Nr. 69. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Saus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Bratiebellagen: Oberheifische Familienzeitung( täglich) Oberheffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittage. Montag, den 23. März 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jnsertionsprei 8: Die einfpaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg fonft 15 fg.; Reklamen die Petitjeile 30 resp. 40 fg. Postzeitungslifte No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Nenenweg 28. Fernsprechanschluß Kr, 363. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Was ist das Deutfchtum den Ungarn? CB. Der ungarische Staatsmann und Parteiführer Graf Apponyi ha in einer Nebe die Politik der Magharen und ihr Verhältnis zu dem eingeborenen Volkstum zu rechtfertigen gesucht. Nach seinen Ausführungen will bie Bester Regierung nichts weiter, als daß nicht die deutsche, sondern die ungarische Epcache Amtssprache in beer und Verwaltung sei. Im übrigen aber habe man Ungarn ein volles Verständnis für die Kulturmission ber Deutschen. Wenn dieses Verständnis den Herren Magharen wirklich so tief eingewurzelt wäre, wie es nach den Worten des Grafen Apponyi den Anschein hat, dann müßte es sich vor allem in dem Verhältnis zwischen den Magyaren und den Siebenbürger Sachsen zeigen. Denn diese sizen dort in ihren mittelalterlich anmutenden Etädten und Dörfern auf einem Boden, den sie urbar gemacht und der Kultur- und welch einer Kultur erschlossen haben. Seit 700 Jahren, also seit einer Zeit schon, als die Magyaren noch start an ihre hunnischen Vorfahren erinnerten, haben sie Volksschule und Rechtseinrichtungen, wie sie im jungen Deutschen Reiche durch das Bürgerliche Gesetzbuch wieder zur Geltung gefommen sind. Auf die deutsche Amtssprache hat ein Siebenbürger Eachse ein Anrecht, denn sie ist ihm verbürgt worden, als das Land mit Ungarn zusammengelegt wurde. Die Magharen aber achten dieses erworbene Recht so wenig, daß sie unsere Stammesgenossen mit Rumänen, Ruthenen, Eerben und Bulgaren auf eine Stufe stellen und alle gleichmäßig mit ihren Magyarisierungsbestrebungen bedrängen. So ist auch hier das deutsche Element wieder der Kulturdünger für ein aufblühendes Magyarentum. Selbst dessen heißblutigster litterarischer Borkämpfer Maurus Jokai, der mit seinem bekannten Roman ,, Ein Nabob" da ungarische Nationalgefühl geweckt hat, verdankte dem Deutschtum schon seiner AbStammung nach sehr viel, wenn nicht alles. Die wissenschaftliche Bildung und die klare Erkenntnis der nationalen Notwendigkeiten hatte es aus dem Borne deutschen Wissens gesogen. Die Genugtuung, die man wegen der blumigen Anerkennung des Grafen für unsere Kulturmission empfinden könnte, ist denn doch ein zu geringer Ersatz für das, was wir dem Magyarentum gegeben haben. Es möge die Gerechtigkeit seines Urteils beweisen, indem es den Deutschen Sitten und Sprache läßt; auf die billigen Lobsprüche verzichten wir dann gerne. Studentenrevolte in Budapest. Die seit Wochen von der Opposition, besonders der Inabhängigkeits-( Kossuth-) Partei in Ungarn gegen die Wehrvorlage mit allem Hochdruck betriebene Agitation bat bekanntlich schon zu wiederholtenmalen zu tumulmarischen Kundgebungen in Budapest geführt. In den lezten Tagen hat nun die Bewegung, welche zum teil einen direkt antidynastischen Charakter trägt, auch die Studentenschaft der Hauptstadt ergriffen und am Todestage des ungarischen Nationalhelden Ludwig Kossuth machte sich der Groll in Demonstrationen Luft, bei denen es zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei und leider auch zu Blutvergießen fam. Ueber den Berlauf der Vorgänge wird berichtet: Die Studenten zogen zu dem Grabe Kossuths, wo mehrere Ansprachen gehalten wurden. Als sie auf die Aufforderung der Polizei sich nicht zerstreuten, erfolgte eine Säbel- und Reiterattacke, bei der mehrere Personen berlegt wurden. Nun hielten Studenten in der Aula eine Protestversammlung gegen das Vorgehen der Polizei ab, welche mehrere oppositionelle Abgeordnete vergebens zum Rückzug zu bewegen versuchten. Msdann zogen sie vor Das Klublokal der Kossuth- Partei, und hierbei kam es wieder zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei. Am nächsten Tage verbreitete sich an der Universität das Gerücht, zwei der bei den Kundgebungen verwundeten Studenten seien ihren Verlegungen erlegen. Nun entand unter den Kommilitonen eine furchtbare Aufregung. Die Trauerfahne! Die Trauerfahne!" hieß es gebiete ich. Und die Trauerfahne wurde an der Universität gebißt. Dann ging's, tausend Mann start, unter Führung des Abgeordneten Franz Kossuth nach dem Parlament. Eine Deputation wurde zu dem Ministerpräsidenten Szell geschickt und mit diesem verhandelt. Herr Szell zeigte fich aber feineswegs entgegenkommend; er nahm die Pɔlizei energisch in Schuß. Neue Entrüftung unter den Stubenten. Wenn Sie Revolution haben wollen, Sie fönmen sie haben!" ruft man ihm entgegen. - Jm Abgeordnetenhause versucht der Ministerpräsident Erklärungen abzugeben, allein die Opposition schreit ihn nieber sie verlangt kategorisch die Absehung des Polizeidefa Rudhan. Endlich kann sich Herr Szell Gehör verschaffen; er erklärt, daß die Polizei aus der Umgebung zurückgegangen sei, und sagt eine strenge Untersuchung und Bestrafung der Schuldigen zu. Die Opposition ist besänftigt, die tosenden Gewässer der Parlamentssee, die den Kabinetschef verschlingen wollten, verlausen sich und die Aufregung legt sich vollends, als bekannt wird, daß die Studenten Goldner und Bubaszly gar nicht gestorben sind. Wohin diese Revolten führen werden, vermag man heute nicht vorauszusagen. Die Politik. Die Kanalvorlage kommt! )--( Von anscheinend gut unterrichteter Seite wird bersichert, daß die große wasserwirtschaftliche Vorlage ( den Mittellandkanal und die östlichen Wasserstraßen umfassend) den preußischen Landtag in seiner nächsten Session beschäftigen wird. Ein Beschluß des Staatsministeriums ist über die Einbringung der Vorlage zwar noch nicht gefaßt, doch ist die ernste Absicht, die Vorlage in der nächsten Tagung zur Verabschiedung zu bringen, bei den entscheidenden Stellen unzweifelhaft vorhanben. Wie gemeldet wird, bereist zur Zeit eine aus höheren Baubeamten bestehende größere Kommission unter Führung des Oberbaudirektors v. Dönning das Wasserstromgebiet. Die Reise wird mit dem geplanten Bau bes Mittellandkanals in Verbindung gebracht. Der Kampf um§ 2. Wie unser CB.