Str. 221. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., La's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertelfährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberhefftsche Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Bartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitags. Montag, den 21. September 1903. Gießener 12. Jabraang. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie gang berbessen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg.: Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Postzeitungsliste No. 3869. Redaktion und Erredition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Bekanntmachung. Die städtische Wage an der Frankfurterstraße, Ecke er Klinikstraße, ist von heute ab wieder in Betrieb gegt worden. Gießen, den 21. September 1903. Der Oberbürgermeister Mecum. Bekanntmachung. Die unter dem Schweinebestand des Küfermeisters Dörflein dahier ausgebrochene Rotlauffeuche ist rloschen. Die angeordnete Stallsperre wird hiermit aufLehoben. Gießen, den 21. September 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Unter dem Schweinebestand des Wilh. Amend, Brabenstraße 3 dahier, ist die Notlauffeuche festgestellt. Gehöftsperre ist angeordnet Gießen, 19. September 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Das 3. Ziel Gemeindesteuer für 1903/4 ist bis Ende dieses Monats bei Vermeidung des Beitreibungsverfahrens zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen. Zahltage täglich vormittags von 8-12 Uhr. Gießen, den 19. September 1903. Der Stadtrechner: Doepfer. Der Wiener Kaiferbefuch. Unser Berliner RK- Mitarbeiter schreibt uns: Es bedarf gar keiner Frage, daß in Wien in diesen Tagen höchst ernsthafte Sachen besprochen worden sind. Ursprünglich mag der Anlaß zur Reise Kaiser Wilhelms an die schöne blaue Donau ja tatsächlich nur in der einfachen Höflich. feitspflicht gefunden worden sein, den Besuch des Kaisers Franz Josef endlich zu erwidern. Ursprünglich mag man auch in der Tat daran gedacht haben, den Grafen Bülow zu Hause zu lassen. Die mancherlei Geschehnisse der letzten Zeit, und besonders das drohende Gewitter, das über den Balkan heraufzieht, schufen aber ganz von selbst die Notwendigkeit einer neuen mündlichen Aussprache zwischen den Monarchen und ihren Ministern. Und so benutzte man den anscheinend harmlosen Vorwand der Pflichtvisite zu einer Busammenkunft von hochpolitischer Bedeutung. Die Verschiebungen im Orient gaben hinreichenden Stoff zu Er örterungen und Verständigungen. Nach wie vor iſt es sowohl die Absicht Oesterreich- Ungarns wie die Rußlands, den status quo zu erhalten; auch Deutschland denkt nich: daran, sich von dem Einverständnis mit den genannten Mächten abzusondern. Der Ausbruch offenen Kriege awischen der Türkei und Bulgarien würde naturgemäß neus Eventualitäten schaffen. Diese neuen Eventualitäten bil. deten in der Hauptsache den Gegenstand der Besprechungen zwischen den verbündeten Fürsten. Erst der Besuch des Zaren in Wien und Konferenzen mit dem Grafen Lambsdorff werden das Bild vollständig machen und völlige Klarheit schaffen, wie sich die interessierten Mächte des euro. päischen Konzerts zur weiteren Entwickelung der orientalischen Frage stellen werden. Man hofft noch heute, sowohl an der Newa wie an der Donau, daß ein Krieg auf dem Balkan vermieden werden wird, und glaubt nicht, daß sich in kürzerer Frist eine Intervention der Mächte mötig macht. Wenn vereinzelt behauptet wird, man habe in diesen Tagen in Wien auch die österreichisch- ungarische Frage be. sprochen, so ist das freie Erfindung. Nach wie vor denkt Deutschland nicht daran, sich in die inneren Verhältnisse scines Bundesgenossen zu mischen. Daß der Armeeerlağ Kaiser Franz Josefs gerade zwei Tage vor dem Eintreffen Kaiser Wilhelms in Wien erging, mag einer besonderen Manifestation ähnlich sehen, in tieferem politischen Zusammenhange mit dem Kaiserbesuche steht diese Angelegenheit jedenfalls nicht. Natürlich wäre es verfehlt, über diesen hochpolitischen realen Dingen der eigentlichen Grundursache des Besuches ganz zu vergessen. Das herzliche Einbernehmen der beiden Kaiser besteht in der Tat nicht nur in Toasten und Festberichten. So mancherlei feine Züge während dieser Tage weisen darauf hin, wie innig das Band ist, das diese beiden Männer umschlingt, die in erster Linie mit dazu berufen sind, Europa und der Welt den Frieden zu wahren. Haben heute persönliche Freundschaften zwischen Monarchen auch nicht mehr die Bedeutung wie früher, so ist ihr Wert doch keineswegs zu unterschäßen. Wie die Dinge liegen, hat Eurova alle Ursache, in dieſem herzlichen Einvernehmen zwischen den beiden Kaisern die beste Bürgschaft für die Erhaltung des europäischen Gleichgewichts zu sehen. Die felttage in der Hofburg. * Wien, 19. September. Glänzende Feierlichkeiten waren es, die die Pracht. räume der alten Hofburg gestern und heute sahen. Im Mittelpunkte des Interesses stand das große Galadiner im Redoutensaale, der mit seinen herrlichen Fresken- er wurde beim Besuche des deutschen Kronprinzen eigens restauriert und seinem phantastischen Blumenschmuck den passenden Rahmen zu dem prunkvollen Schauspiel bildete. Nicht weniger als 145 Gäste hatten an den Tafeln Plazz genommen, auf denen manch historisch Schaustück aus der reichen Silberkammer des Habsburgischen Hauses im strah. lenden Licht bliẞzte. Sämtliche hohen Hof- und Staatswürdenträger, die Mitglieder der deutschen Missionen, die Präsidenten beider Häuser des Reichsrats vereinten sich mit den kaiserlichen Gefolgen und den Mitgliedern des habsburgischen Hofes, wie der Sterne Chor um die Sonne", um die beiden kaiserlichen Verbündeten. Verbündet, nicht nur durch den Willen ihrer Völker und Parlamente, sondern durch die herzlichste Zuneigung, die sich auch bei den Trinksprüchen in ganz unkonventioneller, aber um so ergreifenderer Weise fundgab. Mit zitternden Händen die schweren Zeiten, durch die seine Monarchie geht, haben den bisher so rüstigen greisen Herr scher furchtbar mitgenommen, so daß er auch der Hofjagd fernbleiben mußte hielt Kaiser Josef das Blatt, von dem er seinen Trinkspruch auf seinen treuen Freund und Bundesgenossen" ablas. Zitternd wie die Hand war auch die Stimme, gebrochen durch tausendfältiges, schweres Leid. Und im Kontrast dazu schmetterte dann hell, wie Fanfarenflang, die kräftige Kommandostimme des deutschen Kaisers durch den Saal. Mit bedeutsamen Worten gedachte er auch vor allem der stolzen österreichischen Armee, die in Gemeinschaft mit der deutschen den Bund der beiden Länder festigen helfe zum friedlichen Wohl Europas. Und um seinem greisen Verbündeten zu zeigen, wie ernst es ihm mit seiner Freundschaft sei, sank er ihm, als der Toast und das Hurra verklungen, an die Brust und beide Monarchen hielten sich fest umschlungen und füßten sich. Dem strengen Hofmarschall mag dieses impulsive Abweichen von aller höfischen Etikette wohl keinen kleinen Schreck eingejagt haben, den Anwesenden aber entlockte es ein brausendes Hoch, das die Klänge der Kaiserhymne übertönte. Diesem Glanzpunkt der Feste folgten in bunter Reihe Galaoper mit Boildieus Weißer Dame", ein Reiten in der spanischen Hofreitschule, eine Pirschfahrt im Lainzer Tiergarten und zum Schluß als würdiges Seitenstück zur Galafafel eine Soiree in der deutschen Botschaft, wo Kaiser Franz Josef bei dieser Gelegenheit zum erstenmal speiste. Auch hier zeigte sich wieder die große Herzlichkeit, die in den Beziehungen zwischen den beiden Herrschern ebenso wie zwischen ihren Regierungen obwaltet: Als Zeichen seines besonderen Wohlwollens hat Kaiser Franz Josef dem Grafen Bülow sein lebensgroßes Bild verliehen. Und mit