Nr. 11. Erstes Blatt. Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) Oberhessische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Mittwoch, den 14. Januar 1903. Gießener 12. Jahrgang. Insertionspret: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberhessen, die Streife Weglar und Marburg 10 Pig sonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 50 refp. 40 Vfg. Postzeitungolifte No. 3269. Redaktion und Expedition: Sie ken Neueuweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362. Nenelle Nachrichten ( Sickener Tageblatt) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Deutscher Reichstag. 286. Sigung. Nach den Ferien. CB. Berlin, 13. Januar. Die Begrüßung der Reichsboten spielte sich heute in der üblichen Weise ab. Der Reichstagspräsident Graf Ballestem gab den Wünschen, die sich die Abgeordneten privatim bereits ausgesprochen hatten, noch öffentlich Ausdruck. Dann wurde die Verhandlung mit einem Nachklang zur Zolltarifberatung wieder aufgenommen mit der Beratung über die Resolution Heyl zum Tabakbau; darin wird die Staffelung der Tabaksteuer zum Schuße der kleinen Tabakbauern verlangt. Die einleitende Rede hielt der Abg. Frhr. Hey von Herrnsheim, der sich für die Annahme des Antrags aussprach. Ein sozialdemokratischer Redner aber war dafür, daß mit Rücksicht auf die Konsumenten keine Veränderung in der Tabakbesteuerung herbeigeführt werde; auch der Abgeordnete Frese von der freisinnigen Vereinigung sprach sich in diesem Sinne aus. Der Unterstaatssekretär Fischer sicherte der Resolution eine mohlwollende Erwägung zu. Die Diskussion, an der sich hauptsächlich Vertreter der Linten beteiligen, ist wenig interessant, so daß nicht nur das Haus, sondern auch die Tribünen immer leerer werden. Nach den Sensationen der letzten Dezembertage sind Abgeordnete und Zuschauer verwöhnt..... Gegen 6 Uhr wurde die Resolution einstimmig angenommen. Die preussische Thronrede. CB. Berlin, 13. Januar. Der preußische Landtag wurde heute 12 Uhr durch eine Thronrede des Ministerpräsidenten Grafen v. Bülow cröffnet. Die Thronrede beginnt mit einem kurzen Rückblick auf die Finanglage des verflossenen Etatsjahres. Die Rechnung des Jahres 1901 habe mit einem Fehlbetrage von rund 73% Millionen Mart abgeschlossen, und für das laufende Etatsjahr könnte ein wesentlich günstigerer Abschluß nicht erwartet werden. Sierauf folgt ein Ausblick: Trotz der vorsichtigen und sparsamen Bemessung der Ausgaben in allen Zweigen der Staatsverwaltung hat es sich nicht vermeiden lassen, zur Herstellung des Gleichgewichts den Staatskredit in beträchtlicher Höhe in Anspruch zu nehmen. Denn die zeitweilige Finanzlage habe nicht dahin führen können, Ausgaben zurückzustellen, die im politischen und wirtschaftlichen Interesse dringend geboten sind. Hierunter fallen die erheblichen Mittel, welche die Staatsregierung in Fortführung ihrer auf den Schutz des Deutschtums in den Ostmarken und auf deren wirtschaftliche Stärtung gerichtete Politik von Ihnen erbittet. Auch soll den in diesen Landesteilen wirkenden mittleren und unteren Beamten, sowie den Lehrern an den öffentlichen Volksschulen die in Aussicht gestellte Zulage gewährt werden." Ferner soll die Ausgestaltung der Eisenbahnan- lagen nicht vernachlässigt werden, damit die Staatsregierung in der Lage sei, die Arbeitsgelegenheit im Lande zu vermehren. Durch Erwerb mehrerer Privateisenbahnen soll das Staatseisenbahnsystem weiter ausgebaut und an der Verbesserung der Wohnungsverhältnisse der in den staatlichen Betrieben beschäf tigten Arbeiter und der gering besoldeten Beamten weiter gearbeitet werden. Aud. neue Gesezentwürfe sollen eingebracht werden: Im Interesse der Förderung der allgemeinen Volksgesundheit ein Entwurf, um das Reichsgesetz, betreffend die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten, innerhalb des preußischen Staates zur Ausführung zu bringen. Der im vorigen Jahre nicht zur Verabschiedung gelangte Gesezentwurf über die Befähigung für den höheren Verwaltungsdienst wird in etwas beränderter Gestalt wieder vorgelegt werden. Ferner wird die Zustimmung des Landtags nachgesucht werden zu einem Gesetz über die Bildung kirchlicher Hilfsfonds für fathɔlische Pfarrgemeinden. Die Thronrede schließt: ,, Meine Herren! Auch in der bevorstehenden Tagung sind Sie zu wichtigen Arbeiten berufen. Mögen dieselben dem Vaterlande zum Segen gereichen! Auf Befehl Seinar Majestät des Kaisers und Königs erkläre ich den Landtag der Monarchie für eröffnet." Die erste Sigung des Herrenhauses eröffnete am Dienstag der Präsident der vorigen Session Fürst zu Wied mit einem Hoch auf den Kaiser. Das bisherige Präsidium: Fürst zu Bied, Frhr. v. Manteuffel, Oberbürgermeister Becker, wurde durch Zuruf wiedergewählt und nahm die Bahl an, Fürst zu Wied allerdings nur mit dem Vorbehalt, daß seine Gesundheit ihm die Führung der Geschäfte gestatte. Die bisherigen 8 Schriftführer wurden wiedergewählt. Nächste Sizung wurde auf Mittwoch anberaumt. Die erste Sigung des Abgeordneten haujеs wurde vom Präsidenten der vorigen Session v. Kröcher ebenfalls mit einem Hoch auf den Kaiser eröffnet. Geschäftliche Angelegenheiten wurden nicht erledigt, der Präsident beraumte die nächste Sigung auf Mittwoch an; auf der Tagesordnung steht die Wahl der Präsidenten und der Schriftführer und die Entgegennahme von Vorlagen der Regierung. Die Politik. Scheidung zwischen Konservativen und Bändlern? Es hat tatsächlich den Anschein, als sollte eine Scheidung zwischen der konservativen Partei und dem Bunde der Landwirte- wenigstens eine äußerliche sich voll ziehen. Einer unserer bekanntesten Parlamentarier, Herr v. d. Groeben- Arenstein, der seit 1893 als Abgeordneter für Heiligenbeil- Pr. Eylan dem Reichstage angehört, wird aller Voraussicht nach nicht wiedergewählt werden. Die Konservativen des Wahlkreises haben beschlossen, ihn nicht wieder als Kandidaten aufzustellen; an seinerstatt soll der frühere Landrat des Kreises Pr. Eylau, Oberst a. D. Rittergutsbesizer v. Elern- Bandels, aufgestellt werden. Herr v. d. Gröben war anfänglich Mitglied der konservativen Frattion des Reichstags, schied dann aber aus und trat als Vertreter des Bundes der Landwirte, also als Angehöriger teiner Fraktion, im Parlament auf.