Nr. 86 Abonnement@ prete: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Big., durch die Boft bezogen viertels jabrlid Mr. 150. Brottabellagen: Oberbeffische Familienzeitun täglich) Oberbeffifche Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Bartexban, fomte die Gießener elfenblasen( wöchentlich). Das Klant ascent an alta Serttagen nagmittags Dienstag den 14. April 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi gany Oberbeffen, die Kreise Weslar und Marburg 10 Pfg fenft 15 Bfg.: Reklamen die Betitzeile 30 refp. 40 is Boftzeitungsliste No. 3869. Redaktion und Expedition: Gießen Neneng Q Fernsprechenschish Ar, 368. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Ein wenig Wahlstatistik. Angesichts der bevorstehenden Wahlen werden viel fach Stimmen laut, die die politische Interesselosigkeit be heutigen Geschlechts beklagen und in den schwachen Bubrang zur Wahlurne heftig tadeln. Früher sei das ganz anders gewesen, als noch warme Begeisterung für ihre konstitutionellen Aufgaben die deutsche Wählerschaft lebendig durchdrungen habe. Diesen Lobrednern bergangener Beiten sind wir zur Ehrenrettung der unferen in der Lage, an der Hand der Statistik nachtveisem zu können, daß sie sich in einem hocherfreulichen 3rrtum befinden. As im Jahre 1871 zum erstenmale die Wahlen jun Deutschen Reichstage stattfanden, da wurden ins. gesamt 3879 977 Etimmen abgegeben, bei der lezten aber 7 195 054. Der Wahleifer ist also stärfer gewachsem, als die Bevölkerungsziffer. Ziemlich unverändert blieben die Etimmen der Reichspartei, die seit Bestehen des Reiches etwa 330 000 betragen. Vermindert haben sich die Stimmen der Liberalen. Während die Nationalliberalen im Jahre 1871 1128 289 Etimmen bei einer relativ geringen Wahlbe teiligung erzielten, brachten sie es bei der letzten Wahl nur auf 971 302. Während weiterhin die Deutschfrei finnigen gegen die Fortschrittspartei nach der nationalliberalen Eezession einen Zuwachs etwa 500 000 Stim men erzielten, brachte ihnen die lezte Eezession einen Rndgang um etwa eine Viertelmillion Stimmen. Daß sich aber das Anschwellen der freisinnigen Stimmen im Jahre 1884 auf Kosten der Nationalliberalen vollzog, ergibt sich aus der Tatsache, daß diese in jenem Jahre junn ersten Male weniger als eine Million Stimmen erhielten. Sie haben sich nur im Jahre 1890 nochmals erholt. Damals erzielten sie sogar eine höhere Gesamtzi fer als bei der ersten Wahl. Zurückgegangen sind ferner die elsässischen Protestler und zwar um etwa 44 Proz. und die Dänen um etwa 34 Proz. Gewachsen aber sind die Polen um 7 Proz. Diesen Verhältnissen entspricht auch die Entwickelung der Politik. Während die Reichslande reif wurden für die Aufhebung des Diftaturparagraphen, hat sich in der Ostmark die Regierungspolitik gegen die nationale Bewegung ganz er heblich verschärft. In der Nordmark aber dürften die Dhnen bei der nächsten Wahl ein letztes Aufflackern erleben. Um stark 40 Proz. sind auch die Konservativen gewachsen und zwar von 536 257 auf 859 222 Etim men und das geschah, obgleich die wirtschaftlichen Neugründungen, wie der Bund der Landwirte mit seinen 110 398 timmen ihnen entschieden, ebenso wie den Nationalliberalen Abbruch getan haben. Das Zentrum hat ebenfalls ganz erhebliche Fortschritte gemacht, denn es ist von 718 241 auf 1455 159 Stimmen empɔrgedie hen, wobei zu berücksichtigen ist, daß von den 146 304 Etimmen des bayrischen Bauernbundes ganz zweifellos manche dem Zentrumslager verloren gingen. Das gigantischste Wachstum aber weist die Cozialdemokratie auf, die bei der ersten Wahl etwa 102 000 Єtimmen erzielte und seitdem um das zwanzigfache gewachsen ist, denn sie brachte es bei der letzten Wahl auf nahezu zwei Millionen Stimmen. Bei der bevorstehenden Wahl will sie, nach den seitherigen Breßerörterungen zu schlie ßen, noch mehr Zählkandidaturen aufstellen, als bei den letzten Wahlen, offenbar, um auch jetzt einen Zuwachs aufweisen zu können, denn schließlich zählen auch die Stimmen der Durchgefallenen mit. Bekanntlich will auch das Zentrum, um mit starken Wahlziffern für die Aufhebung des Paragraphen 2 des Jesuitengefeßes demonstrieren zu können, die Zählkandidatenpolitik der Cojialdemokratie nachahmen. Ames in allem ist die Entwicklung der Wählerziffern ein Beweis dafür, daß das Interesse und damit wohl auch das Verständnis für das konstitutionelle Leben gewachsen ist. Die Meldungen einzelner Blätter, als Tag für die Reichstagsstichwahlen sei der 22. Juni bestimmt, trifft, Die unser CB. Mitarbeiter meldet, nicht zu. Wahrscheinlich werden die Etichwahlen am 24. oder 25. Juni tattfinden. Endgültiges ist darüber noch nicht bestimmt. Die Politik. Kein Kaiserbesuch in Paris. Die in einem englischen Sensationsblatte aufge tauchte Nachricht, der Kaiser habe in einem Gespräch mit der Prinzessin Waldemar von Dänemark erklärt, er wolle, wie sie, im Sommer nach Paris reisen, ist nach einer offiziösen Mitteilung von Anfang bis zu Ende eine törichte Erfindung. Die Pariser Presse war natürlich zu einem Teile bereits ganz aus dem Häuschen pegen der angeblichen Besuchsabsicht des Kaisers. = te Weltausstellung 1904 und die deutsche Industrie In den Kreisen der deutschen Exportindustrie ist die Neigung zur Beschichung der nächstjährigen Weltaus stellung in St. Louis nicht übermäßig groß. Das größte deutsche industrielle Etablissement, die Krupp- Werke, werden sich höchstwahrscheinlich weder mit ihren Fabrikaten, noch mit ihren Wohlfahrtseinrichtungen an der Ausstellung beteiligen. Auch bei der thüringischen Spielwarenindustrie bestand bisher wenig Meinung für die Beschickung der Ausstellung. Mit Rücksicht darauf, daß 95 Proz. aller in Amerika eingeführten Spielwaren aus Deutschland geliefert werden, hat die Reichsregierung beschlossen, der mangelnden Neigung der Spielwarenfabrikanten zur Beteiligung an der Ausstellung durch einen größeren Reichszuschuß zu den Kosten der Uebersendung der Waren etwas aufzuhelfen. Einstweilen sind dazu 10000 Mt. bewilligt. Ein Komplott gegen Alexander von Serbien? )-( Der dreiste Staatsstreich König Saschas scheint ernste Folgen haben zu sollen. Nach Meldungen aus Belgrad herrscht zur Zeit in Serbien ein wahres Echreckensregiment der Organe des Königs. Die Oppositionsblätter werden unterdrückt, die Redakteure verhastet, die Redaktionsbureaus geschlossen. Wie es heißt, ist man einer Verschwörung gegen den König auf der Spur. Bei der Leichtfertigkeit, mit der König Alexander die Geduld seiner Untertanen auf harte Proben stellt, wäre das kein Wunder. Bosnische Lügenmärchen. 