- Mitarbeiter aus parlamentarischen Kreisen erfährt, wird es schon jetzt als sicher betrachtet, daß eine Mehrheit für die Aufhebung des Paragraphen zwei des Jesuitengefeßes im Bundesrate nicht zustande tommen wird. Nach den letzten Berechnungen betrug die Minderheit für die Aufhebung 27 Stimmen, welche sich auf Preußen mit 18, das angeblich doch noch von dem Reichskanzler gewonnene Bayern mit 6 und Hessen mit 3 Stimmen verteilen. Aber auch die hessischen Stimmen sind zweifelhaft geworden, da die Bewegung gegen die Aufhebung des genannten Paragraphen in Hessen von Tag zu Tag zunimmt. Es gewinnt immer mehr den Anschein, baß der Bundesrat schon um der Eintracht unter den Bundesstaaten willen die Beschlußfassung über den Paragraph 2 auf unbestimmte Zeit vertagen wird. „ Mein Freund Delarey". Herr Thamberlain wird jezt in England beinahe wie ein König gefeiert. In der Tat könnte man sagen, daß, wenn Eduard VII. ber gekrönte, Joe Chamberlain der ungekrönte König von Großbritannien und Irland ist. In der Londoner Guildhall, wohin er sich in großem Aufzuge unter Borantritt von Fanfarenbläsern( sehr passend für thn!) begab, wurde dem Kolonialminister von dem Lordmayor eine Willkommens- und Glückwunschadresse überreicht. Herr Chamberlain ,,, sichtlich gerührt, dankte bafür in etner Ansprache, in der er natürlich auch Südafrtia erwähnte und das Lob der Buren in allen Tonarten fang, er, der sich gegen die Burengenerale bei ihrer Anwesenheit in England so talt und abweisend wie möglich verhielt. In den Erklärungen seines Freundes Delaren, sagte er, habe er feine Spur rachsüchtiger Gefinmung gefunden. Also Herr Chamberlain und General Delarey sind Freunde geworden. Der wackere Kämpe wird nicht wenig erstaunt sein, das zu hören. Er hat zwar dem Kolonialminister wiederholt die Versicherung gegeben, zum besten seines Vaterlandes mit den Engländern loyal zufammen wirten zu wollen, hat auch mit Herrn Chamberlain höflich, wie es sich für einen wohlerzogenen Mann geziemt, und mit gewöhnter Offenherzigkeit in Südafrika verkehrt, aber mit ihm Freundschaft zu schließen, daran hat General Delarey sicher nie entfernt gedacht. Ein Meer bon Blut hindert diesen Freundschaftsbund. Kurze politische Nachrichten. Der Reichskanzler Graf Bülow hat den städtischen Behörden Brombergs in einem Schreiben an ben Bürgermeister Knobloch für die Verleihung des Ehrenbürgerrechts seinen Dank ausgesprochen. Möchten sich, bemerkt der Reichskanzler dazu, die Hoffnungen in reichem Umfange erfüllen, welche sich an die Maßregeln zur Erhaltung und Förderung deutscher Kultur und Sitte im Osten und insbesondere auch für die weitere ersprießliche Entwicklung Brombergs knüpfen." * Die Wismarer Angelegenheit soll durch die schwedische Regierung definitiv aus der Welt geschafft werden. Die Regierung hat im Reichstage eine Vorlage eingebracht, nach der die Regierung ermächtigt werden soll, von dem Rechte Schwedens abzustehen, die Stadt Wismar mit Umgebung durch Erlegung der Pfandsumme wieder loszukaufen. * Die Ernennung des Kölner Erzbischofs Fischer zum Kardinal ist nach römischen Berichten bereits gesichert und die deutsche Regierung davon vertraulich verständigt worden. * Der französische Senat hat den Kultusetat genehmiat, nachdem der Ministerpräsident sich dafür ausgesproen und erklärt hatte, die Regie.ung wecue was spon Fordat mit Rom fündigen, wenn der gegenwärtige Zustand fortdauere. * Der amerikanische Gesandte Bowen stellt der Abwicklung des Venezuelahandels neue Schwierigkeiten entgegen. Er teilte dem britischen Botschafter mit, daß Venezuela nicht zahlen werde, falls er nicht vor dem 1. April die Gewißheit erhalte, daß ein Protokoll vor bem Haager Echiedsgericht zu stande kommit. Das Auftreten Bowens ist unbegreiflich. 289. Sienna. Deutscher Reichstag. Eigenec Bericht Die Buren in Südafrika. Es wird mit Hochdruck und Ausdauer gearbeitet, denn unfere Reichsboten wollen am Dienstag in die Ferien gehen. Und darum begann die heutige Etzung bereits um 10 Uhr vormittags und dauerte ununterbrochen neun Stunden. Es wurde gründlich aufgeräumt. Der ganze Etat des ostafrikanischen Schutzgebietes wurde in sehr raschem Tempo erledigt. Nur an einer Stelle wurde das Tempo langsamer. Beim Etat für Südafrika nahm Mas for Leutwein, der Gouverneur dieses Bezirks, Verans lassung, sich über die Bureneinwanderung in Eubost afrika auszusprechen. Das Zeugnis, das er den einges wanderten Buren ausstellte, war kein günstiges. Nachdem er vorausgeschickt hatte, daß wir in bezug auf Sympathieen für die Buren alle einig seien, fügte Major Deutwein hinzu, daß man gleichwohl fragen müsse, ob sie als Ansiedler in unserem Gebiete auch nüßliche Glemente seien. Und darauf könne er antworten: Der Dur ist nur als Viehzüchter zu brauchen. Aber dazu gehört Kapital. Daher ist die erste Forderung: Der Bure muß Kapital mitbringen, denn er treibt keine Handarbeit, kein Handwerk, auch nicht, wenn er arm ist. Der arme Bure zieht im Ochsenwagen mit Frau und Kinbern umher im Lande und ruiniert Jagd und Weiden. Eolche Buren können wir nicht brauchen. Diese Ausführungen riefen den konservativen Abg. Schrempf auf den Plan, der mit südlichem Temperament sein Bebauern aussprach über die Nichtzulassung von Buren, die durch den Krieg verarmt sind. Es scheine sich hier boch um eine Liebedienerei gegen England zu handeln. Jedenfalls flaffe hier ein Unterschied zwischen der Volksstimmung und den regierenden Kreisen. Der Vertreter der Regierung reagierte auf diesen Angriff nicht. Im Eturmschritt wurden alsdann die Reste des Militär- und Marine- Etats erledigt. 48. Sigung Preussischer Landtag. Haus der Hbgeordneten. Eigener Bericht. Polendebatten und kein Ende!