- Hierauf dürfte seine Nichtwiederaufstellung zurückzuführen sein. Zum sächsischen Chekonflikt. D) Es scheint sich zu bestätigen, daß die stronprinzessin Luise von Sachsen Genf zu verlassen und auf einem böhmischer Schlosse Behnung zu nehmen gedenti. Dagegen weigert sich die Kronprinzessin, in ein: dauernde Trennung von Giron zu willigen. Sie verlangt die Scheidung von ihrem Gatten, um Giron später heiraten zu können. Anscheinend will der sächsische Hof auf dieses Verlangen eingehen. Wie aus Dresden versichert wird, haben die Verhandlungen zwischen Genf und Dresden bereits zu einer beide Parteien bindenden Einigung geführt, daß die Kronprinzessin sich beziglich des zu erwartenden Kindes allen Dresdener Wünschen und Anordnungen fügt, während der Kronprinz der Chefcheidung zustimmt und als Scheidungsgrund nicht Ehebruch, sondern nur Verlassen des gemeinsamen Haushaltes geltend macht. Auf eine firchliche Einsegnung ihrer u un e kann die Kronprinzessin nicht rechnen, ein fatholischer Geistlicher darf die neue Ehe nicht weihen, und die protestantische Geistlichkeit Sachsens fordert schon jetzt a le Amtsbrüder auf, die Kronprinzessin nicht in die evange lische Kirchengemeinschaft aufzunehmen. In dem Aufruf heißt u. a.:,,Um einen offenbar nicht einmal berenten Ehebruch zu beschönigen, soll man sich nicht mit Erfolg an die Psorie der evangelischen Kirche wenden fönnen!" Amerikanische Geschäftskniffe. In der Venezuelafrage schlägt die amerikanische Politik nicht nur zwei, sondern mehrere Fliegen mit einer Klappe: Nicht nur, daß die ganze Behandlung der Sache seitens der europäischen Mächte die Monroedoctrin stärft und meritas politisches Prestige vermehrt die Union weiß sich durch ihre inoffizielle Bermittelung in den: venezolanischen Handel auch die Blockademächte ebenso zu verpflichten, wie den Präsidenten Castro. Und schließlich sorgt sie nebenbei noch dafür, daß die Blockademächte, deren wirtschaftliche Konkurrenz auf dem venezolanischen Martt den Yankees gar nicht gefällt, in Venezuela noch verhaßter werden, während die Vereinigten Staaten bei der Bevölkerung der südamerikanischen Republik mit immer freundliceren Augen betrachtet werden. Die ungünstigen Folgen dieser Entwickelung für den europäischen, die günftigen für den nordamerikanischen Wirtschaftsverlehr mit Venezuela werden sich bald offenbaren. Herr Roosevelt hat sehr wohl gewußt, warum er die Ehre des Schiedsrichteramts ablehnte: Seine Entscheidung hätte gegen Benezuela ausfallen müssen, und der Mann im Weißen Hause zu Washington will die Venezolaner nicht gegen die Union aufbringen. Die Union hat in ihrem Interesse in der ganzen Benezuelafrage außerordentlich geschickt ope riert, und obendrein hat sie in Herrn Browen noch einen sehr geschickten Vertreter. Dieser pfiffige Herr tam auf die smarte Idee, ehe er mit den Vermittelungsvorschlägen in der Tasche das venezolanische Gestade verließ, an den Präsidenten Castro und das renezolanische Bolt ein Sympathietelegramm zu senden. Das wird den Amerikanern einen weiteren Stein im Brett bei den Venezolanern sichern. Chinesische Winkelzüge. )-( Die langbezopften Söhne des Reiches der Mitte führen die weißen Teufel, die Westmächte, immer lustig an der Nase herum. Und was das Beschämende ist die Mächte lassen sich von gegenseitiger Eifersucht beherrscht, von den schlißäugigen Bopiträgern auch ungestraft zum Narren halten. Bekanntlich ist China nach dem Friedensvertrag verpflichtet, die Kriegsentschädigung in Gold zu zahlen. Dessen hat es sich neuerdings ge weigert, und die Herren Yankees, froh, den andeven Mächten in die Parade jahren zu können und sich bei den Chinesen lieb sind zu machen, haben diese Weigerung unterstützt. Jetzt erlärt das chinesische Auswärtige Amit, das ,, Wai Wu- Pu": China sei willens, die Berechtigung der Ansprüche der Mächte auf Zahlung der Entschädigung auf der Goldbajis zuzugeben, sei aber zur Zeit außer stande, die Zahlung auf dieser Basis zu leisten. Sie werde ihre Antwort auf die gemeinsame Note der Vertreter der Mächte verschieben, bis sich die Gesandten mit ihren Regierungen in Verbindung geießt hätten. Es ist wirklich zu großmütig von den Herren Chinesen, Daß sie geruhen, eine ihnen vertragsmäßig obliegend: Verpflichtung zu erfüllen. Wie lange wird sich die Sulturwelt diese unwürdige Behandlung seitens der gelben Burschen gefallen lassen? Marokkanisches. Gine große Schlacht soll in Marokko bevorstehen. Vielleicht ist sie auch schon geschlagen; der Nachrichtendienſt aus Marotto ist so dürftigt daß man genaues gar nicht, und das, was man hört, erst reichlich spät erfährt. Jestzustehen scheint, daß der Sultan Abdul Aziz mit 15-20 000 Mann dem Prätendenten Ba Hamara entgegengezogen ist, und daß beide nicht weit von zinander lagern. Welchen Erfolg die Expedition des Sultans haben wird, läßt sich gar nicht voraussehen. Menner des Landes sind der Ansicht, daß es versehlt sei, wenn der Sultan jezt gegen die Rebellen Truppen entsende, da deren Stellung zu start sei. Außerdem seien die Truppen des Sultans infolge der leßten Siege der Rebellen moralisch geschmächt. Wie die Geschichte aber auch ausfallen möge, soviel scheint festzustehen, daß die europäischen Mächte sich an dem marokkanischen Brei nicht die Finger verbrennen wollen. An eine Intervention denkt keine Macht. Nur wenn der Schutz der Europäer sich nötig erweist, werden die Schiffe und Truppen der Mächte in den Handel eingreifen. Kurze volitische Nachrichten. Berlin, 13 Januar.