mlung Ben Saale des Bundes der erlin. baurecht. tritt frei. Derger sse 29 Bornheim bel hon 2295. ungen Betten tte im Hause. fungen 000.-. ameeltasch.Divan 58. 6i8200. alon- Garnituren Sobha u 25effel 120.6.350. piegelschränke 68.%. bis 135. Säulen- Trumeaux 35.%. bis 140. Naschcommoden n Bbaum mit Narm. b. 36. is 120 M., sowie le anderen erentlichen Möbel norm billig. Imatragen Mt. bis 30 mt. rahmen bis 30 Mr. Doc- u.Rossharen allerbilight Oberbetten f. bis 32 Mt. Kiffen t. bis Il Mt. bis 300.Wollmatr. swärts. net. hrling gesucht 1, Bahnhofstr. 38. ling sucht alfer Friseur, Lindenplay 12. nder, I eine 1. Nr. 68. Zweites Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., In's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Bratisbellagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) Cberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Bartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Samstag, den 21. März 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei di Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Kreise Weklar i Marnay To Bo fonft 15 Vfg.; Reklamen die Petitselle 30° resp. 40 9999 mi od Postzeitungsliste Noist s ledli birdsir spinölmetod Redaktion und Expedition: Gießen Nennweg dalm Fernsprechanschluk di si mod inded for good ibilb эт лизат ли парнір 19 лэт sisdisleg Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung 19 dr tist itsnis) lim sit and ginast jun died o ( Gießener Zeifung) dar mai aleb pet dog ginö 19 adsiębi für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. sit madur Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Seiden Mode- Bericht. Und wieder ift'es Frühling geworden! Junger lachender Frühling mit grünendem Haag, Sonnenschein und lustigem Fintenschlag. Mutter Erde gefällt sich in einem neuen Gewanbe und die lieblichen Evastöchter sind gewillt, es ihr nachzuthun. Aber erst wird Frau Mode konsultiert. Ueber das Neueste auf ihrem Gebiete schreibt uns die bekannte Eibenstoff- Fabrit Union Adolf Grieder u. Co. in Zürich wie folgt: Die führende Rolle in der Frühjahrs- und SommerModecampagne haben Rettendrud Gewebe oder Chinés. Dieselben lassen eine solche Fülle herrlicher Rombinationen zu, daß sie wohl lange noch an leitender Stelle bleiben werden. Bereits sind sie auch wieder für nächsten Herbst groß disponiert worden. Der neue Frühjahrsrock ist weit und fällt lose und faltig von den Hüften find Chinés meift auf weichen, schmiegsamen Geweben wie Armures. Nattés brillantes, Louisines modernes und damassierten Stoffen. Auf moiriertem, weißem Louisine Fond sehen wir breite Atlasstreifen und zwischen diesen ein feines, fünstlerisches Liauen- Dessin, welches für zeremonielle Gesellschafts Toiletten wunderbar wirkt. Neben Streifen Neuheiten wie in Chinés rayés broderie, Chinés rayés cannelés find jeßt Carreaux, wie wir es in unserem Herbstberichte voraussagten, sehr en vogue. Von der Mode besonders bevorzugt find große Bunkte und Kugeln- Dessins, regelmäßig und in buntem Gemische und auch darin werden in Chinés wunderbare Effekte wie Louisine Chinée Globe erzielt, welche für Diner- Roben und Blousen- Kleider prächtig Berwendung finden. Für letztere hat man auch in neuen Schotten auf Nattés- Fond reizende neue Busammenstellungen gebracht. Neu sind auch Eccosais mit Chinés. Waschseiden in neuen Dessins besigen immer noch Bugfraft. Ganz aparte Muster bringt man in bedruckten Foularbs und Pongés und verdienen die Impressions plastiques besonders hervorgehoben zu werden. Man hat auf dem Gebiete der Stoff- Druckerei außerordentliche Fortschritte gemacht und giebt es Foulards, die Маздно под фол зил in Glanz und Bracht mit den reichsten Damasten wetteifern.