ihrem Kaiser vereinen sich die Wiener in der Zuneigung zu dem hohen Gast, den sie in ihren Mauern beherbergen. Begeisterter Jubel scholl ihm entgegen, als er einzog, und die herzlichen Abschied.grüße der Menge werden ihn begleiten, wenn er morsen die alte Kaiserstadt an der Donau verläßt. Die Politik. Hinter eine große Spionagegeschichte ist man eben jekt in Oesterreich gekommen: Aus dem Geheimarchiv des Kavalleriekommandos in Stanislau( Galizien) sind eine Anzahl wichtiger Mobilisierungspläne gestohlen worden. Offenbar steht der Dieb in russischem Solde, da es sich nur um Mobilisierungspläne gegen Rußland handeln fann. Der Dieb war vom Boden durch den Plafond in die Divisionskanzlei eingedrungen. Der Diebstahl wurde während der Kavalleriemanöver bei Komarno verübt. Die Aufregung der Ungarn über den Armeebefehl Kaiser Franz Josefs erhält sich in unverminderter Stärke. Nur hat erfreulicherweise die Parteiführer, auch die der ertremen Oppositionsparteien, die Besonnenheit nicht verlassen: Sie warnen die Bevölkerung vor Gewalttaten und verweisen sie auf den Weg des passiven Widerstandes, der Steuer- und Refrutenverweigerung, als den einzig erfolgversprechenden. Von den Stadt- und Komitatsverwaltun gen, denen die Einziehung der Steuern obliegt, haben einzelne bereits es abgelehnt, die Steuern einzufordern. Tic Opposition zetert auch über den Trinkspruch Kaiser Wilhelms, weil sie in ihm eine das Verhalten des ungarischen Parlaments tadelnde Anspielung auf die Krise in Ungarn erblicken. Kaiser Franz Josef hat angesichts der Zuspizung der Lage mit dem Ministerpräsidenten Khuen- Hedervary eine längere Besprechung gehabt, deren Ergebnis noch nicht bekannt ist. Endlich einmal scheinen die Franzosen von ihrer Spionenriecherei nicht getäuscht worden zu sein. In der Wohnung der Russin d'Abahsa, die jüngst, wie schon gemeldet, als spionageverdächtig in Lorient verhaftet worden war, wurde ein Telegramm mit folgenden Worten gefunden:„ Schicket Schriftstücke, erhaltet Geld!" Die d'Abahsa soll in Englands Diensten Spionage getrieben haben. Als Mitschuldiger ist ein Artilleriefeuerwerker verhaftet, auch ein Polizeikommissar soll belastet sein. Nach diesem Erfolge wird die Spionenjagdlust der Franzosen wohl noch erheblich reger werden als bisher. Die durch Chamberlains Rücktritt herbeigeführte britische Kabinettskrise steht noch auf dem alten Fleck. Man ergeht sich in England in den widersprechendsten Vermutungen über die kommenden Männer. Wahrscheinlich wird von diesen Voraussagen nur die eine eintreffen, die Austen Chamberlain, den Sohn des zurückgetretenen Kolonialministers. als den demnächstigen Schatzkanzler bezeichnet. Trifft diese Vermutung in der Tat das Rechte, so wird damit zum ersten Male seit einem halben Jahrhundert das Schazamt einem Schutzzöllner anvertraut, ein neues Symptom für die Umfehr Englands auf handelspolitischem Gebiet. Austen Chamberlain ist ein unbedingter Anhänger der Politik seines Vaters. Jedenfalls dürfte die Entscheidung über die Neubesetzung der freigewordenen Ministerposten schon seit längerer Zeit, noch vor dem Bekanntwerden des Rücktritts der drei Minister gefallen sein; Balfour hat die in Frage kommenden Männer sicherlich an der Hand. Sobald der Premier die erbetene Audienz beim König erhält, wird die neue Ministerliste veröffentlicht werden. Ueber die Bewegung der serbischen Offiziere gegen die Königsmörder hat sich jetzt kein Geringerer geäußert als unser Kaiser. Bei der Fahrt von Bellye nach Mohacs fragte der Kaiser den ungarischen Ministerialrat Thaly halb scherzhaft, ob in Serbien nicht etwa schon die Revolution ausgebrochen sei. Der Ministerialrat antwortete: Bisher nicht, aber es haben sich neuerdings sechzig Offiziere den protestierenden Offizieren angeschlossen." Kaiser Wilhelm erwiderte:„ Schon recht!" und wiederholte die Worte in kurzen Zwischenpausen noch zweimal. Das Urteil des Kaisers, das die Bewegung gegen die Königsmörder billigt, wird nicht nur jedem guten Deutschen, sondern auch jedem ehrliebenden Soldaten und Zivilisten im Auslande aus der Seele gesprochen sein. Der Führer der spanischen Konservativen und mehrmalige Ministerpräsident Silvela hat seinen Frieden mit dem gegenwärtigen, aus allen Parteien zusammengesetzten Kabinett Villaverde gemacht. Zugleich erklärt er, sobald etwa wieder ein liberales Ministerium ans Ruder komme, werde er sich überhaupt vom politischen Leben zurückziehen. Endlich scheint nun auch die alte bolivisch- brasilianische Zänkerei wegen des Acregebiets an der Grenze beider Länder zur Ruhe kommen zu sollen. Beide Republiken, die sich wegen dieses armseligen Territoriums schon so oft die Köpfe blutig geschlagen haben, wollen sich gütlich einigen: Brasilien soll das Acregebiet erhalten und dafür an Bolivien einen anderen Landstrich abtreten, auch eine Geldsumme an Bolivien zahlen und ihm die Anlage einer Bahn bis zur Küste gestatten. Uncle Sam fühlt sich nachgerade als der Gebieter aller amerikanischen Staaten und Staatchen. Nicht genug, daß die Yankees das Protektorat, will sagen die Herrschaft über Kuba an sich gerissen haben, jetzt beginnen sie auch auf Haiti zu kommandieren. Die Republik San Domingo beabsichtigte, die dominikanischen Gewässer für neutral zu erklären und eine Anzahl Freihafen zur Hebung des Handels einzurichten. Das paßt den Amerikanern nicht in den Kram, weil es ihre europäische Konkurrenz fördern könnte. Kurzerhand hat deshalb der amerikanische Geschäftsträger in San Domingo die dominikanische Regierung verständigt, daß die Union die weitere Verfolgung dieser Absicht als eine„ Unfreundlichkeit" auffassen wird. Die Union würde die Errichtung von Kohlenstationen in den Häfen von San Domingo oder eine Gebietsabtretung an irgend eine europäische Macht nicht zugeben. Auch würde sie keiner Nation die ausschließliche Benuzung der dominikanischen Gewässer in Friedenszeiten und viel weniger noch in Kriegszeiten gestatten oder sich damit einberstanden erklären, daß irgend ein Gebiet für neutral erklärt werde. An dieser Rücksichtslosigkeit der Amerikaner bei der Wahrnehmung ihrer Interessen sollten die europäischen Mächte sich ein Beispiel nehmen. Nur Rußland und allenfalls gelegentlich auch England geht so rücksichtslos vor. Zu einer berechtigten Kritik des amerikanischen Eingriffs in die Hoheitsrechte Haitis gibt nur der Um. stand Anlaß, daß dieses Verfahren von einer Macht beobachtet wird, die stets damit prahlt, der Schutz der Freiheit und Selbständigkeit der amerikanischen Kleinstaaten sei ihr einziges Ziel. Diese widerliche Heuchelei, nicht das Vorgehen der Yankees an sich trifft berechtigter Tadel. Die Balchibozuks. Von einem genauen Kenner orientalischer Verhältnisse wird uns geschrieben: Wenn irgend eine besonders grausame Untat türkischer Truppen in Mazedonien bekannt wird, kann man tausend gegen eins wetten, daß nicht das reguläre türkische Militär, dessen Manneszucht mustergiltig ist, sondern iener eigenartige Bestandteil der türönlichen Gefühlen entsprochen habe. großen und ganzen Mißtrauen entgegen zu fetzen, Obgleich kein Grund vorliegt, feiner Wahrheitsliebe int ſteht Sein Vater ein jähzorniger, leidenschaftlicher Mann, Autoeinst auf dem Lande einen sehr üblen Eindruck empfangen. befürchten, daß diese Angabe doch nicht ganz seinen perAls Knabe hatte er Mein lange?" fragte da vertraulich über dies und jenes. Madame Bottfoff wie alte Freunde beisammen und sprachen Vor dem fladernden Kaminfeuer jaßen Murenin und ,, Dauern die Sich Murenin. zum Leitet mit den fusiems gemeinvon Michael Pawlowitsch oft so Friedensrichterplenum, Sohn ist nicht Aus den Erinnerungen eines Detektivs. Eine überraschende Entdeckung. I ( Nachdruck