tig werde." jich. den Hügel hinabzugleiten. ( pi un weIB ich schon, wie Der Doftor mit dem Menschen ferfreudig auf und verschwand in einem Spalt des Grabes. fette sich auf den Schnee und bemühte Der Sibirianer lachte judit. , Bindet ihn Federmesser. Baltin schäumte vor Wat. die Taschen, Stiefel, jogar sein Haupthaar genau durch Man fand nur einen Tabatsbeutel und ein fleines ward feiner ganzen Kleidung entledigt, an diese Bank und holt eine Nagaika!" Popoff 1) 112 Haas unterbrach Palkin: bemütigen sollten. ,, Glauben Sie, maß Sie Rasender drohenie" ihn mit einem Blick voller Verachtung. find gewiß schon müde," wandte er sich an den Men,, Fasset einmal diesen Alten ich werde Ihr Geschwäß anno mir, während Sie sich vielmehr G Geburtstagsfeier und Cauffefte. Von Ernst Riede I. eine alte Find geboren, von dessen Angehörigen und FraunSitte, den Tag, an welchem ein Nachdruck verboten.) Es ist Nr. 68. Erftes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Bfg., burch die Poft bezogen vierteljährlich Mt. 1.50. Bratlebellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Samstag, den 21. März 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jusertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg font 15 Pfg.: Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 BfgBoftzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Nexenweg 28 Fernsprechanichink Ar, 363. Neuelle Nachrichten ( Sichener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die nationale Ebre. [ Politifche Wochenschau.] - ( Der Griff an den Schwertfnauf. Mangelndes Selbstbewußt fein? Die schmucken Bambergurinnen. Aufgehoben. Gerechtigkeit.) Der Reichskanzler Graf Bülow hat in seiner leẞten großen Rede im Deutschen Reichstage hervorgehoben, baß bei aller Friedfertigkeit der Gesinnung die nationale Ehre doch einen festen Griff an den Schwertknauf not. wendig machen könne, und er hat namentlich hierbei auf bie venezolanischen Wirren hingewiesen, die weniger wegen der schwebenden Geldforderungen, als wegen der unerhörten Rechtsbrüche zu einer Katastrophe, d. h. zum bewaffneten Einschreiten des Deutschen Reiches führten. Allerdings wird der Begriff ,, Nationale Ehre" stets schwankend bleiben. Immerhin aber darf man annehmen, daß die weit überwiegende Mehrheit eines Volkes einerlei Meinung über diesen Begriff ist. Denn schließlich ist auch die nationale Ehre nicht blos ein Phantom und ein Luftgebilde, sondern eine sehr materielle Sache. Sie ist nichts anderes als die Geltendmachung der Macht eines Volkes anderen Volkesgemeinden gegenüber. In ber nationalen Ehre versinnbildlicht sich der Schutz, den ein Volk jedem einzelnen seiner Mitglieder gewähren kann. Wenn es aber nicht mehr im stande ist, seine Untertanen einem anderen Staate gegenüber vor drohenden Unbilden zu schützen, oder sie für ein erlittenes Unrecht zu rächen, wenn es, symbolisch ausgedrückt, seine nationale Ehre nicht mehr verteidigen kann, dann ist es einem langsamen, aber sicheren Verfall geweiht. In diesem Zustande befand sich seinerzeit das Deutsche Reich, als Ludwig der Vierzehnte mitten im tiefsten Frieden deutsche Gebietsteile an sich riß und als die Revolutionsarmee und später Napoleon die deutschen Baue mit Krieg überzog. Dem Volke fehlte der Einheitsgedanke und mit diesem die Erkenntnis, daß das cömische Reich deutscher Nation in der Abwehr der fremden Uebergriffe die nationale Ehre zu verteidigen hatte. Aus diesem Zustande sind wir durch die eigene Bolkskraft befreit worden. Aber wir müssen uns auch dagegen wehren, daß nicht wieder eine rückläufige Bevegung eintritt. Es fehlt ja nicht an Stimmen, die da behaupten, daß man mit dem Begriff der nationalen Ehre lange nicht mehr die geheiligten Anschauungen verbinde, wie sie kurz nach der Begründung des Reiches Gemeingut des Volkes waren. Die Allerweltsfreundschaft, die beispielsweise der deutsche Gesandte in Amerika, Baron Speck von Sternburg, zum Regierungsgrundsaz erklärt habe, sei ein Zeichen des beginnenden Verfalls in unserem Selbstbewußtsein. Indessen, was will eine Person und was will vor allen Dingen ein leichthin gesproche= nes Wort besagen. Das Deutsche Reich ist vor allem ein Friedensinstitut... darum nicht in der Lage, den Ansprüchen an Heroismus zu genügen, wie sie da und bort gestellt werden. Deutschland ist nur scharf in der Defensive und gemäßigt zu friedlichen Zeiten. Über bei verschiedenen Anlässen, in China, vor Haiti und vor Benezuela hat der Reichsadler seine Fänge gezeigt; der Begriff der nationalen Ehre ist also noch nicht geschwunden und auch nicht im Einken. Freilich kann man damit auch falsche Vorstellungen verbinden, worauf in einer Reichstagssißung der Abg. Dr. Hasse unter