en. Majestät Vereins: SUhr Tanz tand eingeladene utmachung Monat altes tind eltern gesucht. dem Armenamt. ermieten: oblirtes Zimmer fo päter zu be mieten indenplatz Nr. 4. Bohnung im mitt. II Stod. Nr. 14. Erstes Blatt. Abonnementeprete: in Gießen, abgeholt monatlich 30 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratiebellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Bettschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie bie Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Platt eriácint an allen Werktagen nachmittags. Samstag, den 17. Januar 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei di Die einspaltige Betitzeile für Gießen wie gang Oberbeffen. die Kreise Weglar und Marburg 10 Vfg. loaft 15 Vig.: Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Big. Loftzeitungélifte No. 3269. Redaktion und Expedition: teken Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Kronprinz Wilhelm am Zarenhofe, Der deutsche stronprinz ist am Freitag Vormittag il 1903 zu bet: 10 Uhr auf dem Zarstoe- Szeloer Bahnhof in Petersteinfraße 25. burg eingetroffen. Am Bahnhof erwartete ihn als Ber ohnung per 1. April treter des start erfälteten und ans Zimmer gefesselten Weserstra e 9. liche in Petersburg anwesenden Großfürsten, die in den erwohnung ren, nebst großem Gefolge. Der deutsche Botschafter war ehör zu vermieten. dem Kronprinzen bereits bis Catschina entgegengefahren. Zimmer Wohnung dem Bahnhofe. Die Herren vom russischen Ehrendienst od mit Heznas und und der deutsche Militär- Attachee Freiherr von LüttZaren der Großfürst Michael Alexandrowitsch und jämt. Liebiaftr. 64, II. ichfeiten am 1. April Bahnhofftrake 29. Uniformen ihrer preußischen Regimenter erschienen waDie übrigen Mitglieder der Botschaft erwarteten ihn auf witz hatten sich dem Kronprinzen bereits an der Grenze angeschlossen. Beim Einlaufen des Zuges stimmte die Kapelle des Preobraschenstischen Leibgarde- Regiments die erstrake 63 deutsche Nationalhymne an. Der Kronpring, in der Uniimmern und Küche form des Petersburger Leibgarde- Regiments König Friz te Stoď nebst einer brich Wilhelm: III. stand am Fenster des Wagens und Der Manfarbe und falutierte. Als der Zug hielt, eilte der Kronprinz auf den auf 1. April 1903 ihm entgegenkommenden Großfürsten- Thronfolger zu. Sie ermieten. Näheres begrüßten sich auf das herzlichste und stellten, nachdem sie die Front der vom Preobraschenstischen Leibgarde- Regiment mit der Fahne gestellten Ehrenwache abgeschritten z ist noch eine schöne und den Vorbeimarsch abgenommen hatten, einander die hnung m. Erker Herren deriderseitigen Gefolg vor. Bei der Abfahrt rmieten, desaleichen vom Bahnhose und in den Straßen wurden der Kronmmerwohn- bring und der Großfürst- Thronfolger von der zahlreich Fankfurterstr 29. versammelten Menge lebhaft begrüßt. Petersburg felbft Te fterei, Zimmer 15. m Neubau am e 11, Ede Nord: prangt in reichem Flaggenschmud. Zimmer Wohnung reier Lage z. berm. rl Noll Wwe. brung i mittleren ofort zu vermieten. Kirchfiaße 2. o Zimmer Seltersveg 68. Summer sofort ev. ermieten. Etstraße Nr. 11 er mit oder oyne zu vermieten. Wegsteingasse 7. otisches hthaus. . morgen 56, fg. 56 Big. eisch 54 Pf. Jeum ield. alich ftellung. . Febr. d. J. reffer sp. gr. u. fr. urt a. M. beitete ge. ons 143,000 Artikel u Verweisungen. exikon 10 Mark handlung. und Wien. So schiert das Wolffsche Bureau den Empfang des deutscher Kronprinzen in der Hauptstadt des be freundeten N. chbarreiches. Und sicherlich ist die Herzlichfeit, mit der der dereinstige Träger der deutschen Kaiferkrone an der Newa willkommen geheißen wird, nicht ur, äußerlich und gemacht: In den letzten Jahren haben sich die von jeher engen verwandtschaftlichen Beziehun geit zwischen een Dynastien Hohenzollern und Rɔmanow noch intimmer gestaltet, dant der gewinnenden Berjölichkeit unseres Kaisers, der Empfänglichkeit des Za ren für die eigenartige Individualität seines Kaiserlichen Freundes id dank des Mangels irgendwelcher politischer Gegensäge zwischen beiden Reichen. Dem Besuche des Tronprinzen am Zarenhof wird man umsomehr, als der Kronprinz furz vor seiner Abreise noch eine Besprechung mit dem Grafen Bülow hatte wahrscheinlich irgend welche politische Nebenbedeutung beimessen, und es ist auch möglich, daß sie ihm innewohnt. In dem selle nämlich, daß der Besuch des Kronprinzen, wie vielfach gemunfel: wird, einer engeren Verbindung zwischen det beiden Herrscherhäusern gilt. Bisher hat noch keine russische Großfürstin auf dem Throne Preußens ge jessen, und es ist ein öffentliches Geheininis, daß man im Barenpalast großen Wert darauf legt, eine russische Prinzessin die deutsche Kaiserfrone tragen zu sehen. Mögen auch die Familienbeziehungen der Dynastien nicht