verboten. Als ich an einem trüben Novembertage des morgens ins Bureau fam. mer men Inzwischen waren wir Nicht im mindesten." Sabertem irgend jemand Verdacht?" Fenster im zweiten Stockwerk." on wo aus gelangten der oder die Täter ins BimDasiers in Sicht des Schlosses gekom Fischen Armee, der in Westeuropa unter dem Namen Bascht. bozufs bekannt ist, die Schuld an diesen oft haarsträubenden Grausamkeiten trägt. Die Baschibozuks sind der Krebsschaden für die türkische Kriegführung, insofern, als sie sie in den Augen der zivilisierten Welt, die zwischen regulären türkischen Truppen und Baschibozufs feinen großen Unterschied macht, verabscheuungswürdig erscheinen läßt. Man wird sich manche Greueltat, die den türkischen Truppen in die Schuhe geschoben wird, erklären können, wenn man weiß, was es mit diesen Baschibozuks für eine Bewandtnis hat. Im Interesse des von deutschen Offizieren ausgebildeten türkischen Heeres, also in einem Interesse. das zum Teil auch das unsere ist, ist es nötig, über das Baschibozukwesen einige erläuternde Worte dem deutschen Leser zu sagen. Die Pforte läßt erklären, unter den türkischen Truppen in Mazedonien gebe es keine Baschibozuts. Sie hat recht, und sie hat unrecht. Recht hat sie insofern, als tatsächlich das, was man im militärischen Sinne unter Baschibozuks bersteht, bei der türkischen Armee in Mazedonien nicht vorhanden ist. Der militärische Ausdruck Baschibozuk bezeich net einen ähnlichen Begriff wie bei uns die Bezeichnung Landsturm: In besonderen Notfällen ist es in der Türkei Brauch, daß man einfach die ersten besten waffenfähigen Männer, gleichviel, ob sie Soldaten waren oder nicht, in die Uniform steckt und aus ihnen Truppenverbände bildet. Der Ausdruck Baschibozuk bezeichnet ursprünglich das, was der Engländer der Mann auf der Straße", was der Deutsche Hinz und Kunz" nennt, und die Benennung hat sich auf diese schnell zusammen gekommenen Aushilfs. truppen übertragen. In Mazedonien werden solche Truppen nicht verwandt. Nichtsdestoweniger ist es richtig, wenn in den Berichten der Konsuln von Baschibozuk- Untaten berichtet wird. Das liegt eben an der doppelten Bedeutung des Wortes. Die Baschibozuks, die in Mazedonien ihr Unwesen treiben, sind näm lich ein hergelaufenes Gesindel, das den regulären tür fischen Truppen folgt wie der Schakal dem Löwen. Diese Leute, die sich wohlweislich fern von den Regulären halten, haben sich Waffen verschafft und überfallen in Banden bulgarische und griechische Dörfer, die sie brandschatzen. Sie selbst nennen sich Baschibozuks, und die Bevölkerung, deren Schrecken sie sind, nennt sie naturgemäß ebenso. Es handelt sich also um Landstreicher aus allen Gegenden des Orients, die sich die Gelegenheit, in Mazedonien zu rauben, zu sengen und zu morden, nicht entgehen lassen wollen. Auf die Türkei aber fällt vermöge ihres Treibens der Verdacht, daß es ihre irregulären und regulären Truppen seien, die in so unmenschlicher Weise wider die christliche Bevölkerung Mazedoniens wüteten. Daß die Pforte nicht imstande ist, dem Treiben dieser ruchlosen Elemente ein Ziel zu setzen, ist der einzige Vorwurf, den man ihr in dieser Baschibozuk- Frage machen kann. Die Antwort der Mächte auf die bulgarische Note wird binnen kurzem erteilt werden. In dieser Antwort. note wollen sämtliche Mächte an Bulgarien Mahnungen und Vorstellungen richten, um es vom Kriege zurückzuhal ten. Die Situation ist äußerst gespannt, doch hofft man, der ernste Schritt der Mächte werde seine Wirkung nicht berfehlen. Nach Meldungen aus Wien sollen Kaiser Wilhelm und Graf Bülow in ihren Unterredungen mit den österreichischen Diplomaten aufs entschiedenste für vollste Wahrung der Souveränität des Sultans eingetreten sein. Der Kampf im Tale Struma. Erst jetzt wird bekannt, daß während der ganzen letzten Woche im Tale der Struma ein erbitterter Kampf wütet, bei dem 7000 Freiſchärler den türkischen Truppen gegen überstehen. Ueber das Ergebnis des Kampfes ist noch nichts bekannt. Aus Sofia will die Pforte unter der Hand erfahren haben, daß im bulgarischen Grenzgebiet von Küstendil und Dubniga etwa 20 000 Mazedonier die Bildung von Banden und die Ueberschreitung der Grenze vorbereiten. Hof und Gesellschaft. Der deutsche Kronprinz ist unter Beförderung zum Stompagniechef im 1. Garderegiment 3. F. ernannt worden. Er übernimmt die Kompagnie des Grafen zu Rantzau, der dem Regiment unter Beförderung zum überzähligen Major aggregiert worden ist. Zu gleicher Zeit wurde der Kronprinz jum Hauptmann à la suite des Württ. Inf. Regts. Nr. 120 ernant. Das Zarenpaar wird nach offizieller Meldung aus Darmstadt dort am 25. d. M. eintreffen. Deer und flotte. Die sächsischen Jäger zu Pferde. Die beiden sächsischen Eskadrons Jäger zu Pferde werden jetzt zu einem„, kombinierten Jäger- Detachement zu Pferde( 1. und 2. Eskadron Jäger zu Pferde Nr. 12 und Nr. 19)" unter Angliederung in das Karabiner- Regiment( 2. schwere Reiter- Regiment) zujammengezogen. Das Detachement erhält Chemnitz als Standort, und die 1. Eskadron Jäger zu Pferde wird von Dresden dorthin verlegt. Der Führer des Detachements ist in Stabsoffizier und hat nach näherer Anweisung des Kommandeurs des Karabiner- Regiments den Dienstbetrieb bei jeiden Eskadrons einheitlich zu leiten, wobei ihm die Disiplinarſtrafgewalt und die Urlaubsbefugnis eines detechierten Stabsoffiziers verliehen worden ist. Hus dem Gerichtsfaall § Das Urteil im Laurahütter Krawallprozeß lautete für einen Angeklagten auf 3 Jahre, 9 Angeklagte auf 2 bis 2½ Jahre, 10 auf 1 bis 12 Jahre. Korfanty sen. wurde zu 1 Jahr 6 Monaten, Korfanty jun. zu 9 Monaten, Redakteur Wicek zu 2 Jahren, die übrigen zu 6 Monaten bis 2 Wochen Gefängnis verurteilt. 6 wurden freigesprochen. § Revisionsverhandlungen wegen Soldatexmißhandlungen beschäftigten mehrere Oberkriegsgerichte. Das Oberfriegsgericht zu Frankfurt bestätigte das Urteil gegen den Unteroffizier Heinrich Scherer von der 3. Kompagnie des 88. Infanterieregiments zu anderthalb Jahren Gefängnis und Verlust der Tressen. Er hatte seinerzeit unter anderm einem Rekruten das Ohrläppchen abgerissen. In Breslau wurde der Unteroffizier Pollok vom Infanterieregiment Nr. 156 abermals zu vierzehn Tagen Mittelarrest verurteilt. Er batte einen Mann in unbarmherziger weise Klimmzuge machen Tassen und ihm einen Faustschlag ver. setzt. Der schwerste Fall war derjenige, der das Berliner Oberfriegsgericht beschäftigte. Er betraf den Unteroffizier Breidenbach vom 4. Garderegiment 3. J., der wegen Miß handlungen Untergebener in 1500 Fällen, darunter 300 schweren, von denen einer zum Selbstmord des Fusiliers Hill führte, zu drei Jahren sechs Monaten Gefängnis und Degradation verurteilt worden war. Bei dem Zeugen. berhör rief die Vernehmung des Leutnants v. Hellermann große Sensation hervor, der auf die Fragen: ob er je mals Refruten geschlagen habe, ob die Unteroffiziere von ihren Vorgesetzten nicht unterstützt wurden, ob er den Ne fruten Hill am Tage vor dessen Selbstmord geschlagen habe, hartnäckig die Antwort verweigert. Das Urteil entsprach den Verfehlungen: Breidenbach wurde zu 8 Jahren Gefängnis und Degradation ver urteilt, Nab und fern. Die Einweihung des Kaiser Wilhem- Denkmals der Provinz Westpreußen in Danzig findet heute( Montag) im Beisein des Kaisers statt. Bei der Ankunft des Kaisers auf dem Hauptbahnhofe ist offizieller Empfang nicht vorgesehen. Nur der Oberst Voigt, Kommandeur des 128. Infanterieregiments, das die Ehrenkompagnie am Bahnhofe stellt, meldet sich bei dem Monarchen. Auf dem Denkmalsplate, wo eine Ehrenkompagnie vom Grenadierregiment Nr. 5 Aufstellung nimmt, wird der Kaiser vom Oberpräsidenten Delbrück und dem kommandierenden