- Nach dem Kapitel der Ostmarkenzulagen tam der Etat ber Ansiedelungstommission für Westpreußen und Bosen an die Reihe, welche bekanntlich nicht nur den Polen Anlaß zu Ausstellungen gegeben hat. Auch heute wurde bon verschiedenen Parteien an ihrer Tätigkeit mehr oder minder scharfe Kritik geübt, für die Kommission traten aus dem Hause die Redner der Nationalliberalen und der Freikonservativen ein. Landwirtschaftsminister v. Podbielski suchte die vorgebrachten Klagen nach Tunlichfeit zu entkräften. Ueber die Frage, ob die Ansiedelungstommission zu teilen sei, würde das Haus zu fragen sein, wenn die angestellten Erhebungen die Teilung nötig erscheinen lassen sollten. Das sei bis jetzt noch nicht der Fall. Er glaube aber, daß die Regierung von einer Teilung absehen werde, da sich eine Reihe von Schwierigkeiten herausgestellt hätten. Von der Heranziehung der Landwirtschaftskammern befürchtet der Minister eine Verschleppung des Antaufsgeschäfts, das er selbst gern beschleunigen möchte. Der Etat wurde schließlich geneh migt, ebenso der Etat der Zentralgenossenschaftstasse, deren Geschäftsgebahrung von mehreren Abgeordneten be mängelt, von dem Finanzminister v. Rheinbaben und von dem Präsidenten Dr. Heiligenstadt verteidigt wurden. Auch der Etat der allgemeinen Finanzverivaltung und das Etatsgesetz wurden angenommen, womit die zweite Beratung des Staatshaushaltsetats erledigt war, Nab und fern. Luise von Toskana ernstlich erkrankt. Der Zustand ber Prinzessin Luise von Toskana soll zu schweren Besorgnissen Anlaß geben. Die Prinzessin hat sich befannt. lich über den Erlaß des Königs von Sachsen schwer gefrantt, wie ihr ganzes Haus und vor allem ihr Vater, Sie wird nun doch, wie sie anfänglich beabsichtigte, in einer Gegenerklärung ihrem Herzen Luft machen und öffentlich dagegen protestieren, daß durch die Worte König Georgs in dem Erlaß: Die ungebändigte Leidenschaft lene ihre Versuche, sie erhob sich deshalb, gab Müller den einander trennen zu fönnen. Bergeblich wiederholte HeDer Stahl fnirrschte aur Popoffs Zähnen, ohne sie bɔn den festgeschlossenen Mund des Toten zu öffnen. Eniete hin und bemühte sich, mit dem Stahl des Dolches in Vüllers Gürtel ſtedte, legte Nikolaus op auf die Bant, Blide es müßte das Geschäft eines enfers freiwillig übernehmen wollte. Müller erriet sich jemand finden, der ihre geheimen Gedanken. sich finden. Holt nur den Hauptmann von Irkutsk herbei. Nun, ein Henker muß Die Verbannten waren sämtlich damit einverstanden, mai man Dorfe. nur zu bermunden. Zugleich zog ber Kosaken entwischt ist." Fliehen wir!" rief Müller aus. tet und das Eisen fuhr in den Balken, ohne Balfin auch ihm nach Paltin; die Hütte war aber nur schwach erleuchGewiß sind wir unachtsam gewesen, daß uns einer Müller sprang zum Fenster hinaus, er seinen Dolch hervor und warf mit verlassen, dieselbe Lizzi, welche sonst unwirsch wurde, Möglich daß es Zeit sei, das Frühstück einzunehmen. pinten Händen der 3ose frisiert und angekleidet wurde Beit zum Denken übrig ließ, denn während sie von der auch, daß Fräulein Lizzi dem Stubenmädchen gar feine wenn man um neun Uhr eine leise Anspielung machte, cinemfort, luftig und lachend, dabei aber 1gon tange im stillen tief gefantenen Frau" anals die Gheirrung mit Giron, die zugegeben wird, int sein könne; die Prinzessin bestreitet entschieden, teue Momente gefunden worden seien. Nach einer einend vom Hofe Toskana inspirierten Mitteilung Fränt. Kurier" soll der Erlaß des Königs aus Brunde in so scharfem Ton gehalten worden sein, er dem Kronprinzen jeden Weg zur Versöhnung reiben wollte.- Die Trennung von Giron iſt iltig, daran ist nicht mehr zu zweifeln. Die Prinhat sich jezt auch den ihr gehörigen Teil des entone zurüdgelassenen Gepäck schicken lassen, mit Beisung an den Hotelier, die Giron gehörigen Ea an diesen nach Brüssel zu schicken. In den Effetdie an die Prinzessin nach Lindau gingen, befand น. a. eine reizende Ausstattung für das zu ernde kind. Diese Schäße von Leinwand und Spigen das Liebespaar in Mentone noch wenige Tage der Abreise eingekauft. ( Eine Warnung vor den österreichischen Talern t das Reichsamt des Innern. Die Taler besigen nach sowohl im Deutschen Reich wie in Desterreich eren Außerfursseßung nur noch den um sast zwo i Drittel geren Silberwert. Die Taler tragen auf der Acersbas Bildnis des Kaisers Franz Josef und auf der csseite den österreichischen Doppeladler. Bei den 3- und Landeskassen, sowie bei den Kassen der Reichswerden diese Taler durch Zerschlagen oder Einiden für den Umlauf unbrauchbar gemacht und dann Einzahler zurückgegeben. Die Spielwut im englischen heer wird durch eine o furiose mie traurige Entdeckung in ein helles gesezt. Auf den Transportschiffen, die die englischen iten aus Transvaal zurückbeförderten, wurde diesen In unsäglichen Mühen errungene Eold von Falschrbanden wieder abgenommen. Eo erklärt es sich daß viele ausgediente Coldaten gleich nach ihrer aft in England direkt dem Berhungern ausgesezt 1. Die Falschspieler fuhren zunächst auf einem Bassa ampfer nach dem kap. Dort angefommen, ließen ich in irgend ein reguläres korps einreihen und en einige Monate. Dann traten die ,, Braven" nach igung einer sogenannten ,, indulgence passage", bas der Bergünstigung nach einer bestimmten furzen tzeit mit einem Militärtransport nach England tbefördert zu werden, die Rückreise an. Nun aber In ihre Ernte. Die Soldaten, für die während der en Reise wenig Beschäftigung und feinerlei Unterng vorgesehen war, ließen sich nur allzu gern en wildesten Hazardspielen verleiten und verspielten ganzes Geld. Giftmorde auf Bestellung. Ein Neger aus Philajta, namens Georg Hoose, der ein bekannter Pflanimmler ist, wurde am 15. März unter der Anklage Siftmordes verhaftet. Er vergiftete für 300 m. pro n und hatte eine zahlreiche Kundschaft. Besonders Frauen nahmen seine Dienste in Anspruch für uneme Themänner. Bis jetzt sind 34 Personen verhaftet en. Eine übel angebrachte Redensart.] Von dem jüngst Sien verstorbenen Grafen Camazan wird eine tragische Episode berichtet. Er hatte in den siebziger en des vorigen Jahrhunderts bei der Hinrichtung Raubmörders Francesconi im Landesgerichts gefängin Wien in staatsanwaltlicher Eigenschaft zu amn. Nach Erledigung seiner dienstlichen Ansprache er dem Verurteilten die Hand, richtete noch einige te des Trostes an ihn und schloß mit dem Aus,, Leben Sie wohl!" Es war freilich seine erste dere Amtshandluna aewesen. Bunte Chronit. Zu der Verhaftung der Baronin Eedendorf in Darmstadt wegen Kindestötung wird nnt, daß am 8. Oktober 1901 im Vorgarten des ses einer Fuldaer Dame, bei der die Baronin zu ch wellte, die Leiche eines neugeborenen Mindes nben wurde. Auf die Entdeckung der Mutter war als eine hohe Belohnung ausgefeßt worden. In Dresden wurde an dem vom Schwurgericht n Mordes zum Tode verurteilten Straßenbahnenführer Berch im Hofe des Justiz gebäudes das Ürvollstreckt. Lerch hat noch ein volles Geständnis legt. Diese Hinrichtung ist die erste in Eachsen der Thronbesteigung