SL 273 Menement& prete: in Gießen, abgeholt monatlich 50- fs., Emil Baus gebracht 60 Bfg., burch bie Poft bezogen viertel fährlich Mr. 1.50. nobellagen: Oberhefftfche Familienzeitung( täglich) heffische Beitschrift für Landwirtschaft, bft- unb temban, jotte ble Stekener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Bertingen nachmitags. Freitag, den 20. November 1903. Gießener 12. Jabrgang. Insertion pret 8: Die einspaltige Petitzelle für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Weyler und Marburg 10 Pfg. forift 15 Bfg.: Reklamen die Betitzelle 30 refp. 40 fs. Bostzeitungsliste No. 3869. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschlaf Mr. 368. Neuelle Nachrichten ( Sichener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung Esthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Husföhnung zwischen dem fächfifchen Kronprinzenpaare? Dresden, 19. November. Frau Luise v. Baaringen, wie sich die frühere Kronrinzessin von Sachsen zur Zeit nennt, ist mit ihrem Töchteropen von Schloß Ronno über Paris und Calais nach Ventnor cuf der Insel Wight zu einer befreundeten englischen Familie gereist. Wie ihr Genfer Anwalt Lachenal erklärt, egt dieser Reise nur die Notwendigkeit einer Luftveränder ung zugrunde. Eine Verlängerung des Aufenthaltes in Ronno bis in die Wintermonate hinein habe sich als unidurchführbar erwiesen; der Gesundheitszustand des TöchterHens der Prinzessin läßt es als wünschenswert erscheinen, idaß der Winter in einem milderen Klima zugebracht werde. Der Aufenthalt in Ventnor werde voraussichtlich bis zum Frühjahr dauern. Weitere Entschließungen für später sind Loch nicht getroffen, doch werde die Prinzessin wahrscheinEch im Frühjahr auf die Besitzung ihrer Eltern nach Lindau arückt ehren. Die Prinzessin reise in Begleitung der Gräfin Saint Victor, der Besizerin von Schloß Ronno. Daß der Anwalt die Begleitung durch die Gräfin Saint- Victor so ausdriicklich hervorhebt, hat seinen guten Grund. Es richtet ich gegen die hier und in Wien verbreitete Darstellung, uls sei Frau v. Saint- Victor gewissermaßen eine Kerkermeisterin der früheren Kronprinzessin, die bei ihr unter Dem Namen einer Gräfin v. Montignoso bisher Gastfreundjahaft genossen. Dem hiesigen Hof nahestehende Kreise behaupten, daß Gräfin Montignoso in Ronno ein nicht gerade beneidenswertes Leben geführt hat. Es sollen, wie verschiedentlich erzählt wird, mehrere eigenhändige Briefe er Prinzessin nach Dresden gekommen sein, in welchen sie marüber bitter lage führt, sie werde wie eine Gefangene chan delt, sie dürfe keine Besuche machen und auch nieBanda bei sich empfangen; auch ihre Korrespondenz unterFiege einer strengen Zensur. Gräfin Montignoso schrieb summer, sie dürfe das Schloß nur an ganz bestimmten Tagen und zu den ihr genau vorgeschriebenen Stunden verlassen. Das alles mache ihr das Leben zur Qual... Der Kronring soll über die Lebensführung der Prinzessin auf Schloß Nonno ausführliche Berichte erhalten und daraufhin verfügt haben, daß die Prinzessin Ronno verlasse. Und hier knüpft wieder mit unabweisbarer HartnäckigFeit die schon öfter aufgetauchte Nachricht von einer bevorstehenden Wiederaussöhnung des kronprinzlichen Paares can. Wenn auch diesem Gerücht gegenüber die äußerste Reserbe angebracht ist, so darf doch andererseits nicht verkannt merden, daß es über die Vorgänge am Hofe wohlunterrichtete Persönlichkeiten sind, die es kolportieren. Deshalb Einn man es jetzt nicht gut mit Stillschweigen übergehen, mie es bei seinem erstmaligen Auftauchen angebracht war, o fich in ihm wohl nur die Sympathie eines Teiles der Der Wildhirt. Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Nachdruck verboten.) ( Fortsetzung) " Ja, ich thät auch gern eins essen," sagte der Jophel nachdenklich, denn augenscheinlich weilten seine edanken dabei, wie er sich in den Besiz eines Stückes pek setzen könne. Allein die Erlangung eines sold, en dien ihm doch zu gewagt. " Ich hab' noch cins," sagte da seine Mutter, die ich über ihren geratenen" Sprößling freute. Damit ging fie an einen in der Ecke stehenden alten Kasten, den sie aufschloß. In ihm befand sich allerlei Gelümp, in dem sie herumframte, bis sie endch das Gesuchte fand. In eine Anzahl alter schmutziger oppen gewickelt brachte sie das Stück Speck, das sie benfalls vor ihrem Sohne verborgen gehalten, zum Bouschein. ,, Ah," machte dieser, als er das eingetrocknete Stück Fleisch sab macht gleich noch was, Mutter." Das that sie denn auch. Sie holte eine Pfanne herbei, in welche sie eine tüchtige Portion Kartoffeln in Scheiben roh hineinschnitt. Der Speck wurde in kleinere Stücke zerteilt, dazwischen gemengt und dann das Gemengsel in der Pfanne über ein in der Küche angezündetes hochloderndes Heidfeuer gesetzt, wo es alsbald ischend und knatternd zu braten begann. Indessen saß der Tophel mit seinem finster starrenden Gesicht daneben und wartete mit fnurrendem Magen, bis das Gericht fertig war. Die lodernde füschenflamme zeichnete allerhand casch wechselnde Bilder in das finstere Dunkel der kleinen hinein; ihr Shein spielte auf dem wachsen breiten Gesichte des jugendlichen Burschen, das dadurch noch unheimlicher erfahren. Ein gewiffer Zug von Befriedigung lag auf dern Gesicht Tiophels, der einesteils darin seine Ursache farid, daß ihm der Diebstahl so geglückt war, andernteills in der Erwartung, daß er bald ein Lieblingsgewicht zu essen befam. Bevölkerung zum greifbareren Ausdruck brachte. Man will ganz bestimmt wissen, daß die Versöhnung noch vor Weihnachten stattfinden solle, ja einige, und zwar gleichfalls toissende" Leute behaupten sogar, es sei zwischen den beiden Gatten bereits eine Begegnung erfolgt, bei welcher der Kronprinz der Gräfin Montignoso verziehen habe. Nicht hinwegzuleugnen ist jedenfalls die Tatsache, daß in den letzten Wochen zwischen dem Kronprinzen und der von ihm getrennt lebenden Prinzessin ein überaus reger Briefwechsel stattgefunden hat. Merkwürdigerweise wird gleichzeitig mit diesen Gerüchten auch die Behauptung lanziert, daß sogar der alte König, der bislang ja dem Projekt einer Versöhnung den allergrößten Widerstand entgegensetzte, nuninehr milder gestimmt sein soll. Diese lezte Nachricht ist wohl die unwahrscheinlichste aus dem ganzen Bündel, doch darf sie nicht fehlen, um dem Gebäude das nötige solide Fundament zu verleihen. Os es sich aber doch nicht am Ende wieder als ein luftiges Kartenhaus von Wünschen, Intriguen und Konjefturen erweist?! Die Politik. Der Termin der Einberufung des Reichstages steht, wie unser Berliner CB.