PO THE Nr. 215. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pig., in's Haus gebracht 60 fg., durch die Poft bezogen viertels fährlich Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Cbft- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchen! ich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitage. Montag, den 14. September 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie gan, Oberbessen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Vig. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Bostzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Erpedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechauschluk Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lofalanzeiger für Gießen und Umgebung. Esthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Bekanntmachung. Die Nordanlage, zwischen Asterweg und Schillerstraße, wird wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten von Dienstag, den 15. 1. Mts. ab bis auf Weiteres für den Zuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, den 12. September 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Stille vor dem Sturm. Eine höchst beunruhigende Meldung kommt aus der ungarischen Hauptstadt: Ein dortiges, als Organ der österreichisch- ungarischen Regierung bekanntes Blatt bringt an leitender Stelle in auffälligem Drud eine aus Konstantinopel datierte Depesche, in der ohne Umschweise gegen Rußland die Beschuldigung erhoben wird, es spiele auf dem Balkan ein Doppelspiel und versehe die mazedonischen Aufständischen mit Waffen und Munition. Das Wiener Auswärtige Amt hat in dieser Frage Aufklärungen von Rußland gefordert. Der Umstand, daß diese Meldung sich in einem offiziösen Blatte der Donaimonarchie findet, also mit Billigung der Regierung veröffentlicht wird, erweist, daß sie den Tatsachen entspricht. Hoffentlich gelingt es Rußland, die Beschuldigung zu entfräften. In jedem Falle aber ist das Zusammenwirten Rußlands und Desterreichs in der mazedonischen Frage dadurch gestört, und wahrscheinlich bedeutet diese Störung den Anfang zu einem nahen Ende dieses Zusammengehens. Vielleicht heißt es zu schwarz sehen, wenn man aus diesem Vorkommniß schließen wollte, nach der Trennung Desterreichs von Rußland sei ein Eingreifen der Mächte in die Wirren unvermeidlich. Aber das steht jedenfalls außer Zweifel: Ein solches Eingreifen wird jetzt min destens wahrscheinlich, wenn es auch noch nicht sofort erfolgen dürfte. Darauf deuten auch andere Nachrichten aus Wiener diplomatischen Kreisen. Die Wiener Diplomatie zweifelt nicht mehr daran, daß es auf dem Balkan zum Klapper Tommit. Einen bulgarisch- türkischen Krieg hält man trotz aller Friedensversicherungen der beiden Regie: rungen für beinahe unvermeidlich angesichts der haẞerfüllter Stimmung der Bevölkerung beider Länder. In diesen Krieg werden, wie man annimmt, die Mächte nicht oder doch nur dann eingreifen, wenn ihre eigenen Interessen bedroht werden. Aus dem Diplomatenjargon in schlichtes Deutsch über: setzt heißt das: Die Mächte werden die Bulgaren und Türker sich gegenseitig erst ordentlich die Köpfe blutig schlagen lassen, und dann werden sie eingreifen. Die Lage ist aber außerordentlich gespannt und ernst, und man kann den Mangel an eigentlichen Balfannachrichter gut und gern als die Stille vor dem Sturm ansehen. Die plötzliche Abkehr des Wiener Auswärtigen Amtes von dem Zusammengehen mit Rußland ist vielleicht auf eng lische Einflüsterungen während des Besuchs König Eduards in Wien, die wir damals schon als wahrscheinlich bezeichneten und wohl auch auf Vorstellungen des Papst es bei Kaiser Franz Josef hin erfolgt. Papst Pius hat sich an der Träger der habsburgischen Krone mit der Anregung ge wandt, Desterreich als katholische Vormacht auf dem Balfar möge selbst und im Verein mit den anderen katholischer Mächten sich ins Mittel legen, um den Christenmorden au dem Balkan ein Ziel zu setzen. Möglicherweise ist auf ein dieser Anregung des Papstes entsprechende Vorstellung de Biener Regierung in Paris auch die Entsendung zweier neuer französischen Kreuzer nach den türkischen Gewässern zurüc zuführen. Nach all diesen ernsten Nachrichten noch eine von rech tomischem Anstrich: Die in Chifa go lebenden Mazedonie risten ein Regiment aus, das unter Führung eine früheren bulgarischen Leutnants zu den Aufständischen in Mazedonien stoßen soll. Wie soll ein solches Regiment woh nach Mazedonien hinkommen? Wie unser Berliner CB. Mitarbeiter uns schreibt, wir gegenüber den Verleumdungen, die gegen die deutsch Balkanpolitik in ausländischen, namentlich russischen Blätteri erscheinen, von der deutschen Regierung betont, daß di deutsche Politit sich neuerdings überhaupt jeder Einmischun en thalte; ihre bisherige Einmischung sei im Einverſtändni mit den anderen beteiligten Mächten und zum Teil auf dere Wunsch erfolgt und habe nur der Ermahnung der Türke jur Friedfertigkeit gegolten. König Peter zwifchen zwei feuern. Die neueste Folge der unſeligen Taktik, die König Peter im Interesse der Königsmörder gegen die Nischer Offiziere beobachtet, ist die Rebellion der serbischen Offiziere gegen den König. Ueber die so zugespitzte Lage in dem zur trautigen Berühmtheit gelangten Lande liegt uns folgender Bericht Die Wischer Offiziere haben gegen die Verhaftung der 24 Urheber des Aufrufs gegen die Königsmörder beim Könige Protest erhoben. Außerdem haben sie dem wegen seiner Uebereinstimmung mit den Verhafteten abgesetzten Nischer Divisionsgeneral Santowitsch aufgefordert, nicht zurückzutreten und unter keinen Unständen das Kommando an den General Djuknitscheinen der Königsmörder, der an Jankowitsch Stelle zum Divisionär in Nisch ernannt war- abzugeben. Die Offiziere machen kein Hehl aus ihrem Entschluß, mit ihren Regimentern nach Belgrad zu marschieren und die Freilassung ihrer dorthin gebrachten verhafteten Kameraden zu erzwingen, falls diese nicht sofort erfolgt. Geschieht das, so sind die Königsmörder zweifellos verloren. Denn der König ist nicht in der Lage, sie zu schützen, da auch die Mannschaften der Belgrader Garnison in ihrer Mehrheit von ihnen nichts wissen will. Daß die Auflehnung gegen den König sich nicht auf die Nischer Garnison be= schränkt, eriveisen viele Nachrichten aus den verschiedensten Teilen des Landes. So weigerte sich, um nur ein Beispiel anzuführen, bei einer Parade der Truppen des Lagers Banjica vor dem Könige ein Bataillon, zu defilieren. Ein OberIeutnant trat aus der Front und rief dem König zu:„ Da 3 Blut unseres gemordeten Königs schreit zum Himmel um Rache. Unsere unschuldigen Kameraden sind eingeferfert, während die Mörder frei umherlaufen. Der König wurde kreidebleich und ließ den Oberleutnant sofort verhaften. In Belgrad selbst kam es nächtlicherweile zu blutigen Schlägereien zwischen Offizieren! Und in Kruschewaz ist ein neues Offizierskomplott gegen die Königsmörder entdeckt worden! Die Nischer Offiziere wissen wohl, daß sie bei ihrem zweifellos an Hochverrat streifenden Vorgehen in keinem Falle allzuharte Strafen, wahrscheinlich aber gar keine Bestrafung zu gewärtigen haben. Denn über sie hält kein