des Königs Georg. -Auf dem Döberizer Uebungsplaße wurde der Milchler Schleu aus Spandau mit einer Schußwunde Kopfe tot aufgefunden. Nach dem Ergebnis der jenschau ist ein Selbstmord ausgeschlossen. Ob Sch. Wilddieben erschossen oder bei den Schießübungen offen worden ist, ist bis jetzt noch nicht aufgeklärt. Nach einem Telegramm aus Centa griffen Beniderylen eine von dem Vertreter der deutschen Firma rgeand u. Co. geleitete Expedition an und bemächtigsich des Viehes, einiger Waren und einer Summe von Piaftern. Die Reisenden, unter denen sich ein Spabefand, wurden von den Kabylen niedergeschlagen. Auf einer Farm im Staate Newyork erschlug eine in einem Anfall von Frrsinn ihre 80jährige Mutmit einem Bügeleisen und schnitt mit einem Rasierer ihrer 26jährigen Tochter den Hals durch. Alsi steckte die Frau die Farm in Brand und stürzte sich selbst in die Flammen. - Der Frachtdampfer City of Taunton" aus Fall: und der Dampfer Plymouth" aus Newyork mit Reisenden stießen am Oſteingange des Long Islanddes zusammen. Der Bug des ,, Taunton" drang zehn tief in die Steuerbordseite der Plymouth" ein, n Gesellschaftsräume und zweite Kajüte zertrümmert den. Bis jetzt sind sechs Tote aus der Mannschaft Plymouth" festgestellt. Lokales. Gedenktafel für den 24. März. ** Privattelegramm. Bei der heute Vormittag erfolgten 15. Ziehung der letzten( Haupt)-Klasse der Hessisch Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 452. Gründung Venedigs. 1607. Der holländische jeld de Ruyter*.- 1739. Der Dichter Schubert ( 794. Die ,, Krakauer Afte" gibt für Polen das Eigzur Erhebung. 1844. Thorwaldsen in Kopenha+1867. Eröffnung des ersten norddeutschen hstages. 1882. Der amerikanische Dichter Longw t. 5000 Mt. auf 59 108( Buchacker- Gießen), je 3000 Mt. auf 5202, 5836, 16065, 37 864, 52 816 und 62 724, je 2000 Mt. auf: 1572, 8373, 17 238, 21 480, 29 534( nach Gießen) und 34 694. ( Ohne Gewähr.) ( Stadttheater.) Zum Benefiz für Helene Würtemberg wird morgen Dienstag„ Liebelei" zur Aufführung gelangen. ** ** Die Steinzeuglieferung für die weitere Kanal sation wurde unter folgende 3 Firmen verteilt vergeben: Rheinische Steinzeugfabrik Ribbert( Vertreter: Jean Dern& Co. Gießen), Tonwert Schwandorf in Bayern und Villeroi& Boch- Merzig( Vertreter: J. Harpel- Gießen). *** Der Verband Gießen des„ Hessischen Fechtvereins Weisenschutz" hat seine erst für heute abend ange= setzte Generalversammlung auf nächsten Donnerstag Abend 812 Uhr angesezt, Das Versammlungslokal, Restaurant zum Schipfapaß, bleibt. Die Tagesordnung ist eine interessante, darum das Erscheinen aller Mitglieder sehr erwünscht. *** Kunstschmiedearbeit. Herr Schlossermeister Wigandt hat gegenwärtig vier Randelaber- Ständer fertig gestellt, die für die neu- erbaute Usabrücke in Bad- Nauheim bestimmt sind. Diese Kandelaber bilden eine wahre Kunstleistung alt moderner Kunstschmiedearbeit, weshalb wir nicht verfehlen, das kunstliebende Publikum, sowie Architekten und sonstige Fachleute auf diese hochinteressante Arbeit aufmerksam zu machen. Die bis zum nächsten Mittwoch im Hofe des Herrn Wigandt ausgestellt ist. Wie wir ferner erfahren fonnten, bildete einer dieser Kandelaber ein Teil der MeisterPrüfung die vor Kurzem der Schwiegersohn Wigandts Herr Kunstschlosser Schäfer abgelegt hat. | bei der Prämiirung auch zahlreiche Exemplare mit Preisen bedacht werden konnten. Aufgetrieben waren etwa 400 Stück Rindvieh. Der Handel war ein sehr lebhafter und die gezahlten Preise gute zu nennen. Von den angetriebenen Faseln wurden allein von Gemeinden 20 Stück angekauft. Auch der Schweinemarkt war sehr gut befahren( etwa 70 Wagen), und der Markt infolge guten Absages bald geräumt. Die Preise weisen einen nur ganz geringen Rückgang gegenüber den seitherigen auf. Von dem zur Prämiierung stehenden Rindvieh wurde diesmal auch die Allgäuer Rasse, die man als gutes Milchvieh lobt, prämiiert. Seitens des Staates erfolgte diesmal kein Zuschuß zu Prämiierungszwecken, sodaß das Faselmarktkomitee und die Stadt den ganzen Betrag zu bewilligen hatten. ** Der gestrige Sonntag war wieder so recht zum Aufliegen aus den engen Mauern hinaus in Gottes freie Natur, wie geschaffen. Die umliegenden Ortschaften und Ausflugspunkte erfreuten sich eines zahlreichen Besuches; Schiff nberg, Klein- Linden, Wieseck, Philosophenwald, Ludwigshöhe, Hardts Terasse, Heuchelheim mit Windhof, Lollar, ja selbst Rodheim und Krofdorf waren nicht zu weit, überall hatt n sich Fremde niedergelassen um nach gemütlichem Marsche eine stärkende Erholung und Erfrischung sich zu gönnen. Hält die Temperatur der letzten Tage weiter so an, dann geht's mit der Vegetation riesig vorwärts und grüne Ostern sind sicher zu erwarten F.-D. Vereinfachtes Eisenbahn- Güter abfertigungsverfahren. Die starte Zunahme des Verkehrs und das Bedürfnis nach raschem und pünktlichem Güteraustausch haben die Eisenbahno rwaltungen in den lezten Jahren zu mehrfachen Verbesserungen in der Güterbeförderung geführt, die auf eine rasche Beförderung der Güter in schnellfahrenden Zügen hinauslaufen. Daneben ist auch versucht worden, ein vereinfachteres Abfertigungsverfahren als das auf Frachtbriefe zu finden. Bei einigen preußischen Direktionen, darunter auch die Direktion Frankfurt a. M. ist 3. Zt versuchsweise ein vereinfachtes Abfertigungsverfahren eingeführt, das die Stelle des Frachtbriefes eine Eisenbahngüterkarte versieht, die aber alle Angaben des Frachtbriefes enthält. Die Fracht und sonstigen Gebühren fönnen vom Absender in Marten aufgeklebt werden, die bei den Abfertigungsstellen käuflich sind. Hierin liegt namentlich für die regelmäßigen Versender, welche die Fracht im Voraus zahlen, ein erheblicher Vorteil. Für die Eisenbahnverwaltung wird dadurch ein vereinfachtes Buchungsverfahren erzielt, das insbesondere bei allgemeiner Einführung eine Beitersparnis und hierdurch wieder eine raschere Verladung der Güter am Versandorte und eine raschere Aushändigung am Bestimmungsorte zur Folge haben wird. Es ist zu wünschen, daß der Versuch von der Geschäftswelt durch Benutzung der Güterkarten unterstützt wirb. Auskunft wird von den Abfertigungsstellen erteilt. Die Abgabe der Güterfarten erfolgt vorläufig unentgeldlich. Aus Hessen und Nachbargebieten. r. Klein- Linden.