1: Eine seltsame Historie wird aus Earajew berichtet. Dort war jüngst eine Mohammedanerin mit ihren beiden Kindern verschwunden. Sie soll jetzt auf dem Landgut des Erzbischofs Stadler entdeckt worden sein, der sie angeblich dorthin entführen ließ, um sie zum Christentum zu befehren. Unter den Mohammedanern soll deshalb die größte Aufregung herrschen. Angeblich werde Erzbischof Stadler seine jezige Stelle verlieren und nach Rom gehen. Die ganze Schauergeschichte ist zweifellos eine Intrigue gegen den Bischof, oder aber sie soll zur Aufhebung der bosnischen Mohammedaner dienen. Bu Hamaras Vordringen. £ Jn Marokko eilen die Anhänger Buhamaras unaufhaltsam von Erfolg zu Erfolg. Die Führer der Sulfanstruppen werden einer nach dem anderen von den Ausständischen geschlagen. Die Lage des Sultans ist nach wie vor höchst bedrohlich. König Eduard von England hatte bei seiner Anwesenheit in Gibraltar lange Unterredungen mit einigen Abgesandten des Sultans. Daran, daß England oder irgend eine andere Macht zu gunsten des Sultans einschreiten werde, ist nicht zu denken. Die Revolution in San Domingo. (!) Die vor San Domingo liegenden ausländischen Kriegsschiffe, darunter der deutsche Kreuzer ,, Vineta", haben zum Schutz der Konsulate Truppen gelandet. Die Konsuln versuchen, zwischen den Aufständischen und der Regierung zu vermitteln, sie hatten vorgeschlagen, beide Parteien sollten die Waffen niederlegen und eine Kommission ernennen, die einstweilen die Regierung führen soll, bis ein neuer Präsident gewählt ist. Ein Angriff der Regierungstruppen auf die Stadt ist von den Aufständischen unter großen Verlusten auf beiden Seiten abgeschlagen worden." Kurze politische Wachrichten. ( 2) Der freisinnige Reichs- und Landtagsabgeordnete Rechtsanwalt August Munckel ist am Karfreitag im Alter von 67 Jahren infolge eines Lungenemphysems gestorben. Mundel vertrat von 1881 bis 1893 im Reichstag den 3. Berliner Wahlkreis, von 1893 bis jetzt den Wahlkreis Grünberg- Freystadt in den Reichstag. Dem preußischen Abgeordnetenhause gehörte Munckel seit 1882 als Vertreter des 4. Berliner Wahlkreises an. * Kurz vor der Reise des Präsidenten Loubet nach Algier hat der Generalgouverneur dieser Kolonie, Reboil, sein Amt niedergelegt. * In Venezuela ist die Revolution noch immer nicht zu Ende. Neuerdings haben die Aufständischen die Regierungstruppen in der Nähe von Caracas geschlagen und eroberten 2 Geschüße; ferner erbeuteten sie Barquisimeto und machten viele Gefangene. Aus Cors wird ein heftiges Gefecht gemeldet; Einzelheiten darüber fehlen noch. * In Zapresic wurde die auf Anlaß des ungarischen Nationalfeiertages am Bahnhofe gehißte ungarische Fahne von Hunderten kroatischer Bauern herabgerissen, mit Petroleum begossen und verbrannt. Eine Agram herbeigerufene Gendarmerteabteilung nahm feierlich die Wiederaufhissung der Fahne vor. aus * Aus Somaliland wird berichtet, daß sich der Mullah nach dem italienischen Territorium geflüchtet hat. Nachdem der Feind nunmehr unschädlich gemacht worden ist, werden sich die englischen und abessynischen Streit fräfte in Gergolubi vereinigen Hof und Gesellschaft. Der Kaiser wird auf der Hinfahrt nach Italien in München eine Zusammenkunft mit dem Prinzregenten Luitpold haben. Das Kaiserpaar wird am 30. d. M. in Bückeburg an der Hochzeitsfeier des Großherzogs von Sachsen- Weimar mit der Prinzessin von Reuß teilnehmen. Von dort wird unmittelbar die Reise nach Rom angetreten, wo der Aufenthalt bekanntlich vom 2. bis zum 6. Mai in Aussicht genommen ist. *** Der deutsche Kronprinz und Prinz Eitel Friedrich weilen zur Zeit im Schloß zu Athen und be sichtigen von dort aus die Kunstschäße der griechischen Hauptstadt und ihrer Umgebung. Ueber den Empfang im Piräus wird folgendes berichtet: Kaum war der„ Saphir mit den Prinzen eingelaufen, gingen der Kronprinz und die Kronprinzessin von Griechenland an Bord. Bald darauf traten die hohen Herrschaften die Fahrt nach Athen an, wo sie am Bahnhose vom Könige, den Prinzen Nikolaus und Andreas, dem Minister des Auswartigen und dem deutschen Gesandten in Athen empfangen wurden. *** Der italienische Ministerpräsident Brinetti machte dem deutschen Reichskanzler Grafen Bülow in Corrent einen Gegenbesuch. Der frühere deutsche Botschafter in Nordamerika, v. Holleben, dessen definitive Abberufung jüngst in Washington notifiziert wurde, weilt für die nächste Zeit in Stuttgart; über die Wahl seines fünftigen Wohnsthes hat er noch keine Entscheidung getroffen. Das Ende der Streiks! (-) Was nach den Ereignissen der letzten Tage voraus zusehen war, ist eingetreten: Der holländische Generalstreit ist gescheitert. Die Leitung der holländischen sozialdemokratischen Gewerkschaften, die den Streif s. 8t. proflamiert hatte, hat jezt eine Proklamation erlassen, wonach die Verpflichtung der Gewerkschaftsangehörigen, weiter zu streiken, aufhören soll. Zu diesem Rückzuge sind die Führer der Etreitbewegung offenbar durch zwei Erwägungen veranlaßt worden: Einmal durch die Nücksicht darauf, daß nach einer Bekanntmachung der Eisenbahnverwaltungen und sonstigen Unternehmer kein Arbeiter später wieder angenommen worden würde, der nicht spätestens am Freitag die Arbeit aufgenommen hätte. Zum anderen aber sagten sich die Streifleiter mit Recht, daß das neue holländische Streifgeset mit seinen scharfen Etrafbestimmungen gegen Streifende doch burchgehen werde, und daß dann die noch streikenden Arbeiter in eine üble Lage geraten würden. Daß diese Erwägung richtig war, haben die Tatsachen inzwischen gelehrt: Am Tage darauf ist das Etreifgesetz von der ersten holländischen Kammer einstimmig genehmigt wor den und, nach Sanktion durch die Königin, sofort in Kraft getreten. Unter diesen Umständen werden die Arbeiter, die zum teil den vernünftigen Beschluß der Etreifleitung zunächst mißbilligten, wohl einsehen, daß die Aufhebung der Verpflichtungen zum Streit in ihrem eigenen Interesse lag, und nur wenige Tage dürften vergehen, bis die große Mehrheit der Arbeiter wieder ihre Täligfeit aufnimmt. Es heißt zwar, daß die in der holländischen Arbeiterschaft stark vertretene anarchistische Richtung den Streif fortseßen wolle, und ihr Führer, Domela Nieuwenhuis, fordert seine Anhänger sogar auf, das Streifgesetz ,, auf revolutionären Wege" zu Falle zu bringen. Aber das sind in der Hauptsache Großsprechereien, die vielleicht noch einige