anderer seine schüßende Hand als der 3ar! Hinter ihnen steht die radikale Partei des Landes, und diese empfängt ihre Weisungen das ist in Serbien offenes Geheimnis von der Newa. König Peter hat in der Erfenntnis dieser Tatsache den Zaren gebeten, er möchte seine Haltung gegenüber den Königsmördern ändern. Aber der Bar zeigt dazu nicht die geringste Neigung. Wie soll König Peter sich aus dieser Zwickmühle retten? Er sieht nur einen Ausweg, und er soll entschlossen sein, ihn zu gehen. Er selbst glaubt gegen die Königsmörder, denen er den Thron verdankt, nicht vorgehen zu können, umſoweniger, als er s. 3t. die ihnen von der Skupſchtina_gezwungenermaßen gewährte Straffreiheit anerkannt hat. Deshalb will er zu Gunsten seines Sohnes, der den traurigen Helden der Belgrader Mordnacht nicht verpflichtet ist, ab. danken. Der Regentschaft, die seinem minderjährigen Sohne zur Seite gestellt werden müßte, würde dann die Aufgabe zufallen, den Schandfleck vom Schilde der serbischen Armee zu tilgen, so weit er sich tilgen läßt. Königin Natalie soil die Absicht haben, die Leiche ihres Sohnes Alexander erhumieren und nach Krusche dol überführen zu lassen, wo sie an der Seite des Königs Milan beigesetzt werden soll. Die Königin will sich zu diesem Zwecke an König Peter wenden. Manöver- Briefe. ( Von unserem Spezialberichterstatter.'; fnn. Halle, 12. September. V. Ein glanzvoller Abschluß. Der lustige Krieg in den Gefilden Thüringens hat ausgetobt. Nach den verschiedensten Richtungen haben heute die Züge unsere waderen Soldaten ihren Heimatgarnisonen zugeführt, die verheirateten Offiziere und Unteroffiziere in die Arme ihrer Familien, die alten Leute" zur wohlverdienten Ruhe als Reservisten. Gestern Abend gab es noch Sang und Klang in den Quartieren, die Wirtsleute wetteiferten, den Braven nach des Tages Last und Hize das Beste vorzusetzen, was Küche und Keller bot. Denn heiß war er wahrlich, der gestrige Tag, trop der barbarischen Kälte, die herrschte, und die den Zuschauer bis auf die Knochen erschauern ließ. Die in der Aktion begriffenen Truppenteile aber hatten es gehörig warm. Nicht einmal der markierte Feind, der sich auf den Höhen bei Stößen eingegraben hatte, empfand die Kälte, so hielt ihn der schneidige Angreifer in Bewegung und„ heizte ihm gehörig ein". General v. Treitschke, der Führer des markierten Feindes, der vom 19. Armeekorps gestellt wurde, hatte einen harten Stand gegen den Oberbefehlshaber der blauen Armee, der gestern fein Geringerer war, als der oberste Kriegsherr selber. Kaiser Wilhelm hatte das 11., das 4. und das 12. Korps, zusammen mit der Kavallerie, links des Flüßchens Methau zwischen Kösen und Osterfeld versammelt, um den nach der neu ausgegebenen Kriegslage auf dem Rückzuge befindlichen Gegner mit wichtigen Schlägen zu zermalmen. General v. Treitschke war zwar auf seiner Hut. Die Position, die er sich auf den Anhöhen zwischen Possenhain und Stößen ausgesucht batte, war vorzüglich gewählt. Vor sich batte er, dem Feinde direkt zugewandt, die Wethau als natürliches Fronthindernis, seinen rechten Flügel lehnte er an die breite schützende Saale, und die Höhen boten ihm an und für sich schon vorzügliche Chancen für eine hartnäckige Verteidigung. Nur der linke Flügel schien dem Feldherr gefährdet, und des halb gab er ihm eine im nid zurückgebogene Stellung, die zu umgehen der Feind von Osterfeld aus weit hätte ausholen müssen. Der Gegner läßt denn auch nicht lange auf sich warten, und die Artillerie der Roten sendet ihm ihre Donnergrüße zu, che noch von seiner Seite ein Schuß gefallen ist. Doch keine Viertelstunde vergeht, da haben auch seine Batterien Posto gefaßt, sich eingeschossen, und nun entspinnt sich eine heftige Kanonade, die sich anfangs ganz nach der Saale zu zieht. Das 11. Korps wirft sich mit voller Macht auf den rechten Flügel der Roten, während das 4., bei dem der Kaiser weilt, und das 11. unter dem Kronprinzen von Sachsen bisher noch nicht ins Gefecht eingreifen. Doch bald beginnt auch die Artillerie des 4. Korps ein vernehmliches Wörtchen mitzusprechen. Südlich von der roten Position hatte sie sich inzwischen an die des 11. Korps angelehnt, und Schuß auf Schuß blitzt jezt auf den Anhöhen zwischen Crölpa und der Methau auf, mit ihrem Donner das Echo der Täler und Schluchten tausendfach wachrufend. Der Führer der Roten mußte seine ganze Aufmerksamkeit auf den hart bedrängten rechten Flügel und den hartnäckigen Geschüßfampf in der Front richten. In aller Stille hatte sich aber, durch den Schlachtlärm auf dem rechten Flügel und in der Front wohl ebenso gut gedeckt, wie durch die Erdfalten, durch die er seine braven Truppen avancieren ließ, der Kronprinz von Sachsen mit dem 12. Korps an den schwachen linken Flügel der roten Aufstellung herangepürscht und bereitete seine Kolonnen zum Sturm vor, der bei der nahen Entfernung voraussichtlich für die Roten verhängnisvoll werden mußte. Es blieb nicht bei der Vorbereitung, aber schon drohte das Verhängnis für die rote Position an anderer Stelle. Durch quer das Angriffsgelände durchziehende Höhenlinien dem Auge des Feindes verdeckt, marschiert das vierte unter dem persönlichen Befehl des Kaisers stehende Korps in gewaltigen Kolonnen mitten vor der Treitschkeschen Front auf. Dem Ohr des aufmerksamen Beobachters konnte das verstärkte Brüllen der blauen Geschütze, die ein ununterbrochenes Schnellfeuer auf jenen Punkt der Stellung Treitschtes richteten, sagen, daß sich dort etwas Besonderes vorbereitete. Bald aber solle sich auch das Auge davon überzeugen. Dunkle Massen schieben sich vor, aus denen in den Strahlen der Sonne, wenn sie flüchtig durch das Windgewölk blickt, die Spißen der Helme funkeln. Der Tambou: schlägt zum Sturm, die Fahnen wehen, allen voran die kaiserliche Standarte. Und nun setzt auch der sächsische Kronprinz zum Sturm an, nachdem er durch ein heftiges Feuergefecht den ohnehin schwachen Flügel des Gegners genügend erschüttert hat. Sein Borstag wird unterstüßt von einer Attacke des Kavallerieforps unter den Grafen v. Planit, die der Kaiser in der Zwischenzeit gegen Stößen zu dirigiert hatte. Ein malerisches Gefechtsbild entfaltet sich den Zuschauern, als durch die Lüden der Infanterie hindurch die Kavalleriemassen sich auf den weichenden Feind stürzen. Der flutet in wilder Saft zurück und reißt die zu seiner Sicherung aufgestellte Reservedivision mit sich fort. Im gleichen Moment praffen die Sturmtolonnen des Staisers auf die Mitte der Treitschleschen Bosition, schon sind sie deren Linien ganz nabe, da flattert von dem Hügel, auf dem die Manöverleitung hält, das Signal auf:„ Das Ganze balt!" Der Schieds richter, heute an Stelle des faisers Brinz brecht von Breußen, batte erfannt, daß der wuchtige Vorstoß, den das 4. Korps jest ins Herz des Feindes führte, der Todesstch für diesen sein mußte. Der lustige Krieg schließt mit einem glanzenden Erfolg des Kaisers, dem Sieger und Besicz jujubeln, als er nach einer wohl zwei Stunden wäl, rende Gritif das Schlachtfeld verläßt. Worte der höchften Anerkennung waren es, die der Kais ban braven Truppen und ihren erprobten Führern spendet Tie Leistungen