Nr. 62. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbellagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Samstag, den 14. März 1903. Gießener 12. Jahrgang. Jusertionsprei 61 Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg sonst 15 Bfg.: Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Postzeitungsliste No. 3269. Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 88. Fernsprechanschluß Nr. 362. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Sturm und Drang. [ Politifche och en Tch a u.] ( Mitten im Epigonen- Geschlecht. Neue Gruppen. herrenvolf. Bekenntnis.) - Am Scheidewege. Ein vielseitiger Fürst. Der milde Vater Plötz Rauhere Sitten- Ein Ein Anerkenntnis, kein RK. Obwohl wir mitten in einem Epigonen- Gefchlecht stecken, hat unser Zeitalter fühne Na'u en hervor gebracht, die durch ihre Persönlichkeit mächtiger in den Gang der Verhältnisse eingreifen, als man es im ersten Augenblide ahnt. Wo hätten beispielsweise die Handvoll ostelbischer Gutsbesitzer und der verstorbene erste Bundespräsident von Plöz, der milde Vater Plöß, je daran gedacht, daß ihre politische Gründung eine Bedeutung erlangen werde, wie sie ihr heute innewohnt. Es ist nun einmal nicht zu leugnen, daß der Bund der Landwirte eine Macht geworden ist, mit der alle Parteien zu rechnen haben, weil der Bund in vielen Reichstagswahlkreisen die Rolle des Unparteiischen spielen lann. So erleben wir dann das Schauspiel, daß in dem einen Kreise der Bund, für einen Nationalliberalen und sogar einen Zentrumsmann ist, in einem anderen aber liegen die Dinge ungefehrt. So stehen wir scheinbar vor einer Umwertung aller politischen Begriffe durch den überwiegenden Einfluß bes wirtschaftlichen Elements. Aber wie alles sein Aus und Nieder hat, so machen sich jetzt auch bereits wieder die Zeichen eines erstarfenden politischen Einflusses bemerkbar. Die jüngsten Vorkommnisse auf lirchenpoliti schem Gebiete, sowie die in regelmäßigen Abständen erhöhten Ansprüche der konfessionell gegliederten Parteigruppen an die Volksschule haben die natürliche Wir fung auf den Liberalismus gehabt. Die preußischen Nationalliberalen haben kürzlich in einer Fraktionssitung berabredet, in Preußen nach Möglichkeit mit den links. stehenden Liberalen Hand in Hand gehen und über dem G- meinsamen das Trennende vergessen zu wollen. Es ist ja noch lange hin, bis etwa eine große liberale Partei" wieder ersteht, aber unverkennbar schwindet doch die Scheidewand zwischen dem gemäßigten und dem radikalen Liberalismus. Auch auf die Reichstagswahlen wird die neue Parteigruppierung ihren Einfluß ausüben. Umgelehrt aber geht es in Desterreich, wo gerade die gemäßigten Parteien allmählich in ihrer Grundstimmung immer radikaler werden. In einer der jüngsten Sizung des Abgeordnetenhauses hat sich sogar ein alfoeu scher Abgeordneter gegen die habsburgische Monarchie erkiät, wil biese nach seiner Ansicht, wie von jeher, auch heute noch die dynastischen über die deutschen Interessen stellt. In Ungarn hat man inzwischen ebenfa 13 Propaganda sür ein nationales Staatsoberhaupt gemacht- freilich was man so national nennt; denn bemerkenswerterweise sind die Führer der ungarischen Bewegung fast sämtlich anderen als magyarischen Ursprungs. Kossuth ist Slavone, Alexander Herceg hieß früher Herzog und ist deutschen Sammes. Aber der Ungar versteht zuderbrot und Peitsche zu hand. haben, um die Bewohner des Landes zu magyarisieren. Wer beispielsweise von den Siebenbürger Sachsen die beiläufig bemerft gar keine Sachsen sondern Fran en sind einen ungarischen Namen annimmt, macht Starciere; wer aber seinem Volfe treu bleibt, wird verfolgt. Und treu ist der Sachse seinem Stamm und seiner Tradi ion. Er folgt dem Geiste seines herrlichen Nationalliedes: ,, Sind wir nicht ein adlig Geschlecht? Wir kennen nicht Herren, wir kennen nicht Knecht!" Dieses Volk, das schon seit 700 Jahren die öffentliche Volksschule hat, und, durchdrungen von seinem inneren Werte, jede Mischung mit einem anderen Volksteil als unwürdig mit Ausstoßung aus der Volksgemeinschaft bestraft, ist vorzugsweise durch seine freien Insti ulionen zu seiner Kulturbedeutung gekommen. Es lebt in ihm noch der Herrengeist des ehemaligen Frankenstammes. Freilich zur Freiheit muß ein Volf auch reif sein, das jehen wir am Orient. Auf dem Ballan führen nur die jenigen Stämme ein glückliches Dasein, die unter einer absoluten nationalen Dynastie lebenso vor allem das fleine Häuflein der Montenegriner, für das Fürst Nikita Gesetzgeber, Richter und Heerführer in einer Person ist Ten übrigen Staaten hat der Parlamentarismus kein Slüd gebracht. Nach solchen Erfahrungen wird man sich in Rußland bei der tiefen Kulturstufe des Volkes noch lange besinnen ehe man dort westliche Verhältnisse schafft. Das neu Manifest des Zaren darf deshalb nicht überschätzt werden. Es ist lediglich ein Anerkenntnis der dortigen Sturm und Drangperiode, aber kein eigentliches Bekenntnis zu einent staatsrechtlichen Fortschritt. Die Politik. Zehn Millionen Patronen. 1: Zu derselben Zeit, wo Zar Nitolaus seine getreuen Untertanen mit einem ebenso wohlgemeinten wie fragwürdigen Reformprojekt beglückt, macht er auch den ge treuen Eerben ein Präsent. Alerander III. batte dem armen gande oor zeyn Jahren zehntausend serdan- Ge wehre geschenkt und jetzt sorgt sein Sohn und Nachfolger für die dazu gehörigen Patronen. Zehn Millionen Batronen es ist ein hübscher Posten Munition, den der Zar dem Belgrader Hofe avisiert. Die Sendung ist auch ganz plausibel mit dem Hinweis auf die Gewehre begründet und der Geburtstag Alexanders III., an dem Zar Nikolaus die Reformen verfündet, macht es erklär lich, warum das Geschenk gerade jezt erfolgt. Gleichwohl kann es nicht ausbleiben, daß dem PatronenPräsent eine Deutung gegeben wird, die ihm sicherlich nicht zukommt. Denn Patronen sind nicht nur dazu da, daß man Gewehre damit lädt, sie sind auch dazu bestimmt, verschossen zu werden. Verschossen aber gegen ven? Auf diese Frage werden die Eerben, die Erbseinde der Türken, nur eine Antwort haben. Man sieht, es ist nicht ganz unbedenklich, zu einem Zeitpunkt, wo soviel Zündstoff am Balkan aufgehäuft ist, auch noch Patronen dahin zu schicken. Der Eerbenkönig aber mag, im Hinblick auf den leeren Staatsschap, leise seufzen: ,, Lie. ber noch als die Patronen wären mir die- Doppelfronen." Der Londoner Millionenschwindel. )-( Endlich hat sich ein englischer Richter gefunden, der sich der zahlreichen Opfer des größten Börsenschwindlers der letzten Jahrzehnte, des Herrn Whitaker Wright, angenommen hat. Durch Verfügung des Richters Buckley wird der frühere Direktor der verkrachten ,, London