Krawalle im Gefolge haben mögen, die aber nichts an der Tatsache ändern, daß der Generalstreik der Arbeiter in der Tat als zu Ungunsten beendet gelten muß. Das beweist auch ter Umstand, daß die preußischen Bahnen ohne weiteres wieder Güter nach Holland annehmen. Der regelmäßige Verkehr ist eben fortan gesichert. Nur dann wäre eine revolutionäre Bewegung größeren Stils zu befürchten, wenn die Bahnverwaltungen die Streifenden nicht wieder einstellen. Wenn die Arbeiter hungern, so erklärte ein holländischer Politiker einem Journalisten, so haben wir den Bürgerfrieg! Unter diesen Umständen wird einige Nachsicht seitens der Bahnverwaltungen durchaus angezeigt sein. Die Miliz wird wegen der Notwendigkeit, die Bahnstrecken zu bewachen, nicht entlassen werden. Auch in Rom ist der Generalstreit gescheitert. Die Arbeiterführer haben einen Aufruf erlassen, der die Arbeiter zur Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit auffordert. Einige angesehene Bürger der ewigen Stadt sind damit beschäftigt, zwischen Arbeitern und Unternehmern zu vermitteln. Das nach Rom beorderte Militär ist infolge der Beendigung des Etreits, an dem nur noch seine Urheber, die Eeger, festhalten, nach seinen Garnisonen zurückgesandt worden. Auch der Budapester Straßenbahnerstreik dürfte binnen furzem mit einer Stiederlage der Streifenden enden. Die Straßenbahngesellschaft hat sämtliche Ausständigen ausgesperrt. Unter diesen macht sich schon die Neigung bemerklich, um gut Wetter bei der Direktion au bitten. Während dieſe unter plaubernd schritt das Paar wungslos welche Gefühle fie erwedten. 93 vorwärts, a Braue geworfen und der int Bemühte, einen Reifen, welchen gen geblieben, herabzulangen, ohne eine Ahnung, wie machte ihn vorsichtig auf Benedikta aufmerksam, die sich nicht auch? fragte Ulrichs Begleiterin plöblich und Ihre Berwandte ist auffallend schön, Gezweig über ihr hänber Damen finden Sie eine Siese Chellano ichen Nerzu ihrer fchönen G Sa, mein Gott, haben Sie denn Feinen Benedikta schüttelte den Kopf, aber fie schwiegener trat er mit Surid Sur Seite, welcher ein Anliegen Mit gerunzelten Brauen immer geröteter es fast wie ein Vorwurf von seinen Lippen. Benebitta follte tanzen! Sie mußte es wagen, won Jugendnut in fich? So wagen Sie es doch test Stirn, lehrte er zur Tafel an ihn hatte. nod Dann und wenn er fie mit Chemort in den Mirhel her some tig Büge und Niedertracht, haßt sie Guch. Und Jie hat fahmen Hund, der ein echt dazu, das ihr selbst Sie mich darauf hin fortjagen wollen wie einen alten, die das Mädchen einzig von Euch allen fennt und wenn auch nicht helfen. Ein noch obendrein bissig machen wird! Das sage ich Ihnen, bie Brigitten elbst Gott im Simmel nicht stret so tann ich mir пип, WHY SCIO PEDEte es und bumpelte davon, stolz erhobenen Ho doch heraus." Damit wandte sie ihm furz den Rüden nie eine Strom frischer Luft getroffen. 3 werbe ben sich hin. Durch seinen Körper rieselte es wie leises grösteln. beweglich, den Kopf auf die Bruft gefenti, fann er bor bennach 1 flüsterte er. Aber um welchen Preis un ( Fortseßung folgt.) Streits einen Fehlschlag für die Arbeiter bedeuteten, hat der Baseler Maurerstreit mit einem Siege der Streifenden geendet. Fast sämtliche Forderungen sind ihnen bewilligt worden. Hoffentlich finden diese wirtschaftlichen Erschütterungen nicht sobald eine Wiederholung! Nab und fern. Brinzessin Luise von Tostana soll nach einer Mel bung aus Dresden auf die Regelung ihrer Personalverhältnisse warten müssen, bis König Georg von Sachsen Ende April seinen angefündigten Besuch am Wiener Hof abstattet. Alle auf diese Angelegenheit bezüglichen Maßnahmen seien stets im vollen Einvernehmen zwischen den Höfen von Wien und Dresden getroffen worden. Von Louise von Toskana erscheinen übrigens demnächst im Verlag von Hermann Seemann Nachfolger zu Leipzig zwei Musikstücke. Die eine dieser Kompositionen ist ein Liebeslied mit dem Titel ,, Du allein", die andere Komposition ist ein ,, Capricietto" für Klavier zu zwei Hänben, dessen schwermütig walzerartige Weise leicht an ungarische Musik antlingt. † Das Osterfest am deutschen Kaiserhof wurde in altgewohnter Weise gefeiert. Nach dem Festgottesdienst am Ostermorgen machte die ganze kaiserliche Familie einen Ausflug nach dem Schlosse Bellevue, wo das übliche frohe Eiersuchen stattfand, an dem sich nicht nur die kaiserlichen Kinder und deren Freunde und Spielgefährten, sonbern auch das Kaiserpaar selbst eifrig beteiligt. Der Kar ser soll im Ausfindigmachen von schwierigen Verstecken großes Talent entwickeln. Die Beamten und Bedienten des unmittelbaren Dienstes erhalten ebenfalls Eierspenden, daneben aber auch Geldgeschenke. Früher wurde übrigens das Eiersuchen im Schloß Niederschönhausen abgehalten, erst der jezige Kaiser hat die Neuerung mit Bellevue eingeführt. Auf seine Anordnung wehte auch jetzt zum erstenmal am Charfreitag als Zeichen christlicher Trauer auf dem königlichen Schlosse zu Berlin die Flagge auf Halbmast. * Eine Pulverfabrik mit 1000 Arbeitern in die Luft geflogen diese Kunde wird aus dem Kantoner Arsenal verbreitet. Nähere Einzelheiten lagen 24 Stunden nach Gintreffen dieser entseßlichen Nachricht noch nicht vor. Es steht baher zu hoffen, daß sich die Zahl der Cpfer bedeutend reduziert. Die Werkstatt müßte ja sonst rein mit Arbeitern vollgepropft gewesen sein. Vielleicht stellt sich auch das Ganze als eine jener Tatarennachrichten heraus, die phantastevolle Reporter nur zu oft in die Welt hineinposaunen. Bunte Chronit. In Frankfurt a. M. wurde in einer halbvergessenen Truhe der Stiftung ,, Frankfurter Almosenkassen dieser Tage von städtischen Beamten ein sehr wertvoller Silberschaß aus der Zeit vor etwa 150 Jah ren gefunden. Derselbe dürfte offenbar einmal zum Pfand gegeben und nicht wieder eingelöst worden sein. Eine Liebestragödie wird aus Berlin gemeldet. Daselbst fand man einen verheirateten Herrn, dessen Identät noch nicht feststeht, in der Wohnung seiner Gelieb ten Anna G. erschossen auf. Das Mädchen war gleichfalls eine Leiche, es hatte scheinbar Gift genommen. Die Beweggründe der Tat liegen vorläufig noch im Dunkeln. Auf dem amerikanischen Kriegsschiff ,, Jowa", welches in Golf von Mexiko Schießübungen vornimmt, wurden durch das Springen eines zwölfzölligen Geschützes drei Mann getötet und mehrere verwundet. Vermischtes. †*[ Einen poetischen Oftergruß vom Niederwald] sendet uns ein treuer Leser, der einige Tage froher Muße im frühlingsschönen