der Truppen waren trop des Sturmes, des unen die Augen förmlich mit Staub und Schmut ver leisterte, vorzüglich. Troz der vorhergegangenen an trengenden Tage waren fie abends, als es zum Abkochen oder in die Quartiere ging, so frisch, als fämen sie direkt aus der Garnison. Die große Hize bei den Baraden hatte der fernfesten Natur unserer Krieger ebenso wenig etwas anzuhaben ve dit, als der plötzliche falte Witterungsum schlag. Krante sind in keinem größeren Prozentsatz zu ver zeichnen gewesen, als in gewöhnlichen, manöverlosen Zeiten. Auch nach dieser Richtung fann man bei der Heimkehr des Truppen sagen:„ Ein glanzvoller Abschluß." Der Dank des Kaisers. Das amtliche Dresdener Organ veröffentlicht ein Handschreiben des Kaisers an den König bon Sachsen, in welchem der Kaiser nach Beendigung der Manöver dem König vollste Anerkennung über den vortrefflichen Zustand der beiden königlich sächsischen Armeeforps ausspricht. Mit der Bitte, den Truppen und deren Führern Kenntnis von diesem Schreiben zu geben, und dem Ausdruck des Dantes für die berzliche Aufnahme, die er im über. Und dazwischen regte fich im tiefen Grunde feines Empfindungen zusammengenommen, unbewußt ihn Herzens ein mächtiges Gefühl, stärfer als all die an ftets herrschend und gegenwärtigbezwinglichen Liebe zu Darja Gleben. das Gefühl seiner unnoch dort verweilen und erst wollen. Blumenraubes hier um Ihre Nachsicht zu bitten. Orchideen hier hemorrte in betam ich Lust, sie für meine füllen, und da ich gestern beim Vorbeireiten diese prächtigen hört zu meinen Obliegenheiten, die Vasen und Aufsäße zu Ich aber, Dmitri Petrowitsch, habe wegen dieses nächster Tage fich trennen Es geder Fürstin Helene wurden in ihr war dies alles feuchten Schimmer. Züge verrieten Teilnahme, das Beda in ihr zartes Gefichtchen, die grauen Augen bekamen einen Empfinden wieder wachgerufen zu haben, trieb heißes Rot noch eine spätere Folge des Leichtsinns semer Mutter? Ihre lebendig ebauern, so peinigendes ston eigenen Höflichkeit, stellte ihm einen Lehnstuhl Betravenshemris zur Verfügung und lud ihn zum Sigen ein. Der hohe untröstlich bin, so ehrenvoll für mich auch der hohe Bermochte: Herr Suderland, glauben Sie mir, daß id) wahrhaft und äußerte im fläglichsten Tone, den er anzunehmen veramte aber machte eine dankende Kopfbewegung, blieb stehen mit der ihm n meiner allergnädigsten Landesherrin Samjeniande gefunden, schließt der Kaffer sein marmtöniges Schreiben. Auch an den Rat der Stadt Dresden richtete der Kaiser ein Dankschreiben, ehe er seine Reise nach Ungarn antrat. Daß der gegenwärtige Aufenthalt des Kaisers in Ungarn feinen politischen Zweck hat, sondern nur den Freuden der Jagd gilt, meldeten wir bereits. Die Politik. Der Kaiserreise nach Wien wird in österreichischen Diplomatenkreisen große Bedeutung beigelegt. Einesteils erwartet man wichtige Besprechungen über die Lage auf dem Balkan, zum anderen glaubt man, daß bei dieser Zusammenkunft zwischen den beiden Monarchen und ihren leitenden Ministern Vereinbarungen wegen des Handelsvertrages zwischen beiden Mächten stattfinden werden. A Bei der Reichstagsstichwahl in Dessau- Zerbst wurde der Abg. Schrader( fri. Bg.) mit 14 393 Stimmen gegen Käppler( sozd.), der 13 046 Stimmen erhielt, gewählt. Auf dem, wie schon gemeldet, in München tagenden Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertag wurde eine Resolution für die Notwendigkeit der gesetzlichen Regelung der Begriffe Handwerk" und Fabrik", sowie für Schaffung einer eigenen Reichsbehörde zur Entscheidung der Streitig feiten über Zugehörigkeit zu Handwerk oder Fabrik angenommen; der Kongreß beschloß, in diesem Sinne bei Bundesrat und Reichstag vorstellig zu werden. Weiter wurden verschiedene Resolutionen angenommen gegen die Konkurrenz der Zuchthausarbeit und der Dekonomiehandwerker, sowie der staatlichen Regiebetriebe, der Beamtenkonsumbereine und der Beamtenproduktionsgenossenschaften. Schließlich wurde noch eine Erklärung angenommen, die die allgemeine Durchführung der obligatorischen gewerblichen Fortbildungsschule fordert. Kaum hat die deutsche Militärverwaltung für unsere Armee eine grane Felduniform eingeführt, so kommen die Engländer, die bisher ihre Khakiröcke so stolz als die einzig brauchbare Uniform für den Krieg anpriesen, und wollen dem deutschen Beispiel folgen. Das Londoner Kriegsamt beabsichtigt, die Khakiuniformen abzuschaffen und durch blaugraue zu erseßen. Einstweilen ist noch von„, blaugrauen" Uniformen die Rede. Hinterdrein wird sich wohl zeigen, daß die englische Uniformfarbe aufs Haar der deutschen gleicht. Lokales. Gießen, 14. September. 23. Tregoner) manöverierten am 12. bei Altenkirchen, die| Kraft, Gießen, Silb. Medaille Spiß, Gießen, 118 r hatten bei Ehringshausen Abkochen. Die 117er liegen Zimmer Wwe., Wieseck, Diplom, Bauer, Gießen. in der Gegend Ehringshausen- Koßenfurth. Die G. fechte finden vom 16-18. Sept. in der Gegend Gladenbach, Honig: Diplom wie ich aus be gleich hie und Bas war ge 1. Preis, 20 Mt., Döll, Wieseck, 2. Preis, 15 Mr. Morgen eruf Widbach und Offenbach statt. Am 18. Sptember haben Grün, Reiskirchen. 3. Preis, 10 Mt., Buß, Leihgestern, Hannes: Du die 115er, 168, 117er, 118er, 116er, die Artillerie und Dragoner Biwack. Am 19. Sept. findet Konzentration der 25. D vision um W z'ar statt. + Ober- Seibertenrod, 11. S pt Ein schrecklicher Familienvorfall ereignete hier. Wie von dort berichtet wird, wurde in einer Familie das sechste Kind geboren, aus welchem Grunde die Mutter von der Großmutter mit Vorwürfen überhäuft wurde, worauf die woh! in allzu große Erregung geratene Mutt r ihrem N ugeborenen den Hals durchschnitt. Trais Horloff, 12. Sept. Verschiedene ausländische Arbeiter sollten wegen unanständigen Benehmen aus einer hiesigen Wirtschaft entfernt werden, widerseßen sich jedoch derart, daß es dem Wirt nur mit Hülfe einiger herbeigerufener Arbeiter gelang die Radaubrüder auf die Straße zu sehen. Draußen angekommen, versuchten dieselben die Türe gewaltsam aufzubrechen und nachdem ihnen dies gelungen, den Wirt und seine Leute mit Messern c. zu bearbeiten. GlückI cherweise gelang es die Aufrührer zum 2. Male aus dem Hause zu entfernen, diesmal jedoch blutige Köp e mitnehmend. Privattelegramm. Bei der heutigen Ziehung 6. Klasse der Hessisch- Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 50 000 Mt. auf Nr. 23 351( Worms), 10 000 Mt. auf 65 425( Neustadt), 5000 Mark auf 14 086, 94 115, 3000 Mt. auf 4 611, 5 933, 12 795, 17 159, 70 926, 87 403, 93 375. * * Der Großherzog gedenkt sich am nächsten Mittwoch Abend zur Vornahme der Taufe des Linienschiffs» G< nach Kiel zu begeben. * Der Großherzog hat den Hauptleuten Großmann und Krauße, Kompagniechefs im Inf.- Regt. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116 das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens. Philipps des Großmütigen verliehen. Der Großherzog hat dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt I, Geheimen Justizrat Alexander Römheld auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und ersprießlichen Dienste, mit Wirkung vom 1. Oktober 1903 in den Ruhestand zu verseßen und demselben das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Friedberg, 12 Sept. Eine gestern mittag in dem Anwesen des Fuhrunternehmers und Landwirts Ph. Ulrich ausgebrochene Brand hat nicht nur das Wohnhaus mit allem Inventar, eine Scheune mit gedroschenem Stroh und alle Frucht vernichtet, sondern auch noch zwei Menschenleben gefordert, zwei Knaben im Alter von 4 und 7 Jahren sind verbrannt. Der Schaden an Gebäulichkeiten usw. wird auf etwa 15000 mt geschäßt. Mit Streichhölzern spielende Kinder sollen den Brand verursacht haben. ** Der Großherzog hat den Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Nidda Jakob Dosch zum Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Gießen mit Wirkung vom 1. Oktober 1903 ernannt. Marburg, 12. Sept. Unser Jäger bataillon ist heute früh zw schen 9 und 10 Uhr aus dem Kaisermanöver zurückgefehrt und mit flingendem Spiel in die Stadt eingezogen. Die Entlassung der alten Mannschaften erfolgt Montag, den 14. September. Ph. Bauer, Gießen, Köhler, Pohl- Göns, Hoch, Großen Linden, Kling- Lindenstruth, Kraft- Buzbach, Hoz- Nidda, Schäfer- Wallershausen, 4. Preis( 5 M.) Pfeiffer- Launs. bach, 5. Preis, 4 Mt., 6. Preis 3 Mt., Noll, Gießen, Hilgen, Gießen, Völzing, Garbenteich, Kleinstäuber, Butzbach, Kumpf, Gießen. Geräte und Utensilien: Ehrenpreis, 20 Mt., Franz art. 1. Preis Ked Wwe, Nidda. 2. Preis, 10 Mt., Schmidt, Großen- Bused. 4. Preis, 5 Mt., Keck. Silb. Medaille, Lang u. Wieder stein, Gießen. Marburg, 11. Sept. Herr Professor Dr. Kalbfleisch in Rostock, ein geborener Gelnhausner, hat einen Ruf an die hiesige Universität erhalten, dem er Folge leisten wird. Professor Kalbfleisch ist derzeitig damit beschäftigt, im Auftrage der Berliner Akademie, die in den englischen Bibliotheken aufbewahrten Handschriften der griechischen und römischen Aerzte zu katalogifieren. Die Landwirtschaftliche Provinzial- und Verbands- Ausstellung zu Gießen. - 4. Tag: 13. September. F. Nußgeflügel. ( Fortsetzung.) 3. Tauben. - Lehrmittel: 2. Preis, 10 Mt., Döl, Wieseck. 2. Preis, 10 Mt., Ad. Noll, Gießen, 3. Preis, 5 Mt., L. Seip, Belters hain. Landwirtsch.- technische Erzeugnisse inkl. Mollereiw.sen. ich hab Herzl Mir fonnte in die Schbäll geb i met Le waa Odhle un Breis!-id Hannes awwe Geficht schwam bor Seligkeid. woaß ich net, banfe umging dern von g Freud worde mit em Gu wb die Ochse uns abfaa eh folle. Ger Süßrahm butter. Ehrenpreis: Molkerei- Genossenschaft Nieder- Ohmen. Silberne Medaille: Heinr. Hofmann- Zwiefalten, Molleretgenossenschaft Ostheim- Niederweisel. Bronzene Medaille: Molterei- Genossenschaften Ulfa und Großeichen. Diplom: Molterei H. A. Zimmer in Grünberg. Sauerrahm butter. Silberne Medaille: Molkereigenossenschaft Groß deudschwä gab:„ Was" laafe? Meine leudsche Faden Na, dei bleiw Mensch schbeh. , Hannes geh Ich kenne Diplom: Moltereigenossenschaft Alsfeld. Felda. Bronzene Medaille: Molkerei Genossenschaft Nieder- Dhmen und Büdingen. Flasch Wei, de marsch! Wies genau- ich Käse. rehcho bei mer was mer so al Molkereigenossenschaft wehnd. Wie n tame, ba warn de Weld umarm Daß mer aach Ehrenpreise: Bäckermeister Georg Forbach, Gießen, Lehrer J. Knaup, Klein- Karben, und Apotheker Theodor Schwieder, Gießen. Läufer- Nieder- Erlenbach, Aug. Gust. Walther- Bauernheim, 1. Preise: Bäckermeister Georg Forbach- Gießen, H. Lehrer Knaup- Klein- Karben, Apothefer Ph. Schwieder- Gießen, ( 2 Stück), L. Aßmus- Bad Nauheim, R. Schäfer- Lich( 2 St.) 2. Preise: Landwirt Joh. Gg. Alles IV. Oberhörgern, Joh. Engel- Birklar, Gg. Forbach- Gießen( 2 Stück), Ferd. Schmidt- Gießen( 3 Stück), Fürstl. Gutsverwaltung Lich, Gg. Sauerbier- Bußbach, H. Maul- Beienheim, H. LäuferNieder- Erlenbach, H. Mich. Dietrich- Klein- Karben, Fr. heim, Apotheker Ph. Schwieder- Gießen, Ph. Chr. HellerFöckel- Grünberg, H. Holler- Echzell, Aug. G. Wa ter- Bauern. Lich, L. Aßmus- Bad- Nauheim. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog hat bei seiner Anwesenheit in unserer Stadt am Donnerstag vor. Woche in Anerfennung ihrer Verdienste um die Hebung der Landwirtschaft dem Ministerialrat Dr. Braun die goldene Verdienstme= daille, dem Landrat v. Heimburg- Biedenkopf sowie dem Kreisrat Dr. Wallau- Lauterbach die silberne Verdienstmedaille Schmidt Gießen( 2 Stück), H. überreicht. Die Herren erhielten die Auszeichnung während der Tafel in der Festhalle. Prinz Ludwig von Battenberg ist am 10. d. zum Besuche der Familie der Gräfin Hartenau dort eingetroffen. * Gedenktag. Am 12. September waren 66 Jahre seit der Geburt weilend Seiner Königl. Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. verflossen. ** Verliehen wurde dem Hauptmann von Buttlar vom Marburger Jägerbataillon der rote Adlerorden vierter Klasse und dem Oberstleutnant Borries vom selben Bataillon der Kgl. Kronenorden dritter Klasse. ** Ernennung. Hauptmann v. Eschwege vom Kurh. Jäger- Bataillon Nr. 11 wurde zum Major befördert. ** Die Zweite Kammer beginnt allmählich ihre parlamentarischen Arbeiten wieder. Am Dienstag, 15. Sept. hat der Ausschuß für die neue landständische Geschäftsordnung eine Sigung. ** Die Leitung der landwirtschaftlichen Pro- vinzial- Ausstellung hat sich veranlaßt gesehen, infolge des äußerst schlechten Wetters, während der Ausstellungstage die Ausstellung für Maschinen und Geräte usw., welche ein großes Interesse bei den Besuchern der Ausstellung gefunden hat, auf Montag und Dienstag zu verlängern. Um Jedem eine Besichtigung dieser Ausstellung zu ermöglichen, ist der Eintritt an beiden Tagen frei. Montag nachmittag und abend findet Konzert statt. ( Siche Inserat.) + Vom Manöver. Die 115er und 168er marschierten am 11. Sept. über Ober- und Nieder- Hörlen, NiederEisenhausen, Hammertshausen, woselbst sich ein Gefecht entwickelte und sich bis Friedensdorf a. d. Lahn zog. Hierselbst bezogen die Bataillone Quartier. Am 12. war Gefecht bei Warzenbach und Traisbach, an dem sich auch die 116er und 24er Dragoner beteiligen. Die 50. Brigade( 117er u. 118er Silberne Medaille: Büdingen. Silberne und bronzene Medaille: Molkerei genossenschaft Ostheim- Niederweisel. L. Sußner- Birklar b. Lich, Gg. Forbach Gießen, Ferd. 3. Preise: Joh. G. Alles IV. Oberhörgern, Lehrer Maul- Beienheim, Gg. Nieder- Erlenbach, Joh. Gg. Alles- Oberhörgern, Hrch. ZimmerSauerbier Butzbach, Joh. Bill IV- Nieder- Weisel, H. LäuferLich, Hich. Jäger- Oberhörgern. Lehrer Knaup- Klein- Karben ( 2 Stück), Aug. Gust. Walther- Bauernheim, Apotheker Th. Aßmus- Bad Nauheim, Karl Schäfer- Lich. Schwieder ießen( 2 Stück), C Appel II Ulrichstein, L. Wissenschaftl. Abteilung: Ehrenpreise, silberne Staatsmedaille: Professor Reichelt- Friedberg, Haushaltungsschule Lindheim, Direktor Dr. von Peter- Friedberg. 