[ Stiftungsfest]. Samstagabend feierte der hiesige Gesangverein Eintracht in dem reich dekorierten Saale der Restauration Hermann sein 37. Stiftungsfest. Die Teilnahme an demselben war, wie immer, eine recht zahlreiche. Nachdem von einem Vorstandsmitglied die Bedeutung eines solchen Festes in einer furzen Ansprache dargel gt worden war, erfolgte der Vortrag mehrerer Männerchöre, unter welchen die Weltreise" in der Form eines Potpourris nicht geringe Aufnahme fand. Die nächsten Programmnummern waren Volkslieder, welche ebenfalls flangvoll zu Gehör kamen. Die jeweiligen Pausen wurden durch die Klänge einer gut geschulten Kapelle aus gefüllt Nach einem recht gemütlichen Verlauf trennten sich die Teilnehmer nach Mitternacht in dem freudigen Bewußt sein, daß in diesem Verein wirklich Eintracht herrsche. - ** Gedern, 22. März. Der sozialdemokratische Kandidat für den hiesigen Wahlkreis Stadtverordneter KrummGießen wollte hier eine Wählerversammlung abhalten. Er wurde daran gehindert, da keiner der hiesigen Wirte seinen Saal dem sozialdemokratischen Kandidaten zur Verfügung stellen wollte. ** Homburg v. d H., 22. März. Der Kaiser trifft am 2. Juni hier ein und residiert während der Dauer des Gesangswettstreits in Frankfurt a. M. im hiesigen Schloſſe. Der Aufenthalt wäh.t bis zum 5. Juni. *** Rodheim a. d. B., 23. März. Für den Besuch der von der Ortsgruppe Rodheim des Deutschen Flotten vereins veranstalteten tinematographischen Vorführungen haben sich die Kriegervereine und Schulen von her und der Umgegend schon jetzt offiziell angemeldet, da unter die von Bieber, Erda, Fellingshausen, Frankenbach, Grumbach, Kinzenbach, Rönigsberg und Vezberg. werden ungefähr im ganzen 900-1000 Rinder tommen. Rodheim wird natürlich prozentual die meisten Besucher stellen, da auch die Turn- und Gesangvereine in corpore mit antreten. Ja, soweit wir unterrichtet, werden sich noch von Krofdorf, Waldgirmes und Naunheim Besucher einstellen; es empfiehlt sich daher, rechtzeitig für Einlaßkarten zu sorgen, um vielleicht nicht den Weg zum Bender'schen Saale umsonst zu machen. Wie reichhaltig das Programm ist, davon giebt das Inserat in heutiger Nummer dem Interessenten Aufschluß. Buzzbach. Der Faselmarkt am Samstag hatte sich trotzdem des am Tage vorher herrschenden ungünstigen Wetters eines sehr guten Besuches zu erfreuen und war das zu Markt stehende Bieh durchweg von guter Qualität, sodaß Sihung der Stadtverordneten. W. Gießen, 21. März. ( Schluß.) Oberbürgermeister Mecum teilt mit, daß der Voranschlag zwar im Druck sei, aber vor dem 1. April doch nicht beraten werden könne und bittet um die Ermächtigung der Versammlung die laufenden notwendigen Ausgaben auch ohne genehmigten Voranschlag machen zu dürfen, welche auch erteilt wird. Die Frage des Oktroi wird vom Stadtv. Haubach angeschnitten, er frägt an ob der Oberbürgermeister nicht die einzelnen Oftroisäße, welche à 13 oder 17 oder gar 11 Pfg. 2c. lauten abrunden wollte und ob darüber der Versammlung nicht auch bald eine Vorlage zugehen würde. Der Oberbürgermeister hält auch die seit der Guldenwährung in Uebung verbliebenen eigentümlichen Oftroisäge für abänderungenüglich, man solle sie der heutigen Währung anpassen und abrunden, es stehe aber bet der Versammlung einen dahin gehenden Antrag zu stellen, dann würde er gern im Laufe des Sommers eine Vorlage machen. Stadtv. Wallenfels ist der Ansicht, man soйe vorerst in der Oftroisache sich abwartend verhalten, bis man darüber klar sei, wie die Reichsgesetzgebung, dasselbe gestalte. Es liegt nur ein Wirtschaftsgesuch und zwar das des Carl Schneider für die Westendhalle zur Prüfung vor. Die Versammlung ist für Bejahung der Bedürfnisfrage. Stadtv. Or big beantragte, den in der geheimen Sizung zur Beratung vorgesehenen Punkt 5 der Tagesordnung: und ve Cellos zu hören wobei bi ohne d wten in der affen ja alles w ahegelegenen Wi bechelheim m Mingeln der alter len. Damit ift Finanz- Deputa StandesamtDie Erbauung einer Kaserne öffentlich zu besprechen. Die gesamte Bürgerschaft habe, da es sich um eine sehr hohe Ausgabe handelt, die gemacht werden soll, ein Interesse daran, alles zu erfahren, was in der Kasernenfrage gesprochen werde. Der Oberbürger meister bemerkt, er habe kein Bedenken, die Sache öffent lich zu verhandeln er bitte, falls man auf die Angelegenheit näher eingehen wolle, die Zahlen nicht in die Debatte zu ziehen. Stadtv. Krumm ist der Ansicht, daß die Frage der Verlegung des Militärs aus der Stadt oben nach dem Trieb für einen, gerade nicht durch öffentliche Einrichtungen besonders bevorzugten Stadtteil sehr zum Nachteil sein würde, darum solle man dieselbe öffentlich erörtern Stadtv. Schmall bittet ebenfalls um öffentliche Verhandlung. Der Oberbürgermeister referiert, daß die Intendantur in Verhandlungen mit ihm eingetreten sei und den Wunsch geäuß rt habe, die beiden in der Zeughausfaserne untergebrachten Kompagnien unserer Garnison in der Weise mit dem Regiment besser vereinigt zu bekommen, daß auf dem Trieb und zwar auf einem schon früher dafür reservirten Platz eine neue Raserne errichtet werde. Nach dem Kostenvoranschlag der Militärverwaltung würden hierzu 1 050 000 Mart erforderlich sein. Die Stadt würde den Bau herstellen und an den Militär Fiskus auf eine längere Dauer vermieten. Die Finanz- Deputation, welcher diese Sache zur Beratung vorlag, schlägt vor, mit Rücksicht auf die augenblickliche Finanzlage der Stadt und weil man 3. 8. auch dringendere Aufgaben zu lösen hat, vorerst auf die Angelenheit nicht näher einzugehen. ( Schallendes Gelächter der versammelten Stadtväter.) Stadtv. Orbig ist der Ansicht, der Finanzausschuß hätte erklären sollen, daß die Stadtverordneten überhaupt nicht berechtigt seien, solche Summen für militärische Zwecke zu bewilligen. Stadto. Schmall bemerkt, daß wenn das Reich für einen Kasernenbau in Gießen feine Mittel zur Verfügung stellt, dessen Sache es doch sei für Kaseinen zu sorgen, dann würde wohl ein solcher Bau auch nicht nötig sein. Stadtv. Krumm erklärt wenn man das bisherige Kasernement am Brand vielleicht aus hygienischen Gründen als nicht mehr geeignet halte zur Unterbringung von Soldaten, so müsse man Abhilfe schaffen und eventuell sogar eine neue Kaserne bauen. Romme es aber dazu, so set r dafür, daß der Bau nicht aus der Stadt herauskomme, sondern genau an der Stelle erbaut werde wo sie jetzt ist, denn die Geschäftsleute haben ein Interesse daran, daß man auf sie Rücksicht nimmt. Stadtv. Kirch erklärt, er habe als Mitglied der Finanz- Deputation