Rheingau verbringt: Ich sehe vom Gipfel- zu Füßen den Strom Das Weltall zur Halle sich weiten, Und funstvoll geschwungen als Kuppel am Dom Den Himmel darüber sich breiten. Und rings um mich her ein duftiger Hauch Ein sprossendes Keimen und Leben. Es schmückt sich der Baum, und es schmückt sich den Dem Dome die Zierde zu geben. Da flutet in uns es gar mächtig empor, Ein glückverheißendes Ahnen Strauch, Umschmeichelt mich zärtlich und schmeichelt mir vor Ein Bild von zukünftigen Bahnen. Jch ahne ein Glück, das über mir lebt, Weit über der Welt und den Sternen, Die Seele, befreit von den Fesseln, entschwebt In unermeßbare Fernen. Da Klingt vom benachbarten Bergeshang Ein Glöcklein silbern und leise. Und überall klingt nun den Rheinstrom entlang Die seltsam ergreifende Weise. Der ehernen Glocken österlich Lied Berkündet ein frohes Erstanden; Das Weltall, zu fröhlichem Glanze erblüht, Entringt sich den fesselnden Banden. H. J. :::[ Das Alter der gekrönten Häupter.] Der jüngste Herrscher der Welt ist der König von Spanien mit 17, der älteste der Großherzog von Luxemburg mit 86 Jahren. Die einzige Frau auf dem Throne, die Königin von Holland, kommt mit 23 Jahren an zweiter Stelle. Der Sultan von Marokko ist 24, der König von Eerbien 27, der Khedive von Egypten 29, der Emir von Afghanistan und der Kaiser von China 32, der König von Italien 34, der Zar 35, der König von Portugal 40, der Fürst von Bulgarien 42, Kaiser Wilhelm 44, der Schah von Persien 50, der Kaiser von Japan 51, der König von Griechenland 52, Kaiser Menelik von Abessinien 62, der König von England 62, der König von Rumänien 64, der König der Belgier 68, der Kaiser von Oesterreich 73, der König von Schweden 74, der König von Dänemark 85 und der Großherzog von Luxemburg 86 Jahre alt. Der Präsident von Kolumbia ist 76 Jahre alt. Präsident Loubet, der zu den ältesten Herrschern von Republiken gehört, ist 65, der Präsident von Argentinien 61, die Präsidenten von Salvador und Paraguay 41, Präsident Castro 43, Roosevelt 45, der Präsident von Nicaragua 51, der Präsident von Bolivia 54 und der Präsident von Honduras und der von Peru 56 Jahre alt. Giessener Cagesneuigkeiten. Der Großherzog hat den Kommandeur des Gen darmeriedistrifts Rheinhessen Oberstleutnant Jakob Karl Cullmann in Mainz auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Mai 1903 ab in den Ruh stand zu versehen; den Kommandeur des Gendarmeriedistrikts Oberhessen Oberstleutnant Freiherrn Ler pold v. Normann in Gießen zum Kommandeur des Gendarmeriedistrikts Rheinhessen in Mainz mit Wirkung vom 1. Mai 1903 ab, den Major Georg Karl Zahn zu Darmstadt zum Kommandeur des Gendarmeriedistrikts Oberhessen in Gießen mit Wirkung vom 1. Mai 1903 ab ernannt. - Der Großherzog hat den Lehramtsassessor E- nst Franz aus Gießen zum Oberlehrer an der Realschule zu Michelstadt und den Lehramtsass ssor Dr. Joseph Köhm aus Gießen zum Oberlehrer am Ostergymnasium zu Mainz ernannt, ferner den derzeitigen provisorischen Landeswohnungsinspektor Gustav Gretschel aus Schandau mit Wirkung vom 1. April an zum Landeswohnungsinspektor. ** Wieder enthoben wurde auf sein Nachsuchen der Pfairer Georg Groth zu Wingershausen von der ihm übertragenen evangelisch n Pfarrstelle zu Rom rod, Defanat Alsfeld. * Zur Reichstagswahlbewegung. Eine Vertrauensmännerversammlung des Bundes der Landwirte und des Hessischen Bauernbundes fand dieser Tage in Darmstadt statt, zu welcher namens der ersteren Landtagsabg. Senßfelder, für den Bauernbund Landtagsabg. Hirschel erschienen waren. Man beschloß nach eingehender Debatte einstimmig ein gemeinsames Borgehen mit der nationalliberalen Partei in der Reichstagswahl abzulehnen und gedenkt einen eigenen Kandidaten aufzustellen. * Reichsbank. Bei der am 17. d. M. stattfindenden Auflegung von 290 Millionen dreiprozentige Reichsanleihe wirkt die hiesige Reichsbankstelle mit Der erforderliche Bedarf an Zeichnungsscheinen ist bei derselben unentgeltlich zu haben. Ausgabe- Aurs 92 pCt. Es wird darauf aufmertsam gemacht, daß bei füheren Emissionen, an welchen die Reichsbanknebenstelle mitgewirkt hat, die gezeichneten Beträge bei der Zuteilung stets volle Berücksichtigung gefunden haber. In Bezug auf die neue Rechtschreibung hat die Ministerialabteilung für Schulangelegenheiten am 27. März 1. J. folgende Verfügung an sämtliche unterstellten Behörden gerichtet: Nach eingelaufenen Mitteilungen hat man an manchen Schaleu die Absicht, bereits vor dem in unserem Amtsblatte vom 30. Dezember v. Js. bezeichneten Beitpunkte alle in der alten Rechtschreibung gedruckten deutschen Lesebücher außer Gebrauch zu setzen, bezw. nicht zum Gebrauch zuzulassen. Eine solche Maßregel, welche der Absicht des angezogenen Amtsblattes direkt zuwiderlaufen und sowohl den Eltern der Schüler wie dem Buchhandel zum Teil recht erhebliche Geldopfer auferlegen würde, können wir nicht gutheißen. Für genaue Befolgung der Bestimmungen vom 30. Dezember ist strengstens Sorge zu tragen. ** Freiwillige vor! Die 1. fahrende Batterie des 2. Großh. Hess. Feldartillerie- Regiments Nr. 61 hat noch einige Freiwillig nstellen für nächsten Herbst offen. Bewerber wollen sich möglichst bald in der Kaserne des Regiments zu Darmstadt unter Vorlage ihres Meldescheins melden, da sonst die Stellen vergeben sind. Handwerker erhalten den Vorzug. * Jahresversammlung der Hauptlehrer und Lehrer der hessischen Gewerbeschulen. Morgen Mittwoch den 15. d. M. findet zu Alsfeld unter dem Vorsiz der Großh. Centralstelle für die Gewerbe die Jahresversammlung der Hauptlehrer und Lehrer der hessischen Gewerbeschulen statt. Mit der Tagung, die im Gewerbeschulhaus vor sich geht, ist auch eine Besichtigung der Zeichnungen und Schülerarbeiten der Alsfelder Schule verbunden. ** Weiße Ostern, es hat sich das Sprichwort in diesem Jahr voll und ganz bewahrheitet; gerade als wollte das Wetter die vielen Spaziergänger in den April schicken. Sonnenschein, Regenwetter, Sturm und-Schnee wechselten im bunten Durcheinander, ein jedes schien um die Osterherrschaft zu kämpfen und doch waren es nur Minuten ihres „ Sieh, Mutter, es schneit schon wechselvollen Daseins. wieder", mit diesen Worten wird manches Kind hinter den Scheiben geseßen haben und sehnsüchtig dem schwindenden Sonnenschein nachgeblickt haben. Ja, anstatt hinaus in Wald und Flur seine Schritte lenten zu können, blieb manche Familie daheim, oder erst am Abend huschte man nach Steins Garten oder nach dem Theater, um dort