4. Preise: Joh. G. Alles 4er, Lehrer Sußner- Birklar b. Lich, Gg. Forbach- Gießen( 2 Stück), Ferd. SchmidtGießen( 3 Stück), Gg. Sauerbier- Bußbach, Hch. ZimmerLich, Hch. Maul- Beienheim, Joh. Bill 4er- Nieder- Weiſet, Lehrer Knaup- Nieder- Weisel, Apotheker Th. SchwiederGießen( 2 Stück), L. Aßmus- Bad Nauheim, Karl Schäfer Lich. Ehrenpreis der Universität Defonomierat Leithiger- Alsfeld. Gießen: Silberne Medaillen: Kulturtechnik. Kurz- Lauter bach und Oberhess. Obstbauverein Friedberg. Bronzene Medaille: Landw. Kränzchen- Alsfeld und Landw. Bezirks- Verein Friedberg. Diplom: Fürstl. Gutsverwaltung Lich und Heinr. Bär- Friedberg. Maschinen: Silberne Medaillen: Bouis Völzing in Groß Felda, Kilbinger in Gießen, M. Rosenthal in Gießen, Tröster in Buzbach, Mayfarth u. Co, in Frankfurt a. M., Krupp in Magdeburg Lobende Anerkennungen: Fürstliche Guts verwaltung Lich, Wilh. Schmalz 2er- Oberhörgern, Ph. Ostheim- Echzell, Fr. Jäckel- Günberg, H. F. Fräse- Vilbel, Hrch. Weisel 9er- Muschenheim, Joh. Gg. Alles- Oberhörgern, Lehrer Knaup- klein- Karben, Karl Schäfer- Lich. Eier für Geflügelaufzucht. Diplome: Lauterbacher Blechwarenfabrit, Würz. E- J. Meister u. Co., Seifert, Köhler, Joh. Kurt, Schmied, fart, Albert u. Peschl, Langbein, Reinig, Grauer, Weep, Köhler, Friedrich, Küfer, Heß.- Nass. Hüttenverein, Ostheim, Krailing 7, Heuchelheim. 1. Preis: Molkereiverwalter H Thießen- Niedergemünden. 2 Preis: Kaufmann L. Hanau- Gießen. 3. Preis: L. u. F. Fendt, Büdingen. Gerätschaften. 1. Preis: Lehrer J. Knaup- Klein- Karben. 2. Preis: Spengler Max Arnold- Gießen. Bei der Prämiierung von Geflügel soll nicht unerwähnt bleiben, daß s hr viele prämiierungswerte Stämme ohne Preis ausgehen mußten, weil für diese Klasse nicht der großen Ausstellerzahl entsprechend genügend Preise vorhanden waren. Bienen. Völker: Bronzene Medaille: Geibel, Stephan in Großen Buseck, Spieß und Groß in Gießen. Biegen. Ehrenpreise: Ziegenzuchtverein Gießen( 2), Kreis ziegenzuchtverein Alsfeld( 3); Chr. Nebe in Gießen( 2); Siegerehrenpreis: Kreisziegenzuchtverein Lauter Ehrenpreis, 30 Mart, Döll- Wieseck, 1. Preis, 25 Mt., Hoch, Großen- Linden, 2. Preis, 24 Mt., Pfeiffer, Launsbach, 3. Preis, 20 Mt. Buß, Leihgestern, 4. Preis, 15 Mt. Ludwig Ober- Lais, 6. Preis, 6 Mt. Seipp, Beltershain, 7. Preis, 5 Mt. Adam, Allendorf, 8. Pr., 5 Mr. bach. bill ich net ver bente,-aww 2. Preise: Biegenzuchtverein Lauterbach, R. Reiß, Hof Graß bei Hungen, Gg. Schäfer in Gießen, Nit. Wahl in Landenhausen, Kreisziegenzuchtverein Alsfeld( 2), Kreis ziegenzuchtstation Alsfeld, Hch. Effel in Lauterbach, Hch Seibert Jin Nieder- Moos, Alb. Kunz in Lauterbach. 3. Preise: Ziegenzuchtverein Wieseck, Gemeinde Rom rod, Kreisziegenzuchtverein Alsfeld( 2), Biegenzuchtverein Lauterbach, Aug. Nöding in Gießen, Ziegenzuchtverein Gießen. * ich mich rech Schießbud rveiß nur noch ich zulezi daß er mich morgen uffgew Alles durchena Buftballon in ich awwer wi Das wer so baß ich nach Jeder Eisenbahnzug, schon von sehr früher Morgenstunde an, brachte gestern eine unzähliche Menschenmenge aus allen Orten von nah und fern nach Gießen, alle strömten dem Ausstellungsplatze zu und das, was die Hauptsache mit ist, in bester Laune. Dem Samstag war nämlich eine aufklärende Nacht gefolgt und gestern früh zeigte sich der Himmel im besten Blau. Aus den um liegenden Orten kam man zu Fuß gewandert oder langte per Chaise und Pferd oder Stahlroß an oder sogar das„ Töff- Töff" brachte den Ausstellungsbesucher in kürzerer Zeit auf den Trieb. Infolge des schönen Wetters war darum auch ein Leben und Treiben innerhalb der Bretterwände, was kurz gar nicht zu be schreiben ist. Der Nachmittag war weniger günstig, gegen 6 Uhr abends öffneten sich abermals die Schleusen des Himmels und ein feiner Regen fiel gleichsam als Kühlung auf das auf und abwallende Publikum hernieder: eine Depression in der Festesstimmung konnte der Witterungswechsel aber nicht erzeugen: man lachte und freute sich beim edlen Gerstensaft nach Herzenslust auch heute bis in die Nacht hinein, im Gegenteil, das wurde ab und zu mit enthusiastischem Ah verfolgt. nach eingebrochener Dunkelheit abgebrannte Feuerwerk zweite Teil des ganzen Festes, am Montag der Pferdemarkt und am Dienstag die Verlosung ha'ten die Feststimmung immer noch oben; mag ein Jeder das auch fi den was er sucht: z. B. der Händler einen guten Absozz. Die Ausschdällung. ( Schluß) Liewe Redaktsjon! II Alle Numme 11[ 2 71 90 722 81 87 458( 100 [ 400] 36 884 3015 18 30 87[ 1000 8 516 58 696' 5116 [ 1000] 874 9 879 901 23 [ 1000] 64 85 255 61 62[ 1 [ 400] 974 54 819 23 1004 601 11 72 [ 400] 723 54 437 503 13056 113 355 70[ 400 15125 [ 1000] 96 2 40 400] 99 79[ 400] 66 32 47 48 71 58 380 400 2005 43 643 715 67 75 9016 702 35 55 98 639 87 88 450 89 68 343 435 95 946 261 2508 974[ 400] 1000 33[ 308( 400) 7 104 71 208 3004 98 738 52 [ 400] 83 11 60( 400 90 ( 400) 115 1 34044 116 400) 36 61 3501 91 708 804 [ 400] 325 37297 305 38036 140 39019 134 S02 55 90 Der 400 804 11 97 65[ 400] Die Sonn scheint schon hell in unser Schdibhche 316[ 400] 43000 1 4 65 827 938 540 718 20 4500 39 44 410 7 69 549 621 56 75 305 3 211 49 441 43( 400 31 egen, Dipl Gießen. 2. Breis, 15 Buß, Leihgefte Hoch, Große ach, Hop- Ni Pfeiffer- Laur Noll, Gief 5, Alcinitäub en: Breis Red Wh Großen Bul Lang u. Wied Preis, 10 M Seip, Belter Enfl. Molter Cei- Genoffenschaf in Grünberg. enossenschaft Gr erei- Genossens feld. Ifereigenoffenfa wie ich aus den Federn trieche ich jetz mich awwer gleich hie und schreiwe Ihne de Schlußberichd.- Ach, bas war gestern en Dag!- Wie mer am Morgen eruf sin, da sahd ich schon uff em Weg zum Hannes:„ Du, baß emal uff, unser Ochse sin bremihrd, ich hab Herzkloppes, das had immer was zu bedeude!" Mir fonnte aach taum die Zeid erwarde, bis mer in die Schdall fame un richdig- den Anblick vergeß ich met Lebdag net, richdig, da schdanne unser zwaa Ochse un jeder had e Schild vorm Kopp: Ersch de Preis! ich fonnd mei Freud kaum unnerdrücke, de Hannes awwer schdand da wie e Salzsäul. Sei breid Gesicht schwamm in Rührung un sei grine Aage glänzde bor Seligkeid. Was er eigentlich da all gedacht had, woaß ich net, ich glaawe awwer, daß er mit dem Gedanke umging, Schdangerod zu de erscht Ochsezichdern von ganz Hesse zu mache!-- Aus unsere Freud worde mer awwer pleglich gerisse. So en Kerl mit em Gummiman del draht uff uns zu, fragd ob die Ochse uns geherde und sahd dann: Er welldse uns abfaafe! Doa hädde Se doch e mal de Hannes seh solle. Gewa ch se is er richdig, und fermlich hochdeud sich schwädzder als er dem Gummimandel- Kerl Andword ft Nieber- Ohm gab:" Was" sahd mein Pedder„ meine Ochsen soll ich verfmann- Bwiefalte laafe? Meine bremihrde Ochsen?" Hier verließen de hochdeudsche Faden un er tam widder ins Owerhessische: „ Na, dei bleiwe in Schdangerod!" Schbrachs un ließ den Mensch schdeh. Drauße schdelld er sich vor mich un sahd: " Hannes geh her, mer drinke in de Fesdhall e Flasch Wei!" Ich fenne mein Pedder, wenn der sähd, mer drinke e Flasch Wei, dann had er so Schdicker sechs im Aag. Un so warsch! Wies eigendlich zugegange had, weis ich ned mehr genau ich war selbst von de dritte Flasche an ned so rehchd bei mer." De Wei, die schwere Sigarn un was mer so all zu sich nimmt, das bin ich net rehchd ge= wehnd. Wie mer glicklich aus de Fesdhall widder e raus fame, da warn mer alle zwaa e bische selig- mer hädde de Weld umarme fönne; mer hawwes awwer gelasse! Daß mer aach noch e mal bei de Silvia" gewese sin, will ich net verrade, Sie tennde sonsd