Heranziehung der Magharen mit Recht hinwies. Die magharische Bevölkerung in Ungarn beträgt nur 45 Proz. der gesamten Einwohnerschaft, die unter Der Stephanskrone lebt. Allerdings steht diesem festen Bolkskern eine Vielheit von Natiönchen gegenüber, dic pielleicht nicht einmal die nötige Festigkeit bewahren, venn der braune Pußtasohn gewichtig seine ,, nationaic Ehre" ausspielt und die Herrschaft im Staate begehrt. Selbst das deutsche Element hat sich nicht als Volkspersönlichkeit zu behaupten gewußt von den Siebenbürger Sachsen natürlich abgesehen. Die Schwaben im Banat beispielsweise erinnern zwar noch durch ihre Tracht, zum Teil auch noch durch ihre Namen an ihre Herfunft, in Sprache und politischen Anschauungen aber find ie Magyaren troß einem Pußtasohn. Aehnliche Verhältnisse sind ja auch in tschland. Wer in Posen auf dem Markte steht, wird si, baß wundern, daß dort schmucke Mädchen in der Trachi von Mittelfranken erscheinen. Das ind die Bamberger, die vor mehreren Generationen eingewandert sind, heute aber polnisch sprechen und ihre nationale Ehre für gefährdet halten, wenn man sie an ihre deutsche Abstammung erinnert. Die Aldeutschen haben sich lange Zeit bemüht, solche Elemente dem Volks. him wieder zu gewinnen. Sie haben deshalb an Stelle ber russischen Arbeiter in den ostelbischen Gütern die Schwaben aus dem Banat einzuführen gesucht. Vergebens! Sie sind uns fremd. In einer anderssprachlichen Gegend lebend, konnten die Deutschen ihren religiösen Be bürfnissen nur genügen, indem sie sich der fremden Sprache zuwandten, und mit der Muttersprache ging auch die Tradition von hinnen. Aus diesem Grunde sucht auch bie preußische Staatsregierung mit aller Macht und allen erlaubten Mitteln vor allem die deutsche Sprache von Kindheit auf in die Kinder anderer Rassen einzupflanzen. So will es die nationale Ehre. Aus diesem Grunde aber hält auch, wie wir bei dem Trierer Zwischenfall gesehen haben, die Staatsregierung die Volksschule fest zwischen ben Fingern, denn darin sichert sie sich ein wesentliches Stück nationaler Ehre. Und zwar ist das nicht blos hier der Fall. In Frankreich beispielsweise hat die Regierung jede Konkurrenz gegen die Volksschule aus der Welt geschafft. Sie hat bie Kongregationsschulen aufgehoben; durch diese Maßregel entstand in dem durchweg katholischen Lande eine solche Unruhe, daß man lange Zeit der Meinung war, das Ministerium werde fliegen statt siegen. Aber es hat gesiegt. Seine Anhänger bezeichnen diesen Erfolg als Triumph der nationalen Chre und Gerechtigkeit. Gerechtigkeit! Gibt es die wirklich auf Erden? Angesichts der furchtbaren Vorgänge in Mazedonien ist man bersucht, nein zu sagen. Die türkischen Steuerbehörden und Grenzwachen haben in einer wahrhaft brutalen Weise in Mazedonien gehaust, sie haben Leben, Eigentum und Frauenehre der Mazedonier nicht gescheut und nun wunDert man sich in Konstantinopel, daß das wild gewordene Bolk seiner nationalen Ehre Hekatomben opfert. Die Politik. Trinkspruch des Erzbischofs Fischer. Aus protestantischen Kreisen wird uns geschrieben Bezeichnend für den Umschwung, der sich in den lezten Jahren in den Beziehungen zwischen der weltlichen Macht und der katholischen Kirche in Deutschland, bezw. zwischen dem deutschen Kaiser und König von Preußen und dem Papste vollzogen hat, ist der Trinkspruch, welchen der Kölner Erzbischof Dr. Fischer bei dem auf die seierliche Inthronisation gefolgten Festmahl hielt. Der Erzbischof gedachte zuerst des Papstes und sodann des Kaisers, dem er von neuem Treue gelobte, und sagte dann wörtlich: ,, Kirche und Staat sind nach Gottes Willen keine getrennten Lebensgebiete, sie sind gegenseitig auf einander angewiesen und beide nach der Ordnung der Vorsehung berufen, je nach dem Kreise, den die ewige Weisheit ihnen gezogen hat, in Eintracht die Menschheit zu ihren gottgesezten Zielen zu führen." Von solchen Grundsäßen gehe sowohl der Papst wie der Kaiser aus.„ Wir haben," fuhr der Erzbischof fort, einen Fürsten, um den uns die Welt beneidet. Sein erlauchter Name ist neben dem Namen des Papstes wohl der bekannteste und populärste auf dem ganzen Erdenkreis." Der Erzbischof schloß mit einem hoch und Kaiser und Papst. Die enthusiastische, fast überschwengliche Art, in welcher hier der deutsche Kaiser von einem katholischen Kirchenfürsten gefeiert wird, steht in der preußischen und vielleicht in der ganzen neueren deutschen Geschichte fast beispiellos da, und die Bemerkungen des Erzbischofs über bas Verhältnis zwischen Staat und Kirche weisen auf ein Einvernehmen hin, wie es herzlicher und inniger kaum noch gedacht werden kann und wie man es bisher nur zwischen dem Vatikan und katholischen Staaten sand. Castro