mehr bestimmend für die politischen Beziehungen der Bölfer sein, ganz ohne Einfluß darauf sind sie nicht, und am wer igsten in Ländern wie Deutschland und Rußland, wo der Herrscher nicht nur herrscht, sondern auch regiert. Aber wenn ein solcher Zined mit der Reise des Kronprinzen nicht verbunden ist, jedenfalls ist sie ein Beweis für die ungetrübte Herzlichkeit der Freundschaft zwischen den beiden mächtigsten Monarchen Europas, die das freundnachbarliche Verhältnis der beiden Völker glücklich besiegelt. - Deutscher Reichstag. - zielbewußten Heimatspolitik. Der Abg. Gothein trat zunächst als Berteidiger des Handelsvertragsvereins auf, der durchaus nicht durch goldene Ketten, sondern durch seine Ueberzeugung für die Interessen des Handels ge wonnen sei. Er ist der Ansicht, daß offene oder versteckt: Prämien der gefährlichste Punkt des Handelsverkehrs seien und daß die sogenannte Kartellklausel die Hauptbedingung fünftiger Handelsverträge bilden werde. Der Abg. Fürst Bismard verweist auf die verschiedenen Differenzierungen deutscher Waren durch Amerika und meint, daß eine Kündigung des deutsch- amerikanischen Handelsvertrags, wenn sie auch nicht sofort zu erfolgen brauche, doch in Aussicht genommen werden müsse. Nach weiteren Bemerkungen der Abgg. Frhr. v. Heyl und Bernstein zog Frhr. v. Hehl seinen Antrag auf grundsägliche Einführung von Gegenseitigkeitsverträgen gunsten des Antrags Speck auf Kündigung des deutschamerikanischen Handelsvertrags zurück. Nach einer Geschäftsordnungsdebatte und einigen persönlichen Bemer fungen wurde die Resolution Sped angenommen. Noch eine Resolution Heyl- Spec. 239. Sizung. CB. Berlin, 16. Januar. Auch die heutige Sigung wurde durch die Diskussion über die Resolutionen der Abgeordneten Frhr. v. Heyl und Spec ausgefüllt. Als erster nimmt Abg. Heyl v. Hernsheim das Wort, um seine Resolution nochmals zu empfehlen. Er rechnete mit den Volks- und Regierungsvertretern ab, die gestern gegen seine Resolution gesprochen hatten. Den Abg. Dr. Semler und den Grafen Posadowsky tat er mit dem kurzen Nachweis ab, daß sie ihn mißverstanden hätten, sodann wandte er sich gegen den sozialistischen Abg. Bernstein, dem er hauptsächlich die Ausführungen der Genossen Calwer und des bekannten Herrn Ulrich vorhielt. Dem Abg. Dr. Bachnide gegenüber, der die Behauptung aufgestellt hatte, die jetzige Regierung schreite mit Küvassierstie jeln über die Handelsinteressen hinweg, bemerkte er, daß ihm in diesem Falle die Kürassierstiefel lieber jeien, als die goldenen Ketten, mit denen die Haute Fi nance den Handelsvertragsverein an ihre Interessen fejjele. Die Debatte verlor sich dann in eine rein private und persönliche Unterhaltung. Der landbündlerische Abg. Suck e faßte seinen Standpunkt dahin zujam wen die Resolution Hent ſei der klarite Musdruck einer Eine dann zur Erörterung kommende Resolution Albrecht und Genossen verlangt ein gesetzliches Verbot, daß die in Strafe, Versorgungs- und Beschäftigungsanstalten gearbeiteten gewerblichen Erzeugnisse für einen anderen als den Bedarf des Staates oder der Kommune verwandt oder zu einem anderen als dem Marktpreise verkauft werden. Rach längerer Debatte wird die Resolution abgelehnt. Darauf vertagt sich das Haus auf Sonnabend 1 Uhr. Die Politik. Zur sächsischen Eisenbahnreform. Der sächsische Eisenbahnrat hat die von der jächsischen Regierung geplante Reform der Personentarife bis auf einen Punft angenommen: Nur bezüglich des Zufchlages für Schnellzüge wurde auf Antrag der Dresdner Handelskammer ein Beschluß gefaßt, wonach der Zuschla in der ersten Klasse 1,25 Piennig, in der zweiten 1 Beni und in der dritten 0,75 Pfennig betragen soll. Der Vo: schlag der Regierung jah für alle drei Klassen gleichmäßig 1 Pfennig Zuschlag vor. Ein von der Handelskammer Chemnitz angeregtes einheitliches Vorgehen mit Preußen und den Nachbarländern wurde abgelehnt. Der österreichisch- ungarische Zolltaris ist vollständig nach dem Muster des deutschen gearbeitet, u. a. sieht er für Agrarprodufte ebenfalls einen oppeltarif vor, nämlich für Weizen einen Maximalta i saz von 7,5 Kronen, einer Minimalfag von 6,30 Kronen, für Korn 7 bezt. 5,80 kronen, für Gerste und Mais 4 bezw. 2,80 Kronen, für Hafer 6 bezw. 4,80 Kronen. Auch der Zoll auf andere Agrarprodukte uno Tiere ist start erhöht, so für Pferde von 23 auf 100 kronen. Start erhöht sind auch die Importzölle auf Eisenfonstruktionen, Maschinen, Lederwaren, Seide, Luxuspapier und Juwelen. Tage bedrohlicher. Aus Marrakesch haben die Deutschen auf Anordnung des Gesandten Hals über stops zur Süste flüchten müssen. Die Truppen des Sultans sind absolut unzuberlässig, sie verlangen dreifachen Sold und geraten mit einander in Streitigkeiten. Nab und fern. Zum Dresdener