schlechdes von ung bente, awwer Rarussel hann mer gefahrn un wenn ich mich rechd erinnere, woarn mer aach e mal bei de Schießbud das kann ich awwer net beschwehrn. Ich weiß nur noch, das de Hannes noch viel Bier gedrunke un sich zulezd so en Aff getaafd had, daß baß er mich nach haam bringe mußd! Wie ich heud morgen uffgewachd bin, da sahs fei in unser Stubb aus. Alles durchenanner, un an de Deck hin so e halb Dudzent Luftballon in alle Farwe wie die her tomme sin, waaß ich awwer wirklich net; mich nemse meine Rinn r mit! Das wer so alles, was ich noch zu sage hedd, ich bin froh, Lich und Heim daß ich nach haam fomme, awwer beim nächsde Fst fomm aille: Moller edaille: Profe Cindheim, Direl ität Gieße chnik. Kurz- Laute rg. nzchen- Alsfeld u Bölging in Gro in Gießen, Tröfter rt a. M., Krup fabrit, Würz, F , Grauer, We Sh. Kurt, Schmie tenverein, Dftheir Stephan in Große Gießen( 2), Kre e in Gießen( 2 juchtverein Laut terbach, R. Re Gießen, Nit. Ba Alsfeld( 2), Kreil Lauterbach, H Lauterbach. d, Gemeinde Ron Biegenzuchtvere zuchtverein Gießen r früher Morgen e Menschenmeng nach Gießen, all nd das, was di Dem Samsta efolgt und geffer lau. Aus den un andert oder lang B an oder soge lungsbesucher i olge des schöne nd Treiben inna gar nicht zu b weniger günfti nals die Schleufe tel gleichfam all De Bublifum her timmung fonnt ugen: man lad nach Herzenslu im Gegenteil, da brannte Feuerwe Ih berfolgt. De tag der Pferdemart die Feststimmun auch fi iden was bfoß. A. unjer Schbibb II. Sefftsch- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) ich widder her dann schbell ich awwer mei Gaasde aus. Uff Widderseh bis dahie Euer Krischdoff Schomber voh Schdangerod. Eingesandt. + Die Münchener Jugend" brachte in ihrer vorleßten Nummer ein Gedicht, verfaßt von einem„ alte Frankforder", in dem die Gießener Friedhofsangelegen heit ziemlich boshaft glossiert war.- Unser H.- Mitarbeiter sendet uns deshalb dazu folgende Entrüstungsverse: An den alde Frankforder. Das is dann doch e Affeschand So unverschemde Glosse! Ganz Gieße is aus Rand un Band, Was sin denn das fir Bosse? Was is dann das fir Schwäßerei Sich da e nei zu menge? Weiß Godd, man sold den AeppelweiBoed soford erhänge! In Gieße is mer so splendid, Mer fchrd so ofd e nunner Un bringd sei Fennig unsolid In Euerem Frankfurt unner! Das is de Dant! Es is ja wahr, Das muß ich selber sage: De Kerchhofßrummel wie er war, Ligd uns sehr schwer im Mage. I st werd die Each nu uffgebumbt, Doch hädd im ganzen Lande Die Mehrheit grad so uffgedrumbt Wie hier die Brodesdande. Dann immer will die Brozession Der Farrer nur vollziehe Fir den von seiner Konfession Die meisde Seele bliehe. Un fehms in Frankford mal zu Schdand Doa wer die Sach weid schiener: Bei uns datts noch de Brodesdand, Bei Euch dehds de Rabbiner!! - Briefkasten. Nach Stangenrod. Sie wollen gern wissen wer der Krisch doff Schomber ist und wo er in Gießen während der Ausst lung wohnt. Ihrem Wunsch fönnen wir nicht nachfommen; alle unsere derartigen Mitarbeiter werden einem Dritten gegenüber nicht genannt. Vielleicht trifft's sich auf der rächsten Kirchweih, daß gegenseitige Vorstellung erfolgen kann. Biehung VI. Blaffe.( 4. Tag) 12. September 1903. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 11[ 2000] 203 50 317 23 50 78 85 90 98 435 72 95 535 50[ 2000] 71 90 722 810 44 97 914 1071 73 87 237 55 83[ 400] 314 27[ 400] 58 79 87 458[ 1000] 620 46 64 767 841[ 400] 57 961[ 2000] 2113 53 200 309 [ 400] 36 88 429 34 53 509[ 400] 54 87 600 84[ 400] 746 57 822 926[ 2000] 3015 18 30 181 234 486[ 400] 562[ 400] 66 602 34[ 1000] 79 92 741 87[ 1000 88[ 400] 813 969 4022 105 36 41 278 404[ 2000] 61[ 400] 516 58 696 725 33 43[ 400] 52 845[ 2000] 53 931[ 400] 33 63 5116 54 255 385 410 17 85[ 400] 519 83 600 19 26 33 41 56 96 713 [ 1000] 874 938 6046 129 73 254 65 354 424[ 2000] 57 65 89 503 30 87 879 901 23 38 82 7003 32[ 1000] 186 242 356 423 541[ 3000] 606 52 [ 1000] 64 85 716 60 77 818 61[ 3000] 921 28 67[ 400] 93 8085 105 48 255 61 62[ 1000] 85 360 95 426 32 529 45 641[ 400] 49 726 56 87 896 [ 400] 974 9203 5 70[ 400] 425 64[ 5000] 89 93 546 69 74 710[ 400] 54 819 23[ 400] 954 96[ 400] 10043 112[ 10001 201 330 406[ 400] 21[ 400] 53 67 504 42[ 2000] 601 11 72 705 78 917 80 11203 21 373 75[ 400] 417[ 400] 51 525 39 612 [ 400] 723 811 15 908 19 25 82 96 12020 1000 90 141 264 310 12[ 400] 54 437 503 5 51 68 639[ 400] 744 73 813 32 34 57[ 400] 65 75 993[ 400] 13056 113 289 310 624 38 741 876 937 14027 29 44 53 73 129[ 400] 287 355 70[ 400] 89 433 513 17[ 1000] 29[ 1000] 66 661 97 738 15125 41 56 330 68 92 513 38 83 617 34[ 400] 45 71 707 16149 [ 1000] 96 248 58[ 1000] 61 64 544[ 400] 47 76 662 788[ 400] 807 12 40400] 99 910 88[ 400] 17009 27 121 51 63 227 41 349 71 473 74 508 79[ 400] 660 790 851 95 967 18194 300 1 69[ 400] 416 66 68 635 716 32 47 48 71 79 98 19000[ 400] 15 52 82 130[ 3000] 79 204 20 40 1000] 58 380[ 400] 411 400| 541 49 54 62[ 400] 623 60 91 704[ 400] 945 20058 76 113 49 87[ 1000] 209 400 92 374 474 1400 88 542[ 2000] 48 643 715 44[ 400] 825 929 43 50[ 2000] 21009 35 38 104[ 400] 55 67 75 90[ 5000] 214 78 300 86 447[ 2000] 566 600 2 23[ 1000] 39[ 20 000 702 35 55 1400] 73 74 1400] 89 903 22072 142 81 210 72 96 341 70 537 98 639 87 729 869 85 948 23024 81 89 174[ 400] 78[ 3000] 234 54 66 88 450 89 95 538 661 80 785 807 70 99 963 24026 134[ 400] 215 21 24 68 343 435 513 693 719 830 54[ 400] 930 74 25083 209[ 400 61 66[ 400] 401 599[ 400] 613 80 97 757 815 31 95 946 26132 66 78 84 328 40 66 79 516 23 622 50 750 82 833 70 1000 974[ 400] 27146 72 245[ 400] 49 316[ 1000] 35| 1000] 430[ 1000] 628 [ 1000 33[ 2000] 47 85 718 70 837[ 400] 65 97 961 28033 142 99 243 308[ 400] 76 88[ 400] 407 37 46 611 47 68 728 37 2000] 29066 92 98 104 71 208 379 439[ 400] 527 28[ 2000] 634 707 75 95 807 13 88 30047 91 248[ 1000] 49 52 323 34 62 512[ 400] 34 93 623 85 90 98 738 52 31038 56 135 66 261 305 62[ 1000 81 530 75 861 32002 73 [ 400] 83 110 43 215 32 72[ 400] 96[ 400] 430 35 43 52 63 502 3000] 60[ 400] 90 626[ 400] 701 28 29 85 810[ 400] 59 87 937 33003 5 57 [ 400] 115 19 266 1400] 305 1000 75 452 819 27 62[ 400] 906[ 400] 34044 116 38 44 70[ 400] 87 98 259 74 305[ 3000] 401 20 507[ 1000] 28 [ 400] 36 610 1000 811 14 60 35014 98 139 47 63 85 270 72 325 61 427 37 531 37[ 400] 659 72 91 708 804 31 71 78 36001 400] 36[ 1000] 42[ 400] 46 174 201 36 79 [ 400] 325[ 1000] 499[ 2000] 541 64 77 611 95[ 400] 814 34 972 82 37297 305 69 422 504 20 59 829 47 56 64 81 88 905 35[ 1000] 35 58 38036[ 400] 161 96 376 77 462 568 675[ 400] 728 62[ 400] 827 400] 39019 134 242 393 445 515 18 58 86[ 400] 626 68 72 716 55 65 74 81[ 400] 802 55 902 74 75[ 1000] 40007[ 400] 56 72 152 53 298 368 408 41[ 3000] 507 76[ 400 688 804 11 973 97 41118 250[ 400] 334 37[ 400] 68 75 457[ 400] 80 88 516 65[ 400] 746[ 2000] 50 73 844 906 90 42003 32 69 191( 1000] 246 82 316[ 400] 70 116 35 51[ 1000] 81 509[ 400] 24, 52 56 655 724 74 80 868 43000 1 44 105 62 64[ 400 411 47 80[ 400] 530 627[ 400] 72 724 43 65 827 938[ 2000] 71 44036 139 246 50 62[ 3000] 84 337 84 493 94[ 400] 540 718 20 827 31 997 45001[ 400] 54 68 155 59 63 71( 2000) 84 219 30 41 70 320 24 39 44 410 771 835 49 46063 87 122 75 218 67[ 1000] 342[ 400] 402[ 400] 69 549 621 88[ 5000] 788 822 32 70 1400] 80 963 1000] 47048 60 211 56 75 305 32 507 41| 2000] 698 784 858 76 400] 934[ 3000] 36 57 48154 211 49 441 549 92 757 87 805 81 82[ 3000] 927 36 46[ 400] 49066 235 43[ 400] 313 35 56 85[ 400] 484 530 627[ 400] 58 909[ 400] Markt. * Wetzlar, 12. Sept. Auf dem hiesigen Wochenmarkt fostete das Pfd. Butter 1.30 bis 1.35 Mt., Eier 2 Stc. 15 Pf. Hamburger Futtermittelmarkt. Originalbericht von G.