at er Borius, jedoch ab und Dier. t fein ficherere! Republiken Prä mer noch seiner habern für ein nen beruflichen hin und wieder stro von Bene Nr. 64. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Grattebellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberheffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obft- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. C Dienstag, den 17. März 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jusertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi gany Oberheffen, die Kreise Weslar und Marburg 10 Pfg fonit 15 Pfg.: Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Bostzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechanschluk Nr. 869. Neuelle Nachrichten zu behaupten hon ein fleines rt" haben, obder Regierung Haiti, General alt von 200 000 einer Regierung e er in Europa Guatemala zur haben glaubte, seiner Frau in fand sich sofort jeder ehrliche Blaz streitig zu s der Staats der Freude ittelausstellung in das mei Aber wie tonn Berüchte verbrei ellung!"- An bei seinen Ba er schöne große enft habe, geht ch wollte Tante ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Völkerwanderung der Gegenwart RK. Wenn unsere Zeit von einer Völkerwanderung hört, dann stellt sie sich stets einen mit Krieg und Ver wüstungsschrecken inszenierten Raubzug vor, wie wir ihn im Mittelalter durch den Einbruch asiatischer Horden er lebt haben. Damals mußten ganze Völkerschaften ihre altgewohnten Size verlassen und westwärts neue Familienherbe aufbauen. Das war jene Zeit, als die germanischen und das hat er Stämme im Süden und Südwesten von Europa auf einer üler:„ So schön schreiben darf, r Lehrer selbs ( Fl. Bl.) gei in der Tier - aber leider r, als von Nar Desinfektion und af ließ sich zwei ges Brüten. r:„, Also Sie flo veg, als diese in erkwürdiger Zu er habe ich noch : ,, Was ist denn ürchterliches Ge n sie einen, der ( Megg. H. Bl.) Kongreß der Krankenkassen. Der in Berlin behuis Stellungnahme zur Krankenkassennovelle abgeholtene 2. allgemeine Kongreß der Kran fentassen Deutschlands war von 1171 Rajjen mi 1199 Dele girten beschickt, die zusammen gegen fünf Millionen Versicherte vertraten. Der erste Referent, Stadtverordneter Dr. Friedeberg, sprach sein Bedauern darüber aus, daß bie Novelle es unterlasse, auch die unter das Krankenkassengesetz zu stellen, die auch unter der Invalidenversiche rung stehen, wie die land und sorstwirtschaftlichen Arbeiter und die Dienstboten. Graef Frankfurt a. M. befämpfte in schärfster Form die Beschränkung der Selbstbverwaltung der Kassen. Hierzu wurde eine Resolution angenommen, welche die Norelle für unannehmbar erNärt, wenn die auf Beschränkung der Selbstverwaltung gerichteten Vorschläge nicht gestrichen werden. Nach einem Referat von Albert Kohn- Berlin fam eine Resolution zur Annahme, worin es heißt: Der Kongreß erwartet, daß sich niemals Regierung und Volksvertretung zur gesetzlichen Festlegung der freien Aerztewahl bereitfinden wird, weil eine unerträgliche Belastung der Kasse die Folge wäre. Die unabwendbare Konsequenz der freien Aerztewahl wäre die Zwangslage, Honorare nach dem Diktum der Aerzte zu zahlen. Freie Arztwahl ist Sache der örtlichen Kassenverwaltungen. Zur Apothekerfrage wurde ein Antrag angenommen, der es als notwendig bezeichnet, gesetzliche Bestimmungen zu schaffen, welche den Kranfenfassen, ev. den Kassenverbänden gestatten, eigene Apotheken zu errichten. Ein dazu genehmigter Zusatz lautet: Die Apotheken sind zu kommunalisieren." Der Kongreß hält eine Verschmelzung der gesamten Arbeiterversicherungen im Interesse der Versicherten für geuntergehenden Kultur ibre Reiche aufbauten, aber nacheinander in dem Volkstum des Südens verschwenden. Wer denkt heute noch daran, daß der ,, Kampf in Rom" zwischen Germanen und Romanen bis zur Vernichtung ge führt wurde, wer weiß noch etwas von den mächtigen bynastischen Geschlechtern, die auf dem heißen Boden Spa niens den Kampf der verschiedenen christlichen Sekten gegen einander ausföchten, anstatt gemeinsam die ent nervte Bevölkerung des Landes unter die germanisch: herrschaft zu beugen. Aber trotzdem hatte diese Wanderung Ser Völker der Geschichte ihren Stempel aufgedrückt. Die absterbende romanische Welt bedurfte der Auffrischung burch das unverdorbene Blut der germanischen Naturvölker, um ihr Stulturdasein weiter zu führen. Wenn man auch auf der Außenseite von dem Germanentum in diesen Staaten nur wenig merkt, s ist es doch ein wichtiges Volkselement, dem die Anthropologie die Bedeu ung nicht abspricht. Ein französischer Gelehrter, der letzte Sproß rines Normannengeschlechts, hält das germanische Ele. ment in seiner Heimat für den eigentlichen Kulturträger Wo immer sich ein freier Zug des Geistes bemerkbar macht sind es nach seiner Ansicht die Germanen, die, weit em pfänglicher für eine ideale Lebensauffassung als der ge nußfrohe Romane, das Prinzip des Fortschrittes vertreten, und er glaubt den Nachweis führen zu können, daß die französische Nation ihren Verfall einleitete, als sie in den bugenotten das für die Freiheit kämpfende germanische Element austrieb. Ander: Gelehrte wieder führen die ganzen Entwickelungsbedingungen auf materielle Gründe zurück so vor allem auf den Ueberschuß der