gung. Erben bed Das Jahr 194 oder allein 21. au berge ember L Bu erfolgen. 903. et Gießen. ann. ung. Vornahme b 20. 6.ts. Fahrrad 1903. Gießen. hung. angeordnete& oben. 3. Gießen. jung. 274. Erstes Blatt. Wonnementprete: in Gießen, abgeholt monatlich 50- Pfs, Saus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertels fährlich Mr. 1.50, inttobellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) hereffische Beitschrift für Landwirtschaft, obft- und Mintexban, sowie bie Gießener Setfenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Barttagen na mitage. Samstag, den 21. November 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jafertton pret: Die einfaltige Betitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Weblar und Warburg 10 Pfg. fofft 16 Bfg.; Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Bfg. Bostzeitungsliste No. 3969. Rebattion und Expedition: Gießen Nenenweg 28. Fernsprechanfchish R, 368. Neuelle Nachrichten ( Stekener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sichener Zeitung für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. 008 Bekanntmachung. Betr. Maßregeln zur Abwehr der Maul- und Klauenseuche. Das mit diesseitiger Bekanntmachung vom 7. Septembaer laufenden Jahres für den Kreis Gießen angeordnete allgemeine Verbot des Handels mit Klauenvieh im Umhergeordnete Sichen wird vorerst bis zum 1. Januar 1904 verlängert. Gießen, den 18. November 1903. hoben. er 1903. Bießen. bung. ah" wird we bon Freitag e den Fuhrme 08. Bießen. hung. Dammstraße bird wegen ute an bis auf berkehr gespen 1903. Gießen. am Sonntag en 22. Novemb Hem Sonntag i fladerschule; die Von 4 bis b Ansprade, Bori biele find in gr den 22. Novenk Ser Beteiligung bober, ihre Ma n die Teilnahme Naumann, Pfar erein e Mitglieder h onne unferem Vaterl elche nicht m t in befter und zu der Kolon Der Mitmende sfällen gewidm Det Sonntag on 4 bis 6 Schule, We entgegengen Der Vorfa the und Interze Fingerhand ( Marte M& In großer Aus hi, Reuftabi Großh. Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. Kranzbühler. Betr. Wie oben. Gießen, 18. November 1903. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an sämtliche Ortspolizeibehörden des Kreises. Bir beauftragen Sie, die bevorstehende Bekanntmachung un ortsüblicher Weise zu veröffentlichen und den Befolg unsere r Anordnung strengstens zu überwachen. I V.: Dr. Kranzbühler. Bekanntmachung. Betr. Die Ernennung von Vertrauensmännern für die Berufsgenossenschaft der Schornsteinfegermeister des Deutschen Reiches. Seftion X., Frankfurt a. M. Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß Für den 9. Bezirk der Seftion X. der genannten Berufsgemossenschaft Herr Karl Brüchner in Bußbach als Vertrauensanann und Herr Waldeck- Tost in Alsfeld als Stellvertreter Für die Zeit vom 1. Oftober 1903 bts 30. September 1905 stellt worden sind. Gießen, den 17. November 1903. Großh. Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. Wagner. Steßen, 17. November 1903. Bete Die Bestellung eines Beauftragten der Handwerks. fammer. Das Großherzogl. Kreisamt Gießen an Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Im Anschluß an unser Ausschreiben vom 24. Oktober 1903 Ben wir Sie davon in Kenntnis, daß der Beauftragte der Handwerkstammer, Steuernagel zu Bad- Nauheim, von diesem Amte entbunden wurde. Die Handwerkskammer hat nunmehr ihren für den übrigem Teil des Großherzogtums bestellten Beauftragten, Leonhard Kehl zu Worms auch mit der Versehung der Dienstterrichtungen eines Beauftragten in dem seitherigen Bezirke Steuernagels beauftragt. J. V.: Dr. Wagner. Bekanntmachung. tc. Den Schuß junger Obstbäume gegen Hasenfraß. Wir machen die Landwirte unseres Kreises darauf aufmerksaun, deß sie ihre jungen Obstbäume in gehöriger Weife gigen Hasenfraß schüßen mögen. Das Umwickeln der Bäume mit Stroh oder Ginstern, wie es vielfach üblich ist, ist nicht guiigend, da der Hase die beiden Schußmittel leicht durchmagt; auch nisten sich im Stroh gern Obstbaumschädlinge ein. Einen wirklichen Schutz gewährt vielmehr nur ein dichtes Unbinden der Bäume mit Dornen oder das Anbringen eines Dahtg flechts. Bei der großen Bedeutung, welche der ObstBaum zurzeit hat, liegt es in dringendem Interesse der Landwirte, ihren Bäumen diesen Schuß angedeihen zu lassen. Besonders bem rfen wir hierzu noch, daß nach Art. 2 des Gesetz& vom 2. August 1899, den Ersatz des Wildhabens b treffend, der Wildschaden, der an Obstbäumen und Baumschulen angerichtet wird, nicht zu ersetzen ist, wenn die Herrichtung von Schußvorrichtungen unterblieben ist, die unter gewöhnlichen Umständen zur Abwendung des Schadens aus Teichen. Gießen, den 17. November 1903. Großherzog iches Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. Heinrichs. Bekanntmachung. Unter dem Schweinebestand des Bäckermeisters Wilhelm Ammend, Bahnhofstraße 62 dahier, ist die Rotlauffeuche ausgebrochen. Behöftsperre ist angeordnet. Gießen, den 20. November 1903. Großg. Polizeiamt Gießen. Hechler. Eruptionen und Expansionen. [ Politische Wochenschau.] Die übermäßige Ansammlung von Gasen unter bestimm ten Punkten der Erdoberfläche erzeugt vulkanische Eruptionen. Das Ueberhandnehmen von giftigen oder verdorbenen Stoffen im menschlichen Körper ruft ähnliche Erschei nungen hervor, die wir gemeinhin als Geschwüre zu bezeich nen pflegen. Jedenfalls verbindet sich für uns immer mit dem Begriff der Eruption das Vorhandensein anormaler Materie, welche die Natur gewaltsam abstößt. In vielen Fällen wird ein geschickter Arzt, schon ehe die Eruption ein tritt, seine Vorkehrungen treffen, um sie womöglich abzu lenken. Im Staatsleben, das ja mit dem des Individuums in den mannigfaltigsten Wechselbeziehungen steht, bedient man sich zu solcher Verhinderung innerer, stets höchst unwill kommener Eruptionen des einfachsten Auskunftsmitteis: der Expansion. Man