( Hofbericht.) Der Raiser besuchte gestern das Atelier des Bildhauers Harro Magnussen, um dort das Modell zum Denkmal Roons zu besichtigen. Abends hörte der Kaiser in der Singakademie den Vortrag des Professors Telißsch über Weiterbildung der Religion. Hierauf verweilte der Kaiser längere Zeit in der Bibliothek, wozu Admiral Hollmann geladen war. Heute morgen sprach der Kaiser beim Reichstanzler Grafen Bülow vor und hörte dann im Schloß die Vorträge des Chefs des Militärkabinets, des Chefs des Admiralstabes und des Chefs des Marinefabinets. * Der„ Fall Löhning" wird bei der ersten Lesung des Etats im Abgeordnetenhause zur Sprache gebracht werden. In diese Debatte wird auch die polnische Landtagsfrattion eingreifen. Es heißt, diese Debatte werde allein mehrere Tage in Anspruch ngehmen. * Im dritten Berliner Landtags- Wahlkreise wurde der freisinnige Kandidat Rosenow als Nachfolger Virchows zum Landtagsabgeordneten gewählt. * Gegen den bisherigen Kommandanten des Linienschiffes Wittelsbach", Kapitän 3. S. Wallmann, der fürzlich mit dem Schiffe an der dänischen Küste auf Grund geriet und deshalb das Kommands abgeben mußte, ist nunmehr Anklage erhoben worden. * Der russische Finanzminister beabsichtigt, die Gewerbesteuer, die von den ausländischen Handlungsreisenden erhoben wird, zur Belebung der Handelsbeziehungen mit Westeuropa im Laufe des Jahres von dem jeßigen Betrage, 650 Rubel, aus 200 Rubel herabzusetzen. * Die Schiffsbestellungen des amerikanischen Schiffahrtstrusts werden jest in Abrede gestellt. Das Dementi ist aber so vieldeutig, daß es die Nachricht nur zu bestätigen scheint. Nab und Fern. ) Das neueste deutsche Hochsectorpedobot,„ S 114", das soeben seine Brobefahrten begonnen hat, erzielte bei voller Armierung und Ausrüstung eine Geschwindigkeit von 30 Seemeilen pro Stunde. Wie alle zur neuen vierten Hochseetorpedodiviston gehörigen Fahrzeuge hat das Bot seine Torpedoarmierung nur auf Dec. )[ Er kennt seine Frau.] In ein großes Modewarengeschäft zu München tam, wie die dortige Allg. 3tg." mitteilt, ein Herr, und es entspann sich zwischen ihm und dem ihn bedienenden Verkäufer folgender Dialog: Ich möchte eine seidene Bluse für meine Frau in der ungefähren Preislage von 30 bis 40 Warf." Belche Farbe, wenn ich bitten darf 3ft ganz egal." ,, Und welche machart wünscht der Herrit auch einerlei." ,, Von welcher Statur ist Ihre Frau Gemahlin?" Das ist auch egal." Aber mein Herr, ich fann Ihnen doch teine Bluse vertausen, menn Sie mir feinen Anhaltsnoch stolzere, unanfechtbarere Würde würde Lord Keiths Gemahlin werden. erlangen fte in ihr blei bon Eehauptete feine Herrschaft; sie wollte dieſem fich. Der Stolz, welcher so gewaltig und groß in ihr, ches Antlig zurüc; sie warf Besorgnis und Bangen Bei diesem Gedanken fehrte die Farbe Manne, weil bia nahe Berührung mit ihm ihe zuwider war. Bryant zusammenzutreffen; aber die Täuschung selbst war vielleicht um der Wärme willen, als vielmehr, fernung von den Toren und den Wächterhäuschen mit unbemerkt ihre Gemächer zu verlassen und in kurzer EntEs hatte Barbara teine Schwierigkeiten verursacht, fich felbft überzeugt in meiner Sie zu helfen, so dürfen, S Und die wäre?" ,, Aber Sie können mir nur in einer Weise helsen." Das weiß ich," hauchte sie mit heiserer Stimme. sein, daß ich es mit Freuden tun werde." Macht steht, Ihnen ,, Indem Sie mir sagen, daß die Behauptungen, die Eines der bekanntesten indianischen grupas folgende ist Wiegenlieoer Die Feigen geh'n nicht in den Kampj Sind weit davon, sind weit davon. Den Feind bei Tag, den Feind bei Tag. Schlas', schlaf', mein kind, hab' Acht, du triffit Schlaf, schlaf', mein Kind, die Chippewas punft geben." ,, Den brauchen Sie gar nicht, ich will eine feibene Bluse im Preise von ungefähr 30 bis 40 Mart, wie sie ist, ist mir ganz egal, umgetauscht wird sie ja doch!" ::[ Therese Humberts Gäste.] Eine originelle Idee, wie die Gläubiger der weltberühmten Humbertschen Schwindlerfamilie leicht befriedigt werden könnten, entwickelt ein Pariser Journalist. Er schlägt vor, daß Therese Humbert eine Liste der hochstehenden französischen Persönlichkeiten, die an ihren glänzenden Tejeuners, Diners und Soupers teilgenommen haben, aufstellen und bei jedem bie Anzahl der von ihm verzehrten Mahlzeiten anführen folle. Da man im Durchschnitt ein jedes dieser Luxusmahle auf einen Wert von 50 Francs veranschlagen könne, so würde im Handumdrehen eine Gesamtsumme von ein paar Millionen zusammenkommen. Steiner der ehemaligen Gäste aber würde sich bei Veröffentlichung der Liste meigern, seinen Anteil zu zahlen. Der Vorschlag ist, wie gesagt, originell und eine bittere Satire auf die Tatsache, baß hohe Funktionäre und angesehene Politifer ihre Beine ( trupellos unter den wohlbesezten Tisch der Schwindlerin ju strecken pflegten. Zum Gastspiel der Schlierseer in Gießen. richtet, soll durch ein Infektionsverfahren, das im großen Maßstabe durchzuführen ist, entgegengewirkt werden. gung der Berfamm nod bei einem G einander blieb. ** Rendel( plant ben Bau einer wafferreiche Glände Wingerten- in A ** Michelbach ftarb nach furzen Bürgermeister un Wagner, wohl ein im Alter von 80 Berstorbene sein 5 anläßlich dieser F ** Aus dem ** Bismarckturm auf dem Taufstein. Die hiesige Sektion Taufstein des Vogelsberger Höhenklubs teilt uns mit, daß die von ihm veranstaltete Sammlung zur Erwie sich bis ist übeschauen läßt, von bestem Erfolge bes richtung eines Aussichtsturm 3 auf dem Taufstein, soweit gleitet ist. In der heutigen Nummer unseres Blattes belisten und den darauf gezeichneten Peträgen zu quittieren. ginnt die Sektion über die an sie zurückgegangenen SammelVon den 130 Listen, die abgeschickt wurden, sind rund 40 zurückgegeben. Die Beid nungen haben auf ihnen die Höhe von etwas mehr als 1500 Mt. erreicht, eine recht ansehnſtehenden Listen beträchtlich erhöhen wird. Troßdem bittet liche Summe, die sich sicher nach Rückgabe der noch ausweiteren Beisteuer aufzufordern, gilt es doch einem im die Seltion, an dieser Stelle noch einmal eindringlich zur doppelten Sinne guten 30.4. Die Schlierseer sind da! Welchem Theaterfreund und Freund der Alpenwelt in unserer Stadt erfüllte dieses Wort nicht mit he mlichen Entzücken. Etwas Naturtreues, etwas aus dem schweizerisch n Leb.n heraus geht auf der Bühne des hiesigen Stadttheaters in Scene und wem interessierte da nicht Land und Leute dieser allerorts viel gelobten Theater- Truppe. Das idyllisch schön