General b. Braunschweig empfangen. Die Reiterstatue des alten Kaisers ist vom Bildhauer Eugen Vormel in Berlin geschaffen worden. An den Seitenflächen befinden sich Bilder aus den Weichsellandschaften, die Personifikation der Weichsel, Neptun als Beherrscher der Ostseeschiffahrt und an der Stirnseite die Borussia, auf der Brust das Wappen der Provinz. Am Dienstag läuft in Danzig der neue deutsche Kreuzer„ Berlin" vom Stapel, dessen Taufe der Berliner Oberbürgermeister Kirschner vollzieht. Der Kaiser fährt abends nach der Denkmalsenthüllung und dem sich hieran anschließenden Besuch bei der Leibhusaren- Brigade in Langfuhr von Danzig aus direkt nach Rominten weiter. Die geplant gewesene Elchjagd in Paith ist in letzter Stunde definitiv aufgegeben worden; aus diesem Grunde wird auch die Reise des Kaisers über Cranz und das Kurische Haff unterbleiben. Gefährliche Engelmacherin. Auf die Ermittlung dreier verschwundener Kinder hat die Polizeibehörde von Hamburg jetzt eine Belohnung von 300 M. ausgesetzt. Eine Frau Elisabeth Wiese, geb. Berkefeld, die im April d. I. unter der Beschuldigung des wiederholten Betruges, der schweren Kuppelei, des versuchten Gattenmordes, der versuchten Verleitung zum Meineid und des mehrfachen Mordes in das Hamburger Untersuchungsgefängnis eingeliefert wurde hatte gegen eine Abfindungssumme außer anderen Kindern, die sie wieder zurückgab, auch drei Säuglinge Wilhelm Karl Klotzsche, Berta Bland und Peter Schultheiß an sich gebracht. Diese drei Kinder sind verschwunden. Wie ermittelt wird, hat sie die Kinder vorsätzlich( wahrscheinlich mit Morphium) getötet und die Leichen beiseite geſchafft. Eine Mordbrennerbande hat die schwedische Stadt Gothenburg in große Aufregung versetzt. An fünf Plätzen zugleich, vom Stadthaus angefangen bis zum Hafen hinunter, brachen zugleich aus verschiedenen Häuserblocks zün gelnde Flammen hervor, die im Hafen sogar Schiffe in Brand setzten und ungeheuren Schaden anrichteten. Ohne Zweifel sind die Brände von derselben Bande angelegt, die im Vorjahr in Gothenburg ähnliche Schurkenstreiche betlibte. 6. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. H Protokoll Auszug. Gießen, 15. September 1903. Sie fogar ein mehr als 40 Anhalten des Schnellzuges 71( Gießen ab 10,16 d bei lefel Anhalten eines der beiden Nachtschnellzüge 101( Gießen Eulbienft und ab 12,36 Nachts) oder 43( Gießen ab 12,46 Nachts) in Sadtpfarrer in@ Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsigender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Dürbeck, Grünewald, Hoos, Ihring, Moll, Nowack, Rinn, Röhr, Schirmer, Schmall, Steinecke, Wallach, sowie der Syndifus Dr. Knipper. 1. Aus dem Geschäftsbericht ist Folgendes mitzuteilen: a. Der Fernsprechbereich von Schli ist zur Zeit noch sehr beschränkt und genügt nicht entfernt den Bedürfnissen des Geschäftsverkehrs. Die Handelskammer hat daher dessen wesentliche Erweiterung empfohlen. b. Von der Kaiserlichen Oberpostdirektion in Darmstadt ist der Kammer mitgeteilt worden, daß die beantragte Telephonverbindung Greben hein- BermutsheinLichenroth dem Reichspostamt in Vorschlag gebracht werden soll, doch kann ihre Ausführung nicht vor dem Jahre 1905 erwartet werden. Morg n) in Lollar; c. Die Kgl. Verkehrsinspektion Fulda hatte die Kammer um Auskunft ersucht, ob gegen die Verlegung des Annahmeschlusses von Frachtstückgütern in Schliß von 7 auf 6 Uhr Nachmittags Bedenken von den Interessenten geltend ge macht würden. Die Kammer hat sich nach Anhörung von Schlißer Firmen mit dem früheren Schlusse der Annahmezeit einverstanden erklärt. Lollar; Den fann und Späterlegung des Zuges 1114 Lollar- Wezlar( Lollar ilk, was im La ab 6,06 Nachmittags); ifte ihm wohl Ebenso weik Laird Sie aus 72 Umwandlung des Werktagszuges 1043 Londorf- Lollar ( Lollar an 9,11 Abends) in einen täglich verkehrend n Zug; 506 und 503 der Strecke Gießen Gelnhausen und dem Zuge 1067 Hungen- Lauterbach( Hungen ab 9,20 Morgens); Anhalten einer der beschleunigten Personenzüge 526, bezw. 527 der Strecke Gießen- Fulda in Ehringshausen. Verminderung der Uebergangszeit zwischen den Bügen angelife Bem d. Die von der Kammer beantragte Einführung direkter Fahrkarten- und Gepäckabfertigung zwischen Gießen- Kissingen und umgekehrt ist von den beteiligten Eisenbahnverwaltungen zugestanden worden. e. Außer den früher bekannt gegebenen Anträgen zum Winterfahrplan 1903/04 hat die Handelskammer noch folgende ihr von Interessenten übermittelten Anträge den beteiligten Behörden zur Kenntnis gebracht: Fiftimmigem B Borgehen zu fo relee Ausübung timer firchlichen Es fann hemen, hierbei zu Da diese Anträge der Kammer sehr spät zuaeaangen sind, so werden sie für den Winterfahrplan 1903/04 taum noch von der Eisenbahnverwaltung berücksichtigt werden fönnen. Es empfiehlt sich daher, daß die Interessenten schon ießt ihre Wünsche für den Sommerfahrplan 1904 der Rammer mitteilen. Späterlegung des Buges 9,06 Friedberg- Hom burg( Friedberg ab 7,18 Morgens) zum Anschluß an die Züge 1 054 von Hungen( Friedbg. an 7,40) und 792 von Gießen( Friedbg. an 7,46); Einlegung eines Bugpaares auf der Strecke Gießen Hungen, bezw. Nidda, wovon der eine Zug als Spätzug Abends von Gießen abfahren, der Gegenzug Mittags gegen 12 Uhr in Gießen eintreffen soll, zum Anschluß an die Züge nach Frankfurt und Kassel; e findlich n Unive benfalls voll un Was nun binnen fönnte, ift nur noch aufrechn f. In einer Eingabe an den Herrn Reichskanzler hat Ausfuhr nach der Schweiz infolge der vorgesehenen sbweizerischen Rollerhöhungen auf Bestandteile von Badeeinrichtungen und Centralheizungsgegenstände drohen. die Kammer auf die Gefahr hingewiesen, die der deutschen geeigt hat, als a g. Nach Mittellung des Großh. Ministeriums der Finanzen werden dem Antrage der Handelstammer entsprechend in dem zum Versand an die Holzfäufer bestimmten Exemplare der Zusammenstellung der Meistgebote bei den Holzverkäufen aus hessischen Domonialwaldungen in Zukunft nicht mehr Namen und Wohnort der Käufer angegeben. 2. Revision der Handelsregister: In der legten Zeit hat sich mehrfach das Bedürfnis herausgestellt, daß die von den auswärtigen Amtsgerichten des Kammerbezirks eingeführten Handelsregister eine Vervollständigung und Berichtigung erfahren. Die Handelskammer beauftragte daher ihre auswärtigen Mitglieder an der Hand der von ihr geführten Register etwaige Vorschläge für Neueintragungen oder Löschungen für die Firmenregister der Amtsgerichte ihr zur weiteren Veranlassung mitzuteilen. ( Schlub folat.) Nachdem ab reigenden Renntn abpuntt bes hat es nicht be Berfügung des D bar, muß ich ihr nachweisen. Jede der A bemußen, ift gef Rocht, ihn in ihre Dem Obe brr bie Handlu ugh nicht das jepenüber gefchet auf dem neuen jul verlangen. Das Verbo berechtigt, wenn Sandlungen an mit Androhung Hätte Dr. Zum Gießener Friedhofsstreit. geheben unb b Nachdem wir in voriger Woche betreffs der Friedhofs weihe zu Gießen einen Briefwechsel zwischen der Redaktion der Frankfurter Zeitung" und dem Verfasser der Erwiderung auf den Thudichumschen Artikel in fenem Blatt veröffentlicht haben, werden wir gebeten, auch diese Berichtigung selbst mitzuteilen, damit man auch erkennen fönne, wie un gerechtfertigt die Zurückweisung dieser sachlichen Erwiderung war. Dieser Artitel eines Nichttheologen hat folgenden Wortlaut: " Zum Friedhofs- Streit in Gießen Von einem Nichttheologen! Wenn Herr Professor Thudichum in Tübingen im 2. Morgenblatt der Frfft. 