and Globe"-Gesellschaft wegen Betrugs in den Anklagezustand versetzt. Die Ursache des langen Widerstrebens, der englischen Strafjustiz, Herrn Wright vor ihr Forum zu ziehen, lag darin, daß er es wie kein anderer vor ihm, verstanden hatte, Mitglieder des Parlaments, Lords, hohe und höchste Beamte der Krone, die vornehmsten Spizzen der Aristokratie, selbst Mitglieder der hohen Gerichtshöfe an seinen Gründungen in der Art zu interessieren, daß sie fast alle ihren Teil an dem Raube erhalten haben. Sie alle halfen mit, nicht weniger als 41 Gesellschaften auf dem Papier zu gründen, die fast sämtlich auf Echwindel beruhten, und zwar mit einem Kapital von 22 Millionen Pfd. Sterling, d. h. 440 Millionen Mark, von denen nach dem niedrigsten Ansaße 150 000 Millionen als völlig verloren gelten dürfen. Herr Whitaker Wright, der dem Anklagebeschluß gemäß verhaftet werden sollte, hat es leider verstanden, sich durch die Flucht in Eicherheit zu bringen, vorläufig wenigstens. Er soll auf dem Kontinent gesehen worden sein, doch hält das Verschwinden dieses Gaunergenies das gerichtliche Verfahren nicht auf. Der Somali- Feldzug. Nachrichten aus Obbia vom 6. d. Mts. erwähnen einen Bericht über ein Gefecht zwischen dem Mullah und den abessinischen Truppen, bei welchem etwa tausend Mann getötet und verwundet sein sollen. Wie es heißt, ist die Mutter des Mullah von Kundschaftern in der Nähe von Damat gefangen genommen worden. Der Mullah übt seine Macht mit unbarmherziger Strenge aus, zahlreiche abgeschnittene Köpfe von Männern und verstümmelte Frauen und Kinder zeugen von seinem Schredensregiment. General Manning hat auf dem Marsch nach Galkaju viele Kameele verloren. Kurze politische Nachrichten. * Dem Gouverneur von Berlin, Generaloberst v. Hahnke, hat der Kaiser durch eine Kabinettsordre den Rang eines Generalfeldmarschalls verliehen. * Wie die ,, Nordd. Allg. Ztg." erfährt, ist der Regierungspräsident v. Brandenstein in Hannover, der um seinen Abschied gebeten hatte, zur Disposition gestellt und statt seiner Oberregierungsrat Dr. Baltz in Breslau zum Regierungspräsidenten in Magdeburg berufen. * Der Handelsminister Möller hielt bei dem Feſtmahl der nationalliberalen Partei des preußischen Abgeordnetenhauses eine Ansprache, in der er auf die große Bedeutung der bevorstehenden Reichstagswahlen für den glücklichen und befriedigenden Abschluß langfristiger HanSelsverträge hinwies. * Der erste Vizepräsident des preußischen Abgeordnetenhauses, Frhr. v. Heereman, ist an einer Lungenentzündung erkrankt; der Kranke hat hohes Fieber. * Der langjährige Prozeß der Stadt Berlin mit Berliner Kirchengemeinden wegen Beitragsleistungen zu Kirchenbauzwecken auf Grund der Konsistorialordnung von 1573 ist zu Gunsten Berlins entschieden worden. * Der Gouverneur von Kamerun schickt sich zu einer Besichtigungsreise nach dem Tschadseegebiete an. * Dem aus Südafrita heimgekehrten englischen- lonialminister Chamberlain ist bei seiner Ankunft in Southampton ein feierlicher offizieller Empfang bereitet worden. In London wurde er auf dem Bahnhofe von dem gesamten Kabinet und zahlreichen Parlamentsmitgliedern empfangen. Am Montag findet im Oberhause eine große Ovation für Chamberlain statt. Politischer Klatsch. Der Reichskanzler Graf Bülow hat, wie jeder Staats. mann in leitender Stellung, Widersacher, die ihn lieber gehen als bleiben sehen. Das ist so far und selbstverständlich, daß darüber weiter fein Wort gesagt zu werden braucht. Seit einiger Zeit soll nun aber, wie eine Sor respondenz berichtet und eine Reihe von Blättern ihr nacherzählt, eine förmliche Agitation gegen den Grafen im Gange sein, deren Ursprung und Mittelpunkt man in den Hoflreisen oder, um deutlicher zu sein, in der Umgebung des Kaisers sucht. Eine sehr hochgestellte Dame- es liegt nahe, wer damit gemeint ist und eine fürstliche Persönlichkeit aus dem Gefolge des Kaisers werden als die einflußreichsten Gegner des Kanzlers bezeichnet. Graf Bülow wird beschuldigt, daß er die preußische Ueberliefe rung nicht genügend berücksichtige und über die Köpfe der Ressorts hinweg handle. Das Verhältnis zwischen den Ressorts und dem Reichskanzler bezw. Ministerpräsidenten sei infolgedessen augenblicklich keineswegs das beste. Graf Bülow gilt angeblich für alizu souverän in seinem persönlichen Auftreten, auch habe er allerlei Empfindlichfeiten bei Gelegenheit der jüngsten Personalveränderungen gegen sich wachgerufen. Besonders aber werde in den strengprotestantischen Kreisen der Hofgesellschaft dem Grafen seine, wie man meint, zu große Nachgiebigkeit gegen die katholische Kirche verübelt. Alle diese Ausstreuungen beruhen jedoch, wie unser Berliner CB.- Mitarbeiter er fährt, teils auf Erfindung, teils auf Kombination. Am wenigsten ist zu treffend, was über den Herd der gegen den Reichskanzler gerichteten Zettelungen mitgeteilt wird. Daß freilich durch die zahlreichen Veränderungen in den hohen Verwaltungsstellen Verstimmungen hervorgerufen sind, wird richtig sein; unfreiwilliges Scheiden aus dem Amte rust meist Verstimmung hervor. Es kann aber versichert werden, daß die Veränderungen im voll' n Einvernehm n mit der maßgebendsten Stell vorgenommen sind, und daß, wenn von irgend einer Seite der Versuch gemacht sein sollte, aus diesen Veränderungen gegen den Grafen Bülow Kapital zu schlagen, dieser Versuch gründlich fehlgeschla gen ist. Ebenso wäre es ein ganz aussichtsloses Unter nehmen, die Kirchenpolitik des Reichskanzlers zu einer Intrigue gegen ihn zu benußen. Auch die tirchenpolitische Haltung des Grafen Bülow erfreut sich des vollen Bei falls des Kaisers. 283. Siguna, Deutscher Reichstag. Eigener Bericht. - Noch immer der Militäretat.