gelegene Dorf Schliersee erreicht man von München in etwa fnapper zweistündiger Bahnfahrt Die Münch ner, ganz besonders feit ter Eröffnung des Theaters im Sommer 1892, machen mit großer Vorliebe nach tort ihre Ausflüge, um am dortigen Bauentheater" bei Echerz und Humor frohe Stunden zu erleben. Der Ort selbst ist kaum ein Stündthen lang und ligt 774 Mtr. über dem Meer. Der Sce, nach dem der Ort befannt, senft sich nur auf faum 40 Mtr. hinab. Das hochinteressante Theater ist ein origineller Holzbau, der sich aber trotz seiner Einfachheit geradezu genial p äsentiert; erbaut wu de es vom Architeften Emanuel Seidl in München. De Mitglieder des Schlieiseer Bauerntheaters sind zum größten Teil im nahe gelegenen Boueintheater- Hotel bedienstet. Mathias Gailing, der erste Held und Liebhaber, ist dort Haueknecht. Ec, der bei den Gastre sen ter Schlierseer viel Sympathien sich errungen hat, reinigt, frei von Größenwahn, den Gästen die Kleider, und pußt, fern von fünstlerischer Eitelkeit, täglich 40 und auch mehr Baar Stiefel. Xaver Terofal hat im rückwärtigen Teil des genannten Hotels seine Mezgerei errichtet; er ist's, der in allen Stücken das belebende und erheiternte Moment bildet. Josef Meth, der jugendliche Liebhaber und Naturbursche der Truppe ist der erste Gehilfe in Terofal's Mezgerei, Meih ist der schneidigste Schuhplattler. Michel Dengg und seine Frau, Anna Dengg haben in Schliersee eine Wäscherei, Michael Schmidtkonz ist Gärtner, Sigmund Wagner ist der Schneider des Orts, während Willi Dirnberger in der ganzen Gegend den besten Ruf als Maler genießt. Man sieht, die Leute sind zweifellos arbeitsam vielseitig und interessant. )-([ Morgan der Große.] Pierpont Morgan, ber amerikanische Trustkönig, wird in der World" wieder einmal in überschwenglicher Weise gefeiert. Ein Pröbhen dieses Lobgesanges sei hier wiedergegeben. Er ist Der bedeutendste Mann der ganzen Welt, denn er befiehlt mehr Personen, als der Zar aller Reußen und hat mehr Einfluß als der Präsident der Vereinigten Staa ten. Er verfügt über größere Rapitalien, als je ein Mensch in der Bergangenheit zu seiner Verfügung hatt?, denn er hat unter seiner Kontrolle ein Kapital, welches den ganzen Goldbestand der Erde um 2 Milliarden überschrei let. Seine Gesellschaft wird von Königen und Kaisern gesucht, die ihn um Rat zu fragen wünschen, wie sia bie wirtschaftlichen Interessen ihrer Völker am besten fördern sollen. Seine Ausgaben für Kunst- und wohltätige Zwete übersteigen alle Echäßungen. Er ist der einzige Mensch, dessen Leben für die Summe von 20 Millionen Dollars versichert ist. Die Königin Victoria war nur für 2 Millionen Dollars versichert! Das alles ist noch nichts; aber die ,, World" fügt hinzu: ,, Sein Name wird in den Zeitungen beider Welten öfter gebruckt als der Name irgend eines Monarchen. Er ist einer der frömmsten und moralischsten Männer der Vereinigten Staaten. Beweis: er verurteilt sogar das nationale Pokerspiel, das seiner Ansicht nach den Charakter berdirbt." Und die ,, World" vergißt nicht, die wunderbaren Börsenoperationen und Trustbegründungen ihres Helden zu erwähnen, die offenbar nicht den Charakter berderben und daher sehr moralisch sind. X[ Interessante Anekdoten vom Kaiser von Annam] werden in der Zeitschrift ,, Atravers le monde" erzählt. Der Kaiser hat 150 Frauen. Von der französischen Regierung wird aber nur eine einzige unter ihnen anerkannt. Die anderen zeichnen sich hauptsächlich durch ihre Schwimmkünste aus. Wenn der Kaiser auf die Wasserbögeljagd geht, müssen seine Weiber das geschossene Wild aufsammeln; bei dieser Gelegenheit holen sie sich nicht selten einen gewaltigen Schnupfen; manchmal schwimmen sie auch mit einigen Schrotförnern im Leibe nach Hause. Der Kaiser ist geistreich und ein Mann, der seine Freiheit liebt. Eines Tages suchten ihm die Mandarinen begreiflich zu machen, daß ein Monarch sich seinen Staxten widmen müsse, und daß sie mit ihm zum Wohle des Volkes zu arbeiten wünschten; ein Kaiser habe übrigens die Pflicht, lange über politische Angelegenheiten nachzudenken. Es ist gut," sagte der Kaiser ,,, kommt morgen früh!" Sie tamen, und man führte sie in einen schönen Saal, sie warten. Der Kaiser erscheint nicht. Die Stunden bergehen, die Stunden des Vergnügens und der Mahlzeiten. Die Mandarinen langweilen sich schrecklich und sie haben Hunger. Endlich, als der Abend hereinbricht, erscheint der Kaiser. Entschuldigt mich," sagte er. Ich habe, Eurem Rate folgend, lange über Etaatsangelegenheiten nachgedacht. Kommt morgen wieber." Dasselbe Spiel wiederholt sich mehrere Tage. Die Mandarinen verloren schließlich alle Lust, den Kaiser zum Nachdenken über Staatsangelegenheiten zu veranTassen. Auf dem Grunde der Spree bei Köpenick wurden jämtliche Kirchengeräte gefunden, die vor längerer Zeit aus der katholischen Kirche in Neu- Strelitz geraubt worben waren. 61] Dr. Rumseys Patient. Roman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von 6. Weßner. ( Rechbend verboten.) Dr. Rumsey hatte die Arme feines Patienten gefaßt und gebrückt und glitt mit der Hand nach seinent Handgelenk hinab, um auf den Buls zu fühlen. Er schlug ganz ruhig und normal. - Giessener Cagesneuigkeiten. ** Ernennungen. Stations- Diätar Brandis in Mücke wurde zum Stations- Assistenten und BahnmeisterDiätar, Brandstetter in Gießen und Stein in Grünberg zu Bahnmeistern ernannt. „ Ich bin wirklich ganz gesund", bemerkte Audrey mit traurigem Lächeln, als er das fleine Manöver Rumichs beob achtete. Ich bin so froh, daß Sie hier sind. Ich fann Sie wenigstens teilweise in mein Vertrauen ziehen. Darf ich?" Wenn Sie mir Ihr Vertrauen nur teilweise schenken, wird es schwer für mich sein, Ihnen zu raten", gab der Arzt ernst zurüd. ,, Wollen Sie mich trotzdent anhören?