ebenfalls gegen einen derzeitigen Kasernenneubau gestimmt, er müsse aber doch sagen ganz so ablehnend wie der Kollege Ocbig, tönne man sich dem Militär- Fiskus gegenüber nicht verhalten. Es gibt auch ferner eine ganze Anzahl Städte, die gern Kasernen bauen würden, wenn sie damit Garnisonen erhalten könnten. Der Oberbürgermeister ist der Ansicht, daß die beiden Kompagnien am Brand den Geschäftsm 10. März Edwalbeim mit Shift, Lohntutsch Altenkirchen. Rafmann in Raf balf Theodor it Berta Anna fred Keller, Hi form hierselbst. it Anna Rathar abavig Jung X Sophie Weigel ba Am 18. März it Luife Lub hier Kine risgruppe Bo brüde Stapellauf Wilhe 2. M. Groß 3. Torpedoboot Borarbeiten u Laufe und St Brad im engl Musfahrt eines Feuernde Stra Torpedoboote Banorama bo Marft und Muf dem Pro Der Norddeut Der Norddeu nach N Atland ildfang mit Colle Fahrt de Bon Dober na Banorama bo ine Bergnüg Turnen und Mnfunft einer Barademarich Fütterung bo Franzöfifche Baschtag der Ginzug der Parademarich Dezemb Am 25. M Am 26. M Rindervor ce mit Breifen ren etwa 400 lebhafter und 1 angetriebenen tüd angetauft. ren( etwa 70 Bes bald ges geringen RüdBon dem zur mal auch die obt, prämiert. Buschuß zu mitee und die 11. ofratische Ran eter Krummabhalten. Er Birte feinen zur Verfügung Raiser trifft Der Dauer des figen Schloffe eten. 21. März. aß der Voran April doch nicht 52 252 Augen hierher! Von heute ab spielt bei mir das weltberühmte und schönste aller Musikwerke: das von der Firma Heinrich Kempel in Frankfurt gelieferte Streichorchester- Piano- melodion. Dieses Kunstwerk allerersten Ranges übertrifft alle anderen Instrumente an Feinheit und Abwechselung der Musik. Dureh kunstvolle Registratur ist es ermöglicht, eine Musik zu erzeugen, die nicht wie bei anderen grossen Riesenwerk en mechanisch und verschwommen klingt, sondern hier tritt jeder einzelne Ton des Piano, der Violine, der Zither und Mandoline, der Clarinetten, des Cellos, der Flöten u. a. m. klar und deutlich hervor. Die ganze Klangwirkung ist eine derartig gewaltige, dass der Zuhörer unwillkürlich glaubt, eine wirkliche Musikkapelle zu hören. Das Instrument hat ferner den grossen Vorzug vor allen Konkurrenzfabrikaten, dass es mit unzerstörbaren Rollennoten, wobei bis zu 20 Stück auf einer Rolle angebracht werden können, betätigt wird. Man kann also 20 Stücke für 20 maligen Geldeinwurf spielen lassen, ohne die Noten zu wechseln. Philipp Schneider Gastwirt zum Adler, Marktplatz. INNNNNNNNNNING Die Soldaten mächtigung der uten in der Gegen) wenig einbringen. Ausgaben auch aufen ja alles was sie brauchen in der Kaserne; nur die fen, welche auch ahegelegenen Wirtschaften würden Nachteil haben. Stadtv. eichelheim meint man solle sich nach den hygienischen Mängeln der alten Raserne erfundigen und dann diesen aber frägt an ob elfen. Damit ist die Debatte erschöpft und wird im Sinne roisäße, welche Finanz- Deputation Beschluß gefaßt. brunden wollte bald eine Bor Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. hält auch die Aufgebote. enen eigentüm m 10. März Philipp Jakob Louis Sittig, Megger in an solle sie der Schwalheim mit Margarete Brink dahier. 15. Wilhelm stehe aber bet brist, Lohnkutscher dahier mit Katharine Wilhelmine Hardt trag zu stellen, Altenkirchen. 16. Susmann, gen. Sally Rothschild, 9, dasselbe ge8 eine Vorlage aufmann in Kassel mit Dora Rosenthal dahier. 18. Ernst sicht, man solle dolf Theodor Bauder, Photograph in Frankfurt a. M. halten, bis man it Berta Anna Elenore Ritter, geb. Eifert dahier. 18. fred Keller, Hilfsbahnsteigschaffner dahier mit Elenore orn hierselbst. 18. Friedrich Curths, Hilfshoboist dahier it Anna Katharina Kunigunde Gnad in Erlangen. 18. udwig Jung XII., Wagnermeister in Kleinlinden mit Sophie Weigel dahier. zur Bestendhalle hung der Be in der geBunkt 5 Ser rgerschaft habe, elt, die gemacht fahren, was in berbürger ie Sache öffent e Angelegenheit die Debatte zu Geborene. Am 7. März. Dem Kapellmeister Otto Mühlhause eine Tochter, Pauline Mathilde Helene Margarete. 9. Dem Bäckermeister Valentin Frey ein Sohn, Gustav. 11. Dem Postboten Ludwig Bruchschmidt ein Sohn, Ernst Heinrich. 12. Dem Taglöhner Wilhelm Hedderich eine Tochter, Marie. 12. Dem Schreiner Ernst Falkenheiner eine Tochter. 13. Dem Bauaspirant Georg Grünig ein Sohn. 14. Dem Schlosserwerkmeister Anton Schmidt ein Sohn, Karl Herbert. 14. Dem Schuhmachermeister Jakob Laun eine Tochter. 15. Dem Redakteur Paul Wittko ein Sohn. 15. Dem Verwalter der Provinzialfiechenanstalt Heinrich Lerch eine Tochter. 16. Dem Eisengießer Jakob Schupp eine Tochter, Luise Katharina. 16. Dem OberKnecht Eberhardt Schäfer ein Sohn, August. 16. Dem Schmied Christian Kühn eine Tochter, Karoline Elisabeth. Gestorbene. Am 15. März. Wilhelm Fiedler, 1 Jahr 9 Monate alt, Sohn des Kutschers Heinrich Fiedler dahier. 17. Magdalene Vaubel, geb. Berg, 73 Jahre alt, Ehefrau des Bostpackmeisters i. P. Johann Georg Vaubel dahier. 17. Am 18. März. Georg Hassemer, Postschaffner dahier Anna Auguste Emilie Kreiling, 4 Jahre 10 Monate alt, Tochter des Taglöhners Emil Kreiling dahier. Eheschließungen. it Luise Lub hier selbst. Kinematopraphische Vorführungen © зи Rodheim a. d. Bieber im O Bender'schen Saale, O veranstaltet von der O daß die Frage rtsgruppe Bodheim a. d. B. des Deutschen Flotten- Verein, oben nach dem e Einrichtungen Nachteil sein Srtern Stadtv. Thandlung. Der tur in BerhandProgramm: I. Stehende Bilder: Bom germanischen Raubboot zum modernen Panzerschiff. II. Lebende Bilder: I. Teil: Bunsch geäuß rt. Stapellauf des Linienschiffs„ Wittelsbach" auf der Kaiserlichen Werft zu untergebrachten Wilhelmshaven. mit dem Regi 6. M. Großer Kreuzer Deutschland" im Kaiser Wilhelm- Kanal unter der Hochdem Trieb und brücke von Levensau. rten Blaz eine. Torpedoboot im Gefecht. 4. Vorarbeiten und Explosion von Unterseeminen. waltung würden Laufe und Stapellauf S. M. Yacht Meteor" in New- York 1902. Die Stadt würde. Wrack im englischen Kanal. fistus auf eine Ausfahrt eines Geschwaders aus Kiel. utation, welcher Feuernde Strandbatterien. T, mit Rüdficht. Torpedoboote brechen zum Angriff durch. und weil man hat, vorerst Panorama vom Kieler Hafen. einzugehen. Markt und Kanal in Shanghai. II. Teil: en Stadtväter.) 