Dr. 90 Erstes Blatt. bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., Saus gebracht 60 Bfg., burch bie Bent bejegen vierteljährlich Mr. 1.50. Bratisbellagen: Oberheffische Familienzeltan( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obft- nus Bartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berttagen nachmittags Samstag, den 18. April 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jaferrisa spret 8: Die einfpaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Kreife Weglar und Marburg 10 Pfa fenfi 15 Vig. Reklamen die Petitgeile 30 resp. 40 Dis Bofizeitungsliste No. 3809. Redaktion und Expedition: Gießen Rexenweg sa Fernsprechanichinh R, 868. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Welf und Hohenzollern. Allen Anzweiflungen zum Troß erhalten sich die Gerüchte von einer Aussöhnung zwischen den Häusern bohenzollern und Cumberland mit großer Hartnädigfeit. Gin hannoversches Blatt will aus Gmunden, dem Wohnort der Familie des Herzogs von Cumberland, die Betätigung der Nachricht erhalten haben, der deutsche Kronprinz werde im Sommer zum Besuche des Prinzen May von Baden und dessen Gemahlin im Schlosse zu Karlsrube eintreffen und dort der Prinzessin Alexandra von Cumberland begegnen. Dem Blatte ging serner aus Gmunden die Nachricht zu, daß ein Besuch des Kaisers am Hofe des Herzogs von Cumberland im Herbst bevorstebe. Der Kaiser werde voraussichtlich als Jagdgast des herzogs mehrere Tage in Gmunden verweilen. Das betreffende hannoversche Blatt war bisher über die Verhältnisse am Gmundener Hofe gut unterrichtet. Auch in wel ischen Kreisen verlautet, daß der Herzog von Cumberland seine schroffe Haltung gegenüber dem deutschen Kaiserhause aufzugeben nicht abgeneigt sei. Bei einem Festmahle, welches die Welfen zur Feier des 85. Geburtstages der Königin Marie von Hannover veranstal teten, sagte der Reichstagsabgeordnete Freiherr v. Hodenbexgy u. a. Jedenfalls habe der Herzog von Cumberland bon der geplanten Kaiserreise gewußt, und wenn er troßbem nach Stopenhagen gefahren sei, so gehe daraus herbor, daß er einer Begegnung mit dem Kaiser durchaus nicht abgeneigt war. Die vorzeitige Rückkehr des Herog nach Gmunden erklärte Freiherr v. Hodenberg damit, daß man sich in Berlin noch nicht dazu habe verteben können, dem Herzog diejenige Stellung einzuraumen, die er als deutscher Bundesfürst beanspruchen förne. Mit anderen Worten: der Herzog sei der Begeg murig mit dem Kaiser ausgewichen, weil der Kaiser noch immer vom Herzog den Verzicht auf den hannoverschen Thron als Bedingung für den Antritt seiner Regierung in Braunschweig fordert. Von dieser Forderung kann der Kaiser niemals abgehen, weder als Reichsfürst, noch als König von Preußen. Wenn also eine Aussöhnung zwischen den beiden Häusern wirklich zustande kommt, so muß der Herzog nachgegeben haben. Das wäre zweifellos erfreulich. Einstweilen wird aber die Nachricht von der bevorstehenden Annäherung zwischen beiden Häusern in weiten Kreisen großen Zweifeln begegnen. Die Politik. Dasbach wider Hoensbroech. ( F) Der Trierer Reichstagsabg. Kaplan Dasbach hat den offenen Brief des ehemaligen Jesuitenpaters Grafen hoensbroech nicht unbeantwortet gelassen. Er betont in feimer Antwort, daß der Grundsatz„ Der Zweck heiligt bie Mittel" nicht in dem Sinne verstanden werden dürfe, in rvelchem er dem Jesuitenorden angedichtet werde, nämlich, daß jede an sich sittlich verwerfliche Handlung dadurch, daß sie vollbracht wird, um als Mittel zur Erreichung eines guten Zweckes zu dienen, sittlich erlaubt werde. Werde der erwähnte Grundsay in einem anderen Sinne verstanden, so sei er richtig, nämlich in folgendem Sinne: Eine an sich indifferente Handlung, die also weder sittlich gut noch sittlich schlecht ist, ist eine gute, wenn sie zu einem guten Zweck vollbracht wird." Im übrigen erklärt Kaplan Dasbach, daß ihm die vom Grafen Hoensbrech vorgeschlagene Zusammenjegung des Schiedsgerichts über die Frage, ob dieser Grundsaß sich tatsächlich im jesuitischen Moralcoder finde, leine Gewähr dafür biete, daß ein unzweifelhaftes Ergebnis herauskomme. Große Arbeiteraussperrung im Rheinland. ::: Infolge eines Streiks, der in einer Krefelder Textilwarenfabrik ausgebrochen ist, haben die Mitglieder des Vereins der niederrheinischen Textilindustrie und ihrer Hilfsindustrien sowie der Verband niederrheinisher Cammt-, Plüsch- und Sammtbandfabrikanten beschlosjer, über ihre Betriebe die Sperre zu verhängen, wenn nicht mindestens zwei Drittel der Streifenden sofort die Arbeit wieder aufnehmen. Kommt es zur Ausspertung, so würden davon über 20000 Arbeiter