Fahrrad. ut erhaltenes Fahren ner) ist billig zu bet blages. geftattet. Oris Schmidt, Launsbach Heirat vermittelt Bureau Krämer, Leip Musfunft gegen 30 ae Platat ng zu vermieten Bimmer zu ver mieten 1 zu bermieten Nr. 13. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberhefftsche Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Garteuban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Platt erfd cint an allen Werktagen nachmittags. ringe, fche Eier 2c. Stud10Vig in der Druderei de Neueste Nachrichten matismus Rranten teile ich aus it unentgeltlich mit er lieben Mutter nad en gräßlichen Schmer Linderung, und nac Freitag, den 16. Januar 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 fg. fonft 15 Vfg.: Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Vfg. Postzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechanschluk Nr. 362. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. vollständige Heilung Meistbegünstigungs- oder Gegenseitigkeits- Verträge?- Deutscher Reichstag. rünance, födin, 238. Sigung. Bustermelcherur.11/ r. helhonig potheke oß- Felda tädtisch s thaus te u. morgen eisch 56. Big Fleisch 52 Vie CB. Berlin, 15. Januar. Mißerfolge endete, gegen seinen Rat auf höhere Initiative unternommen wurde. Die Meldung verbanft offenbar lediglich englischer Sensationstust und Feindseligkeit gegen den Kaiser ihren Ursprung. Zu tun, was Holleben beabsichtigen soll, ist nicht die Art deutscher Beamten. Ein deutscher Beamter hat nationales Eregefühl genug, um lieber Unrecht zu leiden, als einen Schritt zu unternehmen, der das Oberhaupt der deutschen Nation oder dessen Ver trauensmänner vor der Ceffentlichkeit bloßstellen könnte. Selbst wenn Herrn v. Holleben Unrecht geschehen wäre was sehr unwahrscheinlich ist würde doch ein Rechtferti gungsversuch wie der ihm nachgesagte ihn selbst ins Unrecht setzen und ihm alle Sympathien rauben. Die obligate Leere des Hauses, die das Wahrzeichen der chweihnachtlichen Reichstagsverhandlungen ist, herrschte ach heute. Am ersten Sizungstage wurde man wenigstens nch dadurch über den schwachen Besuch hinweggetäuscht, daß die Vorlagen vor den unbefeßten Pläßen lagen. Auch ert reinem Honig, bas war heute nicht mehr der Fall. Es herrschte eine öde 50 Bfg. Zu bab ille im Hause auch der Besuch auf den Tribünen war iwach. Soch immer war die Meistbegünstigungsfrage af der Tagesordnung, zu der Abg. Bernstein, der Gebrtentypus der sozialdemokratischen Partei, das Wort egriff. Er sprach und schien nicht aufhören zu wollen- on Hause wurde es schwül, die Journalisten murrten. m fürchtete eine Antricksche Dauerrede. Indes Bernn machte es gnädig. Nach 2 Stunden gab er sich rieden. Im wesentlichen enthielten seine Darlegungen Behauptung, daß eine Annahme des Antrags Heyl in Bollfriege verwideln werde und daß die moderne senschaft Gegnerin der agrarischen Forderungen sei. an der gegenteiligen Ansicht war natürlich der konserive Graf anis, der mit großer Entschiedenheit für Resolution Heyl ein vat und der Regierung Ungeidlichkeit bei Abschluß der letzten Verträge vorwarf. vermieten: Staatssekretär Graf Poladowsky tam nochmals auf unser Handelsverhältnis zu Amerika zu sprechen und bemöblites Zimmers sonte wiederholt, daß die deutsche Regierung auf dem Später zu be mine tandpunkte stand, Deutschland und Amerika hätten einen Lindenplaz Nr. 4 Weistbegünstigungsvertrag miteinander. Von amerikaniWohnung im mit . Ap il 1903 zu be icher Seite aber habe man dem Vertrage eine andere Aus@teinit aße 25, legung gegeben. Amerika habe beispielsweise Frankreich eine Reihe von Konzessionen gemacht, allerdings unter wohnung per 1. Apr der Veraussetzung weiterer Sonderzugeständnisse von dort Weserstraße 9. s. Deutschland habe nun von Amerika die gleichen zugeständnisse verlangt, Amerifa aber habe entsprechend seimerwohnung ner Slussassung über die Art des Vertrags besondere GeZubehör zu vermieten zugeständnisse verlangt. Zivar habe es später bekanntläb. Liebigft. 64. Il lich ohne Gegenleistung die Konzessionen auch bewilligt, e 4 Zimmer- Wobnim aber es halte an seiner Auffassung, daß kein MeistbegünStod mit He znas un igungs sondern ein Gegenseitigkeits- Vertrag bestehe, mlichkeiten am 1. Ap prizipiell fest. Sonach bestehe eben tatsächlich kein Meistbegünstigungsverhältnis, und die zwischen Deutschland und Bahnhofftraße 29. merita schwebenden Verhandlungen zielten also darauf roße 11, Ecke Non a, das Maß der gegenseitigen Zugeständni se festzusehen. , 6- Zimmer- Wohnu enn der Vorredner es gerigt habe, daß das amerikanische in freier Lage 3. ben bst mit Rüdsicht auf die Schildlausgefahr nicht verboten Carl Nou Wwe worden sei, so sei darau hinzuweisen, daß die Schildlaus Wohnung i mittler auf getrocknetem Obst nicht fortpflanzungsfähig, daher er sofort zu vermiete ein Epidemis nicht zu befürchten sei. Der nat.- lib. Abg. Kirchstraße 2. Dr. Semler ist fein besonderer Freund des Antrags Artes Zimmer 1, weil er sich davon ebenfalls keine günstige Wir hung verspricht. Den Ausführungen des Vorredners Selterswea 68 schließt sich im wesentlichen der Abg. Dr. Pachnide oiſtraze 20, freis. Bgg. an, der beide Resolutionen heftig bekämpft. Berrn F any Blond Nach dem noch Abg. Beck h- Koburg( freis. Volksp.) in glei uf 1. April aus dem Sinne gesprochen, wurde die weitere Debatte auf Stod, belebend a Freitag 1 Uhr vertage. 1, II Stod. 7. . mmern und Rüde tergebäuden, lezte richtung eines gewal Betriebs oder w umen geeignet; ite Stod beftebenda mmern und Küche, Cammer im Dadit rn. 15. bl. Zimmer sofort u vermieten. Die Politik. Der Kaiser und die Studentenduelle. Der neue Schiffahrtstrust. )-( Herr Ballin, der Tirektor der Hamburg- AmeritaLinie, hat zwar bestritten, daß ein neuer, die franzöſischen, deutschen, englischen, itolienischen und amerikanischen Schiffahrtsgesellschaften umfassender Schiffahrts trust unter Herrn Morgans Acgide gegründet worden sei. Aber diese Ablengnung findet wenig Glauben. Mindestens ist, so nimmt man in urteilsfähigen Kreisen an, etwas derartiges im Werte. Im Zusammenhang damit ſei mitgeteilt, daß von Mitte März ab die Lloyddampfer der Barbarossaklasse auf der Heimreise von Newyork nicht mehr Southampton, sondern wie die Schnelldampfer Plymouth und Cherbourg anlaufen werden. Russische Späßze. Die Russen machen sich ganz augenscheinlich ein Vergnügen daraus, die Englär der in der Dardanellensrage zu foppen. Die Engländer haben bei der Pforte bekanntlich Widerspruch dagegen erhoben, daß russischen Kriegsschiffen die Durchfahrt durch den Bosporus gestattet wurde. Da die Türkei sich unschlüssig zeigt, was sie tun soll, so helfen ihr die Russen aus der Verlegenheit, indem sie zugleich den Engländern ein Schnippchen schlagen: Sie lassen ihre Schiffe nachts den Bosporus passieren. In der Nacht zum Mittwoch hat eins der 4 russischen Schiffe, wegen deren Durchfahrt durch die Meerenge England Vorbehalte gemacht hatte, unter Hissung der Handelsflagge den Bosporus auf der Fahrt ins Schwarze Meer passiert. Die anderen Schiffe werden später nachfolgen. Ein echt russisches Stückchen! Die Engländer haben hier, wie überall, wo sie mit den Russen zu tun haben, Veranlassung, die Miene des betrübten Lohgerbers, dem die Felle weggeschwommen sind, aufzustecken. ▷ Gine merkwürdige Erklärung über die Ursache der enfarbenwohnung aufigkeit ſchwerer Studentenduelle gab in der Berhandaus Stube mitung über die Starlsruher Duellaffaire der Sachverstänbige Rechtsanwalt Dr. Popp- Darmstadt ab. Er bekuni der Bürgermeister dete, daß die Bemühungen des Kaisers um Einschrän= Lung der Duelle vergeblich bleiben mußten, da die meien Korps im Anschluß an die Bonner Erklärungen des Raisers an den ersten Chargierten der Bonner Borussia des Bestreben verfolgten, die älteren Herren, die an sich on mit Rücksicht auf die