Nr. 65. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Grattebellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt ascheint an allen Werktagen nachmittage. Mittwoch, den 18. März 1903. Gießener 12. Jahrgang. Juiertionsprei di Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Streise Wezlar und Marburg 10 Pfa soni 15 fg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 fg. Boftzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 38. Fernsprechanschluß Nr, 868. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Vekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen Die Politik. Kaiser Wilhelm in Dresden. Der Kaiser wurde bei seiner Anfunft auf dem Hauptbahnhofe in Dresden von dem König Georg überaus herzlich begrüßt. Beide Monarchen umarmten und füßten fich. Sodann begrüßte der Kaiser den Prinzen Johann Geora, worauf die beiden Monarchen nach dem föniglichen Schloß fuhren von dem zahlreich versammelten Bublifum mit lauten Zurujen begleitet. Im Schloß wurde der Kaiser von den Prinzessinnen Mathilde und Johann Georg em pfangen. Bald darauf fand ein Familientee statt. König Georg and sein Volk. |: Das amtliche Dresdener Journal" veröffentlicht einen Erlaß des Königs von Sachsen an sein Volk, worin der Monarch vor dem Antritte seiner Reise allen benen, welche bei Gelegenheit des schweren Unglücks in der Königlichen Familie ihm herzliche Teilnahme ge geben, dankte und die Hoffnung ausspricht, daß die burch die betrübenden Vorgänge entstandene Unruhe und Aufregung endlich der Ruhe und dem früheren Vertrauen Plaz machen wird. Dann heißt es: ,, Glaubet nicht denen, die Euch vorstellen, daß hinter all dem Unglücklichen, das uns betroffen, nur geheimnisvoller Lug und Trug verborgen sei, sondern glaubet dem Wort Eures Königs, den Ihr nie als unwahr erkannt habt, daß dem unendlich Schmerzlichen, das über uns hereingebrochen st, lediglich die ungebändigte Leidenschaft einer schon lange im stillen tief gefallenen Frau zu Grunde liegt." Die Expedition nach Ostasien. In der Budgetkommission des Reichstags tam gestern u. a. der Etat für die Expedition nach Ostajien zur Verhandlung. Von verschiedenen Seiten wurde auf zurückziehung der Truppen gedrungen. Der Abg. Richter beaniragte, fünf Millionen zu streichen. Der Staatssekretär v. Richthofen erwiderte, man solle das Vertrauen zu der Regierung haben, daß sie die Zurückziehung der Truppen vornehmen werde, sobald das möglich sei. Der Kriegsminister v. Goßler erklärte, man habe auf Grund internationaler Abmachungen handeln müssen und sich streng nach diesen gerichtet. Der Abg. Richter schlug hierauf eine Resolution vor, den Reichskanzler zu ersuchen, in internationale Verhandlungen wegen Zurückziehung der Truppen einzutreten. Er ermäßigte seinen Antrag auf Abstrich von fünf Millionen auf drei Millionen Mark. In dieser Form wurde der Antrag Richter genehmigt. Der Streit um Tripolis. In der italienischen Teputiertentammer sand eine Interpellationsdebatte über die Mittelmeerfragen statt, in der auch die Tripolisfrage berührt wurde. Tripolis ist unbestreitbar türkischer Besit, aber in Italien hat man seit Jahren nicht übel Lust, diese Provinz zu annektieren, um den Franzosen in Algier und Tunis und den Engländern in Egypten ein Gegengewicht zu bieten. Aber auch die Engländer scheinen auf Tripolis zu spekulieren, das ihnen zur Stärfung ihrer Position in Egypten sehr willkommen sein müßte. Nach einem französischen Konsularbericht hätten die Engländer seit Jahresfrist in dem tripolitanischen Golf von Bomba im stillen bereits Fuß gefaßt und Rohlendepots errichtet, und ihre Mannschaften treten auf, wie wenn sie daselbst zu Hause wären. Der Abgeordnete de Marini wies in der italienischen Depu Hertenkammer hierauf hin, ohne daß jedoch der anwesende Unterstaatssekretär des Acußern, Baccelli, auf die Angelegenheit einging. Sie wird jedoch von den römischen Blättern ziemlich erregt besprochen, die sich auch nicht beruhigen wollen, nachdem von offiziöser Seite erklärt worden ist, daß die Angaben über die Besetzung der Bucht bon Bomba nicht zutreffend sind. Nene Krise i Bayern. Uns wird geschrieben: Als der bayrische Minister präsident Gras Grailsheim seinen Abschied nahm, hieß es in München gleich, daß verschiedene seiner Kollegen ihm früher oder später in den Ruhestand nachfolgen würden. Als reif dafür wurden der Minister des Innern v. Feilißsch und der Finanzminister v. Riedel aenannt. Nun wird auch bereits dem ersteren von Polttttern, ote sta ben Anschein geben, unterrichtet zu sein, das Sterbeglöcklein geläutet. Der Rücktritt des Herrn v. Feilißsch, so wird versichert, werde in turzent eine vollzogene Tatsache sein. Fragt man nach den Gründen, so weisen die Unterrichteten der bayrischen Hauptstadt auf den Prozeß Heusler hin, in welchem das Ministerium des Innern allerdings empfindlich bloßgestellt worden ist. Wie man sich erinnert, ist das Münchener Maximiliansstift direkt der Aufsicht dieses Ministeriums unterstellt, doch hat dies von seinem Aufsichtsrecht nie mehr Gebrauch gemacht, als unumgäng lich nötig war. Wegen dieser Gleichgiltigkeit, andere sagen Pflichtvergessenheit, wurden nun in der Presse dem Ministerium des Innern und zum teil Herrn v. Feiliksch persönlich, die schwersten Vorwürfe gemacht. Natürlich fonnte es nicht ausbleiben, daß diese Beschuldigungen zur Kenntnis des Vrinaregenten gelangten, der von der Sorglosigkeit des Ministeriums des Innern keineswegs erbaut ist. In einer Audienz, welche Herr v. Feilißsch bei dem Prinzregenten hatte, dürfte diese Angelegenheit zur Sprache gekommen sein. Daneben sollen Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Ministerium des Innern und dem Justizministerium in der Krise eine Rolle spielen, Herr v. Feilißsch hat bei dieser wegen der im Heusler Prozeß von der Staatsanwaltschaft an seiner Verwaltung geübten Stritif reklamiert; in richterlichen Kreisen herrscht darüber große Aufregung. Deutsch- österreichischer Handelsvertrag. )-( Nachdem unlängst von