menschlichen Bevölkerung, die den menschlichen Geist zwingt, auf eine möglichst intensive Ausnutzung der gegebenen Arbeits mittel zu sinnen, oder die zu einer Völkerwanderung führt. Und diese haben wir heute noch und zwar genau wie chedem mit der Tendenz des Zuges nach Westen. In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts waren Frankreich und England und vor allem Amerika das Wanderziel dei Arbeitsuchenden; heute ist auch Deutschland an diese Stelle getreten. Die deutsche Industrie gibt den Arbeitern gut Brotstellen; aber die Landwirtschaft muß von auswärts Arbeiter heranziehen, um den herrschenden Mangel zi decken. Der Hauptbedarf wird von Rußland gestellt. Abei auch dort blüht eine Industrietätigkeit empor, so daß es den Landwirten allmählich an Hilfskräften mangelt. Das ist umsɔmehr der Fall, als sich die industriellen Löhne in Rußland und die landwirtschaftlichen in Deutschland ziem lich die Wage halten, so daß also der russische Arbeite feine Lust mehr hat, gegen geringeres Entgelt in de russischen Landwirtschaft zu arbeiten. Infolgedessen häl auch diese wieder in der Ferne Umschau, wie sie sic chadlos halien kann, und schlägt die Einführung östlichei Hilfskräfte vor- Chinesen sollen in Rußland den Ersat schaffen. Dadurch würden sich die Arbeitslöhne um etwc 40 Prozent gegenüber den heutigen verbilligen. Wenn auch in naher Zeit eine Ueberflutung mit den gelben Volke kaum zu erwarten ist, so deuten die Wünsch der russischen Landwirte doch auf eine Entwickelungs. form hin, die uns bevorsteht. Unsere Landwirtschafts. arbeiter werden in zehn Jahren gelbe Nachbarn haben und indem Europa überhaupt die gelbe Rasse in ihr Dienste stellt, schafft sie sich ein Abwehrmittel gegen der amerikanischen Wettbewerb. Die Völkerwanderung chedem dauert also fort-- nur in anderen Formen. Die Asiaten zeigen sich wieder am östlichen Horizont und prängen die europäischen Volfselemente westwärts vor Die Politik. vor boten. Unruhen in Portugal. )-( Die in der portugiesischen Bevölkerung chronisch rrschende Unzufriedenheit mit den öffentlichen Zustän den macht sich von Zeit zu Zeit in Krawallen Luft. Diese Vorgänge nehmen sich in der Ferne meist sehr gefährlich aus, sind es aber in Wirklichkeit fast niemals. So wird auch den Nachrichten über Unruhen in Coimbra teine weitergehende Bedeutung beizulegen sein. Der Tumult brach infolge der Verweigerung der Bezahlung der Gemeindeſteuern aus. Die Ruhestörer drangen in das Gerichtsgebäude, zerstörten das Mobiliar und warfen Steine auf die Soldaten, welche gezwungen waren, Feuer zu geben. Drei Personen wurden getötet und mehrere verlezzt. Die Truppen stellten die Ordnung wieder her. Inzwischen rief in den benachbarten Dörfern die Sturmglode die Bewohner zusammen, die dann auf Coimbra marschierten, wo eine starke Erregung gegen die Polizei besteht. Die Vereinigung der Kaufleute und zahlreiche Privatleute sandten eine Adresse an den König mit der Bitte, die Steuermaßnahmen, welche die Ursachen der Ruhestörungen sind, zurückzuziehen. Elfah- Lothringen Bundesstaat? -( Nachdem den Reichslanden schon im vorigen Som mer durch die Aufhebung des Diktaturparagraphen von dem Kaiser, der Reichsregierung und dem Reichstage das volle Vertrauen befundet worden ist, hält jetzt der Landesausschuß die Zeit für gekommen, wo Elsaß- Lothringen die Gleichstellung mit den übrigen Bundesstaaten gewährt werden kann. Im Schoße der ersten Kommission des Ausschusses wurde eine Resolution gefaßt, welche verlangt, daß der Reichstag als gesetzgebender Faktor für Elsaß- Lothringen ausgeschaltet werde, dementspre chend dem Landesausschuß die Befugnisse, Stellung und der Name eines Landtags für Elsaß- Lothringen verliehen und drei Vertretern Elsaß- Lothringens im Bundesrate bei Beratung von elsaß- lothringischen Angelegenheiten Etimmrecht bewilligt werde. Welche Aufnahme diese Wünsche bei Kaiser und der Reichsregierung finden verden, läßt.ch noch nicht beurteilen. Die Majorität bes Reichstaas dürften sie für ich haben, Kurze politische Nachrichten. Keine deutschen Offiziere für Mazedonien! Wie unser Berliner CB.- Mitarbeiter erfährt, hat die Pforte wirklich an die deutsche Regierung die Bitte gerichtet, ihr für die Reorganisation und das Kommando der mazedonischen Gendarmerie eine Anzahl deutscher Offiziere zu überlassen, doch ist dieses Ansuchen zwar mit Dank für das bezeugte Vertrauen, aber in bestimmter Weise abgelehnt worden. Für diese Antwort der deutschen Regierung war nicht sowohl die Besorgnis entschei dend, daß durch die Entsendung von Offizieren nach der Türkei das Mißfallen Rußlands oder irgend einer anderen Großmacht erregt werden könnte, als ganz allgemein der Entschluß, sich in der mazedonischen Angelegenheit der größten Zurückhaltung zu befleißigen, da neben noch die Erwägung, unsere guten Freunde in Paris, London oder sonstwo könnten die deutsche Regierung für einen etwaigen Mißerfolg unserer Offiziere in Mazedonien verantwortlich machen. Anders als mit den in altivem deutschen Dienst stehenden Offizieren liegt die Sache mit den bereits früher in türkische Dienste getretenen Instrukteuren. Die Kontrakte, welche die Pforte mit ihnen abgeschlossen hat, geben ihr das Recht, die Herren überall da zu verwenden, wo es ihr rätlich erscheint, also