- Mitarbeiter erfährt, immer noch nicht fest. Die Meldungen, daß der Reichstag am 1. Dezember zusammentreten werde, treffen nicht zu; sicher ist nur, daß die Einberufung in der ersten Hälfte des Dezember erfolgt. Die Tagung wird nur sehr kurz sein und lediglich der Verlängerung des am 1. Januar nächsten Jahres ablaufenden Handelsprovisoriums mit England und eventuell auch der General debatte über den Etat dienen. Die Verzögerung der Einberufung des Reichstages hängt mit der Erkrankung des Kaisers zusammen. Zum Aufstand der Bondelzwarts liegt eine neue amtliche Nachricht vor. Der deutsche Generalkonsul in Kapstadt meldet: Die letzten von der Grenze eingegangenen Depeschen besagen, daß das Hauptlager der Bondelzwarts in den Karasbergen von den deutschen Truppen umzingelt ſei, die übrigen Stämme sich ruhig verhalten, und Warmbad noch in den Händen der Deutschen sei. Die weiße Bevölkerung von Warmbad ist, wie sich weiter herausstellt, wohlbehalten. Eine Abteilung Bondelzwarts, die den Dranjefluß überschritten, hat dem dortigen britischen Offizier erklärt, die Deutschen in Warmbad seien unversehrt, auch sei die Station nicht in Brand gesteckt worden. Die Bondelzwarts fürchten, von den Deutschen vertrieben zu werden, und fragten deshalb bei der Kapregierung an, ob sie sich in der Kapkolonie niederlassen dürften. In Lugano sind zwei Mailänder Anarchisten verhaftet worden. Einer gestand, durch das Los zur Ermordung des schweizerischen Bundespräsidenten bestimmt gewesen zu sein. Auch im Grenzbahnhofe Chiasso wurden zwei italienische 9narchisten festgenommen, die an Inhalt der " Endlich war es so wett, Pfanne verspeist werden konnte. Die Atte lüftete die irdene Schlüssel, welche umgestülpt über die bratende Speise gedeckt war, so daß von dieser jetzt ein dicker Dunst, Kartoffel und Fettgeruch, entströmte, und machten sich beide auch sofort an die Verspeisung, wobei der Tiophel sich mehrmals tüchtig verbrannte, da er in seinem Heißhunger zu eifrig über die heißen Klac toffeln und den Speck herfiel. Nachdem unter an= haltendem Blasen der Inhalt der Pfanne bis auf den letzten Rest vertilgt war, goß Tiophel einen Blechschöpfer voll frisches Brunnenwasser hinterher und lehnte sich dann befriedigt in die Ecke zwischen dem Herd und der geschwärzten Fachwand. " So, Mutter, ett sein ich satt", meinte er dann. ,, Nun saht, meint'r da wirklich, daß ich mich vermiete sollt? Die Bauern sein m'r all nit gut." " Mach's wie Dein Vater, bind Besen und flick Körbe, und nebenher find't m'r alsmal was, dann braucht m'r den grobe Bauern nit unterthänig z' sein. Aber thun mußte doch was, denn wovon solle m'r sonst leben?" Das leuchtete dem Tiophel ein, umsomehr, als ihm heute Abend sein erster Diebstahl so geglückt war. Wenn er Besen band und Körbe flickte beides hatte er ja von seinem Vater gelernt- dann hatte er ein freies ungebundenes Leben und brauchte nach Niemanden etwas zu fragen. Das war auch sein Ideal, denn er war dann sein eigener Herr. Wenn er dabei noch so marches„ nebenher fand", wie seine Mutter meinte, so war dies nicht zu ocrachten, allein bei diesem Finden" mußte er schr behutsam zu Werke gehen, denn ihm fiand das Loos seines Vaters vor Augen, der schließlich in den Gisen" gestorben war, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil er nicht vorsichtig genug bei feinen mancherlei Abenteuern, die ihn mit den Gesezen in Conflict brachten, gehandelt hatte. Am anderen Tage wurde es nun im Dorfe be tannt, daß Merte's über Nacht Jemand an den Kardemselben Anschlag beteiligt gewesen sein sollen. Wetter sollen die Verhafteten gestanden haben, andere Anarchisten wollten am 26. November die Prinzessin Mafalda, die Tochter des italienischen Königspaares, ermorden. O Allgemein ist das Fernbleiben des Zaren von den Kopenhagener Jubiläumsfesten aufgefallen. Es wird jetzt damit erklärt, daß in Dänemark, bis in die Hoffreise hinein, große Entrüstung über die Behandlung der Finländer durch Rußland Herrscht. Auch die Zarenmutter soll auf Seiten der Finländer stehen und wiederholt ihren Sohn gebeten haben, von deren Bedrückung abzustehen. Die Konfiskation des armenischen Kirchenvermögens durch die russische Regierung hat eine große armenische Verschwörung im Kaukasusgebiete zur Folge gehabt. Ihr erstes Opfer war der Fürst Galizin, der Generalgouverneur des Kaukasus, von dessen schwerer Verwundung durch einen Armenier wir kürzlich berichteten. Jetzt ist in Etschmiadsin der Archimandit Davidu ermordet worden. Näheres über die Tat weiß man noch nicht; gewiß ist aber, daß auch Davidu ein Opfer der armenischen Verschwörer ist. Wie verlautet, sollen auf der Liste der verhaßten und zu ermordenden Beamten, die die Armenier aufgestellt haben, noch an 30 Mann stehen. Fürst Galigin war auch unter diesen dreißig Todgeweihten. Ernsthafter, als sonst südamerikanische Revolutionen zu sein pflegen, scheint sich der Bürgerkrieg in Santo Domingo zu gestalten. Die Lage in der Hauptstadt ist ernst, die Stadt ist von 4000 Mann unter dem Befehl des Generals Pichardo vollständig umzingelt. In der Nacht zum Dienstag wurde ein allgemeiner Angriff auf die Stadt unternommen, doch gelang es den Ausständischen nicht, in die Stadt einzu ziehen. Vom amerikanischen Kreuzer Baltimore" wurden Secsoldaten gelandet. Um die amerikanische Gesandtschaft, das amerikanische Konsulat und einige amerikanische Ge schäfte sind Schutzmachen aufgestellt. Der amerikanische Gesandte berichtet, daß die Eroberung der Stadt durch die Aufständischen jeden Augenblick möglich sei. Die Vereinigten Staaten