch die Stadt. 1. Die Stadt übernimmt die dauernde gärtnerische Unterhaltung aller Arten von Gräbern gegen eine einmalige oder jährliche Vergütung. Die Unterhaltungspflicht währt so lange wie die Nußungsberechtigung des unterhaltenen Grabes; bei jährlicher Vergütung erlischt sie, wenn der Zahlungspflichtige mit der Zahlung ein volles Jahr im Rückstand und eine ihm unter Androhung des Aufhörens der ferneren Unterhaltung des Grabes gefeßte Frist von zwei Monaten erfolglos verstrichen ist. 2. Die Unterhaltung erfolgt nach drei verschiedenen Stufen, nach denen sich die Höhe der Vergütung bemißt. Dieselbe beträgt: daß die verehrl. rter Offenheit aus dsinniger( Drud) a. für einen Erwachsenen ht Bunder, wenn a bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 2600 Mt. an 20 ẞ bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 bis ausschließlich 2600 Mt. 10 11 er noch beifügen b. für ein Kind von 3-10 Jahren er bezahlt) Daß . im Stande war a bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 2600 Mt. an 15 M zu veröffentlichen ẞ bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 bis ausschließlich 2600 Mt. 750 " Für ein Grab verlegend und ge c. für ein Kind unter 3 Jahren inend das Gefühl erzichten, all die gewidmet wurden, neuem Groll und hervorrufen würde, mlung vom 3. d. ich erklärte, von ist keine Ehre. Antisemiten ber Herrn H. feine werden. Doch ang ergebene Mits jchäft en glaube ich im werden. ihrung bei soliden a bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 2600 Mt. an ß bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 bis ausschließlich 2600 Mt. Bei Einkommmen des Zahlungspflichtigen bis zu 900 Mt. ausschließlich, werden die Reihengräber unentgeltlich abgegeben. Bei Einkommen von 900 Mt. bis ausschließlich 2600 Mt. fann auf Ansuchen und bei Nachweis wirklicher Bedürftigkeit die Zahlung für die Reihengräb r durch die Stadtverordnetenversammlung erlassen werden. I. Stufe II. Stufe: III. Stufe ein jähr ein jähr| ein- fährmal lich mal lich mal lich Mt. Mt. Mt. Mt. Mt. Wir. 250 10 500 20 1000 40 2 zusammenliegende Gräber 325 13 800 32 1500 60 3 400 16 1100 44 2000 80 " " 10 " 475 19 1400 56 2500 100 " " " 5 " " " 5 6 " 625 25 2000 80 3500 140 ( Das Einkommen wird nach der staatlichen Veranlagung zur Einkommensteuer berechnet). Für jedes Grab mehr A. Normale Anatomie. Zimmerarbeiten, darunter 94 cbm. TannenHolz, 63 Ifd. m Gesimse. Los II. Dachdeckerarbeiten, 893 qm Schieferdach 2c. Los III. Spenglerarbeiten, darunter 132 Ifd. m Rinnen, 109 Ifd. m Abfallrohre, Kupferbefrönungen. Los IV. Blikableiteranlagen. Los V. Los VI. B. Pathologische Anatomie. Rimmerarbeiten Dachdederarbeiten Los VII. Spenglerarbeiten Los VIII. Blizableiteranlage ungefähr die gleichen Massen wie unter A. C. Chirurgische Klinik. Los IX. Zimmerarbeiten, darunter 146 cbm TannenHolz, ca. 180 Ifd. m Gesims. Los X. Dachdeckerarbeiten, 1620 qm Schieferdach 2c. Los XI. Spenglerarbeiten, darunter 215 Ifd. m Rinnen, 145 Ifd. m Abfallrohre, Kupferbefrönungen. Los XII. Blizableiteranlage. Angebotsunterlagen können auf unserem Zweigbureau, Frankfurterstraße 83, eingesehen, Angebotsformulare( feine Zeichnungen) gegen Selbstkostenpreis dorther bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrist versehen, sind auf genanntem Zweigbureau bis Samstag den 4. Juli 1903, Vormittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, auf genanntem Bureau einzureichen. Zuschlagsfrist: 3 Wochen. Gießen, den 16. Juni 1903. 