auch in Mazedonien. Tatsächlich hatte die Stambuler Regierung zwei von diesen Offizieren bereits den Befehl erteilt, sich zur Abreise nach Mazedonien bereit zu halten, doch hat sie diesen Befehl in letzter Stunde widerrufen. Wenn, wie gemeldet wird, dies infolge von Vorstellungen Rußlands geschehen ist, so liegt darin nichts Verleßendes für die deutsche Regierung, beweist bielmehr nur, wie sehr die leziere recht daran getan, das Gesuch der Pforte abzulehnen. Nunmehr hat die Pforte, wie ein Telegramm aus Konstantinopel besagt, die schwedische Regierung um Ueberlassung von Offizieren zur Reorganisation der mazedonischen Gendarmerie ersucht. Wie aus einem Eilaß der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes erhellt, wünscht der Kaiser in amtlichen Berichten eine kurze und flare Schreibweise; insbesondere seien lange schleppende Säße und Einschaltungen, sowie das Stellen des Zeitworts an das Ende des Sages zu vermeiden. * Der Königsb. Hari. 3tg." wird gemeldet, daß der Kriegsminister v. Gßler amtsmüde sei und nicht mehr lange auf seinem Posten bleiben werde. Die Nachricht ist mit Vorsicht aufzunehmen. * Nach einem Telegramm aus Caracas ist die erste venezolanische Schuldrate an Deutschland im venezolanischen Schazanit deponiert worden. Sie wird dem neuen deutschen Gesandten v. Pelloram nach seiner Ankunft behändigt werden. * Ein Gesuch der Pfarrämter Kreuznach s um Errichtung einer katholischen( fonfessionellen) Töchterschule ist von der Regierung abgelehnt worden. * Der französische Justizminister Vallé hat die Eröffnung des Strafverfahrens gegen 99 Orden und Ordensniederlassungen angeordnet, welche ihre nicht autorisierten Anstalten wieder eröffneten. * Die gegen den Mullah operierenden britischen Truppen haben am 10. d. M. den Feind aus dem Besiz des Brunnens oon Lajakante verdrängt und ihm einen Verlust von 15 Tien und 16 Verwundeten beigebracht. Der Mullah hat sich nach Ogaden begeben, um jeinen Munitionsvorrat zu ergänzen. Die Stimmung in Bulgarien. In Bulgarien dauert der Kampf zwischen der kriegerischen und der feindlichen Richtung unaufhörlich fort. In der Regierung hat durch den Rücktritt des wenig rus senfreundlichen und einer Aktion gegen die Türkei nicht abgeneigten Kriegsministers Pap i ow die Friedenspartei die Oberhand gewonnen, doch ist die eben aus Sofia gemeldete Haftentlassung des Führers einer der mazedonischen Komitees, des Generals Zontschew, und des Obersten Jankow, welcher gleichfalls zu den Leitern der mazedonischen Bewegung gehört, wohl als ein Zugeständ nis an die volkstümlich- mazedonierfreundliche Strömung zu betrachten. Aus dieser Strömung ging in Burgos eine von etwa 3000 Personen besuchte Volksversammlung hervor, welche der französischen Regierung den Dank für die den Mazedoniern befundete Teilnahme aussprach. Eine von dem Vorsitzenden Zankow unterzeichnete Adresse wurde an den französischen Minister des Auswärtigen abgesandt. An die Versammlung schloß sich eine große Kundgebung vor dem französischen Vizefonsulat in Burgos. Alle Teilnehmer verneigten sich vor dem französischen Wappen und riefen: ,, Es lebe die französische Republik!" Was sich die Bulgaren gerade von Frankreich versprechen, ist nicht recht verständlich. Bisher hat Frankreich für die Christen in der europäischen Türkei stets nur ein recht platonisches Interesse gezeigt. * Der marokkanische Prätendent Bu Hamara soll bekanntlich nach der Behauptung seiner Anfänger identisch mit dem Bruder des Sultans, dem Prinzen Muley Moha med sein. Der Sultan behauptet dagegen, daß der echte Prinz Mulen sich bei ihm befindet. Wo die Wahrheit liegt, ist schwer zu entscheiden. Jedenfalls haben die beiden mysteriösen Persönlichkeiten eine fabelhafte Aehnlichkeit. Gefangene aus dem Heere Bu Hamaras, denen der Prinz vorgestellt wurde, waren fest überzeugt, Bu Hamara vor sich zu haben. Kunft und Wissenschaft. FE. Gin Serum gegen Typhus entdeckt. Der kampi gegen die Infektionskrankheiten scheint in diesen Tagen immer neue Erfolge zeitigen zu wollen. Nach den großen Fortschritten in der Tuberkulosebehandlung kommt jetzt aus London die Nachricht von der Entdeckung eines Serums gegen Typhus, die dem Chef des Jenner- Instituts in London Dr. Mac Fayden zu verdanken ist. Die Wirksamkeit an Tieren ist bereits überzeugend bewiesen. Das Serum besteht aus den Säften völlig ausgepreßter mikroskopischer Typhusbazillen; die Säfte wer Den bei enormen Kältegraden in flüssigem Sauerstoff erlangt, verlieren hierbei ihre giftige Wirkung und werben zum Heilmittel. Mac Fayden hatte außerordentliche Schwierigkeiten zu überwinden, ehe es ihm gelang, diese mitroskopischen Typhusbazillen auszupressen. Nunmehr stellt er aber die allerdings experimentell noch nicht nachgewiesene Hypothese auf, daß ein derartig gewonnener Saft einer jeden Krankheiten produzierenden Bazillenart gegenüber der betreffenden Krankheit sowohl prophylaktisch als auch bei schon geschehener Ansteckung heilend wirken müsse. Falls sich dies bewahrheitet, würben die Tuberkulose, die Diphtheritis, vielleicht sogar ber Krebs in nicht allzu vorgeschrittenem Zustande leicht heilbar sein. Hof und Gesellschaft. *** Der Kaiser besuchte am Montag das Dienst. gebäude der Artillerie- Brüfungsfommission und ließ sich bert von dem Borjizenden