| entwendet hat. Mit Rücksicht auf die Borftrafen des Ande Braktisch und fleidsam sind immer bedruckte Pongés- Fou- geklagten, erkennt das Gericht auf 4 Monate Gefängnis lards, die in ungeheurer Auswahl schon in billigen Preis wegen Diebstahls und Bettelns auf 7 Tage haft. Die d lagen von 95 Cts. gebracht werden. Auch in Foulards Saftstrafe wird durch die erlittene Untersuchungshaft al mad möchten wir auf die Kugel- Dessins hinweisen. Außerordent verbüßt erachtet. Karl B. von Ober- Schmitten verfolgt liche Erfolge erzielen auch Nettstich- Geweben wie Louisine namens seines Sohnes Gustav gegen ein Erkenntnis des rayée broderie, Louisine le rayéancée 2c. Feldgerichts Nidda, das ihn wegen Uebertretung in 2 Mt. Geldstrafe nahm, Berufung. Das Gericht stellt heute fest, daß erst nach Ablauf von 3 Monaten nach geschehener That, die erste richterliche Handlung vorgenommen wurde daher die Sache verjährt sei, weshalb von weiterer Beweisaufnahme abgesehen und das Verfahren eingestellt wird, Die Feld Strafsache gegen Eckhard E. von Alsfeld wird behufs weiterer Beweiserhebungen vertagt. Zum Schlusse wird der Bene# 50 rufung des Fabrikdirektors Harden von Treis- Horloff welche sich gegen ein ihn wegen Uebertretung zu 150 mt eld- as strafe verurteilendes Erkenntnis richtet, stattgegeben und Angeklagter von Strafe freigesprochen In schwarzen Stoffen sind neben Armures- weben besonders Damaste verlangt und werden darin gemusterte, globe- artige Kugel- Dessins gebracht, die im Kleide originell und hochelegant aussehen. 8u weißen Brautseiden sind es Nattés brillantes und ähnliche Gewebe, die den Stempel der Neuheit tragen. Beliebte Farbtöne sind Sandfarben wie Ecru, Lynx und Champagne oder efeda- Brün, Amande, Sarcelle. Günstig ist die heurige Mode, weil sie, wie aus den Broben erficht lich, welche die Firma gerne jedem kostenlos zuſtellt, für jeden Geschmack und für jede Börse etwas bringt. Aus dem Gerichtssaal. Straffammer fitung. Gießen, den 20. März 1903. - Litterarisches. " 1005 stied Menschenaffen und AffenmenschenTaure der vielversprechende Titel des 7. Abschnittes der großange- id Es wird über die Berufung des Ausläufers Hugo M. legten Geschichte der Entstehung und Ent vickelung des Mens von Frankfurt a. M. verhandelt. M. welcher wegen Beschengeschlechtes von Professor Dr. Hermann Klaatsch, die, trug unter Anklage gestellt war, wurde vom Schöffengericht wie schon öfter hier erwähnt, den zweiten Hauptabschnitt itott Bad Nauheim freigesprochen. Seinem Antrag, die Kosten der neuen Publikation Weltall und Menschheit, herausge gnut seines Anwalts auf die Staatskasse zu übernehmen, wurde, geben von Hans Kraemer,( Deutsches Verlagshaus Bong H da Angeklagter sehr redegewandt ist und mangels Beweis Co., Berlin) bildet. Im Zusammenhang mit dem im Geft freigesprochen werden mußte, nicht entsprochen. Die Kammer 27 begonnenen Abschnitt„ Die niederen Affen und ihre ververtritt dieselbe Ansicht wie das Untergericht und weist die wandtschaftlichen Beziehungen zum Menschen", wird die geistBerufung fostenfällig zurück. Knecht Friedrich Karl G. volle Erörterung und teilweise schroffe Ablehnung der früheren von Nieder- Florstadt ist geständig seinem Arbeitgeber und Hypothesen von dem engen Verwandtschaftsverhältnis zwischen einem setner Mitarbeiter je eine Hose entwendet zu haben. Mensch und Affe in allen Kreisen mit Genugtuung aufge Das Urteil lautet auf 4 Monate Gefängnis unter Aufrech- nommen werden, die nicht mehr auf dem unhaltbaren, übri nung von 14 Tagen erlittener Untersuchungshaft.