Chekonflikt verlautet, daß die Unterhandlungen zwischen den Hechtsbeiständen des sächsi schen Kronprinzenpaares zu einer endgiftigen Verständi gung bisher noch nicht geführt haben. Der Kronprinz stimmt der von der Kronprinzessin verlangten Scheidung zu, nicht aber der König. Der Newyork Herald" will wissen, die Prinzessin Luise habe sich mit Dr. Körner, dem Vertreter des Kronprinzen, darüber geeinigt, daß ihr vom sächsischen Hose eine Jahresrente von 30 000 Mart gesichert werde. Man hatte ihr ein Kapital ange boten, aber sie zog die Rente vor. Was die Kinder betrifft, so sollte sie die Erlaubnis erhalten, dieselben zu sehen, aber nur, wenn sie Giron nicht heirate und sich von ihm trenne. Sie soll trosdem die Absicht haben, turz nach der Scheidung, die am 28. Januas in Dresden ausge sprochen werden soll, sich mit Giron standesamtlich trauen zu lassen. Aus tostanischen Hofkreisen wird dem ,, Fränt. Kurier" mitgeteilt, daß der Großherzog von Toskana auf seine Tochter einzuwirten versucht habe und ihr schließ lich, als sie auf nichts hören wollte, auch mit ,, seloster und Irrenhaus" gedroht habe. Giron jei es gewesen, der die Kronprinzessin gegen ihren Mann, den König Georg und gegen ihre Eltern aufzubringen gewußt habe. Sonst wäre es sicher nicht so weit gekommen. Giron jei tein Idealist, sondern ein durch und durch berechnender, eitler und wenig anmutender Charakter. Radauszenen im öfterreichischen Parlament. Kaum ist das Wiener Abgeordnetenhaus wieder zusammengetreten, so geht es flugs mit nächtlichen Sigungen und haltbaren Obstruktions- Dauerreden ins Zeug. Natürlich waren es wieder die tschechisch- deutschen Gegen säge, die in der Donnerstag- Freitag- Sigung des Wiener Abgeordnetenhauses den Anstoß zu diesem Mißbrauch der parlamentarischen Institutionen gaben. Die Tschechen wollten mit aller Gewalt ihre Sprachanträge erörtern und die Erledigung der auf der Tagesordnung stehenden Zudervorlage hinausschieben, überhaupt das Parlament zu positiver Arbeit unfähig machen. Ganze neun Tschechen terrorisierten in dieser Tag und Nachtsizung die übrigen Abgeordneten: eine Obstruktion vor der sich die der deutschen Zollgegner versteden kann. Nachdem zwei tschechische Redner die ganze Donnerstagssigung, die von mittags bis 6 Uhr abends dauerte, mit ihrem Gerede ausgefüllt hatten, begann abends um 10 Uhr eine Nachtsigung, die erst Freitag früh 6 Uhr ihr Ende fand. Die Altdeutschen vertrieben sich die Zeit mit Tarotspiel, einige von ihnen und der größte Teil der anderen deutschen Abgeordneten ärgerten den tschechischen Redner durch fast ununterbrochenes Johlen und Klappen mit den Pultdeckeln. Mit groben Schimpfworten wurde natürlich nicht gerade haushälterisch umgegangen. Alle tschechischen Anträge wurden abgelehnt. Der wüste Lärm mit den Pultdeckeln, das Gejohle, das Kartenspiel auf den Bänken der Volksvertreter man muß gestehen: Wie Unerfreuliches wir auch in den letzten Wochen im deutschen Reichstage erleben mußten, die Oesterreicher sind uns doch über! Kurze politische Nachrichten. * Die fonservative Reichstagsfrattion hat sich nochmals mit der Stellung zum Bunde der Landwirte beschäftigt. Nach einer neuen Erklärung des engeren Vorstandes des Bundes der Landwirte wurde eine entgegen fommende Resolution angenommen. * Nachrichten aus Tanger berichten von fleinei. Scharmützeln mit den Aufständischen vor den Toren der Stadt, bei denen die Aufständischen angeblich geslagen wurden. Für die Europäer wird die Lage mit jedem ::: Der Defraudant Reßler, der s. Zt. der Nationalbant für Deutschland 700 000 Mart unterschlug, ist nun mehr von der schweizerischen Bundesregierung an die deutschen Behörden ausgeliefert und inzwischen in sicherer Begleitung dem Moabiter Untersuchungsgefäng nis in Berlin zugeführt worden. Der Defraudant machte einen niedergeschlagenen Eindrud; im allgemeinen giebt er die ihm zur Last gelegten Straftaten zu, so das die Verhandlung gegen ihn wegen der von ihm verübten Unterschlagungen in Höhe von etwa 700 000 Mart voraussichtlich schon im Laufe des Februar stattfinden dürfte. )-( Selbstmord oder Verbrechen. Die Leiche eines erschossenen jungen Mädchens wurde bei Berlin in der Jungfernheide unweit des Restaurants ,, Waldkater" am Tegeler See aufgesunden. Ob ein Verbrechen oder ein Selbstmord vorliegt, ist noch nicht aufgeklärt. Man vermutet, daß es sich um den blutigen Abschluß einer Liebestragödie handelt, und bringt den Tod des bisher nicht refognoszierten Mädchens mit dem Selbstmordversuch eines Kaufmann Necker aus Lichtenberg in Verbindung. * Graf Lonyah geht ernstlich gegen die Urheber des Gerüchts ron einem Ehezerwürfnis zrischen i'm und seiner Gattin Stefanie vor. Aus Budapest wird gemeldet: Die Redaktion der ,, Desterreichischen