will gleich zahlen. )-( Präsident Castro, den man erst durch die Blockade der venezolanischen Häfen und das Bombardement einiger Forts dazu bringen konnte, auf die berechtigten Entchädigungsforderungen der Mächte einzugehen, hat es jezt mit dem Zahlen sehr eilig. Er bemüht sich um eine Anleihe, welche Venezuela hinreichende Mittel liefern soll, um die den Mächten geschuldeten Summen auf einmal in Bar zu zahlen, anstatt in monatlichen Raten. Der Newyorker Bankier L. N. Seligmann und der Bankier Salomonsohn, Vertreter der Berliner Diskonto- Gesellschaft, haben sich auch angeblich bereit erklärt, gemeinam Castro den Betrag der Schuld an die Mächte vorzuSchießen unter der Bedingung, daß sie als Bürgschaft für die Rückzahlung ein Pfandrecht auf die venezolanischen Zölle erhalten. Sollte dieser Plan angenommen werden, so würde die Anrufung des Haager Schiedsgerichts überflüssig sein. Wie aus Washington gemeldet wird, haben die Herren Salomonsohn und Seligmann eine Unterredung bei dem Präsidenten Roosevelt nachgesucht, um dessen Ansicht über das Projekt Castros zu erfahren; Herr Roosevelt soll jedoch keine Neigung haben, dasselbe zu unterſtüßen. Die Zukunft Südafrikas. Ueber die gegenwärtige Lage und die künftige Ge staltung der Verhältnisse in Südafrika gab Herr Chamberlain im englischen Unterhause bemerkenswerte Erklärungen ab. Das Repatriierungswert, so sagte der Kolonialminister, nehme einen günstigen Fortgang. Seit dem Friedens schlusse seien bereits gegen 100 000 Personen auf ihre Farmen zurückgebracht und zur Zahlung von Entschädi gungsansprüchen und der von den englischen Behörden ausgestellten Requisitionsscheine rund 15 Millionen Pfunt verwendet worden. Herr Chamberlain zweifelt nicht im geringsten, daß die Aussichten für den acerbautreibenden Teil der früheren Burenrepubliten seyt y... weider stehen mit dieser Ansicht, welche dem gewöhnten Optimis. mus des Ministers entspricht, die von privater Seite kom menden, unverdächtigen Berichte wenig im Einklang. Die auf ihre Farmen zurückgekehrten Buren sind größtenteils garnicht imstande, ihre Aecker zu bebauen, weil es ihnen an Saatgetreide, Werkzeug und besonders an Zugtieren fehlt. Schlachtvieh ist erst recht nicht vorhanden, so daß die meisten Burenfamilien sich in fümmerlichster Weise von Brot und Mehlbrei nähren. Was die zukünftige Regierungsform der Burenländer betrifft, so kann err Chamberlain noch nicht sagen, wie lange Zeit verstreichen würde bis zur Errichtung der Selbstverwaltung. Wenn aber die Burenbevölkerung und die britische Bevölkerung mit großer Majorität die Selbstverwaltung wünschten, würde es unklug sein, sie abzulehnen. Das würde es allerdings sein. Kurze politische Nachrichten. * Der Staatssekretär des Reichsmarineamts v. Tir. pitz hat sich nach Petersburg begeben, um im Auftrage des Kaisers an dem Grabe des verstorbenen russischen Marineministers Tyrtow einen Kranz niederzulegen. * Die Stadtverordnetenversammlung in Bromberg hat den Reichskanzler Grafen Bülow zum Dank für das bei der Errichtung der landwirtschaftlichen Hochschule und der Hafenbauten bekundete Wohlwollen zum Ehrenbürger ernannt. * Die Budgetkommission des Reichstags hat nach den Anträgen des Zentrums die Finanzierung des Reich 3- haushaltsetats in der Weise bewirkt, daß das Defizit um etwa 60 Millionen verringert wird, sodaß statt einer Anleihe von 220 Millionen Mark nur eine solche von 160 Millionen nötig ist. * Für die Aufhebung des§ 2 des Jesuitengesezes soll im Bundesrat nur eine Minorität von 27 Stimmen vorhanden sein. * Der König von Schweden hat sich zur Entsendung schwedischer Offiziere für Mazedonien bereit erflärt, jedoch vorbehaltlich der Genehmigung der Kammern. * In der italienischen Deputiertentammer erklärte der Unterstaatssekretär Baccelli, der englische Geschäftsträger in Rom habe die Nachricht von der Besetzung der Bombabucht in Tripolis durch England auf das bündigste dementiert. Hof und Gesellschaft. Der Kaiser wohnte gestern den Of i iers- Reit stunden- Besichtigungen in Potsdam bei und nahm das Frühstück beim Offiziertorps des 1. Garde- llanen- Regiments ein. Zur Kaiserreise nach Rom wird von dort gemeldet, daß der königliche Sonderzug den Kaiser an der Brenze in Ala erwarten wird. Begrüßt wird der Kaiser bort vom Grafen Gianoli werden. Prinz Adalbert von Preußen hat die Seeoffiziersprüfung bestanden und seinen Urlaub ange treten, den er in Berlin verbringt. Königin Wilhelminader Niederlande stattete mit ihrem Gemahl Prinzen Heinrich dem deut schen Schulschiff Charlotte" auf der Reede von Hoel ban Holland einen längeren Besuch ab und zeichnete meh rere Offiziere durch Ordensverleihungen aus. Mit dem Schiff war der Neffe ihres Gemahls, Prinz Paul von Eg Mecklenburg, zum Besuch nach Holland gekommen. herrschte sehr stürmisches Wetter, aber die Königin wollte troz aller Abmahnungen auf den Besuch nicht verzichten. 