erfennen die Blockade vor Santo Domingo nicht an, amerikanische Handelsschiffe werden sie unter dem Schuße des Kreuzers Baltimore" brechen. Hof und Gesellschaft. *** Vom Besuch des italienischen Königspaares in England wird gemeldet, daß die Fahrt durch London programmmäßig verlief. In Windsor hatte noch eine Jagd stattgefunden. Bei dem dortigen Staatsbankett wurden Trinksprüche gewechselt, in denen die Freundschaft zwischen den beiden Ländern als traditionell bezeichnet und zugleich die friedliche Tendenz der beiderseitigen Politik ausdrücklich betont wurde. toffeln gewesen war. Wer mochte der Thäter sein Man riet hin und her. Seitd m der Gänsehannes in den Eisen gestorben, hatte man von Spizbübereien im Octe und der näheren Umgegend nur noch wenig gehört. Der Gänsehannes war nämlich der Vater Tiophels gewesen, den man darum so genannt, weil er im Herbst es immer auf die fetten Gänse der Bauern abgesehen hatte, die er diesen aus zweierlei Gründen stahl, entweder um sich selbst oft einen Braten zu verschaffen, oder um sie zu verkaufen. Da er mehrmals des Gänsediebstahls überführt worden war, so hatte er aus diesem Grunde den erwähnten Spitznamen bekommen. „ Sollte das nit am End' dem Gänsehannes sein Jung gewesen sein?" mutmaßten schließlich die Bauern. „ Der Apfel fällt nit weit vom Stamm, und was' n Häkchen werden will, krümmt sich bei Zeiten.' n Wunder wär's ja nit, wenn er's sei'm Vater nachmachen thät und seine Mutter hält' n gewiß nit d'rvon ab" Tiophel merkte wohl, wenn er durch das Dors ging, daß ihn die Bauern mit seltsamen Blicken betrachteten. Gr ahnte auch, was sie von ihm dachten; allein es lag ihm nicht daran. Sein ruhiges, berschloffenes und finsteres Wesen ließ keine Aufregung in ihm emporkommen und eine beschämende Empfindung darüber, daß man ihn für einen Spizbuben hielt, hatte er schon deshalb nicht, weil er als Sohn des Gänsehannes im Dorfe immer verachtet war. So flug war er nun doch, daß er dem ersten Diebstahl nicht alsbald einen zweiten folgen ließ. Gr beschäftigte sich vielmehr eifrig mit seinem Handwerk, nämlich dem Binden von Besen und dem Flicken von Körben. Mit der fertigen Ware haufierte er dann in der Gegend umher und so ging es eine ziemliche Zeit ganz gut, so lange, als ihm das Geschäft seines Vaters, Dann aber das er jetzt selbständig" betrieb, gefichl. wurde es ihm zu manchen Zeiten läftig, wenigstens die sich so oft wiederholende Tätigkeit langweilte ihn und er ging daher häufig mit Widerwillen seiner Beschäftigung nach, die, wenn er ihr fleißig obgelegen, ihn recht und schlecht ernährt baben würde. Fortsetzung folgt. iei nichts laut gegeneinander. Dobi bor fid bob bezeichneno Daumen und Beigefinger Bor allen Dingen durfte von dieser Liebewerden, das hätte sein Ansehen bei den im Schoße der Zeit verborgen liegt berg, die fleine Goldhere, zeichnete ihn in oer letzten Saison anderen Kleinen schaden können, und wer weiß, was die schwarze Rodenau jein. Schuster und wer Schneider steinischen Manier zu verstehen, Bedarf einmal für allemal beim Meister Seiler zu decken; dazu jedoch das nötige Kleingeld zu haben, tue besser, seinen Dugend neuer Halsbinden im Monat nicht leben könne, ohne wattenhändler gab ihm gestern sogar in seiner derben holwurden in der Leiten Doit unverschämt bringlich; der Kraohne ein halbes Gabe mit fich herum er. ( Schluß.) Novelle Liebe. Gustav öffe I. Gut, ich werde Sie hieran erinnern, ah und Und nun möchte ich ruhenoffe ihr in and hi bon Ich darf wohl sagen: ( Nachdruck verboten.) Komtesse," sprach Auf Wiederinl ur Beit, ist er sprach fo gut gelungen von Seldenect nach einiger die Hand. warmer Empfindung, hierfür und für all die Gift ,, Wie kann ich Ihnen jemals danken," ſagte fie im Tone Sie bot ihm während ihre Augen sich mit Tränen füllten. Gin mattes Lächeln flog über ihr blasses, schönes Geficht. Der Panamakanal- Vertrag zwischen den Vereinigten Staaten und der neuen Republik Panama steht dicht vor seiner Verwirklichung. Er ist von den beiderseitigen Bevollmächtigten, Staatssekretär Hay und Bunau- Varilla, am Mittwoch abend unterzeichnet worden. Die Ratifikation, d. H. die gesetzliche Festlegung des Vertrages durch den amerikanischen Kongreß wird binnen zweier Tage erwartet. An der Genehmigung des Vertrages durch die amerikanische Volksvertretung ist nicht zu zweifeln, da er für Amerika außerordentlich günstig ist. Er besagt im wesentlichen: Panama tritt auf ewig an die Vereinigten Staaten alles das Landgebiet überall in der Republik ab, das in Verbindung mit dem Bau, dem Betriebe und der Unterhaltung des Kanals für wünschenswert befunden werden kann. Der Vertrag gewährt den Vereinigten Staaten auch das volle Souveränitätsrecht über einen Landstreifen von 10 bis 12 englischen Meilen Breite zu beiden Seiten des Kanals. Ferner erhalten die Vereinigten Staaten die ErTaubnis, eine Linie an den Endpunkten mit Befestigungen zu versehen und polizeilich zu überwachen. Die Städte Panama und Colon behalten ihre Selbstverwaltung unter der Oberhoheit der Republik Panama so lange, wie sie die Ordnung und die Regelung der Gesundheitsverhältnisse zur Zufriedenheit der Vereinigten Staaten aufrecht erhalten. Die Nichterfüllung dieser Bedingungen gibt den Vereinigten Staaten das Recht, die genaue Erfüllung ihrer Wünsche durchzusetzen und nötigenfalls Gewalt anzuwenden, um sich Gehorsam zu erzwingen. Panama erhält von den Vereinigten Staaten 10 Millionen Dollars. Der Vertrag sieht ferner vor, daß der Kanal neutral und allen Völkern zu den gleichen Bedingungen geöffnet bleibt. Selbstverständlich erhebt die Republik Kolumbien gegen dieses jüngste amerikanische Riesengeschäft Einspruch. Einstweilen verlangte sie von dem amerikanischen Gesandten Beaupré eine Erklärung, ob die Vereinigten Staaten die Republik Panama in einer Weise anzuerkennen beabsichtigten, die eine Drohung gegen Kolumbien bedeuten würde. Das Staatsdepartement in Washington wies Beaupré an, die Mitteilung der Anerkennung zu wiederholen und die guten Dienste der Vereinigten Staaten zur Beilegung der