& O. Lüders, Futtermittelgroßhandlung, Reis- und Delfuchenmühle, Hamburg. Auch in dieser Berichtswoche war das Geschäft an hiesiger Börse nachschleppend, während vom Jalande sowohl als auch vom Norden vermehrte Nachfrage vorhanden war. Gerstekleie war reichlich ange boten, auch Cocuskuchen geringerer Qualität waren dringend offerirt bei ermäßigten Forderungen. Tendenz: matt. Reisfuttermehl 24-28 Proz. Fett und Protein 4 30-450 Mt. per 50 Kilo ab Hamburg, 4.35-4.50 ab Magdeburg, ohne Gehaltsgarantie 3.75-4.30 ab Hamburg. Reiskleie 2.- bis 3.50, Weizenfleie, grobe 4.15-4 40, Roggentleie 4.20-4.30, Gerstefleie 4.55 bis 5.55, Eidnußfleie( gemahlene Erdnußschalen) 2. bis 2.20, Erdnußtuchen und Erdnußmehl 52-54 Proz. 6.25-6.50, 53-58 Proz. 6.50-6.90, Baumwollsaatkuchen und Baumwollsaatmehl 52-58% 6.40-6.55, 56-62 Proj. 6.50-6.75, Cocusnußkuchen und Mehl 28-34 Proz. Fett und Proteïn, 5.45-6.25, Palmfernkuchen und -Mehl 22-26 Proz. do. 4.95-5.20, Rapskuchen u.-Mehl 38-44 Prozent 4.45-4.80, Leinkuchen und Mehl 38-42 Pro3. 6.20-6.70, Maisölkuchen und-Mehl 18-24 Proz. 5.70-6.-, Getrocknete Schlempe 40-45 Proz. 5.25-5.60, Getrodnete Treber 24-30 Proz. 470-5.-, malzfeime 4.40-4.90, alles per 50 Kilo ab Hamburg. Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Albin Alein: far bas Botale, ben ,, Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Cppermann Dr web Berlag der Gießener Berlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen. Die echte Pfeiffer& Diller's Kaffee- Essenz sollte jedes Geschäft führen. Jeder Kaffeetrinker mache den Versuch mit einer Dose. Geschäfts- Verlegung. Meiner werten Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich meine Korb u. Stuhl- Flechterei vom 15. 68. Mts. wieder nach Weidengaffe Nr. 8 vis á vis d. Polizeiamt verlegt habe. Gießen, 14. Septbr. 1903. August Werner, Korbmachermeister. Unserm lieben Gastwirte R. zu seinem heutigen Wiegenfeste ein „ dreifach donnernd Hoch", daß es auf Oswaldsgarten schallt und am runden Tisch wiederhallt. Die Stammgäste a. runden Tisch Eine Ladeutheke billig abzugeben. Gießen, Asterweg 57. 50099 230 58 76[ 400] 325[ 400] 33[ 400] 442[ 400] 583 637[ 2000] 99 701[ 3000] 18 87 948 51079 130 400 55[ 400] 69 550 89 651[ 400] 63 732 852 928 35[ 400] 52084[ 400] 125[ 400] 361[ 3000] 65 420 33 90 541 68 73( 400 874 949[ 400] 53019 24[ 1000] 28 55 85 137 203 12 21 97 320[ 1000] 73 419 38 40 566 614 770 87[ 400] 813 960 62 54072 107 31[ 2000] 83[ 400] 89 347 77[ 3000] 89 500 27[ 400] 86 667 72 751 63 78 93 97 98[ 1000 897 937 70 55057[ 400] 151 68 75 84 339[ 400] 538 90 624 42 61 97 702 75 79 999 56006[ 400] 29[ 1000] 185 206 29 97[ 1000] 469[ 1000] 74 615 25 67 830 75 917 37 57056 89 107 27 87 209[ 400] 33[ 1000] 318[ 400] 28 44 68 453 57 73 515[ 400] 25 659 859 68[ 400] 902[ 400] 28 37 56 83 58053 58 103[ 400] 20 87 209 47 57[ 400] 76 330 420 530[ 400] 45 725 96 833 89[ 10001 964 71[ 2000] 59026 33 74 94 141 74 223 42 307 27 46 80[ 400] 99 407 11 79 593[ 400] 610 23 780 91 839[ 1000] 84 924 [ 1000] 61[ 400] 90[ 2000] 60014 64 113 244 399 543[ 400] 73 77 96 98 608 28 768 95 825 [ 1000] 29 69 901 77 61018 28[ 400] 100 19 35 200 7 331 33 413 15 20 [ 400] 32 526 91 813[ 3000] 69 72 940 50 74 62011 45 112[ 400] 16 30 [ 400] 291 302 70 84 587 612 33 76 96[ 1000] 711 86 819 66 63001[ 400] 31[ 400] 65 157 63 237[ 400] 345 50 415 92 90[ 400] 687 92 748 85[ 3000] 835 952 64082 86 118[ 400] 26| 1000] 222[ 1000 34 89 369 99 453 54 [ 3000] 74 538 57 66 80[ 400] 92 655 709 11 858[ 400] 99 993 65001[ 400] 93 127 49 81 218[ 400] 64 329[ 400] 50 57 511[ 400] 617 730 818 46[ 2000] 50[ 1000] 915 24 28 66036 59 172 298 540 671 728 837 63 94 988 67006 140 246 52 72 308 405 41 68 69 95 522 43 63 [ 1000] 85 608[ 3000] 60 65 91 747 94[ 3000] 825[ 1000] 26 79 951 68128 73 230 75[ 1000] 383 86 464 503 31 48 90 642[ 400] 66 734 870 943 69172 224 68 307 16 415 88[ 1000] 615 706 67 82 829 31[ 400] 43 [ 2000] 49 918 70047[ 400] 128 204 16 50[ 1000] 358[ 400] 480 99 512 72 754 827 36 78 93[ 400] 919 29 71041 159 264[ 2000] 87 358 444[ 400] 58 68 514 653 75 761 825 927 71 72000 10 58 116 211 318 93 416 613 81 83 736 57 60 12000] 91 825[ 1000] 77 84 89[ 400] 927[ 400] 48 59 73034 39[ 2000] 170 95[ 2000] 200 31 396 500 11 59 640 77[ 400] 725 [ 2000] 28 40 50 808 20 94 901 6 30 58 91 74001[ 400] 74 82 143 67 [ 400] 72 292 98[ 1000] 431[ 1000] 500 22 62[ 1000] 686 88 745 801 22 44 92 903[ 3000] 86[ 1000] 75102 260 324 47 81[ 400] 488 95[ 1000] 685[ 3000] 859[ 400] 66 67[ 400] 84 932 71 76005[ 1000] 52 58[ 400] 102 88 259 341 418 42 86 549 607[ 400] 55 72 725 39[ 400] 89[ 400] 867 927 51 63[ 1000] 91 77072 203 18 59[ 400] 302 59 69[ 2000] 96 409 37 93[ 1000] 649 758 66 72 831[ 400] 901[ 400] 75 78037 48 67[ 1000] 92 99 130 54 90 99 235 51[ 400] 323 29[ 400] 409 11 29 520 93 98 707[ 400] 23 800 46 54 [ 1000] 84 79015 17 65 77[ 1000] 153 60 201[ 1000] 13 16 392 453[ 400] 573 89 668[ 400] 766 87 852 80061 95 150 58 64 202 64[ 1000] 331 78 88 429 502 640 84[ 400] 741 74 818[ 400] 920 71 81071[ 400] 147 281 300 16 26[ 400] 448 65 516[ 400] 53[ 2000] 618 28 738 68 828 911 13 14 82067 204 35 319 74 97 413( 400] 17 29 564 65 75 623 731 54 75 99[ 2000] 829[ 1000] 908 83073 80 171 248 375 454[ 400] 70 502 751 60 84 96 821 40 67 986 [ 400] 84098 138[ 400] 87 203 78 99 309 11[ 1000] 32 88[ 2000] 428 41 50 99 506 21 64 89 642 85 91[ 1000] 805 89 937 56[ 2000] 97 85030[ 400] 49 55[ 400] 122 231[ 400] 45 326[ 400] 425 525 92 614 702 814 54[ 400] 943[ 400] 81 90 99 86059 95[ 400] 125[ 1000] 28 37[ 400] 82 211 65[ 400] 89 365 78 444 560 72 670 77 811[ 400] 74[ 1000] 962 92 87008 295[ 400 322 474[ 400] 578[ 400] 659[ 400] 763 67 855 96 88082 221 24 303 68 90 480[ 400] 632 71 733 94 863[ 400] 66 921 63 89014 150 278 83 343 466 93 634 59 783 845[ 400] 914 28[ 400] 64 90072 75[ 2000 156 248 400] 56 311 424 26 78 83[ 400] 500 613 30 722[ 400] 34 877[ 400] 83939| 10 000] 79 97 91116 97[ 2000] 225 56 351[ 400] 81 91 507 59 80 81 609 10 86 732 43 62 74[ 400] 905 11 68 83 92010[ 400] 131 233 39 311[ 400] 26 451 604 47 75[ 1000] 76 95 903 [ 400] 6[ 2000] 70 88 93039 49 145[ 400] 64[ 400] 205 19 65 87[ 1000] 302 51 76 87 492 597 610 75 744 65 838 95 969 90 94109 364 606[ 400] 46[ 400] 48 98[ 400] 794[ 400] 981 94 95001 13[ 400] 63 74 165 70 91 201 35 64[ 1000] 70 88 300 1[ 1000] 59[ 400] 474 99 690 92 759[ 2000] 818 23 38 71[ 1000] 80 92 910[ 2000] 17[ 400] 22 29 39 42[ 1000] 61 96084[ 400] 123 92 204 58 364 574 76 84 87[ 400] 623 57[ 400] 59 722 851 82 97014 192 219[ 400] 323 31 458 540 633 44 701 881[ 400] 939 71[ 400] 99 