gesetzlichen Bestimmungen igen das Duell sehr friedfertig seien und zur Ruhe und onnenheit zu mahnen pflegten, möglichst aus den Ehrangerichten herauszudrängen. Wäre dem so, so ha die Studenten die Worte des Kaisers in Bonn völlig ßverstanden. Der Kaiser hat, wenn er von studentijen Mensuren sprach, in der Hauptsache die mehr als Evort zu betrachtenden harmlosen Schlägermenfuren und Die verhältnismäßig auch ungefährlichen Säbelmensuren Marktstraße Nr. 11 immer mit oder ezteinaaffe on zu vermieten. Serfehung des S Becer ist deffen feit gehabte Wohnung fe Afterweg 29 I päter zu vermieten terat Dr. Haupt. pheum Bartete. Jorftellung. Auge gehabt; die llebung mit der blanken Waffe haler, als der deutschen studentischen Tradition entspre nd, den Bonner Musensöhnen empfohlen. Von einer Cubfehlung der Pistolenduelle durch den Kaiser ist nie Rede gewesen. Hollebenmärden. Köng Alexander der Eroberer. Das Ringen um Nordafrika. - Zu den Unruhen in Marotto. CB. Wie die neuesten Nachrichten melden, ist der Stand der marokkanischen Revolution weit ernster, als man lange Zeit annahm. Der Sultan scheint allen Boden im Volke verloren zu haben und ist auf die Hilfe der Rifftabylen angewiesen, jener Rifftabylen, die bei ihren Zwiftigteiten mit den Spaniern eine außerordentlich feindliche Gesinnung gegen Europa zeigten. Wenn mit deren Hilfe der Sultan seinen Thron behaupten sollte, dann dürfen wir mit Bestimmtheit einer fremdenfeindlichen Reaktion wie in China entgegensehen. Indes das ist nicht das bedenkliche Merkmal disser Verwicklung. Mehr noch kommt die Rückwirkung auf die politische Konstellation in Europa in Betracht. Denn es kämpfen drei Staaten um die Vorherrschaft in Nordafrika: England, Frankreich und Spanien, denn sie alle haben ein Interesse daran, daß dort die Engländer, di: schon in Gibraltar leftsißen, teinen vorherrschenden Einfluß erlangen. Auf dem gleichen Standpunkte stehen auch alle übrigen Mächte am schroffsten aber wird dieser von Frankreich vertreten. Ließze man die Engländer in Marokko festen Fuß fassen, dann wäre das gleichbedeutend mit einer Auslieferung des Handels an England. Denn dieses Land würde dann die Säulen des Herkules von beiden Seiten aus beherrschen. Frankreich war auch über den Stand der Dinge in Marokko genau unterrichtet. Es unterhielt einen förmlichen diplomatischen Tienst in Maroffo in Gestalt von Leibärzten des Sultans. Diese unterrichteten ihre Regierung stets über jede Veränderung in der Stimmung und der Volksbewegung und Frankreich war dadurch in der glücklichen Lage, daß es sich in seinen Rüstungen danach einrichtete. Wie tundige Kreise erzählen, sollen die Truppenkonzentrationen in Algier und Tunis sehr bedeutend sein; außerdem sind französische Kriegsfahrzeuge in größerer Zahl an nordafrikanischen Hafenplätzen vor Anker gegangen. Offenbar stehen auch Frankreich und Spanien in einem geheimen Einverständnis gegen England. Der Stand der Dinge ist also folgender: Wenn eine von den europäischen Mächten den Versuch macht, in Marotto festen Fuß zu fassen, dann wird durch die begreifliche und materiell auch begründete Nebenbuhlerschaft anderer Staaten ein Konflikt für Europa heraufbeschworen. = König Sacha, der Gatte Dragas, hat sich jetzt auch noch der Phrasendrescherei ergeben. In hoch önenden Worten verherrlichte Alexander der ganz kleine bei der in Nisch abgehaltenen Vierteljahrhundertfeier der Exoberung von Nisch den famosen König Milan, dessen Scharssinn vor 25 Jahren allein im stande gewesen sei, einen Krieg zu beginnen, der den ganzen europäischen Osten in Brand gesezt und Serbiens Unabhängigkeit zur Folge gehabt habe. Das Werk König Milans," sagte Alexander, müssen wir fortseßen. Serbien muß nunmehr innerlich erstarten. Wir haben keine Eile und können daher nach wie vor ein Element des Friedens und der Ordnung auf dem Balkan bleiben; eben deshalb muß uns aber der entscheidende Augenblick vollkommen gerüstet antreffen. Alle Welt muß die Ueberzeugung erlangen, daß niemand auf dem Baltan auch nur einen Fuß breit erwerben kann, ohne daß auch Serbien seinan Anteil erhielte." Alexander nimmt den Mund etwas reichlich voll; die Tatsachen stehen zu seinen Worten im grellen Gegensah. Uebrigens scheint er bei seiner Rede auch sonst arg übers Ziel hinausgeschossen zu haben; er soll noch gesagt haben, er hoffe, binnen Jahresfrist das noch nicht befreite Serbien zu befreien und mit Hilfe Oesterreichs und Rußlands bis Uestüb vorzudringen. Rußland und Desterreich werden sich hüten, für Serbien die Tastanien aus dem Feuer zu holen. Eine Flucht in die Ceffentlichkeit soll, so wollen engthe Blätter erfahren haben, der bisherige amerikanische fschafter v. Holleben beabsichtigen. Er soll sich mit dem danken tragen, eine Rechtfertigungsschrift zu verfassen, s welcher hervorgehen soli, daß jeder Schritt der deut en Politit in den Bereinigten Staaten, welcher mit einem * Unter den deutzwen Kolonisten mehrerer Gouvernements Rußlands sind in lezter Zeit in großer Zahl Aufrufe aus Deutschland verbreitet worden, welche zur Auswanderung in die östlichen Provinzen Preußenē auffordern. * Tie venezolanische Regierung hat die Aufnahme einer nur von venezolanischen Staatsangehörigen aufzubringenden Zwangsanleihe von 2 Millionen Bolivares angeordnet. Nach einer Meldung aus Kiew flößt die Gesundheit des Zaren Besorgnis ein. Eine Verlegung der Residenz an die Küste der Krim sei, um Störungen in den Lungen zu vermeiden, nötig. * Aus Marokko liegen Nachrichten von Belang nicht vor. Angeblich hat der Sultan neue Verstärkungen er halten. In Fez soll alles ruhig sein; mit Rücksicht auf den Umstand, daß der Prätendent in der Nähe von Fe stehe, sollen die Konjuln aber beschlossen haben, das alle Fremden und die konsuln selbst die Stadt verlassen. Nun wird man es nicht für einen reinen Zufall halten können, daß gleichzeitig im öftlichen Mittelmeer ein englandfeindlicher Vorgang sich abspielt. Rußland läßt im Vertrauen auf seine guten Beziehungen zur Türkei, zu Desterreich und zu Italten seine Torpedobɔte durch die Dardanellen gehen, die hohe Pforte leistet keinen Widerstand und die beiden Mittelmeerstaaten des Dreibundes erheben feinen Einspruch. Wenn aber Kriegsfahrzeuge Rußlands in das Mittelmeer einlaufen dürfen, dann ist die Gefahr vorhanden, daß sich dort einmal die russische und die französische Kriegsflotte vereinigen, um gemeinsam gegen Englands Besißungen in Afrika vorzugehen. Man sieht also, das englische Weltimperium ist durchaus nicht mehr unbestritten; überall regt sich der Widerstand und es scheint, daß europäische Einflüsse diesen Vorgängen nicht ganz fernstehen. Nab und Fern. Ein neuer taiserlicher ,, Leibtrompeter". Die Trompeter des Kaisers, welche diesen bekanntlich bei militärischen Besichtigungen, im Manöver und überall da begleiten, wo der Monarch seine purpurne Standarte durch einen Leib- Gendarmen vorantragen läßt, sind der LeibGendarmerie und der Leibgarde der Kaiserin zugeteilt. Als besondere Abzeichen tragen diese beiden Trompeter auf dein rechten Rocärmel spisminkelige, goldene resp. silberne Tressen zu den Uniformen der betreffenden Truppenteile. Seit Jahren hatten die Leibirompeter Musewaldt und Budack die beiden Chargen inne, und zwar war letzterer der Leib- Gendarmerie, ersterer der Leibgarde der Kaiserin beigegeben. Jezt ist nun eine Veränderung eingetreten, indem Musewaldt in den Zivildienst überging und Budad statt seiner zur Leibgarde der Kaiserin versezt wurde. Es geschah dies mit Rücksicht darauf, daß für lettere, die aus lauter großen Leuten besteht, ein besonders großer Trompeter erwünscht war. Zum Nachfolger Budads als Trompeter bei der LeibGendarmerie des Kaisers wurde der Trompeter Kobalst vom 2. Schlesischen Husaren- Regiment Nr. 6( Graf Gößen) einberufen. Unterschlagungen und fein