sagt sich mit Recht, daß kräftige Gebietserweiterungen und die Zuführung neuen Blutes wie geschaffen sind, um das Bestehende zu sanieren und aus sich heraus zu furieren. In letzter Zeit ist es Gebrauch geworden, von dem letzten Hilfsmittel der Expansion einen allzustarken Gebrauch zu machen. Die Amerikaner bedienen sich fast ausschließlich dieses Medikamentes und fragen nicht erst lange, was die europäischen Staatsärzte dazu sagen. Die Lostrennung der Republik Panama vom kolumbischen Staatswesen, die Folge einer internen Eruption, gab den Yingos die willkommene Gelegenheit, sich in die Kanalangelegenheit zu mischen, die ihnen so sehr am Herzen lag und liegt, daß man wohl in der Annahme nicht fehl geht, daß die ganze Eruption nur auf künstlichem Wege von Washingtoner Giftmischern vorbereitet wurde. Jedenfalls wird jedermann zu der Ueberzeugung kommen müssen, der die seltsame Kanalafte genauer durchliest, die Staatssekretär Hay mit der Regierung der neuen Republik abgeschlossen hat und die für lumpige zehn Millionen Dollar der Union die ausschließliche Herrschaft über den Ranal gibt, sowohl in territorialer wie moralischer Beziehung. Genau so liegen die Dinge in San Domingo. Man hat schon lange darauf gewartet, daß hier irgend eine Eruption Anlaß sein mürde für das Eingreifen der Union als Schüßerin der Interessen der Mächte und wahrscheinlich hat man auch solange heimlich geschürt, bis es soweit war. Wenn jetzt die Union das Anerbieten des Präsidenten Gil, der schlankweg die Abtretung der Republik anbot, ablehnt, so geschieht das, weil die Insurgenten schon alle Macht an sich jerissen haben, und weil man nicht allzu offenkundig vorjehen möchte. Der Weg ist jedenfalls bereitet, und lange wird es nicht mehr dauern und San Domingo geht auf , legalem" Wege in den Besitz der Vereinigten Staaten über, die schon heute dabei sind, auch die andere Hälfte der Insel liebreich zu umwerben. Eruptionen und Expansionen. Es iſt nicht ſchwer, ihre Wechselwirkung an diesem Bilde deutlich zu erweisen. An der Unmöglichkeit einer solchen Ausbreitung liegt wohl in der Hauptsache die lange Dauer der ungarischen Krise, der auch der starke Mann, Graf Tisza, nicht gewachsen zu sein scheint. Seine chauvinistischen Ausführungen zum ungarischen Staatsrecht, die geradezu einen Schlag in des österreichischen Ministerpräsidenten Körbers Gesicht bedeuten, mögen ja die ungarischen Heißsporne ein wenig beruhigen, schießen aber dermaßen übers Ziel hinaus, daß eine Verschärfung des Konfliktes zwischen den Kabinetter unvermeidlich ist. Da das österreichische Parlament in der Ausgleichsfrage geschlossen hinter dem Ministerpräsidenten steht, ergibt sich das Pretäre der Lage ganz von selbst. Ob hier der Arzt nicht doch am Ende noch zu der so lange hinausgeschobenen Operation greifen muß? Aehnlich sicht es in der mazedonischen Frage aus. Die Pforte setzt sich auf die Hinterbeine und läßt Allah einen frommen Mann sein. Dauernde Verhandlungen zwischen den Botschaftern der Ententemächte mit dem Yildiz- Kiosk füyren nicht zum Ziele. Es heißt, es würden neue Schritte der Mächte vorbereitet, vermutlich abermals feindlicher Art, aber man sicht nicht ab, was ihr Resultat sein könnte. Erpansionen sind hier nach Lage der Dinge nicht möglich, die Eruptionen aber wollen fein Ende nehmen, und ratlos stehen die europäischen Aerzte am Leidenslager des berühmten ,, franken Mannes". Indessen streiten sich die Leute in der französischen Deputiertenkammer über die internationalen Beziehungen und Verschiebungen, welch letztere bekanntlich dazu dienen sollen, zu fühne Expansionsgelüste anderer einzudämmen. Und es wird dabei wieder bedeutungsvoll geredet von Annähe rungen besonderer Art zwischen Frankreich, England und Italien. Nebenher aber wird natürlich aufs neue betont, daß die Allianz mit Rußland der Eckstein der französischen Politik sein müsse. Dieser lettere Punkt ist umsoweniger beiseite zu schieben für unsere getreuen Nachbarn, als soeben in London. während König Victor Emanuel dem britischen Stönige seinen Besuch abstattet, der italienische Minister des Aeußern aufs unzweideutigste befundet hat, daß Italiens Heil allein im Dreibund liege. Man wird also gut tun an der Seine, sich auf Italien nicht zu fest zu verlassen; den britischen Freund aber gönnen wir Herrn Delcassé und seinen Leuten von ganzem Herzen. Was Deutschlands Clellung zur Frage der Expansion betrifft, so ergibt ein Blick auf die Ereignisse des Tages, daß wir still abwartend, aber gerüstet zur Seite stehen. Wir sind innerlich so frei von Eruptionen, daß die Notwendigkeit der Expansion zur Zeit in der Tat nicht besteht. Wahlskandale. Wenn das neue Verfahren bei der Abgeordnetenwahl, das der preußische Minister des Innern zur Vereinfachung und Beschleunigung des Wahlgeschäfts angeordnet hat, im Stande war, die langwierige Wahlhandlung zu verkürzen, so hat doch in vielen Wahlkreisen das Verhalten der Sozialdemokratie den Wahlakt um viele Stunden verzögert. Aber nicht nur das: Mit der Verschleppung des Wahlgeschäfts haben die Genossen an vielen Orten auch große Störungen des Wahlakts verbunden, indem sie eine Reihe Skandalszenen provozierten. Am schlimmsten waren diese wüsten Lärmszenen im zweiten und vierten Berliner Wahlkreise, in Teltow- BeeskowCharlottenburg und in Linden, wo Bebel als sozialdemokratischer Kandidat aufgestellt war. Ein paar Stichproben mögen zeigen, welcher Art die bisher nie dagewesenen Vorgänge waren, die die erstmalige Beteiligung der Sozialdemokratie an der preußischen Landtagswahl bezeichnen. Im zweiten Berliner Wahlkreise fand die Wahl in einem großen Saale am Moripplat statt, der bei der großen Menge der Wahlmänner bei weitem nicht ausreichte. Bereits um 8 Uhr morgens war der Saal gefüllt von Leuten, die überhaupt keine Wahlmänner waren; sie hatten ganz gegen die Vorschrift, und um