Streitigkeiten zwischen Panama und Kolumbien anzubieten. Wenn die Kolumbier jetzt vernünftig sind, gehen sie auf dieses amerikanische Angebot ein. Dann erreichen sie vielleicht noch, daß die Union die neue Republik Panama veranlaßt, einen Teil der 10 Millionen Dollars an Kolum bien zu entrichten als Zahlung für Panamas Anteil an der kolumbischen Staatsschuld. Mit Waffengewalt Panama wieder unter kolumbische Botmäßigkeit zu bringen, hat man in Bogota keine Aussicht. Um so weniger, als bereits andere Kolumbische Provinzen, Cauca und Antioquia, sich anschicken, dem Beispiel Panamas zu folgen. Nab und fern. Eine Verlegung der Altenberger Spielbank nach Korfu soll zum 15. Dezember beabsichtigt sein. Die griechische Regierung hat, so wird aus Aachen berichtet, dem Direktorium gegen die jährliche Abgabe einer Million Francs auf 36 Jahre die Konzession erteilt. Was an dem Gerücht wahr ist, läßt sich im Augenblick nicht mit Bestimmtheit sagen. Schon früher wurde allerdings einmal behauptet, daß die idyllische Insel Korfu mit dem Märchenschloß der Kaiserin Elisabeth bon Desterreich zum Tummelplag der Spielleidenschaften ausersehen sei. In Verbindung damit steht wohl auch die Nachricht aus Monte Carlo, daß die Tage der dortigen Spielhölle gezählt seien. Infolge dieser Schreckensbotschaft wird aber vorläufig desto eifriger dem Gößen des Spiels geopfert. Das Kasino ist erweitert worden, und außerdem beginnt man jetzt bereits um 10 Uhr morgens mit dem Spiel und fährt damit bis Mitternacht fort, während die Spielzeit bisher auf die Zeit von 12 Uhr mittags bis 11 Uhr abends beschränkt war. Die Einnahmen aus dem Spiel übersteigen bis jetzt diejenigen des letzten Jahres um mehr als 120 000 Pfund Sterling. Ein Stücklein Räuberromantik hat der Kanonier Weymann vom Feldartillerieregiment Nr. 67 in Hagenau i. E. und Umgegend aufgeführt. Weymann, der aus dem Garnisonlazarett, wo er als Gefangener interniert war, eine kühne Flucht glücklich bewerkstelligt hatte, grub sich in der Hagenauer Forst eine künstliche Höhle, die eine Länge von zwei Metern eine Tiefe von einem Meter hatte. Von hier aus unternahm er seine Raubzüge, bis ihm der Förster auf die Schliche kam und seine Verhaftung herbeiführte. In der Höhle hatte der geriebene Bursche außer reichen Lebensmitteln ein ganzes Warenlager aufgestapelt. Auch allerlei Diebeshandwerkzeug, wie Schaufeln und Spaten, wurde in seinem Verstecke aufgefunden. Berunglückte Bergleute. Aus Whkultschutz( Oberschlefien) wird ein schwerer Unfall gemeldet. Auf einer neuen Abwehrgrube des Konkordiaschachtes stürzten ein Häuer und ein Anschläger in einen 50 Meter tiefen Schacht. Der Anschläger ist tot, der Häuer lebensgefährlich verlegt. Auf dem Sterbelager getraut. Der in einem Wiener Sanatorium infolge eines Automobilunfalls verstorbene Graf Bius Chamaré ließ sich wenige Stunden vor seinem Tode mit Wanda Blaustein, einem Mitglied des Theaters an der Wien, trauen. Der Graf setzte sie zur Universalerbin feines bedeutenden Vermögens ein. Graf Chamaré, der als Leutnant im 2. schlesischen Husarenregiment diente, hatte große Besizungen in Preußisch- Schlesien. Bunte Chronik. Die 5. Hauptversammlung der Schiff bautechnischen Gesellschaft tagt zur Zeit in Berlin. Es sind über 500 Teilnehmer erschienen. - - Der Kurpfuscher Nardenkötter hat die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt. Der Direktor im ungarischen Ministerium des Innern, Koloman Kadar, ist wegen Unterschlagung von 100 000 Kronen verhaftet worden. Hus dem Gerichtsfaal. Der Fall Ries beschäftigt von neuem die oldenburgische Straffammer. Wie erinnerlich, handelt es sich um die Beleidigung des Ministers Ruhstrat und des Landrichters Saate durch den Oberlehrer Dr. Ries und den Redakteur Biermann. Minister Ruhstrat hat sich der Anklage als Nebenfläger angeschlossen. Es sind einige 40 Beugen geladen. Dem Vernehmen nach beabsichtigen die Angeklagten, den Wahrheitsbeweis in vollem Umfange zu führen. Sie bestreiten iede Schuld. Die Beisetzung der Prinzessin Elisabeth. m. Darmstadt, 19. Nov. 1903. Eine düst re trübe Stimmung liegt über unserer Residenz, die Straßen belebt mit melancholischen, traurigen Gefichtern, die Fahnen überall mit halbmast, oft mit Trauerflor versehen. Auf den Straßen, durch die sich der Trauerzug bewegte, stand eine dichtgedrängte Menge, zu beiden Seiten der Fahrbahn die Schuljugend, die Kriegervereine, die Studentenschaft, die Feuerwehr, Turnvereine, Schüßenvereine usw. Spalier bildend. Wo diese nicht ausreichten, stand Militär. An der Beiseßungsfeierlichkeit nahmen außer den gestern gemeldeten hohen Herrschaften noch teil die geschiedene Großherzogin von Hessen, deren Mutter, die Herzogin witwe von Koburg, der Herzog von Koburg, Brinz Mox von Baden und Prinz Ludwig von Bayern, Prinz Eitel Friedrich im Auftrag des Kaisers Vor dem Bahnhof standen bei der Ankunft des Leichenzuges je zwei Schwadronen der Dragonerregimenter Nr. 23 und 24 mit Standarten und Regimentsmusif unter dem Befehl des Oberstleutnants von Bernuth, am Mausoleum vier Kompagnien des Infanterieregiments Nr. 115 mit Fahnen und Regimentsmusik unter dem Kommando des Oberst von Besser. * * Dem Staatsminister Rothe ist folgendes Telegram Sternewiße, 19. November, 11.34 vorm. ,, Tief betrübt, daß die Krankheit der Kaisei Uns verhindert, nach Darmstadt zu kommen, um e Großherzog in Seinem Kummer beizustehen, sind Wira Tage der Beis zung der zu früh entschlafenen vielgeliet Prinzessin Elisabeth von ganzen Herzen mit tigen, uns allen Seinen Trost zu gewähren. vom russischen Kaiser zugegangen: gutwetben te ftigt fie, bem ehmen. Dies g liters Rung- Caute ruind bewilligt find reife intereffant Faum Teil als eine hahrigen Krieg a Peinem Dorf Herc Bevölkerung von Hessen und bitten Gott den Almas annahme durch al Nikolaus." Abonnementsiten Ardern burch 45ober 6 Jahren hauern, wahrschei rer Mauern lagen Eine R einplatten mit a gem fen fein möge hachrichtigt werde boem Bogelsberg Bfennia„ Nebento Allein Altenftädten rer Buftellung un rerbundenen Erto mon 0,1 Pfg. um () Leihgefter 