Volkszeitung" hat dem hiesigen Vertreter des Grafen und der Gräfin Lonyay, Dr. Koloman Fejerpatay, eine schriftliche Erklärung ausgestellt, daß sie die Veröffentlichung der Nachricht von Sem Ehezerwürfnis auf das lebhafteste bedauert. Die Redaktion erklärt, eine Genugtuung schuldig zu sein, macht jedoch darauf aufmerksam, daß der Urheber der Mitteilung eine so unbedeutende gesellschaftliche Stellung einnehine, daß es unter der Würde des gräslichen Baares sei, von demselben Genugtuung zu fordern. Der Vertreter Lonyays nahm die Erklärung mit dem Bemerken an, daß das weitere Verfahren von dem Entschuß des Grafen abhänge. Bunte Chronit. In Ohligs erschoß auf offener Straße der Kaufmann v. d. Schulenburg seine Ehefrau. Der Gattenmörder ergriff die Flucht und fuhr mit der Bahn bis Vohwinkel, wo er aber auf dem Bahnhof von dem Stationsbeamten erfannt und festgenommen wurde. -Zwischen einem Offizier der Schußtruppe und einem Leutnant fand im Grunewald bei Berlin ein Pistolenduell statt. Ersterer wurde durch einen Schuß in die Brust schwer verwundet. -In einem Stölner Hotel wurden gelegentlich eines Umbaues vier Stelette gefunden, von denen zwei Schuß wunden aufweisen. Nach Annahme der Staatsanwaltschaft handelt es sich um Verbrechen, die 25 Jahre zurüc liegen. 17 Arbeiter, die mit den Tunnelarbeiten in der Nähe von Ferrol( Spanien) beschäftigt waren, sind durch einen Erdrutsch verschüttet worden. In Kolumbien, der Hauptstadt von Sübfarolina; hat der stellvertretende Gouverneur Tillman ben Jour nalisten Gonzales, der ihn in Artikeln und öffentlichen Reden scharf angegriffen hatte, auf offener Straße in be Unterleib geschossen und schwer verwundet. Couragiert. Jesses Erich, hast du dir' ne große Frau gebeizař, da hätt' ich Angst" ,, Sei unbesorgt, ich werb' fte schon ein friegen!" ( Megg. H. BL) Sigung der Stadtverordneten. Gießen, 16. Jan. 1903. ( Schluß.) Der Rechnungsabschluß für das Gasund Wasserwerf pro 1901/1902 stellt sich gegen den Voranschlag bei Gas um 17685 Mark als Mehrüberschuß günstiger, während beim Wasserwerk ein weniger von 4950 Mf. zu verzeichnen, so daß sich der Ueberschuß bei Gas und Wasser zusammen immer noch um 12667 Mark höher stellt, als man voranschlagsmäßig annahm. Der Gesamtüberschuß für 1901/02 stellt sich beim Gaswert auf 72,218 Mart 95 Pfg, beim Wasserwerf auf 16,049 Mark 02 Pfg. Die Schuld beim Gaswerk beläuft sich auf 24,000 Mart, während auf dem Wasserwerk noch eine Schuld von 19339 Marf lastet. Die Versammlung nimmt davon Kenntnis, genehmigt die vorgekommenen Kreditüberschreitungen und genehmigt die erforderlich werdenden Kreditübertragungen. Die Submission 1902/03 bom Bauholz ergab ein Höchstgebot von 12,72 Mark für den Festmeter. Oberförsterei und landwirtschaftliche Stommission beantragen, den Zuschlag nicht zu erteilen, da der Preis zu gering ist. Demgemäß wird auch Beschluß gefaßt. Gebr. Wallach- Alsfeld boten für geschältes Grubenholz 12,05 Mart, welche Offerte von der Versammlung angenommen wird. Die Festseßung des durchschnittlichen Jahresarbeitsverdienstes der in land- und Forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Arbeiter, welche alle 3 Jahre erfolgen muß, wird zu denselben Säßen bemessen wie 1899. Männer 600 Mt., Frauen 450 Mt., Knaben 300 Mt. und Mädchen 270 Mt. Die Frage der Aufbesserung der Löhne der städtischen Arbeiter hat die sozialpolitische Stommission beschäftigt. Durch eine Umfrage bei Handwerkern in der Stadt hat man festgestellt, daß diese pro Stunde etroa 27 Pfg. an ihre Arbeiter zahlen. Die Kommission war danach der Ansicht, daß die Löhne der städtischen Arbeiter im Allgemeinen ausfömmlich und angemessen seien. Wohl aber hat die sozial politische Stommission beschlossen, der Versammlung vorzuschlagen, diese möge beschließen: Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, einzelne fleißige und tüchtige Leute zu Vorarbeitern zu ernennen. werde. Er frage den Herrn Oberbürgermeister, wie weit die Vorarbeiten zu dem Bau gediehen seien und ob dem Antrage der Versammlung gemäß Herr Gerbel die Pläne soweit gefördert hat, daß im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden fönne. Sta to. Loeber unterzieht die Schulbarack n einer Kritik. Der Oberbürgermeister erklärt, daß es nicht 6 sondern erst 4 Wochen her seien, seit sich die Versammlung mit der Schulbau- Angelegenheit beschäftigt hat. Während dieser 4 Wochen seien auch die Weihnachte und Neujahrsfeiertage gewesen. Herr Gerbel aber habe sich mit der Leichenhalle für den alten Friedhof, mit dem Polizei Arresthaus und anderen wichtigen und eiligeren Dingen zu beschäftigen gehabt und werde jezt erst an die Pläne für die Schule gehen fönnen. Es entspreche auch nicht den Thatsachen, wenn Herr Loeber heute behauptet, daß