der Reichsregierung die Verhandlungen mit Rußland wegen des Abschlusses eines neuen Handelsvertrages eingeleitet worden sind, hat die deutsche Regierung nun auch in Wien wegen Eröffnung von Unterhandlungen über den neuen deutsch- österrei chisch- ungarischen Handelsvertrag angefragt. Das Wiener Auswärtige Amt antwortete nach Einholung der Aeußerungen der Regierungen beider Reichshälften, daß zur Zeit nur unverbindliche Vorbesprechungen möglich seien, da der österreichisch- ungarische Ausgleich und der gemeinsame autonome Zolltaris, auf dessen Grundlage der neue Handelsvertrag abzuschließen sein wird, von den Barlamenten noch nicht erledigt sind. Zu solchen Vorbesprechungen hat sich das Wiener Auswärtige Amt bereit erklärt. Eine Rückäußerung Deutschlands ist bisher in Wien noch nicht eingetroffen. Chamberlains Triumph. Sein erstes Erscheinen im englischen Unterhause nach der Rückkehr aus Südafrika gestaltete sich für den Kolonialminister zu einem wahren Triumph. Eine glänzende Versammlung hatte sich eingefunden, um den wegen seiner fragwürdigen Erfolge in England überschwenglich gefeierten Staatsmann zu begrüßen. Als Herr Chamberlain, der so frisch und blühend aussah, wie nur je, mit einem heiteren Lächeln, dem unvermeidlichen Monocle und der obligaten Orchidee im Knopfloch eintrat und auf der Ministerbank seinen Plaz einnahm, exscholl auf der Regierungsseite brausender Applaus, in den auch eine Anzahl liberaler Abgeordneten einstimmte. Der Beifall wiederholte sich, als Herr Chamberlain sich zur Beantwortung einer Anfrage über südafrikanische Angelegenheiten erhob. Der Kolonialminister verlas dabei ein Telegramm des Gouverneurs von Natal, welches die Begnadigung der noch in Haft befindlichen Aufständischen und den Erlaß einer Amnestie anfündigt. Das war seit dem Tage, an dem er den Friedensschluß von Pretoria bekannt gab, der glücklichste Tag in Joe Chamberlains politischer Laufbahn. Wir in Deutschland dürfen ihm seinen Triumph ruhig gönnen; auch für Herrn Chamberlain kommt wohl noch die Stunde, wo er die Wandelbarkeit der Volksgunst an sich erfährt. Kurze volitische Nadicsten. * Der Reichstag wird, wie wir erfahren, am 28. März in die Ferien gehen und danach noch einmal für eine kurze Zeit zusammentreten. * Das Befinden des Abgeordneten v. Heereman ist noch immer bedenklich. Die große Schwäche des greisen Patienten hält die Aerzte in Sorge. * Der Bund der Kaufleute hat nun in Berlin jeine Agitation in der weiteren Deffentlichkeit aufgenom men. Eine nach der Tonhalle" einberufene Versammlung mit der Tagesordnung Was will der Bund der Kaufleute?" war ungemein zahlreich besucht. Die Beteiligung an der Diskussion war sehr lebhaft, doch gab sich in der Bersammlung gerade keine Begeisterung lund. 44. Sigung. Preussischer Landtag. Haus der Abgeordneten. Eigener Bericht. Kunst und Wissenschaft. Die Fortsetzung der Beratung des Kultusetats führte zu dem Kapitel Kunst und Wissenschaft", zu welchem eine Anzahl Wünsche von meist lofalem Interesse vorgebracht wurde. Auf eine bezügliche Anfrage erwiderte ein Regierungsvertreter, daß die Versuche mit dem Hagelschießen nicht das erhoffte Ergebnis gehabt hätten. Mehrere Redner befürworteten eine Erhöhung der Ausgaben für die Denkmalspflege, namentlich der älteren Kirchen. Eine längere Debatte fnüpfte sich an den Ausgabetitel für die erste Rate von einer Million Mark zum Neubau der königlichen Bibliothef, der UniversitätsBibliothek und der Akademie der Künste auf dem sogenannten Akademie- Viertel. Der Abg. Gcaf Limburg Stirum warf hierbei unter lebhaften Beifallsrufen der Rechten die Frage auf, ob nicht Berlin, die Stadt, die so viel Vorteile von den vielen Staatsinftituten habe, zu Beiträgen herangezogen werden könne. Der Kultusminister Dr. Studt rechtfertigte das Bauprogramm, worauf die Etatsposition angenommen wurde. Bei dem Kapitel Technisches Unterrichtswesen" hrte Abgeordneter Brütt Beschwerden darüber, daß die ewmick Hochschule in Charlottenburg ganz ungebührlich bevor zugt werde. Abg. Marco beklagte, daß für die tech. nischen Hochschulen nicht entfernt soviel aufgewendet werbe, wie für die Universitäten. Hof und Gefellschaft. Das Besinden des Kronprinzen und feines Bruders, des Prinzen Eitel Friedrich macht erfreuliche Fortschritte. Die Krankheit des Kronprinzen hat den Höhepunkt überschritten und Prinz Eitel Friedrich hat sogar bereits das Bett verlassen lönnen. Man hofft, daß die Prinzen innerhalb zehn Tagen ihre Reise nach dem ursprünglich festgestellten Programm fortseßen können. *** Fürstin Elisabeth von Windisch- Graez, di: Tochter der Gräfin Lonyay, die in Nizza, wie erinnerlich, schwer erkrankt war, ist wieder hergestellt. Wie der Arzt mitteilte, war die Fürstin seit etwas über vier Monaten guter Hoffnung; in der vorigen Woche habe ste In Cannes die Blumenbataille mitgemacht; sie sei dabei von einem großen Blumenbouquet getroffen worden, und infolge des dadurch hervorgerufenen Schrecks trat eine Fehlgeburt ein. Fürst und Fürstin Windisch- Graez werden nächster Tage nach Prag abreisen können. *** Königin Alexandra von England tritt am 24. dieses Monats eine Reise nach Kopenhagen an, wo sie mit dem Kaiser Wilhelm zusammentreffen wird. Nab und fern. Luise von Tostana hat die geplante Reise nach Eng land wirklich endgültig aufgegeben. Ihr Advokat Lachenal konnte ihr die formelle Zusage des jächsischen Hofes übermitteln, daß die Prinzessin nicht dazu angehalten werden solle, das zu erwartende Kind auszuliefern. Infolgedessen wird die Prinzessin ihre Nieberfunft in Lindau abwarten. In der Deutschen Juristenjeitung" veröffentlicht Professor Opet einen interessanten Aussaz, der sich mit der Frage beschäftigt, welcher Name der ehemaligen Kronprinzessin nach ihrem Ausscheiten aus dem Hause Wettin zukomme. Er kommt darin zu folgendem Resultat: Führte sie vordem die Bezeichnung Kronprinzessin Luise Antoinette Maria von Sachsen( Wettin), so steht ihr jetzt lediglich die Bezeichnung Luise Antoinette Maria von