18. Auf dem Promenadendeck eines Schnelldampfers. Finanzausschuß der Norddeutsche Lloyddampfer" Kronprinz Wilhelm" passiert auf der Ausreise eten überhaupt nach New- York das letzte Weserfeuerschiff. tärische Zwecke. Der Norddeutsche Lloyddampfer Kronprinz Wilhelm" bei Sturm auf dem Atlandischen Ozean. daß wenn das ine Mittel zur r Kasernen zu Fischfang mit fomischem Ausgang. Tolle Fahrt des Kapitän Bowser durch die Niagarrafälle. uch nicht nötig Son Dover nach Calais. ■ das bisherige 19. Panorama von Venedig. nischen Gründen. Gine Vergnügungsfahrt nach Rügen. gung von Gol III. Teil: eventuell sogar Turnen und Geschüßreinigen der Matrosen. dazu, so set r Ankunft einer heimatlichen Liebesgabe. Fütterung von Seemöben. Ot herausfomme, Barademarsch nach der Enthüllung des Kaiser Wilhelmdenkmals bei Holtenau. baran, daß man französische Artillerie in China, einen Graben durchfahrend. wo fie jezt ift, erklärt, er habe Waschtag der Matrosen. Dezember 1900. enfalls gegen Ginzug der Chinakämpfer mit in China erbeuteten Trophäen in Berlin, ge Ocbig, tonne Barademarsch der mobilen Seebataillone vor Sr. Majestät, Wilhelmshaven 1900.| er müffe aber nicht verhalten. Städte, die gern Garnisonen er ster ist der And den Geschäfts Am 25. März für auswärtige Ortschaften Abenbs 8-10 Uhr. Am 26. März für Rodheim a. d. Bieber Abends 8-10 Uhr. Militärconcert. Kindervorstellungen am 26. März von 10-12 und 2-4 hr. 5256 25 Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Es tönnen eingestellt werden: 2 Sattler, 7 Schreiner für vorübergehende und dauLohn nach auswärts, 1 Schlosser, 1 jüngerer Bauschlosser, ernde Arbeit, einige Tapezierer für dauernde Arbeit bei hohem 4 Schneider, 1 Hosenschneider, 1 Krankenpfleger, 1 jüngerer Kellner, 1 Glaser, 1 Gärtner, 5 Knechte, i landwirtschaftl. Arbeiter, 1 Gartenarbeiter, 6 Hausburschen, 1 Weißzeugnäherin, 30 Dienstmädchen, 2 Köchinnen, 6 Lauf- bezw. Bußfrauen, 5 landw. Mägde. Lehrlinge: 1 Gärtner, 1 Spengler, 2 Schmiede, 1 Wagner, 1 Rüfer, 4 Schlosser, 1 Schreiner, 1 Stellmacher, 2 Buchbinder, 3 Bäder, 2 Schuhmacher, 3 Schneider, 1 Friseur, 2 Glaser, 1 Weißbinder, 3 Kaufleute, i Schreiber. Es suchen Arbeit: 2 Schlosser, 1 Mechaniker. 1 Buchbinder, 4 Schreiner, 1 Schneider, 2 Maler bezw. Anstreicher, 1 Glaser, 1 Herrschaftsgärtner, 1 Buchhalter oder Schreiber, 1 Büreaugehilfe oder Aufseher, 1 Aushilfsfellner, 7 Knechte, 12 Taglöhner, 2 Gartenarbeiter, 3 Kutscher, 16 Hausburschen, 1 Kinderfräulein bezw. Gesellschafterin, 1 Haushälterin, 1 Dienstmädchen, 5 Lauffrauen, 1 Wasch- und Buzfrau. Lehrlinge: 1 Schneider, 1 Weißbinder, 2 Kaufleute, 10 Schreiber. Theater Verein. 9. Vorstellung: Donnerstag, den 26. März. Der Hochzeitstag. Schwank in 4 Aften von Wolters Königsbrunn- Schaub, Anfang 8 Uhr und Die Hasenpfote. Tragikomödie in I Aft von Hans Brennert. Ende 10% Uhr. Ermäßigung) und 1 Mt. für Estrade festgesetzt. Die Preise der Plätze sind für diese Vorstellung auf 4, 3, 2( Mitglieder 50 Pfg. Giessener Stadttheater. Dienstag, den 24. März 1903 Zum Benefiz für Helene Würtemberg. Liebelei. Einladung zum Abonne ment auf die Jugend' Illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben herausgeber: Dr. Georg hirth. Prels pro Quartal 3 m. 50 Pfg. Einzelnummer 30 Pfg. Jede nummer mit neuem farbigem Titelblatt. Unter den künftlerif- litterarischen Wochenschriften nimmt die Jugend die erne Stelle ein: sie in die intereffantene, mein gelefene und weitverbreitetẞte. Taglich erwirbt ne no neue freunde, allüberall, wo deutscher humor und lebensmut ein gebürgert find. Ständige Auflage: 52,000 Exemplare. Alle Bubhandlungen, Pontämter und Zeitungsverkäufer nehmen Aufträge, and auf die früher erfalenenen Jahr. gänge der Jugend entgegen. München, Probenummern kostenlos durch den Verlag der Jugend'. färbergraben 24 Ein Pferdefnecht gegen hohen Lohn gesucht. Gasthaus zum Löwen. Schillerstrasse 27 Schöne 4- Zimmerwohnung mit Zubehör und Garten zu vermieten. Näh. Schillerstr. 16, part. Kleine 3- Zimmerwohnung mit Gartenanteil per Monat 14 Mt. zu vermieten. Schöne Aussicht." Ein einfach und mehrere schön möbl. Zimmer, Mittelpunkt der Stadt sofort zu vermieten. Näh. Marktvlag Nr. 5, I. Kleine einfach möbl. Stube zu bermieten. Neuenweg 48. Wobl. oder unmöbl. Zimmer fofort zu verm. Steinftr. 63 II., Einfach möbl, Zimmer zu bermieten. Löberstraße 13, 3. Freundlich möbl. Zimmer zu berm. Rothermel, Bahnhofstr. 38 Ginige schön möblierte Zimmer mit oder ohne Pension zu bermieten. Bismardstraße 17. Städtisches Schlachthaus. morgen Schweinefleisch 54 Pf. Der Verlauf des Fleisches findet während der Marttzeit in der großen Schlachtviehballe statt. Markt 7 Fritz Eccarius Markt 7 Nachfolger) ( Wilhelm Orbig Nachfolger) Küchenlampen Stehlampen Hängelampen Beste absolute Chaisenlaternen, Petroleumempfiehlt: DATENT unter Garantie. bon Mr. 0.50 big mt. 3.50 Bekanntmachung. Betr Errichtung eines städt Wohnungsnachweises. Nachdem durch Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung vom 12. Februar 1903 die Errichtung eines städtischen Wohnungsnachweises genehmigt worden ist, bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die genannte Stelle vom 1. April 1903 ab in Wirksamkeit treten wird. gefunden: 1 Bortemonnaie mit Inhalt, 1 schwarzer Damenhut, 1 Arbeitsbeutel mit Inhalt und 1 Luftpumpe. berloren: 1 gelbes Portemonnaies mit Inhalt, 1 goldener Herrenring, 1 grüner Tischläufer und 1 Schirm mit Metallgriff. 3ugeflogen ist: 1 Kanarienbogel. Entlaufen ist: 1 schwarzer Dackelhund. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend Die Vermittelung erfolgt gegen eine durch den Vermieter bei Anmeldung der Wohnung zu bezahlenden Ein- zu machen. schreibgebühr von 200 bie mt. 0,20 bei Wohnungen bis zu 300 Mt. Mietwert einschl. Mr. 40.bon„ 2.00 bi " Mt. 80.fichere Sturm laternen. echte Motard ferzen. Öjenu.-Kocher Elektrische Lampen. Gaslampen. Bekanntmachung. Die Kirchstraße, zwischen Burggraben und Wetsteingasse, wird hiermit wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr bis auf Weiteres gesperrt. Gießen, am 21. März 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. I. Sesfish- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI. Blaffe( 13. Tag) 20. März 1903. 