18 Gießen hier fei Bestellungen für den Monat O Dezember O Bunft 3 Uhr fuhr der Russische Hofzug in den Bahnhof ein und bestieg alsbald Prinzeß Ludwig von Battenberg den Salonwagen, worauf demselben entstiegen Prinz und Brinzessin Heinrich von Preußen, Großfürst und Groß- schäftsstelle unseres Blattes entgegengenommen. fürstin Sergius, die Herzogin von Koburg, der Regent von Roburg, Prinz und Prinzessin Karl von Hessen und zuletzt der Großherzog, welcher die geschiedene Großherzogin am Arme führte und deren Schwester, die Kronprinzessin von Rumänien. werden von allen Bostämtern, Zeitungsboten und der a Junge in beffen Nach kurz herzlicher Begrüßung wurde von sechs Gardeunteroffizieren der prächtig verzierte Silberfarg durch ein Fenster desselben Salonwagens gehoben und durch den Fürstensalon auf den einfach weiß ausgeschlagenen, mit herrlichen Chrysantemen verzierten sch spänn gen Leichenwagen getragen, wobei die Herren Exc. von Westerweller, Oberftstallmeister von Rtedesel, Exc. Generaladjutant von Wachter und Geh. Kabinetsrat von Römheld die Sargdecke trugen; die Truppen präsentierten, die Musittapelle intonierte einen Choral und die Glocken der Stadt begannen zu läuten. Inzwischen waren die unzähligen großartigen Kränze und Blumenspenden über dem Sarge aufgebahrt worden. Um 3 Uhr 15 Min. szte sich alsdann der Zug in Bewegung. Die Gaslaternen waren angezündet. Vor dem Wagen schritt der Hofprediger und der Oberstkammerherr, zu betden Seiten des Wagens Obersthofmarschall Exc. von Westerweller, Oberststallmeister Exc. Freiherr von Redesel, Exc. Generaladjutant von Wachter und Geh. Kabinetsrat Römheld. Direkt hinter dem Wagen schritt in ſichilch gebeugter Haltung der Großherzog, zur Seite Prinz Heinrich von Preußen und Großfürst Sergius, dahinter Prinz Eitel Friedrich, zur Seite Prinz Mox von Baden und der Herzog von Koburg, Prinz Friedrich Karl von Kessen, Prinz Andreas von Griechenland, die Standesherren, hierauf der Minister des Großherzoglichen Hauses, Exc. Rothe. Dann tam das Gefolge der hohen Herrschaften und hierauf die geschlossenen Wagen, in deren ersteren die Großherzogin mit Prinzess n Ludwig von Battenberg fuhr, im nächsten die Herzoginwitwe von K burg mt ihrer Tochter, der Kronprinzessin von Rumänten, dann Prinzeß Heinrich, Großfürstin Sergius, Brinzessin Andreas und die Damen des Gefolges. In ehrfurchts- und weihevoller Stille durchzog der Leichenkondukt die Straßen, in vielen Augen sah man Tränen ob des traurigen Geschickes des lieblichen Prinzeßchens. Vor der Rosenhöhe hatte die Regimentsmusik des Inf.- Regiments Nr. 115 Aufstellung genommen und intonirte beim Herannahen des Buges einen Choral. Vom Eingang bis zum Mausoleum bildeten 4 Kompagnien desselben Regiments unter Oberst v. Besser Spalier. Durd das ungefd beß es wie rafe Die Expedition. Shmiedemeister Lokales. ab fonnte es mit if nichts sont pa Allen Geld ein E bezog 1800 reinen Selbitm Darmstad Dan England nah epung der Brinze $ Frankfurt, Gießen, 20. November 1908. am Maß wurd 21. November, als am Vorabend des Totensonntag Et war durch ei ** Stadttheater. Morgen Sonnabend dealer in Begriff und in Anbetracht der Trauerwoche( infolae bis ante eine Ladenje scheidens der Prinzeß Elisabeth) hat die Direktion ein ernſtes Stück nämlich Fr. Hebbels gewaltiges bürge durch eine Nacht liches Trauerspiel Maria Magdalene als 4. Volks feftgenommen wi des Werkes das bekanntlich bei seiner ersten Auffüh vorstellung angesezt. Es ist dies die letzte Aufführung Uniform und ist ung mit Frl. Hohl und Herrn Linzen in den Haupt rollen einen durchschlagenden Erfolg errang. Sonntag bringt als 6. Sonntags- Abonnements- Vo ſtellung dem Charakter des Totensonntags entsprechend den Wassern". ebenfalls ein ernstes Stück, Georg Engels, leber falls die letzte des Stückes bedeutet, bedeutete einen Auch diese Vorstellung, die gleid großen Erfolg unseres Ensembles. November tritt dann wieder die heitere Muse in ihrerischaftlichen Dienstag, den 24 Rechte, in Laufs u. Jak bys überaus heiterer Schwant eftenmale ersch " Pension Schöller" nach mehrjähriger Pause wieder zur Aufführung gelangt Vorauf geht als lever de dies die 6. Dienstags- Abonnements- Vorstellung. rideau ein harmloser Einafter Flitterwochen". Es ist - Det Landwirtid effen pro 190 anz. Preis mierat Dr. S Taschenformat ES Eigene gr Schreine Polste und Dekorat werksta schaft zum Ehrenausschuß für den vom Maschinenbaur *** Gesangswettstreit Gießen 1904. Die Mitalie sangswettstreit haben folgende Herren angenommen: Brauere Gesangverein in Gießen in Vorbereitung befindlichen G befizer G. Bichler; Reftor Prof. Dr. R. Brauns; Prof. befizer Asprion; Provinzialdirektor Dr. Breidert; Brauere Challier; Beigeordneter Curschmann; Brauereibesitzer Denning Dr. Biermann; Prof. Dr. Boström; Musitalienhändler G. hof; Kommerzienrat L. Emmelius; Brauereibefißer Fö tid Prof. Dr. K. Fromme; Monteur Friedrich; Kommerzienut Oberst v. Graevenit; Rechtsanwalt Grünewald; Stadtver W. Gail; Kommerzienrat L. Georgi; Prof. Dr. Gafff; ordneter Haubach; Oberpoftpraktikant Haubach; Kommersier rat 2. Heyligentädt; Kommerzienrat A. Heichelheim; Rau mann Karl Heil; Polizeiamtmonn Hechler; Weinhändle Fr. Helm; Dr. E. Heuser; Stadtverordneten Huhn, Jant Keller, J. Kirch; Hauptmann a. D. K. Kramer; Prof. Di Lemme; Stadtverordneter K. Loos; Kaufmann Fried. Math G. Krüger; Landgerichtspräsident G. Kullmann; Direfto Oberbürgermeister Mecum; Prof. Dr. Onfen; Stadtverorb neter L. Pirr; Prof. Dr. Schädel; Landgerichtsrat Dr Schäfer; Bostdirettor Schäfer; Stadtverordneter H. Schaff Hutfabrikant G. Schuchard; Hutfabrikant W. Schuchard staedt; Landgerichtsrat Schmedenbecher; Fabritant Schirmer; Großfürst Sergius und Prof. Dr. W. Stamm; Prof. Dr. Walter; Bauunternehme Serviertische Winn; Banfier A. Zobel; Buchdruckereibefizer Lange und Prof. Dr. v. Wagner. Der Ehrenausschuß und der ge schäftsführende Ausschuß für das geplante Sängerfeft werden sich morgen, am Samstag Abend, im Hotel Schüß ver sammeln, um Bericht entgegen zu nehmen, was bisher an Vorbereitungen