Sachsen( Wettin) zu. Nimmt die Kronprinzessin dagegen wieder ihren vorehelichen Namen an, so hätte sie sich als Luise Antoinette Maria von Lothringen- Habsburg- Toskana zu bezeichnen. Zusäße, die dem wahren Sachverhalte entsprechen, kann 5te vormalige Kronprinzessin ihrem nunmehrigen Familiennamen stets beifügen, etwa die Zusäße ,, vormalige Kronprinzessin von Sachsen", geschiedene Frau des Kronprinzen von Sachsen", geborene Erzherzogin von Lothringen- Habsburg- Toskana". llebrigens verlautet in tostanischen Hoftreisen, daß die Zurücknahme des Verbotes für die ehemalige Kronprinzessin, den Titel einer österreichischen Erzherzogin zu führen, bevorstehe. ::: Ein gefährlicher Hauslehrer. Rudolf Koch, der fünfzehnjährige Sohn des Direktors der Deutschen Bant zu Berlin, ist in Drosendorf bei Bamberg, wo er sich zur Erholung aufhielt, von seinem Hauslehrer buchstäblich zu Tode geprügelt worden. Der herzlose ,, Pädagoge" traf tierte den jungen Menschen derartig mit Fußtritten, daß er während der Mißhandlung an Herzlähmung verschied. Dippold soll nach einer Version geistig gestört sein. Anders kann man sich diese unglaubliche Roheit eines Lehrers seinem Schüler gegenüber auch kaum erklären. Dippold wurde sofort verhaftet. ( †) Lebendig begraben sind seit zwei Tagen auf der Zeche Moltke bei Gladbeck ein Steiger und sechs Bergleute. Seit gestern früh vier Uhr ist von den Verschütteten feine Antwort mehr gekommen. Man fürchtet daher, daß die Rettungsarbeiten, die unverzüglich ins Werk gesezt worden sind, schließlich doch nur Tote ans Tageslicht befördern werden. [ Ein notwendiges Requisit.] In einem Pariser Bor. stadttheater sollte ein militärischer Schwant ,, Die Einquartierung" gegeben werden. Der Saal war zum Erdrücken voll, die für den Beginn angesezte Zeit längst verstrichen. Das Publikum wurde ungeduldig und begann zu trampeln. Der Regisseur erschien vor der Rampe und hielt folgende feierliche Ansprache: ,, Meine Damen und Herren! Die Direktion bittet Sie, die Verspätung zu entschuldigen. Sie ist nicht daran Schuld. Heute Nach mittag, als der Hausmeister abwesend war, sind Diebe in Das Theater eingedrungen und haben die Hosen des Majors gestohlen. Die Direktion nuß erst Ersas beschaffen." Ein höllisches Gelächter erhob sich. Endlich, nach Verlauf einer weiteren Stunde, fonnte die Vorstellung beginnen. Aber der Major mußte seine Rolle in einer alten, von einem Sergeanten abgelegten Hose spielen, die man bei einem Tröbler aufgetrieben hatte, blid darauf, daß werde die morte des pereurs stießen ihn wieder u seine Unschuld an den dag kommen er hoffte jeden AugenEingabe wäre abgeschickt und Sie unterbrach ihn traurig: Mit diesem einem Wort, Ich hatte ir, schließest du mir leider den Mund. Gründe bereit, um deine Auseinandersehungen zu Renntier verirrt sich nicht See, weil es sehr gut weiß, daß dort kein Geschöpf irgend Offenbar mußten Menschen in der Nähe sein, denn ein aus; überall erblickte man eine Anzahl von Renntieren. allein auf einen gefrorenen sichtshalber geladen hatte, weu inzwischen Leichtes BüchsenEcho von Berg und Tal licht eingetreten war, da hörten sie einen schwachen Knatt inät" fnurrte der Oberförster, nunt der in dugendfachem von der Göttereiche herüber Serhund weitersprang. Lokales. ** Die nächste Stadtverordneten- Versammlung findet Freitag, den 20. März, nachmittags 4 Uhr statt. Auf der Tagesordnung steht: 1. Vorlage der Rechnung und des Verwaltungsberichts für 1901/2; 2. Gesuch des Karl Schneider zu Gießen um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetriebe im Hause Bahnhofstraße 48. Am lezten Samstagnachmittag 4-6 Uhr fand die Schlußprüfung der Fortbildungsschüler zum erstenmale unter Buziehung der Vorstände der Gewerbeschule in gewerblichen Fächern statt. Die Prüfung wurde in Kranken-, Alters- und Invaliditäts- und Unfallversicherungs. Gesezen mit prattischen Ausführungen und Darstellungen von Fachzeichnungen, in Buchführung und Berechnung der einzelnen Fälle vorgenommen. Die Leiſtungen der Schüler waren durchschnittlich als sehr gute zu bezeichnen. Es verdienen besonders Schulinspektor, Reftor und Lehrer volle Anerkennung, da denselben die Gegenstände früher vollständig fremd waren und dieselben erst von Grund auf selbst studieren mußten. Es ist zu wünschen, daß dieser gewerbliche Unterricht für die Fortbildungsschulen allgemein eingeführt wird, da die Gegenstände, welche dort gelehrt werden, für das praftische Leben unbedingt notwendig und erforderlich sind. ** Im Württembergischen Landtage wurde dieser Tage die„ Amtsblattfrage" aufgerollt. Der Regierung wurde zur Kenntnisnahme gegeben, die Anträge eines Redakteurs,„ besondere Amtsblätter herauszugeben nach der Richtung, daß diese Blätter alle amtlichen Bekannt machungen der staatlichen Behörden und der Amtsförperschaft unentgeltlich aufzunehmen haben, aber private Anzeigen gegen Entgelt veröffentlichen lönnen, daß die Amtsblätter feinen politischen und unterhaltenden Teil haben und daß sie to stenlos sämtlichen im Erscheinungsbezirk herausgegebenen Zeitungen, die es wünschen beigelegt werden." ** Wie wir hören, hat der hiesige Sanitätsver ein vom Herrn Provinzialdirektor Dr. Breidert die Erlaubnis erhalten, auf Sonntag den 22. ds. Mts., die Räume und Einrichtungen der neuen Siechenhäuser zu besichtigen. [ Besizwechsel]. Herr Bauunternehmer inn hat von Herrn Hotelbesizer Seipp den Garten am Lenz'schen Felsenfeller getauft; Herr Seipp faufte dafür das von Herrn Winn in der Neustadt neben dem Hrn. Megger Kreuder neu erbaute Geschäftshaus. ** Mord. In der Nacht auf Montag hat zu Fulda ein von hier gebürtiger ruhiger fleißiger Arbeiter, der Hilfsheizer Georg Rinn auf traurige Weise sein Leben lassen müssen. Ueber den Vorfall berichtet der" F. G..: In der Gastwirtschaft des Herrn Adolf Diegelmann zu Kohlhaus- Fulda statteten schon längere Zeit Liebe heimliche Besuche ab und nahmen aus dem Keller Wein und Seft mit. Am Sonntag nun sollten die Diebe, vier Handwerks ehrlinge aus