* ,, Gewiß, ich will." ** Die Kone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen wurde vom Großherzog verliehen, dem Bahnmeister Brückmann aus Grünberg anläßli einer Bensionierung. Also, die Sache ist die", benann der Baron, indem er fich erhob. Ein Engel und ein Teufel fämpfen beute mit eine Seele." ** Der Wahlprüfungs- Ausschuß der zweiten Kammer der Stände ist gestern am Dienstag, den 13. Januar zusammengetreten. Kommen Sie, lieber Freund, Sie übertreiben die Dinge", mahnte Dr. Rumsen eindringlich. ** * In den Landesverband der Kriegerfameradschaft Stod stadt mit 31, der Kriegerverein Bannerod mit " Hassia" wurden aufgenommen der Militärverein 2 29 und der Militärverein Germania" in Viernheim mit 48 Mitgliedern. [ Stadttheater] Der zweite Abend des Schlierseer Gastspiels" bringt das ausgezeichnete Volksstück " Der Herrgottschniger von Ammergau", befanntlich eine Glanzleistung des beliebten Ensembles. Freitag findet leider schon das ligte Gastspiel der„ Schlierseer" statt. Nein, nein, ich übertreibe nicht! Ich fämpfe den schwerften Kampi, den nur ie ein Mensch mit sich gefämpft! Bielleicht gebe ich geläutert aus demselben hervorint gegenwärtigen Augenblic aber, ich geftebe es frant und frei ist die Stiutute des Guten in mir recht schwach, und das Böse scheint den Sieg davontragen sit wollen." 11 Eisenbahnminifters ungen über erber ftatt wegen Grba Albehausen du Buzbach, nicht d in allen Orten, w baujen- Colinsbad find. Es sind dies oberndorf, Haffelbo Da anzunehmen i Solmsbadthal üb Buzbach geht, so a Kinzenbach, wurde gestern ein Heuchelheim, von ei Moment, als er ein ftärte eine Erdmaffe Iste mußte in die ** Dutenhofen. fteller Hepp ist de worden. ** Der diesjährige Gauturntag des Gaues Hessen findet am 25. Januar vormittags 9 Uhr in Steins Saalbau statt. Auf der Tagesordnung stehen u..: Bericht des Gauturnwarts; Rechnungsablage für 1902; Wahl des 1. Gautura warts, da der seitherige 1. Gauturnwart des Gauturnfestes 1903, gemeldet haben sich weglar, Schneider- Marburg im vergangenen Jahre staib; Fhis Bung über Gründung einer eigenen Beitung für den Gau Hessen; Schotten und Usingen; Gauturnfahrt 1903; Besprechung Antrag Bad- Nauheim: Beschwerde über Handhabung der Haftpflichtversicherung";" Antrag Gießen:" Auf den Gauturnfesten und fahrten soll wieder wie früher um Ehrenpreise geturnt werden"; Besprechung über das 10. deutsche Turnfest zu Nürnberg. ** Eine lobenswerte Neueinrichtung ist seitens unserer Bahnverwalturg getroffen worden. Es wird nämlich eine Anzahl Bahnbedienstete etwa 30 Mann ausgebildet, um bei etwaigen Eisenbahnkatastrophen und Unfällen die erste Hilfe durch Anlegen von Notverbänden zc. leisten zu fönnen. Den Winter über haben bereits die beiden hiesigen Bahnärzte Dr. Schliephocke und Cr. Zinser Vorlesungen und praktische Uebungen abgehalten. Wie verlautet, soll demrächst auch eine große Uebung vorgenommen werden und als Ort des Unfalls die Main- Weserbahn zwischen Buzbach und Bad Nauheim angenommen werden. So müssen Sie eben mit aller Kraft gegen das Bise ankämpfen! Es ist doch fein Zeifel, das Sie das Recite thun mifent. Und menit der Kampf noch so bart ist! Sic fagen, Sie beisen ein Geheimnis: dieses ist zweifellos die Quelle 3bres Unglüds. Es birgt also Necht und Unrecht in fich?" Ja, ein sehr großes Recht- nnd ein sehr bitteres Unrecht." So feien Sie ein Mann, Audrey! Zögern Sie nicht, sondern thuu Sie, was recht ist!" ** Der hessische Landwirtschaftsrat tagte am 5. Januar in Darmstadt. Die Errichtung einer Landwirtschaftskammer für Hessen wurde nach längerer Auseinandersetzung gutgeheißen. Der Mäuseplage, die in Rheinhessen und in Teilen der Provinz Oberhessen jährlich einen Schaden von über 1 Million Mark anDer Baron erbleichte jäh und taumelte fast zurüď. Sie sind die zweite Berson, die heute hierherkommt und mir bas sagt!" hauchte er tonlos. So reden Sie doch!" drängte Dr. Rumsey.„ Erleichtern Sie Jür Herz!" Wenn ich mein Herz erleichtere, wird Maggie das Herz brechen, und unser Haus ist ruiniert." „ Und Sie?" * Ich- ich gehe dabei zu Grunde. ** Kuriose und originelle Berichterstattung, Auf ein seitens eines großh. Polizeiamts ergangenes Schreiben über den jeweiligen Aufenthalt einer ge.ichtlich zu belangenden Person antwortete die betreffende Bürgermeisterei forreft und präzis wörtlich:„ Der X. Y. hält sich Gott weiß wo auf!" Ich möchte es denn doch sehr bezweifeln, daß ein so tapferes, ebles Herz, wie das Ihrer Fran Gemahlin, brechen wird, wenn Sie den rechten Beg einschlagen", erwiderte Runifey ernst.„ Gher glaube ich, daß dies aeschehen wird, wenn Sie ein bitteres Unrecht begehen." ** Der heurige Winter bewegt sich mit Vorliebe in abwechslungsreichen Extremen. Ueber Nicht hat wieder der scharfe Nordost sein Regiment angetreten und fegt g immig über die fahlen Felder, welche leider der schützenden Schnees decke entbehr.n. Verschiedene Wasserleitungen sind wieder eingefroren, und die zufolge der vorherigen warmen Witterung hie und da erwachten Frühlingshoffnungen nochmals in Winterschlaf zurückgefunken. mein Gott, mein Gott!" ächste der Baron. Wird diese Qual denn nimmter enden? Alle reden mir zu, den rechten Weg zu wandeln- der nur Verderben und Unglück über mich bringen fann! Ach, Doftor, Doftor! Sie waren es, dessen Beitous mich auf den Weg der Genesung führte! Hätten Sie mich doch sterben und verderben laffen, mir wäre icht wohler! mare entweder längst tot oder wahnsinnig! Und mein Geheimnis wäre mit mir-" Ein Seränich an der Thür ließ ihn abbrechen. Gleich darauf ertönte ein schüchternes Klopfen. „ Wer mag uns jett stören?" fragte der Baron erschreckt. „ Ich werde nachsehen", sagte Dr. Rumsey. Er schritt schnell durch das weite Zimmer und öffnete Gine weibliche Gestalt mit entgeistertem, leichenblaffent Gesicht stand vor ihm, ihr Haar hing wirr um Stirn und Schläfen. - Ja ... Jit der Baron hier?" fragte sie in wilder Haft. ich sehe ihn ich muß ibu sprechen- aber allein allein Sie wankte über die Schwvelle. Aus Hessen und nachbargebieten. 4 Klein- Linden, 12. Jan. Vom 1. pril ab wird unsere Gemeinde zu denjenigen Orten unseres Kreises zählen, in denen tein Schulgeld mehr erhoben wird. Bei einer Schülerzahl von nahezu 300 betrug tas Schulgeid jährlich rund 825 Mt. „ Ich muß Sie sprechen, Herr Baron-", stöhnte sie, „ Sofort ** Lüßellinden. Im Frühjahr soll hier mit dem Neubau eines Schulhauses begonnen werden. Dasselbe soll 4 Säle enthalten. Die seitherigen Schulsäle sollen in Lehrerwohnungen umgebaut werden. An unserer 3klassigen Schule wirken 3. 