- Friedr. gens selbst niemals eingenommenen Standpunkt stehen, daß . von Neufang gesteht ebenfalls zu, daß er in Nieder- der Mensch lediglich eine Fortentwickelung und höhere AusFlorstadt, wo er bettelte, eine Hose im Werte von 3 Mt. bildung der Affen darstelle. - Total- Ausverkauf wegen Geschäfts- Uebergabe von heute ab bis zum 1. Mai d. J. Um unser grosses Lager bis dahin zu räumen, geben auf sàmtliche vorhandenen Warenbestände in nur soliden Qualitäten, wie: Anzüge, Paletots, Havelocks, Kaisermäntel, Joppen, Hosen,# chlafröcke. Kinder- Anzüge, Arbelter- Kleider. Konfirmanden- Anzüge, sowie Stoffe( Tuche, Buxkin, Kammgarn und Cheviot) im Ausschnitt etc. grosse Preiserwässigung. Dasselbe gilt auch während dieser Zeit für Anfertigung nach Maas. 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Karl Zimmermann, Neuen- Bäue 15. olls Di scuolys 19 ni siln Metallsårge. Vermischtes. [ Der Soldatenkönig und die Berlinerinnen.] In einem Vortrag, den der Schriftsteller Ernst v. Frens dorff im Verein für die Geschichte Berlins hielt, machte er interessante Mitteilungen über Maßnahmen des Colbatenkönigs Friedrich Wilhelm I. von Preußen, die in das Frauenleben damaliger Zeit tief einschneiden. Eine Hofdame, die ihre toketterie nicht lassen wollte, wurde dabongejagt. Traf der König eine Frau, die nicht ganz schlicht gekleidet war, so warf er ihr die ehrenrührigsten Bezeichnungen an den Kopf. Eein Lob erhielten Frauen, wenn sie lediglich zu geschäftlichen Verrichtungen ausgingen und die kinder inzwischen ,, wohl versorget" hatten. Der König traf einst in Charlottenburg ein wohlgekleidetes ,, Frauenzimmer", das er sofort anſchnauzte; auch sagte er ihr gleich Liebschaften auf den Kopf zu. Und er hatte recht, sie gestand ihre Liebschaft ohne weiteres ein, und zu seinem Erstaunen vernahm der König, daß sie mit seinem eigenen Kammerdiener vertehrte. Er ließ beide aufs Echloß tommen und bestellte schnellstens einen Probst, der die beiden sofort traute. Der König gab strenge Kleiderordnungen für die verschiedenen Stände an. Die Damen halfen sich schließlich, indem sie die einfachen Kleider mit Epigen verzierten, und der Wert eines Kleides wurde dann oft genug nur nach den angehängten Kanten und Epißen berechnet. Uebrigens klagten die Hausfrauen viel über den Uebermut des Gesindes, über zu hohe Lohnforderungen. Es berührte auch wesentlich die Frauen, daß der König die Herenprozesse zwar noch nicht ganz beseitigte, aber doch sehr milderte. Er ließ z. B. einer 22jährigen bere" einen Physitus und einen Geistlichen beigeben, auf de ren Gutachten hin sie ins Spinnhaus nach Spandau geschickt wurde zur Erziehung in weiblichen Arbeiten. So viel bekannt, war dies der letzte Herenprozeß in Berlin. - [ egen und Liebe.] Der Alterspräsident der franzsischen Akademie, Legouvé, der dieser Tage im hohen Alter von 96 Jahren verstarb, war bis in seine lebten Lebenstage ein eifriger Anhänger des Fechtsports. Täglich machte er einen Gang von 15 Minuten mit seinem Fechtlehrer und noch wenige Stunden vor seinem Tode freuzte er mit jenem den Degen, um ihn aber schon nach 10 Minuten ermüdet sinken zu lassen und sich zu Bett zu legen zum ewigen Schlaf. Legouvé erklärte, daß er schon in seiner Eigenschaft als dramatischer Autor eine Vorliebe für den Degen haben müsse. ,, Was wollt Ihr" so pflegte er zu seinen Freunden zu sagen ,, in einem Theaterſtüd mit einem Mann anfangen, der eine Pistolenkugel in die Brust erhalten hat? Der taugt Euch zu gar nichts mehr. Anders aber, wenn es einen Degenstich abgesezt hat. Dann kehrt der Verwundete nach zwei Minuten, mit der Hand zwischen zwei Westenknöpfen und mit einem heiteren Lächeln auf den Lippen auf die Szene zurück. Die von ihm heimlich Geliebte, für die er sich geschlagen, ruft aus: ,, Sie sind ja so bleich. Um Himmelswillen, was fehlt Ihnen?" Er: Jch, Fräulein?" Sie: ,, Oh, meine Ahnung, Sie haben sich geschlagen, Heinrich, für mich?" Und die Herzen finden sich für ewig. ▲[ Die verhafteten Polizeibeamten.] Ein Pariser Polizeikommissar hatte in einer Kneipe einen Mann verhaftet und wollte ihn zur nächsten Polizeiwache