Fulda: Rehm, Esser, Gothe und Doll, vom Verhängnis ereilt werden, nachdem sie eingestandener maßen viermal aus dem Diegelmann'schen Wirtsteller Genußmittel in Flaschen und Krügen entwendet hatten. Die Schwester des Wirts ging am Abend in den Keller, um Schnaps zu holen. Dabei gewahrte sie, daß Jemand hinter ein Faß sich versteckte. Erschrocken eilte sie zurück, verriegelte die Kellerthür und holte ihren Bruder den stämmigen Ferdinand. Dieser faßte fräftig zu und ertappte auch die Diebe. Einen davon steckte er in sicheren Gewahrsam, der andere entfloh mit den Schmieresſtehern querfeldein gegen Fulda. Aus Rache über den Verrat paßten zwei von den Dieben den Schwestern des Wirts auf, bis sie vom unteren ins obere Wirtshaus heimgingen und belästigten sie. Dies fab von der hohen Freitreppe aus der 26 jährige ledige Hilfeheizer Rinn, ein guter Bekannter der Diegelmanns, und sprang den Mädchen schüßend bei. Die Wegelagerer riffen aus und Rinn verfolgte sie. Dem einen Fliehenden( der 16 jährige, schmächtige und schwächliche Tapeziererlehrling Esser) war er hart auf den Fersen, da sehrte sich der bedrängte Bursche blißschnell um, zog einen sechsläufigen Revolver und feuerte aus kurzer Ditanz auf seinen Berfolger. Man glaubt nicht, daß. den Rinn hat erschießen wollen, er wollte ihn sich wahrscheinlich nur vom Halse halten durch Abgabe von Schreckschüssen. Er traf aber leider nur zu gut, denn der zweite Schuß ging, nachdem der erste an der Uhr abgepralt war, dem Rinn mitten durch das Herz. Dies geschah in der Nähe des Bildstockes und 5 Minuten später trug man seine Leiche in das Kohlhauser Wirtshaus zurück. Der Thäter wurde noch nachts aus dem Bett verhaftet, die drei Kumpane wurden später feſtgenommen.- Die Beerdigung des Erschossenen findet morgen Donnerstag nachmittags drei Uhr zu Fulda statt. * Verband süd- und westdeutscher De tatlisten bereine. Am legten Sonntag tagten in Frankfurt a. M. Vertreter der süd- und westdeutschen Detaillistenvereine, die die Gründung eines Verbandes mit dem Sitz in Frankfurt a. M. beschlossen. Mitglied fönnen sowohl Detaillistenvereine, als auch einzelne Detaillisten, die an Orten, an denen kein Verbandsverein besteht, wohnen, werden. Für Erftere beträgt der Jahresbeitrag je 1 Mt. für jedes ihrer Mitglieder, für Letztere 6 Mk. In den Vorstand wurden die Herren Wilhelm Klappert, Theodor Oestrich, Leop. Hirschhorn, Otto J. Wolff, sämtlich in Frankfurt a. M. gewählt. Dem Vorstand steht ein Ausschuß zur Seite, der sich aus je 1 Vertreter sämtlicher Verbandsvereine zusammensetzt. Der Verband giebt ein eigenes Verbandsorgan heraus, das monatlich erscheint und allen Mitgliedern zugeht. Der nächste Verbandstag findet Ende August in Darmstadt statt. Der hiesige Verein der Detaillisten, der durch die Herren Röhr und Herbert vertreten war, ist dem Verband beigetreten. R.-B. Am 15. April wird in Wittenberge( Bez. Potsdam) eine von der Reichsbankstelle in Brandenburg a. H. abhängige Reiche banknebenstelle mit Raffeneinrichtung und beschränktem Girov rt hr eröffnet werden. *** Wie gemeldet wird, ist Prinzessin Elisabeth am Montag in erwünschtem Wohlsein in Davos eingetroffen. Aus Hessen und Nachbargebieten. ** Wezlar. Auf dem Frühjahrsgautag des Gaues 9 des deutschen Radfahrerbundes, welcher am legten Sonntag in Darmstadt stattgefunden hat, errang der hiesige Radfahrerverein im Achter- Herren- Niederrad- Runstreigenfahren mit 8,73 Bunten den zweiten Ehrenpreis. ** * Ulrichstein. | Carl Lauß- Darmstadt und Jean Falf- Mainz verfaßten Denkschrift, welche die hessischen Megger- Innungen zu dem der 2. Kammer als„ dringlich" zugegangenen und für fommenden Donnerstag auf der Tagesordnung stehenden Gesetzentwurf betr.„ Die Ausführung des Reichsgeseges über die Schlachtviehund Fleischbeschau" an die Mitglieder der 1. und 2. Kammer der Stände gerichtet haben. Fragl. Eingabe beleuchtet in abgeklärter Weise die Wirkungen, welche sich aus dem Gesetze notwendigermaßen ergeben schiedet werden sollte. müßten, wenn es in der vorliegenden Gestalt verabGroß Felda. Hier fam legter Tage folgendes heitere Stückchen vor. Ein hiesiger Bürger, bedienstet bei einem Landwirt, sollte für seine leicht erEin hiesiger Bürger, befrankte Frau die vom Arzt verordneten 12 Pulver aus der Apotheke schnellstens holen. Doch mit des Geschickes Mächten ist kein eiliges Tempo zu flechten; der Weg der Kurssteigerung auf dem Obligationenmarkt- gül** Die Hessische Landes- Hypothekenbank hat angesichts führte an seiner Stammkneipe vorbei. In der Wirtsnicht widerstehen und denkt: ach was ich hab' auch ein chensbedingungen wie folgt feſtgeſetzt: Bei Hypoſtube hörte er lustige Stimmen, er fann der Versuchung tig für Zusagen vom 1. März d. 3. an ihre Darthe far- Darlehen an Private beträgt de einsellschaft ist sehr luftig, es bergeht eine Viertelstunde kosten der Pfandbriefe 1%, eine Vergütung, die bei " Pulver" nötig und kehrte ein. Die angetroffene Gemalige Entschädigung für Kursverlust und Begebungsnach der andern und im Verlauf derselben haben die Auszahlung des Darlehens einbehalten wird. Nach 12 Pulver inzwischen mit zusammen 4 Glas Bier Wahl des Anleihers fann jedoch diese Entschädigung gleichen Weg nehmen müssen. Wer beschreibt aber des bei Tilgungsdarlehnen auch dadurch geleistet werden, Mannes Erinnerung an seine Pflicht als die Wirtsthür daß sofort bei der Auszahlung nur 1% von dem aufgeht und die Gattin auf der Bildfläche erscheint. Darlehenskapitale in Abzug fommt und das restliche Die Kriegsartikel und sonst mehr traten in Wirkung;% im Laufe des ersten Jahres an Stelle eines mehr zu erraten überlassen wir der Phantasie des Lesers. Kapital- Tilgungsbeitrages entrichtet wird. Bei 1% igen Amortisationsdarlehen würde also die Tilgung erst Darlehen beträgt die einmalige Entschädigung 1%. mit dem zweiten Jahre beginnen. Bei KommunalHypothekbestellung ist nicht erforderlich. Die Abhebung von Darlehensbeträgen fann auch in Raten für einen gewissen Zeitraum zugestanden werden. Der Zins. fuß für Hypothetar- und Kommunal. Dar leben stellt sich 3. 