3tg." Nr. 229 vom 18. Aug. in seinem Artikel über obige Frage sich darauf Beruft, daß er auch in Gießen gewesen set, womit er seinen Darlegungen wohl einen höheren Wert beigelegt wissen möchte, set darauf zunächst erwidert, daß der geehrte Herr wohl vor länger als 30 Jahren dem Studium hier obgelegen hat; daß er aus dieser Zeit sich jetzt noch ein zutreffen des Urteil über die gegenwärtigen firchlichen Verhältniffe in Gießen, über den Pfarrer Dr. Naumann und die sonstigen kirchlichen Organe bilden fann ist aber nicht anzunehmen. Schreiber dieses hat nicht die Absicht, sich in einen theologischen Streit mit Herrn Thudichum einzulassen, er ist kein Theologe, nur drängt es ihn, tatsächliche Irrtümer zu berichtigen, welche aus der Unbekanntschaft des Herrn Professors mit hiesigen Verhältnissen resultieren. Zunächst ist es unzutreffend, daß keiner Konfeffion ein besonderer Teil des neuen Friedhofes zugestanden wird, denn die Israeliten erhalten ihren besonderen Teil; dann ist es unrichtig, daß der 1. evangelische Stadtpfarrer Dr. Naumann für den ganzen Friedhof die evangelische Weihe vornehmen wollte, denn man hat überhaupt nicht daran gedacht, dem ganzen Friedhof eine evangelische Weihe zu geben, sondern die nach Auftrag des evangelischen Gesamtkirchenvorstandes durch sollte und konnte sich nur beziehen auf diejenigen Teile den 1. Stadtpfarrer vorzunehmende feierliche Gröffnung des Friedhofes, an welchen Evangelische ihre Ruhestätte finden. Gegen eine solche Veranstaltung hat selbst der katholische Pfarrer in mündlicher Unterredung mit Dr. Naumann nichts einzuwenden gehabt- weil nach seiner Erklärung für die Katholiken jedes Grab einzeln für sich geweiht werde und eine evangelische Weihe ohnehin dabei nichts gilt; der eine Rabbiner aber, Dr. Sander, hat bei eben derselben Unterredung nichts dagegen gesagt später auch seine schriftliche Zustimmung dazu gegeben, während der andere Rabbiner, der nicht zugegen war, sich überhaupt nicht geäußert hat. Daß Dr. Naumann die nachber schriftliche ablehnende Wendung des katholischen Pfarrers als schier unbegreiflich" betrachten mußte ist aber um so be= greiflicher, als der katholische Pfarrer samt dem Oberbürgermeister Mecum nachträglich anderer Meinung geworden sind geworden sind aus welcher heraus[ dann das Verbot des Oberbürgermeisters hervorging. Wenn Professor Thudichum aus den Ansichten des 1. Stadtpfarrers Dr. Naumann über eine" notwendige Friedhofsweihe folgert, daß Naumann wohl nicht Hesse sei, sondern aus Norddeutschland stamme, daß er darum auch nicht recht wisse, was im Lande Philipps des Großmütigen Sitte sei, so befindet sich auch hier der Herr Professor in vollem Irrtum. Dr. Naumann ist nünftiger Weise eventuelle gewal anglich gemacht, bann würde der betragender Ju Eammen sein. Der Ober fent feine Bol 58 Staats, be genüber bem Ser nirgends hat Bum Schl Lith der Frieb icht für Hiff Baß noch bot e - in Darmita machherigen D6 Gemeindevertret bofsteil von ihn eine evangelische Was aber ft wohl für ratze evangelif fir firchliche D nd der Geme Wenn Se al - genauer Lönnte es der Landw. Wir erfu bbige Ausstell an die betr. 1. den V 3. H. d 2. den Vo schuffes, Gießen 3. den Vo ungsaus Lauterb 4. den Bor 3. 5. d bereins einzusenden. Donner an soll das in 24 piel, werden. De Große Großh Band Pießen ab 10.1 borf bei Alsfeld als Sohn eines hessischen Pfarrers, effe, fogar ein recht biederer Oberhesse, geboren zu feit mehr als 40 Jahren abwechselnd im Pfarr- und Ypiffen kann und auch ohne Belehrung von Tübingen Cokales. Gießen, 21. September 1903. ** Privattelegramm. Bei der heute Vormittag stellt; es wurden 37 goldene, 68 silberne und 80 bronzene Medaillen, sowie 125 Ehrenurkunden vergeben. Rüge 101( Giehuldienst und seit 23 Jahreu als 1. evangelischer 12,46 Nastadtpfarrer in Gießen tätig; daß er als letzterer wohl erfolgten Ziehung der 6. Klasse der Hessisch- Thüringischen stattfindenden Radrennen kommt unter anderen auch der -Weglar( Loll weiß, was im Lande Hessen zulässig ist oder nicht, das 3 Londorf- Loll ürfte ihm wohl zuzutrauen sein. Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 20000 mt. auf Nr. 53 098( Saalfeld), 10 000 Mt. auf Nr. 33 620 ( Offenbach), 10000 Mt. auf Nr. 48 012( Oppenheim). 10 000 mt. auf Nr. 63 753( Offenbach), 5000 Mt. auf Nr. 7544, 3000 Mt. auf Nr. 3677, 12012, 25 748, Ebenso weiß der evangelische Gesamtkirchenvorstand ischen den Büvangelische Gemeindevertretung recht wohl, was in 28 976, 35 088, 45 062. terend n Bu and die aus 72 Mitgliedern zuſammengefegte große fen und dem Zunftimmigem Protest gegen des Oberbürgermeisters fpat sugegang * Gau IX des Deutschen Radfahrerbundes. Bei dem am nächsten Sonntag in Darmstadt Berfonenzüge 52 freie Ausübung des evangelischen Bekenntnisses und stelle daselbst übertragen. Morgens); Borgehen zu fordern war, nämlich die Achtung und Kehr zu Romrod, Dekanat Alsfeld, die evangelische Pfarr- Diebstahls und Unterschlagung, Tapezier Peter Berger aus * Der Großherzog hat dem Pfarverwalter Ernst Shringshausen. feiner kirchlichen Handlungen. niche für de er mitteilen bleiben. mit seinem„ ich“ und„ mein“ u. f. w. zu ſehr hervortreten, und er setzte voraus, daß wenigstens in hiesiger Gemeinde doch jedermann wissen werde, wer das Blatt verfaßt habe. Um aber bei niemand einen Zweifel bestehen zu lassen, tellen wir mit, daß Herr Pfarrer Dr. Naumann zu Gießen der Verfasser des Flugblatts ist. ** Der Verfasser des Flugblatts: Klarheit und Es kann Herrn Thudichum vielleicht zur Beruhigung 1903/04 familienen, hierbei zu erfahren, daß die in obigen Korporationen Wahrheit in der Angelegenheit der Friedhofsdaß die InGenfalls voll und ganz auf Seiten Dr. Naumann's stehen. nicht sein Wunsch sei, vorerst ungenannt und unbekannt zu fichtigt werd befindlich n Universitäts- Theologie- Professoren in dieser Frage weihe zu Gießen", teilt uns mit, daß es durchaus Was nun noch zur Beschuldigung Dr. Naumann's Er wollte nur in der ganzen Darstellung nicht dienen könnte, ist so herzlich wenig, daß man ihm vielleicht Reichskanzler hal tur noch aufrechnen könnte, daß er entschieden feineren Taft die der deutsche zeigt hat, als andere Beteiligte. enen fhweizerischen Nachdem aber Professor Thudichum bei seiner unzueinrichtungen un reichenben Kenntnis hiesiger Verhältnisse noch den Rechtstandpunkt des Oberbürgermeisters vertritt, indem er sagt, Minifteriums daß es nicht dem geringsten Zweifel unterltege, daß die andelstammer en Berfügung des Oberbürgermeisters eine vollkommen berechtigte afäufer bestimmt war, muß ich ihm auch darauf einen handgreiflichen Fertum eistgebote bei beachweisen. bungen in Butun Jede der Konfessionen, welche den Friedhof hauptsächlich fer angegeben. benußen, ist gefeßlich anerkannt, jede hat danach auch das gifter: In de Recht, ihn in ihrer Weise feierlich zu eröffnen und zu benutzen. fnis herausgeftel Dem Oberbürgermeister steht keinerlei Aufsichtsrecht en des Kammerbe tber die Handlungen der einzelnen Geistlichen zu, er hatte bollständigung und auch nicht das Recht, wie Herrn Pfarrer Scheunemann er beauftragte begenüber geschehen, Einsicht in das Konzept seiner ersten Band der von ih auf dem neuen Friedhof zu haltenden Trauerrede vorher Neueintragung ju verlangen. Das Verbot des Oberbürgermeisters ist demnach uner Amtsgericht if berechtigt, wenn nicht gar gef swidrig, denn wer firchliche Handlungen an dazu bestimmten Orten verbietet und sogar mit Androhung von Gewalt, ist strafbar. hofsstreit Hätte Dr. Naumann nicht so viel Taft gehabt, wie geschehen und hätte der hiesige Poliz tamtmann nicht vereffe der Friedhof nünftiger Weise das Ansinnen des Oberbürgermeisters auf chen der Redaktion eventuelle gewaltsame Entfernung des 1. Stadtpfarrers unsfer der Erwiderum möglich gemacht, wie man hört, auf freisamtliche Weisung, in Blatt veröffent bann würde der Oberbürgermeister nach der Meinung herdiese Berichtigung Borragender