die Bassage zum Vorstands tisch zu sperren, Tische und Stühle in den Saal geschleppt und verbarrikadierten förmlich den großen Raum. Als die zur Kontrolle bestimmten Magistratsbeamten erschienen, vermochten sie nicht mehr festzustellen, ob sie es hier mit Wahlmännern zu tun hatten oder nicht. Die Mehrheit der Wahlmänner fanden keine Pläge im Saale, und alles Bitten half nichts. Jezt forderte der Wahlkommissar die anwesenden Nichtwahlmänner energisch auf, den Saal zu verlassen, jedoch vergebens. Niemand rührte sich vom Platze. Die Wahlmänner versuchten jetzt mit Gewalt die ungebetenen Gäste von den Plätzen zu drängen. Etwa zehn Minuten lang dauerte der Standal, bis endlich der Wahlkommissar einen Boten nach der nächsten Polizeiwache schickte. In wenigen Minuten traf eine Anzahl Schutzleute ein. Nun begann ein furchtbarer Lärm. Es ertönten Rufe:„ Wir dulden hier teine Polizei, raus mit den Blauen." Ironische Hochs wurden ausgebracht, mit den Bierseideln geklopft und mit den Füßen getrampelt. Erst als der sozialdemokratische Abgeordnete Zubeil seinen Parteigenossen gut zuredete, verließen sie den Saal. Auch im vierten Berliner Wahlkreise kam es bei Beginn des Wahlaktes zu ähnlichen Auftritten, wie im zweiten Wahlkreis, so daß ebenfalls die Polizei geholt werden mußte. Als dann das Wahlgeschäft begann, wurde der Wahlkommissar durch allerhand Zurufe in der Ausübung seiner Befugnisse gehindert; während des ganzen Wahlaftes herrschte ungeheurer Lärm. Obenein suchten die Sozialdemokraten das Wahlgeschäft noch dadurch zu verschleppen, daß sie absichtlich nur sehr langsam dem Aufruf zur Stimmabgabe folgten. In TeltowBeeskow dauerte der Wahlaft deshalb bis in die späte Nacht! Einzelstaatliche Budgetforgen. Von einem Finanzpolitiker gehen uns folgende Ausführungen zu: Wie das Budget aller deutschen Bundesstaaten, so werden auch die hessischen Finanzen durch die hohen Matritularbeiträge der letzten Jahre erheblich belastet. Für Hessen tritt zu dieser Belastung noch der ungünstige Einfluß der Ertragsschwankungen der preußisch- hessischen Eisenbahngemeinschaft auf die Finanzgebahrung. Nachdem man in letter Zeit versucht hat, durch Steuererhöhungen und Einstellung der vorgesehenen Staatsschuldentilgung die entstan denen Fehlbeträge im Etat aus der Welt zu schaffen, will man jetzt zu einem anderen Hilfsmittel übergehen. Die hessische Regierung hat eine Vorlage betr. die Schaffung eines Ausgleichsfonds ausgearbeitet, der zur Auffüllung des Etats in Notfällen dienen soll. Nach preußischem Muster soll dieser Fonds allmählich aus einem Teile der Eisenbahnüberschüsse und der Ueberschüsse der thüringischen Landeslottecie gebildet werden. Selbstverständlich wird es einige Jahre dauern, ehe dieser Fonds eine Höhe erreicht hat, die ihn seinem 3wed gerecht werden läßt. Bis dahin, aber wohl auch noch darüber hinaus wird das hessische Budget nach den Grundsäßen erdenklichster Sparsamteit eingerichtet werden müssen, zumal, da ein neues Gemeindesteuergesez in Sicht ist, das die Steuerkraft der Bevölkerung auch im Interesse der Gemeinden noch mehr als bisher in Anspruch nehmen will. Aehnlich wie in Hessen, eher sogar noch schlimmer, sieht es in Baden aus. Dort macht gegenwärtig die Aufstellung des Etats große Schwierigkeiten, vor allem infolge eines Rückganges in den staatlichen Einnahmequellen und der Auf zehrung der ueversusse prugerer Jayre. ungeacret großter Sparsamkeit in den Budgetforderungen ist in der neuen Etatsperiode mit einem so erheblichen Fehlbetrag zu rechnen, daß eine Erhöhung des Steuerfußes der Einkommen- und Kapitals- Rentensteuer bevorsteht. Eine dahingehende Vorlage wird der Ständekammer alsbald nach ihrem Zusammentritt zugehen. Angesichts dieser Zustände, die in den übrigen BundesStaaten, namentlich in den thüringischen Kleinſtaaten, mindestens ebenso schlimm sind, erhebt sich wiederum die Frage: Wo bleibt die Reichsfinanzreform, die der Be lastung der Einzelstaaten durch die stetig wachsenden Marri tularbeiträge ein Ziel sezt? Graf Bülow hat sie bei der jüngsten Finanzministerfonferenz als eine Frage bezeichnet, deren Lösung ganz außerordentlich dringend sei, und die Finanzminister der anderen Bundesstaaten haben ihm rückhaltlos zugestimmt. Hoffentlich werden die für die steuerzahlende Bevölkerung schmerzhaften Operationen, zu denen die einzelstaatlichen Regierungen, wie das Beispiel Hessens und Badens zeigt, jetzt notgedrungen greifen müssen, die Lösung der Reichsfinanzreform stark beschleunigen. Denn in der Belastung der Einzelstaaten durch Beiträge für das Reich, die ihre Finanzen verwirren und verschlechtern, liegt die Gefahr des Aufkommens einer Reichsverdrossenheit, die auf die innere und äußere Entwickelung unseres Vaterlandes bon schwerem Nachteil sein müßte. Die Politik. Ein Beispiel praktischer Arbeiterfürsorge gibt die ba dische Regierung. In den nächsten Tagen werden etwa 100 Fabrikarbeiter aus den verschiedensten Teilen des Landes unter der Führung des Vorstandes der badischen Fabrikinspektion eine seit Wochen vorbereitete Reise nach Berlin antreten, um gemeinsam die ständige Ausstellung für Arbeiterwohlfahrt in Charlottenburg zu besichtigen. Um auch ärmeren Arbeitern die Teilnahme an dieser Reise zu ermöglichen, hat der Großherzog, der selbst die erste Anregung gegeben hat, einen Zuschuß von 1500 Mark aus seiner Privatschatulle gewährt; denselben Betrag hat auch das Ministerium des Innern aus Staatsmitteln bewilligt, und auch verschiedene Handelstammern, Großindustrielle und andere haben größere Beiträge gezeichnet, um eininal die Reise und Aufenthaltskosten der Arbeiter zu bestreiten und gleichzeitig die Fortzahlung des Lohnes während der 4- bis 5tägigen Abwesenheit zu ermöglichen. Bei der Auswahl der Arbeiter wird nach der Bestimmung der Regierung jede Rücksichtnahme auf die politische Gesinnung