wenigstens dem Konzert unserer 116.r oder den Elbingern zu lauschen. Wem das zu stark ans Portemonnaie ging, tummelte nach seiner Stammtneipe oder zum Liebchen. Amüs ment gab es doch trotz des schlechten Wetters und jeßt, nach dem Ostern vorüber, nimmt alles wieder seinen gewohnten ruhigen Gang, sogar die Sonne hat sich wieder eingestellt. Den nachstehenden, dem Landesverband der Striegerkameradschaft Hassia" angehörigen Vereinen ist die Erlaubnis erteilt worden, eine Fahne mit dem Landeswappen zu führen: Bickenbach, Laudenau, Steinbuch, Walldorf, Ober- Absteinbach, Nieder Gemün den Strebendorf, Wolf, Ofarben, Großen- Linden, Dorf Gill, Rödgen, Beltershain, Gardeverein Gießen, Rigfeld, Köttingen, Kößenhain, Hacken heim, Weinheim( Rheinh.) Schornsheim, Friesenheim, und Heppenheim a. d. Wiese. ** Die Manöver des 18. Armeekorps finden in diesem Jahre im Regierungsbezirk Wiesbaden statt. Als Uebungsgelände ist der Westerwald in Aussicht genommen. Dort manövriert die 21. Division, sowie die 25. Division( großherzoglich hessische). Das Manövergelände ist in der Um gegend von Dillenburg. Die Divisionsmanöver werden am 21. und 22 September abgehalten und auch die Brigadeexerzieren finden auf dem Westerwald statt. Daran nehmen die 42. Infanteriebrigade( Infanterieregimenter Nr. 80, 81 und 166) und die 50. großherzoglich hessische Infanteriebrigade teil. Der letzte Manövertag des 18. Armeekorps ist der 23. September. ** Die Geschenke, welche Papst Leo XIII. zu seinem Jubiläum aus allen Teilen der Welt erhalten hat, sollen auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 ausge ftellt werden, wenn die mit dem Vatikan eingeleiteten Verhandlungen zu einem günstigen Abschluß gelangen. Das amerikanische Fahrzeug, welches die Jubiläumsgeschenke der Königin Victoria befördern wird, die König Eduard auszu stellen versprochen hat, würde Civita Vecchia, den Hafen Rome, anlaufen, um des Papstes Jubiläumsgeschenke an Bord zu nehmen. Altenkirche Uhr 15 Erba, C Beglar, 23. April bof We Oberbiel, Aglar, Ba Aflar, dorf. Wetlar, Bormitto Behlar, G garten, Oberndor Nachmi Burgio Echwalba mittage dorf, quemba Groß- Ned Uhr 30 finden, Reisfird Nicberklees 30 Nad fleen, D Wismar, 11 Uh bach, Dudenhof tags Münd Bahnhof für A Stodh Bu * Richard Wagner- Denkmal. Dem Fest- Komitee für die Weihe des Richard Wagner- Denkmals sind von dem preußischen Kultusminister Dr. Studt, von dem französischen Botschafter in Berlin Mr. Bihourd und vom Botschafter der Vereinigten Staaten Charlemagne Tower Erflärungen ihres Beitritts in das Internationale Ehren- Komitee zuge gangen; desgleichen von dem Intendanten der kaiserlich russischen Hofmusit, Baron Konstantin von Stackelberg zu Petersburg und vom Präsidenten der Royal- Akademie of Musie in London, dem englischen Komponisten Sir Alexan der E. Mackenzie. Auch der Professor der Musik an der Orforder Universität, Sir Hubert Barry. Studiengenoffe und Freund des als begeisterter Wagner- Verehrer bekannten, englischen Premierministers Balfour, hat namens der„ Bri tish Musical Association" die Erklärung abgegeben, daß diese Gesellschaft eine zahlreiche Delegation zur Teilnahme an den Festlichkeiten nach Berlin entsenden wird. 11 Der Bettelstudent( welcher Theaterfreund kennt nicht diese flotte Operette von Bell und Gonée) ging gestern Abend in Scene. Die Direktion unseres Stadttheaters fonnte auch zur Einführung des neu engagierten Elbinger Operetten Ensembles fein besseres Stück wohl wählen, das uns für einige Tage noch den Genuß so mancher Theaterstücke bieten will. Der Bettelstudent ist auch ein Stück, was, wollen wir sagen, ganz unserem diesjährigen Osterwetter sich an paßt: in der einen Scene Glück, Freude, Uebermut der beiden Studenten Jean Janice und Symon Rymano vicz, die in Gefangenschaft zu Krakau vom sächsischen Gou verneur Oberst von Ollendorf zu einem Heiratsschwindel gekauft wurden dafür, daß ihm die junge polnische Gräfin Laura, Tochter der Gräfin Novalska, mit dem Fecher in's Gesicht geschlagen hat bei seinem Liebeswerben. Und ich hab' sie ja nur auf die Schu'tern gefüßt", ist der Refrain des Ollendorf oder„ Schwamm drüber fommt in so wechselseitiger Form zum Vortrag, daß selbst in Momenten, wo erger, Liebeskummer oder Kampf um die Freiheit das Stück belebt, das Publifum lachen muß. Findet man den Inhalt sonst im Großen und Ganzen etwas zu phantasiereich, so liegt doch etwas Wahrheit aus jener Zeit, da sich dasselbe abspielt( 1704), mit drinn. Die gestrige Aufführung war entsprechend dem Stück flott, die einzelnen Spieler waren auf ihren Posten, man merkte, daß die ganze Regie eine gute war. Besonders gefiel uns neben dem Dendorf( Herr Bruck) der Kerkermeister Enterich( Herr Ganzert), der Kornet von Richthofen( Frl. Maja kaldern) die ganz vorzüglich den schneidigen jungen Leutnant markieren fonnte, noch die Hauptperson, der Student Symon Rymonowicz( Herr Nolte). Etwas mehr innere Begeisterung in der letzten Scene hätte diesem wie auch seinem Freunde Jan Janicke( Herr Sommer) besser gestanden. * Herr Karl Helder im Restaurant„ Hohenzollern" hat den in Weylar gelegenen„ Gasthof zum Römischen Kaiser" mit sämtlichem Inventar für, wie wir hören, 61000 Mart gekauft. Die Uebernahme erfolgt am 16. April. ** Turnerisches. Befanntlich findet in den Tagen des 19.- 23. Juli d. I. in dem alten Nürnberg bas 10. deutsche Turnfest statt. Gegenwärtig werden die Einladungen an die der deutschen Turnerschaft angehörende Turnvereine bversandt. Das 9. deutsche Turnfest wurde im Jahre 1898 in Hamburg abgehalten und waren dort ca. 30,000 Turna anwesend. Für Nürnberg wird noch ein größerer Besuc namentlich aus Deutsch- Desterreich erwartet. Auch das Aus land wird vertreten sein und entsendet z. B. Nordameri eine auserlesene Mannschaft. Im Anschluß an das Turn fest sind eine Anzahl Turnfahrten vorg s hn, die wohl all rege Beteiligung finden werden. Aus Hessen und nachbargebieten. Laubach. Das hiesige Stift hat durch die E nung der Provinzial- Siechenanstalt eine Anzahl Kranke a letzte abgegeben. Der Wirkungskreis unseres Stifts ist do durch vermindert und man hegt darum den Gedanten, de selbe in eine Art Pensionat umzuändern. ** Wezlar. Nicht geringes Aufsehen erregte es wenigen Tagen, als ein Gerichtsbeamter einen Untersuchung gefangenen in Försterstracht dem Gerichtsgebäude zufüh Es handelte sich um einen Schwindler, der unter der spiegelung, er sei Kollege, die Förster der Umgegend brandschaßen versuchte. ** Die