3t. auf 3%. Wenn man den einmaligen Rapitalabzug auf die ganze Daner der VerDarlehen eine Erhöhung des Zinsfußes von 0,026% verhältnisse verteilt, so ergiebt sich bei Komniunaldie merkliche durchschnittliche Verzinsung würde mithin bei Hypothekar- Darlehen eine solche von etwa 0,03%; betragen: bei Kommunal- Darlehen: 3,75+ 0,026 3,78%. Wenn man bei Berteilung des Anpitalabzuges 3,776% bei Hypothekar- Darlehen 3,75+0,03= die Zinseszinsen berücksichtigen wollte, würde die wirk liche durchschnittliche Gesamtverzinsung betragen: bei Kommunaldarlehen= 3,82%, bei Hypothekardarlehen 3,83%. Eine Steigerung des Zinsfußes von 33% verhältnisses ausgeschlossen. Die Auszahlung der Darwird vertraglich für die ganze Dauer des Darlehenslehen erfolgt in Baar ohne weitere Provisionsabzüge. Bestehende Hypotheken können auf die Bank übertragen werden; der Stempel wird hierbei auf die Hälfte ermäßigt. Bei kommuldarlehen in Beträgen von 500 000 Mt. an tritt eine Ermäßigung des Zinsfuẞes einmaligen Stapitalabzuges würd: fich der Zinsfuß von 3,75% auf 3,70% cin. Unter Ginrechnung des fonach auf 3,726% und bei Berücksichtigung von Zinseszinsen auf 3,77% stellen. In dem benachbarten Rebges hain wurden am vergangenen Freitag der in einem Zimmer des Schulhauses aufbewahrte Chorrock und das Barrett des dortigen Geistlichen gestohlen. Der Dieb, ein Handwerksbursche, schloß die Hausthür auf in dem sich besagtes befand. Hier blieb er lange Zeit und begab sich in das im Oberstock gelegene Zimmer, und dann wurde er von gegenüberwohnenden Leuten aus dem Hause geholt. Diese, natürlich an seine Ehrlichkeit desselben glaubend, ließen ihn undurchsucht ziehen. Das Barctt hatte er auf der Ohmstraße berloren und den Chorrock fand man in einem Stalle, wo er übernachtete, mit Stroh zugedeckt. Des Diebes ist man noch nicht habhaft geworden. ** Der land w. Bezirksverein Alsfeld giebt betreffs Bezug von Bruteiern aus den Geflügelzuchtstationen bekannt, daß der Verein zur Beit folgende Geflügelzucht stationen unterhält: 1. Für Rebhuhnfarbige Italiener bei Gutspächter F. Delsen- Dogelrod, Landwirt Peter Weiß- Kleinhof bei Münch- Leusel, Landwirt Gg. KeilStrebendorf, Aufseher Waldschmidt- Homberg a. D., Lehrer Schmidt Ohmes, Molkereiverwalter Becker- Groß- Felda. 2. Für Schwarze Minorka bei Landwirt Hill Storndorf, Gastwirt Södler- Nieder- Gemünden, Schuhmacher Rohrgaß Groß- Felda, Landwirt Lang- Eichmühle bei Romrod. 3. Für Aylesbury Enten bei Gutspächter F. Dehlsen- Dobelrod, Landwirt Merte- Strebendorf, Landwirt Karl PeterKleinmühle bei Münch Leusel. 4. Für Beting- Enten bei Landwirt Zulauf- Eudorf. 5. Für Rouen- Enten bei Schneidermeister H. Maus II.- Ruppertenrod. 6. Für Emdner Gänse bei Landwirt Gg. Stamm- Eudorf. Die auf den Zuchtstationen gewonnenen Eier sollen zum Teil verkauft werden und zwar stellt sich der Preis des Hühnereis für Mitglieder des landw. Bezirksvereins auf 10 Bfg, für Nichtmitglieder auf 15 Bfg., der eines Gänseeies auf 40 bezw. 50 Pfg., der eines Enteneies auf 20 bezw. 25 Pig. Reflektanten wollen sich diesbezüglich direkt an die Inhaber der Stationen wenden. = Antisemitische Reichstagskandidatur? Es wird gemeldet, daß die Antisemiten im Wahlkreis Marburg Kirchhain Frankenberg diesesmal die Kandidatur des Dr. Böckel fallen lassen und statt dessen den früheren Reichstagskandidaten Redakteur Zimmermann aus Dresden aufzustellen beabsichtigen.- Sowohl in der Stadt Marburg als auf dem Lande war dies bekannt, wir nehmen aber keine Notiz, weil sich ihrer Glaubwürdigkeit mehrere Bedenken entgegen ſtellen. Zimmermann ist Mitglied der deutschsozialen Reformpartei, Böckel ist Mitglied des deutschen Volksbundes. Beide Parteigruppen konkurriren mit einander und das dürfte wohl ausschließen, daß der Böckelsche Deutsche Volksbund, der die Böckelsche Kandidatur für Marburg schon seit Monaten proklamiert hat, einfach zu Gunsten einer Kandidatur seines Konkurrenten der deutschsozialen Reformpartei, zurücktritt. Auch 1898 wollte man zuerst den Antisemiten Wiegand gegen Böckel ausspielen ohne daß dies ernstlich zu Stande fam, sobald Böckel im Wahlkreis erschien, der zwar in den Städten an Sympathien jetzt fast alles verloren hat, sie aber doch noch in einer Reihe von Dörfern besitzt. Ferner ist darauf hinzuweisen, daß Zimmermann schon in Döbeln( Sachsen) ernsthaft kandidiert. berg- Turntag statt. *** Am Sonntag fand in Rödelheim der 64. Feld. Vertreten waren 83 Vereine. Oberturnwart Mund- Hachenburg eröffnete denselben. Aus dem Bericht des Oberturnwarts geht hervor, daß auf dem letzten Feldbergfeste 723 Wettturner angemeldet waren, von welchen 670 erschienen, 400 errangen bei 3 Uebungen mehr als 18 Punkte. Röbig- Rödelheim erstattete hierauf den Kassenbericht. Die Einnahme belief sich 1902 auf 1077 Mt. 95 Bfg., die Ausgabe auf 1295 Mt. 37 Pfg. mithin ein Defizit von 217 Mt. 42 Pfg. Kassenbestand 1901 1866 Mart 21 Pfg., sodaß Anfang 1903 ein Vermögen von 1648 Mt. 79 Bfg. vorhanden ist. Die Feier des diesjäh rigen 50. Feldbergfestes wurde am 21. Juni abzuhalten beschlossen. s. Darmstadt, 17. März. Die hier erscheinende Mitteldeutsche Fleischer Zeitung" enthält in ihrer letzten Nummer den Abdruck einer von den Obermeistern - = - - □ Vom Main, 16. März. In Eichenbühl warfen sich Schuljungen mit Steinen. Ein Stein traf den Sohn des Chausseewärters Roth so unglücklich an den Kopf, daß kurz darauf der Knabe an der Verlegung starb. ** Auf dem 4. Verbandstag deutscher Hilfs. schulen, der in Mainz stattfindet, wird Herr Professor Dr. Sommer einen Vortrag halten über angeborenen Schwachſinn. Sommer, einer der bedeutendsten Diagnostiker auf diesem Gebiete, hat zugleich die Teilnehmer am VerbandsWertschäßung der Hilfsschulen von so autoritativer Seite wird in den Kreisen aller Beteiligten und Sachverständigen in anerkennender Weise besprochen und dürfte auch Fernerſtehenden die Bedeutung der Sache genügend beweisen. *** Die Einigung der deutschen