Ende. Der fast ununterbrochenen Reihe von großen Unterschlagungen, die in den letzten Wochen gemeldet fourden, schließt sich jest wieber ein bebauerlicher Fall in Zaborze an. Der dorlige Gemicinbekassenrendant Karl Borsuzki hat sich der Staats anwaltschaft zu Gleiwiz geftellt, unter der Selbstbezich tigung, die berichiebenen von ihm bermalteten affem etiva 80 000 Mart geschädigt zu bauen. Borfuzti hatte die Schultasse, Feuertasse, sowie die Gemeinde- und Kirchenfassen zu verwalten. Er war ferner Direttor einer Moltereigenossenschaft m. b. H., in die er vor etwa drei Jahren seine eigene Molterei umgewandelt hatte. Aus Schleswig ist der Kassierer Johannes Claus von der dortigen Spar- und Hilfstasse flüchtig geworden. Man spricht von einer Unterbilang von 60 000 Mt. Dem irbischen Richter entzogen hat sich ein anderer Defraudant, der frühere Registrator Tietrich Leo vom Schiedsgericht für Arbeiterversicherung in Hamburg, dessen in Echeveningen erfolgte Verhaftung fürzlich gemeldet wurde. Ein Gefangenenauffeher fand ihn jest in seiner Belle erhängt auf. Ihren Geliebten und sich selbst erschossen hat die Tochter des Bürgermeisters des italienischen Städtchens Cagli bei Pesaro, Fräulein Bufalini. Das 18jährige bildhübsche junge Mädchen hatte sich sterblich in einen Arbeiter aus dem Orte verliebt und, da ihre angesehene Familie von einer Verbindung mit diesem nichts wissen wollte, entfloh sie mit ihm. Einen Tag und eine Nacht verbrachten die Liebenden an einem verschwiegenen Zufluchtsort, da wurden sie doch von den Berwandten, die polizeiliche Hilfe requiriert hatten, ent deckt. Im Augenblice, als sie verhaftet werden sollten, zog Fräulein Bufalini einen Revolver hervor und tötete mit zwei wohlgezielten Schüsse ihren Geliebten, worauf sie sich selbst eine kugel in die Schläfe jagte und sofort tot zusammenbrach. Zur Humbert- Affaire. Den spanischen Gendarmen, bie die Humberts estortiert haben, ist von der französischen Regierung eine Prämie von 3000 Francs überwiesen worden. Die braven Leute aber haben die Summe zurückgewiesen, da ihr Reglement es ihnen verbiete, für die Erfüllung einer Pflicht Geschenke anzunehmen. Die 3000 Francs wurden dem Gendarmerie- Waisenhaus überwiesen. Der Chef des spanischen Sicherheitsdienstes Senor Jbarrola hat von der französischen Regierung eine prachtvolle Taschenuhr erhalten. Auf der einen Kapsel ist folgende Widmung graviert: Die französische Regierung Herrn Ibarrola, Chef der öffentlichen Sicherheitspolizei. Zum Andenken an die Verhaftung der Humberts. 20. Dezember 1902." Uebrigens tommen jetzt immer neue geniale Streiche der vielgewandten Therese zu Tage. Sie hat es fertig gebracht von einem Pariser Bankier 700 000 Francs auf ein von ihr erfundenes Schloß Marcotte als Hypothek zu erhalten. Der spypothekenregistrator von Tarbes hat auch das Kunststück fertig gebracht, diese Hypothet auf ein nicht existierendes Besißtum nach allen Regeln der Bureaukratie in sein Berzeichnis einzutragen. Man sieht, in Frankreich wird es intelligenten Betrügern nicht allzu schwer gemacht. * Schwere Unglücksfälle in einer französischen Ka: ferne. In Paris wurden in einer Kaserne auf einem Mannschaftszimmer Gewehrübungen gemacht, bei denen Holzpatronen benutzt wurden. Ein Soldat nahm jedoch aus Versehen eine wirkliche Lebelpatrone und drückte los. Der Schuß durchbohrie dem die Abteilung kommandierenden Korporal die Schulter, durchschlug die Wand und verwundete einen im Nachbarzimmer auf seinem Bett sitzenden Soldaten tötlich. ‡ Ein politischer Mord. In Moskau wurde, wie erinnerlich sein wird, vor kurzem der Millionär Dschangarow erdolcht, als er eben in Begleitung seines Bruders eine Kirche betreten wollte. Die Untersuchung hat überraschende Resultate ergeben. Der Mörder Dschangarows, ein junger Armenier, hat in der Untersuchungshaft ein Geständnis gemacht, wonach der Mord auf politische Gründe zurückzuführen ist. Das armenische Rebolutionskomitee existiere immer noch und sei unausgesezt bemüht, seine Ziele weiter zu verfolgen. Die Hauptagitatoren leben in der Schweiz und werden durch Geldmittel reichlich unterstützt. Verschiedene reiche Armenier, die in Rußland leben, gewähren ebenfalls reiche materielle Unterstüßung. Nun hatte es das Komitee auf Dichangarow, der ein Armenier ist, abgesehen. Dieser hatte auch das Versprechen gegeben, 30000 Rubel zu spenden, hielt aber sein Wort nicht, sondern handelte wie ein Spion, indem er der russischen Regierung Angaben über das armenische Revolutionskomitee zufɔmmen ließ. Darauf wurde aus Zürich der junge Armenier nach Moskau gesandt, um Dichangarow als Verräter zu ermorden. 63] Dr. Rumseys Patient. Noman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Wegner. ( Nachdruck verboten.) Hetty streifte ihn mit einem scheuen Blick. Sein Geficht hatte einen ernſten, fast grausamen Ausdruck, bei deren Anblick ein eisiger Schauer durch ihre Glieder rann. Und diefent Manne hatte sie ihr ganzes junges Leben geopfert! „ Vincent sah die Wahrheit in meinem Gesicht", fuhr sie fort, er war rasend vor Eifersucht und wollte mich nicht zu Ibnen laffen. Er hörte uns gestern abend zusammen sprechen, er hörte, wie ich 31 Ihnen sagte: es handelt sich um Tod oder Leben. Das brachte ihn außer sich. Ich wollte aber zu Ihnen, und ich griff zur Lift. Ich that ihm etwas in Porterbier, daß ich ihm zu trinken gab wie es heißt, weiß ich nicht- ich selber habe oft davon genommen und konnte darauf immer so prachtvoll schlafen- ich that ihm also etwas in Porter, damit er schlafen sollte, während ich fort war. Und er schlief auch schnell ein. Als ich das merkte, stahl ich mich fort und kam hierher. Als ich von Ihnen ging, war ich viel beruhigter, als in lester Zeit. Ich cifte nach Hause. Es war alles dunkel und ſtill, als ich anlangte. Zuerst ging ich in die Küche, dann in die Stube. Vincent fag noch immer auf dem Sofa und schlief fest. Ich war froh darüber, weil es mir ein Zeichen war, daß er mein Fortgehen nicht bemerkt hatte. Dann ging ich in mein Zimmer, legte meine Sachen beiseite und fehrte in die Küche zurück, machte das Abendbrot zurecht und brannte die Lampen an. Da fing unser Hund ganz iämmerlich zu heulen an, ich nahm jedoch keine Notiz davon. Als ich mit der Zubereitung des Abendessens fertig war, ging ich zu meinem Mann, schüttelte ihn, damit er auf wachen follte. Als ich seine Hand in die meine nahm, fühlte ich, daß sie eiskalt war. Ich lauschte auf seinen Atem ich hörte feinen, Herr Baron, o Herr Baron" Hetty erhob sich langfam mein Mann war tot- tot, Herr Baron! Ich habe ihn getötet, wie Sie vor sechs Jahren den Mann auf der Ebene von Salisbury töteten! Mein Mann ist tot- ich bin seine Mörderin! Ach, Herr Baron, Sie müssen mich retten, wie ich Sie einst rettete!" Wie kann ich Sie retten? fragte der Baron, deffen Stimmune auf einmal einen ganz anderen Klang hören ließ. Angefichts der furchtbaren Sage, in welcher Hefty sich befand, war iebe borZärtliche Gatten. Aussehen erregende Geständnisse machte, wie aus Newyork berichtet wird, eine ,, Wahrjagerin" Mrs. Bryan, die dem Polizeigericht vorgeführt wurde. Sie war angeklagt, ungeieblich medizinische Praris ausgeübt zu haben. Die Frau erklärte dem Richter, daß sie häufig von Frauen besucht würde, die Gift zur Tötung ihrer Männer haben wollten, um sich wieder verheiraten zu können, und daß auch Männer häufig dieselbe Bitte in bezug auf ihre Frauen brächten. Das Gift sollte natürlich feine Spuren hinterlassen. Frau Bryan gab za, von solchen Kunden reichliche Bezahlung erhalten zu haben, aber sie habe ihnen nur harmlose Abfochungen von Zucker und Was-jer gegeben. Der Staaatsanwalt lenkte vor kurzem die Aufmerksamkeit auf das beunruhigende Vorherrschen von Bistmorden und die zunehmende Schwierigkeit, die Täer zu überführen. Frau Bryants