ausgeschlossen. Ein Posener Blatt hatte kürzlich berichtet, in die von uns schon erwähnte Bestechungsaffaire des polnischen Agitators Biedermann sei nicht nur ein Gefangenenaufseher in Wronke, sondern eine ganze Reihe von Unterbeamten der Posener Polizei und der Ansiedelungskommission verwickelt. Jene sollten Biedermann, der Zeitungsherausgeber ist, unter Verletzung der Amtsverschwiegenheit Nachrichten übermittelt haben, die Ansiedelungsbeamten dagegen sollten ihn in seinem Nebengeschäft, der Aufteilung deutscher Güter an polnische Ansiedler, dadurch unterstützt haben, daß sie Biedermann von beabsichtigten Ankäufen der Ansiedelungskommission Mitteilung machten und ihn so in den Stand setzten, der Kommission zuvorzukommen. Jetzt erklärt der Posener Polizeipräsident, daß die gegen die ihm unterstellten Schußleute erhobenen Beschuldigungen falsch sind. Zugleich teilt er mit, daß er gegen das Bosener Blatt und einige andere Zeitungen, die die Nachricht abgedruckt haben, Strafantrag stellen werde. Für die beschuldigten Ansiedelungsbeamten ist eine gleiche Rechtfertigung noch nicht erfolgt. Hof und Gesellschaft. *** Der Kaiser empfing gestern den Oberbefehlshaber in den Marken, Generalobersten v. Hahnte, zur Meldung und machte hierauf mit der Kaiserin und in Begleitung des Generalobersten eine Promenade durch die Parkanlagen von Sanssouci. Die Kaiserin wohnte der Vereidigung der Potsdamer Rekruten bei. Mit einem Eifer, der wahrlich einer besseren Sache würdig wäre, hält die gelbe Yankeepresse daran fest, gegen Deutschland Niederträchtigkeiten zu verüben, wo immer sie tann. Das Hauptheblatt unter den deutschfeindlichen Blättern Ameritas, der„ ,, Newyork Herald", verbreitet eine Meldung, die er aus Bogota erhalten haben will. Es heißt darin, cine dort eingetroffene Kabelmeldung, daß Deutschland die amerikanische Politik mißbillige und Amerikas Einmischung in die Panamaangelegenheit tadele, habe in der Bevölkerung Jubel hervorgerufen und die Kriegslust verstärkt. Es seien Hochrufe auf Deutschland ausgebracht wor den. Selbstverständlich ist die Meidung, soweit sie DeutschLand der Parteinahme für Kolumbien bezichtigt, blanker Schwindel. Aber wer verhetzen will, ist in der Wahl seiner Mittel nicht wählerisch, zumal wenn es ein Yankee ist. ** In Schwetzingen fand eine auf Anregung der Großherzogin von Baden veranstaltete Frauenvereinsbersammlung zur Erörterung der Mittel und Wege zur Befämpfung der Lungenschwindsucht statt. Die Großherzogin wohnte der Versammlung bis zum Schlusse bei. Im Prinzenhause zu Plön, das bekanntlich zur Zeit den beiden Kaiserlichen Prinzen August Wilhelm und Oskar zum Studienaufenthalt dient, fanden an einigen Abenden dieser Woche kleine Festlichkeiten mit Theater- und Tanzaufführungen statt, bei denen die Kaiserlichen Prinzen und ihre Mitschüler mitwirkten. Zur Darstellung gelangten „ Wallensteins Lager“ und„ Turandot". Den Festlichkeiten wohnten neben den Lehrern auch der Kommandeur und die Offiziere des Kadettenhauses mit ihren Damen bei; ferner war der Adel aus der nächsten Umgebung mit Einladungen bedacht worden. Die Darsteller ernteten reichen Beifall. Nab und fern. Gewaltige Schneefälle sind im Riesengebirge und im Hirschbergertale niedergegangen und haben beträchtliche Verkehrsstörungen hervorgerufen. Die Eisenbahnzüge erleiden Verspätungen, Lastfuhrwerke kommen nur mit Vorspann fort. Viele Telegraphendrähte sind gerissen, der Telegraphenund Telephonverkehr teilweise gestört. In den Wäldern ist viel Schaden durch Schneebruch entstanden. Auch in der Grafschaft Glatz ist starter Schneefall eingetreten, während aus der Magdeburger Gegend leichte Schneewehen gemeldet werden. Für die russischen Intriguen in Tibet sucht sich Großbritannien in Persien schadlos zu halten. In Teheran erhält sich hartnäckig das Gerücht, die englische Regierung suche bom Schah einen Bachtvertrag für die Ausbeutung der Mineralreichtümer Persiens zu erhalten. England schlage folgende Bedingungen vor:„ Dauer der Pacht hundert Jahre, Bachtzins 100 Kurum- Tumane( etwa 90 Millionen Rubel), wovon Persien 70 Kurum- Tumane an Rußland für seine Schuld zu zahlen sich verpflichtet. Alle Zollämter Persiens treten unter englische Leitung." Die persische Regierung scheint dem englischen Vorschlag geneigt, und allem An schein nach ist es den Engländern bereits gelungen, Han delsvergünstigungen zu erlangen, welche den russischen Interessen widerstreben. Auch der englische Einfluß am per fischen Hofe hat sich bedeutend befestigt. Besonders sind die Engländer bemüht, gute Beziehungen zu den Mollahs in den türkischen Städten Nedscheff und Kerbela herzustellen, den Hauptwallfahrtsorten der schiitischen Perser. Durch die Mollahs an den heiligen Stätten dieser Städte ist es leicht, auf die Volksmassen einzuwirken. Dem Abschluß dieses Bachtvertrages dient auch der mit allem erdenklichen Pomp geplante Besuch des Vizekönigs von Indien, Lord Curzon, im persischen Golf und in Teheran. Die Frage ist nur, ob die russische Diplomatie nicht noch in zwölfter Stunde den Engländern einen dicken Strich durch die Rechnung macht. Die russische Polizei in Petersburg ist gegenwärtig Tag und Nacht auf den Beinen: Das nihilistische Gespenst spukt wieder. Die Nihilisten haben, wenn man den leicht zu Uebertreibungen neigenden russischen Polizeimännern glauben darf, in den letzten Wochen in Petersburg eine Hieberhafte Tätigkeit entfaltet und eine bedeutende Anzahl Proklamationen verbreitet. Die polizeiliche Ueberwachung der zureisenden Fremden ist sehr verschärft worden. Schon seit mehreren Nächten erscheint die Polizei in verschiedenen Privatwohnungen, um festzustellen, ob sie Insassen beher. bergen, die nicht angemeldet sind. Eine bedeutende Zahl politisch verdächtiger Personen wurde verhaftet. Von der Ostasienfahrt des Prinzen Adalbert von Prenßen werden von einem Passagier