288. Sibung. Deutscher Reichstag. - Eigener Bericht. -Unsere Auslandspolitik. Der Abg. Bernstein kann, wie er von der Reichstagstribüne herunter verkündigte, unserer Auslandspoli tik ebenso wenig Geschmack abgewinnen, wie sein Ge nosse Gradnauer. Wir hätten keine Freunde, meint er, aber es würde ein verhängnisvoller Irrtum sein, wenn man glauben sollte, daß die Engländer aus Brotneid feindlich gegen uns gesinnt seien. keineswegs. Daran sei bie ,, alldeutsche Heße" schuld. Uebrigens habe Deutschland auch weniger Menschlichkeitsgefühl als Frankreich. Es lasse die Dinge treiben, wie sie wollen im Orient und insbesondere in Rumänien bei den Judenverfol gungen. In dem Abg. Dr. Dertel erstand dem deut chen Nationalgefühl ein heißblütiger Verteidiger. Die Boltsstimmung gegen England sei durch dessen Presse wachgerufen worden. Man berlange nicht, daß Graf Bülow stets die Kürassierstiefel trage; aber wenn er sie manchmal anziehe, dann könne bas nichts schaben. Nachbem Abg. Dr. Paasche auf eine netenjächliche Bemerfung Dr. Dertels geantwortet hatte, erhob Dr. Gradnauer von der Sozialdemokratie wieder Beschwerden über die russischen Ebione, wurde aber von dem Staats Jekretär Frhr. v. Richthofen auf die Zuständigkeit bes preußischen Abgeordnetenhauses verwiesen. Der Abg. Schrempf, ein württembergischer Konservativer, pläbierte für seine schwäbischen Landsleute im Banat und ber Sozialdemokrat Ledebour polemisierte gegen die Alldeutschen und holte sich den obligaten Ordnungsruf, weil er den Staatssekretär bezichtigte, Verfehlungen des Auswärtigen Amts zu beschönigen. Der freisinnige Abg. Schrader forderte, daß die deutsche Regierung Stellung nehmen möge zu der Judenfrage in Rumänien. Und so häufen sich wünsche und Beschwerden ohne Zahl; man merkt, daß die Session zu Ende geht. Sihung der Stadtverordneten. W. Gießen, 21. März. Oberbürgermeister Mecum eröffnete gestern Nachmittag um 4 Uhr die Sigung und erteilte auf Wunsch vor Eintritt in die Verhandlung dem Stadtv. Drbig das Wort: Dieser führte aus, daß er erfahren habe, daß Lehrer der Stadtmädchenschule Schülerinnen veranlassen gegen 10 Bfg. als Lehrmittel - Rindern Untersuchungen an den Augen vorgenommen würben und dazu habe man den Scularzt, der dies systematisch vornehme. Habe Professor Bossius irgend ein wissenschaft liches Interesse, so brauche er sich nur an den Schulvorstand zu wenden und man erteile gern seine Genehmigung. Stadtv. Jann vertritt den Standpunkt, daß wenn die Professoren an Schulkindern Versuche oder Beobachtungen machen wollen, dann sollen sie sich an den Schulvorstand wenden und nicht in der Art vorgehen wie Rol. Orbig es hier gerügt hat. Stadtv. Or big erklärt, es wird gewiß Niemand was dagegen haben, wenn Professor Vossius sämtliche Kinder auf ihre Sehtraft prüfen will. Aber einzelne Rinder der Volksschule gegen Entgeld als Lehrmittel zu benutzen und sich dieses Lehrmittel zu verschaffen mit Hilfe der Lehrer, dagegen habe er Stellung genommen, das gehe nicht an. Stadtv. Gaffty bittet die Sache erst genau festzustellen und dann über dieselbe ein Urteil zu fällen. Damit wird der Gegenstand verlassen und zu dem Berwaltungsbericht 1901/02 auf: 36 800 69 864, 77 51 ** Ehre Perfonenzug Belnbaufen n Riegelpfad na gefchah, daß i weiter oben g ein Mädchen Geleife lief un frau des base mit größter burch lleberf Schrodenbeit welche folch ohne Auffich ohnedies f laffen follter Die 22. Mä den 22. Mär R.-B. An der Reichsbar nebenftelle mi berlebt eröffn Stad lung nachmittags 4 Dornrös Uhr wird als Eclenhot" zum eine Wiederho Heinen Preise Wette den nächsten Edhulftraße d Weilburg an berichte treffen ift gewiß dant tens 2 Aushän rechten Wetterb ** Besit fo erkundigen fie fich an Stellen wo sie wirklich was erfahren, vielleicht bei den Vertretern der Presse, nur nicht bei den Stadtverordneten, die meistens selber nichts wissen. Es sei manchmal unglaublich was alles v röffentlicht werde, ohne daß die Stadtverordneten genau darüber Bescheid wissen. So werde behauptet, es würden pro 1903/04 120% Steuer erhoben. In der Presse heißt es 114% Zuschlag seien es. Was sei nun richtig. Er könne, wenn er gefragt werde, feinen B scheid geben, denn er wisse es nicht. Der Oberbürgermeister bemerkt, daß 114% Zuschlag zur Einkommensteuer zur Balanzierung des Etats nötig seien. Ebenso, so fährt Krumm fort, gehe es ihm mit den Kosten des neuen Friedhofes, wonach man ihn shon häufig gefragt hab Oberbürgermeister Mecum erklärt, dies foane er im Moment auch nicht sagen. Es seien 5000 Mt. gegen