in 96 Betrieben am Niederrhein und etwa 14000 Arbeiter in Krefelder Fabriken betroffen. Ob es nötig, gerechtfertigt und flug war, wegen dieses vereinzelten Streits diesem gleich 34 000 Arbeiter auszusperren, die an Streif nicht schuld sind, steht dahin. Ein deutscher be lehrerverban. ( 0) Der Sächsische Gymnasiallehrerverein hat seinen Borstand ermächtigt, mit dem Vorstande der anderen Vereine höherer Lehrer Deutschlands wegen Schaffung eines deutschen Oberlehrerverbandes Fühlung zu nehmen. Vorgeschlagen wird, daß dieser Verband durch körporativen Zusammenschluß der Lehrervereine ins Leben gerufen werde, und daß zwecks Ausarbeitung eines Verbandsstatuts eine von allen höheren Lehrervereinen zu beschickende Delegiertenversammlung zugleich mit der im Herbst dieses Jahres in Halle a. E. abzuhaltenden Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner zusammentreten soll. Yankeeunverschämtheiten gegen utschland. ::: Den Ratgebern des Kaisers, die ihm den Vereinig ten Staaten gegenüber die Politik der Aufmerksamkeiten empfohlen haben, erteilen die Yankees jezt eine Lehre, die hoffentlich heilsam sein wird. Nicht genug, daß man in Washington das Geschenk Kaiser Wilhelms, die Statue Friedrichs des Großen, mit offenbarem Mißvergnügen entgegengenommen und di: Aufstellung der Statue mit allerhand nichtigen Vorwänden bisher hingezögert hat: auch auf die gastfreundliche Einladung des Kaisers an die amerikanische Flotte, bei ihrer Europafahrt den Kieler Hafen zu besuchen, hat Präsident Roosevelt ablehnend geantwortet. Nicht genug damit: Dies selbe amerikanische Geschwader, das angeblich nicht in der Lage war, der Einladung des Kaisers zu folgen, wird jeßt nach Marseille entsandt, um dort an den Flottenfundgebungen für Präsident Loubet bei dessen Heimkehr teilzunehmen! Das ist eine Unhöslichkeit sondergleichen gegenüber der freundlichen Einladung des Kaisers. Man sucht in Washington ja die bittere Pille damit einigermaßen zu verzuckern, daß man erklärt, der Hauptzweck des Besuches in Marseille sei die Einschiffung des Befehlshabers des Geschwaders, Kontreadmirals Cotton Crew, der dann in Marseille sein werde. Auf solche faulen Ausreden fällt natürlich kein Verständiger hinein. Hoffentlich wird dies gelinde gesagt unhöfliche Verhalten der Yankees jenen deutschen Politikern eine träftige Lehre sein, daß man die Amerikaner nicht durch Liebenswürdigkeit und Aufmerksamkeiten, nicht durch andauernde Nachgiebigkeit gegenüber allen Forderungen Ameritas gewinnen kann, sondern daß es gerade dieser anmaßlichen Gesellschaft gegenüber am Plaße ist, sich reserviert und eigenstolz zu verhalten. Der Karthäuserkampf in Frankreich. )-( Das Kabinett Combes hat seine Drohung wahrgemacht: Die Vertreibung der Karthäuser aus Frankreich hat mit der Versiegelung der berühmten Likörfabrik des Karthäuserordens in St. Laurent begonnen. Einstweilen wird also der schmackhafte und bekömmliche ., Chartreuse", den die Freunde eines träftigen Magenwärmers in allen Weltteilen nach Gebühr schäzen, nicht mehr hergestellt werden. Aber die Mönche haben ja das Rezept, und so wird man, selbst wenn der vorhandene Vorrat erschöpft sein sollte, die grünen und gelben Stärkungstropfen nicht für immer entbehren müssen. Die Schließung der Chartreuse gab natürlich zu einigen Rundgebungen Veranlassung. Der Pater Rey, der bei den Behörden als Eigentümer der Fabrik angemeldet worden ist, erhob gegen die Schließung Einspruch, und die Menge brach in feindselige Rufe gegen den Polizeikommissar aus. Schließlich scheint man sich aber doch mit der Tatsache abgefunden zu haben. Inzwischen gärt die von den Karthäusern in die Deffentlichkeit gebrachte Standalgeschichte munter weiter. Herr Edgar Combes, der Sohn des Ministerpräsidenten, hat bei seiner Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter aufs entschiedenste bestritten, an der Bestechungsgeschichte, als deren Hauptteilnehmer er bezeichnet wurde, irgendwie beteiligt zu sein. Ob nun Herr Combes dabei beteiligt war oder nicht, jedenfalls scheint an der Sache selbst etwas zu sein. Pater Michel, der Prior der Grande Chartreuse, hat erklärt, die Geschichte, wonach ein Beamter im Auftrage einer parlamentarischen Gruppe von den Karthäusern mehrere Millionen verlangt und dafür die Genehmigung ihres Verbleibens in Frankreich zugesichert habe, sei absolut wahr. Nun wird sich wohl bald herausstellen, wer die Deputierten und Senatoren waren, die zu diesem einträglichen Schachergeschäft sich drängten. Zur Lage in Marokko. (!) Sultan Abdul Aziz hat sich entschlossen, die Lei tung der gegen Tazza und die Riffkabylen ausgesandten Truppen selbst zu übernehmen. Alle in seiner Umgebung befindlichen Europäer sollen Fez gleichzeitig mit dem Sultan verlassen. Bu Hamara wird die europäischen Vertreter in Tanger ersuchen, die Mächte möchten ihn als friegführende Macht anerkennen. Kurze politische Nachrichten. * Nach einer anderweit noch nicht bestätigten Maldung der Freis. 