des Dampfers„ König Albert" einige interessante Einzelheiten berichtet. Der Prinz nimmt die Mahlzeiten mit den anderen Fähnrichen zusammen in der Fähnrichsmesse ein, die geschmackvoll, aber doch einfach eingerichtet und im Zwischendeck aufgeschlagen ist, er wird von den Fähnrichen nur mit„ Prinz“ und„ Sie" angeredet. Vor allem gefällt an Bord die liebenswürdige und ungezwungene Art des Prinzen. Oft besucht er die Schiffsoffiziere auf der Kommandobrücke und erfundigt sich wißbegierig nach den verschiedensten technischen Einzelheiten des Schiffes und der Fahrt, wie es nur ein angehender Seemann tut, der Liebe zu seinem gefahrvollen Beruf hat. Lokales. Gießen, 22. November 1903. be Diefe Werte Minifter für rufenen Rom lidhen Aretfe biefe Prüfun fchiebenen D ergeben fich peratur 902 in der Gefam Bweifel auffo ber ouf grund Für den Rub beme 983 i pfei St fun Für de 1. fe Dies bal Näh 2." in f 3. H tritt обес Was be seiner meist ober Falllage Entfernung manchen W ftellenw perfeft würde, 2 Prozent von der Kaufsumme verl Kübler war damit zufrieden und unterzeichnete darauf Revers, worin er sich verpflichlete, dem Makler die Bro für den Nachweis des Objektes und für die Vermitt des Kaufes auch für den Fall zu zahlen, wenn, wie imb Bordruck ausdrücklich vermerkt steht, der Vermittler vom Verkäufer eine Provision erhalte. Erst nachdemm Revers unterschrieben war, erfuhren die Reflettanten, welche Wirtschaft es sich überhaupt handelte. J. fuhr ihnen nach Lollar und dort kam der Handel zustande. Küblers tamen später dahinter, daß der Angeklagte bei b Handel seitens des Verkäufers der„ Germania", welcher Wirtschaft etwa acht Monate vorher für 46 500 Mt. hatte, für den Handel, den er mit ihnen vermittelt, 3000 als Verdienst erhalten hatte; ste verklagten Jafob Herauszahlung der von ihrer Seite gezahlten Provision Höhe von 1100 Mt. und hatten mit dieser Alage auch erst beim Landgericht Gießen Erfolg. Der Verurteilte folgte dagegen die Berufung und diese wurde vom D landesgericht verworfen. Das Oberlandesgericht batt seinem Urteil dahin sich ausgesprochen, daß Jakob im b liegenden Falle betrügerisch gehandelt hätte, indem er Küblers gegenüber argliftig verschwiegen, daß ihm der fäufer versprochen gehabt, wenn er sein Anwesen für 5500 Mart an den Mann bringe, der Vermittler 3000 Mt. bet verdienen solle. Auf Grund dieses Urteils war Staatsanwaltschaft veranlaßt, strafrechtlich in der Sache zugeben. Jakob wurde wegen Fluchtverdachts seinerzeiti Haft genommen und gegen eine Raution von 10 000 erst wieder auf freien Fuß gefeßt. Heute erklärte der getlagte, er halte sich für unschuldig. Das von ihm b mittelte Anwesen in Lollar sei seiner ganzen Beschaffent nach als Geschäft damals für jeden tüchtigen Käufer 6000 Mark wert gewesen. Die von ihm dem Kühler genan Umsätze in der Wirtschaft seien diefem reell nachaemi morden. Wenn der Käufer sich zur Zahlung der 2 Brou Provision nicht bereit gefunden hätte, würde er ihm selb verständlich überhaupt das Objekt nicht nachgewiesen ba Er habe den Küblerschen Eheleuten auch nicht araliftig schwiegen, daß er von dem Verkäufer Provision erhalte, deren Höhe man ihn nicht gefragt habe. Der Beuge u Sachverständige Direktor der Gewerbebant Gießen, d 2008, erklärt es für allgemein üblich, daß der Immobilin mafler von beiden Teilen Provision fordert und er Sensa Stern- Simon- Frankfurt a. M. bemerkt zur S vorweg, daß er sagen müsse, für Frankfurter Verhältni bestehen für den Immobilienmakler feste Normen, auch h zahlen Käufer und Verkäufer dem Makler Provision, zwar 1 und Prozent, sogar die Stadt Frankfurt, f welche er häufig tätig set, zahle Provision, obgleich diefe weiß, daß auch von der anderen Seite solche gegeben wi Allerdings handle es sich in der großen Stadt auch um a dere Objekte, als das hier in Frage stehende. Es paffiere au in Frankfurt, daß dem Makler seitens des Verkäufers größere Summe zugesichert wird, a's die übliche Brobifo und daß derselbe auch vom Käufer sich eine Provision au bebinge. Er wolle zugestehen, daß in anständigen Mallo treisen eine solche Handlungsweise als nobel und fair rid betrachtet werde, aber er sei der Ansicht, daß der Male nicht verpflichtet sei, dem Käufer, wenn dieser nicht au drücklich danach fraae, anzugeben, wieviel er von der andra Seite bei dem Geschäft verdiene. Das Gericht beschloß, da das Urteil, wegen der Schwierigkeit der Prüfung der i Frage stehenden Rechtslage am Freitag verkündet werde.Der Staatsanwalt ließ übrigens den Angeklagten erneut Saft nehmen, weil noch eine weitere Sache, die ähr liegen soll wie die verhandelte, gegen denselben vorliege Berichtigung. Wir brachten vor einigen Top die Nachricht, daß der in das Baer'sche Warenhaus etia stiegene Tapezier Zimmermann vorbestraft sei. Es bat f herausgestellt, daß das nicht an dem ist, diese Bemer ift vielmehr eine Verwechslung und bezieht sich auf ein Namens Emil Rimmermann. ** Stadttheater Gießen. In letter Stunde sei nochmals auf die heutige vierte Voltsvorstellung, Maria Magdalene" von Hebbel hingewiesen. Die Aufführung des Totensonntags bringt bekanntlich zum letztenmale Ueber den n Wassern von Georg Engel. Das stimmungsvolle Wert zeichnet sich in seiner hiesigen Darstellung bekanntlich durch ungemein sorgfältige Einstudierung und Regie, sowie durch hervorragende Einzelleistungen, namentlich des Fräul. Hohl und der Herren Sandorff und Linzen aus. Der für heute, Samstag abend, angesagte Frig Reuter- Abend des Herrn Junkermann fällt aus, da man es infolge des Todesfalles am Großherzogl. Hofe nicht für angebracht hält über heitere und humoristische Sache, denn solche sind doch bekanntlich die Reuterschen Arbeiten, zu rezitieren. Der Vortrag soll später im Dezember oder Februar tommenden Jahres stattfinden. A Die Ortsgruppe Gießen des Bundes deutscher Bodenreformer hat Herrn Prof. Dr. Straubinger