Fuchs v. Bimbach Vorträge halten. Dann stattete er dem Reichskanzler einen Besuch ab und hörte sobann verschiedene Vorträge. Am Dienstag früh begab sich der Kaiser mittels Sonberzuges mit großem Gefolge nach Dresden, um dem König bon Sachsen einen Gegenbejud) abzustatten. An der Landesgrenze wurde er von dem sächsischen feconprinzen empfangen. Zu Ehren Kaiser Wilhelms findet im Königlichen Schlosse Galatafel zu 60 Gedecken statt. Vor der Abreise beabsichtigt der Kaiser, an der Gruft des vertorbenen Königs Albert eine Kranzspende niederzulegen. *** Der deutsche Kronprinz an den Majern erkrankt- so wird aus Kairo gemeldet. Bei Jeinem Ausflug nach Lufsor wurde er von der heimtückischen Krankheit befallen. Doch ist sein Besinden zufriedenstellend wie auch das seines Bruders. Der Kronprinz bleibt bis zu seiner Wiederherstellung in Lutjor, wohin ein Arzt und eine Krankenschwester aus Alexanbrien gesandt worden sind. Der Kronprinz ist offenbar vom Prinzen Ei el Friedeich angesteckt worden. Dieser soll den Keim der Krankheit schon aus Bonn mitgebracht haben. Dort war zu einem Kommerse, an dem der Prinz teilnahm, ein Student, ohne sich umgekleidet zu haben, direkt aus dem Zimmer seiner an den Masern schwer erkrankten Schwester ge ommen. Sechs andere Teilnehmer des Kommerses liegen trant in Bonn darnieder. 285. Sigung. Deutscher Reichstag. Eigener Bericht. Verträge. Seemannsordnung. Petitionen. Die Betriebsgemeinschaft auf der Wilhelm- Luxem burg- Eisenbahn zwischen dem Deutschen Reiche und dem Großherzogtum Luxemburg wird auch in Zukunft weiter bestehen. Der Reichstag genehmigte debattelos den zwischen beiden Regierungen erneuten Vertrag. Hieraus wurde die erste Lesung einer Berichtigung vorgenommen ** ribattelegramm. Bei der heute Vormittag erfolgten 10. Biehung der letzten( Haupt) Klaffe der HessischThüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 20 000 Mt. auf: 44 556 Oldenburg, je 3 000 mf. auf 19 188, 33 617, 49 097, 56 410 und 57 682.( Ohne Gewähr.) ** Stadttheater. Morgen Mittwoch wird als Benefiz für Marga Brücher Die Baise aus Lowood" in Szene gehen. Donnerstag gelangt als 11. Volfe vorstellung Rosenmontag" zur Aufführung. ** Im Neuenweg treibt seit mehreren Tagen ein Fahrraddieb sein Handwerk. Gestern Mittag stellte ein Radler sein Zweirad vor das Haus des Sattlermeisters Groß, um einige kommissionen in dem Sattlergeschäft zu besorgen. Bei seiner Rückkehr fand der Eigentümer sein Rad nicht mehr bor. Anzeige ist erstattet. ** Gestern Abend furz vor 7 Uhr erregte eine Schlägerei im Hofraume der Westendhalle zwischen anscheinend angetrunkenen Arbeitern die Neugier der Passanten und verursachte eine größere Menschenansammlung. ** In der Hammstraße sheuten gestern Nachmittag die Pferde des Fabrikanten Klingspor beim Herannahen der Bieberthalbahn. Eines der Tiere wurde durch den Zwischenfall, der leicht einen bedauerlichen Ausgang hätte nehmen fönnen, da der Fuhrmann, der vom Wagen stürzte, beinahe überfahren worden wäre, verwundet. wirklich einer Berichtigung. Denn nur durch einen Druckfehler in der Seemannsordnung war es seither Rechtens, daß die Leichtmatrosen bereits im zweiten, anstatt im dritten Jahre ihres Auslandsdienstes die Heuer als Vollmatrosen erhielten. Das soll nunmehr durch eine Korrektur zum Paragraphen 52 der Seemannsordnung geändert werden. Der Abg. Molkenbuhr wollte mit dieser materiellen Berichtigung noch einige gefeßliche Verbesserungen verbinden. Staatssetretär Graf Posadowsky warnte indes vor einer solchen Interessenverquickung, insbesondere sprach er sich dagegen aus, daß schon jetzt die Aenderungen in der KranPenentschädigung, wie sie in der Novelle zum Krankenversicherungsgesetz vorgesehen ist, eingeführt werden. Eine analoge Aenderung zur Seemannsordnung werde später vorgelegt werden. Nachdem der Abg. Herzfeld gegen die Regierung polemisiert und die Abgg. SemTer, Kirsch und Lenzmann sich auf den Standpunkt der Regierung gestellt hatten, wurde deren Entwurf angenommen. Es wurde zugleich in die zweite Lesung eingetreten, die mit der Annahme des Regierungsentwurss endigte. Zwei Gesuche, worin die Haftbarkeit von Straßenbahnen und Kraftwagen für Sachbeschädigungen gefordert wird, wurden der Regierung zur Berücksichtigung" überwiesen. Ein Gesuch, das auf eine Erweiterung der gesetzlichen Schutzbestimmungen für die Arbeiterinnen abzielt, wird der Regierung zur Erwä gung" überwiesen. Ein Gesuch, die Eingriffe bei Menschen zu anderen als diagnostischen und Immunisierungszwecken zu verbieten, wird der Regierung ,, zur Erwägung" überwiesen. ,, Als Material" wird der Regierung überwiesen ein Antrag auf anderweitigen Verkehr mit Heilmitteln in den Apotheken. Viel Beifall im Hause fand eine Petition um Verschärfung des Gesetzes betr. den unlauteren Wettbewerb; insbesondere sprachen sich die meisten Redner gegen die Scheinausverkäufe aus. *** Schlig. Die hiesige Firma Rosenmeyer faufte für 70 000 Mt. die Limburger Seifenfabrik Aug. Montanus. r Marburg, 15. März. In der geftrigen Situng des Kreistags teilte der Landrat mit, daß der Landesausschuß den Beschluß gefaßt habe, zum Bau der Bahn MarburgDreihausen 1½s des Baukapitals als Darlehen gegen 21% Zinsen zu gewähren. Es wurde daraufhin folgender Antrag des Kreisausschusses