8tg. soll die preußische Regierung den Landräten und sonstigen politischen Beamten untersagt haben, sich als Kandidaten zum Reichstag oder Landtag aufstellen zu lassen. * An den preußischen Oberkirchenrat hat der deutsche Verein für Frauenstimmrecht die Bitte gerichtet, dahin wirken zu wollen, daß die Frauen unter den gleichen Bedingungen wie die Männer zu den kirchlichen Wahlen berechtigt sind. Hof und Gesellschaft. Das Kaiserpaar besichtigte gestern auf dem Potsdamer Bahnhof einen Lazarettzug in Gegenwart des Kriegsministers Generals v. Goßler, des Generaladjutanten Generals v. Kessel, des Generalarztes Dr. v. Leuthold, des Unterstaatssekretärs Fled und des Geh. Oberbaurats Göpel. Der Kaiser machte sodann einen Spaziergang im Tiergarten, sprach beim türkischen Botschafter vor und begab sich von dort zu Fuß nach dem Auswärtigen Amt zu einer Besprechung mit Staatssefretär Frhrn. v. Richthofen. *** Prinzessin Eduard von Anhalt wurde in Dessau von einem Prinzen entbunden. *** König Eduard von England ist in Malta eingetroffen und festlich bewillkommnet worden. Abends waren die Straßen und die Kriegsschiffe im Hafen festlich beleuchtet. Nach einem Diner im Gouverneurpalast wohnte der König einer Galavorstellung im Theater bei. Nab und fern. (*) Jubiläum des Schulschiffs ,, Moltke". Der Kaiser hat aus Anlaß der Wiederkehr des Tages, an welchem bor 25 Jahren S. M. Seekadettenschulschiff„ Moltke" in ben Dienst gestellt wurde, an die Inspektion des Bilbungswesens in Kiel das folgende Begrüßungstelegramm gerichtet: Am heutigen Tage, an welchem vor 25 Jah. ren auf Meinem Schulschiff ,, Moltke" zum ersten Male Flagge und Kommandozeichen gesetzt worden sind, entbinde Jch den Offizieren und Mannschaften dieses Schiffes Meinen kaiserlichen Gruß mit dem Wunsche, daß das bewährte Schiff weiterhin glücklich fahren und erfolgreich seiner wichtigen Aufgabe gerecht werden möge, Wilhelmi I. R." Bekanntlich hat an Bord des ,, Moltke" vor fur. zem ein Schadenfeuer stattgefunden, durch welches die Of. fiziermesse, sowie die darin liegenden Kammern nicht un erheblich beschädigt wurden. ) Der Konitzer Knochenfund. Im weiteren Verlauf der Untersuchung der in der Abortgrube der städtischen Volksschule zu Koniß gefundenen Knochen wurde vom Kreisarzt Dr. König festgestellt, daß es sich um menschliche Gliedmaßen handelt und daß es solche sind, die bisher an den Leichenteilen des ermordeten Gymna siasten Winter fehlten. In der Grube wurden gefunden: der Knochen des rechten Oberschenkels, zwei Knochen des cechten Unterschenkels, zwei Knochen des linken Unterschenkels, der linke Oberarmtnochen und beide Unterarmknochen des linken Armes. An einem Armfnochen hing eine gut gearbeitete Herrengamasche, welche ent weder dem Winter gehört hat oder von einem Täter bei der Verbergung verloren wurde. Vom Skelett des unglücklichen Winter würden nur noch die Knochen zur Handwurzel und die Finger fehlen. Man hält die Kno. chen zweifellos für die des Winter und die weitere Untersuchung ist im vollen Gange. ( 22) Eine Warnung vor Auswanderung nach dem Gold. lande Alaska erläßt das kaiserlich deutsche Konsulat in Dawson. Die Ausbeute an Gold stehe meistens in feinem Verhältnis zu den großen Reisekosten und dem teuren Leben. Arbeit sei schwer zu finden. Um schürfen und muten zu können, müsse man amerikanischer Bürger sein. Die Kälte sei so furchtbar, in dem letzten Winter mehrmals- 55,5 Grad Celsius, daß man überall Leuten begegne, deren Gliedmaßen erfroren oder jogar ganz abgefroren seien. Der Konsul müsse vor einer Reise ins Goldgebiet ganz entschieden abraten. Zum Fall Hüssener wird mitgeteilt, daß der Kaiser die strengste Untersuchung angeordnet und über deren Ergebnis einen eingehenden Bericht eingefordert hat. Der Seefadett Hüssener gab in seinem Verhör an, daß der er. stochene Hartmann ihn zuerst geschlagen habe. Die Zeugen bestreiten dies auf das allerentschiedenste. Die deutsche Südpolarerpedition ist von schweren Schicksalsschlägen betroffen worden. Von den fünf Mit. gliedern, die auf der Kergueleninsel geblieben waren, um wissenschaftliche Untersuchungen anzustellen, ist der Me. teorologe Enzensperger am 2. Februar der strengen Kälte erlegen. Die vier anderen sind jezt nach Sydney