11 " 0,50 1,00 " 1 " bon 300-500, über 500 " 1 " 1 Der Vermieter ist verpflichtet dem Wohnungsnachweis die erfolgte Vermietung einerlei, ob durch den Wohnungsnachweis vermittelt oder nicht, spätestens am nächsten Wochentage anzuzeigen, und ist bei der Anmeldung eine Sicherheit in Höhe von 1 Mr. zu hinterlegen, die bei Nichteinhaltung dieser Verpflichtung und bei unrichtigen Angaben bezüglich der zu vermietenden Wohnung zu Gunsten der Stadt Gießen verfält. Gesuche von Vermietern und Wohnungssuchende find persönlich, telephonisch oder schriftlich auf besonderem, beim Wohnungsnachweis erhältlichem Formular, im Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nc. 14, während der Geschäftsstunden 8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags 3-6 nachmittags vorzubringen. Gießen, 20. März 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. Bekanntmachung. In der Zeit vom 14. bis 21. März 1903 wurden in hiesiger Stadt Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, find mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 182 92 99 349 442 66 749 811 1040 118 61 84 364 428 92 583 87 891 965 2197 458 663[ 400] 741 77 808[ 400] 91[ 400] 986 3003 188 287 866 402 12 566 829 980[ 2000] 4031 87 184 280 348 539 60 64[ 400] 833[ 1000] 35[ 2000] 53 5047 107 90 207 320 26 55 96 400[ 3000] 18 544 82 897[ 400] 6055 68 343 418 502 34 75 766 96 919 50[ 400] 7043[ 400] 91 1400 125[ 400] 90 417 51 53 509 11 661 748 74 808 8052 154 214[ 400] 314 433[ 400] 512 20[ 1000] 976 9000 39 56 112 213 55[ 400] 325 67 90 431 544 822[ 400] 32 60 10262[ 3000] 417 92[ 400] 589 734[ 400] 907 11159 223 71 322 469 574 803[ 400] 927 59 12033 96[ 400] 173 223 607 22 750 87 832 38 13072[ 1000] 168 75 325 428 82 635 721 58[ 2000] 76 852[ 400] 57 920 65 14036 77 158 97 209[ 400] 22 38[ 400] 373[ 400] 421 520 651 98 706[ 1000] 923 65 87 88 15011 48 99 179[ 400] 238 84 329[ 1000] 449 909 29 16253[ 400] 96 493[ 3000] 530 735 58 924 68 17160[ 1000] 233 43 387 500 88 731 837 44 18399 531 633 58 72 857 19244 436 50[ 5000] 506[ 400] 45 606 15 72 855 906 20020 39[ 400] 99 183 310 12 630 714 92 896 913 82 21007 285 585 87 653 59 724[ 400] 55 852 22203 87 467 81 600 86 23000 123 68 77[ 400] 250[ 400] 386 95 467 641 779 886 24124[ 400] 64 275 319 444 789 870 79 25115[ 5000] 67 465[ 400] 584 694 813 44 26120 267 90 330 60 461 841[ 400] 43 918[ 400] 50 63 27080 680 806 903 28007 130 31 209 435 81 748[ 1000] 60 82 923 41[ 400] 72 29063 467 707 967 30017 68 154 293[ 1000] 421 58 544 714 831 925 31004[ 2000] 190 238 420 679 860[ 400] 76 982[ 1000] 32104 50 352[ 400] 88 453 503 59 68 625 81 992 33037 331 446 505 18 689 757 97 827 967[ 1000] 34182 213 28 301 26 431 532[ 400] 768 949[ 1000] 35030 401 48 93 99 519 660 714 82 875 971 36182 262[ 400] 479 791 857[ 3000] 96 37060 88 261 383 530 46 66 684[ 400] 765 832 994 38007[ 400] 155 215 94 448 791 894 39353 438 563 88[ 400] 606 710 994 40012 191 216 77 304 443 601 768 41013[ 400] 192 260[ 1000] 350 401 554 67 701 17 827 49 42064 121 275 330 430 618 786[ 400] 838 900 38[ 400] 43046 112[ 400] 319 441[ 400] 811 21 44113 238 632 [ 1000] 73 707[ 400] 37 52 68 45023 106[ 2000] 97 308 493 529 86 605 707 53 981[ 400] 46002 [ 1000] 32 110 240[ 1000] 92 96 302 425 620 719 967[ 40 000] 47091 168 451 537 57 87[ 400] 667 855 982[ 400] 48025 60[ 400] 73[ 400] 182 95 405 561 95 683[ 400] 714 45 56 810 21 935 57[ 400] 49115[ 2000] 264 330 45 572 654 64 712 44 826 71[ 1000] 959 73 50242 467 720 70 936[ 400] 51073 268 338 88 468[ 400] 546 680 [ 1000] 807 33 52029 42 70 109[ 2000] 33 224 301[ 400] 42 63 428 48 556[ 400] 53002 11 63 95 207 332 35 76 421 83 88 647 737 806[ 1000] 5407 6781 52[ 400] 88 210 43[ 1000] 338 76 731 56 892 98 915[ 400] 48 100086ng 55276 858$ 6073 118 38 542 737 92 815 935 57008 54[ 400] 141 43 76 465400535 641 947 58031 109 63 235 344[ 400] 62 464 520 641 750 8369.94550095 1010302 516[ 2000] 717 34 822 59 973 60038 189 62057000 639 760 899 923 61017 29 105 73 83 283 817 72.438 914 52.162 297 443 67 572 63041 77[ 3000] 179 262[ 400] 345 1400 440 99 510 734 64 66[ 400] 80 848[ 400] 82 [ 400] 64291-279 602 73 90 742 54 841 943 92 65012( 1000) 32( 400) 116[ 400] 68 72 344[ 400] 432 75 887 79 91166498400590618[ 400] 894 946 67129 31 76 512 805 14 31 [ 400] 676803140012818400800 446 534 716 85 69058 235[ 1000] 340 53 400 64437 5921667400 720[ 3000] 47 801 88[ 400] 170036 50 581189028382 29 428 584 783 49 94 95 853 909 71012 [ 400148 80 11 273 14001 358448 67 588[ 1000] 842 946 72104 88[ 400] 244 335 43 434 400] 48 37 14001 96 509 54 629 740 810[ 1000) 87( 2000) 73194 208-309-69 14001 488 646-759 841 74234 69 78[ 400] 319 492 584 810 400 30 04[ 400] 922 90 75123 81 1400 203[ 400] 14[ 1000] 24 307 403 44 94 535[ 2000] 688 70187: 880 76183 89-850 1545[ 30000] 854 915 26 56 77058[ 400] Gießen, den 21. März 1903. Großherzogl. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezuge von Zinsen aus der Schott'schen Stiftung( Ostergeld) haben bis zum 4. April auf dem Armenamt Neuen- Bäue 43 zu erfolgen. Gießen, den 18. März 1903. Die Armen- Deputation der Stadt Gießen. Mecu_m. Außer den von mir seither geführten Bieren bringe fezt auch Mainzer Aktienbier beliebt wegen seines reinen, milben Geschmackes und weil es außer: ordentlich gut bekommt, zum Verkauf und empfehle dasselbe die Flasche zu 18 Pfennig. 2 " 1 9 " 1 Bier in Faß für Wirte und Wiederverkäufer in Gebinden von 20 Liter an stets auf Lager. I. Hessisch- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI. Blaffe( 14. Tag) 21. März 1903. Gotthilf Röhrle, Biergroßhandlung. Zelephon 344.- Marburgerstraße 7. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 34[ 400] 303 505 20 610 700 977 92 97 1041 56[ 400] 119[ 400] 31 257 95 580 852 63 928| 1000] 99 2097 159 288[ 400] 508[ 1000] 32 603 805 20 39 78 3008 463[ 400] 604 726[ 400] 36 75 98[ 400] 1008 133 331 94 98 453 519 618 51 89 898 992[ 400] 5061 257 434 517 70 680[ 400] 712 39 996 6038 90 642 86 768 162 7021 50 57 120 56 77 347 983 8024 49 82 281 319 32 70 437[ 1000] 131 51 872 9442 60[ 1000] 501 60[ 1000] 629 793[ 400] 10072 95 138[ 400] 234 45[ 400] 369 512 77 90 621 23 55 750 326 83 912 11051 86[ 2000] 171 75 220[ 400] 396 419 544[ 400] 615 146 909 12084 100 63 395 455 78[ 400] 517 605 30 83 721 49 67 865 50 13012 25 319 433 74[ 400] 698[ 400] 702 62[ 400] 819[ 1000] 14030 113 18 323[ 2000] 54 466[ 400] 576 601 32 59 15092[ 1000] 229[ 1000] 51 303[ 1000] 87 493[ 400] 524[ 1000] $ 61 783 837 959 75[ 2000] 16105 204 307[ 400] 32 490 508[ 2000] 16[ 2000] 756 831 94 956 17033 209 401[ 400] 560[ 1000 879 98 18016 180 391 95 96 414[ 400] 584 692 790 97 848 938[ 400] 47 55 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