einstimmig genehmigt: a) der Kreis Marburg übernimmt von den Kosten der vom Kreise zu erbauenden Eisenbahn Marburg Dreihausen 1. sämtliche Kosten des Grunderwerbs, 2. von dem übrigen Anlagekapital den dritten Teil. b) Der Kreisausschuß wird ermächtigt, von der Sparkasse und Leihbank der Stadt Marburg ein Darlehen von 730 000 Mt. für Rechnung des Kreises aufzunehmen. - Bei de der Belfiger figer für di gewählt wo 1. Bierau 2 Faber, 3. Emmeli 4. Leib, H 5. Beil, L 6. Henning 7. Pirr, 8. Schmi 9. Winn, 10. Berg, 11. Arumn 12. Müller 1. Bod, 2 2. Holtber 3. Diehl, 4. Hensel, 5. Baum, 6. Dec, 7. Krüger, 8. Laucht, 9. Manch 10. Schäfe 11. Jakob Der Etat- Voranschlag für 1903 beziffert sich in Einnahme und Ausgabe auf 1 142 293 Mt, in welcher Summe eine Anleihe von 1 Million Mt. enthalten ist als Bedarf für den Bau der obigen Bahn. Im Anschluß baran fann noch mitgeteilt werden, daß am Freitag eine Bereifung derjenigen Gegenden stattfand, durch welche die Bahn Marburg- Dreihausen weitergeführt werden fann, behufs Anschluß an die Oberhessische Bahn. Die Bereifung wurde durch eine Kommission ausgeführt, welche die Weiter führung betreibt. Die Kommission hat dabei den Eindruck genommen, daß sich die Weiterführung der Linie bis Londorf empfehlen würde. ** Ueber den Mordversuch erfahren wir noch das Nachstehende. Der Arbeiter Röder war vor ca. 8 Tagen in der Bürgermeisterei beim Herrn Assessor Curschmann und erzählte demselben, daß er früher städtischer Arbeiter gewesen, daß er aber, seitdem seine Tochter an einen Sergeanten verheirathet ist, die Arbeit bei der Stadt habe aufgeben müssen, weil es angeblich Frau und Tochter so gewünscht hätten. Er klagte keine Arbeit zu haben, machte übrigens ein ganz herunterge fommenen Eindruck. Man wies den Mann an die Armentasse, wo er auch Unterstügung erhalten sollte. Röder tam gestern Nachmittag in die neue Raserne und meldete sich beim Wachhabenden Unteroffizier, er wünschte in die Wohnung seines Schwiegersohnes geführt zu werden, was der Wachehabende auch veranlaßte. Raum war Röder in die Wohnung eingetreten, da hörte der Posten, wie er angiebt, 3 Schüsse furz hintereinander fallen; er machte Kehrt und war im Begriff die Wohnung des Sergeanten zu betreten, da erhielt der Soldat ebenfalls einen Schuß, der ihn unerheblich an der Hand verlegt hat. Röder hat seine Frau und seine Tochter verwundet, doch handelt es sich um schwere Verlegungen. In Haft genommen, gestand der Thäter zu, es set seine Absicht gewesen seine Frau zu erschießen und dann Selbstmord zu üben. Den Soldaten habe er nur aus Versehen getroffen. Die Eingabe des deutschen Bundes für Handel und Gewerbe in Leipzig um Regelung des Ausverkaufswesens geht als Material an den Reichskanzler, dagegen wird bie Forderung eines Verbots des Nachschubes bei Ausverkäufen auf Antrag Bassermann zur Berücksichtigung überwiesen. Nach Erledigung weiterer Petitionen, darunter eine auf Einführung der Prügelstrafe, die ohne Debatte unter den Tisch fiel, vertagt sich das Haus auf Mittwoch. 43. Sigung. Preussifcher Landtag. Daus der Abgeordneten. Eigener Bericht. Heute vor 50 Jahren wurde die erste Eisenbahnprobefahrt von Mainz nach Oppenheim mit der hessischen Ludwigsbahn unternommen. Die offizielle Er öffnung der Strecke erfolgte bald darauf am 23. März. Neueste Nachrichten. Prinz und Prinzessin Johann Georg von Sachsen eine ▲ Dresden, 16. März. Nächsten Mittwoch treten mehrwöchentliche Reise nach München bezw. Stuttgart an. + Lübeck, 16. März. Die Bürgerschaft richtete an den Senat das einstimmige Ersuchen, daß Lübeck im Bundes gesezes stimme. Ein Senatskommissar erklärte darauf, rat gegen die Aufhebung des§ 2 des Jesuiten der Bundesrats- Vertreter Lübecks werde im Sinne dieses Ersuchens instruiert werden, gegen die Aufhebung zu Gießener Pferdemarkt. Die Anmeldungen zu dem am 25. März auf den städtischen Marktanlagen statt findenden Frühjahrs- Pferde- und Fohlenmarkt sind schon zahlreich eingelaufen. Derselbe wird sich seinen Vorgängern würdig anreihen. Die Pferdemarktlose finden guten Absaz. Erstmals ist der Losevertrieb auch im Kreise Weglar gestattet. Die Kommission hat bereits mit dem Ankauf der Gewinne begonnen. Der erste Preis besteht aus einem viersißigen Kutschier- Phäton nebst Pferd und silberplattiertem Geschirr. Das Phäton ist von der hiesigen Wagenbauerei A. Kilbinger, das Geschirr von Sattlermeister Groß geliefert. Der zweite Hauptgewinn besteht aus einem Lauterbacher Wagen mit Kutschierbock nebst Pferd und komplettem Rummetgeschirr. Der Wagen ist von Schmiedemeister Walther, das Geschirr von Sattlermeister Spieß geliefert. Die nächsten Haupttreffer bestehen aus 8 Pferden und Fohlen. Außerdem werden landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, Haus haltungs- und Gebrauchsgegenstände angetauft. Die Verlosung Frauenstudium- Frauenrechte.