550 22 1700 68 3000 120 Großh. Baubehörde für die Universitäts75 3 300 12 500 20 3. Ueber die Unterhaltung von Grabdenkmälern, die erste Anlage von Gräbern, sowie eine reichere Ausstattung derselben als in diesen Bestimmungen vorgesehen, bleibt besonderer Vereinbarung mit der Friedhofskommission vorbe= halten. Neubauten, Gießen. Becker. Bekanntmachung. Gärtner sowie Gewerbetreibende, die sich mit Herstellung von Grabeinfassungen oder Grabdenkmälern beschäftigen, be4. Für die Unterhaltung der Gräber gilt Folgendes: dürfen nach§ 44 der Friedhofs- und Begräbnisordnung vom Sämtliche Gräber sind nach Bedarf umzuarbeiten, so daß 1. Juli d. Is. ab zu Arbeiten auf den hiesigen Friedhöfen feine Senkungen des Bodens entstehen. Steineinfassungen sind einer Erlaubniskarte. Anmeldungen zur Erlangung einer sol5 Mt. in gärtnerischer Weise zu unterhalten, bezw. neu herzurichten, chen werden im Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 13, entRaseneinfassungen nach Bedürfnis zu erneuern. Regelmäßig gegengenommen. 6. Ueberschreibung der Besizurkunde über eine Gruft oder ein Erbbegräbnis bei Wechsel des Nuzungsberechtigten 7. Verschonungsgebühr für je 30 Jahre a. für ein Reihengrab b. " Einfassungsgrab 20 " 50 P " 8. Erwerb eines Grabes auf 90 Jahre für Israeliten a. Reihengrab a bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 2600 Mt. an ẞ bei Einkommen des Zahlungspflichtigen von 900 bis ausschließlich 2600 Mt. y bei Einkommen des Zahlungspflichtigen unter 900 Mt. eschäßter Aufträge b. Einfassungsgrab a elitz aler 5. läge. G. F. F. Uebung mor gen Abend 8% Uhr Traber, Branddirektor. mit Wohnunge rmieten Brandblak 15. n möbl. Zimmer au en 1. Lindenblak 12. 7. und ein unmöbliertes Ju berm. Areupplag 10. II. Beerdigung. 40 " 30 " 20 " " zu Ostern sind die Gräber und die anstoßenden Wege zu reinigen und die Wege mit Kies zu bestreuen. Die Gräber sind nach Bedarf zu gießen und zu pflegen. Im Spätherbst hat wieder eine besondere Reinigung und die Bestreuung der Wege mit Ries ftattzufinden. Die Gräber sind sodann, solange es die Bitterung gestattet, von dürrem Laub zu reinigen. Die a. Die Gräber der ersten Stufe werden mit Epheu oder Immergrün bepflanzt und unterhalten. Gießen, den 22. Juni 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. Bekanntmachung, Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts der Lahn betr. Die nachstehende Bekanntmachung des Großherzog= b. Die Gräber der zweiten Stufe werden möglichst zu lichen Feldbereinigungskommissärs zu Friedberg bringe Ostern mit Frühjahrspflanzen, demnächst, möglichst zu Pfingsten, ich hiermit zur Kenntnis der beteiligter. Grundbesitzer. 150 mit blühenden und einigen grünen Sommerpflanzen bepflanzt Gießen, den 22. Juni 1903. und unterhalten. Die Pflanzen werden um Mitte Oktober entfernt. 1. Begräbnis eines Erwachsenen einschließlich der Gebühren des Leichenwärters oder der Leichenfrau, Verbringen des Grabes c. Die Gräber der dritten Stufe werden möglichst zu Der Oberbürgermeister. Mecum. Bekanntmachung. Wie oben. der Leiche in die Leichenhalle und zum Grabe, Herrichtung Ostern reicher, insbesondere auch mit einigen blühenden Betr. 50 Mt. Syazinthen und Tulpen bepflanzt. Die abgeblühten Zwiebel- Mit Rücksicht auf die am 25. Juni 1. Js. stattfindende gewächse werden sofort durch andere blühende oder bald zur Reichstagsstichwahl wird der auf dieſen Tag anberaumte Ter2. desgleichen eines Kindes von 3-10 Jahren 30 unter 3 Jahren 20 Blüte gelangende Pflanzen ersetzt. Möglichst zu Pfingsten eines Leichenwärters oder einer Leichenfrau 7. Beerdigung auf Kosten der Armenfasse a. im Fall der Nr. 1 " " 3. 4. Begräbnis eines Erwachsenen ohne Zuztehung 45 " 6. 