für die Veranstaltung geschehen tft. Kurz nach 4 Uhr kam der Zug an und wurde von dem Knabenchor der Hoffirche mit einem Choral empfangen. Der Sarg wurde durch Gardeunteroffiziere vom Wagen gehoben und durch: Exc. von Westerweller Oberststallmeister von Riedesel Prinz Friedrich Karl von Hessen Herzog von Roburg Brinz Heinrich von Preußen - - dem Großherzog, welcher am Kopfteil trug, in das Mausoleum getragen. Hter ging direkt hinter dem Sarg die geschiedene Großherzogin und Prinzeß Ludwig von Battenberg, hierauf die hohen und höchsten Herrschaften. In das Mausoleum selbst traten nur die Fürstlichkeiten ein, auch wurde Miß Wilson, die Erzieherin der Verewigten durch Großfürst Sergius in die Gruft gebeten. Die Gruft war weiß ausgeschlagen, und mit Pflanzen dekorirt. Hofprediger Ehrhard hielt eine ca. 25 Minuten währende Liturgie mit vorausgehendem und nachfolgendem Gebet und Segen. Der Großherzog verließ hierauf an der Seite der Großherzogin das Mausoleum und begleitete dieselbe an den Wagen, worauf sie sofort mit der Herzoginmutter und ihrer Schwester nach der Bahn fuhr und den um 5 Uhr abgehen den Zug nach Frankfurt a. M. benutten. Der Großherzog fuhr mit seinen hohen Gästen nach dem Neuen Palais. Bahlreiche Kränze wurden noch am Sarge niedergelegt, u. a. auch von dem Oberbürgermeister Morneweg mit der Aufschrift: Dem unvergeßlichen Liebling des Hessenvoltes. Die trauernde Haupt- und Residenzstadt Darmstadt. Damit war die tiefschmerzliche Feier beendet. Möge unserem Landesherrn das von allen Setten entgegengebrachte innige Mitgefühl ein Trost in seinem großen Leid sein. *** Mit der Eröffnung der Bußbach Licher Eisenbahn werden verschiedene Boftveränderungen ein treten. Das Privatpersonenfuhrwert Bußbach- Münzenberg wird ganz eingehen, Rockenberg erhält eine Fahrpoftverbind ung mittelst Privatpersonenfuhrwert mit Bad Nauheim eins mal täglich, berührend die Orte Oppershofen und Steinfurth, und einmal täglich nach Griedel und zurückkehrend. ** Die Herbst turnfahrt des Turnvereins Lollar findet nächsten Sonntag, den 22. November über Wieseck, Trobe, Altenbuseck und Daubringen statt. Abmarsch mittags 1 Uhr. *** In Butzbach findet am 23. und 24. November Katharinen martt statt. Nacht hat sich als neuer Gast der Schnee eingestellt. 8 Vom oberen Vogelsberg, 18. Nov. Gestern Schon abends vorher stöberte es fortgesetzt ganz heftig, sodaß bis gestern morgen die Fluren ein weißes Kleid er halten hatten. Salz wie so manche andere Gemeinde des Vogelsbergs in * Vom südöstlichen Vogelsberg. Nachdem die Gemeinde den letzten Jahren einen großen Teil ihrer Gemeinder Möbel- F Büffets Erker- Ball Erkertifch Kacheltisch Pan Korri Fauchtische näbliche Rollic Fr Stete ift folgendes L ber, 11.34 u tommen, 5 luteiben teils melioriert, teils aufgeforftet hat, beabftigt sie, demnächst ein weiteres Stüd in Angriff zu neren. Dies geschieht unter Leitung des Kreisfulturtech| antheit der nibas Kunz- Lauterbach, da staatliche Mittel hierzu beansprucht landwirtschaftlichen Behörden, Vereine, Genossenschaften, beizustehen, f entfchlafenen bi ten Gott den und bewilligt sind. Was die Sache vielleicht für weitere Serile intereſſant macht, ist folgendes: Fragliche Fläche wird arn Teil als eine Büstung oder Debung aus dem dreißig er die Verhältnisse und Bedürfnisse der Hessischen Landwirtschaft besonders berücksichtigt, sowohl in den eigens des halb in den Inhalt aufgenommenen Abschnitten über die Unterrichtsanstalten des Bandes und die landwirtschaftliche Gefeßgebung, als auch in den landwirtschaftlich technische Ratschläge enthaltenen Kapiteln über Düngung, Fütterung, Obstverwertung, Weinbau, Weinbehandlung u. a. Der Kalender gewinnt dadurch einen großen Wert als Hand- und Nachschlagebuch für jeden hessischen Landwirt. n ganzen Serigen Krieg angesprochen. Alte Urfunden wissen von Bekämpfung der Pflanzen- und Tierkrankheiten, Obstbau und gewähren. eiren Dorf Herchenrode zu melden. Gestützt wird obige mahme durch allerlei Funde, die man auf den angrenzenRitol deckern durch Hacke und Pflugschar machte. Vor etwa 5 ber 6 Jahren wurden von einem Besizer die Umfassungsmauern, wahrscheinlich einer Rapelle, bloßgelegt. Innerhalb dr Mauern lagen unter Schutt schön b hauene rote Sandfeinplatten mit abgeftumpften Eck n, die wohl Altarstufen g sem sein mögen. Sachverständige dürften hiervon bemahrichtigt werden. Es wäre möglich, daß man auch aus blen Vogelsberg über Ausgrabungen berichten könnte. ellun t H Eine Rarität, eine Anforderungszettel über 0,1 fennia„ Nebenkosten" in der Zusammenlegungssache AßlarAllein- ltenftädten, fam uns gestern zu Gesicht. Die mit biler Zustellung und Bezahlung dieses Nebenkostenzettels" verbundenen„ Erta- Nebenkosten" übertreffen die Riesensumme n 0,1 Pfg. um ein vielfaches. „ W. Anz." er O (:) Leihgestern, 18. Nov. Während heute Herr M. tungsboten unbunge in deffen Chaise, um ein menig spazieren zu fahren. aus Gießen hier seine Runden besuchte, segte sich ein 13jähriger Durch das ungeschickte Kutschteren wurde das Pferd so wild, Die Erpediniedemeister P. fiel dem Pferde glücklich in die Bügel daß es wie rasend die Rathausstraße hinunter rannte. umb fonnte es mit großer Mühe beruhigen. Glücklicherweise i nichts sonst passiert. Darmstadt, 19. Nov. Im Auftrage des Königs ton England nahm Oberst Graf von Gleichen an der Beifung der Brinzessin Elisabeth teil. genommen. § Frankfurt, a. M., 19. Nov. Der Oberpostschaffner 20. November dam Matz wurde in der vergangenen Nacht dabei erwischt, gen Sonnabe als er in Begriff war, einen Einbruchsdiebstahl zu begehen. nd des Totenia Chr war durch ein Fenster in etne Wirtschaft eingestiegen, rwoche( infole hatte eine Ladenschublade erbrochen und war gerade dabei, einige hat die Diret ellen Geld einzust den, als er durch einen Shuzmann, der els gewaltiges durch Line Nachbarsfrau aufmerksam gemacht worden war, dalene als fitgenommen wurde. Der 34 Jahre alte Einbrecher war in 3 die letzte Auffmiforen und ist bereits 16 Jahre bei der Post angestellt. seiner erften bezog 1800 Mt. Gehalt. Im Polizeigefängnis machte inzen in den er einen Selbstmordverfuch. olg errang. ags- Abonnement Sonntags entip org Engels Borstellung, die eutet, bedeutet Dienstag, heitere Musei aus heiterer& jähriger Pauk uf geht als le Flitterwochen". I ts- Vorstellung. 