- Der Abg. v. Oldenburg, der vor kurzem noch im Reichstage für das Duell eintrat, hat sein Mandat niedergelegt. Von dieser Tatsache wurde Kenntnis genommen, als noch immer die Debatte über den Exerzierplatz zu Neuhammer auf dem ehemaligen Gebiete des Grafen Dohna besprochen wurde. Der Kriegsminister v. Goßler wies zu diesem Kapitel nach, daß die Etatsüberschreitung beim Ankauf dieses Plazes in Höhe von 3 Millionen Mark nicht dem Grafen Dohna zu gute gekommen, sondern hauptsächlich durch höhere Arbeitslöhne beim Waldschlag und Rückgang der Holzpreise entstanden ist. Troßdem blieb Abg. Bebel dabei, daß die Kommission schwer übers Ohr gehauen worden sei. Nach einer äußerst heftigen und sehr unterschiedlichen Erörterung über diese Frage wird dieser Punkt des Heeresetats, der Ankauf des Exerzierplazes zu Neuhammer, an die Kommission zurückverwiesen; zugleich wird auch die von der Kommission beantragte Resolution, daß in ähnlichen Fällen in Zukunft genaue Kostenanschläge und Vorverträge ausgearbeitet werden sollen. Der Rest des Militäretats wird dann nach verschiedenen unwesentlichen Erörterungen erledigt. Beim Marineetat wiederholte Abg. Bebel seine Angriffe gegen die schon oft gerügte Preispolitik der Firma Krupp. Der Militäretat wird bis auf einige an die Kommis sion zurückverwiesene Punkte angenommen. Darauf wird die Postassistentenfrage beraten. Der Antrag MüllerEagan betreffend die Vermehrung der Postassistentenstellen von 2000 auf 3000 wird abgelehnt; dagegen wird ein Vermittelungsantrag des Abg. v. Waldow. Reizenstein( kons.) ,, daß diese Vermehrung eintreten solle, sobald die Steigerung des Verkehrs es möglich macht, angenommen. Es folgt die zweite Beratung des Marineetats, bei der eine ganze Reihe von fleinen Fragen, namentlich Lohnfragen der Arbeiter, zur Sprache gebracht und von Admiral v. Tirpit vertreten wird. Lokales. Gedenktafel für den 13. März. 1719. Der Alchimist Böttger, der Erjinder des Por zellans f. 1741. Kaiser Josef II. von Desterreich* 1781. Herschel entdeckt den Uranus.- Der Baumeister Schinkel in Neuruppin*. 1848. Revolution in Wien. hatte und deshalb hafte Wendung zu Das hat man ber aber diese versuchte fie, geben. daran, wie wir unfere unzeitigen Komplimente loswerden!" mir schon so oft gefagt! Bassen Sie und denken Sie lieder Sache eine scherzAngst cft feere Artio Paltin warf nunmehr Bostillon," rief Blick zu nach. der Gräfin die Gräfin dem einen höhnischen Hinausgehenden brach ganz erstaunt ab. Eine sonderbare Bewe Tolle hemerthermo Siete fich in den Heigen werde; damit ihm dieser Entschluß noch leichter dreimal im Jahre immer in dem alten Quartier abjo oji er nach Berlin tomme und dies war zwei- bis hung antrat, mußte er dem Freunde versprechen, daß er, Bimmer gemeinschaftlich gehaust hatte. Als er seine Stallebelung in die kleinstadt einige Jahre hindurch in dem Erster Blid fiel auf das Bett. Es wo sich der Ingenieur ab und begab sich zum Tische, 3immer, öffnete leise die Stubentür und trat ein. Sein einen, die Handtasche in der andern Hand, durch das VorAus alte Sampe stand, bei deren Schein er seinerzeit Mergerlich den Zehen ging er dann, das Kerzcher 1. der mandt war leer. ** ribattelegramm. Bei der heute Bormittag erfolgten 8. Biehung der legten( Haupt)-Klaffe der Hessisch Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen: 200 000 Mt. auf: 74 592 Alzey, 40 000 Mt. auf: 67 879 Oldenburg, je 10 000 Mt. auf: 22 689, 77 860, je 5000 mt. auf: 67 439, 91 716, je 3000 mt. auf: 9 385, 17 787, 52 965, 63 282, 69 942, 73 469, 74 145, 84 695, 87 522, 99677.( Ohne Gewähr.) A Aliceschule. Morgen Sonntag und Montag von 10 Uhr morgens bis 5 Ühr nachmittags findet die Ausstellung der Schülerinnenarbeiten der Alice- Schule im SchulTotale statt. Eltern und Interessenten werden freundlichst zur Besichtigung derselben eingeladen. Es kommen zur Ansicht im Oberstock sämtliche Arbeiten der Mädchen, welche bas Lehrerinnen- Examen machen wollen, sodann diejenigen des Weißnäh- und Stickursus. Parterre befindet sich rechts die Abteilung für Bügeln und Kunstwaschen, links diejenige des Kleidermachen. ** Die Anlagemusfit findet morgen Mittag 12 Uhr in der Süd- Anlage statt. Das Programm ist folgendes: 1. Krönungsmarsch von Meyerbeer. 2. Melodie von Rubinstein. 3. Venus- Walzer von Lincke. 4. Finale a. d. Op. Aida von Verdi. ** Stadttheater. Sonntag Nachmittag wird wiederum eine Kindervorstellung stattfinden und wird das hübsche Märchen Dornröschen" zur Aufführung gelangen. Abends wird der überaus lustige 3 aftige Schwant„ Mamselle Tourbillon in Szene gehen. Montag den 16. ds. Mts. findet eine Wiederholung von„ Rosenmontag" statt als 22. volkstümliche Vorstellung. × Frankfurt a. M., 12. März. Aus Anlaß bes.| Geburtstages des Brinzregenten von Bayern fand vor gestern Abend im Hotel Imperial ein Festeffen der hier wohnenden bayerischen Reserveoffiziere statt, an dem u. A. auch der formandierende General des 18 Armeeforps v. Lindequist teilnahm. Legterer feierte in einer längeren Rede des Königsceichs Bayern Verweser. A Hirschhorn a. Nedar, 12. März. Auf der vor einigen Tagen abgehaltenen großen Lohrindenversteigerung waren ca. 50 000 Gentner Rinden angefahren. Die Preise santen bis auf 4 Mt. pro Centner. Hessischer Landtag. Darmstadt, 13. März. beim Infrafttreten dieser Bestimmungen daß 17. Bebensjahr bereits vollendet haben, beren Behrzeit alſo vielfach schon längere Zeit zurückliegt, unter allen Umständen auch eine Lehrzeit von zwei Jahren genügen soll. Nach§ 133 der Gewerbeordnung dürfen den Meister titel in Verbindung mit der Bezeichnung eines Handwerks 1. nur Handwerker führen, 2. und diese auch nur dann, wenn sie a) die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen, wie oben ausgeführt, erworben haben, und außerdem b) die Meisterprüfung bestanden haben, zu welcher sie in der Regel nur nach mindestens dreijähriger Gesellen( Gehilfen)- Thätigkeit in ihrem Gewerbe zuzulassen sind. Nachmittags gemeinde Pfarr Abends 6 U Montag, de der fonfirmierten im oberen, der M gemeinde. Pfar Vormittags Nachmittags Aben's 6 Montag, de Ron rmandenfaal Mittwoch b anbach: in der F Diese Bestimmungen sind nach der erwähuten kaiserl. Verordnung am 1. Oltober 1901, also ein halbes Jahr später, als die Bestimmungen über die Befugnis zum Anleiten von Lehrlingen in Handwerksb trieben, in Kraft ge= treten. Auch hier trifft die Novelle von 1897 für die Uebergangszeit erleichternde Bestimmungen und zwar sollen diejenigen, welche beim Infrafttreten des§ 133 der Gewerbeordnung, also am 1. Oftober 1901, persönlich ein Handwerk selbständig ausüben, unter der weiteren Voraussetzung, daß sie in diesem Gewerbe die Be fugnis zur Anleitung von Lehrlingen besisen, zur Führung des Meistertitels befugt sein. Präsident Haas eröffnet die Sizung. Die Spezialberatung des Staatsvoransbla 18 wird fortgesetzt beim 2. Teil. Abg. Molthan beantragt Rückverweisung der Anforderungen für Neubauten, da die gestrigen Erklärungen der Regierung eine veränderte Sachlage in Bezug auf die Regelung der Dienstwohnungsentschädigungen ergeben hätten. Dieser Untrag wird angenommen. Genehmigt werden die Anforderungen der Restrate für das Hochbauamt und die Oberföre sterei Friedberg, die Mobiliarbeschaffung für dieses Hochbauamt, die Erwerbung des Schaubach'schen Hauses zu Wöllstein für die Bezirkskasse daselbst und des Hill'schen Hauses zu Ulrichstein für die Bezirkskasse daselbst. Ferner werden bewilligt die Forderungen für den Ausbau des Rheinufers bei Frei- Weinheim, die Herstellung einer Ladestelle am Rheinufer bei Kornsand, die Kosten der Vermessung der über Mittelwaffer liegenden fiskalischen