Behauptungen hajen infolgedessen die allgemeine Aufmerksamkeit erveckt. Jm vorigen Jahre sind 8334 Morde in den Verinigten Staaten begangen worden. In Newyork kamen illein 2666 gewaltsame Todesfälle aus verschiedenen Urachen vor. ( S) Runde Häuser] werden jetzt in der englischen Bauhinst start mode. Was die Billigkeit, Wärme und die allgemeine Nüßlichkeit anlangt, so soll ein rundes Haus dem regelmäßigen Bau sehr vorzuziehen sein. Ein solches Haus ist jeßt für einen Mr. Barber Starker in nod Shannod, Schottland, gebaut worden; es soll als Jagdhaus dienen. Es sieht durchaus nicht häßlich aus, ist durch Erkerfenster und bedeckte Hallen verschönert und gestattet ein sehr bequemes Wohnen. Das Haus ist zweistöckig; um die Mittelhalle läuft eine Galerie, von der aus man in die Schlafräume gelangt. Das fegelförmige Dach wird von einem durchbrochenen Türmchen gekrönt, das die Halle erleuchtet. Küchen, Ställe u. s. w. sind nach demselben Plan gebaut. Kurzes Allerlei. Eine Vereinigung alter deutscher Studenten hat sich in Newyork gebildet mit dem Zweck, die Anbahnung eines persönlichen und geistigen Verkehrs zwischen früheren Kommilitonen und die Befestigung der kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika anzustreben. Außerdem will man jenseit des Ozeans das Interesse an deutscher Sprache, Litteratur, Kunst und Wissenschaft nach Kräften zu fördern suchen. Die Seehunde zeigen sich an der norwegischen und französischen Küste dieses Jahr in so ungeheurer Zahl und schädigen die Fischerei dermaßen, daß man zu ihrer Vertreibung die Hilfe von Torpedoboten in Anspruch genommen hat. Bunte Chronit. Ein Ehepaar aus Kolmar fuhr un Motorwagen nach Belfort. Unweit des Reisezieles drehte sich der Chauffeur um und sah seine Bassagiere besinnungslos im Wagen lehnen. Als Ursache wurde Vergiftung du Benzingase festgestellt. Die Erkrankten fanden im Krankenhaus Ausnahme. Der bekannte Leipziger Bauspekulant Friedrich ist wegen zahlreicher Betrügereien und angeblichen Wechselfälschungen auf Antrag der Staatsanwaltschaft verhaftet morden. Der ehemalige Direktor der Heilbronner Gewerbebank Fuchs ist im Zuchthause zu Ludwigsburg gestorben. In Lütgendortmund wurde eine Frau verhaftet unter dem dringenden Verdacht, ihr neugeborenes Kind getötet und die Leiche verbrannt zu haben. - In der Schweiz wurde wegen verschiedener Betrügereien der ehemalige russische Fürst Nataschidze verhaftet, der s. 3t. aus Rußland wegen Teilnahme an einer Verschwörung gegen das Leben des Zaren zum Tode verurteilt worden war. Der Erfürst war bereits aus der Schweiz ausgewiesen, aber heimlich zurückgekehrt. In der italienischen Garnison Bitonto wurde der Oberleutnant Modugno, Gemahl der reichen, jungen Baronesse Dicagno, unter dem Verdacht, seine Frau ermordet zu haben, verhaftet. In der Kohlengrube Werister bei Lüttich stürzten infolge plöglichen Anhaltens des Förderkorbes eine Anzahl Bergarbeiter in die Tiefe des Schachtes. Bis Donnerstag wurden zwei Mann tot, zahlreiche andere verletzt aufgesunden. Regung, iede Spur von Härte von ihm gewichen. Er sank wie gebrochen in einen Stuhl, der neben der am Boden Knieenden stand, und nahm sogar eine ihrer zitternden Hände in die seine. ,, Wie kann ich Ihnen nur helfen, armes Kind?" flüsterte er in herzlichem Tone. ,, Sie müssen mein Alibi so heißt ja wohl das Wort- nachweiſen", erwiderte sie haftig." Sie müssen sagen: Hetty Vincent war uni iene 3eit, da ihr Mann starb, bei mir, sie fann ihn nicht getötet haben! So nrüffen Sie sagen, Herr Baron! Sie müssen allen Leuten erzählen, daß wir zwei hier zusammen waren." langsam und in feierlichem Tone. Ich werde noch etwas Besseres thun", entgegnete der Baron Was was denn?" stammelte Hetty, die betroffen zurückpraute und ihn mit großen erschreckten Augen anstarrte. Etwas Besseres? Es giebt nichts Besseres!" schrie fie plöglich mit gellender Stimme, als sie den düsteren, verschlossenen Ausdruck in seinen Zügen sah." Wenn Sie nicht die einfache Wahrheit sagen, wird man mich verhaften, man wird mich zum Tode verurteilen- mich, die Sie auf Gefahr meines eigenen Lebens rettete!" sich!" versetzte der Baron, sich erhebend." Stehen Sie auf, Man wird Sie nicht zum Tode verurteilen beruhigen Sie Getty, tnieen Sie nicht vor mir. Sie wissen nicht, was Sie heute für mich gethan baben. Sehen Sie sich auf jenen Stuhl faffen Sie sich versuchen Sie, ruhig zu sein. Hetty Vincent, Sie kamen gerade zur rechten Zeit. Gott und der Teufel kämpften einen harten Kampf um meine Seele. Und trog aller Kräfte, welche das Böse entfaltete, neigte sich die Uebermacht auf Gottes wünschte, Gott möge nicht siegen und, Hetty, ich betete jogar, Seite und ich ich wollte nicht, daß der Teufel unterlag. Ich der Satan möge mir beistehen. Als ich Sie an der Thür erscheinen fah, glaubte ich mein gotteslästerliches Gebet erhört. Sch meinte das Walten des Teufels in Ihrem Kommen zu spüren. Aber ich täuschte mich düstere Wolke, die meinen Geist umhüllte, vertrieben- es ist Ihre Gegenwart hat eine Licht geworden in mir- ich sehe greifbar deutlich, welche furchtbaren Konsequenzen entstehen müssen, wenn ich mich auf die Seite der Sünde neige. Hetty Vincent, mein Entschluß steht fest! enthüllen!" Wir wollen unsere Pflicht thun wir wollen beide die Wahrheit Nein, nein, Herr Baron", schrie die junge Frau verzweifelt ant. Man wird mich zuun Tode verurteilen, wenn Sie mich Sihung der Stadtverordneten. Gießen, 16. Jan. 1903. meister Mecum auf die Blumen, welche den Blaz des Entwicklung nnserer Vaterstadt mitgemacht, er habe treu und geplanten Stelle to Eeltersberg fei ein Antrag aus diefer ( S) G. Vor Eintritt in die Tagesordnung verweist Oberbürger hingu lomme noch b Stadtverordnet n Petri aus Anlaß von dessen 25 jah. Gründe dem Min riger Zugehörigkeit zur Stadtverordneten- Versammlung beigelheim ist zieren. Der Jubilar habe nährend der 25 Jahre, die er nete Georgi, jgt ununterbrochen als Stadtverordneter wirke, die glänzende wird.- Die mt Interesse im Rate der Stadt und in den Kommissionen weift darauf hin, Seit dieser 25 Jahre, während welcher Herr Jnduftrie und Har Petri Stadtverordneter sei, habe die Einwohnerzahl der des Neuenweges h Stadt sich verdoppelt und die Gemeindesteuer verdreifacht ihr zu gestalten an dessen erteilte Rat des Stadtverordneten Petri dem Kollegium jährliche Anerkennu der Stadt dem Jubilar den Glückwunsch und den Dank aus feit des geplan für die Mühen und Sorgen, welche der Jubilar gemeinsam Oberbürgermeiste mit den andern Kollegen für das Wohl der Stadt über gelegenheit zu nommen hat; gleichzeitig wünscht er, daß es dem Julilar Beziehung stehe u g arbeitet. In vielen Fällen ist die Sachkunde und der auf Grund schäßenswert gewesen. Der Oberbürgermeister sprichi namens vergönnt sein möge, noch lange den Interessen der Stadt dienen zu fönnen. Alt zur dürfen. Die Stadtv. Bo Verhandlung Stadtverordneter Petri spricht dem bewilligt 5400 Ob.rbürgermeister seinen Dank aus für die seiner Thätig tieften Trottoirs feit als Vertreter der Bürgerschaft gewidmeten anerkennenden Wiefederweg bis Worte, er werde stets bestrebt sein, so weit seine Kräfte hof am Rodberg. richen, diese der Allgemeinheit und dem Wohle unserer lieben steig ja recht for Stadt Gießen zu widmen. damit er auch be Oberbürgermeister Mecum giebt der Versammlung bürgermeister M Renntnis von einer Einladung des Krieger Vereins der Ansicht des st zu der am 24. Januar geplant n Kaisers Geburtstagsfeier, baften Gementpl mit welcher das Stiftungsfest des Vereins verbunden ist. F3 fommt dann ein Schreiben des Gastechnikers Frahm zur Verlesung, worin derselbe der Versammlung danft, daß man ihm mit der Leitung des städtischen Elektrizitätswerkes betraut hat. - Hierauf wird die Auslosung von Schuldverschreibungen des 96er Anlehens, von denen 30 000 