3t. nur zwei Lehrer, die 3. Stelle soll nun auch besetzt werden. Schen Sie, Doftor, diefer Besuch steht in Zusammenhang mit dem Kampf, der in mir tobi", fagte Audrey mit dinnpřer Stimmte zu Nunsen. Setzen Sie sich, Hetty. Lieber Doktor, bitte, lassen Sie aus lieber allein!" i. Tutenhofen. Raisers Geburtstag Konzert und Tanz f der hiesige Verein d Ritglieder im Kreis ** Friedberg. Amt zum 1. Apri Aeschrieben werden Mart, der Höchstge für Bureaumicte fo ** Groß- Umstad wald abgehaltene ergab gegen das V Es wurde bezahlt 9 Mt, für Buchen todholz 3 bis 3,20 10 bis 11 Mt. pro 4,50 bis 5 Mt. pr Ho'zheim. Am lzten Freitag tagte auf dem Rat haus die Generalversammlung der Holzheimer Viehtasse. Auf der Tagesordnung stand Rechnungsablage und Vorstandswahl. Erstere ging glatt von statten. Bei der Vorstandswahl erfolgten zwei Neuwahlen, da die bisherigen Vorstandsmitglieder, Beigeordnete Grieb und Wilhelm Lau eine Wiederwahl nicht annahmen. An deren Stelle wurden die Mitglieder Wilhelm Peter Klotz mit 49 und Heinrich Ernst Schmand mit 48 Stimmen gewählt. Nach BeendiVierundzwanzigstes Kapitel. Hettys Bewußtlosigkeit dauerte nur wenige Minuten. Jbr Verstand war scharf genug, um sie schnell begreifen zu lassen, was geschehen war. Die dunkle Flüssigkeit, welche sie Georg ins Glas gethan, hatte ihn getötet. Mit anderen Worten: fie- fle selber baite ihn getötet! Ja, es war fein Zweifel er war tot! Sie hatte vor langer Zeit ihre Mutter sterben seben, sie hatte hier und da am Sarge eines Bekannten geftanden. Die Kälte, die furchtbare Starrheit, die weißgrane Gefichtsfarbe- das alles sprach zu deutlich dafür, daß hier nicht nur nicht der leisefte Goffmungsschimmer vorhanden sei, sondern daß der Tob bereits vor längerer Zeit eingetreten fein müsse. Ihr Mann war tot! Als fie ihm iene Tropfen reichte, war er ein gesunder, starter, fraftstrogender Mann geweien- und jekt- iest falt und starr! Sie hatte ihn im Leben nie lieben fönnen, obgleich er ber liebevollste, aufmerksamite Gatte gewesen, iezt vergoß fie einige Thränen um ihn. Nicht viele- denn eine allmählich an ihr emiporkriechende Angst ließ diefelben bald genug versiegen. Die Augst wuchs und wuchs it ieber Setunde. Was hatte fie gethan! Ihren Mann vergiftet? Einen Mord auf ihr Gewiffent geladen? Lange Jahre bindurch hatte sie ihre Mitwisserschaft um einen Mord verfchwiegen weil sie den Mann liebte, der ihn bes gangen. Und iegt hatte sie selber einen Mord begangen, wennt auch ohne Absicht. Sie hatte Vincent ebensowenig töten inollen, wie der Baron von Audrey damals Herbert Franzius. Und mm würde man sie verhaften? Thorheit! Als ob iemand es für möglich halten könnte, daß fie, das schwache, schüchterne, kraftlose Geschöpf einen so starten, robusten Manne das Leben nehment tönne! Sie hatte ihm ja nicht das geringste Leid authun, sondern ihn nur in Schlaf verjeben wollen, unt ibn- freilich- au täuschen, in etwas ausführen zit tönnen, was ihn vielleicht das Herz gebrochen hätte. Aber ihn ein Leid zuzufügen, ihn zu töten nein, nein, so etwas war ihr nun und nimmer in den Sinn ge fommen. Ind trokdent- trozdem war es gefchen! 1THE Ach, es war furchtbar, unaussprechlich furchtbar. Sie fürchtete fich vor den Toten. Er war nicht mehr ihr Mann, der fie auf Gefahr feines eigenen Lebens befchigt hätte. 68 war eine ihr fremde, häkliche, starre Geftalt. Sie wollte fort fort- fie wollte fich ai Leo flüchten. Kein Wunder, dak es dent Sund nicht im Zimmer gefallen, vielleicht hatte er Bincents Geist erblickt. Ah, wie beklemmend sich ihr das Herz 31iantmen Schnürte! Bie ihr die Seite wehthat, wie das ferate! Warum rafte ihr Herz in io milden, wahnsinnigen Swingen, um dann wieder ganz plöblich ſtillzustehen und mit einem Male wieder wie toll zu Hopfen? Es war entfeblich! ** Gronberg, 1 3 Wochen zur Erho Berzflages der du Zum Stelbau die Lieferung nachste euge frei Waggon bosweise getrennt Die Lieferung 1) 6870 Mtr. Durchmes 2) 1770 Stüc 3) 420 tüd 4) 228 Stück 2 Durchm Durchmes 1) 4226 Stüd 2) 482 Stüd Se 15 und 22,5 3) 2160 Stück 10, 15 un Bedingungen und freie Einsendung von bauamt, Abr.: Zimmer Nr. 4 be Ebendaselbst lieg Berdingungsunterlagen Außerdem erteilt& Darmstadt, Mühl Die Angebote fin Angebot auf d bis zum 5. Februa Behörde einzureichen, w Angebote in Gegenwar nannten Termin Borm Die Angebote fon bie Gesamtlieferung er Buschlagsfrist 4 Gießen, 12. S Sta Borzügliche Dienf MA Supp Nur mit Waffer zuzuber tets frisch zu haben be waren, Martific, 4 ren, das im tgegengewirtt fftein. Die öbentiuba teilt mlung zur Er aufftein, soweit tem Erfolge bes & Blattes be genen Sammel 1 zu quitieren. find rund 40 ihnen die Höhe e recht anschn der noch ausgung der Bersammlung ging's zum Wirt Reiß, wo man noch bei einem Glas Bier längere 8 it gemütlich beieinander blieb. ** Rendel( Wetterau), 11. Jan. Unsere Gemeinde plant den Bau einer Wasserleitung. Als Quellgebiet ist das wasserreiche Gelände nördlich vom Dorf die sogenannten Bingerten in Aussicht genommen. - ** Michelbach bei Schotten. Vergangene Woche starb nach furzem Strantenlager unser langjähriger Bürgermeister und Ortsgerichtsvorsteher Johannes Wagner, wohl einer der ältesten Bürgermeister Hessens, im Atter von 80 Jahren. Vor vier Jahren feierte der Verstorbene sein 50jähriges Dienstjubiläum und erhielt Trogdem bittet anläßlich dieser Feier das Verdienstkreuz. indringlich zur dech einem im erfamerabjait ilitärverein 2 annerod mit Viernheim g des Gaues Uhr in Steins nu..: Bes r 1902; Wahl Gauturn wart b; Fhi Bung fichlar, Besprechung ** Aus dem Solmsthal. Auf Veranlassung des Eisenbahnministers Budde finden socben hier Erhebungen über erventuellen Güter- und Personenverkehr statt wegen Erbauung einer Eisenbahn von Albshausen durch das Solmsbachthal nach Buzbach, nicht allein hier in Brandoberndorf, sondern in allen Orten, welche von der Eisenbahnlinie Albshausen- Solmsbachthal- Buzzbach