aus Darmstadt zu einem V rtrag gewinnen fönnen. Derselbe wird nächsten Dienstag, den 24. November abends 1/9 Uhr, im Café Ebel über" Bodenreform als ethisches Kulturproblem" sprechen. ** Die Freiwillige Gailsche Feuerwehr fordert ihre Mitglieder auf, gleich wie andere Korporationen sich zahlreich zu melden zu der morgen, Sonntag, in Aftion tretenden Sanitätskolonne. Wir können diese Aufforderung nur gutheißen, dient das Werf doch nur einem edien 8wed. * Die gegen die Wahl des Beigeordneten Dörmer in Lich eingelegte Berufung wurde heute vom Kreisausschuß für begründet erachtet und demnach die Wahl verworfen. Die Kosten ausschließlich derjenigen der von den einzelnen Parteien geladenen 8 ugen werden der Stadt Lich auferlegt. *** Die Hessische Vereinigung für Volks funde( Ortsgruppe Gießen) hält kommenden Montag, den 23. November abends 19 Uhr, im unteren Saale des Café Ebel thren ersten Mitgliedsabend ab. Es sind drei Tematas auf der Tagesordnung( siehe Inseratenteil in heutiger Nummer), die besonders für den Laten vel Interessantes und Neues enthalten. Ein zahlreicher Besuch ist nur erwünscht und zu empfehlen. ** Für das Immobiliengeschäft ist der Prozeß Jatob, welcher am 17. November von der Strafkammer Gießen zur Verhandlung fam, von großer Bedeutung. Dem F. G.-A." wurde folgendes darüber geschrieben: Angeklagt des Betruges war der Agent Abraham Jakob aus Gießen. Der Tatbestand war der folgende: Im März 1902 fauften die bis dahin in Frankfurt a. M. ansässig gewesenen Wirt Gottlob Adam Küblerschen Eheleute von Emil Korimer Eheleute in Lollar die diesen daselbst gehörige Wirtschaft Zur Germania" um 55000 mt. Die Käufer waren durch eine in den Zeitungen enthalten gewesene Ch ffre- Annonce auf das Kaufobjekt aufmerksam geworden, hatten sich darauf als Refleftanten gemeldet, worauf Jakob, welcher sich gewerbsmäßig mit derartigen Vermittelungen befaßt, mit ihnen in Verbins dung trat. Der Angeklagte teilte in einem Briefe den Küblers mit, daß er die Wirtschaft an der Hand habe, daß dessen Besitzer dafür 60000 Mt. fordere, daß es ihm aber möglich sei, das Objekt um 56000 r. zu vermitteln. Rüblers tamen darauf nach Gießen, verhandelten mündlich mit J., der für seine Tätigkeit von ihnen, falls der Kauf * * *** Klein- Linden, 20. Nov. Der Kriegerverein g am 29. November eine würdige Geburtstagsfeier abzuhat 8uerft findet Kirchenparade statt. Nachmittags ist im Zur Burg" gemütliches Zusammensein, welches mit sicht auf den Tod der Prinzessin ohne Musit stattfindet. Die auf wie„ fälter", ziehen sich in Tages, da ei bar macht. hergeh nden bei falter S * Hanau. 20 Nov. Vor der biesioen Straffann hatte sich dieser Tage der Bürgermeister W. zu Spiele megen Widerstands und Beleidigung zu verantworten. E Förster des Fürsten von Ys nburg- üdingen- Wächter hatte das Spielberger Orta oberhaupt auf einem verbote eg, noch dazu mit der Flinte, angetroffen. Als ihm Förster die Flinte abnehmen wollte, widersetzte sich Bürgermeister und sagte weawerfend:„ Du wärft mir ein Förster!" Das Gericht verurteilte ihn wegen Wit stands zu 5 Tagen Gefängnis und wenen Beleidigung 15 Mt. Geldstrafe. Wetterberichte und Vorhersagen. In d ftahlsang Sperber Tierarztes frau Joh Die des dagegen le Samtliche Sp. zu 6, Gefängnis auf die St fuchungshaf Heinri durch Vorn Frauensper nicht aber Drtenberg au Angeklagten Verhandlung Da die in einer Anzahl oberhessischer Zeitungen scheinenden Wetterberichte und Voraussagen vielfach fald aufgefaßt werden, sehen wir uns veranlaßt, einige Erläute daß der„ Gießener Wetterdienst", deren Organisation f rungen zu geben. Zunächst muß ich ausdrücklich betone Hessen ich auf Anregung des Leiters des Hessen- naffauifde Wetterdienstes, Herrn Oberlehrer Freybe und Profeso Börnstein übernommen habe, sich lediglich in den Dienst de Landwirtschaft stellt, da die Erfahrung gelehrt hat, daß b Sicherheit der für die nächsten 48 Stunden aufgeftelte Prognose groß genug ist, um dem Landwirt besonders mis rend der Erntezeit wirklich Nußen zu bringen. Es ist be her für uns die Ansicht maßgebend, die in ländlichen Krei über das Wetter nnd den relativen Wert der einzelnen Ge mente, wie Wind, Bewölkung, Temperatur und Niedersch herrscht. Wir legen auf den Regen als den wichtige Faktor, mit dem es der Landwirt zu tun hat, den größte Wert und rechnen ihn bei Brüfung der Prognose sechsfa die Temperatur zweifach, Wind und Bewölkung je einfa übt wurde. Konrad Löffl Urteil des D gurid.- Di Brüningen al des Licher Sdäfer aus des Lehrers Einem vereb geft. Nachricht. beliebt geworbe Ban Eier: außer in mei Seltersw g in nachstehen erhältlich ist: In 2. Haas, Ble A. Lenhardt, J. Marter, 6 5. Kräger, B J. Schulb Go Restaurant 28 I 23 In Dutenho Heuchelh Alleinig Karl Link,& An- un bon gebrau Aleidern, Wäld Gold- und Silb Metallen, Gifer Tomte Hebern richtungen. LouisRot Naturku t.6., 56. M. 5. Pflaum Bib. M. 3.20 haus, Bluffe Rauffum nterzeichnete Dem Mafler bi 16 für Sie menn, ahlen, ht, der Ber alte. Crft en die Re t handelte. er Handel qu Germania für 46 500 hnen vermittel verklagten S ite gezahlten mit Siefer Ala g. Der Be diese wurde berlandesgeri hen, daß Jal Delt hätte, inte piegen, daß i fein Anwelen Vermittler 3000 Dieses Urteil rechtlich in br ichtverdachts Raution von Heute erklär ig. Das bon ner ganzen B tüchtigen Rid m dem Kübler biefem teell ur Bablung bel tte, würde er nicht nachgewi auch nicht are fer Provision habe. Der werb bant Gi blich, daß der Im fion fordert M. bemerkt r Frankfurter& fefte Normen, Makler Bro Die Stadt Fra Srovision, obgle Seite folde geg roken Stadt aud stehende. Es p eitens des Verti ale die übliche fich eine Bro in anftändign als nobel und i Ansicht, dak da wenn dieser i wieviel er von da Das Gericht bef eit der Prüfung itag verkündet en Angeklagten itere Sache, b en denselben vo achten vor eini er'fche Warenbo beftraft