den Voranschlag dabei erspart. Stadtv. Krumm bemerkt, wenn es der Oberbürgermeister selber nicht wisse, so fönne es ihm wahrhaftig fein Mensch übel nehmen, wenn er auf die Frage auch nicht antworten fönne. Wie gut die Interessenten stets unterrichtet sind, was im Geheimen beschlossen werde, das habe er erst heute wieder erfahren. Diese Leute wissen übergegangen, dessen Positionen der Oberbürgermeister vocganz genau. wie die Lieferungen für den Sielbau vergeben trägt. Stadtv. Loeber spricht sein Erstaunen aus, daß werden. Oberbürgermeister Mecum teilt hierzu mit, daß er heute morgen die Bekanntgabe betr. die Stadtanleihe dies fein Wunder sei, man habe den Firmen davon Mitschon in den Beitungen gelesen, the die Stadtverordneten teilung gemacht um zu erfahren, ob dieselben bei Teilliefe darum wußten und ehe diese ihre Zustimmung zu der Berungen ihre Preise erhöhen würden. Stadtv. Haubach gebung d r neuen Anlage erteilt haben. Es mache dies den findet dabei gar nichts wenn man gleich nach dec Feststel Eindruck, als ob die Versammlung eine Null wäre. Der lung das abgegebene Höchstgebot für die neue Anleihe be Oberbürgermeister bemerkt, daß diejenigen Bank. fannt gegeben hat. Stadtv. Loeber bemerkt, die Offertenfirmen, welche als Submitlenten bei der Anleihe beteiligt Dffnung bei Submissionen sei doch mit der einer städtischen seien ein Interesse daran haben, umgehend nach erfolgter Anleihe nicht zu vergleichen. Bei der Submission auf Liefe Eröffnung der Offerten zu erfahren, in wieweit sie Aussicht rung z. B. von Material erteile der Beamte der die Offerten haben die Anleihe übertragen zu erhalten. Er habe deshalb öffnet auch den Zuschlag. Bei der Anleihe sei dies Sache den Vertretern jener Banffirmen auf deren Befragen mitder Stadtverordneten. Der Oberbürgermeister erklärt, auch geteilt, wer die höchste Offerte für die Anleihe gemacht und bei Submissionen auf Materialienlieferungen, werde der Zufinde darin nichts bedenkliches. In den Zeitungsberichten ſchlag durch eine Instanz, welche mit der Deffnung der stehe ja auch ausdrücklich drin, daß die Versammlung erſt Offerten nichts zu thun hat erteilt. Also in diesem Bunkte die Genehmigung zu erteilen habe. Stadtv. Loeber sei die Sache ganz pleich. Stadtv. Schmall bemerkt, der erklärt, daß es b.sher Usus gewesen, erst die Genehmigung der Stadtverordneten abzuwarten und dann an die Deffent vorliegende Fall, des vorzeitigen Bekanntgebens des Höchst. lichkeit zu gehen. Der Oberbürgermeister weist da- gebotes auf die städtische Anleihe sei etwas was man früher nicht gewohnt war. Die städtische Verwaltung war früher rauf hin, daß es sich bei der Begebung der Stadtanleihe um in manchen Beziehungen penibler und diffi, iler. Er verweise weiter nichts drehe, als um eine Submission. Bei diesen darauf, daß man früher der Ansicht war, der Kollege Heichelsei es Allgemeiner Brauch die eingelaufenen Angebote öffent- heim gehöre nicht in die Finanz- Deputation weil er Banfier lich in Gegenwart der erschienenen Interessenten zu öffnen sei, eben so dachte man über einen Kollegen dessen Schwiegerund zu deren allgemeinen Kenntnis zu birngen. Soweit sohn ebenfalls ein Bankgeschäft betreibt. Er bitte, für die fet er nicht einmal gegangen, er habe nur das Höchstgebot Folge die Cache erst der Finanz- Deputation zu unterbreiten nach Eröffnung der Offerten den Vertretern der Banken mitund dann der Offentlichkeit Kenntnis davon zu geben, um geteilt. Die Bekanntgabe in der Preſſe, die er auch somehr als solche Angelegenheiten für die Interessenten für kein Unglück halte, sei nicht durch ihn veranlaßt. wirklich nicht so pressant sind als man glaubt. Der OberStadto. Prof. Gaffty ist der Ansicht, daß das vom Oberbürgermeister fann die Geheimniskrämerei in diesen bürgermeister beliebte Verfahren nicht den geringsten Anstand Dingen nicht billigen und erklärt, er müsse sich vorbehalten, habe. Der Beigeordnete Georgi bemerkt, ihn habe die nach Lage der Sache zu handeln. Das Recht, bei Submis Bekanntgabe des Resultates des Höchstgebotes auf die Stadtfionen auf Stadtanleihen, das höchste Gebot sagen zu dürfen, anleihe eigentümlich berührt. Der Oberbürgermeister hätte müsse er sich entschieden vorbehalten. Stadtv. Heichel= jede Auskunft verweigern sollen. Es sei unangenehm, wenn heim schlägt vor, bei wieder vorkommenden Anleihen die die Stadtverordneten erst durch die Presse erfahren müssen, Deffnung der Off rten mit anschließender Beratung, der was sie eigentlich früher wie diese mitgeteilt erhalten sollten. Finanzdeputation und Beschlußfassung durch die StadtverStadtv. Kirch bemerkt, er teile die Ansicht des Beigeordordneten an einem Tage vorzunehmen, damit den Interes neten Georgi. Das