Mt. rückzahlbar sind, und des 97er Anlehens von denen 20 000 f. getilgt werden, vorgenommen. Für den Bau der Engelapothefe Ein an der Ecke der Schulstraße wird wegen der mangelnden Breite des Hofraumes und wegen eines vorspringenden Erfers Dispens von den Bestimmungen der Bauordnung verlangt und von der Versammlung auch befürwortet. verlangter Dispens zum Bau eines Doppelhauses Ecke Hillebrand und Crednerstraße( Anbringung eines Eifere) wird nach Antrag der Baudeputation nicht befürwortet, weil die Façadenbildung für den Bau im höchsten Grade unschön durchgeführt sei. Man hofft durch Versagung des crbetenen Dispenses den Bauherrn, Maurermeister Pfaff zu veranlassen das Gebäude mit einer gefälligeren Façade aus zustatten. Ein weiteres Baugesuch des Maurermeisters Pfaff für den Schiffenbergerweg wird genehmigt. En Baugesuch der Deutschameritanischen Betroleum Gesellschaft zur Anlage einer Tanganlage auf dem Dern'schen Grundstück an der Frankfurterstraße ruft eine interessante Debatte hervor. Der Oberbürgermeister referiert, Tag die Versammlung ein gleiches Baugesuch der Gesell schaft für den Schiffenbergerweg f. 8t. abgelehnt hat Das vorliegende Projekt soll 40 Meter von der Straße entfernt jeinen Platz erhalten. Die Baudeputation beantragt Ab weisung des Gesuches und verlangt, daß dieser Petroleum speicher mindestens 70 Meter von der Straße und 20 Mtr. von dem Nachbargrundstück entfernt stehen müsse. Stadtv. Krumm ist der Ansicht, daß eine Entfernung von 20 mtr. con den Nachbarhäusern viel zu gering fei, man müffe 100 Weter verlangen. Beigeordneter Georgi ist der Ansicht, man sollte das Gaugesuch einfach ablehnen, ohne die Gründe anzugeben, warum die Ablehnung erfolgte. Man brauche doch nicht zu sagen, unter weichen Bedingungen man event. din Kau zulassen würde. Der Bürgermeister bemerkt, daß man dem Ministerium ge enüber doch die Gründe besser angebe, da dieses nad Lage dis Falles in der Sache ent scheiden fanr. Stadto. Kirch ist der Ansicht, daß an der nicht retten wenn Sie mich preisgeben. Ich beschwöre Sir, helfen Sie mir ich will nicht sterben!" „ Man wird Sie nichi sterben lassen, betty" besänftigte Audrey die Verzweifelte. Wir müssen aber die Wahrheit be fennen! Es ist unsere heiligste Pflicht! Glauben Sie mir, es eingegeben, ohne die Absicht, seinen Tod herbeizuführen. Dafür fann ja nachgewiesen werden, daß Sie Ihrem Manne das Gift lassen Sie mich nur sorgen. Stommen Sie, Hetty feien Sie mutig. Wenn Sie schwach werden, sollen Sie an mir eine Stüße finden. Wenn ich schwach werde, müssen Sie mich stüßen. Wir wollen gleich jezt hingehen und erzählen, was Sie vor sechs Jahren auf der Ebene von Salisbury fahen!" Was ich vor- sechs Jahren- sah?" wiederholte Setty wie verständnislos. „ Jawohl, wie ich Herbert Franzius tötete!" laut" schluchzend mit dem Gesicht auf den Boden. Nie, nie thue ich das!" rief sie entsegt; daun warf sie sich Audrey versuchte, sie aufzuheben. Kommen Sie, Hetty", mahnte er sanft, ich habe das wahre, entiezliche Antlig der Sünde zu deutlich vor mir gesehen, um so weiterleben zu können. Was auch die Folgen ein mögen, wir müssen sie tragen, wir wollen sie tar fer miteinander tragen tommen Sie mit mir, gleich jest." immer am Boden hockend, wie wenn sie sich vor dem Aufstehen ,, Man wird Sie töten und mich mit", ſtöhnte Hetty, noch fürchtete. „ Es ist nichts so schlimm, als schuldbeladen durchs Leben zu gehen", entgegnete der Baron mit feierlichem Ernst." Wir wollen unsere Schuld sühnen, damit wir wenigstens unsere Seelen vor emiger Verdammnis retten." ,, Ach die Schmerzen in der Seite" stöhnte Hetty. Es wird Ihnen besser werden, wenn wir unsere schwere Aufgabe hinter uns haben. Kommen Sie, geben Sie mir Ihre Hand." Setty reichte ihm langjam und schüchtern die Rechte; des Barons Finger umschloffen fie feft. Wohin wollen Ste?" fragte sie ängstlich.„ Wohin führen Sie mich?" Kommen Sie nur. Ich werde zuerst reden. Wenn sie alles wiffen, bann ist die Reihe zu sprechen an Ihnen," ftraße nicht etwe sei, sondern, daß intergrund die e daß er in dieſem fönne. Die Platt abgeschält und di feit im Boden, nicht vorhanden ficht. Stadtv. H in der Bleichst die in der Marb die zu Bürgerstei nicht genügend a verlegte, oder al Gement gespart. der das Materia aufpaffen, damit werden. Der Ob einmal persönlich Marburgerstraße Blattenbelag läng die Klingelleitung hofs haben offeric Friedr. Schaaf 24 Weißbäder erhält Hauses liegen in Herstell auf dem alten F ersucht zur Herric eines fleinen Wa won der Halle zur reditbewilligung fragt an, ob denn Sektionszimmer meister verneint d bort nicht für er sarauf hin, daß einem Male, stati 4000 Mart Kosten er dafür, daß ma roürdig dem Zwed Herrichtet. Er wi mit einem Male Oberbürgermeister Stadtb. Petrit für den gedachten ange Angelegenhe ben Ersuchen zu f Stadtb. Speber Betrag von 4000 Ining belvilligt aud Für das Poliz und bewilligt. Es ten Infaffen die Derden. Ferner m leitung mit der Wo Für eine Berbe der Weidengaffe Auf Antrag des Cewig ist die Verfa Forbehörde, damit ne Hürde und ein emerft: ift bereits Giessen ** Der Groß lieber freiwilliger S willigen Feuerwehr ind Karl Friedrich ** Das Groß gegeben am 13. S trafttreten der Geset 6. August 1902 un bemittelte betr. vom gftern mit dem 15. nabung, den Vorber richtefchreiber und Ge mäßig befunden wou nabung den Vorbere Tchtsschreiber und G 1903 julgente Faffur dneten. Jan. 1903. geplanten Stelle tein Petroleumspeicher hingehöre. Der Seltersberg sei ein im Aufblühen begriffenes Bauquartier, Man solle den rweist Oberbürger hinzu komme noch die Nähe der Kliniken. jährlich im Monat Dezember von der hierzu bestellten Prü fungsfommission in Darmstadt abgehalten. j Stadttheater. Vor total ausverkauftem Hause che den Blaz des Antrag aus diesen Gründen schon ablehnen und diese brachte die Schlierseer Bauerntruppe am | von hier wurde am letzten Freitag unter außerordentlich großer Teilnahme zu Grabe getragen. Den Trauergottesdienst in der Kirche versah Pfarrer Schulte- Beuern, die ergreifende, tief zu Herzen gehende Grabrede hielt Herr dessen 25 jah: Gründe dem Ministerium gegenüber äußern. Stadto. geftrigen Abend den„ Herrgottschniger von Ammergau" Defan Strack Leihgestern. Der Verstorbene hatte 25 Jahre, die er nete Georgi, worauf in diesem Sinne beschlossen Beifall, man darf getrost sagen Jubel, ließ erkennen, aller Enwohner gewonnen. Das lebende Geschlecht wird neten- Bersammlung Seichelheim ist der gleichen Ansicht wie der Beigeord wohlgelungen zur Aufführung. Der nicht enden wollende durch sein friedfertiges und liebevolles Wesen die Herzen virfe, die glänzende , er habe treu und wird. Die wie vollständig einverstanden das Publikum mit der Wiedergabe der Rollen war. Eine neue Atmosphäre ihm ein gutes Andenken bewahren. Deichert war im Jahre 1844 als Sohn des Pfarrers Deichert in Grüningen den Kommissionen weist darauf hin, daß das Vorhandensein der Bank für durchweht die Hallen, frisch und würzig, wie in den geboren. Nach Vollendung seiner Studien in Gießen, worend welcher Herr Industrie und Handel an der Ecke der Johannisstraße und bayrischen Alpen; der Zuschauer fühlt sich nach den selbst er der Verbindung der Wingold angehörte, absolvierte Steuer verbreifacht. ihr zu gestatten an Schülers Garten ein Schild anbringen schneebedeckte Berge und grüne Thäler und dazwischen wirkte er dann in Hungen, später als Pfarrverwalter Einwohnerzahl der bes Neuenweges häufig zu Ir tümern führt und brant agt Gebirgsregionen versetzt, hört andere Laute, sieht er das Prediger- Seminar in Friedberg. Als Gehilfe nd der auf Grund zu dürfen. Die Versammlung gestattet dies gegen eine etri dem Kollegium fährliche Anerkennungsgebühr von 1 Mf. ifter spricht namens Stadtv. Loeber verbreitet sich über die Dringlich einen Menschenschlag, wie er sich herrlicher