5. Desgleichen eines Kindes von 3-10 Jahren 25 umter 3 Jahren " 15 H 15 " 10 " " 10 OP " " BEE 508053 b. 2 " " " " C. 3 " " d. " " " " e. 5 " 1 " " f. 6 " " H " P 8. Genehmigung zur Aufstellung oder zum Eingraben einer Aschenurne 10 OP 5 " 10. Herrichtung einer Leiche und Verbringung 25 9. Eingraben einer Aschenurne mach dem Bahnhof findet eine reichere und stets nach Bedürfnis durch bessere min zur Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Zuteilung Pflanzen zu ergänzende Sommerpflanzung statt. Diese Pflanzen in obigen Bereinigungsbezirk auf werden um Mitte Oktober entfernt und darnach, soweit dies Montag, den 29. Juni 1. Is., vormittags 10½ Uhr die Rücksicht auf die Frühzahrspflanzung zuläst, einige grüne und blühende Winterpflanzen gesetzt, die später je nach der verlegt. Witterung zu entfernen sind. 5. Die Abänderung dieser Bestimmungen bleibt der Friedhofskommission vorbehalten. Gießen, den 16. Juni 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. Vergebung von Bauarbeiten. Zur Erbauung der veterinär- medizinischen Justitute in Gießen, zunächst der normalen Anatomie der pathologischen Anatomie und der chirurgischen Klinik bis 11½ Uhr, Friedberg, 19. Juni 1903. Der Großh. Feldbereinigungskommissär gez. Spamer, Kreisamtmann. Bekanntmachung. Bet dem am 25. d. Mts. dahier stattfindenden Viehmarkt findet der Auftrieb des Rindviehes von morgens 7 Uhr an statt. Schweinemarkt ist verboten. Grünberg, am 22. Juni 1903. Gr. Bürgermeisterei Grünberg Zimmer. Das An unsere Leser! as in wenigen Tagen endende zweite Quartal giebt uns durch einen bedeudenten Zuwachs an Abonnenten erneut den Beweis, daß wir auf dem richtigen Wege sind, eine Zeitung herzustellen, die infolge ihrer parteilosen Haltung allen Ansprüchen genügt. Unsere Devise: Vom Neuen das Neueste in aktuellen Tagesfragen. Vom Guten das Beste im unterhaltenden Teile hat sich glänzend bewährt und so haben wir Vorsorge getroffen, daß auch im nächsten Quartal nach diesen Grundsäßen weiter gearbeitet wird. Immermehr werden die ,, Gießener Neuesten Nachrichten" bemüht sein, wie auf dem Gebiete der Politik so auch in allen anderen das moderne Leben berührende Fragen und Verhältnissen den Wünschen seiner Leser zu entsprechen und ihnen einen zugleich belehrenden und unterhaltenden Lesestoff zu bieten. Den Tagesfragen wird dauernd weitester Raum in den Spalten unseres Blattes gegeben werden, während dem Lokalen und Provinziellen Teil durch Anstellung eines Redakteurs für diesen Teil, erhöhte Aufmerksamkeit zugewandt wird; im Unterhaltungsteile wird eine ganze Reihe der besten Romane und Erzählungen unserer beliebtesten Schriftsteller zur Veröffentlichung gelangen. Aber auch unseren Lesern ist es vorbehalten, redaktionell und an der weiteren Verbreitung unseres Blattes mitzuarbeiten. Durch die Einrichtung unseres KOOOOO» Sprechsaals« OOOOO>> Ko ist es uns möglich, die aus Abonnentenkreisen eingesandten Zuschriften über kommunale und andere Fragen jederzeit zum Abdruck zu bringen. Andererseits werden uns Empfehlungen in Freundes- und Bekanntenkreisen stets angenehm sein. Diese zahlreichen Vorzüge lassen uns auch für das III. Quartal einen weiteren Zuwachs an neuen Abonnenten erhoffen, welche wir hiermit willkommen heißen. Gießen, im Juni 1903. Redaktion u. Expedition der„ Giessemer neuesten Nachrichten". Emil Horst, Giessen. Telefon 226. - Liebigstr./ Riegelpfad. Spezial- Geschäft für Ausführung von Bodenbelägen und Wandbekleidungen empfiehlt: Zementplatten, Tonplatten, Mosaikplatten, Porzellanplatten, Parkett, sowie in fugenlosen Belägen: Reform- Korksteinplatten mit Linoleumbelag und Novalit( Steinholz). Billige Bezugsquelle für alle Bauartikel! 000000000Kaffee. Das Ei des Columbus ift Sturmvogel Modell 1903 Es ist das langgesuchte und billige Rad. Feinste Präzissonsarbeit,| Höchste Eleganz, Größte Stabilität, Niedrigster Preis. Man verlange unsere Preisliste. Deutsche Fahrradwerke Sturmvogel Gebr. Grüttner GO Fahrräder und Nähmaschinen Berlin Halensee 103. 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