führen, Pferdemarkt zu Giessen. Am Mittwoch, den 25. März 1903 findet auf den städtischen MarktGerüststränge, Klobenftride, sowie Rollseile aus Hanf gesponnen, empfiehlt zu billigsten Preisen und hält stets auf Lager. Ludwig Lazarus, Afterweg 55. als der Verhaftete plöglich rebellisch wurde und den e amten aufforderte, sich zu legitimieren; das verlangten benn auch die anderen Männer, die sich in der Kneipe be fanden und nahmen gegen den Beamten und einen Polizeiinspektor in Zivil, der ihm zu Hilfe tam, eine drohende paltung an. Das Amüsanteste war, daß zwei Polizisten in Uniform der Menge recht gaben und den Kommissar gleichfalls nach seinen Papieren fragten. Jest legte sich ber Polizeiinspektor ins Mittel und sagte:„ Ich kenne den Herrn persönlich, er ist wirklich Polizeikommissar!" - ,, Wer sind Sie selbst denn?" examinierten die Polizisten, - " 1 Ich bin der Polizeiinspektor Soundso!"- ,, Womit wollen Sie das beweisen?" ,, Hier ist meine Karte." , Eine Karte fann jeder haben Sie kommen auch mit zur Wache!" Und so mußten sich denn der Kommissar und der Polizeiinspektor unter dem Gejohle der Menge zur Polizeiwache führen lassen; es war noch ein Glück, daß man ,, der Sicherheit wegen" auch den Verhafteten mitnahm. Auf der Wache war aber die Posse noch nicht zu Ende. Der Polizeioffizier war nicht anwesend, und ein alter übereifriger Wachmeister, der ihn vertrat, erklärte ohne weiteres die beiden Polizeibeamten für ,, gefährliche Bur schen", die einen Denkzettel haben müßten. Zufällig er. schien in diesem Augenblicke der Polizeikommissar Durand, der seinen Kollegen und den Polizeiinspektor warm begrüßte und die Freilassung der beiden so hart mitgenommenen Beamten bewirkte. Bunte Chronik. Das Schwurgericht zu Kottbus verurteilte den Arbeiter Wilhelm Kniesche aus Treppenborf wegen Raubes und Mordes zum Tode und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. anlagen nächst der Nobheimerstraße Pferdemarkt statt. Für Stallungen in der Nähe Kartoffeln bon bes Marktes ist ausreichend Sorge getragen; wegen derselben wolle man sich an ekte Auswahl in nur prima Herrn Hoflohnfutscher Huhn dahier wenden. Auskunft über sonstige Marktangelegen- Spetse- und Salatfartoffeln, heiten erteilt Herr Weinhändler August Schwan dahier. Mit dem Pferdemarkt ist eine Prämiirung verbunden, für welche 1565 Mt. zur Verfügung stehen. Der Prämiirungsplan ist und bie Kartoffel mpfielt Gezüsehandlung 3. Hautel, Schloßgasse 6. Großes Lager Grabdenkmäler yenit, Granit, Marmor und Sandstein empfiehlt zu den billigsten Preisen. Fr. Hewel, Giessen, Grünbergerstraße 7. Filialgeschäft in Nidda. NB. Ich mache darauf aufmerksam, daß sich noch von Herrn Deconomierat Sch enke- Hardthof bei Gieken zu erbitten. Die Medizinal- Cognac eine große Auswahl in fertigen Grabdenkmälern auf meinem berbindung von dem Bahnhof nach dem Marktplatz und zurück. Am 26. März Rachmittags 2 Uhr findet in der Turnhalle der Stadtfnabenschule eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschine und Gerätschaften, Haushaltungs- und Gebrauchsgegenständen. Der Generalvertrieb der Lose à 1 Mark ist dem errn Richard Buchacker dahier übertragen. Gießen, 1. Februar 1903. Die Pferdemarktkommission. Jean Kirch, Stadtverordneter. Jean Dern& Co., Giessen Gegr. 1883. Bureau und Lager: Inhaber: Oskar Gutmann. Gegr. 1888. Cementwaren- Fabrik und Lager: Frankirtstr. 114, eign. Bahnanschl Westanlage 81, Telephon 21. Bau- und Kanalbau- Artikel. A Trottoir-, Fussboden- und Wandplatten. Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Bauartikel Altbewährtes- Haus; Genuss- u.Kraftmittel für jedes Lebensalter. RHEINISCHER TRAUBEN BRUST HONIG Kraftu.Stoff eicht verdaulich Wie das Kranken für das Alter Brust Wohlthut! 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