Durch eine 1000 Nr. 111. Zweites Blatt Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 fs., in's Haus gebracht 60 Bfg., burch die Boft bezogen vierteljährlich Mr. 1.50. Gratisbetlagen: Oberhefftiche Familieuzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenban, sowie die Gießener Setfenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittage Mittwoch den 13. Mai 1903. Gießener 12. Jahrgang. Juferttenspeet& Die einspaltige Betttzelle für Gießen wi gang Oberheffen, die Kreise Weglar und Marburg 16 fe fanit 15 fg.: Reklamen die Betttzelle 30 refp. 49. Boftzettungsliste Ste. 2009. Redaktion und Expedition: Giesen Regenweg e Serefprechenfchish Me, 802. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Unabhängige Tageszettung ( Steßener Betfung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Von zarter Hand." CB. Dieser Tage hat sich vor dem Berliner Schöfengericht ein Fall abgespielt, der fein besonderes Aussehen erregt und auch durchaus nichts an sich bedeutungsvolles hat und doch einen Blick in die geheimen Gesahreu der Großstadt eröffnet. Ein Gastwirt, der ein Lokal mit sog. Damenbedienung unterhält, war mit einem polizeilichen Sirafmandat bedacht worden, weil ein unbekannter Kriminalbeamter ermittelt hatte, daß die bedienende Kellnerin am Tische Plaz genommen und mitgezecht hatte. Er suchte nun den Nachweis zu führen, daß nicht die Kellnerin, sondern seine Frau in dem Raume die Liebenswürdige gespielt und einfaches Verliner Ausschankbier im Werte von zehn Pfennigen aus hohen Stangenfelchen, wie sie beim Zapf des Gräzer Bieres verwendet werden, mitgetrunken hatte. E3 stimmte auch, daß die Wirtin nicht selten die Rolle des dienenden Geistes- wenigstens als aufmerksame Gesellschafterin übernimmt; nur in dem vorliegenden Falle überschüssigen Harn: stimmte die Sache nicht, sodaß der Wirt nicht um die verwirkte Geldstrafe herumkam. arnleiden ante zur Ausspülung on. Sonnenbäder. Verfügung. 60 Flaschen. Quelle bei erg der Gegend. geit. en Apfelwein. enberger Likör, C. arme Speisen. Bestellung ftets ein 5 Gießen hält jetzt yncker. balle. acert. eider. Offtraße. t, ๑ ffe en Mit dem Verbot, an dem Tische Platz zu nehmen, hat die Staatsbehörde dem unsittlichen Treiben, wie es in den 90er Jahren zur Anzeige gekommen war, vorbeugen wollen; aber es ist außer allem Zweifel, daß damit gar nichts erreicht worden ist, denn erstens geschieht es doch, wie Figura zeigt, zweitens aber bleibt es für die Gefahren sittlicher Art ganz gleichgiltig, ob die Kellnerin stehend oder sigend in der Nähe des Gastes ihren Aufenthalt nimmt. Außerdem sind ja auch die Lokale derart eingerichtet, daß eine Kontrolle sehr schwer ist. Meist sind sie in Nischen abgeteilt und durch Zwischenwände und künstliche Blattpflanzen fast undurchsichtig machen. Und wenn nur bejahrte Männer an diese Etät en verschwiegener Orgien kämen, wäre kein Wort weiter zu verlieren. In den weitaus meisten Fällen aber ist es die unkundige Jugend, die hier eine bequeme Gelegenheit zu einer Unterhaltung mit Damen sucht und findet, jene unkundige Jugend, die entweder durch den Einfluß solcher Elemente von der Bahn ernsten Etrebens und ernster Arbeit abgedrängt, oder wenn der Beruf dies ermöglicht, um die Mittel für eine derartige in der Regel sehr fostspielige Liebhaberei zu finden, zu verbrecherischen Handlungen getrieben wird. Wie viel Kummer und Schande ist durch diese Brutstätten des Lasters schon in die Welt