die Baumaterialien teurer geworden seien oder teurer werden, davon sei ihm nichts bekannt. Er müsse aber ganz entschieden davor warnen, wenn immer wieder und zwar ohne Grund die Schulbaracken öffentlich diskretidiert werden. Man sei den einzelnen Klagen auf den Grund gegangen und es habe sich herausgestellt, daß so gut wie nichts davon übrig geblieben sei. Er habe sich jüngst bei der strengen Kälte persönlich überzeugt, daß die Schulbaracken gut erwärmt gewesen. Stadir. Haubach wiederholt seine Bitte, die er son früher, als die Schulhausfrage das erste Mal verhandelt wurde, ausgesprochen hat, die dahin geht, es möge der Oberbürgermeister Herrn Gerbel eine Direktive geben, in welcher Richtung die vorliegenden Bläne einer verbessernden Umarbeitung unterzogen werden sollen. Im Großen und Ganzen endet die vom Stadto. Loeber angeregte Debatte, ohne daß einer der Kollegen denselben sefundiert hat. Man verhandelte darüber, daß thatsächlich Umstand der Oberbürgermeister darauf zurückführte, daß die die Stadt und der Staat teurer baue, als Private, welchen Behörden viel solieder und daher auch kostspieliger ihre Bauwerke aufführen, als dies von privater Seite geschehe. Stadtv Kirch weist auf die Nachricht hin, welche durch die Bresse gegangen und die nach seiner Information auch auf Thatsachen beruhen soll, wonach die Esenbahnbehörde beabsichtigt, die Verwaltung neu zu organisieren. es möglich, daß Gießen einige Zweige dieser Verwaltung Hiernach sei verlieren würde, resp. daß etwa 30 Beamte von hier versetzt werden. Herr Kirch bittet den Oberbürgermeister dafür besorgt zu sein, daß unsere Stadt in irgend einer Weise dafür Ersatz bekommt.( Wir schließen uns dieser diesem Falle notwendig.) Anregung voll und ganz an; bet Zeiten gerührt, daß ist in Der Oberbürgermeister sagt zu, in dieser Richtung sich bemühen zu wollen. Damit ist der öffentliche Teil der Sigung beendet. In der nichtöffentlichen Sigung wählt die Verfarmlung an Stelle des verstorbenen Grüneberg, den Stadtverordneten Heyligenstädt zum unbesoldeten Beigeordneten. Eine frühere, auf den Stadtv. Siele gefallene Wahl zum unbesoldeten Beigeordneten, hatte dieser nicht angenommen. ( Privattelegramm.) Darmstadt, 17. Jan. 1903. Die Bau- Deputation schlägt vor, den Antrag der Sozialpolitischen Kommission abzulehnen und zu beschließen, daß es beim Alten bleibt. Die Stadtverordneten Krumm, Jann, Pirr und Hanau treten für den Antrag ein. Es seien, so erklärt Krumm, bewährte fleißige, ältere Leute, von denen feststehe, daß sie das Wirtshaus meiden, ins Auge zu fassen, um diesen mit den Titel eines Vorarbeiters einen höheren Lohn zu gewähren. Stadto. Hau bach spricht sich für den Antrag der Bau- Deputation aus. Man lockere, wolle man Titular- Vorarbeiter schaffen, die Disziplin und errege den Neid derjenigen, die nicht be- Die neue hessische Landes- Hypothekenbant. fördert werden. Desgleichen sind die Stadtverordneten Loeber, Jughardt, Heichelheim, Helfrich, Huhn und Brück für den Antrag der Bau- Deputation. Beigeordneter Georgi giebt anheim: Der Oberbürgermeister möge, wenn der Antrag der Bau- Deputation heute zum Beschluß erhoben wird, erneut mit Vorschlägen an die Versammlung herantreten, wonach man besonders tüchtigen Arbeitern Zulagen oder Gratifikationen bewilligen fönne, Stadtv. Krumm bemerkt, daß er ganz besonderen Wert darauf lege, die Möglichkeit zu schaffen, hervorragend tüchtigen und ordentlichen Arbeitern, die treu im stäbt schen Dienst sind durch die Verleihung des Titels eines Vorarbeiters eine Freude zu machen. Der Antrag der Sozialpolitischen Kommission wird darauf gegen 6 Stimmen abgelehnt. Die Versammlung genehmigt 5 neue Lehrstellen für die Volksschule und soll darunter 1 Lehrerin sich befinden. Dem Karl Döring wird das Bestehen eines Bedürfnisses für die Wirtschaft Zum Storch" Damstraße 39 von der Versammlung anerkannt. * Nach beendeter Tagesordnung nimmt der Stadtv. Loeber das Wort. Ein größerer Teil der Stadtverordneten verlassen den Saal. Loeber weist darauf hin, daß die Versammlung vor 6 Wochen sich mit der Inangriffnahme der Arbeiten für das neue Schulhaus beschäftigt habe und daß man seit dieser Zeit von der Sache nichts weiter gehört habe. Inzwischen seien Baumaterialien, als Eisen, teurer geworden und würden noch teurer und es wäre an der Zeit, dafür zu sorgen, daß der Schulhausbau durch noch längeres Zögern nicht um einige Tousend Mark teurer Heute Vormittag wurde hier die neue Hessische LandesHypothekenbant, unter dem Vorsitze des Herrn Minister der Finanzen Dr. Gnauth eröffnet. In den Aufsichtsrat wurden für die nächsten drei Jahre folgende Herren berufen: 1. als Delegierte und Bevollmächtigte des Staats: Rentier Otto Wolfskehl- Darmstadt, Defonomierat Auguft Dettweiler- Darmstadt, Geh. Reg.