fei. b Dem ift, die Beme 6 bezieht f Der Ariegerberein Surtstagsfeier abju Radmittags ift im ein, weldes mit! Mufit ftattfinde biefioen Straffe rifter W. zu S zu verantworten Püdingen- Wäde auf einem v getroffen. e, widerlegte :„ Du wärft si lte ihn wegen wenen Beleidig orhersagen Geffifcher Beitur uffagen vielfed anlagt, einige ren Organifai ausbrüdlich bes beffen- n Freybe und glich in den Di gelehrt hat, ndwirt befonder bringen. G Stunden aufor e in landliden Bert der einzeln atur unb Ribe als ben mid un bat, den Brognofe fo wolfang j Wife Werte wurden in einer vom föniglich preußischen ifter für Landwirtschaft, Domänen und Forsten einbeminen Kommission als der tatsächlichen Auffassung in ländligen Kreisen nahe entsprechend empfohlen. Wenden wir Biele Prüfungsmethode auf die von uns täglich nach verledenen Octen Hessens ausgegebenen Prognosen an, dann egeben sich im Oftober für den Regen 94 Proz, für Temeta tair 90 Proz., Wind 92 Proz., Bewölkung 91 Proz., in der Gesamtheit 91 Treffer, Zahlen, welche wohl keinen 8peiffel aufkommen lassen an der praktischen Verwendbarkeit Beouf grund der Wetterkarten aufgestellten Voraussagen. Für den Wind: Ruhig: Blätter und kleine Zweige werden noch bewegt. Windig: Dickere Aeste werden bewegt, der Wind pfeift an den Häusern, Dächern usw. Stürmisch: Der Wind übt zerstörende Wirfungen aus. Für den Regen: " 1 1. Höchstens geringer Regen" oder auch feine nennenswerten Niederschläge". Dies tennzeichnet den Fall, wo im Gebiet hte und da leichte Strichregen niedergehen, während in der Nähe befindliche Ortschaften verschont bleiben. " 2. Geringer Regen": Der Landwirt wird in seinen Arbeiten nicht sonderlich gehindert. H 3. Regenfälle": Stärkerer Regen. Im Winter tritt gegebenenfalls an Stelle von Regen Schnee oder im Zweifelsfalle Niederschlag. Was den Nebel anlangt, so läßt sich derselbe wegen seiner meist nur ganz lokalen Verbreitung- Orte in Flußoder Falllage haben oft dichten Nebel, während in geringer Entfernung sonniges Wetter herrschen kann- nur bei manchen Wetterlagen vorhersagen, wir schreiben dann: stellenweise oder vielfach" Nebel. " - Die auf die Temperatur bezüglichen Vorausfagen wie tälter"," Temperatur wenig verändert"," milder" be= iehen sich immer auf die höchste Temperatur des folgenden Lages, da eine Veränderung dieser sich am raschesten fühlbar macht. Weicht die Temperatur der Nacht von der vorhergeh nden vermutlich stärker ab, dann erfolgen Zusäte wie bei falter Nacht"," bielfach Nachtfroft" usw. Saluk folgt. Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen 20. November 1903. In der bekannten Gießener Seidendiebftahlsangelegenheit haben sich die Verkäuferin Olga Sperber und die frühere Verkäuferin, jeßige Ehefrau des Tierarztes Trischeler, wegen Diebstahl, sowie die Ehefram Johanna Vogel megen Hehlerei zu verantworten. Die des Diebstahls Angeklagten sind geständig, Frau V. dagegen leugnet, sich der Hehlerei schuldig gemacht zu haben. Santliche Angeklagten werden für schuldig befunden und Sp. zu 6, Frau Tr. zu 10 und Frau V. zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Die erlittene Untersuchungshaft wird auf die Strafe angerechnet und Frau Vogel aus der Untersuchungshaft entlassen. - Heinrich Trisch von Gelnhaar war wegen Beleidigung durch Vornahme unzüchtiger Handlungen in Gegenwart einer Frauensperson angeklagt Unter dem letzteren Gesichtspunkte nicht aber wegen Beleidigung, erkannte das Schöffengericht Ortenberg auf eine Woche Gefängnis. Auf Berufung des Angeklagten führt die bei verschlossenen Türen stattfindende Verhandlung zu Freispruch, da die Tat nicht öffentlich verübt wurde. Vor Eintritt in die Hauptverhandlung nimmt Konrad Löffler III von Gelnbaar die von ihm gegen ein Urteil des Ortensberger Schöffengerichts eingelegte Berufung zurück. Die Staatsanwaltschaft und Lehrer Jung von Brüningen als Nebenfläger verfolgen gegen ein Erkenntnis des Licher Schöff ngerichts, das den Feldschütz Martin Säfer aus Grüningen von der Anklage der Beleidigung des Lehrers Jung freisprach, Berufung. Die Verhandlung Einem verehrten Publikum zur geft. 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Auf dem heutigen Wochenmartt kosteten Butter per Bfb. 1.00-1.20 Mt., Hühnereter 2 Stüd 16-20 Pfg., Enteneier St. 8 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar Mr. 0.70-0.90, Hühner per Stüd Mr. 1.30-1.80, Hahnen, per Stüd Mt. C.70-1.50, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse p. Bid. 50-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Big., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Bfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Pig. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 5.00-5.50 m., wiebeln per 3t. Mr. 4.50-5.00, Aepfel ver Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg.. Kartoffeln per 100 kilo Centner 16-20 Mr. Milch per Liter 18 Vfa. Dauer der Marktjeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehre dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Hamburger Futtermittelmarkt. Originalbericht von G.& D. Läders, Futtermittelgroßhandlung, Reis- und Delfuchenmühle, Hamburg. Für Kraftfuttermittel zeigte die hiesige Börse in dieser Berichtswoche ein etwas freundlicheres Aussehen; es wurde zu niedrigen Breifen für prompte und spätere Lieferung viel gehandelt. Getrocknete Biertreber und helle Schlempe find ungewöhnlich knapp und bedingen hohe Preise. Kleie ebenfalls etwas höher. Tendenz: ruhig. Reisfuttermehl 24-28 Proz. Fett und Protein Mr. 4.00-4.30 50 Kilo ab Hamburg, Mt. 4.35-4.50 ab Hamburg, ohne G Weizenkleie, grobe 4.10-4.35, Rogaenkleie 4.00-4 40, erſtefleie 4.60-525, Erdnußkleie( gemahlene Erdnusschalen) 1.90–2.25, Erdnußkuchen und Erdnußmehl 52-54 Proz. 5.85-6.30, 53-58 Proz. 6.10-7.20, Baumwollsaatkuchen und Baumwollsaatmehl 52 bis 58 Proz. 6.25-6.50, 58-62 roz. 6.40-6 80 Cocusnukkuchen und Mehl 28-34 Proz. Fett und Protein 5.10 6.00, Balmternfuchen und Mehl 22-26 Proz. 4.85-5.15, Rapskuchen und-Mehl 38-44 Broz. 4.00-4.50, Leinfuchen und Mehl 38-42 Broz. 6.10 bis 6.50, Maisölkuchen und-Mehl 18-14 Broz. 5,75-6.00, Getrocknete Schlempe 33-45 Prog. 5.20-5.75, Getrocknete Treber 24-30 Proj. 480-5.20, Malzfeime Mt. 4 50-5.