kaum gedacht werden kann, innig berwachsen mit seiner Umgebung, schneidig und verwegen. Unberfälscht, frei von bezw. Pfarrer in Ermenrod und Merlau, wozu noch Flensungen gehörte. In unserem Orte war Herr Deichert etwa 20 Jahre thätig. Zu seiner Beerdigung waren aus seinen Wirkungsorten zahlreiche Leidtragende er** Treis a. d. Lumda. und den Dank aus feit des geplanten Schulhausbaues, wird aber vom jedem gesellschaftlichen Zwang, wie ihn die Natur geJubilar gemeinsam Oberbürgermeister darauf hingewiesen, daß diese An- schaffen hat, zeigt er uns die Seele eines Alpenvolkes, schienen, ebenso aus seinem Filialdorf Oppenrode. der Stadt über gelegenheit zu keinem Punkte der Tagesordnung in dessen treue Liebe zu Menschen und Heimat, wie auch es dem Julilar Beziehung stehe und daher nur am Schluß der Sigung wilde Leidenschaft bei ungerechter Behandlung. Nicht gie hiesige Verwaltungsstelle der Allgemeinen Kranken- und die seiner Thätig fiesten Trottoirs rechts der Marburgerstraße vom etri spricht dem bewilligt 5400 Mark zur Anlegung eines erhöhten be dieser Richtung hin müßte sich noch vieles ändern, welt züden hervor, giebt uns aber and gleichzeitig ben we bogenfer feber fteig, ja recht, sorgfältig mit made tu unterfliden, pies, tie fehe unfere gegenwärtige Belt bestrebt ist, unfit Arifte hof am Rodberg. Stadtv.& affty bittet den Bürger- vels, bte deg the uns antigo bettent lift, Siz Meißen, ihre Generalversammlung ab. Erdas Ent wähnt hier, sich die erfte dieſer Kaffe in Delfin, gegründet am 1. Ju'i 1902, een latina bestehen ſolche ichori in gollar und Daubring it, einen flotten auficomuna su verseidhmen hat. Außer bieſer weitere folgen in nächster Zeit nach. Nähere Auskunft über Martinstraße Nc. 2 Meißen, der Versammlung bürgermeister Mecum eistattet Bericht, wonach nach versuchen, doch wollen wir dem Xaver Terofal als diese Einrichtung erteilt der Geschäftsführer der Hauptkasse damit er auch bei Regenwetter zu passieren sei. Oberschöpfenden Kritik hinreißen zu lassen, hieße die Götter eger Vereins der Ansicht des städtischen Tiefbauamtes z. B. die schad- Vechnerlehnl, Anna Deng als Loni und Jos. Meth echnikers Frahm sei, sondern, daß besonders an jener Stelle der moorige allseitiger Anerkennung ebenfalls sicher sein. bunden ist. ftraße nicht etwa auf ſchlechtes Material zuzüldzuführen werte Geſchidlichkeit zuerkennen. Die übrigen dürften mlung danft, daß intergrund die Schuld trage. Stadtv. Hanau erklärt, reibungen fönne. Die Platten zeigen sich teilweise oben vollständig abgeschält und dies komme nicht etwa auf die Feuchtig tadzahlbar find, feit im Boden, welche nach seiner Ansicht überhaupt 20000 Mt. getilgt nicht vorhanden sei. Stadtv. Betri hat dieselbe Unele ficht. Stadtv. Huhn verweist darauf, daß die Platten in der Bleichstraße die gleichen Mängel zeigen, wie ber mangelnden die in der Marburgerstraße. Seiner Ansicht nach seien e borspringenden die zu Bürgersteigen benutzten Gementplatten entweder Bauordnung ber nicht genügend ausgetrocknet gewesen, als man dieselben fürwortet.- Ein verlegte, oder aber man hat bei deren Herstellung an Doppelhauses de Cement geſpart. Man möge für die Zukunft seitens ung eines Gilers) der das Material abnehmenden Baubeamten schärfer icht befürwortet, aufpassen, damit nur gute und feste Platten verwendet im höchften Grade werden. Der Oberbürgermeister wird sich die Platten ch Bersagung des einmal persönlich betrachten, er glaubt, daß an der ermeister Pfaff zu Marburgerstraße teilweise eine feste Betonunterlage dem eren Façade aus Blattenbelag längere Haltbarkeit geben wird. Für es Maurermeisters die Stlingelleitung in der Leichenhalle des neuen Friedenehmigt. En hofs haben offeriert Mar Weißbäcker 238 Mart, Joh. n Petroleum Friedr. Schaaf 245 Mark und A. Baumann 277 M.; anlage auf dem Weißbäcker erhält die Arbeit. Auf dem Tisch des rfirage ruft eire Hauses liegen in Farben ausgeführte Pläne zur germeister riferiert, Herstellung einer Leichenhalle gesuch der Gesell auf dem alten Friedhofe aus. Der Oberbürgermeister gelehnt hat Das ersucht zur Herrichtung der Halle und zur Anschaffung er Straße entfern eines kleinen Wagens, mit welchem man die Leichen ion beautragt Ab von der Halle zur Gruft schaffen müsse 2c. um eine dieser Petroleum Kreditbewilligung von 4000 Mark. Stadtv. Schäfer traße und 20 M fragt an, ob denn auf den alten Friedhof auch für ein n müsse. Stadt Sektionszimmer Sorge getragen sei. Der Oberbürgernung von 20 M meister verneint dies, hält auch einen solchen Raum i, man müsse 10 dort nicht für erforderlich). Stadtv. Haubach weist gi ist der Ansicht darauf hin, daß diese Leichenhallengeschichte nun mit , ohne die Gründ einem Male, statt wie früher angegeben 500 Mark, e. Man brauch 4000 Mark Kosten verursachen soll. Gewiß sei auch zungen man event er dafür, daß man die Halle auf dem alten Friedhof eister bemerkt, ba würdig dem Zweck, dem sie zu dienen hat, gestaltet und die Gründe beffe herrichtet. Er wünsche nur zu wissen, wodurch denn in der Sache ent mit einem Male die Mehrausgabe herkomme. Der nsicht, daß an de Oberbürgermeister rechtfertigt den Mehraufwand. Stadtv. Petri ist auch der Ansicht, daß 4000 Mark für den gedachten Zweck zu viel seien. Man solle die ganze Angelegenheit der Baudeputation überlassen, mit dem Ersuchen zu sparen, wo nur irgend zu sparen sei. Stadtv. Loeber erklärt, er halte für den Zweck den Betrag von 4000 Marf nicht zu hoch. Die Versamm Manne das Gilung bewilligt auch diesen Kredit. izuführen. Dafür Hetty feien Sie te an mir eine Sie mich ſtützen ch beschwöre Sir, etty", besänftigie die Wahrheit be ben Sie mir, ef aben!" len, was Sie vor -sah?" wiederholte dann warf fie fich ell. ich habe das wahre r mir gesehen, um olgen fein mögen miteinander tragen töhnte Hetty, nod vor dem Aufstehen en durchs Leben Fruft. Wir wolle unfere Seelen bor " ftöhnte Hetty. wir unsere schwer ben Sie mir S m die Here; des „ Wohin fibres reben. Wenn fe Ihnen." Für das Polizei- Arresthaus werden 700 Mt. gefordert und bewilligt. Es soll dort durch bauliche Veränderungen den Insassen die Möglichkeit des Ausbrechens genommen werden. Ferner wird jede einzelne Zelle durch eine Klingel leitung mit der Wohnung des Wärters verbunden werden 2c. Für eine Verbesserung der Treppe des Polizeigebäudes in der Weidengasse werden 210 Mt. verlangt und bewilligt. - Auf Antrag des Regiments- Kommandeurs Oberst von Tewig ist die Versammlung, nach erfolgter Zustimmung der Forstbehörde, damit einverstanden, daß am alten Rödgerweg ene Hürde und ein Graben angelegt wird. Stadtv. Kirch hemerft: ist bereits geschehen! Giessener Cagesneuigkeiten. ** Der Großherzog hat das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Buzzbach Louis Weickhardt und Karl Friedrich Schmidt verliehen. ** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 2 aus. gegeben am 13. Jan. enthält: 1. Verordnung, das Intrafttreten der Gesetze, die Landeskreditkasse betreffend, vom 6. August 1902 und die Wohnungsfürsorge für Minder bemittelte betr. vom 7. August 1902. Die Gfege traten gestern mit dem 15. Januar 1903 in Kraft. 2. Bekannt machung, den Vorbereitungsdienst und die Prüfung der Gerichtsschreiber und Gerichtsvollzieher betr. Es ist als zweckmäßig befunden worden, dm§ 11 Abs. 1 der Bekannt machung den Vorbereitungsdienst und die Prüfung der Genichtsschreiber und Gerichtsvollzieher betr. vom 9. Januar 1903 jolgende Fassung zu geben: Die Prüfung wird allQuelle erfahren, soll Samstag, 17. 