gebracht worden. Jeder sorgsame Vater mache es seinem Sohne, wenn er in die Welt hineingeht, zur strengsten Pflicht, solche Orte zu meiden, wo die Hebe nicht einmal immer in verlockender Gestalt sich vor indiskreten Blicken_ver=- birgt. Die Lokale selbst aber sind eine Karrikaturen auf die gesetzliche Vorschrift der Bejahung der Bedürf= nisfrage. Eind derartige Ausschänke wirklich ein Bedürfnis? Nein und dreimal nein. Will der Staat hier wirklich bessernd vorgehen, so kann dies nur auf folgende Weise geschehen: 1. Strengste Kontrolle der Lokale mit Damenbedienung durch unerkennbare Beamte; 2. sofor= tige Konzessionsentziehung für den Fall, daß die Kellnerin bei dem Gaste sißt, oder mit ihm zecht und 3. sofortige Schließung des Lokals im Falle eines unsittlichen Vortommnisses. Vor Jahr und Tag hat der damals neu ernannte Polizeipräsident von Hannover selbst diese Kontrolle vorgenommen und ein Lokal auf der Stelle geschloffen und er hat es erreicht, daß dort wenigstens für einige Jahre Ordnung und Eittlichkeit herrschte. Vermischtes. [ Kaiser Wilhelm und sein Bonner Profeffor.] Eine charakteristische Episode vom Aufenthalte des Kaifers in Rom erzählt die„ Tribuna": es handelt sich um die Unterredung, die Kaiser Wilhelm II. mit Giovanni Piumati hatte, dem ausgezeichneten Leonardo da Vinci- Forscher. Im Jahre 1879 wurde Piumati, der nicht nur ein trefflicher Maler und großer Gelehrter, sondern auch ein tüchtiger Lehrer ist, als Professor der italienischen Grammatik und Literatur nach Bonn berufen. Zehn Jahre lang blieb er in der rheinischen Universitätsstadt und führte eine Rheinländerin als Braut heim. Zu den Schülern Piumatis gehörte ein Sommersemester lang auch der jugendliche Prinz Wilhelm von Hohenzollern jetzt Kaiser Wilhelm II.- und Piumati nahm auch an dem groBen Essen teil, das anläßlich der Exmatrikulation des Prinzen veranstaltet wurde. Diese Einzelheiten erzählte vor zwei Monaten Piumati dem König Victor Emanuel und fügte hinzu, daß es die größte Freude seines Lebens sein würde, wenn er jetzt den ehemaligen Bonner Studenten als Kaiser und König wiedersehen könnte. König Victor Emanuel, der die Forschungen und die Forscher liebt, beeilte sich zu erwidern: Ohne Sorge, Sie sollen ihn sehen!" Piumati erhielt in der Tat nach Turin, wo er wohnt, die telegraphische Aufforderung, nach Rom zu kommen, um vom Kaiser empfangen zu werden. Als der Gelehrte im Quirinal erschien, wurde er in den Tapetensaal geführt, wo das Gefolge des Kaisers verlammelt war. Länaere Reit unterhielt er sich mit dem Feldmarschall Grafen Waldersee. Plößlich tritt Wilhelm II. ein. Es ist nicht mehr der Bonner Student mit dem weißen Borussenstürmer, sondern der Kaiser und König in Generalsuniform. Alle verneigen sich, aber der Kaiser, der ein großartiges Personengedächtnis hat, trat mit raschen Schritten auf Piumati zu, streckt ihm beide Hände entgegen und redet ihn nicht mehr mit„ Herr Professor" an, sondern nennt ihn familiär Piumati". Und sofort entspinnt sich eine lebhafte Unterhaltung. Der Kaiser erinnert an die schönen Zeiten in Bonn, an die Studien, die Professoren, erkundigt sich nach Piumatis Arbeiten, und im Fluge vergeht die kurz bemessene Zeit. Zum Schluß widmete der Professor seinem früheren Schüler noch den lezten Band seiner Leonardo da Vinci- Forschungen, der mit Dank angenommen wurde. " [ Ein verhängnisvoller Tag aus Kaiser Wilhelms De ben] war der 11. Mai vor 25 Jahren. Damals