- alles pro 50 Kilo ab Hamburg. baltsgarantie Mt. 3404,00 ab Hamburg Reistleie 1.80 3.25, Wetterbericht. ( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Verlauf der Witterung vom Donnerstag bis Freitag. Im Nordwesten Europas ist ungewöhnlich rasch ein fräftiges TIEF erschienen; dasselbe entsendet südwärts bis Oberitalien eine Rinne niederigen Drufes HOCH'S lagern im Südwesten und Osten. Bei dieser Drukverkilung dauert das kalte, trübe Wetter an, stellenweise fiel etwas Regen, im Vogelsberg wiederum Schnee. Das TIEF scheint oftwärts weiter zu ziehen, hierbei würde bald in unserem Gebiet der Wind nach Westen drehen und geringer Regen fallen. Voraussichtliche Witterung für Samstag und Sonntag: Vorwiegend trüb, etwas milder, etwas Regen, windig. Keine durchgreifende Aederung im bestehenden Witterungscharakter. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße 2. Es fönnen eingestellt werden: 2 Schmiede, 1 Schlosser, 2 Küfer, 1 Bau- und Möbelschreiner, 3 Holzbildhauer, 1 Schuhmacher, 2 Schneider nach ausw., 1 Friseur, 1 Flickerin, 3 Glaser, 2 Hausburschen von 14-16 Jahren, 6 Dienstmädchen gegen hohen Lohn für hier und ausw. Lehrlinge: 1 Rüfer, 1 Friseur. Es suchen Arbeit: 2 Knechte, 2 jüngere Bauschlosser, 1 Spengler, 1 Buchbinder, 2 Schreiner, 2 Küfer, 1 Bäcker, 1 Metzger, 1 Büglerin, 2 Wasche oder Puzzfrauen, 4 Hausburschen, 1 Kutscher, 1 Kellner, 2 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 3 Bureaugehülfen, 1 Kranken- bezw. Wochenpflegerin. Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Lokale, den Gerichts." und Deffentlichen Sprechsaa":& r. Oppermanu, Was die Familie über Kathreiners Malzkaffee sagt! Kathreiners Malztaffee ist mir der liebste Morgentrunk" sagt der Vater. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Kinder!" sagt die Mutter. Aufgebotene. Am 14. Nov. K. Zinn, Serg. dah. und Kath. Louise Pfeil dah. 17. Ad. Schmidt, Hülfsheiz. dah. u. Julie Gieseler zu Oberfischb. 20. Gottl. Mayer, Zuschn. dah. und Martha Wacker zu Pforzheim. Eheschließungen. Am 14. Nov. Joh. Ludw. Jak. Hengst, Kaufm. dah. mit Emma Frieder. Noll, Tocht. d. Lokomotivf. Wilh. Noll dah. Wilh. Gg. E. Schmidt, Eisendr. dah. mit Kath. Marg. Schmidt, Hausmädch. dah. Geborene. Am 6. Nov. Dem Schneidermstr. Robert Gärtner eine Tocht. 8. Dem Lokomotivf. Friedr. Wilh. Thielmann eine Tocht., Emmy, Joh, Klara. 10. Dem Dachd. Hrch. Prang ein Sohn, Ernst. 11. Dem Eisenbahnwerkstättenarb. Fr. Henn ein Sohn. 12. Dem Aufseh. Joh. Pfeil eine Tocht., Louise Paula. 13. Dem Kanalarb. Hrch. Reuel eine Tocht., Kath. Margar. 14 Dem Dachd. With. Röhrig eine Tocht., Dem Schlosser K. Carlé ein S., Fr. E. L. Dem Schußm. Schmidt ein Sohn, Wilh. K. Dem Registrat. E. Rumpf ein Sohn. - Gestorbene. Am 13. Nov. Hrch. Sack, 52. J. alt, Schreinermſtr. dah. 15. Joh. Kinkel, 49 J. alt, Schreinermstr. dah. 17. Louise Panz, 1 J. alt, Tocht. des Tagl. Hrch. Chr. Panz dah. 20. Wegd. Wagner, 3 J. alt, Sohn des Handelsm. Wieg. Wagner dah. Offeriere: Gesiebte Ofenkohlen Nr. 1 Schmiedekohlen Nr. III 19 ab Bahn und auf Lager. Heinrich Ruppert, Ermenrod. Peters& abmachinen Nachfolger Köln/ Rh. Aerztlich empfohlen. Flasche Mt. 1.75 bis Mf. 6.entsprechend billiger. " | Kathreiners Malzkaffee enthebt mich mancher Sorge um die gute Ernährung der Und die Kinder selbst? die sagen immer nur: „ Mama, bitte, noch eine Tasse!" Daß ich so Bei jedem Weil jede Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, traurig bin! 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November, nachmittags 4 Uhr in der Turnhalle der Stadtmädchenſchule an der Weſtanlage zu Gießen woselbst auch weitere Anmeldungen entgegengenommen werden. Bund deutscher Bodenreformer Ortsgruppe Gießen. Dienstag den 24. November, abends 8½ Uhr im Café Ebel Oeffentlicher Vortrag Stadt- Theater Gießen. Direktion: Steingoetter. Sonntag, 22. Nobber. 1903 ( Totensonntag) 6. Sonntag- Abonnem.- Vorstellung Novität! von Herrn Prof. Dr. Staudinger- Darmstadt Ueber den über die Bodenreform als ethisches Kulturproblem. wozu ergebenft einladet der Vorstand. J. A.: Dr. Koch, Schriftführer. Hessische Vereinigung für Volkskunde. Erster Mitgliederabend Montag, den 23. November 1903, abends 8½ Uhr im unteren Saale des Café Ebel. Tagesordnung: 1) Ein Odenwälder Zauberspiegel( Prof. Dr. Wünsch) 2) Aus der Werkstatt der Volkskunde( Dr. Koch) 3) Oberhessische Volksrätsel( Prof. Dr. Strack) Gäste sind willkommen. Zum Löwen", Gießen, Neuenweg. Samstag, 21. November 8 Uhr abends Humoristisches Konzert des beliebten Bomiker- Ensemble Eruft Berghaus aus Elberfeld. 3 Herren. 3 Damen. Amüsantes Programm! Großer Lacherfolg! Eintritt frei. Freim. Gail'sche Feuerwehr Gießen. Wegen Beitritt zur Sanitäts- Kolonne werden die Kameraden ersucht Sonntag, den 22. ds. Mts., Nachmittags 2½ Uhr bei Kamerad Arnold( Schipkapas) betreffs Besprechung, zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. Cony's Bierkeller Gießen.( Louis Schäfer.) Montag, den 23. November 1903, 8 Uhr abends Humoristisches Konzert des beliebten Komiter- Ensemble 3 Damen Neu! Ernst Berghaus 3 Herren aus Elberfeld. Clown Howarth Neu! mit selbsterfundenem Hufeisen- Instrument! 10fache Lichtverstärkung und 50 Proz. Oelersparnis haben Sie durch Benützung des Glühlichtbrenners. Kein Strumpf! Keine Lampenänderung! Stück Mk. 1.80 frc. Nachn. Vorrätig für 10, 12, 14, 16" Rundbrenner. Wiederverkäufer Riesenverdienst. Petroleum- Glüblicht- Industrie Kronach. 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