- Rat Karl PlanzDarmstadt und Prof. Dr. phil. et jur. M. BiermerGießen. die 2. als Vertreter der Kommunalverbände: Justizrat und Mitglied der Zweiten Kammer Dr. Egid Gutfleisch- Gießen. 3. als Vertreter der Hessischen Sparkassen: Fürstl. Kammer direktor Dr. Jakob Korell- Büdingen und Oberförster Dr. Karl Weber- Konradsdorf. Der Aufsichtsrat wählte zu Direktoren der Bank Herren: Emil Bastian von der Bayerischen Bodenkreditanstalt in Würzburg und Gerichtsassessor Dr. jur. Friedrich Fresenins in Darmstadt. Als Staatskommissar wird der Herr Staatsfaffendirektor Dr. Schäfer fungieren. Das Nominalfapital der Landes- Hypothekenbank beträgt 4 600 000 Mt.; hiervon wurden sofort eingezahlt 2 080 000 Mart. Der hessische Staat übernimmt vom nominellen Grundfapital 85 Prozent, vom eingezahlten 68 Prozent. Gut, praktisch, billig Giessener Cagesneuigkeiten. Oberhessischer Geschichtsverein. In der nächsten Bersammlung des Vereins, die wahrscheinlich am 29. id. Mts. stattfindet, wird Herr Prof. Sauer über neuere bauliche Entdeckungen in und um Sießen sprechen, die von fultur- und funsthistorischer Bedeutung sind. Nach dem Vortrag sollen Erinnerungen an das Frankfurter Parlament, die deutsche Revolution usw. vorgezeigt und erklärt werden. Die Gegenstände stammen teilweise aus dem Museum des Vereins, teilweise sind sie Privatb sig. Mitglieder und Freunde des Vereins, die im Besize ähnlicher Andenken find und die Gelegenheit benußen wollen, ihre Schäße einmal einem größeren Kreis zur Einsicht vorzulegen, vielleicht auch sich selbst Aufklärung verschaff n möchten über das eine oder andere Stück, werden gebeten, sich mit Herrn Hauptmann a. D. Kramer( Frankfurterstr. 4, oder Herrn Dr. Vogt ( Löberstr. 17) in Verbindung zu sehen. ** Hess. Bereinigung für Volkskunde. Wie aus der Annonce im heutigen Blatte zu ersehen, wird nächsten Montag abends 8 Uhr im Café Ebel eine Mitgliederver fimmlung stattfinden, in welcher Herr Kustos Dr. Ebel über Gießener Flur- und Straßennamen sprechen wird. Wir machen auch an dieser Stelle auf diesen Vortrag aufa rfjam, und empfehlen den Besuch desselben jedermann, der sich für die Geschichte und Entwicklung unserer Stadt interessert. ** Gesellschaft für soziale Reformt. Der Vorstand der Sektion Oberheffen der Gesellschaft für soziale Reform stellt zurzeit in der Provinz Erhebungen an über die Wohnungs und Erwerbsverhältnisse der minderbemittelten Bevölkerungsfreise, um demnächst in Oberheffen auf dem Gebiete der Wohnungsfrage vorzugehen. Jedem, der Interesse an dieser Frage hat, ist hier Gelegenheit gegeben, die in seinem Wohnorte bestehenden Wohnungsverhältnisse usw. dem Borstande der Settion Oberhessen der Gesellschaft für soziale Reform ( 3. H. des Herrn Sekretär Scherff, Gießen) mitzuteilen. J. Schlierseer Bauerntheater.„ Jägerblut" brachten die Schlierseer gestern abend zur Aufführung Xaver Terofal spielte den Bader Zangerl meisterhaft und Forst wart reproduzierte einen kernigen bayrischen Alpenhatte die Lacher auf seiner Seite. Herr Gailing als jäger, wobei er mit Kernausdrücken recht ſpendabel war. Anna Terofal als Loni machte sich recht nett, ohne Zier und Scheu brachte sie ihre innige Zuneigung zum Fösterssohn zum Ausdruck, reichen Beifall erntend. Der Besuch am gestrigen Abend war so stark, daß die Direktion 2. Parkett auf der schmalen Seite der Gallerie herrichten mußte, doch mußten trotzdem noch viele Be sucher stehen. Hoffentlich ist die Montags- Vorstellung von demselben guten Erfolg begleitet. **[ Stadttheater.] Auf allgemeinen Wunsch haben sich die Schlierseer zu einem nochmaligen Gastspiel entschlossen, dasselbe findet Montag, den 19. d. Mts. statt. Es gelangen die drei Einafter:" Er hat etwas vergessen",„ Ein blauer Tenfel" und„ Die Medaille" zur Aufführung. Vorbestellungen auf Billets werden be reits Samstag und Sonntag von Herrn Ernst Challier entgegen genommen. ** Anlagenmusik, Südanlage 11.30 Uhr. 1. Ouverture 3. Op.„ Stradella" von Flotow. 2. Maritana- Walzer von Dellinger. 3. Loreley- Paraphrase von Neswadba. 4. Finale a." Aida" von Verdi. Deueste Nachrichten. Petersburg, 17. Jan. Vom Bahnhofe aus begab sich der deutsche Kronprinz gestern Vormittag mit dem Großfürsten- Thronfolger in das Winterpalais, um dem Zarenpaar einen Besuch abzustatten. Später besuchte der Kronprinz die Zarin- Mutter. Nach der Rückkehr fand im Winterpalais cin Frühstück im Familienkreise statt. In Gatschina überreichte der Kronprinz dem deutschen Botschafter Grafen von Alvensleben das Großkreuz des Roten Adlerordens mit Eichenlaub. Gießen, 17. Jan. Auf dem beutigen Wochenmarit fotteten Batter per Bib. 0.75-0.90 Mr. Hübnereter 1 St. 8-10 Bfg., Enteneier St. -00 Bfa., Käse der St. 5-8 Pfg.. 