führte der Klempnergeselle Hödel aus Leipzig ein Attentat auf ihn aus. Als der greise Kaiser am 11. Mai mit seiner Tochter, der Großherzogin von Baden, in einer offenen Kalesche vom Tiergarten zurückkam und um halb 4 Uhr nachmittags die Linden rechts hinauffuhr, fiel kurz vor der russischen Botschaft ein Schuß, dem bald darauf ein zweiter folgte, worauf der Jäger vom Bock sprang und im Verein mit zahlreichen Menschen den Attentäter festnahm, der sofort zur Polizeiwache in der Mittelstraße gebracht wurde. Der Kaiser, der bekanntlich unverlegt geblieben war, befahl, sofort nach dem Schlosse weiter zu fahren, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden. Am 16. August desselben Jahres wurde Hödel enthauptet. )-([ Ganz einfach.] Ein sächsisches Blatt bringt folgenden netten Scherz: Onkel Alwin, das Familienorakel, wird um Rat gefragt, wie man den jüngsten, soeben angekommenen Sprößling taufen solle. ,, Nu härt ämahl,“ sagt der Onkel ,,, das is nu awwer voch sehr eenfach! Bleibt doch beis Olphabäte! D'n ärscht'n haabt'r Alwin gehees'n, nu heeft doch' n zweeten eenfach: Baul." [ Darauf pfeif' ich.] Eine drollige Geschichte der Afrikafahrt des französischen Präsidenten Loubet erzählt der ,, Gil Blas": So oft der Präsident eine Seereise antritt, müssen in seiner Gegenwart Versuche mit der drahtlosen Telegraphie gemacht werden ,, da er sich für Marconis Erfindung sehr interessiert. So befand sich denn auch die Jeanne d'Arc", die den Präsidenten nach Algier brachte, im Besiße eines Marconi- Apparates. Während der Fahrt von Marseille nach Algier herrschte auf dem Mittelmeere ein furchtbares Unwetter, und der Präsident, der wohl denken mochte, daß man auf dem Festlande seinetwegen sehr besorgt sein würde, hatte den guten Gedanken, mittelst drahtloser Telegraphie nach Paris telegraphieren zu lassen, daß er wohlauf sei. Das Telegramm lautete: ,, Paris. Elysée. Meer sehr stürmisch. Aber alles wohl. Unbesorgt. Bitte Antwort." Neugierig wartete man auf Antwort. Plöglich begann der Marconi- Apparat unruhig zu werden, ein Zeichen, daß die Antwort da war. Alles eilte herbei, um das Telegraphiewunder mit eigenen Augen zu schauen, und unter andächtigem Schweigen der Anwesenden gab das Instrument die Antwort heraus: ,, Darauf pfeif ich!" Erst herrschte peinliche Stille, dann aber brach ein homerisches Gelächter los, und der am herzlichsten lachte, war der Präsident selbst. Herrn Loubets Depesche war natürlich nicht nach Paris gelangt, sondern unterwegs von einem anderen Marconi- Apparat aufgefangen worden, und ein wild gewordener Journalist, der sich auf einem der Begleitschiffe befand und unter der Seekrankheit stark zu leiden hatte, nahm sich die Freiheit, jene respektlose Antwort zu geben. (:)[ Die letzten Eindrücke eines Selbstmörders.] Aus Paris wird berichtet: Ein reicher Hausbesizer Na mens Concarmont, ein Mann von 37 Jahren, litt an einer unheilbaren Brustkrankheit und beschloß zu sterben. Er zündete, nachdem er seine Angehörigen fortgeschickt hatte, eine Kohlenpfanne mit Holzkohlen an und erwartete den Tod. Er kam nur langsam, und der Selbstmörder benutzte die Zeit, die ihm noch blieb, um seine legten Eindrücke niederzuschreiben. Für Romandichter könnten diese Aufzeichnungen eines Sterbenden ein wertbolles Dokument werden; sie lauten: ,, 101 Uhr.— Mein Tod wird sanft sein. Ich habe bis heute soviel gelitten, und hatte Zeit genug, an die Meinen zu denken. 