Frühjahrs- Kontrol- Versammlungen im A Weylar werden in diesem Jahre wie folgt abgehalten: Weglar, Land, Ersatz- Reserve, Schüßengarten, 21. Vormittags für of Altenberg, Bahnhof Wesl Garbenheim, Nauborn, Niedergirmes, Oberbiel, Ste dorf. Kagenfurt, Wirtschaft Lorenz, 21. April, 1 Uhr 45 R mittags für Daubhausen, Dillheim, Edingen, Ehring hausen, Greifenstein, Greifenthal, Holzhausen, R furt, Ulm. Niederlemp, Ausgang nach Kölschhausen, 22. April Uhr 30 Bormittags, für Bechlingen, Bellersdorf, B tenbach, Treisbach, Kölschhausen, Niederlemp, D Temp. an der Ba die Bahn bi + Lan Smidt un Wegfangens je 4 Woche Ma in der hief Dr. Scha 9 fommenden 9 Tourist Borfiender Schneide werten Son bereins. infenhaus, Holzhausen henberg Lage, die weitere Um recht bante fich nach Sommer willfommer ΔΕ After von Storb new Lindw.hrb Infanteriere Ofr Frau ihr f auf operati wi: b mit farten, we die Prist W M werten Na haft in 2 wieder fe ง Aftien- Br erreichen Wegen füblich längerung April bis peret. Bie fiche Infanterio 818. Armeeforp Sapft Leo XI Welt erhalten hat Bouis 1904 ausge eingeleiteten Br B gelangen. Da iläumsgefdente de nig Eduard aus Becchia, den Haf Siläum geidente Feft- Romitee f als sind von da no bom Botschaft Altenkirchen, Ausgang nach Bischoffen, 22. April 12 Uhr 15 Nachmittags für Ahrdt, Altenkirchen, Bermoll, Erda, Groß- Altenstädten, Hohensolms, Mudersbach. Schlar, Land, Reserve und Landwehr, Schüßengarten, 23. April 9 Uhr Vormittags für Hof Altenberg, Bahnhof Wetzlar, Garbenheim, Nauborn, Niedergirmes, Dberbiel, Steindorf. klar, Bahnhof, 23. April 1 Uhr 15 Nachmittags für Aßlar, Berghausen, Blasbach, Klein- Altenstädten, Werdorf. Weylar, Stadt, Reserve, Schüßengarten, 24 April 9 Uhr Bormittags. Behlar, Stadt, Ersaz- Neserve und Landwehr, Schüßengarten, 24 Ap.il 2 Uhr Nachmittags. Oberndorf, Ausgang nach W.zlar, 25. April 1 Uhr 30 Nachmittags für Abshausen, Bonbaden, Braunfels, Burgsolms, Oberndorf. | - Wie Frankfurt verkauft. Die Preise der Dauerkarten find folgende: Balkon: Sperrfis in den ersten vier Reihen Mt. 30; Sperrsiz fünfte bis achte Reihe Mt. 25; Sperrsiz übrige Heihen Mt. 20; Saal in den zwölf ersten Reihen Mt. 25. Der Verkauf der Dauerfarten wird am 30. April geschlossen; dann beginnt der Verkauf von Einzelfarten für die verschiedenen Konzerte und wettgefänge, soweit nach Schluß des Dauerkarten- Verkaufs noch Pläge übrig sind. man uns mitteilt, finden die Bemühungen der Frankfurter Sänger zur Erlangung von Wohnungen für die zum Feste eintreffenden Gäste bei der Bürgerschaft freundliches Entgegenfommen. Eine große Anzahl zu bezahlender Bimmer sowie Freiquartiere stehen dem Wohnungsausschusse bereits zur Verfügung, sodaß er, wenn die Anmeldungen weiter so zahlreich eingehen, in die angenehme Lage zu kommen hofft, allen Wünschen gerecht werden zu können. Professor Dr. Bernhard Scholz hat einen Fest | den Vereinigten Staaten von Nordamerika zu veranstalten, als auch Einrichtungen zu treffen, durch die einzelnen Reisenden zum Besuch der Weltausstellung in St. Louis Erleichterungen verschafft werden Bei den zu veranstaltenden gemeinsamen Fahrten wird das Reisebureau außer dem Besuch der Weltausstellung in St. Louis zwei verschiedene Biele ins Auge faffen, nämlich a) ei em Teil der Reisenden wird Gelegenheit gegeben, rein touristische Swede zu ver folgen, und besonders die großartigen und schönen landschaftlichen Punkte der Vereinigten Staaten, wie den Hudson, das große Seengebiet, die Niagarafälle, die Rocki Mountains, den Vellowstonepart, das Yosemitetal u. f. w. fennen zu lernen; b) dem anderen Teil der Reisenden wird außer dem Besuch der herrlichen Landfchaftsbilder die Möglichkeit. geboten, die großen Industrie- Werkstätten, Fabriken, Werften, Bank und Warenhäuser fennen zu lernen. Herr Karl Stangen, der die Vereinigten Staaten in ihrer ganjen Aus. geben, um die nötigen Arrangements und Abfomunen zu gunsten der Besucher der Weltausstellung in St. Louis zu treffen. n dem franzöfifchwalbach, Bürgermeisterei, 25. April 4 Uhr 30 Nach hor geschrieben, den die vereinigten Frankfurter Sänger zur dehnung genau fennt, wird sich demnächst nach Amerika beLower Erflärunge Shren- Komitee zug mittags für Griedelbach, Kraftfolms, Kröffelbach, Laufdorf, Neukirchen, Niederquembach, Niederweg, Oberquembach. Oberweh, Schwalbach. nten ber taiferlis Groß- Rechtenbech, Ausgang nach Wegfar, 27. April 1 von Stadelberg Royal- Ulademie niften Sir Alepa Ühe 30 Nachmittags für Hochelheim, Hörneheim, Lüßel finden, Groß- und Klein Rechtenbach, Bollnfirchen, Begrüßung des Kaisers bei dem Sängerwettstreit in Frant furt a. Main am 2. Juni vortragen. Die Komposition er scheint im Verlage von Gebr. Hug u. Co., Leipzig. Kassel, 10. April. Die städtischen Behörden er nannten den Geh. Sanitätsrat Dr. Endemann zum Ehrenbürger unserer Stadt. Dr. Endemann vertritt gegenwärtig den Wahlkreis Kassel- Melsungen im Reichstage, wo er der abgelehnt. Er genießt hier bei allen Parteien großes Ansehen. Muſit an de Niederkleen, Ausgang nach Rechtenbach, 27. April 1 Uhr nationalliben Frattion angehört, hat aber eine Wiederwahl Berehrer bekannte 30 Nachmittags für Dornhaus n, Ebersgöns, Nieder fleen, Oberkleen. t namens der„ B Wißmar, Bahnhof, ing abgegeben, d Teilnah früher Krofdorf- 28. April 11 Uhr 45 Vormittags für Gleiberg, Krofdorf, Launs bach, Odenhausen, Salzböden, Vezberg, Wißmar. Dudenhofen, Bahnhof, 28. April 3 Uhr 30 Nachmit tags für Azbach, Dorlar, Dudenhofen, Kinzenbach, Münchholzhausen. ation zur den wird. terfreund tennt ni ging gestern Ab ttheaters fonnte a Elbinger Operett vählen, das uns Theaterstücke bi Stüd, was, wol Osterwetter fich eude, Uebermut Symon Ryman vom sächsischen G nem Heiratsschwin die junge polnil Novalska, mit de seinem Liebesperben Schu'tern gefüßt", „ Schwamm drüber" zum Vortrag, da Marburg. Die erschienene Märznummer der Summer oder Kampf Touristischen Mitteilungen" enthält einen vom Bublifum lochen mui. Borfißenben des Oberhessischen Touristenvereins, Hauptlehrer en und Ganzen etwa Schneider- Marburg verfaßten artikel über die empfehlens Wahrheit aus jenen werten Sommerfcischen im Gebiet des Oberhess. Touristendrinn. Die geftrige be reins. Es sind darin berücksichtigt die Orte Marbach, flott, die einzelnes inſenhaus, Frauenberg, Biedenkopf, Gönnern, Gladenbach, erfte, daß die ganzolzhausen bei Bladenbach, Norded, Münchhausen, RauTiel ung neben dem Senberg und Burgholz. Bei į dem dieser Orte sind die neiſter