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Der Vorhand der ale Reform stellt die Wohnungs en Bevölkerung em Gebiete der Jutereffe an biefer in feinem Wohn v. dem Borstande rfoziale Reform mitzuteilen. rblut" brachten ührung aber neisterhaft und er Gailing als ayrischen Alpen recht spendabel jich redyt nett, nige Zuneigung Beifall erntend. start, daß die eite der Gallerie noch viele Be ags- Borstellung Wunsch haben ligen Gaftipid en 19. d. Mts „ Er hat etwat Medaille" zur 3 werden be Herrn Ernst . 1. Ouverture aritana- Walzer on Neswadba. 1. fe aus begab ern Vormittag Wiuterpalais, habzustatten. in- Mutter 3 ein Frühstüc na überreichte r Grafen von dlerordens mit rl: fotteten Batin 4., Enteneier St 2 3. 5–6 W Lauben per Paar 4'), Hahnen, ya Gänse v. Bib Big, Rindfleisc 0 Bra. Schwine Der Bfb. 68-72 eln per 100 Rils 351 Milch per sbruderei, in, Gießen. stellun 11. Umgegen erlosung uar d. J. jorn. 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Schreinerarbeiten: umfassend: 60 Tisch, 26 Bänke, 27 Schränke, 2 Auffahpulte, 510 Stüble, 14 Hocker, 2 Küchenstühle, 19 Spiegel, 6 Bettstellen, 36 Kleiderbehälter, 11 Gestelle, 1 Bügel- nebst Aermelbrett, 2 Ablauf. bretter, 1 Messer pugtaften, 10 Austragbretter, 1 Backlog, 18 Lattenroste, 1 Treppchen und 2 Britschen. 2. Schlosserarbeiten. umfassend: 35.00 Ifdm. Handtuchhacken. 3. Emaillewaren. Kücheneinrichtungen, Speisegeschirre 2c. umfassend: 26 Spudnäpfe, 250 Nachttöpfe, 15 Waschgestelle, verschiedener Art, Schüsseln, Seihen, Löffel, Kaffeekansen, Servierbretter, Kehrrichtschaufeln 2c, Lit. Q Nr. 64, 76, 155, 159, 201, 222 á 100 Mt. R Nr. 50, 51, 91, 209, 228, 242, 319 á 200 Wt. S Nr. 83, 256, 366, 410, 455, 495, 542, 595, 606, 627, 658, 663, 664, 682 á 500 Wt. T Nr. 34, 119, 126, 162, 288, 327, 338, 345, 385, 409, 450, 524, 537, 558, 750 á 1000 Wt. U Nr. 42, 109, 128, 191, 287, 299 á 2000 Mt. b. vom 1897er Anlehen. V Nr. 11, 15, 77, 191 á 100 Rt. W Nr. 22, 64, 142 á 200 f. b. aus den Distrikten Fanler Boden und Oberförsterswiese. 1146 Fichten- Stangen„ 75.30 34 Fichten Stämme mit 5.53 Festar. 2 Rmtr. Fichten Stnüppel 14 Fichten Stockholz 330 Wellen Fichten Reisig. c. aus den Distrikten Overbag, Unterhag u. Wanne. 72 Fichten- Stämme mit 24.02 Fitm. 0.88 1 Kiefern- Stamm 28 Rmtr. Eichen- Scheitholz Eichen- Knüppelholz 38 Nadel" 1 Aspen11 " 248 18 177 Nadel- Knüppel Eichen Stockholz Nadel" 7260 Wellen Buchen- Reisig X Nr. 34, 44, 113, 159, 257, 275, 291, 294 á 500 Mt. 1900 " 4680 Eichen Nadel" 270 " Y Nr. 8, 91, 119, 301, 312, 368, 373, 384, 449 á 1000 f. Z Nr. 51, 87, 128 á 2000 Wt. Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntnis der Bebei der Stadtkasse Gießen, 12 Wassereimer, 6 Gießfannen, 21 Dzd. Teller, fizer dieser Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung 21 Dzd. Trinkbecher, Wassergefäße, Trichter, derselben Durchschläger, Bräter, Kochlöffel, Fleischmessern, Sraltern, Knochensäge, Bratpfannen, Wellhölzer, Gemüsehobel, Handbeile, Ascheeimer 2c., 1 Brotschneid, 1 Bohnenschneid, 1 Fleischhack- und 1 Reibemaschine, 1 Gewürz- und 1 kaffemühle, 1 Flascheng stell, 12 Buzeimer, 23 Tyd. Messern, 23 Tyd. Gabeln, 23 Dzd. Löffel, 4 Dyd. Steingaiteler, 2 Tafelwagen, 40 Speisetragfannen, 1 Kasette, 2 P troleumfocher, Kehr und Handbesen 2c., 21 Kö be, 40 Wichsgeschirre, 40 Kleiderbürsten und 5 Dßd. Schrubber. bei der Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. M., bei der Deutschen Genossenschaftsbant in Frankfurt a. M. erfolgen fane, sowie daß die Verzinsurg mit dem 15. Mai 1903 aufhört. Gießen, am 16. Januar 1903. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Holzversteigerung der Stadt Gießen. Offerten sind versiegelt und mit der Aufschrift Angebot Montag, 19. Januar 1903, Vormittags 9% Uhr auf Lieferungen für die Provinzial- Sichenanstalt" versehen soweit nötig unter Beischluß von Mustern bis zum 31. Januar 1. Js., vormittags 10 Uhr im Regierungsgebäude zu Gießen, Zimmer Nr. 20 einzu reichen, um weiche Zeit die Eröffnung der Offerten erfolgt, der die Submittenten anwohnen fönnen. Die Voranschläge und Zeichnungen der zu liefernden Gegenstände, sowie die Lieferungsbedingungen liegen in ob- n- genanntem Zimmer, in den üblichen Bureaustunden zur Einficht der Interessenten offen. Gießen, 16. Januar 1903. Der Provinzial- Ausschuß der Provinz Oberhessen. Dr. Breidert. Reines Kornbrot garantiert nur aus Roggenmehl hergestellt, in befter, wohl: schmeckender Ware den 4 Pfund- Laib 42 Bfg. franko Haus. Jakob Appel, Bäckermeister, Brofdorf. Ich liefere meinen Kunden in Gießen zweimal wöchentlich Brod. beginnend werden aus den städtischen Waldungen zu Gießen in der Wirtsa, aft 3nr Liebigehöhe". bei steigert werden: a. aus den Distrikten Tanne und Haingesboden 44 Fichten- Stämme mit 13.61 Festm. 