Ansehen der Versammlung leide dar senten( Bankfirmen) durch eine Verzögerung kein Nachteil unter, wenn, wie im vorliegenden Fall, Thatsachen bekannt erwachsen kann. So wie er vorschlage behandele man in gegeben werden, ehe die Versammlung sich mit denselben anderen Städten die Angelegenheit ebenfalls. Er spreche beschäftigte und in der Sache beschlossen hat. Die Interessen seine Freude aus, daß er die Anleihe, um welche er sich der Bankiers müssen für die städtische Verwaltung nach der ebenfalls beworben hatte, nicht erhalten hat, denn die Stadt Richtung gleichgiltig sein. Der Oberbürgermeister bekomme mehr dafür von seiner Konkurrenz und dies liegt bemerkt, die Versammlung fönne ja beschließen, daß bei weiim Interesse der Stadt. teren Anleihen nur die Finanz- Deputation die Offerten zu ( Schluß folgt.) öffnen habe, oder daß dies in deren Gegenwart geschehen solle. sich dem Professor Vossius, dem Leiter der Augenklinik, zur Verfügung zu stellen. Er halte es unter feinen Umständen für angebracht und passend, wenn Lehrer ihren Einfluß anwenden um Mädchen aus der Volksschule als Versuchsobjefte, wenn auch vielleicht indirekt zu veranlassen. Er habe in Erfahrung gebracht, daß der Leiter der Augenflinit sich an die höhere Mädchenschule nicht gewandt habe, sondern nur an die Volksschule und zwar an die Stadtmädchenschule, er frage daher an, ob dem Oberbürgermeister diese Sache bekannt sei und ob etwa die Schulfommission zu dieser Ueberlastung von Schülerinnnen der Voltsschule als Lehrmittel gegen Bergütung von 10 Pfg. ihre Zustimmung erteilt habe. Der Oberbürgermeister bemerkt, daß weder ihm noch dem Schulvorstand von der Sache das Geringste bekannt sei. Er ist derselben Ansicht, daß es nicht angängig sei, wenn Lehrer der Mädchenschule eine Auf forderung an die Mädchen richten, welche diese veranlassen fönnten, sich als Lehrmittel herzugeben. Er werde sofort Beranlassung nehmen den Lehrern zu untersagen, daß sie für die Folge unterlassen, nach dieser Richtung hin Aufforderungen an die Schülerinnen zu richten. Beige ordneter Georgi wünscht zu wissen ob Stadtv. Orbig vielleicht mit Namen dienen könne, welche von den Lehrern in dieser Weise eine Aufforderung an die Mädchen erlassen. Stadtv. Drbig erklärt, daß ihm der Name des LehrersSpiz genannt sei. Er habe sich in dieser Angelegenheit mit dem Hauptlehrer Schaaf ins Benehmen gesetzt und dieser habe bestätigt: daß die Sache seine Richtigkeit habe. Professor Bossius richte alljährlich einen Brief an die Lehrer der Mädchenschule und es sei dort schon lange in Uebung, daß jene Lehrer, welche dies freiwillig thun wollen, den Schülerinnen mitteilen, daß sie gegen ein Honorar von 10 Pfennig der Augentlinit sich zu untersuchen zur Verfügung stellen fönnen. Nach seiner Information werde in der Weise Unterrichtsmaterial nicht von der höheren Mädchenschule und auch nicht von der Stadtknabenschule begehrt. Der Oberbürgermeister erklärt noch ein Mal, daß er es für nicht richtig halte, daß ohne Zustimmung des Schulvorstandes, seitens der Lehrer der Augenklinik Lehrmaterial in der vom Stadtv. Drbig angegebenen Weise zugeführt Stadtv. Hanau erklärt die Handlungsweise für überaus ungehörig. Stadtv. Prof. Gaffty erklärt ihm sei bekannt, daß vor Jahren sämtliche Schüler des Gymnasiums, betreffend der Augen, einer Untersuchung unter zogen worden seien und daß diese Ausnahme zu sehr wertvollen wissenschaftlichen Resultaten geführt habe. Der damalige Direktor Schülles habe die Genehmigung zu dieser Untersuchung jedenfalls ohne Zustimmung seiner vor gesetzten Behörde, dem Ministerium erteilt. Er wisse nicht worum es sich im vorliegenden Fall handelt, finde aber in dieser Sache selbst nicht das Mindeste bedenklich. Es liege doch gewiß im Interesse der Kinder selbst, wenn deren Augen oder Schkraft untersucht werde. Der Oberbürgermeister erklärt demgegenüber, es sei doch ganz was anderes wenn in der Schule, oder etwa bei sämtlichen A Stadiv. Krumm ist mit dem Oberbürgermeister vollständig einig, daß es sich bei der Vergebung der Anleihe um cine Submission handelt und bei der Eröffnung der Offerten deren Bekanntgabe zu erfolgen habe. Er fönne überhaupt nicht begreifen, wozu die Geheimnißkrämerei da sei. Zweck hätte dieselbe doch nicht, denn die Interessenten erfahren doch alles was sie wissen wollen eher als es die Stadtverordneten wissen. Wenn diese was wissen wollen, Wenn diese was wissen wollen, Lokales. ** Privattelegramm. Bei der heute Vormittag erfolgten 14. 8iehung der letzten( Haupt) Klasse der Hessisch Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: Rauheimer fau of" für 480 errichten. haus. Der A ¡ zu legen und ** Ein Bourde bor d Besucher der nommen, wel wines fräftige walt der ein hatte die Aus Beugen als Denselben, wo Bade habe. 