Widenanlagen am Rhein und Main. Ferner wird zugestimmt den Ausleihungen und Staatsschuld, und den indisponiblen und reservierten Fonds, den noch rückständigen Anforderungen in der II. Hauptab= teilung, Domänen des Großh. Hauses für Bauten auf den Borheimer Höfen und Hofgut Konradsdorf. Die in der III. Hauptabteilung, Staatsdomänen, für die Umgestaltung des Bahnhofs Darmstadt geforderte 2. Rate wird abgelehnt, da die Pläne nicht vorgelegt werden konnten. In der VIII. Hauptabteilung, M nisterium des Innern, wird die Forde rung für die Kreisamtsdiener- und Gendarmenwohnung in Dieburg abgelehnt. Von den noch rückständigen Positionen des Verwaltungsbudgets werden bewilligt Provinzialdirektionen urd Kreisämter. Bei Titel 2, Kreisgeometer, macht Abg. Hirschel Muteilung von einem von den Mitgliedern des Finanzausschusses beantragten Ersuchen an die Regierung, eine Reorgar fation des Kreisg ometerinstituts in die Wege zu leiten. Staatsmin ster Rothe giebt hierzu eine entgegenkommende Erklärung ab. Kopitel 102, Rataster, wird nochmals an den Ausschuß verwiesen. Die Sigung wird hierauf unterbrochen, um dem Finanzousschuß Zeit zur Beratung der zurückverwiesenen Gegenstände zu geben. Nach Wiederaufnahme der Sigung berichtet Abg. Molthan über die Stellungnahme des Finanzausschusses, daß er Bewilligung der Gebäude für Steuerkommissariate und Bezirkskassierer beantrage und Ablehnung der übrigen. Damit sei auch im wesentlichen die Regierung einverstanden. Dementsprechend wird abgelehnt der Neubau einer Oberförsterei in Dieburg, bewilligt die Steuerkommissariatsgebäude in Michelstadt, in Homberg a. D. und in Alzey. Abgelehnt wird das Steueraufsehergebäude in Langen und die Damnmwärterwohnungen in Wimpfen und Ginsheim. Kapitel 102, Kataster, wird hierauf bewilligt, die Forderung der Gehaltserhöhung für den Vorsteher für dieses Jahr abgelehnt. Die Budgetberatung ist damit beendigt. Das Finanzgesez wird hierauf entsprechend dem mündlichen Bericht des Abg. Möllinger entsprechend dem mündlichen Bericht des Abg. Möllinger angenommen. Das Haus vertagt sich hierauf auf Donnerstag, 19. März, vormittags 10 Uhr. Die Ausgrabungen, welche der Oberhessische Geschichtsverein auf dem Trieb am sog. Eulentopf im vergangenen Jahre wieder begonnen hat, und die bei der rauhen Witterung unterbrochen werden mußten, sind seit einigen Tagen wieder im Gange und haben ein überraschendes und hochinteressantes Resultat gezeitigt. Nach mühevoller Arbeit hat man nämlich ein Hügel grab geöffnet und dasselbe unversehrt gefunden. Die Ausbeute bestand in einem Kelt mit anscheinend erhaltenen teilweisen Schaft, eine dolchartige Stoßwaffe, Schmuck, wie Nadeln zc. und eine Pfeilsp Be( die erste derartige, die in unserer Gegend gefunden wurde). Alles aus der Bronzezeit herrührend. Hoch interessant sind aber 5 Schmuckgegenstände, aus Gold hergestellt, welche sich als Spiralen darstellen, und die man im Verein mit den Bronzegegenständen fand. Es sind die ersten aus Gold gefertigten Gräberfunde dieser Art, die man in Oberhessen entdeckte. Dieselben bilden gewiß den Beweis, daß der vor ca. 2 Jahrtausenden auf dem Trieb Bestatteten ein Großer unter seinen Stammmesgenossen gewesen sein muß. Die Frage aber, wie damals der in hiesiger Gegend wohl seltene Goldschmuck in diese gebracht ist, wird wohl schwerlich mit Sicherheit beantwortet werden können. Bei dieser Gelegenheit wollen wir nicht unerwähnt lassen, daß die Ausgrabungen auf dem Trieb vom Major von Schlemmer, dem Hauptmann Dr. Kramer und dem Ratsdiener Ochs abwechselnd tagsüber überwacht und geleitet werden. Ihnen gebührt in Sonderheit der Dant, wenn mit Energie, mit Erfahrung und großer Umsicht das Ausgrabungsges bäst auf unserem Trieb mit so großem Erfolge betrieben werden fonnte, trop der knappen Mittel, welche dem Verein für diese Aufgabe zur Verfügung stehen. ** Bet dem am 10. und 11. März hier stattge fundenen Markte waren aufgetrieben 1368 Rindvieh, 551 Schweine. Der nächste Markt findet am 24. und 25. März a. c. statt; am letzten Tage auch Krämermarkt und Pferdemarkt. ** Ein altes Wahrzeichen unseres Marktplazes das sog. Brunnenmännchen ist vom Hauptmann a. D. Kramer dem Museum das oberh. Geschichts- Vereins dieser Tage zum Geschenk gemacht worden. Dies architektonische Schmuckstück zierte bis etwa in die Mitte des vorigen Jahr hunderts den Marktbrunnen, welcher etwa an der Stelle, wo heute das Kriegerdenkmal sich befindet, stand. Diese Bierde des ehemaligen Brunnens war, als man diesen entfernte, in Privathände gekommen und ist vom Hauptmann Kramer im Garten seines Hauses an der Frankfurterstraße, welches der Apotheker Dr. Casar erworben hat, s. 8t. entdeckt und bislang treu behütet worden. Auch die vier steinernen Löwen, welche Architekturstücke des ehemaligen Marktbrunnens bildeten, ehe dieser von dem Brunnenmannchen bekrönt wurde, sind im Besitz des Museums und wurben schon häufig wegen ihrer fünstlerischen Eigenart von funstsinnigen Touristen, welche die Schäße in unserem alten Rathause aufsuchten, in Stizzenbüchern festgehalten. beabsichtigt, nach der Uebersiedelung des Museums in das alte Schloß, wo dasselbe endlich eine bleibende Stätte finden soll, den Löwen in Verbindung mit dem Brunnenmännchen zu einer interessanten Gruppe auf dem Schloßhof zu bereinigen. Aus Hessen und nachbargebieten. Friedberg( Hessen), 13. März. Die Centrumspartei stellt in dem Wahlkreis Friedberg Büdingen Bandtagsabgeordneten Molthan- Mainz als Kandidaten für die kommenden Reichstagswahlen auf. Bei den letzten Wahlen anno 1898 trat bekanntlich das Centrum im ersten Wahlgange für den Grafen Oriola( nationalliberal) ein. ** Aus Hessen Nassau. Der Bund der Landwirte hat seine diesjährige Versammlung für die Provinz Hessen- Nassau am 18. März im Evangelischen Vereinshause Kassel ab. Der Mitteldeutsche GastwirteVerband tagt vom 11.