zurückgefehrt. Von diesen ist Dr. Werth schwer ertranft, befin det sich indessen auf dem Wege der Besserung; er wurde in ein Hospital überführt. Englische Blätter wollten übri gens wissen, daß das Schiff der Expedition ,,, Gauß", mit Sem englischen Expeditionsschiff Discovery" zusammentreffen werde. Diese Nachricht scheint sich indessen nicht zu bestätigen. * Die Angelegenheit der Prinzessin Luise von Zostana soll nach einem Genfer Blatt bis Ende dieses Monats endgiltig geregelt werden. Die Anwälte der Brinzessin haben alle Ansprüche ihrer Klientin schriftlich niebergelegt und bei Anwesenheit des Königs Georg in Wien wird darüber Beichluk aefaut merden nicht. etwas bie niemals zuvor an ihm bemerkte gereizte Stimmung nehmen auf dem Spiel standen, dennoch begriffen sie doch heute viele Tausende irgendwo bei irgend einem unterDie Brentmanns riskieren? Tonnten weiteres schon den Garten einmal fuchen. guälende Unruhe, ohne Wenn möglich, sollte ihm Benedikta ferhit Bee In das Himmelreich zurückgekehrt, zwang ihn diese aufzu anderes aufzustellen. Ich möchte Sie so gerne im Hins Benedikta nein," unterbrach ,, Nein, melreich behalten, nicht!" zu allen Weh ihres Pommen. Sumpfe, Wie eine ihrem Haupte unverstandene Pein fort, es über Herr Gefahr, Brenfmann, zu das um Gottes schweben. Daseins war ja ein schweres Unheil in ihrem Innern hinzu sie ihn flehend, eine ,, Lassen Sie mich Barmherzigkeit Frieda aber schritt über die nasse irage, ftreute Wiesen. Den neuen Kleiderrock üßig und forglos, als führte der Weg über blumenbe lich war sie geworden, und wie glücklich würde sie des üblichen Veilchensträuschens mitgebracht. Sie glüdfeinen, zierlichen Finger. Er hatte sie neulich anstatt der Treppe angezogen, umſpannten, eng anschließend, shatt empɔrgerafft, und die Glacéhandschuheltie sorgfältig welche sie auf Jührer innerer süffels enite jene zerritarei schen ringsum brauchten ihr lächelndes Gesicht nicht so der Seite des Geliebten weiterziehen. zogen wurde, hob sie den Blick empor, und ließ sich an Schulter legte, und ihr Arm fräftig in einen anderen geneugierig zu mustern. Erst als eine Hand sich auf thre : tief ben stop. Heine Apfelblüte nicht er,, Beinah' hätte ich meine Giessener Cagesneuigkeiten. ** Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 8, ausgegeben am 14. p: il, enthält: 1. Bekanntmachang, die Bestätigung von Schenkungen betreff nd, darunter die legtwillige Zuwendung des Kaufmanns Hermann Röder in Gießen an die Stadt Gießen, im Betroge bon 12 743,10 Mt. 2. Uebersicht der für das Jahr 1903/04 zur Bestreitung der Kommunalbedürfnissen der Gemeinden des Kreises Schotten genehmigten Umlagen. *** Zur Reichstagswahlbewegung. Aus fast allen hessischen Wahlkreisen treffen Nachrichten von reger Agitation der einzelnen Parteien ein. Die Kandidatenfrage ist überall gelöst, jezt sind die Wahlversammlungen an der Tagezordnung, in denen die verschiedenen Kandidaten ihre sog. Programme entwickeln. Für heute liegen folgende interessante Nachrichten darüber vor: Nachdem sich ein Zusammenwirten von Seiten des Bundes der Landwirte mit der nationa!- liberalen Partei im Reichstagswahlkreis Darmstadt Groß- Gerau zerschlagen hatte, fand am Mittwoch eine Vertrauensmänner- Bersammlung des Bundes der Landwirte und derjenigen des Hessischen Bauernbundes statt. Beide Bereinigungen stellten für die bevorstehende Reichstagswahl einstimmig Herrn Generalmajor z. D. v. Kloeden aus Wiesbaden als Kandidaten auf. Eine in Darmstadt stattgehabte Vertrauensmänner- Versamm lung der nationalliberalen Partei des Reichstagswahltreises Bensheim- Erbach beschloß, wie das„ Erb. Kreisbl." meldet, den seitherigen Vertreter, Geh. Regierungsrat Haas wieder als Randidaten für die bevorstehende Neichstagswahl aufzustellen. Im Reichstagswahlkreis Friedberg- Büdingen hat die Agitation bereits begonnen. Der Kandidat der Sozialdemokraten, Stadtv. Busold in Friedberg, hat in mehreren Orten der Wetterau, z. B. in Heldenbergen, Büdesheim, Rendel u. s. w., Wahlversammlungen abgehalten. Auch seitens der Nationalliberalen, deren Kandidat der seitherige Abgeordnete Graf Ortola- Büdesheim ist, beginnt die Agitation. ** - - Oberhessische Landw Provinzialveretu. Betreff Unfauf von Saaner, Biegen durch den Verein ist eine Befanntmachung ergangen, wonach gelegentlich des Ankaufes von Buchtmaterial für die neu errichtende Biegenzuchtstation Lauterbach im Saanental die hiermit beauftragte Rommission auch von Privatpersonen nnd Gemeinden bestellte Biegen und Biegenböde mitantaufen soll. Die Kommission geht Ende Mai oder Anfang Juni nach der Schweiz, und werden daher