- Die in der letzten Sigung begonnene Debatte über die Mädchengymnasien und in Verbindung damit über die Ausdehnung der Berufstätigkeit der Frauen und der Frauenrechte überhaupt wurde weiter fortgesetzt. Gegenüber dem Abg. Vorster, welcher schon das Frauenstimmrecht im Anzuge sah, gab der Kultusminister Dr. Studt nochmals die beruhigende Erklärung ab, daß die Regierung nicht beabsichtige, volle Mädchengymnasien einzurichten, daß es sich vielmehr lediglich um Kurse im Anschluß an die höheren Töchterschulen handele. Bewährt sich der Versuch, schloß der Minister, so haben damit die Frauenrechtlerinnen durchaus keinen Sieg errungen. Dem Abg. Irmer gegenüber wies der Abg. Friedberg barauf hin, daß in England auch konservative Politiker für das Frauenstimmrecht eintreten, und trat dafür ein, baß den Frauen der Zugang zu allen Fächern geöffnet werde; das sei keine Frage der Gerechtigkeit, sondern der Zweckmäßigkeit. Die weiteren Erörterungen waren ohne Belang; das Kapitel„ Elementarschulwesen" wurde bewilliat. Lokales. Gedenktafel für den 18. März. 1733. Der Buchhändler und Schriftsteller Nikolai in Berlin 1768. Der englische Schriftsteller Lawrence Sterne in London t. 1813. Friedrich Hebbel*. - findet am Tage nach dem Markt - 26. März ſtatt Aus Hessen und nachbargebieten. stimmen ** Darmstadt, 16. März. Gestern fand hier eine Bersammlung des Landesausschusses der nationalliberalen Partei im Großherzogtum Hessen statt, in welcher über die Vorbereitung der Reichstagewahlen eine Aussprache erfolgte. Es wurde unter anderem beschlossen, daß die Parteigenossen in allen Wahlkreisen darauf hinzuwirken haben, daß im Verein mit den übrigen bürgerlichen Parteien die Sozialdemokratie energisch bekämpft werde. Geschäftliches. Wie die Aussaat so die Ernte! Der Landwirt muß vor allen Dingen darauf sehen, daß er für den Anbau seiner Felder nur die best- und ertragreichsten Sorten seiner verschiedenen Produkte wählt. Man spricht wohl sehr oft z. B. von Hafer oder Kartoffeln bringt der Morgen oder Acker soundsoviel Ertrag, man denkt dabei aber viel zu wenig daran, was eine Sorte mehr oder weniger bringt wie die andere. Von welch großem Wert der Wechsel der Saat ist, wenn man dieselbe von einem Boden in den andern bringt, b.aucht wohl faum erwähnt zu werden. Dann gibt es Züchter, welche ihre ganze Zeit an die Beobachtung und Veredelung der Sorten wenden und danach streben, immer wieder besseres in den Handel bringen zu können. Wir denken dabei in erster Linie an Kartoffeln, das Hauptprodukt der meisten Oekonomen. Gerade in diesem Artikel wurde in den letzten Jahren ganz hervorragendes geleistet. In Frühkartoffeln ist die Sorte Weißer Edelstein" betreffs ihrer außer gewöhnlichen Frühzeitigkeit, großem Ertrag und Wider standsfähigkeit gegen Nässe usw. ganz besonders her. vorzuheben. Für den Anbau von Maffenfartoffeln dürfte wohl„ Stolz des Marktes", ähnlich der Magnum bonum, aber noch besser im Geschmack, etwas früher und noch viel ertragreicher, sehr zu empfehlen sein. Beide Sorten sind von der bekannten Firma Gebrüder Ziegler aus Erfurt zu beziehen. ▲ Klein- Linden. Vom 1. April d. I. an wird in hiesiger Gemeinde kein Schulgeld mehr erhoben. Diesen Entschluß hat man mit nicht geringer Freude begrüßt, wenn sie auch bei manchem Einwohner mehr an den Säckel geht. Schon vor 10 Jahren haben eine Anzahl Bürger einen diesbezüglichen Antrag an die Gemeindebehörde gestellt, welchem aber der hier obwaltenden Verhältnisse gemäß nicht Rechnung getragen werden konnte. ** Londorf, 15. März. Die Bereifung der Gegenden, durch welche die Bahn Marburg- Ebsdorfer Grund etwa weitergeführt werden könnte, fand gestern durch eine Kommission von 14 Mitgliedern statt. Die Fahrt ging über Weitershain, Kesselbach, Londorf bis Nordeck. Die Kommission hat den Eindruck gewonnen, daß die Strecke nach Londorf über Forsthaus Roßberg durch die Thalschlucht nach Nordeck und Londorf vorzuziehen sei, zunächst weil in diesem Fall die Bahn zum größten Teil auf Kreisgebiet bleibt und nur auf eine Strecke von 900 Metern auf hessen- darmstädtischem Gebiet weiterzuführen ist. Die Höhendifferenz auf diesem Terrain beträgt nur ca. 20 Meter. Marktbericht. Gießen, 14. März. Auf dem heutigen Wochenmarit tofteten Butter per Pfd. 0.95-1.10 Mt. Hühnereter 2 St. 10-11 Bfg., Enteneter St. 12-13 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Biter 32 Bfg., Tauben per Baar 1. 1.00-1.20, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1 70, Hahnen, per Stüd Mt. 0,85-2.00, Enten per Stüd 2.00-2.40, Gänse p. Pfd. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfb. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Big. Schweinefleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch per Bfb. 66-72 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 6.00-7.00 mt., Zwiebeln per St. Mt. 6.00-7.00, Milch per Piter 18 Bĩa. 12, Döll, Besd find bis f neten anzu Das Bürgermei zur Einfich Stef Frankfurter Vichmarkt. Zum Verkauf standen 435 Ochsen, 45 Bullen, 818 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 293 Kälber, 202 Schafe und Hämmel, 1342 Schweine. Bezahlt wurde für 50 Kilo Schlachtgewicht. Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren 69-70 Mt. b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemäftete 64-66, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere 60-62 mr. d) gering genährte jeden Alters 00-00 Mr. Bullen: a) vollfleis bige höchsten Schlachtwertes 61-63 f. b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 58-60 ME. Kühe und Färien ( Stiere und Rinder): a) vollfleischige, ausgemäftete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes 61-62 Mt., b) vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 56-58 mr., c) ältere ausgemäftete Rühe und wenig gut ent widelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) 45 bis 47 Mt., d) mäßig genährte Kühe und Färfen( Stiere und Rinder) 40-42 Mr. Fer ½ Kilo Schlachtgewicht: Kälber: a) finste Maft:( Vollm- Mast) und beste Saugtálber( Schlachtgw.) 