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Als gestern Abend der Bersonenzug 6 Uhr 30 Minuten der Strecke Gießen Gelnhausen nahezu die Uebergangsstelle am oberen Riegelpfad nach dem Schiffenbergerthal erreicht hatte, geschah, daß im Moment wo die Bariere durch das weiter oben gelegene Stellwerk heruntergelassen wurde, ein Mädchen im Alter von 2 Jahren mitten in das Geleise lief und im legten Augenb ide noch von der Ehefrau des daselbst wohnenden Bahnwärters Zecher nur mit größter eigener Lebensgefahr dem sicheren Tode durch Ueberfahren entrissen wurde. Nur die Unerwelche solch fleine Kinder um fragliche Zeit nicht mehr eventuell bereidigt werden würde, geftand der Gewerbe akademiker zögernd zu, daß er sich diesen Durchzieher oder Schmiß an die Backe künstlich durch seinen Barbier habe machen lassen. Eine Musikinstrumenten ausstellung befindet sich seit hente im Gasthaus zum Adler hier am Marktplag. Besonders Gastwirte sollten nicht versäumen die Instrumente in Augenschein zu nehmen. Hessischer Landtag. Darmstadt, 20. März. Erster Präsident Haas eröffnet die Sigung nach Es erfolgt die Beantwortung der Anfrage des Abg. 10 Uhr. Aus Hessen und Nachbargebieten. Rodheim a. d. B., 21. März. Nächsten Mittwoch und Donnerstag veranstaltet die hiesige Ortsgruppe des Deutschen Flottenvereins mehrere kinematogra phische Vorführungen, die den Besucher einen Blick in das Leben und Treiben unserer blauen Jungen an Bord und auf dem Land, in die Technik und Größe unserer Marine und Handelsflotte giebt. Der Besuch dieser Vorführungen ist zu empfehlen. Näheres findet der Leser im heutigen Inseratenteil. Krofdorf. Nachdem von Januar ds. Js. ab durch Herrn W. Bender von hier ein Unterrichtskursus in der vereinfachten Stenographie( Einigungs- Eystem Stolze Schray) gegen den Bor. Schrockenheit der Bahnwärtersfrau berdanken die Eltern, fönne es ihm ohne Aufsicht in dem durch regen Fuhrwerksverkehr Dr. Schmidt über die Entfeftigung von Kastel in Ver denselben beendet. Hierbei erzielte man schöne Resultate. er auf die Frage ohnedies schon beinahe lebensgefährlichen Riegelpfad bindung mit der Anfrage desselben Abgeordneten, die ner- Fellingshausen mit 0 Fehler und Ludwig Mandler- Kroffchloffen werde, efe Leute wiffen e Interessenten lassen sollten, das Leben ihres Kindes. Die Anlage musik für morgen Sonntag den 22. März fällt aus. R.-B. Am 28. März wird in Coburg eine bon der Reichsbankstelle in Erfurt abhängige Reichsbank nebenstelle mit Staffeneinrichtung und beschränktem Giroberkehr eröffnet werden. Sielbau bergeben ierzu mit, daß en davon Mit bei Teilliefe olb. Haubad neue Anleihe be ** Stadttheater. Sonntag den 22. dz. Mtz. Feftſtel nachmittags 4 Uhr gelangt als 11. vorlegte Kindervorstel lung„ Dornröschen" nochmals zur Aufführung. Abends 8 Die Else vom Montag erfolgt rft, die Offerten Uhr wird als volkstümliche Vorstellung einer städtischen clenhof" zum 2. male in Szene gehen. fet dies Sache der die Offerten kleinen Breisen. ter erfläct, aug Werde ber 8u. Definung der in dieſem Bunte all bemerkt, der ens des höchſt. Beilchentreffer" zu ben nächsten Tagen vorerst am Gelters thor unb in ber [ Wetterdienst] Der Verschönerungsverein wird in Echulstraße den Wetterbienst ber Landwirtschafts- Schule zu Weilburg an der Lahn zum Aushang bringen. Die Wetterberichte treffen täglich um 2 Uhr hier ein. Die Einrichtung ist gewiß dankbar zu begrüßen, doch genügen unseres Erachtens 2 Aushänge nicht, um die Bevölkerung an einen regelas man früher rechten Wetterdienst zu gewöhnen. ung war früher ** Besizwechsel. Der Weißbindermeister Gottlieb ler. Er verweise Nauheimer faufte das alt befannte Gasthaus Zum russischen Kollege Heichel of" für 48000 Mt. von der Frankfurter Brauerei Essigweil er Bantier haus. Der Käufer beabsichtigt, die alten Gebäude nieder deffen Schwieger zu legen und an deren Stelle einen modernen Brachtbau zu Er bitte, für die errichten. zu unterbreite zu geben, un ie Intereffenten St. Der Ober amerei in diefen sich vorbehalten, echt, bei Submis adto. Heihel: n Anleihen die Beratung, der die Stadtver mit den Interes ng kein Nachteil Sehandele man in alls. Er spreche im welche er sich t, denn die Stadt und dich liegt heute Vormittag ffe der Hessisch wurden folgende Ober- Ingelheim 5 669, 3 000 perke und zu ſehen. Iches ** Ein imitierter Mensur- Wütherich. Dieser Tage wurde vor dem Amtsgericht Gießen ein noch junger Besucher der Gewerbeakademie Friedberg als Zeuge bernommen, welcher quer über die Backe die schönste Schmarre eines fräftigen Durchziehers zur Schau trug. Der Anwalt der einen Prozeßpartei, welcher ein Intresse daran