101 Uhr. Ich empfinde eine wahre Freude, mir eine Zigarette anzünden zu können die lezte. Ach, wie angenehm sie duftet.-10%/ 4 Uhr. Ich muß mir die Halsbinde abnehmen; meine Kehle brennt- 11 Uhr. Ich atme schwer.- 111 Uhr. Ich ersticke, ich sterbe. Die letzten Worte waren fast unleserlich, die Buchstaben planlos ineinandergeschoben. Man entdeckte die Aufzeichnungen zugleich mit der Leiche des Selbstmörders. [ Nur logisch.] In einem fränkischen Blatt läßt ein Bürstenmacher Schuberth folgende originelle Anzeige erscheinen: ,, Gestern hat mir meine Frau zum Andenken an meinen Namenstag das rechte Trommelfell zerschlagen, so daß ich jezt nicht gut höre, und weil ich nun schlecht höre, so leiste ich auch keine Zahlung mehr für dieselbe und warne jedermann, ihr auf meinen Namen etwas zu borgen." :::[ ,, Da haben's die Aesthetik."] Mehr als jemals sind die Aufgaben, die der Aesthetik zufallen, und damit auch der Begriff dieser Wissenschaft vom Streite umtobt. Da hat es denn sein Heiteres, sich daran zu erinnern, in welch einfacher Weise in älteren Tagen hier und dort die Aesthetik definiert wurde. In seinen„ Blaubereien eines alten Müncheners" erzählt O. v. Völderndorff, daß in den sechziger Jahren an der Universität in München ein und derselbe Professor zugleich Aesthetik und bairische Geschichte las. Der wackere Mann hatte seine eigene Art, die Aesthetik zu definieren. Er begann nämlich regelmäßig folgendermaßen: ,, Hm, meine Herrenn, wenn Sie ein altes häßliches Weib sehen, g'fallt Ihnen die? G'wiß nöt. Aber wenn Sie ein junges, hübsches Madel sehen, hm, die g'fallt Ihnen? Nun sehen Sie, meine Herren, da haben's die Aesthetik." Das Beste aus den Witblättern. Reserviert Klient ,, Was sagen Sie dazu: Registrator Zwickel hat in einen öffentlichen Lokal erklärt, ich sei ein kompletter Schass topf!" Rechtsanwalt: ,, Nun, das bestreiten wir vor läufig!" - Erschwerend: Dame: ,, Und was bekommen Si für den Abend, wenn Sie bei Unterhaltungen aufwar ten?" Lohnbedienter: ,, Fünf Mark! Aber wenn da bei gesungen wird, muß ich sechs verlangen!" - Im Klub. ,, Was? Sie radeln nicht, auteln nicht reiten auch nicht? Ja um alles in der Welt, Doktor, wie bewegen Sie sich denn eigentlich vorwärts!"( Fl. Bl) Der Schnell diagnostiker. Herr( beim Arzi eintretend): ,, Ich komme nicht als Patient, sondern in einer Vereinsangelegenheit." Arzt:„ Schade! Ich hatte meine Diagnose bereits gestellt. Aenderung. Hausfrau:„ Ihr Gefreiter darf mir nicht mehr in die Küche."- Köchin: Das trifft sich ausgezeichnet, gnädige Frau; heute ist er Unteroffizier geworden." ( Megg. H. Br.) Kunft und Wiffenfchaft. KG. Neue Forschungen über den Krebs. Die medizi nische Fakultät der amerikanischen Cornell- Universität teröffentlicht die Mitteilung, daß die seit mehreren Monaten von einer Anzahl Bakteriologen durchgeführten Forschungsversuche über Krebsgewächse zur Entdeckung einer neuen Theorie über die Ursache des Krebses geführt haben. Die beteiligten Gelehrten glauben die Ansicht äußern zu dürfen, daß Krebs nicht durch Parasiten entsteht, sondern auf die chemische Zusammenseßung des Blutes zurückzuführen ist und daß jeder Teil, sowi jedes Gewebe, welches vom Krebs ergriffen ist, die Fähigkeit habe, die spezifische Wirkung zu erregen. Die Forscher bemühen sich jetzt, ein Mittel zu finden, um die chemischen Veränderungen im Blut zu verhindern, da dies der einzige Weg sein würde, den Krebs auszurotten. Im direkten Widerspruch