8. Mis morgens 9 Uhr X Wie wir aus durchaus zufällig gut informierter beginnend eine umfangreiche Gefechtsübung auf dem Gelände zwischen Gießen und Wieseck stattfinden, welchem voraussichtlich auch auswärtige Difiziere beiwohnen werden. ** Diplome des Bundes Deutscher Gastwirte. Beim diesmaligen Winterfeste des Vereins 8 Tagen im Café Leib ftattfand und überaus animiert verder Gastwirte Gießen und Umgegend, welches vor etwa laufen ist, erhielten aus Anlaß ihrer 25jährigen Thätigkeit als Gastwirte folgende Herren je ein fünstlerisch ausgeführt& Diplom d.s Bundes Deutscher Gastwirte 1. Philipp Bazer 2- Bießen, 2. Martin Steinmeyer- Gießen, 3. Stari Dorfeld- Wiefed, 4. Karl Jochim- Cinartshausen bei Shotten. Für länger als 3jährige Thätigkeit und für Treue und Fleis erhielten folgende Ang state im Gastwirtzgewerbe Diplome vom Bande Deutscher Gastwirte 1. Anna Stod ( bei With Meyer, Grünbergerstr.), 2 Elisabeth Koch( bei A Rahnefeld, Schanzenstraße), 3. Marie Steth( bei Ph Schmidt, Ederſtraße 6), 4.' Joh. Anoop( bei H. Koch), Walthorstraße), 5 Mathias Gaub( bei G. Mund, Hotel V ftoria), 6. Christian Bepperling( bei H. Förtsch, Kirchst aße), 7. Nikolaus Peters( bei Duchardt in Grünberg). HK. Gesellenprüfungsausschüsse. Um etwaigen Versuchen mißbräuchlicher Benuzung von Gesellenprüfungs- Zeugnissen solcher freien Innungen, denen ein Prüfungsrecht von der Handwerkskammer ni beigelegt ist, entgegenzutreten, empfiehlt der Minister für Handel und Gewerbe in ciner an die Aufsichtsbehörden der Handwerkskammern gerichteten Verfügung, auf diese freien Innungen unter Hinweis auf die Bedeutungslosigkeit der von ihnen auf Grund des§ 81b der Gewerbeordnung ausgestellten Zeugnisse für die Erwerbung gewisser Rechte in dem Sinne einzuwirken, daß sie von der Ausübung dieser ihnen verbliebenen Befugnis Abstand nehmen. Daneben hält es der Minister jedoch für geboten, da die Inn= ungen zu diesem Verzichte nicht gezwungen werden können, die Zeugnisse der auf Grund des§ 131 der Gewerbeordnung eingesetzten Prüfungsausschüsse in bestimmter Weise zu kennzeichnen. ** Der Vortragsfurs für praftische Landwirte in Mainz( vom 7.- 10. Januar) hatte sich eines sehr regen Besuches zu erfreuen. 360 Teilnehmerkarten wurden ausgestellt. Von den Besuchern waren 80 Prozent Rheinbeffen, 4 Prozent Ob rhessen, 3 Prozent Starkenburger und 13 Prozent Nichthessen. Der nächstjährige Kursus wird in Darmstadt abgehalten werden. ** Im Etat der Post- und Telegraphenverwaltung ist vorgesehen, daß u. a Bußzbach Bostamt 1. Klasse wird. ** Postverkehr. Der Weg über Sibirien fann bis auf weiteres zur Beförderung von Briefs- ndungen nach China nicht benußt worden, da die russische Postverwaltung der artige Sendungen an der Grenze zurückweist. In Imkerkreisen macht man auf eine erst fürzlich in Deutschland afflimatisierte Honigpflanze aufmertfam, Phazelia genannt. Da dieselbe einen une schöpflichen Honig reichtum besitzt und wegen ihrer eigentümlichen Blütenfonstruktion auch den furzrüsseligen Bienen Zugang ermöglicht, wäre ihre Einführung in unserem Vaterlande wohl sehr zweckdienlich. Phazeliafamen liefert pro Pfd. zu Mt. 1.25, E. Kirchner in Brieg bei Glogau. Aus Hessen und Dachbargebieten. ** Klein- Linden. Der Kaufmann, welcher sich hier am Bahndamm erschossen hat, trug seine Militärpapiere mit bei sich. Er heißt Otto Grenzdorfer, ist im Dezember 1872 in Apolda in Thüringen geboren und diente 1892 bis 1895 bei den Ma deburger Husaren. Aus seinem Führungszeugnis geht hervor, daß er ein tüchtiger Soldat war. 1. Aus dem Vogelsberg, Mitte Januar. Hier sind die so hart empfu denen hohen Schweine preise merklich heruntergegangen. So stellt sich der Preis für das Pfund Lebendgewicht auf 47 und 46 Bfg., gegen 50 Pfg. seither, doch ist ein Sinken der Fleisch und Wurstwaren bis jezt noch nicht zu konstatieren. Großen- Buseck. Der leiter so plötzlich und unerwartet in ein besseres Jenseits abberufene Pfarrer Deichert Borſigende ber Berma tungeſtelde zu Traid a. v. 2. Johann emp. 2 ** Burggemünden, 15. Jan. Nachdem in einem hiefigen Gehöst die Rotlauffeuche ausgebrochen ist, wurde über biefes Schöfte bie Sperre verhängt. meinde. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Ju der Stadtkirche. 2. Sonntag nach Epiphanias, den 18. Januar. Vormittags 9 30 Uhr Pfarrer Scheunemann. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarcusPfarrer Scheunemann. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Montag, den 18. Jan., abends 8 ühe, im KonfirmandenMatthäusgemeinde. faal: Bereinigung der fenfirmierten weiblichen Jugend ber Um dieselbe Zeit im untercu Konfirmandensaal: Bereinigung der fonfirmirt n weiblichen Jugend der Marcusgemeinde. Donnerstag, den 22. Januar, abends 8 Uhr im unteren Korfirmandensaal, Kirchstraße 9, Bibelstunde. Marc. 3. Pfarrer Scheunemann. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Professor D. Drews. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lutasgemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Am Sonntag den 18. Januar, abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Ty: 1 Kor. 2,6--16. Montag, den 19. Jan, abends 8 Uhr Bibelstande im Konfirmandensaal der Johannestirche. Pfarrer Euler. Batholische Gemeinde. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: G.legenSamstag, 17. Januar. heit zur heil. Beicht. Sonntag, den 18. Januar. Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. 2. Sonntag nach Epiphanie. um 7 Ur: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. um 8 Uhr: Die zweite H!. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. If Nachmittags um 2.30 Uhr: Christenlehre; darauf sakramenum 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. talische Bruderschafts- Andacht. Deueste Nachrichten. Wien, 16. Jan. Der neue österreichisch- ungarische Zolltarif wird in den nächsten Tagen den Voltsvertretungen in Wien und Pest vorgelegt werden. Eydtkuhnen, 16. Jan. Der Kronprinz passierte heute Vormittag kurz nach 11 Uhr die Grenze. In Wirballen fand großer militärischer Empfang seitens des russischen Militärs statt. 50 Langer, 16. Jan. Der Sultan segte einen Preis von 000 Duros auf den Kopf Bu Hamaras aus. Brietkasten der Redaktion. Stammtisch Sch. Wo liegt Mosse und wie weit ist zu gehen vom 1. Haus bis zum legten??? Gestorbene. Am 15 Januar. Minna Zinser, geborene Schäcker, Ehefrau des Konservators Georg Binset, dahier. Beerdigung: Samstag, den 17. Januar, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Ludwiggplag 6, aus. Holzverkäufe. Samstag, den 17. Januar 1903, verm. 10 Uhr, Holzversteigerung im Müselbacher Ge meindewald. Druck und Verlag der Gießener Verlagsbruckerei, für die Redaktion verantwortlich: Albin klein, Gießen. Theater- Verein. Krieger- Verein Giessen. 5. Borstellung: Mittwoch, den 21. Januar. Gast: Herr Krause vom Kgl. Hoftheater in Stuttgart, Die Lokalbahn. ( Novität), Komödie in 3 Aften von Ludwig Thoma( dem Peter Schlemihl- Mitarbeiter des Simplicissimus). Der Bürgermeister: Herr Krause. Vorher: Herbst, bon Walter Schmidt Häßler. Der Graf: Herr Krause. Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen 11 hr. Billets von Mf. 5, 4, 3, 2,( Mitglieder 50 Pfg. Ermäßigung) bei Ernst Challier und an der Kaffe. Studentenfarten bei Eraft Challier Mt. 1.50, an der Kasse Mt. 2. Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in§ 25 Bekanntmachung. : Betr. Die Heichelheim'sche Stiftung. Nr. 14. Abonnementoprete: me fährli In's Saus gebracht 60 Big Wrattabellagen: Oberhe Checheffliche Bettichrift Gartenbau, fowle bir Gief Feier d. Allerhöchsten Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers u. d. 29. Stiftungsfestes des Vereins: Samstag, den 24. Januar 1903, abends 8 Uhr in Steins Saalban: Concert, Theateraufführung u.Tanz. Nur Vereinsmitglieder mit ihren Familien und vom Vorstand eingeladene Gäste haben Zutritt. Orden und Ehrenzeichen, sowie Vereinsabzeichen sind anzulegen. Konzert- Verein Viertes Konzert Sonntag, den 18. Januar 1903 abends 5 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins. 1. Lieder: Mitwirkende: Frau Lilli Lehmann, Kammersängerin aus Berlin( Sopran) Herr Lazarro Uzielli aus Frankfurt am Main( Klavier). Programm. a) Willst du dein Herz mir schenken b) Pastorelle: Bind auf dein Haar c) Adelaide, op. 46.. a) Zwei Klavierstückee b) Romanze, op. 28, Nr. 2 in Fis- dur c) Rhapsodie, op. 79, Nr. 1 in H- moll der Wehrordnung werden alle im Jahre 1883 geborenen Aus obiger Stiftung sind am Militärpflichtigen, sowie diejenigen, welche dieses Alter 27. April b. I. die halbjährigen bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht Binsen mit 525 Mt. an eine gestellt haben, oder bei der Musterung in 1902 zurück- in Gießen wohnhafte würdige gestellt worden sind, und entweder in Gießen ihren ge- und bedürftige christliche Familie jeglichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymna- oder Person zu vergeben. Anfiasten oder Böglinge anderer Lehranstalten, oder als meldungen werden von heute 2. Solostocke für Klavler Haus- und Wirtschaftsbeamte, Handlungsgehilfen, Lehr- an bis 7. Februar 1903 auf linge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabritarbeiter dem Bureau des Armenamtes oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aufhalten, hier- Neuen- Bäue 43 entgegenge 3. Lieder[ mit aufgefordert, fich behufs Eintragung ihrer Namen in die Rekrutierungsstammrolle in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar d. J. bei der Bürger meisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden, und dabei, wenn sie dahter nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenden Standesamt zu erwirken ist, und, wenn sie bereits bei einer früheren Musterung fonfurriert haben, ihren Losungsschein vorzulegen. nommen. Gießen, 13. Jan. 1903. Die Armen- Deputation der Stadt Gießen. Mecum. Geflügelhof M. Becker, Weidenau- Sieg ill. Bezugsquelle für a) Du bist die Ruh, op. 59, Nr. 3 b) Auf dem Wasser zu singen, op. 12 c) Erlkönig, op. 1 4. Solostücke für Klavier: a) Nocturne, op. 15, Nr. 2 in Fis- dur b) Scherzo in Fis- dur 5. Lieder: a) Der Nussbaum, op. 25, Nr. 3 J. S. Bach. Jos Haydn. L. v. Beethoven. D. Scarlatti. R. Schumann. J Brahms F. Schubert, F. Schubert. F. Schubert. Fr. Chopin. E. d'Albert. R. Schumann. R. Schumann. E. Grieg. E. Grieg. Bekanntmachung. Für ein 6 Monat altes Kind werden Pflegeeltern gesucht. Näh. auf dem Armenamt. Zu vermieten: Sin schön möblirtes Zimmer sofort ev. später zu be mieten Näh. Lindenplats Nr. 4. 3: 3immer Wohnung im mittl Stoc per 1. Ap il 1903 zu ver: mieten. Steinstraße 25. 4 Zimmerwohnung per 1. April zu ve mi ten, II Stod. Weserstra e 9. 3- Zimmerwohnung mit allem Zubehör zu vermieten. Näb. Liebiaftr. 64, II. 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Bezüglich der zur Zeit der Melde- Sophas, Stüble, Tische c. frist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern, zu verkaufen. Südanlage 7 I Vormünder, Lehr, Brod oder Fabrifherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Ferner wird bemerkt, daß Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtigen auf Grund des§ 32 pos. 2 Lit. a, b, c, d, e, f und g, der aus garantiert reinem Honig, ver der Wehrordnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei vor- Be Flasche 50 Pfg. Zu haben zubringen find; verspätete Gesuche können keine Berück fichtigung finden. Gießen, den 3. Januar 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Sielbau. Fendelhonig, große in der Apotheke zu Groß- Felda. Ein braver Junge, welcher Buchdrucker lernen will, fann in die Lehre treten. , Gießener Neueste Nachrichten." Ein größeres theinschZum Sielbau der Provinzialhauptstadt Gießen ist wefttätisches die Lieferung nachstehend aufgeführten, glasierten Steinwerf zengs frei Waggon Lagerplay( Margaretenhütte) Gießen loosweise getrennt oder insgesamt zu vergeben. Die Lieferung umfaßt:" Loos I. 1) 6870 Mtr. gerade Röhren von 20-50 cm Durchmesser. 2) 1770 Stück Abzweige zu vorstehenden Röhren. 3) 420 Stud Bogenröhren von 15-22,5 cm Durchmesser. 4) 228 Stück Doppelmnffen öhren von 15-50 cm Durchmesser. Loos II. 1) 4226 Stüd Sohlstücke Profil 0,50/ 0,75-1,56/ 1,95. 2) 482 Stüd Seiten und Scheitel: inläffe von 10, 15 und 22,5 cm Durchmesser zu vorstehenden Profilen 3) 2160 Stück Verschlußteller für Durchmesser von 10, 15 und 22,5 cm. Bedingungen und Angebotformulare fönnen gegen portefreie Einsendung von 1,50 Mr. durch das städtische Tiefbauamt, Abt.: Siclbau, Großh. Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 4 bezogen werden. Eb.ndaselbst liegen auch die Zeichnungen und sonstige sucht Hochosenzum bald. 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Atelier für Portraitmalerei von Otto Fritz akad. Kunstmaler. Unterricht. Plockstrasse 8 a II. Farbiges Panorama von Giessen 45X 65 zu 5 Mk Verkehrsverein Giessen. In einer am 4. Dezember abgehaltenen öffentlichen Versammlung hiesiger Bürger wurden die Unterzeichneten mit den Vorarbeiten zur Gründung eines Berdingungsunterlagen in den Dienſtſtunden zur Einsicht auf. Dereinszur Förderung des Fremdenverkehrs Außerdem erteilt Auskunft Herr Oberbaurat Schmick Darmstadt, Mühlstraße 60. Die Angebote sind versiegelt und mit der Ausschrift: ,, Angebot auf die Lieferung von glasiertem Steinzeug" betraut. Diese Arbeiten sind soweit gefördert, daß in einer demnächst einzuberufenden weiteren öffentlichen Versammlung die Gründung dieses Vereins vor sich gehen fann. Im jedem den Beitritt zu diesem, die Interessen der bis zum 5. Februar d. I. portofrei bei unterzeichneter gesamten Bürgerschaft fördernden Verein zu ermöglichen, Behörde einzureichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen ist der geringste Jahresbe trag auf zwei Mark festgesetzt, Angebote in Gegenwart etwa erschienener, Bewerber am genannten Termin Vormittags 10 Uhr erfolgt. Die Angebote fönnen auf die einzelnen Loose, sowie auf die Gesamtlieferung erfolgen.. Buschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, 12. Januar 1903. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. wobei jedoch erwartert wird, daß jeder sich nach Maßgabe seiner Kräfte mit höheren Beträgen beteiligt. Wir bitten um recht zahlreiche Zeichnungen in den Listen, welche in den nächsten Tagen in Umlauf gesetzt werden. Gießen, den 10. Januar 1903. Ernst Balser. Theodor Haubach. Mar Jaskowski. Jean Kirch. Anton Wiccum. Gustav Mund. Karl Röhr. ungen. Näb.Frankfurteritr 29. chillerstraße 11, Ecke Nordanlage, 6- Zimmer- Wohnung mit Zubeh. in freier Lage z. verm. Carl Noll Wwe. 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Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. angefchloffen. Beim Rapelle des Preobre form des Petersbur brich Wilhelm: III. kalutierte. Als der hm entgegenfomm egrüßten fidh auf e die Front der b giment mit der Fah Ind den Vorbeimar Herren der i iderle tom Bahnhof und pring und der Gro erfammelten Men rangt in reichem So schiert d des deutschen Kro jreundeten chbar leit, mit der der ertrone an der 9 ur, äußerlich und jich die von jeher gen zwischen den www nod) intimer lichkeit unseres ten für die eigenar Freundes id dank Vegensäge zwischen ronprinzen am 3 der Kronpring fur rechung mit dem irgend welche polit cs ist auch mögli helle nämlich, daß lady gemunfell wit den belden Herrid assische Großfür jeffen, und es ist in Barenpalast g Brinzessin die deu gen auch die Fan mehr bestimmend Soffer jein, ganz mb am werigsten land, wo der Herr regiert. Aber wen Kronpringen nicht Seweis für die u wischen den beide das freundnaciba lidh besiegel!. Du - Noch 239. Sigung. Auch die heuti Der die Resolutio und Sped ausge v. Gernsheim mals zu empfehle Regierungsvertrete tion gesprochen Grajen Bojadows ab, daß sie ihn er fich gegen de hauptsächlich die des belannten S Sachnide gegenü hatte, die jebige eln über die bag thm in die eien, als die golf ance den Hand fejjele. Die Debat und persönliche Un Sude fable an die Rezoluti