Radfahrer- Verbände samt 23 Vertretern der Verbände: Deutscher Radfahrerwird Thatsache. Eine Versammlung, welche von insgeBund, Allgemeine Radfahrer- Union, Deutscher TouringClub, München, Sächsischer Radfahrer- Bund, Bereinigung Mecklenburger Radfahrer, Norddeutſcher Radfahrer- Bund und Westdeutscher Radfahrer- Berband beschickt war, tagte am 15. März 1903 unter Leitung des 1. Vorsitzenden des Deutschen Radfahrer- Bundes, Herrn Zeitungsverleger Theodor Boeckling, Eſſen( Ruhr), im Nürnberger Hof zu Berlin. Von der Versammlung wurde folgende Resolution einstimmig gefaßt:„ Die Versammlung spricht sich für eine völlige Verschmelzung " Deutscher Radfahrer- Bund“ aus; sie hält die Herausgabe einer Bundeszeitung und kostenlose Lieferung derselben an jedes Mitglied für unbedingt notwendig. der neue Verband soll in Landesverbände und Kreiſe eingeteilt sein, der Jahresbeitrag 3 Mt., die Beiträge für Landesverbände und Streise zuſammen höchstens zu welcher jeder der 7 Verbände ein Mitglied ſtellt, hat die Organisation des neuen Bundes unter tunlichster Berücksichtigung der vorstehenden Vorschläge auszuarbeiten. Dieser Entwurf wird den im Sommer stattfindenden Jahresversammlungen der Verbände vorgelegt. Eine Versammlung zur eventuellen Gründung des Beben tritt, soll im Herbste stattfinden." Diese Be neuen Bundes, welcher mit dem 1. Januar 1904 ins schlüsse, welche der Zerrissenheit im Deutschen RadfahrerVerbandswesen in gründlicher Weise ein Ende zu machen berſprechen, dürften wohl allseitig freudig begrüßt der von ihr vertretenen Verbände unter dem Namen werden. Fleischbeschau in Hessen. ** Die in Darmstadt von Obermeister G. Lauk herausgegebene" Mitteldeutsche Fleischer- 3 itung" ent hält in ihrer letzten Nummer den Abdruck einer von den Obermeistern Carl Bauzz- Darmstadt und Jean FalfMain; berfa ger- Innungen Bugegangenen Reichsgefeges an die Mitgl geridtet hab Härter Weife notwendiger borliegenden Artifel 1 wi puntte des fchau für d brachte Flei Nach diefe der Schla Bedent herige Beft Unterfuchur erfcheine, Fleischverfo bentlichten Thür und Die D in den Bef Eigentümer bei deffen 2 für das au wird und f ungefegliche Die& Freibant meinde zu lepteren o Direktor Ki in dem Gr feftgelegt f Der wonadh nid auch die allgemeinen fchrift verw che die Lösu gewerbe au bie Regier barin lieg Stoften no bon dem find. Billi allgemeinen regeln eben tragen wer Betr.: Die Nus o balbjähriger wohnhafte, oder Perso 15. April genommen. Gieß Die 2 Lieferung Brobinzialangebote fi zum 23. 1. Berwa Mad tag nochma in diefer 3 3 berfaßten nnungen zu ngenen und gesordnung führung acht bieb Der 1. und Fragl. Eins Wirkungen, Ben ergeben stalt berab at angesichts artt- gül - ihre Dar Bet Hypp. ägt de ein Begebungs tung, die bet vird. Nach ntschädigung tet werden, bon dem Das restliche Stelle eines Bei 1% Tilgung erft ommunal igung 1%. Die Abbebung en für einen Der Zins. unal- Dar in man ben ner der Ver Kommunal on 0,026% twa 0,03%; ürde mithin 75+ 0,026 5+ 0,03= pitalabzuges rde die wirk Betragen: bei hefardarlehen bon 33% Darlehens ing der Dar ifionsabzüge. if übertragen Die Hälfte er Beträgen bon Zinsfußes echnung des er Zinsfug tigung bon hl warfen fich en Sohn des Kopf, daß fur scher Hilfs Herr Brofeffor r angeborenen en Diagnoftiler am Verbands geladen. Diese ritativer Seite achverständigen auch Ferner beweisen. ahrer- Verbände he von insge her Radfahrer fcher Touring -Bund, Ver deutscher Rad ahrer- Berband unter Leitung ahrer Bundes Essen( Ruhr), Versammlung gefaßt:„ Die Verschmelzung c dem Namen It die HerausLieferung der t notwendig. De und Kreise die Beiträge nen höchftens 7 Mitgliedern lied ftellt, hat ter tunlichfler hläge auszu Sommer ftatt ände vorgelegt Bründung des nuar 1904 ins 1." Diese Be hen Radfahrer Ende zu machen eudig begrüßt Mainz verfaßten Denkschrift, welche die hessischen Megger- Innungen zu dem der 2. Kammer als„ dringlich" zugegangenen Gesebentwurf betr. Die Ausführung des Reichsgesezes über die Schlachtbieh- und Fleischbeschau" an die Mitglieder der 1. und 2. Kammer der Stände gerichtet haben. Fragl. Eingabe beleuchtet in aufgeflärter Weise die Wirkungen, welche sich aus dem Geseze notwendigermaßen ergeben müßten, wenn es in der borliegenden Gestalt verabschiedet werden sollte. Zu Artikel 1 wid angeführt, daß auch von dem Standpunkte des Meggers aus die Forderung einer Nachbefchau für das in Gemeinden mit Schlachthöfen eingebrachte Fleisch zu begrüßen sei, daß aber die für diese„ Nachbeschau" zu erhebende Gebühr gerechterweise der Schlachthoffasse" zugeführt werden müsse. 11 - Bedenklich sei es, wenn das durch" Dritte" auf vorherige Bestellung eingeführte Fleisch von der nochmaligen Untersuchung befreit würde, da diese Maßregel geeignet erscheine, die Wohlthat einer geregelten, zuverlässigen Fleischversorgung, namentlich der Städte, in der bedenklichsten Weise zu gefährden und dem Unterschleif Thür und Thor zu öffnen. Die Denkschrift behandelt sodann die Härte, welche in den Bestimmungen des Artifel 4 liegt, wonach der Eigentümer eines auf die Freibank verwiesenen Tieres bei dessen Verkauf und bei der Festsetzung des Preises für das auszuhauende Fleisch vollständig ausgeschaltet wird und sagt mit Recht, daß dieſe Beſtimmung einen ungefeßlichen Eingriff in das Eigentumsrecht bedeutet. Die Ermächtigung( nach Artikel 5) Fleisch von der Freibank einer Gemeinde nach der einer anderen Gemeinde zu verbringen, müsse von der Zustimmung der lepteren abhängig gemacht werden, wie Schlachthofdirektor Kühnau Köln es ebenfalls fordere, und wie es in dem Entwurf der Berliner Freibankordnung bereits Feftgelegt sei..... Der Schwerpunkt des Ganzen liegt in Artikel 7, wonach nicht nur die eigentlichen Beschaufosten, sondern auch die Freibankkosten" von den Metzgern in einer allgemeinen Gebühr getragen werden sollen. Die Dentschrift verweist furz auf die ungeheuere Belastung, welche die Lösung der Währschaftsfrage schon dem Metzger gewerbe auferlegt habe, und fragt mit Recht, ob