diejenigen, welche sich am Importe beteiligen wollen, ersucht, ihre diesbezüglichen Anmeldungen nebst etwaigen besonderen Wünschen bis zum 15. Mai d. J. bei der Geschäftsstelle des Vereins in Alsfeld einzureichen. Die Durchschnittspreise dürften sich in der Schweiz wohl gleichhoch stellen wie in früheren Jahren. Der Provinzialberein bestreitet die sämmtlichen allgemeinen Kosten des Raufes. * ** In Amerika vrstorbene Hessen. In Crawford ( Ohio) Konrad Krebs aus allendorf a. d. Lahn im Alter von 48 Jahren. ** Die diesjährige Land sversammlung des Landesverband& des Deutschen Flottenvereins für das Großherzog um Heſſ n soll, wie wir vernehmen, am Sonntag 24. Ma, in Mainz abgehalten werden. Stadttheater] Der bisherige große Erfolg der hier im Stadttheater gastierenden Elbinger Operette läßt uns von den bevorstehenden Vorstellungen noch viel Gutes und Schönes erwarten Morgen Sonntag wird zunächst die Aufführung gelangen, und wollen wir nicht unterlassen, auf prächtige Beller'sche Operette„ Der Vogelhändler" zur dies. melodiöse, eine höchst interessante Handlung in sich Woche stehen außerdem u. A.„ Die Fledermaus“ und bergende Wert ganz besonders hinzuweisen. Für die kommende Geisha" auf dem Spielplan. ** In das Handelsregister am hiesigen Amtsgericht wurden eingetragen: die Firma„ Gießener Stempelfabrit Kreuter& Co." zu Gießen; offene Handelsgesellschaft seit 1. April 1903; Inhaber: Kaufmann Joseph Kreuter und Kaufmann Alfred Fröhlich zu Gießen. Den Kauf leuten Willy Mettenheimer, Karl Hosch, Karl Kerber zu Gießen ist für die Firma Heimann Mettenheimer" daselbst Einzelprofura erteilt. Einzelprofura erteilt. Die Firma" Georg Emil Seng" zu Gießen ist erloschen. Die Firma„ Karl Krebs" zu Gießen ist erloschen. - " Aus Hessen und nachbargebieten. K. Grünberg, 18. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog passirie h ute Morgen 7.32 von FuldaAlefeld tommend unser Städtchen. In Begleitung befand sich Se. Königl. Hoheit Prinz Heinrich von Preußen. Grünberg. 18. April.( Fruchtmarkt.) Weizen 15.80, on 14.00 bis 00 00, Gerste 13,80 bis 14.00, Hafer 13.50 bis 14 00, Erbsen 00.00-00.00, Linsen 00.00 bis 00.00, Kartoffeln 6.40-6.75. Alles per 100 kilo. * Grünberg, 18 April. Gestern wurden, wie wir erfahren, wiederholt mehrere Käufe von größeren Flächen Land, zur Vergrößerung des Gutes des Herrn Emmel ( Warthof) abgeschlossen. Ein Zeichen, daß der Warthof wieder in seine früheren alten Grenzen gelangen soll. * Flensungen. Bum hiesigen Bürgermeister fam dieser Tage ein Einwohner und machte ihm die Anzeige, daß sein Geißbock ihm während der Nacht gestohlen worden sei. Der Bürgermeister meinte, der Geißbod sei wohl nicht gestohlen, sondern habe sich jedenfalls verlaufen.' helft alles naut,' r eas fort!" erwiderte der Angeredete. Der Bürgermeister, der der Sache doch nicht traute, ging jezt selbst mit auf die Suche Der Stall, in dem der Geißbock gestanden, war allerdings leer, aber endlich fand man Freund Bottelbart im Stroh versteckt. Dem war d's Uſterwearrer nitt rächt", tröstete sich der Besizer.„ Alsf. 8tg." * Weitershain. Einem hiesigen Landwirt sind über die Feiertage 15 junge Gänschen, welche er nachts über im Viehstall gelassen, von den Ratten aufgefressen worden. Wieder ein Beispiel, wie schädlich die Ratten sein können. * Vom Lande. Die Winterfrucht ist nach Berichten aus der Wetterau in dem schneelosen falten Winter größtenteils erfroren. Die Aecker mußten infolgedessen umgepflügt und mit Sommerfrucht besäet werden. Im Kreise Gießen steht dagegen die Winterfrucht gut. Manche Landwirte haben bereits mit dem Legen der Früh eine Sitzung des Eisenbahnkomitees zur Förderung der ** Aus der Rabenau. Am Dienstag fand zu Marburg fartoffeln begonnen Das ist bei Friedberg und Bad Nau- Weiterführung der Eisenbahnlinie Marburg- Dreiheim der Fall, doch dürfte die Witterung hierzu noch zu hausen- Londorf statt. Es wurde beschlossen, das errauh sein. Die in Blüte stehenden Aprikosen-, Pflaumen- weiterte Komitee zu einer Sizung am 5. Mai einzuberufen, und Kirschbäume dürften bereits Schaden genommen haben. um ihm in derselben in erster Linie den Anschluß bezw. ** Bei der Neuformation der Gendar- Ausbau der Linie Dreihausen- Roßberg Nordeck- Landesgrenze meriebezirke sind einige zu groß gefaßt worden. Das zu empfehlen, sodann aber auch die zur Förderung des gilt, so wird der Alsf. Oberh. 