zu dieser Anschauung teilte, wie gemeldet, kürzlich in der Dresdener Gesellschaft für Natur- und Heilkunde Dr. Kelling seine neuen Untersuchungen über die Entstehung der bösartigen Geschwülste ( Krebs) mit. Nach diesem Forscher sind die Erreger der Krankheit niedere Tiere, die unter ganz besonderen Umständen im Körper weiter wuchern. Die Prophylaxis werde darin bestehen, daß jeder von seinem Körper und seinen Nahrungsmitteln niedere Tiere( Insekten, Schnecken usw.) und auch den Schmuß, worin Gewebstrümmer derselben vorkommen, fernhält. F. C. Wiederbelebung des stillstehenden Herzens. Ein Dr. Kuliako teilte der Pariser Akademie der Wissenschaften mit, daß es ihm gelungen sei, das Herz eines drei Monate alten Kindes, das an Pneumonie gestorben und 20 Stunden nach dem Tode der Leiche entnommen war, wieder zu beleben. Es wurde einer Durchströmung der sog. Locke'schen Flüssigkeit unterworfen, worauf nach 20 Minuter zuerst in den Geweben, dann in der rechten Herzfammer schwache rhytmische Zusammenziehungen eintraten, die sich allmählich verſtärkten und schließlich in regelmäßige Pulsationen übergingen, die eine volle Stunde hindurch anhielten. Mit gleichem Erfolge wurde später dieses Experiment auch an anderen menschlichen Herzen ausgeführt, und es gelang sogar, Pulsationen in den Geweben und den Vorkammern noch 30 Stunden nach dem Tode hervorzurufen. Vor einiger Zeit schon teilte Dr. Kuliako Versuche mit, in denen es ihm gelungen war, ausgeschnittene Herzen zweier Kaninchen, die seit vielen Stun den nicht mehr pulsierten, mittelst Durchspülung warmer, mit Sauerstoff gesättigter Locke'scher Flüssigkeit wieder zu beleben, d. h. zu energischem Pulsieren zu bringen. Sc lange die Durchströmung dauerte, hielten die Herzbewegun gen an. Auch das Herz einer in der Aethernactose gestorbenen Kage wurde auf diese Weise nach 24 Stunden wieder zum Pulsieren gebracht. Wegen Umzug verkaufe ich sämtliche Waren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Günstige Gelegenheit zum Ankauf von Konfirmanden- Geschenken. D. Kaminka, Uhrmacher Gießen. Marktplatz 18. - Uhren, Gold- und Silberwarenhandlung. Jean Dern& Co., Giessen Gegr. 1883. Bureau und Lager: Westanlage 31, Telephon 21. Man verlange: Inhaber: Oskar Gutmann. Gegr. 1888. Cementwaren- Fabrik und Lager: Frankfrtstr. 114, eign. Bahnansohd. Bau- und Kanalbau- Artikel. 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Buzfrauen, 1 Flickerin, 1 Bäcker, 2 Steinhauer( ausw.), 2 Sattler( 1 hier, 1 ausw.), 1 Küfer, 2 Glaser( darunter ein Bilderrahmenmacher, 2 Metallformer( ausw.), 1 Metallschmelzer ( ausw.), 1 Dachdecker, 2 Weißbinder und Lackierer, 3 Schneider ( 1 hier, 2 ausw.), 2 landw. Pferdeknechte, 2 landw. Arbeiter ( 1 hier, 1 ausw.), 1 Hausbursche. Lehrlinge: 1 Landwirt, 5 Schlosser, 1 Maler und Lackierer. 3 Schmiede( 1 hier, 2 auswärts), 1 Spengler, 1 Schreiner, ausw.,) 1 Schneider, 2 Bäcker, 1 Schreiber. Es suchen Arbeit: 4 Bauschlosser, 1 Maschinenschlosser, 1 Heizer, 1 Spengler, 1 Tapezierer, 7 Schreiner, 1 Wagner, 1 Bilderrahmennacher, 1 Zimmermann, 1 Bäcker, 1 Dachdecker, 1 Anstreicher, 1 Kellner, 1 Bureaudiener, 1 Diener, 1 Auslaufer, 1 Krantenwärter, 1 Erdarbeiter, 9 Hausburschen, 5 landw. Knechte, 3 Fuhrknechte, 2 Rutscher, 2 Taglöhner, 3 Dienstmädchen, 1 Zimmermädchen, 1 Kindermädchen, 9 Lauf- bezw. Puzfrauen, 1 Waschfrau, 2 Weißzeugnäherinnen, 1 Flickerin. 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