81-83 Bfg ( Lebendgewicht) 49-50 Bfg.. b) mittlere Maft- und gute Saug fälber( Schlachtgewicht) 76-79 fg.,( Lebendgewicht) 46-48 Pfg. c) geringe Saugfälber 66-68 Pig, d) ältere gering genährte Kälber( Freffer) Bfg, Schafe: a) Mastlämmer und jüngere - Die Lieferung Brovinzial angebote 3um 23. 1. Verwa Die *** Allendorf a. Lahu.( Jubiläum). Morgen Mittwoch, am 18. März sind es 25 Jahre, daß unser allgemeinast ämmel 70-74 Bfg, b) ältere Masthämmel 66-68 Bfg. geachteter Bürgermeister Bolt sein Amt mit großer Geschick lichkeit und Treue verwaltet. Die früheren Passiva unserer Gemeinde sind durch seine stets zweckmäßigen Vorschläge während seiner durchweg erspcießlichen Amtsthätigkeit bedeutend ermäßigt worden. Eingedent deffen will man den Tag einer recht würdigen Feier unterziehen. ** Uebermorgen, Donnerstag, den 19. März findet in Buzbach Faselmarft statt. c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Merzfchafe) 00-00 fa. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1% Jahren( Schlachtgewicht) 57 Bfg,( Lebend gewicht) 46 Pfg., bi fleischiche( Schlachtgewicht) 55-56 Bfg,( Lebend gewicht) 45 Pfg. c) gering entwidelte, sowie Sauen und Eber 48 bis 49 Pfg. Das Geschäft in Hornvieh war mittelmäßig und der Ueber stand bedeutend. In Kleinvieh war das Geschäft gut und der Markt geräumt. 121 Ochsen aus Desterreich. Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderet, für die Rebaftion verantwortlich: Albin klein, Gießen. der Weg Gie Alle Nur 68 718 65( 4 97[ 400] 50 159 96 524 38 44 82 92 93 69.414 21 5079 48 88 5078 7001[ 400] ( 1000) 972 46 837 88 555 65 67 100 99 754 80 74[ 1000] 60 437 86 52 214 450 66 76 81 90 630 37 150 16016 17 810 24 28 [ 400] 40 61[ 400] [ 400] 27 [ 2000] 77 200 79 84 400 [ 2000] 121 973 2800 920[ 400 [ 400] 673 250 25 26 823 90 711 69 406 84( 40 17 88[ 400 1000] 940 907 400 3002 59[ 400] 89 97 32013 782 801 45 548 72 93 38 201( 20 28 24 55 9 350 846 62 64 74 439 87 104[ 400] 166 214 22 201 27 66 400 66 41043 57 80 924 43 403 44 43017 202 249 300 60 54 71 1200 4502 637 65 81 7 101 89 259 882 984 71 meyer faufte fü Aug. Montanus gent Sigung del Landesaussu Bahn Marburg n gegen 21 folgender Antrag : a) der Krei m Areise zu er fämtliche Rofter Anlagefapita wird ermächtig ot Marburg ei des Kreises auf 903 begiffert f me, in welche enthalten ist all -Im Anschlu am Freitag ein durch welche di rt werden fann Die Bereifun elche die Weiter ei den Eindrud Linie bis Lon erste Eisen ppenheim mit de Die offizielle& 23. März. n. Mittwoch tret von Sachfen ei wp. Stuttgart 01 haft richtete a übed im Bunde Des Jefuiten erklärte bara im Sinne biefe Aufhebung rate! en darauf sehen ir die best und denen Probuh B. von Hafe Der Acker sound viel zu weni iger bringt wi el der Saat it in den ander werden. Dann eit an die Be n wenden un in den Hande in erster Lini iften Dekonomen lezten Jahrn Frühfartoffeln i fs ihrer außer trag und Wider befonders be Maffentartoffel ch der Magnun , etwas frühe empfehlen sein ma Gebrüder marit fofteten Butt 1 Pfg., Enteneler& te 2 St. 5-6 P 3., Tauben per Ba -170, Hahnen, pa 2.40, Gänse p. Big., Rindfleis -76 Big. Schweine per Bfb. 66-7 toffeln per 100 il -7.00, Mild pe standen 435 Odien Rinder), 293 Kälber Bejailt wurde fü ifchige, ausgemäftet -70 mt. b) jung 16gemäftete 64-66 re 60-62 Mt. d Jen: a) vollfleifbi 8. genährte junge ühe und Färle ftete Färfen( Stie t., b) vollfleischi bis zu 7 Jahre und wenig gut e and Rinder) 45 bi ( Stiere und Rinde Kälber: a) fin ladtgw.) 81-83 Raft- und gute Sang gewicht) 46-48 Itere gering, geröh ammer und jünger ammel 66-68 rafaafe) 00-00$ und deren Kreuzung 57 Pig,( Lebend 55-56 Bfg,( Leben Sauen und Eber 48 bi näßig und der lleber eschäft gut und be h. rlagsbruderei Klein, Gießen Bekanntmachung. Bei der Samstag, den 14. März stattgehabten Wahl der Beifizer für das Gewerbegericht Gießen find als Beifizer für die Zeit vom 1. April 1903 bis 31. März 1906 gewählt worden: I. Arbeitgeber. 1. Bierau, Balth. Glasermeister mit 2 Faber, G. A. Spenglermeister, 3. Emmelius, Louis Fabrikant 4. Leib, Heinrich Schneidermeister mit 5. Beil, Louis, Schreinermeister mit 99 Stimmen. 95 " 86 " " 85 " " 85 " 6. Hennings, Friedrich Bäckermeister mit 85 7. Birr, Ludwig Meggermeister mit 8. Schmidt, Otto Uhrmacher mit 9. Winn, Heinrich Bauunternehmer mit 10. Berg, Karl Schuhmachermeister mit 11. Krumm, Eduard Kaufmann mit 12. Müller, Ludwig Bäckermeister mit II. Arbeiter: 85 85 84 13 333 " " " " 13 " 765 Stimmen. 