Juristen mit dem Strafgesetz in Konflikt geten fönne, wie un tommen sein. blichen Grwiderung Der Oberbürgermeister hat hier nur die Baupolizei, gen hat folgender sonst keine Boltzeigewalt, solche ruht noch in den Händen bes Staats, bezw. Kreisamts; demnach war die Drohung n Gießen gegenüber dem Pfarrer nur ein Schuß mit Plagpatronen, Ser nirgends hätte einschlagen können. ett! in Tübingen im Bum Schluß sei gesagt: was Herr Thudichum bezüg29 vom 18. Aug. lich der Friedhofsweihe in Württemberg meldet, braucht ch darauf Beruft nicht für Hessen zu gelten; Beweis dafür ist die Tatsache, vomit er ſeinen bak moch vot einigen Jahren in der Hauptstadt des Landes beigelegt wissen in Darmstadt durch den damaligen 1. Stadtpfarrer daß der geehrte machherigen Oberkonsistorialrat Waas nach dessen in hiesiger n dem Studium Semeindevertretung abgegebenen Aussage, ein neuer Friedſer Zeit fish jest hofsteil von ihm selbst in Gegenwart der Behörden durch e gegenwärtige eine evangelische Weihe feierlich eröffnet wurde. ber den Pfarre Was aber in Darmstadt geschehen konnte und ist, das Jen Organe bilder wohl für Gießen auch erlaubt und darum steht wohl die atze evangelische Bevölkerung hier, soweit sie noch Interesse icht, fich in einen fe firchliche Dinge hat, auf Se ten des ersten Stadtpfarrers chum einzulaffen, und der Gemeindevertretung. ihn, tatsächliche - Wenn Herr Professor Thudichum sich dieserhalb noch als anscheinend gescheh it ,, umtun" wollte, er Unbekanntschaft genauer erhältnissen reful önnte es der Sache nicht schaden!-" feiner Konfeffior ofes zugeftande ihren besonderen ganzen Friedhof 1 ** Gewerkschaft Gießener Braunsteinberg werte vorm. Fernie in Gießen. Ein der Verwaltung der Gießener Bergwerksgesellschaft mit beschränkter Haftung in Bonn neuerdings aus Bankkreisen gemachtes Gebot auf ihren restlichen Bestand von Fernie- Kuren ist wie man hört in der am 19. ds. Mts. im Victoria- Hotel in Bieker stattgehabten Aufsichtsratssitzung der Gesellschaft, in Rücksicht auf den andauernd guten Geschäftsgang der Gewerkschaft, abgelehnt worden. + Haltestelle Gießen Nord. Ein auswärtiger Freund unseres Blattes teilt uns mit, daß in Corbach Stolbert) an der Eiſenbahnftrede tarhurin arbynet wir ( Waldeck) Marburg- Warburg am 1. und verweist dabet auf Gießen hin, wo ja die Haltestellenfrage in diesem Frühjahr im Stadtverordnetenkollegium zu längerer Diskussion Veranlassung war, da im Norden der Stadt Gießen gleichfalls das Bedürfnis vorläge, eine Haltestelle zu errichten. Corbach zählt zirka 2500 Einwohner. Die hauptsächlichsten Kosten für die Errichtung hat die Stadt Corbach getragen, wie verlautet, hat sie 12 000 f. betgesteuert. Die neue Haltestelle ist hauptfächlich nur für den Personenverkehr berechnet, eine GepäckAbfertigung von dort findet überhaupt nicht statt und nach dieser Personenhaltestelle, an der übrigens sämtliche Personenzüge halten werden, darf Gepäck nur dann abgefertigt werden, wenn der Reisende sich zur Abnahme am Packwagen sofort nach der Ankunft des Zuges bereit erklärt, also für Fahrräder, Reiseeffekten, Traglaften 2c. Hierzu bemerkt nun der Betreffende, daß, wenn Corbach mit seinen 2500 Einwohnern sich eine zweite Haltestelle erringen dürfte, Gießen doch bei seinen 10 Mal mehr Einwohnern es einsehen müßte in Anbetracht der lokalen Verhältnisse, daß die erwünschte Haltestelle Gießen- Nord zum mindestens berechtigt ist, und die Kosten dazu die Allgemeinheit tragen müßte. * - * Der Blumentalsche Männerchor von Bad Homburg weilte gestern zum Besuch des Bauerschen Gesangvereins in Gießen. Im Postkeller fand gemütliches Zusammensein statt. * = * In der Industrie Abteilung der deutschen Städte- Ausstellung zu Dresden erhielten von hessischen Ausstellern die goldene Medaille H. Schaffstädt, Fabrik für gesundheitstechnische Anlagen in Gießen; die bronzene Medaille die Eisenwerte Hirzenhain und Lollar, Aktiengesellschaft in Lollar, und Georg Hau, Maschinenfabrit in Bürgel. Im ganzen hatten 640 Firmen ausge= - Landw. Ausstellung Giessen. Absperrung der Einfahrt zum ollte, denn man 1. Wir ersuchen alle diejenigen, welche Rechnungen, die 3. H. des Herrn Bauaufseher Mohr in Gießen; Gaswerk. Gauwanderpreis zum Austrag. Es haben sich zu diesem Rennen die besten Süddeutschen Herrenfahrer gemeldet. Außer dem Anrecht auf den Wanderpreis erhält der Erste die große echt goldene Gaumedaille, der Zweite die große filberne und der Dritte die kleine filberne Gaumebaille. ** Von hess. Behörden werden u. a. steckbrieflich verfolgt: Arbeiter Jakob Schulz aus Stockstadt wegen Frankfurt a. M. wegen Unterschlagung und Arbeiter Giovanni Mariton aus Padua wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Taglöhner Andreas Bergmann aus Bieber wegen Strafvolstreckung vom Großh. Amtsgericht Offenbach; Dienstknecht Georg Dietrich aus Freienſteinau wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Herbstein. Ein neuer Tenor. Am Konservatorium zu Duisburg studiert augenblicklich ein- Chausseewärter, der sich zum lyrischen Tenor ausbildet. Direktor Gelling, Leiter des Stadttheaters in Essen, war von verschiedenen Seiten auf den Mann aufmerksam gemacht worden, dessen weiche lyrische Stimme schon längere Zeit in Kreisen, wo er seine einfachen Lieder vortrug, Aufsehen erregte. Herr Gelling überzeugte sich persönlich, daß der Chausseewärter ein Vermögen in der Kehle habe, und beredete ihn, sich seiner Führung auf dem Wege zu den weltbedeutenden Brettern anzuvertrauen. * )( Krofdorf. An verendeten Schweinen der Landwirte Karl Bender und Philipp Amend zu Krofdorf, Karl Leib und Karl Göbler zu Gleiberg ist die„ Rotlauffeuche“ amtlich festgestellt und die Gehöftsperre verhängt worden.- Die über das Gehöft des Friedrich Weber in Dutenhofen infolge Rotlauffeuche" verhängte Gehöftsperre ist wieder aufgehoben. + Schotten, 16. Sept. Heute wurde unter zahlreicher Beteiligung der in weiteren Kreisen bekannte mitinhaber des Tuch- und Manufakturwaren- Geschäfts Gebrüder Donecker, Karl Donecker, zum Grabe getragen. Der Verstorbene war schon längere Zeit leidend. ist mit Wirkung vom 1. Oktober von hier nach Groß- UmAlsfeld, 17. Sept. Herr Pfarrkurat Kronenberger ſtadt versetzt worden. Ueber seinen Nachfolger iſt näheres noch nicht bekannt. * ** Marburg. Die 32prozentige Marburger Stadtanleihe ist nunmehr an der Berliner Börse zugelassen worden. Briefkasten. A. F. Gießen. Sie fragen an, warum das Flugblatt nicht auch der anderen Zeitung beigelegen hat. Sie kennen doch unsern Standpunkt und unsere Devise: Ohne Partei zu nehmen sind wir bestrebt, des Volkes Wohl und die Interessen der Allgemeinheit zu fördern. Jezt ziehen Sie sich das Fazit. Marktberichte. *** Fruchtpreise am Grünberger Fruchtmarkt, vom 19. Sept. Weizen 16,00,-00,00 Rorn 15,00 bis 00,00, Gerste Hafer 12,50-12,82, Erbsen 00,00, Samen 00,00, Kartoffeln 8,00-00,00 Mark. Ales per Doppelzentner. Berantwortlich: für ben politischen und Inseratenteil Albin@lein: far bas Botale, ben„ Gerichts." und„ Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Drnd und Berlag der Gießener Berlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen. Pfeiffer& Diller's Kaffee Essenz! Niederlagen überrall! Knabenhandarbeit. Mittwoch, 30. Septbr. d. Js., nachmittags 3 Uhr sollen in dem Schulhause am Afterweg( HandDie Erneuerung der schadhaften Einfahrt zum Gaswerkerschule) zwei Unterrichtskurse für erziehliche 1. evangeliſt bige Ausstellung betr., zu stellen haben, diese bald gefl. werk wird voraussichtlich anfangs nächster Woche vor: Handarbeit mit je dreistündiger wöchentlicher Unteran die betr. Auftraggeber und zwar: genommen werden. Da hierdurch eine Absperrung des Da hierdurch eine Absperrung des