98077[ 1000] 81 136 257 349 59[ 400] 72[ 400] 82 89 400[ 400] 609[ 400] 737[ 400] 48 86 832 [ 400] 903[ 400] 92 99010[ 400] 93[ 400] 122 220 365 86 530 64 66[ 1000] 692 763 72 881 85 904[ 400] 75 Neuen Bäue 11. staatl. konz. Kollekteur der Hessisch- Thüringischen( Mitteldeutschen) Staats- Lotterie. Richard Buchacker, Giessen. Falläpfel fauft jedes Quantum die Kelterci W. Louis Schäfer, Gießen, Schanzenstraße 18. Frau zur Aushilfe für den ganzen Tag gesucht. Näh. Neuenweg 28, Gießen. In Lumda von der Wirtschaft Müller bis zum Bahnhof Sonntag abend goldu. Uhrkette verloren. Abzugeben gegen Belohnung bei Zimmermann Gg. Höres in Lumda oder in der Erp. d. Bl. Pferde= Verkauf. Weil jetzt überzählig, stehen bei mir zum Verkauf eine mittelschwere braune Stute, 6jährig, und ein älteres, leichteres Pferd. Gotthilf Röhrle. Marburgerstraße 7, Gießen. Prima Kartoffel peise- u. Salatkartoffel zu den billigsten Tagespreisen empfiehlt J. Hankel Schloßgaffe Gießen. Zu vermieten: Landgrafenstraße 3. Mansarde, 3 schöne Zimmerwohnung mit Küche und Zubehör Rodheimerstraße 29 ist eine fleine Wohnung, zwei Zimmer und Küche, zu vermieten aden mit anstoßendem Zimmer event. Wohnung Kirchenpl, 15 zu vermieten. 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Da infolge des schlechten Wetters die Aussteller igre Produkte 2c. nicht in dem Maße dem Publikum zeigen und erklären konnten, wie es erwünscht und angebracht war, so haben wir dem Ersuchen stattgegeben, daß die Maschinen, Geräte 2c. heute und Morgen noch besichtigt und in Augenschein genommen werden können. Heute Nachmittag und Abend: grosses Konzert auf dem Festplatz bei freiem Eintritt. Der Fest- Ausschuß. Bekanntmachung. In der Zeit vom 5. September bis 12. September 1903 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Peitsche, 1 Regenschirm, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brille, 1 goldener Manschettenknopf, 1 Damenhandschuh, 1 Dunggabel. berloren: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 silberne Damenuhr, 1 Zwicker, 1 Mappe mit Aften. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen-stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 12. September 1903. Stück- Boks Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler. Gaskoks. Gegenwärtige Preise: Für den Zentner ab Verkaufsstelle: 1,10 Mt. Buß- Boks, ausschließlich trocken gelagert in 2 verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte Größe Nr. 2, fleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit. In Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Stückkoks Bukkoks Nr. 1 Nußkoks r. 2 Bei Entnahme von mindestens 200 Zentnern: Stückkoks Bukkoks Nr. 1 Bukkoks Nr. 2 Landwirte lasst Euch nicht durch Landw. Ausstellung Giessen. Namen, Sternmarke' beirren!!! Dienstag mittag gegen ½ 11 Uhr Machet Versuche mit niederprozentigen Thomas meblen von 10-11% soll auf dem Ausstellungsplatz beginnend in der Obstja ſelbſt bis zu 8-9% citratl. Ph., welche pro Heftar Tüngefläche an den Meistfaum mehr als die Hälfte vom Hochprozentigen Mehl kosten und die halle ein Quantum Obst, Butter 2c. lant Geſellſchaftsstatut des Be liner Thomasmehlringes§ 4 bietenden versteigert werden. Abs. b Mehle von durchaus normaler Beschaffenheit sind. Der geschäftsführende Ausschuß: Schlenke. Verband füddeutscher Thomasmehlproduzenten und Grossisten. Friedrichsthal( Saar), im September 1903. Spezial- Geschäft für Taschen- und Weckeruhren, Uhr- Ketten. Carl Geismar, Uhrmacher. Seltersweg 46. Seltersweg 46. XXXXXXXXXXXX Fritz Eccarius Markt 7 1,25 Mr. 1,25 Mr. 1,05 Mr. 1,20 Mt. 1,20 Mt. Küchenlampen 1,00 Mr. 1,15 Mr Marki 7 ( Wilhelm Orbig Nachfolger) 1,15 Mr. Stehlampen Für Kotsabnehmer, welche zwei und mehr Doppel. waggons bezichen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Centner. Für Infuhr an das Haus werben 5 Pfennig für den Zentner Hängelampen berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Koks- bis zu 6 Zentnern - auf die betr. Lagerpläße( Keller, Stall 2c.) mit keinem Beste absolute außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Kofe statt; dagegen bleibt bei folgenden biesigen Firmen der Kleinverkauf unserer Gaskoks von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den Herren: Bachenheimer u. Schaumberger, Marburgerstr. 22 Audreas Euler, Steinstraße 11. Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Bahnhofstraße 34 Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10, Emil Loh, Kirchenplatz 9, Emil Bistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Augnft Strud, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Grünbergerstraße 13. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gaskoks jamt Anfuhr wie das Gaswerf und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Zentnern. Die Preise unserer Gascots für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oktroirückvergütung von 4 Pfennig für den Zentner. Gießen, den 31. Dezember 1902. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gichen. Die Chaisenlaternen,' Petroleumist empfiehlt: ATENT unter Garantie. von Mr. 0.50 bis mr. 3.50 bon " 2.00 bis t. 40.bon 2.00 bis 10 m. 80.fichere Sturmlaternen. ete Motardterzen. Verreist bis 15. September einschliesslich. Schwalm, Zahn- Arzt. Giessen, Bahnhofstrasse 63. Zirkus Lorch beehrt sich, gestützt auf das gütige Wohlwollen, welches ihm überall in reichem Maße entgegengebracht wird, die ergebene Mitteilung zu machen, daß derselbe in furzer Zeit mit einem gonz neuen Zirkus, der mit dem leßtmodernsten und elegantesten Komfort ausgestattet ist, mittels Extrazuges( 46 Achsen) in Gießen eintreffen wird, um daselbst einen Zyklus von sensationellen Vorstellungen zu eröffnen!. Die Gesellschaft, welche aus über 100 Personen besteht, darunter die großartigsten Kunst- Spezial täten in sämtlichen Branchen des Zirkusfaches, ist ganz neu für Gießen. der Marstall enthält eine große Anzahl von nur edlen Raffepferden, und kann ich das Unternehmen in diesem Genre als einzig dastehend bezeichnen. 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September 215 25 sche Familie HUMOR Mainzer Aftienbier& beliebt wegen seines reinen, milden Geschmackes und weil es außerordentlich gut bekommt, zum Verkauf und empfehle dasselbe die 1/1 Flasche zu 18 Pfennig 1/2 9 Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Zugleich bemerke ich, um Täuschungen und Verwechselungen vorzubeugen, daß nur mie allein die Vertretung der Maiszer Aftien- Brauerei für Gießen und Imgegend übertragen worden ist. Goithilf Röhrle Bier- Großhandlung. Marburgerstraße 7. Telepon 314 Gichen. Gross- Feldaer Kummet- und Geschirrfabrik Inh.: Louis Völzing stellt aus in der gedeckten Gerätehalle 16 Arten Geschirre und 25 Kummete verschiedener Systeme. Interessenten sind höflichst eingeladen. Erhielt auf der Landwirtschaftlichen Ausstellung Gießen die Silberne Medaille. ( Höchste Auszeichnung für das Sattlerfach.) ZIM sch hatte in den drei Tagen, die ich in den Heinen Wirts. Soachimsthal subrachte eine gute Meinung über ha reifenden Studenten und die den verandert. Frau Gretchen nicht als wenn ihre Blicke Mirtin und einem Sait