ein Kilometer entfernt find. Es sind dies im Streise Usingen die Orte Brandoberndorf, Hasselborn, Gleeberg, Weiperfelden und Espa. Da anzunehmen ist, daß die genannte Bahn aus dem Solmsbachthal über Oberkleen und Ebersgöns nach Butzbach geht, so ist die Rentabililtät sicher. a Kinzenbach, 12. Jan. Auf hiesiger Dampf- Ziegelei wurde gestern ein Arbeiter, Namens Steinmüller aus Gau Siffen; Moment, als er einen geladenen Rollwagen abfahren wollte, Heuchelheim, von einem schweren Unfall betroffen. In dem andhabung der stärte eine Erdmasse auf ihn hernieder. Der schwer VerDie früher um uf den lezte mußte in die Gießener Klinik gefahren werden. Dutenhofen. Dem hier wohnhaften Weichenüber das 10. ſteller Hepp ist das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen ung, auf ein Schreiben über zu belangenden neisterei forrett ich Gott weiß mit Borliebe in hat wieder der d fest gimmig Benden Schnees en sind wieder warmen Witte Engen nochmals ebieten. pril ab wird Kreises zählen, bird. Bei einer hulgeld jährlich ier mit dem Den. Dasselbe chulsäle sollen An unserer i Lehrer, die auf dem Rat imer Vieh ungsablage und tten. Bei der die bisherigen Wilhelm Lau Stelle wurden 9 und Heinrich Nach Beendi Minuten. Shr ifen zu lassen, fie Georg ins orten: fie- fle fel er war tot! Teben, fie hatte Die Kälte, die be- bas alles der leisefte GoffLob bereits vor nmar tot! Als ftarfer, fraft falt und starr! obgleich er ber ergoß fie einige mäblich an ihr verliegen. Die Was hatte fie if ihr Bewiffen twifferſchaft um te, der ihn be egangen, wenn g töten wollen, sins. Und nun iemand es für hterne, fraftlofe Leben nehmen anthun, sondern - au täuschen, at das Herz geihn zu töten- den Sinn ge Chen! furchtbar. Sie ihr Mann, der Bätte. 68 war ifte fort- nur er, daß es dem te er Vincents Herz zufantmen bas foerste! igen Saligen, nit einem Male ** worden. i. Tutenhofen. Der hiesige Kriegerverein wird Kaisers Geburtstag auch diesmal wieder durch Theater, Konzert und Tanz feiern. Nach der Stadt Wezlar hat Mitglieder im Kreis Beglar aufzuweisen. der hiesige Verein die stärkste Mitgliederzahl über 100 ** Friedberg. Herr Stadtrechner Maul hat sein Amt zum 1. April gekündigt. Die Stelle soll aus geschrieben werden, der Anfangsgehalt beträgt 2000 Mart, der Höchstgehalt 4000 Mt., wozu noch 300 Mf. für Bureaumicte fommen. ** Groß- Umstadt. Die am Freitag im Domanial wald abgehaltene diesjährige erste Holzversteigerung ergab gegen das Vorjahr einen geringen Mindererlös. Es wurde bezahlt für Buchenscheitholz 1. Klasse 8 bis 9 Mt, für Buchenprügelholz 5,50 bis 6 Mt., Buchenstodholz 3 bis 3,20 Mt. pro Raummeter, Buchenwellen 10 bis 11 Mt. pro Hundert. Scheitholz wurde mit 4,50 bis 5 Mf. pro Raummeter bezahlt. ** Cronberg, 12. Jan. In Monte Carlo, wo er seit 3 Wochen zur Erholung weilte, starb plößlich infolge eines Herzschlages der durch seine Marine- und Landschaftsge Sielbau. Zum Stelbau der Provinzialhauptstadt Gießen ist die Lieferung nachstehend aufgeführten, slofierten Steinzeugs frei Waggon Lagerplay( Margaretenhütte) Gießen loosweise getrennt oder insgesamt zu vergeben. Die Lieferung umfaßt: Loos I. 1) 6870 Mtr. gerade Röhren von 20-50 cm Durchmesser. 2) 1770 Stück Abzweige zu vorstehenden Röhren. - mälde in weiten Kreisen bekannte Maler Richard Fresenius.| wird von anderen Beugen fein gutes Zeugnis zu Teil. Das Der Verstorbene war Mitglied der hiesigen Künstlerkolonie. Gericht spricht den Angeklagten frei. Der Arbeiter Heinr. ** Marburg, 13. Januar. Hier wird am 1. Februar Sch. von Burckhardsfelden hat sich wegen Betrugs zu vereine Volksküche eröffnet. Ein junges Dienstmädchen, - antworten. Tas Ergebnis der Beweisaufnahme reicht zu das unverdünnte Salzsäure trant, um Leibschmerzen zu ver- einer Verurteilung des Angeklagten nicht aus, weshalb treiben, starb an den Folgen. Freispruch erfolgt. Ein Gießener Wirt ist beschuldigt, seinen Kellnern nicht die erforderlichen Ruhepausen gewährt und das vorgeschriebene Kontrollverzeichnis nicht geführt zu haben. Die Verhandlung wird auf 6. Februar 1903, bormittags 9 Uhr vertagt. Die ergehende Entscheidung dürfte für alle Wirte, die Kellner oder Kellnerinnen beschäftigen, von Interesse sein. = Kassel, 13. Januar. Der Landesausschuß für den Regierungsbezirk Kassel beschloß die Einführung der 31% proz. Landes kreditkissenobligationen, Serie 13, unfündbar bis 1. September 1907, an der Berliner Börse. ** Aus Kurhessen, 9. Jan. Die Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Kassel wird demnächst für den Bereich des Bezirks eine Wetterdienststelle ( ähnlich derjenigen in Weilburg) errichten, welche die Wetterprognosen telegraphisch den Ortschaften zum Anschlagen mitteilt. Aus dem Gerichtssaal. Straffammer sigung. Gießen, 13. Januar 1903. Die Ehefrau des Heizers Jakob B. von Daubringen ist angeklagt, gelegentlich einer Unterhaltung über Eibschaftsangelegenheiten, eine beleidigende Aeußerung gegen S. K. H. den Großherzog gethan zu haben. Da die Hauptbelastungszeugin sich feines guten Leumunds erfreut, auch eine weitere Zeugin ihre früheren Ausfagen nicht aufrecht zu halten in der Lage ist, kann das Gericht zu einem verurteilenden Erkenntnis nicht - Sodann fommen, weshalb Freisprechung erfolgt. wird die Berufung des Ernst N. von Grünberg, welche sich gegen ein ihn wegen Störperverletzung, Widerstands nnd Beleidigung zu 3 Monaten Gefängnis verurteilendes Erkenntnis richtet, verworfen, weil Angeklagter trop rechtzeitiger Ladung zum heutigen Lermin nicht erscheint.