1904. Die vom Moschin tung befindlichen ngenommen: Bro r. Breidert; Br N. Brauns; Mufitalienbänke Litterarisches. Landwirtschaftlicher Kalender für das Großherzogtum Kirchliche Nachrichten für Gießen. 24. Sonntag nach Trinitatis, Sonntag, den 22. November, Gedächtnisfeier der Entschlafenen. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9 30 Uhr: Pfarrer Dr. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Dr. Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Litnrgischer Gottesdienst. Pfarrer Schwabe. Montag, den 23. November, abends 8 Uhr: im Konfirmandensaal Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde. Mittwoch, den 25. November, morgens 91 Uhr: zur Feier des Geburtstags Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs: Vereinigter Militär- und Civilgottesdienst Pfarrer Euler. Donnerstag, den 26. Nov., abends 8 Uhr: im oberen Konfirmandensaal, Kirchstraße 9 Bibelstunde. Ps. 90, Pfarrer Dr. Schlosser. Sonntag, den 29. Nov., am I. Advent, findet Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam im Vormittagsgottesdienst statt. Weitere Abendmahlsfeiern werden gehalten: Am 2. Advent im Abendgottesdienst für die Marcusgemeinde, am 3. Advent im Abendgottesdienst für die Matthäusgemeinde. Bu beiden wird besonders die konfirmierte Jugend der Gemeinde eingeladen. Anmeldungen zu diesen Abendmahlen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. In der alten Friedhofstapelle Nachmittags 2 Uhr Pfarrer Euler. Sonntag, Abends 8 Ubr, Versammlung und Bibelbeessen pro 1904, herausgegeben und bearbeitet von Defo- sprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. romier at Dr. Müller in Darmstadt, Verlag von J. Diemer anz. Preis gebunden in elegantem Leineneinband Det. 1 Taschenformat). Bum Unterschiede von den übrigen landprtschaftlichen Kalendern zeichnet sich dieser, pro 1904 zum stenmale erscheinende Kalender namentlich dadurch aus, dak Montag, den 22 Nov., abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johannestirche. Galaterbrief, Rap. 2, 1-10. Pfarrer Dr. Naumann. Nächstfolgenden Sonntag, 1 Advent, Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas und Johannes jemeinde im Vormittagsgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. " Katholische Gemeinde. Samstag, den 21. November. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: GelegenSonntag, den 22. November. 25. Sonntag nach Pfingsten. heit zur heil. Beichte. Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. Vormittags um 8 Uhr: Die zweite Hl. Messe. um 9½ Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 51/2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Mittwoch, den 25. November, am Geburtstage Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs Vormittags um 9.30 Uhr: Militärgottesdienst. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabathfeier am 21. November 1903. Samstag vorm. 8.30 Uhr. " Feier des Geburtstages Sr. Kögl. Hoheit des Großherzogs von Heffen. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabathausgang 5.20 Uhr. Wochengottesdienst: Morg. 7.00 Uhr, Ab. 4.00 Uhr. Wetterbericht. ( Wetterdienst zu Gießen: Peppler.) Verlauf der Witterung vom Mitwoch bis Donnerstag. Die Wetterlage weist wenig Wenderung auf. Das westliche HOCH hat sich heute über unser Gebiet etwas mehr ausgedehnt, sodaß es zeitweise schwach aufklärt. Ein TIEF zieht im Südosten über Oberitalien vorüber. Das Wetter ist bei nordöstlichem Winde meist trüb und falt ohne nennengwerte Niederschläge, in den höheren Lagen fällt Schnee. Für Freitag und Samstag Fortdauer des kalten und trüben Wetters, windig und stellenweise etwas Regen oder Schnee. Verantwortlich: für ben politischen und Inseratenteil: Albin Klein; für das Bokale, den„ Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaa!": Fr. Oppermann, Vergessen Sie niemals, dem Kaffee eine Messerspitze voll Linde's Kaffee- Essenz zuzusetzen, wenn Sie immer ein gleichmäßiges gutes und wohlschmeckendes Getränk haben wollen. Es hat wirklich Wert für Jeden uereibefizer Digene grosse uereibefiger rich; Rommersin Prof. Dr. Gaf ünewald; Etah aubach; Romme A. Heichelheim;& Dehler; Weinb rodneten Huhn, Kramer; B Gulmann; in aufmann Fried Dnfen; Stable Landgerig erordneter 5.6 Fabritant G fant W. Gud Schreinerei, Polsterund Dekorationswerkstätte. sich die neu eingerichteten Musterzimmer und Lagerräume der Firma H. C. Werner Ehrende freiwillige Anerkennungsschreiben. Möbel- Fabrik- Lager und Ausstattungs- Geschäft Giessen, Kaplansgasse 18 Telephon Nr. 399 Büffets ter; Bauunter Serviertische reibefizer Lange Bichuk und be te Sängerfeft Hotel Schi en, tas bi fheben ft. Bus bad li tveränderungen Bbach- Mün ine Fabrpofton Bad Nauheim fen und Stel Tüdfehrenb Turnverei 2. November en flatt. Home unb 24. Stove 18. Nov. nee einge gang heftig weißes Alebo em bie Gemin Bogelsberge er Gemeind Büffettritte Servanten Erker- Balluftraten, Divans Erkertische Erkerbänke Kacbeltische, Satz- Ceetische Paneelbretter Korridorständer Rauchtische Däbtische anzusehen, welche mit aller Innendekoration, Lüstern, Leuchtern etc. versehen sind. Herren- und Damen- Schreibtische Nähschreibtische Schreibseffel Bücheretageren Truhen, Bücherschränke. Klapp- und Schaukel- Sessel Cigarrenschränke Hausapotheken, Toilettenspiegel Trumeaurspiegel, Vertikoms. Grosse Auswahl in noten- Etagèren Staffeleien Gondeln Piedestale mit aparten Büsten in Gold und poliert Klavierstühle Chaiselongues Robrseffel Phantasie- Möbel in Congo, Eiche, Gold u anderen Farben Verandamöbel Teppichen, Läuferstoffen, Tischdecken, Vorhängen, Portieren. Schirmständer, Blumentiſche Ofenschirme Rollschutzwände. 