- 13. Mai in Hersfeld. An - Für Handwerter. Aus dieser Gegenüberstellung ergiebt sich, daß zwar die Befugnis zur Führung des Meistertitels unter allen Umständen die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen voraus1, nicht aber umgekehrt die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen die Befuanis zur Führung des Meistertitels. Anschließend an unsere Briefkastennotiß vom 12. März d. I. bringen wir nachfolgende, für den Handwerker wichtige Belehrung. Insofern ist also z. B. richtig, daß„ Jeder Bäckermeister( d. h. zur Führung dieses Titels Befugte) Lehrlinge halten fann." Man fann aber nicht ganz allgemein sagen, daß„ Jeder Bäckermeister, auch wenn er fein Meisterstück gemacht hat, Lehrlinge halten kann." Das trifft lediglich auf die Meister alten Stils, die nach den llebergangsbestimmungen zur Führung dieses Titels befugt sind, zu, also auf einen immer fleiner werdenden Kreis. Es trifft aber nicht bei dem immer größer werdenden und schließlich allgemein und allein existierenden Kreis der Hindwerker zu, die den Meistertitel nach den verschärften Vorschriften der Novelle von 1897 erworben haben, deren Erfüllung den älteren selbständigen Handwerfern billigerweise nicht mehr zugemutet werden fonnte. Diese zweite Gruppe von Handwerkern muß, wenn sie den Meistertitel mit Fug und Recht führen will, nicht nur ein Meister st üď gemacht haben( an dessen St. Ale unter Umständen nach§ 12 der hessischen Meisterprüfungsordnung die sonst n ben dem Meisterstück erforderliche Arbeitsprobe teten muß, z. B. bei Frieseuren), sondern sie müssen auch die übrigen Teile der Meister prüfung abgelegt und bestanden haben, also namentlich die in§§ 14 ff der hess. Meisterprüfungsordnung geregelte, teils schriftliche und mündliche, teil nur mündliche theoretische Prüfung in den Fachkennt nissen, in der Buch- und Rechnungsführung nebst Wechsellehre, sowie in der Gesetzeskunde. Wer ist befugt, in Handwerksbetrieben Lehrlinge anzuleiten? § 129 der Gewerbeordnung bestimmt in Absatz 1, daß in Handwerksbetrieben die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen nur denjenigen Personen zusteht, welche 1. das 24. Lebensjahr vollendet haben, und welche außerdem 2. in dem betr. Gewerbe oder Gewerbszweig, in welchem die Anleitung erfolgen soll, a) entweder die von der Handwerkskammer vor geschriebene( in Hessen für fast alle Handwerker auf drei Jahre, für einige wenige[ Uhrmacher 2c.] auf vier Jahre festgefeßte) Lehrzeit zurückgelegt und die Gesellenprüfung bestanden haben. b) oder fünf Jahre hindurch persönlich das betr. Handwerk selbständig ausgeübt haben oder als Wertmeister oder in ähn licher( unselbständiger) Stellung thätig gewesen sind. Diese grundlegende Bestimmung der sog. Handwerkernovelle vom 26. Juli 1897 ist durch kaiserl. Verordnung vom 12. März 1900 mit Birkung vom 1. April 1901 in Kraft gefeßt. Solange diese Handwerfer ihre Meisterprüfung nicht bestanden haben, fönnen sie sich auch nicht Meister nennen und sind thatsächlich auch nicht Meister, 3. B. nicht Bäckermeister, sondern schlechthin Handwerker, also z. B. Bäcker, und es bleibt dann immer noch die eigentliche Frage, ob diese Nicht: meister Lehrlinge anleiten dürfen, offen und nach§ 129 Gewerbeordnung zu beantworten. Zur Vermeidung individueller Härten giebt der Absatz 2 des erwähnten§ 129 der höheren Verwaltungsbehörde ( in Hessen: das Kreisamt) die Befugnis, nach Befund solchen Personen, die diesen gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechen, die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen ausnahmsweise zu verleihen. Für die Uebergangszeit hat dann die Novelle von 1897 sodann namentlich noch bestimmt, daß bei Personen, die Will man fonach behaupten, daß z. B. jeder Bäck r meister, auch wenn er fein Meisterstück gemacht hat, Lehrlinge anleiten dürfe, so erweckt dies den Anschein, als fönne sich jeder als Meister bezeichnen, obwohl er fein Meisterstück gemacht( bisser: sich der Meisterprüfung nicht, resp. nicht mit Erfolg unterzogen) hat; dies ist, wie gefagt, nur hinsichtlich der Meister alten Stils richtig, für die es seinerzeit noch keine oder doch nicht staatliche Meisterprüfungen gab. Fo in hochaparten jeber Art in Bnifen, meter: $ Adolf G 00000 Rieser Diese Feststellung dürfte namentlich für die jüngeren selbständigen Handwerker, auf welche der§ 133 der Gewerbeordnung uneingeschränkt zur Anwendung fommt und denen die einschlägigen Bestimmungen vielleicht nicht immer gleich zur Hand sein werden, von um so größerer Wichtigkeit sein, als die Gewerbeordnung in§ 148 Biffer 9 c das unbefugte Führen des Meistertitels in Verb ndung mit der Be zeichnung eines Handwerks( also z. B. Bäckermeister), mit Geldstrafe bis zu 150 Mt. und im Unvermögensfalle mit Hast bis zu vier Wochen bedroht. Nicht unerwähnt wollen wir hierbei lassen, daß mit der gleichen Strafe Derjenige bedroht ist, welcher Lehrlinge hält, ohne selbst den oben dargelegten Anforderungen des§ 129 zu genügen, oder welcher den( in Hessen von der Handwerkskammer erlassenen) Borschriften über, die Höchstzahl der in einem Handwertsbetriebe je nach den Umständen zu beschäftigenden Lehrlinge bält. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. ftan Hc Sseff Gene Montag de moju bie Mitglied In der Stadtkirche. Oculi. Sonntag, den 15. März. Gottesdienst. Vormittags 9.30 Uhr Pfarrer Scheunemann. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Beichte und heil. Abendmahl für die Militärgemeinde. wer die altbewährte, vielfach preisgekrönte Haushaltungsgeld spart MAGGI- WÜRZE verwendet. Schon ein ganz kleiner Zusaß derselben macht die einfachsten Suppen, Gemüse c. fräf ig im Geschmack. 1. Alle Nummern, 17[ 400] 47 98 937 1400 698 771 86 826 418 86 92 98 52 3018 49 66[ 400 786 89 820 47 85 359 461 528 30 9 5011[ 400 6048 111 37 68 7022[ 1000) 85 54 92 412 78 89 76 121 81[ 1000 9084 48 59 88 1 81[ 400] 92 626 10079 10 72 705 68 943 [ 400] 702 810 68 82 525 79 6: 240 808 460 520 05 14012 14 1 704 16 24 37 81 15023 49 [ 400] 31 85( 400 [ 400] 96 549 92 501 21 44 679 85 57[ 2000] 69 72 10033 57 162( 4 858[ 400] 66[ 10 20007 13 108 16 53 2009 22011 110[ 400 605 8 730[ 400 512[ 10000] 27 506 663 780( 40 81 26 26[ 1000 1521 60 83( 1000 25135 68 17[ 400] 41 105 28003 45 109 3 732 97 99[ 1000 434( 3000] 367 30010 29 65 90 31010 4 69 81 85 3205 806 917 59 84 780 85[ 2000] [ 1000] 86 481 35054 1 835 992 86042 527( 1000) 616 84( 400) 47[ 1 38028 53 232 734 400] 59[ 4 39028 36 73 74 22 48 643 779 8 40043 44 780[ 10 000] 40 240 47 95[ 400] 25 84 311 40 50 250 64 71[ 400] [ 2000] 62 120 4 45025 54 1904 19( 400] 25 8[ 400] 82 68 14 91 592 637 77 17. Bebensjahr vielfach hon den auch eine Den Meister: nes Sandwerts itung von hrt, erworben den haben, zu nach mindestens ätigkeit in ihrem wäbuten failerl halbes Jahr ignis zum Anin Kraft ge für die Ueber var sollen die der Gewerbe fönlich ein ter der weiteren erbe die Be lingen bes fugt sein. , daß zwar die nter allen Um rlingen voraus Anleitung von Meistertitels. Jeder Bäcker Befugte) Lehr ganz allgemein enn er tein e halten kann." Stils, die nach Dieses Titels be verdenden Kreis. werdenden und Kreis der Hind erschärften Bor aben, deren Erfern billigerweife e zweite Gruppe tertitel mit Fug rst üd gemacht nach§ 12 ber st n ben dem e tieten muß, auch die übrigen bestanden haben, Reifterprüfungs dliche, teilt nur den Fachkennt g nebft Wechsel e Meisterprüfung uch nicht Meister icht Meister, n schlechthin ibt dann immer diese Nicht: n, offen und beantworten. B. jeder Bäck r macht hat, Lebr nschein, als fönne wohl er fein erprüfung nicht 8 ist, wie gefagt ichtig, für die es iche Meifterprüf Für die jüngeren § 133 ber Ge bung fommt und echt nicht immer öherer Wichtigkeit Biffer 9c das un dung mit der Be Bädermeister), mit Jermögensfalle mit affen, daß mit der her Behrlinge hält, ungen des§ 129 von der Hand , die Höchftzahl en Umständen zu 20. März. heunemann. dienst rrer Euler. ie Militärgemeinde conte 1 macht ad. Nachmittags 2.30 Uhr: Rinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Scheuneman. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. Montag, den 16. März, abends 8 Uhr: Vereinigung ber fonfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde im oberen, der Marcusgemeinde im unteren Konfirmandensaal. In der Johanneskirche. Vormittags 9 30 Uhr: Pfarrer Euler. Nachmittags 2.30 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler. Abens 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Montag, den 16. März, abends 8 Uhr Bibelstunde im Ron rmandensaal der Jobanneskirche. Pfarrer Euler. Mittwoch den 18. März, abends 6 Uhr 4. Passionsandacht in der Johanneskirche. Pfarrer Euler. Foulards- Seiden in hochaparten Mustern von 95 Bf. an und Seidenstoffe jeder Art in unerreichter Auswahl zu billigsten EngrosPrisen, meter: und robenwei'e an Brivate porto und zollfrei. Broben franko. Briefporto 20 Pf. Seidenstoff- Fabrik- Union Batholische Gemeinde, Eamstag, den 14. März. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen heit zur heil. Beicht. Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 15. März. 3. Fastensonntag. um 7 Ur: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. um 8 Uhr: Die zweite hl. Miffe. " и Miltä gottesdienst mit Predigt. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 230 Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschafts Andacht. Mittwoch Abend um 6 Ubr ift Fastenandacht. Bekanntmachuna. Samstag, den 21. März 1903, nachm. 2½ Uhr sollen beim Turmhaus am Brand 1. die städtischen Marktlauben und die unter dem Zurmhaus befindlichen Keller, 2. die Wirtschaft hallen auf dem Viehmarktplat für die Zeit vom 1. April 1908 bis dahin 1904 öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Verpachtungsbedingungen werden im Verpachtungstermin bekannt gegeben, fönnen aber auch schon Adolf Grieder& Cie Zürich G. 22. vorher auf unserem Sekretariate eingesehen werden. Kgl. Hoflieferanten. ( Schweiz) Riesenpianoorchester staunenerregende Neuheit bei Hch. Schneider, Dewaldsgarten. Seff. Waisenschutz Verband Gießen. Generalversammlung Montag den 23. März 1903, abends 8 Uhr im Schipkapass wozu die Mitglieder ergebenst einladet Der Vorstand. 1. Gefftsch- Thüringische Staatslotterie ( Mitteldeutsche Staatslotterie) Biehung VI. Klaffe( 8. Tag) 13. März 1903. Alle Num nern, neven welchen ni hts bemerkt ist, sino mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 17[ 400] 88[ 2000] 102 335[ 400] 72 500 90 679 80 86 733 57 835 47 98 937[ 400] 91 1025 45 246 1400] 47 481 88 525 48 52[ 400] 70 698 771 86 826+00] 87 97 908 27 981 2009 34 49[ 400] 124 62 67 228 418 86 92 98 523 42 53 84 643 57[ 400] 762 91 843 57[ 400, 93 997[ 400] 3018 49 66[ 400] 82 88 146 69 20.) 23[ 400] 57 43) 43 552 77[ 2000] 786 89 820 47 85 904 4032 69[ 400] 150 1400 52 13000] 61[ 400] 289 359 461 528 30 94 97[ 400] 619 50 74 745 68[ 3000] 819 904 22 91 5011[ 400] 39 59[ 400] 102 67 383 453 74 567 688 817 962 75 6046 111 37 68 204 24 71 88 381 467 518 97 602 82 88 949[ 2000] 72 89 7022[ 1000] 85 108[ 400] 46[ 400] 96 225[ 400] 79 321[ 400] 30[ 3000] 54 92 412 78 89 580[ 400] 91 618 75 1400| 702 809 10 921 52 68 75 8038 76 121 81[ 1000] 233 379 83 444 543 66 616[ 400] 41 64 99 803 25 967 9084 48 59 88 102 15[ 400] 30[ 400] 60 68 88[ 400] 204[ 400] 78 358 71 81[ 400] 92 626 33 52[ 400] 760 863 910 89 10079 102 25 51 204 9 32 847 66 76 99[ 400] 540[ 400] 636 47 69 72 705 68 943[ 400] 11010 23 85 147 67 272 336 431 559 77 78 635 61 [ 400] 792 810 48 12118 49[ 400] 225 78[ 400] 81 341 420[ 2000] 49 68 82 525 79 636 87 94 97[ 1000] 894 11000 940 58[ 400] 96 13022 141 240 308 460 526 38 98 650 51 97 710 61 95[ 400] 804 26 82 83[ 400] 902 95 14012 14 15 92 116 264 68 877 97 99 432 85 50[ 400] 556 74 615 704 16 24 37 816 963 66 91 15028 49 50 73 112 70 235 48 414 47 70 510 40 79 96 703 90 930 [ 400] 31 85[ 400] 88 16012 48 60 118 20 52 261 304[ 400] 47 95 488 [ 400] 96 549 92 670[ 1000] 861 957[ 400] 77 17103 48 90 291 378 407 501 21 44 679 856[ 400] 949 18013 47 77 116 39 55 222 67 333[ 400] 57[ 2000] 69 72 404 18 76 501[ 400] 66[ 400] 614 51 744 820 28 94 911 19033 57 162[ 400] 259 66 801 19 458 78 86[ 400] 597 681 756 58 91 853[ 400] 66[ 1000] 942[ 400] 20007 138 52 211 506 93 691[ 400] 770 838 81 99 915 21060 90 108 16 53 206 98 383 486 517 37 71 72 93 95 607 66 67 770[ 400] 988 22011 110[ 400] 14[ 2000] 90 247 51[ 3000] 53[ 2000] 378 423[ 1000] 605 8 730[ 400] 74 983 23029 120 80 234 44 55 65[ 400] 378 79 438 512[ 10000] 27 699 806 79 932 24000 93 171 215 18 51 94 308 75 476 596 663 780[ 400] 858 93 948 66 25135 68 305 26 493 554[ 400] 59 615 61 716[ 400] 870 913 44 81 26026[ 1000] 40 135[ 1000] 52 65 307 48 76[ 400] 91 483[ 400] 84 521 50 83[ 1000] 683 708 39 58 830 84 909 24[ 400] 25 27 74 27012 17[ 400] 41 105 211 26 395 415 80 531 36 684 91[ 400] 98 722 61 894 28003 45 109 35 218 48[ 10 000] 61 73 404[ 5000] 568[ 400] 692[ 1000] 732 97 99[ 1000] 807 72 910 29008 12 183 93[ 1000 337 62[ 2000] 85 434[ 3000] 36 73[ 400] 509 688 731 55[ 400] 845 75 950 63 73 86[ 400] 30010 29 33 54 290 432 60 72[ 1000] 92 612 20 734 49 833 920 65 90 31010 42[ 1000] 197 335 52 470 504 80 799[ 400] 810 37 65 912 69 81 85 32053 78 107 33 223 301[ 1000] 493 626 52 703 61 68[ 400] 896 917 59 84 86 33036 46 94[ 400] 124 98[ 400] 241 500 20 608 92 780 85[ 2000] 34 73 834 97 919 48[ 400] 93 34096 157 240 332 82 [ 1000] 86 481 86 500 674 81 722 44 61 85 868 96 958[ 400] 35054 146[ 400] 212 384 609[ 1000] 35[ 1000] 728 774[ 400] 835 992 86042 102[ 3000] 33 61 95[ 2000] 98 218 22 80 81 315 401 97 527[ 1000] 616 20 777 96 854 68 74 915 49 86 87020 23 38 67.89 98 108 84[ 400] 47[ 10000] 209 27 338 62 69 91 404 23 555 616 48 744 850 932 38028 53 232 38 55 306[ 400] 36 69 74 84 450[ 400] 71 532 623 31 48 734[ 400] 59[ 400] 78[ 400] 825[ 400] 68 89[ 400) 07[ 400] 905 53[ 1000] $ 9028 36 73 74 195 224 34 395[ 400] 405[ 400] 7[ 1000] 94[ 400] 504 22 48 643 779 813 25 54[ 400] 79[ 1000] 931 40043 44 64[ 3000] 128 86 40 41 58 308[ 1000] 431[ 2000] 635 730[ 10 000] 40[ 400] 807 58[ 1000] 87 992 41093[ 400] 114 21 60[ 400] 240 47 95[ 400] 320 87[ 400] 436 573 90 725 890 96 940 42057 74 107 25 84 311 40 50 81 87 459 530 63 79 955[ 400] 48011 13 20 132 34 87 250 64 71[ 400] 406 559 79[ 400] 80[ 400] 98 618 21 715 840 939 44004 [ 2000] 62 120 49 233 46 63 349 65 535[ 3000] 786 907 87 91 45025 54[ 3000 183 209 10 821 62 87 649[ 400] 57 797 819 28 904 19[ 400] 25 42 4006 13 71 327 38 91 487 501 16 628[ 400] 60 739 828[ 400] 82 68 78 965 66 78 47012[ 400] 125 207[ 10000] 55 59 448 44 91 592 637 77 711 01 868 76[ 400] 78 957 48078 160 910 00[ 400] Gießen, 14. März 1903. Der Oberbürgermeister. Mecuin. Vorläufige Anzeige Für Wirte! Eröffne Ende nächster Woche eine Ausstellung prachtvoller elektrischer Musilwerke aus erstklassigen Fabriken. Die Werke sind in großer und kleiner Ausführung jeder Zeit im Betriebe zu sehen. Ph. Schneider, zum Adler. Marktbericht. Gießen, 14. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Batter per Bfb. 0.90-1.00 Mr. Hübnereier 2 St. 10-11 Pfg., Enteneier St. 12-13 Bfa. Räse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 Sr. 5-6 Vfg., Erbien der Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Big Tauben per Paar Mr. 100-1.20, Hübner per Stud Mf 100-1 70, Hahnen, per Stud Mr. 085-2.00, Enten per Stild 2.00-2.40, Gäne p. Vid. 54-60 Pfg. Odbienfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Bfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Bf 66-76 Bia Schwinefleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch der Pfd. 66-78 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Pfa., Kartoffeln per 100 Rilo 6.00-7.00 m., Zwiebeln per St. M. 6.00-7.00, Milch per Piter 18 Tía Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruder i, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gieken. Gelände- Verpachtung. Donnerstag, den 19 März 1903, nachmittags 3 Ubr beginnend wird nachstehendes Gelände unter den noch bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich verpachtet: 1. Acker auf dem Hamm 1188 qm., früher dem Hermann Stauß gehörig, 2. Grabgarten am untersten Riegelpfad in der Nähe der unteren Stephanstraße und hinteren Bleichstraße, 361 qm, früher dem Karl Schleenbecker von Scofdorf gehörig, 3. Grabgarten am Langenftein, hinter der Universitätsbibliothek, 709 und 833 qm, früher dem Maurermeister Pfaff gehörig. 4. Acker an der alten Marburgerstraße beim neuen Friedhof 840 qm. Die Zusammenkunft ist am Neustädtertor. Gießen, am 14. März 1903. Der Doerbürgermeister. Mecum. Verdingung. Das Shen und Reinigen dr Oefen in den städtischen Gebäuden im Rechnungsjahr 1903/04 soll Donnerstag, den 19. d. Mt., vorm. 11 Ubr öffentlich vergeben werden. Bedingungen liegen auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 3 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck der bei uns erhältlich, sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. - Gießen, den 13. März 1903. Städt sches Hochbauamt. I V.: Gerbel. Neuhinzutretende Abonnenten erhalten unsere Zeitung bis Ende dieses Monats gratis. 324 1400 85 407 5 70 703 73 400 10 765( 2000) 81 93 898[ 100] 903 50 49010 108 87 275[ 1000] 380 99 594 621 41 71 782 891 951] 1000] 88 90[ 400] 50004 37 40 125 95[ 2000] 231 47 79 88 309 93[ 400] 495 540 46 710 953[ 400] 99[ 3000] 51032 36 66[ 400] 206 316| 1000] 497 535 96 621 22 82 88 93 703 19 805 81 955 52024 61[ 400] 148[ 2000] 57 65 77 234 844 64 85 636 41 712 80) 44 45 49 50 63 924 39 77 53088[ 400] 185 251 64 373 400 402 23 78 617 776 815 86 914 18 32 54007 128 293 333 74 92 422[ 1000] 33[ 400] 94 534 42 625 63 767 918 55017 48 56 109 89[ 400] 258[ 400] 86 349 56 57[ 400] 493 96 576 614 714 26 65 87 15000] 97[ 400] 805 24 1000] 28 56001[ 400] 21[ 1000] 23 55 60 65 85 13000] 103 29 87 224 53 65[ 400] 78 348( 1000) 466 541[ 400] 753 76 868 99[ 400] 991[ 1000] 94[ 400] 57000 38 127 36 71 74[ 400] 299 384 98 588 758 72 821 37[ 400] 49 946 56 58066 183[ 400] 99[ 400] 276 88[ 400] 409 81 586 738 60 888 940 62 59000 [ 1000] 37 61[ 400] 90 147[ 400] 75[ 400] 349[ 1000] 403 15 43 99 515 35[ 400] 67 624 712 54[ 1000] 854 66 903 32 60022 27[ 3000] 34 58[ 400] 105 204 12 15 18[ 400] 305 50[ 400] 425 524[ 400] 41 94[ 400] 644 49[ 400] 707 55 72 82 879 61055 174 369[ 400] 487 538 42 84 642 67 761 851 59 62 82 988 93 62054 56 93 [ 2000] 151 267 320 81 558 644 81[ 1000] 706 17[ 400] 818 57 66 83 87 63015[ 400] 59 94 140[ 400] 206 309 401 24 41 697 821[ 1000] 30 62 [ 1000] 65[ 400] 89 925( 1000] 64067 117 230 45 94 457 518 85 98 919 39 95[ 2000] 65008[ 400] 43 126 339 41 92 464 76 512 35 50 86 651 84 754 95 96 800 21 46[ 10 000] 61 94[ 400] 98 943[ 400] 66006 53 100 52 70 339[ 2000] 562 607 89 725 61 69 833 39 915 70 75 67041 85 103 9[ 400] 39 51 230 301[ 400] 416 623 45 950 68003 26 36 221[ 400] 32 69 82 380 82 85 582 609 30[ 400] 78 752[ 400] 76[ 400] 96 69191[ 400] 309 50 67 422[ 400] 52 63 94 507 637 39[ 400] 80 710 810 23 910[ 2000] 70018 102 69 365 441 516 17 87 624 62 744[ 2000] 74 808 916 87 71029 37 51 321 52 97 434 35 503 12 41 1400] 66[ 1000] 653 59 732 815 25 85 975 72054 55 108 55 57 204[ 400] 66 79[ 400] 385[ 400] 469 523 97 602 74 732 42 848 58 919 24 31 85[ 400] 91 73115 42 253 435 48 49 73 519 24 612[ 400] 51 58[ 1000] 60 743[ 1000] 70 95 96 894 930 91 74077 97 134 70[ 2000] 71 251 53 55 98 337 77 450[ 400] 55 559[ 2000] 615 717 28 804 45 49 957 62 935 75019 74[ 400] 383 98 536 39 650 716 18 31 929[ 400] 67[ 1000] 98 76036 40 91 118 238 39[ 1000] 43[ 1000] 304 5 41 48 413 86 686 722 55 94 895[ 2000] 954 77225 40 403 14 80 628 33 63 725[ 400] 29 [ 1000] 50[ 400] 861 68 903 23 94 78129 30[ 5000] 43 200 44[ 400] 333 98 404 32 87 526 29 50[ 400] 652 734 70 819 29[ 1000] 902[ 400] 26 62 79027[ 1000] 87 359 435 43 556 92 674[ 1000] 83 97 722 26 53 1000] 80021[ 400] 149 313 18 62 404 15 71 537 57 67 87 722 37 827 54 67 934 77 81038 89 125 71 361 80[ 400] 405 510 14 34 47 609 33[ 400] 707[ 400] 818 26 906[ 1000] 56[ 2000] 93 82013[ 3000] 78 95 175 254 59 386 406 23 60 578 687 749 82 823 914 34 35 43 49 83048 50[ 400] 79 166 202 305 19 412 21 500[ 400] 646 52[ 400] 55 729 56 57 66 837 [ 400] 53 95 942[ 400] 94[ 1000] 81007 193 207 348[ 400] 416 56[ 1000] 665[ 400] 82 747[ 400] 875[ 2000] 85212[ 2000] 37 59 61 99 432[ 400] 34 570 610 24 55[ 400] 70 714 21 915 86138 53 241 308[ 400] 96 484[ 400] 536[ 400] 79 81 91 635 45 50[ 2000] 94[ 10000] 704 71 855 910( 1000] 87008 149 55 240 [ 400] 50 70[ 400] 300 55 79 432 520 606 32 97 98 838( 2000] 67 916 31 53 72 88000 17 191 365 463 70 95 552 55 63 655 760 62 912 30[ 1000] 89002 32 69[ 400] 77 89 120 96 226 422 48 83 528 37[ 400] 56 89 621 56 710 19 21 804 10 43[ 5000] 946 70 86 90072 84 186 286 345[ 400] 408 52 524[ 3000] 720 78 97 91087 116 38 64 235 369 517 59 67 606 63 761 74[ 400] 805[ 400] 7[ 1000] 41 48 85 95 939 41 92008 159[ 400] 73 240 302 477 97 640[ 2000] 97 [ 400] 800 26 39[ 2000] 81 902[ 400] 37 93122[ 1000] 26 31 211[ 400] 16 10 812[ 400] 40 53[ 400] 89 579 83[ 1000] 695[ 400] 739[ 1000] 849 94083 111 49 52 90 216[ 400] 24 41 86 91[ 400] 402[ 400] 25[ 1000] 27[ 2000] 503[ 1000] 29 35 636 41 86 821[ 1000] 50 77 95 95082 134 335 53 481 584 602 7 701 20[ 400] 895 98128 49 79 81 93 260[ 400] 91 363 478 92[ 400] 666 72 722 87 878 97085 382 412 60 85 538 53 04[ 400] 636 42 52 74 790 846[ 400] 928[ 2000] 59 63 98054 218 65 386 411 518 22 602 18 764 70 879 92 98 929 82[ 400] 99002 167 95 240 95 444 89 511 654 64[ 400] 711[ 1000] 61 832 88( 400) 905 58 73[ 4001 Eigarren- Geschäft. staatl. tonz. 