- Student Georg R. dahier, wegen Sachbeschädigung angeklagt, weil er eine Glasscheibe an dem in der Südanlage dahier befindlichen Wetterhäuschen zertrümmerte, wird, da das Gericht nur groben Unfug annimmt, zu einer Woche Haft verurteilt. Weiter wird ein hiesiger Einwohner, welcher sich Vergehens gegen§ 49 a zu verantworten bat, mangels Beweis freigesprochen. Zum Schlusse wird der Dienstknecht Emil W. aus Bornheim, welcher in Friedberg sich in das Zimmer des Dienstknechts Mathias Fuchs einschlich und demselben eine Uhr nebst Portemonnaie mit Inhalt entwendete, in eine Gefängnisstrafe von 5 Monaten genommen. Schöffengericht. Gießen, 13. Jan. 1903. Feierabendstunde hinaus geduldet zu haben und zwar zum Der Wirt H. in Gießen ist beschuldigt, Gäste über die Schlusse hinter verschlossener Thüre. Das Urteil lautet auf 8 Maik Geldstrafe. Der Bäckermeister F. zu Gießen - hatte gegen einen Strafbefehl Einspruch erhoben Es hatte ihn ein früherer Lehrling beschuldigt, diesem nicht die erforderlichen Ruhepansen gewährt zu haben. Dem Lehrling Holz- Versteigerung am Mittwoch, den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr im Gemeindehaus dahier. Eichen: 23 Rm. Scheit und Knüppel, 9 Rn. Stöcke, 140 Rm. Reiser. Buchen: 768,5 Nm. Scheit und knüppel, 202 Rm. Stöcke, 2004 Rm. Reiser. Nadelholz: 7 Rm. Knüppel, 109 Rm. Reiser. Das Holz liegt in den Dirstr. Seiles 7 e d, Schimhecken 22 c, Erlenschlag 18 a und d, Dickehau 21 c, Kopf 24 d, Bruchhecken 23 b, Platte und Krofelberg des 3) 420 Stüd Bogen öhren von 15-22,5 cm Gemeinde- Waldes Krofdorf- Gleiberg. 4) 228 Stück Toppelmuffen öhren von 15-50 cm Durchmesser. Durchmesser. 2006 II. Krofdorf, den 13. Januar 1903. Der Bürgermeister: Lichtenthäler. Bismarckturm aufdem Taufstein. 1) 4226 Stück Sohlstücke Profil 0,50/ 0,75-1,56/ 1,95. und sprechen zugleich allen Sammlern und Gebern den verUber die unten aufgeführten Beiträge quittieren wir 2) 482 Stüd Seiten und Scheitel inlässe von 10, bindlichsten Dank der Sektion aus. 15 und 22,5 cm Durchmesser zu vorstehenden Profilen. 3) 2160 Stück Verschlußteller für Durchmesser von 54: 20 mt. 89: 13,95 m. 74: 9,50 mt. 98: 56 Mt. Liste: 78: 23 Mt. 73: 21 Mt. 109: 109,50 Mt. 10, 15 und 22,5 cm. 127: 33,30 t. 40: 14,05 Mt. 3: 8,50 Mt. 36: 95,75 wt. 102: 44,10 mt. 68: 20 Mt. 84: 30 Mt. 107: 35 t. 80: 40 mt. 66: 100 mt. 91: 11 Mt. 57: 30 mt. 48: 30 Mt. 47: 23 Mt. Summa: 1507,15 Mark. 101: 112 Mt. 125: 8 Mt. 127: 62 Mt. Bedingungen und Angebotformulare fönnen gegen porto freie Einsendung von 1,50 Mt. durch das städtische Tiefbauamt, Abr.: Si: lbau, Großh. Bürgermeisteret, Zimmer Nr. 4 bezogen werden. Ebendaselbst liegen auch die Zeichnungen und sonstige Berdingungsunterlagen in den Dienststunden zur Einsicht auf. Außerdem erteilt Auskunft Herr Oberbaurat SchmickDarmstadt, Mühlstraße 60. Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift: ,, Angebot auf die Lieferung von glasiertem Steinzeug" bis zum 5. Februar d. J. portofrei bei unterzeichneter 99: 10 mt. 114: 548 Mt. Die Seftion Taufstein des Bogelsberger Höhenflubs. Gießener Stadttheater. Donnerstag, den 15. Januar 1903: Neueste Nachrichten. Wien, 14. Jan. Die Gesellschafterin der Gräfin Lonyay telegraphierte aus Cap Martin an das hiesige Fremdenblatt":" Alle Meldungen betreffend die Gräfin Lonyay sind niedrige Verleumdung." Holzversteigerungen und Holzverkäufe. Donnerstag, 15. Januar 1903, für Brennholz und Freitag, 16. Januar für Bau- und Rusholz im ambacher Wald. Zusammenfunst jeden Tag, Vormittags 10 Uhr am Jagdhaus. Fichtenstangenholz- Verkauf. Die Fürstlich Solmsische Oberförsterei zu Lich hat aus dem Distrikt Riedwalo ca. 4100 Fichten Reisstangen = ca. 57 Fstm. und ca. 2000 FichtenDerbstangen= ca. 102 Fitm. zu ver= kaufen Angebote nimmt die Oberförsterei zu Lich entgegen. Donnerstag, 15. Januar, morgens 10. Uhr, an Windfall und Dürrholz werden verst igert: im Wenzel'schen Saale zu Obers Breidenbach aus den Distriften der Forstw. Windhausen: Mauer, Stockenstein, Recksberg, Schweinstopf, Rödelholz, Buchhölzerberg, Heidtopf und Bipfen. Freitag, 16. Januar, morgens 10 Uhr, im Saale des Heinrich Wölzing zu Groß Felda aus den Distrikten der Forstw. Groß- Felda; Göringerberg, Gebr. Kopf, Sumpf, Jünglingsheden, Erlentopf, Schellet ainzertopf, Volpertswiesenkopf, Lichtenblatt, Weidenberg. Borherige Besichtigung wird empfohlen. Auskunft erteilen auf Verlangen die Großh Forstw. Jacobi zu Windhausen und Hammel zu Schellnhausen. Freitag, den 16. Januar, vorm. 9 Uhr anfangend werden in den Waltungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lumda Holzsortimente versteigert. Zusammenfunft am Staulsföppel. Druck und Verlag ber Gießener Verlagsbruderei, borm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783) für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. ( chillerstraße 11, Ede Nord: anlage, 6 Zimmer- Wohnung mit Zubeh. in freier Lage z. verm. Carl Not Wive. Freib. Brekelchen, Friedrichsdorser Zwiebac 3-3immer Wohnung i mittleren Stod per sofort zu bernieten. empfiehlt die Stirchstraße 2. 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Solostücke für Klavier: a) Nocturne, op. 15, Nr. 2 in Fis- dur b) Scherzo in Fis- dur 5. Lieder: a) Der Nussbaum, op. 25, Nr. 3 b) Waldgespräch, op. 39, Nr. 3. c) Im Kahne, op. 60, Nr. 3 d) Zickeltanz, op. 47, Nr. 6 Nr. 11. Abonnement preis: in jähri n's Haus gebracht 60 f Grattabellagen: Oberh Oberbeffische Zeitschrif Gartenban, fowie die Gi Das Blatt erfdeint a für Ober Enthäl Die D -Bilder aus m Aus dem Sultan richten. Zwar ist d Stadt Fez, von den rumpelt zu werden, fich aber jezt die au schen Volles gegen Träger der christlich zöfifchen Missionare tischen Wut des may flüchten. Und doch he endlich viel Grund, und Menschlichkeit zu ihm von den Behöri grausame. J. S. Bach. Jos Haydn. L. v. Beethoven. D. Scarlatti R. Schumann. J Brahms F. Schubert, F. Schubert. F. Schubert. Fr. Chopin E. d'Albert. R. Schumann. R. Schumann. E. Grieg. E. Grieg. 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Einige Gefange auf und ab, und ih Retten, die an ihre Die Befreiung vo Freunde den Preis meister legen immer Gebühren zu erheb Und diese Höll fortbestehen, so lan daß alle offizielle Som Gouverneur ab ist das ganze ungehört verhallen menschlichen häne fen werden. Oden 1521. Suthern belegt.- 1797, bei Rivoli.- 18 Norwegen an Schw Spontinit.- 187 werden von den Reis, Erfinder de Sarl Gerot( Balm ** Abgabe von biermit barauf a Jahre mit dem 2 bie zu Steuererklä ben zuständigen G Commissionen, abg Diesmal nur um besteuerung Erg Jagung übrigens n der Einfommenster nicht abgegeben Bur Ginfommenite