8tg." geschrieben, insonder Ausbau's der Linte Wittelsberg Schweinsberg eventuell heit vom Bezirk Ruppertenrod. Die weitesten Orte Schweinsberg Alsfeld ins Leben gerufenen Ortsin demselben liegen 20 Kilometer auseinander. Ist einmal gruppen des Kreises Kirchhain 2c. zu unterstützen und den das Begehen solcher weiten Drte mit großen Strapazen für Ausbau der Linie Wittelsberg- Schweinsberg dem erweiterten diensttuenden Gendarmen verbunden, so erschwert anderseits Komitee zu empfehlen. In einer am 3. Pfingststag abzudte große Entfernung den geregelten Polizeidienst. Da auch haltenden General Versammlung des erwiiterten Komitee's andere Orte von benachbarten Bezirken den führenden Sta soll in dieser Richtung ein einheitlicher Beschluß herbeigetionen zu weit entfernt liegen, wäre eine Aufteilung des führt und über die notwendigen Schritte beraten werden. Bezirks Ruppertenrod in einen solchen von NiederObmen und Groß- Felda sowohl in Interesse der betreffenden Gendarmen als auch der auszuübenden Polizeiaufficht sicher gelegen. Dazu fäme noch, daß Nieder- Ohmen durch seine Lage und als Bahnstation überhaupt sich in vielen Beziehungen besser als Ruppertenrod als Gendarmerie. station eignete. B Der Wohnungsnachweis der Stadt Gießen hat mit dem 1. April seine Tätigkeit begonnen. Wie vorauszusehen war, ist die Benutzung des Instituts zur Zeit noch nicht so ausgedehnt, wie es wohl wünschenswert wäre und zwar einerseits mit Rücksicht darauf, daß das Vorhandensein des Nachweises noch nicht genügend bekannt geworden ist, andererseits auch wohl deshalb, weil man sich dieser wie jeder ähn lichen neuen Einrichtung gegenüber zumeist abwartend verhält und zwar so lang, bis aus dem b.sheidenen Anfange heraus eine regere Benußung und damit eine ersprießlichere Tätigkeit sich entfaltet hat. Troßdem sind bereits Woh nungen in den verschiedensten Größen und Preislagen zur Anmeldung gelangt. Die Bereitwilligkeit der Hauseigen tümer zur Benutzung des Wohnungsnachweises ist da, aber andererseits ist die Inanspruchnahme seitens der Woh nungssuchenden noch hinter den Erwartungen zurück, was umsoweniger erklärlich ist, als doch gerade für die letzteren der Nachweis unentgeltlich erfolgt. Es steht zu erwarten, daß ein Wandel noch sich Bahn bricht, denn nur dann fann der Wohnungsnachweis eine wirklich fruchtbringende Wirk. samkeit ausüben, wenn hüben wie drüben Nachfragen einLaufen. *** Ueber„ Kultur und Verwertung des Beerenobstes" wird heute Samstag Abend in der Restauration zur Bavaria" Herr Professor Reichelt- Friedberg im Bezirksverein des Oberhessischen Obstbauvereins sprechen. Neben den Mitgliedern sind auch sonstige Interessenten eingeladen. *** Stockhausen bei Grünberg. Wie wir bereits berichteten, fand gestern in unserem Orte die Bürgermeist erwahl statt. Die Gegenpartei des seitherigen Bürgermeisters trug den Sieg davon. Herr Landwirt Suppes erhielt 19 Stimmen, der seitherige Bürgermeister 18 Stimmen. Wie wir hören, soll die Wahl nicht genehmigt werden, und wahrscheinlich wird die unfreiwillige Reise des betreffenden Herrn, von der wir gestern eben berichteten, ein gerichtliches Nachspiel haben. + Nieder Gemünden. Am 12. und 13. Juli wird unser Ort ein selten großes Fest sehen. Der hiesige Kriegerverein hält sein Fahnen weihfest, und damit verbunden feiert der Bezirk Homburg a. D., sein Bezirksfest hier. Die Vorbereitungen zu diesen Festtagen lassen auf gutes Gelingen schließen, hoffentlich ist das Wetter dann auch heiter. *** Lich. Herr Schieferstein von hier, seither Lehrer in Partenheim( Rheinh.) erhielt seine Berufung nach Friedberg. *** Grüningen. Der seit 1876 im hies. Orte wirkende Lehrer Heinrich Eckel ist in den wohlverdienten Ruhestand getreten. ** Vom höheren Vogelsberg. Einen ausgezeichneten Rehstand hat in diesem Jahre der Oberwald und seine an grenzenden Gebiete aufzuweisen, für die Jagdbefizer eine freudige Botschaft. ** Obornhofen. Die Gebrüder Böckel erbauen am hi- s. Bahnhof eine große Zementfabrik. = Aus dem Lahntal. Gestern Vormittag schüttete Frau Holle ihr Bett aus. Das Schneegestöber war so arg, daß der Schnee, so wird uns aus Ems berichtet, in den Straßen des Weltbades zunächst liegen blieb. Es wich erst der Mittagssonne. r. Kinzenbach. Für weitere Kreise dürfte es gewiß von Interesse sein zu erfahren, daß die hiesige DampfZiegelei der Firma A. Müller nunmehr 25 Jahre besteht. Aus kleinen Anfängen ist im Laufe der Jahre ein wahrs Riesenwerk entstanden, dessen Fabrikation bis in die fernste Gegenden bekannt geworden ist. Im Jahre 1878 hat Hen Müller mit wenigen Arbeitern auf dem nunmehr weit au gedehnten Fabrikgelände begonnen. Lohn nad au Freiher( augh Arbeiter, 2 l burfchen, 12 bezw. Laufmät Lehrlin Material lagert sich in einer Tiefe von durchschnittlich hier, 2 aus Meter und gehört somit zu den wichtigsten Ablagerunge