sich Die Regierung der ungerechten Härte bewußt sei, welche barin liegt, daß man einer Berufsgruppe auch die Stoften noch aufbürde, welche nach dem Währschaftsrecht von dem Besitzer der beanstandeten Tiere zu tragen find. Billig sei doch eigentlich, daß die Kosten der zum allgemeinen Schuße der Konsumenten dienenden Maß regeln eben von der Allgemeinheit, von dem Staate, getragen werden. Bekanntmachung. Betr.: Die Heichelheimsche Stiftung. Die bedenklichste Seite scheine man überhaupt gar nicht beachtet zu haben, „ daß die Befreiung der Freibankbenugung von jedem Pfennig Unkosten, wie fie einzig und allein hier bet uns beabsichtigt sei, die Zufuhr einer Unmenge zweifelhaften Viehs nach Hessen zeitigen werde, welche den Mezgern tötliche Stonkurrenz bereiten, den Landwirten aber zweifellos gleichen Schaden bringen werde, während der Vorteil der Maßregel in der Hauptsache nur außerhessischen Händlern zu gute tommen werde". Die Denkschrift beweist auf das klarste, daß der vorliegende Gesezentwurf in seiner endgültigen Wirkung schwere Gefahren in sich birgt, der erstrebte Vorteil hin gegen illusorisch werden müßte. Möge sie deshalb bei den Herren Abgeordneten gebührende Beachtung finden, schon um den Eindruck zu vermeiden, daß ein weittragendes und ſanitär so wichtiges Gesez in letzter Minute hätte„ durchgepeitscht" weiden sollen. Aus dem Gerichtssaal. Straffammer fitung. | Erlenbacher Gemarkung mit einem Jagdgewehr ausgerüstet betroffen ohne im Besige eines Jagdwaffenpasses zu sein. Bom hiesigen Hauptsteuerant ging ihm dieserhalb ein Straf bescheid in Höhe von 50 Mk. zu. Er beantragte gerichtliche Entscheidung und das Schöffengericht Vilbel erkannte auf Freisprechung. Der von der Staatsanwaltschaft_verfolgten Berufung giebt das Gericht heute statt und erkennt auf die vom Hauptsteueramt angefeßte Strafe von 50 Mt. Geschäftliches. nikum", unsere höhere technische Lehranstalt, wurde im ersten ** Frankenhausen( Kyffh.) Das„ Kyffhäuser- TechSemester seiner Neuorganisation von 100 Studierenden be sucht. Diese verhältnismäßig hohe Besuchsziffer in der Zeit der wirtschaftlichen Depression ist teils auf die Vorzüglichkeit der Studienordnung und ihre sachgemäße Durchführung, teils stituts während seiner früheren Lehrthätigkeit an verschiedenen auf die Anerkennung zurückzuführen, die der Leiter des Intechnischen Lehranstalten gefunden hat. Als Beweis hierfür möge die Thatsache gelten, daß von einr technischen Lehranstalt am Rheine 50 Studierende in diesem Semester an das„ Kyffhäuser- Technikum" übergetreten sind, um hier ihre Studien zu vollenden. Lobenswerte Erwähnung verdient Gießen, den 17. März 1903. die Einrichtung des elektrotechnischen Laboratoriums an unSchreibgehilfe Hrch. I. in Gießen nimmt die von ihm serem Institute, das von Seite des Stadtrats unter Aufeingelegte Berufung gegen ein Urteil des hiesigen Schöffenwendung großer Kosten zu einer Musteranlage in seiner Art gerichts, welches ihn wegen Rörperverlegung in eine Ge ausgestattet worden ist. Die Anstalt umfaßt eine höhere fängnisstrafe von 6 Wochen nahm, vor Eintritt in die Hauptverhandlung zurück. Die Wittwe des Kaufmanns Moses M. von Heldenbergen wurde vom Schöffengericht Friedberg wegen fahrlässiger falscher Argaben bei ihrer Steuererklärung zu 80 Mt. Geldstrafe berurteilt. Die Staatsanwaltschaft verfolgte gegen dieses Erkenntnis Berufung, da sie annahm, daß vorsätzliches Handeln vorlag. Die Sache erscheint dem Gericht nicht aufgeklärt genug, weshalb der Staatsanwaltschaft anheimgegeben wird, durch Vernehmung von Beugen bezv. Sachverständigen, an Handen der Geschäftsbücher der Angeflagten, das Erforderliche nach zuholen und vertagt die Sache. Der 16 jährige Knechtliche und praktische Rüstzeug anzueignen, dessen derselbe beJakob F. dahier erhielt vom hiesigen Amtsgericht einen Strafbefehl wegen Tierquälerei lautend auf 20 Mt. Geldstrafe. Auf erfolgten Einspruch wurde die Strafe vom hieſizen Schöffengericht auf 15 Mt. herabgesezt. Gegen dieses Urteil legte Angeklagter Berufung ein, in der Absicht Freisprechung zu erzielen. Es wird durch Zeugen festgestellt, daß er trotz Warnung von Seiten eines Gendarmen, ein Pferd mit einer großen Wunde an der Brust, gefahren hat. Da dieses auf Geheiß seines Dienstherrn geschehen ist, glaubt das Gericht die Sache milder auffassen zu sollen und erkennt auf einen gerichtlichen Verweis.- Kaufmann Stanislaus B. von Hamburg wurde von einem Gendarmen in der OberBekanntmachung. Die am 10. November 1902 angeordnete Sperre Aus obiger Stiftung sind am 19. Juni d. Js. die der Wetsteingasse wird hiermit aufgehoben. balbjährigen Zinsen mit 525 Mt. an eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige israelitische Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden bis 15. April auf dem Armenamt, Neuen Bäue 43 entgegengenommen. Gießen, den 11. März 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. Ausschreiben. Gießen, am 17. März 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Patentkummet und Geschirrversandthaus Die Lieferung des Closetpapiers, sowie die Inh. Lonis Völzing, Groß- Felda( Hessen) Lieferung der Closetpapier rollhalter für 40Closets de offeriert seine weltberühmten Kummete für Brovinzial- Siechen- Anstalt soll vergeben werden. 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Wir bringen hierdurch wiederholt in Erinnerung, daß die Ufer und Böschungen des Wiesecklaufes Eigentum der Stadt sind und daß daher das Betreten der Ufer und Böschungen( namentlich auch im Stadtbereich) Dritten und insbesondere den Eigentümern der aufstoßenden Grundstücke nur insoweit zusteht, als dieselben dieses Gelände ein für allemal von der Stadt gepachtet haben oder als zur Einbringung der jeweils ersteigerten Heu- oder Grummetgrasernten innerhalb der dafür bestimmten Frist erforderlich ist Das Aufsichtspersonal ist angewiesen, Zuwiderhandlungen unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, 17. März 1903. Der Oberbürgermeister. Mecum. Verdingung von Fuhrlöhnen. Die für die Bepflanzung der unteren Bahndammböschung der West- u. Nordanlage erforderliche Anfuhr von 250 Gbm. Humuserde soll Samstag, den 21. März 1903, vorm. 11½ Uhr öffentlich verdungen werden. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind bis zum obengenannten Zeitpunkt derschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. Gießen, den 18. März 1903. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Für Magenleidende. Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magens, durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicher, zu heißer ober zu falter Speisen ober burch unregelmäßige, Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magentatarrh, Magenkrampf, Magenschmerzen, schwere Verdauung oder Vers schleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, deffen vorzügliche Heilsame Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt sind. Es ist dies bas Verdauungs- und Blutreinigungsmittel, der Hubert Ullrich'sche Kräuter- Wein. Dieser Kräuter- Wein ist aus vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit gutem Weine bereitet und stärkt und belebt den ganzen Verdauungsorganismus des Menschen ohne ein Abführmittel zu sein. Kräuterwein beseitigt alle Störungen in den Blutgefässen, reinigt das Blut von allen verdorbenen krankmachen den Stoffen und wirkt fördernd auf eine Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter- Weins werden Megenübel meist schon im Reime erstickt. Man sollte also nicht fäumen, seine Anwendung allen anderen scharfen, äßenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzuziehen. Alle Symptome wie Kopfschmerzen Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen, Uebelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen( veralteten) Magen. leiden um so heftiger auftreten, werben oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. Stuhlvertopfung und deren unangenehme Folgen, wie Beklemmung, Golikschmerzen, Herzklopfen, Schlaflosigke t, sowie Blutanstauungen in Leber, Wilz und Pfortadersystem( Hämorrhoidalleiden) werden durch Kräuter- Wein rasch und gelind beseitigt. Kräuter- Wein belebt i.dwede Unverdaulichkeit, verleiht dem Verdauungssystem einen Ausschwung und entfernt durch einen leichten Stuhl alle untanglichen Stoffe aus dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Aussehen, Blutmangel, Entkräftigung sind meist die Folce schlechter Berdauung, mangelhafter Blutbildung und eines frankhaften Zustandes der Leber. Bei gänzlicher Appetitlosigkeit, unter nervöfer Abspannung und GemütsverNimmung, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlaflosen Nächten, Kräuter- Wein siechen oft solche Kranke lang'am dahin. giebt der geschwächten Lebenskraft einen frischen Impuls. Kräuter- Wein steigert den Appetit, befördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel träftig an, beschleunigt und verbessert die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft dem Kranken neue Gräfte und neues Leben Zahlreiche Anerkennungen und Dankschreiben beweisen dies. 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( Ohne Gewähr.) 133 88 213 87 89 514 65[ 400] 999 1106 324 27 86 90 98[ 400] 557[ 400] 723[ 1000] 886 94 977 2015[ 400] 31 158 377[ 400] 83 85 402 72 614 97 799 3119[ 2000] 210[ 400] 50 66 1000] 417 27 83 535 90 649 81 745 59 79 914 4060 189[ 400] 288[ 400] 305 13 35[ 400] 53 [ 400] 406[ 400] 548 680 792 901[ 1000] 89[ 20.0] 5004 40 95 97 148 227 43 335 401 591 674[ 2000] 731[ 1000| 800 11[ 1000] 60[ 400] 6159 254 79 484 612[ 400] 28 753 91 832 67 74 81 [ 400] 940 7012 117 94[ 400] 301 38 436 38[ 400] 526 90 602 30[ 1000] 734 67 97 953 8023[ 400] 44 148[ 400] 70 419 71 86 596 711 813 98 9060 61 68[ 2000] 126[ 1000] 287[ 400] 312 34 58 406[ 1000] 23 517 615 27 65 896 10132[ 1000] 254 394 463 544 46 74[ 400] 739[ 1000] 62 11025 50 110 242 606 853 12023[ 1000] 57[ 2000] 80[ 2000] 187 336 85 505 [ 400] 76 681[ 400] 863 13006[ 400] 61 157 251 469 588 944 67[ 400] 14004 43 57 90 243 49 65[ 1000] 314 18 531 32[ 1000] 95 643 899 908 37 15089[ 400] 121 60 76 214[ 400] 17 67 372 474 633 758 59[ 1000 16107 38 393[ 400] 518 604[ 1000] 744 45 54 869 911 17070[ 400] 135 44[ 400] 99 242 50[ 400] 320[ 400] 566 690 885 18008 28 262 69 364 563 610 28 36 44[ 400] 748 930 35 83 19103 50 88 13000] 316 532[ 400] 39 77 617 34 754[ 400] 78 20013 602 801 950 73 85[ 1000] 21005 84 249 86 325 32 65 437 [ 400] 704 50 806 30 41 1400 58[ 400] 65 22095[ 1000] 218 398[ 1000] 445 59 74 516 74 833 910 58 65 75[ 400] 23231 363 437 511 600 1 22 51 838 51 95 998 24005 78[ 400] 276 83 416 60 519[ 400] 671[ 400] 905 25009 47 107[ 1000] 276 449 530 83 727 61 26121 297 354 98 475 643 738 827 961 27088 130 234 45 400] 69 344 67 70 71 424 73 689[ 1000] 92 28147 67 262 307 552 649 796 800 978 29099 306[ 2000] 95[ 400] 504 681 705 808[ 1000] 74[ 400] 911[ 400] 89[ 400] 30142 209 29 318[ 1000] 436 502 600[ 2000] 37 82 98 739 61 863 85 91 931 66 31003[ 400 95 186 200[ 400] 45 374 439[ 400] 67[ 1060] 531[ 400] 57[ 400] 93 97 643 807 929 32014 146 94[ 400] 203 409 400] 60 82 89 94 510 605 79 87[ 400] 775[ 1000] 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Kollekteur der Hessisch- Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Richard Buchacker, Giessen. Neuen Bäne 11, Nr. 65 Abonnement in's Gaus geb Gratiebella Oberbeffif Gartenban Das Bla für Sur Le Lang ber Inter Staatsbeh 3 fchaffer ralisch un Deutschlan bierbei be Ländern fo lich der P bort in gle Die W 1897 beari ( R.-T.-V. baltung ein forgfältige Sier ift d deutung fi Bewerben Handwerke liegen." Die ung der bildung Das A. besonders lingearbeite der Berufs felben einf Beide Nachteile. man e diefelbe n ift richtig fammern freiwilliger wohl mit in finanzi durchweg a Innungen finanzielle Meistern d fellenprüfu fäumen d Man lag angehalter durft hätt entzieht Weiteres Gefeßes b erhalte, bi auch die zügliden Neckars Freila unerreid jebem Leichtigkei bring 2 Zubehörtelle vorrätig Vert Achse Fabrik Meta