richtszeit eingerichtet werden. In dem einen derselben Hoftors nötig wird und während einiger Tage daselbst werden die Schüler mit Papparbeiten und in dem lein Fahrwerksverkehr stattfinden kann, so empfehlen anderen mit Kerbschnittarbeiten beschäftigt. Zur Bewir denjenigen Abnehmern von Koks, welche dem teiligung an dem Unterricht können ältere Schüler der nächst solche in Fuhren zu entnehmen beabsichtigen, er- Volksschule, sowohl als auch Schüler der höheren Lehrforderlichen Falls noch im Laufe dieser Woche ihre anstalten( lettere vom 11. Jahre ab) zugelassen werden. Fuhrwerke zu schicken. m ganzen Fried fondern die nach vorstandes durd rliche Gröffnu diejenigen T che ihre Rufe Hat felbft der credung mit Dr. t- weil nad Des Brab einzeln sche Weihe ohne biner aber, Dr. edung nichts da iche Zuftimmung bbiner, der nicht Bert hat. schriftliche ab arrers als„ ichier aber um so be an den Vorſißenden des Bau- und Plazausſchuſſes, 2. den Vorsitzenden des Finanz- und Verlosungsaus schusses, Herrn Provinzialdirektor Dr. Breidert in Gießen; 3. den Vorsitzenden des Wirtschafts- und Vergnüg ungsausschusses, Herrn Kreisrat Dr. Wallau in Lauterbach; 4. den Vorsitzenden des geschäftsführenden Ausschusses, 3. H. der Geschäftsstelle des landw. Provinzialbereins in Alsfeld, inzusenden. Der Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses: Schlenke. Obst- Versteigerung. Donnerstag, den 24. d. Mts., vorm von 9 Uhr soll das Obst der Gemeinde Großen- Buseck, bestehend Inderer Meinung beriden. Der Anfang ist am Pfingstweg. samt dem Ober in piel, Birnen, Zwetschen und Nüße versteigert] dann das Ver en Ansichten des eine' notwendige Großen Buse ck, den 18. September 1903. Großherzogl. Bürgermeisterei Großen- Buseck Schwalb. Gießen, den 21. September 1903. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. Bekanntmachung. Für Werkzeuge und Materialien, welche den Schülern während der Unterrichtszeit gestellt werden, sind von jedem derselben 2 Mark zu entrichten; die Schüler der höheren Lehranstalten haben außerdem noch ein Schulgeld von 4 Mark zu bezahlen. Anmeldungen zum Unterricht werden zur anIn der Zeit vom 12. Septbr. bis 19. September 1903 gegebenen Zeit in genanntem Schulhause entgegenwurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Spazierſtock. verloren: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 kleiner kleiner Schlüssel, 1 Stein aus einem Brillantring, 1 gold, Zwicker, 1 Trauring gez. M. J. 6. III. 98. Entflogen ist: 1 Papagei. Entlaufen sind: 1 schottischer Schäferhund, weiß und gelb, mit Kette und Halsband, auf den Namen Lur hörend, 1 schwarzer Spitz mit gelben Pfoten. Die Empfangsberechtigten des gefundenen Gegenstandes belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend wohl nicht beffe ¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤zu machen. e, daß er darum e Philipps des auch hier der Naumann ist andeisen eine größere Menge, hat sehr billig abzugeben die Expedition. Gießen, den 19. September 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. genommen. Gießen, den 19. September 1903. Hahn, Neftor. Mecum. Oberbürgermeister. Mein Herz" wie kommst Du zu so schwanenweiser Wäsche? ,, Sehr einfach, lieber Schatz, ich habe einen Versuch mit Dr. Chomson's Seifenpulver, Schutzmarke ,, Schwan" gemacht. In Zukunft werde ich kein anderes Seifenpulver wieder benutzen." Ueberall käuflich! 646 100028 99 10 009 26[ 001] 68 819 26 16 89 624 91% 29 L0001 488 16 89 1998 89 99 119 916 08 69 968 26 9 80I 69 0] 2 92( 18 26 19 99 28 2100 28 88 LE 200 Stiefel sind feine Lurus- Artikel. Springmanns Schuhwaren besitzen die Erfordernisse eines alltäglichen Gebrauchs- Gegenstandes mit gefälligen, ansprechenden Formen geschickt vereinigt Kein Kleidungsstück wird mehr strapaziert, als der Stiefel; deshalb sei man in der Anschaffung desselben vorsichtig. Die Firma Springmann bittet, davon Kenntnis zu nehmen, daß ihr umfangreiches Lager so ziemlich alles entfaltet, was von einer zweckmäßigen Fußbekleidung verlangt werden kann. Springmann's Schuhwarenhaus Bahnhofstrasse 58. Giessen. 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Brotpreis- Formulare hält stets am Lager die Expedition. II. Seffisch- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI. Klaffe.( 9. Tag) 19. September 1903. Versteigerung. Wegen Aufgabe meines Geschäfts lasse ich Donnerstag, den 24. September mein noch guterhaltenes Schmiedewerkzeug in meinem Hause, Gießen, Neuenweg 18 versteigern: 2 Blasbälge nebst Esseeisen, 1 Amboß, zwei Sper: hämmer, 1 Stauchmaschine, 1 Biegmashine und 1 Bormashine, 10 Schneidklappen a sonstiges Schmie: ewerkzeug. Auch noch brauchbares Eisen ift verhanden. H. Thomas, Schmiedemeister. Stottern und andere Sprachleiden werden beseitigt durch eine ganz neue Suggestio smethode. In Gießen soll ein Heilkursus abgehalten werden. Honorar nur bei Erfolg. Meldungen sofort an die Exp. d. 3tg. Sprachheilanstalt Villa Ruth. Ghäfts- Verlegung. Meiner werten Kundschaft zur geft. Nachricht, daß ich meine Korb- u. Stuhl- Flechtcrei vom 15. ds. Mts. wieder nach Weidengasse Nr. 8 vis à vis d. Polizeiamt verlegt habe. Gießen, 14. Septbr. 1903. August Werner, Korbmachermeister. Prima Kartoffel Brennholz Speisen. Salatkartoffel u. ( Tannen- Abfallholz) liefert für zu den billigsten Tages1.15 Mk. pro 3tr. frei ans Haus. preisen empfiehlt B. Nuhn, Lollar. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 60[ 400] 82 111 83 94 98 205 507 20[ 400] 62 603 14[ 400] 67 703 11 908 48 1009 35 50 198 290 427 500[ 1000] 57 67[ 400] 92 618 37 713 70[ 1000] 880 2003 25[ 1000] 290[ 400] 323 35[ 1000] 64 435 504 683 851 1000] 62 919 3010 42[ 400] 90 125 94 200[ 2000] 340 77 484 553 [ 1000] 68[ 400] 626 53 56 62 704 19 43 54 66 89 95 966 98 4057 59 69 153 330 77 412 31 34 69[ 400] 71[ 1000] 519 35 713 885 5024 62[ 2000] 303 47 52[ 400] 412[ 1000] 49 55 510 38[ 400] 52 673 730 6047 111[ 3000] 12[ 400] 71 75 355 75[ 400] 429[ 400] 507 19 26 35 39 86 642 89[ 400] 714 35 62 74 813 974 7008 41 228[ 400] 63 326 28[ 400] 39 93 443 71 743[ 400] 71 84 863 919 33 8066 233 48 66 89[ 400] 300 18 37 84 514[ 3000] 35 697 771 873 928 60 94 9096 100 9 40[ 400] 208 28 50 62 73[ 400] 77 87 353 410 48 508 611 25 702 76 10011 85 222 71 72 302 18 27 35[ 400] 61[ 400] 70[ 400] 455 536 41 72 681 761 65 804 9 951 11061 131[ 400] 271[ 400] 313[ 400] 91 400 7 501 81 667 82 782 807 12130 43[ 1000] 372 422 62 578 730 53 [ 1000] 54 87 815[ 400] 13091 93 100[ 400] 16 72 241[ 2000] 64 67 83 [ 400] 318 67 520[ 1000] 23[ 400] 41 65 639 59[ 400] 827 30 93 926[ 400] 75 98 14015 71 85 90 121[ 2000] 27 38 53 212 305 406 47 558[ 400] 72 625 80 779 98 910 15103 22 27 42 59 86 218 22 49 307 39 73 456 87 96 524 52 620 42 3000] 990[ 2000] 16067[ 2000] 84 161 257 98 425 40 43[ 1000] 585 815 94 758 62 804 46 17023 46[ 2000] 94 271[ 400] 451 97 564 68 81 627 816 56 78[ 400] 98[ 400] 938 18084 112 245 59[ 400] 74[ 5000] 304 84 445 532 603 73 85 88 730 49 90 803[ 400] 63 19010 25 63 71 78 86 106 83 207 16 480 95 560 604 46 52 76[ 400] 806 7 36 935 20006 41 65 92 107 203 27 65 68[ 400] 371 438[ 2000] 45 60 80 [ 1000] 551 706[ 400] 61 74 833 43 928 57 65[ 1000] 88 21055 99 123 28[ 3000] 39 200 73 308 29 441 84 526 29 50 636 58 66 720 66[ 2000] 81 815 31 33[ 1000] 66 82 915 46 22012 35 67 83 99 130 37 66 252[ 400] 59 384 435 513 15 45[ 400] 86[ 1000] 718 27 50 801 41 927[ 400] 23013 108[ 400] 44[ 400] 87 202 16 97 353 403 39 88 96 500 17[ 400] 28 44 649 761 811 28 37 40 57 943 83[ 400] 24024 44 280 329[ 1000] 438[ 400] 536 670 89 747 59[ 400] 81 834 47 57 990 25019 170 320[ 400] 31 37 499 637 56[ 1000] 62 81 702[ 400] 28 71 852 927 26050 170 85 219 360 93 414 35 59 535 