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Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Lokales. - Bur Reichstagswahlbewegung. Die Darmstädter Nationalliberalen stellen den Rechtsanwalt Dr. SteinDarmstadt als Reichstagskandidaten auf. Eine am 11. März in Worms abgehaltene Vertrauensmännerversammlung des Bundes der Lhndwirte im 7. beffischen Wahlkreise( Worms- Heppenheim- Wimpfen) stellte einstimmig den Fehrn. v. Heyl zu Herrnsheim als Reichstagskandidaten auf. In einem Schreiben wurde Herrn v. Heyl der besondere Dank des Bundes für sein unentwegtes, mannhaftes Gintreten für die Interessen der Landwirtschaft und des gesamten Mittelstandes" ausgesprochen. Herr v Heyl nimmt die Kandidatur an. = Darmstadt, 11. März. Die Budgetkommission der 2. Rammer schlägt eine Resolution vor, die Regierung möge geeignete Maßnahmen treff n, um die Mißstände zu befeitigen oder einzuschränken, die sich aus dem unerlaubten Vertrieb fremder Lotterielose ergeben, und ins besondere in Betracht ziehen: a) eine reichsgeseßliche Regelung des Lotteriewesens, b) die Bildung einer Lotteriege meinschaft der beteiligten deutschen Staaten, c) die Verschärfnng der Strafbestimmungen gegen den unerlaubten Vertrieb fremder Lose. Zum Familienfest ist der Waschtag geworden, seit der Wäscherinnen bester Freund Dr. Thompson's Selfenpulver, Marke SCHWAN Ihnen viele mühsame, das Gewebe angreifende Arbeit des Reibens erspart und ohne Bleiche blendend we'sse Wäsche giebt. Man verlange es in allen Geschäften. Zur Frühjahrs- Saison reizende Neuheiten in Knaben- Garderoben. Besichtigung meiner großen Auswahl ohne Kaufzwang. Der Aufschwung den diese Abteilung meines Geschäftes in den legten Jahren zu verzei hnen hat, liefert d n glänzenditen Beweis für Reellität u. 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Herr Stationsassistent Lezing unter Ernennung zum ** Die in der zweiten Rammer, wie bereits berichtet, neugegründete wirtschaftliche Bereinigung" stellt sich nicht als eine besondere Frattion dar, sondern soll nach der Frankf. 8tig." nur einer Verständigung der Mitglieder des" Bauernbundes, einiger Fraktionsloser und mehrerer nationalliberaler Abgeordneter zur gemeinsamen Stellung nahme in wirtschaftspolitischen Fragen dienen. " Aus Hessen und nachbargebieten. ** Fast zwei Jahre hat in Ermenrodeine provisorische Verwaltung stattgefunden, indem der Instanzenweg, dem die Neuwahl des Konrad Köhler 2. als Bürgermeister unterlag, diese Zeit erforderte. Die Bestätigung des Genannten ist nunmehr erfolgt. ** Von Freienseen geht eine Post verbindung nach Mücke, die mittels der bekannten kleinen Personenpoftwagen ausgeführt wird. Die durch Eisensteinfuhrwerke in recht schlechten Zustand gebrachte Kreisstraße bildet geradezu durch ihre tiefen Gleise eine Gefahr für solche Fuhrwerke. So fam jüngst der Postillon von Freienſeen in Mücke an mit abgeschirrtem Pferde und dem Briefbeutel. Der Postwagen war unterwegs zwi schen Stockhausen und Flensungen um gefallen und in Trümmer gegangen. Briefkasten der Redaktion. 2. H., Seltersweg. Sie können versichert sein, daß die Auflage unserer Beitungen, seitdem das Geschäft in unseren Händeu sich befindet, ums Doppelte gestiegen ist- troz den Anfeindungen und Verleumdungen von mehreren " Freunden" der Neuesten Nachrichten". " " K., Gießen. Freut uns auch von Ihnen dasselbe Urteil zu hören; beide Zeitungen: die Gießener Neuesten Nachrichten" und der Bote aus dem Ohm- und Felbathat", führen dem Inserenten neue und angenehme Kundschaft zu. Wir thun unser Möglichstes, wer dann noch nicht will, der soll's nur ruhig bleiben lassen. Besten Gruß! Druck und Verlag ber Gießener Berlagsbruckeret, für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. - Einladung. Montag, den 23. März, Abends 8 Uhr findet zu Nodheim a. d. Bieber in der Bechthold'schen Wirtschaft eine öffentliche Wahlversammlung der nationalliberalen Partei statt, in welcher der bisherige Reichstagsabgeordnete Kraemer und Dr. Johannes aus Köln sprechen werden- Um recht zahlreichen Besuch, auch aus den benachbarten Ortschaften des Wahl. bezirks, wird gebeten. Bekanntmachung. Die unterm 6. Februar d. J. angeordnete Sperre des Schiffenbergerweges zwischen Bicher und Bergstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 12. März 1903. Großherzogl. Polizeiamt Gießen. Hechler. Turnverein. Sonntag, den 15. März, abends 8 Uhr Abendunterhaltung, bestehend in Concert, Theater, turnerischen Aufführungen, Gesangsvorträgen und Tanz. Hierzu ladet ein Der Vorstand. Der alte draktikus sagt: ORI Catsächlich cas Besta In der Chat Ori das ficherßte, wirksamfte, zuverlässigke, ekten- Tötungsmittel " - - Speziell für fliegen, Flöhe, Läufe, Kaferlafen, Schwaben c. Uns den zahlreichen Anerkennungsschreiben: Ort in famos."„ Jhr Ori wirkt toloffal." 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März Nachmittags 2 Uhr findet in der Turnhalle der Stadtknabenschule eine Verlosung Hand-, Kräuter StangenfümmelKäse ftatt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschine und Gerätschaften, Haushal- Camemberts- Kronen tungs- und Gebrauchsgegenständen. Der Generalvertrieb der Rose à 1 Mart ist dem Frühstücks- Käse Herrn Richard Buchacker, dahier übertragen. Gießen, 1. Februar 1903. Die Pferdemarktkommission. Jean Kirch, Stadtverordneter. Giessener Pferdemarkt- Lotterie. Erster Hauptgewinn ein eleg. vierfigßiger Wagen mit Pferb u. silberplatt. G- schirr. Ferner 7 Pferde und Fohlen, sowie 590 Gewinne bestehend in landZiehung 26. März 1903. Lose a Mt. 1.-( für Porto und Liste 25 Pf. mehr) find in allen durch Plakate fenntlichen Geschäften und bei den Polizeidienern zu haben. Zweiter Hauptgew. ein Lauterbacher Bägelchen mit Pferd und Geschirr. wirtschaftlichen Maschinen und für Jedermann nüglichen Gebrauchsgegenständen. 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