hatte die Aussage des übrigens unvereidet vernommenen Zeugen als unglaubwürdig erscheinen zu lassen, frug denselben, woher er den eigentlich die Verlegung an der Backe habe. Dieser wollte sich zuerst um die Antwort der Frage herumdrücken. Als er aber energisch ange packt und ihm der Vorhalt gemacht wurde, daß er Die besten Arbeiten wurden von den Herren Heinrich Wagminister Gnauth beantwortet lettere Anfrage dahin, daß elektrische Bahnanlage Mainz- Wiesbaden betr. Finanzdorf mit Fehler geliefert. Hierauf wurde die Gründung eines Vereins beschlossen, dessen 8wed sein soll, die Mitder Einspruch der Stadt Kastel gegen die Linienführung zuglieder in der Stenographie weiter auszubilden und jungen rückgewiesen worden sei, einigen anderen Einwendungen wird Leuten, welche die Kurzschrift erlernen wollen, hierzu Gefeitens der Unternehmerin Rechnung getragen werden. Die legenheit zu bieten.- Bum Borsitzenden wurde Herr Wilh. Kündigung der Lagerpläße würde nicht dazu führen, die Bender gewählt. Möge der junge Verein wachsen, blühen selben ganz der Stadt Raftel zu entziehen, es sei möglich, und gebeihen. die Lagerpläße gegen seither noch zu vergrößern. Die Besprechung der beiden Anfragen wird vertagt. Die Anfrage des Abg. Köhler, betreffend Verlegung der Haltestelle Ranstadt, beantwortet Finanzminister na uth dahin, daß die Verlegung als zweckmäßig anerkannt sei und demnächst in Angriff genommen werbe. Die Anfrage des Abg. Leun, betreffend Arbeitszeit beantwortet Finanzminister Gnauth dahin, daß die Arbeitsdes Rangierpersonals im Bahnhof Gießen, zeit auf Vereinbarung, ber Berwaltung mit dem Reichseisenbahnamt beruhe. An der Besprechung beteiligen sich bie Abg. Beun und Haas( Mainz). Die dringliche Anfrage des Abg. Noad und Genossen, die Lohnverhältnisse der Arbeiter an der ehemaligen Main Neckar- Eisenbahn betreffend, beantwortet Finanzm nifter Gnauth dahin, daß die Regierung nach Möglichkeit den Wünschen der Interessenten Rechnung tragen werde. Die Besprechung der Anfrage wird vertagt. Der Verwaltunusroranschlag der Zweiten Kammer für 1903/04 wird genehmigt. meifters Bidler wurde ein Blechlaften entwendet, welcher Beglar. Aus der Wohnung des Schornsteinfeger280 Mt. in Gold, ein Sparkassenbuch über 100 Mt., eine Lebensversicherungspolize und verschiedene Familienpapiere enthielt. Burg- Gemünden. Nächsten Freitag den 27. März sollen auf hiesigem Bahnhof, vorm. 10 Uhr, ca. 2000 Stild unbrauchbare Holzschwellen an den Meistbietenten verkauft werden. Hinweis. Der Gesamtauflage unseres heutigen Blattes liegt ein Prospeft, betr. Abonnements- Einladung auf die allgemein beliebte Familienzeitung beimchen am Herd", bei, dessen Durchsicht allen Lesern angelegent. lichst empfohlen sei. Mit Geschick und infolgedessen mit den besten Resultaten verfolgt diese lesenswerte Zeitung, die vierteljährlich nur 60 Bf. foftet, im Text sowohl wie im Inseratenteil rein praktische Ziele, und sollte ,, Heimchen am Herd" deshalb in keiner Familie fehlen. Marktbericht. Die Wahl eines landständischen Mitgliedes zur Großh. Staatsschuldenverwaltung und eines Stellvertreters fällt auf Abg. Möllinger, bezw. Haas( Darmstadt), als landständischer Kontrolleur und Stellvertreter bei dieser Verwaltung werden Kanzleidirektor Schenk und Kanzleiinspektor Röhler Erbien ver Liter 21 Bfg., Linsen per Bites 32 Big, Tauben per Baar gewählt. Die Regierungsvorlage, Entwurf eines Gesezes, die Ausführung des Reichsgesetzes über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau, wird nach längerer Debatte, in der namentlich die späte Einbringung des Gesetzes und die Nichthörung der Interessenten darüber bemängelt wird, an den Ausschuß zur nochmaligen Beratung zurückverwiesen. Hierauf tritt Vertagung auf Donnerstag, 26. März, ein. Kinematopraphische Vorführungen zu Rodheim a. d. Bleber im O Bender'schen Saale, O veranstaltet vom Q 5 Zimmerwohn. m. Bad, Loggia| u. all. Zubeh. 3 Tr Ede Stephanu. Keylerstraße an ruhige Leute per 1. April od. später zu vermieten Näheres 2 Treppen dafelbft. Mein Nebenhaus, 5 Zimmer: wohnung, an ruhige Leute per 1. April oder später zu vermieten. Karl Eichmann, Eberstraße 1, Ede Nordanlage Deutschen Flotten- Verein, Ortsgruppe Bodheim a. d. B. Logis zu vermieten, 2 5-6 3 Am 25. März für auswärtige Ortschaften Abends 8-10 Uhr. Am 26. März für Rodhrim a. d. Bieber Abends 8-10 Uhr. Militärconcert. Kindervorstellungen am 26. März. Riesenpianoorchester muß jeder hören bei Heinrich Schneider Oswaldsgarten. 0000000000 Dienstmädchen Stadttheater Gießen. Sonntag, den 21. März. 4 Uhr. 11. Bindervorstellung. erhalten stets unentgeldlich gute Stellen durch den Städt Arbeitsnachweis. 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