53 94 636 79 96 873 930 58 27021 41 94 103 66 275 78 81 337[ 400] 404 23 38[ 2000] 39 52 602 14 60 67[ 1000] 97 777 901 11 28063 150[ 400] 70 221 73 78[ 2000] 83 415 75 553 95 712[ 400] 19 20 52 89 91[ 400] 818 933 62 29023 40 [ 400] C4 116[ 2000] 20 209[ 400] 41 54 300 417[ 400] 435 81[ 1000] 698 814 920 30017 186 204 41 69 371 433 529 46 647 82 714 25 33 815 86 932 31004 47 103[ 1000] 28 207 40 87 300 69 94 511 73 600 6 14 25[ 400] 27 743 50[ 1000] 81 804[ 1000] 91[ 5000] 97 936 32027 46 53 62[ 1000 75 84 36 104[ 400] 234 1000] 460 544 600 724 69 909 16 33093[ 400] 149 24S[ 1000 61 86 358 441 557 622 84 845 56 34032[ 400] 50 137 39 82 263 306 45 469[ 1000] 694[ 2000] 96[ 3000] 793 892 901 26 27 35027 46[ 400] 104 42 65[ 400] 203 62 336 59 96 433 47 91 1000] 513 8 712 35 837 970 36010[ 400181 294 96 309[ 400] 95 424 532 606 0] 54 854[ 4001 926 71 96[ 400] 98[ 400] 37043 75 208 334 529 31 79[ 400] 683 725[ 400] 57 85 97 851 97 400 953 81 103 88 90 276 82 319( 4001 31 41 98 441 75 535[ 400] 0170 95 808 29 36 003[ 400] 11 48 93 39007[ 400] 001 90 91 215 35 341[ 400] 44 56 438 58 579 601 96 4[ 1000] 89F C 19 68 265 330 427[ 1000] 581[ 400] 663 765 810 05 9 20 79 80 702 827 929 49 80 84 42025 38 7592 608 14 30 709 89 805 905 25[ 400] 75 202 44 311[ 400] 453 90 518 35 1000] 187 94 44031 66 117[ 4001 91[ 400] 5 56 650 788 97 835 37 72 95 950 194 441 60 87 536 67 79 96 97[ 400] 112[ 1000] 275 90 13[ 400] 47059 74 80 144 91 918 48002 53 153 J. Hankel Schloßgasse Gießen. JUGEND Illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben Herausgeber: Georg Hirth Preis pro Quartal durch den Buchhandel oder die Post bezogen Mk. 3.50 Einzelnummer 30 Pfg. Auflage: 55,000 Jede Nummer mit necem farbigen Titelblatt Die Münchner ,, JUGEND" hat die Frage gelöst, das vornehme Witzblatt mit der modernen Kunstzeitschrift zu verschmelzen. Diese Verknüpfung ermöglicht es, interessante Tagesfragen in künstlerischer Form, dabei aber in durchaus freier Weise zu behande'n und so in Gebiete hineinzuleuchten, die der Kritik durch die Tagespresse in der Regel verschlossen bleiben. Kein Gebildeter sollte versäumen, die JUGEND zu lesen. Alle Buchhandlungen, Poslämter und Zeitungsverkäufer nehmen Abonnements en gegen, sowie auch der unterzeichnete München, Färbergraben 24 Verlag der ,, Jugend". [ 400] 368 435 61 588 711 812 17 42 47 49039 58 73[ 400] 129[ 1000] 94 201 5 60 63 399 401[ 400] 28[ 1000] 618 46[ 400] 701 26 34 80 898 90[ 400] 50063 216 22[ 400] 301 40[ 400] 418[ 400] 36 37 59 67 78[ 400 511 16[ 400] 27 52 602 759[ 400] 86 837 50 95[ 400] 913 51019 204 49 72 309 52 60 88 450[ 400] 54 512 21 33 53[ 10001 62 662 734 52 891 903 52060[ 1000] 104[ 1000] 16 60 277 336 41 62 96 402 34 86[ 400] 500 [ 400] 23 59 70 90 655 711 16 837 46[ 400] 914 28 37 86 53031 166 [ 400] 255 327 32 499 540 79 612[ 1000] 19 765 83 99 814 78 96 944 54010 148 70[ 2000] 242 84 312 27 36 83 463 576[ 1000] 604 701 36[ 2000] 43 948 98 55112 28 221[ 400] 61 436[ 400] 70 511 30[ 400] 625 39 81[ 1000] 724 83 833 40 905 56011 228 50[ 1000] 60 332 45 66 406 44 617 52 82 935 39[ 3000] 44 57021 57 67 119 452 95[ 400] 571 676 756 77 827 911 58021 27 51 86[ 2000] 199 277[ 1000] 347 505 22 98[ 1000] 760 73 821 [ 400] 24[ 1000] 47 955 59018 82 91 181 88 248 312 28[ 3000] 76[ 400] 422[ 1000] 51 59 544[ 400] 602[ 400] 711 22 43 964[ 2000] 77 60120 93 312 50 76 411 687 761 62 988 61039 74 176 77 96[ 400] 234 44 425 71[ 400] 535 96 738 820[ 400] 59 66[ 1000] 963 71 62036 61 120 42 262[ 100] 353[ 1000] 54 61 91 652 811 70 909 52 61[ 1000] 63030 39 47 103 29 78 257 330 448 73 501 620 827 45[ 400] 55 69 92 971 64004 17 166[ 2000] 211 45 350[ 400] 91 464[ 400] 521 41 79 607 [ 400] 86 734[ 1000] 68 823 908 59 65107 15[ 400] 225 35 1000 58 91 339 46 537[ 400] 60 602[ 3000] 744 62 66[ 400] 831 76[ 400] 914 20[ 2000] 66097 108[ 10001 54 83 [ 400] 208 27 345 63 74[ 400] 414 84 537[ 400] 95 609[ 400] 61 753 881 959 77 67061[ 400] 72 85 147 95 205[ 400] 83 84 451 502 73| 1000] 84 97 792 823 37[ 400] 43[ 400] 51 63 73[ 400] 953 97[ 1000] 68005 72 [ 400] 78 86 202 38 41 370 481 509[ 400] 27 57 601[ 400] 751 873 902 4[ 400] 11 25 28 69152 58 250 90 99 453[ 1000] 513 61 67 82 83 725 80 832 45 96 97 930 36 70175 225 425 28 48 652 95[ 3000] 801 18 39 937 71002 19 160 240 313[ 400] 78 535[ 400] 781 805 77 930 35 62 66 72001 84 145[ 400] 97 282 320[ 400 74 488 511 632[ 1000] 44 730 49 830 81 953[ 1000] 97 73029 109 42 430 515 67[ 400] 73[ 1000] 75[ 1000] 605 73 703 874 953 74012 16 21 144 390 440 46[ 1000] 613 29 48[ 2000] 58 80 780 820 28 35 57 91 982 75112 31 227 337 55 510 18 27 37[ 1000] 89[ 400] 661[ 400] 64 [ 1000] 739 50 853 986[ 400] 76015 140 200 45 53 97 377 81 468 92 510 87 670 702 845 906 15 92 77008[ 2000] 85 162 209 20 47[ 1000] 56 310 468 81 502 84 707 45 846 926 78025 98 108 12 62[ 400] 69 73 222 55 305 64[ 400] 75 432 60[ 400] 575 651 703 825 58 92 969[ 400] 79048 54 71 78 1400] 107[ 1000] 302 84 438 78 517 19 97[ 400] 634 35[ 400] 51 719 69 90 92 817 83 80012 28 31 181 263 317 84 93 99 441[ 400] 49[ 200000] 96 537 44 56[ 1000] 86 604 49[ 3000] 90 721 22 44 808 49[ 400] 69[ 3000] 86 [ 1000] 949 57 69 81115 63 201 34 68 96[ 1000] 384 408 39 604 35 859 [ 1000] 82045 63 91 230 66 330 59 63 591 635[ 3000] 60 62 718 39 82 913 32 83018 31[ 400] 36 99 123 202 317 70 83[ 400 568 616 712 16 26 28 69 75 826 99[ 400] 84122 29[ 1000] 35 57 64 330 97 413[ 400] 60 65 560 615 88 704 27 38 40 82 96 838 53 85099 112 33 51 325 50 64 86 94[ 1000] 488 518 44 45 602[ 400] 41[ 1000] 51 701 21[ 1000] 821[ 400] 48 61 960 64 86044 135 397 421 708[ 10 000] 39 830 32 76 8914001 915 67 87031 44 102 7 12 28 65[ 400] 209 18 68 390 410 30 647 771 848 92 88035 124 53 60 75 255 410 70 [ 1000] 78[ 400] 81 564 601 18[ 400] 23 64 720 69[ 400] 829 48 77 984 89[ 1000] 94[ 400] 95 89012 35 56 75 152 216 73 416 59[ 1000] 607 17 732 59 865 908 90008[ 1000] 131 89 91 217[ 400] 63 75 366 414 23[ 400] 59 514 [ 400] 37 600 65 80 728 32 810 26 30 913 91067 88 184 460 503 654 68 711[ 400] 30 56[ 400] 63 895 917 57[ 1000] 98 92180 219 49 87 339 87[ 400] 445 70 681 759 72 823 962[ 30001 64 93099[ 400] 247[ 400] 74 326 487 579 651 724 64 97 846 967 94006 19 40[ 3000] 63 137[ 2000] 53 367 451 529 669 83 89 802 4 14[ 1000] 95173[ 2000] 83 267 92 384 416 525[ 400] 56 672 748 73[ 1001 93 828 96054[ 400] 86[ 400] 113 30 299[ 1000 323 48 51 82 401 4 43 525 85 616 33 74 776 99[ 400] 874 97007 9 53 91 146[ 10001 332 683 91 726 32 35[ 400] 824 991 98259 304[ 1000] 42 44 522 48[ 400] 83 676 797[ 1000] 826[ 2000] 33 35 79[ 400] 906 24 32 51 99031 74[ 10301 163 249 85 89[ 400] 90 325 69 407 45[ 400] 88 512 61 79[ 1000] 629 740 825 28 913 18 40 73 90 Nächste Ziehung Montag den 21. September 1903, Neuen- Bäue 11. staatl. konz. Haupt- Kollefteur der Hess. Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Richard Buchacker, Giessen. Eine Ladentheke billig abzugeben. Gießen, Asferweg 57. Ein Kellnerlehrling gesucht Bahnhofs Restauration Butzbach. Fleißiges, rei:: liches Dienstmädchen in kleinen Haushalt auf 1. Oktober gesucht. Gießen, Marburaerstraße 7 I. Junges Hausbürschchen gesucht. Näheres Gießen, Neuenweg 82. Bu vermieten Krofdor ferstraße 48 gesunde Wohnung zu verm. Näh. daselbst bei Gabriel Jakob. Landgrafenstraße 3. Mansarde, 3 schöne Zimmer: wohnung mit Küche und Zubehör an ruhiae Leute zu vermieten. Mansardenwohnung mit allem Zubehör zu vermieten. Gießen, Bruchstraße 12. Kleines Logis zu vermieten per 15. Oftober ev. früher. Wiener Hof. Parterre Wohnung, Bleichstraße 11, 5 Zimmer mit allem Zubehör, Gartenanteil, sowie Trockenboden, zu vermieten. Näh Gießen, Neuenweg 28. 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