Schreiner, 1 bauer( ausw.), Schuhmacher Deutschlands. In den Jahren 1883 und 1897 wurden beiden Ringöfen erneuert resp. bedeutend vergrößert und in Jahre 1895 wurde das Werk durch Gleisanschluß mit de Kaufleute. hiesigen Station verbunden. Im Februar 1899 starb d Besizer Herr Müller und wird das Werk in derselben Fir weiterbetrieben. Die Arbeiterzahl beträgt zur 8- it etwa 4 Personen, welche auch während der Wintermonate vollo beschäftigt werden. Der Jahresabsag beträgt ca. 4 Million Steine, welche Zahl wohl zur Genüge beweist, daß d hiesige Ziegelei sich eines guten Rufes erfreut. Steindorf. Seit dem 12. ds. Mts. ist die Jahre alte Frau des Bergmanns Fr. Burkhardt von hi verschwunden. Die Frau ist von großer Statur nnd start Körperbau. Ihre Kleidung besteht u. A. aus einer gedrudte mit a Jacke und Schürze, schwarz und weiß gewürfeltem baus abe, bei wollenem Rock, gewirktem Unterrod und genagelten Schuhen Wer etwas über den Verbleib der unglücklichen Frau mit teilen weiß, wird gebeten, baldigst Anzeige zu machen. -r. Marburg, 18. April. Ein Einj-Freiwilliger von hiesigen Jägerbataillon Nr. 11, der schon seit einigen Tag fehlte, wurde heute Nachmittag in einem Walde bei Oder hausen erhängt gefunden. Da die Entlassung des Betreffende wegen eines schweren chronischen Leidens beoorstand, nimmt man an, daß dieses Leiden auch die U saye de Selbstmordes gewesen ist. V zu Tode geblutet hat sich zu Frankfurt a. M in einer Wirtschaft in der Klostergasse ein junger Ra mann Namens Vorwerker aus Hannover. Demselben w eine Krampfader geplagt; man fand den Menschen morgend tot im Bett Frankfurter Hen- und Strohmarkt. vom 17. April. Heu per Zentner Mt. 3 60-3.20, Stroh per 8entue Mt. 2.30-2.10. In erster Straffammer sigung. Gießen, den 17. April 1903. Auf der Tagesordnung stehen heute zwei Sittlichkeits verbrechen und eine Sache wegen Ruppelei. Sache wird der in Einbecke geborene, in Frankfurt a. M wohnhafce Kaufmann Otto E., welcher das 11 jährige Töchterchen eines hiesigen Wirtes zu Unfittlichkeiten verleiten wollte, trog Leugnen zu 4 Monat n Gefängnis verurteilt. Sodann wird der hier wohnhafte Händler Egidius E. wegen unfittlichen Verkehrs mit einem 13 jährigen Mädchen, in eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr genommen. Bulegt fomm - die sehr umfangreiche Sache gegen die Eheleute Wilhelm Fischer wegen Rupp lei zur Verhandlung. Die Anflage legt ihnen zur Last, daß sie in ihrem in der Dammstraße hier ge legener Hause, wo sie eine Wirtschaft mit Damenbedienung betrieben, der Unzucht Vorschub geleistet haben. Da sic das Gericht von der Schuld der Angeklagten nicht überzeugen fann, erfolgt Freisprechung. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Aufgebote. 15. April. Friedrich Launspab, Hausbursche dabier mit Katharine Sippel in Sandlofs. Dr. Friedrich Dito Strad, praft. Azt in Düdeleheim mit Hertha Luise Silta Friedrich Otto Eller, Tag'öhner in Bergheim mit Morie Else Elfriede Amanda Weber dahier. Johann Hinrid Hartmet in Gießen. 17. Hermann Walther, Buchhalter in Gießen mit Ditilie Schmalz in Hungen. Valentin Degen Bautechniker in Gießen mit Margarete Leibfritz in Klein hausen. Eheschließungen. 11. April. Wilhelm Leun, Küfer dahier mit Emili Bender, Sanitätssergeant dahier mit Sophie Lampmann in Wilhelmine Nahrgang dahier. August Ludwig Georg Ker Büdingen. Geborene. 5 April. Dem Friseur Friedrich Büttner eine Tochter Frieda Karoline Katharine. 8. Dem Buchhändler Wilhe Köhne eine Tochter, Ida Katharine. Dem Uhrmacher Ga Stöver ein Sohn, Ernst Hans. 9. Dem Schlossermeife Wilhelm Ziegler eine Tochter, Sophie. 10. Dem 8ug führer Heinrich Engelbach eine Tochter. Dem Schreire Adam Heinrich Ommert eine Tochter, Margarete Elf Mathilde. Dem Schlosser Franz Wirker ein Sohn, Fra Heinrich. 11. Dem Eisenbahrwertmeister Konrad Fri eine Tochter. 12. Dem Spenglermeister Christian Arnd eine Tochter. 14. Dem Kaufmann Otto Scheel ein Soh Tochter. 16. Dem Schriftsezer Adolf Paul Wilhelin Hensel ei Gestorbene. 10. April. Amalie Bucking, geborene Groos, 78 Jate 5 Monate alt, Privatin daher. Johanne Buch, gebore Ehrmann, 50 Jahre 6 Monate alt, Privatin dahier. 1 Karl Herbert Schmidt, 28 Tage alt, Sohn des Werkmeiste Anton Schmidt dahier. 15 Christian Schleich, 42 Jate 9 Monate alt, Schlosser dahier. Ferdinand Karl Müt hause, 7 Monate alt, Sohn des Gerbers Ludwig Mühlha des Taglöhners Karl Feldhaus dahier. dahier. 