1 Kiefern- Stamm " f 7 Eichen- Stämme 0.37 0.81 " " 11 50.15 11 " 9.52 " 1 539 Fichten- Stangen 6 Eichen- Stangen 10 Rmtr. Buchen- Scheithol; " AspenNadel- Knüppel " 33 11 Eichen1 " 25,5 4 Buchen11 85 Eichen " 1 11 1 Aspen" 80,5 Nadel- Stockholz 27,5 Ei.hen300 3820 Buchen11 Nadel1230 Wellen Eichen- Reisig Weichholz- Reisig Gießen, 9. Januar 1903. Der Oberbürgermeister: Mecum. Holz- Versteigerung am Mittwoch, den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr Gemeindehaus dahier. im Eichen: 23 Rm. Scheit und knüppel, 9 Rm. Stöcke, 140 Rm. Reiser. Buden: 768,5 Rm. Scheit und knüppel, 202 Rm. Stöcke, 2004 m. Reiser. Nadelholz: 7 Rm. Knüppel, 109 Rm. Reiser. Das Holz liegt in den Dirstr. Seiles 7 cd, Schimhecken 22 c, Erlenschlag 18 a und d, Dickehau 21 c, Kopf 24 d, Bruchhecken 23 b, Platte und Krokelberg des Gemeinde- Waldes Krofdorf- Gleiberg. Krofdorf, den 13. Januar 1903. Der Bürgermeister: Lichtenthäler. Eichene polirte und tannene ladierte Särge ftets vorrätig. Donau, Schreinermstr. Große Mühlgaffe 23. Jagdhund zugelaufen Abzuholen Afterweg 7. II. Sortiererin 11 gesucht. Wiesenstraße 1. Im Anfertigen von Herren und Damenkleidern sowie im Ausbessern von Kleidungsstücken u. Wäsche empfiehlt sich A. Becker u. Frau, Schlossgaffe 15. Eine compl. neue Theaterbühne an Gesellschaften und Bereine an berleihen. Karl Hollmann, Malermeister, Lonbgrafenstraße 11. Hetrat vermittelt Briche Bureau Strämer, Leipzig Brüberft.6.Musfunft gegen 30 Bfg. Theater- Verein. 5. Borstellung: Mittwoch, den 21. Januar. Gast: Herr Krause vom Kgl. Hoftheater in Stuttgart. Die Lokalbahn. ( Novität), Komödie in 3 Aften von Ludwig Thoma( dem Peter Schlemihl- Mitarbeiter des Simplicissimus). Der Bürgermeister: Herr Krause. Vorher: Herbst, bon Walter Schmidt Häßler. Der Graf: Herr Krause. Ende gegen 11 Uhr. Anfang 8 Uhr pünktlich. Billets von Mt. 5, 4, 8, 2,( Mitglieder 50 Pfg. Ermäßigung) bei Ernst Challier und an der Kaffe. Studentenfarten bei Ernst Challier Mt. 1.50, an der Kasse Mt. 2. Krieger- Verein Giessen. Grossfeldaer Spezialgeschäft in Drechslerarbeiten. Offerire billig und prima: Handhaben und Senfenwürfe, Giessener Stadttheater. Sonntag, den 18. Januar 1903 Rechen mit Holz und Eisenbügel, Nachmittags 4 Uhr Fruchtreffer mit verzinktem Drahtgewebe, Treppenpfosten und Pylafter. Karl Künstler, Groß Felda. Kainit u. Chomasmebl laut Untersuchungsatteste vorzügliche Qualität zu billigen Preisen bei Heinrich Völzing, Groß Felda. Freib. Brekelchen, Friedrichsdorfer Zwieback empfiehlt bie Apotheke zu Groß- Felda. Wärmflaschen bester Qualit versendet portofrei per Nachnahme zu Mt. 2,50 Gg.Wilh.Orbig, Schulstraße 10. Feier d. 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Stiftungsfestes des Vereins: von 60 Bf. an und höher, Anfang 8 Uhr. Samstag, den 24. Januar 1903, abends 8 Uhr in Steins Saalbau: Concert, Theateraufführung u.Tanz Nur Bereinsmitglieder mit ihren Familien und vom Vorstand eingeladene Säfte haben Zutritt. Orden und Ehrenzeichen, sowie Vereinsabzeichen sind anzulegen. Heff. Vereinigung für Volkskunde. In Deutschland gefehlich erlaubte gose. Montag, den 19. Januar 1903, abends 8 Uhr Dritter Mitgliederabend im oberen Saale des Café Ebel Vortrag des Herrn Kustos Dr. Ebel: Gießener Flur- und Straßennamen. Gäste sind willkommen. 20 Millionen Mark, mit insgesamt 116,000 Geldgewinnen, darunter Haupttreffer mit: 3 x 600,000 Free., 2 x 600,000 Kronen, 3 x 300,000 Frcs, 3 x 300,000 r., 200,000 r., 180,000 Mt. 120,000 Mt u. f. tv. werden in jährlich 34 Gewinnziehungen gezogen. 7 Ziebungen am 1. Februar. Die Mitgliebsteilnahme an obigen grußen Verlosungen erfolgt gegen monatlichen Beitrag von nur ,, Drei Mart". Gegenwärtiger Losbestand des Vereins: 4000 Stüd Original Staats- Prämien Anlchens- Lose, die alle fucceffive gezogen werden müssen. Laut 8 7 der Statuten erhalten ausscheidende Mitglieder die geleisteten Beiträge zum Teil wieder zurüdvergütet. Bitte verlangen Sie Statuten und Losnummern- Verzeichnis gratis und franko zur Einsicht von: ,, Augusta", Allgemeiner Los u. Sparverein in Augsburg. @treng folid Gegründet 1898. ( Für Abonnenten 50 Pfg.) empfiehlt Wilh. Dreher. ( Beftauration Jum fau") Stadiisyes Eintritt 40 Turnverein. Mittwoch, den 21. Januar, abende 1 9 Uhr Generalversammlung Schlachthaus in der Turnhalle. Heute u. Montag -Kubfleisch 32 Pfg. Bu vermieten: Bin schön möblirtes Zimmer ſofort ev. später zu ve mieten Näh. Lindenplay Nr. 4 Möblirtes Zimmer zu vermieten. Seltersweg 68. 3-8immer Wohnung im mittl. Stod per 1. Ap il 1903 zu ver= mieten.@ tetrftraße 25. zu vermieten. Sine schöne 4 Zimmer- Wohnung im 1. Stod mit Hezgas und allen Bequemlichkeiten am 1. 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