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Meine gebrannten Haffee's O erfreuen ſich großer Beliebtheit, auf meine neuen Mischungen mache ich besonders aufmerksam. Emil Fischbach, Gießen. Eureka bestes Stadt- Theater Waschmittel Gisken. Direktion: Steingoetter. Samstag, 21. November Prima Kartoffel 4. Volksvorstellung. Speise n. Salatkartoffel zu den billtaften TagesMaria Magdalene. preisen empfiehlt Ein bürgerliches Trauerspiel in 3 Aufzügen von Fr. Hebbel Preise der Pläße J. Hankel chlokgasse Gießen. Numm Loge 1 Mr., Saal 40 Bfg Cervelatwurst ente Gallerie 20 Pfg. Sonntag, 22. Novber. 1903 ( Totensonntag) 6 Sonntag- Abonnem.: Vorstellung Novität! ,, Zum Löwen", Gießen, Neuenweg. Movität! Samstag, 21. November 8 Uhr abends Humoristisches Konzert W des beliebten Komiker- Ensemble Eraft Berghaus aus Elberfeld. 3 Damen. 3 Herren. Amüsantes Programm! Großer Lacherfolg! Eintrite frel. Männer- Turnverein Gießen Wir bitten alle diejenigen Mitglieder, welche gesonnen sind, Der Sanitätskolonne beizutreten, sich nächsten Sonntag. den 22. dd. Mis., nachmittags 4 Uhr, in der Turnhalle der Stadtmädchenschule( Westanlage) einfinden zu wollen. Anmeld ungen werden daselbst entgegengenommen. Der Vorstand. Sciitider Sof Restaurant Kaltwasser langjähriger Direktor in Gate! Stekkerse empfiehlt: Hazelne Diner von 12-2 Uhr. Warme Kilche den ganzen Tag. Micohener und Frankfurter Blere. Weine erster Firmen. Giessen. Frankfurter Strake, Ede Altceftraße. ente fiche Frankfurter Bratwürstchen Bratwürstchen in befannter geräucherte à Paar 25, 30 und 35 Pis. empfiehlt Güte Friedrich Schreiner, Mekgermeister, Gieken. Selter weg. - Petroleum- Glüblicht ohne Strumpf, ohne Lampenänderung! Rein Rußen, fein Dunsten. Explosionssicher. Unbegrenzte Dauerhaftigkeit. 50 Broz. Delersparnis. Zehufache Lichtverstärkung. Für 10" 12" 14" 16" Rundbrenner vorrätig. Süd Mt. 1.80 fco., Nachnahme. J. 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November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Die am 17. Oftober I. Js. angeordnete Sperre de Kirchstraße wich hiermit aufaehoben. Gießen, den 19. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. ratiobellagen: Oberhefftige Be Cartenban, fotote Das Blatt cafo für Betr.: Maßregel Das mit bi hver laufenden J Algemeine Verbo Die am 10. 1. Mts. angeordnete Sperre kichen wird vore Wettergasse wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 19. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Gießen, de 9 J. Betr.: Wie ober an sämtlich Das Gäßchen„ Auf der Bach" wird wegen Bas Grok nahme von Kanalisationsarbeiten von Freitag, den 20 1. Mts ab bis auf weiteres für den Fuhrwerks- un Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, 19. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hedler. Bekanntmachung. Die Nordanlage von der Dammstraße bis zum Kaufmännischen Vereinshaus wird wegen Vornam von Kanalisationsarbeiten von heute an bis auf Weitere Gr. Lagerraum für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt billig zu vermieten. Näh. Nenenweg 18 Gießen. Junger Mann als Handlanaer gesucht. H. Carle, Gießen, Dachdeckermeister. Gießen, den 20. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Sonntags- Verein für Mädchen. Die Vereinigung junger Mädchen am Sonntag soll für da Winterhalbjahr am nächsten Sonntag, den 22. November wide Süßrahm- Tafelbutter Jüngerer Hausbursche ihren Anfang nehmen. sowie diverse Sorten Käse für leichte Arbeit sofort gesucht. Wo, zu erfragen in der Exp. dieses Blattes. Dachdeckergeselle und Handlanger in hochfeinen Qualitäten, gesucht insbesondere: Schweizer( Emmenthaler) Edame( Holländer) Fromage de Brie Camembert Roquefort Parm san Delifateß- Rahm- u. Schloß- Käse Romadour Kräuter Limburger Hand- und StangenKäse Spezialität: Feinste aarnierte Käse- Platten für Gesellschaftsessen. Schirme werden schnell und gut reparirt u. nesbezogen. 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Afterweg 59 II. ist ein schön möbliertes Zimmer pr. sofort oder 1. Oktober zu verm. Städtisches Schlachthaus Heute. Kubfleisch 30 Bfg. Die Vereinigung findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 ant 7 Uhr nachmittags im Saale der Kletuktaderschule; die Mädde fönnen zu jeder Zeit kommen und gehen. Von 4 bis 5 Uhr finde gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Vorträgen Gute, unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer 3 vorhanden Eröffnung feter am Sonntag den 22. November nachmittags 4 Uhr. Wir laden die Mädchen zu zahlreicher Beteiligung ein, bitten Eltern, Herrschaften und Geschäftsinhaber, ihre Mädchen den Sonntagsverein hinweisen und denselben die Teilnahme gestata zu wollen. Gießen, den 16. November 1903. Für den Vorstand: Dr. Naumans. Pfarre Krieger- Verein Gießen. Wir richten hierdurch an unsere Mitglieder die Af forderung, der neu gegründeten Sanitätsfolonne Wir beauf im ortsüblicher cunferer Anordn Betr. Die Ber des a. Es wird Für den 9. B Inoffenschaft S mann und He für die Brit v 15 ftellt worden Gießen, Betr: Die famme Das G A Großh. Im An 11903 Ben tragte der Ha von diesem Die Ha rigen Teil de hard Kehl z verrichtungen Steuernagels Betr.: Den Bir m merksaun, def gegen Hasenf mit Stroh of genügend, da agt; auch mbinden der Drahtg flechts baum zurzeit twirte, ihren Besonder Des beizutreten. Es ist unsere Pflicht, unserem Vaterland dienen, wo wir können. Alle, welche nicht mehr Waffe führen, können dieser Pflicht in bester und ri lichster Weise durch ihren Beitritt zu der Kolonne nügen, welche dem Dienste leidender Mitmenschen an. Einen wi den Schlachtfeldern und bei Unglücksfällen gewidmet it. Die erste Unterrichtsstunde findet Sonntag, da 22. November d. Js., zachm. von 4 bis 6 Uhr n der Turnhalle der Stadtmädchenschule, Westanlage statt und werden dort Anmeldungen entgegengenomme Der Vorstand. Wollene, halbwollene und baumwollene Unterzeuge sowie Strümpfe, Socken, Fausts und Fingerhandschuhe ferner wollene Strickgarne( Marke M.& 8.) anerkannt befte Qualität, empfiehlt in großer Auswahl zu billigsten Preisen. Robert Stuhl, Neustadt 23. Gießen. Neustadt 23 Gesetz& hadens b tr Baumschulen Serrichtung unter gewöh ausreichen. Gießer Unter Amend, Bal brochen. G Gießer