765 764 764 763 763 " " " " " 1. Bock, August Drechsler mit 2. Holtberg, Gustav Brauer mit 3. Diehl, Johannes Schneider mit 4. Hensel, Adolf Schriftseger mit 5. Baum, Heinrich Blaser mit 6. Dech, Karl Zigarrenmacher mit 7. Krüger, Gustav Metalldreher mit 763 8. Laucht, Wilhelm Maurer mit 763 9. Mänche, Heinrich Schreiner mit 10. Schäfer, Johannes Lackierer mit 763 11. Jakobi, Gabriel Brauer mit 763 12. Döll, Ernst Schmied mit " " 763 " " " 75 " Beschwerden gegen die Rechtsgiltigkeit dieser Wahlen Giessener Stadttheater. Mittwoch, den 18. März 1903 Zum Benefiz für Marga Brücher. Die Waise aus Lowood. Vorläufige Anzeige Für Wirte! Eröffne Ende dieser Woche eine Ausstellung prachtvoller elektrischer Musifwerke aus erstklassigen Fabriken. Die Werke sind in großer und kleiner Ausführung jeder Zeit im Betriebe zu sehen. Ph. Schneider, zum Adler. Gießen, Marktplag. Versteigerung. Auf meine große Auswahl Mittwoch, den 18. März 6.38. in rohem und namentlich in gebranntem nachmittage 2 Uhr werden im Bieker'schen Saale Neustadt 55- zwangsweise versteigert: Kaffee 1 Bohrmaschine( für Schloffer), mache ich aufmerksam. 1 zweiteilige Ladentheke, 1 Ladens Die gebrannten Kaffees regal, 1 Schrank mit Glastüre find aufs sorgfältigste zu 1 Nähmaschine, 1 Regulator, 2 Sophas, 1 Kleiderschrank, 1 Fahne sammengestellt, von feinem, mit Stange, 1 Haferfaften, 1 kräftigem Aroma und ab. Schmierbod, 14 Pferdebilder, 3 solut reinschmeckend. Deldruckbilder u. a. Geikler, Gerichtsvollzieher. WUK ürze raft Bester Küchen Extract Unentbehrlich in jedem guten, Emil Fischbach. Medizinal- Cognac ärztlich empfohlen. 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( Ohne Gewähr.) 68 105 19 70 72[ 400] 313[ 400] 17 60 74 96 597 661 83[ 400] 718 65[ 400] 886 961 1143 206 35[ 1000] 313 72 77 436 43 595 685 97[ 400] 705[ 400] 6[ 3000] 813 31 2074 76 146 221 42 61 341 604[ 400] 50 159 96 807 32 48 80 86 3051 83 90 129 71 309 15 24 48 52 89 456 524 33 44 94 400] 650 86 90 714[ 400] 91 814[ 2000] 38 75 930 40 62 82 92 98 4002[ 2000] 14 62 116 23 24 35 200 32 37 38[ 400] 344 58[ 400] 69.414 21 67 73 91 521 87 661 808 26[ 1000] 968 5079 83 198[ 400] 237 47[ 400] 50[ 400] 56 72 307 17 51 444[ 400] 48 86 507 831[ 400] 45 6048 219 438 584[ 400] 777 808 64 72 83 977 99 7001[ 400] 9 201 75[ 400] 325 40 97 577 638 741 854 66[ 1000] 81 92 [ 1000] 972 87 8001 46[ 400] 51 84 96 149 204 77 372 88 502 32 42 636 46 837 88 960 9041 163 65 258 62 318 31 83 84 411[ 400] 99[ 1000] 555 65 67 718 953 96 10003 114 79[ 400] 250 303 95 402[ 400] 6 91 532[ 400] 614 24 99 754 803 944 46 11005 24 231 84 374 75 465 93 662 76 400 717 22 74[ 1000] 899 907 12011 63 79 95 143 60 224 34[ 1000] 64 90 331 56 60 437 86 550 75 658 69 859[ 400] 901[ 400] 7 66[ 400] 13049 140 1000] 52 214 450 65 79 545 55 609 757 89 837 56 86 966 81 14033[ 400] 41 66 76 81 155 88 203 302 25 403[ 400] 33 511 28 45[ 400] 62[ 1000] 85 90 630 37 48 905 13 16 35 15065[ 400] 74 127 255 306 39 40 82 558 62[ 400] 797 902[ 400] 16016 17[ 400] 191 288 353 422 37 39 503 75[ 400] 87 646 93 721 95 810 24 28 42[ 400] 64[ 400] 907 46 17051 142 213 360[ 400] 70 74 534 [ 400] 40 80 646[ 1000] 703 69[ 400] 70[ 1000] 800[ 400] 21 47 18152 61[ 400] 68 97 217 468 97 522 37 62 92 622 66 825 34 68[ 400] 80 919 [ 400] 27 19017 49 171 234[ 400] 414 42 507 21[ 1000] 85 663 704 65 [ 2000] 77 801 28 49[ 400] 989[ 1000] 20021 36 59 86 120 287 304 97 486 675 90 21080[ 2000] 113 222 79 84 1400] 361[ 1000] 68 627 93 715 86 823 71 972 22008 46 49 79 [ 2000] 121 22 304 70 429[ 400] 49 52[ 400] 58 538 602 710 61[ 400] 848 973 23007 46 65 204 7 82 347[ 400] 656 82 701 23[ 400] 825 84[ 1000] 920[ 400] 45 24065[ 1000] 130 75 223 45 50 300 37 57 80 436[ 400] 73 [ 400] 673[ 1000) 75 76 78 756 66 25028 42 81[ 1000] 94 238 90[ 400] 319 67[ 400] 494 649 52 705 25 26 823 999 26118 223 64 73 81 322[ 400] 423 71 95 506 600[ 400] 90 711 69 400 96 831 38 73 947 27158[ 400] 87 212[ 400] 27[ 1000] 406 84[ 400] 610 12 24 42 878 927[ 400] 64[ 1000] 28041 110 231 316 17 88[ 400] 463 525 48 613 40 711 28 805 33 40[ 400] 56 62[ 1000] 86 [ 1000] 940 29037 64 73 353 60 423 54 590 695 732 72[ 400] 854 93 907 400 40 88 30021 23 97[ 400] 136 79 205 40 68 76 331 47 54 561 630 40 725 59[ 400] 89 875 938 94[ 400] 31047 78 165 223 380 486 575 872 903 50[ 400] 97 32013 36 41 145 220[ 400] 77 311 30 41 407 57[ 2000] 666 75 92 782 801 45 63 938 49 33003 35 53 169 85 214 323 80 430 42 51 80 98 546 72 93 700 16[ 400] 47 987[ 400] 34016[ 400] 22 89 92[ 400] 104 58 201[ 2000] 11 89 318 476 89 585 94 629 30 58 99 703 56 801[ 400] 23 24 55 907 64 35041 49 104[ 2000] 76[ 1000] 256 57 58 94[ 400] 536 675[ 3000] 846 62 64[ 400] 99 900[ 400] 44 77 36092 116 37 49 77 251[ 1000] 313 74 439 87 501 13 23 61 726 825 30 67 91 900 2 68 73 97[ 400] 37026 104[ 400] 6 26 77 95 402[ 1000] 13 22 617 20 705 818 64 901 13 75 38044 166 214 22 33 54 361 433[ 400] 72[ 400] 618 800 976 39065 109 36 41 201 27 66 490[ 400] 547 49[ 2000] 637 45 74 82 752 80[ 400] 99 961 40038 41 51 54 217 30[ 400] 335 91 593 610 92 808 32 78 914 38 66 41043 59 226 82 90 441 99 504 11[ 1000] 44 70[ 1000] 638 778 831 57 80 924 27 31 37 53[ 400] 98[ 400] 42042[ 400] 53 183 97 249 95 324 43 403 44 64 506 85 1400 678[ 400] 92[ 2000] 758 814[ 400] 22 72 995 43017 202 65 380 425 60 62 71[ 1000] 587 666 704 897 913.97 44020 249 300 60[ 1000] 63 431 70 517 38 691 722 32[ 1000] 809 43[ 400] 900 54 71[ 2000]. 45022 57 92 167 247[ 400] 56 57[ 1000] 67 76 415 33 48[ 400] 590 637 65 81 708[ 3000] 27 98[ 400] 810 15 38 78[ 400] 83 920 46003 77 101 89 259 311 33 44 402 10 14 75[ 400] 565 68[ 400] 81 92 603 38 72 882 984 71 96 47002 49 77 80 110 206 18 860 459 80 84 11000] 86 14001 Liebigstrasse 37. Z. 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