Enterich( her Lage, die Wirtschaften, die Ausflüge in die nähere und hthofen( Fr. Maju weitere Umgebung und sonst Wissenswertes angegeben. Die en schneidigen jungen richt dankensweite Busammenstellung dürfte manchem, der ie Hauptperfon, de fich nach einem Blaze umsieht, an dem er im nächsten Rolte). Etwas meh Sommer sich einige Wochen zur Erholung aufhalten will, cene hätte diefem willkommen sein. err Sommer) beffe: taurant Hohenzollen Basthof zum Römi wie wir hören, 6100 Igt am 16. April. nbet in den Tagen ten Nurnberg bos werden die Einladung ngehörende Turno wurde im Jahre 18 Dort ca. 30,000 Tun chein größerer B wartet. Auch das det z. B. Nordam Bahnhof Braunfels, 29. April 1 Uhr Nachmittags für Allendorf, Bistirchen, Biss- nberg, Lun, Niederbiel, Stockhausen, Tiefenbach. Buzzbach, 14. April. Heute wird mit den Arbeiten an der Bahn Buzbach Lich begonnen. Man hofft die Bahn bis zum 1 Oft. d. J. fertigstellen zu können. Langenfelbold, 13. April. Die Fabritarbeiter August Schmidt und Friedrich Neumann von her wurden wegen Wegfangens von Singvögeln vom hiesigen Schiffengericht zu je 4 Wochen Haft verurteilt. ** Marburg. Verliehen wurde ben Privatbozenten in der hiesigen philosophischen Fakultät Dr. Die war und Dr. Schaum das Prädikat Professor. Marburg. Der nächste Schweinemarkt findet fommenden Donnerstag den 16. April statt. Anschluß an das m rgef hin, die w bbargebieten ift hat durch die eine Anzahl Krank is unferes Stifts if rum den Gedanken, ndern. Auffehen erregte d mter einen Unterfud Gerichtsgebäude zu bler, der unter der örfter ber Umgege Serfammlungen im pie folgt abgehalten: Schüßengarten, 21 nberg, Bahnhof rgirmes, Oberbiel, 1. April, 1 Uhr 45. aheim, Edingen, nthal, Holzhausen, fhausen, 22. lingen, Bellersbor aufen, Niederlemp A Frankfurt a. M., 13. April Jn Breslau starb im Alter von 59 Jahren der Generalmajor Becker. Der Versorb.ne war von 1898-1902 Rommandeur des hiesigen mndw.hrb zirks und vor dem Stabsoffizier im 2 Nass. Infanterieregiment Nr. 88 in Mainz. Frankfurt a. M., 13. April. Hier verschluckte eine Frau ihr falsches Gebiß. Es mußte im Heiliggeist Hospital auf operativem Wege aus dem Magen entfernt werden. ** Zum Frankfurter Gesangswettstreit. Nunmehr wt: d mit dem Verkauf der Karten begonnen. Die Dauerfarten, welche für alle Konzerte und Wettgefänge, sowie für die Pr.isverteilung gültig sind, werden vom 7. April an in Obersaulheim, 13. April. Ein hiesiger Landwirt, dem seine Frau wegen seiner Trunkenheit eine Garbinenpredigt hielt, suchte ihr mit einer Sichel den Hals abzuschneiden. Die Frau wehrte sich verzweifelt, und der Streit endete damit, daß ihr, während sie am Boden liegend mit ihrem Manne rang, die Nase glatt abgeschnitten wurde. Der Mann hat im letzten Jahre bereits zweimal Selbstmordversuche durch Eihängen gemacht. Frankfurt a. M. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes ist die Volkszahl für den Stadtkreis Frankfurt a. M. unter Berücksichtigung der seit der letzten Volkszählung polizeilich gemeldeten Bu- und Abwanderungen, sowie des entsprechenden Ueberschusses der Geburten über die Sterbefälle an 1. Arril 1903 mit rund 306,000 anzunehmen. ** Mainz, 8. April. Das Dienstmädchen eines hiegen Meggermeisters fam mit Zwillingen nieder. Vater ist Angabe des Mädchens entweder der Meggermeister oder sein Sohn. Berwickelte Geschichte! Nassau, 13. April. Ein netter Osterhase" wurde den Einwohnern unserer Stadt von den Stadtvätern besheert. Diese beschlossen nämlich eine abermalige Steuererhöhung und festen als Gemeindesteuer einen Buschlag von 133 Proz. zu der staatlichen Einkommensteuer, 170 Bgoz. Realsteuer und 70 Proz Betriebssteuer fest. Kassel, 13. April. Das für das 3. Kurhess sche | Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es tönnen eingestellt werden: 26 Dienstmädchen für sofort und später ( hier und ausw.) bei hohem Lohn, 2 Kindermädchen, 2 Hausmädchen, 1 Küchenmädchen, 2 Schreiner( ausw.), 1 Maschinenschlosser, einige Tapezierer für dauernde Arbeit bei hohem Loha nach ausw, 2 Steinhauer( ausw.) 1 Anstreicher( ausw.) 4 Shneider( hier), 2 Schneider( ausw.) 5 landwirtschaftl. Knechte, 1 landw. Arbeiter, 1 Kutscher, 1 Pferdefnecht, 7 Hausburschen, 1 Weißzeugnäherin, 2 Köchinnen, 4 Lauf- bezw. Puzzfrauen, 3 landw. Mägde. 1 Milchaustragerin. Lehrlinge: 1 Gärtner, 1 Spengler, 3 Schmiede, ( 1 hier, 2 auswärts), 1 Wagner, 1 Rüfer, 5 Schlosser, 2 Schreiner, 1 hier, 1 ausw., 1 Stellmacher und Wagenbauer( ausw.), 3 Buchbinder, 5 Bäck.r( 3 hier, 2 ausw), 2 Schuhmacher, 2 Schneider, 2 Glaser, 1 Weißbinder, 2 Kaufleute. Es suchen Arbeit: 3 Bau und Maschinenschlosser, 1 Sattler und Polsterer, 5 Schreiner, 1 Ladierer, 1 Bäcker, 1 Glaser, 1 Dachdecker, 1 Heizer, 1 Herrschaftsgärtner, 2 Büreaugehilfe oder Aufseher, 1 Bureaubiener, 1 Aushilfsfellner, 9 Knechte, 3 Taglöhner, 2 Gartenarbeiter, 1 Rutscher, 5 Hausburschen, 1 Weißzeugnäherin, 1 Verkäuferin, 2 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, 1 Haushältern, 1 Krankenpflegerin, 3 Lauffrauen, 1 Wash- und Puz rau. Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Schlosser, 1 Weißbinder, Marktbericht. * Marburg, 11 April. Auf dem heutigen Wochenmarkt tofteten: Butter, Pfd. 1,10-115, Hühnereier, 2 t. 10-12, Käse, pr St. 12, Käschen, br. St. 4, Kochfäse, pr. Pfd. 40, Käsematte, pr. Infanterieregiment Nr. 83 auf dem Schlachtfelde von Wörth 1 Kaufmann, 8 Schreiber. zu errichtende Denkmal wird seinen Platz auf der Höhe von E.saßhansen, zwischen diesem Ort und der Straße Mors brunn- Fröschweiler, ganz in der Nähe des Denkmals der 94er, erhalten. Das Regiment hat an der Wegnahme von Elsaßhausen, der Vernichtung der aus 4 Kürassierregimentern bestehenden Division Bonn und der Erſtürmung von Fröschweiler hervorragenden Anteil gehabt und dabei schwere Verluste erlitten. St. 5, Kartoffeln, Bfb. 4 Pfg. 100 kilo 3.00-000 mr., Kohl Borre Stüd 5-8, Rüben, rote 8-10, Sahnen, pr. St. 1.50-200, 1 St. 5, Blumenfobl, 1 St. 30-6), Spinat, Pfd. 35, Salat pr. Kopf 10-18, Möhren, pr. Pid. 10, Sellerie St 5-25, Hühner, pr. Std. 1.50-1.80, Tauben, pr. St. 50, Kapaunen 00-00 Aus Rheinhessen, 13 April. Die vom Hessischen Radie'e, pr. Pad. 10, Merrettich, pr. Pad 15-30, Zwiebeln, Bfd. 10 Landwirtschaftsrat über die Mäuseplage angestellten Erhe- Knoblauch, pr. Knolle 5, infraut, pr. st. 20-40, Rotfraut pr. 30-45. Porre, Stüd 5-8 Pig., Rüben, rote 8-10 fg., bungen haben ergeben, daß sich der von den kleinen Nagern wirshina, pr. f. 30-40, Aepfel pr. Pfb 18-25, bo, Korb 3-3,50, angerichtete Schaden in der Provinz Rheinhessen auf mehrere Millionen Mart beläuft. Einzelne Gemeinden berechnen den Schaden auf 10000-100 000 Mt. Manche Aecker waren so verwüstet, daß nicht einmal angegeben werden konnte, welche Frucht eigentlich dort gewachsen war. *** Um den deutschen Besuchern der Weltausstellung in St. Louis 1904 die Amerikafahrt bequem und angenehm zu machen, trifft das seit 1867 bestehende, weitbekannte Reisebureau von Karl Stangen in Berlin, FriedrichStraße 72, jezt schon Vorbereitungen. Das Bureau beabsichtigt sowohl Sonderfahrten und Gesellschaftsreifen nach Wirtschafts- Uebernahme. Weintrauben, pr. Pfd. 00, Birnen, fo. 00-00 Big. Couverts mit Firma von Mk. 3.50 an, liefert die Expedition. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr.1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin klein, Gießen. Preis- Aufgabe. Buchdruckerlehrling Zur Verteilung kommen: 10 Stück gold. Uhren, Meinen Freunden und Bekannten von hier und Umgegend, sowie meiner 10 werten Nachbarschaft die ergebene Mitteilung, daß ich vom 15. April ab die Wirtschaft in meinem Hause, Neuen Bäue Zum kühlen Grund wieder selbst übernehme. Ich werde durch Führung guter Küche, Ausschank des vorzüglichen Bieres der Aftien- Brauerei Gießen, reine Weine 2c mir das alte Renommee der Wirtschaft zu erreichen und zu erhalten suchen. Um recht zahlreichen Zuspruch bittend, zeichne Joh. Bekanntmachung. Hochachtend Seeger. Bruteier Wegen Vornahme von Pflasterungsarbeiten wird die füdliche Wegerampe am Westende der in Verlängerung der Klinikstraße belegenen Brücke vom 15. April bis 9. Mai 1. Js.3 für den Fuhrwerksverkehr geSperrt. Gießen, den 13. April 1903 Großherzogl. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. ( rebhuhufarbige) bei Heinr. 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Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kapitalzinsen drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen ciner, eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildung anstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1903 drei Stipendien zu vergeben, Das Stipendium fann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es können jedoch nur Angehörige solcher Ge meinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bild ungsanstalt besuchen oder besuchen wollen, und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind einge Robert Stuhladen, ihre Gesuche durch ihre betreffende Bürgermeistere Gieken, Neustadt. GANZ UMSONST wirklich wertvolle, sonst nicht gebotene Spesialauskünfte brieflich auf alle m. genauer Beschreibung gegebenen Anfrage über kometische Fehler, wie Doppelkinn, Falten, Runseln, Hautgries, Milesser, Sommersprossen, überflüssige Haare, Hautblüten, Pickeln, unnatürl. Röte, fettigen Teint, graue Gesichtsfarbe, Magerkeit, Fettleibigkeit, Fehler der Figur, Verbesserung der Formen, Pflege der Haut und des Teints, Handpflege, Pflege der Augen, Augenbrauen, Augenwimpern, Haarpflege, Zahnpflege usw. Wir bekampfen alle Schwindelmittel, alle geheimnisvollen Wundermittel. Wir bieten dagegen mustergiltige Aufklärung und Ratschläge und suchen durch den Kampf mit der Unreellität und Unver frorenheit das Publikum vor Enttäuschungen zu bewahren. Kosten oder Verpflichtungen entstehen nicht; Rückporto ist beizufügen. Man adressiere: Redaktion der Goldgrube", Ostseebad Kolberg und füge im Brief das Zeichen insu: P. G. 600. Schirme werden schnell und gut reparirt u. ner be= zogen. Kaffeler Schirmfabrik Gießen, Seltersweg 9 die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus Orten der Provinz Starkenburg an die Bürger meisterei Darmstadt, aus Rheinhessen an die Bürger meisterei Mainz, aus Oberhessen an die Bürgermeisterei Gießen bis längstens zum 1. Mai ds. Js. gelangen zu lassen. Den Gesuchen sind an Zeugnissen beizulegen: 1) ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis, 2) eine behördliche Bescheinigung, daß und wo Ge suchsteller studiert. 3) ein Führungs-( Beumunds-) Zeugnis. Außerdem ist der Nachweis zu erbringen, daß der Gesuchsteller in Hessen geboren, bezw. hessischer Staate angehöriger ist. Darmstadt, Gießen, Mainz, 1. April 1903. Das Kuratorium. Mecum, Morneweg, Dr. Gassner. Oberbürgermeister. Oberbürgermeister. Oberbürgermeister. Bekanntmachung In der Zeit vom 4. bis 11. April 1908 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 2 Portemonnaie mit Jahalt, 1 Ring mit rotem Stein, 1 Stück Kattun und 1 Kinderwagen; berloren: 1 Portemonnaie mit einem Hundert markschein und 1 solches mit ca. 50 Mt. Inhalt. Entlaufen ist: 1 schwarzer Pudelhund. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, am 11. April 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth Bekanntmachung. Mit der Eröffnung des Friedhols am Nodtberg werden als gewerbsmäßige Leichenwärter und Leichen frauen nur von mir hierzu bestellte Personen zugelassen Kartoffeln werden. grte Auswahl ir pri > prife, and liftoffeln, mpfiel die tottel Ga üschone g und I Haufel, Suwgasse 6. Alle Sorten Ia. Kleesamen, Raygras, Wiesenmischung, Dickwurziamen und sämtliche Gartensämereien Weiß, Grüningen 44 empfiehlt Dr Brodverkäufer. Dieſelben Preise, wie bei den Carl Haberkorn hiesigen Bäckern. Gießen, den 15 April 1903. Großh. Polizeiami Gießen. Roth. 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Bekanntmachung. Zimmer Die am 7. 1. Mts. angeordnete Sperre der Frant furterstraße, zwischen Hofmann und Klinifstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 11. April 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V. Noth Betanutmachung. Die Gartenstraße, zwischen Südanlage und Löberstraße, wird wegen Vornahme von Walzarbeiten von Dienstag, den 14. 1. Mts. ab bis auf Weiter 8 für den Fuhrwe ks- und Fahrradverkehr gesp rrt Gießen, am 11. April 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V. Roth. Bekanntmachung. Der Plan über die Errichtung einer oberirdischen Telegraphenlinie am neuen Friedhofswege bei Gießen liegt bei dem Kaiserlichen Postamt in Gießen 1 aus. Darmstadt, 9. April 1903. Staiserliche Ober- Postdirektion. Kobelt. Ludwigsplat J.Seibel, 13. Billigste zugsquelle für Bowlenweine Karl Keil, Grünberg. fiaben gute Bentan und Aufsicht Rhein, Mosel, Burgunder- und Bordeauxweine Bismarckstraße 17. Samos, Portwein, Sherry und Vermont. Dienstag, bon 14. pril Fami 86. für fleissige Hände. 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