16. Gustav Karl Feldhaus, 7 Monate alt, So Brietkasten der Redaktion. M., Lollar. Das Gedicht fommt erst nächsten Montc Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Es fönnen eingestellt werden: 26 Dienstmädchen für sofort und späte ( hier und ausw.) bei hohem Lohn, 2 Kindermädch 2 Hausmädchen, 1 Küchenmädchen, 3 Schreiner( 1 hir 2 ausw.), einige Tapezierer für dauernde Arbeit bei hoh K Es wir bo die Straße walzt wird paffierbar i Gießen i Sauftreitig einem a eine Mitteilung Druderei Gief H Gesc Jnh.: offertert feine Sport, brämiict au der goldener Ferner Ballageschir Regen. Caschnerwar Neuheiten i Nichtcon Gataloge ger Umb bertaufe id emaillierte Retten, bedeuter Fri fe der Jahre ein wa itation bis in die fern n nach ausw., 1 Rüfer, 2 Steinhauer( ausw.) 1 Anfreicher( ausw.) 4 Schneider( 2 hier 2 ausw.), 1 landw. beiter, 2 landwirtschaftl. Knechte, 1 Kutscher, 2 Haush. Laufmädchen, 3 landw. Mägde. Im Jahre 1878 hatchen, 1 Weißzeugnäherin, 2 Köchinnen, 2 Lauffrauen f dem nunmehr weit a nen. Das bortref fe von durchschnittli wichtigsten Ablagerun Schreiner, 1 hier, 1 ausw., 1 Stellmacher und Wagens 83 und 1897 wurden eutend vergrößert und rch Gleisanschluß mit Februar 1899 ftar Wert in derselben Fin beträgt zur Beit etwa der intermonate boll g beträgt ca. 4 Millio Benige beweist, daß ufes erfreut. 12. 68. Mta. ist die Fr. Burkhardt von roßer Statur nnd star 1.2. aus einer gebrud Lehrlinge: 1 Gärtner, 1 Spengler, 3 Schmiede, hier, 2 auswärts), 1 Wagner, 1 Küfer, 5 Schlosser, her( ausw.), 3 Buchbinder, 5 Bäder( 3 hier, 2 ausw), Schuhmacher, 2 Schneider, 2 Glaser, 1 Weißbinder, 2 Piufleute. Empfeh e Es suchen Arbeit: 4 Bau- und Maschinenschlosser, 1 Sattler und Polsterer, 5 Schreiner, 2 Anstreicher bez. Lackierer, 1 Bäcker, 1 Glaser, 1 Dachdecker, 1 Schuhmacher, 1 Heizer, 1 Herrschaftsgärtner, 2 Büreaugehilfe oder Aufseher, 1 Bureaudiener, 1 Aushilfsfellner, 9 Knechte, 3 Taglöhner, 2 Gartenarbeiter, 5 Hausburschen, 1 Weißzeugnäherin, 1 Verkäuferin, 2 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, 1 Haushälterin, 1 Krantenpflegerin, 3 Lauffrauen, 2 Wasch- und Buzfrauen. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Weißbinder, 2 Kaufleute 8 Schreiber. Stahl- Wendeflüge mit selbsteinfallender Shieberfeststellung. Vorderpflüge veiß gewürfeltem babe, beide patentamtlich geschützt von Herrn Karl Buss in Wetzlar, Karl Haberkorn, Nachf. mit auswechselbaren Achsenschenkeln, staub- und schmnhsierer. und genagelten Schut inglücklichen Frau mit Anzeige zu machen. Eini- Freiwilliger v Schon seit einigen Lay einem Walde bei Dde tlaffung des Betreffen Leidens bevorstand, auch die U faze Emil Willems. Grünberg. Bekanntmachung. - Es wird hiermit bekannt gemacht, daß in der Zeit vom 20. April bis 15. Mai 1. J. die Straße Gießen Rödgen- Großen Bused ge fich zu Frankfurt walzt wird und daher für schweres Lastfuhrwert nicht 0.8 gaffe ein junger& pafsierbar ist. nnover. Demselben den Menschen mo trohmarkt. vom 3.20, Stroh per 8 ung. 17. April 1903 heute zwei Sittligh Ruppelet. In er Gießen, am 15. April 1903. Großh. Kr isamt Gießen. Dr. Breidert. Rat in Bausachen! Baurechnungen werden revidert. fauftreitigkeiten, auch in den verwickeltsten Fällen, zu einem außergerichtlichen Vergleich gebracht von einem erfahrenen Sachverständigen. Ia. Referenzen. e, in Frankfurt a. 1 Druckerei Gießen erbeten. Mitteilungen werden unter„ Bausache" an die Keller's he velcher das 11 jähr Unfittlichkeiten verleitun Befängnis verurteilt. dler Egidius E. weger rigen Mädchen, in ex nen.- Bulegt fo heleute Wilhelm Fi ie Anklage legt Dammstraße hier mit Damenbe eiftet haben. tlagten nicht übrig er Stadt Gieje , Hausburjde da Dr. Friedrich mit Hertha Luik er. Johann hi Bergheim mit n Walther, Bud ngen. Valentin ete Leibfriz in 8. er dahier mit& ft Ludwig Geor Sophie Lampma Büttner eine Tod Buchhändler B Dem Uhrmacher Dem Schloffer . 10. Der er. Dem r, Margarete rfer ein Sohn, neifter Konrad ifter Chriftian An Otto Scheel ein Wilhelin Gend rene Groos, 78 hanne Buch, ge Brivatin babier Sohn des Wertm Schleich, 42 rbinand Karl te Ludwig Mi 7 Monate alt, daktion. eft nähten W tadt Gie den: ort und fp n, 2 Kinderma Schreiner( de Arbeit bei Patentkummet und Geschirrversandthaus Inh. Louis Völzing, Groß- Felda( Hessen) offertert seine weltberühmten Summete für Sport-, Reklame- und Lastfubrwerke, pränniirt auf der Welt- Ausstellung zu Paris 1900 mit dec goldenen Medaille. Gamageschirre von 45 bis 850 f. per Stück. Ferner offeriere ständiges Lager in Kutsch- und Regen- und Woldecken, Stall- und Reit- Utensilien, Caschnerwaren u. Polstermöbel, worunter die berühmten Patentmatratzen Non plus ultra. Saatgerste, Saaterbsen u. Futterlein. Joh. empfiehlt Georg Keil VII. Nieder Ohmen. 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